ich 8 5 dad Gun, e, auf bewigich 1 de dühn Jurrissen fit n u gttroffen bl. N 1 h 1 00 ie„, rs 11067 N. 8 5884.1„ N, 810„, gtdtast. turgt-Gesellschat — psun) 18 l. b. Hanstein. e, Serm tagt“ u Tia t Nürgibez n zun Sc lahn ür der Bertend: 111 sche Nett dei ber en Talat r ee eee eee enen e- e 1 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Donnerstag den 7. November. M 131. ren Oberhessischer Anzeiger Friedberger Intelligenzblatl. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Fröffnung der etwa verschlämmten Mulden, e sich selbst festgesetzt und eingefahren baben. . begbaues vom 11. Juli 1838, Jutelligenzblatt Nr. 27 von 1838, 6 nuß für Hauptreparatur der chaussirten Ortsstraßen und Vieinalwege, o»bald anhaltend feuchtes Wetter eintritt, gesorgt werden. Es gehört hin Reinigung und Aushebung der während des Sommers mit FSras oder Unkraut(namentlich auch Disteln) berstellung der beschädigten Böschungen mit Entfernung der Distel— flanzen und der beschädigten Fußpfade, öfteres Abziehen des Kothes er Fahrbahn und endlich das Eindecken derselben mit nach Vorschrift serkleinerten Decksteinen, sowie Zusammenziehen dieser Decksteine, bis detreffend: Die Unterhaltung der Ortsstraßen und Vicinalwege. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürger meistereien des Kreises. 4 Nach§. 15 der Instruction für die Nusführung des Vicinal⸗ zeitig erfolgen kann. verwachsenen Gräben, Dohlen und Brücken, detreffend: Die Lehr⸗ und Lectionspläne für die Volksschulen des Kreises Friedberg. Orts schulvorstän de. Friedberg am 5. November 1872. Wir geben Ihnen auf, sofort den Vorschriften entsprechende Anordnungen zu treffen, namentlich auch für ungesäumtes Herbei— fahren der Decksteine und Verkleinern derselben, womit noch eine große Zahl von Ihnen im Rückstande ist, zu sorgen, damit das Eindecken Wir erwarten, daß Sie nichts zur Erfüllung Ihrer Obliegen— heiten in fraglicher Beziehung versäumen, die Bezirksbauaufseher werden angewiesen, Nachlässigkeiten hierin zu unserer Kenntniß zu bringen, und haben Sie sich die Folge davon selbst zuzuschreiben. Trapp. Friedberg am 5. November 1872. Noch wenige von Ihnen haben der Aufgabe unseres Ausschreibens vom 10. v. M.(besonderes Amtsblatt) entsprochen, wir er⸗ Großherzogliche Kreis-Schul⸗Commission Friedberg. rarten daher, daß dies baldigst geschieht. B. e Diejenigen Landwirthe, welche Zuckerrüben von ihren Vorräthen verkaufen wollen, mache ich auf die Fabrikanten Pfalz in Offen- bach und Engelhardt in Rüsselsheim, die solche anzukaufen beabsichtigen, aufmerksam. ett effend: Zuckerrübenbau. Friedberg den 5. November 1872. Enn t mea in 1 5 p. n 8 Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg. ra pep. Deutsches Reich. Darmstadt. Sek.⸗Lt. Heim vom 4. Groß⸗ berzogl. Hess. Inf.⸗Regt., Prinz Karl, Nr. 118, burde zur Dienstleistung als Erzieher bei dem dadettenhause zu Berlin vom 1. November ab, h ee e e, wrläufig bis zum 1. April 1873, kommandirt. I e 4. Nov, Heute hielten beide Kammern Eitzungen. In der zweiten Kammer beschäftigte nan sich mit den von dem andern Haus gefaßten aeweichenden Beschlüssen über das Wahlgesetz. henehmigt wurde die von der andern Seite be— lebte Bestimmung, daß in der ersten Kammer die Universität in Person des jeweiligen Kanzlers ver— sseten werden soll. Dagegen wurde auf der Er— hung der Zahl der von dem Großherzog zu amennenden lebenslänglichen Mitglieder erster fammer von 10 auf 12 beharrt. Dem Beschluß ir ersten Kammer bezüglich der Nichtwählbarkkit in Mitglieder des Ministeriums wurde beigetreten, suchdem die Regierung im Interesse des Zustande— summens des Gesetzes auf ihre ursprüngliche Vor⸗ ge verzichtet hatte. Ferner hatte die erste Kammer de Streichung der Bestimmung beschlossen, wonach Abgeordneten gewählte Beamte keines Urlaubs Ioürfen sollen, welches insbesondere den Abg. cker, Metz und Dumont Anlaß zu einer scharfen itik der in der ersten Kammer zu Tage ge— tenen Auffassungen von der Stellung des Staats- deners gab. Es wurde nachdrücklichst betont, daß de Staatsdiener in erster Linie Diener des Landes, wer keineswegs des Hofes sei, daß seine Stellung ncht diejenige eines Lakaien wäre. Bei der Ab- tmmung entschied sich die Kammer fast einstimmig ir Beibehaltung des von der ersten Kammer ge⸗ kichenen Entwurfs. Die deßfallsigen Beschlüsse vurden alsbald dem andern Hause mitgetheilt, ollches auf die vorgeschlagene Erhöhung der von m Großherzog zu ernennen den lebenslänglichen % iutglieder der erssen Mitglieder