1 der Statultn 8 D trenmlung 2 Sersaumlun 2 0 , gerte, „ Dr, Köhl d J. Sten, Seb! * richt werdet ntin da tu tunfehlen hn Sehnungz bei den drunk tui Moseler, Teatehrrrt. echstein straße 70, fertiger „ Fregtt, au 2 747% later, posten 205 Frein. 1872. Samstag den 18. Mai. Oberhessischer Anzeig Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samsflag Amtlicher Theil. Betreffend; Das Gemeinde-Rechnungswesen, hier die Einsendung ber Hand- und Tagebuchsauszüge für das Jahr 1872. Friedberg am 15. Mai 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Huweisung auf unsere Verfügung vom 26. Juli 1860(Intelligenzblatt Nr. gegebenen Vorschriften tragen wir Ihnen auf, längstens bis Ende Junk d. J. die vorschriftsmäßigen Hand und Tagebuchs aus züge für das Rechnungsjahr 1872 nebst dem Rechnungsabschluß für 1871 und dem vorgeschriebenen Kassensturzprotokoll anher einzusenden. Bei den Handbuchsauszügen ist die Vorschrift des§. 39 der Instruction, namentlich aber die unter sub a, pünktlich zu beachten. Die nach F. 35 der Rechner-Instruction vorgeschriebeneu Quartalsabschlüsse unterbleiben durch die Einsen nicht; sind vielmehr vor wie nach vorschriftsmäßig zu fertigen. N e Haas, Kreisassessor. Belrefsend: Die Ausstellung der Kirchenvoranschläge für das Jahr 1873. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Kirchenvorstände des Kreises. Unter Hinweisung auf den Art. 15 der Verordnung vom 6. Juni 1832, die Verwaltung des Kirchen- Vermögens betr., tragen wir Denjenigen von Ihnen, die alljährlich Voranschläge aufzustellen haben, auf, diese sofort zu fertigen und an die betreffenden Dekanate abzusenden. Punktliche Befolgung der Instruction für die Aasstellung der zu anschlägen, können wir erwarten und empfehlen Ihnen noch weiter, die einzelnen Ansätze in dem Berathungsprotokolle gehörig zu be— gründen und dasselbe vorschriftsmäßig abzuschließen. Voranschlaͤge, sowie der Entschließungen wir Ihnen, daß in den vorderen Vor— 34) und unter Wiederholung der dort ange⸗ dung der Handbuchsauszuͤge Friedberg am 15. Mai 1872. Unter Hinweisung auf die Bestimmungen im Art. 20 der Ver— ordnung, die Verwaltung des Kirchen vermögens betreffend, bemerken den Fällen, in weschem Zuschüsse aus den Gemeindekassen verlangt werden, diese Aufforderungen durch einen vollständigen speciellen Auszug aus dem Berathungs protokoll zum Voranschlag und durch eine Zusammenstellung sämmtlicher Einnahmen und Ausgaben zu begründen sind. . B. d, Ke Haas, Kreisassessor. Die Forst⸗ und Feldstrafen von der II. lassen, daß nach dem 18. Juni die Mahnung erfolgt. Zriedderg den 18. Mal 1872. Bekanntmachung. Pertode 1872 köunen an den bestimmten lahlt werden.— Als besonderen Erhebungstag beffimmen wir für den Laudgerichtobezirk Butz Derrn Gasswirth Joutz in Butzbach.— Wit ersuchen die Großh. Bürgermeistereten, Zabltagen, Dienstag und Dennerstag an das unterzeichnete Rentamt be⸗ dach: Samstag den 1. Juni, Vormittags von 8 10 Uhr bei dieses im Interesse ihter Ortsangebörigen mit dem Bemerken bekannt machen zu Großberzogliches Rentamt Friedberg. Lin deck. Deutsches Reich. Mainz. Nach dem„Fr. J.“ wecden die srößeren militärischen Uebungen Ende Juli hier nit den gewöhnlichen großen Schießübungen der 1. Artillerie-Brigade beginnen, wohl zum letzten Male auf dem biesigen Schießplatz, da vom nächsten Jahre ab der neu angelegte bei Hanau als Uebungs— terrain dienen soll, weil der hiesige für die Trag— veite der gezogenen Kaliber nicht mehr ausreicht. Nach Beendigung dieser Uebungen wird bei Hanau n größerer combinirter Truppenkörper zusammen— lezogen werden, wozu auch die hessische Division einige Abtheilungen stellen wird. Berlin, 14. Mai. Der Reichstag nahm nit erklärter Zustimmung des Staatsministers Delbrück den Antrag Frankenberg's an, betreffend die Verwilligung von 16,000 Thlr. für das Ger⸗ manische Museum in Nürnberg, und genebmigte srner die Etats für das Reichstagsbüreau, die Oberrechnungskammer und das Oberhandelsgericht. Tach Verwilligung von 500,000 Thlr. für die Straßburger Universität in einem Extraordinarium folgte die Berathung des Etats für das aus wär— ige Amt. Löwe beantragte Streichung des Bot— shasterpostens in Rom, Bennigsen Errichtung eines arch die Abweisung Hohenlohe's Seitens der kurie nothwendig gewordenen Berufs- General- btensulats. Fürst“ Bismarck erklärte hierzu:„Die liten