fiche 1872. Oberhessischer Anzeig lan ö— 1 Ne 2 turen —— det. n Hütter. cn n veisehen den sagt die — — b der Söhne, 1 a. N — eee LU geger ent- A gttadete r 1 Tuer N t lech erte ver Sten shte t erßt in I. 7 Rudolf — er neee, ver. t Mergel en et beserden tt puer 1 Sed bekennt t Ne dig 1 Octane“ „ Funttet ves r stitt un act 1 seht ben der vun W jube. Donnerstag den 15. Lebruar. M 19. 42 enthält die amtlichen Erlaffé für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag 0 Fuͤr die Monate Februar und März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Abg. Kraft hat seinen Bericht über die für 1872 zu 1,280,000 fl. ver- anschlagten Zinsgarantien für die subventionirten Eisenbahnlinien erstattet. Er beantragt, nachdem er die Möglichkeit eines Ankaufs der von der Ludwigsbahn gebauten neuen Linien aus Mitteln der französischen Kriegscontribution erörtert, Ver- willigung der geforderten Summe. Hierbei geht aber der Ausschuß von der Erwartung aus, daß a) dae Baucapital der oberhessischen Eisenbahn— gesellschaft genau nach den Bestimmungen der Concesstion berechnet werde, und b) daß die Re— gierung über die Feststellung des Baucapitals der oberhessischen Eisenbahnen und der Reinerträgnisse der unter Zinsgarantie stehenden Bahnen den Ständen so bald als thunlich detaillirte Vorlage mache, und daß die Rectification der Zuschüsse bis nach Prüfung dieser Berechnung vorbehalten wird. Weitere Anträge des berichtenden Ausschusses be— zwecken, daß die Regierung mit allen ihr zu stehenden Mitteln die Fortführung der vom Staate garantirten Bahnstrecken bis an andere Haupt— eisenbahnlinien erstrebe und keine weitere Con- cessionen ohne Zustimmung der Stände ertheile, namentlich bei weiteren Concessionen an die Lud— wigsbahn die Interessen der Staatscasse an der Beschränkung der übernommenen Zinsgarantie und die der betreffenden Gemeinden an Milderung der übernommenen Lasten nach Möglichkeit wahre. Zum Schluß wird beantragt, der Regierung an— beimzugeben, ob nicht und zu welcher Zeit die Mittel zur Deckung der übernommenen Zinsgaran⸗ tien dadurch gefunden werden könnten, daß man den seitherigen Modus der Tilgung der Staats- eisenbahnschuld, wonach bedeutend mehr, als das gebotene Minimum, abgetragen wird, verändere. — Hofgerichts⸗Advocat Obly bat wegen eints im„Hessischen Kirchenblatt“ enthaltenen Schmäh— Artikels bei dem hiesigen Stadtgericht Anklage erhoben. In Folge dieser Anklage wurde bei Buchdrucker G. Otto dahier Haussuchung nach dem Manuscript des Artikels vorgenommen, und Buchdrucker Otto soll den Pfarrer Baist von Ulsa, gegen welchen die Anklage zugleich gerichtet war, als den Verfasser bezeichnet haben. Mainz. Der hiesige Advocat⸗ Anwalt Carl Weber ist zum Rath bei dem Landgerichte zu Colmar ernannt. Berlin. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ enthält eine scharfe Abfertigung der„Kreuzztg.“ wegen deren eppositioneller Stellung gegen die Reglerung und insbesondere gegen den Ministerpräsidenten. Der Schluß dieses nun in seinem Wortlaut vorliegen- den Artikels lautet:„Die in Gemeinschaft mit Herrn Windthorst übernommene„Vindikatien des monarchischen Princips gegen parlamentarische Majoritäts⸗Wirthschaft“ gegenüber einem Staats manne, der im Dienste Sr. Majestät des Königs mehr vollbracht hat, als die„Neue Preußische Zeitung“ je versucht hat, ist eine Folge davon, daß diese Zeitung, unter unfähiger Leitung der ultramentanen und polnischen Strömung sich kri— tüklos hingegeben hat und aus ihrer alten Bahn gewichen ist. Die klare und kühne Leitung, welche ihr ihre erste Redaction bei ihrer Entstehung vor— bezeichnet hatte, auf der sie der damaligen Regie rung und dem Vaterlande in preußischer Treue namhafte Dienste leistett, bat heut zu Tage einer impotenten Verkommenheit Platz gemacht, in welcher dieses Blatt, in Ausbeutung des unter seinen ersten Leitern erworbenen Ansehens, sich dazu hergibt, den persönlichen Einflüssen verkannter Staatsmänner zu dienen, welche die Monarchie im Stiche ließen, als dieselbe ihrer Dienste am dringendsten bedurfte. Es ist eine lehrreiche Er— scheinung, dieses mit erheblichen Opfern der per— sönlichen Anhänger preußischen Königthums be— gründete und verbreitete Blatt beut zu Tage im Verein mit römischer und polnischer Propaganda als Mitkämpfer der„Germania“, der Rheinbund— presse, der Welfen und der Poznanki'schen und Torunski'schen Provinzialblätter zu erblicken.