tnt Grrtra „, 112 Dr Septen“ der Statuten. Serenade t. 2 Sersennitgt Aol. r Ona ver- hrhefe Engel en b. efe, Pdi ippi- Donnerstag den 16. Mai. Oberhessischer! nzeig Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Znkelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Alle Annoncen- Aufträge bitten wir s ch r 1 f t. U ch an die Expedition zu richten mit Beifügung der auf die Veröffentlichung bezüglichen Bemerkungen. Mündliche Bestellungen können nicht angenommen werden, da durch dieselben zu leicht Irrthümer und Mißverständnisse entstehen, welche für den Besteller und für die Expedition gleich unangenehm sind. Betreffend: Die Frankirung porlopflichtiger Correspondenz zwischen den Behörden verschledener Bundesstaaten. Amtlicher Theil. Friedberg den 13. Mai 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Commissär zu Wickstadt. Großherzogliche Polizeiverwaltung Bad-Nauheim und Großherzoglichen Polizei- Im Anschluß an unser Ausschreiben vom 25. April l. J., Oberhessischer Anzeiger Nr. 54, benachrichtigen wir Sie, daß die Ihnen mit unserm Ausschreiben vom 4. November 1871, Oberhessischer Anzeiger Nr. 131, in obigem Betreff mitgetheilten Vorschriften nunmehr auch auf das Reichsland Elsaß⸗Lothringen Anwendung finden. Betreffend: Die Vertilgung der Feld mäuse. enn Haas, KreisAssessor. Sie wollen sich hiernach bemessen. Friedberg am 14. Mai 1872. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizei-Commissär zu Wickstadt. Unter Bezugnahme auf unser in Nr. 39 des Oberhessischen Anzeigers von diesem Jahre enthaltenes Ausschreiben rubr. Betreffes (Schluß satz) fordern wir hiermit diejenigen von Ihnen, welche den fraglichen Bericht bis jetzt noch nicht eingesendet haben, auf, Solches innerhalb 8 Tagen nachzuholen. J. B. d. K.: Haas, Kreis, Assessor. Bekanntmachung, den Ankauf von Remonten pro 1872 betreffend. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei, und aus nahmsweise vier und fünf Jahren sind im Großherzogthum Hessen nachstehende Morgens 8 Uhr resp. 12 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: den 23. August in Alsfeld, MN.„ Nieder⸗Gemünden, „ 8.„ Nidda, 1 27. 5„ Nieder-Wöllstadt, N„ Lich, Quittung sofort baar bezahlt. den 20. September in Lorsch(8 Uhr), 7 20. 7. 77 Bürstadt(12 Uhr), 8 7 7 Biblis, 1 23. 7.„ Gernsheim, „ 24. 1„ Goddelau, den 25. September in Groß⸗Gerau, 1 288. Bickenbach, 2„„ Groß⸗Biberau(8 Uhr), 7127„ Groß ⸗Umstadt(12 Uhr). 1 4 Die von der Militär-Commission nach gegenseitigem Uebereinkommen erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und gegen Sogenannte Luxus pferde werden bei zu hoher Preisforderung vom Handel ausgeschlossen, ebenso die zu wenig entwickelten, oder solche, die zu schwach, schwerfällig und ordinair, den Ansprüchen an ein Militär-, Zug- oder Reupferd nicht entsprechen, auch Pferde, welche durch zu frühen Gebrauch gelitten haben, mangelhaft gebaut, mit bedeutenden Knochen oder anderen erheblichen Fehlern behaftet und nicht gängig sind. Pferde mit solchen Fehlern, Kaufpreises und der sämmtlichen Unkosten zurückzunehmen. welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem zweckmäßigem Gebiß, eine starke Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens sechs Fuß langen starken Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Kriegs-Ministerium. ge, von Sch o e n. Abtheilung für das Remonte-Wesen. Ssch mich. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie⸗ rungsblatt Nr. 24 enthält: I. Bekanntmachung Großh. Ministeriums der Justiz, die Bestätigung einer Stiftung betreffend. 11. Bekanntmachung Großh. Commission für Postan— tgelegenheiten, die dermalen bestehenden Bestimmungen küber Portofreiheiten, welche auf Vereinbarungen mit taußerdeutschen Regierungen oder Postverwaltungen be— muhen, betreffend. III.— VI. Uebersichten der für das Jahr 1872 ge⸗ nehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbe⸗ dürfnissen in den Gemeinden der Kreise Dieburg, Neustadt, Mainz und Alsfeld. 14 VII. Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 14. April dem Mitglied des Gemeinderaths der Gemeinde Pfung⸗ stadt, im Kreise Darmstadt, Jakob Grünig I., am 17. April dem Bürgermeister der Bürgermeisteret Bickenbach, im trelse Bensheim, Peter Schemel und dem Würgermeister der Bürgermelsterel Nordheim, im Kr. Bensheim, Jacob Ehrlstmann, das allgemeine Ehrenzeichen mit der In⸗ schrift:„Für langjährige treue Dienste“ zu verleihen. VIII. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Orden. Seine Königliche Hoheit der Wroßherzog haben allergnävigst geruht: am 20. April dem Großherzoglichen außerordentlichen Gesandten und Braunkohlenbergwerke unter Verleihung des Amtststels laubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser und König von Preußen verliehenen, für Verdienste auf dem Gebiete der freiwilligen Krankenpflege bestimmten, mit dem Genfer rothen Kreuze versehenen Kronenordens dritter Klasse, sowie des ihm von Seiner Majestät dem Koͤnig vou Württemberg verliehenen Großkreuzes des Württembergi— schen Friedrichsordens zu ertheilen. IX. Ertheilung eines Erfindungspatents. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst ge⸗ ruht: am 22. April dem Ernst Reichard aus Homberg an der Ohm, dermalen zu Frankfurt a. M., auf dessen Nachsuchen ein Erfindungspatent auf die durch Zelchnung und Beschrelbung näher erläuterte Construetlon einer Cigarren Maschine unter dem ausdrücklichen Vorbehalte jevoch, daß durch das verllehene Patent Niemand in der Anwendung bereits früher schon bekannt gewesener Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten 5 Jahre für den Umfang des Großherzogthums zu ertheilen. X. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruhk; am 13. April dem Unterrechner Philipp Fink zu Salzhausen die Stelle des Unterrechners auf dem Dorheimer und Melbacher bevollmächtigten Minister am Königlich Preußischen Hofe, Bevollmächtigten zum Bundesrathe des Deutschen Reichs, Geheimerath Hofmann in Berlin, die nachgesuchte Er- „Bergkasstier“, am 18. April dem evang. Pfarrer zu Nieder- Weisel, im Dekanate Butzbach, Wilhelm Kayser, die evang. Pfarrstelle zu Flonheim, im Dek. Alzey, den in den Ruhestand versetzten Distrietseinnehmer Christoph Kraft zu regetiviren und demselben die Distrietsein— nehmerei Oppenheim und am 19. April dem Schulamts⸗ Aspiranten Johannes Neher aus Unter-Hambach, im Kr. Heppenheim, die zweite katholische Schulstelle zu Ober— Erleubach, im Kr. Vilbel, zu übertragen; an demselben Tage dem Geometer 3. Klasse Carl Ludwig Lautz aus Groß⸗Umstadt für den Kreis Dleburg und dem Hermann Helfrich aus Bedenkirchen für den Kreis Bensheim das Patent als Geometer der 1. Klasse zu ertheilen;— am 20. April dem Schulamts-Aspiranten Friedrich Moͤrschel aus Büdesheim, im Kr. Vilbel, die 1. evang. Schulstelle daselbst zu übertragen: am 24. April den Reservegefrelten Franz Adam Witt von Semd zum Saalwaͤrter zu ernennen. XI. Dienstenthebung. Seine Koͤnigliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 14. April 1. J. den Großh. Consul Johann Wilhelm Honß in Algier unter Bezeugung der vollen Zufriedenheit mit den von ihm geleisteten Diensten seiner seitherigen Stellung zu entheben. XII. Coneurrenzeroͤffnungen. Erledigt sind; die evang. Pfarrstelle zu Kirchberg, im Dek. Gießen mit einem jahr lichen Gehalte von 1750 fl. nebst freier Wohnung und Bezug der zu 192 fl. veranschlagten Aceldenzien; die 2. evang. Schulstelle zu Wallenrod, im Kr. Lauterbach mit einem jährlichen Gehalt von 300 fl. 30 kr.; die evang. Schulstelle zu Appenrod, im Kr. Alsfeld, mit einem jähr⸗ lichen Gehalt von 300 fl. Darmstadt. Der außerordentliche Professor bei der medicinischen Fakultät der Landesuniversität Dr. Ferdinand Kehrer ist zum ordentlichen Professor in der genannten Fakultät, insbesondere für das Fach der Geburtshülfe, und der praktische Arzt Dr. Ludwig Carl August Scriba aus Georgenbausen, im Kreise Dieburg, zum Kreisarzt des Kreismedicinalamtes Ober-Ingelheim ernannt worden. Der ordentliche Professor in der ju⸗ ristischen Fakultät der Landesuniversität Pr. Fer⸗ dinand Regelsberger wurde auf sein Nach- suchen, mit Wirkung vom 30. September d. J. an, aus dem Dienst entlassen. — Eine Anzahl hiesiger Einwohner, welche sich während des letzten Krieges bei der freiwilligen Pflege der Kranken und Verwundeten in den Laza⸗ rethen dahier ausgezeichnet haben, erhielten dieser Tage vom deutschen Kaiser das dem preußischen Kronenorden affiliirte Sanitätskreuz und zwar der III. Classe: Obersteuer- Direkter Hügel, und die Obersteuerräthe Wörner und Welker. IV. Classe: Leibarzt Dr. Weber, Dr. med. Orth, Hofgerichts- Advokat Ohly, Ministerial⸗Serretär Hallwachs, Ober-Appellationsgerichts Secretär v. Zangen, Fabrikant Emil Reuter, Rentner Theod. Schwab Rentner Helfmann und Fabrikant Blumenthal. weniger als 127 Adressen für die Jesuiten nach Berlin abgegangen. Berlin, 15. Mai. Der Reichstag trat in seiner heutigen Sitzung in die zweite Lesung des Brausteuergesetzes ein. Die Abgeordneten Bayerns, Würtembergs, Badens verlassen den Saal, nach- dem der zur Geschäftsordnung gestellte Antrag Mallinckrodt's auf Ausschluß derselben von der Abstimmung bei einem Gesetze, welches auf diese drei Bundesstaaten keine Anwendung finde, ange— nommen worden war. Das Haus nahm hierauf das Brausteuergesetz an, theils nach den Anträgen der Commission, theils mit Amendements, worunter das wichtigste, daß Malzsurrogate unter allen Um- ständen mit 1¾ Thaler pro Centner besteuert werden sollen. — Fürst Bismarck reist nächsten Donnerstag nach Varzin ab.— Die„Kreuzztg.“ meldet: Der Präsident des Oberkirchenraths Mathis, habe um seine Demission nachgesucht. — Der englische Capitän Maeneille ist in Begleitung englischer Ingenieure aus London hier eingetroffen, um dem hiesigen Kriegsministerium ein Gewehr neuester Construction vorzulegen, dasseibe wird mit zwei Griffen schußrecht gemacht und hat eine Schußgeschwindigkeit von 50 Mal in der Minute. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ veröffentlicht den Wortlaut des Schreibens des Geschäftsträgers Derenthal an den Cardinal Antonelli vom 1. Mai und die ablehnende Antwort Antonelli's vom 2. Mai. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt in der Einleitung zu diesen Schreiben: Der Geschäfts- träger Derenthal hatie unterm 25. April auf Au- weisung den Cardinal-Staatssectetär vertraulich benachrichtigt, daß der Kaiser den Cardinal Hohen lohe zum Botschafter beim römischen Stuhle zu ernennen geruht habe; sowie, daß Cardinal Hohen⸗ lohe demnächst nach Rom kommen werde, um sich persönlich zu vergewissern, daß seine Ernennung dem Papste angenehm, und um im günstigen Falle das mitgebrachte Beglaubigungsschreiben zu über⸗ reichen. Die Tage vom 25. April bis Anfangs Mai vergingen ohne Rückäußerung. Durch einen Courier erhielt der Geschäftsträger am 1. Mai den Befehl, amtlich anzufragen. Er ersuchte am nämlichen Tage den Cardinal⸗Staatssecretär, nach Einholung der päpstlichen Befehle zu notificiren, ob die Wahl des Kaisers Sr. Heiligkeit angenehm sei. Hierauf antwortete Antonelli am 2. Mai, indem er zunächst sein Stillschweigen mit der Er⸗ wartung des angekündigten Eintreffens des er⸗ nannten Botschasters entschulbigte. Nach dem zweiten Schreiben habe Antonelli es unterlassen, die Befehle des Papstes einzuholen, und eröffnete, daß Seine Heiligkeit, wiewohl vicht unempfindlich für die Intention Seiner kaiserlichen Majestät, dessenungtachtet in der unangenehmen Lage sei, einen Cardinal der heiligen römischen Kirche, zu; mal bei den gegenwärtigen Umständen des heiligen Stuhles, zur Annahme eines so delikaten und wichtigen Amtes nicht autorisiren zu können. Leipzig. Der dahier versammelte deutsche Handelstag ist stark aus ganz Deutschland beschickt. Auch Delegirte aus Straßburg und Mühlhausen sind erschienen. Als Präsident wurde gewählt Delbrück aus Berlin. f — Der deutsche Handelstag nahm mit 58 gegen 25 Stimmen bei der Bankfrage den Ab- satz 1 und 2 des Ausschuß⸗ Antrags an, nach welchem das Recht der Notenausgabe auf eine Centralbank beschränkt und die Erweiterung der preußischen Bank zu einer Reichsbank empfohlen werden soll. München. Die Feier des 400jährigen Jubel festes der Universität München ist nunmehr auf den 1. August d. J. festgesetzt, dagegen soll die übliche Feier des Stiftungstages am 26. Juni in diesem Jahre ausfallen.— Durch königliche Ent. schließung ist die Abhaltung des projectirten Festes auf der Maxburg, früher Schloß Hambach, gestattet worden. — Aus Berlin ist ein Bericht hier einge— troffen, nach welchem eine Verständigung des Reichstages und des Bundesrathes über das Mili⸗ Mainz. Aus dem Großh. Hessen sind nicht tärstrafgesetzbuch in sicherer Aussicht steht und des— halb an dem Zustandekommen des Gesetzbuches kaum mehr zu zweifeln sein dürfte. Speier. Nach einer Veröffentlichung des Centralvorstandes des evangelischen Vereins der Gustav- Adolph Stiftung wird die diesjährige Hauptversammlung des Vereins am 27., 28. und 29. August d. J. in unserer Stadt abgehalten. Ausland. Schweiz Bern. Die revidirte Bundesver- fassung ist bei der Volksabstimmung mit 257,000 gegen 252,000 Stimmen, bei der Cantonal⸗Abstim⸗ mung von 13 Cantonen gegen 9 abgelehnt worden. Frankreich. Paris. In Betreff der Capi tulation von Paris erklärt sich die Untersuchungs⸗ commission für incompetent, weil es weder der frühere Gouverneur von Paris, General Trochu, noch der Chef der Armee, General Vinoy ge— wesen, welche die Capitulation abgeschlossen; in Anbetracht ferner, daß die Uebereinkunft vom 28. Januar 1871 nur die Unterschrift des Herrn Jules Favre, als Delegirten der Regierung der Nationalvertheidigung, trägt; in Anbetracht end— lich, daß über diesen von der Regierung der Nationalvertheidigung geschlossenen Vertrag Jeder— mann allerdings eine Meinung zusteht, entscheidet die Commission, daß ste ihrerseits keine Veran⸗ lassung habe, vie Handlungen dieser Regierung zu loben oder zu tadeln. — In Betreff des Commandanten in Straß burg, General Ührich, der sich eine Zeit lang größester Popularität erfreute, hat die Regierung noch keinen Beschluß gefaßt; doch ist seine Stellung vor ein Kriegsgericht nicht unwahrscheinlich, da das Gutachten der Untersuchungscommission ihm eine Fülle grober Nachlässigkeiten zur Last legen soll. — Die französische Artillerie, welche jetzt nur 20 Regimenter zählt, wird nach ihrer neuen Or- ganisation deren 30 besitzen. Dazu kommt noch ein Spezialregiment von Pontonniers, von welchem es noch fraglich ob es der Artillerie oder dem Geniecorps zugetheilt werden soll. Jedes Artillerie- Regiment wird aus zehn Batterien Feldgeschütze bestehen, mithin für 30 Regimenter aus 300 Batte⸗ rien, welche zusammen 1800 Geschütze zählen. Für dieselben ist jetzt das System der Hinterlader beschlossen worden. Das Depot der Artillerie- Regimenter, welches ehemals in Straßburg ge— standen, wied nach Tarascon verlegt werden. Versailles. Thiers hatte eine Unterredung mit dem deutschen Botschafter, Grafen Arnim. Wie aus guter Quelle verlautet, drückte Thiers den lebhaften Wunsch aus, daß Verhandlungen über die Zahlung des Kriegskostenrestes eingeleitet und wenn möglich im Jahreslaufe zum Ziele ge⸗ führt werden möchten. — 13. Mai. Nationalversammlung. 7 cussion über den Postvertrag mit Deutschland. Mehrere Redner sprechen sich gegen denselben aus. 9 Nach den Erwiderungen des Berichterstatters der Commission und des Generalpostmeisters, Herrn v. Rampont, wird die Diseussion geschlossen. Belgien. Brüssel. Die Unterhandlungen der belgischen Regierung wegen der Uebernahme der Luxemburger Eisenbahn haben sich zerschlagen und sind zur Stunde gänzlich abgebrochen. Großbritannien. London. Die„Times“ erklärt bei Besprechung der Alabamafrage, sie könne positiv constatiren, daß ein starker Grund zur freundschaftlichen Regelung der Lage vorhanden sei. Die Regierung dürste zwar bei den Parla⸗ mentshäusern noch nicht anzeigen können, daß ein Abkommen über eine Anweisung an die Schieds- richter, wonach alle indirecten Schaden- Ansprüche in der Prezeßschrift außer Betracht zu lassen seien, förmlich abgeschlossen sei, aber die Fundamental⸗ sätze auf dieser Basis seien in Washington im Princip angenommen. — Nach Wasfhingtoner Depeschen stellt der von England vorgeschlagene Zusatzartikel zum Washingtoner Vertrage als beide Theile gegen— seitig bindendes Prineip auf, daß nur directe Schadenansprüche bei Neutraljtäts verletzungen zu- lässig sind. Hiernach werde Amerika mit der An⸗ nahme des Artikels die indirecten Forderungen zurückziehen. 5 Spanien. Die bei Segusa geschlagene Bande Recondo's hat sich unterworfen. Ihre An- führer, Recondo, Elio und Ceballos, sind nach Frankreich übergetreten und sollen Seitens der französischen Behörde an die Ostgrenze gebracht werden. Serrano contentrirt seine Hauptmacht in Biscaya. — Die Regierung wird in den Cortes einen Gesetzentwurf einbringen, welcher sie zur Einbe⸗ rufung von 40,000 Mann ermächtigen soll. Amerika. Wasbington. Telegraphisch wird gemeldet, daß die diplomatischen Beziehungen zwischen Amerika und Spanien demnächst wahr- scheinlich abgebrochen werden. — Hiesige Correspondenten mehrerer Newyorker Blätter melden, die Regierung habe beschlossen, keine weiteren Schritte zur Herbeiführung eines Compromisses über die indirecten Ansprüche zu thun. Die Ausschüsse für auswärtige Angelegen- heiten erwarten, daß England sich vom Schieds- gericht zurückziehe. — Ein Compromiß zwiscken England und Amerika bezüglich der indirecten Ansprüche in der Alabama- Angelegenheit ist wahrscheinlich, und zwar durch den Abschluß eines Ergänzungsvertrags, welcher die Verbindlichkeit einer jeden Nation zur indirecten Entschädigung ausschließt. Asien. Der Schriftführer des Vereins zur Linderung der Hungersnoth in Persien veröffent⸗ licht das folgende traurig interessante Telegramm von dem Geniecapitän Pierson, d. d. 3. Mai: „Bin glücklich in Teheran eingetroffen, da ich unter starker Bedeckung reiste; Straße dagegen äußerst gefährlich für kleine Reisegesellschaften. Zu Hauz⸗ in„Sultan“ fand ich den vom Großvezier zur Ausrottung der Räuber abgeschickten Beamten im Zustande vollständiger Hülflosigkeit, da er selbst dis aufs Hemd ausgezogen worden war. Die Saaten stehen prächtig und Wasser ist abundant, aber dieses letzte Stadium der Hungersnoth ist weit schrecklicher anzusehen, als das erste. Die Straße ist mit halb aufgezehrten Leichen bedeckt, Aus den Räumen der Karavansereien, in denen ich logirte, hatte ich mehrmals die Leichen heraus · zuschaffen. Kanibalismus ist nicht selten. Abet die Preise sind rasch im Fallen, und das Ende der Hungersnoth steht, wie ich hoffe, nahe bevor.“ — „Friedberg. Mit dem 1. Juni tritt für die Main⸗ Weserbahn ein neuer Fahrplan in Kraft. Die Anzahl der Züge bleibt die gleiche wie bisher; die Abfahrtzeiten diffteiren nur bei mehreren Zügen um einige Minuten. Ein officieller Fahrplan wird der nächsten Nummer dieses Blattes beigegeben werden. q E. Bad⸗ Nauheim. Die am 12. d. erste Kurliste weist bereits einen recht verkehr in unserem Badeorte nach. Außerdem sind ausgegebene erfreulichen Fremden⸗ Sie zählt 294 Fremde auf. Bestellungen auf Wohnungen schon Dis- f dergebt Ir brertr N An 9 ben 12 — 1 1 111* Dein nung gase tptrhag en Natien. perlt ung kin prücht tigt Angelegtr Schild“ ir zahlreich eingegangen und„wann's Mailüfterl weht“, (was lieblicher als bisher, so dürfen wir hoffen, daß sich anser Bad rasch mit Kurgästen beleben wird. Wir sind g rüsset, dieselben aufs Beste und Freundlichste zu empfangen. Frankfurt. Dieser Tage gericth der Rangirmeister spohr auf der Hanauer Eisenbahn zwischen die Puffer on zwei Wagen und wurde lodtgedrückt. Mainz. Der von Worms vor 7 Uhr hier eiulgufende Güterzug stieß am 11. d. auf dem äußeren Bahnhof auf inige im Nangiren begriffene Wagen, wobei ein auf dem Kufbrett sitzender Arbeiter erfaßt und so schwer verletzt rurde, daß der Tod sosort erfolgte. Einem in der Nähe sostirten Bahnwärter, Bruder des Verunglückten, wurde, rährend er seinen todten Bruder wegbrachte, die Taschen— ihr aus seinem Häuschen entwendet. b In Bacharach war am Vormittag des 11. d. in nem dicht am Bahnhof liegenden Hause Feuer ausge- Kochen, welches, durch einen leichten Nordwind weiter tragen, an 30 der alten aus Holz gebauten Häuser, urunter das Postgebäude und Rathhaus, in Asche ge⸗ igt hatte. Gegen 1 Uhr Mittags stand die evangelische Kirche nebst Thurm und noch eine Anzahl Häuser in Flammen. Um diese Zeit wurde die ungenügende Hülfe der Nachbargemeinden durch die Feuerwehren von Caub, Oberwesel, St. Goar, sowie ein Pionier ⸗Detachement von Coblenz wesentlich verstärkt, und man hoffte das Feuer nun bald bewältigen zu können. Die meisten an der Eisenbahn liegenden Häuser waren gänzlich niedergebrannt. Erst Nachts gegen 11 Uhr wurde man enklich so weit Herr des Feuers, daß Nichts mehr zu befürchten war und die übrigen Gebäude waren gerettet. Die Zerstörung ist furchtbar und die noch rauchenden Trümmer gewähren einen trostlosen Anblick, der noch erhöht wird durch die armen Einwohner, die suchend unter diesen Trümmern umherirren, hoffend, noch von ihren Habseligkeiten etwas zu finden, von denen aber der größte Theil verbrannt ist. Vom Schwarzwald wird gemeldet, daß man dort am 9. d. die reinste Winterlandschaft hatte. Schnee siel reichlich bis in die unteren Thäler. Besucher der Berge, welche einen schönen Himmelfahrttag dort oben zu be⸗ gehen gedachten, kamen schneebedeckt zurück, um sich hinter dem warmen Ofen zu erholen. Auch vom bayerischen Gebirg werden Schneefälle berichtet. Im Harz ist der Wonnemond ebenfalls mit 2 Grad über dem Gefrier⸗ punkt eingezogen. In Klaustbal hal sich am 11. b. Nachts Schnee eingestellt, der am 12. d. Morgens noch anhiel!. So arg haben es die berüchtigten Heiligen in der Wetterau nun zwar nicht gemacht, aber hier und da soll doch ihr frostiger Hauch die Bohnen und Kartoffel arg gedrückt haben. Verloosung. Schwedische 10⸗Thaler⸗Loose. Ziebung am 1. Mai. Mit 7000 Thlr. Nr. 198977. Mit 1000 Thlr. Nr. 69629. Mit 500 Thlr. Nr. 32564. Mit 150 Thlr. Nr. 111887. Mit 60 Thlr. Nr. 90228 115694 117768 171424 182893 191519. Mit 35 Thlr. Nr. 8257 15635 29238 66800 77467 80245 94079 108170 131080 139777 153404 170165. Mit 25 Tblr. Nr. 27137 29350 40616 45759 48912 56013 64012 81770 82689 84947 86482 101948 113520 11606 116418 122656 146777 166228 198141 203119 210026 223345 228688. — — N—* 5 U 5 7 Holz- Versteigerung. 337 In dem Gräflich Stolderg'schen Revier Ranstadt »llen nachstehende Holzsortimente versteigert werden ind zwar Mittwoch den 22. d. Mts. in dem Distrikte Glauberg: 53 Raummeter Kiefern⸗Scheitbolz, 32* 3 Stangen Prügel dolz, 126 1 7 Astreis, 40 Kiefern⸗Stämme von 3— 10 Meter lang, 20— 42 Cenimeter Durchmesser mit 16,10 Cubikmeter, 79 Kiefern-Stangen von 6—9 Meter lang, 5—11 Centimeter Durchmesser mit 3.15 Cubikmeter, 929 Fichten⸗Stangen von 3—10 Meter lang, 3— 11 Centimeter Durchmesser mit 708 Cudbikmeter, letztere zu Latten und Bohnenstangen geeignei. Donnerstag und Freitag den 23. und 24. d. M. in den Distrikten Kirchvald und Rüllswald: 4 Raummeter Buchen⸗Scheitholz I. Klasse, 2** 15 II.* 13„ Eichen⸗„ 1 88 5 N II. 172— Buchen Stangenprügelholz, 15„„ Aftprügelholz, 1873 4„ Stamnireiser, 544 4„ Aßtreiser, 49 Eichen⸗„ * Eichen⸗Stämme von 1—8 Meter lang, 1589 Centimeter dick mit 41,95 Cubikmeter, 23 Eicher⸗Stangen von 5—9 Meter lang, 9— 13 Centimeier dick mit 1,20 Cubikmeter, 141 Buchen⸗Stangen von 4—6 Meter lang, 8—11 Centimeter dick mit 3,79 Cubikmeter. Donnersiag den 23. Mat wird mit dem Verkauf des Eichen Nutzholzes der Anfang gemacht. Zusammenkunst an dem ersten Tage in Glauberg, in den beiden anderen Tagen in Ranfladt, jedesmal Norgens 9 Uhr. Gedern den 6. Mai 1872. Gräfliche Oberförsterei Gedern. Kirchner. Gras ⸗Versteigerung. 340 Die Gras nutzung vom Friedbof der(sraelitischen Neligtonsgemeinde dahier soll pro 1872 Dienstag den 21. Mat, Vormittage 11 Uhr, auf der tsraelitsschen Oemeindestube an den Meistbietenden nochmals öffentlich vergeben werden. zrtedberg den 14. Mal 1872. ür den tstael. Vorstand: Grödel. Güter- Verkauf zu 250 und 37 Tagwerk. 1271 In nächster Nähe der Haupt⸗ und Residenzstadt Nünchen find 2 Oekonomte⸗Güter und zwar eines zu 50(nabe der Bahn gelegen) und etnes zu 37 Tagwerk selder Wiesen und Wald, in besier Vonttätsklasse flehend, aus freier and sofort zu verkaufen. Ersteres An⸗ ve sen ist mit Inventar und einer Dreschmaschine tersehen. Ausbau citca 80 Schäffel.— Erlag 10— 15000 fl. Kaufschillingsrest kann 10 Jahre legen bleiben. 50 Klafter Buchenholz können sührich geschlagen werden.— Anzablung für das seinere Anwesen fl. 2— 3000. Rest bleibt ebensalls U Jahre liegen. Bei beiden Gütern ist für Milch⸗ übsatz äußerst günsttge Gelegenheit geboten.— Näheres unter 6 M. 602 durch die Annencen⸗Expe⸗ Aton von Haasenstein& Vogler in Frankfurt a. M. 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Mit seinem Gedicht von Emil Rittersbaus und Abbildung: Der Niederwald am Rhein, mit den deiden für das Nationaldenkmal projektirten Stätten. Nach der Natur aufgenommen von F. Reichmann in Düsseldorif.— Blätter und Blüthen: Der Getst der preußischen Schulregulative.— Keiner Briefkasten. Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen sich zu geneigten Aufträgen. — 5 7 5 2— Hofraithe-Verkauf auf den Abbruch. 1329 Ein zwellͤckiges Wohnhaus, eine grohe Scheuer, zwei große Ställe und einen Schweinffall hat zu verkaufen Gotthardt Walther in Bauernheim. Ladenmädchen-Gesuch. 1326 Für eine Stadt am Main wird in eln Laden- geschäft von Hausbaltungsgegenfländen ꝛc. ein tüchtiges braves Märchen, das von guter Familte sein muß, ge⸗ sucht. Franco-Offerten sub Chiffre E. 4423 befördert die Annonten-Erpedition von Rudolf Mosse in Frankfurt a. M. Futtermehl, Roggenkleie, Weizenkleie, Weizenschalen 1310 billigst bei Jacob Stern. —— 8 K 5 25 te* 1 2 5 5 uhe im. 8* 2 8 A ö 2 8 2 82 55. 25 8 Die soeben erschlenene Nr. 33 enthält; 83 Die Arbeiter. Novelle von Ernst Wichert.(Fort⸗ setzung.)— Ein Gang durch die neue Suaßburger Bibltotbek. Von Max Reichard. Mit 2 Allustrattonen. — In schönen Sommertagen auf Rügen. Mit 4 Ori— ginalzeschnungen von H. Lüders.— L'trat c'est mol! Olflorische Skizje von Georg Hiltl. Zu dem Bilde von Pref. Crctius. Zu Bessellungen empfebler sich Binder nagel& Schimpff in Friedberg. Spreu, der Korb à 6 kr., bei Trapp& Münch. Hosenträger 1326 303 billigt bei K. Friedrich neben der Poft. Süße Orangen! Wilh. Fertsch. Aufforderung. Forderungen an die Concussmasse des Hartmann 131¹ Lang II. von bier wolle man so gewiß innerhalb 14 Tagen geltend machen, als sie senst bei Verthellung der Masse keine Berücsichigung finden. Friedberg den 10. Mai 1872. Der Massecurater Vogt. Brodpreise vom 16. bis 31. Mai. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: 2/ Waizen, ½ Korn. J Korn, ½ Waizen. Erste Sorte 48 20 kr. Zweite Sorte 48 18 tr., ** 2* 10* U* 2* 9* * 1„ 5*—* 1* 4* Ausnahmspreise: 3. Sorte 15 kr. bei A. Engel. Für Bad⸗Nauheim: Kasseler Brod 4 8 21 kr. .* 2* 10½ 2 1 *„ 4* Erste Sorte 48 20 tr. Zweite Sorte 4 f 18 kr. ** 2* 10*** 2* 9 5 ** 1„ 5„**„ 1— 4* Ausnahmspreise: Bei Bäcker Meier erste Sorte 19 ke. zweite Sorte 17 kr. Für Butzbach: Erste Sorte 2 Kilogr. 20 kr. Zweite Sorte 2 Kilogr. 17 kr., 5„1„10„ 92* 571* 5 7 Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 168.—31. Mai. Nach eigener Angabe der Metzger. 7 5 1. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 8 22 kr. Schweinefleisch pr. Z 21 kr. Kuhfleisch, gem. 19„[Kammstück e Rindfleisch, gem. 19„ Leber- u. Blutwurst 24„ Ham melfleisch 20„ Bratwurst 8 Keil und Carre 20„ Schwartenmagen 28„ Kalbfleisch 18„ Geräucherter Speck 32„ Keil und Carre—„ Dörrxfleisch 8 Nierenfett 24„ Schinken N Hammelsfett 18„ Schmalz, ausgel. 32„ Schmalz, unausgl. 28 Für Bad⸗ Nauheim: Ochsenfleisch pr. Z 22 kr. Schweinefleisch pr. F 21 kr Kuhfleisch, gem. 19„ Leber- u. Blutwurst 24„ „ ungem.—„ Bratwurst 8 am melfleisch 18„ Schwartenmagen 28„ Keil und Carre—„ Cervelatwurst 8 Kalbfleisch 20„ Fleischwurst 28.„ Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 32„ Rierenfert 24„ Dörrfleisch 2 Hammelssett 16„ Schinken„ Schaaffleisch 0„ Solperfleisch 1 Schmalz, ausgelassen 36 kr., unausgelassen 32 kr. Ausnahmspreise: Bei S. Rosenthal Kuh- und Rind⸗ fleisch 20 kr.— Bei W. Bieler Schweinefleisch 20 kr. — Bei W. Krauch Wiliwe Schweinefleisch 20 ke, Dörr fl isch 20 kr., Schinken 20 kr., Schwartenmagen 24 kr., Fleischwurst 26 kr. Bratwurst 26 kr., Schmalz, ausgel. 30 kr., unausgel. 28 kr. Für Butzbach: Ochsenfleisch pr. 8 22 kr. Schweinefleisch pr. 20 kr. Kuhfleisch, gem, 19„[Leber- u. Blutwurst 22 Rindfleisch, gem., 19„ Bratwurst 20 2 Hammellleisch 18„ Schwartenmagen 28„ Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 32 5 Kalbfleiisch 16„ Doörrfleisch 3 Schaaffleisch—„ Schinken„ e Nierensett 22 Schmalz, ausgel. 30„ Hammel 18 Schmalz, unausgel. 28„ Ossenheimer Wäldchen. 1342 Nächsten Dienstag, als am dritten Pfingstfeiertage, findet dahier Harmonie und Tanzmusik statt, wozu freundlich einladet G. F. Korndörfer. Bad Nauheim. e 1351 Am zweiten und dritten Pfingstfeiertag an zmusik, wozu freundlichst einladet D. Fritz. Glüthenmehl 1309 im Detail zu billigen Preisen bei Jacob Stern nächst der Burg. Tue Finger Manufacturing Cie. Ven-Lork. 1284 Hiermit erlaube ich mir höflichst anzuzeigen, daß ich den Ver⸗ kauf der Original-Nähmaschinen der obigen Compagnie in Friedberg und dessen Umgebung Herrn Georg Sellin in Friedberg über⸗ tragen habe. Frankfurt a. M. am 1. Mai 1872. a G. Meidlinger. Mit Bezug auf obige Anzeige empfehle ich dem geehrten Pudlikum Singers Original- Nähmaschinen 8 und zwar: B. A. Maschinen für den Hausgebrauch, fur Weißnäherei, Damenkleiderfabrika⸗ tion u. s. w. verwendbar, sowie Medium⸗Maschinen, Nr. 2 Cloth⸗Maschinen und Nr. 2 Hut⸗ macher⸗ und Sattler⸗Maschinen in der bekannten vollendeten Ausstattung. Jeder Maschine wird ein Certiftkat vom Präsidenten der Compagnie zum Beweise ihrer Aechtheit beigegeben. Für die Dauerhaftigkeit der Maschine wird Garantie geleistet. Unterricht wird gratis gegeben. 8 8 1 Friedberg. Georg Sellin. * Braunkohlen- Verkauf. 1327 Donnerstag den 16. Mai d. J. beginnt auf dem. Gräfl. Braunkohlenbergwerk bei Ossenhei m der Verkauf neugeformter Koblenklötze. Der Preis pro Cir.= 14 Stück beträgt 14 kr. f f Gleichzeitig deginnt eine neue Creditperiode. Gegen Einloge vorschriftsmäßiger Bürgscheine wird bis Ende dieses Jahres Credit, verbunden mit einer Zahlungsfrist bis Ende März 1873 gestattet. Ossenheimer Bergwerk den 11. Mal 1872. Gräfl. Bergverwaltung. Chelius. Das Neueste in galabinden Fechner 730 Lager-, Export- und Doppel- Bier aus der Hof⸗Braueret von J. Burck bei Abnahme von 12 42 und Shlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Foulards, Flaschen frei in's Haus geliesert. seldene Umknöpftücher und schwarze seidene Halstücher bei In Bad⸗Naubeim wolle man Beffellungen gef. K. Friedrich, neben der Post. abgeben bei Herrn Kaufmann Blenstadt oder Herrn Roggenmehl, Eine lederne Tasche 1324 RNoggenkleie und Hafer zu den dilligsten 1339 ist auf der Chaussee von Dorn⸗Assenbeim nach Preisen det B. K Stern an der Bahn Fauerbach verloren gegangen und wolle man dieselbe Ctedit bis 1 November. gegen eine Belobnug abgeben an W. J. Jung in Dorn⸗Assenheim. * ge e 6 wird 25 5 2 8 uthenschläger und Hausbursche gesucht. Ko d L ck und eee nebst entsprechendem Jahrlobn. Fußbo en 5 d 9 Aumelvungen schaftlich oder pasenlich. 11333 mit und ohne Farbe, empfiehlt billigst Sachsenbhausen bei Frankfurt a. M. Wilh. Bernbeck. den 13. Mai 1872. C. Lautz, Geometer I. Klasse. nommen werden. Bindernagel& Schimpff. 931 Reiche Auswahl in Capcien und Dorden Tage Agen 8. von den bllligfsen bis zu den feinflen.(2709) Bankgeschäst Frankfurt a. M. F. W. Pfähler, Liebfrauenberg 24, Frankfurt o. M. Alle Sorten Sommerslor per 100 24 k., 12 Stück Topfpflanzen für Gruppen fl. 1., 100 Stück Selleriepflanzen 20 kr. empfiehlt die 1287 Gräfliche Gärtnerei Assenheim. 1343 Ein noch in gutem Zustande befindlicher Wagen, Frucht preise. Per Malter. Friedberg, 14. Mai. Waizen 16 fl.— kr. scort 9 fl. 50 kr.; Gerste 7 fl. 30 kr. 3 Hafer 5 fl. 10 kr Frankfurt, 13. Mai.(per 100 Kilo.) Waizen 16— 17 ½ Korn 11; Gerste 9½— ½; Hafer 8½— ¼½; Nüböl(100 Zollpfund) ohne Faß von 50 Kilo. 24 fl.; Branntwein(50% Tr. per 160 Lit.) ohne Faß—. Grünberg, 11. Mal. Waizen 16 fl. 9 kr. Korn 10 fl. 46 kr.; Gerste 7 fl. 40 tr.; Hafer 4 fl. 35 kr. Molter— fl.— kr.; Erbsen 10 fl. 30 kr.; Linsen— fl. einspännig, eignet sich auch zum Fahren für zwei Kühe,— kt.; Saamen 1Jufl. 15 kr.; Karteffeln 4 fl. tr. seht zu verkaufen bei Chausseehaus bel Frlepberg. Gebr. Krauch. Mainz, 10. Mai. Waizen 16 fl. 5 kr.; Korn 10 fl. 40 r.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 15 kr. Kartoffeln 5 fl. 10 kr.; Reggenstroh per 100 Gebund 25 fl. 1332 Ein Kinder ⸗Taschentüchelchen wurde vor unserem Locale gefunden und kann bei ugs in Empfang ge⸗ 1345 Sitzung des Sängersesl⸗Comites: Freltag den 17. d., Abends präcis balb 9 Uhr, im Hertlein'schen Local. Wahl. Hotel Iburg. Gad-Mauheim. 1340 Zweiter Pfingsifeiettag, Abends 8 Ubr, Ba ausgeführt von Mitgliedern der hiesigen Kurkapelle, wozu freundlichst einladet 125 Sch wertzell. Verein zur Verbreitung von Volksbildung. 1334 Die Veteinsmitglieder werden zu einer General⸗ versammlung auf Donnerstag den 16. Mal d. J., Abends 8 Uhr, im Saale des Gastbofes zu den„Drei Schwertern“ biermit ergebenst eingeladen. l Tagesordnung: 1) Wahl dee Vorstandes nach 8. 5 der Statuten. 2) Verschiedne Mittbetlungen. a Neuanmeldungen können in der Versammlung er folgen. Gedruckte Statuten liegen im Versammiungs, local zur Einsicht auf. Friedberg, 12. Mai 1872. Das provisorische Comité: Bitsch, Blickbhahn, Curtman, Fertsch, 8. Grödel, Haas, Dr. Klein, Dr, Köhler, Dr. Möller, Nebhutb. Scriba, J. Stein⸗ bäuser, Dr. A. Trapp, Wahl. Tanz⸗ Unterricht. 1350 Kurz nach Pfingsten begtunt wieder mein Tanz⸗ Unterricht, zu welchem ich mich bestens empfohlen halle. Anmeldungen werden in meiner Wohnung bei Herrn Schneidermeister M. Steitz freundlichst entgegen genommen. H. Moseler. Tanzlehrer. Hermann Bechstein in Friedberg, 70 Breitestraße 70, 1334 empfiehlt eine große Auswahl fertiger Herrenhemden, sowie Kragen, Man⸗ schetten und Chemisetten, Herrenbinden, Glacé⸗, Seiden u. Fil-d'Ecosse-Pandschuhe, wollene u. baumwollene Unterjacken, Hosen⸗ träger u. s. w. zu den billigsten Prelsen. Roggenmehl 1308 bester Qualität, zu sehr billigen Preisen, auf Verlangen creditirt bis 1. November d. J. bet Jacob Stern nächst der Burg. Ein schönes möblirtes Zimmer 1344 nebst Cabinet wird auf der breiten Straße zu miethen gesucht. Anmeldungen wolle man bei del Exped. d. Bl. abgeben. Clacé-Handschuhe 8. 88 lace. Todes Anzeige. 1348 Heute Nacht um 3 Uhr ist unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Heinrich Friedrich Kellers Wittwe zu Ossenheim sanft dem Herrn entschlafen. Ihre Beerdigung findet nächflen Freitag den 17., Nachmittags um 3 Uhr, statt. J Die trauernden Hinterbliebenen. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 14. Mai 1872. Preußische Friedrichs d'or. fl. 9 57— ½ Pilsen, 9 40—42 Holländische fl. 10⸗Stücke„ 9 53—55 Ducaten. W e ee e eee Ducaten al marco„ 5 3436 20⸗Frankenstücke„ 9 2ʃ½—22½ Englische Sovereigns...„ 11 49—51 Nussische Imperi ales. 9 40—42 Dollars Old„ 42077 Istatlitischer Gottesdienst in Friedberg. ie ee 7 Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel 4 Schimpff. — Belt ie Ve bon J. diese e 1 Voran auschla die ein gründe