* 2 Meer, 2 0 ald, — 1 — eis u. Sener. 8 J. 8 J0 kr. 9 * % kr— p 2 4— 1. 2 — 2 Nesse— 30il⸗ X 35 2 ertkaufen gel elu und Fertsch. immich. lille lung edberg, „ Garten et Crunttn lues, 5 2 1 55 4. enen keetrenmtt Ae e enthalt N alt beit, „Nine. stoffel 1872. Dienstag den 19. März. M 33. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. 1 Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Deutsches Reich. Darmstadt, 14. März. Die zweite Kammer verhandelte heute über den von dem Abg. George eingebrachten Antrag auf Abschaffung der Wein- steuer. Die Verhandlungen beginnen mit einer ausführlichen Begründung des Antrags durch den Abgeordneten George. Derselbe wies aus den verschiedenen in Rheinbessen bestehenden örtlichen Verhältnissen nach, daß die Weinsteuer und die Art ibrer Erhebung nicht allein den gesammten Weinbandel des Großherzogthums durch die damit verbundenen Plackereien darniederhalle, sondern auch eine ungerechte Besteuerung ver weinbau⸗ treibenden Gemeinden sei, welche nur dazu be- stimmt sein könne, die Neigung zum Weinbau darniederzuhalten. Redner beharrt auf dem von ihm gestellten Antrag auf vollständige Abschaffung der, Tranksteuer. Abg. Edinger stimmt für die Ausschußanträge, insoweit sie dazu bestimmt sind, die mit der Erhebung der Weinsteuer verbundenen Unannehmlichkeiten zu beseitigen, im Uebrigen aber tischeinen ihm dieselben ungenügend. Abg. Oechener erklärt sich als Gegner aller Consumtionssteuern gleichfalls für die vobständige Beseitigung der Tranksteuer. Abg. Dumont ist für die vollständige Abschaffung der Weinsteuer. Abg. Metz beantragt, der Regierung bis zum 1. Juli 1872 die Trank⸗ steuer zu bewilligen. Bis dahin solle dieselbe ge⸗ bunden sein, mit einer Vorlage vor die Kammer zu treten, durch welche diese Steuer vollständig beseitigt und durch eine andere ersetzt werde. Der Reg. Commissär v. Biegeleben geht von der An— sicht aus, daß die indirecten Steuern diejenigen seien, welche am wenigsten drückten; die Weinsteuer sel von diesen aber die am geringsten drückende, und man dürfe sie schon darum gegenwärtig nicht abschaffen, weil man sich im Hinblick auf die zu— fünftige Finanzlage des Landes der freien Ent— schließung nicht berauben darf. Die Kammer wird, weil die Zeit zu weit vorgtrückt, morgen in der Berathung üben den George'schen Antrag fortfahren. — 15. März. Die zweite Kammer setzte beute ihre Berathung über den Antrag des Abg. George fort. Abg. Wernher führte aus, daß viele igen die Weinsteuer geltend gemachte Grunde irrig seien; sie sei von den indirecten Steuern die gerechtfertigste und keineswegs dem Handel des Großherzogthums hinderlich; der Weinhandel von Mainz habe den von Köln und Frankfurt über— lügelt, aber sie sei dennoch unhaltbar, weil das Großherzogthum völlig vereinzelt mit ihr dastehe. Volhard erklärt sich gegen die Abschaffung der Steuer, eine Maßregel, die, wie er ausführt, so lange noch eine Steuer auf Kaffee und Zucker gelegt sei, eine Versündigaͤng an dem armen Mann päre. Er erklärt sich dagegen mit einer verän— lerten Erhebungsweise der Steuer einverstanden. Fink spricht in demselben Sinne und tritt den Uuẽsführungen verschiedener Vorredner entgegen. Backe spricht gleichfalls für die Beibehaltung der