— irgend be gegen l Schuell, alt durch aut keine alle Stütze preis ptr dt, Nich⸗ 01 J Ur, läst rtttrschwein ud sensige Bigntt · erjezlung ulm. le Telzehne 1 Ernst, Sttrrigung Slaantts ——— Damstag den 9. März. 29. Oberhes sischer? nzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erschesnt jeden Dienstag, Donnerstag unt Samslag Für den Monat März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. bei der — B e Amtlicher Theil. e e ee n g, die Abhaltung des Faselmarkts zu Bad⸗Nauheim betr. Wegen Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche zu Bad- Nauheim und mehreren naheliegenden Orten kann der auf den 21. März festgese tzte Faselmarkt vorerst nicht abgehalten werden. Die spätere Abhaltung wird bekannt gemacht. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien wollen dies in ihren Gemeinden publiciren. Friedberg den 7. März 1872. Oeffentlich e Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Tear a p p. Bekanntmachung. 7 Wegen baulicher Reparaturen in dem Landgerichtslokal werden vom 18. l. Mis. bis 6. k. Mts. keine Amtstage stattfinden— überhaupt, mit Aus nahme dringender— keinen Aufschub leidender Sachen, gerichtliche die persönliche Gegenwart der Betheiligten oder deren Vertreter im Gerichtslokal voraussetzende Geschäfte nicht vorgenommen werden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Friedberg den 2. März 1872. Rei. Deutsches Reich. Darmstadt. Am 7. März wurde dem wirk- lichen Geheimerath, Präsidenten des Ministeriumo des Innern und Mitglied des Staatsraths, Friedrich Georg von Bechtold, unter Anerkennung seiner fünfzigjäbrigen treuen und ausgezeichneten Dienste, das Großkreu; des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen verliehen. Darmstadt, 4. März. 2. Kammer. Die für die Gymnasien des Landes von der Regierung geforderten Summen finden die Genehmigung der Kammer. Für das Schullehrerseminar zu Fried- berg wurden 15,075 fl. gefordert und ohne De— batte bewilligt. Der gelegentlich dieses Gegen— standes vom Abg. Curtman gestellte Antrag:„Gr. Regierung zu ersuchen, die Errichtung einer Vor— bereitungsanstalt für das Schullehrerseminar in Friedberg angelegentlichst in Erwägung zu ziehen“ wurde einstimmig angenommen. Für das katho- lische Schullehrerseminar zu Bensheim waren 7993 fl. angefordert; der Ausschuß beantragte: 1)„die Anforderung von 7543 fl. für die laufen- den Bedürfnisse und 450 fl. zur Anschaffung eines Harmoniums und Reparatur und Versetzuug der Orgel, den Beitrag von 6136 fl. hiervon jedoch zu Geldbesoldungen zu verwilligen; 2) die beiden Schullehrerseminarien zu einer Anstalt wo nur der Religionsunterricht getrennt, zu vereinigen“. Durch die Abstimmung ergab sich Ablehnung des Ausschußantrags, die Vereinigung beider Semi- narien betreffend, während der erste Antrag an— genommen wurde. Nach Antrag wurden 4000 fl. zur Unterstützung armer Seminaristen in Friedberg und Bensheim verwilligt. Die weiter erfolgenden Berwilligungen betreffen die Beiträge zu den Ge— halten der Volksschullehrer des evangel. Prediger— seminats, die Beiträge für die Pfarrbesol— dungen u. s. w. — 5. März. 2. Kammer. Die Regierung ordert für dae Polytechnikum 58,365 fl. pro 1872. Nachdem verschiedene Abgeordnete an der Lebens- fähigkeit der Anstalt gezweifelt und die Besürch— gung aus gesprochen, daß eine zu reichliche Dotirung herselben die Landes-Unipersttät schädigen würde, sachdem ferner andere für die höheren Staats— amter eine förmliche Unfversttätsbildung verlangt hatten, wurde diese Summe verwilligt. Für die Wendarmerte wurde die geforderte„ umme von 156,207 fl. verwilligt und an die Regierung hierbei das Ersuchen gerichtet, den Unteroffizieren und Soldaten des Gendarmeriecorps die vollen 20 pCt. Gebaltszulage, wie einem Staatsdiener zu gewähren. Für die Wassen⸗Anstalt verwilligte man 53,850 fl., für das Landesgestüt 53,245 fl. Der Antrag auf Aufhebung des Landesgestüts wurde abgelehnt. Abg. Dernburg stellte sodann die Anfrage an die Regierung, ob sie sich veran- laßt sehe, gegen die Lehrer und Prediger vorzu- gehen, wesche gegen das Reichsgesetz über den Mißbrauch der Kanzel als nicht für sie verbindlich protestirt hätten. Redner führt aus, daß die frag— liche Erklärung von einer Anzahl von Mainzer Geistlichen veröffentlicht worden sei, und daß ein Mann, der sich„Oberstudienrath“ nenne, erklärt habe, diesem Proteste beizutreten, nachdem jenes Gesetz seine Rechtskraft schon beinahe 3 Wochen besessen. Ministerial-Director v. Bechtold erklärte, die Regierung mißbillige ein solches Verfahren auf das Entschiedenste, sie könne jedoch hiergegen, sofern es Geistliche betreffe, nicht einschreiten. Darmstadt. Dem Großherzogl. Ober- medicinalrath Dr. Vix ist von Berlin ein sehr ehrenwerther Ruf als oberster Medicinalbeamter Deutsch⸗Lothringens zugegangen und wird sich derselbe schon in aller Kürze nach Metz be— geben, um als Mitglied in die Regierung des neuen Reichslandes einzutreten. Berlin, 6. März. Herrenhaussitzung. Es find 192 Mitglieder anwesend. Nachdem die neu eingetretenen Mitglieder beeidigt, folgt die Be— rathung des Schulaussichtsgesetzes. Gegen die Vorlage der Commission sind 15, für dieselbe 8 Redner eingeschrieben. v. Wedell und Graf Galen sprechen gegen, Graf Münster und v. Man- teuffel für das Gesetz. Der Cultusminister erklärt hierauf: Es sei der dringende Wunsch der Regie— rung, daß das Gesetz in der Fassung des Abge— ordnetenhauses, mit welcher die Regierung einver— standen sei, angenommen werde. Die Regierung wünsche, daß die vorliegende Frage jetzt zum principiellen Austrage gelange. Der Minister weist die Versassungsmäßigkeit der Vorlage, sowie das Bedürfniß derselben nach. Die jetzige Ge— setzgebung sei bezüglich der Entlassung der Geist— lichen von der Schulaufsicht, sowie bezüglich der Anwendbarkeit dieses Rechtes auf alle Landestheile, nicht binreichend klar und zweifellos. Der Mi⸗ nister theilt Fälle von entschieden stautsfeindlichem Auftreten katholischer Pfarrer mit, gegen welche einzuschreiten die Regierung in die Lage gesetzt werden müsse. Auf einzelne Provinzen lasse sich die Abhülfe nicht beschränken, da man nicht ein⸗ zelne Provinzen in einen Schulbelagerungszustand setzen könne. Die Vorlage sei nur die Ausfüh- rung des Verfassungs- Artikels 23 und verletze keintswegs die Rechte der Kirche. Der Verfassungs⸗ artikel 24 bleibe unberührt. Was man von der Confessionslosigkeit der Schule sage, sei eine un— erwiesene Behauptung. Es handle sich nicht um die Trennung der Schule von der Kirche, sondern um die Abgrenzung der Rechte des Staates und der Kirche gegenüber der Schule. Der Minister betont die große Zahl der für das Gesetz