lein aer eschäft erlage ren 8* b. Strinölfaß 0 Achimpf. schle Hanstein, I Attedbelz 0 f 4 , 440 1872. Samstag den 17. Februar. M 20. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Für die Monate Februar und März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnitt werden. 8 Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publieiren: Nr. 5 sud 1. Bekanntmachung, die Eintbeilung des Großberzogthums in Landwehrbezirke betr.— sub 2. Maaß und Gewichtspollzei betr.— sub 3. pflichtigen Getränken dett. Nr. 6 sub 1. Nr. 7. Nichts. Friedberg den 13. Februar 1872. Bekanntmachung, die Vorschriften über die Bekanntmachung, den Verkehr zwischen dem Großberzogthum Hessen und den angrenzenden Vereinsstaaten mit fteuer— Verordnung, die Ausführung der Mililär⸗Convention vom 13. Jun“ 1871 bett. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. Betreffend: Die Anstellung von Bezirksbauaufsehern im Kreise Friedberg. Friedberg den 15. Februar 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachdem der Bezirksrath des Kreises Friedberg in seiner Sitzung am 4. v. Mis. auf deßfallsige Vorlage die Nothwendigkeit der An— stellung eines vierten Bezirksbauaufsehers fär den Kreis Friedberg erkannt, die Anstellung eines solchen beschlossen und Großherzogliches Ministerium des Innern laut Entschließung vom 24. v. Mts. zu Nr. M. d. J. 1185 sie genehmigt hat, ist eine andere Eintheilung der Bezirke für die Bezirksbauaufseher im Kreise Friedberg und die Anstellung zweier weiterer Bezirksbauaufseher, des einen für den zum Stadtbaumeister zu Friedberg ernannten seitherigen Bezirksbau— aufseher Schneider und des andern für den vierten Bezirk geboten gewesen und solche, wie nachsteht, erfolgt. Wir geben Ihnen von der erfolgten neuen Eintheilung der Bezirke unter dem Anfügen Kenntniß, daß für den . Bezirk Kreisbauausseber- Aspirant Johannes Brückel mit zem Wohnsitze zu Bad-Nauheim, II. Bezirt der seitherige Bezirksbauaufseher Burk mit dem Wohnsitze zu Butzbach, III. Bezirk der seitherige Bezirksbauaufseher Schneider mit dem Wohnsitze zu Gambach, IV. Bezirk Kreisbauaufseher⸗Aspirant Heinrich Wenk mit dem Wohnsitze zu Assenheim als Bezirksbauaufseher auf Widerruf ernannt worden sind. g Der Bezirksrath hat bei dieser Gelegenheit die Erwartung aus— gesprochen und wir erinnern Sie wiederholt daran, daß Sie die Dienstihätigkeit der Bezirksbauaufseher auf das Sorgfältigste über— wachen, sie hierbei aber auch nach den bestehenden Vorschriften auf das Kräftigste unterstützen und dieselben nicht mit, das Bauwesen nach allen Seiten hin berührenden, Dienstleistungen die zu Ihren Obliegenheiten gehoͤren, belästigen, außerdem aber auch bei den nach §. 14 der Instruktion für die Bezirksbauaufseher von Ihnen auszu⸗ stellenden Bescheinigungen auf das Gewissenhafteste zu Werke zu gehen. Bei auffallenden Vorkommnissen ist desonders Vorlage zu machen. Trapp. Eintheilung der Bezirke für die Bezirksbauaufseher im Kreise Friedberg. I. Bezirk: Bad⸗ Nauheim, Dorheim, Nieder- Mörlen, Nieder— Rosbach, Nieder- Woöllstadt, Ober Mörlen, Ober⸗ Rosbach, Ober— Wöllstadt, Ockstadt mit Straßheim, Rödgen, Schwalheim, Wissels— eim. II. Bezirk: Butzbach, Bodenrod, Fauerbach v. d. H., Hausen, Zoch, Weisel, Kirch⸗Göns, Langenhain mit Ziegenberg, Maibach, Münster, Nieder⸗Weisel, Oes, Ostheim, Pohl⸗Göns. III. Bezirk: Gambach, Griedel, Melbach, Münzenberg, Oppershofen, Rockenberg, Södel, Steinfurth, Trais⸗Münzenberg, Wölfersheim, Wohnbach. IV. Bezirk: Assenheim, Bauernheim, Beienheim, Bönstadt, Bruchenbrücken, Dorn⸗Assenheim, Fauerbach b. Fr., Ilbenstadt, Nieder— Florstadt, Nieder⸗Wöllstadt, Ober⸗Florstadt, Ossenheim, Reichelsheim, Staden, Weckesheim. 1 . Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- zungsblatt Nr. 8 enthält: I. Verordnung, Kriegoleistungen insbesondere die Ver— (tung für geleistete Kriegsfuhren und die dabei enistan⸗ tenen Verluste betreffend. II. Bekanntmachung, die Vestätigung einer Stiftung r Großherzoglichen Pionier⸗Compagnie, jetzt der neunten Compagnie des Großherzoglichen 3. Infanterie-Regiments Jr. 117 betressend. Nachdem ein Theil der der Stadt lois im December 1870 auferlegten Contribution der sätherigen Großherzoglichen Ptonier-Compagnie, zur An⸗ eikennung ihrer Leistung bei dem am 12. December jenes Jahres dertselbst vollzogenen Brückenbau, überwiesen und von dieser aus dem erhaltenen Fonds eine Stiftung zur rinnerung an den erwähnten Brückenbau angeregt orden, die beßfallsigen Statuten auch die Allerhöchste Ge— wihmigung Seiner Königlichen Hohett des Großherzogs dorch Cabinelsordre vom 29. December 1871 erhalten heben, o werden solche auf Ersuchen des Commandos r Großherzoglich Hessischen(25.) Division nachstehend zur allgemeinen Kennmiß gebracht. Darmstabt den 2. Februar 1872. Großherzogliches Ministerium des Innern v. Bechtold. Rautenbusch. Es solgen nun die Statuten dieser Stistung. III. Ormächligungen zur Annahme und zum Tragen enes fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Gkoßherzog haben allergnäbigst geruht: 1) am 22. Jan. am Hesmünzmepailleur, Prosessor Ehrtstian Schnitzspahn Dar mstabt die Erlaubniß zur Annahme und zum Sagen des ihm von Seiner Majestät dem König von 4 * 1 74 0 7 77 Württemberg verliehenen Ritterkreuzes 1. Classe des Friedrichs-Ordens— und 2) am 1. Februar dem Post— director Schmidt in Mainz die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem deutschen Kaiser und Kinig von Preußen verliehenen rothen Adler-Ordens 4. Classe— zu ertheilen. IV. Ertheilung eines Erfindungspatents. Seine Königliche Hoheit der Grgßherzog haben allergnädigst