ade — Det Decht. auheim. gen in der N „ am Johan sind 11 rand gen zu ver kau, volle man dei 9 gen... E 4 1 9 n 4 1 f b 1 4 1 3 7 * Seu Weis Ern 3 TN 18*. 3 * 2 8 4 2—— 1 7 fi Januar aus demselben entlassen. bees traf vor einigen Tagen mit ihm im Lust⸗ guten zusammen, wo er sich auf einer Bank aus- Dienstag den 6. August. erhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Znutelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für die Monate August und September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. vom II. Quartal 1872. Wir sehen der sofortigen Einsendung etreffend: Landjudenschaftsbeitrage pro 1871. N ö folgt ist. 0 Be betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Nieder-Wöllstadt. Nachdem von Seiten des Gemeinderaths zu Nieder-Wöllstadt antrag auf Zusammenlegung von Grundstücken, Anlage und Regulirung don Gewannen und Gewannwegen in Theilen der Fluren II und III ng gestellt worden ist, soll Abstimmung hierüber Montag den 9. September l. J. 9 Uhr an bis Nachmittags 3 Uhr auf dem Gemeinde— eser Gemarku vn Morgens Muse zu Nieder ⸗Wöllstadt stattfinden. 7 Neder⸗Wöllstadt zu Jedermanns Einsicht offen Wir bringen dies unter dem Anfügen, daß die summarische Be— bhreibung hierüber vier Wochen lang auf dem Gemeindehause in Amtlicher Theil. etreffend: Die Einsendung der Kostenverzeichnisse über Beitreibung der Gemeinde-Intraden der rubricirten Verzeichnisse entgegen. Tur a pp. e liegt, zur allgemeinen Friedberg am 2. August 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeistereien des Kreises. An die Säumigen müßten wir Wartboten absenden. Friedberg am 3. August 1872. N Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Vorstände der isr. Religionsgemeinden Butzbach, Jauerbach v. d. Höhe, Gambach und Münzenberg. ö Nach einer Mittheilung Großherzoglicher Provinzial⸗Direktnion Oberhessen stehen Ihre Gemeinden noch mit den rubricirten Beiträgen rück. Für die sofortige Berichtigung haben Sie bei Meidung unangenehmer Verfügung zu sorgen und anzuzeigen, wenn die Absendung Tren chung. Kenntniß und fordern die hierbei interessirten Grundeigenthümer auf— in dem genannten Termine ihre Stimmen entweder in Selbstperson oder durch einen gehörig legitimitten Bevollmächtigten abzugeben, wobei wir noch bemerken, daß die weder in Selbstperson noch durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte abstimmenden Grundeigenthümer als für die Ausführung der Zusammenlegung ic. stimmend nach Art. 3 des Gesetzes vom 18. August 1871 angesehen werden. Friedberg den 5. August 1872. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Ter a p p. 2131 1 Deutsches Reich. Darmstadt. Es steht nunmehr fest, daß der bindtag, dessen Wiederzusammentritt ursprünglich con für den verflossenen Monat in Aussicht ge- ummen war, erst im September seine Thätigkeit veder aufnehmen wird. Die„Main-Ztg.“ will ossen, es herrsche in verschiedenen Wahlbezirken berhessens bereits eine große Rührigkeit in Be⸗ deff der demnächstigen Landtagswahlen. 2 In den Kreisen der Volksschullehrer ist die Izitation gegen das ihre Gehaltsverhältnisse be- seffende, den Ständen zur Berathung vorgelegte besetz fortwährend im Steigen und wird dem⸗ gichst zu einem entschieden öffentlichen Ausdruck scbracht werden. — Als Notiz zu der Frauenfrage theilen wir ie Thatsache mit, daß auf dem Bureau für lendesstatistik schon seit geraumer Zeit eine An— ahl Damen, deren Fleiß und Leistungen sehr be⸗ kedigend sind, beschäftigt werden. Berlin. Der„B. C.