einge⸗ gangenen, namentlich von Geistlichen herrührenden Petitionen. Fürst Bismark, an die Rede des polnischen Abgeordneten Grafen Wierzbinski an- knüpfend, welcher den polnischen Adel vertheidigte, erklärt, er wolle den Kampf über die Stellung des polnischen Elements im preußischen Staate nicht neuerdings berühren. Die Acten hierüber liegen vor; der Proceß ist in der Schwede und wird aaf dem Wege der Gesetzgebung und der Aufklärung geschlichtet werden. Um letzteres zu erreichen, sei es Bedürfniß, die Erlernung der deutschen Sprache in den nichtdeutschen Landes- theilen auf gesichertere Grundlagen zu stellen, als nach der bisherigen Gesetzgebung der Fall sei. Auf das Zustandekommen des gesammten Schul- gesetzes könne nicht gewartet werden; deßhalb sei vorläufig ein kurzes, gewissermaßen Nothgesetz noth— wendig. Was die Petitionen gegen die Vorlage betrifft, so sei hierauf wenig Gewicht zu legen. In neulich mit Beschlag belegten Papieren wurde ein Brief eines hervorragenden Mitgliedes der Centrumspartei an eine Kanonikus in Posen ge- funden, worin die Zusendung von Petitionen an den Reichstag abbestellt und aufgefordert wird, nunmehr Petitionen an die deutschen Fürsten in regelmäßigen Zwischenräumen zu senden. Auch ein vielgenannter Bischof bestellt in einem Schreiben die Petitionen an den Reichstag ab. Minder ver— ständlich als der polnische Widerstand sei der leidenschaftliche Widerstand eines Theils der evan⸗ gelischen Mitglieder der conservativen Partei. Man müsse es der Regierung überlassen, die Nothwendig⸗ keit des Gesetzes zu beurtheilen. Die Regierung wolle nicht mit den Conservativen brechen, aber sie ließe sich auch nicht von einer Partei drängen. Fürst Bismarck wendete sich hierauf gegen den Commissionsbericht, welcher die Nachtheile des Ge⸗ setzes übertreibe und die Mitglieder der Commis—⸗ sion zu Mithelfern jener anderseitig gegen die Re- gierung erhobenen Beschuldigungen mache. Preußen babe früher in einem beneideten, consessionellen Frieden gelebt. Dieser Friede wurde minder sicher, als Preußen mit seiner evangelischen Dynastie eine größere Entwicklung nahm. Der confessionelle Frieden wurde angefeindet nach dem österreichischen Kriege und vollends, nachdem auch Frankreich unterlegen sei. Fürst Biemarck verliest den Be- richt eines Gesandten, welcher auf die Thätigkeit des einflußreichen Theils des katholischen Klerus zu Gunsten Frankreichs hinweist. Fürst Bismarck betont nochmals, daß das beste Mittel gegen die polnischen Agitationen der Unterricht in der deutschen Sprache sei, welchen die Geistlichen verhindern. Dagegen sei das Gesetz gerichtet. Schließlich wendet sich Fürst Bismarck nochmals an die Conservativen und ermahnt sie zum Vertrauen in die Regierung. Die Regierung hofft, das Gesetz werde mit mög- lichst großer Majorität angenommen werden. — 7. März. Herrenhaus. Fortsetzung der Generaldiscussion über das Schulaufsichtsgesetz. Für dasselbe sprechen Goßler und Bernuth, da— gegen Senfft⸗Pilsach und Kröcher. Fürst Bismarck hebt hervor, daß er in seiner gestrigen Rede keineswegs die Theorie des beschränkten Unter⸗ thanenverstandes habe reactiviren, sondern nur be— merken wollen, daß man in einzelnen Fällen sein eigenes Urtheil demjenigen der Regierung, welcher man vertraue, unterordnen müsse. Der Minister- präsident schließt:„Wenn Sie glauben, daß der Mann an der Spitze der Regierung von seinem hohen Standpunkte nicht soviel sehe als Sie von Ibrem Standpunkt von der Ebene, dann ist Ihre Pflicht, meinen Platz einzunehmen, statt mir Schwierigkeiten in den Weg zu legen. Das ist nicht patriotisch. Nachdem noch Mevissen und Hinschius für, Mayer(Celle) gegen die Vorlage gesprochen, wird der Schluß der Generaldiscussion angenommen, worauf der Berichterstaiter Kleist⸗ Retzow die Commissionsfassung in sehr ausführ- licher Rede vertheidigt. Die Specialdebatte wird sodann auf morgen vertagt. — Aus Berlin schreibt man der„Karlsr. Zeitung“:„Mit Ausnahme des Entwurfs eines Reichs ⸗Preßgesetzes, dessen principielle Bedeutung wohl lebhafte Parteikémpfe und längere Debatten herbeiführen dürfte, stehen keine umfassenden und tiefgreifenden Berathungsgegenstände für den Reichs- tag zu erwarten. Die meisten Vorlagen bezwecken die Regelung von Einzelverhältnissen in Elsaß⸗ Lothringen. Deshalb bildet sich in hiesigen poli⸗ tischen Kreisen die Meinung, daß die nächste Reichstags⸗Session nur etwa vier Wochen dauern werde.“ — Es eihält sich das Gerücht, daß Graf Eulenburg die längste Zeit Minister des Innern gewesen. Ein Entlassungsgesuch soll derselbe zwar noch nicht eingereicht haben, doch meint die„Elbf. Ztg.“, daß ein freiwilliger Rücktritt des Ministers des Junern nicht den geringsten Schwierigkeiten begegnen würde, und daß für einen solchen Fall Herr v. Möller, der gegenwärtige Oberpräsident von Elsaß-Lothringen, als Nachfolger in Aussicht genommen sei. — Der„B. B. K.“ hört, daß in Regie⸗ rungskreisen an die Stiftung eines Deutschen Ordens gedacht wird. Bisher habe der Kaiser, wenn er Verdienste um das gemeinsame Vaterland anders als durch Dotationen belohnen wollte, sich darauf beschränken müssen, preußische Orden zu verleihen, wit ja auch das eiserne Kreuz ursprüng⸗ lich ein preußisches Ehrenzeichen ist. Oa eine ent⸗ sprechende Decoration für Civilverdienst noch fehle, so solle diesem„Mangel“ durch Stiftung eines Ordens des deutschen Reiches abgeholfen werden. — Der„Reichsanzeiger“ vom 6. d. M. ver⸗ öffentlicht u. A. das Gesetz, betreffend die Ab— lösung der Reallasten im Gebiete des Regierungs- bezirks Wiesbaden und in den zum Regierungsbezirk Kassel gehörigen vormals Großherzogl. Hessischen Gebietstheilen. f Dresden. Die zweite Kammer nahm den Antrag des Ausschusses, die Vollsschule ale eine öffentliche Anstalt der Jugend ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses zugänglich zu machen, bei namentlicher Abstimmung mit 43 gegen 31, den Antrag betreffs Dispenstrung vom Religions- Unterricht in besonderen Fällen mit 67 gegen 5 Stimmen an. — Das„Dresdener Journal“ meldet, daß Kaiser Wilhelm dem Könige von Sachsen mittelst Haadschreiben angezeigt habe, daß dem sächsischen Kriegsminister v. Fabrice aus dem Dotationsfonds die Summe von 100,000 Thlrn. verliehen worden sei, um damit den hervorragenden Verdiensten desselben um die Reorganisation und die bewährte Kriegstüchtigkeit des sächsischen Armeecorps seine kaiserliche dankbare Anerkennung zu bethätigen. München. Der deutsche Kaiser hat am 1. d. M. dem General der Infanterie Freiherrn v. Hartmann den Orden pour le mérite durch Cabinetsordre verliehen. 