ern 1872. 1 31. „ —— ͤ—ůů—ů—3——ů——— Donnerstag den 14. März. * Oberhessischer Anzeiger. ———— 1 Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samflag. Friedberger Znulelligenzblatt. 11• benmene— r 8—— ö e 0 e* 1*. 5*. ö Schazleng Lr N di gamtitet a— 2 l Amtlicher Theil. ae ee elreffend: Die Vertilgung der Feld mäust, Friedberg den 11. März 1872. ns, Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizei-Commissär zu Wickstadt. 2 Sie wollen binnen drei Tagen berichten, ob sich in Ihren betreffenden Gemarkungen die Feldmäuse in diesem Jahre in besonders großer Zahl zeigen und od und weiche Maßregeln Sie zu deren Vertilgung angeordnet haben. duutte sung Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. 7 1 Ig. Betreffend: Die Auefübrung des Gesetzes über die Portoftefheiten, diet die Correspondenz der Geistlichen. Friedberg den 12. Mörz 1872. e Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die sämmtlichen Kirchen- und Schul-Vorstände des Kreises. 1 4 Zur Regelung des Geschäftsgaugs in denjenigen Fällen, in Rede stehenden Uebersichten durch uns unmitteldar an Großherzog⸗ n welchen das Porte für die dienstliche Correspondenz der liches Ministerium des Innern zu geschehen. i Geistlichen nach Maßgabe unseres Ausschreibens vom 23. No— In die fraglichen Uebersichten ist das gesammte nach obigem drirdberg. vember v. J. Oderhessischer Anzeiger Nr. 140 der Großherzoglichen Ausschreiben den Geistlichen aus der Staatscasse zu ersetzende Porto aufzunehmen, ohne Rücksicht darauf, in welcher dienstlichen Eigenschaft (Vorsitzender des Kirchen-Vorstandes, Vorsitzender des Schul⸗Vor⸗ standes ꝛc.) die Correspondenz von den betreffenden Geistlichen ge⸗ *..) Hauptstaatskasse zur Last fällt, hat Großherzogliches Ministersum des Innern durch Verfügung vom 7. d. M. zu Nr. M. d. J. 3035 be⸗ stimmt, daß die evangelischen Geistlichen die Uebersichten des ihnen —ͤ— Nuhr— hiernach aus der Großherzoglichen Hauptstaatsfasse zu vergütenden führt worden ist. g Porto's durch Vermittelung der vorgesetzten Dekanate an Großh. Indem wir Sie hiervon benachrichtigen, geben wir den evangel. e Na Oberconsistortum einzusenden haben. Letzteres wird diese Uebersichten[Herrn Geistlichen anheim, wegen Ersatz des bereits bei uns liquidirten b abe Großherzoglichem Ministerium des Innern zur Decretur vorlegen. Porto's aus 1871 dem betreffenden Großherzoglichen evangelischen — 4 Bezüglich der katholischen Geistlichen hat die Einsendung der in[Decanat Vorlage zu machen. Ter a p p. 1127 en Bu ee kinn Betreffend: Zuckersabrikation und Kultur der Zuckerrübe. n nt m anch un g 112 Die vom Club der Landwirthe zu Frankfurt gewählte Commission[ Gegenstand der Landwirthschaft interessiren und ist eine recht zahl ia dttlauftn. für Zuckerfabrikaton hat beschlossen* reiche Theilnahme wünschenswerth. 21% Sonntag den 17.. M., Nachmittags 3 Uhr, Der Generalsecretär der Centralstelle für die Landwirthschaft — eine Versammlung der Landwirthe der Kteise Friedberg und Vilbel und die laudwirchschallichen Vereine. Herr von Langedonft ga Darmstadt, Herr Justizrath Geyger zu Assenheim, Herr Bea ist, Director der chemischen Fabrik Griesheim bei Frankfurt, Hr. Oeconom Bergsträßer vom Hof Hainau u. s. w. werden der Versammlung beiwohnen. Friedberg den 12. März 1872. Der Directer des landwirthschaftlichen Bezirks- Vereins Friedberg. Ter a p p. auf den Karber⸗Sauerbrunnen g zu berufen und zur Tagesordnung bestimmt: „Erbauung einer oder mehrerer Zuckerfabtiken in der Wetterau „„und Cultur der Zuckerrübe.“ 1 Auf Ersuchen dieser Commission bringe ich dies zur Kenntniß derjenigen Landwirthe des Kreises, die sich für diesen so wichtigen elt Reine 1 4 1 27 een 1 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. — Feldschütz Weil von Rockenberg ist seines Dienstes entlassen worden. Thurn Deutsches Reich. Melbach führt Beschwerde über dae Bergamt,— Der König von Würtemberg ist bier an⸗ J Darmstadt, 11. März. 2. Kammer. Des Borbeig wegen Benutzung verschiedener Gemeinde- gekommen und vom Kronprinzen, Prinzen Karl l Einnahmebupget bildete den Gegenstand det beu-[anlagen und Beschädigung verselben, ehne daß und den Prinzen von Würtemberg am Bahnhof 1 tigen Berathung, Dasselbe wurde burchberathen dasselbe sich zu Entschädigungen bierfür herbeilasse, empfangen worden. a zertsch.— und erledigt. Wegen der Ueberschüsse aus dem er fragt bei der Regierung an, ob sie geneigt sei,—: In der Abendsitzung der vereinigten Com- A Bat ebetrieb in Nauheim wurde der Ausschußan- eine solche zu leisten oder die Gemeinde Melbach missionen für Handel, Gewerbe, Finanzen und L trag: die Kammer möge auch für das Jahr 1872 den Rechtsweg betreten solle. Reg.⸗Com. Schleier- Zölle wurde der Gesetzentwurf wegen des Ankaufs 90 die Beschlüsse vom 28. Juni 1869 auf Ueber- macher erklärt, die Regierung sei gewillt, hierfür der Taunusbahn einstimmig genehmigt. Der be- in X. weisung der Ueberschüsse aus dem Badebetrieb in jede billige Entschädigung zu leisten. Abg. Keil züglich Vertrag mit der Hessischen Ludwigsbahn a Nauheim zur Bildung eines Kurfonds bestätigen, von Melbach stellt weiter den Antrag: Gr. Re- wurde als für den Staat sehr günstig anerkannt eren gierung zu ersuchen, dahin zu wirken, daß das und einstimmig angenommen. Auch wurde die angenommen. Bei Gelegenhei Berg 2 i eee, Nothwendigkeit des Baues eines Centralbahnhofes dieses Gegenstandes beantwortet Regierungs-Com— missär Geheimerath Schleiermacher die Inter— pellation des Abg. Curtman wegen der künftigen Gestaltung des Bares Nauheim nach Aufhebung ves Gluckspiels durch die Erktärung, daß die Re— gierung der Ansicht sei, daß dae Bad Nauhelm erhalten werden müsse und daß dieselbe nach Auf— hebung des Glückspiels die geeigneten Maßregeln zur Hebung des Bades ergreifen werde. Curtman wünscht, die Brunnendirectton mit größeren Compe— tenzen ausgestaltet zu sehen, so daß dieselbe bei jeder Kleinigkeit nicht bei Gr. Ober-Bau- Direction anzufragen gezwungen sei und wünscht dieselbe wo möglich direct unter Gr. Ministertum gestellt zu wisseyn. Die Einnahmen aus den Braunkohlen— werken Lud wigs hoffnung bei Melbach und zu Dorheim werden mit 4150 fl. in den Hauptvor— anschlag pro 1872 aufgenommen. Abg. Keil von bei Bergwerken zur Ausbeute nicht mehr noth— wendige Gelände baldthunlichst in geeigneter Weise an die Privaten zurückgegeben werde, der von der Kammer angenommen wurde. Berlin. Gutem Vernehmen nach gelangt die Kreisordnung am Donnerstage im Abgeord— netenhause zur Berathung.“ Man hofft dieselbe in 5—6 Sitzungen, welche hierauf ausgesetzt werden, zu bernden. Der Reichstag tritt am 8. April zu⸗ sammen und wird gegen Pfingsten geschlossen. Der Landtag wird sodann eventuell seine Sitzungen wieder aufnehmen. — Mehreren Blättern wird geschrieben, daß auf Grund des in Posen gefundenen Materials Maßregeln gegen die Jesuiten bevorsteben, nicht bloß für Preußen, sondern für das ganze Reich. Es würde alsdann eine Vorlage an den Bundes— rath und Reichstag kommen. in Frankfurt g. M. aus militärischen Gründen zugegeben, weil die jetzigen, wenig Raum ge— währenden Bahnböse dem Transport der Armee und des Kriegs materials waͤbrend des letzten Feld- zuges große Schwierigkeiten bereitet hätten, welche in Zukunft vermieden werden müßten. Leipzig. Vor dem biesigen Bezirksgerichte begannen die Schwurgerichtsverhandlungen gegen Bebel, Liebknecht und Hepner, welche wegen Vor- bereftung des Hochverraths angeklagt sind. Lieb- knecht ist außerdem noch wegen Beleidigung des deulschen Kaisers unter Anklage geastellt. Kaiserslautern. Vergangenen Sonntag bat bierselbst eine große Versammlung pfälzischer Altkatholiken statigebabt, bei welcher 3000 Per- sonen beiderles Geschlechts anwesend waren. Huber aus München und Reinkens aus Breslau hielten mit enthuslastischem Beifall aufgenommene Reden. Viele neue Einzeichnungen fanden statt. Stuttgart. Der„Schwäbische Merkur“ entbält ein Privattelegramm aus Genua, wonach Mazzini am verflossenen Sonntag Nachmittag zu Pisa gestorben ist. Ausland. Oesterreich. Linz. Den Rieder Altkatho⸗ liken wurde, der„Dtsch. Zig.“ ufolge, die öffent- liche Abhaltung ihres Gottes dienstes wieder gestattet. Pest. Der Compromiß zwischen der Regierung und der Linken über die Novelle zum Wahlgesetz ist nicht zu Stande gekommen, da die Linke auf ihrem Standpunkte beharrt. Der hiesige„Lloyd“ erklärt, daß der Gedanke einer Auflösung des Reichstags ins Auge gefaßt werden müsse. Schweiz. Bern. Die Tessiner Regierung erklärt sich zu der von Rom beantragten Conferenz behufs Regelung der kirchlichen Verhältnisse Tes⸗ sins bereit. Frankreich. Paris. Die mit der Prüfung der neuen Handfeuerwaffe und der Vergleichung der verschiedenen Gewehrmodelle betraute Com- mission hat sich für Beibehaltung des Chassepot ausgesprochen, nicht ohne jedoch drei verschiedene Aenderungen am Verschluß des jetzt gebräuchlichen Gewehres beantragt zu haben. Die verschiedenen Waffenfabrilen sind benachrichtigt worden, daß sie demnächst vom Kriegsministerium große Bestel⸗ lungen auf die so modificirte Schußwaffe erhalten werden.— Ueber die Stimmung in der Armee sagt ein Correspondent der„Köln. Ztg“:„Sehr bemerkenswerth ist, daß in der Infanterie die Soldaten und Unteroffiziere republikanisch gesinnt sind, während im Allgemeinen die Offiziere bona— partistisch sind. Anders ist es bei den Cavalerie⸗ regimentern: da sind die Soldaten größtentheils bonapartistisch und die Offiziere, welche meistens Adelige und reiche junge Männer sind, gehören der legitimistischen oder orleanistischen Partei an. In der Artillerie und dem Geniecorps sind unter den Offizieren alle Parteien vertreten. In der Marine⸗Infanterie herrscht die republikanische Ge— sinnung vor. Manche Offiziere dieses Corps sind Orleanisten, die Bonapartisten aber sind darin wenig zablreich. Das Kaiserthum ist bei der Marine niemals beliebt gewesen; der Prinz von Joinville batte dort gute Erinnerungen hinter— lassen, die sich traditionell erhalten haben. — Ein den bhiesigen Zeitungen zugefertigtes officielles Communiqué erklärt die vom„Courrier de la France“ gebrachte Nachricht von Unruhen in den französischen Besitzungen von Cochinchina für unbegründet und fügt hinzu, daß daselbst voll⸗ kommene Ruhe und Ordnung herrsche; die gegen wärtig dorthin abgesandten Truppen seien nur bestimmt, die dort stehende Garnisen, deren Aufent- haltezeit abgelaufen sei, abzulösen; auch werde nicht beabsichtigt, die Zahl der französischen Truppen in Cochinchina zu vermehren. Italien. Rom. Der König hat dem Prinzen Friedrich Karl von Preußen für seine Reise nach Sicilien eine Fregatte zur Verfügung gestellt. — Gutem Vernehmen nach wird die Regie- rung von der Kammer demnächst die Bewilligung von einer halben Million Frances für die Wiener Welt⸗Ausstellung verlangen.— Die„Economista“ theilt mit, daß zwischen der französischen und italie— nischen Regierung wegen Herstellung zweier inter- nationalen Bahnhöfe auf der Mont-Cenis-Bahn in Modane und Ventimiglia eine Convention ab— geschlossen sei. — Eine Anzahl Deputirte aus allen Fractionen der Kammer stellen den Antrag, die Kammer möge ihren lebhaften Schmerz anläßlich des Todes Mazzini's ausdrücken. Der Antrag wird ein- stimmig angenommen, nachdem der Präsident die Verdienste Mazzini's als Schriftsteller und Patriot, sowie als eifriger Beförderer der Einheit und Unabbängigkeit Italiens hervorgehoben hat. Türkei. Konstantinopel. Prinz Friedrich Karl von Preußen wird hier erwartet. Der Sultan ließ ein Palais zu seiner Aufnahme vor— bereiten und will ihm als seinen Gast behandelt sehen. Amerika. Washington. Das behufs Untersuchung des Waffen verkaufs an Frankreich erwählte Senatscomite besteht aus sechs Republi— kanern, die der Administration günstig sind, und einem Demokraten. Der Senat hat sich geweigert, Karl Schurz zum Mitglied des Comites zu er- nennen; er wird demselben indessen gestatten, bei den Verhandlungen zugegen zu sein und Zeugen zu verhören. Asien. Aus Japan werden noch immer barbarische Verfolgungen der eingeborenen Christen gemeldet, zumal von Nagasaki lauten die Nach; richten geradezu haarsträubend. Der Prinz von Saga ist dort der Haupthetzer, während Ewakura, ein hoher Beamter vom Hofe des Mikado, die Oberaufsicht über die Torturen führt. 2000 Personen sollen verurtheilt sein und Ewakura läßt sie abtheilungsweise umbringen. An Stelle des Todes durch Kreuzigung und langsames Sieden sind andere Grausamkeiten getreten; die Aermsten müssen verhungern, werden ohne Tageslicht und ohne Kleidung eingekerkert, unbekleidet und mit gebundenen Gliedmaßen auf gefrorenen Teichen ausgesetzt, oder aber man zwängt ihnen brennende Kohlen in den Mund. Ein in Nagasaki erscheinen⸗ des Blatt sagt, die auswärtigen Consuln hätten bereits ihren respectiven Regierungen Mittheilung von diesen Vorfällen gemacht und zumal das Ein- schreiten der britischen Regierung werde erwartet. » Frankfurt. Das früher dabier in der Gallus⸗ gasse befindlich gewesene zooplastische Cabinet von Lewen halte sich großer Gunst des Publicums zu ersteuen und mit Bedauern sah man dasselbe vor Jahren eingehen. Um so erfreulicher wird darum für viele Natur- und Kunst⸗ freunde die Mittheilung sein, daß seit Kurzem Herr Lewen ein zooplaßisches Museum auf der Bockenheimer Landstraße eröffnet hat. Dasselbe hat sich in der kurzen Zeit seines Bestehens die Theilnahme unserer Bevölkerung in hobem Grade erworben, was sich durch einen lebhaften Zuspruch kundgibt. Wir glauben, auch in weiteren Kreisen auf den Besuch dieses interessanten Instituts, dessen ganzes Arrangement Zeugniß ablegt von der bewundernswerthen Meisterschaft des Herrn Lewen, aufmerksam machen zu sollen. Ueberraschend sind besonders die lieblichen und treuen Formationen der sog. kleinen Jagd, die Hasen, Rebhübner ꝛc., die feinen Race⸗Jagdhunde(ein pracht⸗ volles Exemplar hat Prinz Karl von Preußen geschenkt), deren Spürtalent förmlich sichtbar gemacht ist. Frankfurt. Dieser Tage kamen unter militärischer Begleitung eine Anzahl kriegsgefangener Franzosen, welche theils wegen gemeiner Verbrechen, theils wegen Insub⸗ ordination zu größeren Freiheitsstrafen verurtheilt waren, hier durch, um in Nancy, nachdem sie vom Kaiser be— gnadigt waren, an die französische Militärbehörde ausge— liefert zu werden. Frankfurt. Kaum hat man sich etwas über die Katastrophe in der Judengasse beruhigt, so ist am 12. d. Vormittags abermals ein Unfall, wenn auch von ge⸗ ringeren Dimensionen, vorgekommen. Auf dem Roß⸗ markt stürzte ein Stück des im Bau begriffenen Canals ein und verschüttete mehrere Arbeiter. Ein Mann wurde herausgezogen und 2 werden noch vermißt. Mainz. Der Tpürmer des Stephansthurmes wurde durch die Geburt von Drillingen erfreut, mit welchen ihn seine Gattin beschenkte. Die drei hochgebornen Kin— der, 2 Mädchen und 1 Knabe, befinden sich im besten Wohlsein. Verloos ungen. Brüsseler 100- Frs. ⸗Loose von 1862. Bei der am 1. d. stattgefundenen Ziehung fielen auf folgende Nummern höhere Gewinne: auf Nr. 201256 40,000 Frs., auf Nr. 241670 5000 Frs., auf Nr. 10028 53873 und 106926 je 1000 Frs., auf Nr. 96982 104762 112228 122995 215343 228731 233112 und 247737 je 500 Frs., auf Nr. 41691 231 Frs. Die Zahlung erfolgt am 1. Juni. Augsburger Loose. Von den am 1. Februar gezogenen 15 Serien des Lolterie-Anlehens der Stadt Augsburg sind folgende Gewinne gefallen: Auf Serie 1173 Nr. 21 7000 fl., S. 1002 Nr. 87 500 fl., Serie 2074 Nr. 65, S. 704 Nr. 61 und Nr. 2, S. 224 Nr. 2 je 100 fl., S. 224 Nr. 28, S. 1002 Nr. 67, S. 704 Nr. 12, Nr. 48 und Nr. 97, S. 1645 Nr. 52, S. 1173 Nr. 3, S. 1867 Nr. 73, S. 2074 Nr. 88 und Nr. 19 je 50 fl., S. 539 Nr. 5 und 65, S. 224 Nr. 7 und Nr. 14, S. 1002 Nr. 6 und Nr. 75, S. 1939 Nr. 5 und Nr. 16, S. 59 Nr. 95, S. 2024 Nr. 7, S. 679 Nr. 20 und Nr. 65, S. 1173 Nr. 10 und Nr. 83, S. 704 Nr. 14 und Nr. 23, S. 1645 Nr. 9. S. 903 Nr. 1. S. 1173 Nr. 83, S. 1867 Nr. 17 je 30 fl. A alle übrigen in den gezogenen Serien enhaltenen und hier nicht besonders aufgeführten Anlehensscheine entfällt ein Gewinn von je 8 fl. Neapeler 4/procentige Stadtanleihe von 1868(150 Francs-Loose). Ziehung am 1. März 1872. Nr. 5951 25,000 Fr., Nr. 27477 1000 Fr., 23727 21375 15469 je 430 Fr., Nr. 87206 104844 125217 80803 je 300 Fr., Nr. 71060 06817 158234 9643 27134 86301 9834 22883 113903 77702 79779 je 250 Fr. Vergebung von Bau⸗- Arbeiten. 701 Die zur Unterhaltung des neuen Badhauses zu Bad⸗ Nauheim für das Jahr 1872 vorgesehenen, nachßehend verzeichneten Arbeiten sollen auf dem Sub⸗ missionswege vergeben werden. Diese sind veranschlagt: Maurerarbeit 342 fl. 43 kr. Zimmerarbeit 106„ 31„ Schreinerarbeit 675„ 89„ Schlosserarbeit e Welßbinderarbeit I Mechanikerarbeit 145„ 30„ Kupferschmiedarbelt 450„—„ Voranschlag und Accordebedingungen liegen auf unter⸗ zeichnetem Kreisbauamt zur Einsicht offen. Die Offerten, welche die Abgebote nach Prozenten der Voranschlags⸗ summe enthalten müssen, sind späteftens bis Samflag den 16. März 1872, Vormittags 10 Uhr, daselbst ver⸗ schlossen und mit der Aufschrift„Submission zur Ueber⸗ nahme der... Arbeiten am neuen Badhaus zu Bad⸗ Nauheim“ abzugeben. Friedberg am 9. März 1872. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u 5 Bestes amerikanisches Schweineschmalz! 525 in Originalfässeen von circa 3 Centnern, à fl. 32. per Centner, ist angekommen bei Wilh. Fertsch. 711 Ich suche für mein Geschäft einen Lehrling, welcher sofort guten Lohn erhält, sowie einen jungen Mann, welcher an elner Maschine beschäftigt wird. May, Kammmacher. Güter⸗Versteigerung. 718 Montag den 18. März d. J., Vormittags 11 Ubr, sollen in hiesigem Rathhanse auf freiwilligen Antrag die den Kaufmann und Baruch Grödel's Erben in den Gemarkungen Friedberg, Jauerbach und Ockstadt zustehenden Güterftücke Flur. Nr. Klfir. 4. 7. 141. Acker am Sodenweg, 4. 55. 119. im Ellern, 1. 14. 267. am Holderbusch, 4. 93. 409. obig dem Dienheimerpfad, 5. 125. 302. Acker an der Wüstung, 10. 69. 166. Grabgarten an der Burg Fried⸗ berger Grenze, erbabthetlungshalber nochmals öffentlich meistbietend verstetgert und bei annehmbaren Geboten den Letzt⸗ bietenden die Genehmigung alsbald ertheilt werden. Friedberg den 12. März 1872. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Atpfel und Dirnen, 275 Zwetschen, Mirabellen, Pflaumen zu 30, 36, 24 kr. per Stück, 50 fl. per 100 Stück. Aepfelpflanzungen für Gemeinden werden unter Garantie übernommen. „Rosen“, hoch, halbhoch und niederstämmig ver Stück 36, 30, 24 kr., per 100 Stück 40 fl. Baumschule von Steinfurtb bei Bad- Nauheim. Ein gewandtes Mädchen 729 wird für eine kleine Haus haltung zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres zu erfragen bei der Exp. d. Bl. in der Oberförsterei Münzenberg. 717 Dienstag den 19. März d. J. sollen folgende, dem Großberzoglichen Forftfiscus in der Mark Rocken⸗ berg und Opperohofen gehörende Holzsoctimente öffent⸗ lich versteigert werden: 1) 558 Meter Buchen Scheitholz, „„ Prügelhbolz, 3) 4470 Buchen⸗Wellen. Zusammenkunft Vormittags 10 Ubr in der Aue. Arnsburg am 10. März 1872. Großherzogliche Oberförsterei Wünzenberg. Stumpf. Jagd ⸗ Verpachtung. 716 Dienstag den 26. März d. J., Mittags 1 Uhr, soll auf dem Bürgermeisterbüreau zu Utphe die Jagd in der Gemarkung Feldheim, welche am 15. Februar d. J. leihfällig war, auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Pachtliebhaber werden bierzu eingeladen. Utphe den 11. März 1872. Großherzogliche Bürgermeistere“ Utphe für die Gemarkung Feldheim. Fi Ef nig e v. 569 Für Anfang April l. J. ist in einem größeren Fabrikgeschäft in Frankfurt a. M. eine Lehrlingsstenle zu besetzen und zwar auf dem Comptoic, woselbst dem Betreffenden Gelegenheit geboten ist, sich mit allen Compioirarbeiten vertraut zu machen und Kenntnisse in dem Metallfach zu erwerben. Eine jäbrlich stetgende wöchentliche Vergütung wird geleistet. Frankirte Offerten unter Nr. 509 besorgt die Exp. d. Bl. — 2— * aur— 2 Akohrinden- Versteigerungen a im Regierungs-Bezirk Wiesbaden pro 1872. 712 Es werden versteigert: 1) Mittwoch den 20. März l. J., Nachmittags 2 Ubr, auf dem Rathhause zu Limburg: a. Oberförsterei Eichelbach(Ober⸗ förster Blackert zu Rod a. W.): aus den Gemeindewaldungen von Camberg 1 Haintgen(60), Eisenbach(240), od a. W(180) Oberförsterei Wörsdorf(Oberförster Hey mach zu Idstein): aus den Gemeinde— waldungen von Bechtheim(144). Kirberg (204) Wallrabenstein(14), Walsdorf (300), Wörsdorf(504), Würges(396) 840 Cir. 1692 Ctt. Oberförsterei Hahnstätten(Ober⸗ sörster Thies zu Habnstätten): aus dem Gemeindewald von Reckenroth Oberförsterei Brandoberndorf (Oberförster Andree zu Brandobern⸗ dorf): aus den Königl. Staatsforsten Oberfjörsteret Weilmünster(Ober⸗ förster Franz zu Weilmünstet): aus den Gemeindewaldungen von Blessenbach (156) und Laubuseschbach(192) Oberförsterei Runkel(Oberförster Conradi zu Runkel): aus den Gemeinde— waldungen von Dehrn(190), Ennerich (160), Eschbofen(90), Lindenbolzbausen (110), Müblen(40), Niederbrechen(100), Oberbrechen(80), Steeten(120), Weyer (35); aus den Fürstl. Wied'schen Wal⸗ dungen(320) und aus den Waldungen der Freifrau v. Kruse(250) „Oberförsterei Diez(Ovbersörster Paß⸗ bach zu Diez): aus den Königl. Staats⸗ forsten(80) und dem Gemeindewald von Staffel(50) Oberförsterei Merenberg(Ober⸗ sörster Nemnich zu Weilburg): aus den Königlichen Stagtssorsten(225) und dem Gemeindewald von Reichenborn(108) Oberförsterei Hadamar(Ober⸗ sörster Alberit zu Hadamar): aus den Waldungen der Gemeinde Elz(300), Langendernbach(100), des Centralstudien⸗ fonds(25) 240 Cir. 500 Ctr. 8. 348 Ctr. 1495 Ctr. 130 Cir. 333 Ctr. 423 Ctr. Summa 6003 Cir. 2) Donnerstag den 21. März l. J., Nachmittags 2 Ubr, auf dem Rathhause zu Höchst: Oberförsterei Cronberg(Ober⸗ förster Gerstner zu Cronberg): aus den Gemeindewaldungen von Cronverg (384), Hornau(300), Kalbach(100), Kelkbeim(100), Niederböchstadt(100), Oberböchstad:(200), Oberursel(500), Schneidbain(100), Soden(300), Sulz⸗ bach(300), Schwalkach(50) Oberförsterei Königflein(Ober⸗ sörster Schwab zu Königstein): aus den Königl. Staatswaltungen(250), aus den Gemeindewaldungen von Rup⸗ pert shain(50) Oberförstetei Wallau(Overfsrsterei⸗ verwalter Schilling zu Wallau): aus den Staatswaldungen(120), aus den Gemeindewaldungen von Breckenbeim (600), Diedenbergen(240), Eppstein(48), Kriftel(00), Marxheim(1008), Meden⸗ bach(192), Münster(1038), Nordenstabt (132), Sindlingen(384), Wildsachsen(192) 4014 Ctr. Oberförsterei Ram bach(Ober⸗ förster Müller zu Sonnenberg): aus den Staatswaldungen(100), aus den Gemeindewaldungen von Auringen(96), Nieberjosbach(96), Oberjosvach(96), Rambach(192) Oberförsterei Idstein(Oberförster Wilhelmi zu Idstein): aus den Staats- waldungen(180), aus den Gemeinde— waldungen von Niederselbach(150), Ober⸗ selbach(100). Ober försterei Usingen(Oberförster Horz zu Usingen): aus den Staatswal⸗ dungen(225), aus den Gemeindewal⸗ dungen von Cransberg(625), Usingen (150) 6 Kreis Frankfurt a. M.(Forstmeister Schott v. Schottenslein zu Frank⸗ surt a. M.): aus dem hohen Markwald von Bonames, Dortelweil, Nleder-Erlen⸗ bach und Nieberursel(200), aus den Waldungen des St. Catharinen- und Weiß⸗ frauenklosters zu Frankfurt a. M.(250) 450 Ctr. Summa 9208 Kr. 3) Samstag den 23. März l. J., Nachmittage 2 Uyr, auf bem Rath hause zu Dillenburg: n Oberförsserel Herborn(Oberförster 2434 Ctr. 8 300 Ctr. 580 Ctr. 430 Ctr. — 1000 Etr. 2 ßer ber zu Herborn); aus den Gemeinde— waldungen von Herborn(50), Herborn⸗ seelbach(300), Offenbach(50) d. Oberförsterei Dillenburg(Ober⸗ förster Schmidt zu Dillenburg): aus den Staatswaldungen(450), aus den Gemeindewaldungen von Dousbach(100), Manderbach(125), Sechohelden(20) e. Oberförsterei Ebersbach(Ober— föͤrster Buchhold zu Straßebersbach): aus den Waldungen der Gemeinde Man— deln(235), der Pfarrei Becgebersbach(50) 285 Ctr. Summa 1380 Cir. 4) Dienstag den 26. März l. J., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhause zu Oberlahnstein: a. Oberförsterei Nastätten(Ober⸗ förster Reitz zu Nastätten): aus den Gemeinde-Waldungen von Buch(100), Endlichhofen(40), Oelsberg(56) b. Oberförsterei Si. Goarshausen (Oberförster Winter zu St. Goars— hausen): aus den Königlichen Staats— forsten(75), aus den Gemeindewaldungen ven Auel(50), Bogel(50), Himmig— hofen(100), Kenert(200), Lierschied(50), Oberwallmenach(100), Prath(30), Reitzenhain(150), Wellmich(150) Schweigbausen(30) e. Oberförsterel Braubach(Oberförster Metz zu Niederlahnstein): aus den Ge— meindewaldungen von Braubach(260), Camp(650), Filsen(120), Frücht(45), Niederlahnstein(700), Oberlahnstein 1370), Osterspai(400), Winterwerb(75), aus dem Pfarrwald von Nievern(12) Summa 4833 3) Mittwoch den 27. März l. J., Nachmittags 2 Ubr, auf dem Rathhause zu Rüdesheim: a. Oberförsterei Wiesbaden(Ober— ö förster Flindi zur Fasanerie): aus den Stadtwaldungen von Wiesbaden b. Oberföͤrsterei Chausseehaus (Obersörster Hey mach zu Chausseehaus): aus den Gemeindewaldungen von Biebrich— Mosbach(200), Frauenstein(180), Schierstein(200) o. Oberförsterei Eltville(Oberförster Stahl zu Eltwille): aus den Gemeinde? waldungen von Eltville(480), Erbach (236), Neudorf(480), Niederwalluf(480) d. Oberförsterei Oestrich(Oberförster Cronenbold zu Oestrich): aus den Ge⸗ meindewaldungen von Mittelheim(216), Oestrich(600), Winkel(600), aus den Gräflich Matuschka'schen Waldungen(500) e. Oberförsterel Weißerhurm(Ober⸗ förster Heym ach zu Weißethurm): aus den Gemeindewaldungen von Johannis— berg(468), Pretzberg(168), Nüsdesheim (276) k. Oberförsterei Lorch(Obersörsser Lenders zu Rüdesheim): aus den Ge— meindewaldungen von Aßmannsbausen (70), Aulhausen(50), Lorch(600), Lorchhausen(350) g. Oberförsterei Caub(Oberfoͤrster Schulz zu Caub): aus den Gemeinde— waldungen von Caub(576), Dörscheidt (300), Lipporn(84), Ransel(120), Weisel(348), Welterod(168) 400 Cte. 695 Cir. 196 Ctr. 975 Ctr. 30 Cir. 3632 Cir. Cir. 200 Gtr. 580 Ctr. 1676 1916 Cir. Ctr. 1070 Ci. 1596 Cir. Summa 7950 Ctr. Nähere Auskunft über die Qualität der Rinde sowie über die Gewinuungs- und Trausportkosten ꝛc. ertheilen auf Verlangen die obengenannten Forstverwaltungsbeamten. Wiesbaden den 8. März 1872. Der Oberforstmeister PIO t y in Vertretung. 2 een. 720 Donnerstag den 21. März 1. J., Morgens 10 Ubr, soll in dem Münsterer Gemeindewald, Distrlet Hapelseck und Schwenzel, nachstebend verzeichnetes Holz öffentlich meiflbietend verfleigert werden: 2 Raummeter Nadel-Prügelholz, 2 1 Nadel⸗Stockbolz, 5010 Stück Wellen Nadel Reisbolz, 8 Eichen⸗Reisholz, 13 Nadelholz Stämme, 2,70 Fesimeter haltend, 1529 Stück Bohnenstangen, 90 laufende Meter 60 Gebund Bitken retsig. Münster den 12. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisleret Münster. Reine d. Handschuhe 719 zu waschen, zu färben und zu repariren wird bestens besorgt bel J. Heng. „ Besen— 1 Holz-Versteigerung. 685 Freitag den 15. März 1872, Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in den Freiberrlich v. Ritter'schen Waldungen zu Hof Hasselheck oͤffentlich meistotetend verfleigert werden: 6 Naummeter Kiefern ⸗Scheitholz, 16 9 Birken Prügelholz, 70 5 Kiefern* 2 1 Aspen⸗ ic.„ 11 5 Kiesern Stockholz, 3388 Wellen Birken Reiserholz, 450„ geringeres„ 550„ Aopen- und Weiden⸗Relserholz, 6182 Klefern⸗Reiserholz, 130 Gebund Ginstern 1 Eschen⸗Stammbolz. 0,45 Cubikmeter enthaltend, 57 Kiefern und Lärchen Stämme von 16 Centi⸗ meter Durchmesser und 7 Meter Länge, 308 Kiefern Stangen von 11 Centlimeter Durch⸗ messer und 7 Meter Länge. 5 Mit dem Brenndolz wird der Anfang der Versteige⸗ rung gemacht und sodann das Bau-, Werk- und Nuß ⸗ bolz zum Ausgebet gebracht. Das Letztere ist zu Pumpenstöcken, geringem Baubolz, Dachspatren, Baum⸗ pfählen ꝛc. brauchbar. Sämmtliches Holz liegt nahe an der Hasselbeckerffraße und ist bequem abzufahten. Friedberg den 8. März 1872. Im Auftrag der Freihertlich v. Rittet'schen Guts⸗ verwaltung zu Rüdesheim. Seri Holz-Versteigerung. 715 Dienstag den 19. und Mittwoch den 20. d. M. sollen in dem Gräflich Stolberg'schen Revier Naustadt, Disirikt Kirchwald, Abth. 7 und 8, nach fliehende Holz⸗ sortimente verßeigert werden: 209 Raummeter Buchen-Scheitbolz I. Klasse, 161 5 45 4 2 2 1 Eichen⸗ 9 1 28** 47 II. 2 8* Obftbaum⸗„ 20 5 Linden⸗ 3 16 7 Kiesern⸗ 1 430 5 Buchen Stangenprügelholz, 5* Eichen ⸗ 4 2— Linden⸗ 1 36 5 Buchen⸗Astprügeldolz, 2— Eichen 5 795 4 Wuchen⸗Astreiser, 16 1 Eichen⸗— 18 1 Linden⸗ 77 — 15* Kiesfern— 22 Eichen⸗Stämme von 15—95 Centimeter Durch ⸗ messer, 2—11 Meter Länge, 5 Obstdaum Stämme von 21 26 Centimeter Durchmesser. 3—7 Meter Länge, 5 Linden⸗Stämme von 21—29 Centimeter Durch⸗ messer, 2—7 Meter Länge, Maßbolder von 15—19 Centimeter Durch messer, 5—8 Meter Länge, Buchen⸗Stangen von 10—13 Centimeter Durch⸗ messer, 3J—5 Meter Länge, Eichen Stangen von 9— 14 Centimeter Durch ⸗ messert, 3—9 Meter Länge. Zusammenkunft au beiden Tagen Morgens 9 Uhr in Ranfladt. Gedern den 8. März 1872. Gräfliche Oderförsterei Gedern. Kirner. 3 46 13 in der Oberförsterei Christinenhof. 723 Mittwoch den 20. März d. J. kommen im Ge⸗ meindewald Keseurod aus den Distrikten Eisenruß und Kaͤlberdach zur Versteigerung: 1) 3 Eichen Stämme von 15— 18 Cen time ter Durchmesser, 6-10 Meter Länge, 0,28 Fest, meter, 2) 5 Fichten-Stämme von 15— 18 Centimeter Durchmesser, 11—12 Meter Länge, 1,24 Fest⸗ meter, 3) 4278 Fichten Stangen von 4— 14 Centimeter Durchmesser, 8—20 Meiler Länge, 91,22 Fest⸗ meter, 4) 1750 Stück Fichten⸗Bobnenstangen. Die Fichten⸗Stangen find vorzüglicher Qualität und eignen sich zu Latten, Hopfenstangen und Leiterdäumen. Das Holz lagert in der Nähe chaussirten Vietmalweges oberbalb des Christinenbofes. Die Zusammenkunft ift am Distrikt Eisenrub auf der Straße, die vom Christinenbof nach Bindsachsen führt, Vormittags 10 Ubr. Kesenrod den 10. März 1872. Groß berzogliche Bürgermeisteret Kefenrod. 1 3 R e u tz. 2 „— 9 Eine leichte Chaise, 708 zum Ein und Zweispännigfabren eingerichtet, dat zu verkaufen Wohnung bei perrn Schuhmachermesster Staubi, Engels gasse 335, Hungen am 11. März 1872. Philipp Becker. 727 Abschaffung der Weinsteuer. Versammlung Samstag den 16. März, Nachmittags 2˙½ Uhr, im Hotel Trapp zu Friedberg in der Wetterau, wozu wir an alle Weinhändler, Wirthe und sonstige Juteressenten der Provinz Oberhessen das freundliche und dringende Ersuchen um recht zahlreiches Erscheinen und die Bitte richten für eine möglichst vollständige Vertretung der einzelnen Städte und Orte durch Delegirte sorgen zu wollen. N Mainz den 11. März 1872. Das Landes: Comité Preußische Hagel-Versicherungs-Actien-Gesellschast. 717 Dieselbe versichert Bodenerzeugnisse gegen Hagelschaden. Die Prämien sind fest und billig, Nachschüsse werden also niemals erhoben. Die Schäden werden wie in früheren Jahren coulant und unter Zuziehung von Landesdeputirten regulirt und binnen Monats- frist nach Feststellung voll und baar bezahlt. Versicherungen auf mehrere Jahre genietzen einen angemessenen Prämienrabatt, welcher jofort von der Jahrespramie in Abzug gebracht wird. 0 Die Unterzeichneten sind zu jeder Auskunft und zur persöulichen Aufnahme von Ver— sicherungen stets bereit und empfehlen dem landwirthschaftlichen Publikum obige Gesellschaft ganz ergebenst. Carl Gaul, Gen., Agent in Darmstadt.] Bernh. Beyfuß, in Gießen. Carl Bopp, in Reichelsheim. J Kämmerer, in Leuch. P. Hagemann, in Friedberg, W. Kullmann, in Vilbel. J. Tönges, in Assenheim. Orts⸗Einn. Schaefer, in Grünberg. A. Mut, in Büdingen. Carl Hammer, in Londorf. E. Hill, in Nieder⸗Mockstadt. Dampfdreseh⸗Maschinen, neuester Construktion, von 6 RNuston, Proctor& Cie. in Lincoln(England). Diese Maschinen haben an einfacher und solider Construktion alle bie jetzt bekannte Sorten bei Weitem übertroffen und liegen die besten Zeugnisse dor.— Bllligste Preise und nähere Auskunft ertheilt deren General⸗Agent Fr. Brozler in Kaiserslautern(Bayr. Pfalz), 413 Den Herren Landwirthen empfehle mein großes Lager in Prima-Deutsch— And Haupt⸗ Niederlage der neuesten patentirten Nutterschneidmaschinen. Roth ⸗Kleesamen, ewig. oder Luzerne Kleesamen, Saat- Wicken, Linsen und Erbsen, Lupinen und Feldbohnen, amerik. weiß. Pferdezahnmeis, sowie alle Gemüse- und Feldsamereien zu den billigsten Tagespreisen. Muster werden auf Verlangen franco übersandt. 2 Samenhandlung von Friedrich Bender, Holzgraben 2, am neuen Markt in Frankfurt a. M. Schlesische Feuer Versicherungs-Gesellschaft in Breslan, 28 90 Uni Anina 1 11 1 21 4 . Turnverein. 731 Freitag den 15., Abends 8 Uhr, Generalversamm⸗ lung im oberen Local bei Perrn C. Ar. Walz. Gefunden 724 wurde ein Pack Kleider auf der Ober⸗Wöllstädter Chaussee und kann der rechtmäßige Eigenthümer denselden bei mir in Empfang nehmen. 4 Frtedberg. Anton Simmerock. . 1 S 5 5 * B Flaschen⸗Wier. 730 Lager? Export- und Doppel⸗ Bier aus der Hof Brauerei von J. Burck bei Abnahme von 12 Flaschen frei in's Haus geliefert. In Bad Naubelm wolle man Bestehungen gef. abgeben bei Herrn Kaufmann Bienstadt oder Herrn Rack. Die Gartenlaube. Nr. 40. Inbalt: Am Altar. Erzählung von E. Werner, Verfasser des„Helden der Feder“.(Fortsezung.)— Entwickelung der Erdrinde mit ihren Be⸗ wobnern. II. Mit Abbildung. Von Bock.— Jagd⸗ Romantik in Nordafrika. Von Deinrich Freiherrn von Maltzan.— Im Fopel eines Kunstitempels. Mit Ab⸗ bildung Im Foper des neuen Stadttheaters zu Leipzig. Nach der Natat aufgenommen von G. Sundblad. Littraturbttefe an eine Dame. Von Rudolf Gottschall. X.— Eine Heilstätte in den Alpen. Mit 3 Abbildungen! Die Zenoburg;— Schloß Trautmannsdorf;— Schloß plan ta.(Schluß.) — Blätter und Blüthen: Tractätchen auf der Lan dstraße. Von J. A. D. in Ostpreußen.— Eine Stätte der Pietät. Von P. H.— Der erste Bürger seiner Stadt. Von Dr. Pincus.— servateure“ und„Daarmittel⸗. dem Aufsatz„Ein Literacische Windbentelei.— Zu Telegraph ohne Mechanismus“ in Nr. 8.— Geo⸗ graphische Ehten. Kleiner Brtefkasten.— Zum Nattonaldank für Ludwiß Feuerbach.— Für unsere abgebrannten Landsleute in Ebtcago. Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen sich zu geneigten Aufträgen. Arbeits- Versteigerung. 714 Freitag den 15. März auf dem Gemeindebaus zu Griedel nachfolgende Ar⸗ beit elner öffemlichey Verfleigerung aus esetzt werden: 1) Zimmerac beit, It. Koftenüberschlag für 49 fl. 20 kr. 2) Steinhauexardeit 40 3) Maurerarbeit* 4) viefern von Mauersteinen aus den Rockenberger Steinbrüchen 5) Licfern von Steinen aus den Griedeler Steinbrüchen, sowie Liefern von Sand W und Kalk. 6) Aufsetzen der Steine und Messen des Sandes 1 Gambach am 11. März 1872. Scheider, Bezirks Bauaufseher. Ein braves Dienstmädehen 414 gegründet und bestätigt im Jahre 1848. CCC 5, 250,000— fr. Einnahme an Prämien und Zinsen im Jahre 1870. 1,616,008 8„ Reserve Ene teen 1 357,585 19„ Versichertes Kapual gegen Feuersgefahr pro 1870„ 650,706,232 45„ Pramien-Einnabme seit Begründung des Geschäfts„ 24,718,139 23„ Bezahlte Schaden„ 1 5„, n eee eee Die Gesellschaft versichert bewegliche und unbewegliche Gegenstände aller Art zu festen und mäß egen Prämien unter liberalen Bedingungen gegen Feuers, und Explo⸗ slons- Gefahr. Trausport⸗Versicherung. Spiegelglas ⸗Versicherung. Prospekte und Antragsformulare werden verabfelgt von ber General Agentur für das Gloßberzogthum Hessen: J. Gg. Schröder ein Darmstadt, sowie von den Herren F. Weihl, Gastwirth in Friedberg und L. Halbeestadt, Kaufmann in Münzenberg. Rothen und ewigen Kleesaamen 618 empfehlt in schönfter Qualitat Holz ⸗BVersteigerung. 713 Montag den 18 d. M. werden von Morgens 9 Uhr an in dem Doman alwalddistrikt Kellerberg, Schlag XII., bei Ober⸗Rosbach 9 4189 Ph. Dan. Kümmich. ä 4 Raummeter 5 70 Scheitholz, 5 7 5 7 5 3 7 5 8 1 ber Malter 5 b n Friedberg, 12. März. Waizen 15 fl. 10 br.; 18 5 8 Stodholz, cor 10 1 tr.; Gerste 7 fl, 35 kr.; Haffer 5 fl. 10 ki. 300 Stück Buchen-Wellen, Frankfurt, 11. März.(200 Zollpfund.) Wanzen 7012„ Eichen⸗„ 15½— 15; Nor 10½— 11; Gerne 9½— 7/3 Hafer 8½—8⁰-; Rüböl(100 Zollpfund) ohne Faß von 50 Ctr. 265/ fl.; Brannwein(50% Tr. per 160 Lit.) ohne Faß—. Grünberg, 9. März. Waizen 15 fl. 3 kr.; Kor) 10 fl. 58 kr.; Gerste 7 fl. 35 kr.; Hafer 4 fl. 35 ke. 3 46 Läste Späne, 200 Stück Eichen-Stämme von 15-56 Centlimeter Durchmesser und 3—12 Meter Länge 17 Stück Eschen⸗Stangen von 11—14 Centimeter Durchmesser und 3—5 Meter Länge vergeigert. Ober-Rosbach den 9. März 1872. Großherzogliche Obersörsterei Ober Rosbach. Sieg ck, 40 kr.; Saamen 17 fl.— kr.; Kartoffeln 4 fl. 19 fr. Moinz, 8. März. Waizen 15 fl. 47 fr.; Koru 11 fl. 40 le.; Gerste— fl.— kr.; Hafer— fl.— kr. Kartoffeln 5 fl. 10 ke,; Roggenstrob per 100 Gebund 24 fl. Molter— fl.— kr.; Erbsen 10 fl. 50 kr.; Linsen 11 fl. 7 722 wird gegen guten Lohn soglelch in Dienst gesucht. Näheres bei der Erped. d. Bl. e e 5 Die Saamen-Handl J. Heibenant it triedberg, vis-A-vis dem Hotel Trapp, 726 bringt alle Sorten Blumen⸗, Feld& Garten⸗ Saamen, befler Qualuät, in empfebleude Erinnerung. 2 8 9 8b 25 6* 22 4295 m 3 5 1* 2 2 1* 5 5 ö 2 EE Die soeben erschlenene Nr. 24 enthält: 33 Der wilde Hane. Crim'nalnovelle von O. Engelcke. — Morgenbad. Originalzeichnung von H. Werner.— Das Verbrechertbüm in Hetlin. Von A. Ragotzlp. I. — Der Stutz des Meisters. Vaterländischer Roman von Georg Dil,(fortsetzung.)— Rauchbilder. Mit 5 Illuftrauonen von Weinberger.— Am Familientische: Der Schwanenjäger. Eine Skuze aus dem weiten Rußland von A. F. Sommermeper.— Die moderne ariser Bühne. Zu Bestellungen empfeblen sich Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Verantw. Nebact.: Dermann Schimpff.„ Druck und Verlag von Bindernagel& chimpff. Mit Dr. Stüve's Portrait.— Ueber„Haat⸗Con⸗ Nachmittags 3 Ubr, soll 33%—„ ung Be dor