Steuer. Bamberger erklärt, er und seine Ge— innungsgenossen Metz, Becker und Möllinger be— ͤbsichtigen, nur Erleichterungen der Erhebungs⸗ velse herbeizuführen. Zentgraf ist gegen die rollständige Beseitigung der Steuer und stellt einen lesonderen Antrag, welcher alle bisher gestellten Anträge der Reglerung zur Erwägung anhelm— eben würde. Die Abstimmung ergab mit 42 tegen 5 Stimmen die Annahme des Antrags der Mehrheit: die Regierung um eine Gesetzes vorlage qu ersuchen, durch welche an die Stelle der seit— herigen eine andere minder belästigende Erhebungs- art tritt, sowie die Annahme des obenerwähnten Antrag des Abg. Zentgraf. Die Tranksteuer wird für das laufende Jahr verwilligt. — Seine Königliche Hoheit der Großherzog hat gleichwie in früheren Jahren auch am dies- jährigen Namenstag der verstorbenen Großherzogin Mathilde den nachbenannten 7 Wohlthätigkeits- Anstalten die beibemerkten Geschenke bewilligt: der Mathildenstiftung 900 fl., dem Matbilden-Land— krankenhaus dahier 300 fl., dem Rettungshaus in Hänlein 200 fl., dem Diakonissenhaus Elisa— bethenstift dahier 150 fl., dem Hause der barm— herzigen Schwestern davier 150 fl., der Klein- kinderschule dahier 100 fl. und der Blindenanstalt zu Friedberg 100 fl, im Ganzen 1900 fl. Gießen. Die Vorlesungen, welche auf der Großherzoglichen Landes-Universität Gießen im Sommerhalbjahr 1872 gehalten werden, nehmen am 15. April ihren Anfang. Die Immatricu— lation beginnt am 11. April. Berlin. Die Budget⸗Commission des Herren— hauses beantragt, die Staatsregierung aufzufordern: 1) sich zu erklären über die Absicht, die Lotterie aufzuheben; 2) die Aufhebung der Lotterie bereits für das Etatsjahr 1873 in das Werk zu stellen. — Die im Jahre 1872 begonnene Revision der Rechnungen über die vom ehemaligen nord deutschen Bunde bestrittenen Kosten des Krieges gegen Frankreich wird 3 bis 4 Jahre Zeit er- fordern und eine Ausgabe von 20,000 Thalern pro 1873 verursachen. — Ein Pariser Correspondent der Berliner „National-Zeitung“ erzählt, wie gewisse Rathgeber des Herrn Thiers solgende Combination erfunden hatten:„Deutschland hat bis zum 2. März 1874 nichts von uns zu fordern als die Zahlung der Ziasen. Machen wir aber der deutschen Regie— rung einen uns convenirenden Borschlag zur so⸗ fortigen Abwickelung der Kriegs schuld. Geht die— selbe nicht darauf ein, so bleibt uns nichts übrig, als die Occupation unserer östlichen Provinzen mit Geduld zu ertragen und die nächsten zwei Jahre darauf zu verwenden, unsere politische und militärische Situation wieder herzustellen. Wenn dann der fatale 2. März 1874 heraͤnnaht, wird Oeutschland mit einem Frankreich zu verhandeln haben, das eine Armee von 600,000 Soldaten hinter sich hat. Und dann werden wir sehen.“ [Wenn auch solche Aeußerungen französische Prahle— reien genannt werden dürfen, so verdienen die— selben immerhin einjge Beachtung im Hinblick auf die ungeheuren Creditsordecungen des französischen Kriegsministers und auf den Eifer, mit welcher selbst der Präsident sich für die Organisation der Armee bemüht. 