5 — Der Gemeindeausschuß in Simbach hat, wie bereits erwähnt, am 27. Febr. mit 8 gegen 4 Stimmen den Beschluß gefaßt, daß die dortige vor ein Paar Jahren neuerbaute, katholische Kirche jeden Sonn- und Freitag von 10 bis 12 Uhr Vormittags den Altkatholiken zur Mit- benützung eingeräumt werden soll. Der Bürger- meister des Ortes weigerte sich zwar anfangs, die betreffende Vorstellung der Altkatboliken dem Col⸗ legium zur Beschlußfassung vorzulegen, wurde aber hiezu vom Bezirksamte Pfarrkirchen beauftragt. Auch der Stadtpfarrer hat bereits einen feierlichen Protest von der Kanzel aus verkänden lassen. Stuttgart. Eine Anzahl demokratischer Ab ⸗ geordneten brachte einen Antrag ein, demzufolge die Regierung im Bundesrath für die Gewährung von Diäten an die Reichstags Abgeordneten wirken soll. Straßburg. Aus einem dem Gemeinde— rathe der Stadt Straßburg vorgelegten Status der Gemeinde Einnahmen und Ausgaben pro 1870 und 1871 geht unter Anderem hervor, daß die der Stadt bewilligte Totalsumme für Bom⸗ bardementsschäden sich auf 3,622,602 Fr. 71 C. beläuft, wovon bis 31. Dez. v. J. 1,171,191 Fr. 40 C. vergütet waren. Ausland. Oesterreich. Wien. Unterrichteterseits wird die Nachricht, daß die österreichische Regierung dem Papste ein Asyl angeboten habe, als voll— kommen unbegründet bezeichnet. In hiesigen offi⸗ ziellen Kreisen ist von der angeblichen Absicht des Papstes, Rom zu verlassen, nichts bekannt.— Das Herrenhaus hat das Nothwahlgesetz in der vom Abgeordnetenhause beschlossenen Fassung un⸗ verändert mit 72 gegen 10 Stimmen, also der nothwendigen Zweidrittel⸗Majorität angenommen. Aus Ried(Niederösterreich) meldet man der„Disch. Ztg.“:„Seit Weihnachten hielten die Altkatholiken von Ried öffentlichen Gottes- dienst vor den Augen der Behörden; mit vielen Kosten wurde das Theater als Nothkirche einge— richtet. Kürzlich wurde in Folge Beschwerde des Linzer Bischofs der fernere öffentliche Gottesdienst verboten.“ Schweiz. Bern. Der Nationalrath hat die revidirte Bundesverfassung mit 78 gegen 36 Stimmen unter Namensaufruf angenommen. Der Ständerath genehmigte sie mit 23 gegen 18 Stimmen. Frankreich. Paris. Die patriotischen Sammlungen der Frauen von Frankreich zum Besten der Befreiung des Landesgebiets scheinen weit hinter den gehegten Erwartungen zurückge⸗ blieben zu sein, so daß das ganze Unternehmen als gescheitert betrachtet werden kann. Das Comite des 10. Arrondissements von Paris macht be— kannt, daß aus Rücksichten des öffentlichen Inte- resses und eines besonnenen Patriotism's, und um der Regierung in der Wahl der Mittel für erwähnten Zweck vollkommene Freiheit zu lassen, die organisirenden Comites des 10. Arrondissements glauben, die von ihnen begonnene Cyllecte nicht fortsetzen zu sollen. Die bereits erhobenen Summen und Zeichnungen werden daher sofort zurücker- stattet werden. Der„Sidcle“ stellt seine Samm- lungen ebenfalls ein; dieselben, nur auf baar lautend, hatten im Ganzen die winzige Summe von 28,170 Frs. 35 C. ergeben. — Die Demisßon Ponyer-Quertier's ist an- genommen. Das„Icurnal officiel“ veröffentlicht ein Decret, durch welches Herr v. Goulard mit der interimistischen Leitung des Finanzministeriums betraut wird. —„Constitutionnel“ meldet aus guter Quelle, daß Thiers beabsichtige, Pouper-Quertier zum Botschafter in Berlin, Gontaut-Biron zum Bot schafter in London zu ernennen, wofern der Her⸗ zog v. Broglie zurücktreten wolle. Belgien. Brüssel. Die Kammer hat auf die Erklärung der Regierung, daß Solvyns beim König Victor Emanuel in Rom als Gesandter beglaubigt sei und bleibe, die Beibehaltung der Vertretung Belgiens beim Papst nait 63 gegen 32 Stimmen bewilligt. Die Linke, mit Aus- nahme von drei Deputirten, stimmte dagegen. — „Bad⸗Nauheim, im März. Der hiesige Gemeinde⸗ rath ernannte in seiner Sitzung am 7. v. M. Hrn. Ge⸗ heimen Medicinalrath Prosessor Dr. Beneke zum Ehren⸗ bürger der Stadt Bad- Nauheim. Friedrich Wilhelm Beneke, Ritter des eisernen Kreuzes am weißen Bande und des Königl. Preußischen rothen Ablerordens 3. Classe, Mitglied der 4. Classe des Königl. Hannov. Guelpheu⸗ Ordens, Inhaber des Füfstl. Waldeck'schen Verdienst⸗ Ordens, Doctor der Medicin und ordentlicher Professor der phatol. Anatomie und allgemeinen Pathologie an der Universität zu Marburg, Geh. Medicinalrath, Director des patbol.⸗anat. Instituts der Universität, geb. zu Celle den 27. März 1824, wurde als Leibarzt Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs von Oldenburg im Jahr 1857 auf Grund seiner bisherigen balneologischen. Lelstungen, namentlich über Bad Rehburg und das Seebad, nach Nauheim berufen, um daselbst die Stelle eines ersten Brunnenarztes zu übernehmen. Zugleich wurde ihm dabei der Antrag gestellt, im Winter an der Universität Marburg Vorlesungen zu balten. Diese Stellung in Nauheim und Marburg, bekleidete B. bis 1866. Im Jahre 1862 wurde er zum außerordentlichen Professor in Marburg ernannt, sowie mit der Direction des dort errichteten pathologischen Instituts betraut. In Nauheim waren während dieser Zeit die Einrichtungen des neuen Badehauses, soweit sie die Badeapparate betreffen, die Verbesserung der alten Badehäuser durch Zuleitung von Süßwasserleitungen zu den Bädern, die Gründung eines Hospitals für unbemittelte Kranke, sowie die Herbei⸗ führung der Anlage eines Fahrwegs auf den nahen Johannisberg, den schönsten lanoschaftlichen Höhepunkt der ganzen Wetterau, sein Werk. Zugleich verfaßte B. drei Schriften über Nauheim und begründete die Wir⸗ kungsweise der Trinkquellen und Bäder durch zwei längere Reihen von Uniersuchungen, welche er in Gemeinschaft mit drei jungen Aerzten anstellie.— Als dann im Jahre 1866 Bad⸗Nauheim in Folge der politischen Exeignisse dem Großherzogthum Hessen einverleibt wurde, trat B., um eine befriedigende Winterthätigkeit festzuhalten, nach Preußen über und wurde zum ordentlichen Professor der pathologischen Anatomie und allgemeinen Pathologie in Marburg ernannt.