J ttettesstee tn, 3010 J * 9 1 en u verlun ischet Labsa 1b Gesunde. J um dat bir zur 00r tnt dran be Urthet. . Sen tis mus und n. len Ant 1 0 derunitt; r kennt un 0 dan EN I 8 mitt „% c die it Sczutsie 37n gerte; vergebe zen un. rah * 8 rarer 1872. unn 5 e Dienstag den 18. Juni. 1 70 Oherhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlaffe für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag . Alle Annoncen-Aufträge bitten wir s ech 1 1 f t. 1 ch an die Expedition zu richten mit Beifügung der auf die Veröffentlichung bezüglichen Bemerkungen. f Mündliche Bestellungen können nicht angenommen werden, da durch dieselben zu leicht Irrthümer und Mißversländnisse entstehen, welche für den Besteller und für die Expedition gleich unangenehm sind. Betreffend: Die Abnahme des Verfassungseides. Amtlicher Theil. Friedberg am 14. Juni 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Dienstag den 2. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, findet die Ausschwörung des Verfassungseides auf dem Rathhause dahier durch die neu aufgenommenen Ortsbarger, sowie diejenigen, welche sich verheirathet haben ohne Ortsbürger zu werden, aber in dem Kreise Friedberg heimathsberechtigt Laden Sie dieselben hierzu vor und senden Sie bis zum 30. d. M. unfehlbar Bescheinigung hierüber, oder Bericht, daß Niemand vor⸗ handen ist, der den Verfassungseid abzuleisten hat, an uns ein, sonst müßten wir Wartboten absenden. sind, statt. Betreffend: Die Communalumlagen in den Gemeinden des Kreises Friedberg für 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeistereien des Kreises. Sie werden, da Ihnen die Communalsteuerregister unter Couvert zugehen, mit Bezug auf das Ihnen unterm 26. März 1853, Int.-Bl. Nr. 27, mitgetheilte höchste Ausschreiben Großherzi, Ministeriums des Innern vom 3. September 1852 alsbald bekannt machen lassen, daß die Communalsteuerregister zu Jedermanns Einsicht 8 Tage in Ihren Gemeinden offen liegen, unter dem Anfügen, daß Beschwerden gegen die in den Heb Die noch im Rückstand befindlichen nachstehend verzeichneten Leute sind bei 1 Rthlr. Wühelm Diehl II. von Butzbach, Wilhelm König von Dorn⸗ Assenheim, Ernst Laubach von Fauerbach bei Fr., Benjamin Adler von Nieder- Florstadt, Philipp Diehl VI. von Ober-⸗Wölstadt, Franz Platz von Ockstadt, Georg Christian Schäfer von Ossenheim, August Opper von Staden, Georg Raab II. von Wohnbach. Strafe einzuladen. F. Friedberg den 15. Juni 1872. registern enthaltenen Ansätze binnen der ersten 4 Wochen nach Ablauf der Offenlegungsfrist entweder schriftlich oder mündlich zu Protokoll bei uns angebracht werden müßten, und daß A e ge Beschwerden keine Berücksichtigung finden konnten. eber die erfolgte Bekanntmachung werden Sie eine Notiz in der Registratur niederlegen. Ter a p p. Deutsches Reich. Darmstadt. Am 3. d. wurde der Land- gerichtsactuar zu Alsfeld, Friedrich Steinmetz, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner mehr als vierzig Jahre treu geleisteten Dienste in den Ruhestand versetzt. An demselben Tage wurden ernannt: der Landgerichts Actuar zu Offenbach Aloys Höfling zum Landgerichtsactuar in Groß“ Umstadt; der Landgerichts- Actuar zu Homberg Eduard Amend zum Landgerichtsactuar in Offenbach; der Actuariatsaspirant August Küm⸗ mel aus Darmstadt zum Landgerichtsactuar in Homberg; der Landgerichtsactuar zu Büdingen Georg Philipp Weitzel zum Landgerichts⸗ actuar in Alsfeld; der Actuariats-Aspirant Jo- bannes Kobeloch aus Schlechtenwegen zum Landgerichtsactuar in Büdingen und der Actuariats⸗ Aspirant Georg Klös aus Harbach zum Land- gerichtsactuar in Altenstadt. — Am 5. d. M. wurde der Landgerichts⸗ assessor zu Wald⸗Michelbach Carl Küchler zum Land gerichtsassessor in Offenbach und der Gerichts occessist Dr. Wilhelm Schäfer zum Landge- richtsassessor in Wald Michelbach ernannt. Berlin, 13. Juni. Reichstag. Es folgte die zweite Berathung über den Gesetzentwurf, be- treffend die französische Kriegsentschädigung. Art. 