t, Gentsende 0 N 18²¹ 1 Drees Dang * Krabtz 558 ff net ut deschn * dt u u . een,. ende.— 000 cht deu, dun a der tnt Seeg e Trat m Kut J. icher. Merdegeschin, vat bedeuten) u Venn fn Deeblenz zpier, um b. Eturufelt, e Wehelrr. b, 1 mint 320 1 „. Mah ethen an den Nee u 3* *— 8 au ö 2 rin 1 Haudschrist 10 5 5 Dienstag den 16. Juli. M 2. berhessischer Anzeiger. Friedberger Intelligenzblalt. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Amtlicher Theil. Betreffend: Den Abverdienst der unzahlbaren Feldstrafen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Butzbach, Dorheim, Dorn-Assenheim, Fauerbach b. Fr., Friedberg, Gambach, Griedel, Ilbenstadt, Langenhain, Melbach, Münzenberg, Bad-Nauheim, Nieder-Florstadt, Nieder-Mörlen, Nieder-Weisel, Nieder⸗Wöllstadt, Ober- Florstadt, Ober-Mörlen, Ober-Wollstadt, Rockenberg, Rödgen, Södel, Traie-Münzenberg, Weckesheim, Wisselsheim, Wohnbach, und Wölfersheim. f Unter Erinnerung an unsere Verfügung vom 30. Mai d. J., Oberhessischer Anzeiger Nr. 63, sehen wir nunmehr der sofortigen Einsendung der Nachweise über die Verarbeitung der überwiesenen Feldstrafen entgegen. Tire e p. Friedberg am 12. Juli 1872. Betreffend: Die den Gemeinden zukommenden Forfistrafen vom 4. Quartal 1871, ö f hier deren Einnahme-Dektetur. 5 Friedberg am 10. Juli. 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeistereien des Kreises. 5 N Indem wir Ihnen das Verzeichniß der Ihren Gemeinden zukommenden Forststrafen vom 4. Quartal v. J. nachstehend in Abdruck mittheilen, beauftragen wir Sie, die Betrage dem Rechner in Einnahme zu dekretiren und controliren zu lassen. ra p Auszug aus dem Verzeichniß über Forststrafen. Vom 4. Quartal. 1) Bönffadt 47½ kr. 2) Assenheim 17 kr. 3) Nieder⸗Florfladt 37½ kr.] 2 fl. 53 kr. 14) Ober⸗Mörlen 3 fl. 10 kr. 15) Nieder⸗Rosbach 57 kr. 16) Oben 09 Nieder⸗Wöllstadt 7 kr. 5) Fauerbach v. d. P. 1 fl. 6) Langenhain 1 fl. 14 kr.] Rosbach 43 kr. 17) Butzbach 4 fl. 8 kr. 18) Nleder Weisel 5 fl. 43 kr. 10) Kirch⸗ ) Maibach 11 kl. 8) Ostheim 24 kr. 9) Gambach 55 ke. 10) Griedel(Mark)[ Göns 24 kr. 20) Weckesheim 2 fl. 29 kr. 21) Reichelsheim 2 fl. 29 kr. fl. 46 kr. 11) Södel 5 kr. 12) Wohnbach 3 fl. 29 kt. 13) Bad ⸗ Nauheim Zetreffend: Die Ausstellung der Kirchenvoranschläge für 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg un die Kirchenvorstände zu Butzbach, Dorheim, Dorn-Assenheim, Ilbenstadt, Münster, Bad-Nauheim, Rieder-Mörlen, Ober-Mörlen, Oppershofen, Reichelsheim, Rockenberg, Schwalheim, Staden und Wohnbach. Wir sehen der sofortigen Erledigung unserer Verfügung vom 15. Mai d. J. entgegen. Friedberg den 12. Juli 1872. Ter a p p. ar etresfend: Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Griedel. Nachdem von Seiten des Gemeinderaths zu Griedel der Antrag zuf Zusammenlegung von Grundstücken, Anlage und Regulirung von Hewannen und Gewannwegen in den Fluren I. und XII. der Ge— warkung Griedel gestellt worden, soll Abstimmung hierüber Freitag den 16. August l. J., Vormittags 9 Uhr, auf dem Gemeindehause zu Griedel stattfinden. Wir bringen dies unter dem Anfügen, daß die summarische Be⸗ schreibung hierüber vier Wochen lang auf dem Gemeindehause in Griedel zu Jedermanns Einsicht offen liegt, zur allgemeinen Kennt— lüß und fordern die hierbei interessirten Grundeigenthümer auf, in ach u nig! dem genannten Termin ihre Stimmen entweder in Selbstperson oder durch einen gehörig legitimirten Bevollmächtigten abzugeben; wobei wir noch bemerken, daß die weder in Selbstperson, noch durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte, abstimmenden Grundeigenthümer als für die Ausführung der Zusammenlegung stimmend nach Art. 3 des Gesetzes vom 18. August 1871 angesehen werden. Friedberg am 12. Juli 1872. Großherzogliches Kreisamt Friedberg e Bekanntmachung, den Ankauf von Remonten pro 1872 betreffend. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei, und ausnahmsweise vier und fünf Jahren sind im Großherzogthum hessen nachstehende Morgens 8 Uhr resp. 12 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: dn 23. August in Alsfeld, den 20. September in Lorsch(8 Uhr), den 25. September in Groß-Gerau, „ 24.„„Nieder⸗Gemünden,„ 20. 1„ Bürstadt(12 Uhr),[ 26. 1„ Bickenbach, „ 26.„„Nidda, nnn eil„27.„„Groß, Biberau(8 Uhr), „ 27.„„Nieder⸗Woöllstadt,„ 23.„„Gernsheim,„27.„„ Greß⸗Umstadt(12 Uhr). 8„ Lich,„ 24. 5„ Goddelau, Die von der Militär-Commission nach gegenseitigem Uebereinkommen erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und gegen Qui bezahlt. N 5 W eee werden bei zu hoher Preisforderung vom Handel ausgeschlossen, ebenso die zu wenig entwickelten, oder solche, de zu schwach, schwerfällig und ordinair, den Ansprüchen an ein Militär, Zug⸗ oder Reitpferd nicht entsprechen, auch Pferde, welche durch zu ühen Gebrauch gelitten haben, mangelhaft gebaut, mit bedeutenden Knochen oder anderen erheblichen Fehlern behaftet und W gängig sind. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des faufpreises und der sämmtlichen Unkosten zurückzunehmen. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke endlederne Trense mit starkem zweckmäßigem Gebiß, eine starke Kopfhalfter von Leder oder Hauf mit zwei mindestens sechs Fuß langen lürken Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Kriegs⸗Ministerium. gez, von S ch o en. Abtheilung für das Remonte-Wesen. Sch mich. — Deutsches Reich. Daemstadt. Oberförster Alexander Neid⸗ hardt wurde zum Forstmeister des Forstamts Schotten ernannt. — Die Gr. Ministerien baben nunmehr alle Behörden aufgefordert, Listen über die nicht defi⸗ nitiv angestellten Staatsdiener und deren Salair einzusenden und steht die Aufbesserung deren Ge— halte in nächster Aussicht. — Zwei für das Gemeindeleben wichtige Ge⸗ setzentwürfe, die Gemeinde- Ausgaben und das Recht der Forenzen bei Aufstellung der Gemeinde- voranschläge betr., wurden unlängst, wie gemeldet, den Ständen vorgelegt und sind nunmehr im Druck erschienen. Der erstere enthält im Wesent⸗ lichen die Bestimmung, daß der in Art. 82 und 83 der Gemeinde Ordnung, bezw. Gesetz vom Jahr 1858 begründete Unterschied der Gemeinde⸗ umlagen aufgehoben werden soll, und hält an dem Grundsatz fest, daß zur Bestreitung der Gemeinde- bedürfnisse in erster Linie das Gemeindevermögen zu verwenden sei, während für das etwa noch Mangelnde, einzelne Fälle ausgenommen, das Ge⸗ sammtsteuercapital der Gemeinde aufzukommen habe, was seither nicht in dieser Weise der Fall ge- wesen. Zur Wahrung der Interessen der Forensen sollen diese bei den ihre Beitragepflicht berühren⸗ den Angelegenheiten durch einen stimmberechtigten, von ihnen zu wählenden Vertreter in der Gemeinde vertreten sein. Zum Berichterstatter über genannten Gesetzentwurf ist der Abg. Kempff ernannt. — Das Ministerium des Innern hat zwei Vorlagen, die längst ersehnte Aufbesserung der Gehalte der Volksschullebrer und die Erhöhung der Minimalgehalte der Geistlichen betreffend, den Ständen unterbreitet. Es wird gemeldet, daß das neue Wahl gesetz erst mit dem Schluß der gegenwärtigen Landtagsperiode an die Stände gelangen wird. Mainz. Von einem Garnisonswechsel des 118. mit dem 117. Regiment ist hier nichts be— kannt. Es scheint der im nächsten Monat ge— legentlich der großen aus und auf der Festung bevorstehenden Manöver fixirte Ausmarsch dieser Regimenter in Cantonnements und Bivouaks in der hiesigen und Maingegend jener Annahme zur Unterlage zu dienen. Berlin. Der„Reichsanzeiger“ trägt zu der publicirten Ausführungsverordnung zum Jesuiten- gesetze folgende Bundesrathsbeschlüsse nach: Die Bundesrathsregierungen mögen die Internirung auf Fälle beschränken, wo der zu Internirende außer Stande ist, selbst einen bestimmten, ihm nicht versagten Aufenthaltsort zu wählen: die Re- gierungen mögen ferner jeden einzelnen Fall der Auflösung einer Niederlassung, der Ausweisung oder Internirung unter Nennung der Namen und Personalverhältnisse dem Reichskanzleramte anzeigen, sowie binnen dreimonatlicher Frist über das Resultat ihrer Erhebungen betreffs der verwandten Orden und Congregationen berichten. — Nach einer etwas mysteriösen Notiz der „Post“ wird dahier in gewissen Kreisen die Frage ventilirt, wie es das Kriegs winisterium mit solchen Offizieren, die notorisch Affiliirte des Jesuiten- ordens sind und von denen einige hohe Stellungen in der Armee und als Adjutanten haben sollen, halten werde. Man deutet diese Anspielung u. A auf den Fürsten Radziwill, der ein militärisches Hofamt bekleidet und dessen Einfluß, zumal in der Zeit der Schulaufsichtsdebatte, dem Fürsten Bismarck sehr hinderlich gewesen sein soll. — Von der deutschen Militärverwaltung ist, der„Köln. Ztg.“ zufolge, in Erwägung gezogen worden, in wie weit die Luftschifffahrt militärischen Zwecken dienstbar gemacht werden könne. Das Ingenieur-Comite hat Ermittlungen angestellt, welche wesentliche Unterstützung durch verschiedene Vorschläge von Privatpersonen erhalten haben. Beendigung desselben zur Aufbewahrung in Köln befand, soll deßhalb hierher gesandt worden sein. eröffnung der Landtagssession dem Abgeordneten hause eine Vorlage bezüglich des Wegfalls der „ein Wechslergeschäft unter der Firma„Banque de — Es taucht das Gerücht auf, der Finanz- minister Camphausen sei gesonnen, nach Wieder- Zeitungssteuer zu machen. Unterrichtete Personen setzen hinzu, dieser Steuerreform-Entwurf schließe solche Vorlagen nicht aus, die, ähnlich der vor⸗ jährigen, eine Entlastung der ärmeren Volksclassen bezwecken. Möglich, daß mit der Zeitungssteuer gleichzeitig der Kalenderstempel fällt. Eisleben. Das Comite des Vereins für ein in Eisleben zu errichtendes Luther Denkmal macht bekannt, daß gegenwärtig eine Summe von 9000 Thylr. vorhanden ist. Die Ereignisse der Jahre 1870 und 1871 haben eine Unterbrechung der Sammlungen bewirkt. Das Comite wendet sich deßhalb von neuem an die gesammte evange: lische Christenheit um Beiträge. Hannover. Dem„Fr. J.“ schreibt man: Es regt sich die Besorgniß, daß das Bundes- schießen in Hannover zu einem Tummelplatze der Parteileidenschasten gemacht werden könnte. Man fürchtet namentlich, daß von außenher Mißbellig- keiten in das Fest getragen würden, weil es nicht unbemerkt geblieben, daß z. B. der deutsche Schützen- bund in Wien seinen Theilnehmern am Schießen eigenthümliche Instructionen für ihr corporatives Verhalten gegen die Welfen ertheilt hat. Straßburg. Ueber die Befestigung von Straßburg meldet die„Deutsche Presse“: Im Norden zwischen Ill und Rhein wird die Enceinte der Stadt drei Kilometer von der gegenwärtigen Front bis an den Canal, der Ill und Rhein mit einander verbindet, vorgeschoben werden, und zwar in der Weise, daß die schönen Promenaden zwischen der Robertsau und dem Robertsplatze von der Enceinte mit einbegriffen sein werden. Dort wird man einen Hafen und einen Canal bauen, der vom Rheine herkommt und über Kebl eine leichte Verproviantirung gestattet. Oberhalb der Front, die nach Frankreich hinschaut, als derjenigen, die natürlicherweise eine bessere Vectheidigung bean- sprucht, errichtet man ein weites und verschanztes Lager, das eine Armee von 200,000 Mann auf- nehmen kann und mit Straßburg durch fünf große, sternförmige Forts in Verbindung steht. Auf dem Rheine über Kehl, ist es immer möglich, aus Deutschland Hilfe jeder Art nachzusenden. Ausland. Oesterreich. In ungarischen Blättern spukt das Gerücht von einem gegen den Kaiser von Rußland beabsichtigten Attentate. Eine mächtige geheime Verbindung sei über ganz Rußland ver- breitet, die eine Verfassung für das Land verlange und da deren Häupter, denen der Czarewitsch nicht fern stehen soll, sahen, daß der Kaiser ihrem Wunsche nicht stattgeben werde, denke man an die Beseitigung des jetzigen und Erhebung des Groß- fürsten Thronfolgers zum Kaiser, dessen erster Akt dann die Unterzeichnung einer Verfassung sein soll. Der Großfürst Thronfolger werde deßhalb zur Zeit militärisch überwacht und mehrere Verschwörer seien bereits ohne Aufsehen nach Sibirien gebracht. Frankreich. Paris. Ein Deutscher, Namene Mayer, welcher auf dem Boulevard Poissonnière Change“ betrieben hatte, ist kürzlich von Paris verschwunden, ein Deficit von 250,000 Franken zurücklassend. Besonders leiden darunter kleine Geschäftsleute, welche ihre Ersparnisse dem ge— nannten Hause anvertraut hatten. Versailles, 12. Juli. Die Nationalver⸗ sammlung setzte heute die Steuerdebatte fort. Im Verlaufe derselben ergriff Thiers das Wort, um neuerdings die Nothwendigkeit der Amortistrung der Staatsschulden zu betonen, sowie das Postulat Zur gründlichen Prüfung sind nun von dem In- genieurcomite praktische Versuche angestellt worden, welche auf einem an der Ecke der Kurfürsten- und Schillerstraße gelegenen Terrain vorgenommen wurden. Das gesammte eronautische Material aus dem verflossenen Feldzuge, welches sich seit halten zu wollen, und kündigte an, daß er vor von 200 Millionen, welche von der Regierung behufs der finanziellen und militärischen Reorgani⸗ sation und der Herstellung des Budgetgleichge- swichts verlangt worden, zu rechtfertigen. Der Präsdent der Republik wiederholte hierbei die Erklärung, die conservative Republik aufrecht er⸗ Beginn der Ferien eine Darlegung der politischen Lage machen werde. 13. Juli. Die Nationalrersammlung hat in ihrer heutigen Sitzung den ersten Theil des Gas⸗ londe'schen Antrages, durch welchen die Patent- steuer um 60 Cent. per Franc erhöht wird, an⸗ genommen, dagegen den zweiten Theil desselben, welcher eine Erhöhung der Thüren⸗ und Fenster⸗ steuer, sowie der Personal- und Mobiliarsteuer bezweckte, mit 336 gegen 309 Stimmen verworfen. Gießen. Im Laufe dieses Frühjahrs hatte man in unserer Nachbargemarkung Wieseck ein sehr reichhaltiges Lager gelben Ockers entdeckt, der mitunter in einer Schichte von mehreren Fuß Durchmesser ungefähr 2— 4 Fuß unter der Erdoberfläche zu Tage tritt. Die von Sachverständigen vorgenommene Untersuchung und Prü⸗ fung dleses Farbstoffs hat ergeben, daß derselbe an Güte und Reinheit den meisten anderen Ockern(namenllich auch dem Pfälzer) bei weitem vorzuziehen ist. Einige unternehmende Industrielle unserer Stadt haben berests das betreffende Gelände pachtweise erworben und mit der Ausbeutung des Lagers begonnen. Schlüchtern. Ueber einen auf der Elm⸗Gemündener Bahn neulich vorgekommenen Mordanfall erfährt man folgendes Thatsächliche: von Gemünden kommend fuhren zwei bei dem Bahnbau beschäftigte Arbeiter in einem Coupe dritter Classe, wo sie wegen einer Proceßsache in heftigen Streit gerieihen. Als der Zug durch den Rienecker Tunnel fuhr, zog der Eine das Messer, um seinen Gegner zu erstechen, traf aber nicht diesen, sondern einen andern Passagier, welcher sich gerade zum Fenster hinauslehnte. Der Getroffene wird schwerlich zu retten sein. Der Thäler ist flüchtig. Frankfurt. Wie hiesige Blätter berichten, sollen die Vogelsberger in offenem Ausstande gegen die Frank⸗ furter Quellwasserleitung sein; sie wollen ein für allemal die Legung der Röhren durch ihre Fluren nicht gestatten. Die Graben, welche unter dem Schutz der Polizei bei Tag gezogen worden sind, werden des Nachts wieder zugeworfen. Eine Commission, an ihrer Spitze Herr Oberbauinspector Lange, hat sich an Ort und Stelle begeben. Darmstadt. Die„Hess. Volksblätter“ berichten von einem woblihuenden und erfreulichen Zug dankbarer Er⸗ innerung eines französischen Soldaten an den einstigen Aufenthalt und die humane Behandlung in Feindesland, indem wir von einem dem Gastwirth B. in Niederram⸗ stadt vor Kurzem aus weiter Ferne zugegangenen Souvenir feurig flüssiger Art hiermit öffentlich Notiz nehmen. Fern aus dem Süden, von den weingesegneten Ausläufern der Pyrenäen, aus der sonnigen Gegend von Carcasonne, empfing nämlich Hr. B. von einem bei demselben vor Jahresfrist in Diensten gestandenen kriegsgefangenen Fran zosen ein unverhofftes Präsent in der Gestalt einer ½ Ohm köstlichen Purpurweins, der ebenso dem Herzen des dank baren Soldaten wie dem feurigen Heimathlande des gene— rösen Gebers die vollste Ehre machte. Paderborn. Eine abscheuliche That passirte in einem Eisenbahnzuge bei Altenbecken, indem einer Dame aus Berlin, welche zum Besuche ihrer Eltern nach Werl reiste, von zwei mitreisenden Schwindlern während der Fahrt im Tunnel ein angeblich mit Chloroform getränktes Taschentuch unter die Nase gehalten und hierauf deren umgehängte Geldtasche geraubt werden sollte. Glücklicher weise hatte das angewandte Betäubungsmittel seine Wir kung noch nicht gethan, als durch das Hülferufen dei Dame die Passagiere in dem daneben anstoßenden Coupe aufmerksam gemacht wurden, worauf nach stattgehab iel Meldung an den Zugführer der Zug zum Stehen gebracht und die beiden Thäter verhaftet wurden. Dieselben sind gefänglich hier eingebracht worden. Berlin. Nach den vorläufigen Ergebnissen del Vollszäylung vom 1. Dez. 1871, mitgetheilt von preußischen statistischen Bureau, stellt sich die Bevölkerung, des deuischen Reiches wie folgt: 1) Königreich Preußen:. 24,643,410 Herzogthum Lauenburg.. 9933 9,65ʃ 2) Königreich Bayern„„ 3 1 Sachen 4) Wüfttem berg 1,818,480, 5) Großherzogthum Baden- 1,461,420 60 5 r 852,840 7 5 Mecklenburg(beide zu⸗ sammen) 4. dete e 654,879 8) Großherzogthum Oldenburg 314%½% 9 5 Sachsen Weimar.. 285,188 10) Die 5 Herzogthümer Braunschweig, An- halt, Sachsen- Meiningen, Sachsen⸗ Coburg⸗Gotha, Sachsen-Altenburg 1,019, 11) Die 7 Fürstenthümer Schwarzburg⸗ ö Rubolstadt und Schwarzburg-Sonders⸗ hausen, Waldeck-Pyemont, beide Reuß, Schaumburg-Lippe, Lippe-Detmold. 476,200 12) Lüber 52,198 13) Bremen ie enen 122.505 14) Hamburg 338,974 15) Elsaß⸗ Lothringen 1,549,405 Oder in größeren Gruppen zusammengefaßt 1) Preußen und Lauenburg 24 2) Die 3 Königreiche 3) Die 5(bezw. 6) Großherzogthümer. 5) Die 3 freien Städte 6) Elsaß⸗Lolhr ingen e Summa 41, 058,1 —— Berlin. Das„Intelligenzblatt“ brachte vor einigen igen die frohe Mahr, daß eine kleine Wohnung, aus (tube, Kammer und Küche bestedend, zu vermiethen sei, ind diese Mähr schlug unter Anderen auch an das ver— ungende Ohr eines Stubenmalers, der, mit seinem Burschen un einer früh beendigten Arbeit zurückkehrend, sich flugs ni diesem in eine Droschke warf, indem er sagte;„Mann Ules mit rinn, Wilhelm, die Töppe, Pinsel un Alles! wenn ick die Wohnung miethe, dann malen wir ihr gleich f!“ Zehn Minuten darauf hielt die Droschke, aber ach! won auf dem Flur des Hauses begegneten dem Maler nehrere Personen mit sehr langen Gesichtern und er erfuhr un diesen, daß die empfohlene Wohnung ein„wahres sundeloch“ sei. In der That lag„Stube, Kammer und lüche“ auf dem Hofe über dem Pferdestall und übertraf des Dagewesene an Luft⸗ und Lichtmangel im vollsten aße.„Un det soll kosten?“ fragte der Maler kopf⸗ hüttelnd.„Sechsundneunzig Thaler jährlich, aber prä— umerando vierteljährlich!“ entgegnete der Wirth. Das mr dem wackeren Künstler zuviel und er wiederholte ent— üstet das Wort vom„wahren Hundestall“, worauf der Lärth von„Peunbrüdern“ sprach, die überhaupt keine Lohnung nöthig hätten.„Was, Pennbrüder?“— rief i Maler, dem die Galle überlief,„na warte, das will „ Dir anstreichen!“ und mit diesen Worten drückte er im Unverschämten mit kräftigen Fäusten in eine Ecke. Det Anstreichen werde ick besorgen, Meester!“ sagte der zursche, indem er den Pinsel in die Farbe tauchte, und im Hauswirth von oben bis unten mit schöner himmel— Auer Farbe anzustreichen begann. Darauf machte sich tis Künstlerpaar eilig davon und der Hauswirth verfolgte üsselbe mit lautem Geschrei bis auf die Straße. Aber us schallende Gelächter, das seine ultramarinfarbene Er— beinung dort bervorrief, und der Spott der lieben Schul⸗ jgend veranlaßten ihn, bald genug den Rückzug in sein nus anzutreten, wo er Rache brütet, ohne zu wissen, c wem er sie kühlen soll, da er leider nicht nach dem amen dessen gefragt, der ihm den„Pennbruder“ so schön cigestrichen hatte. Aus München 6. Juli wird berichtet: Nach dem ute ausgegebenen Polizei⸗Rapport bot hier vor einigen zugen in der Gabelsbergerstraße eine alte, an einer Ecke lauernde Frau, welche ein etwa 1½j̃ähriges hübsches Knäb⸗ chen, ihr Enkelkind, auf den Armen hielt, dasselbe einem vorübergehenden Bürger zum Geschenk an, da sie dasselbe nicht zu unterhalten vermöge, die Mutter sei gestorben und der Vater bezahle nichts für dasselbe.— Der Bürger besann sich nicht lange. Er rief eine Frau als Zeugin bei und nahm das Kind zu sich, um für dessen Unterhalt und Erziehung weiterhin zu sorgen. Auf die Bemerkung der Großmutter,„daß sie doch wenigstens eine halbe Bier für das Kind erhalten möchte“, reichte ihr der Bürger einen Sechser und trug in freudigster Stimmung den Kleinen nach Hause. Freiburg i. Br. Die hiesige Handelskammer bringt Folgendes zur öffentlichen Kenntniß:„Von den badischen Zehngulden-Noten des Staatspapiergeldes(also nicht Bankscheine) befinden sich Falsificate im Umlauf. Dieselben sind hauptsächlich daran leicht erkennbar, daß ihnen der Wasserstempel entweder ganz fehlt oder daß er nur ganz matt erscheint. Der Druck, die Umrisse der Bilder sind nicht so ausgeprägt und scharf als bei den ächten Scheinen das Papier ist auch eiwas dünner. Die Anfertigung scheint auf photographischem Weg bewerkstelligt worden zu sein.“ D. Frankfurt a. M., 13. Juli.(Börsenwoche vom 8.— 13. Juli.) Je näher die gigantische Anleihe der französischen Regierung rückt und je ungewisser man noch über den eigentlichen Subscriptionstag und den Emissions— kurs ist, desto empfindlicher wird die Börse. Auf der einen Seite große Vorbereitungen der großen Finanziers, welche dadurch der Börse Geld entziehen, auf der andern die Geldnoth der Kleinen, welche sich in den Spielpapieren in der Hoffnung auf eine Julihausse stark engagirt halten und sich nun festgerannt sehen. Das Alles lähmt den Verkeyr und zwingt die Kurse zum Rückgang. Credit— actien verloren während der ablaufenden Woche 4 fl. und Staatsbahn ca. 7 fl. Nur Lombarden wußten sich beliebt zu machen, und waren sie auch schon auf 218 zurückge— gangen, so holten sie diese Einbuße heute doch wieder nach. Oestreich. Nationalbank litt unter großen Verkaufs⸗ aufträgen, denen keine Käufer gegenüberstanden und ver⸗ loren so 8 fl. Für Bahnwerthe war relativ nur wenig Nachfrage. Elisabeth, Nordwest und Galizier gaben nach, während Franz Joseph und Rudolph, auf faule Treiberei hin, an Preise stiegen, welche Steigerung sie aber schwer⸗ lich lange behaupten werden. Bayr. Ostbahn, zu Anfang der Woche weichend, besserten sich gegen den Schluß wieder. Pfälzer Max- und hess. Ludwigsbahn gleichfalls billiger. Besser war das Geschäst in Prioritäten, wo mehr Kauflust vorhanden war und die Preise theilweise in die Höhe gingen. Von Benken verloren Darmstädter 2½ fl., Meininger 1 fl., östreich. Union aber volle 13 fl. Besser bezahlt wurden Luxemburger, und ein paar Tage lang auch Frankfurter Bankverein. Deutsche Effectenbank und die übrigen Localbanken fest bei guter Frage. Oestreich. Papierrente verlor in dieser Woche den lange innegehabten Kurs von 58, und auch Silberrente verfolgte weichende Tendenz, ebenso wie 50% Ungarn, 4% Luxemburger und Russen von 1862. Dagegen stiegen Russen von 1872 um 20¾. Amerikanische Staatenbonds ohne wesentliche Veränderung. Von Städten 70% Francisco besser, 60% Washington schlechter. Prioritäten still. Cairo-Vincennes, Morris-Essex, Oregon und Südmissouri nachgebend, New⸗ Vork Oswayo, Pacific Missouri und Omahabrücke besser. Von Loosen wurden östreich. 1854 r. um ½% und bayr. 100 fl. Loose besser bezahlt. Kleine Darmstädter büßten 1½ fl. ein. Sonst sebr wenig Veränderung. Landwirthschaftliches. Die Ameise scheint den Feldraupen der gefährlichste und erbittertste Feind zu sein, der sie nicht nur verfolgt und erwürgt, sondern den sie auch in blinder Hast fliehen, wenn schon sie darüber verhungern. Ein Bericht des Oeko⸗ nomie-Commissarius Sterneborg aus Lippstadt über die Erfahrungen, welche über das Auftreten der Ameisen gegen die Feldraupen gemacht worden sind, meldet: Im Jahre 1861 war der Garten des Posthalters Ludwig zu Rüthen arg von Raupen heimgesucht. Dem Kohl und Weißkohl drohte gänzliche Vernichtung. Da holte ein Arbeitsmann einen Sack voll großer Waldameisen und streute dieselben über den Kohl. Sofort ergriffen die Raupen die Flucht; in der größten Angst eilten sie über Mauern und Zäune und am anderen Tage war im ganzen Garten keine einzige mehr zu sehen. Garten ⸗Versteigerung. 1790 Donnerstag den 15. August d. J., Vormittags 1. Uhr, soll in hiesigem Rathhause ein dem Glaser— trifler Johannes Wetzsteln dahler gehörendes Grundstück: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 5. 103. 100. Grabgarten am Mainzerthor, iffentlich meifbietend versteigert werden. Friedberg am 28. Juni 1872. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Foucar. iert ng. 116 Donnerstag den 18. d. Mis., Vormittags 10 Uhr, wird der Bedarf an Brennholz auf 1 Jahr für die (arnison Butzbach auf dem Bürcau der unterschriebenen derwaltung mittelst öffentlicher Soummission in Liefe- ming vergeben. Die Lieferungsbedingungen liegen auf hnanntem Büreau jederzeit zur Einsicht offen und sind de Soummissionen denselben entsprechend portofrei anher tmzureichen. Butzbach den 11. Jult 1872. Großberzogliche Garntsonverwaltung. von Stockbausen, Grünig, Ritimeister und Eskadronchef. Wachtmeister. 8 0 Holz⸗Versteigerung. 115 Donnerstag den 18. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, len in dem Freiherrlich von Roihschild'schen Walde „Altenberg ⸗ 2 Raummeter Eichen⸗Schäl⸗Prügelholz, 8700 Stück 5„ Prügel und Reis⸗ holz-Wellen, 1 Stämmchen 22 Centimeter Durchmesser und 6 Meter Länge Nientlich meistbletend verffeigert werden. Okarben am 11. Juli 1872. Frelherrlicher Revierförster. Hilgentreiner. Schafpferch⸗Versteigerung. 1.37 Mittwoch den 17. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, ten in hiesigem Ratbhause 10 bis 15 Schafpferche a den Melsibietenden verstetgert werden. Frledberg den 13. Jult 1872. Großherzogliche Bürger meisterei Friedberg. 3. B. di: Der Großherzogliche Beigeordnete Steinhäußer. er stei gerung. 138 Mittwoch den 17. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr, mird in hlesigem Ratbhause die Kleenutzung auf der]! flädtischen Sauwelde öffentlich melfsbietend versteigert. zrledberg den 13. Juli 1872. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. B. d. B.: Der Groß derzogliche Belgeorbnete Stein häußer. Domänenversteigerung bei Großherzoglichem Rentamt Friedberg. 1935 Der am 5. August d. J. bestimmte Verkauf des Mineralbrunnens nebst dazu gehörigen Gebäulichkeilen zu Vilbel, wie solche in Nr. 63 dieses Blattes aus— führlich beschrteben waren, wird hiermit in Erinnerung gebracht. Frtedberg den 15. Juli 1872. Großherzogliches Rentamt Friedberg. aer. Bekanntm ach unn 1949 Donnerstag den 18. Juli d. J. Vormittags 11 Uhr, soll in hiefsigem Rathhause von mebreren Aeckern Korn, Gersie und Klee, sowie Gartengewächse in Friedberger und Fauerbacher Gemarkung gelegen, dem Joseph Geck II. dahter gehörend, an den Meist— bietenden versteigert werden. Feldschütze Kopp dahier und Feldschütze Stumpf zu Fauerbach b. Fr. find beauftragt, nähere Auskunft zu erthellen. Friedberg den 13. Juli 1872. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. n Der dlenftälteste Gerichtsmann Fal ck. Due vate iage rung. 1939 Zur Concursmasse des Heinrich Simon II. von Nieder-Rosbach wird Mittwoch den 17. d. Mts., Vormittags 9 uhr, eine trächtige Fabrkuh öffentlich meistbietend auf hlesiger Rathsftube gegen gleich baare Zahlung versteigert. Nleder⸗ Rosbach den 12. Juli 1872. Groß berzogliches A Nieder⸗Rosbach. Gro Bekanntmachung. 1940 Die abgebaltene Holzverstetgerung am 5. Jult l. J. im Nieder-Weiseler Gemeindewald bat die Genehmigung nicht erhalten und wird auf Mittwoch den 17. l. M. einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt über Buchen— und Klefern⸗Stockholz. Eichen- und Tannen⸗Stangen⸗ holz und einige Tausend Eichen Schälholzwellen und Tannenwellen. Die Zusammenkunft ist auf dem Hinterftenkopf. Nleder⸗Weisel den 12. Jult 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Nleder-Weisel. Nin Mühlsteine Friedr. Holl in Worms. Fliegenpapier, Fliegenleim 1913 billigsti bei Wilh. Sturmfels, Dof- Apotheker. Weiße leinene Caschentücher, 1185 gestickt u. glatt, Kragen, Manschetten, Aermel, Herrenkragen, Vorhemden, Kragen-& Manschettenknöpfe, Hosen⸗ träger, Moiréschürzen sowie Myrten⸗ kränze bei K. Friedrich neben der Pof. Fußboden ⸗Lack, 1333 mit und ohne Farbe, empfiehlt billigst 5 Weilb. Bernbeck. 1898 In einem bedeutenden Assecuranzgeschäft in Frankfurt a. M. it für einen mit gründlicher Schulbildung und schöner Handschrift ausge⸗ rüsteten jungen Mann eine Lehrlingsstelle offen. Nach kurzer Probezeit wird demselben bereits ein mit jedem Lehrlingsjabr steigendes Salair gewährt. Franco-Offerten sub Chiffre L. 4805 befördert die Annoncen- Expedition von Rudolf Mosse in Frankfurt a. M. Ein geräumiges Logis 1895 in der Ludwigsßratze ist zu Anfang Oktober an eine stille Familie zu vermiethen. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Bl. Haferreffe 1909 sind zu haben bei Glaser Baumann in Gettenau. 1919 Ich deehre mich biermit die ergebene Anzeige zu machen, daß ich vor einigen Tagen ein großes Quantum Prima Haustuch⸗Säcke(vollkommene Malter- Säcke) in Befitz genommen. Das Tuch ist von desiem Leinengarn sowie sehr gut gewoben und kann ich diese Säcke den Herren Oeco⸗ nomen als nur dauerhaft empfeblen. Auf Verlangen stehen Probe-Säcke gerne zu Diensten. Steinfurth bei Bad⸗Nauheim den 13. Juli 1872. Georg Eichelmann. Ein neues Logis 1928 von 5 Zimmern ꝛc. ꝛc., mit freundlicher Aussicht in den Taunus, ist sogleich zu vermiethen bei Ph Windecker. Ein erfahrenes Hausmädchen 1848 wird gegen guten Lobn gesucht. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Bl. Flaschen-Etiquette pr. 100 Stück 24 tr. bis zu 2 fl. 48 kr., det Bindernagel& Schimpff. Laub! Laub! 1943 Zum Schmücken der Häuser wird Laub zu kaufen gesucht und bittet man solches nach Friedberg zu bringen. 1944 Den Bewohnern der Stadt wird das Anbringen von Sinnsprüchen bei dem bevor⸗ stehenden Gesangfest angelegentlichst empfohlen. Jodlogischer Garten in Frankfurt a. M. 1941 Sonntag den 21. Juli, Vormittags von 6 bis 12 Uhr, ist der Eintrittspreis auf 12 Kreuzer per Person ermäßigt. Nachmittags 4 Uhr Concert vom Musik Corps des Hess. Anf. Reg. Nr. 81. Der Vorstand der Zoologischen Gesellschaft. Wiederholt die Anzeige, daß wir Holländisches Silber Vorschuß-& Credit- Verein. nur nach Cours nehmen. 1873 (Eingetragene Genossenschaft.) F. Hecht. Ermus. Brodpreise vom 16. bis 31. Juli. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: 2½ Waizen, ½ Korn. 2 Korn, ½ Waizen. Erste Sorte 4 8 19 kr.] Zweite Sorte 48 17 kr., **„ 9) 1„ e „„ 6 44** 1 474 Ausnahmspreise: 3. Sorte 15 kr. bei A. Engel. Für Bad⸗Nauheim: Kasseler Brod 4 8 21 kr. 5 1 *„ 1 1 5 ¼„ Erste Sorte 4% 20 kr. Zweite Sorte 4 8 8 kr n Für Butzbach: Erste Sorte 2 Kilogr. 19 kr. Zweite Sorte 2Kilogr. 16 kr., „ 1 1„ 52 1 7„ 4* „* 7* 47 7*„ 7e„ 4„ Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16 bis 31. Juli. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 8 22 kr., Schweinefleisch pr. 2 n Kuhfleisch, gem. 19 Kammstück 22 ** Rindfleisch, gem. 19„Leber- u. Blutwurst 24, Ham melfleisch 20„ Bratwurst eb Keil und Carre 22„ Schwartenmagen 28 Kalbfleisch 20„ Geräucherter Speck 32„ Keil und Carre 22„ TDörrfleisch 9 Nierenfett 24„Z Schinken 8 Hammelsfett 18„Schmalz, ausgel. 32„ Schmalz, unausgl. 28„ Ausnahmspreise: Bei Joh. Hanstein III. Kubfllisch, gem., 20 kc., Rindfleisch, gem., 20 kr., Nierenfe in 20 kr. — Bii K. Neuhof Kubfleisch, gem., 20 kr., Rinofleisch, gem, 20 kr. Fur Bad ⸗ Nauheim: Ochsenfleisch pr. 7 22 kr. Schweinefleisch pr. Z 21 kr. Kuhfleisch, gem. 20„ Leber- u. Blutwurst 24„ „ ungem. 5„Bratwurst 30% Fammelfleisch 20„ Schwartenmagen 28„ Keil und Carre—„ Cervelatwurst 489%, Kalbfleisch 24„Fleischwurst„ Keil und Carre—„[Geräucherier Speck 32„ Rierenfett 24„ Dörrfleisch 28 Hammelsfett 16„ Schinken 3„ Schaaffleisch„Solpeffleisch 1 Schmalz, ausgelassen 36 kr., unausgelassen 32 kr. Ansnahmspreise: Bei Sam. Löb Kub⸗ und Rind⸗ fleisch 19 kr.— Bei W. Bieler Kall fleisch 22 kr., Hammelfleisch 24 kr.— Bei Löb Hirsch Kal fleisch 20 kr., Hammesfleisch 18 kr.— Bei W'᷑OKauch Wiliwe Schinken 28 kr., Bratwurst 28 kr., Schmalz, ausgel. 30 kr., unausgel. 28 kr. Für Butzbach: Ochsenfleisch pr. Z 22 kr.)[Schweinefleisch pr. Kuhfleisch, gem, 19„Leber- u. Blutwurst 24„ Rindfleisch, gem., 19„ Bratwurst 7 Hammelfleisch 20 Schwartenmagen 28„ Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 32„ Kal bfle isch 18„ Pörrfleisch 8 Schaaffleisch—„Schinken 5 Nierenfett 24„Schmalz, ausgel. 30„ Hammel et 18„Schmalz, unausgel. 28„ Zum Einmachen von Früchten elt. 1914 empfehle einen vorzüglichen alten Wein⸗ essig nedst den dazu gehörigen Gewürzen, sowie Pergamentpapfter zum Zubinden der Gefäße. Wilh. Sturmfels, Hof-⸗Apotheker. o Schneider finden dauernde Beschäftigung bei Bernhard Königsberger, Neue Kräme 10, Frankfurt a. M. 1908 Der Unterzeichnete ist geneigt größere Ver— messungsarbeiten en dortiger Gegend zu übernehmen. Sachsenhausen bei Frankfurt a. M. den 10. Juli 1872 C. Laut, Großh. Geometer 1. Klasse. Versteigerung zu Bad⸗ Nauheim. 1947 Die Unterzeichnete läßt nächsten Donnerstag den 18. Juli, Vormittags 10 Ubr, in dem Locale des Heinrich Seib in der Parkstruße eine Pactie gebrauchter, aber noch gut erbaltener Mobilien, als: Federkissen, Feder— decken, Plümeaux, Sterpdecken, Piquédecken, Bett⸗ vorlagen, Ueberzüge, Roßhaar- und Sprungfeder— matratzen, pol'rte Bettftellen und Spiegel in Nußbaum, sowie Zinn, Mesfingleuchter und Porzellan öffentlich versteigern. Bemerkt wird noch, daß die betreffenden G genstände von ibrem früberen Werthschaftsbetriebe zu Bad-Salzhbausen herrühren. H. W Seum's Wutwe. Hof Schwalheim. 1936 Bet dem Unterzeichneten finden 2 bis 3 auf Handarbeit geübte Papiermacher gegen Kost, Logis und baaren Lohn dauernde Beschäftigung. Friedrich Dornemann, Papiermühle der Ober Besfingen, Kreis Gießen. Stehende Geschäftsanzeigen sowie Annoncen jeder Art vermittelt in alle Zeitungen zu den coulantesten Bedingungen die Annoncen- Expedition von G. L. Daube& Comp. in Frankfurt a. M. und macht hauptsächlich die Geschäftsfirmen aller Branchen, Patentinhaber, Aerzte, Lehrer, Agenten, Importeure, Spediteure ꝛc. ꝛc. aufmerksam auf dee so nützlichen, fast unentbehrlich gewordenen Stehenden Geschästs anzeigen. Ausführliche Zeitungsverzeichnisse, sowle jede weitere Auskunft gratis franco. 945 Durch die Geburt eines gesunden, kräftigen Söhnchens wurden boch erfreut Hanau den 14. Juli 1872. Dr. Eredner und Frau, geb. Rieß. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Naubeim ist vorräthig: 8 Denkschrift, betr. die dermalige Lage der evangel. Kirche im Großherzogthum Hessen von Prof. Dr. K. Köhler. Preis 24 kr. Sitzung vs Sängerfestcomite's: 1946 Dienstag den 16. Juli 1872 in Hertleins. Sommertheater in Friedberg. Im gedeckten Felsenkeller des Hrn. G. Philippi. (Gesellschaft des Thalla-Tbeaters in Darmfladt.) Dienstag, 16. Inli 1872: Marie-Anne, das Weib aus dem Volle, oder: Robert und Bertram. Drama in 5 Acten von Jos. Mendelssohn. Sommertheater in Jad- Manheim. Im Garten der Wittwe Jacob Schimpf. Mittwoch den 17. Juli 1872 Eröffnungs-Vorstellung. Neu. Neu. Die Tochter Belials. Preislustspiel in 5 Acten von Rud. Kneisel. Es ladet ergebenst ein 195⁵² Direktor Grünwald. Mehrere Zimmergesellen 1942 und zwei Lehrburschen können bet gutem Lohn Arbeit erhalten bet Johs. Füller, Pof⸗Zimmermeister in Friedberg. Ki 7 mit Stableinfassung, in einem bereits Eine Brille abgegriffenen Etui, ist auf dem Weg nach dem Winterstein im Ockstädter Wald gefunden worden. Der Eigenthümer kann dtieselbe gegen Er⸗— stattung der Inseratgebühren bet Herrn Rechnungs⸗ praktikanten Faatz hier in Empfang nebmen. 1951 Neue Kartoffeln, 1950 mehlig und wohlschmeckend, per Gescheld 4 kr., bei Müller Falck. 1948 In vergangener Woche wurde auf dem Wege von dem Bahnhof nach dem Hölel Trapp ein Paket Zeugnisse verloren. Der redliche Finder erhält 2 fl. Belohnung im Hötel Trapp. Halsbinden 42 und Shlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Fonlards, seidene Umknöpftücher und schwarze seidene Halstücher bet K. Friedrich, neben der Post. Schwarze Kaiser-Cinte ist in Flaschen à 8 und 14 kr. stets zu haben bei Bindernagel& Schimpff. Kirchen buchsauszügt. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 7. Jult. Dem Großb. Landgerichtsassessor dahier Andreas Allwohn eine Tochter Marte Lina Charlolte Auguste, geb. am 17. Juni. 7. Juli. Dem Lehrer am biesigen Großb. Schul⸗ lehrerseminar dermann Marx ein Sohn Rudolf, geb. am 6. April. 5 Getraute: 7. Juli. Fitedrich Jakob Schulze, hiesiger Bürger und Glasermeister, Sohn des 1 biesigen Bürgers und Glasermeisters Zudwig Schulze und Eltse Becker, Tochter des hiesigen Bürgers und Taglöhners Thomas Becker II. Beerdigte: 8. Juli. Christine Antoinette Dorothea Blum, geb. Waltz, verwittwet gewesene Fortmann, Ehefrau des hie⸗ sigen Bürgers und Metzgermeisters Heinrich Anton Blum, alt 72 Jahre, 9 Monate und 19 Tage, 4 am 6. Jult. 9. Jult. Georg Wilbelm Schreiber, biefiger Bürger uud Bäckermeister, alt 42 Jahre, 2 Monate und 20 Tage, T am 8. Juli. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. 1 e Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 1 nit R. u. 80 . 85 selscha — dekte an de und San obach olson 1