88 3 b vag vg Ju berkaufen. D tat ünes stemden Tamfttennamen Holz führen. zue d Dienstag den 16. April. 2 44. herhessischer! zeiger. 1 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Sriedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samflag — Amtlicher Theil. 1 Aus dem Großherzoglichen Reglerungsblatte ist zu publieiren: Nr. 18. sub 2. Bekanntmachung, die Anbetaumun herrührenden Königlich Sächsischen Kossenbillets betreffend. Friedberg am 13. April 1872. J elnes anderwekten Präclusivtermins für die Gültigkeit der älteren, aus der Crelrung vom Jahre 1858, Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Tit a pip. Ver or dun die Anderaumung eines anderweiten Präclussptermins für die Gultigkeit der älteren Königlich Sächsischen Kassendillets betreffend König von Sachsen 1c. 1c. 2c. finden Uns auf Grund dazu ertheilter Ermächtigung Unserer getreuen nach den Bestimmungen te 527 fg. des Gesetz, rten Kasseubillets gegen neue Kassenbillets der Creation vom Jahre 1867 eine Nachfrist von die Verordnung vom 30. August 1871 und Verordnungsblattes vom Jabre 1871) auf Ende December des vorigen Jahres festgesetzten Präclustotermin zu dem Ende Nachstehendes anzuordnen Wir Johann von Gottes Gnaden Stände bewogen, für den Umtausch der alteren, des Gesetzes vom 6. September 1855(Sei und Verordnungsblattes vom Jahre 1855) Frei sechs Monaten, von dem durch (Seite 203 des Gesetz⸗ an gerechnet zu gewäbren und und zur allgemeinen Kenntniß zu bringen: — Der Umtausch der vorge dachten älteren Kassenbillets der Creation Dienstnachrichten aus u gestattet. dagegen stattfinden. Von diesem Zeitpunkte ab sind alle bis dahin nicht derartigen Kassenbillets als gänzlich werthlos zu betrachten, und es kann weder eine nachträgliche Umtauschung derselben, auf die Rechtswohlthat der, ng, a „aus der Creirung vom Jahre 1855 herrührenden ; vom 3. Februar 1872. vom Jahre 1855 bei der Finanzhauptkasse zu Dresden und der Lotteriedarlehnskasse zu Leipzig bleibt noch bis mit dem J 29. Juni 1872 umgetauschten noch die Berufung Wiedereinsetzung in den vorigen Stand Gegeben zu Dresden, den 3. Februar 1872. Joch a nen. f Richard Freiherr von Friesen. dem Kreise Friedberg. Georg Briel II. von Friedberg wurde als Gartenschütze für diese Gemarkung bestellt. „ 4 Dieutsches Meich. Darmstadt. Das Großherzozliche Regte⸗ rungsblatt Nr. 19 enthält: f I. Bekannlmachung Globh. Propinzialdixection Staf⸗ kenburg, die Wahl der Geschworenen in der Probinz Starkenburg für sas. Jahr 1873 betreffend, II. Uebersicht det für das Jahr 1872 von Großher⸗ vogllchem Ministerium des Innern zur Bestreitung der Jommunalbebürsnisse in den Gemelnden des Kreises Wimpfen genehuliglen Umlagen. III, uetersicht der sük, das Jahr 1872 genehmigten Imlagen zur Bestteilung der Bedürfnisse der icraelilsschen Wen en des Kreises Vilbel. IV. Uebersscht der für das Jahr 1872 genehmigten Amlagen zul Bestrehung der Bedürfnisse der is raelllischen 4 ehe weinen des Kreises Neustabt. N zur Annahme und zum Tragen dens. Seine, Königliche Hoheit der Sroßhetzog haben Alergnädigst geruht: am 25. März Im(vangelischen Pfarrer Bauer zu Mainz die Erlaup⸗ +iß, zur Annahme und zum Tiggen, des ihm von dem Jonseil de la société frangaise de secours aux blessés des armises petliehenen Sauilälskieuzes und am 28. März et Frau Honorine Belluc, geb. Guepel zu Mainz, die Ellaudniz zur Annahme und zum Tragen des ihr von Seiner Majessär dem Könige von Sachsen derliehenen tinngtungsk.euzes für dle Jahte 1870 und 1871 zu theilen. e a VI. Nameneveränbetung. fame Königliche Hoheit tet Großherzog haben allergnäbsast gexuht: am 18. März um Jobannes Sauerwein von Zeilhard zu gestallen, laß berselbe in Zukunft att des bisherigen den Familien⸗ men Volk, am 49. Mälz dem Wilhelm Weber und br Margatekhe Görg von Nieber-Florstadt zu gestatten, di dieselden in Zukunft stalt ihres bisherigtn den — Zn der hiesigen Münze 11 dic Aus · hägung ven Reichsgoldmünzen, welche durch die et vor Kurzem möglich gewordene Vollendung ies von Herrn Hofmünzmedallleur Prosessor Schnitz⸗ ahn meisterhaft ausgeführten Avers stempels bis itt sich verzögert hatte, begonnen, und sind im Laufe dteser Woche de 200,000 Mark geprägt worden. 10,000 Zwanzigmarkstücke Gießen, Auch ven hiesigen Katholiken il, ine Petition an den Reichstag abgesandt worden, ß den Mitgliedern des Jesulten- Ordens als ohen der Aufenthalt und die Wirksamkeit, im Lichen Reiche durch ein Reichesgesetz versagt werde, und zwar mit Hinweisung auf dit Ver⸗ hältnisse in unserem Groß herzogthum.. Ulrichstein. Die„Frst. Pr.“ bringt von hier folgende Nachricht: Wir erhalten ein deuisches Reichs Remonte-Depot. Der Vertrag hierüber ist von der deutschen Reichsregierung mit der hes⸗ sischen Regierung und dem Grafen von Solms Laubach in diesen Tagen abgeschlossen worden und langen die ersten Hunderte von Pferden am 1. Juli hier auf dem Selgen⸗ und Wiesenhof an. Berlin, 12. April. Reichstagoßtzung. Bennigsen erklärte die Annahme seiner Wahl zum zweiten Viceprästdenten. Simson gedenkt mit warmen Worten der verstorbenen Deputirten Greil(Bayern) und Graf Strachwitz(Oppeln). Es folgten Wahl⸗ prüfungen. Darauf wurden die Uebeteinkünfte mit Spanjen und Italien, betreffend die Auedehnung der mit dem norddeutschen Bunde, geschlossenen Consularverträge auf das deutsche Reich, in erster und zweiter Lesung genehmigt. Es folgte sodann Berathung über die Consular- Convention mit Nordamerika. Die bei der Generaldiscussion von den Deputirten Schleiden, Kapp, v. Rabenau er⸗ hobenen Bedenken wurden durch den Bundesbe⸗ vollmächtigten König Punkt für Punkt widerlegt, Nachdem die Convention sodann speziell discuttrt worden, ersolgte unveränderte Annahme. — 13. April. Reichstagesitzungte Der eeste Gegenstand der Tagesordnung, den Handels- und Schifffahrtsvertrag mit Portügal beti., wurde in erster und zweiter Lesung unverändert angenommen. Es folgte die Berathung des Nachtrag⸗Etats pro 1872. Abg. Richter hob bervor, daß, entgegen einem früheren Reichstags beschlusse im Reichskanzler⸗ amte, die Stelle eines Departements Directors für Elsaß Lothringen, sowie die eines Abmtrali— säts-Chefs ohne Zustimmung des Reichstages ge⸗ schaffen worden seten, und beantragte zur Wahrung bes Budgetrechtes des Reichstages die zweite Lesung des Nachtragetate pro 1872 auszusetzen. Staats- mintster Delbrück erklärte, daß die erstere Stelle durch die Verhältnisse nothwendig geworden sel; weder bestellt, noch bezahlt. Die Bewilligung des Reschstages werde erst abgewartet. Nach Schluß der Discusston erklärte der Reichstag sein Ein⸗ verständniß mit dem Richter'schen Antrage, zu⸗ folge dessen die zweite Lesung des Nachtrug⸗Erats vertagt wird. 1 — Die„Erml. Volksbl.“ veröffentlichen fol- gendes Schreiben des Kaisers Wilhelm an den Bischof Krementz:„Mein Herr Bischof! Aus Ibrem Schreiben vom 22. d. M. habe Ich mit Wohlgefallen ersehen, daß Sie Meinet auch bei Gelegenheit Meines diesjährigen Geburtsfestes an heiliger Stätte fromm gedacht haben. Indem Ich Ihnen hierfür und für den Mir gewidmeten Glück⸗ wunsch verbindlichst danke, lege Ich Ihnen die freundlichste Bitte an das Herz, mit Mir Ihre Gebete zu Gott dem Allgütigen inbränstig darauf zu richten, daß Er die Seelen in Meinem Volke gnädig lenke, damit die Bewegung, welche sich vieler Gerzüther bemächtigt hat, zum gemelnsamen Heile der Kirche und des Vaterlandes in Frleden sich wieder ausgleiche. Berlin, 27. März 1872. Wilhelm.“ a — Der Kaiser ist von einem kleinen Unfall betroffen worden. Bei einem Besuche, den der“ Kaiser der Gemahlin des britischen Botschafters abstattete, hat er sich beim Austritt aus dem Wagen eine kleine Verstauchung des Fu ee zuge⸗ zogen, die aber ohne bedenkliche Folge geblieben ist. Das Allgemein befinden des Kaisers ist indeß ein durchaus befriedigendes und hat er z. B. die gewohnten Vorträge ununterbrochen entgegenge⸗ nommen. f — Bezüglich des Reichspreßgesetzes er⸗ haͤlt die„Schles. 31g.“ die inspirirte Meldung, daß ein solches für diese Session nicht mehr zu erwarten.„Wenn hie und da gemeint wird, daß die Regierung die Absicht habe, den Reichstag am Schlusse der Sesston zu überrumpeln, wie dieß im vorigen Jahr mit dem Dotationsgesetz ger schehen sei, so beruht diese Meinung nicht auf einer richtigen Combinationsder obwaltenden Um- ein Ad miralitäls- Chef sei, vom Reiche bislang stände. Die Regierung könnte das Gesetz unter den bestehenden Verhältnissen nur einbringen, wenn sie vom Reichstag selbst dazu gedrängt werden sollte, was wohl nicht im Interesse der Sache liegt.“ — Wie der„B. B. K.“ erfährt, verfügt nach den neuesten amtlichen Aufnahmen das Deutsche Reich gegenwärtig(einschließlich der nicht dienst ⸗ pflichtigen Jahrgänge) über nahezu 50,000 Seeleute. — Aus unterrichteten Kreisen wird der„Wes⸗ Zig.“ constatirt, daß die Reichsregierung gengigt sei, auf Vorschläge Frankreichs bezüglich der Zahlung der Kriegsentschädigung und der damit zusammen⸗ hängenden politisch-militärischen Fragen einzugehen, indessen seien die bisber zur Sprache gebrachten Finanzprojekte unannehmbar befunden worden. Dem „Schwäb. Merk.“ aber telegrapbirt sein Offiziöser, die Nachrichten süddeutscher Blätter über franzö sisce Verhandlungen wegen Zahlung und Ge- bietsräumung seien durchaus verfrüht. — Wie die„Germania“ meldet, eirtulirt hier eine Subseriptionsliste zum Zeichnen von Geldbei⸗ trägen für die Familien der Verurtbeilten Bebel und Liebknecht. Es befinden sich darauf die Namen von Mitgliedern aller politischen Parteien und es sind einzelne Beiträge zu 100 und über 100 Thaler unterzeichnet worden. Fulda. Die bischöflichen Conferenzen sind nach vier geheimen Sitzungen geschlossen worden und die Bischöfe reisten bereits am 12. d. wieder nach der Heimath. Gegenstand der Berathung war, wie verlautet, die Haltung gegenüber der Staats- regierung im Allgemeinen und dem Schulauf sichtsgesetz, sowie der Excommunitationsfrage im Speziellen. Die Beschlüsse sind unbekannt. Ein gemeinschaftlicher Hirtenbrief steht dem Vernehmen nach bevor. — Eine Anzahl Bürger Fulda's hat, während die Bischofs⸗Conferenz dabier stattfand, eine Adresse au den Fürsten Bismarck abgehen lassen, in welcher dieselben dem Reichskanzler für die Durchführung des Schulaufsichtsgesetzes tiefgefühlten Dank aus sprechen. Regensburg. Gegenüber den von Pro- testanten-Vereinen und Altkatholiken ins Werk ge; setzten Petitionen an den Reichstag um Austreibung der Jesuiten aus Deutschland hat das hiesige katholische Casino eine Petition gegen die Ver- suche, die priesterliche Thätigkeit oder gar den freien Aufenthalt der Mitglieder des Jesuitenordens im deutschen Reiche zu hindern, beschlossen. Karlsruhe. Nach einer Mittheilung der „Bad. L. 31g.“ ginge die Curie mit dem Ge⸗ danken um, auch von den Volksschullehrern der Erzdiöcese, und zwar von jedem Einzelnen, die förmliche Unterwerfung unter das Unfehlbarkeits⸗ dogma zu verlangen. Straßburg. Festprogramm für die Feier der Eröffnung der Universität: Am 1. Mai, Vor mittags 11 Uhr: Feierlicher Eröffnungsact im Schlesse; Nachmittags 3 Uhr: Festdiner; Abends: Beleuchtung des Münsters. 2. Mai: Festsahrt nach dem Odilienberg; Abends: Commers. — Von hier geht der„Spen. Ztg.“ folgende Mittbeilung über den Festungsbau zu. Die Stadt soll mit einem Gürtel von 18 Forts um⸗ geben werden, die in einer durchschnittlichen Ent⸗ fernung von einer Meile von der Enteinte der Stadt angelegt werden. Zunächst wird der Bau von nur 5 Forts im Nordwesten in Angriff ge⸗ nommen und ist die Ausführung mehreren Con- sortien von Maurermeistern übertragen worden. Der Bau ditser fünf Forts(die nach der„Nat. Zeitung“ die Namen führen werden: Wilhelm, Kronprinz, Melike, Roon und Werder) muß den 1. April 1875 vollstäudig beendet sein. Erst nach Vollendung dieser Forts wird mit dem Bau der übrigen 13 begonnen und dann eest, wenn diese sämmtlich vollendet sind, deren Kosten beiläufig auf 30— 40 Millionen Thaler geschätzt werden, erfolgt der Abbruch der gegenwärtigen Befestigungen. Metz. Die Außenbefestigung von Metz schreitet täglich vorwärts, und hierdurch ist Gelegenheit geboten, den inneren, engen Festungsgürtel zu erweitern. Bereits wurde eine Commisston ge- bildet, welche die näheren Modalitäten einer Er weiterung der Stadt über den inneren Festungs⸗ rayon hinaus zu berathen hat.— Auch bezüglich Bitsch besteht die Absicht, die Festungseigenschaft der Stadt ganz aufzuheben und nur die Citadelle oder eigentliche Bergfeste als Sperrfort beizube halten. Ausland. Oesterreich. Wien. Auf der franzö sischen Botlschaft ist, nach einer Mittheilung in der„Karlsr. Ztg.“, das Eintreffen eines Rundschreibens sig⸗ nalisirt, in welchem der Präsident der Republik es übernimmt, die fortgesetzten Rüstungsmaßregeln beruhigend zu commentiren und auf das Feier“ lichste zu versichern, daß Frankreich nicht entfernt etwas Anderes bezwecke, als die Armee wieder auf einen Stand zu bringen, der ihm gestatte, unter allen Umständen der alleinige Herr seiner Geschicke zu bleiben und in aller Sicherheit den Arbeiten seiner inneren Reorganisation obzuliegen. Frankreich. Paris. Der offiziöse„Bien public“ schreibt:„Die Bezithungen zwischen Frank, reich und Italien werden immer herzlicher. Herr Fournier hat vielen Erfolg auf seinem neuen Posten und rasch die Achtung der italienischen Regierung gewonnen. Was aber Herrn Nigra betrifft, so steht derselbe mit dem Präsidenten der Republik auf bestem Fuße. Nicht eine Wolke trübt also vas Verbältniß zwischen Frankreich und Italien.“ — Wie aus Paris verlautet, dürfte auf Antrag Remusat's eine gerichtliche Verfolgung wegen Veruntreuung von Schriftftücken aus dem Staatsarchiv eingeleitet werden. Bonapartistische Agenten, welche die Armee verführen wollten, sind in Versailles verhaftet werden. Auch sollen ver⸗ schiedene Beamte wegen bonapartistischer Propa⸗ ganda cassirt werden. Belgien. Brüssel. Ein Geistlicher aus Bordeaux befiadet sich hier, um hier zu peidigen und eine altkatholische Gemeinde zu gründen. Großbritannien. London. Das Ge- schwornengericht verurtheilte den Attentäter O'Con⸗ nor wegen Einschüchterungsversuchs gegen die Königin zu 20 Peitschenhieben und einem Jahre schweres Zuchthaus. Italien. Rom. Man spricht von einem Brief, den der Cardinal Antonelli auf den Wunsch des heiligen Vaters an eine einflußreiche Person der französischen Nation alversammlung gerichtet habe, um die ulttramontane Partei Frankreichs aufzusordern von der Pression abzustehen, die den Papst bewegen soll, Rom zu verlassen. Der Cardinal erklärt eine solche Abreise für ungelegen, da durch dieselbe die Uebel, von denen die Kirche betroffen ist, durchaus nicht gebessert würden. Spanien Madrid. Der Erzbischof von Madrid verbietet in einem Rundschreiben an dir Geistlichkeit die Spendung der Sakramente an solche Katholiken, die sich nur bürgerlich trauen lassen, und Bestattung in geweihter Erde, indem er die Civil⸗Ehe, welche in Spanien jetzt gesetz⸗ lich ist, als ein bloßes Conecubinat bezeichnet. Amerika. Washinton. Im Repräsen⸗ tantenhause brachte Peters eine Resolution ein, dahin lautend, daß die indirecten Schädenanspfüche durch eine Seitens der amerikanischen Commissions⸗ mitglieder abzugebende Erklärung als beseitigt zu betrachten seien und die Frage auf dem Wege eines freundschaftlichen Abkommens erledigt werden solle. Die Reselution wurde dem Ausschusse für auswärtige Angelegenheiten überwiesen. Darmstadt. Vor einigen Tagen stürzte in einer hiestun Brauerei ein 18jähriger Bursche in einen Kessel siedenden Biers. Er wurde zwar noch lebend hervorge⸗ holt, ist jedoch bereiis seinen gräßlichen Leiden erlegen. Darmstadt. Dieser Tage verlor der Auolaufer eines der bedcuundsten hies. Geschäfte eine, Werthpapiere im Betrag von mehreren Tausend Gulden, sowie etwa 150 fl. ba tires Geld enthalten de, Mappe. Als dieser Veriust in ies. Bläutern annoncirt wurde, erschien der dermalen bier wobnende Ritter gutsb.sitzer B. aus Hamburg auf det hies. Polizei und erklärte, er habe die fragl. Mappe am hacku hoc gefunden und solche einem dort siehenden Oclioi Ausseher übergeben. Die Mappe ist jedoch bis jetzt noch nicht abgeliefert worden und scheint der Empfänger, durch den fremoländischen Dialeet des Finders dreist ge⸗ macht, den baaren Inhalt der Mappe dem versprochenen Temkg lo vorgezogen zu haben, denn er ist mit dem Gelde durchgebrannt uno zwar wenige Minuten bevor er ver⸗ baftet werden sollte. Der Poltzei wid es wohl bald ge⸗ lingen, denselben zu ermiit in. Mainz. Vor einigen Abenden wurde ein hiesiger Mechanikus, ein sehr friedlicher Mensch, der Geschäfte im Gartenfelde hatte und dabei in Händel verwickelt wurde, kurch 2 Stiche in die Brust mit einem Dolchmesser derart verwundet, daß er fünf Minuten darauf eine Leiche war. Wiesbaden. Kürzlich fanden sich im Laden eines hiesigen Goldarbeiters zwei Engländer ein, um Gold⸗ waaren zu kaufen. Das veabsichtigte Geschäft wurde zwar nicht realisirt, der Goldarbeiter vermißte indeß nach dem Weggang der belden Herren einen sehr werthvollen Ring. Auf sofort erfolgte Anzeige bei k. Polizei⸗Direktion gelang es einem Schutzmann die beiden Gauner in einem Wagen auf der Biebricher Chaussee ausfindig zu machen und festzunehmen. Auf die Polizei ⸗Direction gebracht, läugneien die Herren den ihnen zur Last gelegten Dieb⸗ mahl; auch eine vorgenommene Untersuchung blieb resul⸗ tatlos. Bald indeß änderte sich die Sisuation. Der eine der sauberen Vögel batte das gestohlene Gut in dem Mund verborgen, aus dem es bei längerem Sprechen plötzlich zur Ueberraschung der Anwesenden hervorkam. Es fanden sich nicht ein, sondern drei Ringe vor, welche zusammen einen Werth von 2700 fl. repräsentiren. Würzburg. Am 10. d. früh kurz nach 5 Uhr zer⸗ platzte auf dem hies. Babnhofe eine Locomotive, wodurch ein Stalionsmeister bedeutend verletzt wurde, Locomotiv⸗ führer und Heizer kamen mit dem Schrecken davon. Aus Bayern. Der Maschinenmeister Heberlein hat eine Eisenvahnwigen⸗Bremse erfunden, durch welche ein im schnellsten Laufe befindlicher Zug sofort zum Stehen gebracht werden kann. Nach einem Berichte der„A. Abdz.“ wurde vorige Woche eine offizielle Extrafahrt über Holz⸗ kirchen nach Rosenheim und zurück über Grafing zur Erprobung der neuen Erfindung vorgenommen; die Ver⸗ suche sollen insbesondere auch beim Herabfahren auf der schlefen Ebene von Holzkirchen nach Westerbam, sowie beim Handhaben der Bremse von einem Coups aus einen üverraschend günstigen Erfolg gehabt haben. Trier. In einem Bürgerbause Triers war seit einem Monat ein neues Dienstmädchen angestellt. Weil ihr der Dienst zu schwer war, kündigte sie zum 1. Bpril. Bei ihrem Weggehen wendet sie sich zu ibrer ehemaligen Herrschaft und spricht in einem sebr herablassenden Tone: „Da sie meinen Namen vergessen konnten, so erlaube ich mir, Ihnen meine Karte zu üdermachen“, auf welcher der Namen„Käihchen N.. ß“ in zierlich gearbeiteten Buchst eben prangte. D. Frankfurt a. M., 13. April 1872(8.— 13. Böcsenwoche.) Die Börse hatte diese Woche eine förmliche Slurm⸗ und Drangperiode durchzumachen und die Speeu⸗ lation war in tausend Aengsten. Große Geldknappbeit, welche die Zinsen für Prolongationen auf 6— 7- 8% steigerte, die dielen Einzahlungen auf die neuen Banken u. s. w., der höhere Die cont in London und die Befürchtung, daß auch die preuß. Bank ibren Discont erböhen möchie, zwangen den geößern Theil der Speculanten, ihre Waare, die sie nicht halten konnten, zu verkaufen und diese Verkaufs⸗ lust nahm noch größern Umjang an als auch der Wiener Platz viele Zwangsverkäufe effectuiren mußte. Dem gegen⸗ über waren Käufer nur schwach vertreten, da man auf einmal vorsichtiger geworden und die Befürchtung begte, die Börse könnte sich noch mehr rückwärts concenkriren. Diese Lefürchtung bal sich nun mittlerweile als eine un⸗ degründele herausgestellt und auch die preuß. Bank bal ihren Discont nicht erhöbt, da sie gegenüber der Londoner Bank den Vortheil unbeschränkter Zetielausgabe bat und deßhalb dem Veik hr eher beistehen kaun. Heute Samstag ist die Stimmung unserer Börse wieder entschieden besser, doch bleiben die Kurse der sämmlichen Sp eculationseff eten noch weit hinter denen der vorigen Samstags zursick, was auch von den Preisen der Bankwerthe ailt, obwohl auch sie seit gestern anfangen sich zu erholen. Bahnen litten natür⸗ lich auch unter der allgemeinen Deroute, wenn allerdings weniger wie die Banken. Bayr. Os, bessisch. Ludwig. villiger, deßgl. österreich. Nordwest, Galizier und böhmische West. Prioritäten waren durchschnitilich um ½ 1% billiger zu baden und nur Pfanobriefe erhielten sich bei guten Preisen. Die Subsecipuon auf Süddeuische⸗Boden⸗ credil-Piandvriese war von sebr gutem Erfolg begleilet und war schon vor 12 Abends vollständia geschlossen. Deutsche Staatepapiere unbelebt, nur für österreich. Renten machte sich eint ies In teresse bemeikbar. Russen p eis⸗ valtend. Amerikaner: Staaten Bonds und Prioritäten die ganze Woche üder still und durchgängig billiger. Das Gleiche gilt von Loosen. Keine Modenzeitung hat eine grössere Verbreitung als Die Moden welt. Preis für das ganze Vierteljahr 45 kr. An trelflichen Original. Illustratio- nen ist die Modenwelt, ungeachtet ihres überaus niedrigen Preises, Wohl das bei Weitem reichhaltigste der- artige Journal. 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Mal l. 3, ö ormittags 9 Ubr, i unter dem Rechtenachtbeil des Ausschlusses von der Masse vorgeleden. In dem Termin soll glelchzeitig Aber die fernere Bedandlung dieser Sache deschlossen werden. Zur Bemessung der Gläubiger set demerkt, daß das vorhandene Vermögen die dis fetzt angemel“⸗ deten bevorzugten Forderungen nicht deckt. Friedberg den 2. März 1872. Großberzogliches Landgericht Frledberg. Reiß, Zimmermann, Landrichter. Landgerichts Ass ssor. Oeffentliche Aufforderung. 803 Die nach verzeichneten Immobilien, weiche den dabei bemerkten Personen in den Grundbüchern zu; zeschrieben sind, sollen deräußert oder veipfändet werden, ohne daf dad Eigembum genügend dargethan ist.— Dingliche oder sonstige Ansprüche an dieselden find bdinnen 3 Wochen dabier anzuzeiger, widrigen“alls das Eigentbum unterstellt und die vorliegenden Verträge desfätigt werden würden. IJ. Gemarkung Langenbergheim. 1) Kaspar Kalkbof von da: V. 44. VII, 541. 2) Jobannes Reinbatdt von da: 1.644. 701. 844. 1220. 1236. 1476. II 23. V,. 17. 56. XI 783. XII S2. 94. 137. XIII 35 61. 187 3. 187. XIV. 23. VII 91. 132. 155. VIII 58. 589. IX 156. X. 113. 1 214. 599,7. XIV, 128. 140. 254. 309.3. 309,5 ) Georg Röding von da: I, 762. 11.9. VII. 5,5. LI. 215. ** II. Gemarkung Ecartsbausen. Jacob Seckinger und Ehefrau, geb. Gärtner, don da: II,182— worauf kein Kaufschilling mehr zu⸗ sückstebt die Eigenthumsurkunde(Kaufbrief vom 16. Mai 860) sedoch verloren sein soll und welches noch„be⸗ chränkt“ eingetragen ist. III. Gemarkung Düdels beim. 1) Konrad Klink von da: 1II,257. VII,648. IL 35. VIII, 438. XII 254. XVI. 310. XXI, 297. ꝑIVII. 29. 2) Heinrich Epring von da: VI, 113. IV. Gemarkung Hainchen. 1) Jobannes Dillemutd IV. von da: IIL345, velches die Gemeinde Hainchen als Eigenthum de tnsprucht. 2) Jobannes Hammel von Rodenbach: VII. 108 bird von der Gemeinde Hainchen als Eigesihum be⸗ ensprucht. 8 3) Zobannes Schilling II. don Hainchen: v. 10. X 224. V. Gemarkung Stammbeim. Ooettliet Neichbold don da 1274. 275. VI. Gemarkung Pöchst an der Nidder. Johannes Belzer I. von da: IV 35. 170. VIL Gemarkung Altenffadt. 1) Pelnrich Kötter, Witwe, von da X, 74. ) Peter Kröll von da: X. 175. 11,610. 3) Dein tic tier von da: 11,315. 387. 611. 4) Petet Nepp von da: II 609. VIII. Gemarkung Bönstadt. Jeist Löwentbal ven da: 1 361, Kauspreis ift bezahlt, Kaufbrief aber nicht vollsändig aus qultlirt. IX. Gematikung Heeg beim. ) Georg Stahl von Ostbem: 1.442. 111,147. Ja, werden von Storg Knecht in Peegbeim als Figenthum beansprucht. 2) Johannes Bingel von Enzbeim: VII.82 „ird von Georg Kneqt ia Heegheim ale Elgenthum beanspru pt. Altenstadt am 12. März 1872. Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Milter. Oeffentliche Aufforderung. 1076 leber das Vermögen des Friedrich Rudo po haas und seiner Chefrau, Anna Maia, geb. Meieli, don Zauerboch b. Fr. ist formeller Corcurs eik innt vorden. Termin zur Beschlußfassung uber etwa mög⸗ liche gütliche Erledigung der Sache, beziehungeweise senftige, durch das Concuteveisahren bedingte Maß ngeln wur auf Muütwoch den 3. Juli I. J., Vormittags 9 Uhr, anberaumt und haben die G äubiger in diesem Termen, n welch m Forderungen und Anspiüche anzumelden ur d twalge Vorzugsrechte geltend zu machen sind, um so 7 zu eischeinen, als dieselben sonst ven der asse aus geschlossen werden. 5 t A am 10. April 1872. Oroßherzogliches Landgericht Frledberg. Netz, Zimmermann, Landrichler. Landgerichts ⸗Assessor. Vergebung von Bau- Arbeiten. „1065 Die zur Herstellung der Wilbelmekluche zu Bad⸗ Nauheim vorgeschenen, nachslebend verzeichneten Arbeiten sollen auf dem Submisfionswege vergeben werden. Dieselben sind veranschlagt: Steinhauerarbelt 6 fl.— kr. Schreinetracbeli 59„„ Welßbinderarbeit 1129 207, Tapezirrardeit 34„ 34„ Voranschlag und Accordsbedingungen tegen auf unterzeichnetem Kreiobauamt zur Einsicht offen. Die Offerten, welche die Abgebote nach Prozenten der Voranschlagssumme entholten müssen, sind spätestens dis Samstag den 20. April 1871 Vormutags 10 Uhr, daselbst verschlossen und mit der Ausschrift„Submissson zur Uebernabme der... Arbeiten an der Wüßtelms⸗ kirche zu Bad⸗Naubeim abzugeben. Friedberg am 11. Apel 1872. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u 6. Holz ⸗Versteigerung. 1050 Im Gemeindewald Nieder⸗Rosbach werden Mitt⸗ woch den 17. d. M. in den Distrikten Wasserdall und alter Hregwald nachstehende Holzsortimente öffeutlich meiftbietend veisteigert: 6,5 Raummeter Buchen⸗Scheitbolz, 123 4„ Prügelholz, 3,5 5 Eichen ⸗ 1 g 1 5 Nakel⸗ 3 3— Ac pen 3 48 5 Buchen⸗Stockholz, 1 4 Eichen · 2 15 Nadel⸗ 5 250 Stück Buchen⸗Wellen, 130„ Eicher⸗„ 120„ Nadel⸗ n 7 Läste Auerleiholz, 2 Stück Nadel⸗Stammholz, 0,34 Cubikmeter ent haltend, 3„ Buchen Stangenbolz, 0,10 Cabikmeter enthaltend, 1„ Eichen Stangenholz, 0,12 Cabikmetet ent⸗ baltedd, 57„ Nadel-Stangenbolz. 2,57 Cubikmeter ent⸗ haltend. Anfang und Zusammenkanft der Versteigerung Mor⸗ gens halb 9 Uhr am Pflanzgarten in der Vasserdoll. Nieder⸗ Rosbach den 10. April 1872. Großherzogliche re Nieder ⸗Rosbach. B Arbeits ⸗Versteigerung. 1074 Donnerssag den 18. April, Vormittags 10 ÜUbr, sollen auf dem diesigen Rathhause nachssebende Arbeiten und Lieferungen, welche beim Umbau eines Schornsteins in der Kreisrathswobnung vorkemmen, an den Wenigst⸗ nehmenden in Accord gegeben werden: l 1) Maurerarbeii laut Kostenüberschlag 27 48 2) Lieferung von Russensteinen 5— 3 5 von doppelten Robrsteinen 38 24 4 7 von Gußw aren(worunter ein s. g. Köder'schet Koch herd) 9 5) Weißdinderarbeit 21 32 6) Dachteckerarbett 10 7) Zimmerarbeit 6— Nach dieser Verfleigerung kommen zum Ausgebot die Pflasterarbeiten im Jabte 1872. bestehend in Reparatur arbeiten an veischiedenen Stellen in der Stadt. Friedberg den 12. April 1872. Großherzogliche Bürge meisseret Friedberg. bun c ar. N „N Holz⸗-Versteigerung. 1075 Montag den 29. April d. J., Vormiitags 9 Ubr, sollen in dem Fieiherrlich v. Died'schen Kurchwalde dahier 1) 300 Raummeter Buchen ⸗Scheil⸗ und flarkes Prügelbolz, 2) 5000 Buchen Piügelwellen und 3) 20000 Mittelwald Laubholzwellen von veischie⸗ denen harten Doliarten, da wo der Fahrweg den Gemmiweg durchschneidet oder del Negenwelter auf dem Fruchtspeicher öffentlich ver⸗ fleigert werden. 5 g Das Holz im langen Treiben wird zuerst veisteigert. Ziegendberg den 11. April 1872. Kltrchner. Rindviehpulver. 115 Bet Verfopfung, Abmagerung und Mangel an Freßluff, bei biouer und dünner Milch, sowie desonders zur Verbihtung des Müchsiebers wird dieses pulver mit sehr gutem Erfolge angewendet. Das Vieb bekommt dadurch cin desseres Aussehen und die Much wird reicher an Butler. Ein Pfundpacket mit Gebrauchs ⸗ anweisung 30 kr. Butterpulver verkürzt die Zeit des Butterns von Stunden auf Minuten, macht die Butter sester und schmackhafter und verbladert das rasche Ranzigwerden velselben. Ein Pfundpacket, ausreichend für reichlich 1000 Maaß Milch 30 r., balde Packete 15 kr. Stets vorrälbig det J. A. Windecker in griedberg. Arbeits ⸗Versteigerung. 1084. Donnerslag den 18. April, Vormittags 10½ Ubr, werten die bet Erbauung eines Häuschens über den Thiercadaverkarren erforderlichen Arbeiten und eie rungen an die Wenigfinebmenden versteigert, als: 1) Maurerarbeit, It. Kostenüberschlag 17 fl. 2 kr. 2) Zimmerarbelt 44„ 32 3) Schreinerarbeit 7 4) Sqclosserarbelt 5„ 48 5) Weiß binderarbelt e 6) Lieferung von 5 Köm. Mauerfleinen 14„ 40 7).„2000 Stück Russen⸗ fle inen. n Friedberg den 13. April 1872. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Roucar. Arbeits Versteigerung. 1078 Donnerstag den 18. April, Vormittags 9 Uhr, sollen auf Groß berzoglicher Bürgermeiflerei Ober⸗ * * lorstadt nachstebende Arbeiten und Lieferungen unter den vor der Bersteigerung dekannt gemacht werdenden Bedingungen an die Wenigfffordernden vergeben werden: Brechen, Fahrten und Zerschlagen von Unter⸗ haltungsfteinen, velanschlagt zu 429 fl. Gtabenarbeiten 50„ Assenheim den 13. April 1872. Der Bezirksbanaufseher Wen c. Hertenktagen Brodpreise vom 16. bis 30. April. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: f ½ Waizen, ½ Korn. 7 Korn, ½ Waizen. und Manschetten ꝛc. bet K. Friedrich neben der Post. Erste Sorte 4 8 19 kr. Zweite Sorte 48 17 tr. * 5 2„ 9* 7„* 3 0 5 1— 4.„„* 1 99 Ausnahmspreise: 3. Sorte 15 kt. bei A. esgel. Für Bad⸗ Nauheim: Kasseler Brod 4 g 20 kr. 4 Je en „* 1 4 5* Erste Sorte 48 19 kr. Zweite Sorte 4 8 7 kr. ** 2 5 90 17*„* 2* 87* * 5 1* 47⁰**„ 1* 47* Für Butz bach: Erste Sorte 2Kilogr. 18 kr. Zweite Sorte 2Kilogr. 16 kr. —*** 1* 1*— ** 7.* 4½*** 7* 4* Fleisch⸗ ze. Preise vom 16.—30. April. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 8 22 kr.„[Schweinefleischpr. Z 20 kt. Kuhfleisch, gem. 19„[Kammstück 5 Rindfleisch, gem. 19„ Leber⸗ u. Blutwurst 24 Hammelfleisch 18„ Bratwurst 4 Keil und Carre—„ Schwartenmagen 28„ Kalbfleisch 16„ Geräucherter Speck 32„ Keil und Carre—„ Dörrfleisch 28 Nierensett 214„ Schinken 1 Hammelsfett 18„Schmalz, ausgel. 32 Schmalz, unausgl. 28„ Ausnahmspreise: Bei N. Engel Dörtfleisch 26 kr. — Bei J. Ruppel Batwurst 26 kr.— Bel W. Heh Kammstück 2 fr., Leber und Blutwurst 20 kr., Brat⸗ wurst und Schwarlenmagen 24 kr. Für Bad- Nauheim: Och senfleisch pr. 8 22 kr. Schweinefleisch pr. g 20 Kuhfleisch, gem. 19 Leber- u. Blutwurst 24 „ ungem.— Bratwurst 30 kr. * 4* amm elfleisch 18„ Schwartenmagen 28„ Keil und Carre—„(Cervelatwurst 48 Kalbfleisch 16„ zleischwurst 28— Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 33„ Rierensett 21„ Dörrfleisch 3 Hammelsfett 16„Schinken 30 J Schaaffleisch—„ Solpeifleisch— Schmalz, ausgelassen 36 kr., unausgelassen 32 kr. Ansnahmspreise: Bei D. Fritz Schmalz, unausgel. 30 ke.— Nei W. Krauch Wiuwe Dörr ich 26 kr. Schinken 26 kr., Schwartenmagen 24 kr., Fleischwurs 26 kr. Biatwurst 26 kr., Schmalz, ausgel. 30 kt. unausgel. 28 kr. 0 Für Butzbach: Ochsenfleisch pr. 8 22 kr. Schweinefleisch pr. 20 kr. Kuhfleisch, gem., 18 Leber- u. Blutwurst 22„ Rindfleisch, gem, 18 Bratwurst W 2 Hammellleisch 18 Schwartenmagen 28„ Keil und Carre— Geräucher ter Speck— 0 2 * Kalbfleisch 15 Dörrsleisch Schaaffleisch— Schinken 2 Nierensett 24 Schmalz, ausgel. 30 Hammel et 18 Schmalz, unausgel. 28 Bei, W& ie 59 91 5 in u ncbeser; Auflage alle in den hiesigen 4. Lehr anstal ten chul I e r und guten Eirüänden deingeführten 1 Bae . Das 10 Jahre alte nie senkind aus Steinfurt 300 Pfund schwer, 5 5 1086 ist noch, Weh des morgigen Marktes zu sehen. Zu JZahlreichem Besuche ladet ein ö F. A. Lehmann. . P rovidentia, 1 e eee in Frankfurt a. M. und Mainz, Geschaftsnachfolgerin der Rheinischen Versicherungs⸗ Gesenschaft Section Mainz. 7 bene Grundkapital: Acht Millionen Gulden südd. W. Hierdurch dringen wir zur öffentlichen Kenntniß, daß dem Herrn Philipp Bernhardt K Abe eine Agentur obiger Gesellschaft sür Feuerversicherung übertragen worden ist. N t am 9. 1872. a 129 Die Section der„Providentia“ in Mainz. 1 Auf Borstebendes, Bezug, nehmend, halte ich mich zur Entgegennahme von Anträgen 23 Versicherungen gegen Feuersgefahr bestens empfohlen und demerke, daß die Pes mien billig und fest sind und die Versicherten niemals Nachschüsse zu leisten haben. Jibenstadt den 9. April 1872. Philipp Bernhardt. Die Leipziger ber- Velsichelungs⸗-Austalt, 1 gegründet im Jahre 1819, 793 emrfiehlt zum Abschluß von Versicherungen gegen Brand, Blitzschlag, Aidcdendiges Ausräumen ic. auf Mobiliar, Waaren, Maschinen, Vieh, Ernteerzeuanisse ꝛc. 10 bskigen, festen Sätzen unter ihren anerkannt voriheilhaften, liberalen Bedingungen, S. Fröhlich, Agent für Bad⸗Nauheim und Umgegend. 64 det att f. Die Gräfl. Gättuetti zu Asseuheim Herrenbinden, 790 empfiehlt ihren großen Vorrath von Warm⸗ und 5 Glacẽé Bau sechu Kallbaltspflanzen für Blumentische und Schmuckbeete. 5 d hen, Gen alle Sorten Gemüse⸗ und Blumenfaamen, Vanmwoll Unter jacken, 7 Pensérpflanzen zu äußerst billigen Preisen sow le Hosenträger in großer Auewöhl det Catalog und Preis auf Verlangen. Hermann Bechstein G icin duenne. 70 Brel tet te ße 70. 14 5* 1072 Sei Unterzeichnetem isty eine neue No Badebütte butt zu verkaufen. 5 ell sen Auost⸗ ung. Wasch- und Dade Zütten 1036. Ende Juni d. J. wird zu Bad⸗Nauheim, in den werden leihweise abgegeben. 4 Räumen des alten Kutsaals, eige 3 Tage dauernde SEbristian Koch, bostufer. N Rosen Ausstellung, wozu auch sonftige Decotations⸗ a und Eultutpflanzen zucelassen werden, fatifinden. An“ N meldungen von Auüsstellern find an das Comité der 35 et ame l Rösen⸗Ausffellung zu Baß Naubeim zu richten. Die N Prümiirung der Roßen findet am eren Tag der Aus⸗ 662 in eee Prima⸗ 7 ba — falt. Oer Termin wird später in den Blättern 1. bekannt gemacht werden. f N Das Präͤstdium 8 bes milleldersschen Gartendau-Vereine: ersteigerung. ieder Ern u Sohns-Fan bac. W. 1071 750 Erben des Jakob Scheuer III. cd bergen lassen in dessen Behausung am 25, und 6. April, Ein möblirtes Zimmer Morgens 9 Uhr aufangend, nachfolgende egceekse 1047 Lal zu ee verstetgern: Carl Frick 1 Wornhaus mit Garten, f Silber- und Goldsachen, Möbel und Hausgeräthe, Muaplsteme 8 und Welßzeug, ö Kleidunga fl 8 265 Friedr. 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Danksagung. 1083 Allen Denfenigen, die meine verstorbene liebe Frau zu ihrer letzten, Rübe äte geleitet haben, sage ich meinen We Dank. 34 11 1 r Becker. 4 Fir che ab un. ing N e e 5 dees Getraute: 0 N. Aprils Ftanz Nac Weckerling,* 0 und“ Schlossermeister, Witwer, und Elisabelha 5 aus Kaichen, des dasigen Ortebürgers und Lenpwitie Kätt Stoll eheliche ledige Tochter. 1. April. In Dillenburg! Friedkich 0 Spee biesiger Bürger und Metzgermeister, Wittwer, und Elisab⸗ bethe Weder von Dillenburg im Königreich Preußen, des verstorbenen dasigen Fuhrmann Johann Peter Weber eheliche ledige Tochte l! 2. Aprit. In Darmstadt. Erußt August ere hiesiger Bürger und Kaufmann, Wiltwet, und Kalbar Elisabeth Gertrude Mathllde in b des Gr ae lichen Hoftheaterkässters Wilhelin Winter zus Varmsta eheliche ledige Tochter.. Hosiada Ge taufte: L— 7. Aprih Den Sergeanten von der Sanmmanc schaft des 2. Bataillons des 1. Großherzoglichen Lauda wehrregiments Nr. 115, Friedrich Wilhelm Klöckner aus Berstadt eine ane Kälhchen enen gebenen den 4*³ März. 1 1 Beerdigte: 7 ii 11 11. April. Jakob Römmsch, Sohn des Spengle ec Johann Anvreed Roͤmmich dus Landstuhl, im K reich Bayern. Kappenmacher, zuletzt Seribenk, 115 25 Jahre 5 Monate 12 Tage, 1 am 9. Apfil. 5 Veramw. Medact.: dermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Auf, Odiges Bezug nehmend, beehre l ch anzu⸗ 5 des Kaise Hauptholl — gelteffe 0 * innerhalb Betresfe Zeitschri Sianon 7 Versuch auf An folgende