1 bis 4 wurden nach den Commissioneanträgen angenommen. Zu Art. 4 wurde ein Amendement von Hoverbeck und Lasker genehmigt, welche die Ermächtigung oder nachträgliche Genehmigung des Reichstags zu Verkäufen von Eisenbahn- und Festungsgrundstücken Seitens der Regierung vor- aussetzen. Nach der Annahme der Art. 5 bis 7 brachten Behr und Rittberg besondere Anträge ein auf die Verwendung von 3½ Millionen zu Cadettenhäusern, Erweiterung des Gebäudes des Kriegeministeriums und der Kriegsakademie, welche die Commission in Art. 4 der Regierungsvorlage gestrichen hat. Graf Roon empfahl die Anträge auf's Wärmste, indem er hervorhob, daß in Folge des Krieges Preußen allein 600 Offiziere fehlten und das Berliner Cadettenhaus ungesund sei, so— wie eines genügenden Wohnungsraumes und eines gesunden Brunnens entbehrt. Nach längerer De batte wurden beide Anträge, der Behr'sche in namentlicher Abstimmung mit 105 gegen 91 Stim- men, abgelehnt. — 14. Juni, Reichstag. Das Gesetz, be⸗ treffend die Controle des Reichshaushalts pro 1872 durch die preußische Oberrechnungskammer, wurde in erster und zweiter Berathung angenommen. Staatsminister Delbrück kündigte ein neues Rech- nungshofsgesetz für die nächste Session an. Darauf wurde das Reichs beamtengesetz bei der Schluß abstimmung mit großer Majorität angenommen. Es folgte die erste Lesung des Jesuitengesetzes. Bundescommissär Friedberg erklärte: Der Jesuiten— orden sei im Hause als staatsgefährlich darge⸗ stellt. Pflicht der Regierung sei daher, auf ein Mittel zu sinnen, dieser Gefahr zu begegnen. Das Mittel des Strafgesetzes sei zu hart erschitnen; man habe daher ein milderes gesucht. Das vor- liegende Gesetz sei nur ein Nothwehrgesetz für den Fall, daß vie staatsgefährliche Tendenz des Ordens offen und klar werde. Redner wieß entschieden die Ansicht zurück, als ob das Gesetz gegen die katholische Kirche gemünzt sei, welche bestand, ehe der Jesuitenorden existirte und als derselbe aufge⸗ hoben war. Das Gesetz wolle keineswegs den Jesuitenorden mit der katholischen Kirche identifi⸗ ciren. Im weitern Verlauf der Debatte verwieß der Bundescommissär gegenüber Mallinckrodt, welcher das Jesuitengesetz als einen unerhörten Vorgang in der Gesetzgebung bezeichnet, auf Würtemberg, wo den Jesuiten und den ihnen verwandten Con- gregationen der Aufenthalt verboten sei. Als die in dem Gesetz als dem Jesuitenorden verwandt bezeichneten Congregationen nennt der Bundes- commissär die Ligorianer und die Fröres ignorants, diesem Plane gewonnen. sowie zwei Schulbrüderorden, deren einer unter französischer, deren anderer unter römischer Ober- hoheit stehe. Die Regierung habe auf Grund von Erkundigungen bei den bedeutendsten kirchenrecht⸗ lichen Autoritäten diese unter dem Namen der Congregationen, der für sie gebräuchlich ist, zu⸗ sammengesetzt. Im Fortgang der Debatte über das Jesuitengesetz hob Wagener hervor, daß nicht Preußen, sondern die katholische Kirche den Streit hervorgerufen habe. Die herrschende Partei in letzterer sprele mit der deutschen Einheit und dem religiösen Frieden. Die Jesuiten stünden mit aus- wärtigen Mächten gegen Deutschland in Verbindung. Ein diplomatischer Bericht vom 7. Juni besage, daß französische Jesuiten eine katholische Liga in Frankreich, Italien, Oesterreich und Deutschland bilden und die unteren Volksklassen, die Gesellen⸗ vereine und Genossenschaften religiös fanatisiren wollen. Ein Theil der deutschen Jesuiten sei Solchen Plänen müsse entgegen getreten werden. Nachdem in der De⸗ batte überhaupt Mallinckrodt, Windthorst und Probst gegen, Schulze, Wagener und Völck für die Vorlage gesprochen hatten, wurde ein Antrag auf Commisstonsberatbung abgelehnt und zweite Berathung im Plenum beschlossen. — 15. Juni. Der Reichstag nahm in dritter Lesung das Gesetz, betreffend die Reichshauscon⸗ trole pro 1872, an, ferner das Kriegsentschädi⸗ gungsgesetz. Der Reichstag genehmigte ferner in dritter Lesung die Gesetzentwürfe, betreffend den Reichshaushalts-Etat pro 1873 und den Nach- trags-Etat pro 1872. Im Verlaufe der Debatte erklärte der Chef der Marine, General v. Stosch, die Regierung beabsichtige, die See-Artillerte bald⸗ thunlichst der Kandartillerie einzuverleiben. Stagts- minister v. Delbrück verkündigte, daß der Luxem- burger Eisenbahnverkrag dem Reichstag zugehen werde. — Eine Commission von Delegirten des —.