dat . en. de Ciel N * rec m bat Nabu ö (gen Preite. — Lage. Wit — ale, de uin 1 1 9 1 1872. Dienstag den 10. September. M106. Oberhessischer Anzeiger Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Zutelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Friedberg am 7. September 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 4. Auf die von verschiedenen Großherzoglichen Bürgermeistereien gemachte Meldung, daß die nach unserem Ausschreiben vom 6. April d. J. Oberhessischer Anzeiger Nr. 41) vorgeschriebenen Formularien über die Ausgabe des Loosholzes in den Gemeindewaldungen nicht zu erhalten eien, bemerken wir Ihnen, daß nach einer Mittheilung der Ernst Beckerischen Hofbuchdruckerei in Darmstadt diese Formularien bei ihrem külande daͤn 14 5 6 ben En. Agenten C. Weis dahier das Buch zu 24 kr. bezogen werden können. . A erden. Trapp. Tendrek* . der Thlr. 5 betreffend: Die Wiener Weltausstellung in 1873. . In Betreff der für die Wiener Weltausstellung im Kreise 1 ö Friedberg zu sammelnden landw. Gegenstände, bringe ich Folgendes 1 meg A. liona 1 Eugel. W nen, Cattul Jaußer, 8 4 61. — LLL e en bn „ deen kern „ Seigenlen unit 1510 Pan Pitti! viederholt zur offentlichen Kenntniß: Andere als die vorgeschriebenen Formularien dürfen nicht verwendet nag. Oekonom Hill zu Fauerbach b. Fr., For. Keil zu Melbach, 1 Kammer zu Gambach, Lehrer Epple zu Ockstadt, — ß 1) Die Körner von Weizen, Korn, Gerste, Hafer, Erbsen, Linsen und Wicken sind in einem leinenen Säckchen mit je 3 Liter ein- zusenden. Der Unterzeichnete hat um Zusendung der Gläser, worin die Ausstellung in Wien geschieht, gebeten. Im Falle deren Verabfolgung konnten die Säckchen von hier zurückgehen. 2) Reps-, Mohn⸗, Flachs, Hanf- ꝛc. Samen ebenfalls in Säckchen von je 1 Liter. 3) Ganze Pflanzen(mit Wurzeln, Halmen und Aehren) sind bereits in Kisten gesammelt. 4) Hülsenfrüchte in Bündeln von je 50 Schoten sind sehr erwünscht. 5) Ebenso Flachs nach den verschiedenen Zubereitungsstadien. 6) Jeder der Herren Sammlungs⸗Commissare: Bürgermeister Schmid zu Reichelsheim, 5 Reitz zu Södel, 1 Schneider zu Ostheim, „ Hahn zu Södel führt Verzeichniß über die abgelieferten Gegenstände. Um deren Ein⸗ sendung werde ich jeden der genannten Herren demnächst speciell er⸗ suchen. Alsdann soll, wie ebenfalls bereits bekannt, eine Vorausstellung der für Wien bestimmten Felderzeugnisse hier in Friedberg stattfinden, in Verbindung mit einer Obstausstellung. Zur Vervollständigung eines in Friedberg darzustellenden Gesammtbildes der Mannigfaltigkeit und Vorzüglichkeit der 18721 Ernte in der Wetterau wollen wir auch Wurzelgewächse einreihen. Wir bitten darum, uns auch damit zu versehen, überhaupt mit Allem, was die diesjährige Ernte an schonen und besonderen Arten und Exemplaren darbietet. Friedberg den 7. September 1872. Nebhut h. lusstellung von Obst⸗ und landw. Produkten in Friedberg in Verbindung mit einer Ausstellung der für Wien bestimmten Gegenstände. Unter Bezugnahme auf die vorstehende Bekanntmachung bringen wir einstweilen zur öffentlichen Kenntniß, daß genannte Ausstellung i der ersten Hälfte des Oktober statifinden soll. Wir beabsichtigen gleich am letzten Tage der Ausstellung eine Verloosung von Ge— then des Obst⸗ und Gartenbaues, sowie auch anderer passenden Gegenstände vorzunehmen. Die oben genannten Herren, welche die Gegenstände für die Wiener Weltausstellung sammeln, werden auch das für hier bestimmte Obst in Empfang nehmen und an uns abliefern, infern die Sendung ticht direct an uns beliebt wird. Wir bitten Alle, welche sich für unser Vorhaben interessiren und das selbe durch Gaben an Aepfelu und Birnen und andern Pro— dukten unterstützen können, dieses nach Kräften zu thun und die ver— schiedenen Obstsorten nach den ortsüblichen Namen auf angebundenen Papierstreifchen zu bezeichnen. Friedberg den 7. September 1872. Die vom landw. Casino bestellte Commission: Haas, Großh. Kreisassessor. Deutsches Reich. (Pfarrer unseres Landes zu einer Zusammenkunft Bürgschaft des Weltfriedens tritt darin den Völkern Darmstadt. Wie die„Frankf. Ztg.“ ver- nach Frankfurt a. M. auf den 11. Sept. einzu- entgegen, die Verkörperung der Verheißung, daß nimmt, ist auf Anteag der Staatsanwaltschaft laden. Den Gegenstand der Verhandlungen wird das nere Reich deutscher Nation ein Reich des te Untersuchung gegen den katholischen Pfarrer die in Aussicht stehende Regierungsvorlage bezüg- Seib von Groß-Umstadt wegen Verletzung des Kanzelparagraphen eingestellt worden, da derselbe cht in seiner Eigenschaft als Geistlicher, wie sie der bekannte§. 130 a. voraussetzt, sondern als Itivatmann auf iner Versammlung des katho- lsschen Casinos zu Otzberg die ineriminirte Rede gehalten hat. — Man schreibt dem„Frankf. J.“ aus dem Croßherzogthum: Die allgemeine Stimme spricht sch entschieden gegen den von der Regierung vor— g legten Entwurf des neuen Wahlgesetzes aus und nird besonders die indirecte Wählbarkeit und das 1 b schränkte Wahltecht streng verurtheilt. sweifelt daran, sowohl daß das neugebildete Mi- terium den Entwurf vor der Kammer vertreten, Man as auch der Ausschuß der zweiten Kammer ihn beser zur Annahme empfehlen werde; noch weni⸗ zr glaubt man an eine Annahme Seitens der Kammer selbst. — Jn einer zahlreich besuchten freien Con- benz evangelischer Pfarrer ist dieser Tage der Heschluß gefaßt worden, sämmtliche evangelische lich Aufbesserung der Pfarrbesoldungen bilden. ö* Friedberg. Betreffs der projectirten Bahnstrecke Friedberg Hanau hört man, daß die Ludwigsbahn die Coneession definitiv erhalten und demnächst mit den nöthigen Arbeiten beginnen wird. Die Vorarbeiten für die projectirte Bahn Friedberg⸗Homburg sollen mittlerweile so— weit vorgeschritten sein, daß von der betreffenden Gesellschaft demnächst Schritte zur Erlangung der definitiven Concession zu erwarten stehen. [J Büdingen, 5. Sept. Bei der gestern dahier stattgehabten Wahl der 3 Dekanatskandi- daten fielen auf Decan Meyer hier 38, auf Pfarrer R in Bleichenbach 27 und auf Pfarrer Römheld in Düdelsheim 19 Stimmen. Es ist wohl kaum zu bezweifeln, daß Ersterer die landes- herrliche Bestätigung erhalten wird. Berlin. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ feiert die Drei-Kaiser⸗Begegnung mit einem Leitartikel, werin sie sagt: Bei der Begegnung der drei Monarchen müssen die Zweifel verflüchtigen, die Besorgnisse sich zerstreuen, denn eine erhabene troffen. Friedens ist. Jedes deutsche Herz müsse von Stolz und Freude bei dem Gedanken erfüllt sein, daß die Hauptstadt des Vaterlandes dieser erhabenen Vereinigung gekrönter Häupter als Schauplatz diene. — 6. Sept. Der Kaiser von Oesterreich, von dem Kronprinzen von Sachsen begleitet, ist um 6 Uhr auf dem neuen, mit österreichischen und deutschen Farben geschmückten Bahnhöfe einge- Die aufgestellte Ehrenwache präsentirte und die Musik spielte die österreichische National- hymne. Der Kaiser Franz Joseph sprang aus dem Wagen, umarmte den ihm entgegeneilenden Kaiser Wilhelm aufs herzlichste und ging dann der Fronte der Ehrenwache entlang. Nach herz licher Begrüßung des deutschen Kronprinzen und aller übrigen anwesenden königlichen Prinzen und“ deutschen Fürsten fuhren die beiden Kaiser zu⸗— sammen in einem vierspännigen Wagen durch das Brandenburger Thor und die Linden nach dem königl. Schloß. Die Straßen waren überall mit Menschenmassen bedeckt, welche enthustastische Zu- rufe erschallen ließen. Die Häuser zeigten sich mit deutschen, österreichischen und russischen Fahnen M geschmückt. Um 7 Uhr stattete Kaiser Franz Joseph dem Kaiser Alexander einen Besuch im russischen Botschaftshotel ab, worauf beide Kaiser zusammen zum Diner in das Schloß fuhren. Das Publikum begrüßte beide Monarchen wiederholt mit Zurufen. — Die drei Kaiser halten Sonntag Vor- mittag eine Conferenz in Anwesenheit der drei Minister des Auswärtigen. — 7. Sept. Bei der heutigen großen Parade auf dem Tempelhofer Felde führte Kaiser Wilhelm in Person seinen hohen Gästen die Truppen zwei⸗ mal vorüber. Die beiden kaiserlichen Gäste traten in die Front ihrer Regimenter und führten die selben ebenfalls zweimal bei Kaiser Wilhelm vor⸗ über. Die Kaiserin, die Kronprinzessin, sämmtliche Prinzessinnen, alle hier anwesenden deutschen Fürsten wohnten der Parade bei. Enorme Menschenmassen auf allen Straßen, die zum Paradeplatz führen. Festlicher Flaggenschmuck und Vorbereitungen zur Illumination. — Bei dem Galadiner brachte Kaiser Wil- helm folgenden Trinkspruch aus:„Mit den Ge— fühlen herzlichen Dankes erhebe ich das Glas auf das Wohl meiner kaiserlichen Gäste!“ Die auf diesen Toast folgende Musik ging in die Melodie „Gott erhalte Franz den Kaiser“ über, worauf Kaiser Franz Joseph, für den vorangegangenen Toast herzlich dankend und denselben erwidernd, folgenden Trinkspruch ausbrachte:„Gott erhalte und beschütze Kaiser Wilhelm, Kaiserin Augusta und das königliche Haus!“ Nach kurzer Pause ergriff Kaiser Alexander das Wort:„Ich trinke auf das Wohl der tapferen preußischen Armee!“ Der Kaiser von Rußland ernannte den Prinzen Karl und Albrecht Vater von Preußen zu rus⸗ sischen Feldmarschällen. — Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht einen Erlaß des Kaisers, worin derselbe für die von Privatpersonen, Corporationen und Behörden ihm vielfach zugegangenen Zeichen der Theilnahme an- läßlich der Wiederkehr der Tage von Gravelotte und Sedan seinen Dank ausspricht. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: Der Bischof von Ermland, welcher auf die Aufforderung, ein ausdrückliches Anerkenntniß der vollen Sou⸗ veränität des Staates in zweifelloser Gestalt abzu⸗ geben, wiederholt mit der Erklärung geantwortet hatte, daß er die staatliche Souveränität des Staates anerkenne, richtete an den Kaiser das Gesuch, allerhöchstdemselben in Marienburg mit den Capitels-Deputirten eine Ergebenheitsadresse überreichen zu dürfen. Der Kaiser, außer Stande, einen die Verbindlichkeit der Staatsgesetze in Frage stellenden Unterthan amtlich zu empfangen, ant⸗ wortete, daß er eine solche Adresse nur dann ent⸗ gegennehmen werde, wenn der Bischof sich den Staats⸗ gesetzen in allem Umfange geborsam erklärt habe. — Das englische Parlamentsmitglied Kinnaird überreichte dem Fürsten Bismarck eine mit vielen Unterschriften, darunter solche von englischen Bi⸗ schöfen, vielen Mitgliedern des Parlaments und des englischen hohen Adels bedeckte Adresse, welche sich gegen das Dogma der Infallibilität ausspricht und die wärmste Sympathie für den Kampf des Reichskanzlers gegen den Ultramontanismus, sowie die lebhafteste Bewunderung für seine Geduld, Weisheit, Ausdauer und seinen wahren Freiheits- sinn ausdrückt. — Ueber die diesjährige Rekruteneinstellung ist angeordnet worden, daß einzustellen sind: 1) die Rekruten des Garde Corps, der in Elsaß-Loth⸗ Windecken, im Süden durch den Main und im Westen durch die Straße von Frankfurt a. M. nach Eschersheim begrenzt wird. Die Besitzer der in diesem Terrain belegenen Grundstücke werden amtlich aufgefordert, Behufs Vermeidung von Flurbeschädigungen, Saaten und Fluren, welche verschont bleiben müssen, so weit man sie nicht deutlich erkennen kann, mit Wahrzeichen zu ver⸗ sehen, weil sonst etwaige Beschädigungen nicht vergütet werden können. München. Zur Ministerkrisis schreibt man der„Augsb. Allg. Ztg.“, daß das gegenwärtige Ministeriom seine Entlassung bereits vor dem Uni- versitätsjubiläum eingereicht hatte, als zuerst be⸗ kannt geworden war, der König habe zum Ersatze des Grafen Hegnenberg seine Augen auf Herrn von Gasser gerichtet. Die ultramontane Partei hatte den Gesandten in Stuttgart schon Anfangs 1870, nach dem Sturze Hohenlohe's, an dessen Stelle vorgeschlagen. g — Die neuesten Nachrichten über die Minister⸗ krisis lauten: 5. Sept. Die Lösung der Minister⸗ frage soll auf kurze Zeit vertagt sein, vielleicht bis sämmtliche Minister wieder hier sind.— Graf Tauffkirchen ist hier eingetroffen. — Die Bildung eines Ministeriums Gasser ist gutem Vernehmen nach auf so viele und mannich⸗ fache Hindernisse gestoßen, daß der betreffenve Plan definitiv aufgegeben, weil derselbe als gescheitert betrachtet wird. Man glaubt, daß ein neuer Ministerpräsident in der Person des Herrn v. Pfretzschner ernannt werden wird. Straßburg. Von den drei letzten Mil liarden der französischen Kriegsentschädigung sind nach Angabe der„Straßb. Zeitung“ bis jetzt 39 Millionen in Baar hier angelangt, etwa 400 Millionen in Wechseln werden erwartet, so daß also am 7. Sept. nur noch ein Rückstand von 60 Millionen abzutragen ist, um die erste halbe Milliarde vollzählig zu machen.— An den Fortsbauten im Norden der Stadt wird, wie man der„Karlsr. Ztg.“ schreibt, mit unausgesetzter Thätigkeit gearbeitet und die gewaltigen Umrisse dieser Unternehmungen zeigen sich schon in ganz deutlichen Formen. Die Ringbahn von ihrem An; schlusse an den Rhein-Marnecanal bei Suffelnheim bie an die Barrer Eisenbahnlinie bei Holzheim ist schon seit längerer Zeit im vollem Betrieb. Ausland. Oesterreich. Wien. Die Präsidien beider Reichs rathshäuser erhielten die Mittheilung, daß mittelst kaiserlichen Handschreibens vom 4. d. M. die Delegationen auf den 16. September nach Pest einberufen sind. — Sämmtliche Zeitungen feiern die Reise des Kaisers nach Berlin als ein Symptom der Friedens- erbaltung und Beweis der Erstarkung der euro- päischen Machtstellung Oesterreichs, dabei die neueste Ministerkrisis in Bayern mit lebhaftem Tadel be⸗ sprechend. Schweiz. Bern. Der Bundesrath hat die Mitglieder des Alabama Schiedsgerichts zu einer Feier der glücklichen Beendigung ihrer Be⸗ rathungen auf den 12. September nach Bern eingeladen. Genf. Das Schiedsgericht hat seine Be⸗ rathungen beendigt und sich auf einige Tage ver⸗ tagt, um alsdann die Details zu erledigen und die endgültige Redaktion der Beschlüsse festzustellen. Samstag den 14. d. findet die Unterzeichnung der⸗ ringen stehenden Truppentheile und sämmtlicher Truppen zu Pferde am 4. November. d. J., 2) die Trainfahrer zu halbjähriger Ausbildung am Oekonomie-Handwerker sämmtlicher Truppentheile am 1. Oktober d. J., 4) alle übrigen Rekruten am 27. Nov. d. J., 5) gelernte Jäger, sowie drei⸗ und vierjährig Freiwillige dürfen bereits vom 1. Oktober d. J. ab in Verpflegung ge⸗ nommen werden. Frankfurt. Die Herbstübungen der 21. Divi- sion werden in diesem Jahre vom 6. bis 11. Sep⸗ tember stattfinden und sich auf dem Terrain bewegen, welches im Norden durch die Nidda und Nidder, im Osten durch die Straße von Hanau nach 1 4. Nov. d. J. und 4. Mai k. J., 3) die selben statt.— Nach einem Privat ⸗Telegramm der„Hamb. Nachr.“ hätte das Schiedsgericht Amerika über 3 Millionen Pfd. St. oder 17½ Mill. Doll. Entschädigung zugesprochen. Frankreich. Paris. Der Kriegsminister hat sich beeilt, dem durch den„Soir“ ans Licht gezogenen Mißbrauch, vermöge dessen junge Leute von weniger als zwanzig Jahren jetzt noch rasch unter der Gunst der alten Militär-Gesetzgebung scheinbar in die Armee eintreten und sich dann von gefälligen Obersten die Ermächtigung zur Stellung eines Einstehers ertheilen lassen, durch ein Circular zu steuern, welches ein für alle Mal anordnet, daß diese Ermächtigung jungen Leuten der Altersklasse von 1872 oder der späteren Alters- klasse unter keinem Vorwande werden soll. künftige Wichtigkeit der Stadt als Handelsplatz, mehr und mehr einem friedlichen Ziele zuneigten. Großbritannien. London Der City- Woche 500,000 Pfd. St. nach Deutschland gehen werden, welche wahrscheinlich aus den offenen Marktvorräthen ohne Inanspruchnahme der Bank gedeckt würden. N — Die„Saturday Review“, die Drei⸗Kaiser⸗ Zusammenkunft besprechend, sagt: Das Ausland habe in der deutschen, die ganze Nation umfassen⸗ den Armee eine besondere Garantie der Erhaltung des Friedens zu erblicken. Deutschland habe die aus dem Krieg heimkehrenden Truppen nicht als Kriegshelden, sondern als zurückkehrende Familien⸗ mitglieder bewillkommt. Deutschland habe durch die anspruchslose Begehung des Tages von Sedan abermals kundgethan, daß es frei von dem Rausche sei, zu dem sonst kriegerischer Erfolg verleitet. Die Zusammenkunft der drei Kaiser in Berlin sei als eine öffentliche Manifestation für die Erhal⸗ tung der Friedens zu bezeichnen. 7 der Altkatholiken nach Köln abgereist. Holland. Haag. Gegenwärtig tagt dahier der Congreß der„Internationalen“, wobei 69 Depu⸗ tirte, darunter 3 Frauen, erschienen sind. Die Verhandlungen finden in öffentlichen Sitzungen statt, welchen geheime Berathungen vorausgehen. 7⁰ e» Münzenberg. Während der abgelaufenen Woche hat es dahier zweimal gebrannt und zwar in ein und derselben Hofraithe; am Dienstag nämlich brannten daselbst zwei gefüllte Scheunen nieder, am Freitag ein Stall. Ein neunjähriger Knabe ist eingeständig, beidemale das Feuer angelegt zu haben, und zwar nur deßhalb, um nicht in die Schule gehen zu müssen. Frankfurt. Die hiesigen Blätter warnen alle den großen Bleich garten Besuchenden auf ihre Taschen und Uhren zu achten, da die Taschendiebe daselbst ihr Geschäft sehr lebhaft betreiben. Frankfurt. Ein Mitglied der hier tagenden Apotheker⸗ Versammlung halte sich Abends in den Straßen der Stadl verlaufen. Da nahte sich ihm ein Mann, der seine Ver⸗ legenheit bemerkte, und bot sich ihm als Führer an. Da der Apotheker etwas müde war, so war der Cicerone auch so freundlich, dessen Paletot zu tragen. Plötzlich verschwand er mit dem Rock und ließ den Fremden verblüfft stehen. Frankfurt. Eine der raffinirtesten Gaunerinnen der Gegenwart ist eine gewisse Mar. Kath. Syb. Wecker, genannt Courtois, von hier. Diese schon im Anfang der Aer stehende, äußerst gewandte Person verstand es, eine hiesige Familie unter der Vorspiegelung, daß sie dem Manne eine lucrative Privatanstellung in Bayern verschafft habe, zum Verkauf ihres hier gelegenen Hauses und zu einer sehr kostspieligen Reise nach München und Wien zu verleiten. Sie selbst wußte der Familie einen baaren Betrag von 2500 fl. abzuschwindeln. Nebenbei hat die Schöne mit einem Verwandten der Familie eine kleine Liaison angefangen und berelst als dessen angebliche Frau mit ihm die Schweiz. Gegen die schon oft vestrafte Industrieritterin ist ein Steckbrief erlassen worden. Darmstadt. Bei der letzten Generalversammlung der landw. Vereine des Großherzogthums Hessen wurde u. A. darüber berathen, wie man dem Minister des Innern v. Bechtold für die großen Verdienste um dieselben und für das große Interesse, welches derselbe für jene hege einen Dank aussprechen solle. Es wurde beschlossen, dem⸗ selben ein mit sämmtlichen Mitgliedern der Vereine aus⸗ gestattetes Photographie-Album zu überreichen. Während der Vorbereilung des Geschenkes verstarb nun Herr v. Bechtold und man war zweifelhaft, ob jene Vorberei⸗ tungen rückgängig zu machen seien, oder ob man das Album den Hinterbliebenen desselben zustellen solle. Die hiesige Centralstelle für Landwirthschaft hat nunmehr alle Mit glieder der Vereine aufgefordert, sich über diesen Punkt auszusprechen und es haben sich über 100 gegen 5 füt Uebergabe des Albums an die Hinterbliebenen erklärt. Wiesbaden. Der in Frankfurt entsprungene, wegen Mordes verurtheilte Völker hat sich seit acht Tagen hier aufgehalten und wurde heute Morgen von zwei hiesigen Schutzleuten entdeckt. mung zu entziehen, doch darf man hoffen, daß es det Individuum einzufangen. In Baden⸗VBaden hat man den dort zum Gebrauch der Bäder sich aufhaltenden deutschen Invaliden untetsagt, das Conversalionshaus und den oberen Raum der Pro menade zu besuchen, damit die feine Welt nicht durch ihren Anblick— delästigt wird. Ist das der Dank füt die Tapferkeit und Aufopferung dieser Braven? wehr gewährt Trouville. Thiers empfing eine Deputation 1 aus Cherbourg. Derselbe brachte hierbei die gegen wärtige militärische Bedeutung Cherbourgs zun Sprache, betonte indeß dieser gegenüber die zu- 1 Artikel der„Times“ meldet, daß im Laufe dieser 1 — Der Bischof von Lincoln ist zum Congreß 4 Derselbe wußte sich seiner Fesineh⸗ Gensdarmerie nunmehr gelingen wird, das gefährliche da die Tendenzen der europäischen Cabinette sih ud hel — uma nit 6 cdrendt Faun eas nd dabt; ages don Sat den den Nut Erfol dieren sind. B lichen Sitzun en deraukgehn bach se de 4 1 1 verschr 9 derlen Sboldat wieder zurückkehrte. kehr sich in eine traurige verwandelt, da die vermeiutliche ———— vor einigen Tagen der wohl nicht häufig dagewesene Fall Bruder ihres ersten Mannes. Algier in ein Regiment gesteckt worden, ob mit Willen ober nicht, weiß man nicht. Er behauptet, dazu gezwungen ö festgestellt worden, daß es das erste schlesische Jäger⸗ Geschütz im Kriege von 1870 eroberte; es war der zweite waren, wie die„Allg. Mil.⸗Zig.“ meldet, an patriotischen Friedberg gebörigen Meßgeräthschasten: 3 In Enkenbach kam, so erzählt das„Mh. Journ.“, wor, daß ein als„Vermißt“ im letzten Kriege aufgeführter Nur hat die glückliche Wieder⸗ Wittwe des Vermißten, gestützt auf den ausgestellten Todes- sschein, sich wieder verheirathet hat und zwar— mit dem Der Vermißte war in worden zu sein. Berlin. Durch das Kriegsministerium ist entgiltig Bataillon Nr. 5 war, welches das erste französische Zug des Bataillons, welcher bei Weißenburg ein französisches Feld⸗Geschütz mit stürmender Hand nahm. Für diese That Gaben eingegangen: von vier Einzelpersonen 450 Thlr., weiter bei der General⸗Militär⸗Kasse deponirt 415 Thlr. und 24 Sgr., nebst 100 Rubeln, in Summa 865 Thlr. 24 Sgr. und 100 Rubel. Von dieser Summe haben erhalten: der Zugführer(Feldwebel Meyer) 315 Thlr., ein Oberjäger 110 Thlr., ein Jäger mit jetzt amputirtem Arm 115 Thlr., ein Gefreiter 40 Thlr., ein Jäger 40 Thlx., die Hinterbliebenen eines Gefreiten 35 Thlr. und eines Jägers 25 Thlr., endlich 4 Jäger je 27 Thlr. 19½ Sgr. Ferner sind zwei weitere Gaben zu je 100 Thlr. verloost und an zwel Jäger ausgezahlt worden. Endlich hat das Bataillon, nicht die speciell betheiligten Mannschaften, vom Kriegsministerium die für diese Waffenthat normirte Summe von 1115 Thlr. zuerkannt erhalten. Berlin. Ueber die Höhe der durch die Militär— Transporte auf den Eisenbahnen entstandenen Kosten während des Krieges kinn man sich kaum eine Vorstellung machen. Die Köln-Mindener Eisenbahn hat allein jetzt noch ca. 876,000 Thlr. Militär⸗Fahrgelder aus den Jahren 1870 und 1871 zu fordern. * Marktberichte. Grünberg, 7. Sept. Die Pteise auf unserem heutigen Fruchtmarkle betragen: Waizen(100 Kilo) 13 fl. 46 k.; Korn(90 K.) 8 fl. 11 kr.; Gerste(80 K.) 7 fl. 22 kr.; Hafer(60 K.) 4 fl. 15 kr.; Molter(90 K.) — fl.— ke.; Erbsen(110 K.) 9 fl.— kr.; Saamen 14 fl. 54 kr.; Kartoffeln 3 fl. Mainz, 6. Sep. Das Gelrelde-Geschäst verlief auch diese Woche in fester Haltung, der Umsatz war jedoch nicht ausgedehnt, da wir nach Auswärts kein Rentiment haben, der Lokalbedarf, sowie die Umgegend bedingen daher das Ge⸗ schäft. Der heutige Markl war nicht sehr belebt. Zu notiren ist: Waizen 14½— 15 fl.; Korn 9½¼— 9½ fl.; Gerste, Pfälzer 10½— 10/ fl.; Franken 10⅝— 11 fl.; Hafer 4⅝—5 fl.— Rüböl matt, effectiv 21¼— 22 fl. ohne Faß, Leinöl 23½ fl.; Mohnöl 35 fl.; Kohlsaamen 18½—/ fl.— Hülsenfrüchte stille und wenig verändert. — Repeluchen 82—85 fl. Versteigerungs⸗Anzeige von Meßgeräthschaften. 2491 In Folge Verfügung Großberzoglichen Kreisamts Friedberg vom 31. Auguft l. J., sollen die dem Kreise 1) Eine Wasserwaage mit Libelle und Fernrohr, 2) eine dazu gebörige Zielscheibe, 3) eine Bleiwaage, J) eine Setzlatte, kommenden Mittwoch den 11. September, Vormittags 11 Ubr, auf biesigem Rathhause an die Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 5. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Foucar. Scheuer ⸗Versteigerung. 2511 Freitag den 13. September l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Ratbbause die zur Concurs⸗ masse des Carl Friedrich Walz dabier gepörenden Scheuern Flur. Nr. Klftr. Gemarkung Friedberg. 2. 613. 10,8. Scheuer in der Stadt 22 613. 10,8. dsgl. daselbst nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 7. September 1872. In Auftrag: Groß berzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Versteigerungs⸗ Anzeige. 2512 Dienstag den 17. September d. J., Vormittags 10 Uhr, werden auf landgerichtliche Verfügung vom 3. September d. J. in der Behausung des Gastwirths Carl Friedrich Walz dahier nachstehende zu dessen Schuldenwesen gehörende Gegenstände, als: 3 kupferne Braukessel, 1 elsernes Kühlschiff mit Malzdarre, 1 eiserner Roßgang, 3 Kelter und mehrere Pumpen öffentlich an den Meiftbietenden verstelgert. Friedberg den 7. September 1872. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Foucar. Garten ⸗Versteigerung. 2510 Donnerstag den 24. October d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in biesigem Rathbause ein der Wittwe des Zerdinand Frick gehörendes Grundstäck: Flur. Nr. Klftr. Gemarkung Friedberg. 4. 177. 663. Grabgarten im Obrloch öffentlich melsibietend verstelgert werden. Friedberg am 7. Seplember 1872. Groß herzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Bekanntmachung. 2509 Freitag den 13. d. Mts., Mittags 1 Ühr, wird das Obst um den Burgberg, sowie das von 43 Bäumen auf der Seewiese öffentlich an den Meifibietenden verstetgert. Zusammenkunft am dicken Thurm. Friedberg den 9. September 1872. Großberzogliches Rentamt Friedberg. Lin deck. Aepfel ⸗Versteigerung. 2501 Donnerstag den 12. September d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen die der Gemeinde Bruchenbrücken zu⸗ stebenden Aepfel in Abtheilungen an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden. Bruchenbrücken am 7. September 1872. Großherzogliche Bürgermeiflerei Bruchenbrücken. Wagner. Bekanntmachung. 2499 Donnerstag den 12. d. M., Vormittage 9 Uhr anfangend, werden die gemeln heitlichen Aepfel, elrea 100 Malter, in einzelnen Abtbeilungen an Ort und Stelle, und denselben Tag, Nachmittags 2 Uhr, wirr das Gras von circa 30 Morgen gemeinheitlichen Wlesen auf dem Rathbause dahler verstelgert. Nleber⸗Wöllftadt den 7. September 1872. O bst⸗Versteigerung. 2492 Donnerstag den 12. September, Mittags 1 Uhr, werden die der Gemeinde zuftehenden Aepfel und Zwetschen in mehreren Abtheilungen öffentlich meistbietend versteigert. Nieder⸗Rosbach den 6. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Rosbach. Ger o b Arbeits ⸗Versteigerung. 2493 Mittwoch den 11. September, Nachmitags 2 Uhr, soll auf dem Rathhause zu Fauerbach b. Fr. die zur Reparatur der Usabrücke bei Fauerbach b. Fr. erforder- lichen Arbeiten an den Wenigfinehmenden vergeben werden. Maurerarbett veranschlagt zu 26 fl. 48 kr. Materiallteferung 33„ Assenbeim den 4. September 1872. Der Bezirksbauaufseher W'̃e 8 Main ⸗Weser⸗Bahn. Bekanntmachung. 2494 Bei allen unsecen Billet Expeditionen ist eine 2. Auflage der Zusammenstellung der Taxermäßlgungen, welche neuzugegangene Rundreisetouren nachweift, zum Preise von 3 Silberpfennig oder 1 Kreuzer zu erhalten. Cassel den 29. August 1872. Königliche Direction der Main-Weser⸗ Bahn. Bekanntmachung. 2503 Der Abfuhrtermin süc sämmtliches in der Fürstl. Oberförsterei Lich versteigerte Polz— ins⸗ desondere das in den Schlägen liegende Stammbolz — ist bis Ende September d. J. verlängert worden. Steigetrer, welche diesen Termin überschreiten, werden beim Forstgericht zur Anzeige gebracht. Die Herren Bürgermeistser der umliegenden Ort⸗ schaften werden ersucht, dieß im Interesse ihter Orts⸗ angehörigen durch die Schelle bekannt machen zu lassen. Lich am 7. September 1822. Der Fürstliche Oberförster. Wimmenauer. Grummetgras-Versteigerung. 2502 Donnerstag den 12. l. Mts., Nachmittags 3 Ubr, soll das diesjährige Grummetgras von der kleinen Weide, in Abtheilungen, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Butzbach den 7. September 1872. Großherzogliche Bürgermelsterel Butzbach. Küsch el. Aepfel-Versteigerung. 2514 Freitag den 13. d. Mt., Morgens 10 Uhr, sollen die der hiesigen Gemeinde gebörigen Aepfel an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden. Fauerbach b. Fr. den 9. September 1872. Großherzogliche Bürgermetsterei Fauerbach d. Fr. Helfrich. Hofraithe- Verkauf. 2506 Meine auf dem Haagk dabier gelegene, aus Wohnhaus, Scheuer, Stallungen, Wagnerwerkflätte und Hofraum bestehende Hofraithe, die sich vermöge ihrer Geräumigkeit und guten Lage zu jedem Geschäfts betriebe eignet, will ich aus der Hand verkaufen. Bedingungen für den Käufer äußerst günstig. Unter Umftänden bin ich auch bereit, die Wagnerwerkslätte allein zu vermtethen. rledberg den 8. September 1872 Andreas Hanstein's Wittwe. Mühlsteine 7 Friedr. Holl in Worms. 0 Jeinstes Vorschußmehl 263 Großherzogliche W Nieder⸗Wöllstadt. N Lieferung von Victualien ꝛc. für das Landeszuchthaus. 2505 Wittwoch den 18. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden dabier zur Lieferung versteigert: 1) 725 Malter Kartoffeln, 2) 8 Centner Zwiebeln, r untererdige Kohlraben. Freitag den 20. 1. Mts., Vormittags 10 Uhr, wird für 1873 im Soumisfionswege vergeben, die Lieferung von: 1) circa 20 Centner Reis, Is 7 geschälte Gerfle, rt 15 Kaffee, eee Nudeln, SY οσ⏑σ§ gedörtte Zwetschen, 6)„ 20 20 Maaß Mohnöt, 7)„ 6 Faß Essig(à 100 Liter), 8)„ 45 Pfund Pfeffer, 9)„ 37 Faß Pelroleum, 10)„ 50 Centner Bohnen, IF Erbfen, 122 on Linsen, 13311 8 Kernseife, I. Qualität weiße(sind Mufler einzusenden), 19, 1½%„ Schmierseife, 15)„ 45 1 Salz, 16)„ 100 Liter Leinöl, 17) 50„ Rüböl, 18) 100„ Pelltbran. Die unter pos. 1 bis 8, unter 13 und 14 und unter 16 bis 18 aufgeführten Gegenstände werden zusammen, die unter 9, 10 11, 12 und 15 aber einzeln vergeben. Schriftliche Offerten sind bis zu dem obigen Termin und zwar getrennt für die zusammen und für die einzeln zu vergebenden Gegenstände, in den vor dem Directions Bureau aufgebängten„Soumissionskafien“ einzulegen und die Lieferungsbedingungen täglich von 8 dis 12 Uhr Vormittags und von 2 dis 6 Uhr Nachmittags dei unterzeichneter Direction einzusehen. Ma rienschloß am 6. September 1872. Großherzogliche Landeszuchthaus⸗ Direction. .. FF Dr. med. Krüger, Augenarzt, 2411 in Frankfurt a. M., Bleichstraße 66a zu sprechen von 8—9 und 3—4 UÜUbr.(4966) Dillige Limburger Kase 23330 bei A. Stabl Wittwe. Friedberg. 4 Obne Mediein. 1 Brust- und Lungen- kranke finden auf naturgemäßem Wege selbft 8 in verzweifelten und von den Aerzten für E 2 unbelibar erklärten Fällen radicale Hei- lung ibres Leidens— 2 ohne Medicein. 2 8 Nach spezieller Beschreibung der Krank- 3 heil Näheres brieflich durch. Dir. J. H. Fickert, Berlin, 2013 Wallstraße Nr. 23. L Obne Mediein. eue holl. Dollhäringe! 2098 bei Wilh. Fertsch. Ein gesitteter Junge, 2479 ver sogleich Lohn erhalt, kann in die Lebre treten de Friedberg. Heinrich Dörr, Kammmacher. Cauber⸗Dachschiefer 2480 jeder Große zu den Grubenpreisen empfiehlt die Schleferhandlung 2261 blilliast bei f Frtedberg. M. D. Loeb. Jean Scholling in Hanau a. M. 2507 Mittwoch den 11. September, Abends 8 Uhr, Musikalische Soirée der Vilettantenkapelle im Locale des Herrn C. F. Walz(bei günstiger Witterung im Garten). Eintritt frei.— Moritz⸗Bier. Lotal-Gewerbe- und Industrie-Augsstellung zu Worms. 2500 Den verebrlichen Besuchern der localen Gewerbe- und Industrie-Ausstellung zu Worms machen wir hiermit die ergebene Anzeige, daß sammtliche Stationen der hessischen Ludwigs⸗ bahn, sowie die Stationen Bobenheim, Frankenthal, Oggersheim, Ludwigshafen, Speyer, Neustadt, Dürkbeim, Landau, Weißenburg, Lambrecht, Kaiserslautern und Zweibrücken der pfälzischen Eisenbahnen, bei gleichzeitiger Lösung von Ausstellungsbilleten einfache Fahr— karten ausgeben, die zur freien Rückfahrt berechtigen. Die Eröffnung findet statt am 11. September Morgens 11 Uhr. Der Eintrittspreis ist auf 12 kr. à Person festgesetzt. Einem zahlreichen Besuche sieht entgegen f Das Gesammt⸗Comité der localen Gewerbe- und Industrie-Ausstellung. 2406 Ich empfehle mein reichhaltiges Lager in Weißwaaren, Gardinen, Cattun, sowie alle Arten Kleiderstoffe ꝛc. ꝛc. J. H. Haußer vormals R. E. Haußer, 61. Töngesgasse. Frankfurt a. M. Töngesgasse 61. Ausverkauf von Chales während der Messe. 3000 Stück 1% pur⸗wollene Chales, früherer Preis fl. 5. für fl. 2. 1000 Stück Kleiderstoffe unterm Fabrikpreise. W. Fuhrländer Nachfolger in Frankfurt a. M. 85 Fahrgasse 85. Nicht zu übersehen! 2458 * Das Magazin für Herrengarderobe Aachen. von Coblenz. Julius Tischler, Bleidenstr. 17. Frankfurt a. M., Bleidenstr. 17. 2495 ist für die Herbst⸗ und Winter⸗Saison auf das Großartigste assortirt und empsiehlt als besonders preiswürdig: Herbst⸗Paletots von fl. 10. an und höher. Complette Anzüge von fl. 16. an und höher. Hosen in schwerer Waare von fl. 4½ an und höher. Westen in schwerer Waare von fl. 2¾ an und höher. Ratiné- und Double⸗Saes von fl. 8. an und höher. Großes Stofflager in Aachener und ausländischem Fabrikat zur Anfertigung nach Maaß. Julius Tischler, Frankfurt. a. M. 17. Bleidenstraße 17. Beachtungswerth für Damen. 2498 Unterzeichnete übernimmt es den Frauen wie jungen Mädchen(besserer Berufsklasse) durch Verwerthung der häuslichen Handarbeiten Nutzen zu verschaffen, denselben Stellen im In, und Auslande nachzuweisen, ferner für dieselben(selbst hoher Stände) Auskünfte, Be— sorgungen und Einkäufe aller Art gewissenhaft auszuführen. Der Beitrag ist nur 1 Thlr. Bei den ersten Anfragen sind für alle Nebenunkosten 10 Sgr. in Marken einzusenden. Deutsche Frauen⸗Industrie Vereinigung. f Berlin, Wilhelmstr. 23. Die Vorsteherinnen: Frau v. Lüh mann, Frau Intze, Frl. Plautz. Die Ehren⸗ damen und Vorsteherinnen in den meisten deutschen Städten vertreten. Ein Realschüler Oeffentliche Aufforderung. 2145 kann bet einer hiefigen Famtlie in Pension ge⸗ nommen werden. Nachhülfe im Englischen und Fran⸗ 2475 Forderungen und Ansprüche an das Vermögen der verlebten Rosette Marx, sowie an die Kinder zösischen. Näheres bei der Exped. d. Bl. , 2 75 des Löb Strauß II. von hier find bet Meidung der Steinerne Töpfe und Krüge Nicberdafschigung binnen 8 Tagen del dem Unker⸗ in allen Größen bei zeichneten einzureichen. M. D. Loeb. Friedberg den 6. September 1872. In Auftrag 2483 Es wird eine gute Amme gesucht. bei debamme Veitb in Friedberg. Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Veit Namens der Kinder Ein möblirtes Zimmer u vermlethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Aachen. Coblenz. (5086) 2456 Zu erfragen Eduard Hir sch. Glacé-Mandschuhe, Se 50 2484 Häuserreibe entlang in so jämmerlichem Zustande sich an der Wohnung des Steigers Eichler, sieht das faules Et dem andern. Wir erlauben uns daher die Anfrage, an welcher Behörde es liegen mag, daß diesem Zustande nicht schon längst ein Ende gemacht worden if!? Da wir in Dorn-Assenheim nichts mehr von den früheren einflußreichen nassauischen öffentlichen Gemeinde⸗ Versammlungen wissen, so wollen wir wenigstens bei der nächflen Gemeinderathswahl dafür sorgen, daß wir Gemeinderäthe erhalten, die auch, unsern gerechten Wünschen Rechnung zu tragen nicht verschmähen werden. Dorn⸗Assenheim im September 1872. Mehrere Bürger. 2436 Zum Zweck des Ausbaues und der inneren Her⸗ stellung der Kirche in Beienheim wird in diesem Herbsie d. v. eine Verloosung von freiwilligen Geschenken unter Aufsicht der Polizelbehörde abgehalten werden. 300 Gewinne im Werthe von 1 fl. bis 20 fl. werden aus⸗ gespielt werden. Loose zu 6 kr. find beim Unterzesch⸗ neten selber, wie in der Blindenanstalt und bei Hof⸗ Restaurateur Schott in Friedberg zu erhalten. Im Interesse der guten Sache ersuchen wir um zahlresche Bethetligung und bitten besonders die Herren Geistlichen um freundliche Mitwirkung. Ur ich, Pfarrer. Beienheim. Für Schneider. 1 2496 Eine sett elnem halben Jahre gebrauchte Crover& Baker Nähmaschine ist wegen Abreise sogleich zu verkaufen. Näheres bei der Exp. d. B. Ge s u ch. 4 2508 Einen Schreinergesellen auf dauernde Arbeit und einen Lehrling sucht J. Staubi, Kirchgasse, Friedberg. 2504 Im Verlagsbureau in Altona erschien: Des alten Schäfer Thomas seine 24. Prophezeihung für die Jahre 1873 und 1874. 4 kr. Der alte Schäfer Thomas prophezeit uns leider wiederum Krieg und seine unausbleiblichen Folgen. Der vielen Nachahmungen wegen sehe man auf den Verlagsort Altona und Hamburg, sie ict die einzig ächte Prophezeihung. Vorräthig bei Bindernagel Schimpff in Friedberg. f Ein Fichtenstamm, 94 Fuß lang, ist zu verkaufen. Jung in Ockstadt. = UMlauer Vitriol! 2381 in bester Qualität bei Wilh. Fertsch. 73 billigst bei K. Friedrich neben der Post. Todes- Anzeige. 2513 Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß unser geliebter Gatte, Vater und Schwager der Wetchensteller 1 14 Heinrich Weber den 8. d. Mis., Abends 9 Uhr, nach längerem schweren Krankenlager sanft verschieden ist. Die Beerdigung findet Dienstag den 10. d. Mts., Mittags 5 Uhr statt. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Evangelische Gemeinde. Ge traute 1. Septemder. Friedrich Mulch, hiefiger Bürger und Großherzoglicher Steueraufseher, Sohn des verstorbenen hiesigen Bürgers und Oeconomen Jobannes Mulch, und Katbarina Philippine Stadelmann, Tochter des verstor⸗ benen hiesigen Bürgers und Setlermeisters Chrtstian Gottlieb Stadelmann. Beerdigte: b 1. Sept. Johann Hartmann Lang III., biefiger Bürger und Schneidermeister, alt 49 Jahre 8 Tage, den 34. Auguft. 1 0 Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. fortwährend befindet. Auf der anderen Seite der Chaussee, Troftoir dem vorhin beschriedenen so ähnlich wie ein Beienheimer Kirchenverloosung. Näheres bei Peter 2515 Corseten& Crinolines