Vorgänge mit der päpstlichen Regierung erzeugen, daß es einem Gesandten schwer werden nürd, was die Anschauungen des Papstes in seiner außeren Stellung anbetrifft, ein Verständniß mit Jom zu erzielen. Ein Gesandter hat jedoch weitere lichten. Die letzten vom Papste ausgesprochenen Logmata machen es jeder Regierung unmöglich, f dieser Grundlage zusammenzugehen. Die deutsche 2 anfragt, ob ein Gesandter angenehm sei. ist nicht zu befürchten. Den getrübten Verhält⸗ nissen zwischen den Confessionen des engeren Vater— landes gegenüber ist es nothwendig und es ist dies mein Streben, die ganze Frage durch ein Reichegesetz zu lösen, welches durch Gewährleistung vollständiger Gewissensfreiheit die Gemüther be— ruhigt. Vielleicht wird dann die Quelle der Nachrichten nach Rom lauterer fließen und der Papst von unseren versöhnlichen Gesinnungen über— zeugt sein. Der Fall, daß ein Gesandter abge— lehnt wurde, ist nicht häufig. Es ist ein Act der Courtoisie, daß eine Regierung bei der andern Der anfragende Regent hat dann aber bereits eine defi— nitive Bestimmung getroffen. Während 21 Jahren meiner Thätigkeit in der höheren Diplomatie ist dieses der erste Fall, wo eine solche Anfrage ver— neinend beantwortet wurde. Die Ablehnung be— trübte mich um so mehr, als ich in der betreffen⸗ den Person ein Mittel versöhnlicherer Anschauungen herbeizuführen vermuthete. Diese Betrübniß gibt mir jedoch kein Recht zur Empfindlichkeit und die Rücksicht auf die katholische Bevölkerung wird maßgebend für die Ernennung eines neuen Ge— sandten. Ob dieser so, wie der Abgewiesene, ge— eignet sein wirb, eine Verständigung anzubahnen, bezweifle ich, jedenfalls ist das Aufsuchen eines solchen schwieriger.“ Auf eine bezügliche Bemerkung in der vorhergegangenen Rede Windthorst's erwiderte Fürst Bismarck, daß die Nachricht von der er— folgten Ablehnung des Cardinals Hohenlohe erst dann in die Oeffentlichkeit gelangt sei, als der italienische Gesandte in einer offiziellen Note an- gezeigt habe, daß die Curie die Ablehnung einem fremden Gesandten mitgetheilt hätte. Dann habe er die Discretlen nicht länger wahren zu dürfen geglaubt. Dis serträge mit Rom, auf welche Windthorst hingereutet, würde er entschieden zurück- weisen, wenn Redner solche Verträge meine, bei denen beansprucht werde, daß das Reichsgesetz für gewisse Reichsangehörige nicht gelte. Nach Schluß der Diecussion wurde der Löwe'sche Antrag auf Streichung des päpstlichen Botschafterpostens ab⸗ gelehnt und die Position für den Botschafter mit sehr großer Majorität bewilligt. — 15. Mai. Der Reichstag hat ohne De⸗ batte die Postverträge mit Frankreich und Spanien in dritter Lesung angenommen. Derselbe trat so⸗ dann in die Debatte über die die Jesuiten betreffen den Petitionen, zu welcher mehrere neue Anträge gestellt worden, ein. Nachdem Moufang für, Wagner, Fürst Hohenlobe-⸗Schillingsfürst, Windt⸗ horst(Berlin) gegen die Jesuiten gesprochen, wurde die Debatte auf morgen vertagt. 16. Mai. Reichstag. Fortsetzung der Debatte über die Jersuitenpetitionen. Marquardsen, Marquard Barth, Lucius und Blankenburg brachten einen neuen Antrag als Amendement zum Antrag der conservativen Partei ein. Dasselbe stellte nur eine geringe Abweichung von letzterem dar. Der Antrag will, daß ein Gesetzentwurf vorgelegt werde, welcher die rechtliche Stellung der religiösen Orden, Congregationen und Genossenschaften, die Frage ihrer Zulassung und deren Bedingungen regeln, sowie die staatsgefährliche Thätigkeit derselben, namentlich der Gesellschaft Jesu, unter Strafe stellen würden. Abgeordnete aller Fractionen, außer dem Centrum, unterstützten den Antrag, der sehr wahrscheinlich mit großer Majorität ange- nommen werden wird. — Zu dem Petitionsbericht, betreffend die Jesuitenfrage, ist folgender Abänderungsantrag der Abgg. Sonnemann und Gravenhorst eingebracht: Der Deutsche Reichstag wolle beschließen: die sämmtlichen Petitionen dem Reichskanzler mit dem] tikel des Vertrags an die Commission zurückzw ver Ersuchen zu überweisen, die verbündeten Regie⸗ weisen, wird einstimmig verworfen, der Vertrag rungen zu veranlassen, sich über die gesetzliche hierauf angenommen. 