— In dieser Stellung befindet sich B. noch, er ist zugleich ein viel consultirier Arzt, und notz seiner sast übermäßig in Anspruch genommenen Zeit hat er von 1866 bis jetzt der Stadt Bad- Nauheim den Beweis geliefert, daß er dem bereits in die Reihe der ersten Soolbäder Deuischlands getretenen hiesigen Bade sein volles Interesse bewahrt hat. Denn so oft es seine Zeit erlaubt, oft auf Tage, oft nur auf Stunden, kommt B. alljährlich während der Saison von Marburg nach Bad⸗Nauheim herüber zur Behandlung und Berathung von Kranken, welche in unseren vortrefflichen kohlensauren Soolihermen Heilung suchen. Auch durch fortgesetzte Mittheilungen in medicinischen Journalen, über neue dahier gemachte Erfahrungen sucht B. nach, wie vor, sein In⸗ teresse für Bad⸗ Nauheim zu bekunden, und der hiesige Gemeinderath hat durch Ernennung B's. zum Ehren⸗ bürger nur seiner Ueberzeugung, welch' hervorragenden Antheil die Leistungen dieses ausgezeichneten Mannes an dem so reschen Emporblühen unseres Bades hatten und noch haben, daukbaren Ausdruck gegeben. Das Ehrendiplom wird so eben von der gewandten Hand des Herrn Kalasteringenieur Göbel in Darmstadt künstlerisch ausgeführt und soll Herrn Professor Beneke demnächst durch eine Deputation des Gemeinderaths überbracht werden. Gießen, 6. März. Heute Nachminag ¼44 Uyr wurde hier ein Erdreben von mehreren Sckunden verspürt. B. Büdingen, 6. März. Heute Nachmittag 3 Uhr 40 Min. nicht unbedeutende Erderschütterung, die besonders kleinere Gegenstände in heftiges Schwanken versetzle. Die Art der Bewegung derjenigen eines schaukelnden Schiffes zu vergleichen. Richtung nicht eikennbar. Dauer etwa 4 Sekunden. Frankfurt. Ueber das am 6. auch hier beobachtete Erd⸗ beben wird dem„Fr. J.“ geschrieven:„Ich saß vor meinem — 5 — — 2 sichtbar unigen als W Aahlrei 0 sealle 0 baben daß d Gesetz Gefal Chara det f zogen einebt! anbem Die U wahle — Fr für ger einzuha effeclen in grö vielfach 13 0 685 8 anfang Waldu berflein pfaͤlen an der Fr 144 5 2 Arbeitotisch und schrieb. Plötzlich— es war genau 40 Minuten vor 4 Uhr— überkam mich ein eigenthüm⸗ r Schwindel und ich verspürte deutlich ein ziemlich 55 Schwanken des Hauses von Nord nach Süd. Im ersten Moment dachte ich, im Hinblick auf die schreck— liche Katastrophe in der Judengasse, an ein Einstürzen des Hauses und wollte vom Stuhle aufspringen, vermochte das abet nicht, da ich mich wie betrunken füblte. Nach etwa 5 bis 6 Sekunden ließ dies Gefühl nach, und ich vermochte aufzustehen.“(In Gottingen wurde die Dauer des Stoßes nach einer Depesche des„Hannöv. Kur.“ auf 8 Sekunden geschätzt. Ein Erdnoß wurde zu der gleichen Zeit ferner wahrgenommen in Dresden, Chemnitz, Pirna, Schandau, Weimar, Rudolstadt, Hall, Coburg u. a. O.) Aus Weißenburg wird gemeldet, daß die weithin! sichtbar gewesenen drei Pappeln auf dem Gaisoberge seit einigen Tagen verschwunden sind. Sie dienten nicht nur als Wegweiser, sondern bezeichneten auch den Ort, wo zahlreiche deuische Krieger ruhen und General Abel Douay gefallen ist. Die dret Gebr. Volpert aus Weißenburg baben sie adhauen lassen. Es liegt die Vermuthung nahe, daß dies in Verbindung steht mit der Publicirung des Gesetzes üder Expropriation der Stellen, auf welchen Gefallene beerdigt sind. Zur rechten Kennzeichnung des Charakters der Betreffenden wird noch erwähnt, daß auf der Kreisdirection ein von den drei Herren Volpert voll— zogener Act aufbewahrt wird, wonach sie sich verpflichten, einestheils selbst nicht Hand an die Pappeln zu legen, anderntheils sie dor Beschädigung dewaheen zu wollen. Die Weißenburger Garnison und Beamtenwelt sind in wahre Aufregung über diesen Vorfall versetzt worden. Frankfurt a. M., 7. März. Die Börse hielt es für gerathen heute in ihrem Hausse⸗Schnelllauf ein wenig einzuhalten, um auszuschnaufen. Von Speculations- effecten verkehrten nur Creditactien und Lombarden in größeren Beträssen. Erstere waren in Folge der so vielfach schwankanden Dividendenschätzungen gestern Abend um etliche Gulden beruntergegangen, strebten aber heute das verlorene wieder einzubringen, was ihnen auch theil— weise gelang. Lombarden, von Paris aus getrieben, gingen heute bis 224¾, eine Ehre, die ihnen noch nicht widerfahren war. Staatsbahn verflaute bis 413 auf das Bekanntwerden der vorwöchigen Mindereinnabme von 100,000 fl. Bankactien sest. Großes Geschäft foriwährend in beiden östrr. Renten, die dadurch ihre hohen Course behaupten. Dagegen hat heute die große Kauflust für Banken etwas nachgelassen, da man an Realisirungen denkt; außer österreich-deutscher Bank sanken fast sämmtliche Bankpaplere um durchschnittlich 1% Von Bahnen waren heute Elisabeth, Ungar., Norbdost(183) und Donau-⸗Drau besonders bevorzugt; indeß war auch in anderen österr. Linien ziemlich viel Geschäft. Deutsche Bahnen still, aber fest. Loose etwas weniger lebhaft, uur 60er und Köln-Mindener erwas böber. Mittheilungen aus dem Vereint der Gustab-Adols-Stistung. 2 Nachdem in Stettin 1871 erstatteten Rechenschafts— bericht wurden im Jahre 1869,70 954 evangelische Ge— meinden mit 181,658 Thlr. unterstützt, und zwar darunter 191 Gemeinden zu Kirch- und Veihausbauten, 103 Ge— meinden zu Schulbauten, 200 Gemeinden zur Schulben— llgung und 327 Gemeinden zur Unterhaltung von Schulen. Im Ganzen sind 1027 Gemeinden mit dringenden Butgesuchen eingekommen. Der Berichterstatter erzählt, daß die Unterstützungen gerade in dem Kaegsjahre die bedrängten Gemeinden außerordentlich erfreut, baben. Kaum ein Schreiben ist beimgekommen, das nicht dem Erstaunen einen Ausdruck gebe, daß seldst in dieser Zeit die Liebe und die Kraft zur kirchlichen Unterstützung ungeschmälert geblieben ist. Hunderte von Gemeinden halten bei ihrer fast gesteigetten Noth auf Hilfe schon verzichtet und wurden durch dieselben zum' beißesten Dank getrieben. Wenn unser kaltes Geld und schwaches Wort immer die zersireuten Gemeinden in ihrer evangeli— schen Treue und Glaubenswürdigkeit belebt hat, so ist es gerade in dem Kriegsjahre noch greifbarer als sonst gewesen, wie es ihnen einen mächligen inneren Segen gewährt hat. 68,000 Thaler wurden an Legaten und Geschenken in diesem Jabre niedergelegt. Es sind das kleine und große Geber gewesen aus fast allen Ständen, von der Nätherin und dem Arbeitsmanne, bis zu den Fürsten, Königen und Kaisern. 664„Ich habe furchtbaren Katarrh“ hört man jetzt oft genug klagen,— aber selten wird so⸗ gleich dagegen gethan. Wir koͤnnen auf Grund tausend⸗ fälniger Erfahrung als das deste und am schnellsten wirksame Mittel gegen alle katarrhalischen Uebel, Husten, Heiseikeit, Verschleimung, insbesondere auch bel Krampf⸗ und Keuchhusten nur den L. W. Egers'schen Fenchel⸗ honigextract von L. W. Egers in Breslau angelegentlichst empfehlen. Bei veralteten Uebeln ist es gerathen, die Flasche vor jedesmaligem Gebrauch in warmes Wasser zu siecken und den Extract auf diese Weise erwärmt ein⸗ zunehmen. Alles Saure, Feite, Scharfe, Gewürzhafte, starkgesalzene Speisen und ethitzende Getränke sind bel Katarthen durchsus zu meiden, ebenso kalte, staubige und tauchige Luft, auch enthalte man sich jeder An⸗ srengung des Sprachorgans. Zu vermerken ist noch, daß viele schwindelhafte Nachahmungen auf Täuschung des Publikums speculicen, weßhalb dasselbe in seinem eignen Interesse beachten muß, daß der L. W. Egers' che Fenchelbonigexnact, jede Flasche mit Siegel, Facsimile und im Glase eingebrannter Firma von L. W. Egers in Breslau, nur allein ächt zu baben ist bei Jof. Hoffmann in Fricoberg. Berichtigung. Bei dem letzten Referat über„Wissenschaftliche Vor⸗ träge“ findet sich an einer Stelle stalt„Elienten“ irrthümlich„Arioten? gesetzt. Holz⸗Versteigerung. 