von 10 auf 12 ummehr einging, aber mit allen gegen 5 Stimmen uf seinem Votum bezüglich der Urlaubefrage be— stand und so eine abermalige Recommunication an die zweite Kammer nothwendig machte. Diese beharrte wiederum auf ihrem Beschluß, machte ihn aber nicht zur Bedingung der Annahme des Ge— setzes, da mehrseitig behauptet wurde, daß auch ohne eine solche Bestimmung die Regierung kein Recht habe, einem Abgeordneten den Urlaub zu verweigern. Hierdurch wurde eine Einigung zwischen beiden Kammern hergestellt. — Obwohl das Wahlgesetz noch nicht defi— nitib vereinbart ist, so lassen doch die bereits sehr weit gediehenen Vorarbeiten der Behörden mit Sicherheit darauf schließen, daß die Urwahlen be— reits Ende dieses Monats beginnen werden. Aussichten des Herrenhauses für äußerst günstig und rechnen auf den schließlichen Sieg in der Kreisordnungssache. Fürst Bismarck ist für prin⸗ erfolgt erst nach der Berathung der Kreisordnung im Abgeordnetenhause. Der Ministerrath beschäftigt sich mit Ausarbeitung einer Kreisordnungsvorlage Abgeordnetenhaus-Entwürfe. Des Grafen Stol— berg Wiederwahl zum Präsidenten im Herrenhause soll als gesichert betrachtet werden können. — Die Fortschrittspartei des Herrenhauses, welche bisher aus Or. Becker(Dortmund) und Hausmann(Brandenburg) bestand, hat in dem Königsberger Stadtrath Fazius einen Zuwachs erhalten. — Bei dem 50 jährigen Jubiläum des Prinzen Karl als Inhaber eines russischen Regiments über- reichten Deputirte des Regiments ein Hündschreiben des Kaisers von Rußland mit dem St. Georg— Orden dritter Classe. Das Handschreiben betont des Kaisers Sympathie für die preußische Armee und die Erinnerung an die ewig denkwürdige Zeit, wo Preußen und Russen vereint für die heilige Sache kämpften. Er erinnert au die Großthaten, ö Berlin. Dem„Fr. J.“ melvet man von hier: Bestunterrichtete Herrenhaus⸗Mitglieder halten die Osten weiter. Es sind neuerdings auch in Dirschau, welche die preußischen Waffenbrüder Kriege mit Frankreich, an denen der Prinz an des Kaisers, Seite Theil genommen, vollbracht. Das Schreiben schließt: Ich hoffe, daß Sie meine Absicht, die uns vereinigenden Freundschaftsbande noch fester zu knüpfen, und den Wunsch erkennen, daß dieselben auch die künftigen Generationen umschlingen. — Nach dem„Westf. Merk.“ ist dem Ex⸗ Feldprobst Namezanowski von mehreren Mitglie- dern des rheinisch-westfälischen Adels„ein kostbarer Bischofsstab und eine kunstvoll gearbeitete Mitra als Zeichen ihrer Sympathie“ gewidmet und am 1. November überreicht worden. Aus Ostpreußen. Die Cholera greift im Danzig und Thorn Fälle, sowie vielfache Er- krankungen im Kulmer, Schwetzer und im Gum— binner Kreise und zwar nicht an Flößern, sondern cipielle Reform des Herrenhauses; ein Pairschub Einwohnern constatirt worden. Käassel. Ein Personenzug der Norbbahn ist zwischen Warburg und Liebenau am 3. d. Abends entgleist. 4 Passagiere wurden getödtet und circa auf Grundlage der amendirten Herrenhaus- und 40 verwundet. Der Locomotirführer ist verbrannt, das Zugpersonal theilweise schwer verletzt. Loco- motive und Wagen sind bis auf zwei sämmtlich zertrümmert. Dresden. Der Rath und der Stadtbezirks⸗ arzt machen bekannt, daß in den letzten Tagen hier 6 Erkrankungen an„Brechdurchfall“ vorge— kommen sind, und 3 derselben mit tödtlichem Ver— laufe geendet haben. München. Die Staatsregierung hat an sammtliche Kreisregierungen eine Entschließung er lassen, welche sich auf die Beaussichtigung der Bauernvereine bezieht. — Zu Hengersberg, einem Flecken in Niederbayern, hat dieser Tage der Bischof von Passau die Firmung gespendet, und bei dieser Ge— legenheiteine eindringliche Predigt gehalten, in welcher er als höchste Gefahr für den katholischen Glauben im letzten . — — das katholische Vereins- und Versammlungswesen unserer Zeit bezeichnete. Er warnte vor den Bauernvereinen und allen nicht von ihm appro⸗ birten katholischen Vereinen, und bezeichnete diese Vereine als die Schuld der traurigen Zustände und des Mißtrauens gegen die Regierung und die königlichen Beamten. Auch im Dome zu Passau hat der Bischof am Allerheiligenfeste in „sehr heftiger Predigt“ wider das katholische Ver⸗ einsunwesen gesprochen, und das„Passauer Tag⸗ latt“ machte darauf aufmerksam, daß nach dem angelegentlichen, schon im Jahr 1858 der neunten Generalversammlung der katholischen Vereine in Salzburg ausgesprochenen Wunsche des Papstes „keine Katholikenvereine bestehen sollen, außer unter der Leitung des eigenen geistlichen Oberhirten.