5 Königsberg. Dieser Tage wurde hier in Gegenwart des Professors Michelis, Dr. Woll— mann und des Vorstandes der Altkatholiken der notarielle Act aufgenommen, feierlichst vollzogen und vorläufig von 192 Mitgliedern unterschrieben, durch welchen die Altkatholiken Königsbergs er— klären, den Infallibilisten gegenüber eine eigene katholische Kirchengemeinde zu bilden. Bonn. Die„Bonner Zeitung“ meldet: Den hiesigen Professoren Hilgere, Knoodt, Langen und Reusch ist durch den Kölner Erzbischof schriftlich eröffnet worden, daß sie, weil sie dem Decret über die päpstliche Infallibilität ihre Anerkennung ver— weigert hätten, wegen notorischer Härcsie der größeren Excommunication verfallen seien. München. Demnächst wird in der Kammer der Abgeordneten auch eine Debatte über den Freimaurerorden vorgeführt werden, da eine ein⸗ gelaufene Petition verlangt, die Kammer möge ein Verbot tieses Ordens in Bapern beantragen, Stuttgart. Die Abgeordnetenkammer be⸗ schloß über den Antrag, betreffend die Gewährung von Diäten an die Reichstags⸗ Abgeordneten, zur Tagesordnung überzugehen. Karlsruhe. Die Abgeordnetenkammer nahm in zweiter Lesung mit allen gegen 11 Stimmen die Gesetzentwürfe, betreffend das Verbot der öffentlichen Lehrwirksamkeit von Mitgliedern reli⸗ giöser Orden und ordeneähnlicher Congregationen, sowie der Abhaltung von Missionen durch fremde Ordensmitglieder, an. Die Kammer nahm ferner das Gesetz, betreffend den Bau einer Eisenbahn von Müllheim nach Müblhausen(Elsaß) mit allen gegen eine Stimme an. — Als Grund der Verlegung der polptech⸗ nischen Schule nach Freiburg vernimmt man, daß das blesige Gebäude der Anstalt von der Ktiegs⸗ verwaltung als Kaserne fär ein dierher zu ver⸗ legendes preußisches Husarenregiment ausersehen und ein Kaufangebot von einer Million gemacht worden sel. Die Errichtung des Gebaͤudes nahm etwas mehr ale diesen Betrag in Anspruch. Ausland. i Oesterteich. Wien. Wie der„Pester Lopd“ meldet, hätte sich die französische Regierung außer Stande erklärt, an der Wiener Weltaus⸗ stellung sich officiell zu betheiligen. Frankreich. Paris. Die Armeereorgani⸗ sations-Commission hat sich entschließen müssen, von den von ihr beabsichtigten Reductionen Abstand zu nehmen; ihte darauf hinzielenden Bemühungen scheitern an dem starren Willen des Hrn. Thiers, der in Sachen der Armee unbeugsam ist. Im Gegentheil, anstatt zu reduciren, finden in ein- zelnen Heeresbranchen gegenwärtig wesentliche Ex⸗ höhungen des Bestandes statt; so hat z. B. nament- lich die Artillerie seit dem Kriege eine starke Vermehrung ihrer Geschützzahl erfahren. — Ein von der„Straßb. Zeitung“ citirter Aufsatz des bekannten Akademiters Littré in einer Pariser Zeitschrift enthält folgende an das fran— zösische Volk gerichtete Mahnung;„Mit einer Schuld von 20 Milliarden und einem Nachbarn, der in 14 Tagen 700,000 Mann auf die Beine bringen kann, ist uns wohl die höchste Achtsamkesk auf uns selbst geboten; wollten wir uns noch weiter zu Unbedachtsamkeiten hinreißen lassen, so würde uns das theuer zu stehen kommen.