5 i Einführung gemeinsamer Grundsätze zu verstän⸗— Vor einigen Tagen ist in Bordeaux ein digen, welche eine vollständige Trennung von afrikanischer König gelandet. Derselbe nennt sich Staat und Kirche, sowie von Kirche und Schule Ranalalalulu und will Paris und London be⸗ herbeizuführen geeignet sind. ö suchen. Der Hauptzweck seiner Reise soll der sein, — Dem Vernehmen nach, wird Fürst Bis- der englischen und französischen Regierung Auf⸗ marck nur die Pfingstferien in Varzin zubringen, klärungen über die schlechte Behandlung zu geben, dann hierher zur Theilnahme an den Arbeiten deren Opfer einige Missionare in seinem Reiche des Reichstages zurückkehren und erst Anfangs waren. Der afrikanische König ist von einem Juni einen längeren Urlaub antreten. zahlreichen Gefolge begleitet. In demselben be⸗ — Nach dritter Lesung im deutschen Reichs findet sich sein erster Mirister, ein Eunuch, um tage und endlicher Genehmigung der französischen seine Frauen zu überwachen, mehrere Großwürden⸗ Nationalversammlung tritt der deutsch⸗französische träger und ein Koch, der zugleich Opferpriester ist. Postvertrag mit dem 15. d. M. in Kraft. Das] Wie es heißt, wird Ranalalalulu von Thiers Porto für Briefe beträgt danach künftig 3 Sgr. empfangen werden. oder 9 Kr., für unfrankirte 5 Sgr. oder 18 Kr. Spanien. Madrid. Amtliche Telegramme auf je 10 Gramme, für Drucksachen auf je aus Navarra melden, daß die einzige noch existi⸗ 50 Gramme/ Sgr. oder 3 Kr., für Waaren- rende Bande, die von Carasa, durch General proben bis 50 Gramme 3 Sgr. oder 9 Kr., für] Morionez verfolgt wird. je weitere 50 Gramme/ Sar. oder 3. Kr. Türkei. Aus Konstantinopel wird der mehr, für Werthbriefe(bis 2700 Thlr. zulässig)] Wiener„Presse“ mit Bezug auf die Judenhetze wird außer dem Porto noch eine Recomman- unterm 12. d. gemeldet: Die Urheber der Juden⸗ dationsgebühr von 2 Sgr. oder 7 Kr. und eine hetzen in Smyrna sind in Ketten hierher gebracht Werihgebühr von 1 Sgr. oder 3½ Kr. für je] worden. Die Regierung will das strengste Bei⸗ 20 Thlr. Werth erhoben. spiel statuiren. Der Sultan sagte:„In meinem Wiesbaden. Französische Blätter melden, Reiche gibt es nicht mehr Christen, Mahomedaner der Exkaiser Napoleon werde nach dem Rathes und Juden mit verschiedenen Rechten, sondern seines Ltibarztes Dr. Conneau diesen Sommer Staatsbürger mit gleichen Rechten.“ Diese Aeuße⸗ die Bäder von Wiesbaden gebrauchen. Die Ex- rung ist auf ungetheilte Sympathie gestoßen. kaiserin werde ihn begleiten. Leipzig. Der Handelstag beschloß, daß die XX Bad Nauheim. Viele Leser dieses Blattes wird die Nachricht erfreuen, daß dem durch die Anlage kleinsten Banknoten, welche zur Ausgabe gelangen, unseres herrlichen Parkes auch dahier rühmlichst bekannten nicht unter den Betrag von 100 Mark herab- Kunsigäriner Heinrich Sies mayer zu Bockenheim gehen dürfen und daß das Staatspapiergeld all- in Anerkennung der Verdienste, welche derselve sich um 1 575— abgeschafft werden müsse. die Beförderung des Gartenbaues erworben hat“, Seilens g ganz des SN ee e Angelegenheiten in Berlin der Titel„Garten⸗Inspector' verliehen worden ist. . Ausland 5 Frankfurt. Verschiedene Blänter bringen folgende Oesterreich. Wien. Der bekannte Dichter Miuheuung: Daß noch in unserer Zeit und inmitten und Schriftsteler Moriz Hartmann ist am civilisirier Gegenden auch Menschenhandel vorkommt, zeigt 13. d. dahier gestorber. ee 5 1 8 ee 5 bir 2 2 2 2 edige, in de ern stehende arie Oest aus Treis an Frankreich. Paris. Früheren Nachrichten der Lumda mit ihrem 18 monallichen een einem entgegen hat sich Bazaine erst am 14. d. M. in klästigen und hüdschen Kinde, hierhergekommen. Auf früher Morgenstunde in dem ihm angewiesenen einer Bank vor dem Gallus thor sitzend, redete sie eine Hause der Avenue de Picardie zu Versailles als elegant gekleidete fremde Dame im Alter von etwa 30 Jahren, 1. die sich für die kinderlose Ehefrau eines Eisenbahnbeamten Gefangener gestellt. In seiner Begleitung be- n Gießen ausgab, aufs leuiseligste an, und kaufte ir fanden sich seine beiden Adjutanten, die Oberst- das Kind zu sieben Gulden ab. Sie verpflichtete sich lieutenants Magnan und Villette, welchen gestattet dabei, für die Unterhaltung und Erziehung des armen en i auch weiter mit dem Mar all zu Wesens Sorge zu tragen und der Mutter eine monatliche ar e SN ae Unterstützung zu übersenden. Noch einmal, einige Tage a 1 5 später, kamen beide auf dem Götheplatz zusammen; das — Die Ratisicationen des deutsch-französischen Kind war da beteils neu gekleidet. Seitdem ist doll ber Postvertrags wurden am 15. d. M. zwischen dem fremden Dame, die nie in Gießen domicilirte, sowie von Grafen Arnim und dem Minister des Aus wär⸗ dem Kinde jede Spur verloren gegangen, indem insbe⸗ g 8 sondere auch die zugesagten Geldunterstützungen niemals ee eee arsgetauscht. Der Vertrag bei der Mutter, die üdrigens der Vahadundage huldigen *. 