“ Metz. Am 30. October fand hier das Er⸗ satzgeschäft für den Stadtkreis Metz statt. Unter den etwa 50 Militärpflichtigen, welche sich einge⸗ funden hatten, wurden nur drei zur Einstellung tauglich befunden. 2 21 in Folge des Ausbruches des Krieges unvollendet gebliebene Eisenbahn von Metz nach Verdun ist nunmehr bis zur deutschen Grenzstation Amanvillers betriebsfähig hergestellt, und es fahren einstweilen täglich drei Züge, um einen Theil des zu den Fortsbauten nöthigen Baumaterials aus den dortigen Steinbrüchen herabzuschaffen. Ausland. Oesterreich. Auch in Wien ist dieser Tage ein Cbolerafall vorgekommen. f Pest. Nach dem letzten Ausweis über die Cholera waren vom 1. bis 2. November in Ofen 47 neue Krankheits- und 13 Todesfälle, in der Ofener Garnison 11 Krankheits- und 7 Todes- fälle, und in Pest zusammen 12 Krankheits- und 2 Todesfälle. Schweiz. Der Bischof von Basel hat den altkatholischen Pfarrer Gschwind in Starrkirch (Solothurn), den Verfasser mehrerer liberalen und altkatholischen Schriften, abberufen, suspendirt und excommunicirt. Die Regierung von Solothurn wird dem Vernehmen nach die staatlichen Ober⸗ hoheitsrechte wahren und gegen den Bischof ein- schreiten. Geeignete Beschlüsse sollen bereits ge- faßt sein. Neuere Nachrichten melden weiter, daß die Regierung die von dem Bischofe verfügte Ab⸗ setzung des Pfarrers Gschwind für ungültig erklärt. Die Bevölkerung brachte dem Pfarrer Ovationen. Frankreich. Graf Arnim hat, nach einer Mittheilung des„Siecle“, dem Grafen v. Saint Vallier, diplomatischem Bevollmächtigten Frank. reichs bei der deutschen Occupations Armee, bei seiner Durchreise in Nancy erklärt, daß Deutsch⸗ land die Pässe seinerseits abschaffen wolle, wenn Frankreich der Abschaffung für Elsaß⸗Lothringen zustimme. — Folgendes wäre nach den ausgegebenen Actenstücken der Bestand des französischen Heeres für das Jahr 1873: Gesammteffectiv: 454,170 Mann und zwar: Infanterie 282,044, Capalerie 60,044, Artillerie 51,308, Genie 9000, Train 8000, Gendarmerie 29,170, Diverse Truppen 14,604. — Der Tagesbefehl des General Ducrot wird, wie wenigstens der„Avenir national“ versichert, von der Regierung entschieden mißbilligt. Die⸗ selbe wirft dem General vor, eine Sprache geführt zu haben, welche die Unterhandlungen, die Herr Thiers demnächst wegen einer schleunigeren Räu- mung des Landesgebiets mit Deutschland einzu⸗ leiten gedenkt, in bedauerlicher Weise erschweren könnte. Die Unvorsichtigkeit des Generals sei um so weniger zu entschuldigen, als gerade sein persönliches Verhältniß zu den Deutschen, die ihm, obgleich ohne Zweifel mit Unrecht(2), einen Wortbruch vorwerfen, ihm eine größere Zurück- haltung hätte zur Pflicht machen sollen. Der „Avenir“ verlangt, daß dem heißblütigen General öffentlich ein Verweis durch das„Journal ofsi; ciel“ ertheilt werde. Inzwischen hat der Kriegs minister Cissey den Feldzug gegen die Bonapar⸗ tisten in der Armee eröffnet, und zwar durch einen strengen Befehl, nach welchem die Gendarmen an ihren Waffenröcken ꝛc. nicht mehr den kaiserlichen Adler tragen dürfen. a — Dasselbe Blatt meldet, daß man seit einigen Tagen in Paris ein Circular verbreitet behufs Veranstaltung einer Nationalsubscription, deren Ertrag für Errichtung eines Denkmals zu Ehren Thiers bestimmt werden soll. Die Namen der Unterzeichner werden in einen Band eingeschrieben werden, der Thiers verehrt werden wird. Der „Avenir“ spricht sich mit größter Entrüstung über diese Idee aus. — Gegenüber der Meldung des„Gaulois“, daß der deutsche Botschafter, Graf Arnim, bei dem Präsidenten der Republik im Auftrage seines Souveräns über den Tagesbefehl des Generals Ducrot Beschwerde geführt habe, kann die„Franz. Corresp.“ auf das Bestimmteste versichern, daß Graf Arnim in den Unterredungen, welche er mit Thiers und dem Minister des Aeußeren gehabt, über das erwähnte Schriftstück kein Wort verloren. — Das Journal„Bien public“ bezeichnet unter den der Nationalversammlung vorzulegenden Gesetzentwürfen zur Regelung der Verfassungsfrage die Vorlagen in Betreff der Ernennung Thiers zum Präsidenten der Republik auf vier Jahre, sowie über die interimistische webe, e diejenigen, welche der Versammlung unmi nach ihrem Wie derzusammentritt unterbreitet wür Sodann würde das Budget berathen.— Dasselbe Journal erklärt, die Nachricht, Graf Arnim habe wegen des Tagesbefehls General Ducrot's Vor⸗ stellungen gemacht, als unbegründet mit dem Hinzu fügen, die Angelegenheit werde jedenfalls im Ministerrathe discutirt werden, da die Regierung nicht gewillt sei, daß ein Tages befehl einen über seine Bedeutung hinausgehenden beklagens werthen Eindruck mache. 