“— „Die Politik Frankreichs“, heißt es dort weiter, »„ist an sich klar und augenscheinlich vorgeschrieben. Vor Allem müssen wir unseren Verbindlichkeiten nachkommen und das Territortum ganz zu befreien suchen. Das Land muß die enorme Last, welche ihm von dieser Seite auferlegt ist, mutbig tragen. Der Friede nach Außen, die Ruhe im Innern sind uns aufs strengste geboten. Ordnung ist eine unerläßliche Bedingung der Arbeit und Arbeit ist das einzige Mittel, um unsere Leiden wieder gut zu machen. Ertragen ist unser Leos. Ein demüthiges und bescheidenes Loos allerdings, ich gebe das zu; aber für eine Nation, die eine große Ge— schichte binter sich dat, wie für eine Familie, die hohen Ursprunges ist, liegt in der demüthigen Niedrigkeit eine Kraft, die das Herz erhebt und den Entschluß kräftigt.“ — In der Sitzung des Budget- Ausschusses hat Thiers eine Forderung von 51 Millionen als Steuer auf Gewerbe und 60 Millionen auf andere Robstoffe beantragt. Es verlautet, die Commission werde letztere genehmigen, die Steuer auf Ge⸗ werbe aber unter allen Umständen ablehnen. Eine desinitive Entscheidung ist noch nicht bekannt. Es wird als gewiß angesehen, daß Thiers seine Forderung vor das Plenum bringen wird. — Nach einer von dem Seine Präfecten so⸗ eben dem Gemeinderath vorgelegten Denkschrift über die Schuld der Stadt Paris beziffert sich dieselbe wie folgt: Consolidirte Schuld: Capital 1,443,822, 315 Francs mit einer jährlichen Last (Zinsen und Amortisirung) von 80,579,530 Frs. In kür erer Frist rückzahlbare Schuld: Capital 130 Millionen mit einer jährlichen Last von 700,000 Frs.— Die Abgeordneten des Seine departements haben beschlossen, eine Deputation zu dem Präsidenten der Republik zu schicken, um bei demselben auf eine beschleunigte Rückerstattung der von der Stadt Paris vorschußweise für den Staat geleisteten Kriegsentschädigung von zwei⸗ bundert Millionen zu dringen, da die Stadt diese Summe uicht länger entbehren könne. — Herr v. Goulard, der neue Finanzminister, hat seinen sämmtlichen Untergebenen verboten, sich von jetzt an mit der Nationalsubseription zur Be · freiung des Territoriums zu beschäftigen. Versailles, 14. März. Die Nationalver⸗ sammlung hat in ihrer heutigen Sitzung das Ge⸗ setz gegen die Internationale genehmigt. Die in Aussicht genommenen parlamentarischen Ferien werden wahrscheinlich vom 28. März bis zum 28. April laufen. d Nationalversammlung. Bei Berathung des Budgets empfehlen mehrere Redner, Ersparnisse eintreten zu lassen. Thiers erklärt, er erlenne zwar an, daß das gegenwärtige Budget eine drückende Last sei, allein es könne nur als eine Erbschaft der Vergangenheit betrachtet werden. Die Wiederherstellung der Armee führe zu einer Erhöhung der Ausgaben, welche indeß bloß vor- übergehend sei. Die Regierung stelle die Armee nicht wieder her, um einen Krieg zu beginnen, sondern um aus den harten Lehren der Erfahrung Nutzen zu ziehen. Die allgemeine Berathung wird hierauf geschlossen. Die Berathung über die katholischen Petitionen erhält eine neue Vertagung. — 16. März. Nationalversammlung. Rémusat bringt, nachdem Berathungen über das Budget stattgefunden, einen Gesetzentwurf, betreffend den Postvertrag zwischen Frankreich und Deutschland, ein. Der Vertrag soll am 1. Mai zur Aus- führung kommen und wird diese Angelegenheit daher für dringlich erklärt. Bischof Dupanloup theilt mit, er werde beantragen, die Berathung der katholischen Petitionen auf den nächsten Samstag festzusetzen. — Die Capitulations-Commission hat mit einer Majerität von zwei Stimmen beschlossen, Bazaine vor ein Kriegsgericht zu stellen. Die