“ zeichnet folgendes gatriotische Bild:„Als ein lebendiger Beweis, wie gleich das Vaterland an seine invaliden Ver- hidiger die Gaben vertheilt, durchschleicht seit igen Wochen eine Jammergestalt die Straßen Herlins. Es ist dies ein Soldat, ein 351, der u letzten Kriege einen Schuß in den Unterleib hielt, in Folge dessen die Bauchmuskeln so ver 5 sürzt sind, daß der Oberkörper des Unglücklichen ien rechten Winkel gegen die Beine bildet. Der Nann lag in Epernay im Lazareth und ist erst Schreiber ute. Der Arme konnte nicht sitzen, sondern zußte auf der Bank knien. Ich ließ mich mit ihn in ein Gespräch ein und erfuhr von ihm, daß 7 monatlich eine Pension von„zehn Thalern“ babe.—„Ich bin nicht verstümwelt,“ sagte er, als ich ihm über die geringe Summe mein Er⸗ staunen zu erkennen gab.—„Allerdings“, ver- setzte er,„arbeiten kann ich nicht, aber ich bin nicht verstümmelt, und wer das nicht ist, mag er noch so hilflos sein, bekommt nicht mehr!“ Die Wege der Vorsebung sind dunkel, dachte ich, aber die Wege der Commission, die diesen Invaliden zu 10 Thalern monatlich verurtheilt hatte, sind es auch. — Wie die„Tribune“ hört, soll der General v. Manteuffel die Stelle als Oberbefehlshaber der deutschen Besatzungstruppen in Frankreich nicht wieder antreten. — Das Handelsministerium hat umfassende Maßregeln gegen die Verbreitung der Cholera Epidemie durch den Eisenbahnverkehr und deren schleunige Ausführung angeordnet. a Der„Reichsanzeiger“ publizirt ein Gesetz, betreffend die Uebernahme der Verwaltung der Wilhelm⸗Luxemburg-Eisenbahn.— Das„Reichs ⸗ Gesetzblatt“ publizirt den Postvertrag zwischen Deutschland und Luxemburg und den Auslieferungs- vertrag zwischen Elsaß-Lothringen und Luxemburg. — ueber den projectirten Bau des deutschen Parlamentsgebäudes theilt die„Elb. Zig.“ mit, daß, nachdem man sich darüber verständigt hat, daß der preisgekrönte Entwurf nicht aueführbar ist, die Herren Bohnstedt, Kaiser und Großheim, Ende und Böckmann und Mylius zu einer engeren Concurrenz aufgefordert worden sind, und zwar sollen die Entwürfe bis zum 1. April 1873 ein- gereicht werden. — Nachdem die Rinderpest vor wenigen Tagen im englischen Parlamente discutirt und die be gründete Furcht vor ihrer Verschleppung von Kron— stadt aus per Schiff nach England aus gesprochen war, ist bierselbst auf dem Hamburger Babnhofe in einem Transporte russischen Viehes die Seuche amtlich constatirt worden. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen wurde die sofortige Absperrung des Hamburger Bahnhofes gegen Viehzutriebe und die Tödtung der betreffenden Ochsen verfügt. München, 1. August. Bei dem heutigen Universitätsfestmahl, welchem auch Prinz Ludwig, Herzog Karl Theodor und sämmtliche Minister beiwohnten, brachte Rector v. Döllinger den ersten Toast auf den König von Bayern und das könig⸗ liche Haus aus, welcher mit Jubel aufgenommen wurde. Hierauf sprach Cultus minister v. Lutz: Der Vorredner hat ein Hoch vorgeschlagen, das lauten Wiederhall fand, zumal in den Herzen der Bayern. Noch einmal werfe ich den Blick zurück nach dem Gefeierten. Nicht um das Gehörte weiter auszuführen und mehr seines Lobes zu bringen, nein, um von ihm, wie von einem leuchtenden Vorbild, zu loben, was uns ziemt. Vor kurzer Frist waren Deutschlands Grenzen vom Erbseinde bedroht. Er hat unverweilt die Söhne seines Landes entsendet, um mitzukämpfen und mitzusiegen. Das in ernster Noth geschlossene Bündniß der