ier aus de nt von 1 eestdungen g 5 7251 eder hem Inertol u ür Omen br. trsi-hit de ti Assenhein ohnung die Jamiltt 21 dieses Slen —— Boggtullt * Samstag den 11. Mai. N 55 berhessisc er Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Fritdberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samslag — N Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises, die Großh. Polizeiverwaltung Bad-Rauheim und den Großh. Polizei-Commissär zu Wickstadt. Betreffend: Die Vertilgung der Raupennester. Damit die bistetzt zu schönen Hoffnungen berechtigenden dies- jährigen Aussichten auf Obstertrag nicht etwa, wie schon häusig in früheren Jahren, durch Raupenfraß wieder zerstört werden, sehen wir uns veranlaßt, auch diesmal wieder geeignete Vorsichtsmaßregeln da⸗ öffentliche Bekanntmachung Bäumen, gegen im Interesse der Obstbaumbestzer zu veranlassen und geben Ihnen demgemäß hierdurch auf, sofort in Ihren Gemeinden, unter Hinweisung auf den§. 368 Nr. 2 des Strafgesetzbuches für das deutsche Reich, welcher nachstehend in Abdruck folgt, durch ortsübliche zur Vertilgung der Raupennester an Sträuchern und Hecken aufzufordern. Als Frist hierzu setztn wir biermit einen Zeitraum von 14 Tagen von der Bekannt⸗— machung, über welche wir Ihren Bericht bis zum 15. d. Mts. er⸗ auf Grund des alleg.§. zur Anzeige zu bringen. der Eisenbahn. —ů— elle. 1 daudlung ift t Verbilden dir vöbertn de Papier- und indlung⸗ warten, gerechnet, fest und sind die Säumigen nach Ablauf derselben Wegen der ge⸗ Friedberg den 8. Mai 1872. meinheitlichen Baumpflanzungen und Hecken ist gleichfalls ungesäucht energisch einzuschreiten und auch hierüber bis zu dem obengenannten Tage berichtliche Vorlage zu machen. Im Uebrigen verweisen wir Sie noch auf unser Ausschreiben vom 30. Juni 1870 in Nr. 77 des Oberhessischen Anzeigers. NN Haas, Kreisassessor. §. 368 des Strafgesetzbuches für das deutsche Reich:„Mit Geldstrafe bis zu 20 Thalern oder mit Haft bis zu 14 Tagen witd bestraft: ic. ic. ic. 2. Wer das durch gesetzliche oder polizeiliche Anordnungen gebotene Raupen unterläßt.— Bi ann neteum anch un g. Die Commission für den landwirthschaftlichen Wanderunterricht in Oberhessen hat den Königl. Bayerischen Kreisgartenbaumeister Herrn Schmidt in Würzburg veranlaßt, Sonntag den 12. d. M., Nachmittags 3 Uhr, auf dem Selzerbrunnen bei Okarden einen Vortrag über Obstbaumzucht zu halten. Indem ich mich daher beehre, sämmtliche Mitglieder des landw. Bezirksvereins Vilbel resp. sonstige Freunde der Landwirthschaft hierzu ergebenst einzuladen, bitte ich, rechtzeitig zu erscheinen und bemerke, daß an den Vortrag sich eine Discusston über Obstbau anschließt. Vilbel den 1. Mai 1872. Der 1. Director des landw. Bezirks- Vereins Vilbel. v. Zangen, Großh. Kreisrath. Bekanntmachung, den Ankauf von Remonten pro 1872 betreffend. N Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei, und aus nahmsweise vier und fuͤnf Jahren sind im Großherzogthum Hessen nachstehende Morgens 8 Uhr resp. 12 Uhr den 23. August in Alsfeld, 1„ Nieder⸗Gemünden, „ 26.„„Nidda, „ 27.„„ Nieder-Wöllstadt, 1 29.. 1 Lich, den 20. September in Lorsch(8 Uhr), „ 20. 5„ Burstadt(12 Uhr), „ 21. 1„ Biblis, „ 23..„ Gernsheim, „ 24. 1„ Goddelau, beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: den 25. September in Groß⸗Gerau, „ 26. 5„ Bickenbach, „ 27. 77* Groß⸗Biberau(8 Uhr), „ 27.*„ Groß⸗Umstadt(12 Uht). Die von der Militär-Commission nach gegenseitigem Uebereinkommen erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und gegen Quittung sofort baar bezahlt. Sogenannte Luxus pferde werden bei zu die zu schwach, schwerfällig und ordinair, den Ansprüchen an ein Militär-, Zug⸗ oder hoher Preisforderung vom Handel ausgeschlossen, ebenso die zu wenig entwickelten, oder solche, Reitpferd nicht entsprechen, auch Pferde, welche durch zu frühen Gebrauch gelitten haben, mangelhaft gebaut, mit bedeutenden Knochen oder anderen erheblichen Fehlern behaftet und nicht gängig sind. Pferde mit solchen Fehlern, Kaufpreises und der sämmtlichen Unkosten zurückzunehmen. welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem zweckmäßigem Gebiß, eine starke Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens sechs Fuß langen starken Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Kriegs⸗Ministerium. gez. von Sch o en. Abtheilung für das Remonte- Wesen. Sch mich. Deutsches Reich. Berlin, 8. Mai. Reichstag. Das Gesetz, betreffend dit Einführung der Portofreiheit in Bayern und Würtemberg, wurde in zweiter Lesung angenommen. Der Antrag Münster's, die Be⸗ schlußfähigkeit des Hauses an cine Anwesenheit von 100 Mitgliedern zu krüpfen, fand keine Ge- nehmigung. Zu dem Antrag Elben mit dem Amendement Hoverbeck's wurde der Ankrag der Commission, welcher den Reichskanzler ersucht, ein gleichzeitiges Tagen der Landtage und des Reichs- tages womöglich durch Festsetzung eines bestimmten Anfangstermines für die ordentlichen Reichstags⸗ sesstonen zu vermeiden, angenommen. Das Haus erledigte sonann in längerer Debatte eine Anzahl Petitionen, lediglich nach den Anträgen der Com- mission.— Die weitere Berathung des Militär- strafgesetzes im Plenum des Reichstags dürfte erst nach Pfingsten erfolgen. Berlin. Man schreibt dem„Fr. J.“ von hier: Die Präsentation des Cardinals Hohen- lohe als deutschen Botschafters in Rom ist gutem Vernehmen nach von hier aus nicht offiziell er- folgt und die Ablehnung Seitens des Cardinals Antonelli soll in weniger schroffer Weise geschehen sein, als die Telegramme aus der ewigen Stadt annehmen ließen. Für gewiß gilt, daß diese Ab- lehnung nicht direct vom heiligen Stuhle erfolgte, sondern daß der Prinz Cardinal selbst die Gründe am maßgebenden Orte entwickelte, welche den Papst abhalten müßten, ihn als Nachfolger des Grafen Arnim anzunehmen. Es unterliegt auch keinem Zweifel mehr, daß die Einwendungen des Cardinals selbst genau den Instructionen ent sprachen, welche er vom päpstlichen Stuhle empfan⸗ gen. Er erklärte unverblümt, daß Pius IX. seine Ernennung zum deutschen Botschafter als eine Entihronung des Papstes und als eine Aner- kennung der Occupation Roms durch die Piemon⸗ tesen betrachten würde. Der Papst dürse aber nicht auf seine Rechte als weltlicher Souverän verzichten, was er thun würde, wenn er gestattete, daß Preußen oder ein anderer Staat im gegen- wärtigen Momente ein Mitglied des Cardinal- collegiums als Gesandten bei ihm accreditire. — Die Petitiorscommission des Reichstags nahm den Antrag Gneist's zu der Jesuitenpetition