Angelegenheit dürfte vorher der Kammer unter- breitet werden. Großbritannien. London. Granville erhielt die Kündigung des Handelsvertrages von der französischen Regierung zugestellt. [— Wieder sind in London einige Reliquien des zweiten Kaiserreichs, eine Anzahl von Staats, taroffen, unter den Hammer gekommen. Die Zahl der Kauflustigen war sehr gering und die sämmt⸗ lichen Carossen wurden von einem Begräbniß— Unternehmer angesteigert, welcher Trauerkutschen daraus machen will. Italien. Aus Rom meloct der Berichter⸗ statter der„Pall Mall Gazette“ anläßlich der Abreise des Prinzen Friedrich Karl, man sei im Vatican wüthend über denselben, weil er dem Papste keinen Abschiedsbesuch gemacht und sich in der einzigen Audienz, die er bei demselben gebabt, sehr freimütbig ausgesprochen habe. Er erklärte, es scheine ihm sehr unklug, daß der Papst sich in den Vatican einschließe, da diese Absperrung sehr nachtheilig für seine Gesundheit sei. Auch solle er sich nicht mit Höflingen umgeben, denen es nur darum zu thun sei, ihn zu bintergehen, sondern sich frei und ungescheut auf den Straßen Roms zeigen. Pisa. Am 14. d. M. fand das feierliche Leichenbezängniß Mazzini's statt. 12,000 Per⸗ Deputationen aus den Provinzen, von Gemeinden und von zahlreichen Vereinen. Friedberg. Dem Großherzog von Baden ist aus der Münzstätte zu Karlsruhe jünzst die erste Reichs⸗ goldmünze mit folgenden Worten zugestellt worden: 0 Sei mir gegrüßt, bedeutungsvolles Zeichen, Des neu erstandenen Reiches goldne Mark, Sei mir gegrüßt im heil'gen Land der Eichen! ö Im Junern eins, nach Außen groß und stark. ö Du goldnes Blatt, du sollst den Völkern zeigen Des Stammes Kraft in allen seinen Zweigen. Worms. Schon seit einigen Jahren besteht dahier eine specielle Haushaltungsschule, die sich eines recht großen Beifalls zu erfreuen halte, und gleichzeitig damit auch eine kaufmännische Berufsschule für junge confir⸗ mirte Mädchen, die immer zahlreich besucht war. Beide An⸗ stalten sind nun vereinigt unter der Leitung des Herrn Landmesser, dessen Thätigkeit seit 20 Jabren speciell dem Mädchen⸗Unterricht gewidmet war. Die erfreulichen Er⸗ folge, welche Herr Landmesser durch gewissenhaften Fleiß und gediegene Sachkenntniß erzielte, lassen es zweisellos, daß er als Vorstand der Lehranstalt für erwachsene Töchter zur Ausbildung für das praklische Leben und den kauf⸗ männischen und gewerblichen Geschäftsbetrleb die Wünsche der Eltern, welche ihre Töchter dieser Anstalt anvertrauen, befriedigen wird. Verloosung. Petersburg, 13. März. Bei der heute stattaebabten Ziehung der Nussischen 100 ⸗Rubel⸗Loose von 1866 fielen: Der Haupigewinn von 200,000 Rubel auf Serie 9014 Nr. 23, 75,000 Rubel auf Serie 1465 Nr. 13, 40,000 Rubel auf Serie 12039 Nr. 50, 25,000 Rubel auf Serie 17584 Nr. 35, Serie 1972 Nr. 19, 8000 Rubel auf Serie 2864 Nr. 6, Serie 17896 Nr. 28, S. 3025 Nr. 21, Serie 18024 Nr. 29, Serie 6777 Nr. 32, 5000 Rubel auf Serie 3175 Nr. 38, Serie 16576 Nr 22, Serie 3262 Nr. 27, Serie 2590 Nr. 46, Serie 18732 Nr. 46. Serie 18183 Nr. 24, Serie 17690 Nr. 11, Serie 2781 Nr. 19. Jagd ⸗ Verpachtung. 