deutschen Völker konnte unmöglich nach Hebung der Gefahr wieder aufgelöst werden. Er hat als der ersten Einer die entschiedensten Schritte ge- than, dem Bündnisse bleibende Gestaltung und die Vorbedingungen der Dauer zu geben. Er hat sein Volk gelehrt, daß der Deutsche, weß Landes- kind er auch sei, ein zweites großes und mächtiges Vaterland hat, das Allen dieses Namens gemeinsam ist. Er hat durch sein Beispiel gezeigt, daß wir dieses Vaterland lieben dürfen und sollen mit Wort und That. Und wie? Wir lieben unser herrliches Deutschland, Fürst wie Volk, mit der ganzen Kraft unserer Seele. Wir freuen uns, daß Das, was seit dem Verfall der alten Kaiser⸗ herrlichkeit von Geschlecht zu Geschlecht ersehnt 2 — —̃— . N —— . 828 9 —— —. ——— 2—— — Besuche des deutschen Kronprinzen nach Berchtes⸗ worden, nun in prächtiger Vollendung vor uns steht. Die des deutschen Volkes tiefste Erniedri⸗ gung erlebt, die den Donner der Leipziger Völker- schlacht gebört, die später unter Mühen und Leiden für Deutschlands politische Entwicklung gestritten, die Jünglinge namentlich an den Hochschulen, die nachmals unsere Väter geworden— Alle haben gebofft und gerungen, um die Erfüllung zu schauen. Aber wir, wir, das glückliche lebende Geschlecht, wir haben es errungen und gewonnen, ein einiges Deutschland. Unsere Liebe zum gemeinsamen Vater⸗ land, unsere Freude und Hoffnung, sie mögen aus · strömen in dem Rufe: Hoch Deutschland! Hoch Deutschlands sieg⸗ und ruhmgekrönter Kaiser! Hoch das veutsche Reich!“ — Bei der Ehrenpromotion wurden zu Doc · toren ernannt: 1) von der mediz'nischen Fakultät: Herzog Karl Theodor, Alexander Braun(Berlin), Suningar(Leiden), Quetelet(Brüssel), Dragen⸗ dorf(Dorpat), Prof. Simon(England), Daniel Hamburg(London), Prof. Fuchs; 2) von der juristischen Fakultät: Staatsminister v. Lutz, Bürger ⸗ meister Erhard, Oberappellrath Reithmayr, Präsi dent von Neumayr, Bezirksgerichtsrath Hauser (München), Schulrath Marquardt(Gotha), Prof. Brand(Cbristiania); 3) von der staatswirth- schaftlichen Fakultät: Gladstone(London), Graf Shaftesbury, Forstdirector Burckhardt(Hannover), Prinz Ludwig, Staatsrath Weber, Oberrechnungs- rath Vorke(Potsdam), Stuart Mill(London), Klett(Nürnberg); 4) von der pphilosophischen Fakultät: General v. d. Tann, Ministerialrath Volck, Prof. Bischof, Pfarrer Dzierzon(Schlessen), Caroch(Linz), Forstraih Krempelhuber(München), Gruner, Minister Sella, Prof. Dwigbt, Lord Acton, Prof. Piloty, Generaldirector Lachner. Straßburg. Der Central-Actiengesellschaft für Tauerei in Köln ist vom Oberpräsidenten die Concession für den Betrieb der Tauschleppschifffahrt auf dem Rhein von Lauterburg bis Straßburg Kehl für die Dauer von 34 Jahren ertheilt worden. Ausland. Oesterteich Wien. Die„Neue freie Presse“ erfährt, daß die Regierung den Landes- behörden in einem Erlasse Verhaltungsnormen be— züglich der Niederlassung aus dem deutschen Reiche ausgewiesener Jesuiten ertheilt hat. Der Erlaß beriefe sich wesentlich auf die bestehenden Gesetze betreffs der Gründung neuer Convente geistlicher Orden und Congregationen, behalte jedoch für den Fall besonderer Anstände die Entscheidung dem Ministerium vor; die Bewilligung der Nieder— lassung von nicht⸗österreichischen Geistlichen werde dem Ermessen und dem Tacte der Statthalter überlassen. — Kaiser Wilhelm ist am 3. d. 1½ Uhr Nachmittags in Wels eingetroffen, wo er am Bahnhofe von dem Erzherzog Karl Ludwig im Namen des Kaisers empfangen wurde. Der