niglich, auch fit ift. en, d U. bene ent etttie en ln tt t 1872. Vienstag. den 17. Dezember. Oberhessischer U + Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Jricdberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Sam stag. * unmune Aus dem Großher Nr. 55 sud 1. Edikt, die Eröffnung des XXI. Landtags. Friedberg den 13. Dezemder 1872. —— zoglichen Negierungsblatte ist zu publieiren: Groß berzogliches Krelsamt Friedberg. i Trap p. Betreffend: Die Aufnahme des Erndte-Ertrags im Jahre 1872. i g 3 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien Dorheim, Fauerbach b. Fr., Ilbenstadt, Kirch⸗Göns, Ostheim, Pohl-Göns, Steinfurth und Weckesheim. Der Erledigung unserer Verfügung vom 22. v. Mis. sehen wir umgehend bei Meidung von Wartboten entgegen. Zugleich machen wir Sie darauf aufwerksam, daß in Spalte 5 st, was Sie bei der Ausfüllung desselben beachten werden. Be E in enen eee eee Betreffend: Trichinenbaltige, aus Amerika importirte Specksetten. Nach einer Mittheilung des Reichs kanzleramts an Großherzog liches Ministerium des Innern ist neuerdings in aus Amerika impor— tirten Speckseiten wiederholt das Vorhandensein von Trichinen Da erhaltenen Mittheilungen zu Folge Amerikanischen Speckseiten auch in das Großherzogthum eingeführt werden, so lenken wir die Aufmerksamkeit des Publikums auf die mit dem Ankauf und Genuß solcher Speckseiten verbundene Gefahr und werweisen die Verkäufer lusbesondere auf den unten abgedruckten constatirt worden. F. 367 Nr. 7 des Reichsstrafgesetzbuchs. Wir nach dem Gutachten der Großh. Ober- Medicinal⸗Direetion Trichinen nicht in dem eigentlichen Speck, sondern nur in den, den Speck etwa durchziehenden, vereinzelten rothen Fleischpartien vorkommen können. Die Großerzoglichen Bürgermelstereien und Localpolizeibeamten in ihren betreffenden diese suchung aufzufordern bemerken dabei, daß feilhält oder verkauft, Friedberg am 14. Dezember 1872. des mitgetheilten Formulars statt„Kilogramm“ Summe angegeben Ter a p p. 1. sind hiermit beauftragt, dem Gegenstand eine ganz besondere Be⸗ achtung zu widmen und im Falle der Feilbietung solcher Speckseiten Gemeinden die etwa am Platze wohnenden Sachverständigen, Aerzte, Apotheker zu einer mikroskopischen Unter⸗ oder uns Anzeige zu erstatten, damit wir eine solche veranlassen können. Friedberg am 14. Dezember 1872. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Tear a p p. §. 367 Nr. 7 des Reichsstrafgesetzbuchs. Mit Geldstrafe bis zu fünfzig Thalern oder mit Haft wird bestraft: wer ver⸗ fälschle oder verdorbene Geiränke oder Eßwaaren, insbesondere trichinenhaltiges Fleisch Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- runge blatt Nr. 55 enthält: ö f I. Allertzöchstes Edict, die Eröffnung des XXI. Land⸗ ags betreffend. Dasselbe lautet. Ludwig III. von Gones Hnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein ꝛc. ꝛc. Machdem Wir veschlossen haben, Unsere getreuen Stände auf den 19. Dezember d. J., kraft dieses, einzuberufen, id verkünden Wir solches hierdurch öffentlich und gesinnen un Unsere getreuen Stände, daß Sie sich au dem festge— uͤtzten Tage in Unserer Haupt- und Residenzstiadt Darm⸗ nad zu der Ausübung Ihrer verfassungsmäßigen Rechte vereinigen und der Propositionen gewärtig sein werden, welche Wir an Sie werden bringen lassen. Urkundlich Inserct eigenhändigen Unterschrift und beigedrücklen Aroßherzoglichen Siegels. Darmstadt den 8. Dezember 1872. L. S.) Ludwig. Hofmann. II. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern, je Zahl der Mitglieder der Handelekammer zu Worme etreffend. Des Großherzogs Königliche Hoheit haben uf den Antrag der Handelskammer zu Worms zu be⸗ immen geruhl, daß die Zahl der Mitglieder dieser Han— elekammer von sieben auf neun erhöht werde, was nermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird.. III. Bekanntmachung, die von den stimmberechligten weligen Geundbesitzern vorzunehmende Wahl von zwei Misgliedern der ersten Kammer der Stände betressend. IV. Ernennungen in Beziehung auf den Lanotag. weine Königliche Hoheit der Großherzog haben unterm 10. Dezember gerubt, in Gemäßheit der Artikel 2 4 und (des Gesetzes vom 8. September 1856, die laudstän⸗ losche Geschäftsoronung betreffend, den Geheimerath spischer zum Landesherrlichen Commissar für die erste Kammer imd die Ministerialfäthe Reuling und Knorr zu Mit⸗ biedern der Landeshertlichen Elnweisungs-Commisston ser die zweite Kammer allergnädigst zu ernennen.“ — Bei der Bestellung von öffentlichen Unwälten des Großherzogthums wurde be⸗ lunntlich seit dem Jahre 1852 in alle Deerete er Vorbehalt aufgenemmen, daß diese Be⸗ sellung für die ersten fünf Jahre wiver, nuflich sein solle. Wie die„Darmst. Zeitung n eldet, wird für die Folge von diesem Vorbehalte tes Widertufs weder bei bereits ernannten An- ballen, insofern deren Quinquennium noch nicht cogelaufen, Gebrauch gemacht, noch ein solcher Vorbehalt in die Decrete künftig zu ernengender — Nach dem„Reichs- Anzeiger“ wurden v. Zglinitzki, Oberstlieut! des Gr. Artilleriecorps und comm. zur Führung desselben“ zum Com- mandeur dieses Corps ernannt; Dr. Melchior, Ass. Arzt vom Großh. 2. Drag. Reg.(Leib⸗ Drag.⸗Reg.) Nr. 24, zum Stabs- und Bat.⸗Arzt des Füs.⸗ Bataillons 2. Bad. Gren. Reg. Kaiser Wilhelm Nr. 110 befördert; Dr. Draudt, Aff.“ Arzt vom Großh. 3. Inf.⸗Reg.(Leib ⸗Reg.) Nr. 117, als Stabsarzt; Dr. Salzer, Ass.-Arzt vom Großh. 2. Inf.-Reg.(Großherzog) Nr. 116 der Abschied bewilligt. — Die„Darmst. Zeitung“ gedenkt in einem rückblickenden Artikel des 60. Jahrtages des Ueber- gangs der bessischen Truppen über die Beresina. Es leben noch 6 Offiziere, welche in hessischen Diensten dem tussischen Feldzug beigewohnt haben und zwar: die Generallieutenants Prinz v. Sapn⸗ Wittgenstein Berleburg, Durchlaucht und Graf zu Asenburg-Philippseich, Erlaucht, die Obersten Westerweller v. Anthonp und Schleußner, Oberst— lieutenant Keil und Major Behrmann; allerdings eine kleine Schaar von Männern, deren vier be⸗ reits das 80. Lebensjahr überschritten haben. Vor zehn Jahren, als dieser Erinnerungstag von den überlebenden Offizieren im Militär Casino zu Darmstadt festlich begangen wurde, batten sich 11 von 20 damals noch lebenden Veteranen eingefunden. — Das großherzogliche Steueramt zu Alsfeld ist aufgehoben worden und daselbst ein Nebenzoll⸗ amt zweiter Classe für Abfertigung der Poststücke errichtet worden. „Friedberg. Nach den bis jetzt vorliegen⸗ den Berichten wurden zu Abgeordneten für die II. Kammer ferner gewählt: In Alsfeld Bürger- meister Ramspeck daselbst; in Darmstadt(Stadt) Hofg. Advocat K. J. Hoffmann und Geh. Ober⸗ sseuerrath Welcker daselbst; in Langen Hofg.-Adv. Dernburg zu Darmstadt; in Mainz Ady.-Anwalt Dr. Dumont und Dionys Oechsner daselbst; in Alzey Bezirksrath Becker zu Mainz; in Butzbach ulwalte aufgenommen werder. Collector Kuhl daselbst; in Erbach W. Mülbergar, Tuchfabrikant daserbst; in Nidda Landrichter Schuchard zu Ulrichstein; in Lindenfels K. Köhler, Kaufmann zu Fürth; in Bingen Ferd. Allmann, Champagnerfabrikant zu Bingen; in Wörrstadt Hofg.