5 N 5 soll, eingetroffen sind. Die Polizei ist dermalen eiftig be⸗ Versailles, 14. Mai. Nationalversamm- schäftigt, den Verbleib des verkauften Kindes zu ermitteln. lung. Haentjens brachte einen Gesetzentwurf ein, der en e e wird gemeldet, daß dort an 3 i* verschiedenen Orten am 15. d. Morgens 8 Uhr 40 Min. e eee 1 80 11 ein 4 Secunden anhaltender, ziemlich heftiger Erdstoß mi! er apitula N 5 ng starkem Rollen in der Richtung von Westen nach Osten Capitulation von Paris betraut wird. Die Ver- verspurt wurde. f sammlung erklärte mit großer Majorität die n Neustadt a. d. H. Das dahier bestebende Fest⸗ i; 1 3„Comité hat nunmehr die Einladung zu einem Erinne⸗ lichkeit. Es folgte die Berathung über den Post rungs- und Dankesfeste auf der Maxburg(Hambacher vertrag mit Deulschland. Derselbe wird ven Rouber] Schloß) auf den 27. Mai d. J. erlassen. Die Einladung befürwortet. Ein Antrag Ravinel's, mehrere Ar- schließt: Unsere Berge liegen noch da in uralter Schöne; die Natur hat sich schon festlich geschmückt, die patriotischen Männer und Frauen aus allen Gauen Deulschlands zu empfangen; ein Glas edlen Pfälzer Weines, von beulschen Frauen und Jungfrauen kredenzt, soll den Festgenossen nicht fehlen, und deuische, fröhliche Pfälzer Herzen werden sie willkommen heißen!. Eingesandt. Friedberg. In der am 10. d. stattgehabten Ver⸗ sammlung der Polizeidiener der Gemeinden des Kreises Friedberg wurde über die wegen Verbesserung der Gehalts verhälinisse einzuleitenden Schritte berathen. Die Anwesen⸗ den hielten es für das Zweckmäßige, gemeinsam bei Großh. Kreisamte zu bitten: die Vorstände der Gemeinden des Kreises zu bewegen, die Gehaltsverhältnisse der Polizeidiener etwa in der Art zu reguliren und aufzubessern, daß 1) die unter 100 fl. fixirten Gehalte auf diese Summe erhöht würden; 2) eine Gehaltszulage um ein Fünstheil der (regulirten) Gehalte gewährt werde. Zugleich soll die Verwendung Großh. Kreisamts dahin nachgesucht werden, daß in denjenigen Gemeinden, in welchen zur Zeit noch die Einrichtung der Anschaffung der Uniformen durch die Gemeinden besteht, für die Folge statt dessen Vergütung der Uniformekosten in Geld und Anschaffung der Unisormen durch die Polizeidiener selver bewilligt werde.— Die Gründe, welche für die Gewährung der schon durch die Zeitwerhältnisse gerechtfertigten Anliegen der Polizeidiener sprechen und die in der Versammlung auch hervorgehoben wurden, sind so einleuchtend, daß es sich wohl erwarten läßt, die Regierungsbehörde wie die Gemeindevorstände werden hier— wo Abhilfe nothwendig— dieselbe nicht versagen. Erwiederung. A Friedberg. In einem„Eingesandt“(Nr. 55 d. Bl.) sind bei Gelegenheit der Erwähnung der öffent⸗ lichen Prüsungen an den hiesigen Stadischulen die Be⸗ soldungsverhältnisse der Lehrer an diesen Schulen zur Sprache gebracht worden, und würde hiergegen nichts ein⸗ zuwenden sein, wenn aus der gegebenen Darstellung nichl der Schluß gezogen werden könnte, als ob in Bezug auf Verbesserung dieser Verhältmisse hier gar nichts geschäbe oder geschehen sei. Der Herr Einsender hätte sich die Mühe geben sollen, hierüber„an maßgebender Stelle“ Erkundigungen einzuzieben, und er würde erfahren haben, daß seit dem Jahre 1862, wo die Gehalte der sämmtlichen hiesigen Lehrer zusammen 7807 fl. 40 ke. beirugen, die⸗ selben inzwischen bis auf 12781 fl. 40 ke. gestiegen sind und außerdem eine weilere Aufbesserung der Volksschul⸗ lehrergehalte zur Vorsehung ins nächstjährige Gemeinde⸗ Budget in Aussicht genommen ist. In Erwägung dieser Thatsachen wird jedem Unbefangenen überlassen werden können, zu deurtheilen, ob die Schreibweise des Herrn Einsenders und die Unterstellungen desselben gerechtfertigt erscheinen. D. Frankfurt a. M., den 16. Mai 1872. Auf nach und nach eintreffende bessere Wiener Notirungen, sowie durch Deckungskäufe der Speculanten besserte sich im gestrigen Abendverkehr die Stimmung wieder und war auch beute ziemlich fest, wenngleich das Geschäft auf speculativem Gebiet ziemlich