Kaiser setzte nach kurzem Aufenthalte, von dem Erzherzoge begleitet, die Reise nach Salzburg fort, woselbst er um 4 Uhr Nachmittags eintraf und im „Hotel zum Erzherzog Karl“ abstieg. Am Bahn⸗ hofe wurde der Kaiser von dem zahlreichen Publi- kum lebhaft begrüßt. Am 4. reist der Kaiser zum gaden, Montag früh nach Gastein. Schweiz. Bern. Bgzüglich der colossalen Ueberzeichnung des französischen Anleihens nimmt unsere tonangebende Presse die Haltung ein, welche die correcte ist, d. h. sie lassen sich nicht durch den Schein trügen, sondern führen das Resultat und dessen Bedeutung auf das richtige Maß zurück. Die„Schweiz. Handelszeitung“ macht folgende originelle Bemerkang:„Der Andrang zur Sub- seription auf das französische Anleihen dürfte diesem oder jenem Volke noch bittere Thränen kosten, insofern die Gewaltigen der Erde sich jetzt über zeugen, wie leicht selbst ihre gierigsten Ansprüche zu befriedigen sind. Wehe den Unglücklichen, welchen die nächste Kriegscontribution aufgelegt wird.“ Frankreich. Versailles, 1. Aug. National- versammlung. Der Bericht St. Marc-Girardin's constatirt, daß die Erklärungen von Thiers für die Conservativen befriedigend lauteten. Thiers habe erklärt, es sei sein Wille, das ihm anvertraute Gut der Republik unversehrt zu erhalten, indem er ausdrücklich die Zukunft und die constituirende Gewalt der Nationalversammlung vorbehalte. In- dem der Pact von Bordeaux aufs Genaueste auf⸗ recht erhalten bleibe, halte die Commission dafür, daß Erklärungen in öffentlicher Sitzung zwecklos geworden seien. Die Versammlung nahm hierauf den Vertagungsgesetzentwurf an, nach welchem die Nationalbersammlung am 4. Aug. geschlossen und am 11. November wieder zusammentreten wird. — 2. August. Die Nationalversammlung ge⸗ nehmigte mit 391 gegen 115 Stimmen den Ge- setzentwurf, welcher die Unterdrückung der Defrau— dationen der Alkohol-Fabrikanten bezweckt, ferner mit 313 gegen 159 Stimmen den Gesetzentwurf, welcher dem Staate das Monopol mit Zündhölzern verleiht. Die Nationalversammlung ernannte so— dann die Mitglieder der Permanenz Commission. Großbritannien. London. Die Edin⸗ burger Universität hat dem Professor Dr. v. Döl— linger in München den Doctorgrab verliehen.— Ein Telegramm aus Havanna meldet, daß die Truppen der Republik Salvador Omoa in Honduras besetzt haben. Man fürchtet eine Plünde— rung, weßhalb der französische und der englische Consul Kriegsschiffe kommen lassen, um ihre Lands⸗ leute zu schützen. Spanien. Madrid. Der„Imparcial“ schreibt, die Ex Königin Isabella habe die Ver— mittlung des Papstes angesucht, um Don Carlos zu bewegen, daß er seinen Ansprüchen auf den spanischen Thron zu Gunsten Alfonso's entsage. Der Papst soll sich aber für Don Carlos erklärt haben.— Das Attentat wird auf eine gemein— same Verschwörung von Alfonsisten und Pfaffen zurückgeführt. Olozaga in Paris will darüber bestimmte Andeutung haben. Italien. Rom. Die Statistik der römischen Abend- und Sonntagsschulen hat sehr erfreuliche Resultate aufzuweisen: Im Jahre 1871 gab es in Rom 61 Abendschulen mit 2415 Schülern, 17 Sonntagsschulen mit 524 Schülern. Im Jahre 1872 gibt es in Rom 237 Abendschulen mit 9387 Schülern, 89 Sonntagsschulen mit 2175 Schülern. Wir haben also in diesem Jahre ein Mehr von 176 Abendschulen mit 6972 Schülern und 72 Sonntagsschulen mit 1651 Schülern. Rußland. Petersburg. Nach einer beim Kriegsministetium hier eingegangenen Nachricht ist unter den im Uebuͤngslager bei