9 der Absicht der Regierung liege, im Laufe d Woche an Deutschland 200 Millionen auf Kriegsentschädigung und vor Jahresschluß d Rest der drei ersten Milliarden zu zahlen. Außer⸗ dem seien zur Zahlung der vierten Milliarde im Staatsschatze 600 Millionen disponibel. — Das„XIX. Sidele“, Organ Edmond About's enthält aus Epernay folgende Cor spondenz, die das Höchste an Gemeinheit leist dessen sich dieses Blatt noch rühmen darf:„ Räumung der Stadt Epernay ist eine vollen Thatsache. Von den Preußen bleibt nichts m übrig, als das Andenken ihrer Quälereien. Ihr fri zeitiger Abzug ist Typhusfällen zu danken, die unserer Stadt aufgetreten sind, und wir wolle hoffen, daß sie die Keime der Epidemie mit sich fortgetragen haben. Nur verhüte Gott, daß sie sie unseren unglücklichen Brüdern mittheilen, deren Lasten sie jetzt vermehren werden!“ 0 Aus Rheinhessen. Von dem Verwaltungsrathe der Hess. Ludwigsbahn und der Direction der Pfälzischen Bahnen ist die Strecke Monsheim Marnheim am 23. Oct. l. J. dem Betriebe für Personen und Güter übergeben worden. ö Kassel. 3. d. zwischen Warburg und Liebenau stattgehabtes Eisen⸗ bahnunglück erfährt man folgende Einzelheiten: Kaum hatte der betreffende Personenzug die Station Warburg verlassen und in schnellem Laufe den sog. Diemelsdamm erreicht, als die Locomotive aus einer zur Stunde noch nicht aufgeklärten Ursache entgleiste und mit Tender, Pack- wagen und fast sämmtlichen Personenwagen— nur zwei Wagen Ater Classe blieben im Geleise— den Abhang hinunterstürzte. Der Locomotivführer ist von kochendem Wasser und glühenden Kohlen gänzlich verbrannt und be⸗ reits verschieden; der Heizer lebt noch, wird jedoch seinen Wunden jedenfalls erliegen. Der Zugführer ist am Arm und am Kopfe stark verletzt, desgleichen haben die Schaff ner und meisten Bremser schwere Verletzungen davonge⸗ tragen. Von den Passagieren sind vier getödtet ung wohl vierzig mehr oder minder erheblich verletzt worden. Unter den Todten befindet sich ein Rekrut, der gräßlich verstümmelt unter den Wagentrümmern hervorgezogen wurde. Die Maschine und die meisten Wagen sind gänz⸗ lich i die letzteren bilden nur noch einen Trümmer⸗ haufen. 10 Allerlei über Versicherungswesen. (Schluß.) Um dem Publikum einige Fingerzeige über die] Gesichtspunkte zu bieten, haben wir nach dem von für die Beurtheilung der Gesellschaften maßgebenden] der Berliner Börsenzeitung mit vielem Fleiß ge Rangordnung deutscher Feuer Versicherungs⸗Gesellschaften. sammelten Materiale eine Zusammenstellung auge, fertigt, die wir ohne jede Bemerkung folgen lassen: 1 ö II. Nach der Kapitalreserve. III. Nach der Versicherungssumme.] IV. Nach der Prämien⸗Einnahme. I. Nach dem Grundkapital. ach(18700 0 ch 18 9 0 0(8709 0 1 Magdeburger 8,750,000 Gulden.] Colonia 2,131,675 Gulden. Magdeburger 5,403,291, 700 Gulden[Magdeburger 11,401,066 Gulden Providentia 8,000,000„ Magdeburger 1,095,538„ Aachen und 2004.982,450 Aachen u. Münch. 3,090,845 Deutscher Phönix 5,500,000„ Leipziger Nee,, nee,, PColonia 2,069,120 Aachen u. München. 5,250,000„(Elberfelder 765,509„ Colonia 1,36 1,778,344„ Leipziger 1,811,983 Colonia 5,250,000„[dDeutscher Phönix 550,000„ Schlesische 1,073, 718,187„ Elberfelder 1,782,970 Schlesische 5,250,000„ Stettiner 529,75„ D. Phönix 1, 016,53 1,555„ Deutscher Phönix 1,522,607 Stettiner 5,250,000„ BBerlinische 173,222„(Elberfelder 972,378,568„ Schlesische 1,472,793 Thuringia 5,250,000„ Schlesische 48,300„ FJeeipziger 829,340,225„ Stettiner 1,214,959 Berlinische 3,500,000„ Providentia 9,003„ Stettiner 794,588,964„ Thuringia 1,156,848„„ Elberfelder 3,500,000„(Gladbacher U Thuringia 529,971,060„ Deutsche 660,188„ Gladbacher 3,500,000„ fEssener 2,802„(Gladbacher 379,822,700„ BBerlinische 542,311! Westdeutsche 3,500,000„ Thuringia 0 Haben[Oldenburger 379,676,636„[Oldenburger 521,832 Leipziger 1,750,000„ Adler 0 Verlust Providentia 337,900,775„ PProvidentia 516,562 Preußische 1,750,000„“ Deutsche 0 am BBerlinische 295,563,308„ Adler 445,665% Deutsche 1,750,000„* KPreußische 0 ö Grund- Deutsche 243,738,539„ Gladbacher 429,725„ Adler 1,750,000„[Oldenburger 0 kapital. Essener 212,330,685„ Essener 329,170„ Oldenburger 1,400,000„*] Die Kapitalteserve der Aachen und Adler 210,669,403„ Preußische 229,623„ „Betreiben neben der Feuerversicherung Münchener Gesellschasft konnten wir nichiPreußische 124,263,265„ 0 auch andere Versicherungsbranchen. erfahren. f 1 9 9 einen Theil des Grund k pftals verlocen. 