⸗Adv. Metz zu Darmstadt; in Gießen(Stadt) Gasfabrikant A. Heß daselbst; in Büdingen Pfarrer Ellenberger zu Hain-Gründen; in Wolfskehlen Hofgerichtsrath Stüber zu Darmstadt; in Gießen (Landbezirk) Hofgerichtsrath Buff zu Gießen; in Offenbach Realschuldirector Greim daselbsi; in Nieder-Olm Peter Stephan III. zu Heßloch; in Alsfeld(Landbezirk) Ed. Wadsack, Gutsbesitzer zu Grebenau; in Vilbel Pfarrer Landmann zu Rendel; in Grünberg Frhr. Adalbert v. Rabenau zu Friedelbausen; in Groß- Gerau Provinzial⸗ Director Goldmann zu Darmstadt; in Lampert⸗ heim Fabrikant Martin zu Auerbach; in Groß- Umstadt Hofg. Adv. Volhard zu Darmstadt; in Ober-Olm F. B. Hembes, Oelmüller in Ober- Olm; in Seligenstadt Bürgermeister Wolz daselbstz in Offenbach(Landwahlbezirk) Hofgerichtszath Frank zu Darmstadt; in Heppenheim⸗Lorsch Hof- gerichtsrath Frank zu Darmstadt. Berlin, 16. Dez. Abgeordnetenbaus. Der Gesetzentwurf wegen Abstandnahme von dem Bau der Eschwege-Camberger Eisenbahn wurde in dritter Lesung ohne Debatte angenommen, die allgemeine Rechnung über den Staats haushaltsetat pro 1870 nach der ersten Lesung einer besonderen Commisston von 7 Mitgliedern überwiesen. Die Gesetztevor⸗ lage, betreffend die Gewährung von Wohnungs- zuschüssen an Beamte, ging nach kurzer Berathung an die Budgetcommission. Der Gesetzentwurf wegen der Aufhebung des Jagdrechts auf fremdem Grund und Boden in Hessen und Schleswig- Holstein wurde in erster und zweiter Lesung nach längerer Debatte unter Ablehnung aller Amende- ments in der Regierungsfassung angenommen. — Der„A. Zig.“ schreibt man:„Ueber die Absichten des Fürsten Bismarck in Betreff der Umgestaltung des Herrenhauses liegen desiuitive Kundgebungen dis jetzt nicht vor. Als das Mi- 148. zeiger. 2 nimum der„Reform“ wird in sonst unterrichteten Kreisen die Zurücknahme der Verordnung vom Jahre 1854 bezeichnet und die strikte Ausführung der Verfassungsbestimmung, der zufolge sämmtliche Mitglieder des Hauses ernannt werden sollen. Demnach würde das von König Friedrich Wil⸗ helm IV. den Grafenverbänden und den Verbänden des alten und befestigten Grundbesitzes gewährte Recht der Präsentation in Zukunft ganz wegfallen. — Nach einer Meldung der„D. A. Ztg.“ hat Fürst Bismarck schon mehrmals seinen Wunsch kundgegeben, von den Geschäften des Vorsitzenden im preußischen Staatsministerium entbunden zu werden.„Man glaubt, daß nach seiner Rückkunft von Varzin diesem Gedanken näher getreten werden wird, und es dürften sich dann wohl einige Um— gestaltungen im preußischen Staatsministerium voll. ziehen.“ Man darf gespannt sein, wem das Amt eines Directors der künftigen„Filiale für mittlere und niedere Politik“ zufallen wird. — Nach oberflächlicher Berechnung läßt, der „Wes.⸗ Zig.“ zufolge, sich der Schaden, den die Sturmfluth an der Ostseeküste verursacht hat, auf rund zwei Millionen Thaler angeben. — Nach den Berichten der Einwanderungs— Commissäre erreichte die deutsche Einwanderung allein im Hafen von Newyork in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres die Höhe von 110,888 Personen und übertraf die derselben Periode des vergangenen Jahres um 41,329 Personen. — Der Entwurf eines Reichs⸗Münz⸗Gesetzes ist jetzt im Reichskanzleramt vollendet und dem Staatsministerium zur gutachtlichen Aeußerung mitgetheilt worden. Derselbe enthält dem Ver⸗ nebmen nach keinerlei Bestimmungen über das Staats-Papiergeld, sondern beschäftigt sich ledig— lich mit den Reichs- Silbermünzen und Scheide— münzen. Ausland. Schweiz. Dreiundsechzig Nationalräthe stellen den Antrag, der Bundes rath solle in der nächsten Juli-Session einen Bericht und Antrag, betreffend die Wiederaufnahme der Bundesrevision, vorlegen. Die liberalen katholischen Nationaltäthe stellen den Antrag, der Bundesrath solle die gegen die Ueber— griffe der römischen Curie zu ergreifenden Maß regeln und die Frage der ferneren Nichtanerkennung des päpstlichen Nuntius prüfen und bezügliche Anträge vorlegen. Frankreich. Unterrichteterseite wird be— stätigt, daß Thiers erst am 16. d. M. in der Dreißiger-Commission erscheinen wird. Wie man versichert, wird die Rechte eine Tagesordnung