——————— Reichstags beschloß, nachfolgenden Gesetzentwurf zu beantragen: 1) Den Jesuitenorden und ihm verwandte Congregationen sind in Deutschland verboten. Die Einrichtung von Niederlassungen ist ihnen untersagt und die bestehenden werden binnen 6 Monaten aufgelöst. 2) Ausländische Mitglieder des Jesuitenordens sind auszuweisen, inländischen ist der Ausenthalt in bestimmten Ge⸗ bieten zu versagen, oder es sind dieselben zu inter niren. 3) Die Anordnungen zur Ausführung des Gesetzes erläßt der Bundesrath; zur Ausführung dieser Maßregeln sind die höheren Polizeibehörden berufen; der Beschwerdeweg an den Bundesrath hat keine aufschiebende Wirkung. — Die„Norddeutsche Allgem. Ztg.“ schreibt: Nachdem der Bischof von Ermland das Schreiben des Cultusministers, 21. Mai, betreffend die Ex · tommunitations- Angelegenheit bisher nicht beant⸗ wortete, ist derselbe unterm 11. Juni erneut zur Erklärung darüber aufgefordert worden, mit dem Bemerken, daß, falls dies nicht binnen einer Woche geschehe, das Staatsministerium die an den Bischof gestellte Forderung als abgelehnt erachten und demgemäß verfahren werde. München. Die Ernennung der infallibi⸗ listischen Professoren für die theologische Facultät ist laut Entschließung des Könige am 14. d. erfolgt. Bremen. Der österreichische Dampfer,„Ad⸗ miral Tegetthoff“ bat am 13. d. die Norppolfahrt angetreten. Am 12. d. fand in Geestemünde ein Abschiedsbanket statt, welchem Graf Zichy und Dr. Petermann beiwohnten. Ausland. Oesterreich. Wien. Die„Neue freie Presse“ sagt: Der Besuch des Kaisers von Oester⸗ reich in Berlin, zwischen den 2. und 10. Sept. fallend, repräsentirt sich äußerlich als Gegenbesuch für den Ischler und Salzburger Besuch des Kaisers Wilhelm. Allein über seire hohe politische Be⸗ deutung herrscht nicht der mindeste Zweifel. Die Reise des Kaisers wird eine ihrer Bedeutung ent⸗ sprechende Form tragen. Die Begleitung des Kaisers durch den Grafen Andrassy ist selbstver⸗ ständlich, durch ein anderes Mitglied des taiser⸗ 9 Hauses wahrscheinlich. Die„Presse“ erfährt, aß der Kaiser 8 Tage Gast des Berliner Hofes sein werde. — Der Reichsrath nahm in seiner Sitzung am 15. Juni die Erhöhung der Dotation des Hosstaats um eine Million Gulden an. Schweiz. Genf. Die erste Sitzung des Schietsgerichts wurde am 15. d. Mittags eröffnet und um 1 ½ Uhr geschlossen. Die nächste Sitzung ndet Montag 2 Uhr statt. Sämmtliche Bevoll mächtigte waren zugegen. lungen wird absolutes Geheimniß bewahrt. 4 Frankreich. Paris. Die Verhandlungen über die Befreiung des Landesgebiets(schreibt der „Siecle“) haben, wie es scheint, eine Unterbrechung erfahren; aber sie sind durchaus nicht fallen ge⸗ lassen. Eine von dem Finanzminister redigirte und von Herrn Thiers genehmigte Denkschrift, welche die Anerbieten der französischen Regierung darlegie, war dem Grafen Arnim überreicht worden. Wenn wir gut berichtet sind, so pioponinte diese Denkschrist die sofortige Zahlung einer Milliarde (mit Hülse einer Anleihe) und die Emission von zwei Milliarden in Papitren, die mit der Garantie von Pariser, Londoner und Newporker Bankiers versehen sein sollten. Hiergegen sollte sich Deutsch⸗ land verpflichten, vier Departements sofort und die beiden letzten nach Zahlung des ersten Wechsels (oon wieviel, wird nicht gesagt), d. i, bei Be⸗ ginn des Winters, zu räumen. Die französische Regierung bestand namentlich auf der Räumung von Belfort, welches die Deutschen, nach den Vorkehrungen, die sie in dieser Festung treffen, bis zum litzten Tage behalten zu wollen scheinen. Dicse Denkschrift ist schon vor mehreren Wochen