an, welcher eine Verständigung der Bundesregie- rungen über gemeinsame Grundsätze in Betreff der Zulassung der Religionsorden und die Einbrine ag eines Gesetzentwurfs fordert, welcher die Nie. lassung der Jesuiten und verwandten Congre⸗ gatlonen ohne Zustimmung der Landesregierung unter Strafe stellt. — Die„Provinzial-Correspondenz“ sagt: Die Berufung des Cardinals Hohenlohe zum Verkreter bei dem Papste war ein Schritt der Versöhylichkeit und des zuversichtlichen Entgegenkommens. Die kaiserliche Regierung werde in der Ablehnung des Papstes mit Bedauern ein Anzeichen erkennen, daß in Rom auf gegenseitige vertrauensvolle Beziehungen ein nicht gleich hober Werth gelegt werde. — Das vorgenannte Blatt meldet ferner, daß der Kaiser, voraussichtlich früher, als im letzten Jahr, eine Kur in Ems beginnen werde und be⸗ tätigt zugleich, daß Fürst Bismarck aus Gesund⸗ heitsrücksichten demnächst nach Erledigung der dringendsten Aufgaben der Reichsverwaltung einen mehrmonatlichen Urlaub anzutreten gedenke. — Am 6. d. Abends fand unter zahlreicher Betheiligung die feierliche Eröffnung der Hoch⸗ schule für Wissenschaft des Judenthums statt. Als Festredner traten Rabbiner Philippson, Geiger und Professor Lazarus auf Hanau. Die biesige der von der Gemeinde Zeitung meldet, daß Großauheim mit dem Militärsiscus abgeschlossene Vertrag, der Verkauf von Gemeindeland(Wald) zur Erbauung einer königlichen Pulverfabrik am 27. April vom Kriegs- ministerium genehmigt worden ist. Der ver!aufte Flächen raum beträgt 100 Hectare. Es erhält die Gemeinde 838 Thlr. pro Hettare und das auf dem Grundstück stehende Holz. Zweibrücken. Wie die hiesige Zeitung be richtet, bat der katholische Pfarrer von Breitenbach in der Rheinpfalz die in der dortigen Simultan⸗ kirche aufgehängten Bilder des deutschen Kaisers, des Kronprinzen, Moltke's, Hartmann's und v. d. Tann's, sowie ein Verzeichniß der im Kriege aus der Gemeinde gefallenen Soldaten mit eigener Hand beseitigt. Das Bezirksamt Homburg, bei welchem die Gemeindeglieder sich beschwerten, ver- ordnete, daß die Bilder wieder an ihren Platz gebracht werden müßten. Freiburg i. Br. Nach der„Frbg. Ztg.“ ist laut brieflicher vorläufiger Mittheilung vom Centralcomite der Altkatholiken eine Delegirten- versammlung der altkatholischen Vereine für hiesige Stadt auf Sonntag den 26. Mai in Aussicht genommen. Man habe diese Stadt gewählt, weil das Oberland die meisten Vereine zu bilden schtine und deren Mitwirken zu den Landesbeschlüssen er⸗ leichtert werden soll. Straßburg. Die„Straßb. Ztg.“ bringt die aus allen Gauen des germanischen Mittel- Europas berstammenden, den Gründungstag der Universität feiernden telegraphischen Grüße voll ständig zum Abdrucke. Außer den Telegrammen des Kaisecs und des Reichskanzlers, welche die von hier entsendeten Begrüßungen beantworteten, sind nicht weniger als 101 Glückwunschedepeschen hier eingegangen, unter denen viejenige des Kron · prinzen oben an steht. Von diesen Telegrammen kommen 42 auf österreichische Städte, die übrigen vertheilen sich auf größere und kleinere Städte des deutschen Vaterlandes.(Aus dem Großzher⸗ zogtbum Hessen finden wir verzeschnet Büdingen, Festversammlung, und Friedberg, Freimaurer; loge daselbst.) — Das amtliche Blatt veröffentlicht folgende Danksagung des Rectorats der neugegründeten Universität:„Von allen Seiten sind der Straß— burger Universität zu ibrer Eröffnungsfeier die freundlichsten Grüße zugekommmen. Die Univer- sität spricht für diese Zeichen der Theilnahme ihren ianigsten Dank aus, und hofft, es werde iht gelingen, dazu beizutragen, daß die ihr ent gegengebrachten Wünsche ihre Erfüllung finden.“ Metz. General b. Bühler nebst Stab ist hier eingetroffen um an Ort und Stelle die Forti⸗ fick tionsbauprojekte zu peüfen und endgültig fest⸗ zustellen. Vorige Woche geschah bereits der erste Spatenstich an dem Westfort von St. Quentin. Welche Rührigkeit überhaupt in der Fortification herrscht, erhellt daraus, daß zu diesem Zwecke jetzt alle 14 Tage 80,000 Thlr. verausgabt werden. Ausland. Schweiz. Bern. Nach der vorliegenden Rechnung des Militär-Departements betragen die Grenzbesetzungekosten in den Jahren 1870 und 1871 rie Summe von Fr. 10,818,793. 42, davon kommen in Abzug Fr. 2,556,002. 68 an Rückvergü⸗ tung aus Vorräthen, bleiben also Fr. 8, 262,790. 74, wozu noch Fr. 583,958. 97 Kosten des Finanz⸗ departements zu rechnen sind. Demnach ist der Nettobetrag sämmtlicher Kosten Fr. 8,846,749. 71. Auch ein Pesten von Fr. 2930. 54 für Inter- nirung deutscher Mannschaften figurirt mit auf der Rechnung. Frankreich. Parise. Die„Union“ be⸗ stätigt, daß die Carlisten bei Oroquieta durch Moriones überrascht worden seien und 700 Ge fangene verloren hätten. Die Affaire sei aber keineswegs entscheidend. Don Carlos sammele seine Streitkräfte wieder in den Bergen. — Das„Joarnal officicl“ fährt fort, die Entscheidungen der Untersuchungscommission über die Capitulationen zu geben. Der Commandant von Toul, Hauptmann Huck, wird getadelt, weil er die Stadt übergeben, ehe noch eine Bresche geschossen war, und weil er das Artilleriematerial, Pulver und Munition, nicht vernichtet und die Schußwaffen nicht dienstunfähig gemacht hatte. Gleichzeitig aber wird er von der Commission gelobt, weil er den Widerstand trotz des wieder- holten Ansuchens des Gemeinderaths und trotz der sehr vortheilhaften Vorschläge des Feindes sortgesetzt hat. Ueber die Capitulation von Laon erklart die Commission, daß der Tod des Com- mandanten, General Thérémine d'Hame, jede weitere Beurtheilung dieser Uebergabe unnöthig erscheinen lasse; dennoch erscheint es bedauerlich, daß der Platz übergeben worden sei, ehe der General die Kanonen vernageln, die vorhandenen zwei Millionen Patronen zerstören und die 40,000 Kilogrammt Pulver in die Magazine verschließen ließ. Das Urtheil, betreffend die Uebergabe der Stadt Soissons, wird schließlich dahin resumirt, daß der Platzcommandant, Oberst⸗ lieutenant v. Nous, die vollkommenste Unfähigkeit und eine große Schwäche an den Tag gelegt hat, und daß es dem Conseil ungteignet scheint, daß derselbe noch fernerhin ein Commando bekleide. — Das„Journal ofsiciel“ meldet ferner, daß am Morgen des 5. Mai die erste Ladung von Deportirten, 250 an der Zahl, auf der Fregatte„Danas“ die Jusel Aix verlassen hat. Versailles, 7. Mai. Nationalversammlung. Der Kriegsminister General Cissey bringt einen Gesetzentwurf ein, betreffend die Zusammensetzung des Kriegsgerichtes, welches Bazaine aburtheilen soll. Die Dringlichkeit wird hierfür erklärt. Italien. Rom. Das„Giornale di Roma“ sagt: Der Papst hatte anfänglich zu der Ernennung des Cardinals Hohenlohe zum deutschen Bot— schafter bei der Curie seine Zustimmung geg ben, dieselbe jedoch sräter zurückgezogen. t. Aus der Wetterau. Durch die fortwährende Steigerung der Löhne, sowie durch den von Jahr zu Jahr größer werdenden Mangel an Arbeitskräften und an Kapital sind die Vodenpreise allgemein im Rückgang begrissen und die heutige Landwirthschaßt ist in eine schwere Calamität geralhen, welcher nur durch Verbteitung beruflicher Bildung unter det bäuerlichen Bevölkerung entgegen gewirkt werden kiun. In richtiger Würdigung dieser Ver hältnisse hal denn auch der lanewicihschafttiche Verein für Oberhessen seiher für Unterrichiszwecke bedeutende Summen aufge⸗ wendet; er hat nicht allein eine große Anzahl von Lehrern auf seine Kosten an dem landwirihschafllichen Lehrcursus in Darmstadt Theil nehmen lassen, um sie zur Leitung von Fortbildungsschulen, Casiuos ꝛc, zu besäyigen, sondern auch den Fortbildungeunterricht prämirt und im Herbst 1871 die Ackerbauschule zu Friedberg ins Leben gerufen. Dieses hohe Interesse für bessere Baldung der bäuerlichen Bevölkerung hat ser neuerdaigs wieder dadurch bethätigt, daß sein Ausschuß in der Sitzung vom 1. Mai zu Gießen jüc die Errichtung einer Ackerbauschule zu Alefeld einen jährlichen Beitrag von 800 fl. verwilligie. Wenn auch vorerst diese Schule nur für einen Cursus eingerichtet werden sell, indem man glaubie unterstellen zu dürfen, daß diejenigen jungen Leute, welche gesonnen seien, an einem oberen Cursus Theil zu nehmen, in der Ackerbau schule zu Friedberg hierzu passende Gelegenheit fänden, so darf doch nicht daran gezweifelt werden, daß die projectirte Ansta l in Alsfeld für die dortige Gegend sehr segenszeich wirken kann, wenn namentlich, wie zu erwarten ist, die Lectionepläne beider Anstalten in engen Zusammenhang gebracht werden. Für Friedberg wird sich aber die Nolb⸗ wendigkeit ergeben, die Schule neben tüchtigen Lehekläften mit allen Lehrmitleln aufs reichlichste zu versehen und tbr ein Local zu überweisen, das in jeder Beziehung zweckentsprechend ist. Nur unter diesen Verhällnissen darf man sich der Hoffnung hingeben, daß die Friedberger Ackerbauschu e einen Anziehungspunkt für die ganze Provinz bilden werde. Daß dies der Stad! nicht gleichgültig sein kann, bebarf keines näheren Nach⸗ welses. Bei nur 50 Schülern wird immerhin ein Kapital von 10-12 Tausend Gulden umgeschlagen. Durch die Ackerbauschule gibts Verbindungen nach Außen; Fremde, Eltern und sonstige Angehörige besuchen die Stadt, land⸗ wirthschaftliche Versammlungen werden gehalten, kurz, es gibt Verkehr! Sollte da der Stadtvorstand sich nicht veranlaßt finden, für ein passendes Local zu sorgen? Möge er rasch zugreifen, damit es nicht heiße:„Es ist zu spät!“ Frankfurt. Der Bau der Brücke an der Neuen Mainzerstraße schreitet rüssig vorwärts und scheint dieselbe früher als die bei Hanau gleichzeitig in Angriff genommene Brucke fertig zu werden. Bei den Fundamentirungsar⸗ veiten des ersten Strompfeilers stieß man auf eine ge⸗ wichlige Felsplatte, welche nun mit Dynamitpatronen in Stücke zersprengt wird. Das Fundament der einzelnen Pfeiler kommt durchschnittlich 10 Fuß unter dem Wasser⸗ piegel zu liegen. Freiburg i. Br. Für das dahier zu Ehren des 14. Armeccotps zu errichtende Sieges denkmal sind bis jetzt 18 Modelle, darunter von Berlin, Dresden, München, Rom ꝛc., eingegangen und werden noch weitere zu erwarten sein. In der dazu geschmackvoll bergerichteten Sängerhalle findet demnächst eine Ausstellung dieser Modelle statt. Aus Bayern mehren sich die Nachrichten von Bier⸗ krawallen. Wie in Würzburg kam es auch vor Kuczem in Dillingen wegen Erhöbung der Bierpreise zu Krawallen, die so große Dimensionen annahmen, daß das Militär einschreiten mußte. Auch in Nürnberg wollten die Brauer ausschlagen, unterließen dies jedoch Angesichts zes Unwillens, welchen schon die Ankündigung dieser Maßregel in allen Kreisen hervorgerufen hatte. Köln. Ter„K. 3.“ geht von General Goeben aus Bacharach folgendes Schreiben zu: Der geehrten Redaction zeehre ich mich, Angesichis der auch in die„Köln. Zeilung“ aufgenommenen kleinen Erzählung über meine intimen Beziehungen zu dem General Faid berbe ganz ergebenst mitzutteilen, daß ich zu meinem Bedauern bisher nicht die Eyre gehabt habe, die persönliche Bekanntschaft dieses Generals zu machen. Die Freundschaft in Spanien, die Besuche iu Amiens— beide sind gleicher Maßen Phan⸗ lasie⸗Gebilde. B. Friedberg.(Jubiläumsfeier in Büdingen. Schluß.) Nun galt es aber, auch den landschaftlichen Reizen der nächsten Umgebung des Feststädtchens den schuldigen Tribut der Be⸗ wunderung zu zollen und hatte der fürstliche Patron der Anstalt, dem bezüglichen Wunsche Aller freund lich entgegenkommend, für den nächsten Tag(2. Mai) zu einer Waldpartie in den benachbarten Thier- garten eingeladen. Felsenklüften des„Wildensteins“, zu dessen Füßen das Städtlein mit seinen wohlerhaltenen Mauern und Thürmen, seinem alten Fürstenschlosse, daran die lieblichen Parkanlagen des„Hain“ weithin sich ausdehnen, durcheilt von klarem Bache, friedlich lagert und dem gegenüber an den steilen Hängen des„Pfaffenwaldes“ die Traube reift, bewegte sich in der Morgenstunde der bunte Zug der Fest⸗ genossen, Männlein und Fräulein, voran Hornisten, die an den Krümmungen des Weges mit frischen Fanfaren und Jagdliedern das Echo des Thales weckten, fröhlich waldeinwärts dem Bestimmungs⸗ orte zu. Unter dem hohen Blätterdache des maien⸗ grünen Buchwaldes, am Ufer des Thiergarten⸗ Weihers, dessen beflaggtes Schifflein manche der Besucher über die glatte Fläche trug, blieb die festliche Schaar bei schäumendem Pokale, kräftigem Imbiß, Musik, Spiel, Gesang und launigen Vor- trägen Einzelner hier einige Stunden lang heiter im Grünen vereint, erfreut überdies durch die Gegenwart der sämmtlichen hohen Angehörigen des fürstlichen Hofes. Manches bemooste Haupt sagte nach der Rückkehr in's Städtlein diesem und dem Festtreiben wehmüthig Valet; die junge Welt dagegen gedachte selbstverständlich nicht zu scheiden, Vorüber an den malcrischen ohne den dargereichten Becher der Freuden bis zur Neige geleert zu haben und dazu gehörte denn noch der Besuch des, für denselben Abend zum würdigen Beschlusse des Ganzen in Aussicht ge⸗ nommenen, Festballes. Gleich allen anderen programmmäßigen, wie extemporirten, Festlichkeiten der herrlichen Maitage verlief derselbe bei der animirtesten Stimmung der noch immer sehr zahl⸗ reichen Theilnehmer heiter und ungetrübt in den Räumen der Festhalle und bewegte sich daselbst die Menge der in den glänzendsten Toiletten strahlenden einbeimischen und fremden Schönen mit ihren Tänzern unermüdlich beim Schmettern der Trompeten und Schalle der Geigen im munteten Reigen, bis der helle Tag verwundert zu den — Mii dem obligaten Fenstern hereinschauie. Felle 10 10 —— mfc ber dem Chile! — ben Klasen d Vagewohn bie Stat 1. J Ind selche vl füt Gemeinde Slldien helm, 9 der Wikt gemäß e deß es in gust — wie einem st Ochalle, milie, al sache, 00 lich ung schalnen! . Nu 1361 diätell mittel Blut⸗ hellen scheht mann beabs geire einet schon geitl. schle lösen kung Mut Sew. Aral. bereit mein Tran! eure, fachen Lonig fan ——4 rige belref wenn zu bi auch (et Gu nicht bebe stun auch een ett einzelne wut dem Dassa, richten den Bien eas der Rug burpteise 1. detg welle ide Angesichn „An. Janz n dine intim u enz etgeben * dicher nig S art but 1 Spanien,. det Nein Ihn N zuntftier is Ut ts abtr, aul ien Ungtiß Tuidnt det b fertige dan d. Allcr freust * 46(Z. N barten Toier · den malcrischen 1 desin Füßen Altentn Maut! taschlesst, dau n titdin i bach, sticdlah 1 dclen Hänge eilt, dewegle 0 dug der Fil det 1 deine 10h 87“ fiche 000 btb Tat 2 einne dach des nan det Tulcrgalla iu nacht c. daß bal ö Festkater wohlversehen kehrte dann bald auch der setzte der auswärtigen Gäste aus dem lenzge— scbmückten Thale zu der Alltäglichkeit seiner Be⸗ zufspflichten zurück. Möge der Himmel auch ferner iber dem friedlichen Städtchen und seiner gelehrten Schule gnädig walten!— Eingesandt. Vom 6. bis 8. d. M. wurden die Prüfungen der lassen der hies. Stadischule abgebalten. Wer denselben seigewohnt hat, muß sich davon überzeugt haben, daß die 155 Stadilebrer, obgleich sie mit mancherlei Schwierig⸗ ten zu kämpfen baben, ganz Außerordentliches leisten ind solche darum mit Recht sagen können:„Das thun vir für Euch, was ibut man sür uns?“— In sehe vielen Gemeinden unseres Landes, darunter außer den größeren Slädien die Städichen Alzei, Bingen, Bessungen, Bens— eim, Hepp nbeim ꝛc., hal man in richtiger Würdigung der Wikrsamleit der Lehrer die Besoldungen derselben zei semäß erhöht. Von Friedberg läßt es sich noch nicht sagen, ß es den Verpflichtungen, die es gegen seine Lebrer bat, n ausreichendem Maße nachgekommen wäre. Hier müssen — wie uns mitgetheilt wurde— die Lebrer noch mit nem sehr geringen Gehalte fürlied nehmen, mu einem Zehalte, womit kaum ein Einzelner, geschweige eine Fa⸗ milie, ausreichen kann. Es isl freilich eine traurige Tbat⸗ noch soviel aufgebracht werden könnte als nöthig ist, um auch den hiesigen Stadtlehrern eine ihren Leistungen und den Lebensbedürfnissen einigerwaßen entsprechende Besoldung zu gewähren. Es ist nicht genug, daß man an maßgebender Stelle die Unzulänglichkeit der frag— lichen Besoldung zugibt und sein Bedauern darüber aus⸗ spricht, auch in Redensarten bestehende Belohnungen reichen nicht hin; es muß zur That geschritten, materielle Unterstützungen müssen gewährt werden, wenn nicht Nabrungssorgen der Lehrer die Enwicklung unseres städtischen Schulwesens hemmen sollen. Möchten darum bald auch unsere Stadtlehrer mit einer ansehnlichen Besoldungszulage erfreut werden. D. Frankfurt a. M., den 8. Mat 1872. Ohne bestimmter präcisirte Gründe, als schlechte auswärtige Nolirungen trat gestern Abend eine weitere Abwärtsbe— wegung ein, welche füt einzelne Speculationseffecsen gleich mehrere Gulden betrug, beute Mittag halte sich darin noch nichts geändert, im Gegentheil machte sich Tendenz zu noch weuerem Sinken bemerkbar. Und das alles warum? Bestimmte Gründe lassen sich, wie gesagt, nicht angeben; man muß nach wie vor die allgemeine Lage dafür ver— antwoctlich machen, welche sich so gestaltet hat, daß sobald für irgend ein Effect sich Käufer zeigen, von anderer Seite gleich ans Realisiren gegangen wird, und daß wo Ver— käufer slärker sich zeigen, die Käufer mißtrauisch zurück— halten. So kommt natütlich kein oder nur sehr wenig ache, daß die bhies. Communalverbältnisse in einem ziem- Geschäft zu Stande und diese Leblosigk in des Verkehrs ich ungünstigen Zustande sich befinden. Allein so schlecht schadet natürlich zunächst den Coursen. beinen uns dieselben doch noch nicht zu sein, daß nicht l a Namentlich die internationalen Speculationswerthe müssen dieß in erster Linie empfinden und Creditactten wurden beute bei 339 ¾ bis 340, Staatsbahn bei 369, Lombarden bei 2033¾ bis 204, Nationalbank bei 855 gebandelt. Die übrigen Werthe konnten sich natürlich der allgemeinen Deprimirung auch nicht entzieben und so verzeichnete heute selbst die in den letzten Tagen so seste Silberrente eine kleine Einbuße wie ihre Schwester Papierrente. Bahnen, Banken größtentheils offerirt, ohne Abnehmen. Prioritäten relativ fest, aber auch still. Von Loosen waren österr. 60 r. und Raab Grazer mehrfach gefragt, ebenso Köln-Mindener. Mebr Geschäft als sonst machte sich heute in amerikanischen 8 1c. Slaalenbonds geltend, welche ziemlich stark für Petvate gekauft wurden, was abet auch von Central⸗Vacific⸗Bonds gilt. Im Uebrigen war aber auch bas transallanlische Gebiet flau. Literarisches. Das Mai⸗Heft der„Musikalischen Welt“ entbält: Ausgabe A. Clavierstücke. Theodor Giese, Dornröschen. — Aldert Jungmann, In der Schmiede.— Joseph Löw, Der Bleicherin Nachtlies.— Richard Metzdorff, Auf den Lagunen.— Heinrich Lichner, Dein ist mein Herz! Mazurka. — Musikalische Rundschau.— Ausgabe B und C. Lieder für bobe resp. tiefe Stimme. Franz Abt, Mein Himmel. — Richard Metzdo eff, Der Lenz.— Walter von Rosen, Ich hab' dir geschaut in die Augen.— Ernst Methfessel, Viebst du um Schönheit?— R. Müller, Wenn deine Lieben von dir geb'n.— Wilbelm Franz, Nun kommt der Früyling wieder.— Richard Metzdorff, Sonnenunter⸗ gang.— A. Schüsz, Am Sarge.— Musikalische Rundschau. nl (Aus den Berliner Zeitungen.) Zum Königtrank! 1361 Der Köniatrank, eine mit vielen milden Pilanzensäften dereitete Limonade, größtes hpgisnisch⸗ diätetisches Labsal far Kranke, Genesende und Gesunde ist nichts weniger als„Medizin oder Geheim- mittel; er heferf, dem Organismus eine Fülle von Gesundbeitsftoffen, durch welche die Natur(durch Blut⸗ und Säftebesserung) so umgewandelt wird, daß die Keankheus-Ursachen und dadurch die Krank⸗ hellen selbst verschwinden. Seit Panemann upd Prießnitz ist nichts so Erstaunliches auf dem Gebiete der Naturheilkunde ge— schrben wie die wunderbaren Kuren, welche durch den Königtrank bewirkt werden. Früßber lächelte Zeder mann über so unglaubliche Dinge und dachte, daß wieder eine großartige Täuschung des Publikums beabsich tigt würde. Dir Thatsachen aber beweisen, daß wirklich eine großartige Erscheinung an den Tag getreten, welche die Lehren der tausendiährigen Medizinwissenschaft Lügen straft und schon als der Anfang einer neuen Acta der Heilkunde zu betrachten ist.— Es ist unläugbar, daß zweidrittef der Bevöikerung schon in den Jugendjahten durch den Mißbrauch berolscher Mitiel, wo nicht zu Grunde gerichiet, doch zeitlebens siech gemacht werden. Son Kindern werden Gifte gegeden, welche erst spät oder nie ausge— schieden werden, die Knochen angreifen das Blut verderden und zersetzen, den ganzen Organismus auf lösen. Zahllose Gichtbrüchige, an Kaochenfraß, Venofität, Fallsucht, Wassersucht, Schleimschwinosucht, Lungentuberkulose, Flechten und an tausend andern Uebeln leidende alte Menschen sind durch heroische Mittel in ihrer Gesundhett zu Grunde gerichtet worden. Dem gegenüder muß nun eine neue Theorie Bewunderung erregen, welche den Generationen Schutz gegen den Mißbrauch der Arzeneien bietet und die uralte Wabrbeit daß die Natur der beste Arzt ses, bestätiat. Der echte Königtrauk, zur Auszeichnung asso genannt und aus mebr als bundert Pflanzen berestet, wird in wenigen Zahrzebnten als die lang ersehnte, wirkliche Universal⸗Mediein allge⸗ mein anerkannt werden.(daben wit nicht all Ein Blut? und liegt nicht allen den verschtedenen Krankbeiten mebr oder weniger eine Universalkrankheit zu Grunde?) Wir brauchen nur geschickte Opera⸗ teure, Chirurgen, und zur Uaterflütung in allen Heilptozessen der Natur den Königtrank. Die Natur will nur unterstützt werden in der Selbsthüfe und zwar durch Darreichung der mannig⸗ fachen Gesundheilsstoffe, welche die Pflanzenwelt darbietet; daher die mehr als hundert Pflanzensafte im Königtrank, welcher seit einem Jabre in sseben Nummern, in siebenfach verschtedener Mischung derselden Pflanzensäfte bereitet wurde. Da aber die Nr. 1 zu solcher Vollendung gekommen ist, daß die Nummern 4—4 nur äußerst selten die Gencsung um etwas beschleunigten, oft aber die Patienten durch dieselden zu irtiger Auffassung veranlaßt wurden, so sind diese Nummern eingestellt, dagegen Nr. 5—27, die sich bei den betreffenden Leiden sehr bewährt, beibehalten werden; nur wolle man diese Nummern erst dann wählen, wenn eine Anzahl von 8— 12 Flaschen Nr. 1 obne wesentlichen Erfolg getrunken ist; und zwar tist dann zu brauchen Nr. 5 bei Gicht, Reißen, auch Kopfkollk, Nr. 6 bel Bauchwassersucht, Nr. 7 bei Krämpfen, auch Fallsucht(Epilepfie).— Diese Nummern sind direct zu beziehen. Derselbe bringt der Natur auch die Stoffe zur Verbinderung und Ueberwindung des Brandes (dier auch äußerlich ayzuwenden); dieser wird von tbr abgestoßen, das brandige Fleisch vereitert, und die Wunden beilen schnell auch die größten faft ohne Schmerzen, weil Entzündung schnell weicht. Ee ist also nicht wahr, doß die Fortschritte sm Heilen denen im Verwunden„nachhinken“;z ßets eilt der Fürst des Lebens dem des Todes voran.. 5 In allen Lazarethen, auch in allen anderen Pellanstalten, selbst in Blinden⸗ und Taub⸗ stummen⸗Instituten und in Jerenhäusern müßte der Königtrank olficiell gebraucht werden; denn auch Blindheit und Taubbeit vermaß die Natur mituater noch zu überwinden, auch das Gehirn zu regene— tren, selbst bet Gehirnerweichung! Erfinder und alleiniger Fabrikant des Kövigtranks: 5 a Hygisist(Gesundbeitsratb) Karl Jacobi in Berlin, Friedrichstraße 208. Die Flasche Konigtrank⸗ Extrakt zu dreimal so viel Wasser kostet in Berlin einen halben Thaler, u Friedberg bel W. Bernbeck 1 Gulden. Durchsichtige Glycerinseife! Gebrannten Java- Kaffee, anerkannt bestes Mute zur Verschönerung der baut, empflehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 k.. Wilb. Fertsch, Bad Nauheim. Möbel-, Spiegel- und Cupeten-Lager, % größte Auswahl in Rouleaux und Vorhangleisten, Sommerfalousien in allen Größen empfichit H. Bleusdorf, pos⸗Tapezirer. ? Meper'sche Tapeten, Rouleaux- und Fabnen⸗ eit i Bonn a. Rb. versendet schöne und billige Tapetenmuster.— Hel Bestellung von 10 Thlr. % Rabatt. 1305 beste Qualität à 52½ ke. per Pfund, empfiehlt A. Zuntz seel. Wittwe in Bonn. Dleser aus den besten Javasorten bereltete Kaffee if verart gebrannt, daß Aroma und Woblgeschmack zur vollfen Entwicklung gelangen. Dadurch ist bei An⸗ wendung desselben zu einem woblschmeckenden und kräftigen Tranke ein geringereg Quantum nötbig, als bei Kaffee, der auf gewöhnliche Weise gebrannt afl. Den Verkauf für Friedberg habe ich Frau Wlittwe Louis Simon übertragen Zwei Wagen Mist 1314 und 4 bis 5 Faß Pfuhl hat zu verkaufen Bad- Nauheim. D. Löb, Vlehbändler. Apotheker Bergmann Gichtwatte per Paket 18, 30 kr., Zahnwolle„ Puüsse 9 ke., Eispomade„ Flacon 18. 2, 36 kr. Barttinktur, aa Theerseife„ Stück is ke. 1317 empfiehlt Pb. Dan. Kümmich. Einen Schuhmacherleheling 1306 sucht zu sofortigem Eintritt Jean Rausch, Kirccgasse. lee-Verpach Klee-Verpachtung. 1318 Montag den 13. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, läßt Unterzeichneter den ewigen Klee von 1¼ Morgen im kleinen Wartseld, ö ½% Moc gen am fetnernen Brückenweg, und ½ Morgen im Vurgfeld, an Ort und Stelle verpachten. Die Zusammenkunft it an der Ober⸗Rosdacher Chaussee. RArledderg. Jods Fal c. Korbwaaren 1756 empftebtit K. Friedrich neben der Poft. Futtermehl, Noggenkleie, Weizenkleie, Weizenschalen 1310 dilligff dei Jacob Stern. Milhelm Ehrhardt, Heilgehülfe in Bad⸗Naubeim, Jüͤrstenstraßt 375, empfieblt sich in allen zur Krankenpflege nötbigen Artikeln, als: Gummistrümpfe, Lafikissen. Eisbeutel, Gummituch zu Unterlagen, Herzflaschen. Augendeutel. Ringe, Robdre, Eipsopompen, Spritzen u. s. w. 1234 Steinkahlen, 34 namentlich auch Schmiedekohlen, verkauft zu billigen Preisen die Ziegelei am Bahnbof zu Naubelm. Frische Beps- und Leinzuchen 1225 dilligst det Ph. Dan. Kümmich. Bierpumpen 1303 neuester Art offeriren billigft Nivoir& Börner, Maschinenfabrit in Frankfurt a. M. Einen Schreibpult 1315 mu meh eren kleinen Schl ebkäßchen, sowie ein Beltgestell und Stühle bat zu verkaufen Nieder⸗ Mörlen. Bartholomäus Brillinger. (2582) 0 — Auf der Freiheit zu Friedberg. Sonntag den 12. Mai: Große Vorstellung N meiner rühmlichst bekannten (Gymnastiker⸗, Luftturner⸗, Ballet⸗ und Seil⸗ tänzer⸗Gesellschaft, sowie Vorführung der dressirten Ziegen und Hunde. Zum 9 Schluß Besteigung des hohen Thurmseiles ä la Blondin. — Anfang Nachmittags halb 4 Uhr. Montag große Vorstellung Abends halbe 8 Uhr. Ergebenst ladet ein L oer ch, Direktor. Eonsirmationsscheine von Spekter, Ahlfeld, Superintendent Schmitt, Müller& Gaber, Steinmetz ic. sind vorräthig bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg. des nan Strohhüten, Wan“ Sonnen-& negenschirmen 660 empfiehlt zu reellen Preisen K. Friedrich, neben der Post. Putzarbeiten jeder Art werden möglichst rasch und geschmackvoll ausgeführt.— Fertige Herren⸗Kleider. 1294 Außer den ordinären bin ich auch mit feineren Anzügen ganz frisch assortirt, welche bestens und billigst empfiehlt C. F. Schleuning. Moden für 1872 in Seiden⸗ und Filzhüten aller Art 1312 in großer Auswahl empfiehlt. Konrad Schmidt, nächst der Burg. Mein Porzellau⸗ und Glaswaaren⸗Lager 1304 ist wieder aufs Reichhaltigste assortirt und empfehle ich dasselbe unter Zusicherung billiger Preise bestens. Lonis Simon Wittwe, der Post gegenüber. Blüthenmehl 1309 im Detail zu billigen Preisen bei Jacob Stern nächst der Burg. Tapeten autterschneidmaschinen 1236 mit den neueßsen und schönffen Muffern in großer 1316 empfichlt in vorzüglichker Qualität à fl. 52½ Auswahl bet Georg Groß per Stück Ph. Dan. Kümmich. ** N Mai-Wein-Essen ze nnn 3 Wirksames Mittel gegen Husten. g* 5 W. Sturmfels. An den Kgl. Hoflieferanten Herrn Johann —— 5 Hoff in Berlin. Ein Lehrling Berlin, 23. Januar 1872. Da Ibhee Brust⸗Malzbonbon meinem alten 61⸗ 1189 wird gesucht für die Hof⸗ Bäckerei von f Adam Engel. jährigen Großvater so ausgezeichnete 5 Lehrlings⸗Gesuch. Dienste gegen seinen Husten leißen, so ersuche ich, mir abermals davon zu senden. Ew. Wiesner, Uhrmacher, Neue 1233 Ein mit tüchtigen Vorkenntnissen(aus elner Realschule) verschener junger Mensch von guter Familie kann bei dem Unterzeichneten die Handlung erlernen.— Frtedrichsstraße 93. Verkaufsslelle bel Jos. Hoffmann in Eintritt zu Anfang Juni d. J. Wilh. Fertsch. Frtedberg und Dr. W. Uloth in 1—2 Realschüler 1135 können in Pension genommen werben. Alle Fokten Oelsarben, 8 1320 Windecker's Brauerei. 1313 Frische Bierhefe von bekannter Qualität ver⸗ kaufe per Schoppen à 24 kr. Frische Obergährhefe 1319 bel Adolf Engel im deutschen Haus. WAepfelwein 1307 1. Qualität, vorzüglich zu Maiwein, bet J. Müller. 1 Itinstes Plüthenmehl 1278 empfiehlt Ph. Dan. Kümmich. Strohhüte 1061 in großer Auswabl und neuester Fogon billigst bet Heinrich Diehl, Uagasse. 1870r Aepfelwein 1276 verkauft Emmerich Müller. Geschäfts-Anzeige, 1186 Die Unterzeichnete macht hierdurch dle ergeben Anzeige, daß sie sich als Kleidermacherin, nach vielen gesammelten Kenntnissen dei Geschwiger Berg in Friedberg, an hiesigem Platze etablirt hat und hält unter Zusicherung prompter Bedienung sich bestens empfohlen. Bad⸗ Nauheim den 27. April 1872. Elise Steuernagel, wohnhaft im dause des Perrn A. Müller, Schneidermeister. Kinderwagen und Kinder fahrstühle 1190 neu angekommen bei Jos. Hoffmann. Fhepshuchen! 165 stets frisch von der Mühle det Wilh. Fertsch. Roggenmehl 1308 bester Qualität, zu sehr billigen Preisen, auf Ver⸗ langen ereditirt dis 1. November d. J. bet Jacob Stern nächst der Burg. Cürkischer Zwetschenhonig 1258 in feinster Qualltät bei Georg Groß. Garnituren. 1089 Feine goldene Broches und Pendeloques, emal rt, matt und glänzend, in einer wie noch nie gehablen großen Auswahl. Friedberg. L. Hanau, Hof⸗Uhrmacher und Goldarbestet, Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramiswoche: Herr Pfarrer Diegel. Sonntag Exaudl. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormitlags: Herr Candidat Buß. Nachmiltags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. Nachmittags: fällt aus. Mittwoch den 15. Mai, Vormittags 9 Uhr: Confir⸗ mandenprüfung in der Stadtkirche. Aatholische Gemtinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 6. Sonntag nach Ostern. Vormittags: ½9 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmitiags: ¼½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen! Morgens 7½ Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. — Nachhülfe im Englischen und Französischen. 991 zum Anstrich fertig, empfiehlt billlgst Näheres bel der Exp. d. Bl. Wilhelm Bernbeck. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterbaltungs⸗ Blatt Nr. 19 und eine Beilage.) Die Stamme und Sla Dor Kohlhe wald, Buchen Nadelho! Aspen Dart 1 Eich 122 3 Nax und 1 But und 9 Na t Dat wald u Scheit! wicsenta der Ver Die baindach am drin 9 Uhr 8 Ort. . 102 C sellung Slatsone schlleßlig cer S furt 2 e, il f be E 1 er H el Er ö — GBieilage. 1. 2 55. ihrhes———— 1 N* 5— 8 ˖ 1 1 Holz⸗Versteigerung Gras-Versteigerung. f— in der Oberförsterei Ortenberg. 1297 Die dicsjäbrige Grasnußung in den Gräben und auf den Böschungen der Staatsstraßen im Baubezitk in 1213 Diensag den 14. und Mittwoch den Nidda soll an nachbenannten Orten und Terminen an die Meiftbietenden verftetgert werden. 5 Mai kommen aus den Distrikten 8* Totu, de rugeberg und Groß⸗Orlitz(Neuwiesenkopf, Ord W Namen der Bauaufseher J Muller a Sparrawald und Stickes) zur Ver⸗— Ort der Versteigerungen. Zinne 1 der betreffenden 1 gerung: i 5 0 ö Straßenstrecken. . Scheu. Prügelb. Stoch. Reisb. bezuke. L— R.-M. 557 5 1 7 170 1 J ibderg dei Gaftwirth Uhl, Oonnerstag den 16. Mai, Vor⸗ VIII Schädel. C„—* mitiags 9 Ubr, Luna. 20⁰ Wb* 224 5 2 Selters bei Gastwirth Kraft e e Nach IV Lobfink. 5 3 5 5 ag*. te E e 8 Bingenheim bei Gastwirth Winter] Freitag den 970 1177 Vormittage 11 Herrnbrodt. messer und 8—11 Meter Länge, 0 f Fred 1 e e eee 4[Hungen im Gastbaus zum Löwen] Freitag den 1 r. Nachmittags 1 Pfaffenroth. messer und 5—7 Meter Länge, 23 Eichen Stangen von 13— 14 Centimeter Durch⸗ messer und 6—9 Meter Länge, 6 Buchen⸗Stangen von 12 Centimeter Durchmesser und 6 Meter Länge. Die Buchen⸗Stämme kommen am ersten Tage, die * Stammpeugel im Orlitz, sowie das üdrige Stamm U und Stangenhbolz am zweiten Tage zur Versteigerung. ö zeig Donnerstag den 16. Mai aus den Difrikten nichl, age elwei ich Müller n Kohlbaag, Sauerwiesen rain, Raumerts⸗ 45 W wald, Raumertszipsen: derin 120 v0 Scheib. Prügelh. Stock. Relsh. zen einm! Suchen R. M. 720 21⁰ 253 1256 em ü Nadelholz„ 4* 8 20 F„ert taz Aspen 4 14— 38 1 ** Darunter 500 Raummeter Stammreiser. Fernet: etnagel, 1 Eichen- Stamm von 24 Centimeter Durchmesser und em L Nild 122 Meter Länge, tt. 3 Nadel⸗-Stämme von 15 Centimeter Durchmesser rr und 8 Meter känge, und 1 Buchen Stamm von 54 Centimeter Durchmesser und 6 Meter Länge, st i hle 9 Nadel Stangen von 12— 14 Centimeter Durch⸗ e.. Hoffum messer und 8—12 Meter Läuge. — Das Holz im Neuwiesenkopf, Hainkohl, Sparrn⸗— wald und Stickes(Buchen-, Eichen- und Nadelbolz, 0 751 Scheit und Prügel, sowie 2 Eichen-Stämme) und Sauer⸗ pvicsentain(Buchen Scheit, und Prügelholz) wird dei der Verfleigerung nicht vorgezeigt. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage im Diftrikie „Fertsch. Dainbach, am zweiten Tage im Distrikte Krugenderg, * im dritten Tage im Diftrikte Kohlhaag, jedesmal um Ubr Vormittags. K Ortenberg am 20. April 1872. Großherzogliche Obersörfterei Ortenberg. uud af. Thaler. 5 Main⸗Weser⸗B 5b tet ain ⸗Weser⸗ Bahn. 1 262 Es sollen die sämmtlichen Bauarbeiten zur Her— 1 sellung von 6 Wetichenwärter Wachtbuden auf den cheabol Statlonen Marburg, Lollar, Fliedberg und Vilbel ein⸗ shließlich Lieferung aller Materialten im Wege öffent⸗ georg Gre lcher Submission verdungen werden. —. Die Offerten find portofrei und versiegelt mit der Lufschrift:„Submission auf Bauarbeiten zur Herstellung ton 6 Weichenwärter⸗Wachtbuden“ bis zum Sud— ren. missionstermin am 13. Mat d. J., Vormittags 11 Uhr, * kei der unterzeichneten Betriebs Junspection zu Frank— 4e sert a. M. einzureichen, woselbst auch die Zeichnungen, 1 100 8 f Losten, Anschläge und Bedingungen eingeseben und die Eubmisstons⸗Formulatre in Empfang genommen werden nau, Unnen. Ha geadelt Frankfurt a. M. den 28. Mat 1872. Königliche Betriebs Inspection. Pepl. —— äʒw—äͤͤ6 2 Main⸗Weser-Bahn. es 1263 Es sollen die sämmtlichen Bauarbeiten zur Her— 5 ö ung eints Weichenwärter-Wohngebäudes und zweier 7 itkir 0 Vachtbuden auf Station Fronahausen einschsießlich 4 beserung aller Matertalien im Wege öffentlicher Sub eier niussion verdungen werden. * 1it6“ Die Offerten sind portofret und versiegelt mit der 6416 dafschrift„Submisston auf Ausführung eines Wärter⸗ 1 gebäudes und zweter Wachtbuden auf Staktlon Fron hrsen“ bis zum Submissionstermin am 17. Mall d. J., Lormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs⸗ Juspectlon zu Frankfurt a. M. einzureichen, woselbst uch die Zeichnungen, Kosten, Anschläge und Be⸗ dagungen eingesehen und die Submiffions- Formulare 1 Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M. den 28. April 1872. 2 Königliche Betriebe Inspection. Heyl. Bohnen, Linsen, Erbsen . 57 in gutkochender Waart 6 Groß. Bemerkt wird noch, daß das Gebo derjenigen Steigerer, welche dem betreffenden Großherzoglichen Bau⸗ aufseher nicht als notorisch zablungsfählg bekannt find, unberückfichtigt bleibt. Nidda am 7. Mai 1872. Großherzogliches Kreisbauam! Nidda. Wetter. Patent 1870. Prämiirt in Cassel 1870.— Prämiitt in Darmstadt 1870. Mit dem 1. Mai l. J. beginnt ein zweites Abonnement auf Clavier-Instrumente, wo — 5 8 — e 8 — 166 Jedem Gelegenheit geboten ist, in den Bessitz eines der Neuzeit entsprechenden Instrumentes auf leichte und angenehme Weise zu gelangen. a Abonnements- Bedingungen sende grates C. L. Glück, Hof, Pianoforte⸗Fabrik. Friedberg. Hamburg-Amerikanische Packelsahrt-Actien-Gesellschast. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG A NEW-TORK vermittelst der Post⸗Dampfschiffe ee e Sbeneet e g Germania, Sonnabend, 23. Mal. Allemannia, Sonnabend, I. Juni. Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Crt. Rthlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Riblr. 100, Zwischendeck Pr. Crit. Rtdlr. 55. 25 Näheres bei dem Schlffsmakler August Bolten, Wi. Miller's Nachfolger, Damburg, sowie den allein für das Großherzogthum Hessen zum Abschluß von Ueberfahrtsver⸗ trägen concessionirten Vertreter und Generalagenten der Dampfschifflinie F. J. Bothof in Mainz (früher Carl Racké& Cie.) Friedberg bei Chr. Hecht. F 2 7— 7 Mädchen⸗Institut in Friedber 5* 0 g. 1126 Donnerstag den 30. Mai beginnt ein neuer Cursus in unserer Anstalt und ditten wir die geehrten Eltern bis dahin ihre Anmeldungen bei uns machen zu wollen. Der Unterricht wird von tüchtigen Lehrkräften aus hiesiger Stadt, einer Französin und Engländerin und den Vorsteherinnen ertheil!. Die Lehrgegenstände umfassen die Elementarfächer, Französisch und Englisch, Literatur, Physik und Zeichnen. Das Honorar beträgt für die Morgens. Morgens. J. Classe(Fortbildungsklasse) jährlich 32 fl. III. Classe II. Abth. jährlich 36 fl. II. Classe 48 fl. IV. Classe I. Abth. 28 fl. III. Classe 1. Abth. IV. Classe II. Abth. 24 fl. 40 fl. Beim Eintritt werden 2 fl. 42 kr. für die Bibllothck entrichtet. Penstonäre können zu jeder Zeit eintreten. Honorar 350 fl. Musik wird extra vergütet. Prospecle besagen das Nähere. Halbpensionäre, Kinder aus der Umgegend, welche den Tag über in unserer Anstalt bleiben, be⸗ zahlen 150 fl. f 5 2 Kindern von 8— 10 Jahren, welche noch die Musterschule besuchen, wied Gelegenheit geboten Franzoͤsisch an⸗ zufangen und Handarbeiistunde zu nehmen. Das vierteljährige Honorar beträgt A fl. 8 Zur Vervollkommnung in der, sranzösischen und englischen Conversanlon für erwachsene Mädchen finden wöchenllich 4 Stunden statt. Vierteljähriges Honorar 4 fl. 30 ke. Friedberg im April 1872. a 5 f Amalie, Marie 8 Lina Werner. Füße Orangen! Wilb. Fertsch. Gras- Versteigerung. 1299 Die Grasnutzung vom Friedhof der jorgelitischen Religtonsgemeinde dahier soll pro 1872 Montag den 13. Mal, Vormittags 11 Ubr, auf der isrtaelitischen Gemeindestude an den Meiflbietenden öffentlich vergeben werden. g g Friedberg den 8. Mal 1872. gür den(aracl. Vorstand: B. Grödel. 20 Seuckenbergstr. 5. Kurprospecte gratis franco. N —————— Großes Lager in Kleiderstoffen. Kleider und Ueberzüge, die Elle 9 und 10 kr. die Elle 12 kr. Großes Ausstattungs⸗Geschäft. 2 f O 500 Stück ¼ breite ächtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb, braun, für 500 Stück ¼ breites schweres Leinen, für Hemden und Beittücer, S W. Fubrländer Nachlolger, Tahrgasse 5g, Frankfurt a. M. 200 Stück/ breite ächtfarbige Glanz⸗Mödel⸗Cattune und Cattune 2½ Ellen breite grode Leinen, für Betttücher, das Betttuch ohne Nath, S mit Borden, für Vorhänge, die Elle 9 kr. S Farden. die Ele 12 kr. die Elle 12 kr. die Elle 12 kr. 500 Stück ¾ breites ächtfarbiges Bettzeug, meistens türkischroth mit weiß, 2 Ellen breite, 2½ Ellen 2 die Elle 15 kr. Schweren schwarzen Motreens, für Unterröcke, die Elle 22 kr. 10% breiten englischen Waterproofs, für Regenmäntel, in den schönsten Große rothe Cachemire Farben, die Elle 45 kr. Walerproofs mit Fransen, die Elle 54 kr.] Große rothe Cachemire — die Elle fl. 1 30 kr. Große Auswahl Fußteppichstoffe, die Elle EA S 10% breiten weißen Mull für Kleider, die Elle 12 kr. S Gute wollene Kleiderstoffe, Crols se. Popelines, Rips, Chins, 1 Atlas, Mohaires, Grosgrains, die Elle von 15 kr. an. O Glatten rothen wollenen Unterrockfoff, die Elle 15 kr. ö in allen Farben vier Ellen lang, fl. 1. 44 kr. 5 D300 Stück feinsse breite ächtfarbige Piqus⸗Cattune, in den schönsten] 3 Ellen breite 1 7 0 k. 2 das Betttuch ohne Nath, i vier Ellen lang, fl. 2. r.. S 300 Stück der feinsten/ breiten ächtfardigen Jaconets und Organdis, 200 Stück schwere rothe wollene Colter, das Stück fl. 5. 30 kr.) Für zweischläf⸗ — 200 Stück schwere weiße wollene Col ter, das Stück fl. 4. 5%%. breiten weißen Satin und Plqué“, für Ueberzüge und Unterröcke, 500 Stück schwere graue wollene Colter, das Stück fl. 2. 30 kr. und fl. 3. Schwere weiße Piqus decken, für zweischläfrige Betten, das Stück fl. 2. 30 kr. 500 Dutzend welße reinleinene Damentaschentücher, das Otzd. fl. 2. 30 kr. 10% breiten, reich ramagirten Vorbangs mull mit Bogen, die Elle 15 kr. Tischdecken, das Stück fl. 1. 45 kr. und fl. 2. 85„Commodedecken, das Stück fl. 1. und fl. 1. 24. = 1 breiten schweren Bukskin, für Hosen, Westen und ganze Anzüge, Prima Shirtings, weiß, schwarz, grau. die Elle 7 kr. Schwarzen Orleans und Schweres Blau Gedrucktes, die Elle 12 kr. Lama, Flanell, Thibet, Cachemire, Alpacca, Unterrockstoffe, Tischtücher, Dandtücher, Servietten, Strohsackleilnen, 3 wil⸗ lich, Barchend, zu bedeutend heradgesetzten Preisen. 3 rige Betten. lange, leinene Tischtücher, das Stück 45 15 Alpaccas, die Elle von 16 kr. an. und Qualitäten billigst. 88 Muster sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen franco. Auch die kleinsten Aufträge werden pünktlichst besorgt. durch große Partiekäufe bin ich im Stande, meine Waare trotz des enormen Aufschlags zu den früheren billigen Preisen zu verkaufen. 24( Sonntags ist mein Laden offen. können alle Hüte schön und rasch angefertigt werden. Geschästs- Eröffnung. 1162 Einem verehrlichen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich in Bad⸗Nauheim einen Laden im Hause des Herrn Medieinalrath Ehrhardt errichtet habe, in Putz- und Weiß waaren, Glacéhandschuhen, Parfümerien, Shlipses, Foulards, Taschentüchern, Portefeuillen, allen Sorten Strohhüten, Blumen, Federn, Schmucksachen und vielen sonstigen Artikeln. Durch eine sehr geschickte Putzarbeiterin Die Kleiderstoffe können nach Muster bestellt werden und sind solche vom ersten Haus Frankfurts. Unter Zusicherung billigster Bedienung empfiehlt sich Julius Landauer aus Gießen. Pianoforte-Lager von H. Rudolph Wittwe in Gießen. Musikalien- und Pianosorte-Leihanstalt. 1131 Reiche Aus wabl von Instrumenten der besten Fabriken. Bei mehrjähriger Garantie billigste Preise und erleichterte Zahlungsbedingungen. Gespielte Pianos werden angekauft oder umgetanscht. Berliner Fuß boden⸗Glanz⸗Lack. 1103 Dieser zum Anstreichen der Fußböden vorzügliche Lack ist ganz geruchlos, trocknet während des Streichens, hat daun sofort(ohne gebürstet zu werden) den schönsten Glanz, der gegen die Nässessteht, ist bei richtiger Anwendung haltbarer und unbe⸗ dingt bei Weitem eleganter, wie jeder andere Aufstrich. Derselbe besteht in gelbbraunem Glanz⸗Lack, welcher einen feinen gelbbraunen Farbezusatz enthält, daher jede Farbe, die etwa der Fußboden hat, dadurch vollständig gedeckt wird. Ferner in reinem Glanz⸗Lack, welcher keinen Farbezusatz enthält, also nur schönen Glanz gibt. Dieser Lack ist zu beziehen nebst Gebrauchsanweisung von Wilh. Sturmfels, Hofapotbeker. eee ee Die beliebten Stollwerck'schen Brust-Bonbons aus der Fabrik des Hoflieferanten Franz Stollwerck 8 in Köln a. Nh. 5 gegen Husten, Deiserkeit, Verschleimung ꝛc. bringe in empfehlende Erinnerung. Stets vorrätbig in Friedberg bei Wilh. Fertsch. 66 Staats⸗ und Gemeinde⸗Obligationen 29 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof-Agenten Jacob Engel. Malz⸗Extrakt, 0 Sommer- Pantoffel 667 ganz rein, in der Hofbrauerei bei 1 8 in großer Auswahl und bester Qualtät bei Jacob Burck. H. Diehl, Usagasse. Markt⸗Anzeige. 1300 Der nächste diesjährige Markt wird nächsten Dienstag den 14. Mai dahier abgehalten, welches hier⸗ durch zur Offenkunde gebracht wird. Bad⸗ Nauheim am 8. Mai 1872. Großherzogliche Bürgermeistere! Bad⸗Nauheim. Schutt. Arbeits-Versteigerung. 1296 Montag den 13. d. M., Morgens 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Ockstadt* Steinbrechen, veranschlagt zu 120 fl. Steinsahren 135„ Steinschlagen 270 77 Steinmessen 36„ Steindecken 42„ Maurerarbelt 24„ Zimmerarbeit 9„ Schlosserarbeit 3 Weiß binderarbeit 27„ Schreinerarbeit 9„ Dachdecketarbeit 1 Doppelte Rohrsteine zu russischen Kaminen zu liefern 23 an den Wentgsinehwenden in Accord gegeben werden. Bad Nauheim den 8. Mai 1872. Der Bezüks-Bauaufseher Brücke l. Aufforderung. 1311 Forderungen an die Concu'smasse des Hartmann Lang II. von bier wole man so gewiß innerhalb 14 Tagen geltend machen, als sie sanst bel Verthellung der Masse keine Berücksichtigung finden. Friedderg den 10. Mal 1872. Der Massecurater Vogt. Bekanntmachung. 1302 Die am 16. und 17. April d. J. im Nieder⸗ Welseler Gemeindewald abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung erbalten und ist der eisie Fahl tag auf Montag den 13. Mai bestimmt worden. Nieder-Weisel den 8. Mai 1872. a Großherzogliche Bürgermelsterei Nieder- Weisel. euter. N Güter- Verkauf zu 230 und 37 Tagwerk. 1271 In nächster Nähe der Haupt⸗ und Residenzstabt Müachen find 2 Ockonomte-Güter und zwar eines zu 250(nabe der Bahn gelegen) und eines zu 37 Tagwerk gzelter Wiesen und Wald, in besser Vonstälsklasse flehend, aus fceier Hand sosort zu verkaufen. Ersteres An, wesen ist mit Inventar und einer Dreschmaschine versehen. Ausbau circa 80 Schäffel.— Erlag 1015000 fl. Kaufschillingsrest kann 10 Jahre liegen vletben. 50 Klafter Buchenbolz können jähruch geschlagen werden.— Anzablung für des kleinere Anwesen fl. 2— 3000. Rest dleibt ebenfalls 10 Jahre liegen. Bei beiden Gütern ist sür Milch ab satz äußerst günstige Gelegenheit geboten. Näheres upter d M. 662 durch die Annoencen⸗Expe⸗ ditton von Haasenstein& Vogler in Frankfart a. M. Corseten& Cetinolines 73 billigsi bei K. Friedeich neben der Post. N ago 98 b Bettef Das Central kbragen u empfehle! getreffe n die( WI üufg di gesahrdett den Vorsc gemäß zu heinden ber Ptros von 1866 duch ort de in h. dug Poli sfödesond' Anzeige f bissen n. en 28. „ 4. U 20. „N. U 20. „Quittun die zu N stuͤhen ö daufpre sindlede sarken ö