ge— ruht: am 25. Januar dem Techniker und Mechaniker Eduard Oskar Leupolt aus Zittau, auf dessen Nachsuchen ein Erfindungspatent auf die durch Zeichnung und Be— schreibung näher erläuterte Construction einer Maschine zur Bearbeitung von Rädern, unter dem ausdrücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch das verliehene Patent Nies mand in der Anwendung bereits früher schon bekaunt gewesener Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten 5 Jahre für den Umfang des Groß— herzogzhums zu ertheilen. V. Sterbefälle. Gestorben sind: 1) am 12. Jan. der pensionirte Lehrer Georg Kleinhanß zu Nieder-Floͤrsheim; 2) am 18. Januar der pens. Landrichter Geheime Justiz— rath Dr. Ploch zu Gießen; 3) am 5. Februar der Hos— gerichts-Adrokat Zimmermann J. zu Darmstadt. Darmstadt. Von der der Stadt Blois im Dezember 1870 auferlegten Contribution wurde der großherzoglichen Pioniercompagnie, der jetzigen 9. Compagnie des großherzoglichen 3. Infanterie— regiments Nr. 117, welche bei dem am 12. Dez. bei Blois vollzogenen Brückenbau betheiligt war, die Summe von 819 fl. zugewiesen. Diese [Summe ist in eine Stiftung umgewandelt worden ö und es sollen nach den kürzlich bestätigten Sta— tuten derselben jedesmal an dem Jahrestage des Brücken bau's die Zinsen dieses Capitals an in— valide Pioniere und Trainfabrer des ehemaligen leichten Feldbrückentrains, welche bei dem Brücken⸗ bau anwesend waren, vertheilt werden. — Der außerordentliche Prosessor der Rechte an der Berliner Universität, Dr. Eck, bat einen Ruf als ordentlicher Professor an die Universität Gießen erhalten und wird zu Ostern dabin gehen. — Zum Vertreter Hessens in der Cemmission des deutschen Reichs für die Vorberatbungen zur Beschickung der Weltausstellung für 1873 in Wien ist der Präsident der„Centralstelle für Handel und Gewerbe und der Landesgewerbe⸗ Vereine“, Herr Ministerialrath Schleiermacher, ernannt. Der Prem. Lieutn. und Adjutant der 50. Inf.-Brigade(2. Groß. Hess.) Krömmelbein ist in gleicher Eigenschaft zum Stab der 15. In- fanterie-Brigade nach Erfurt versetzt worden. — Dem Vernehmen nach wird die 2. Kammer am 20. d. M. zur Budgetberathung wieder zu · sammentreten. Berlin. Die„Norddeutsche Allgemeine Zei- tung“ schließt einen Artikel über die neuerlichen Reden der Minister Graf Hegnenberg, v. Lutz ———-— r —— ——— und Mittnacht folgendermaßen:„So ist denn das Recht des Reiches aus den Kämpfen, welche die reichsseindlichen Parteien Süddeutschlands eröffnet baben, unversehrt, ja neugestärkt hervorgegangen. Der warme Dank der Nation gebührt den leiten den Staatsmännern. Die Reden der Minister in München und Stuttgart bleiben in dem guten Andenken Derer, welche die Früchte der gesunden organischen Entwickelung Deutschlands ernten. Sie gehören der Geschichte an.“ — Die„Provinzial-Correspondenz“ enthält einen längeren Artikel, welcher die Ausführungen der„Kreuz-Zeitung“ in Betreff der Rede des Fürsten Bismarck vom 30. Januar im Einzelnen widerlegt. Der Artikel schließt: Der plötzlich mit so großer Entschiedenheit hervorgetretene Wider spruch der„Kreuzzeitung“ ist in hohem Grade überraschend. Die Regierung wird aus demselben nur entnehmen können, daß derjenige Theil der conservativen Partei, welchem diese Zeitung als Organ dient, den Augenblick für geeignet hält, um der Politik des Fürsten Bismarck offen ent- gegenzutreten. — In Folge Verfügung des Kriegsministe- riums sollen zum Dienstantritt der sechswöchent— lichen Militärdienstpflicht der Schulamtscandidaten von jetzt ab nur zwei Termine, nämlich der 1. April und der 1. October jeden Jahres in Gültigkeit bleiben und der 1. Juni als Antritts- termin in Wegfall kommen. — Die„Nordd. Allgem. Ztg.“ setzt der Be⸗ hauptung der Bonner ultramontanen„Deutschen Reichszeitung“, daß die Kalserin gegenüber auf dem Hofball am 8. Februar vorgestellten Abge— ordneten sich mißbilligend über das Schulaufsichts⸗ gesetz ausgesprochen habe, ein entschiedenes Dementi entgegen. Vorstellungen von Deputirten bätten außer der Cour nach dem Ordensfeste überbaupt nicht stattgefunden. Die Kaiserin babe nicht die Gewohnheit, mit Fremden von politischen Dingen zu reden. — Einer Mittheilung der„Voss. Ztg.“ zu- folge haben die geschichtlichen Erhebungen über den deutsch⸗französischen Krieg ergeben, daß der- selbe deutscherseits mit einer Feldarmee von 550,000 Mann eröffnet worden, hinter welcher sich in Deutschland noch 400,000 Mann, theils Landwehr⸗, theils Ersatztruppen vorhanden befunden haben. Deutschland ist zu diesem Zeitpunkt also hinter dem Effectivstande seiner Armee, welcher zu 1,174,000, oder nach anderen Berechnungen nur zu 1,126,000 Mann argenommen wird, um 150,000 bis 200,000 Mann zurückgeblieben. Ab⸗ geschlossen ist hingegen der Krieg deutschersests mit rund 720,000 Mann auf französischem Boden, wohinter sich in Deutschland an Besatzungs⸗ und Ersatztruppen noch etwa 250,000 Mann befunden haben. Die Verluste durch Tod, Verwundung, Krankheit und Invalidität können bis dahin auf etwa 180,000 bis 200,000 Maan veranschlagt werden, und war deren Deckung durch erböhte Rekruteneinstellung erfolgt, wobei sich jedoch ein Heranziehen der ersten Classe der Ersatzreserve mit 56,000, und selbst ein Zurückgretfen auf die schon ausgedienten Mannschaften durch die Errichtung der Besatzungsbataillone mit etwa 40,000 Mann mit inbegriffen befand. Mit äußerster Anstrengung sind demnach von Deutschland im Verlauf des Krieges rund 1,200,000 Mann aufgeboten worden. Diesen gegenüber muß das französische Gesammt— aufgebot hingegen auf mindestens 1,600,000 Mann veranschlagt werden. 0 — Aus zuverlässiger Quelle erfährt das„Echo der Gegenwart“, daß der Herr Bischof von Mainz sein Mandat für den Deutschen Reichstag nieder— zulegen beabsichtige und diesen Schritt in einer ausführlichen Denkschrift gleichzeitig motiviren wird. Kassel. Am 11. und 12. d. M. sind über 100 Offiziere des veutschen Reichs beeres dahier eingetroffen, welche ihre Charge im Krieg empfangen, jetzt abee auf der hiesigen Kriegsschule nachträglich noch einen Offizierscursus durchzumachen haben. Stuttgart. Der soeben erschienene Bericht der Finanz Commission der Abgeordnetenkammer enthalt außer den bekannten Anträgen hinsichtlich der Gesandtschaftsposten den in Einstimmigkeit be⸗ schlossenen Antrag, die Regierung zu ersuchen, daß sie baldmözlichst Reductionen im Personal des auswärtigen Ministeriums vornehmen und die Frage der Vereinigung desselben mit einem an- dern Ressort in Erwägung ziehen möge. Straßburg. Das eingenössische stattstische Burktau hat der Verwaltung der hiesigen Biblio- thek Namens des schweizerischen Bundesraths mit- getheilt, daß derselbe, die Bemühungen der Cantone zu Gunsten der Wiederherstellung der Straßburger Bibliothek unterstützend, ihr je ein Exemplar der Bundespublicationen zuweise. Ausland. Schweiz. Bern. Der große Rath des Cantons Neuenburg faßte mit 47 gegen 34 Stimmen den Beschluß, die geistlichen Orden vom Unter— richt in den Volksschulen auszuschließen. Frankreich. Paris. Die Regierung zu Versailles studirt ernstlich das Project, die Kriegs entschädigung mittels Eisenbahn-Obligationen zu bezahlen. — Der Postvertrag mit Deutschland soll, dem „Temps“ zufolge, am 1. Mai in Kraft treten. — Die Corporation der Pariser Wechselmakler bat 600,000 Frs, für die Befreiung des franzö- sischen Gebietes gezeichnet. — Die von verschiedenen Journalen gebrachte Nachricht über Verhandlungen, welche in Betreff der Bezahlung der Kriegscontribntion zwischen Frankreich und Deutschland eingeleitet worden seien, wird von unterrichteter Seite als gänzlich unbegründet bezeichnet. — Der deutsch französische Postvertrag ist am 14. d. ist im Hotel der deutschen Botschaft, fran⸗ zösischerseis von dem Minister des Auswärtigen Rémusat und Herrn v. Rampont, deutscherseits von dem deutschen Botschafter Grafen v. Arnim und Hrn. Stephan, unterzeichnet worden. Großbritannien. London. Es heißt, daß der Unionsgesandte Schenk die Antwort seiner Regierung auf die Note Lord Granville's erhalten habe.„Morning-Post“ sagt, die Note des Washingtoner Cabinets beharre in festen, aber freundlichen Ausdrücken bei den von Amerika ge- stellten Forderungen. Die„Times“ constatirt de— züglich der Alabamafrage, daß sich eine heilsame Wendung in der öffentlichen Meinung Amtrika's bemerkbar mache. Das Blatt drückt die Ueber— zeugung aus, daß England jede Gelegenheit freudig begrüßen werde, welche eine Versöhnung der An- sichten deider Theile herbeizuführen im Stande wäre. — Die„Daily News“ enthält ein Tele- gramm aus Newyork, das den Inhalt der Ant- wort betrifft, welche die Regierung der Union auf die Rote Lord Granvillt's ertheilt haben soll. Das Telegramm, welches seine Mittheilungen auf angebliche Auslassungen eines Mitgliedes des Washingtoner Cabinets stützt, meldet: Die Ant- wort der Unionsregierung geht von der Voraus- setzung aus, daß das Schiedsgericht alle ein⸗ schlägigen Fragen regeln soll, andernfalls eine Fortsetzung der Unter handlungen abgelehnt wäre Im Falle die Forderungen gemäß dem Artikel 10 des Washingtoner Vertrags einem besonderen Schätzungsrath überwiesen würden, werde Amerika seine indiretten Schaden- Ansprüche fallen lassen. Die Nachricht von dem Eingange der Antwort der Unionsregierung in Londen ist noch nicht offi⸗ ciell bestätigt. Amerika Newyork. Von den leitenden Organen beschäftigt sich nur„World“ mit der Alabamafrage und spricht sich dieses Journal dahin aus, daß England und Amerika lediglich dem Schiedsgerichte die Entscheidung der Frage überlassen möchten, ob der Anspruch arf Ersatz der indirecten Schäden zulässig fei. Washington. Im Senat brachte Senator Sumner den Antrag ein, neuerdings eine Unter— suchungscommission behufs Ermittlung der Frage niederzusetzen, ob der angebliche Verkauf von der Regierung gehörigen Waffen und Kriegsmunition an Frankreich während des letzten Krieges eine Neutralitätsverletzung war. » Friedberg. Schon manchmal konnte man sich amusiren über die geographischen Kennmisse französischer Journalisten, welche namentlich in Bezug auf Deuischland die köstlichsten Schnitzer en gros produciren. Die„Frkft. Pr.“ macht in diesem Artikel, was die Kenntniß der Main c. Gegend anbelangt, hier und da en detail Ge⸗ schäfte und erregt damit in den betreffenden Orten nicht wenige Heiterkeit. So meldet dieselbe dieser Tage: Oberst v. Cohausen hat bei dem Dorfe Nieder⸗Ockstadt (Provinz Hessen⸗Nassau) Spuren eines Römischen Castell's gefunden. Die„Nieder-Ockstädter“ wären also ohne weitere Schmerzen glücklich annectirt! R. Södel. Am 20. vorigen Monals wurde die zweite Versammlung des landwirthschaftlichen Kränzchens der Orte Södel, Melbach und Wölfersbeim zu Melbach abgehalten. Auf der Tagesordnung standen 3 Fragen: Die erste, Gründung eines Consum-Vereins, wurde von Herrn Lehrer Hahn durch einen ausführlichen Vortrag eingeleitet. Von dem Referenten wurde besonders die Nothweudigkeit der Genossenschaften hervorgehoben, sodann über das Wesen und die Errichtung eines Consum-Ver⸗ eins die näheren Mittheilungen gemacht und schließlich von demselben die Bildung eines solchen Vereins in unserem landwirthschaftlichen Kränzchen empfohlen. Die Diskussion war eine