716 Diensftag den 26. März d. J., Mittags 1 Uhr, soll auf dem Bürgermeisterbüreau zu Ulphe die Jagd in der Gemarkung Feldheim, welche am 15. Februar d. J. leihfällig war, auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. a Pachtliebhaber werden bierzu eingeladen. Ütphe den 11. März 1872. Großberzogliche Bürgermeifterel Utphe für die Gemarkung Feldheim. Fil singer. Jagd- Verpachtung. 733 Freitag den 22. März d. J., Nachmitiags 1 Ubr, soll die der Gemeinre Bruchenbrücken gehörige Feldjagd, ausübbar auf 3000 Localmorgen, auf 6 Jahre meistbietend verpachtet werden. Das Jagdgebiet ift 15 Minuten von der Eisenbahnflation Nieder⸗Wöllstadt entfernt und wird vom Wetterfluß durchströmt. Bruchenbrücken am 13. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchenbrücken. Wagner. Bekanntmachung. 784 Im Hessisch⸗Rbelnisch⸗Weftfälischen Eisenbahn⸗ Verband wird vom 1. Mal d. J. ab, unter Aufhebung des Tarifs vom 1. Junt 1869, sowie sämmtlichen dazu erschienenen Nachträgen, ein neuer Tarif für den Güter⸗ verkehr, sowie für die Beförderung von Fahrzeugen und lebenden Thieren eingeführt. Von Mitte April e. ab wird der Tarif dem Publikum zur Einsicht auf den Staltonen aufgelegt werden und ist daselbst käuflich zu erhalten. Cassel den 14. März 1872. Königliche Direktlon der Main⸗Weser⸗Bahn. Holz-Versteigerung. 787 Donnerstag den 21. März(. J., Vormittags 10 Uhr, werden in dem Fürstlich Jsenburger Stamm- heimet Wald, Dtistrikt Kübmark, der Familie v. Löw zuflebende 53 Raummeter Scheitholz öffentlich meist⸗ bietend versteigert.„ Die Zusammenkunft ist im Distrikt Kühmark. Stammheim am 16. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Stammheim. Heppner. —Zwetschen! aus dem Krieg von 1870 à 3 kr. per Pfund bei Wilh. Fertsch. z⸗Verstei Holz⸗Versteigerung. 788 Die heute in den Freiherrlich von Ritter'schen Waldungen zu Hof Hasselbeck abgehaltene Holzvet⸗ steigerung ift genehmigt und der ersse Abfuhrtag auf Mittwoch den 20. März l. J. bestimmt worden. Die Abfuhrscheine können an den Zabhltagen: Dienflags und Donnerstags, bei dem Unterzeichneten in Empfang genommen werden. Frledberg den 15. März 1872. . Heid t. Holz-Versteigerung. 786 Nächsten Donnerstag den 21. l. M., Vormittags präcis 9 Uhr, kommen in dem Gräflich Solms ⸗Rödelheim⸗ schen Ossenheimer Wäldchen zur öffentlichen Versteigerung 6 Raummeter Buchen ⸗Scheitholz, a 45„„ Prügelbolz, 3 1 Eichen⸗ 0 4 5 Nadel⸗ 2 39 7 Buchen⸗Stockholz, 4 5 Eichen⸗„ 4 1 Nadel⸗„ 51 95 Buchen ⸗Reisholz, 8 1 Eichen;„ 16 Nadel 15 150 Wellen Eichen ⸗Durchforstungs holz, 22 Nadelholz Stämme und Stangen von 8 bis 21 Centimeter mittlerem Ducchmesser und 5 bis 12 Meter Länge. Zusammenkunft auf dem Ossenbeimer Jagdhaus. Wickstadt den 14. März 1872. e Gräfliche Oberförflerei Assenheim. Schal las. B ene 789 Montag den 26. März l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, will Volbrecht Nage! von hier wegen Ueberzug nachstehende Gegenstände versteigern lassen, als: 1 vollständigen Kuhwagen, 2 Pflüge, 1 Egge, 1 gutes Pfuhlfaß, vollständiges Kubgeschirr, sowie sonstige zur Oeconomie gehörende Gegenstände, einige Fuder Korn- und Waizenstroh, sowie einige Fuder Hafer und Gerftenflroh eine Partie Heu und Grummet und mebrere Malter Kartoffeln, 2 Commodea, Tische, Stühle, Betten, Sopha und sonftige Haus- und Küchengeräthschaften aller Art, allerlei Weißzeug und Kleidungsstücke u. s. w. Stammheim am 14. März 1872. Großherzogliches Ortsgericht Stammheim. Heppner, Vorsteher. Bekanntmachung. 785 Dienstag am 25. l. M., Vormittags um 10 Uhr, sollen bel With Sauer zu Eichelsdorf die mit Her- stellung eines Stückes Bankeit und Gossenpflasters daselbst verbundenen Arbeiten, als: 1) Pflastererarbeit, veranschlagt zu 91 fl. 24 kr. 2) Nebenarbeiten 14036„ öffentlich an die Wenigstfordernden in Accord gegeben werden. 7 Nidda am 14. März 1872. Großherzegliches Kreisbauamt Nidda. Wetter. Keine Modenzeitung hat eine grössere Verbreitung als Die Modenwelt. Preis für das ganze Vierteljahr 45 kr. An trefflichen Original- Illustratio- nen ist die Modenwelt, ungeachtet ihres überaus niedrigen Preises, wohl das bei Weitem reichhaltigste der- artige Journal. 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Au die Bewohner Friedbergs und der Uungegend. 767 Der kommende 22. März ist der Geburtstag Seiner Majestät des Kaisers. Das unter⸗ zeichnete Comité glaubt im Sinne aller Bewohner der Stadt und Umgegend zu handeln, wenn es sie auffordert diesen Tag nicht ohne eine entsprechende Feier voruͤbergehen zu lassen. Mittags um 1 Uhr findet ein Festmahl im Saale des Hotel Trapp statt, Für dasselbe wird in der Stadt eine Einzeichnungsliste in Umlauf gesetzt werden; auswärtige Theilnehmer werden ersucht, ihre Betheiligung bis zum Tage vorher im Hotel Trapp anzumelden. Abends 8 Uhr wird eine freie Vereinigung mit Gesang und Ansprachen unter Mit— wirkung der beiden Männergesangvereine und der Dilettanten Kapelle im Saale der Drei Schwerter veranstaltet werden. Zur Deckung der Auslagen wird von jedem Theilnehmer am Eingang ein Beitrag von 6 kr. als Minimum erhoben. Indem wir unsere Mitbürger in Stadt und Land zu zahlreicher Betheiligung an diesen patriotischen Feiern einladen, sprechen wir die Bitte aus, daß durch Ausstecken der Fahnen der Stadt auch äußerlich ein dem nationalen Festtage angemessener Schmuck verliehen werden möge. Friedberg den 14. März 1872. Fur das Fest⸗ Comité: Major Jäger, Dr. Köhler, C. Scriba, E. Trapp IV. Vorlesungen im Saale der drei Schwerter. 797 Dienstag den 19. März, Abends 8 Uhr, Dr. Schott: Das Leben in Natur und Organiemen im Sinne einheitlicher Entwicklung. Volschuß-& Credit- Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 778 Nach F. 83 der Statuten laden wir unsere Mitglieder zu der am Dienstag den 26. März l. J., Abends 8 Uhr, im Saale des Gasthauses„Zu den drei Schwertern“ hier stattfindenden 8. Generalversammlung Die zur Berathung kommende Tagesordnung umfaßt: 1) Bericht über die Geschäftsergebnisse des Jahres 1871. 2) Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinns. ) Ergänzungswahl des Ausschusses. Nach§. 20 der Statuten treten aus dem Ausschusse die Herren: f Jean Huber, Adam Steinhäuser, Dr. August Trapp, Hofgerichts⸗ Advokat Trapp IV. und sind wieder wählbar. Friedberg den 19. März 1872. Das Neueste in Sonnenschirmen 660 und En- tous- cas zu reellen Preisen bei K. Friedrich, neben der Post. 80 Kaiserliche Für den Ausschuß: Der Vorsitzende C. Seri bea. Tabaks⸗Manufactur Straßburg. : Niederlage in Bad⸗Nauheim bei Theodor Andreas. NB. Durch die neuen Verhältnisse bin ich in den Stand gesetzt schen Pakete zu 6 kr. zu Die Leipziger Feuer-Versichetungs-Anftall, gegründet im Jahre 1819, 793 empfiehlt zum Abschluß von Versicherungen gegen Brand, Blitzschtag, nothwendiges Aus räumen ꝛc. auf Mobiliar, Waaren, Maschinen, Vieh, Ernteerzeugnisse c. zu billigen, festen Sätzen unter ihren anerkannt vortheilhaften, liberalen Bedingungen. S. Fröhlich, Agent für Bad⸗Nauheim und Umgegend. Wasserleilanstalt Nassau d. I. 782 Römische und Kieferbäder, Electrotherapie und Heilgymnastik. Eröffnung des um 24 Zimmer ver- Von der (Neues Abonnement) 1 2.6 zu haben bei Bindernagel für Friedberg und Umgegend Nachmittags 6½ Uhr, im Simon schen Saalk. Tagesordnung: 1) Ueber Obstsorten(Referent Herr Lehrer Weine l). 2) Ueber Zuckerrübendau(Referent derr Seibert). 3) Ueber Gründüngung(Referent Zögling der Ackerbauschule). 4) leber Gypsdüngung(Referent Herr Lang, Zög⸗ ling der Ackerbauschule). a—— 5) Ueber das Walzen(Referent Perr Jacobi, Zög⸗ ling der Ackerbauschule). Der Vorsitzende: Der Schriftführer: Haas.„ VDeeinstes Nläthermechl 780 empfielt Ph. Dan. Kümmich. Ewigen und deutschen Aleesamen 796 in Prima⸗Qualität, sowie alle Sorten Gemüse⸗, Feld- und Gartensamen empfieh't zu billigen Pressen Bad- Nauheim. Theodor Andreas. Aepfel und Birnen, 275 Zwetschen, Mirabellen, Pflaumen zu 30, 36, 24 kr. per Stück, 50 fl. per 100 Stück. Aepfelpflanzungen für Gemeinden werden unter Garantie übernommen. „Rosen“, boch, halbhoch und niederstämmig ver Stück 36, 30, 24 kr., per 100 Stück 40 fl. Baumschule von Gebr. Schultheis, Steinfurth bei Bad-Nauheim. Kleesamen in unübertroffener Prima⸗ Qualität bei W. Fertsch. Ein braves Dienstmädchen 722 wird gegen guten Lohn sogleich in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. 645 Das Neueste in Herrenbinden, Glacé⸗Handschuhen, Baumwoll. Unterjacken, sowie Hosenträger in großer Auswahl bei n Hermann Bechstein ten Friedberg, 70 Breitestraße 70. N 8 eee 8 662 Nur ächt bei Ph. Dan. Kümmich in sedberg. 8 See e eee Kirchen buchs an szüge. Evangelische Gemeinde. Fr Getraute: b 4 10. März. Peter Wolf, heimathberechtigt zu Utphe und Diensiknecht dahier, Sohn des verst. Ortsbürgers von Wallenrod, Tochter der Gertraud Künpel von da. Getaufte: f 10. März. Dem hiesigen Bürger und Schmiedmeister Frledrich Christian Ritzel eine Tochter Charlotte Wil⸗ helmine, geb. am 1. Februar. 9 5 10. März. Oem biesigen Bürger und Seilermeistex Franz Stadelmann ein Sohn Georg Martin Chrifftan Friedrich, geb. den 11. Februar. 5„ 3 9 W. e 1 14 13. März. Heinrich Kaspar, des dahler wohnenden Ortsbürgers zu Kirtorf im Kreise Alsseld und Send ders Andreas Kaspar ehel. Söhnchen, alt 3 Jahre 9 Monale 26 Tage, 1 am 12. März. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. 1 grösserten Kurhauses den 1. April. Anstaltsarzt: Dr. Runge. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. a 2 Gegen jeden alten Husten!& 779 Brustschmerzen, Reiz im Kehl⸗ 1 Q kopfe, Heiserkeit, Verschleimung, Blut; speien, Asthma, Keuchhusten und G 0 Schwindsuchtshusten ist der Meper'sche 8 weiße Brust-Syrup das sicherste und beste Mittel. Frankfurter Latern & Scbiap ö Fanpwirthschastlices Caan 759 Nächsse Versammlung Mittwoch den 20. März, Herr Görlach, zu Utphe Johannes Wolf und Anna Katharina Künpel 71 Ent in