be— antragen, welche der radikalen Linken die ganze Verantwortlichkeit für die gegenwärtigen Agitationen zuschiebt, daran erinnert, daß die Wahlen vom 8. Februar den Frieden mit dem Ausland und die Reorganisation des Landes bedeuteten, und erklärt, daß die Nationalversammlung diese Auf⸗ gabe vollenden müsse und nicht vor der voll⸗ ständigen Räumung des französischen Gebiets aus- einandergehen werde. — In der Dreißiger Commisston berichtete Barthe über einen neuen Verfassungs- Antrag, welcher bezweckt: Verlängerung der Vollmacht Thiers, Ernennung einer Vitcepräsidentschaft unter Grevy, theilweise Erneuerung der Nationalver— sammlung bis zum 15. Februnr. — Das linke Centrum beabsichtigt, eine Tages ordnung zu beantragen, welche die Trennung von den Raditalen betont und ausspricht, daß die Auflösung der Versammlung unzweckmäßig und Beantragung derselben der Regierung zu über— lassen sei, wenn diese den Zeitpunkt für gekommen erachte. Die Linke ist ebenfalls weniger geneigt, für die Auflösung einzutreten, wenn das linke Centrum die in der Botschaft des Präsidenten dargelegte Politik aufrechterhält. — Die vom„Journal de Meurthe“ in die Pariser Journale übergegangene Nachricht, daß General v. Manteuffel in Kürze mit einer Misston der deutschen Regierung sich nach Versailles be— geben werde, entbehrt jeder Begründung. Versailles, 14. Dezember, Abends 7 Uhr 40 Min. Nationalversammlung. Nach der Ver- lesung der Berichte über die die Auflösung sordern⸗ den Petitlonen und nachdem Gambekta, Audiffret Pasquier und Louis Blanc gesprochen hatten, wurde die Sitzung bis 9 Uhr Abends vertagt. — In der Nachtsttzung sprachen Raoul Duval, Leroyer und der Justizminister Dufaure, dessen Rede von der Rechten mit lebhaften Beifallsbe⸗ zeigungen begleitet wurde und in allen Gemeinden Frankreichs durch Anschlag bekannt gemacht werden soll. Nachdem sich Lambert de Sainte-Croix (vom rechten Centrum) mit der einfachen Tages ordnung einverstanden erklärt hatte, wurde dieselbe mit 490 gegen 201 Stimmen angenommen. Spanien. In den Vorstädten von Madrid fanden am 11. d. M. Ruhestörungen statt. Drei Militärkolonnen durchzogen die Stadt. Eine der— selben stieß auf Unruhestifter, wobei es zu einem Kampfe kam, in welchem auf beiden Seiten ge- schossen wurde. Die Aufrührer wurden zerstreut und ließen mehrere Verwundete zurück. In der Cortes stellte der Minister des Aeußern Marioz die Bewegung als unbedeutend dar. Es seien an derselben solche Leute beth iligt, welche an Unruhen unmittelbar vor der Auflegung der An- leihe ein Interesse hätten. Großbritannien. London. Den Morgen- blättern wird aus Madrid telegraphirt, daß der dort stattgefundene Aufstandsversuch mühelos unter drückt worden ist. Die Zahl der Todten und Verwundeten beziffere sich auf 20. Der Aufstand werde den Republikanern zugeschrieben. — Einem Pariser Telegramm der„Times“ zufolge, wäre die Zahlung der dritten Milliarde der französischen Kriegs Entschädigung bis zum 11. December complet erfolgt. Die vierte Mil⸗ liarde würde bis Mai oder Juni 1873 gezablt und Frankreich dann in der Lage sein, weitere Unterhandlungen in Betreff finanzieller Bürgschaften für din fünfte Milliarde anzrknüpfen. Gießen. Wie verlautet, hal der Verwaltungsrath der Oberhessischen Eisenbahn eine Erweiterung des hiesigen Bahnhofs beschlossen, da dieselbe durch den gesteigerten Verkehr zum Bedürfnisse geworden ist. Frankfurt. Für die Nolhleidenden an der O stsee⸗ k ü ste sind bis jetzt hier ca. 12000 fl. einge gangen. In Königstein(Taunus) ist in der Nacht vom 12. auf den 13. o. kurz vor 3 Uhr ein starker Erdstoß, begleitet von einem dumpfen Getöse, beobachtet worden. Aus dem Hannover'schen werden Erderschütterungen vom 6. 