recht lebhafte und kam man dahin überein, vor allen Dingen auch einen Vorschuß⸗ und Credit⸗ verein zu errichten, wodurch dann erst recht vortheilhaft der Bezug von Saatfrüchten, künstlichen Düngern u. s. w. bewirkt werden könne. Die zweite Frage, Anbau der Winterwicke, wurde abermals von Herrn Lehrer Hahn eingeleitet. Herr Hahn machte besonders darauf auf— merksam, daß von einem rationellen Betriebe der Vieh zucht die Rentabilität des gesammten Wirtbschaftsbetriebes abhänge. Wolle der Landwirth aber mehr Gewicht auf die Viehzucht legen, so müsse er auch hinlänglich für Futter, besonders für Anbau solcher Futterpflanzen sorgen, welche vor Futternotb während der ersten Zeit des Früh⸗ jahrs schützten und dahin gehöre besonders die Winter- wicke. Referent theilte sodann das Nöthige mit über den Anbau dieser wichtigen Futterpflanze und machte da be⸗ sonders auf 3 Punkte aufmerksam: Frühe Saat im Herbste, kräftigen Acker und frische Düngung. Mehrere Mitglieder enischlossen sich, Versuche anzustellen. Der dritte Gegenstand, über Fuitermais, wurde von Herrn Georg Geck in Melbach eingeleitet und von demselben besonders darauf hingewiesen, daß diese Futterpflanze vor Futternoth im Herbste schütze, ein recht gutes Milch er⸗ zeugendes Futter sei und deßhalb ihr Anbau sehr zu empfehlen wäre. Im Allgemeinen war man mit dem Resultat der Versammlung sehr zufrieden. Die nächste Ver⸗ sammlung findet zu Södel statt. Darmstadt. Dem Vernehmen nach hat ein bei der Artillerie stehender heisischer Portepeefähnrich bei der dies- jährigen Offiziersprüfung in Kassel die erste Note erhalten und ist deßbalb vom Kaiser speciell belobt worden. Darmstadt. Ein Theil der hinteren Mauer der Theaterrume stürzte in der Nacht zum 15. zusammen. Es ist als ein Gluck anzusehen, daß der Einsturz während der Nacht erfolgte, da während des Tags eine große An⸗ zahl Arbeiter mit Ausräumen des Schutts im Innern des Hauses beschäftigt ißt, so daß dann höhst wahrschein⸗ lich ein Unglücksfall zu beklagen gewesen wäre. Berlin. Am Dienstag, Mitwoch und Donnerstag der letzten Woche hat hier der„Congreß deutscher Mode? geiagt. Die sehr zahlreich besuchte Versammlung bestand nicht nur aus Berliner Fabrikanten, Kaufleuten ꝛc., sondern auch viele andere, namentlich sächsische, ryeinische und füd⸗ deuische Städte waren vertreten. Die Berathungen, resp. Beschlüsse, erstreckten sich auf die Festsetzung der Moden für die nächste Sommer- und Herbstsaison in Betreff der Stoffe, des Schnittes ꝛc. und bezogen sich sowohl auf die Anzüge, wie auf Kopfbekleidung. Als neuestes Pro⸗ duct ist, wie die„Voss. Z.“ berichtet, aus den Berathungen ein„Reichstags ⸗Ueberrock“ und ein„deutscher Frack“ hervorgegangen; letzterer ist darauf berechnet, die Gegner des französischen Fracks zu versöhnen, indem sich dieser deutsche der Jaquetfagon nähert. 4 Zur Verständigung. Yeot fo: Es ist leicht zu verachten, Sohn, und verstehen ist viel besser. Der„Wetterauer Bote“ enthält in seiner 19ten Nummer nachfolgende Correspondenz: 8 Friedberg, 11. Febr. Der„Oberhess. Anzeiger“ brachte vor einigen Tagen über die biesige Garnisonsfrage einen Artikel, der alle möglichen Projecte auflischt und fast sämmtliche Anstalten zu Gunsten einer Garnison verlegt baben wollte. Wenn diese Vorschläge, in denen die Redaktion des O. A.„kerngesunde“ Gedanken fand, auch nur ironisch gemeint sein mögen, so wurden sie doch bier vielsach als baare Münze aufgenommen und auswärts sicher vollständig mißverstanden. Wir balten wichtige Intexessen einer Stadt überhaupt nicht für einen passenden Stoff schaaler Spaß— macherei und können so che unnütze Veröffentlichungen 0 weder dem Vortheil noch dem Rufe förder— ich sein. Ich constatire zunächst, daß ich mich mit dem Verfasser der vorstehenden Correspondenz in Bezug auf einen Punct in vollkommener Uebereinstimmung Asien. Der Mörder des Vicekönigs von Indien ist zum Tode durch Hängen verurtheilt. befinde. Ich bin mit ihm der Meinung, daß die Interessen einer ganzen Stadt nicht zum Gegen- stand leichtfertiger Behendlung gemacht werden Journal ich vorh. tͥ buff Sbadt be Juertsen geknüpft teilt hat Sachkenn Bildung mit wahr welches d von Uab' Nun kam über wel sehr rich. sehr der über diese so unbede war, sie nacht, f Da eesch mit aller ditser — Vet 8 Die lags 9 10 soll in Gafwirths Schuldt Möbel. 8 10 8 d. Od Nan, 5 bände if selzert y bit! durfen Der Herr Correspondent wird dagegen setnerseits mit mir übereinstimmen, wenn ich sage, daß ebensowenig die Interessen der zahlreichen und nicht nur für die Stadt, sondern für das ganze Land sehr wichtigen Anstalten, welche Fried- berg in seiner Mitte beherbergt, ein Gegenstand leichtfertiger Behandlung werden dürfen. Wir beide aber, der Herr Correspondent des W. B. und ich, haben nun die Erfahrung gemacht, daß diese wichtigen Interessen zuweilen höchst leichtfertig behandelt werden. Der Herr„,- Correspondent des W. B. hat in Nr 18 desselben Blattes die Behauptung des Einsenders aus Oberbessen, welcher sich im Frankfurter Journal hat hören lassen, „lächerlich“ gefunden und dessen Vorschläge„un— klug“ und„unbedacht“ genannt. Gut, ich unter schreibe dieses Urtheil. Allein die Erfahrung, welche der Herr Correspondent an der im Frankfurter Journal enthaltenen Einsendung gemacht hat, babe Herr„* Correspondent eine Form, ich vorher schon hundertfach gemacht. Ich habe es bäufig genug erlebt, daß man über die in der Stadt vorhandenen Anstalten, mit denen doch die nischen Uebertreibung? Der Erfolg spricht für Interessen der Stadt sehr vielfältig und sehr innig mich. Der derknüpft find, mündlich und Bildung einer eigenen Ueberzeugung. nit wahrem Unwillen gesehen, wie das Publikum, welches der Sache ferner steht, auf solche Weise on Unberufenen förmlich mißhandelt worden ist. Nun kam jene Einsendung im Frankfurter Journal, über welche der Herr Correspondent des W. B. ehr richtig und verständig geurtheilt hat. ehr der Herr Correspondent mit iber diese Einsendung das Rechte o unbedeutend die letztere auch var, sie bat doch in vielen Kreisen Eindruck ge- nacht, sie hat hier und da geradezu gezündet. Da erschien mir es einfach als Pflicht, dagegen in Zeitungen geur- frage“ hat die Aufmerksamkeit dee biesigen Be⸗ theilt hat mit bodenloser Leichtfertigkeit, ohne alle völkerung in hohem Grade erweckt, Sachkenntniß, selbst ohne allt Bemühung um die geregte Frage ist auf's eiftigste discutirt worden. Ich habe In den weitesten Kreisen ist das Bewußtsein wach— spielen. Dazu sind die unberufenen Kritiker und leicht— fertigen Projectemacher der Lächerlichkeit preis- So gegeben worden. seinem Urtheil Motto's und trotz der beigefügten, dem Baustpl auch getroffen hat, und der Ornamentik des Artikels angep in jeder Hinsicht dactionsbemerkung manche Leser die Absicht des welch schwer wiegende Interessen es sich bei der angeregten Frage handle, wie mit diesen wichtigen Interessen leichtfertig gespielt werde, welch ein gze— fährliches Spiel dieses sei. Diese Tendenz liegt dem von mir veröffentlichten Artikel zu Grunde. Nichts hat mir ferner gelegen als Neigung zu „schaaler Spaßmacherei“. Wenn der Herr Corre— spondent des W. B. mir eine solche Neigung imputirt, so irrt er von der Wahrheit weit ab. Um aber meine sehr ernst gemeinte Absicht zu erreichen, mußte ich dem Artikel eine soche Fassung geben, mir's sehr ernstlich. In der Sache aber sind wir beide, der Herr Correspondent des W. B. und ich, einig. Ich mache ihm daher einen wohlge⸗ meinten Vorschlag. Möge er in den ihm zugäng⸗ lichen Kreisen auf seine Art für eben das wirken, wofür ich in meiner Manier zu wirken versucht habe. Möge er sich darum ernstlich bemühen, daß ein unberufenes Kritistren, ein Urtheilen ohne Kenntniß der Tbatsachen, ein leichtsinniges Projecte- machen, ein frivoles Hetzen beschädigter Leute auf fremdes Eigentbum künftighin unterbleibt. Er welche geeignet war, auf das Publikum Eindruck zu machen, die öffentliche Aufmerksamkeit auf dit bebandelte Frage hinzulenken. Oarum bin ich auf den Gedanken des Gegners eingegangen, ich babe die Consequenzen dieses Gedankens bis zum handgreiflichen Unstun hin entwickelt und mit leicht durchsichtigen Scheingründen belegt. Weiß der die besser ge— eignet wäre, die öffentliche Aufmerksamkeit zu er— regen als die von mir gebrauchte Form der iro— „Beitrag zur Lösung der Garnisone— 9 3 9 und die an— gerufen worden, daß es sich hier um sehr ernste Intertssen bandle, die sehr leicht geschädigt werden konnen, und daß es Unrecht sei, mit Feuer zu Wenn trotz des vorangestellten wird sich dadurch ein unbestreitbares Verdienst er- werben. Sollten ihm diese Zeilen dazu eine kleine Auregung gegeben haben,— und ich beffe das—, so will ich mich darüber herzlich freuen und will gerne über den Schluß des Artikels wegsehen, über die Worte„schaale Spaßmacherei“,„unnütze Veröffentlichungen“,„weder dem Vortheil noch dem Rufe förderlich“, so wenig auch dergleichen Wendungen meinem Geschmack und meiner Vor stellung von publicistischen Verkehreformen ent- sprechen*). Der Verfasser des „Beitrags zur Lösung der Garnisonsfrage“. *) Vorstehendem haben wit nur beizufügen, daß der Correspondent des Welterauer Boten, wie derselbe aus Erfahrung weiß, aus den ihm bekannten Gründen irgend eine Antwort von uns nicht zu erwarten hat. Die Art und Weise, wie derselbe als journalistischer Anstandslebrer zum öfteren schon der Redaction dieses Blattes mit an⸗ maßlichen„ Hofmeistereien“ in wohlgefälligster Selbsi⸗ überbeb ung Eins glaubte versetzen zu müssen, verdiente aslerdings einmal eine möͤglichst verständliche und ange⸗ messene Abserugung. Wir siteiten indeß mit ihm nicht, am alletwenigsten üder seine uns so freigtebig dedicirten -bosmeisterlichen? Zurechtweisungen, welche iter gesuchten aßten Re⸗ Verfassers mißderstanden haben, was hat das ge- schadet?— Indessen der Herr Correspondent des W. B. nimmt an der Form des Artekels Anstoß. und kindlich bosbaften Krakeelerei wegen immerhin schon recht vielen Spaß uns gemacht haben. Deßbald möge sich der Cotrespondent in seinen liebgewordenen Passtonen uns gegenüder nur nicht Zwang und Entsagung auferlegen und möglichst ungenirt in dem gewohnten Tone selbst⸗ bewußter und überle jener Gelebrsamkeit fort bofmeistern. Gn 1 a 2 152 8 a„ Unsererseits ist ibm die— Freiheit, von welcher er be⸗ . 24880 e, nit allem Ernste aufzutreten, es den Bewohnern Ich will mit ihm darüber nicht rechten. Mir reits ausgiebigen Gebrauch macht, aalen iu⸗ zieser Stadt zum Bewußtsein zu bringen, um gilt es lediglich um die Sache, und um diese gilt gestanden. Die Red. abel Verstei gerungs- Anzei ge. ie Unterzeichneten empfehlen sich zur Besorgung aller 21 4** enen 58 Dlenfsag der 27. gebruer d. J., Vermit⸗ Journale ¹b,j Aeitschiriflen — ugs 9 Uhr anfangend, und die darauf folgenden Tage. 5 1 ee ell in der Behausung des blesigen Bürgers und wissenschaftlichen und populären Inhaltes, deren Zusendung rasch und i Ar Gastwirtbs Carl Friedrich Walz das zu dessen regelmässig ersolgt. 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Friedrich Löschhorn. 263 Friedr. Holl in Worms. N N 9 1 2 7— mne 3 f Gicht,, Nheumatismus-, Magenkrampf- und ++ 3 g K ge 1 11. E 11 Hemorrholdalkranke bellt. e Eine Grube Mist* f „ Dr. Müller in Frankfurt a. M., 460 hat billigst abzugeben. 67 in Seide, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billigen 1 Senckenbergst, 5. Kurprospecte gratis franco. Jof. Woffmann. Preisen bet K. Friedrich, neben der poß. . v —,,—!.—.. ———— ——— —————— Vorschuß- und Credit-Verein zu Riichelshein. Sänger ball (Eingetragene Genossenschaft). 374 Sonntag den 18. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, Generalversammlung im Gasthaus„Zur Lilie“ daselbst. Tagesordnung: 1) Ergänzungswahl des Ausschusses; 5 a 2) Vorlage des 18711 Rechenschaftsberichts und Geschäftsdilanz; 3) Wieviel Procent des Reingewinns zum Sicherheitsstock geschlagen werden sollen, nebst Beschlußfassung über die Gewinnvertheilung. 55 Waas, Vorstitzender. Geschäfts-Empfehlung. 451 Unterzeichneter empfiehlt seine Kunstfärberei, Wäscherei und Druckerei in seidenen, wollenen und baumwollenen Zeugen mit der Bitte um gütigen Zuspruch und wird derselbe stets bemüht sein alle Bestellungen prompt aus zuführen. Bestellungen können bei dem zu Nieder⸗Florstadt 418 Sonntag den 18. d. Mts., wozu einladet Der Vor stand. Landwirthschaftliches Caine für Friedberg und Umgegend. 453 Nächsie Versammlung, Mittwoch den 21. Februar, Abends 6½ Uhr, im Gaftbaus„Zu den drei Schwertern“. Tagesordnung: 1) Ueber Hilfsdungmittel in ihrer volkswirthschaftlichen Bedeutung und Anwepdung,(Referent Herr Seibert). 2) Ueber landwirihschaftliches Versicherungswesen, (Referent Pderr Pemmerde von Darmstadi). 3) Ueber Feldregullrung.(Referent Herr Dell von Wickfsadt). Der Vorsitzende: Der Schriftführer: Haas. ire Hutmacher Herrn Konrad Schmidt nächst der Burg oder bei dem Unterzeichneten selbst Verzapft wird Exportbiec von Ph lip pi. in der Färberei, Vorstadt zum Garten, abgegeben werden.. Friedberg. Nicolaus Schmidt, Farber. 440 Horn, Klauen, Schaaf-Fuͤße kauft zu den höchsten Preisen und in jeder Quantität Friedberg. Joseph Butzbach. Local⸗ Veränderung! 4339 Meinen verehrlichen Kunden zeige hiermit ergebenst an, daß sich mein Geschäfts⸗Local von heute an in durch einen Vortrag elnleiten und über die zwei anderen meinem Hause, Trierischer Platz Nr. 5, befinde.— Indem ich bitte, mich mit dem bisher geschenkten Vertrauen auch im neuen Locale zu beebren, nehme Veranlassung, den derren Schubmachern mein stets auf's Relchhaltigste sortirtes Lager sämmtlicher Schuhmacherwerkzeuge und Artikel angelegentlichst zu empfehlen. Frankfurt a. M. den 17. Februar 1872. Achtungsvoll Wilhelm Frey, 5 Trierischer Platz Nr. 5, gegenüber der Lederhalle. Staats⸗ und Gemeinde⸗Obligationen 29 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof-Agenten Jacob Engel. Die rühmlichst bekannten Kollwerck'schen Brust- Bonbons aus der Fabrik des Hoflieferanten Jr Franz Stollwerck in Cöln a. Rh. D 5 442 gegen Husten, Helserkeit, Verschletmung ꝛc. flete vorrätbig in Friedberg bei Wilh. Fertsch, in Butzbach bel Val. Wießler, in Hungen bei A. Buch, in Bade Nauheim bei Ph. Jac. Weiß. Durch direkten Bezug unserer Briefcouverte von einer der renommirtesten Fabriken sind wir in den Stand gesetzt von jetzt an zu enorm billigen Preisen zu liefern. Couverte von 12 kr. an per Hundert in allen Formaten, bis zu den dicksten und feinsten Sorten und zu allen Preisen. Friedberg. Bindernagel& Schimpff. Fhepskuchen! Strohhüte stets frisch von der Mühle bet a 450 werden zum Waschen und Fagonntren an⸗ Wilh. Fertsch. genommen bei Elise Hanau, geb. Simon. 0 7 55 7 1 22 7 7 2 1; 5 Zwei kleine Logis, e e 233 9 445 von benen das eine im zweiten Siock bis zum schweizerischen Brucharztes, Krüsi⸗ Altherr, in Gals, 8. März, das andere gleicher Erde bis zum 14. März Kt. Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Exp. bezogen werden kann, hat zu vermiethen dleses Blattes ein Schriftchen mit Belehrung und vielen Heinrich Volp. 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. 1605 zrledberg. Landwirthschaftliches Wanderkränzchen der Orte Södel, Melbach und Wölfersheim. lung im Saale des Gastwirths Heinrich Schneider IV. in Södel. Tagesordnung: f 1) Berathung über Errichtung eines Vorschuß⸗ und Credit⸗Vereins und eines landw. Consum-⸗Vereins. 2) Ueber Tiescultur. 3) Welches ißt die geeignetste Behandlung der Sand⸗ kartoffeln? Die Beratdung unter 1 wird Herr Lebrer Hahn Fragen werden Herr Philipp Keil in Melbach und der Unterzeichnete referiren.* Södel am 15. Februar 1872. Der Vorsitzende für Södel: Reitz. 457 Eine neue Sendung Holz- und Glas-Thermometer angekommen bei L. Hanau, Hof⸗ Udrmacher und Goldardeiter. Ueuer Laberdan 441 angekommen bei Wilh. Fertsch. Danksagung. 447 Allen Denjenigen, welche unsere geliebte Groß⸗ und Schwiegermutter Susanna Fritz, geb. Waßmuth, zu ibrer letzten Ruhestätte geleitet haben, unsern Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. 455 zür die zahlreiche ehrenvolle Leichendegleitung, die unserer seligen Frau und Mutter zu Tbeil geworden, sagen wir unseren tiefgefützlten Dank. Assenbeim den 15. Februar 1872. Siesel Hirsch und Tochter. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Sonntag Invocavit. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Bernhard. Abends 6 Uhr: Herr Missionsprediger Strobel. Sonntag den 25. Februar Abendmahl in der Burgkirche. Katholische Gemeinde. Fastensonntag. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½'2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Goltesdienstes an den Wochentagen Morgens ½8 Uhr. Verantw. Nedact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs⸗ Blatt Nr. 7 und eine Meilage.) 4406 Mittwoch den 28. d. M., Adends 7 Uhr, Versamm⸗ Veld 134 srägt —— a l Beilage. Hherhessischer Anzeiger. M 20. Veröffentlichung aus dem Firmen-Register, des unterzeichneten Gerichts. ö 434 Heute sind in das Firmen ⸗Register folgende Ein- träge vollzogen worden: Nr. 39. Die Firma». Gonder“ zu Frledderg it erloschen. Nr. 158. Heinrich Gonder zu Friedberg und Richard Deicke aus Halberstadt haben seit Anfang dieses Jahrts zu Friedberg ein Geschäst in Ansertigung und Verkauf von Handschuben im Großen unter der Firma„deinrich Gonder& Cie.“ gegründet und ist jeder der Theilbader berechtigt, die Firma zu zeichnen. Faufmann Pbillpp Carl Werner zu Fried- berg betreidi daselbst seit dem 1. Januar l. J ein Putz und Modewaaren Geschäft unter der Firma„Philipp Carl Werner. Friedderg am 8. Februar 1872. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Rel. Nr. 159. Bekanntmachung. 459 Für den Faselstall der Stadt Friedderg wird zum Eintritt Petritag 1872 ein tüchtiger Wärter ge. sucht und wollen sich Bewerber daldigst bet der unter⸗ zeichneten Stelle melden. Friedberg den 15. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. S gu gar, Aecker Verpachtung. 421 Mitwoch den 21. Zebruar, Nachmittags um 1 Uhr, werden auf der Rathestube in Fauerbach b. F. 44 Mor⸗ gen Pfarracketland und Wiesen in Fauerbacher und Ossendeimer Gemarkung auf 12 Jahte verpachtet, wozu Pachtliebhaber eingeladen werden. Fauerdach b. Fr. den 13. Februar 1872. In Auftrag: e l[frich, Bürgermeister. 600 Gulden Kapital tegen im Ganzen oder auch getrennt in der Kirchenkasse zu Ober⸗Wöllstadt zum Ausletben bereit. Ober⸗Wöllstad t den 12. Februar 1872. 423 Veith, Lirchenrechner. Holz- Versteigerung. In den Frethertlich v. Franckenstein'schen Waldungen soll nachverzeichnetes Polz dersteigett werden: 1) Montag den 19. Februar in den ODistrikten „Allmtp⸗,„Klappertannen““ Scheib. Prügelb. Stockh. Reis. ——— —— Raummeter. Wellen. Buchen 2—. 375 Eichen⸗ and Birken— 356 23 8650 Nadelholz⸗ und Aspen 4 40 50 3385 2) Diendag den 20. Februar im Distrikt Allmep. 277 Eichen⸗Stämme von 15—32 Centimeter Durch⸗ messer und 4— 11 Meter Länge mit 93,76 Cubik⸗ meter Inbalt, 7 Buchen Stämme mit 1,12 Cubikmeter. Zusammenkunft an beiden Versteigerungstagen Mor- gens 9 Uhr im Distrikt Almep am Löwenhof. Ockflad ii den 7. Februar 1872. Der Freihertlich von Franckenstein'sche Obersörster 433 Rumpf. 1,251 Centner Lohrinde der 18721 Erndte 436 aus Domanial-, Hemeinde und Peivat-Waldungen, welche sämmtlich in der Nähe von Friedberg, meist auf dem Taunus und tbeilweise auch in der Weiterau liegen, sollen Mitwoch den 27. März 1572, Vormittags 11 Ubr, zu Friedberg im Trapp'schen Gasthofe öffent⸗ lich verfleigert werden. Das Schälen, Trocknen und Aufbinden der Rinden wird auf Kosten der Waldeigenthumer besorgt. Nähere Auskunft erthellt die unterzeichnete Stelle. Friedberg den 14. Februar 1872. Groß herzogliches Forstamt Friedberg. Herpel. Oeffentliche Aufforderung. 437 Ote Befitzer der unten verzelchneten Immobilien wollen dieselben theils verpfänden, thells veräußern, tbetts ibren Erwerbttiel nachtragen lassen können fich aber über den Erwerd derselben nicht urkäͤndlich auswelsen. Es werden deßdalb Dritte, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an diese Immodilien glauben bulden zu können, aufgefordert, solche binnen 3 Monaten so gewiß dahier geltend zu machen, als sonst die Ver⸗ äußerungsurkunden obne Rücksicht auf sie bestätigt, beziehungsweise die detreibenden Theile im Grundbuche nach Moßgade des Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben werden. —— ———— Bezeichnung er Immobilien. Namen i Ordn.⸗ Nr. 9 Gemarkung. d Flur 3 Nr. 247 VI. 385. I. 58. 240. 499. 630. v. 1088. 1089. o. 1090. v. 1091. 1092. 1617. 738. Nieder⸗Florstadt Beienheim Nieder ⸗Wöllstadt Peter Alt von Nieder- Florffodt 2 Magdalena Münch zu Beienbeim 3 Johannes Münster II. zu Nieder Wöllstadt 77d. E32. 74. 1516. IX. 363. X. 341. 447. XI. 267. 348. XII. 391. 548. XIII. 252. 406. 523. XIV. 20. 25. 191. 358. XVII. 1 20. iI, N.. 178. 395, 491. I. 312. II. 388. III. 15. IV. 108. 152. 479.348. 361. 367. v. 196. 308. 352. VIII. 99. Friedberg II. 69. 89. Ockfladt XXI 50. X.(8. Rauerbach b. F. IV. 186. III. 143. Ober- Flotfadt J II. 10. III. 343. Obet⸗Florftadt IV. 233. 234. V. 481. Groß berzogliches Landgericht Friedberg. 1. Prämienauleihe der Stadt Venedig à Fres. 30. 449 Im Besitze eines größeren Postens obiger Loose erlassen wir solche à fl. 9. per Stuck inclusive Provlsion. Bei Abnahme von 10 Stück vergüten wir 1% Rabatt. Oie Zlebdungen finden iäbtlich Amal statt. Poͤchner Gewinn Frese. 100,000. ntedrigste: Ares. 30. Bei dem außerordentlich günstigen Ztebungeplan und in Anbetracht der guten Verhältnisse der Stadt Venedig find dieselden sehr empfehlenswerth. Bestellungen werden pünklich desorgt. Frtedberg. Gebrüder Arnstein. e eee ee Hamburg-Amtrikanische Packetsahrt-Actien-Gesellschast. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG& VEVW- TORK vermittelst der Post-Dampfschiffe Westphalia, Mittwoch, 21. Febr. Thuringia, Mittwoch, 6. März. Holsatia, Miuwoch. 28. Febr. Harmonia, Miuwoch, 18. Marz. Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Ert. Rihlr. 165, Zweite Cafüte Pr. Crt. Ridlr. 100, Zwischendeck Pr. Crt. Niblr. 55. 25 Näheres bei dem Schiffsmakler August Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, Damdurg, sowie den allein für das Großberzogthzum Hessen zum Abschluß von Ueberfahrtsver⸗ trägen concessionirten Vertreter und Generalagenten der Dampfschifflinie F. J. Bothof in Mainz (crüher Carl Racké& Cie.) Friedberg bei Chr. Hecht. Georg Krieger zu Friedberg Georg Krieger's Wittwe 6 Konrad Clauß I. zu Nieder⸗Florstadt 15 Cbristian Alles daselbst Friedberg am 1. Februar 1872. Morgens. Morgens. Patent 1870. Prämiirt in Cassel 1870.— Prämiürt in Darmstadt 1870. 166 Mit dem 1. Mai l. J. beginnt ein zweites Abonnement auf Clavier-Instrumente, wo Jedem Gelegenheit geboten ist, in den Besitz eines der Neuzeit entsprechenden Junstrumentes auf leichte und angegehme Weise zu gelangen. Abonnements Bedingungen sende gratis Friedberg. C. L. Glück, Hof-Pianoforte-Fabrik. Holz-Versteigerung. 433 Mittwoch den 21. Februar d. J. Morgens 10 Ubr, sollen in dem Fretberrlich v. Lö w' schen Wald dahier, District Kaftanienberg, 5000 Durchsorflungs wellen öffenilsch vergesgert werden. Steinfurt den 14. Rebruar 1872. Freibertlich v. Löw'sche Obersörsterei Steinfurth. Welgand. Ku o chen, Ochsenklauen kauft in jeder Quantität zu den hoͤchsten Preisen die chemische Gürth& Seibert. Flaschen-Etiquette * pr. 100 Stück 24 kr. dis zu 2 fl. 48 kr., det 334 Horn, Fabrik von Friedberg. 1 airischer Malzucher! 234 besles Mittel gegen Pusten, bet Glace-Handschune g, Sete g Wilb. Fertsch. Bindernagel& Schimpff. W. Fuhrländer Nuchfolger, Fahrgasse S5, Frankfurt a. M. Großes Lager in Kleiderstoffen. OO 500 Stück ¼M breite ächtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb, braun, für Kleider und Ueberzüge, die Elle J und 10 kr. 2200 Stück/ breite ächtfarbige Glanz-Mödel⸗Cattune und Cat zune mit Borden, für Vorhänge, die Elle 9 kr. S 000 Stüc feinfse 8 breite ächtfarbige Pia us-Cattune, in den schönsten — Farden, die Elle 12 kr. 300 Stück der feinsten 6 breiten ächtfarbigen Jaconets und Organdts, 2 die Elle 12 ke. N / breiten weißen Satin und Piqué, für Ueberzüge und Unterröcke, die Elle 12 kr. 5 500 Stück ¾ breites ächtfarbiges Bettzeug, meistens türkischroth mit weiß, N die Elle 15 kr. 8 OD Schweren schwarzen Motreens, für Unterröcke, dle Elle 22 kr. 10% breiten englischen Waterproofs, für Regenmäntel, in den schönsten 2 Farben, die Elle 45 kr. Waterproofs mit Fransen, die Elle 54 kr. ES breiten schweren Bukskin, für Dosen, Westen und ganze Anzüge, die Elle fl. 1 30 ke. Große Auswahl Fußteppichstoffe, die Elle 15 kr. 1% breiten weißen Mull, für Kleider, die Elle 12 kr. Gute wollene Kleiderstoffe, Crolsése. Popelines, Rips, Cb ins, 2 Atlas, Mohaires, Grosgrains, die Elle von 15 kr. an. O Glatten rothen wollenen Unterrockstoff, die Elle 15 kr. Muster sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen franco. 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Prima Sbirtings, weiß, schwarz, grau, die Elle 7 kl. Schwarzen Orleans und Alpaccas, die Elle von 16 kr. an.. Schweres Blau Gedrucktes, die Elle 12 kr. Lama, Flanell, Thibel, Cachemire, Alpacca, Unterrockstoffe, P 8 bags — — — 2 in allen Farben und Qualitäten billigst. 22 Tischtücher, Handtücher, Servtetten, Strobsackleinea, 3 wil⸗ lich, Barchend zu bedeutend herab gesetzten Preisen. 8 Auch die kleinsten Aufträge werden rünktlichst besorgt. des enormen Aufschlags zu den früheren billigen Preisen zu verkaufen . S ( diurcch große Partiekäufe bin ich im Stande, meine Waare trotz 24— Sonntags ist mein Laden offen * Holz-Versteigerung in der Oberförsterei Bingenheim. 438 Mittwoch den 21. d. Mis. sollen in dem Frei⸗ herrlich v. Darnter'schen Walde beim Häuserhof ver⸗ steigert werden: 1) 72 Raummeter Buchen⸗Scheitbolz, 2 22„„ Prügelholz, 3) 43„„ Stoctholz, 4) 316—„ Resserholz. 5) 21 Stück Allerlei⸗Stamm⸗ und Stangenbolz von 10— 20 Centimeter Durchmesser und 5— 9 Meiler lang= 245 Feftmeter. Die Zusammenkunft und der Anfang ist des Morgens um 10 UÜbr an der Schieferwiesenbrücke. Häuserhof den 14. Jebruar 1872.. Schmidt. Bekanntmachung. 448 Die am 12. und 13. d. M. in hlesigen Gemeinde⸗ waldungen abgehaltenen Holzversteigerungen hoben dle Genehmigung erhalten und ist nächflen Dienstag den 20. der erste Fahttag. Wölfersdelm den 15. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterel Wölfersheim. Heyer. Versteigerung. 432 Nächsten Moatag den 19. d. Mis., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden von der Louis Rodaug⸗ schen Concursmasse 4 eine Partie Bohlen in Eichen⸗, Tannen⸗, Apfel-, Birn⸗ und Kitrschbaum⸗, Pappel und Erxlenholz, sowie Erlen- und Tannen ⸗ Stämme, verschtedene Schwarten und Abfälle zu Brennbolz. 1 Wagen, 1 Karren, 2 Steigleitera, 1 Poizschlitten. 1 Ofen, 1 Regenfaß, 1 Oelfaß, 2 Baumhöhlen und Cigarren- kistenfourniere, öffentlich gegen gleich baare Zahlung an den Meist, bietenden versteigert. örledberg den 13. Februar 1872. Der Masse⸗ Curator. G. Schwarz. Versteigerung. 444 Nächsten Mittwoch den 21. Februar läßt Unter⸗ zeichneter in seiner Behousung folgende Gegenstände gegen gleich baare Zahlung meistbietend verstetgern, als: 2 gute Nahrkühe, beide trächtig, einen Spitz- und Schausel⸗Pflug, eine Egge, mehrere brauchbare Ketten, eine Quantltät Korn- und Getstenßroh, eine Quantität Heu und Grummet, eine Quantität Oickwurz, ferver 25 Stück Fichten⸗Stangen von 4 bis 5“ Durchmesser und 30— 50“ Länge, eine Partie 2 zöllige eichene Borden, eine Partie tannene Borden von 16— 18“ Länge und 16“ breit, eine Partie gesckutltenes eichen Naubolz einen tannenen Baufsamm von 44“ Länge und 7“ Durch⸗ messer, ferner eine Heblade mit einer schweren Hebkette, drei Gesetz Hebgeschirre, 2 Spaft-Sägen, 4 Trumpf⸗ Sägen, 4 Hand⸗Sägen, ein Hanf Seil von 72 Länge, einen Schlesfstein und noch sonstiges Zimmer- Werkzeug aller Art Gambach den 14. Februar: 1872. ON* E 9 Joh. Georg Bäcker, Zunmmereifter. Steinkohlen, Bei G. G. 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