still blieb. Lomvarden besonders blieben vernachlässigt, ebenso Nationalbank. Für Staatsbahn herrschte gute Tendenz, die auch durch die bedeutende Mindereingahme von 145000 fl. nicht beeinträchtigt wurde, Auch Creditactien erfreuten sich reger Kauflust. Hinsichllich der sogen. Nebenpapiere wandte sich die Börse beute mil Vorliebe wieder einmal den österr. Bahnen zu. die durch⸗ gängig Käufer fanden und ihre Course aufbesserten, wie namentlich Elisabeih, Donau⸗Drau, Buschterader, Alsölb! und sogar Rudolf, die ee am wenigsten verdienen und deren Cours im Verhältniß zur Rentabilität der Ba hu offenbar zu hoch ist. Auch für alte bayr. Ostbahn waren heute Käufer vorhanden. Banken im Allgemeinen weniger lebhaft, Einzelne dagegen, wie Oesterr. Deutsche, Franl⸗ surler Wechslerbank Würtlemb. Notenbank, beliebt. Staal papiere sind fortwährend ein gesuchter Artikel, vorzüglitz süddeutsche. Oesterr. Renten fest und ziemlich lebhast⸗ 60er Loose eine Kleinigkeit billiger, Raab⸗Grazer dagegem gefragl.— Amerikanische Ster Staaten-Bonds wurden beute mehrfach für Privalrechnung gekauft. * Braunkohlen- Verkauf. 1352 Auf dem Dorn⸗Assenbeimer und Wölfersdeimer Bergwerk wird der Verkauf neu geformter Klötze zum Preise von 14 kl. vro Ceniner von heute ab eröffnet. Von der biesizen Grube können bis jetzt nur Preßklötze zu 15 kr. pro Ceniner, von Ende nächster Woche ab jedoch auch gewöhnliche Klötze zu 14 kt. pro Ceniner bezogen werdeg. Beftellungen auf Holzkohlen, deren Preis zu 15 kr. pro Centner feftgesetzt ift, find möglichst bald direkt an uns zu richten und werden dieselben thunlichste Berücksichtigung finden; doch kann wegen des beschränkten Vorratbs eine Garantie dafür nicht übernommen werden. 5 Grube Weckes helm den 15. Mat 1872. Fürstliche Bergverwaltung. 5 Kröber. Die Leipziger Feuer⸗Versicherungs⸗Anstalt — gegründet im Jahre 1819— 982 empfiehlt zum Abschluß von Versicherungen gegen Brand, Blitzschlag, nothwendiges Aus- räumen 1d. auf Mobiliar, Waaren, Maschinen, Vieb, Ernteerzeugnisse ꝛc. zu billigen, festen Sätzen unter ihren anerkannt vortheilhaften, liberalen Bedingungen. Die Anstalt hat keine Expertise mehr nöthig. Agent für Niederwöllstadt und Umgegend A. David Wittwe. 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Aachener und Münchener Feuer-Versicherungs-Gesellschaft. 1339 Der Geschäftsstand der Gesellschaft ergibt sich aus den nachstehenden Resultaten des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1871: Srund kapital Präͤämien- und Ziusen- Einnahme für 1871 Cexel. der Prämien für spätere Jahre) Prämien- Reserven Versicherungen in Kraft am Schlusse des Jahres 1871 Friedberg und Bad- Nauheim den 14. Mai 1872. fl. 5,250,000.— . 3.288,527. 22 „ 5 328,833. 42 fl. 13 867.361. 1 „2,010 349.054.— Louis Winheim, H. C. Wiegand, Agenten der Gesellschaft. 1338 (Aus den Berliner Zeitungen.) — 2 Zum Königtrank! (38451) Alt⸗Sellen, 14. 3. 72.— Ihr König⸗ trank hat bier bei zwet Pockenkranken sehr gute Wirkung hervorgebracht. Nach Gebrauch von elner Flasche vertrockneten die Pocken und so ist die daldige Genesung der Kranken gefördert worden.— Bestellung. Schmidt, Befitzer. (39197) Seizkofen, 8. 3. 72.— Die Wirkung Ihres Extraktes war vortrefflich; nach zwanztg⸗ wöchigem Krankenlager konnte meine Mutter nach Gebrauch der ersten Flasche sich schon täglich ein Paar Stunden im Freien bewegen und ist nun vbllig gesund. F. Sans be l. (371044) Neu- Löwenberg i. M., 15. 2. 72. — Der Heilgedülfe Herr J. Talg in Löwenberg bat mir drei Finger, welche ich mit einer Häckselschneidemaschine beinahe ganz abge⸗ schnitten hatte, nachdem er die verletzten Fleisch⸗ theile entfernt, mit Umschlägen von Königtrank⸗ Extrakt vollftfändig wieder hergestellt, so daß ich die Hand zum Arbeiten wieder sehr gut und ohne Schmerz verwenden kann. Kruger. Futter⸗ meifler.— Die verwundete Hand des Zuttermeiftets Krüger vor hier bat der Hellgehülfse Herr Talg in Löwenberg vollständig geheilt, solches bescheinige ich Wundermann, Inspektor. Erfinder und alleiniger Fabrikant des Königtranks: Hygisist(Gesundbeitsratb) Karl Jacobi in Berlin, Frledrichstraße 208. 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D Nauheim. 1351 Am zweiten und dritten Pfingstfeiertag f a I 1 k, wozu freundlichst einladet D. Fer i tz. Tan z m u Mein Porzellan⸗ und Glaswaaren⸗Lager 1304 ist wieder aufs Reichhaltigste assortirt und empfehle ich dasselbe unter Zusicherung billiger Preise bestens. Lonis Simon Wittwe, der Post gegenüber. 