“ Berlin, 11. Febr. Das neue Schulauf⸗ sichtsgesetz hat in der von dem Abgeordnctenhause angenommenen Fassung folgenden Wortlaut:„Wir Wilhelm von Gottes Gnaden König von Preußen zc. verordnen in Ausführung des Art. 23 der Ver- fassungs-⸗Urkunde vom 31. Januar 1850 mit Zu— stimmung der beiden Häuser des Landtags für den Umfang der Monarchie was folgt:§. 1. Unter Aufhebung aller in einzelnen Landestheilen ent— gegenstebenden Bestimmungen steh: die Aussicht über alle öffentlichen und Privat-Unterrichts- und Erziehungs⸗Anstalten dem Staate zu. Demgemäß handeln alle mit dieser Aufsicht betrauten Be— hörden und Beamten im Auftrage des Staates. — F. 2. Die Ernennung der Local- und Kreis- Schulinspectoren und die Abgränzung ibrer Auf— sichts-Bezirke gebührt dem Staate allein. vom Staate den Inspectoren der Volksschule er— theilte Auftrag ist, so sern sie dies Amt als Neben- oder Ehrenamt verwalten, jederzeit wider ruflich. Alle entgegenstehenden Bestimmungen sind aufgehoben.— F. 3. Unberührt durch ditses Gesetz bleibt die den Gemeinden und deren Or— ganen zustehende Theilnahme an der Schul-Aufsicht, so wie der Art. 24 der Verfassungs Urkunde vom 31. Januar 1850.— F. 4. Der Minister der geistlichen Unterrichts- und Medicinal Angelegen- heiten wird mit der Ausführung dieses Gesetzes beauftragt. 13. Febr. Abgeordnetenhaus. Schluß— berathung über das Schul⸗Aussichtsgesez. Der Cultusminister erklärt, daß die Regierung aller— dings die Absicht habe, die evangelischen Geist— lichen in den Schul-Inspectorenstellen zu lassen, weil dieselben sich bisher keine Uebergriffe heraus— genommen hätten. Sollten in dem Gebiete der evangelischen Kirche ähnliche Conflicte ausbrechen, wie im katholischen Lager, so werde die Regierung ohne Bevenken die Spitze des Gesetzes auch gegen die evangelischen Geistlichen kehren. Fürst Bis- murck, wiederholt das Wort ergreifend, hebt ber— vor, daß das Amendement Rauchhaupt(welches die Ernennung der Kreis Schulinspectoren der Regierung, die der Local-Schulinspectoren dagegen der Geistlichkeit zuweist) der Regierung für den Augenblick gewähre, was sie brauche, aber nur für den Augenblick. Der Ministerpräsident drück, seine Verwunderung aus, daß die conservative Partei die Regierung in dieser Frage nicht untere stütze. Die Regierung beabsichtige jedoch keinen Compromiß im Sinne des Rauchhaupt'schen Amende— Der ments, dieselbe werde zur Annahme des Gesetztes jedes constitutionelle Mittel in Anwendung bringen. Die Generaldiscussion wird geschlossen. Bei der Specialdiscussion des Schul-Aufsichtsgesetzes wird §. 1. nach den Beschlüssen der Vorberalhung an- genommen. Bei F. 2 betont Fürst Bismarck gegenüber Reichensperger, daß er die katholische Geistlichkeit nicht einer antinationalen Haltung angeklagt, sondern nur uusgeführt babe, daß solche einzelne Symptome an tinationaler Kund- gebungen nie bei der französischen oder polnischen Geistlichkeit vorkommen würden, wie bei der deutschen, welche offen und gesetzwidriger Weise als Schul- inspectoren den Unterricht in der deutschen Sprache zu beschränken suchen, oder, wie wir in den baye⸗ rischen klerikalen Blättern lesen, welche offen die Franzesen als einzige Rettung bezeichnen. Er be⸗ streite nicht, daß nationale Gesinnungen bei einem Theil der katholischen Geistlichkeit vorhanden seien, sie seien aber in der Minorität und mit Bann und Excommunication bedroht. Nachdem die §§. 2, 3 and 4 einzeln genehmigt sind, wird das ganze Gesetz bei namentlicher Abstimmung mit 207 gegen 155 Stimmen angenommen. — Die„Spener'sche Zeitung“ schreibt:„Be⸗ kanntlich hatte die preußische Regierung beim plötz⸗ lichen Ausbruche des Krieges gegen Frankreich dem norddeutschen Bunde den preußischen Staats- schatz in Höhe von 30 Mill. Thalern zur Ver- fügung gestellt. Wie man hört, ist die Rückzahlung dieses Vorschusses aus den bisher erfolgten Zah— lungen der Kriegsentschädigung nunmehr erfolgt.“ Stuttgart. In der Sitzung des Adge— ordnetenhauses interpellirte der Abgeordnete v. Varn— büler den Minister des Auswärtigen, ob es wahr sei, daß anläßlich der Ausweisung der Deutschen aus Frankreich eine Anzahl Würtemberger unter die französische Fremdenlegion gekommen seien und das Ministerium dieselben loszulösen gesonnen sei. Karlsruhe. Da die jetzigen Rheinübergänge nicht mehr genügen, so sollen an den 8 Rhein- übergängen Neuenburg-Chalampe, Sasbach- Mar- kolsheim, Weisweil- Schönau, Kappel-Rbeinau, Ottenheim⸗Gerstheim, Freistett-Gamsbeim, Greffern— Drusenheim, Plittersdorff-Selz Schiff- oder Joch brücken mit Holzeonstruction hergestellt werden. Straßburg. Seit ungefähr 14 Tagen ist der Einzelverkauf von Zeitungen hier untersagt; die Zeitungskioske sind geschlossen, an einer Straßen- ecke nur stehen zwei Männer, davon einer die „Straßburger Zeitung“, der andere den hiesigen „Courrier“ anbieten. Die aufreizende Sprache der Pariser Zeitungen haben dieses Verbot be- wirkt. Verkauft wurde in den letzten Zeiten wenig auf offener Straße, weil zu vielerlei Zei- tungen ausgeboten worden, so daß für die Ein⸗ zelnen wenig sich ergab. Ausland. Oesterreich. Wien. Im Finanz- Aus- schuß des Abgeordnetenhauses erwiederte der Cultusminister auf eine Interpellation wegen Regelung der Verhältnisse zwischen Neu- und Altkatholiken, daß die Regierung, von der Wich tigkeit der Frage durchdrungen, sich eben mit der durchgreifenden Regelung derselben besasse. 3 ————— 6 . — ————— — ̃ V 7———— 9 r ̃⅛—%p—k— ——— — Ein Artikel der„N. fr. Pr.“ über die Lage Frankreichs schließt mit folgenden Sätzen: „Leider ist es so weit gekommen, daß über die Zukunft dieses Landes und seine demnächstige definitive Regierung etwas Bestimmtes sich gar nicht sagen läßt. Was der Graf von Chambord will, verursacht in ganz Frankreich Hohnlachen und Achselzucken. Was die Majorität in Versailles und die Prinzen von Orleans anstreben, hält ebenfalls kein vernünftiger Mann im Lande für möglich. Die Republik mit Herrn Thiers ohne Republikaner ist bereits zum Kiaderspiele geworden, und die Republik mit Gambetta und Genossen bat man gleichfalls längst zu den Todten geworfen. Das ist ein Zustand, welcher den philosophischen Zuschauer in Chiselhurst mit Hoffnungen zu er: füllen geeignet wäre, wenn seine Bande in Frank reich irgend eine Aussicht hätte, zu Macht und Ansehen zu gelangen.— Aber der Bonapartismus kann unter den heutigen Verhältnissen so wenig als die Legitimität und dee Orlenniemus, als die gemäßigte und die rothe Republik auf einen An- bang zäblen. Es ist eben eine Gesellschaft, der jeder Halt abhanden gekommen ist und die den Abbang des Verfalles noch weiter hinabzukollern bestimmt scheint, als dies jemals für denkbar ge⸗ halten wurde. Was sich aus diesem Chaos von Prätensionen und Parteileidenschaften entwickeln wird, die Zukunft wird es offenbaren. Heute schon darüber zu conjecturiren, wäre ein ver— gebliches Bemühen.“ Schweiz. Bern. Der Ständerath ist mit großer Majorität dem Beschlusse des National- ratbs, das Verbot des Jesuitenordens in der Schweiz und seine Thätigkeit in Kirche und Schule betr., beigetreten, hat dagegen den Beschluß des. selben, durch welchen die Errichtung neuer und die Wiederherstellung aufgehobener Klöster ver— boten werden sollte, abgelehnt. Frankreich. Paris. Die Verhandlungen über den deutsch⸗französischen Postvertrag haben zu einem den deutschen Forderungen enksprechenden günstigen Abschluß geführt. Die Unterzeichnung des Vertrages ist in allernächster Zeit zu erwarten. — Aus Corsica wird die erfolgte Wahl Rouher's zur Nationalversammlung gemeldet. — Der„Sidcle“ schreibt: Man versichert uns, daß der Kriegsminister mehrere Offiziere, darunter auch einige höbere, welche der Tbeil⸗ nahme an bonapartistischen Intriguen überführt worden waren, aus den Armeelisten gestrichen hat. Das„Journal officiel“ soll nächstens diese Ver- fügung, jedoch ohne Angabe der Motive, ver— öffentlichen. — Der deutsch⸗französische Postvertrag liegt zur Zeit dem Präsidenten der Republik vor. Das gegenseitige Porto ist auf 40 Cent., für Elsaß⸗ Lothringen jedoch nur auf 30 Cent. festgesetzt. Der Transit ist unentgeltlich. — Die„France“ versichert, daß, seit dem Rotbschild Frͤres dem Herrn Thiers die eifrigste Mitwirkung bei der neuesten Finanzverhandlung mit Deutschland zugesichert, diese seit einigen Tagen den lebhaftesten Fortgang nehme und daß man die Einzelheiten darüber absichtlich geheim- halte, um vorzeitig eine den Staatsvortheil ge— fährdende Speculationsrichtung möglichst hintan— zuhalten. Versailles.„Agence Havas“ meldet: Es bestätigt sich, daß das linke Centrum sich eifrig mit Verfassungsentwürfen beschäftigt, insbesondere in Betreff der theilweisen Erneuerung der National— versammlung, der Gründung einer zweiten Kammer, sowie der Ernennung Thiers zum Präsidenten auf Lebenszeit, jedoch werden diese Anträge nicht vor April eingebracht werden. Man erklärt in officiellen Kreisen, die Regierung werde nie auf— hören, nach Mitteln zu forschen, durch welche die Befreiung des französischen Territoriums von der deutschen Occupation beschleunigt werden könne, aber man könne die formellen Uaterhand— lungen mit Aussicht auf Nutzen nicht vor der erfolgten Zahlung der vierten halben Milliarde eröffnen. Großbritannien. London. Telegraphisch wird gemeldet, daß der von Lissabon kommende Dampfer„Electra“ am 10. d. im Canal mit der „Dollerah“ zusammenstieß, daß die„Electra“ so⸗ fort versank, und daß der Capitän mit 17 Per- sonen, darunter mehrere Passagiere, vermißt werden. Einigen Matrosen gelang es, mit Hülfe der Barke „Vesper“, Dover zu erreichen. Von den Ver— mitten wurden hoffentlich mehrere an Bord der „Dollerah“ aufgenommen. — Der„Observer“ glaubt, Amerika werde die Zweckmäßigkeit der schiedsrichterlichen Ent— scheidung hervorheben und auf England die Ver— antwortlichkeit für die Nichtanerkennung des schiedsrichterlichen Spruches wälzen. — Dem„Reuler'schen Bureau“ wird aus Newyork vom 12. Febr. telegraphirt, es heiße, daß in den offiziellen Kreisen Washington's wobl ein großes Interesse, jedoch keine bemerkenswerthe Aufregung betreffs der Alabamafrage vorhanden sei. Für den Fall selbst, daß England vom Vertrag zurücktrete, würden keine ernsteren Resul⸗ tate als vor dem Beginn der Unterhandlungen befürchtet; die Gerüchte von einer Verstärkung der Nationalvertheidigungsmittel seien völlig unwahr. — Mehrere Blätter bringen die Nachricht, daß der Generalgouverneur von Ostindien, Lord Mayo, in Port blair auf den Andamen-Inseln ron einem Strafgefangenen durch Messerstiche in den Rücken getödtet worden ist. — In dem Unterhause hestätigt Gladstone, daß der Generalgouverneur von Ostindien am 8. Februar Abends ermordet worden ist. Der Mörder ist ein muselmanischer Deportirter. — Im Unterhause erklärte Gladstone auf eine Anfrage Goldsmiths, daß die Veröffentlichung der beiderseitigen Denkschriften über die Alabama— frage aus Höflichkeitsrücksichten gegen die Regierung der Vereinigten Staaten im gegenwärtigen Augen- blick unthunlich sei. Amerika. Newyork. Die Zeitungen sprechen allgemein die Hoffnung auf eine friedliche und freund— schaftliche Lösung der Alabamafrage aus.„New: Nork Times“ hebt die feste Basis hervor, welche durch die Vereinbarung eines Schiedsgerichts die Lösung der Streitfrage gewonnen hatte. Verwerfe England diese Basis, so müsse dasselbe auch die Gefahr tragen.„New Jork Herald“ erklärt, bei der Scheiterung des Schiedsgerichts werde Amerika immer in der Alabamafrage eine Bürgschaft für das gute Verhalten Englands besitzen. — Die„Newyork Times“ schreibt: Amerika habe niemals die Regelung des in der Klage— schrift aufgeführten enormen indirecten Schadens erwartet; die Entschuldigung Englands in der Einleitung des Vertrags hätte in hohem Maße das Land versöhnt. Nach einer solchen Con— cession wäre es kaum weise gewesen, noch große zweifelhafte Forderungen zu stellen; allein Glad⸗ stone's heftige Rede habe die Angelegenheit außer halb des Bereichs eines Compromisses gebracht. Die„Tribüne“ erklärt: Amerika werde England die ernste Verantwortlichkeit überlassen. Frankfurt. Letzten Samstag gelang es der hiesigen Polizei, eine Gaunergesellschaft festzunebmen, die seit mehreren Monaten einen wahren Raubzug durch Nord— deusschland gemacht. Es sind 2 Russen von 24 und 26 Jahren und eine 20 jäbrige Dirne aus Hannover, die sich zur gemeinsamen Verübung von Diebstählen förmlich associrt hatten. Sie nannten dies„ihr Geschäft“ und belrieben es in folgender Weise: Bei Gol darbeitern, über— haupt Geschäftsleuten aller Art, erscheint der eine Herr mil der Dame und läßt sich Waare vorlegen; während sie nun mit der Auswahl beschäfligt sind, erscheint der andere Herr, der jene selbstverständlich gar nicht zu kennen simulirt, verlangt auch Waare und verschafft auf diese Weise dem andern Paar Gelegenheit, zu stehlen, was sie eben erreichen können. So trieben diese Gauner ihr Ge— schäft seit vorigem Herbst, waren in Berlin, Magdeburg, Halle, Leipzig, Aschersleben, Braunschweig, Hannover, Köln, überall Diebstähle gleicher Art verübend, bis sie endlich hier ihr Schicksal erreichte, nachdem sie auch hier schon bedeutende Diebstähle verübt hatten. Nam nllich stark betrieben sie ihr Geschäft in seidenen Tüchern, nahmen aber überhaupt Alles mit, was sie bekommen konnten, verschmähten z. B. auch nicht in einer hiesigen Buchhaudlung zwei werthvolle Bücher— fast die größten und dicken die da waren, zu escamotiren. Als Beweis für die Schlauheit dieser Gauner verdient noch erwähnt zu werden, daß die destohlenen Geschäftslͤute erst durch die polizeilichen Mittheilungen erfuhren, daß sie bestohlen seien. Bonn. Das vorläufig auf die Tage vom 31. August bis 4. Sepiember d. J. festgesetzte große deulsche Turufest,! welches in unserer Stabt abgehalten werden soll, geht seiner Verwirklichung entgegen. 1 5 könial. Kriegsministerium, da die biesigen öffentlichen kommenden Turner nicht ausreichen, auf Antrag der Stadt verwaltung sich bereit erklärt, für die angegebene Menschen⸗ zahl Lagerzelte und wollene Decken leihweise zu überlassen, eine Unterstützung, welche dem Zustandekommen des Festes sehr wesentlichen Vorschub leistet. Nürnberg. Vor einigen Tagen hat Kaufmann Knab dahier seinen 18jäyrigen Commis Josepb Keilbofer nach hefligem Zunken entlassen. Abends drang der Entlassene in das Knab'sche Comptoir, feuerte auf Knab einen, auf dessen Frau zwei Revolverschüsse ab, verletzte dadurch den Ersteren im G.sichte, die Letztere am Beine, und machte darauf durch einen Schuß seinem Leben ein Ende. Mittheilungen aus dem Vereine der Gustab-Adolf-Stistung. 15 Zu Lyon in Frankreich besteht eine sehr große deutsche Gemeinde. Obgleich sie während des Krieges von der Feindseligkeit der Franzosen vieles zu leiden hat und besonders viele Mitglieder durch Ausweisung derselben ver lieren mußte, so konnte sie doch nicht unterdrückt werden. Sie zählle auch während des Krieges nahe an 10 000 Mitglieder und hal sich namentlich durch die Pflege unserer verwundeten und gefangenen Soldaten große Verdienste erworben. Aber auch nach dem Kriege hatte sie noch diele Anfeindungen unter den bestehenden Verhältissen zu erdulden und fortwährende Uebergriffe von Seiten der kitbolischen Kirche abzuwehren. Zwei interessante Beispiele dieser katholischen Propaganda hat neuerdings der evang. Pfarrer von Lyon mitgetheilt. Er schreibt:„Ein Olden— burger, der am Nervenfieber im Spital bewußtlos dalag, wurde in diesem Zustand von dem katholischen Pfarrer gelauft, und als wir ihn wieder besuchen wollten, wurden wir mit der Bemerkung von einer barmherzigen Schwestrr abgewiesen, der Kranke gehe uns nichts an, er sei katho— lisch. Indessen genas der junge Mann und erfuhr von seinen Bettnachbarn, was mit ihm geschehen war. Er war entrüstet über dieses gewalttbätige Benehmen und legte in unserer Gegenwart ein schönes Bekenntniß zur Ehre des Evangeliums ab.— Vor Kurzem wurde einer unserer Schulknaben von den Blattern befallen, dessen Mutter sich mühsam als Wäscherin nährte. Die Krank- heit zog sich in die Länge und ließ ein unheilbares Uebel im Unterleib zurück. Der Knabe war unrettbar, wir be⸗ suchten ibn öfters und freuten uns über seinen frommen Sinn. An einem Sonntag Morgen ließ er mich eilig rufen.„Geben Sie mir Ihren Segen? schrie der Kleine laut, als ich an sein Bett trat. Ich betete und segnete ihn. Darauf wurde er ruhiger und ich fragte ihn, warum ihm so viel an meinem Segen liege. Er erzählte mir:„Gestern Abend während die Mutter fort war und Wäsche austrug, kam der katholische Priester und taufte mich. Ich wollte nicht und sagte, ich wollte evangelisch bleiben. Er hörte nicht darauf, Ich schrie nach der Mutter, aber Niemand kam und ich war zu schwach mich zu wehren. Nun habe ich Angst, ich werde so katbolisch und abgefallen aus der Welt gehen.“ Ich hatte Mübe das geängstete Gewissen des Kleinen zu beruhigen, und mußte ihm versprechen, in der Kirche diesen Morgen für ihn zu beten. Er starb zu derseben Stunde, da die Ge— meinde für ihn betete.“ Was würde wohl aus unseren evangelischen Glaubensgenossen in der Zerstreuung werden, wenn der Verein der Gustav-Adolf- Stiftung nicht wäre, der sich ihrer beschützend annimmt?— Zur Selbstanfertigung vieler Handelsaritkel erschien in zehnter verbesserter Auflage: Der in dustriöse Geschäftsmann. 400 Anweisungen zur Fabrikation vieler Handelsartikel, als Aquavite,— Essige,— Parfümerien,— Essenzen,— Seifen,— Fir⸗ nisse.— Extrakte, Chocoladen, Hefen,— Soda⸗ setfen, Mostriche,— Stiefelwichse,— Tinten, — Rauch⸗ und Schnupftabake, Räucherkerzen, — Magenmittel,— Farbeubereitung,— Be reitung von Oefen-, Perzellau- und Glaskitten, — 39 medicinischen Geheimmitteln, als Uni⸗ versalpflaster, Hufeland'sches Zahnpulver, Hoffmann'scher Liqueur, Leichdornenpflaster, Gichtpapier, Selterswasser, Opodeldoc, Nürn⸗ berger und Schwedische Lebensessenz. Von C. Simon.— Zehnte Auflage. Preis 1 fl. 30 kr. Für Matertalisten, Restauratcure, Techniker und jeden andern Geschäftemann ißt dies Buch sehr nüßlich. — Durch Anfertigung dieser Handelsartikef kann man nicht nur sein Geschäft sebr erweitern, sondern auch ein bedeutendes Vermögen erwerben. Vorrätbig bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg. 417 Schwarze Kaiser-Cinte list in Flaschen à 8 und 14 kr. stets zu hahen bei Bindernagel& Schimpff. So hat kürzlich das Gasthäuser ꝛc. zur Unterbringung der 6 bis 8000 hierher⸗ Dee De Gentdümers — 2 J Or- Ar. . — — 2 11* sorsten an 2 auch bel jeder Zei 3 Comm ss. Dettage und Gen üffenllich bersteiger Sad D 0 a 189 5 zabrik ate g Essige, 4 een, 20 N. Tinte! 1431 melstbietend versteigert werden! Hieͤrffentliche Eichen⸗Lohrinden-Versteigerung. Dienstag den 5. März 1872 sollen im Gastbaus der Wittve Zorn zu Steinau, von Morgens 11 Ubr ab, von dem unterzeichneten Versteigerungs Commissarius nachfolgende Borke- und Rinde Quantitäten öffentlich 2 Bezeichnung 2 I Belchreibung des Angebot. Altet S2 88 Lobschlags. Borke 82 Wue Nähere Auskunft er⸗ S2 der Oderförsterei des Forssorts. 5 8— 1 ti.]&. 885 resp. J belit der Oberförster 35 8 Ar. Mtb. ge. Klftr. Ctr.] Borke . 1 Lohrdaupten Gaffenberg d. 6 10 6 nördlich 110— 1200 28 resp] 56 2 5 Hohesohl 3— 48 hocheben]——] 45 17[Kang in Lohr⸗ haupten. 3 1 Sölchen 4 36 dds 10— 200 legen ö 50 4 Cassel Biülbacher Dick 4 10— bocheben]—— 290] 20 Brick in Cassel bei Gelnhausen. 5 Bruchköbel Derrenwald 12 164 eben—— 150] 20[Menger zu Neußbof — dei Hanau. 6 Flörsbach Hüttberg b. 16 12—südlich—— 70 30 PVolkenaud zu Flörs 5 deim. 7 0 Salmünfiler Waßkeller 33 1815 5—— 6600] 10]dassenstein zu Sal⸗ münster. 8 Bimbach Vord. Müblberg a] 8 3— eben—— 40 32 sGies zu Großenlüder 9Thdiergarten Lichte Eichen 11 3 24 10 3030-60 4 AKaufbolz zu Thier⸗ 10 5 Schleifhecken 6 1 8„ 5 2 1525. 60 ö garten. 80 11 Nieder Kaldach Steinklöscen 10 76815 44 Co 35][ Sdaubesand zu ö 0 Nieder Kalbach. Behufs Besichtigung der Lobschläge an Ort und sorsten an die Königlichen Oberförfer zu wenden Die Verkaufsdedingungen werden vor Beatnn Stelle haben sich die Kauflustigen bezüglich der Staats— des Termins bekannt gemacht und es können dieselben auch bet den obengenannten Königlichen Oderförstern sowie dem unterzeichneten Versteigerungs— Commissarius feder Zeit eingeseben werden. Zum Mitbieten können nur solche Personen zugelassen werden, welche dem ausbictenden Versteigerungs— Commissartus einen, von einem Inländer, den der d Betrage völlig zabsungsfäbtg anerkannt hat, ausgestellt und Gewinnungskoflen der zu verffeigernden Lohtinden Hanau den 8. Februar 1872. etreffende Forfikassenrendant als bis zum ausgedrückten en Hürgschein, in welchem der Bürge sich fur Kaufpreis verbürgt, dei Abgabe ihres Gebots vorgelegt haden. Der Kon saliche Versteigerungs⸗TCommissartus v. Münchhausen, Foeflmeister. Bekanni machung. 379 Freitag den 16. d. M., von Vormittags 9 Uhr ab, werden auf freiwilliges Ansteden der Frau Bürger⸗ rneister Rieß Wittwe. Hauptstraße Nr. 50 dahter: 2 Pierde, 3 zweispännige Wagen, 2 Pflüpe, 2 Eggen, 1 Ackerwalze, eine Partie Pferdegeschitr, viele andere Oeconomie-Gerälhschaften, cca 100 Centner Heu, 100 Centner Grummet, eine große Quantität Stroh verschtedener Art, sowie eine große Partie Dickwurz und Kohlraben Iffentlich an den Melfsbietenden gegen Baarzahlung verfleigert. Bad⸗Naubeim am 8. Februar 1872. OGroßberzozliches Ortsgericht Bad⸗Nauhelm. S'chu tt. Holz ⸗Versteigerung. 394 Freuag den 16. d. M., Vormittags 9 Ubr an⸗ zangend, weiden im Gemeinedewald Nieder- Rosbach lolgende Holzsoktimente öffentlich meifibietend verfleigert: „ 5½ Raummeter Eichen ⸗Scheitholz, 1 42½* Buchen Prügel holz, 17½ 5 Eschen⸗Prügelbolz, 92 1 Buchen⸗Stockholz, 2 1 Eichen⸗* 192 Stück Buchen⸗Wellen, 1301„ Eichen⸗„ 77 Eichen⸗Stämme von 15-56 Centimeter Durch- messer und 8—12 Meter Länge, 33,32 Cubik— meter enthaltend, 7 Buchen Stämme von 49— 54 Centimetet Durchmesser und 5— 6 Meter Länge, 6,37 Cubikmeter enthaltend, 5 Eichen⸗Stangenbolz von 13— 14 Centimeter Durchmesser und 4— 8 Meler Länge, 0,11 Cubikmeter enthaltend. Zusammenkunft im Schlag selbst, Rainbardswaldes. Nieder⸗Rosbach den 9. Februar 1872. Großherzogliche hee Nieder Rosbach. r o h. *** Jriedberger Hülfsverein. 426 Die Jahresversammlung des Hülfevereins, welcher der Jahresbericht erstattet, die Ergänzungs⸗ bahl bes Vorstandes vollzogen und die Vereinssache be— rochen werden wird, wird Mittwoch den 21. Febr., iwends 6 Uhr, im Potel Trapp statfinden. Alle Mit leder werden hiermit zur Bethelligung freundlichst tingeladen. Diejenigen Mitglieder des Hülsevereins, welche für hre Vieußtboten die Gesindeprämte beanspruchen, werden ersucht, die erforderlichen Zeugnisse über Treue, keiß und unbescholtenen Lebengwandel während elner wind estens fünfjährigen ununterbrochenen Otenstzeit dem Unterzeichneten bis zum 1. März zu übergeben. Für den Vorstand: Baur. oberhalb des Versteigerung. 432 Nächsten Montag den 19. d. Mis., Vormittage 9 Ubr anfangend, werden von der Louls Rodaug— schen Concursmasse eine Partte Boblen in Eschen⸗, Tannen⸗, Apfel-, Birn- und Kirschbaum⸗, Pappel und Erlenbolz, sowie Erlen- und Tannen-Stämme, vetrschtedene Schwarten und Abfälle zu Brenndolz, 1 Wagen, 1 Karten, 2 Steigleitern, 1 Holzschliiten, 1 Ofen, 1 Kegenfaß, 1 Oelfaß, 2 Baumhöhlen und Cigarren kistenfourntere, öffentlich gegen gleich baare Zahlung an den Meist⸗ dietenden versteigert. Frledberg den 13. Februar 1872. Der Masse⸗ Curator. G. Schwarz. Versteigerungs⸗ Anzeige. 419 Freitag den 16, Februar d. J., Vormittags 11 Uhr, wird eine Parlie Compost in einzelnen Abtheilungen am sog. Mühlgraben zunächst den Gerbbäusern an Ort und Stelle meistdietend versteigert. Iriedderg den 13. Februar 1872. Groß berzogliche Bütgermeisterel Friedberg. Wear. Aecker Verpachtung. 421 Mittwoch den 21. Februar, Nachmittags um 1 Uhr, werden auf der Rathoflude in Fauerbach d. F. 44 Mor- gen Pfarrackerland und Wlesen in Fauerbacher und Ossendeimer Gemarkung auf 12 Jahre verpachtet, wozu Pachiltebbaber eingeladen werden. Jauerbach b. Fr. den 13. Februar 1872. In Auftrag: Delfrich, Bürgermeister. Nei er stei gg üng. 424 Montag den 19. d. M., von Vormittags 10 Uhr an, sollen in dem hiesigem Gemeindewald 3 Raummeter Buchen Scheitholz, 60 5„ Prügelbolz, 84 4„ Stockholz, 2300 Stück Buchen⸗Wellen öffentlich meifibletend versteigert werden. Bönstadt den 12. Februar 1872. Großberzogliche Bürgermeisterel Bönstadt. Geibel. Jagd- Verpachtung. 425 Montag den 19. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll bet Gastwirth Höres dahier die blesige Gemeinde— jagd, bestebend in 1158 Morgen, auf weltere 6 Jahre verpachtet werden. Bauernbeim den 12, Februar 1872. Großherzogliche A en Bauerndeim. 7 a t h. Bekanntmachung. 415 Die biesigen Geschäftsleute unt Dauswirthe, welche an Zöglinge des Schullehrer-Seminars, namentlich an die zu Ostern d. J. abgehenden, Forderungen zu machen baden, werden hiermit aufgefordert, dieselben um so ge— wisser bis zum 1. März d. J. bei uns anzumelden, als sonst auf unsere Mitwitckung zur Bezablung derselben nicht gerechnet werden kann. Kriedberg am 12. Februar 1872. Großherzogliche Direktion des Schullehrer-Seminars zu Friedberg. Stein beige. „ Taschentücher, weiß und farbig, Kragen, Manschetten, Herrenkragen, Vorhemden, Kragen— und Manschettenknöpfe, Hosenträger, Moiréschürzen sowie Myrtenkränze bei K. Friedrich neten der Poft. 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Blutwurst 24„ Ham melfleisch 18„ Bratwurst 88 Keil und Carre—„ Schwartenmagen 28„ Kalbfleisch 16„[Geräucherter Speck 32 3 Keil und Carre—„ Dörrfleisch 1 Nierensett 24„ Schinken 28 Hammelsfett 18„ Schmalz, ausgel. 32 5 [Schmalz, unausgl. 28 f Ausnahmspreise: Bei N. Engel Dörkfleisch 26 ke. — Bei J. Ruppel Bratwurst 26 kr.— Bei W. Heß Kammstück 20 kc., Leber und Blutwurst 20 kr., Brat⸗ wurst und Schwartenmagen 24 kr. Für Bad- Nauheim: Ochsenfleisch pr. 8 22 kr., Schweinefleisch pr. Z 20 tr. Kuhfleisch, gem. 19„[Leber- u. Blutwurst 24* „ungem.—„ Bratwurst* ammelfleisch 18„ Schwartenmagen 28* Keil und Carre— 0 Cervelatwurst 8 Kalbfleisch 10 r Fleischwurst 28 5 Keil und Carre—„Geräucherter Speck32„ Nierensett 24„ Dörrfleisch 50 Hammelssett 16„Schinken e Schaaffleisch„ Solperfleisch 1 Schmalz, ausgelassen 36 kr., unausgelassen 32 kr. Ansnahmspreise: Bei W. Krauch Witiwe Dörte fleisch 20 kr., Schinken 20 kr. Schwartenmagen 23 kr., Fleischwurst 26 kr. Bratwurst 26 kr., Schmalz ausgel. 30 kr., unausgel. 28 kr. Für Butzbach: Ochsenfleisch pr. 8 22 kr. Schweinesleisch pr. R 20 kr. Kuhfleisch, gem., 18„Leber- u. Blutwurst 22 1 Nindfleisch, gem 18„ Bratwurst 5 Hammeelfleisch 18„Schwartenmagen 28 9 Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 32 9 Kalbfleisch 14„ DVörrfleisch 35 Schaaffleisch—„ Schinken 28 Nierensett 20„ Schmalz, ausgel. 30 5 Hammel 1„Schmalz, unausgel. 28 a TTT —— — ͤũ——— 55* Dampfsägewerk Friedberg. 333 Stammholz wird jeder Zeit zu billigsten Preisen geschnitten in der Fabrik von Friedberg. Gürth& Seibert. Dampfdresch⸗Maschinen, neuester Construktion, 86 von RNuston, Proctor& Cie. in Lineoln(England). Diese Maschinen haben an einfacher und solider Construktion alle bis jetzt bekannte Sorten bei Weitem übertroffen und liegen die besten Zeugnisse vor.— Billigste Preise und nähere Auskunft erthetlt deren Genetal⸗Agent Fr. Brozler in Kaiserslautern(Bayr. Pfalz), Haupt⸗Niederlage der neuesten patentttten Futterschneidmaschinen. 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Schlesische Feuer ⸗-Versicherungs-Gesellschast in Dreslau, 414 gegründet und bestätigt im Jahre 1848. c ee e fl. 5,250,000— kr. Einnahme an Prämien und Zinsen im Jahre 1870 nee 1,616,008 8„, 1 h n e 557,585 19„ Versichertes Kapital gegen Feuersgefahr pro 1870„ 630.706, 232 45 Prämien-Einnahme seit Begründung des Geschäfts„ 24.718,39 23„ Bezahlte Schaden 5 1 1„ o“ Die Gesellschaft versichert bewegliche und unbewegliche Gegenstände aller Art zu festen und mäßigen Prämien unter liberalen Bedingungen gegen Feuers und Explo⸗ sions-⸗ Gefahr. Transport⸗Versicherung. Spiegelglas-Versicherung. Prospekte und Antragsformulare werden verabfolgt von der General Agentur für das Großberzogthum Hessen: J. Gg. Schröder ein Darmstadt, sowie von den Herren F. Weibl, Gastwirth in Friedberg und L. Halber stadt, Kaufmann in Münzenberg 2 Bei Bindernagel& Schimpff sind alle in den hiesigen 5*„in neuester Auflage Lehranstalten u I eL und guten Einbänden eingeführten steis vorräthig. Kalender für 1872. Landfkalender, durchschossen 6 kr. Hess Hausfreund 8„* Gustav: Adolf Kalender 8„ Lahrer Hinkende Bote, gestempelt 11 Herriedener Laubfroschkalender 9= Adreßkalender W Wand und Notizkalender 4 Kleiner Wandkalender 21.5 Vorräthig bei Bindernagel& Schimpff. Sängerball zu Nieder⸗Florstadt 418 Sonntag den 18. d. Mts., wozu einladet Der Borstand. Hermann Jechstein in Friedberg, vis-à-vis dem Hötel Trapp, empstehlt sein Modewaaren-Geschäft speziell in Herren- Artikeln, sowie seine Eigarren⸗Niederlage in den besten Sorten. Korbwaaren 1756 empfiehlt K. Friedrich neben der Post. 416 Unterzeichneter läßt nächsten Freitag den 16. d. M., 9 Uhr Nachmittags, circa 40 Steinölfaß ver⸗ aufen. Bad⸗Naubeim. Jacob Schimpf. Eine Droschke 427 zum Ein- und Zweispännigfabren ist billig zu verkaufen. Näheres bei Friedrich Hanstein, Wagnermeister in Friedberg. Ein braves Dieustmädchen, 428 welches in dem Hauswesen und in der Küche er- sahren iß, wird auf Petritag l. J. gesucht. 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