dem Herrn v. Bismarck übermittelt worden, aber noch ist keine Antwort aus Varzin eingetroffen, oder wenigstens ist eine solche bisher noch nicht in Versallles überreicht worden. — Wie die„Agence Havas“ meldet, hat Preußen Unterhandlungen auf der Basis der Räu— mung nach Zahlung eines Theiles und gegen Garantien für den Rest der Kriegs⸗Entschädigung im Principe acceptirt. Es wird versichert, Thiers gehe am 15. d. M. nach Paris, um mit Graf v. Arnim zu consexiren. Spanien. Madrid. Das amtliche Blatt berichtet über den Aufstand: Die Carlisten haben einen Bogen des Eisenbahn⸗Viaductes von Miranda nach Bilbao zerstört. Eine Bande von 50 Be⸗ rittenen hat sich in der Provinz Albaceta gezeigt. Die Gendarmerie der Provinz Ciudad-Real hat eine Carlistenbande zersprengt, die 4 Todte, 11 Ver⸗ wundete urd drei Gefangene zurückließ. In Gerona ist die Ruhe vollständig wieder hergestellt. Die Banden von Estartus und Tristany haben den Versuch gemacht, in Olot einzudringen, wurden aber von den Truppen mit großem Verluste zurück⸗ geschlagen. Bei Irurzun wurde die Eisenbahn zerstört. In der Provinz Guipuzeda dauern die Unterwerfungen fort. — Eine Privatdepesche aus Madrid meldet die Neubildung des spanischen Ministeriums fol⸗ gendermaßen: Präsidentschaft und Inneres: Zor⸗ villa, Krieg: Cordoba, Marine: Beranger, Finanzen: Ruiz Gomez, Justiz: Nonteros Nios, öffentliche Arbeiten: Becerra, Colonien; Mosquera und Auswärtiges: Martos. Darmstadt. Am 12. d. wurde bei Zell i. O. ein gewisset Job. Ad. Über von Erbach, der 1870 aus Frank⸗ teich ausgewiesen wurde, wegen Betheiligung an den unlängst im Mümlingtbal verübten Verbrechen verhaftet. Derselde leugnet zwar jede Milthäterschaft an jenen, seiner Angabe nach von zwei Elsässern begangenen Verbrechen, er will jene nur durch Zutragen von Lebensmittel unter⸗ stützt haben. Das Weitere wird die Untersuchung ergeben Liter ari sches. Victoria, illustrirte Muster⸗ und Mode⸗ und Modezeitungen, mit welchen unsere Damenwelt so reichlich versorgt wird, ist es Pflicht, immer wieder auf diejenigen Journale aufmerlsam zu machen welche das ernte Streden haben, Geschmack und Schönhbeitssinn so⸗ wohl in der Toilette als der weiblichen Arbeit zu sördern. Zu diesen können wir nicht umhin, die„Victoria“ zu rechnen, ein Blatt, welches sich noch außerdem durch gute belletristische Aufsätze, Novellen u. s. w., sowie durch den sehr billigen Preis(fl. 1. 21 kr. pro Quartal) empfiehlt. Anfruf. Schon im December vorigen Jahres haben wir uns erlaubt, einen Appell an die Opferwillig⸗ keit unserer Glaubensgenossen und aller edel denken deren Unterstützung die Erbauung eines Gottes- hauses für die hiesige evangelische Gemeinde aus- führen zu können. Wider Erwarten haben wir Ueber die Verhand- bisher leider nur bei verhälknißmäßig Wenigen ein offenes Herz und eine offene Hand gefunden. Wit wiederholen deshalb nochmals auf's Dringendste unstre Bitte um Unterstützung und richten dieselbe namentlich an unsere Glaubensgenossen, die in überwiegend protestantischen Gegenden leben. Laßt das kleine Häuflein Glaubensgenossen im äußersten Osten Deutschlands, an den Grenzen Galiziens und Rußlands, laßt unsere junge kleine Gemeinde, deren Mitgliederzahl sich den Andersgläubigen gegenüber wie 1 zu 25 verhält, nicht untergehen, — gönnt unseren Gegnern, die mit Recht die Realissrung unseres Projects fürchten, nicht den Triumph, daß das große protestantische Deutsch⸗ land kein Herz hatte für seine in der Diaspora lebenden Brüder, duß das begonnene schwierige Werk scheitern mußte an dem Indifferentismus unserer eigenen Glaubensgenossen! Jede, auch die kleinste Gabe ist willkommen und bitten wir ev. Beiträge entweder gütigst direct an uns oder an die Expedition dieses Blattes einzusenden, welche sich zur Entgegennahme von Beiträgen bereit er⸗ klärt hat g Myslowitz den 20. Mai 1872. Evangelische Kirchbau-Commission: Kotze, Knaut, Nix dorff, Bürger meister, Maurermeister, Kreisrichter. Vorsitzender. Kassirer. Schul z, Haberkern, Düring, Apotheker. Gasanstalieinspecltor. Grubenrepräsentant. Werner, Perschke, Bartelmuß, zeitung“ Betlin, van Muyden. Unter den Muster⸗ den Freunde des Edangeliums zu richten, um mit Erklärung. Von verschiedenen Seiten werben wir darüber inker⸗ pellirt, warum wir einem Artikel über das neulich abge⸗ baltene Concert der Kapelle Schellhaas die Aufnahme verweigert hätten; wir erklären bierdurch, daß uns ein derartiger Artikel gar nicht zur Aufnahme zugesandt wurde, wir also auch nicht in der Lage waren, denselben zurückzuweisen, was übrigens auch auf keinen Fall geschehen sein würde. Die Red. Der Wetterauer Zweigverein der Gustav-Adolf-Stistung beabsichtigt Sonntag den 23. Juni, Nachmittags zwei Ubr, in der Kirche zu Assenheim sein Jahresfest zu feiern. Alle Glieder unseres Ver⸗ eins werden zu diesem Feste freundlichst eingeladen. Herr Professor Weiffenbach von Gießen wird die Festpredigt halten. Der Vorstand. D. Frankfurt a. M., 15. Juni.(Börsenwoche vom 10.— 15. Jun.) Die Tendenz der Börse während auch durch die zwei israelitischen Feiertage, das Geschäft in seiner Ausdehnung etwas gehemmt wurde, so herrschie doch Kauflust vor und selbst sonst votsichtige Capitalisten griffen thätig mit ein, namentlich gestern Freitag. Credit⸗ aclien, für welche allenthalben wieder sehr gute Meinung herrscht, sind gegen Schluß der Vorwoche um 8 fl., Staatsbahn um 7 fl.(trotz der Mindereinnahme von 175,000 fl.), Lombarden dagegen nur um 1 fl. gestiegen. Oesterreich. Bahnen weisen einen sebr animirten Verkehr auf, und erhöhten in erster Linie Galizier, dann Elisabeth (alte und junge) und Nordwest, Franz⸗Joseph und Dniester wre Course. Alte bayr, Ost eine Kleinigkeit besser, ebenso Oberhessen 1%. Hessische Ludwigsbahn dagegen 10% billiger. Prioritäten beliebt und im Preise anziehend. Banken zeigten wenig mehr Leben als seither. Nur Darmstädter und Meininger besserten sich, sowie Deutsche Vereinsbank und Frankf. Bankverein. Nächsten Minuwoch gelangen auf diesem Gebiete die Actien der„Deutschen Effecten und Wechselbank“(ehemalige Firma L. A. Hahn) zur Einführung, denen ein brillanter Erfolg schon jetzt gesichert ist. Pfandbriese wenig verändert. Süddenische Slaats⸗ papiere sehr fest bei mangelndem Material; österreich. Renten lebhaft und preishaltend. Von amerikanischen Staaten⸗ bonds gewannen jene per 1904 während dieser Woche eine kleine Avance und von den Prioritäten gingen California⸗Oregon, Central⸗Pacific und Peninsular⸗Michi⸗ gan ca. 1% höher. Loose ziemlich unverändert, mit Aus⸗ nahme der österreich. 1854r., welche ca. 2% gewannen. Napolseons gesucht und höher. Wechsel nicht viel verändert. Von Frankfurt a. M. direct mit jeder Post be ördere ich, die meiner Annoncen⸗Expedition zur Vermittlung aufgegebenen Inserate, ohne Anrechnung don Provifion oder Porto, zu den Original Zeitungspreisen an die füt die verschitdenen Zwecke bestgeeigneten Zeitungen des In und Auslandes. Meine Provision deziehe ich als offizieller Agent von den betreffenden Zeitungen. Rudolf Mosse, „Annoncen⸗Erpedtuon 45 Zeil, Frankfurt a. M. Zeil 45. Berlin, Wien, Nürnberg, München, Hamburg, Stuttgart, Straßburg, Jürich, Leipzig, Halle a. S., Breslau, Prag. 0 Alleinige Inseraten- Pacht: „Aitgende Jlätter“,„Aladderadatsch“, „cigaro“. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist vorrätbig Neuster Caschen-Kahrplau. Jommer⸗ für die Mittel- Rhein gegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. Bergverwaller. Maler. Gelogießermeisier. Preis 6 kr. dieser Woche war im Allgemeinen eine sehr feste und wenn. * Nas nitag nbein sch r Anseres Ber ei dnglabn Veßte did di Tien 2 grwanntn. 21 vul wendet. — Gras ⸗Versteigerung. 1626 Freitag den 21. Juni J. J., Vormittage 9 Uhr. kommt in dem Wirihslokal des GO. Bechtold in Nieder Wöllstadt das diesfährige Heu- und Grummet⸗ zras von 15 190 Morgen Oräfl. Wiesen in Nieder⸗ Wöỹüftädter Gemarkung in einztinen, meist 2 Morgen kocalmaaß haltenden Abiheilungen, zum öffentlichen Berkauf. Assenbdeim den 12. Juni 1872. Gräfl. Solms ⸗Rödelheim'sche Rentkammer. Versteigerungs⸗ Anzeige. 