1366 Per 1. Juni c. eröffne für: Einfache und doppelte Buchführung, Correspondenz, Rechnen, Schön und Schnellschreiben einen weiteren Cursus. Für Damen Separateursus. H e fi gehrer, Breitestraße 72. Viehversicherungs-Anstalt für das Großherzogthum Hessen. 1345 Dieses Institut, hervorgegangen aus der seit 1846 gegründeten Starkenburger Vieh⸗ versicherungs⸗Anstalt, versichert Pferde und Rindvieh gegen Seuchen und mit Ausschluß der Seuchen. In der Versicherung gegen alle Gefabren ist diejenige gegen Feuersgefahr in⸗ begriffen. Die Verwaltungskosten sind gering. Die Beiträge billig. Gute Viehhalter er⸗ balten nach dem Prämienkarif bis zu 50% Beitragsrückvergütung. Die Schäden werden coulant regulirt. Ortésversicherungen und Vereine werden ruͤckversichert. Diese und Landwirthe mit einem Viehstande von über 15 Stück machen wir auf die Pauschalversicherung aufmerksam bei welcher das Signalement wegfällt und der halbjährige Beitrag nach dem Versicherungskapital bezahlt wird.— Das neue Semester beginnt am 1. Marel. J. Darmitadt den 12. April 1872. Die Direftion. Näheres bei unseren Agenten: Herrn Peter Hagemann in Friedberg. r 222 5** „ Jacob Tönges in Assenheim. Tanzmuff zu Ockstadt Aepfelwein am 2. und 3. Pfingstfeiertag, wozu ergebenß 1307 1. Qualität, vorzüglich zu egg auer Tanz⸗ Unterricht. 1350 Kurz nach Pfingsten beginnt wieder mein Tanz⸗ Auladet Karl Hermes. Hotel Iburg. Bad-Mauheim. 1349 Zweiter Pfinastfeiertag, Abends 8 Uhr, 11 6 Unterricht, zu welchem ich mich bestens neee 8 127 Anmeldungen werden in meiner Wohnung bet Herrn ausgesübrt von Mitgliedern der hiefigen Kurkapelle, Schneidermeisier M. Steitz freundlichst entgegen wozu freundlichs einladet genommen. H. oseler. Schwertzell. Tanzlehrer. Chausseehaus Slbenstadt. Ziegenberg. 1357 Am zweiten Pfinastfelertag sindet dah er Parmonie⸗ 1368 Der Unterzeichnete brin ne 7 ingt hierdurch seine Som⸗ und Tanzmufik flat, wozu böflichm lnladet merwirthicheft in empfehlende Erinnerung, gleich⸗ Gottfried Mörschel III. Izeuig aufmerksam machend auf die hiesige romantlsche 1350 Montag den zweiten Pfingstfekertag findet auf dem Gegend, weiche besonders an Monat Wel zu Auallgen einladet. Johs. Möckel III., Selzerbrunnen 2 Gastwirtb. (Station Groß Karben) Tanzmusik fall, wozu sceundlichg einlodet Einen Schuhmacherlehrling P. Weitzel. 1306 sucht zu sosortigem Eintritt Section Ockstadt: b Jean Nausch, Kirchgaosse. Lehrerconferenz Fabrik-Lager von Capeten. g g 1346 Das Verkaulslokal befindet sich fetzt 7351 Mittwoch den 22. Mai— 2rleiner Hirschgraben 2 nächst der Katharinenpforte. 1354 Lehrer Fritsch hat drei Paar gepaarte gelbe F. W. Rußmann's Nachfolger Canarienvögel zu verkaufen. in Frankfurt a. M Der heutigen Nummer llegt ein Extrablatt bei, enthaltend Anerkennungen über die Hellwirkungen der Hoff schen Malzpräparate bei Hämorrhoidal⸗, Lungen,, Magen⸗ und katarrhalischen Leiden ze. Verkauf bei Herrn Jos. Hoffmann in Friedberg und Dr. Uloth in Bad⸗Nauhelm. 1358 Die Feuerlöschmannschaften inbesondere: J. 15 die Bedienung der Spritzen Nr. 1 und 2, die beiden freiwilligen Feuerwehren, 0 die Bauleute und Brandmänner und die Eimerträger mit ihren Führern, werden am nächsten Dienstag den 21. d. M., 9 Uhr, mit völliger Ausrästung und Geräthen, auf dem gewöhnlichen Sammelplatze am Rath⸗ hause, ausrücken. Die Allarmbläser der freiwilligen Feuer- wehren werden das Signal zur Versammlung geben und wird allseitiges schnelles und puͤnkt⸗ liches Erscheinen erwartet. Friedberg, 16. Mai 1872. 1362 Der Ober⸗Brandmeister. Rut hs. 5 Turner⸗Feuerwehr. f 1369 Am dritten Pfingstfetertage, 2 8½ Uhr Morgens, baben alle Man schaften auf dem Turnplatze zu scheinen.(Uniform.) 5 Fa lc. Tanzmusik. 1349 Den zweiten und dritten Pfingstfetertag find bei der Unterzeichneten aut besetzte Tanzmusik stall. Für gute Speisen und Getränke wird beslens gesorz sein. Es ladet freundlichst ein Katharina Steyer in Ockstadt. 3 i 5 5 1 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 1 Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. i Pfingstfest. Pfingstsonutag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Münch I. a Nachmittags: Herr Pfarrer Schwabe. 5 Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Münch II. Pfingstmontag. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Confirmation der Knaben und Abendmahl. Nachmiltags: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Director Matthias.. Confirmation der Taubstummen und Abendmahl. Nachmittags: fällt aus. Am Pfingstmontag beginnt der Vormittagsgottes“ dienst um 9 Uhr, der Nachmittagsgottesdienst um 2 Uhr- Mittwoch den 22. Mai, Vormittags 9 Uhr: Confir⸗ mandenprüfung in der Stadtkirche. Katholische Gemtinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. Das hochheilige Pfingstfest. Erster Festtag. Vormittags: ½9 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags: 2 Uhr seierliche Vesper; darauf Beichte. Zweiter Festtag. Vormittags: ½9 Uhr Hoch mt und Exhortatlon. Nachmitlags; ½2 Uhr Andacht mit Segen. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Morgens 7½ Uhr. 5 Am Dreifaltigkeits⸗Sonntage(26. Mai) wird Vormitlags ½9 Uhr und Nachmiulags ½ 2 Uhr die Ordensversammlung abgehalien. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 20 und 3 Beilagen.) derte 1 als am dritten Pfingsttage, Vormittags gegen neldel zrie 2 Scha 1353 11 Uhr, 51 136 sollen Klee do Melle. Irie 5 5 1335 D Klinge! polzverff lehmigt, 24. d. 4 Ougenhe⸗ Die l den 27. Nidd — 187 fangen, Kunflbag Jrchen Acpen 10 Bu me Das pen, suwie di werden im. chastg Ar. 1 un twedten, Luer und Jübrern, den A. d. 1 tags gegn und Geräthe aße am Nag diligen Fenn Versamuln let und path 4 Standmeißttt. d.. uerweht. inenazt, nin etes alt Im iat n 0 1414 „ ik. „ tetes in Tasimusik fal bein gt in Ockstadt. pr Icitdderg sküage. Hberhessischer Anzeiger. e 58 Versteigerungs Anzeige. 1303 Mittwoch den 22. Mal d. J., Vormittags 10 Ubr, sollen an hie sigem Ratbbause verschiedene Gegenstände als 1 FKruchtsegemühle, 1 Dickwurzmühle, 1 kupferner Kessel, sowie ca. 10 Cenmer Grummet zffemlich meistdietend gegen Baarzahlung versteigert werden. Zriedberg den 17. Mai 1872. Großberzogliches Ortegericht Friedberg. o uc ar. Schaafpferche⸗Versteigerung. 1353 Mittwoch den 22. Mal d. J., Vormittags 11 Ubr, sollen in biesigem Ratbbause 10 bis 15 Schaaf⸗ pferche öffentlich an den Meistbietenden verßeigert werden. Frledberg den 16. Mai 1872. Großherzogliche Bürgermeisteret Frledberg. Fouc ar. Klee Versteigerung. 1364 Mittwoch den 22. Mal d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathbause ca. 4 Morgen Luzerner Klee von der städtischen Sauweide öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 17. Mai 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foucar. Bekanntmachung. 1335 Ole am 10. und 11. d. M. in den Olsttikten Klingetwald und Eulobenkopf c. abgehaltene Holzversseigerung wüd blerdurch mit dem Anfügen ge⸗ nehmigt, daß die Absuhrscheine von Freitag dem 24. d. Mts. au bei Groß berzoglichem Rentamte zu Bingenheim in Empfang genommen werden könen. Die Ueberwelsung des Holzes erfolgt Montag den 27. d. Mie. Morgens 6 Uhr. Nidda am 14. Mal 1872. Großherzogliche Oberförsterei Nidda. Ro b. Holz ⸗Versteigerung. 1337 Dienstag den 21. d. Mis., Morgens 9 Ubr an langend, sollen im dirsigen Gemeindewalde, Disirikt Kunstbach, versteigert werden: 16.711 Stück Weichholzwellen. Zahlungstermin; 1. Novemder l. 5 Ober-Mörlen am 15. Mal 1872. Großherzogliche Bürgermelsterel Ober Mörlen. e cke l. Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 1336 Dienstag den 28. und Mittwoch den 29. Mai kommen aus den Dißrikten Gebronnter Kopf, Scheuerwald, Mauerfleig und Laiser⸗ zipfen zur Versteigerung: Scheith. Prügelh. Stockh. Relsh. Buchen R.-M. 1300 210 308 560 Aspen 1—— 12 10 Buchen ⸗ Stämme von 50— 80 Centimeter Durch- messer und 3— 7 Meter Länge. Das Holz in den Olstrikten Mauersfeig und baiser⸗ pfen,(Buchen ⸗ Scheit, Aspen und Buchen ⸗ Prügel) sowie die 4 Buchen⸗Stämme im Distrikt Scheuerwald werden bei der Versteigerung nicht vorgezeigt. Sämmtliches Buchen⸗Stammholz kommt am ersten Tage zur Vexrfleigetung. Die Zusammenkauft ist aum beiden Tagen an der unden Wiese im Disirikt Gebrannter Kopf um 9 Uhr Vormittags. Ortenberg am 9. Mat 1872. Gtoßherzogliche Oberförsterei Ortenberg. Thaler. Vergebung von Bau- Arbeiten. 355 Nachstehende, zum Neubau einer Schleuße am „ g. kleinen Wehrgraben bei Bingenheim erforderlichen Urbeiten und Malerlallieferungen, sollen künftigen Samstag den 25. d. Mis., Vormittags 10 Uhr, bet Sroßherzoglichem Bürgermeisfer Herrn Lahm zu Bingen⸗ seim öffentlich versteigert werden: kx, 1) Maureracbelt 234— 2) Steinhaucrarbelt 137 36 3) Zimmerarbelt 230— 4) Schlosserarbelt 44 22 5) Lieferung von 74 Cub.⸗Meter Mauerstetnen 181 18 6) Desgieichen von 24 Büiten schwarzen Kalk 50 24 40 7) Desgleichen von 15 Cub.⸗Meter Kiessand Nidda am 15, Mal 1872. Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. Wetter. Sommer-Pantoffel in großer Auswahl und bester Qualstät bei H. Diehl, Usagasse. 49 Mädchen ⸗Institut in Friedberg. 1126 Donnerstag den 30. Mai beginnt ein neuer Cursue in unserer Anstalt und bitten wir die geehrten Eltern bis dahin ihre Anmeldungen bei uns machen zu wellen. Der Unterricht wird von lüchtigen Lehrkräften aus hiesiger Stadt, einer Französin und Engländerin und den Vorsteberinnen ertheilt. Die Lehrgegenstände umfassen die Elementarsächer, Französisch und Englisch, Literatur, Physik und Zeichnen. Das Honorar beträgt für die J. Classe(Fortbildun gsklasse) jährlich 32 fl. III. Classe II. Abth. jährlich 36 fl. II. Classe 48 fl. IV. Classe 1. Abth. 28 fl. III. Classe 1. Abth. 40 fl. IV. Classe II. Abth. 24 fl. Beim Eintritt werden 2 fl. 42 kr. für die Bib liotbek entrichtet. Pensionäre können zu jeder Zeit eintreten. Honorar 350 fl. Musik wird extra vergütet. Prospecte besagen — 4—— Halbpensionäte, Kinder aus der Umgegend, welche den Tag über in unserer Anstalt bleiben, be⸗ zahlen 150 fl. Kindern von 8— 10 Jahren, welche noch die Mustetschule besuchen, wird Gelegenheit geboten Französisch an⸗ zufangen und Handarbeitstunde zu netmen. Das vierteljährige Honorar beträgt 4 fl. i Zur Vervollkommnung in der ftanzösischen und enalischen Conversation für erwachsene Mädchen finden wöchentlich 4 Stunden slatt. Vierteljähriges Honorar 4 fl. 30 ke. Friedberg im April 1872. 1 1 1 Amalie, Marie& Lina Werner. Hamburg-Amerikanische Packekfahrt-Actien-Gesellschast. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG& NEW- TORK vermittelst der Post⸗Dampfschiffe Mittwoch, 22. Mai. Allemannia, Sonnabend, 1. Juni. Holsatia, 218 0 N 1 ö 5 7 8. Tourinnle, Wünseh 20. Wal.., een, Nibah, 8. Jagt. wn passagepreise: Erste Cajüte Pr. Ert. Nihlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Rihlr. 100, Zwischendeck Pr. Crt. Riblr. 55. 25 Näheres bei dem Schiffsmakler August Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, Hamburg, sowie den allein für das Großherzogthum Hessen zum Abschluß von Ueberfahrtsver⸗ trägen concessionirten Vertreter und Generalagenten der Dampfschifflinie F. J. Bothof in Mainz (sruher Carl Racké& Cie.) Friedberg bei Chr. 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D 300 Stück der feinsten ¾ breiten ächtfarbigen Jaconets und Organdis, 2 die Elle 12 kr. f 1 /. breiten weißen Satin und Piqué, für Ueberzüge und Unterröcke, 8 die Elle 12 kr. ö 500 Stück ¾ breites ächtfarbiges Bettzeug, meistens türkischroth mit weiß, 1 8 die Elle 15 kr. 5 1 2 Schweren schwarzen Moireens, für Unterröcke, die Elle. „ O 0% breiten englischen Waterproofs, für Regenmäntel, in den schönsten il 5 Farben, die Elle 45 kr. Walerproofs mit Fransen, die Elle 54 kr. 1= breiten schweren Bukskin, für Dosen, Westen und ganze Anzüge. die Elle fl. 1 30 kr. rgass 1 31. 4 Großes Ausstattungs⸗Geschäft. 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Friedberg im Mai 1872. — 1340 Diese Gesellschaft versichert Bodenerzeugnisse auer Art gegen Hagelschaden zu festen Prämien ohne Nachschußzahlung. i 5 Jede Auskunft über dieselbe wird ertheilt und Versicherungen werden vermittelt durch die unterzeichneten Agenten, welche gleichzeuig Agenten der Aachener und Münchener Feuer-Versicherungs⸗Geselljchaft sind, die mit der Union in engster Verbindung steht. Friedberg und Bad- Nauheim den 14. Mal 1872. Louis Winheim. H. E. Wiegand. Gebrannten Java- Kaffee, 1305 beste Qualität à 52½ kr. per Pfond. empfiehlt A. Zuntz scel. Wittwe in Bonn. Dieser aus den besten Japasorten bereitete Kaffee ist derart gebrannt, daß Aroma und Woblgeschmack zur vollsten Entwicktung gelangen. Dadurch it bei An⸗ wendung desselben zu einem woblschmeckenden und kräftigen Tranke ein geringeres Quantum nötbig, als bei Kaffee, der auf gewohnliche Weise gebrannt ift. Den Verkapf für Friedberg habe ich Frau Wittwe Louis Simon übertragen. Für Brustkranke. 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