7. und 8. d. gemeldet. In einem der heimgesuchten Orte, Lathe, war der Stoß so stark, daß die sämmtlichen Gebäude in ihren Grundvesten erschüttert wurden, auch nicht ein einziges Gebäude ausgenommen. Unmittelbar nach dem Schlage befanden sämmtliche Einwohner des Orts, im höchsten Grade überras v, sich auf den Straßen und öffentlichen Plätzen. Mütter hatten in der größten Bestürzung ihre Säuglinge aus ber Wiege gerissen und waren auf die Straße entflohen ꝛc. Darmstadt. Das Cassationsgesuch der wegen Er⸗ mordung ihres ehelichen Kindes zum Tode verurtheilten Ehefrau des F. Reininger von Schneppenhausen wurde zwar verworfen, doch wird auch hier die Begnadigung Platz greifen. 5 Mainz. Laut telegraphischer Mittheilung aus Brünn wurde am 13. December das von Hänlein aus Mainz erbaute Lustschiff im Freien probirt und haben sich die Probefahrten glänzend dewährt. Hänlein fuhr, begleitet von Freunden um die Stadt herum und zeigte, daß sein Project, einen lenkbaren Ballon herzustellen vollsländig geglückt ist. Köln. Das Kölner Carnevalsest begeht im kommen⸗ den Carneval das Fest seines 50jährigen närrischen Be, stehens in großartiger Weise. Wie verlautet, hat sich in Berlin eine Gesellschaft gebildet, die beschlossen hat, in corpore nach Köln zu reisen und das selisame Jubiläum mu verherrlichen zu helfen. Es sind hierzu bereus 1000 Thaler gezeichnet. Köln. In voriger Woche gelangte auf dem von hier nach Berlin abgelassenen Schnellzug zum ersten Male Gasbeleuchtung zur Anwendung. Es wurde nämlich ein Wagen erster Classe mit Gas beleuchtet und, wie es heißt, hat sich diese Art Beleuchtung bestens bewährt. Basel. Verwichenen Sonntag Abend wurde hierselbst ein Postbegleiter von Frankfurt verhaftet, weil er in stark angeheitertem Zustande auf der Rheinbrücke Streit provocirte, den Säbel zog und sich schlüͤßlich in Wider— setzlichkeiten gegen die einschreitende Polizei erging. Fünf Tage Gefängniß waren das Resultat dieses Sonntags⸗ räuschchens. Aus Pest wird gemeldet: Die Kosten der vom Hof veranstalleten Fuchs jagden, die in der Umgegend unserer Stadt staufinden, belaufen sich bisher auf 140,000 fl. Das bisherige Resultat war ein einziger Fuchs dessen Schweif dem Erzherzog Wilhelm zugesprochen wurde. Es dürfte wohl der theuenste Fuchsschwanz in der Welt sein. (Ein rechter Fuchsschwanz weiß sich z immer bezahlt zu machen!) * In Amerika ist neulich gegen saumselige Zahler ein originelles Mittel erfunden worden. In ber Sladt Philadelphia lebt und wirkt nämlich ein Mann, der einen hohen Hut trägt, mit der weithin sichlbaren In⸗ schrift:„Schlechte Ausstände collectirt“. Der Mann empfängt die Rechnungen und beglbt sich in moͤglichst auffallender Weise nach der Wohnung des schlechten Zahlets. Bekommt er das Geld nicht gleich, so postirt er sich eben o auffallend vor das Haus und um den unangenehmen Gesellen los zu werden, erfolgt gewöhnlich die Zahlung. Der Collector nimmt für seine Mühe die Hälfte des Ertrages in Auspruch, wobei seine Auftraggeber immer noch gute Geschäfte machen, da sie selbst höchst wa ein⸗ lich in vielen Fällen gar Nichts bekommen A D. Frankfurt a. M., 14. Dec.(Börsenwoche vom 7.— 14. Dec.) Die Grundstimmung der Börse, welcht mehr als je jetzt an den Folgen der Ueberspeculation leidet, war im Großen und Ganzen eine matte und nur einzelne Momente, wie z. B. der günslige Ausweis der Preußischen, Frankfurter und Englischen Bank und die Herabsetzung des Bankdisconto's in London waren es, diz zeitweise den abbröckelnden Coursen einen festeren Halt voten. In Betreff der Medioliquidation war der Zinsfuß für Prolongationen nicht viel niedriger 7- 80%, als bei der letzten Liquidation. Für die Hauptspeculationseffecten traten hauptsächlich für Lombarden und Staatsbahn ein⸗ zelne besonders