1627 Mittwoch den 19. Juni l. J., Vormittags 9 Ubr unfangend, sollen auf freiwilligen Antrag des hiesigen Zütgers Joseph Geck II. in dessen Behausung in der Borstadt 2 Pferde, 1 zweispänniger Ockonomiewagen, Epflüge, Pferdegeschirr, verschiedene Ketten, eine Partie Miß, sowie sonstige Oekonomiegerätbschaften öffentlich neistbietend gegen Baarzablung verfleigert werden. Friedberg den 13. Juni 1872. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. 4 — Heugras⸗Versteigerung. 4609 Donnerflag den 20. d. M., Vormittags 10 Ubr, oll das Heugras von 55 Normalmorgen Fürftlicher WViesen bei Hungen— genannt der Grassce— öffent⸗ ich an Ort und Stelle verkauft werden. Hungen am 12. Juni 1872. Zürfiliches Rentamt Hungen. Demme. Heugras⸗Versteigerung. 632 Mittwoch den 19. d. Mio., Vormittags 10 Ubr, wird auf hiesigem Rathhaus das der biesigen Gemeinde sustehende Drugras öffentlich meisbietend versteigert. Assenbeim den 13. Junt 1872. Oroßberzogliche Aa Assenheim. N 9. Bekanntmachung. 654 Zum öffentlich meifbietenden Verkaufe alter aus⸗ angirter Bekleidungs- und Pferde Ausrüftungsflücke ift Termin auf Mittwoch den 19. Jun! d. J., Morgens 10 Uhr,. nuf dem Hose der Cavalerte⸗Caserne zu Butz bach anberaumt. Babenhausen den 14. Juni 1872. Die Bekleidungs⸗Commisstion yes 1. Großherzoglichen Dragoner ⸗Regiments Nr. 23. Bettstroh⸗ Lieferung. 1651 Montag den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, wirt der Bedarf an Bettstroh von Oktober dieses bis hahin nächsten Jahres für die Garnison Butzbach auf sem Büttau der unterzeichneten Verwaltung mittelst Submifsion in Lieferung vergeben. Die Bedingunzen legen auf gevonntem Büreau zur Einsicht offen und ind die Submissionen denselben entsprechend bis zu digem Termine„portofrei“ anber einzusenden. Butzbach den 14. Juni 1872. Großherzogliche Garnisonvezwaltung. v. Rots man n. Grüntg. Bekanntmachung. 1652 Die am 11. d. M. im Domanialwald der Ober⸗ sörfleret Hoch ⸗Weisel abgehaltene Polzverstelgerung n genebmigt worden.— Die Abfubrscheine können vom 18. d. M. an bei Gtoßberzoglichem Rentamt Friedberg n Empfang genommen werden.— Der erste Fahriag wurde auf den 19. d. M. und das Ende des Abfuhr⸗ sermins auf den 24. Jult d. J. festgesetzt. Die Holz⸗ ibfuhr ist nur bei trockner Witterung gestattet. Butzbach den 14. Juni 1872. Großherzogliche Oberförsterei Hoch⸗Weisel. Dittmar. Bekanntmachung. 667 Freitag den 21. d. M., des Nachmittags 1 Uhr, werden 200 Centner Steipkohlen, deren Annahme von dem Besteller verwelgert wird, auf unserem Bürcau versteigert. Nieder⸗Wöllstadt den 17. Juni 1872. In Auftrag: Großherzogliches N Nledet⸗Wöllsftadt. 10 1 l. Gras ⸗-Versteigerung. 1668 Mitwoch den 19. d. Mis., Vormittags um 11 Abr, soll das Gras zu Peu und Grummet auf den Vemelndewiesen in Abibellungen auf Ort und Stelle an dle Meisibietenden verstelgert werden, Die Zusammenkunft ist an den sog. Thellern. Ockfadt den 15. Juni 1872. Großperzogliche Bürgermeisterel Ockstadt. Gröninger. Der dritte Stock 666 des Schäfer' schen Pauses, gegenüber der Post, st zu vermieshen,, Braunkohlen- Verkauf. 1602 Von den Braunkohlenbergwerken Dorheim und„Ludwigs hoffnung“ bei Melbach können nen geformte Klötze per Centner 14 kr. bezogen werden. Die Abfubrscheine werden Morgens bis 12 Uhr auf der Stube„Lodwigs hoffnung“ ausgegeben. Bad⸗ Nauheim am 11. Juni 1872. auf dem Bergwerk Dorheim, von 2 Uhr Mittags an Großherzogliches Bergamt Dorheim. Te dle bur g. ee eee eee Darmstadt im Juni 1872. eee eee 250 Einladung zum Abonnement Hessischen Volksblättet(Landeszeitung) Darmstadt. Preis: vierteljährlich fl. 1., mit Postaufschlag fl. 1. 27 kr. Auflage 4000. Die Erpedition der Hessischen Volksblätter(Sandesztitung). .. ͤ TT Heugras⸗Versteigerung. 1653 Donnerstag den 20. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll auf dem hiesigen Gemeindehaus das Deugras biesiger Gemeinde, eitca 150 Morgen, ver⸗ feigert werden. Staden am 14. Juni 1872. Großherzogliche Bürgermelsterti Staden. Dau ch. 3— 5 D 2— 91 88. 0 51 E ——* 25 heim. 82 1 2 8 8 5 2 2 2 5 Ss Die soeben erschlenene Nr. 38 enthält: 83 Die Arbeiter. Novelle von Ernst Wichert.(Fort⸗ setzung.)— Unglückliche Kinder. Pädagogische Skagen von J. Ernst Stötzner. I. In Hubertusburg.— Tage⸗ buch aus der Selagerung von Straßdurg. Von Max Reichard.(Fortsetzung.)— Aus dem deutschen Hochge⸗ birge. II. Am Chiemsee. Von Cacl Stieler. Mit Originalzeichnung von Ernst Fröhlich.— Am Familien⸗ lische: Der Impftag auf dem Lande. Von Dr. Dpren⸗ surtb. Zu dem großen Bulde von Ddornemann.— Die Entwürfe zum deuischen Parlamentegebäude. Zu Befsellungen empfeblen sich Bindernagel& Schimpff in Friedberg. 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Pracht⸗Ausgabe auf Veliu in feinstem Kalbslederband fl. 3. f Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit hat es sich in mehr als N S hunderttausend Exemplaren 2 über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden. — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie olche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Communiong eschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Strohhüte, Sonnen- K Uegenschirme 660 empfiehlt zu reellen Preisen K. Friedrich, neben der Post. 4. 8 Putzarbeiten jeder Art werden möglichst rasch und geschmackvoll ausgeführt. Dampfsägewerk Friedberg. 1659 Von nächstem Montag ab wird wieder Stammholz gesögt. Lebensversicherungsbankfür Deutschland in Gotha. Versicherungsbestand am 1. Juni 1872 75,077,800 Thlr. Neuer Zugang seit 1. Januar 1872 Effektiver gonds am 1. Juni 1872 Jahreseinnahme pr. 1811 3,344,571 Dividende der Versicherten im J. 1872 37 Proz, Diese Anstalt gewährt durch den großen Umfang und die solide hypothekarische Belegung der vorhandenen Fends eben so nachhaltige Sicherheit wie durch die unverkürzte Ver⸗ theilung der Ueberschüsse an die Versicherten möglichste Billigkeit der Versicherungskosten. Antragsformulare und neuester Rechenschaftsbericht werden unen:geltlich verabreicht in Friedberg durch Hofger.-Advokat G. Trapp II., „ Büdingen„ Ortseinnehmer Louis Höbler, „Butzbach„ Stadtrechner Bernh. Grüninger III., „Nidda„ Stadtrechner Mantel. Deuce prese 0 Frankfurter Börsen halle, 1636 welche seit Ostern in Frankfurt als vollkoinmen unabhängiges Organ der nationalllberalen Partei und der füddeutschen Fortschrittapartet eischeint, wird auch künftig, treu ihrem Programm, für den weiteren Aus bau der Verfassung des deuischen Reichs und sür die Lösung der Fragen des inneren Staatslebens im Geiste wahrer bürgerlicher Frethelt wirken, für eine gesunde Geflaltung unserer gesellschaftlichen und wirthschaftlichen Verhältnisse thätig sein, und die Gegner unserer nationalen Entwicklung wie die Feinde der geistigen und materlellen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts bekämpfen. Tägliche Leltarukel über die wichtigsten Tagesftagen, Polilische Uebersichten, zahlreiche Originalcorrespon⸗ denzen aus allen Theilen Deutschlands, aus Wien, Rom, Brüssel, Haag, Paris, London, Neu⸗Nork u. s. w., anerkannt vortreffliche Börsen⸗ und Finanzberichte, ein reichhaltiges Feuilleton mit Novellen und Skizzen von den besten Autoren, Ber schie über die Reich stagsverhandlungen in größter Vollständigkeit, haben dem Blatt in kurzer Zeit zahlreiche Freunde erworben. Zeden Samftag llegt der Deutschen Presse ein vollständiger Verloosungsanzeiger bei. Alle Postanstalten des In⸗ und Auslandes nehmen Bestellungen auf des II. Quartal der Deutschen Presse an. Vlerteljährllcher Prels 1) in Frankfurt a. M. 3 fl. 30 kt.; 2) in ganz Preußen 2 Thlr. 9 Sgr.= 4 fl. 1 tr.; 3) in den übrigen Staaten des Norddeutschen Bundes, sowie dem Großberzogthum Hessen, Bapern, Baden, Württemberg, Oesterreich und Luxemburg 1 Thlr. 20 Sgr. D 2 fl. 55 k b.