685 Frenag den 15. März 1872, Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in den Fretherrlich v. Ritter'schen Waldungen zu Hof Hasselheck öffentlich meiftoötetend verfleigert werden: 6 Raummeter Kiefern Scheitholz, 16„ Birken Prügelholz, 70 8 Kiefern⸗— 5* Aspen ꝛc.„ 11„ Kiefera Stockholz, 3388 Wellen Birken-Reiserholz, 450 geringeres 550 4 Aspen⸗ und Welden ⸗Relsetholz, 6182„ Kiefern⸗Reiserholz, 130 Gebund Ginftern 1 Eichen ⸗Stammbolz. 0,45 Cubikmeter enthaltend, 57 Kiefern⸗ und Lärchen⸗Stämme von 16 Centi⸗ meter Durchmesser und 7 Meter Länge, 308 Kiefern Stangen von 11 Centimeter Durch⸗ messer und 7 Meter Länge. Mit dem Brennholz wird der Anfang der Versteige⸗ rung gemacht und sodann das Bau-, Werk- und Nutz⸗ dofz zum Ausgebet gebracht. Das Letztere ist zu Pumpenstöcken, geringem Baubolz, Dachsparren, Baum⸗ pfählen ꝛc. brauchbar. Sämmtliches Holz liegt nabe an det Hasselheckerstraße und ist bequem abzufahren. griedderg den 8. März 1872. Im Auftrag der Freiherrlich v. Ritter'schen Guts⸗ verwaltung zu Rüdesheim. 1 Arbeits ⸗Versteigerung. 690 Freitag den 15. d. M., Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Ober⸗Wöllstadt nachfolgende Arbeiten an den Wenigfinehmenden in Accord gegeben werden, als: fl. kr. 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 124 36 2) Steinhauerarbeit 67 30 3) Zimmerarbelt 195 2 4) Dachdeckerarbeit 89 16 5) Schreinerarbeit 20 16 6) Schlosserarbeit 30 12 7) Spenglerarbeit 1 8) Weibßbinderarbeit 79 26 9) Stein- und Sandliefern 123 44 10) Setzen und Messen derselben 9 48 11) Russensteinliefern 164 12) Kalkliefern N; G 13) Rohrsteine zum Kamin zu liefern 8 24 14) Waschkessel von Kupfer zu llefern 1 15) 2 Meterstangen von se 5 Meter Lange zu liefern Bad Nauhelm den 7. März 1872. Der Bezürks⸗Bauaufsehber Ne. 182 Belgische uud süddeutsche Hegulir-Taselherde, Marmormantelösen t Megallreiprichtung in prachtvollen Mustern, gewöbn, che Regullröfen, Alles in sehr reicher Auswabl, empfiehlt iu den billigsten Preisen Carl Marburg, Alerbeiltgenstraße 67 nächstder Spa in Frankfurt a. M. gogef d ä Süße Orangen! Eitronen, Krachmandeln und Tafelrosinen Wilh. Fertsch. Holz⸗Versteigerung. 514 dei 692 In dem Asenburg⸗Stammbeimer Wald, Distrikt“ Kühmark, werden verflelgert: Freitag den 15. März l. J. 139 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 3 Eichen⸗Scheitholz, 27 3 Buchen Prügelbolz, 3100 Stück Buchen⸗Stammwellen, 1100— Buchen ⸗Astwellen. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf der Chaussee vor der Kühmark. Thlergarten den 7. März 1872. Der Fürstl. Revierförster. Kalkhoff. 1 Lebenerhaltung und Stärkung. An den Kgl. Doflieferauten Perrn Johann Hoff in Berlin. Ich danke eo nebs Famifte und thell⸗ nehmenden Freunden dem Herrn, daß ich nach vielen Jahren des Leidens in Ihrem wunderthätigen Malzextrakt endlich ein Mittel gefunden habe, das mich stärkt, und er wird auch geben, daß ich davon werde völlig wieder hergestellt werden. Ich bedaure nur, dieses Mittel nicht früher gekannt zu haben, meine Leiden bätten mich dann nicht so überwältigt. Cüst ren, 9. Februar 1872. Conrad, Lehrer. Verkaufsflelle bet Jos. Hoffmann in Friedberg und Dr. W. Uloth in Bad⸗Nauheim. 656 666 In Bar Nauheim wird ein schones Logis von 3— 4 Zimmern obne Möbel nebst Küche zu miethen gesucht. Näheres bei der Expedition d. Bl. 672 Alle Sorten Gartensamen find frisch und ächt angekommen bei Friedberg. F. Dam m. Durchsichtige Glycerinseife! 30 anerkannt bees Mutel zur Verschönerung der aut, empfiehlt in Stücken zu 4. 0. 9. 10. 12. 18 ke Wilb. Fertsch. 673 Deutschen, ewigen oder Luzerner Kleesamen F. Damm. Bestecke in Ehristoffel 624 in großer Auswahl bei Irtedberg. L. Hanau, Hof- Ubrmacher and Goldarbetter. billigst bei e Aleuer Laberdan 441 angekommen dei Wilb. Fertsch. Eine Scheuer 636 flieht auf den Abbrach zu verkaufen bel Nieder-Klorfladt. J. H. Gemmecker. 300— 400 Felgen 635 hat zu verkaufen Johs. Müller, Wagnermeister, Ruppertsdurg, ½ Stunde von der Station Hungen. , 7 7 Obstbäume! 671 Hochstäͤmmchen von Zwetschen. Miradellen, Reine⸗ clauden und anderm Steinodst, sowie Zwergstämmchen von verschiedenen Kernobstsorten find in größerer Menge aus meiner Baumschule dillig abzugeden. Friedberg. Ein gutes Zugpferd ohne Fehler dat zu verkaufen Friedberg. Heinrich Hanstein V. 683 In unserm Handschuh⸗Heschäft werden gesucht Lehrlinge; auch finden einige junge Mädchen dauernde Be⸗ schäftigung.* f H Gonder& Cie. Ein gebrauchtes Canapé 688 verkauft Eduard v. Göbel, Hof Tavezter. Gules irdenes Geschitt Thurn. 675 674 Oer geräumige Keller unter dem Hauptgebäude des Schullebrer⸗ Seminars ist zu vermietben. Näberes dei Seminarlebrer Wahl. Das Ueueste in Sonnenschirme 660 und En- tous- cas zu reellen Preisen bei K. Friedrich, neben der Post. Pferde⸗Markt zu Frankfurt a. M. am 15., 16. und 17. April 1872. 681 Die vollftändig für 400 Pferde bergerichteten neuen prachtvollen Stallungen, umgeben mit schöusten Musterplätzen, welche noch durch eine große bedeckte Reitbahn vermehrt wurden, sind zur Aufstellung seinerer Pferde destimmt. a 4 3 am 15. April nebst Verthetlung von Ebrenpreisen an die Befitzer der besten Prämiirung zu Markt gebrachten Pferde. 11199 9 V 1 N am 17. April, öffentlich vor Notar und Zeugen von 61 der schönsten Reit⸗ er oosung und Wagenpferde, 10 vollständigen vier⸗, zwei⸗ und einspännigen Equipagen, nebst completen Geschirren, sowie sonstigen Reit⸗ und Fahr⸗Requisiten im Werth von circa fl. 70,000, wean 40,000 Loose vergriffen find.. N Anfragen und Besiellungen auf Stallungen, sowie auf Loose, à Thlr. J.(fl. 1. 45) per Stück, beliede man franco an den Secretär des unterzelchneten Vereins, Herrn C. Kappel, zu richten, wo auch Uebernehmer einer größeren Anzahl von Loosen die näberen Bedingungen erfahren können. Den Aufträgen für Loose ist der Belrag franco mit deutlicher Angabe der genauen Adresse beizufügen. Falls die Zusendung franco und recommandirt gewünscht wird, find die erforderlichen Marken einzusenden. Auswärtige Theilnebmer, deren Adressen dem Scerctariat bekannt find, werden, falls ihnen ein größerer Gewinn zufällt, davon— soweit thunlich— mittelst Telegramm in Kenntniß gesetzt. N Der Vorsitzende des landwirtbschaftlichen Vereins: Dr. Georg Haag. Die Saamen- Handlung 2 W. Gökus in Friedberg empsteblt alle Arten Klee- und Gras⸗-Saamen in prima Qualitäten zu En-gros- Preisen. Die beliebten Stollwerck'schen Brust- Bonbons aus der Fabrik des Hoflieferanten Franz Stollwerck in Köln a. Nh. gegen Hüften, Heiserkett, Verschleimung ꝛc. bringe in empfehlende Erinnerung. Stets vorrätbig in Friedberg bei Wilh. Fertsch. 