1 — Die„Agence Havas“ bestätigt, daß es in Ueber ein schon erwähntes, am Abend des 1 Alone aus 1 Jabtteschlaß* e In zahlen. d Nerten Nilliardt 7 J diedenibel. „ Otzen Ckun 1e selgendt Cn narben ih deen dars: 1 eine vobem 1 bleidt nichte Drdlertita. Ir d a i danken, d ut bir pella ot der pid Jabs. Nut bel ar glädlichten Btür * dernchttn übe ——— 1 * een 1 Berwaltungem Turcten ber Pfdhste Nane am A 1 „ Eünt übern antes, am Abend drt dables Fin „ Carl: Am 4 t Slaten Wei el eg. Tirmelsbam tnt jut Sundt 1 * unt Urn unter, du 0 20d fd fe * . n bare ntetlich vitlcht rw 248, 8 1 berdelgtywex eden Sagen i 15 86 tm Tue — 1 al. trlang felgen e, prastt — —— sämmtliches kur Friedberg den 4. November 1872. 114 Arbeiten mit den lt. Voranschlag dazu erforderlichen ——— wirklichen wahren Werthe nach versichern; nur auf diese Weise können wir uns vor Verlusten schützen.“ Leider geschieht dies gar häufig nicht, sondern der zu Versichernde schlägt die Werthe der Ver⸗ * 1 sicherungs-Objecte bei der Aufnahme meistens ge⸗ ringer an, weil er fürchtet, die Versicherungs Summe käme ihm zu hoch und er müsse sonst zu bohe Prämie bezahlen. Dies ist nun ganz ver⸗ kebrt und vollständig am unrechten Platz gespart, denn im Falle eines Brandschadens kann im vor⸗ vollen Schaden, sondern nur nach Verhältniß seiner Versicherungs⸗ Summe bezahlt erhalten; er trägt also den Schaden an der überschießenden Summe selbst. Er soll aber auch nicht zu hoch versichern, denn im Falle eines Brandschadens wird ihm nur der wirklich verbrannte Werth ver gütet und der Versicherte zahlt unnöthige Prämie. Wer versichern lassen will, soll der Wahrheit ge mäß versichern. Es kann dem Versicherten, wie der Gesellschaft mit einer solchen Halbversicherung nicht gedient sein, em Versicherten deßhalb nicht, weil er im Falle eines Brandes seinen vollen Schaden nicht bezahlt erhält und der Gesellschaft, weil dann über dieselbe gewöhnlich geschimpft und raisonnirt wird, sie habe sich nicht anständig und nobel benommen, trotzdem sie vollständig und oft mehr wie ihre Schuldigkeit gethan hat. Aus sdiesem Uebelstand entspringen die meisten Klagen Eine letzte, uns naheliegende Frage ist die: und Vorwürfe gegen die Versicherungs- Gesell⸗ „wWie sollen wir versichern?“ Dieselbe ist einfach schaften, dahin zu beantworten:„Dadurch, daß wir unser rückfallen. f Hab und Gut ohne Ausnahme dem Geschäftsleuten sagen:„Wie kann ich dies grade liegenden Falle der Versicherte unmöglich seinen zu erreichen ist. Dies geschieht nun leider gar die doch allein auf den Versicherten zu⸗ Gar häufig hört man besonders von so genau angeben, da bei mir die Vorräthe 1. gar zu häufig wechseln?“ Es gibt hier zwei Wege, um sich gegen alle Eventualitäten im Falle eines Brandes zu schützen, entweder ein für allemal eine gewisse Maximal- Nachtheil leider zu spät die Augen aufgehen. Prüfe einmal ein Jeder seine Police mit dem wahren Sachverhalt und es werden sicher wenige auftreten, die sagen können, die meinige stimmt genau mit dem Bestand und Werth der Versiche⸗ rungs-Objecte überein! Schenken wir daher unserem Versicherungswesen für die Folge mehr Aufmerksamkeit, wählen wir uns vor allen Dingen nur eine solche Gesellschaft Summe zu versichern und lieber etwas mehr Prämie aus, wo wir die Ueberzeugung gewonnen haben, zu bezahlen oder aber im Laufe des Jahres nach Belieben durch Veränderungs-Genehmigung und Nachträge an der Police ab- und zuschreiben zu lassen, was durch einfache Anzeige bei dem Agenten zu wenig, das ganze Versicherungswesen wird über— baupt vom größten Theil des Publikums viel zu leicht genommen und ihm zu wenig Aufmerksam- keit geschenkt. Der Antrag wird oberflächlich auf— genommen, die Police wird nach der Aushän— digung Seitens der Agenten bezahlt in den Schrank geschlossen und bleibt dort ruhig liegen, ohne einer Durchsicht gewürdigt zu werden, ohne die Versicherungs⸗Summe nur alljährlich wenigstens einmal, trotz der vielleicht inzwischen eingetretenen Veränderungen, mit dem Werth der versicherten Objecte zu vergleichen und die nothwendigen Aenderungen daran vornehmen zu lassen. Es ge— daß dieselbe gestützt auf ein bedeutendes Grund⸗ kapital mit enormem Reservefonds und loyal, dem Publikum entgegenkommenden Bedingungen, ein weit verzweigtes, ausgedehntes Geschäft beherrscht und hierdurch Zeugniß ablegt, daß sie sich das Vertrauen des Publikums erworben hat und das— selbe bei vorkommenden Bränden durch eine cou— lante Abwicklung der Regulirung zu würdigen weiß! Tragen wir aber auch unser mögliches bei, indem wir unsere Police nicht ungelesen in den Schrank schließen und sie als ein werthloses Papier betrachten, das weiter keine Würdigung verdient. Im Gegentheil, betrachten wir dasselbe als das was sie ist, als ein Werthpapier, das im ungünstigen Falle einen großen Theil event. unser ganzes Vermögen repräsentirt, verwenden wir mehr Sorgfalt darauf, daß die Ver- sicherungs⸗Summe im Ganzen sowohl wie im nügt den Meisten die Beruhigung, du bist ja ver- sichert, aber das Wie 2 kommt kaum oder gar nicht in Betracht, bis ihm eines schönen Tages durch einen in seiner Behausung ausgebrochenen Brand bei der Regulirung zu seinem eigenen Einzelnen dem wahren Werthe der Versicherungs— Objecte jederzeit entspricht. Nur auf diese Weist setzen wir uns und die Gesellschaft in den Stand event. Brandschäden zur vollen Zufriedenheit beider— seits regulirt zu sehen.— Vergebung von Schreinerarbeit. 3079 Die Anfertigung von 25 Stück Vorstelläden von Doppelbolz für das diesige Landwehrzeughaus, ver⸗ anschlagt u 90 Thlr., soll summissionsweise vergeben werden und liegen die Bedingungen und Kostenanschlag auf unserem Büreau, früheres Lazarethgebäude Nr. 205, Einficht offen. 15 b Die Eröffnung der eingelegten Summissionen erfolgt Samßsag den 9. d. Mts., Vormittags 10 Uhr. Spätere Einlagen blelden unverüchfichtigt. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. Dorfe ld. Vergebung von Bauarbeiten. 3080 Die zur Erbauung eines neuen Haftlocals nebft Wirthschaftsgebäude zu Buß bach erforderlichen Bau- Malerlalienlieferungen(avsgenommen die Mauermate⸗ rialien) Maurcrarbeit zu 2610 fl. 27 kr. Stelnhauerarbelt 4382 17 Zimmerarbelt. Dachdeckerarbeit 444„ 36„ Schreinerarbeit 123 Schlosserarbeit 1614„ 28„ Gußlieferung 302— Glaserarbeit 163„—„ Weiß binderarbelt 1009„—„ Spenglerarbeit 54 31 Pflaftererarbeit R follen auf dem Submisfionswege an den Wenigstfordern⸗ den vergeben werden. Die Abgebote haben in Prozenten zu geschehen und find versiegelt mit der Aufschrift versehen„Submission für die... Arbeit zur Erbauung eines Haftlocals zu Bußbach“ längstens bis zum 13. November, Morgens 10 Uhr, als dem Eröffnungstermin, auf unterzeichnetem Bureau einzureichen, woselbst von heute an Pläne, Voranschläge und Submissionsbedingungen zur Einsicht offen liegen. Frtedberg am 1. November 1872. Wiese, 1 Frledberg. e u 5. Bekanntmachung. 3094 Da der im Landkalender auf den 1. November eingetragene Allerheiligen-⸗Markt zu Pungen wegen des Anbaltenden Regenwelters nicht abgehalten werden konnte, so sst derselbe mit Genehmigung Großherzoglichen Kreisamts Nidda auf Montag den 11. November verlegt worden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. dungen den 4. November 1872. Großherzogliche 1 Hungen. B. d. 1 Bender, Beigeordneter. Dolzügliche Nuhrkohlen Oeffentliche Aufforderung. 3090 Die gerichts bekannten Gläubiger des verflorbenen Glasermeisters Tudwig Schulze von bier haben bezüglich der Vertheilung dessen Nachlasses unterm Heutigen ein Arrangement abgeschlossen. Alle bis jetzt unbekannten Gläubiger, denen die Einsichtsnahme der Akten auf der Gerichtstegistratur gestattet wird, werden hiermit aufgefordert, so gewiß binnen 4 Wochen— von heute an gerechnet— Einwendungen gegen das Arran gement geltend zu machen, als sonst dasselbe gerichtlich bestätigt und in Vollzug gesetzt werden würde. Friedberg den 30. Oktober 1872. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Reitz, Langermann, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Wuff ren. 3095 Philipp Stier von Pohl-Göns bat sich in Folge seiner Concurgerkennung mit seinen gerichtsbe⸗ kannten Gläubigern in ihrer bedeutenden Maforität im Liquidations⸗Termine arrangirt; dieses Arrangement, dessen Einsicht in biesiger Registratur freisteht, wird be⸗ stätigt und vollzogen werden, wenn nicht etwaige unbe⸗ kannte Gläubiger, die man hierzu auffordert, im Termine Freitag den 22. November l. J., Vormittags 8 Uhr, dahier Einwendungen vorbringen. Butzbach den 2. November 1872. Gtoßherzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gtlmer, Fresenius, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Faselochs⸗ Versteigerung. 3091 Frettag den 8. d. M., Vormittage 10 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehörender Faselochs öffent⸗ lich meistbietend versteigert werden. Dorn Assenheim den 4. November 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorn-Assenheim. Feinstes Vorschußnehl 2578 billigst bei Frledberg. n M. D. Loeb. f Billige Limburger Käse 2684 bei Frtedberg. A. Stahl Wittwe. 3083 Ich suche zur Stütze der Frau und Belhülfe im Geschäft ein zuverlässiges junges Mädchen von guter Familie zum sofortigen Eintritt. Franko⸗Offerten an Friedrich Bauer, Schweine⸗ metzger in Darmstadt.(6361) Ein ordentlicher Bursche wird sogleich gegen hohen Lohn zu mlelhen ge— 3101 3034 find fortwährend bei mir zu haben. h. Dan. Kümmich sucht. Wo? sagt die Exp. d. Bl. Die Gartenlaube. Nr. 43. Inbalt: Was die Schwalbe sang. Erzählung von Friedrich Spielbagen.(Fortsetzung.)— Das Conver⸗ sationslexikon und seine Gründer. Erne literar.⸗historische Skizze. Von dermann Franke.— Bühnen-Etinnerungen 1. Bogumil Dawison. Von Arno Hempel.— Doch nach Canossa! Mit Illufiration: Schloß Canossa. Nach einem Carton von Fr. Preller jun. in Dresden. — Ein Besuch dei den Jesuiten. Aus früherer Zeit von Arnold Ruge.— Blätter und Blüthen: Jugenderinne⸗ rungen eines deutschen Schriftstellers. Von A. Fr.— Die Lazareihkameraden. Mit Abbildung:„J, wat Sie sagen, Männeken!“ Origtnalzeichnung von E. Crofto. Nr. 44. Jubalt: Was die Schwalbe sang. Erzählung von Frledrich Spielhagen.(Fortsetzung.)— Ein deutsches Kalser⸗ und Dichterbeim. Von Rudolf Scipio. Mit Abbiltung: Burg Frankenberg bei Aachen. Nach einer Skizze von Rudolf Scipio.— Follen, Sand und Löhning. Neues Licht in altes Dunkel, aus den Erinnerungen von Friedrich Münch in Missouri.— Aus dem Lande der Freiheit. Von Ludwig Buchner. Erster Brief.— Der Meister an die Lehrlinge. Zur Be⸗ berzigung für Viele. Von O. Freiherrn von Redwitz in Schmolz.— Der deulschen Nordmark Edrenwachk. Mit zwei Abbildungen: Siegesdenkmal auf den Düppeler döben.— Steges denkmal zu Arn⸗ kiel am Alsensunde. Nach Pbotographien.— Blätter uno Biülthen: Schlangenzauder. Von J. E.— Pater Smaelen. Von Dr. R W. Grün.— Oettinger's „Monsteur des Dates“— Kleiner Briefkasten. Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg empfehlen sich zu geneigten Aufträgen, Leere Oelfässer zum Krautelamachen zu haben ben Georg Groß. Versteigerungs-Anzeige. 3102 Oonnerstag den 14. November, Vormittags 9 Uhr, sollen in der Behausung des verfforbenen Martin Klein dahier(Usagasse) nachfolgende, zu dessen Nach⸗ laß gehörige Gegenstände, als: Weißzeug, Bettwerk, Kleidungsftücke, Waarenvorrätbe(Halstücher, Garn c.), sowie verschiedene Küchengeräthschaften öffentlich an den Melstbietenden versteigert werden. Friedberg. In Auftrag: M. Schwarz, Hoftaxator. Marktbericht. Frankfurt, 4. Nov. Waizen, wetterauer,(100 Kilo) 14½— ½ fl., Korn(100 Kilo) 9½¼—10½½ fl. Gerste(100 Kiso) 10, fl., Haser(100 Kilo) 7/4—8% fl., Repb(100 Kue) 19% fl. Räbsl(50 Kilo) 238,—23 fl. 3100 9 — Die Magdeburger Feuer- Versicherungs- Gesellschaft 1 mit einem Grundkapitale von Acht Millionen, Sieben Hundert und Fünfzig Tausend Gulden, in 5000 Actien à 1750 Gulden, welehe vollständig 3089 übernimmt zu billigen, festen Prämien Versscherungen gegen Feuersgefahr sowohl in S und unbewegliche Gegenstände. In der Billigkeit ihrer Prämiensätze steht d bei Versicherungen auf längere Dauer bedeutende Vortheile. Bei Gebäude⸗Versicherungen ist dieselbe bereit, durch Uebereinkun ausgegeben sind, tädten, als auf dem Lande, auf bewegliche ieselbe gegen keine andere solide Anstalt nach, auch gewährt sie ft mit den Hypothekgläubigern deren Interessen für den Fall eines Feuerschadens auf's Vollständigste zu sichern, in welcher Beziehung dieselbe besonders vorsorgliche Einrichtungen getroffen hat. Bei landwirthschaftlichen Versicherungen werden den Versicherten sehr erhebliche Beguünstigungen gewährt. Beschädigungen durch Gas-Explosion werden den Feuerschäden gleich erachtet und vergütet. Ueber die sehr blühenden Zustande der Gesellschaft gibt der nachfolgende kurze Auszug aus dem diesjährigen Rechnungs⸗Abschlusse vollständige Auskunft. Grund⸗Kapital, vermehrt zufolge des revidtrten Statuts von 1857 auf Reserven: Kapital⸗Reserve Prämien Reserve Brandschaden⸗Reserve Belrag sämmtlicher baar vorhandenen Reserven Prämien⸗Resorve der noch zu vereinnahmenden Prämien Summe der im Jahre 1871 laufend gewesenen Versicherungen Prämien⸗Einnahme: baar Vortrag aus dem Jabre 1870 Bezahlte Brandschäden, einschließlich des Vortrages für noch schwebende Während des 25jährigen Bestehens wurden bis zum Schlusse des Jahres 1871 an 62,717 Brandbeschädigte Ersatz baar ausbezahlt Zur Annahme von Versicherungs⸗Anträgen und Ertheilung jeder gewünscht werdenden Ad. Damm in Friedberg, Th. Andreas in Bad⸗Nauheim und Göbel& Kraft in Butzbach, Auszug aus dem Abschlusse der Magdeburger Stuer-Versicherungs-Gtsellschast für das Rechnungsjahr 1871. 8,750,000 fl. 1 095,539 fl. 18 kr. 3,587,985„ 46„ 925.835„ 45 L 49 1453 5,609 360 fl. 9,423,105„ 5,6 71,332,373„ 8,563,776 fl. 38 kr. 3.503.580„ 48„ 12067357„26 5866,454„ 30 52,188,310„ 47 Auskunft empfehlen sich ergebenst Agenten der Magdeburger Feuer-Versicherungs⸗Gesellschaft, zugleich Agenten der Magdeburger Hagel⸗Versicherungs⸗Gesellschaft. in neuester Auflage und guten Einbänden stets vorräthig. Bei Bindernagel& Schimpff sind alle in den hiesigen Lehranstalten abe Schulbücher 3096 Sonntag den 10. November 1872 Großes Concert im Saale des Hotel Trapp, ausgeführt von der Kapelle Schellhaas. Anfang 7 Uhr.— Entrée für Herren 9 kr., für Damen 6 kr. Glasbier. * 3092 Der Unterzeichnete bringt zur öffentlichen Kenntniß, daß er in Folge der Verlegung seines Wohnsitzes nach Friedberg die Verwaltung der Fuͤrstlichen Braunkohlengruben zu Weckesheim, Dorn⸗Assenheim und Wölfersheim für die Folge von hieraus besorgt und jeden Dienstag und Samstag in seiner Wohnung im Hause des Herrn Spenglermeister Frick zu sprechen ist, jeden Donnerstag aber von 10 Uhr Vormittags bis 3 Uhr Nachmittags auf dem Weckesheimer Bergwerk anwesend sein wird. Friedberg den 5. November 1872. Kröber, Berg ⸗Inspektor. Großherzogliche Nealschule zu Friedberg. 3047 Die Anmeldung der für die Vorschule bestimmten Schüler(vom 8. und 9. Lebensjahre) wolle man nun Mittwoch den 13. November, Nachmittags von 2— 4 Uhr, im Realschulgebaude(Conferenzzimmer) unter Beibringung von Zeugnissen der bisherigen Lehrer bei der unterzeichneten Behörde machen. Großherzogliche Direction der Realschule zu Friedberg. Dr. Möller Magenbitter alter Schwede! 2197 Schon zu allen Zeilen spielten die Magenliqueure unter den Gesundheltomitteln eine Hauptrolle, weil Magenkrankheiten und Verdauungsbeschwerden zu den allgemelnsten Leiden der Menschen gehören. Der alte Schwede ist von den feinsten Spirituosen und dem besten Batavia-Arrac, sowie den edelsten Wurzeln, Kräutern und Blüthen fabrietrt, welche bes Magen- und Unterlelbsseiden aller Art, als: Magenverschleimung, Appetit⸗ lofiykett, Blähungen, Verdauungsbeschwerden, Magenschwäche, Cholera ꝛc., bei Nleten⸗, Milz, und Leber⸗ leiden, bei Pämorrholden, Hypochondrie, Angst und Bangigkeit ꝛc. ꝛc. sich steis als heilkräftig und wirksam bei diesen Leiden erwiesen. Er ist zu haben in Nauheim bel Ant. Bittong, C. Kramm auf dem Teichhaus, Sch. Klinkerfuß zum Gambrinus, E. Geberinger, ZJohs. Wörner und Ph. J. Welß; en Friedberg bei Kaufmann Bernbeck und Carl Preußer. J. Grimmel, alleiniger Destillateur des ächten Magenbitters„alter Schwede.“ Erben, Linlen, ohnen Nische Repshuchen 1 3099 in gutkochender Waare bei Georg Groß. 2914 bei M. D. Loeb. Holländische Vollhäringe, Sardellen, Russische Sardinen, Sardines à l'huile 3098 bei Georg Groß. Meinen Garten 3097 beabsichtige ich aus freier Hand zu verkaufen. enner, geb. Kunhardt. 3093 Ein Haus in bester Lage der Stadt, worin schon seit 30 Jahren ein Metzgergeschäft mit bestem Erfolg betrieben wird, ist unter sehr günstigen Zahlungsbedingungen in Gießen zu verkaufen durch Th. Roloff am Wallt hor. Halsbinden 42 und Shllps ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Fonlards, seidene Umknöpftücher und schwarze seidene Halstücher bet K. Friedrich, neden der oft. Ein Zimmer 3031 ist zu vermiethen an einen jungen Mann, der eine hiesige Schule besucht, mit oder ohne Koft. Wo? sagt die Exped. d. Bl. gr. Vierteljährlich 18 S. Wöchentlich 1 Nummer. Daheim. Die soeben erschienene Nr. 5 entbält: uzgesteg n bsuppog en uebunjaupgpngz nd auc Der Buchsfübrer von Lemgo. Roman von Georg Heseklel.(Fortsetzung.)— Preußische Krieger in alter und neuer Zeit. Hiftorische Betrachtungen von W. Pierson. Zu A. v. Hepden's Fries in Moltke's Ar⸗ beitszimmer. Mit 2 Bildern.— Lothringer Fahrten. Von Richard Andree. I. II. Mit 6 Illustratlonen von Tb. v. Eckenbrecher.— Am Familtentische: Bismarck's Ehrenbürgerbriefe.— Die gelöste Frauenfrage. u Bestellungen empfehler sich g 5 Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Israclitischer Gottesdienst in Friedberg Freitag de* 4% Uhr. f Samstag Morgens 8½¼ Uhr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 5 Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff.