e Merock. — ier. Bier att der det den 12 ngen gef. et ptttn — 1 2 2258 — 3 222 2 M . oa 2 2 8 2 1872. Samstag den 16. März. 32. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — Amtlicher Theil. Betreffend: Frübiabrscontrol⸗Versammlung des Jahres 1872. Friedberg am 18. Februar 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachfolgende Bekanntmachung wollen Sje ortsüblich in domicilirenden controlpflichtigen Leute bringen lassen. eee Die Frübjahrscontrol-Versammlungen pro 1872 im Kreise Friedberg(1. Compagnie des 2. Bataillons 1. Landwehr ⸗Regiments Nr. 115) werden in nachstehender Weise abgehalten: A. Auf dem Exercierplatze zu Friedberg am 18. März, Vormittags 5 Uhr. Hierbei haben zu erschelnen sämmtliche Reservisten und die zur Disposition der Truppentheile beurlaubten sowie die zur Disposition der Ersatz⸗Behörde entlassenen Mannschaften aller Waffen des Groß— berzogthums und des Deutschen Reiches, welche in nachverzeichneten Bürgermeistereien domiciliren: Bauernheim, Beienheim, Bruchenbrücken, Dordeim, Fauerbach b. Fr., Friedberg, Bad, Nauheim, Wisselsheim. Am 18. März, Vormittags 10% Ubr, die Mannschaften vorgenannter Kategorien, welche in nachverzeichneten Bürgermeistereten domiciliren: Assenheim, Bönstadt, Dorn-Assenheim, Nieder- Mörlen, Nieder-Rosbach, Ober-Mörlen, Ober⸗Rosbach, Ober⸗ Woöllstadt, Ockstadt, Ossenheim, Rödgen, Schwalheim, Wickstadt. Am is März, Nachmittage 2 Ubr, die Mannschaften vorgenannter Kategorien, wesche in nachverzeichneten Ihren Bürgermeistereien veröffentlichen und zur Kenntaiß der in denselden Trapp. , a en Bürgermeistereien domsciliren: Ilbenstadt, Langenhain mit Ziegenberg, Melbach, Nieder„ Florstadt, Nieder- Wöllstadt, Ober- Florstadt, Reichelsheim, Staden, Steinfurth, Södel, Weckesheim, Wölfers⸗ heim, Wohnbach. B. Auf dem kleinen Exercierplatze bei Butzbach am 10. März, Vormittags 9 Uhr, die Mannschaften vorgenannter Kategorien, welche in nachbezeichneten Buͤrgermeistereien domiciliren: Bodenrod, Butzbach, Fauerbach v. d. H., Gambach, Griedel, Hausen mit Oes, Hoch- Weisel, Kirch- Göns, Maibach, Münster, Münzenberg, Nieder- Weisel, Ostheim, Oppers⸗ hofen, Pohl⸗Göns, Rockenberg, Trais- Münzenberg. Es wird hierzu demerkt, daß sammtliche Manuschaften die in ihren Händen befindlichen Militärpapiere zur Stelle mitzubringen baben. Die Großherzoglichen Herren Bürgermeister werden ersucht, sämmtliche Leute ihrer Gemeinden, die den genannten Kategorien an- gehören, obige Bekanntmachung mit dem Bemerken mitzutdeslen, daß sich dieselben bei Vermeidung der gesetzlichen Strafe pünktlich einzu⸗ finden haben, Jäger, Major und Bezirks Commandeur. Betreffend: Das Gesetz vom 10. October 1871 Jago, Fischerei⸗, Fort- und Feldpolizei⸗Gesetze. vom wegen Uebergangs zu dem Sttafgesetzbuch für das Deulsche Reich, inobesondere bezüglich der Polizeistrafgesetzgebung und der Preßpolizei⸗ Friedberg am 12. März 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Bönstadt, Hoch- Weisel, Ilbenstadt, Kirch-Göns, Maibach, Melbach, Nieder- Wöllstadt, Ober-Florstadt, Ober-Mörlen, Roͤdgen und Staden. Sie haben die Auflage in f dem Ausschreiben vom 12. Dezember v. J.(in Nr. 147 des Oberhessischen binnen 3 Tagen bei Vermeidung unangenehmen Einschreitens gegen Sie zu erledigen. Anzeigers von 1871) Trapp. Belreffend: Die Abnahme des Verfassungseides vom 1. Quartal d.. Friedberg am 14 Marz 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Dienstag den 2. April l. J., Vormittags 11 Uhr, findet die Ausschwörung des Verfassungseides auf dem Rathhause dahler durch die neu aufgenommenen Ortsbürger sowie diejenigen, welche sich verheirathet haben ohne Ortsbürger zu werden, aber in dem Kreise Frledderg heimathsberechtigt send, statt. Laden Sie dieselben hierzu vor und senden Sie bis zum 30. d. M. unfehlbar Bescheinigung hieruber, oder Bericht, daß Niemand vor— handen ist, der den Verfassungseid abzuleisten hat, an uns ein, sonst müßten wir Wartboten absenden. Die noch im Rückstand befindlichen nachstehend verzeichneten Leute sind bei 1 Rthlr. Strafe vorzuladen. Trapp. Georg Hofmann von Assendeim; Johannes Bromm von Boͤn⸗ stadt; Peter Hartmann Hch. Ph. Holler von Fauerbach b. Fr.; Karl Ludwig Eich von Friedberg; Nikolaus Damon IV. von Hoch- Weisel; Bernhard Steuernagel(J. von Bad Nauheim; Friedrich Wilhelm Merz von Nieder-Florstadt; Lorenz Pfeiffer von Ober-Mörlen; Franz Nikolaus Lang von Ockstadt; Heinrich Wilhelm Schreitz von Ober⸗ Florstadt; Heinrich Borntraͤger von Steinfurth; August Bommersheim und Ludwig Münch von Dorn⸗Assenheim. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- rungsblatt Nr. 13 enthält: I. Bekauntmachung Großb. Ministeriums des Groß erzoglichen Hauses und des Aeußern, die Ausführung der 5 31 und 49 des Reichsgesetzes vom 11. Juni 1870 ber das Urheberrecht an Schriftwerken, Abbildungen, musikalischen Compositionen und dramatischen Werken betr. II. Bekanntmachung Großh. Ministertums des In, nern, das Reglement über die Erhebung des städtischen Oclrois zu Gießen, insvesondere die Rückvergütung bes Oclrois von wieder auegesührtem Mehle belressend. III. Orbdensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 16. Jan. dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Gaulsheim, im Rreise Bingen, Jacob Winter II., das allgemeine Ehren— zeichen mit der Inschrist:„Für langjährige treue Dienste“, im 17. Jan, dem Hofmaler Ernst Schnitispahn in An— kennung seiner 30 fährigen treu geleisteten Dienste, das Rtterkienz 2. Classe des Ludewige-Ordens, am 19. Jan. em Bürgermeister der Bürgermeisterel Schwickartohausen, im Kreise Nibba, Johannes Nließ II., das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:„Für langjährige treue Dienste“, am 24. Jan. dem Bürgermeister der Bürger— meisterei Wippenbach, im Kreise Nidda, Friedrich Klein, das allgemeine Ehrenzelchen mit der Inschrist:„Für langjährige treue Dienne? und am 29. Januar dem Staltonsvorstand zu Offenbach, Bahn-Inspector Theodor Klöpper, das Ritterkreuz 2. Classe des Ludewigs-Ordens zu verleihen. IV. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 17. Februar dem Bahn— hofs-Inspector der Frankfurt Hanauer Eisenbahn Heinrich Freiherrn von Toussaint zu Frankfurt a. M., dem Bahn⸗ hossverwalter der Frankfurt-Hanauer Eisenbahn, Ludwig Gröbé zu Frankfurt a. M. und dem Maschinenmeister der Taunus⸗Eisenbahu-Gesellschaft, Heinrich Jordan zu Kastel die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihnen von Seiner Majeslät dem Könige von Sachsen verliehenen Ehrenkreuzes des Albrechts Ordens, am 18. Febr. dem praclischen Arzte und ersten Assistenzarzt an der medieinischen Klinik zu Heidelberg Dr. Bernhard Goldbeck, die Eclaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Könige von Bayern verliehenen Verdienstkreuzes für die Jahre 1870— 1871 und am 20. Febr. dem Saamenhändler Heinrich Keller zu Darmstadt, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem deutschen Kalser und König von Preußen verliehenen Kronen⸗Ordens J. Classe zu ertheilen. V. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 21. Februar dem Lehrer an der katholischen Schule zu Fürfeld, im Kreise Alzey, Philipp Weber, die erste katholische Schul⸗ sielle zu Ober-Olm, im Kreise Mainz,— am 24. Fedr. dem evangelischen Pfarrer zu Langenhain, im Dekanate Butzbach, Eduard Hainer, die evangelische Pfarrstelle zu Dorheim, im Dekanate Friedberg, dem zweiten lutherischen Pfarrer zu Groß Umstadt, im Dekanate Groß ⸗Umfladt, und ersten Schullehrer daselbst, Christian Diehl, die evang. Pfarrstelle zu Dalheim, im Dekanate Oppenbeim, dem evangelischen Diakonus zu Erbach, im Dekanate Erbach, Friedrich Gustav Römheld, die evangelische Diakonats⸗ slelle zu Groß-Bieberau, im Dekanate Reinbeim, und dem evangelischen Pfarramte-Candidaten Friedrich Textor aus Eudorf, im Kreise Alsfeld, die evangelische Pfarrstelle zu Schwarz, im Dekanate Alsseld, zu übertragen. VI. Dienstentlassung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 23. Februar den Schullehrer an der dritten evangellschen Mädchen⸗ schulstelle zu Bessungen, im Kreise Darmstadt, Christian Mahr, auf sein Nachsuchen von dieser Stelle zu entheben, und auf der zweiten evangelischen Schulstelle zu Nier⸗ stein, im Kreise Oppenheim, zu belassen.. VII. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die evang. Schulstelle zu Ober-Sorg, im Kreise Alsfeld, mit einem jäbrlichen Gehalte von 300 fl. 55 kr.; die evangelische Schulstelle zu Hopfgarten, im Kreise Alsfeld, mit einem jäbrlichen Gehalte von 300 fl. 38 kr.; die evangelische Schulstelle zu Usenborn, im Kreise Nidda, mit einem jährlichen Gehalte von 300 fl.; dem Herrn Grafen zu Stolberg⸗Wernigerode Gedern steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die erste evangelische Schulstelle zu Grebenau, im Kreise Alsfeld, mit einem jährlichen Ge— halte von 300 fl. Darmstadt. Gerichts-⸗Accessist Dr. Baruch Mainzer aus Pfungstadt wurde zum Advokaten und Procurator bei dem Hofgerichte der Provinz Starkenburg ernannt. — 12. März. In der zweiten Kammer wurden die Rechnungsnachweisungen der Staats- eisenbahnen und Staatstelegraphen, sowie der Eisenbahnschuldentilgungscasse während der Jabre 1866/68 sämmtlich als richtig anerkannt. Den nächsten Gegenstand der Tagesordnung bilden die Anträge der Abgg. Oechsner und Dumont, die Erweiterung der Reichsfestung und Stadt Mainz betr. Die beiden Abgeordneten begründen vor Allem das dringende Bedürfniß einer Erweiterung der Stadt Mainz. Die Ver handlungen mit der Reichsregierung hätten bis jetzt nur zu dem Resul⸗ tate geführt, daß dieselbe eine Vorrückung der Werke vornehmen wolle, jedoch nur gegen Zahlung einer Entschädigungssumme von 4 Millionen Gulden von Seiten der Stadt. Ein Gesuch der Stadt um ein Geschenk von 2 Mill. Gulden hiezu sei vom Bundesrathe abgeschlagen worden. Dumont verlangt jedoch diese 2 Mill. nicht als ein Ge⸗ schenk, sondern fordert sie als ein Recht, denn es handle sich um gegenseitige Interessen der Festungs- behörde und der Stadt. Backe, Wernher, Röder und Fink sprechen auf das Wärmste für die An- träge der beiden Abgeordneten der Stadt Mainz. Der Letztere hält es für eine Pflicht des Landes, die Kosten der Stadterweiterung zu tragen, wenn sich das Reich hiezu nicht herbeilasse; jedenfalls aber müsse der Stadt geholfen werden, um die— selbe vor dem Untergange zu schützen. Die Kammer nahm den Ausschußantrag an:„Die Regierung zu ersuchen, dem Antrage der Abgg. Dumont und Oechsner bei Prüfung der Mainzer Stadterweite— rungsfrage die thunlichste Berücksichtigung zu Theil werden zu lassen.“ Das von der Regierung vor gelegte Communalsteuergesetz wurde angenommen, jedoch statt der Heranziehung der ziehung der verworfen. in den betreffenden Regimentern angestellt. — Die Postanwärter Leister in Alzey und Stoll in Grünberg sind zu Postamts- Assistenten 8 Versetzt wurden: der Postsecre tär Gerbode von Bad- Nauheim nach Gießen; der Postsecretär Foucar von Gladenbach nach Bad— Nauheim; der Postsecretär Schmitz von Fried⸗ berg nach Gladenbach; der Postseeretär Neuschäfer von Langen nach Friedberg; der Postseeretär Platz ernannt worden. von Franksurt a. M. nach Langen. Gießen. Der Privatdecent an der Königl. Preußischen Universttät Marburg Dr. Theodor Langbans ist zum ordentlichen Professor in der midicinischen Facultät der Landes-Universität, ins- besondere für das Fach der pathologischen Ana— tomie und allgemeinen Pathologie ernannt worden. von derselben vorgeschlagenen halben Einkommensteuerkapi⸗ talien zu den Communalsteuern die Heran⸗ ganzen Steuer beschlossen. Die vom Ausschuß beantragte Heranziehung der Actiengesellschaften zu den Communalsteuern wurde Nach dem Reichsanzeiger sind Becker, Schmitt, Sec.⸗Ets. von der Reserve des 1. großh⸗ Inf.⸗(Leibgarde) Regiments Nr. 115, Hessig, Sec.-Lt. von der Reserve des 2. großh. Inf. Regiments(Großherzog) Nr. 116, alle drei im stehenden Heere, und zwar als Seconde⸗Lieutenants setze nicht eingegriffen. Wie es heißt, datirt die betreffende Cabinetsordre vom 2. d., d. h. also vom Jahrestage der Ratification des Versailler Präliminar⸗Friedens. a — 13. März. Die diesjährige Session des Bundesrathes wurde heute von dem Staatsminister Delbrück in Vertretung des Reichskanzlers eröffnet. — Die Ausprägung von Reichs⸗Goldmünzen auf Grund des Gesetzes vom 4. Dezember v. J. ist mit thunlichster Beschleunigung in Angriff ge— nommen worden. Es konnte mit der Ausmünzung in der Münze zu Berlin bereits in der zweiten Hälfte des Monats Dezember v. J. begonnen werden. In den Münzstätten zu Hannover, München und Dresden wurde mit der Ausprägung in der ersten Hälfte des Februar vorgegangen, wogegen die Ausprägung in den Münzstätten zu Frank⸗ furt a. M. und Karlsruhe erst in letzter Zeit ihren Anfang genommen hat. Zunächst sind nur Zwanzigmark Stücke geprägt und zwar bis 2. März d. J. in Berlin 35,096,860 Mark, in Frankfurt a. M. 18,600 Mark, in München 1,903,080 Mark, in Dresden 1,530,300 Mark, in Karlsruhe 200,000 Mark, zusammen also 41,046,160 Mark. — Das Unwohlsein des Fürsten Bismarck, welches denselben seit einigen Tagen an das Zimmer fesselt, ist, der„Nordd. Allg. Ztg.“ zufolge, ohne Bedeutung und wird sich nach ärztlichem Urtheil verlieren, wenn der Fürst durch einige Ruhe von der Schlaflosigkeit befreit wird, welche gewöhnlich die Folge von Ueberbürdung mit Geschäften ist. — Der gesammte Mobilmachungsplan ist einer Revision unterzogen worden und hofft man jetzt zu Risaltaten gelangt zu sein, durch welche die getroffenen Anordnungen noch schneller als dies bisher zum Staunen der Welt geschah, ausgeführt werden können. Es sind zu diesem Zwecke den sämmtlichen Behörden, welche dabei in Betracht kommen, bereits die bezüglichen Weisungen über⸗ mittelt worden. — Der„Provinzial-Correspondenz“ zufolge ist die Dotation folgendermaßen vertheilt: Es er- bielten Prinz Friedrich Karl, die Grafen Moltke, Roon und General Manteuffel je 300,000 Thlr.; die Generale Göben, Werder und Staatsminister Delbrück je 200,000 Thlr.; die Generale Voigts⸗ Rhetz, Fransecky, Alvensleben II. und Blumenthal je 150,000 Thlr.; Prinz August von Würtem⸗ berg, die Generale Alvensleben I., Zastrow, Manstein, Kirchbach, Bose, Stülpnagel, Pod- bielski, Kamecke, Stosch, Obernitz, Fabriee und Suckow je 100,000 Thlr.; dem König von Bayern wurden 300,000 Thlr. zur Vertheilung nach eigenem Ermessen überwiesen. Frankfurt. Die Berlin-Frankfurter Eisen— bahn soll von Werder oder Potsdam abzweigend, über Brück, Belzig und Zerbst gehen, bei Barby die Elbe überschreiten und über Calbe, Bernburg, Aschersletren, Sangerhausen, Artern, Franken— harsen, Mühlhausen und Hersfeld nach Frank- furt a. M. fortgeführt werden. N Stuttgart. In der Kammer der Abgeord— neten wurde die Interpellation Pfeiffer's wegen der Sonderstellung der würtembergischen Post Seitens der Regierung dahin beantwortet, daß kein Grund vorhanden sei, die Sonderstellung aufzugeben und eine Vereinigung mit der Reichs- post zu bewirken. Karlsruhe. Die von verschiedenen Abge— ordneten eingebrachte Gesetzvorschläge, betreffend die Untersuchung der öffentlichen Lehrwirksamkeit der Mitglieder religibser Orden oder ordensähn⸗ licher Congregationen und Abhaltung von Mis— sionen durch Mitglieder religiöser Orden, wurden, nachdem die Regierung ihre Zustimmung erklärt hatte, mit großer Majorität angenommen. Straßburg. Die„Straßb. Ztg.“ ver- öffentlicht den Lectionskatalog für das mit dem Berlin. Wie die Kreuz-Zeitung versichert, 1. Mai beginnende erste Semester der hiesigen betrifft der kaiserliche Amnestie Erlaß hinsichtlich Universität. Nach demselben werden gehalten der in preußischen Gesängnissen detinirten franzö⸗ werden: über protestantische Theologie 13 Vor- sischen Militärpersonen nur diejenigen, welche wegen lesungen von 5 Professoren, über Rechts- und militärischer Verbrechen verurtheilt sind; hinsichtlich Staatswissenschasten 18 Vorlesungen von 7 Pro- der übrigen wird in die Wirkung der Strafge- sessoren, über Medizin 25 Vorlesungen von 9 Pro- sessoren. Außerdem setzen 7 Professoren der früheren Akademie und der pharmaceutischen Schule ihre Vorlesungen fort. In den philosophischen histo⸗ rischen und philologischen Wissenschaften finden 27 Vorlesungen von 15 Profsessoren, in den mathe matischen und Naturwissenschaften 22 Vorlesungen von 11 Professoren statt. Ueber die Eröffnungs- feier meldet später ein besonderes Programm. Ausland. Schweiz. Bern. Die Volksabstimmung über die Annahme oder Verwerfung der revidirten Bundesverfassung ist auf Sonntag, den 12. Mai, festgesetzt. Flankreich. Paris. Thiers empfing den neuernannten Gesandten bei der italienischen Re- gierung, Hrn. Fournier, welcher diese Woche nach Rom abgehen wird. Nachrichten aus Rom be⸗ stätigen, daß der Papst entschlossen sei, in Rom zu bleiben. — Die Kosten für den Unterhalt der deutschen Truppen in Frankreich für die ersten sechs Monate des Jahres 1872 betragen 24,052,500 Frcs., nämlich für Lebensmittel 13,650,000 Fres.; Heizung 728,000 Fres.; Futter 8,733,000 Fecs.; Behandlung der Kranken 40,000 Fres.; Entschä⸗ digung für die Offizierwohnungen und Zurücker⸗ stattung an die Gemeinden 2,500,000 Fres.; Unterhalt der Gebäude und Kosten für den Bau der Baracken 2,000,000 Fres.; Schwimmschule 1500 Fres. 0 — Der„Agence Havas“ wird aus Spanien gemeldet, daß die Regierung die Armee concentrire und die Nationalgarde entwaffne. Es werde ver- sichert, der König sei, wenn nöthig, zum Kampfe entschlessen, um sich auf dem Throne zu behaupten. Belgien Brüssel. Man schreibt des „Indépendance“ aus Paris: In Folge von Vor- stellungen aus Berlin sind die Fortisications- Ar- beiten, die in den zuletzt von den Deutschen ge— räumten Provinzen stattfanden, sistirt worden.— Russische Agenten unterhandeln hier mit den Chefs der polnischen Emigration. Im Falle des Ge⸗ lingens dieser noch nicht bekannt gewordenen Ver— handlungen erläßt Rußland eine Generalamnestie. Italien. Rom. Prinz Friedrich Karl ist nach einem Aufenthalt von fast drei Wochen wieder abgereist und hat sich nach Neapel begeben. Rußland. Petersburg. Die Kaiserin reist in diesem Monat nach der Krim ab, wo sie bis zum Herbst verweilen wird. Der Kaiser be⸗ gleitet dieselbe bis Odessa. Petterweil. Die landwirtbschaftliche Creditbank in Frankfurt hat das von der hiesigen Gemeinde kürzlich controhirte Anlehen übernommen. Hachenburg. Wie schon gemeldet, baben auf der Eiseusteingrube„Herkules“ durch den Einsturz eines Schachtes acht Bergleute das Leben verloren. Mit dem Aussuchen der Verunglückten sind fortwährend etwa 20 Arbeiter beschäftigt. Hierbei fanden leider ein Bergmeister, ein Obersteiger und ein Fährmann, als sie die Stelle, an welcher der Einsturz erfolgt war, näher untersuchten, um ein rascheres Auffinden der Verunglückten zu veranlassen, und zwei weitere Bergleute, welche in den Schacht hinab⸗ gestiegen waren, ebenfalls in der Tiefe ihr Grab. Auch sie wurden durch einen Nachrutsch von Erdmassen plötz⸗ lich überschüttet, nachdem sie kaum die drohende Gefahr bemerkt und von einigen Bergleuten darauf aufmerksam gemacht werden konnten. Von den Ueberschütteten ist nur einer gerettet, zwölf derselben haben in der Grube ihren Tod gefunden und bis jetzt sind erst zwei dleser Unglück⸗ lichen herausgegraben worden. Erfurt. Die Lutherzelle in Erfurt, in welcher Luther seinen Bußkampf als Augustinermönch durchgekämpft, ist am 7. d. abgebrannt. Die Bibel mit Luther's Randbe⸗ merkungen, mehrere handschrifiliche Aufzeichnungen resorma⸗ torischer Männer, das Fremdenbuch, in welches sich ein Schiller, Goeihe, Alixander v. Humbold, die Königin Louise und Friedrich Wilhelm III. eingezeichnet hatten, sind ein Raub der Flammen geworden. Der berübmtie Todientanz, das Muscum des Waisenhauses, das Beller⸗ mann'sche Museum sind zu Grunde gegangen und mit ihnen viele werthvolle unersetzliche Gegenstände, unter anderen die kostbare Bibel mit der goldenen Schrift, welche mit Mühe den räuberischen„änden Napoleon's I. ent⸗ rissen worden. Nur noch die massiven Umfassungs mauern j nes eiwa nach 1266 erbauten Augustiner Eremitenklostecs stehen, durch dessen Pforten am 17. Auaust 1505 der Magister Martin Luther im Alter von 21 Jahren als Bettelmönch eintrat. ddinnung ttdidirten 12. Nai, apirz den schen Rt⸗ Vecht nach Nen be- „in Non r dtuischtn Monate 00 Fits. Spanitn tenttutrir: ptrte der · n Kanpse brbaupler. Sreibt bei t 701 Bor- mort- Ar⸗ uischen ge⸗ erden.— den Cet ttt Ge⸗ dert Ba⸗ telamntstit. 9 Katt if cen pittti 1 11 Kaiserin Oeffentliche Aufforderung. 752 Ote in der öffentlichen Aufforderung vom 1. Februar J. J. aufgeführten Besitzer der dort verzeichneten Immobilien wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, theils übren Erwerbtllel nachtragen lassen, können sich aber über den Erwerd derselben nicht urkundlich ausweisen. irgend einem Rechtsgrunde Ansptüche an diese Immobilien glauben dilden zu können, aufgefordert, solche binnen 3 Monaten so gewiß dahter geltend zu machen, als sonst die Veräußerungsurkunden ohne Rückficht auf ste bestätigt, deztebungsweise die betreibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe des Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermutbete Eigenthümer werden eingeschrieden werden. Irtedberg am 1. Februar 1872. Es werden deßdalb Dritte, welche aus Groß herzogliches Landgericht Friedberg. 8 118. 738 in Friedberg bei E. Oppenheimer. NB. Durch die neuen Verhältnisse sind diese Tabake als ganz besonders preiswürdig zu empfehlen. Kalserliche Tabaks⸗Manufactur Straßburg. Niederlage in Bad⸗Nauheim bei Ph. J. Weiß. Betreffend: Den Conkurs des Philipp Stier von Pobl⸗Göns. 753 Nachdem von Großberzoglichem Hofgericht der Provinz Oberhessen über das Vermögen des Philipp Stier von Pobl⸗Göns der förmliche Conkurs erkannt worden ist, werden bessen Gläubiger zu dem auf: Montag den 29. April a. c., Vormitiags 8 Uhr, anberaumten Liqui; dationstermin zur Anmeldung und Begründung ihrer Ansprüche an den Cridar unter Geltendmachung elwaiger Vorzugsrechte— dei Meidung des, ohne besonderes Präclufiodekrel, erfolgenden Ausschusses von der Conkurs⸗ 662 Kleesamen in unübertroffener Prima-Qualität bei W. Fertsch masse hiermit vorgeladen. Zugleich soll in dieser Tagfahrt über Zustandekommen eines Arrangements, Bestellung eines Massekuratores, Ver filberung der Masse und Wahl eines Gläubigerausschusses verhandelt werden und werden die ausbleibenden oder durch genügend Bevollmächtigte nicht vertretenen Gläubiger als den von der Mehrheit der erschlenenen gefaßt werden⸗ den Beschlüssen beigetreten angesehen werden. Butzbach den 8. März 1872. Großherzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gilmer, Fresenius, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. Uepskuchen! 165 stete frisch von der Müble bei Wilh. Fertsch. Bekanntmachung. 772 Zur Bermeidung weiterer, den Ausgang meines Professes mit Gastwirth G. Steinbäuser dahler be⸗ treffenden Anfragen sede ich mich beranlaßt biermit öffentlich»ekannt zu machen, daß, nachdem ic. ꝛc. Stein- bäuser meiner, auf Zahlung von 80 fl. füt gelieferte Arbeiten gerichteten Klage gegenüder die Einrede der Verlährung vorgeschützt bat, diese eingeklagte Forderung durch Urtbell Greßberzoglichen Landgerichts dabier vom 26. v. Mis. als verfährt abgewlesen worden . Die Kosten habe ich obendrein. Friedberg im März 1872. Johannes Fillmar, Mechanikus. Strohhüte 765 werden billigst ge waschen und sagonnfrt bel L. ir sch. Hir ch. Türk. Jurlscheuhonig 770 fst billigst zu baben bet eorg Groß. Aufseher⸗Gesuch. 141 Ein zuverlässiger Mann erhält bei 600 Thlr. tauernde Stellung als Aufseher. Fachkenninisse nscht bedingt. L. Heinicke, Köniagrätzerstr. 566 Berlin. 27 Ela freundliches möblirtes Zimmer, welchts mit dem 1. April bezogen werden kann vermiethel Ed. Trapp IV., W Dofgerschts ut vokat. 51 90 babe ein noch saß neues i ani n o h Auftrag billig zu verkaufen, 1 C.& Glück. Ein gewandtes Mädchen 20 wird für eine kleine pausbaltung zum sosoltigen Intritt gesucht. 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Für Bad⸗Nauheim: Kasseler Brod 4 F 20 kr. 5„en ** 1* 5* Erste Sorte 48 19 kr. Zweite Sorte 4g 17 tt. ** 2* 97 7** 2— 8.* * ne„ Für Butzbach: Erste S orte 2 Kilogr. 18 tr. Zweite Sorte 2Kilogr. 16 kr. „** 1„ 8 71„ 45*. 11 4 Fleisch⸗ꝛc. Preise vom 16.—31. März. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochseufleisch pr. 8 22 kr., Schweinefleisch pr. 2 20 kr. Kühfleisch, gem. 18„[Kammstück„ Rindfleisch, gem. 18„ Lebers u. Blutwurst 24 Ham melfleisch 18„ Bratwurst 292 Keil und Carre—„ Schwartenmagen 28„ Kalbfleisch 16„J Geräaͤucherter Speck 32 Keil und Carre—„ Dörrfleisch 2 Nierenfett 24„ Schinken. Hammelofett 18„Schmalz, ausgel. 32„ Schmalz, unausgl. 28 Ausnahmspreise: Bei N. Engel Dörtfleisch 26 ke. — Bei J. Ruppel Bratwurst 28 kr.— Bei W. Heß 743 von allen Salinen das anerkannt vorzüglichste, Kammstück 20 Kr., Leber und Blutwurst 20 kr., Brat⸗ billigst bel Gebrüder Grödel. wurst und Schwartenmagen 24 kr. 5 Für Bad- Nauheim: Sommer Pantoffel Och senfleisch pr. 8 22 kr. 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Für dasselbe wird in der Stadt eine Einzeichnungsliste in Umlauf gesetzt werden; auswärtige Theilnehmer werden ersucht, ihre Bethefligung bis zum Tage vorher im Hotel Trapp anzumelden. Abends 8 Uhr wird eine freie Vereinigung mit Gesang und Ansprachen unter Mit⸗ wirkung der beiden Männergesangvereine und der Dilettanten-Kapelle im Saale der Drei Schwerter veranstaltet werden. Zur Deckung der Auslagen wird von jedem Theilnehmer am Eingang ein Beitrag von 6 kr. als Minimum erboben. Indem wir unsere Mitbürger in Stadt und Land zu zahlreicher Betheiligung an diesen patriotischen Feiern einladen, sprechen wir die Bitte aus, daß durch Ausstecken der Fahnen der Stadt auch äußerlich ein dem nationalen Festtage angemessener Schmuck verliehen werden moge. Friedberg den 14. Marz 1872. Für das Fest⸗ Comité: Major Jäger, Dr. Köhler, C. Scriba, E. Trapp IV. Vorschuß-& Credit-Verein zu Reichelsheim. f(Eingetragene Genossenschaft.) 745 Es können von jetzt ab wieder größere Kapitalien bei biesigem Vorschußverein ange⸗ leget werden. Stetten. Sch mid. . ö 5 Bad- Nauheim. 739 Vom 17. d. M. an ist meine Wirthschaft wieder eröffnet. P. Kröll. Für bevorstehende Saison erlaubt mir mein Putz- und Modewaaren-Geschäft 776 in empfehlende Erinnerung zu bringen. Aufträge werden bei reellen Preisen möglichst rasch und geschmackvoll ausgeführt. K. Friedrich, neben der Post. LI. Frühjahrs- und Sommer⸗Damenjacken, Jacquets, Radfagons 2c. ꝛc. 8 5 frisch angekommen bei Mayer J. Hirsch. Patent 1870. Prämiirt in Cassel 1870.— Prämiirt in Darmstadt 1870. 166 Mit dem 1. Mai 1. J. beginnt ein zweites Abonnement auf Clavier⸗ Instrumente, wo Jedem Gelegenheit geboten ist, in den Besitz eines der Neuzeit entsprechenden Instrumentes auf leichte und angenehme Weise zu gelangen. Abonnements⸗ Bedingungen sende gratis Friedberg. 2 — 7 E. L. 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Aufnal von 5 neuen Mitgliedern. Einüben des Liedes:„El, so wolle mer emal“. Antrag auf Ernennung eines Ebrenpräsidenten. Der Präsident. Casino. 740 Sonntag den 17. März Damen⸗Casino. 72 Turner- Feuerwehr. 2 761 Sonntag den 17. d. M., Nach 2 mittags 3 Uhr, Uebung des Steiger⸗ Corps. Fal ck. 771 Vom 17. März an ift unser Gartensaal jeden Sonntag geöffnet. 225 4 8 Müller& Hertlein. Landwirthschastliches Casiuo für Friedberg und Umgegend 7509 Nächsse Versammlung Mittwoch den 20. März, Nachmittags 6½ Uhr, im Simon schen Saale. Tagesordnung: 1 1) Ueber Obsssorten(Referent Perr Lehrer Weine). 2) Ueber Zuckerrübenbau(Referent Herr Seibert]. 3) Ueber Grüntüngung(Referent derr Görlach, 1 4 der Ackerbauschule). a 3) Üeber Gppsdüngung(Referent Herr Lang, Zög⸗ ling der Ackerbauschul⸗). t 5) Ueber das Walzen(Referent err Jacobt, Zötz⸗ ling der Ackerbauschule). f Der Vorsitzende: Der Schriftsübrer: Daa s. Rücker t. 2 iehen. Au Eine Wohnung n aba ga e für ein Magazin oder Werkstelle abgegeben werden. 680 Jos. Hoffmann. dem von mir erkauften, früher Glaser Schulze schen Hause, Kirchgasse Nr. 447, wohne. Friedberg. Wittwe Stöppler. os billigst bei Georg Groß. Hafer⸗ und Strohlieferung. 774 Montag den 18. März d. J., Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Rathhause die Lieferung von 10 Malter Haser und 3 Fuder Kornstroh öffentlich an den Wenigst⸗ sordernden in Accord gegeben werden. 7 Friedberg am 14. März 1872. on Greßherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. i Fou car. 4 Garten-Versteigerung. storbenen Magdalena Wüstenfeld dahler gehörendes Grundstück: 5 Flur. Nr. Klst. Gemarkung Friedberg 8 5. 101. 230. Grabgarten vor dem Mainzerthor an den Mauergärten, öffentlich meistbietend versteigert werden unter dem An⸗ fügen, daß nur eine Versteigerung stastfinden und dei an⸗ nehmbarem Gebot dem Letztbiezenden die Genehmigung alsbald ertheilt werden soll. Friedberg den 14. März 1872. 5 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fo uc ar.. 5 1 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangtlische Gemeinde. f Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Sonntag Judita. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormittags: Herr Candidat Dor nes. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. ö Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Herr Missionsprediger Strobel Katholische Gemtinde. Samstag um 3 Uhr Nachmittags Beichte. Passionssonntag. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Morgens ½'8 Uhr. ö 5 Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Starke böhmische Dachlatten, Wilh. Fertsch. Stück 20 kr., bei 1 W 74⁴ Gebrüder Grödel. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 11 und eine Beilage.) 764 Ich zeige biermit ergebenst an, daß ich jetzt in Frische Ctin- und Repckuchen 773 Montag den 18. März d. J., Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Raihhause ein zum Nachlasse der ver⸗ t Seine Seiter. * itte, Letz, 38 tes bt, 3% iner ben 110 An ilrun eden erden mann. 1 fehl u b lge'sen töppler. wuchtr etung, 66(0 Uh. 5 1% Nein den Beuigz⸗ 5714. U Geilage. Güter⸗Versteigerung. 718 Montag den 18. März d. J., Vormittags 11 Ubr, sollen in diesigem Ralhbanse auf freiwilligen Antrag die den Kaufmann und Baruch Grödel's Erben in den Gemarkungen Friedberg, Fauerbach und Ockstadt zustedenden Güterflücke Flur. Nr. Klfir. 4. 7. 141. Acker am Sodenweg, 4. 55. 119. im Ellern, 1. 14. 267. am Holderbusch, 4. 93. 409. obig dem Dienbetmerpfad, d. 125. 302. Acker an der Wüstung, 10. 69. 166. Grabgarten an der Burg Fried⸗ berger Grenze, erbabtheilunge halber nochmals öffentlich meiftbietend verstetigert und bei arnehmdaren Geboten den Letzt⸗ bietenden die Genehmigung alsbald ertheilt werden. Friedberg den 12. März 1872. Grob heizogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Holz- Versteigerung. 713 Montag den 18. d. M. werden von Morgens 9 Uhr an in dem Doman'alwalddistrikt Kellerderg, Schlag XII., dei Ober⸗Rosbach ö A. Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 8— Eichen · 5 48 15 Birken⸗Prügelbolz, 30,6 Eichen- 5 18 8„ Stockholz, 300 Stück Buchen⸗Wellen, 7012 9 Eichen⸗— 46 Läste Späne, 200 Stück Eichen⸗Stämme von 15—56 Centimeter Durchmesser und 3— 12 Meter Länge, 17 Stück Eichen⸗ Stangen von 11—14 Centimeter Durchmesser und 3—5 Meter Länge verdeigert. Ober- Rosbach den 9. März 1872. Großherzogliche Oberförsterel Ober⸗Rosbach. Strack. Holz versteige rung 754 Die Käufer des am 9. Februar l. J. im Freiberl. don Ritter'schen Walde zu Hof Hasselbeck verkauften Holzes werden hiermit aufgefordert, die Abfuhr desselben dis den 22. März v. J. zu dewerkstelligen, indem eine Verlängerung des Abfuhrtermins wegen Bedauung des Koch'schen Ackers, auf welchem die Abfuhr nur allein möglich ißt, nicht staltfinden kann. Friedberg den 14. März 1872. J. A. der Freiherrlich v. Ritler'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim. Deidt. Holz⸗Versteigerung. 732 Mittwoch den 20. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Gräflich Solms⸗Laubachischen Walde zu Engelthal folgende Holzsortimente öffentlich meiftbie tend versteigert werden: 25 Stecken Elchen⸗Scheitholz, „Buchen⸗Prügelholz, 14 5 Eichen⸗ 7 49 4„ Stockholz, 1000 Stück Buchen- Wellen, 170„ Eschen⸗ 5 Birken⸗ Besenreiser) und 850% Sa erte deln 0 Engelthal am 12. März 1872. Die Gräflich Solms Laubachische Rentei. Brau burger. Jagd Verpachtung. 733 Freuag den 22. März d. J., Nachmittags 1 Uhr, soll die der Gemeinde Bruchenbrücken gehörige Feld jagd, ausübbar auf 3000 Localmorgen, auf 6 Jahre meisibletend derpachtet werden. Das Jagdgebiet ift 15 Minuten don der Eisenbahnflatlion Nieder⸗Wöllffadt entfernt und wird vom Wetterfluß durchströmt. Bruchenbrücdken am 13. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterel Bruchenbrilcken. Wagner. Bekanntmachung. 734 Die am 29. Februar d. J. im Gambacher Ge⸗ meindtewald abgebaltene Holzversteigerung hat die Ge— nehmigung erhalten und ist der erste Fahrtag bei trockener Wilterung auf Montag den 18. März festgesetzt worden. Gambach am 12. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisteret Gambach. e e ee Höchst wichtig für Bruchleidende! 55 Wer die bewährte Heilmethode des bekannten schwelzersschen Brucharztes, Krüsi- Altherr, in Gals, Kt. Appenzell, kennen lernen will, kann bel der Exp. dleses Blaltes ein Schristchen mit Belehrung und vielen 100 Zeugulssen in Empfang nehmen. 32. Bberhessischer Anzeiger. Pferde⸗Versteigerung. 735 Montag den 18. d. M., Vormittaas um 11 Uhr, werden in der Cavalerte-Caserne zu Butzbach 5 zum Cavalertedienst unbrauchbare Pferde meiflbtetend ver— fpeigert. Butzbach den 13. März 1872. Der Prästs der Pferdeverkauf⸗Commission: v. Follen ius, b Rittmeiffer und Eskadronschef. 28 ˖ Holz-Versteigerung. 736 Dienstag den 19. März, Morgens 10 Uhr, kommen in dem an der Landffraße gelegenen Gräflichen Oecono— miebof zu Ulbpe zur öffentlichen Verstetgerung: 1) 80 Stück Fichtenstangen von 8—9 Centimeter Durchmesser, 10—11 Meter Länge, 2) 1647 Stück Fichtenssangen von 5— 6 Centimeter Durchmtsser, 10— 11 Meter Länge, 3) 1200 Stück Fichtenstangen von 3-3 ½ Centimeter Durchmesser, 5—6 Meter Länge, 4) 1600 Stück geschnittene Dachlatlen. Das Fichten⸗Stangenholz eignet sich vorzugsweise zu Leiterbäumen, Hopfen, Latten⸗ und Bohnenstangen. Utphe den 13. März 1872. SDenucke l, 8 e Holz-⸗Versteigerung. 746 Montag den 18. März d. J., Vormittags 10 Uhr, werden in dem Nieder⸗Moörler Gemeindewald, Schlag Nr. 13 dem Forfthaus Winterstein gegenüber, nach- verzeichnete Holzsortimeute verstelgert: 2500 Wellen Birken, Eichen-Durchsorstungsholz, 2668 Acpen⸗Durchforstungsholz, 50 Nadelbolz, 47 Läste Allerleiholz. Sodann werden im Schlag Nr. 18 und 19 am Pof Hasselbeck von 12 Uhr aufangend versteigert: 12 Raummeter Eichen Scheitholz, 5,5 9„ Prügelbolz, 18— RNadel⸗„ 0.8 5 Erlen⸗* 10.8 67 Nadel⸗* 137 Wellen Buchen, 360„ Btiken, 3225⁵„ Aopen, 1511 Nadel, 7 222 Läste Allerletholz, 6 Stück Eichen⸗ Bauholz, 2,68 Meter, 13 y Nadel⸗Stämme, 1.94„ Zahlungstermin 1. Oktober 1872. Nieder⸗Mörlen den 13. März 1872. Großherzogliche Bürgermelsterei Nieder⸗Mörlen. M öð b 6 g 7 Markt⸗Anzeige 2* 750 Der erste diesjährige Markt wird Dienstag den 26. März d. J. dahter abgehalten. Es wird dies mit dem Anfügen veröffentlicht, daß für diesmal ein Vlehmar't nicht stattfindet. Bad Nauheim am 14. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisteret Bad⸗Nauheim. Schutt. Holz- Versteigerung. 755 Die am 5. d. M. in blesigem Gemelndewalde stattgebabte Holzversteigerung bat die Genehmigung er ⸗ balten und it der erste Abfahrtag auf Montag den 18. d. Mis. festgesetzt worden. Absahrtermin bis 15. April I. J. an den Tagen Montag, Mittwoch und Freitag von 7 bis 12 Uhr Vormittags. 7 Ober⸗Mörlen am 14. März 1872. N Großberzogliche er Ober⸗Mörlen. NN Steinkahlen, 34 namentlich auch Schmiedekohlen, verkauft zu billigen Pretsen die Ziegelei am Bahnhof zu Nauheim. Durchsichtige Glycerinseise! 30 anerkannt bestes Miite! zur Verschönerung der Haut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. Vilb. Fertsch. Maschinengarn 104 und Einschlagbaumwolle, sowie alle Sorten Strickgarne empfehlen a 1 Geschwister Schloß. Bad⸗ den. Möbel-, Spiegel- und Capeten-Lager, 587 größte Auswahl in Rouleaux und Vorhangleisten, Sommerfjalousien in allen Größen empfiehlt H. Blensdorf, dei Tapenler Düngemittel Chemischen Fabrik Griesheim 586 in Frankfurt am Main. Sauere phosphorsauere Kalke(Superphosphate) zur Düngung des Getreides, für Rüben, Wiesen, Gemüse, Futtergewächse, Reps u. s. w. in drei Sorten. Phosphorit⸗ Phosphat, das rohe Knochenmehl er⸗ setzend, pülsedunger. 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