verflauende Umstände ein. Lombarden, welche mit 213½ die Woche eröffneten und 209 schlossen, litten unter der von der Deutschen Zeitung gebrachten Nachricht einer nur 3% Dividende per 1872, für welche in Folge der ungünstigen Einnahmen der Reservefond in Anspruch genommen werden müsse. Staatsbahn wichen, als statt eines Einnahme-Plus, wie man erwartete, ein Minus von ca. fl. 44,000. gemeldet wurde. Am letzten Samstag 364, notirten sie heute nach mehreren Schwan⸗ kungen 362. Creditactien eröffneten die Woche zu 365, um heute mit einer Einbuße von ca. 5¾ fl. zu 360¾ zu bleiben. Ende der Vorwoche ging das Gerücht, daß sie von Wien in Escomptirung der Emission der Actien der Nikolsburger Eisenwerke momentan getrieben würden. Das Geschäsft in Oesterr. Babnen und Prioritäten war ziemlich still und Course meistens nachgebend. Von Bahnen Böbm. Westbahn 2, Elisabeth 2, Galizier 1½, Franz Joseph 1 fl. niedriger. Von Prioritäten Ungar. Ostbahn 18/6, Ungar. Galizische 1 fl. matter, Ungar. Nordost eher fest. Antwerpener am Samstag 118 fanken am Montag wegen der Brüsseler Affaire auf 113½ herab, boben sich jedoch wieder bis ca. 117. Brüsseler am Samstag 120½, wichen auf 117 um heute mit geringer Avance 1178 zu schließen. Berliner Bankverein verloren seit der Vorwoche 1%, Mitteldeutsche Creditbank 35/, Würtemb. Vereinsbank 1 ½, Continental 3½, Bankverein 1½, Oesterreich. Deutsche 2, Bauban., Wechslerbank, Provinzial-Disconto(am Montag 179) und Schles. Vereinsbank 1%. Rheinische Creditbank, Vereinsbank, Deutsche Effectenbank, Darmstädter ziemlich behauptet. Von den neuen Emissionen gingen Hamburger Bankverein unter ihren Einführungscours(120) zurück, während Dresdener Bankactien sich zu 110½ ziemlich fest hielten. Oesterr. Staatsfonds preishaltend. Von Deutschen Bahnen Bayr. Ostbahn ¼, Oberhessen 1¾, Pjälz. Maxbahn 3/4 fl. matter. Marklberichte. Grünberg, 14. Dezember. Die Preise auf unserem beutigen Fruchtmarkie betragen: Waizen(100 Kilo) 14 fl. 25 kt.; Korn(90 K.) 8 fl. 40 kr.; Gerste(80 K.) 7 fl. 43 kr.; Hafer(60 K.) 4 fl. 27 kr.; Molter(90 K.) 8 fl. 15 ke.; Erbsen(110 K.) 10 fl. 13 kr.; Linsen (400 K.) 8 fl.— kr.; Saamen(90 K.) 16 fl.— kr.; Kartoffeln(100 K.)— fl.— kr. Mainz, 13. Dez. Am heutigen Markte war auch wenig Geschäft. Zu notiren ist: Waizen effectiv 14¾ bis 15 fl., per März 14⅝— 15 fl., Korn effectiv 10 bis 10 ¼ fl., per März 1016 fl., Gerste, Pfälzer, 10½ bis 102.3 fl., Franken 11-11 ½ fl., Hafer effectiv 4¼ bit 4¼ fl., per März 4˙8— 1712 fl. Rüböl fest, effecliv 22% fl. ohne Faß, auf Termin war ziemlich Frage, der Umsatz darin aber klein, da Preise gegen Auswärts zu boch sind, per Mai 23½ fl., per Ocl. 23¼—5/ fl. mit Faß. Leinöl 23½—97/ fl., Mohnöl 36 fl., Kohlsamen 20 fl. Hülsen früchte verkehrten schwach zu beinahe unver⸗ änderten Preisen, ebenso Kleesamen. Repskuchen 85—90 fl. Sturmslulh-Beschadigten sind ferner folgende Gaben eingegangen: Bei Dr. E. Schmid: Von den Schülern der V. Classe der Realschule 4 fl. 9 kr. Bei Th. Tecklenburg in Nauheim: Von einer Schülerin des Münch'schen Instituts 30 kr., Polizeirath Gleim 1 fl. Weiter noch von Frau Günther, Frau Hövelt, Frau Geh. Medicinalrath Dr. Bode, Frau Polizei⸗ raih Gleim und Fel. Zanders verschiedene Kleidungsstücke. Bei der Expedition dieses Blattes: C. M. Schudt in Dorheim 1 fl. 45 kr., Carl Fritz 1 fl., Ferd. Damm 1 fl., Landrichter Reitz 2 fl., einige Schülerinnen der oberen Klasse der Musterschule 1 fl. 45 kr., Brieflräger Schneider 30 kr., Slifterechner Heidi 1 fl., F. W. R. I fl., F. R. 30 kr., P. Billau 1 fl., Renlamtmann Lindeck 2 fl., Ungenannt 30 kr. 3449 f in dem hestge Oels, Besorgut nehmend Wäsche! zurtichen dle 9057 1 lichen 3e hause in schehen. Offerten ticureic Bad v. 2 aue 1 1 5 7⁰ 1 Ken 1 1 1 4 979 f nr— 0 1 0 1 5 N 1975 1 * nn Main- Weser-Pahn. ö 3448 Es sollen die sämmtlichen Bauarbeiten zur Her⸗ nellung eines Weikslätte⸗ und Wasserflations⸗Gebäudes auf Station Gießen einschließlich Lieferung aller Mate- rialien im Wege öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten find portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Erbauung eines Werkflätte⸗ und Wasserstations⸗ Gebäudes auf Station Gießen“ dis zum Submission Termin am 23. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, dei der unterzeichneten Betriebs; Inspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, woselbst auch die Zeichnungen, Kostenanschläge und Bedingungen eingeseben und die Submissions⸗Jormulare in Empfang genommen werden konnen. Frankfurt a. M. den 12. Dezember 1872. eee ⸗Inspektion. e p I. Bekanntmachung. 3449 Freitag den 20. d. Mts., Morgens 9 Uhr, soll in dem Laadgerichtslokale die Lieferung des für das biesige Paftlokal im Jahre 1873 erforderlichen Strobes, Oels, Besen, Kleidung, Verköstigung der Gefangenen, Besorgung der Wäsche und Fltckardelten an den Wenigst⸗ nehmenden in Accord gegeben werden. Ueber die Wäsche und Flickarbeiten sind die Gebote schriftlich ein⸗ zureichen. Friedberg den 14. Dezember 1872. e e ae Friedberg. e i 6. 3457 Der Verkauf auf den Abbruch der fisca⸗ lischen Zehntscheuer bei dem sogenannten Commandanten⸗ hause in biesiger Stadt soll im Submissionswege ge⸗ schehen. Die Bedingungen sind bei uns einzusehen und Offerten bis zum 23. d. M., Morgens 10 Uhr, auher einzureichen. Bad⸗ Nauheim den 14. Dezember 1872. Großherzogliches Salinenamt Nauheim. Mobiliar ⸗Versteigerung. 3454 Donnerstag den 19. d. M. des Vormittags 10 Ubr, sollen folgende zum Nachlaß der Cbrtstlan Köbler Wittwe. dabier gehörige Gegenftände, als: 1) 2 vollständige Betten mit Ueberzügen, 2) 138 Ellen flächsenes und wirkenes gebleichtes Tuch, 3) Weiß zeug aller Art, 4) Kleidungsstücke, 5) Möbel und sonstiges Paus und Küchengeräthe öffentlich gegen gleich baare Zablung in dem Sterbe⸗ bause versteigert werden, wozu Kaufliebhaber eingeladen werden. Dorheim den 14. Dezember 1872. Iwödemeel z in Dorheim. e u ß. Bekanntmachung. 3447 Donnerstag den 19. d. M's., Vormittags von 9 Ubr an, kommt auf dem Fürstlich Solms⸗Braun⸗ fels'schen Hofgute zu Nieder ⸗Eschbach zur öffenilchen Versteigerung und zwar: 5 cirea 400 Centner Waizenstroh, „„ Roggenffroh, 90 Fuder Gerstenstroh, 250„ Haferstroh, 2000 Körbe Spreu, 2000 Centner Dickwurz, 600 Malter Kartoffeln, 60 Wagen Mist, 300%, Compost und elne Quantität Erbsen. Nieder⸗Eschbach den 10. Dezember 1872. In Auftrag: Groß herzogliches F Nieder⸗Eschbach a u ft. 2 N 2 Arbeits ⸗Versteigerung. 3456 Donnerstag den 19. d. M., Morgens 10 Uhr, sollen in dem Gemeindehaus zu Ober⸗Rosba ch Steinbrechen, veranschlagt zu 600 fl. Steinfabten 900„ Steinsetzen 100„ Cbaussirarbeit 450„ Schuttfahren 96„ Handarbeit 46 un den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. 5 eim den 14. Dezember 1872. n Brücke l. Bezirks ⸗Bauaufseher. Mobiliar-Versteigerung. 3431 Donnerstag den 19. Dezember 1872, Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in der Bebaufung des ver⸗ forbenen Heinrich Anton Rackes II. Erben zu Ober⸗ Mosbach gegen gleich baare Zahlung verstelgert: 2 Kübe, Gänse, Hübner, 1 Wagen mit Zubehör,. 2 pflüge, 1 Enge, 10 bio 15 Cir. peu, eine Partle Grummet, mehrere Centner Stroh aller Gatiung, ferner alle Sorten Hausgeräthschaften und eine Hobelbank nebst sämmtlichem Schreinerwerkzeug. (7038) Gum mi und Gutto⸗ Weihnachts- 3325 Großartigste Aus wahl in sämmtlichen aus Gummi und Gutta- Percha verfertigten Gegenständen.— Spielwaaren in 300 Nummern von 12 Kreuzer an; englische Regenröcke für Knaben von fl. 5., für Herren von fl. 10. an. Ausstellung. 8 Bernhard Wolf, Steinweg Nr. 5, Frankfurt a. M. Versicherungen gegen Hagel⸗Schaden ergebenst Wohnbach. Die Vaterländische Hagel⸗Versicherungs Actien⸗ Gesellschaft zu Elberfeld, Garantie⸗ Kapital: Eine Million Thaler, 3464 hat mir eine Agentur übertragen und erlaube ich mir daher mich zur Vermittlung von zu empfehlen. Simon Löb. Uelzener Flachs(Poppchcsslachs) 3421 bimaßt dei Ph. Dan. Kümmich. Sieil. Haselnüsse, 3473 diesjährige Frucht, empfiehlt Wilh Bernbeck. Für Metzger! 3466 Mittel-, Kranz, Butt und Spießrärme vor⸗ rälhig bei Eduard Grödel. Das Neueste in Halsbinden 42 und Slips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Fonlards, seidene Umknöpftücher und schwarze seidene Halstücher bel K. Friedrich, neden der Post. 3451 Nach dem Aichgesetze müssen vom 1. Januar 1873 an sämmtliche Gasuhren geaicht sein. Ich erlaube mir daher die verehrlichen Gasconsumenten auf dleses Gesetz mit dem Bemerken aufmerksam zu machen, daß die Gasanstalt kein Gas, das durch ungeaichte Uhren durch⸗ gebt, bei einer Strafe verkaufen darf. Sollten es die Consumenten nicht vorziehen, ihre Uhren selbst oder durch die Fabrik der Herren A. Faas in Frankfurt a. M. alchen zu lassen, so würde auch die Gasanstalt bereit sein, dieses zu thun und sieht einer gefälligen Anmeldung entgegen Gasanstalt Bad⸗ Nauheim W. Meyer. Ein sehr reinliches Dienstmädchen 3465 wird bei hohem Lohn per Neufahr gesucht. Etwas Kenntniß der franzöfischen Sprache ist wünschens⸗ wertb jedoch nicht Bedingung. Adresse zu erfragen in der Exped. d. Bl. hestes Petroleum 3394 und Lampen aller Art bei 8 1; Versteigerung. 3458 Mittwoch den 18. d. Mis. sollen in der Wohnung des verfforbenen Distriets-Einnehmers Beilstetn in Assenheim nachfolgende Gegenstände versteigert werden, als: 1) Ein ganz neues Clavier mit Metallplatten; 2) eine Commode, 1 Waschtisch, 2 Bettladen, Federbetten und Sprungfedermatragßen, 1 Schtetbpult, Tische, Stühle und sonstige Hausgeräthe. Obne Mediein. r Brust- und Lungen- kranke finden auf naturgemäßem Wege selbst in verzweifelten und von den Aerzten für unbeilbar erklärten Fällen radicale Hei⸗ lung ihres Leidens ohne Mediein. Nach spezieller Beschreibung der Krank- heit Näheres brieflich durch 1 Dir. J. H. Fickert, Berlin, 1 Wallstraße Nr. 23. 3422 Für ein größeres Etablissement wird eine in allen Zweigen der Haushaltung tüchtige Haushälterin gesucht. Gute Zeugnisse find unerläßlich. Franco⸗ Offerten sub Chiffre F. O. 137 befördert die Annoncen⸗ Expeditlon von Haasenstein 8 Vogler in Frank⸗ furt a. M. Weihnachtslichter, 3400 Wachsstöcke in allen Farben, sowie Altar⸗ kerzen ꝛc. billigst bei a M. D. 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Januar k. J. gegen Votzeigung der betreffenden Bucher und Schuldscheine zu erheben. Friedberg im Dezember 1872. Der Porstand: F. Hecht. Ermus. Vorlesungen im Saale der drei Schwerter. 3453 Dienstag den 17. December, Abends 8 Uhr, Bergrentmeister Nebhuth: über Armen pflege und ihre Reformen. 5 3460 Die größte Auswahl in Basbliks neuester Facon von 54 fr. an bis zu den feinsten empfiehlt die Putz und Modewaarenhandlung von Elise Hanau, geb. Simon. Weihnachtsausstellung. 3469 Einem hiesigen und auswärtigen Publikum empfehle ich auf bevorstehende Weihnachten eine reiche Auswahl Conditoreiwaaren. Bad ⸗Naüheim. P h. Feri tz. Die Vaterländische Jeuer-Persicherungs-Actien-Gesellschaft zu Elberfeld, Grundkapital: Zwei Millionen Thaler, 3463 hat mir eine Agentur für hier und Umgegend übertragen und erlaube ich mir mich zur Vermittlung von Versicherungen gegen Feuer- und Explosions gefahr bestens zu empfehlen. wWohnbach. Simon Löb. 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