Wiendzyhor in Volhynien versammelten Truppen die Cholera ausgebrochen und hat bereits zablreiche Opfer ge— fordert. Dem Kriegsministerium liegt daher die schwiecige Frage zur Entscheidung vor, ob die Truppen im Uebungslager beisammen bleiben oder in ihre Garnisonen entlassen werden sollen. Der letzteren Entscheidung steht das Bedenken entgegen, daß durch die Entlassung der Truppen die Krank— heit größere Verbreitung gewinnen würde. Donaufürstenthümer. Belgrad. Dem biesigen„Vidovdan“ wird telegraphisch von einem zwischen Montenegrinern und Türken vorgefallenen Kampf berichtet, wobei auf beiden Seiten vielt Todte und Verwundete geblieben sein sollen. * Friedberg. Seit einigen Tagen erzählt man sich bier ein an sich fabelhaft klingendes Ereigniß von der gewaltsamen Entführung einer jungen Frankfurter Dame, und zwar mit den verschiedenartigsten, wunderbarsten Aus⸗ schmückungen. Die mysteriöse Geschichte spielt sich theil— weise in unserer nächsten Umgebung ab und da sieht man denn hier näheren und zuverlässigen Details begreiflicher— weise mit um so größerer Spannung entgegen. Dem „Fr. J.“ entnehmen wir einstweilen die nachstehenden Mit⸗ theilungen über den erwähnten Vorfall: Es wird uns mit dem Merkmal der Verbürgung eine Entführungs⸗ geschichte aus— Frankfurt a. M. mitgetheilt, deren romanhafter Anstrich uns gleichwohl zu dem äußersten Vorbehalt nöthigt. Am Petersthor dahier soll nämlich eine junge Dame mittelst eines Blumenmädchens, das angeblich nicht wechseln konnte, an einen Herrschaftswagen gelockt worden sein, um der darin sitzenden tief ver⸗ schleierten Dame das kleine Geld zu geben. In dem Momente, wo sie das Geld hineinreichte, erhoben sich zwei starke Arme, welche sie sofort in das Innere des Wagens zogen, wobei ein Bedienter behilflich war. Man hinderte das Mädchen am Schreien und hielt ihr Blumen, mit einer betäubenden Essenz begossen, unter die Nase, wodurch sie alsbald das Bewußtsein verlor. Wohin es ging, vermag sie nicht zu sagen; sie erwachte erst Mittags 4 Uhr auf einem mit Stroh bedeckten Bauernwagen, Gange, die Thäter zu ermitteln. f h Büdingen. Auch unsere Gegend hat ein Opfr⸗ 5 0 der in ber vorletzten Woche herrschenden furchtbaren Hise l b zu beklagen. In dem benachbarten Vonbausen wurde an 10 f Samstag den 27. Juli ein blühendes Mädchen von h he Jahren, das auf der Bleiche liegendes Tuch begoß, ven 1 un f Sonnenstich getroffen und ist am Diensta den Folgn 1 desselben erlegen. 1 fe it In Frankfurt gibt es gegenwärtig 101 Musil 6b lehrer und Lehrerinnen, 12 Lebrer der Handelswissenschaft y, h. J Lehrer für Mathematik, 20 für die englische Spratz, kann 20 für die französische, 1 für die spanische Sprache, 5 Lehen 0 für Schönschreiben, 2 Fechilehrer, 2 Reitlehrer, 3 Schwimm; 15 lehrer, 8 Tanzlehrer, 7 Zeichenlehrer. Erziehungsanstaltag für Knaben gibt es 9, für Mädchen 19, für Knaben uw Mädchen 7; Vorbereitungen zum Militär-Examen win von 7 Lehrern ertheilt. Am Gymnasium wirken 22 Lehr 9 an der Musterschule 31, an der höheren Bürgerschule 3c 1 an den Volksschulen, incl. mittleren Bürgerschulen, win 142 Lehrer und Lehrerinnen, an der israelitischen R schule wüken 25 Lehrer und 6 Lehrerinnen, an der Unia richtsanstalt der israelitischen Religionsgesellschaft 15 Lehn und Lehrerinnen. An den christlichen Schulen sind ber malen noch fünfzehn Pensionäre, an den israelitiscn Schulen 4. An der Bildung der hiesigen Jugend wil insgesammt 493 Personen. Nüsselsheim. Am Sonntag der verflossenen 1. 14 schlug der Blitz in die hiesige Kirche. Der Nachmittag, l, Gotlesdienst war zum Glück beendet, doch befand sich aß habt Geistliche in der Kirche, im Begriff, eine Taufhandlum end vorzunehmen. Sofort nach dem furchtbaren Schlag wi e ant Schwefelgeruch wahrnehmbar und eilte der Geistliche, eu gen Amtshandlung unterbrechend, in den Thurm bis zur Ul aged und dem Glockenstuhl, um sich zu überzeugen, ob der Ag gezündet habe. Dieses war glücklicherweise nicht der Fall 0 Der Blitz war in den Thurm hineingedrungen, über le 1 Glocken an den Schlaghammer und dem denselben in Nen 1 wegung setzenden Draht herunter in die sofort stille stehendh 0 Uhr gefahren, von dem Perpendikel nach dem hölzernen a Boden abgesprungen und von da über Gebälk nach bel Ecke des Thurmes geleitet worden, ohne größeren Schalen anzurichten. ö Bingen. Bei einem dahier am 1. Aug. ausg ß brochenen Brande sind 10 Häuser abgebrannt. Die bares drobte kalholische Kirche und das Schulhaus wurden ge rette Crefeld. Ein junger Mann, der auch keine Freu“) an dem Soldatenstand hatte, war, um diesem Zwang“ zu entgehen, vor ungefähr sechs Jahren nach London aul“ gewandert, halte sich dort etablirt und führte bis jh ein brillantes Geschäft. Vor Kurzem reiste er nach Eu feld um seine Eltern und Geschwister nach langer W wesenheit einmal wieder zu sehen und zu begrüßen. Dauh kurz war die Freude des Wiedersehens, denn plötzlich w 3) schien die Nemesis in Gestalt eines Polizei-Beamten, de den Deserteur im Auftrage der Militär-Behörde verhaflell und binter Schloß und Riegel brachte. Derselbe ist schum dem Commando in Düsseldorf übergeben worden. Essen Als Gerücht, welches immer bestimmter aufß tritt, theilt die„Cobl. Ztg.“ mit, daß der Kaiser vol Rußland in Välde zum Besuche bei dem Geheimen Comm] 4) merzienrath Herrn Krupp auf dem Hügel einfreffen wich, Speyer. Nach dem Programm und der Tages ordnung der am 27. bis 29. Aug. c. zu Speyer abi haltenden 26. allgemeinen Hauptversammlung de evangelischen Vereins der Gustav⸗ Adolph Stiftung findet am Dienstag, 27. August, Nachmittaß 4 Uyr der erste Festgottesdienst in der Trinttatiokerche siahh und hält dabei der Consistorialrath Prosessor Dr. Baun aus Leipzig die Predigt. Um ½6 Uyr ist nichtöffentliche Versamulung der Abgeordneten im Scale des Stab bauses. Am Miitwoch 28. August ist Festzug aus du Räumen des Realgymnasiums und der Gewerbeschule um 8 Uhr nach der Trinitatiskirche, wo der Hofprediger Gere) aus Stutigart die Predigt häll, und um 10½ Uhr dil oͤffentliche berathende Sitzung der Abgeordneten beginnt Um 4 Uhr ist gemeinsames Mittagsmahl im Wittelsbach! Hofe. Am 29. August wird von Morgens 8 Uhr in den Trinitatiskirche die beschließende Versammlung gchaltell, Außer den Veranstaltungen für gesellige Vereinigung der Theilrehmer an den Abenden der festlichen Tage if für den 29. August noch eine Eisenbahnfahrt nach Dülf heim und von dort der Besuch der Benedictiner-Abtei Lu burg und von Schloß Hartenburg vorbereiiet. In Straßburg istein Franzose wegen Verser tigung falscher fran zösischer Banknoten verhaftet wordelt] 8 Der Verbrecher, welcher nach Frankceich gebracht und au, d“ dortigen Gerichte ausgeliefert wurde, führte bei seine! Verhaftung ein Kofferchen bei sich mit allen zur Ban noten-Fabriketion erforderlichen Werkzeugen, sowie me einem Vorrath falscher Noten im Betrag von über 3 Mike lionen. Für mehrere Tausend Franken soll er bereils aut 0 gegeben haben. Die Noten sind so täuschend nachgemach!, bah! g ö — ein nicht sehr geübtes Auge sie kaum zu unterscheiden vermaß hel D. Frankfurt a. M., 3. August.