663 Von der Frankfurter Latern (Neues Abonnement) ist Nr. 1, 2, 3 à 6 zu haben bei i Bindernagel& Schimpff. Lehrer-Conferenz. Section Ockstadt. 661 Donnerftag den 14. März. Allen Freunden, Verwandten und Bekannten 658 bei unserer Abreise nach Darmstadt ein herzliches Lebewobl. Johannette und Philipp Garde. Lebewohl! 666 Bet meiner Abreise nach Amertka sage ich allen Verwandten, Freunden und Bekannten, von denen ich uscht persöulich Abschied genommen, ein herzliches Lebewohl. Friedberg. Jacob Lang. 684 Wegen eingetretener Trauer ist mein Geschäft bis zum 15. d. geschlossen. M. L. Goldmann. Klkesamen 662 in unübertroffener Prima- Qualität bei 667 ganz rein, in der Hofbrauerei bei Jacob Burck. Eine Wohnung u. ene für ein Magazin oder Werkstelle abgegeben werden. 68⁰ Jos Hoffmann. Rothen und ewigen Kleesaamen 548 empfiehlt in schönßer Qualität Ph. Dan. Kümmich. J. Suchsland, Uhrmacher in Friedberg, 545 macht dem verehrten biesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß er sich in biesiger Stadt eiablirt bat und bittet um geneigten Zuspruch. Neparaturen, sowie alle in dieses Fach einschlagende Artikel werden reell und rasch besorgt. Wohnung bei Bäckermeister Thönges vis-A-vis dem ßeinernen Haus. Bekanntmachung. 533 Ich zeige hiermit an, daß ich von beute an wegen Aenderung meines Geschäftes alle meine Colonial⸗, Material-, Farb⸗, sowie Porzellan⸗ und Glaswaaren 22. 1 1 Friedr. Hilbrecht. Kaiserliche Tabaks⸗Manufactur Straßburg. Niederlage in Friedberg in Bad⸗Nauheim bei E. Oppenheimer. bei Ph. J. Weiß. NB. Durch die neuen Verhältnisse sind diese Tabake als ganz besonders preiswuͤrdig zu Uepskuchen! Maschinengarn 2 104 und Einschl wolle, sowie alle Sorten 165 siets frisch ven der Mühle bet ane. 0 5 Strickgarne empfehlen Wilh. Fertsch. Geschwister Schloß. Zu verkaufen 480 Deutschen 8 Prima⸗Quali⸗ 689 ein leichtes einspänniges Wägelchen, einen neuen und ewigen Aleesamen, tät, billigst bei und einen gebrauchten Schaufelpflug(einspännig), ein Georg Groß. Gartenhduschen, eine Ackerwalze und 25 bis 30 Malter 8 8* auserlesene Kartoffeln. 5 77 su bekannter Qualität 5 enge Anochenöl und halben Flaschen, dei 0 Friedberg am 8. März 1872. Friedrich Netz. 686 Eduard Grödel. Zwei Lehrlinge woes eee eden Stroh- und Filzhüte 608 werden gewaschen, gefärbt und nach neuester Fagon geändert bei L. Backes. EEEPC Danksagung. 669 Für die vielfach bewiesene Theilnahme bei der Beerdigung unserer unvergeßlichen Mutter Johannette Rohmann, geb. Gerster, sagen wir unsern tiefgefüblten Dauk. Friedberg den 7. März 1872. Die trauernden Hinterbliebenen. e e Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Sonntag Lätare. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormitlags: Herr Candidat Dornes. Nachmutags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Nachmittags: Fällt aus. Katholische Gemeinde. Samstag um 3 Uhr Nachmittags Beichte. Vierter Fastensonntag. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Cohristenlebre und Andacht. Beginn des Gostesdienstes au den Wochentagen Morgens ½8 Uhr. Kirchlich Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Binber nagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs⸗ Blatt Nr. 10 und eine Beilage.) Diejer Val, tern Napf. W 8 Sekangten n dersliges d Barde. —— age ich allen den denen 100 d getzlichts Lang. ——ů——5ðiñEũ n Gescst . N eus. t, Burck. tn. Aut Leunlttzleiten dtn erden. mann saamen im mich. 1d, tutahtgt ie n dustge u Zesprrt. 5s agent Sebenng be — 1 h 18 1 8 —.— lr rtr Jagen gack⸗ es. Geilage. — Hofraithe⸗Versteigerung. 390 Montag den 25. März d. J., Vormittags 11 Ubr, soll in biesigem Rathbavse die nachbeschriebene Hofraithe des Martin Becker dahler Flur. Nr. Klstr. Gemarkung Friedberg. 2. 681. 38¼10. Hofraithe in der Stadt öffentlich meiftdietend verfleigert werden. Friedberg am 8. februar 1872. In Auftrag: Großberzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. Foucar. Oeffentliche Aufforderung. Betreffend: Das Schuldenwesen des Bier⸗ brauers und Wirihs C. 8. Walz von Friedberg. 510 Alle Diejenigen, welche an den Rubrstaten noch Zahlungen zu leisten haben, werden aufgefordert, bet Meidung doppelter Zahlung ibre Schuldbettäge an den provisorischen Massecurator, Hoftaxator Schwarz in Frledberg, zu entrichten. Friedderg den 20. Fedruar 1872. Grogberzogliches Landgericht Friedberg. Neis, Langermann, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Bezugnehmend auf obige Aufforderung ersuche ich alle Diejenigen, welche an den Bierbrauer und Wirth C. F. Walz zu Friedderg noch Zahlungen zu leiften haben, ihre Schulddeträge binnen 14 Tagen an mich einzu⸗ senden, als sonst nach Ablauf der Frist ein gerichtliches Beitreibungs verfahren eingeleitet werden müßte. Friedberg den 20. Februar 1872. Hoftaxator M. Schwarz, provisorischer Massecurator. Güter⸗Versteigerung. 599 Wontag den 11. März d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Ratbbause die den Kaufmann und Baruch Grödels Erber in den Gemarkungen Fried⸗ derg, Fauerbach b. Fr. und Ockstadt zuftehenden Güter⸗ flücke: Klftr. 141. Acker am Sodenweg, 4. 55. 119. Acker im Ellern, 1. 14. 267. Acker am Holderbusch, 4. 93. 409. Acker obig dem Dienheimerpfad, 5. 125. 302. Acker an der Wüflung, 10. 69. 166. Grab garten an der Burg Friedberger Grenze, erbabthellungshalber öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 26. Februar 1872. Groß herzogliches Ortsgericht Friedberg. Fo uc ar. Holz- Versteigerung. 653 Montag 120 11. d. M., Vormittags 9 Uhr, werden im Nieder⸗Rosbacher Gemeinrewald, in den Distrtkten Bauwald und Sang, nachstehende Holzsortimente öffent⸗ lich meistbtetend versleigert: 4 Raummeter Aspen⸗Scheltholz, 71.5 5 Eichen⸗Prügelholz, 2,5 5 Nadel- 5 24 5 As pen⸗ 7 28,5 1 Eichen⸗Stockholz, 2 U Nadel- 1 11 As pen⸗„ 200 Stüc Buchen⸗Wellen, 2370.%% Eichen 1160„„ 220„ Aapen-⸗ 5 Eichen⸗Stämme, 05 48 Cubikmeter enthaltend, 10 Nadel⸗* 1,30„ 1 5 Eichen⸗Stangen, 935 7 5 79 Nadel⸗* 4.33 17 7 Anfang und Zusammenkunft der Verftelgerung Morgens 9 Ubr an der Sang vor dem Wald. Nieder⸗Rosbach den 5. März 1872. Großherzogliche— 8 7. rel Niedet⸗Rosbach, r 0 b. Bekanntmachung. 655 Gegen doppelte gerichtliche Sicherheit und 5% Zinsen liegen zum Ausleihen dahier bereit in dem Wasserstubenfonds fl. 200. und 4 85 r 100. Reichelsbetm am 5. März 1 Großherzogllche 1 Reichelsheim. Schmid. Bekanntmachung. 76 Die am 7. d. M. in den Fretherrlich von Francken⸗ stein'schen Walddisirfkten Magazin und Rabennest ab— gehaltene Polz-Verstetgerung ist genehmigt. Erster Fahrtag: Donnerflag den 14. März 1872. Ockstadt den 8. März 1872. Der Freihertlich von Fronckenftein'sche Oberföͤrster Rumpf. Hberhessischer Anzeiger. M. 29. Edictal ladung 654 Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über das Vermögen des Bierbrauers und Wirths Karl Friedrich Walz zu Friedberg den fsörm— lichen Concurs erkannt hat, werden alle Dlejenigen, welche Ansprüche jeglicher Art an dieses Vermögen zu bilden baben, zur Anmeldung und Begründung ihrer Ansprüche, sowie zur Geltendmachung etwalager Vorzugsrechte auf Mittwoch den 15. Mai l. J., Vormittags 8 Uhr, bei Meidung des stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Concursmasse hierher vorgeladen. In dem Termin soll nochmals die Güte versucht und im Falle der Exfolglosigkett über Bestellung eines Contradtctors, Wahl eines Gläubigerausschusses und wettere Behandlung der Wasse verbandelt werden. Die nicht erschienenen oder durch gebörig legitimirte Bevoll mächtige nicht vertretenen Gläubiger werden als den Beschlüssen der Mehcheit der Erschienenen, auch bezüglich eines etwa zu Stande kommenden Arraugements, beittetend an⸗ geseben. Friedberg den 28. Februar 1872. Großberzogliches Landgericht Friedberg. Reitz, Langermann, Landrichter. Landgerichts⸗Asse ssor. Oeffentliche Bekanntmachung. 652 Die in Nr. 72 des Oberbesfischen Anzeigers vom vorigen Jahr angezeigte Curatel üder deondard Bruder von Neichelsbeim bestebt nicht mehr. Friedberg den 1. März 1872. Groß herzoglichrs Landgericht Friedberg. Reitz, Zimmermann, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 653 Großberzogliches Hofgericht der Provinz Ober⸗ dessen hat über das Vermögen des Ludwig Rodaug von Friedberg, welcher bisher daselbst eine Holz und Fournierschneiderel betticben, formellen Concuts erkannt und werden daber dessen Gläabiget zur Anmeldung ihrer Forderungen und Geltendmachung etwaiger sonstiger Ansprüche und Vorzugstechte auf Mittwoch den 15. Mall. J., Vormittags 9 Übr, unter dem Rechtsnachtbeil des Ausschlusses von der Masse vorgeleden. In dem Termin soll glelchzeitig über die fernere Bedandlung diefer Sache deschlossen werden. Zur Bemessung der Gläubiger set bemerkt, daß das vorhandene Vermögen die dis jetzt angemel⸗ deten bevorzugten Forderungen nickt deckt. Friedberg den 2. März 1872. Großherzogliches Landgericht Frtedberg. Rei p. Zimmermann, Landrichter. Landgerichts- Assessor. Arbeits Versteigerung. 665 Die zur Verbreiterung der Bahnhofograße erforder- lichen Arbeuen und Lieferungen an dem Garten des deinrich Friedrich Müller dahter, als: fl. kr. 1) Maurerarbelt, I. Kostenüberschlag zu 40 14 2) Lleserung von 1 Cubikmeter Kalk 1— 3) Fortfahren von 42 Cubikmeter Grund 13 18 4) Schreinerarbeit 430 sollen Montag 11. März, Vormittags 10 Uhr, auf dem hiesigem Rathhause an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 24. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Frtedberg. FJoucar. Holz⸗-Versteigerung. 677 Donnerstag den 14. d. Mis., werden im Gemeinde— wald Ockstadt, sog. Jungerwald, nachverzeichnete Holz- sortlmente an die Meiftbietenden versteigert, als: 4 Raummeter Scheitholz, Buchen, 10 Scheitholz, Eichen, 458 75 Prügelbolz, Buchen, 54 15 Prügelbolz, Eichen, 6 5 Prügelhbolz, Agpen, 143 Stockbolz, Buchen, 8325 Stüc“ Wellen Buchen, 900„ Eichen, eee. 5 Kiefern, welche an den Wald⸗ stücken am Ockstädter Feld fitzen. Anfang der Versteigerung um 9 Uhr. Bemerkt wird, daß in dem Holzschlag sich das auf⸗ gefundene Römer ⸗Castell befindet. Gegen vor schristamähige Bürgschelne wird Zahlungs frist bis 11. November l. J. gestattet. Ockstadt den 7. März 1872. Groß herz 9% Bürgermeisleret Ockstadt. rd ninger. I Bestes amerikanisches 2 Schweineschmalz! 525 in Originalfässein von eireg 3 Centnern, à per Centner, ist angekommen bet Wilb. Fertsch. meßzger, Bekanntmachung. 679 Mittwoch den 20. Marz l. J., sollen in dem Ostheimer Gemeindewald, Distrikt„Maidacherwald“, verfleigert werden: 58,7 Raummeter Buchen ⸗Scheltholz, 14,0 5 Buchen⸗Prügelbolz, 660* Buchen⸗Stockholz, 54 Stück Nadel⸗Bohnenstangen, 1550„ Nadel-Wellen, 1680„ Buchen-Wellen. Die Zusammenkunft in der Nähe des Pflanzgartens. Osftheim den 7. Mätz 1872. Großherzogliche Bürgermeiflerei Ostheim. Schneider. Holz ⸗Versteigerung 678 Dienstag den 12. März, Morgens 9 Uhr, sollen in dem Langenbainer Gemeindewald, Distrikt Hühnerpfad: 90 Eichenstämme, 26 Cub imeter haltend, 6 Raummetec Eichen⸗Scheitbolz, 5 Eichen Prügelholz, 10 Eichen⸗Stockholz, 11000 Stüc Eichen⸗ und Birken⸗Relsholz⸗Wellen, und Mittwoch den 13. März, Morgens 9 Uhr, in dem Distrikt Flzbard bei Maibach: 130 Stück Nadelftämme. 44 Cubikmeter, 6 Raummeter Nadel-Prügelholz, 23„ Nadel- Stockholz, 700 Stück Nadel⸗Reisholz⸗Wellen, öffentlich versteigert werden. Bemerkt wid, daß das Holz gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine bis Ende October d. J. auf Credit gegeden wird. Ziegenberg am 7. März 1872. Großherzogliche Bürgermetsteret Laugenhain. Rumpf. Holz- Berstei g e rung. 691 Nontag den 11. März, eee 10 Uhr an⸗ sangend, werden in dem Ober⸗Zlorstädter Gemeindewald folgende Holzsortimente öffentlich verfleigert, als: 5½ Meter Buchen⸗Scheitholz, 2 Eichen⸗Scheithbolz, 12„ Buchen⸗Prügelbolz, 2„ Eichen⸗Prügelbolz, 72 7 Buchen ⸗Stockholz, * Eicheu⸗Stockholz, 45 Sig Buchen⸗Wellen, 62 15 ichen⸗Wellen, 14 Eichenftämme von 30—36 Centimeter Durch⸗ messer und 11—12 Meter Länge mit 3,93 Cubikmeter. Ober⸗Florstadt am 7. März 1872. e Bürgermeisteret Ober Florstadt. auernbheim. Atpfel und Dirnen, 275 Zwetschen, Mirabellen, Pflaumen zu 30, 36, 24 kr. per Stück, 50 fl. per 100 Stück. Aepfelpflanzungen für Gemeinden werden unter Garantie üdernommen. „Rosen“, boch, halbhoch und ntederflämmig ver Stück 36, 30, 24 kr., per 100 Stück 40 fl. Baumschule von Gebr. Schultheis, Steinfurth bei Bad⸗Nauhetm. Bekanntmachung. 629 Das Markt- und Verloosungs-Comtté in Offen⸗ bach bat mir für die Provinz Oderhessen die Haupt⸗ Agentur der Offenbacher Viebmarkis-Loose, per Stück 30 kr., übertragen und erhalten die Wiederverkäufer angemessenen Rabatt. Vilbel im Februar 1872. Wilh. Kullmann. Taschentücher, weiß und farbig, Kragen, Manschetten, Herrenkragen, Vorhemden, Kragen⸗ und Manschettenknöpfe, Hosenträger, an sowie Myrtenkränze bei K. Friedrich neben der Post. Verstei gerung. 654 Dienstag den 12. März, Vormittags 9 Ubr, läßt die Unterzeichnete 2 Kabrkübe(trächtig), 1 Mutterschwein mit 9 Ferkeln, 1 Wagen, 1 Pflug, 1 Egge und sonstige Oecconomte-Gerälbhschaften, 5 Eichen Stämme(zu Wagner⸗ werkbolz geeignet) u. s. w. oͤffentlich gegen Baarzahlung versteigern. Bönstadt den 5. März 1872. Johannes Feuerstein III. Witwe. 652 Ein einfaches, solldes Mädchen, das gut rechnen und schreiden kann und womöglich schon in einem Meßzgergeschäft e thätig war, wird gegen doden Lohn sofortgesucht. Adresse C. G. Hartmann, Schweine Schmidtstude 1 in Frankfurt a. M. W. Puhrländer Nuchlolger, Fährgasse S5, Frankfurt a. M. 105 Großes Lager in Kleiderstoffen. 6 Großes Ausstattungs⸗Geschäft. 1 OO 500 Stück% breite ächtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb, braun, für 500 Stück 8/4 breites schweres Leinen, für Pemden und Betttücher,. Kleider und Ueberzüge, die Elle 9 und 10 5 die Elle 12 kr.— 200 Stück/ drette ächtfarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune und Cattune 2½ Ellen breite grode Leinen, für Betttücher, das Betttuch obne Nath. — mit Borden, für Vorhänge, die Elle 9 kr. vier Ellen lang, fl. 1. 44 kr. 2 = 300 Stück feinfle ¾ breite ächtfarbige Piqusé⸗Cattune, in den schönsten 3 Ellen breite grobe Leinen, für Betttücher, das Betttuch ohne Rath. S Farben, die Elle 12 kr. vier Ellen lang, fl. 2. 24 kr. 2 — 300 Stück der feinsten ¼ breiten ächtfarbigen Jaconets und Organdts, 200 Stück schwere rotbe wollene Colter, das Stück fl. 5. 30 kr.) Für zweischläf⸗ — die Elle 12 kr. 200 Stück schwere weiße wollene Colter, das Stuck fl. 4.] rige Betten, O D /. breiten weihen Satin und Piqué, für Ueberzüge und unterröcke 500 Stück schwere graue wollene Colter, das Stück f. 2. 30 kr. und fl. 3. die Elle 12 kr. Schwere weiße Piqus decken, für zweischläsrige Beten, das Stück fl. 2 30 Er 500 Stück 6/4 breites ächtfarbiges Bettzeug, meistens türkischroth mit weiß, 2 Ellen breite, 2½ Ellen langt, leinene Tischtücher, das Stück 45 kr die Elle 15 kr. 500 Dutzend weiße reinleinene Damentaschentücher, das Otzd. fl. 2. 30 kr. N Schweren schwarzen Moireens für Unkerröcke, die Elle 22 kr. 10, breiten, reich ramagtrten Vorbangsmull mie Bogen, die Elle 15 kr. % breiten engltschen Waterproofs, für Regenmäntel, in den schönsten Große rotbe Cachemire Tischdecten, das Stück fl. l. 45 kr. und fl. 2.— Farben, die Elle 45 kr. Walerproofs mit Fransen, die Elle 54 kr. Große rothe Cachemire⸗Commodedecken, das Stück fl. 1. und fl. 1. 24. 2 — breiten schweren Bukskin, für dosen, Westen und ganze Anzüge, Prima Shirtings, weiß, schwarz, grau, die Elle 7 kr.— die Elle fl. 1 30 kt. Schwarzen Orleans und Alpaccas, die Elle von 16 kr. an. 2 Scroße Auswahl tußteppichsto fe, die Elle 15 kr. Schweres Blau- Gedrucktes, die Elle 12 kr. = 1% breiten weißen Mull für Kleider, die Elle 12 kn Lama, Flanell, Thibet, Cachemire, Alpacca, Unterrockstoffe, Gute wollene Kleiderstoffe, Croisése. Popelines, Rips, Chins, in allen Farben und Qualitäten billigft. 22 2 Atlas, Mobaires, Grosgrains die Elle von 15 kr. an. Tischtücher, Handtücher, Servietten, Strobsackleinen, 3 wil⸗ Glatten rotben wollenen Untertrockstoff, die Elle 15 kr. 0 lüch, Barchend, zu bedeutend herabgesetzten Preisen.* Muster sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen franco. Auch die kleinsten Aufträge werden pünktlichst besorgt. — Durch große Partiekäufe bin ich im Stande, meine Waare trotz des enormen Aufschlags zu den früheren billigen Preisen zu verkaufen Sonntags ist mein Laden offen Moͤbel⸗, Spiegel⸗, Betten⸗ und Sopha⸗Lager August Sauer in Frankfurt a. M., Römerberg 12 neben der Nikolai-Kirche, 601 bietet eine reiche Auswahl aller Trten solider Arbeit zu möglichst billigen Preisen. von Georg Andreas in Frankfurt a. M., Markt 44, hält ihr Lager in allen Gattungen Gemüse⸗, Feld⸗, Gras⸗, Klee⸗, Wald⸗ und Blumen⸗Saamen en gros& en detail unter Zusicherung reellster und billigster Bedienung bestens empfohlen. Cataloge gratis und franco. Auch sind sämmtliche Sämereien aus meiner Handlung bei Herrn Theodor Andreas in Bad- Nauheim, dem Rathhaus gegenüber, zu haben. Hamburg-Amtrikanischt Packetfahrt-Actien-G Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG& NVEW- TORK vetmittelst der Post-Dampfschiffe Hammonia, Mittwoch, 13. März. J 5 5 5 0 Eimbria, ile, 20. Marz. e e eee Silesia, Millwoch, 27. März. e e e 15 Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Crt. Nthlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Riblr. 100, Zwischer dec Pr. Crit. Niblr. 55. 5 1 Näheres bei g dem Scheffsmakter August Bolten, Wm. Miller's Nachsolger, Hambura, a sowie den allein für das Großherzogthum Hessen zum Abschluß von Ueberfahrtsver⸗ trägen concessionirten Vertreter und Generalagenten der Dampfschifflinie. F.. Bothof in Mainz (srüher Carl Racké& Cie.) Friedberg bei Char. Morgens. Morgens. 25 Elecht. 575 Staats⸗ und Gemeinde⸗Obligationen 29 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof-Agenten 5 Jacob Engel. Bad Nauheim. Kri 5 ge Möbel-, Spiegel- und Capcteu-Lager, Krippen 5 Tröge 587 größte Auswahl in Rouleaux und Aabansstetbent und Gossensteine Sommerjalousien in allen Größen empfiehlt 92 aus f 9 i 0. g. Lungstein(Dolerit) empfiehlt die H. Blensdorf, Hof⸗Tapezter. b Ziegelei am Bahnhof zu Bad⸗Nauheim Düngemittel der Chemischen Fabrik Griesheim 586 in Frankfurt am Main. Sauere phosphorsauere Kalke(Superphosphate) zur Düngung des Getreides, für Rüben, Wiesen, Gemüse, Futtergewächse, Reps u. s. w. in drei Sorten. Phosphorit-⸗ Phosphat, das rohe Knochenmehl er⸗ setzend, Dülfsdünger. Gedämpftes Knochenmehl(quanifitt), in feinem und gröderem Pulver, für Gelreide u. s. w. (zur Maschinen⸗ und zur Handsaat). Griesheimer Guano(Kali⸗Dünger), feines Pulver, für Getreide, Reps, Tabak, Kartoffela, Hopfen u. s. w. Weinberg⸗Guand(Weinberg Dünger). Wiesendünger(Kali⸗Dünger). Peru⸗Guano⸗Phosphat.(Gesänerter Peru Guano.) Pernanischer Guano, Baker Guano. Mischungen von Superphosphaten mit Kali⸗ salzen. Futterknochenmehl. Sodagyps, fein gemahlen. g Reichthum an Gehalt Vorzügliche Löslichkeit. Billige Preise.— Preisliflen, Gebrauchsanweisungen und Analpsen gratis.— Garantie der Analysen.— Controle der landwirthschaftlichen Vereine. Niederlage bei Herrn Wilhelm Fertsch in Friedberg. Kleesaamen, 544 deutschen und ewigen, Prima⸗Qualität, empfiehlt billigst H. W. Hatteroth Nachfolger. 20 Zimmergesellen 658 finden dauernde Arbeit bei 5 N Heinrich Füller, Zimmermeister. Gicht⸗, Nheumatismus⸗, Magenkrampf⸗ und Hämorrhoidalkranke beilt 1 Dr. Müller in Frankfurt a. W., 3⁵ Senckenbergstr. 5. Kurprospecte gratis franco. 28 von Staats. Papieren, loosen, Coupons ꝛc. ꝛc reeller Bedienung. Anlehens⸗ unter Zusicherung * i 9 zrtedberg. J. A. Nauheim. 9 eee—— Leerer Geld Cours. Frankfurt am 7. März 1872. Preußische Friedrichsd'or. fl. 9 58— 59 Pistolen g%.:. 89 40—43 Holländische fl. 10. Stücke 9 53—55 Ducaten 5 32—34 Ducaten al marco,„ 5 33—35 20-Frankenstücke 5— 920-21 Englische Sovereigns.„ 11 4850 Russische Imperiales e Dollars in Gold„e For!