— Frankfurt a. M. im Junt 1872. Die Expedition der Deutschen Presse. „) Wir bitten unsere Gefinnungegenossen bet den Bestellungen die Deutsche Presse nicht mit der Geschüfts-Auzeige. Sensen 1645 Einem geebrten Publikum dle ergebene Anzeige, vom feinsten Gußstahl, das Stück zu 45 kr., bei daß ich auf hiesigem Platze eine Metzgerel errschtet Frledberg. D. Grödel Söhne. habe. Meine Aufgabe wird es sein, meine geehrten 7 N Ein Spenglergeselle Kunden aufs Beste zu bedienen und bitte ich um ge⸗ neigten Zuspruch. Moses Appel, 1570 findet dauernde Beschäftigung. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Friedberg. Metzgermeister. 3,6683600„ 18,500,000„ offtetösen„Frankfurter Presse“ zu verwechseln. diese Prätorignerschaar des unsehlenbaten Lehrerconferenz. Seetion Ockstadt.:. 1658 Mittwoch den 19. Jun. 22 Aufruf zur Abonnementsbelheiligung an dem Theaterunternehmen des ergebenst unterzeichnelen. 1668 Die verehrten Kunst⸗ und Theaterfreunde von Friedberg, Nauheim und Umgebung werden eisucht durch gef. Beitrit zu dem genannten Abonnement dem Unter⸗ nebmer einige Garantie zu gewähren, wobei derselbe ver sichert, daß genannte Billets bei allen Vorfsellungen während der ganzen Dauer seines Hierseins Gültigkeit baben und nie ein Farbenwechsel oder sonst dergleichen eintritt und daß dieselden ganz nach Belleben verwendel werden können. 1 4 12 Billets Sperrsitz 4 fl. 48 kr— 12 Billets erster Platz 4 fl.— 12 Billets zweiter Platz 2 fl. 24 Han Hochachtunge voll Max Grünwald, Olrector. Wohnung:„Zur Stadt New⸗Nork.“ 1665 In dem Kurhospital dahter wird ein Haus⸗ bursche zum soforgen Eintritt gesucht. Anmeldungen find alsbald bei dem Unterzeichten zu dewirken. Bad Nauheim am 17. Juni 1872. l 5 Der Vorstand des Kurhospitals:“ 5 Schutt. Ute Mal jes-Häringel 1545 bei Wilh. Fertsch. Ein starker Junge 1621 kann ohne Lehrgeld in die Lehre treten bei Fr. Ritzel, Schmier meier. Roma locuta est, Causa finita est! „Gegen den Jesuitenorden.“ 1660 Im Verlage von Hugo Klein in Barmen ist in 2. Auflage erschienen und vortätbig bei Binder nagel& Schimpff in Friedberg und Bad⸗Nauheim: Fay, F.(Pfarrer). Welche Aufgaben erwachsen der evang. Kirche Deutschlands aus det altkatholischen Bewegung. 80 geh. 14 kr. Die Bedeutung dieser Arbeit ift dadurch festgestellt, daß die Nlederrh. Pastoral⸗Conferenz in Düsseldorf die Veröffentlichung ein stimmig beschlossen hat. Die im deuischen Reichstage stattgehavten Jesuttenpetttionen werden in derselben scharf und wahrheitsgemäß beleuchtet und es wird nachgewiesen, daß die altkathol. Be⸗ wegung gegenüber Deutschland ganz bestimmte Aufgaben erwachsen, um so mehr, da die Jesutten, Papfstes unsere geschwerenen Widersacher des neuen Reiches deutscher Nation sind, das unsere dit in den Tod getreuen Söhne und Brüder auf den blutgettänkten Schlachtfeldern Frankreichs uns er⸗ firitten haben.[Pag. 31.) 1 Näheres möge das Buch dem Leser selber sagen. Kirchenkapital liegen in der Kirchenkasse zu Nieder⸗ Wöllfladt zum Ausleihen bereit. 3 Nieder⸗Wöllstadt den 10. Junk 1872. 1596 Der evang. Kirchenvorstand. — Danksagung. 1 9 Allen Denjenigen, welche unserm Gatten und ater 5 5 Johannes Schwalm 101 während seiner Krankheit und bei seiner Beerdigung theil⸗ nehmend waren, sagen wir unsern herzlichsten Dank. Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. 0 Kirchenbuchs ans 3 üg e. Evangelische Gemeinde. 1 Getaufte: a 9. Juni. Dem Bürger zu Butzbach und Briefträger dahler Christoph Linkmann eine Tochter Anna Louise Jacobine, geb. am 28. Mai. 9. Juni. Ein unehelicher Sohn Heinrich Christlan Andreas, geb. am 9. Mal. Beerdigte: 9. Junt. Bernhard Schmidt, Brauer, Sobn des Schuhmachermeisters Nicolaus Schmidt zu Etofeld in Sachsen⸗Meiningen, 21 Jahre 9 Monate 7 Tage all, am 8. Junt. 13. Juni. Ein todtgebornes Söbnchen des hiesigen Bürgers und Oekonomen August Karl Mulch. 14. Junt. Jobannes Schwalm II., hiesiger Bürger Schneidermeister und Todtenwärter, alt 58 Jahre Monate 30 Tage, T am 13. Junt. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff.