cn 1 pete 5 „ de 1 Ute. 1 dillippi 1 e ccc. AN ee pen ape in per g een 0 Pian net e. ett weilhg er, daß er des etre Seschit ter then hl. s desen Waelder r Neiet J. * t r e „ tern. u Jrierung ant Sidi Feier II. erer H 1872. Donnerstag den 18. April. 2 5. Oberhessischer Anzeiger. Friedberger Zulelligenzblalt. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dlenstag, Donnerstag und Samstag Amtlicher Theil. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publieirt worden: Nr. 11. Nr. 809. Verordnung, betreffend den Verkebr mit Apothekerwaaren. Vom 25. März 1872.— Nr. 810. Alletböchster Erlaß, betreffend den Gebrauch des Kaiserlichen Adlers zur Bezeichnung von Waaren oder Etiquetten. Vom 16. März 1872.— Nr. 811. Die Bestellung von Stationscontroleuren bei vetschiedenen Hauptzollämtern beiteffend.— Nr. 812 und 813. Ernennung von Consuln betreffend. Betreffend: Die Einsendung der Kostenverzeichnisse über Beitresbung der Gemeinde-Intraden f N wan 1. Ju i 87 0 Friedberg den 16. April 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit der Einsendung der rubr. Verzeichnisse noch im Rückstande sind, werden hiermit an die Erledigung innerhalb 8 Tagen bei Meidung von Ordnungsstrafe erinnert. Ter a p v. Bac i ne t em ee ch en Betreffend: Die landwirthschafiliche Versuchs- und Auskunfte⸗Station im Großherzogthum Hessen. Das landwirtbschaftliche Publikum des Kreises Friedberg wird noch ganz besonders auf die in Nr. 15 der landwirthschaftlichen Zeitschrift Seite 139 enthaltene, nachstehend abgedruckte Bekanntmachung der Direktion der landwirthschaftlichen Versuchs- und Auskunfts⸗ Station in Darmstart vom 6. I. M. aufmerksam gemacht. N Friedberg den 15. April 1872. Der Direktor des landwirthschaftlichen Bezirks⸗Vereins Friedberg. Tr u p p. Bekanntmachung, die Controle der Handels⸗ Düngemittel betr. Durch die außerordentliche Generalversammlung der landw. kauf von Handelsdünger wirksam zu schützen. Wie nothwendig die Bersuchs, und Aus funftsstatton am Heutigen zu Darmstadt wurde auf Antrag der Direction der Beschluß gefaßt, dem 6. 7 der Statuten Benützung eines solchen Schutzmittels ist, zeigt der geringe Werth des s. g. Curopäischen Guano gegenüber seinem Verkaufspreis(ugl. folgenden Zusatz anzufügen: Die landw. Provinzialvereine, bzw. Bezirksvereine erhalten durch Leistung entsprechender jährlicher Beiträge für ihre Mitglieder das Recht, die kostenfreie Untersuchung von Proben solchen Handelsdüngers, welcher von oder Händlern zur eigenen Verwendung eingekauft wurde, zu verlangen, jedoch in der Voraussetzung, daß die Proben nach den Vorschriften des von der Direktion erlassenen Regle⸗ ments eingesendet wurden. Indem wir den Mitgliedern der betreffenden Vereine von dieser Zusatzbestimmung Kenntniß geben, laden wir dieselben ein, von dieser Vergünstigung einen recht hauftgen Gebrauch zu machen. Nur dadurch wird es moglich, sich vor Benachtheilung im An⸗ Berichtigung. Nr. 9 S. 79 d. 3. die sen bei Fabrikanten einsenden. Um den Gebrauch dieser Einrichtung möglichst zu erleichtern, ist es als nicht erforderlich erachtet worden, daß die Mitglieder für die Zusendungen sich der Vermittlung der Vereine bedienen. Jedes nach obiger Bestimmung berechtigte Mitglied kann die Proben direct unter Adresse An die landw. Versuchs⸗ und Auskunftsstation zu Darmstadt Die Zusendung muß jedoch franco und unter der An⸗ gabe, welchem Verein das Mitglied angehört, geschehen. Reglements können ebendaselbst unentgeltlich bezogen werden. Darmstadt den 6. April 1872. Direktion der landw. Versuchs⸗ und Auskunfts⸗Station. v. Langsdorff. f Georg Briel II. von Friedberg wurde nicht als Garten-, sondern als Feldschütze für diese Gemarkung bestellt. Deutsches Reich. Darmstadt. Die Commisston, welche die Grundprinzipien der hessischen Städte Ordnung teräth, war am 14. d. zusammengetreten. Das ellgemeine und directe Wahlrecht, vorzugsweise ton Ohly befürwortet, stieß, wie verlautet, nament- lich Seitens der Vertreter Offenbachs, auf hef⸗ gen Widerstand. In 14 Tagen soll eine große Delegirten-Versammlung statifinden. „ Die hier abgehaltene Versammlung der bes— sschen Apotheker war namentlich von Besitzern der lar dapotheken zahlreich besucht. Die Versammlung sptach sich einstimmig gegen den dem Bundesrath dorgelegten Gesetzentwurf ans, wonach, wie schon kitgetheilt, die Errichtung von Apotheken unter „ wissen Formalitäten freigegeben wird. Es kam ene Vorstellung an den Reichstag zur Verlesung und einstimmigen Annahme, welche den Nachweis unternimmt, daß der Entwurf das öffentliche Inte sse schwer gefährde. Eine Commission ward lgesetzt, welche die weilere Entwicklung der Frage verfolgen soll. Es ist eine größere Versammlung üer beulschen Apotheker, die wahrscheinlich in Nagveburg statisinden wird, für die nächste Zeit Aus sicht genommen. Berli n, 15. April. Der Reichstag genehmigte in dritter Lesung die Consular-Conventionen mit Italien, Spansen und Nordamerika, letztere mit einer Commission zu überweisen, wird abgelehnt. Die zweite Lesung erfolgt sonach im Plenum. — In der„A. Ztg.“ wird darauf aufmerk- einem von den Abgg. Schleiden und Kapp bean- sam gemacht, daß die Ausweisung ausländischer tragten Interpretationszusatze. Deßgleichen wurde Kleriker auf die Provinzen mit gemischter Natio- der Handels- und Schlifffahrtsvertrag mit Portugal mit einem Zusatzantrag von Rochau und Bennigsen, welcher die Auslieferung der Angehörigen einer Nation an eine andere für unstafthaft erklärt, in dritter Lesung angenommen. Es folgte hierauf die erste Lesung des Gesetzentwurfs über die Reichs- verhältnisse der Reichsbeamten. Der Antrag Wagnet's auf Vorberathung der Paragraphen 61 bis 66 und 70 bis zum Schlusse durch die Com- mission und der übrigen Artikel im Plenum wurde angenommen. Schließlich wurde der Gesetzentwurf wegen Erhebung der Brausteuer nach längerer Debatte der Commission überwiesen. — 16. April. Reichstag. Das Haus tritt in die erste Lesung des Gesetzes, betressend die Einrichtung und Befugnisse des Rechnungshofes, ein. Staatsminister Delbrück erklärte im Laufe der Debatte, daß die Absicht vorliege, durch dieses Gesetz genau denselben Zustand zu schaffen, wie er in Preußen existire. Der Antrag, das Gesetz nalität beschränkt ist und sich auch nicht auf die Ordensschwestern erstreckt. Es dürfe aus dieser Maßregel nicht die Absicht einer vollständigen Unterdrückung des Ordenswesens gefolgert werden. — Cardinal Fürst Hohenlohe ist aus Rom hier eingetroffen. — Das„Neue Tageblatt“ beweist durch eine statistische Vergleichung unter Zugrundelegung der Wohnungslisten und der Miethseinkommensteuer⸗ tabellen, daß über 40,000 Familien in Berlin ohne genügende oder ohne Wohnung überhaupt sind, und prophezeit, daß dieser ungeheure Miß⸗ stand über kurz oder lang eine Catastrophe herbei⸗ führen werde. — Die„Voss. Zeitung“ theilt mit, daß in Reichstagskreisen von einer Sammlung von Geld⸗ beiträgen für die Familien von Liebknecht und Bebel nichts bekannt, es also falsch sei, wenn die„Germania“ kürzlich bebauptete, daß Mit- glieder aller politischer Parteien sich an einer solchen Sammlung betbeiligt hätten. Die ge⸗ nannten social-demokratischen Agitatoren genössen übrigens im Reichstage so wenig Popularität, daß eine Sammlung bei allen politischen Parteien wenig Unterstützung finden würde. — Wie die„Krzztg.“ vernimmt, ist es der Central⸗Commission des deutschen Reiches für die Wiener Ausstellung möglich geworden, eine kurze Verlängerung der für die Anmeldung der Bethei⸗ ligung gesetzten Frist eintreten zu lassen. Die Landes⸗Commissionen sind demgemäß mit Bestim⸗ mung versehen. Für Preußen soll die Verlängerung der Frist bis zum Ende des Monats laufen. Leipzig. Im Laufe des Sommers wird eine Reihe großer und wichtiger Versammlungen hier tagen. Den Reigen eröffnet der deutsche Handelstag, welcher am 15. bis 17. Mai zu⸗ sammentritt. Ihm folgt die Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner, welche am 22. bie 27. Mai stattfindet. Vom 12. bis 15. August versammelt sich der deutsche Protestantentag, der auf seine Tagesordnung die sociale Frage und die Bekenntnißfrage gesetzt hat. Der 13. August wird der Haupttag sein, an welchem die sociale Frage behandelt werden soll, mit Professor v. Holtzen⸗ dorff als Referenten und Professor Böhmert aus Zürich als Coreferent. Am andern Tage wird Professor Lipsius aus Jena eine Verhandlung über die Bekenntnißfrage einleiten. Ende August kommt dann der deutsche Juristentag ebenfalls hier zusammen, und im September endlich der Congreß deutscher Naturforscher und Aerzte. München. In der Abgeordnetenkammer be⸗ antragte Freytag die Einziehung aller außerdeutschen Gesandtschaften, außer Wien. Herz beantragte, auch Wien aufzuheben. Der Minister-Präsident erklärte, er habe im Ausschuß nicht gesagt, daß die bayerische Diplomatie jetzt bedeutungslos sei, sondern nur gesagt, daß in Folge der Neuge⸗ staltung der deutschen Verhältnisse die europäischen Fragen kein Gegenstand der Behandlung für die bayerische Diplomatie mehr seien. Der Antrag Freytag's wolle die Reservatrechte im Interesse einer Partei preisgeben, wogegen schon die Rück— sicht auf die Ehre und die Würde Bayerns spreche. Beide Anträge werden hierauf abgelehnt, der An: trag von Herz mit großer, der Antrag von Freytag mit kleiner Majorität. Vorher wurde der Antrag des Ausschusses auf Neubildung des Staatsrathes trotz des Widerspruches des Ministers des Innern und der Erklärung, daß die Regierung nicht darauf eingehen könne, angenommen. Neunburg v. W.(Bayern). Da die Ge meindevertretung den Altkatholiken die Spital⸗ kirche zur Benutzung einräumte, haben 400 an- sässige Männer gegen dieses Vorgehen Protest und Beschwerde bei der Kreisregierung erhoben. Bayreuth. Von einer am 6. d. hier ab- Dieselben wurden dem Secretär des Schieds⸗ gerichts, Hrn. Favrot, offiziell übergeben zur Ueber⸗ mittlung an die Mitglieder des Schiedsgerichts. Frankreich. Paris. Das„Journal offi⸗ ziel“ meldet, daß der Paßzwang seit dem 20. d. in den Häfen des Canals und an der belgischen Grenze aufgehoben ist. 1 — Der Generalbericht über die Capitulation von Metz ist laut„Avenir militaire“ endlich be ⸗ endigt. Er füllt nicht weniger als 50 Seiten, welche den Erfolg der Prüfung aller Acten geben. Die Vorlesung dieser großen Arbeit soll zum ersten Male vor der Commisston stattfinden, diese wird alsdann eine genaue Prüfung derselben vornehmen, was noch mehrere Sitzungen kostet, um dann erst die Entscheidung zu fällen. s — Wenn wir recht berichtet sind, sagt der offiziöse„Bien public“, so soll das Studium der lebenden Sprachen, namentlich des Englischen und Deutschen, demnächst eine hervorragende Stelle in dem Studienplan unserer Gymnasien einnehmen. Es ist davon die Rede, für das Baccalaureats⸗ Examen die Keuntniß eines dieser Sprachen in einer ernstlichen, schriftlichen und mündlichen Prü- fung zu verlangen. Auch sollen besondere Preise für lebende Sprachen in dem großen Concurs zur Vertheilung gelangen. — Der Redacteur des in Vitry le Frangais erscheinenden, republikanischen Blattes:„Le Messager de la Marne“, Herr Pessez, ist am letzten Mitt woch von einer preußischen Abtheilung, bestehend aus einem Offizier, einem Unteroffizier und einem Soldaten, verhaftet und sogleich, mittels Eisen⸗ bahn, nach Reims gebracht worden. Anlaß zu dieser Maßregel gab ein Artikel, welchen der „Messager“ ohne weitere Prüfung einem Blatte des Jura-Departemerts entlehnt hatte, und dem- zufolge in Belfor: alle Augenblicke Soldaten der preußischen Garnison nach der Schweiz oder gar zu der französischen Fremdenlegion desertiren sollten. — Das„Journal offiztel“ veröffentlicht fol⸗ gende Note:„Vom 20. April ab wird die Förm⸗ lichkeit der Vorweisung eines Passes an der fran⸗ zösisch⸗belgischen Grenze und in den Häfen des Canal la Mancht nicht mehr erfordert werden. Den Reisenden wird dort der Eintritt in das Landesgebiet auf die bloße Abgabe ihres Namens und nachdem sie in dem Grenz Polizeicommissariat bei ihrer Ankunft oder Abfahrt ihre Unterschrift auf ein dort aufliegendes Blatt gesetzt haben, ver⸗ stattet sein.“ Wie wir hören, ist der Schweizer Gesandte, Herr Kern, in diesem Augenblicke be⸗ müht, dasselbe Zugeständniß für die französtsch⸗ schweizerische Grenze zu erwirken. Die Aufhebung der Paßcontrole dürfte wohl bald eine für alle Landesgrenzen gemeingültige Maßregel werden. — In der Sitzung der Permanenz⸗Commission richtete der Abg. Mornay an den Minister des gehaltenen zahlreich besuchten Altkatholiken⸗ Innern, Lefranc, eine Anfrage wegen der Option Versammlung wurde das Comite ermächtigt, einen glaubenstreuen Priester zur Abhaltung eines der Nationalität der Elsaß⸗Lothringer und betreffs der durch eine verschiedene Auslegung des Frank⸗ Gottesdienstes zu berufen, ferner Schritte zu thun, furter Friedensvertrages diesbezüglich entstandenen eine regelmäßige Pastorirung durch Aufstellung eines Schwierigkelten. Der Minister erwiderte, daß die altkathol. Wanderpredigers für Franken anzubahnen. Stuttgart. Der Landtag wurde am 15. d. durch königl. Rescript vertagt. Karlsruhe. Eine am Sonntag in Offenburg abgehaltene Altkatholikenversammlung war von über 2000 Theilnehmern besucht und mußte wegen der Unzulänglichkeit der gemietheten Lokalität im Freien abgehalten werden. Von Windscheid(Heidel- berg) und Intlekofer(Offenburg) eingeführt, hielten Reinkens und Knoodt Vorträge von zündender Wirkung. Spezielle Anträge waren nicht gestellt. Mit einem von Intlekofer ausgebrachten Hoch auf die Geistesfreiheit und in gehobenster Stimmung ging die Versammlung auseinander. Keinerlei störender Zwischenfall fand statt. f Ausland. Schweiz. Bern. Laut offzieller Mit- thtilung der würtembergischen Regierung an den Bundes rath hat dieselbe das würtembergische Con- sulat in Genf aufgehoben, Genf. Die amerikanischen und englischen Agenten sind hier eingetroffen, um die auf die Alabama⸗ Angelegenheit bezüglichen Acten auszutauschen. deutsche Regierung in ihrem Rechte geblieben sei, die juridischen Rechte würden in allen Fällen ge⸗ wahrt werden; es sei zu hoffen, daß die diploma ⸗ tischen Verhandlungen die Migßverständnisse besei⸗ tigen und die Schwierigkeiten der Lage ebnen werden. Großbritannien. London. Die Corre⸗ spondenz der Regierung mit Spanien, betreffend die„Internationale“, ist nunmehr veröffentlicht. Der Minister Deblar forderte am 9. Februar Lord Granville auf, an einer Convention gegen die Internatlonale, an welcher sich alle Staaten betheiligen sollten, mitzuwirken. Granville lehnte dies unterm 8. März ab, indem er hervorhob, daß die„Internationale“ die Gesetze Englands nicht verletzt habe. 2 Spanien Madrid. In den verschiedensten Provinzen tauchen Karlistenbanden auf. In den baskischen Landestheilen finden, offiziellen Mel⸗ dungen zufolge, überall Zusammenrottungen statt und fürchtet man einen sofortigen Losbruch. Die Regierung hat in Folge dessen die Besatzung jener Gegend um ein Jägerbataillon zu vermehren be⸗ schlossen. Auch der Gouverntur von Gerona be richtet, daß dort die karlistische Insurrection sort⸗ dauert. In Bisbal ist eine über 100 Mann starke Bande aufgekaucht und sind Truppen gegen dieselbe aufgeboten. Gerüchtweise meldet man auch das Erscheinen eines bewaffneten Republikaner ⸗ haufens in der Gegend von Vendrel(Provinz Tarragonien). In Catalonien machen die Radi⸗ kalen gemeinschaftliche Sache mit den Karlisten. Truppenabtheilungen durchziehen die Provinzen Navarra und Granada.— Nach den neuesten Nachrichten hat eine Schaar von 600 Karlisten den Versuch gemacht, in Barcelona einzudringen, aber nicht reussirt. Truppen sind in genannter Stadt concentritt. Der Kriegsminister ruft alle beur- laubten Unteroffiziere und Soldaten zu den Waffen. Amerika. Newyork. Der„Herald“ sagt, im Falle es erwiesen werde, daß die Klageschrift der Unionsregierung ungerechte Forderungen auf; stelle, müsse dieselbe ungeachtet des Opfers, welches dadurch dem Nationalstolz zugemuthet werde, zurückgezogen werden. Sobald aber Grant die Klageschrift zurückziehe, sei die Demission des Staatssecretärs Fish eine Nothwendigkeit. — Der Dampfer„Oceanus“ ist auf dem Mississippi durch eine Explosion zerstört und verbrannt; von 100 Menschen, welche sich auf dem Dampfer befanden, sind 60 umgekommen. Washington. In dem von der Unter- suchungs-Commission des Repräsentantenhauses er- statteten Bericht wird erklärt, daß kein Waffen- verkauf an notorisch deutsche und französische Agenten stattgefunden habe. Die Unions beamten machten keinen Gewinn bei den Waffenverkäufen. Frankfurt. Der diesjährige Früh jahrspferde⸗ Markt, welcher eigentlich am 15. erst begann, nahm tvatsächlich schon am 11. April seinen Anfaug, denn die Käufe, welche seit jenem Tage in Luxuspferden gemacht wurden, waren sehr bedeutend. Auch ganz schwere Ar⸗ beitspferde(Normänner) welche die Firma Gebr. Löbstein aus Cannstadt zu Matkt brachte, wurden von Seiten unserer Bierbrauercibesitzer viel gekauft. Obschon der Markt erst um 12 Uhr beginnen sollte, so standen doch schon um 7 Uhr Morgens die öffentlichen Plätze voll Pferde, und immer neue Züge kamen zu den Thoren herein, so daß um 12 Ubr ca. 1200 Pferde daselbst landen, wozu noch die 600 in den verschiedensten Stallungen untergebrachten Luxuspferde kamen. Sofort enwickelte sich das Geschäft und gestaltete sich im Laufe des Tages auch in Arbeitepferden zu einem höchst lohnens⸗ werthen. Käufer waren sehr zahlreich am Platze. Was die zu Maikt gebrachten Pferderacen anlangt, so war die mecklen⸗ burgische Race am meisten, namentlich mit den Wagen⸗ pferden vertreten. Dann solgten was die Zahl anbetrifft, die englische, ungarische und ostpreußische Racen; auch einige Litauer waren am Platze. An sie schlossen sich als Arbeilspferde Belgier und Normänner.— Fortuna batte bei der Ziehung des großen Looses der Franksurter Stadilotterie ihre eigenthümliche Laune, denn sie goß ihr Füllhorn auf lauter kleine Frankfurter Leute, Commis kleine Handwerker ꝛc. mit 200,000 fl. aus. D. Frankfurt a. M., 16. April 1872. Es ist in gegenwärtiger Zeit eine undankbare Aufgabe Börsenreporter zu sein, da man eben bei bestem Willen läglich nichts anderes referiren kann, als die immer noch andauernde Flauheit. Zwar nahm die hiesige Börse heute im Ein⸗ zelnen eine festere Haltung an, im Ganzen aber unter⸗ schied sie sich von jener der vorhergehenden Tage weder durch Umfang der Geschäfte noch durch Besserung der Preise. Die Zustäude in Wien und Prag, wo die Specu⸗ lation ihre wildesten Orgien gefeiert und jetzt moralischer Katzenjamwer sich eingestellt hat, üben eben auch auf bier ihten Einfluß, dem sich die hiesige Börse um so weniger entziehen kann, als gerade von Wien starke Verkaufsordres einliefen und noch einlaufen. Am besten halten sich von Speculalionseffecten heute Creditactien, welche bei ziem⸗ lich animiriem Geschäft bis 352 bezahlt wurden und somit über fl. 2. gegen den gestrigen Schlußkurs ge⸗ wannen, allerdings auch nach mehrfachen Schwankungen. Flau dagegen verkebrien Staatsbahn, die mit 393½ er⸗ öffneten und mit 392½ schließen. Lombarden fest bei 210 ½— 211. Nationalbank 870— 71. Im Uebrigen waren Bayken matt und trotz mehrfach versucht wurde einiges Leben in diese Branche zu bringen, mußten die Kurse doch nachgeben. Das Gleiche gilt von den Bahn⸗ werlhen, welche unter den über die Getreideconjunctur Oesterreich-Ungarns verbreileten ungünstigen Gerüchten leiden. Elisaveih notirte heute 260 ½. Von deulschen Bahnen Bexbacher und Oberhessen billiger 84¾, neue volle bayr. Ost sowie auch alte dagegen anziehend. In Priori⸗ täten wenig Umsatz, alte Lombarden offerirt. Für beide österreich. Renten zeigten sich mehrfach Käufer, die indeß keine Kurszugeständnisse machen wollten.— Loose flau. — 5% Bayern und 4½% Württemberger am Markt. Spanier enischieden flauer, angesichts der dortigen desolaten Zustände, die offenbar einer neuen Revolution entgegen reiben. Amerikanssche Werthe heute wieder fester, nach⸗ dem sich die lotale Grundlosigkeit der über das Genser Schiedsgericht verbreitet gewesenen Nachrichten berausgestellt. Sache on den in solen in dahiet b 2 500 9 20 da wo de bel Regen seigert w Das dieg Heesigen meifldlel 3⁵ 33 86 18000 Di bemerl 0 8 1088 mit ta herrlich 4 t. Klageschri i anf dem gerftört und n sich auf zile umtn. der Unter ttnbauset er. lein Waffe b franjissi⸗ rien dtante adtreekäuftn. 2712 1 erde Rüti 486 In 80 der Firma Pörner und Michel in Hanau, Klägerin, gegen Heinrich Walther von Bauern⸗ heim, dermalen in Amerika unbekannt wo? sich auf⸗ bdaltend, Beklagten, Forderung detreffend, wird dem unbekannt wo? angeblich in Amerika abwesenden Be, klagten hiermit eröffnet, daß Großberzoglicher Hofge⸗ richts Advokat Trapp IV. als Anwalt der klagenden Firma, bei dem unterzeichneten Gericht eine Klage ein⸗ gereicht hat, worin um Verurtbeilung des Beklagten zur Zahlung von 154 fl. 15 kr. nebst 6% Verzugs zinsen dom 11. November 1869 an für verkäuflich überlieferte Bijouterie⸗Waaren gebeten wird. Der Beklagte, dem die Einsicht der Acten auf der Registratur des Gerichts geftattet ift, wird hiermit aufge ordert, dinnen neunzig Tagen von heute an sich auf die Klage dot dem unter⸗ leichneten Gericht schriftlich oder mündlich zu Protocol zu erklären, widrigenfalls er des thatsächlichen Klage inbalts für geständig angesehen und mit allen Einreden zus geschlossen weiden wd. Ale weiteren in dieser Sache on den Beklagten ergebenden Verfügungen wer⸗ den in Kraft der Verkündigung an die Gerichtsthüre angeschlagen. 5 Friedberg den 16. Februar 1872. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Reitz, Langermann, Landrichter. Landgerichts- Assessor. Holz⸗Versteigerung. 1075 Montag den 29. April d. J., Vormittags 9 Uhr, ollen in dem Fretherrlich v. Died'schen Kirchwalde dabiet 8 1) 300 Raummeter Buchen ⸗Scheit⸗ t Prugeldolz, 2) 5000 Buchen Prügelwellen und ö 3) 20000 Mutelwald Laubholzwellen von verschie⸗ denen harten Holzarten, da wo der Fahrweg den Gemmiweg durchschneidet oder det Regenwenter auf dem Fruchtspeicher öffentlich ver⸗ nteigert werden.. f Das Holz im langen Treiben wird zuerst veistelgert. Siegenberg den 11. April 1872. Krchner. Holz⸗Versteigerung. 1087 Dienstag den 23. und Mütwoch den 24. April (., jedesmal Morgens 9 Ubr anfangend, soll im viesigen Stadtwald, Distrikt Jungwald, folgendes Holz meifibietend versteigert werden: 35 Raum meier Buchen⸗ und Eichen⸗Scheitbolz, und flarkes 53 7 Buchen ⸗, Eichen⸗, Nadel⸗ und Ersen⸗Prügelbolz, 86. Buchen-. Eichen⸗ und Nadel⸗ Stockholz und 18000 Wellen Buchen⸗, Eschen⸗ und Kiefern Reis- bolz, sowie 93 Stämme Eichen⸗ Bau“, Werk. und Nutzholz, 18 Fesimeter enthaltend, 19 Stämme Nadel desgleichen, 3 Festmeter ent⸗ baltend und 35 Stück Nadelholz⸗Stangen, 2,11 Festmeter ent⸗ dallend. Die Zusammenkunft ist am Müllerköpfchen, wobei vemerkt wird, daß mit dem Stammbolz der Anfang gemacht und nach Beendigung mit Versteigerugg des Brennholzes fortgefahren wird. Butzbach den 15. April 1872. Großherzogliche Bürgermelsterei Butzbach. Küche l. Holz-Versteigerung. 088 Donnecstag den 25. April 1872, Vor- mittags 10 Uhr anfangend, sollen in den Frei⸗ verrlich v. Rltter'schen Waldungen zu Hof Hasselbeck: 4 Raummeter Birken Prügelholz, 2 1 Asopen⸗ 1 150 Wellen Buchen-Reiserbolz, 5075 Birken ⸗ und Eichen⸗Reiserholz, 3110„ Acepen⸗ und Nadel · 1 3 Stück Eichen ⸗Stammholz zu 1,28 Cubikmeter Inhalt, 100 Gebund Ginstern an den Meisftbietenden versteigert werden. Oie Zusammenkunst ift an der nach dem Burg⸗ Agerhaus führenden Straße. 1 Frledberg den 16. Apell 1872. In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Guts⸗ Verwaltung zu Rüdesheim. Heldt. Die von vielen Aerzten empfohlene und mit glänzenden Erfolgen in Anwendung gebrachte Bruchsalbe gegen Unterleibs-Brüche on Gottlieb Sturzenegger in Perisau, Schwehz, A sowohl durch denselben selbst zu beziehen als durch nachfolgendes Depot. Dieselbe enthält durchaus keine schädlichen Stoffe und heilt selbst ganz alte Brüche un den meisten Fällen vollständig. Preis per Topf fl 3. Niederlage in Frankfurt a. M.: Lindt, olger, Apotheker, Schuurgasse 58. 6. Nach⸗ N 601 1 Schreinerarbeit-Versteigerung. 1095 Montag den 22. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll dahser auf hiesigem Rathbaus ein rauber Bretter⸗ verschlag um die Thurmuhr zu machen nebst Beschlag dazu, veranschlagt zu 49 fl. 56 kr., öffentlich wenigst⸗ fordernd verfleigert werden. Bönstadt den 15. April 1872. Großherzogliche Bürgermelsterei Bönstadt. Weilbe n Mobiliar ⸗Versteigerung. 1098 Freitag den 19. April, Morgens 9 Uhr anfangend, läßt Friedrich Cuntz Wittwe dahier folgende Gegen⸗ flände öffentlich meistbletend versteigern: 1) 1 Kub und 3 Rader(wovon das eine schwer⸗ trächtig und zugfest), 2) 6 Hämmel, 3) 1 vollständigen Wagen, 2 Pflüge, 1 eiserne Egge, 4) 1 Strobbank, mehrere Sorten verschiedenes Strob, 5) peu, Grummet, Kartoffeln und Dickwurz und 6) sonstige Oeconomtegertäthschaften. Nieder⸗Rosbach den 16. April 1872. In Auftrag: Großherzogliches tet Nieder⸗Rosbach. r o b. 0 7 2 V 1 Holz⸗Versteigerung. 1100 Montag den 22. April soll in den Fürstlich Soims⸗ichischen Walddisfri'ten Höhler, Kellersberg und Fuchostrauch nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Scheitholz. Prüßzelholz. Stockholz. Reisbolz. Raum meter. Wellen. Buchen 2 9 9 120 Eichen 26 25 24 220 Birken——— 650 Nadelholz— 12 7 6690 Weich bolz——— 172⁰ Das Eichen⸗Scheitbolz ist als Werkbolz, die Birkenwellen find als Besenrelsig verwenddar. Zerner 33 Nadel⸗Stämme mit 9,26 Cubikmeter, 1470 Birken⸗Stangen„ 23 47 7 zu Wagnerholz geeignet und 8132 Fichten⸗Bobnen Stangen. Zusammenkunft Morgens 9 Übr auf schneise im Höhler am Licher Feld. Lich am 16. April 1872. Fürstliche Oberförsteret Lich. Wimmenauer. der Haupt⸗ ein Gut, ein daus, Hotel ꝛc. kaufen oder verkaufen, pachten oder verpachten will, einen Posten zu besetzen hat oder einen solchen sucht, irgend etwas in eine dellebige Anzahl von Zeitungen einzurücken beabsichtigt, wende sich an die Annoncen⸗Expedition von Rudolf Mosse, offiziellen Agenten sammiicher Zeulungen des In— und Auslandes, Frankfurt a. M., Zeil 45. Straßburg, München, Nürnberg, Berlin, Wien, Prag, Hamburg, Zürich, Stutt⸗ Daselb Wer Wer Wer gart. wird Jedermann Rath ertheilt, welche Zeitungen für jeden ein⸗ zelnen Fall sich als erfolgreich er⸗ wiesen haben; werden alle Annoncen sorgfältig abgefaßt und für einen augen- fälligen Druck hergerichtet; koflen die Inserate nur dasselbe Daselb Daselb wie in den Zeitungs-Expeditionen, da dieses Institut als Central-Stelle aller exiflirenden Zeitungen besondere Vortheile von denselben genießt. Das Renommsée der Firma bürgt für soltde Bedienung. Discretion wird auf das Strengste beobachtet, die einlaufen. den Offettbrtefe werden uneröffnet an die be⸗ treffenden Reflectanten, obne deren Namen preto⸗ zugeben, pünktlichst und ohne Provifionsberechnung übermittelt. 931 Reiche Auswahl in Tapeten und Norden von den billigsten bis zu den feinsien. 0 F. W. Pfähler, 2 ͤĩ ˙ Alle Sorten Oelsarben, Jol zum Ansfirich fertig, empfiehlt billeaß Wilhelm Bernbeck. Holz ⸗Versteigerung. 1101 Donnerstag den 25. I. M., Vormittags um 9 Uhr anfangend, werden in blesigem Gemeindewald, Distrikt Heide, folgende Holzsortimente versteigert: 1) 18 Raummeter Buchen⸗Prügelhol, 2) 4 77 Eschen · 77 3) 2 8 Aspen 4 4) 109 7 Buchen⸗Stockholz, 1 5 Nadel. 6) 750 Stück Buchen Wellen, 7 20„ Eichen⸗ 8) 200 Ae pen ⸗„ 9) 2250„ Nadel⸗ 10) 20„ Eichen⸗Werkholz⸗Stämmchen, 2 Zest“ me ler, 11) 53„ Eichen-Stangen, 12) ese„ Das Polz wird gegen genügende Bürgschaft dis Martinitag d. J. geborgt. Fauetrbach v. d. P. den 15. April 1872. Großherzogliche Burgermelsterei Fauerbach v. d. d. Pbilipps. Weiße leinene Caschentücher, 115 gestickt u. glatt, Kragen, Manschetten, Aermel, Herrenkragen, Vorbemden, Kragen ⸗& Manschettenknöpfe, Hosen⸗ träger, Moixsschürzen sowie Myrten⸗ ö K. Friedrich neben der Pot. kränze bei —* Versteigerung. 1071 Die Erben des Jakob Scheuer III. von Helden⸗ bergen lassen in dessen Behausung am 25. und 26. April, Morgens 9 Uhr anfangend, nachfolgende Gegenstände versteigern: 1 Wobnhaus mit Garten, Silber⸗ und Goldsachen, Mödel und Hausgeräthe, Bett- und Weißzeug, Kleidungsstücke, 1 Klavier, Große Vorräthe von fertigen Sattlex⸗Waaren und Handwerkszeug und nachfolgende Eisen Waaren, Wagenschrauben, Ketten, Maurerkellen. Dradtkörbe, Pflugschaaren. Wagenachsen, Schaufeln, Stadeisen, Sensen, Schlösser und Achsen mu Büchsen. Heldenbergen. Der Vormund: Baruch Speier. Jür Lehrer. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedderg ist vorräthig: Schulbibel. Bearbeltet von Georg Thudichum. Preis fl. 1. 30 kr. Ein moͤblirtes Zimmer in unserem vorderen Hause ift zu vermiethen. A. M.& L. Werner. leesanen in unübertroffener Prima⸗ Qualität bei W. Fertsch. Cement ai siischer Waare, Sandsteinplatten veschedener Größe, Kamintuffsteine, en. und zwelnstzrig, Eiserne Tragbalken und guß⸗ eiserne Säulen zu billigen Preisen stets vorräthig del der Hand⸗ A. Buch in Hungen. 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April. Anstaltsarzt: Dr. Runge. Geschäfts⸗ Empfehlung. 1092 Die Unterzeichnete macht hiermit dem geehrten Publikum die Anzeige, daß sie aus Kleinkarben hierher übergezogen ist und daß ihre Tochter Sophie Schwarz ein Geschäft in Wolle⸗, Baumwolle⸗ und Kurzwaaren, In die umliegenden Landgemeinden sind entsprechende Quantitäten an die Herren Bürgermeister abgesandt worden. Oie Commisfion des landw. Casinos zu Friedberg. Haas. 5111. Nebhutb. Seibert. Flaschen⸗ Bier. sowie eine Kleidermacherei betreibt. Dieselbe bittet unter Zusicherung reeller Bedienung 730 Lager., Export und Doppel⸗ Bier aus der um geneigten Zuspruch. „Frsedberg den 15. April 1872. ö Magdalena Schwarz, Wittwe des verstorbenen Lehrers Schwarz aus Kleinkarben, wohnhaft bei Herrn Fruchthändler Oppenheimer, Ludwigstraße Nr 472 Allgemeine Eisenbahn⸗Versicherungs⸗Gesellschaft in Berlin, Abtheilung für die Lebens- und Aussteuer-Versicherung. Beschei nigung. 1079 Wir bescheinigen hierdurch, daß wir dem Steuer- Commissariatsgehülfen Herrn W. Rull⸗ mann in Friedberg für die Branche der Lebens und Aussteuer⸗Versicherung eine Vertretung unserer Gesellschaft als Spezial- Agent für Friedberg und Umgebung indes nur nach Maßgabe der ihm ertheilten oder zu ertheilenden Jastruktionen übertragen haben. Berlin den 11. November 1871. Allgemeine Eiseabohn⸗Versicherungs⸗Gesellschaft. G. Hartmann. Nachdem ich eine Agentur von obiger Gesellschaft übernommen habe, empfehle ich mich um Abschluß von Lebens, und Aussteuer-(Kinderversorgungs.) Versicherungen. Die Prämien ind billig und fest. Prospekte und jede gewünschte Auskunft ertheile ich bereitwilligst. Friedberg den 16. April 1872. Wilhelm Rullmann. Berliner Fußboden ⸗Glanz⸗Lack. 1103 Dieser zum Anstreichen der Fußböden vorzügliche Lack ist ganz geruchlos, trocknet wahrend des Streichens, hat dann sofort(ohne gebürstet zu werden) den schoͤn sten Glanz, der gegen die Nässessteht, ist bei richtiger Anwendung haltbarer und unbe⸗ dingt bei Weisem eleganter, wie jeder andere Aufstrich. Derselbe besteht in gelbbraunem Glanz⸗Lack, welcher einen feinen gelbbraunen Farbezusatz enthalt, daher jede Farbe, die etwa der Fußboden hat, dadurch vollstaͤndig gedeckt wird. Ferner in reinem Glanz Lack, welcher keinen Farbezusatz enthält, also nur schönen Glanz gibt. Dieser Lack ist zu beziehen ne bst Gebrau hsanweisung von Wilh. Sturmfels, Hofapotheker. Dof⸗Braueret von J. Burck bel Abnahme von 12 Flaschen fret in's Daus geltefert. ö In Bad⸗Naubeim wolle man Befßßfellungen gef. abgeben bei Herrn Kaufmann Blenstadt oder Herrn Ra d. Geschästs- Empfehlung. Anzeige, daß ich dabter Metzgerei und Speise⸗ wirtbschaft im Schäfer'schen Dause vis-à- vis der Post betreide. Um geneigten Zuspruch bittet freund lichst zrtedberg. Georg Schäfer II. Das Meuneste in 42 und Sblips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Fonlards, seidene Umknöpftücher und schwarze seidene Halstücher bei K. Friedrich, neden der Post. Flaschen⸗Etiquette pr. 100 Stück 24 tr. bis zu 2 fl. 48 kr., det 1 Bindernagel& Schimpff. Einen Bäckergesellen 1082 sucht zum alsbaldigen Eintritt Friedberg. A. Vor bach. Kinderwagen Jos. Hoffmann — Kepskuchen! 165 N stets frisch von der Müble bet Wilh. Fertsch. 1006 neu angekommen bei Mein Piano-Magazin und Leih- Anstalt in schönster Aus wabl befindet sich nunmehr zu Bad Nauheim in meinem Hause in der Parkstraße neben Café Germania.(Auch ältere Claviere sind stets vorräthig.) Butzbach und Bad Nauherm im März 1872. Jean Marguth, 905 Instrumentenmacher. 4% Carnituten-.%„„Ein Salut entlaufen. Dem Wiedefrbringer eine gute Belohnung. Bommershbelm bel Homburg. Christoph Wehrheim. . Verloosung. Wien, 15. April. Bei der heutigen Prämien⸗ Ziehung des österrrichischen Prämien-Anlehens von 1864 1080 Feine goldene Broches nnd Pendeloques, emasl- lirt, matt und glänzend, in einer wie noch nie gehabten großen Auswahl. Friedberg. L. Hanau, Hof-Uhrmacher und Goldarbeiter. Bad Nauheim. Möbel-, Spiegel- und Capeten-Lager, 587 größte Auswahl in Rouleaux und Vorhangletsten, Sommerjaloufien in allen Größen empfiehlt 1 H. Blensdorf. Hof- Tapezier. Frucht preise. Per Malter. Friedberg, 16. April. Waizen 15 fl. 45 luz Kor 9 fl. 45 kr.; Gerste 7 fl. 30 kr.; Hafer 5 fl. 10 kr. Frankfurt, 15. April.(200 Zollpfund.) Warzen 15½— 16½; Kor! 10½— /; Gerne 9½—9½3 Hafer 8- 8½; Rüböl(100 Zollpfund) ohne Faß von 50 Ctr. 24 fl.; Branntwein(50% Tr. per 180 Lit.) a ohne Faß—. 5 Grünberg, 13. April. Waizen 15 fl. 10 kr. Kory 10 fl. 36 kr.; Gerste 7 fl. 46 tr.; Hafer 4 fl. 20 kr. Zuckerrübenbau! und guten Einbänden 1106 Zuckerräbensaamen it bet Cassier Jaa tz dahler 1104 Einem verehrlichen Publikum bier mit die ergebene Halsbinden Ein Ueberzieher 1096 it bet Bierdrauer G. Phirippi„Zum steinernen Haus“ liegen geblieben und kann der Eigentbümer denselben gegen Erstattunz der Inseratgebühren in Empfang nehmen. Einjährißen-Erxamen betreffend. 1102 In Gemeinschaft mit meinem Sobne können noch einsge junge Leute zum nächsten Elnjährigen⸗Eramen vorbereslet werden. Axmeldungen beliebe man sofsort zu machen. Wahl, Semtnarlehrer. Hosenträger 50 biuiak bei K. Friedrich neben der Post. fiel der Hauptireffer von 220 000 fl. auf Serie 395 Nr. 32, der Treffer von 15,000 fl. auf Serie 812 Nr. 90, der Treffer von 10,000 fl. auf Serie 2071 Nr. 63. Außer diesen wurden gezogen die Serien 108 1786 2514 2802 3370. Molter— fl.— kr.; Erbsen 11 fl. 7 ki.; Linsen 11 fl. 40 tr.; Saamen 17 fl. 24 kr; Kartoffeln 4 fl. 30 kr. Mainz, 12. April. Waizen 15 fl. 55 kr. Korn 10 fl. 58 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 23 kr. Kartoffeln 5 fl.— kr.; Neggenstror per 100 Gebund 24fl. Geld Cours. Frankfurt am 16. April 1872 Asraclitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: f Freitag Abends 6½¼ Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. Osterfest. 500 Montag den 22. April Abends 6½ Uhr. N Dienstag den 23. April Mo gens 8 Uhr. * Veraniw. Redacl.: Hermann Schimpf. Preußische Friedrichsd'or. fl. 9 58—59 Pigelen„ad. r„ 9 40—42 Holländische fl. 10⸗-Stücke„ 9 53—55 r„ 5 33—35 Ducaten al marco. 5 34-36 20⸗Frankenstücke 1 9.20½—2ʃ ½ Englische Sovereigns 11 48-50 Russische Imperiales„ 9 40—42 Dollarb in Geld. 2 25½26½ Druck und Verlags von Bindernagel 4 Schimpff. eilles stemd hetzog hab Hosgerichts Annahme! dem König Alblechis IV. D Gtoßherzog Hosgarteng det Großh den Werkst Wagenwär om 20. Mi dus Herin, daselost zu Solms Ri abt, im nanten J) Meusladt, dem Schi Istreise K Wiuddelsbe den von zu Rocken berg, im L. kthol, Iitob Da V. C. der Groß dim Fay abt den! dem Sie Cate N00 ang. nem; Sguls Gehalt Jürsten, zu; die einem Schult einem zu Obe halt vo Herrn 8 Schulsse nem 0