(Börsenwoche urn 29. Juli bis 3. Auaust.) Die ablaufende Woche um wohl mit Fug und Recht als eine historisch⸗denk⸗ wedige in den Annalen der europäischen Börsen und ell auch der biesigen Börse bezeichnet werden, denn noch mals ift eine solche Finanzoperation dagewesen wie die nzösische 3 Milliarden- Anleihe, und noch nie war eine hanzoperalion von solchem Erfolg gekrönt. Wie viel den gezeichneten 43 Milliarden reelle Absicht, wie viel windel zu rechnen ist, das zu erörtern ist hier nicht de Raum. Genug, die Thassache steht fest und die Seculation trug ihr in ausgiebigem Maß Rechnung, inem sie Resultate, die vorige Woche bis 35 Cis. ge⸗ suken waren, wieder auf 4 Fres. und den Cours der A eihe selbst auf 89 steigen ließ. Erst als bekannt wurde, da die Zeichnungen auf 78% reducirt werden würden, der Taumel nach und man begab sich an's Realisiren, Folge dessen die Course für Anleihe und Resultate der abwärts gingen. Bei dieser Gelegenheit erinnerte ma sich, daß österr. Renten eigentlich im Course zurück in und nun wurde diese stark gekauft bis gestern, wo wum ebenfalls zu realisiren anfing. Dennoch bleibt der tis derselben bedeutend höher als am Schluß der Vor— woche. Um das Haussekleeblatt voll zu machen, wurde unt, daß die meisten Banken im abgelaufenen Semester Geschäfte gemacht haben, und nun ging es an ein aufen von Bankactien, daß es eine Freude war. Darm⸗ ter gingen um 7 fl., alte Meininger um 6 Thlr., junge um 30%, Bas'ler Bankverein und Deutsche Effecten⸗ bank bei enormen Umsäßen und 2 und 1% höher. Ferner stiegen Frankfurter Bankverein um 40%, Oesterr.⸗Deutlsche und Rheinische Credit je um 2% u. s. w. durch die ganze Linie. Eisenbahnen dagegen wurden stiefmütterlich be— handelt, obwohl auch sie in einzelnen vertreten, wie Elisabeth, Nordwest, Galizier und Joseph etwas im Preise angezogen. Die Umsätze waren im Ganzen aber sehr be⸗ schränkt. Von Prioritäten fanden nur die verschiedenen Emissionen von Lombarden und Elisabeth Gnade vor den Augen des Publicums und stiegen circa ½%. Auf dem eigentlichen Speculationsgebiet fanden bedeutende Umsätze nur in Creditactien statt, welche sich der Bankenhausse an— schlossen, Staatsbahn dagegen reagirte um 4 fl. bei limi⸗ tirtem Geschäft und Lombarden hielten sich ½ fl. unter dem vorwöchigem Niveau. Türken in Folge der am Dienstag zur Auflage kommenden neuen Anleihe umlaufend. Letztere wird zu 98½ emittirt und dürfte sich auf 9¼% Zinsen stellen. Es herrscht gute Meinung für dieselbe Amerikaner still, nur Süd⸗Missouri in Folge bedeutender Mehreinnahme per Monat Juni etwas besser. Loose und Pfandbriefe unbelebt. Liter ari sches. Das August-⸗Heft der„Musikalischen Welt“(viertel⸗ jährlich 54 kr.) enthält: Ausgabe A. Clavierstücke. A. Terschak, La Styrienne.— Morceau de Salon.— Franz Behr, Schäferstücklein.— Edmund Abesser, Noc⸗ turne.— Aloys Hennes, Lenzgestalten.— Heinrich Lichner, Herzensfrieden.— Richard Metzdorff, Marsch.— Mufika⸗ lische Rundschau.— Ausgabe B und C. Lieder für hohe resp. tiefe Stimme. Robert Radeck', So weit!— August Schäffer, Su, Su! Wiegenlied.— A. Schulz, Der Beichtzettel.— Franz Abt, Hab' dich so lieb.— Aug. M. Canthal, Wenn ich Deine Augen seh'.— Wilhelm Heiser, Abendlied.— Franz von Holstein, O lüge nicht. Musikalische Rundschau. Eingesandt. Wie wir hören, wird heute Dienstag den 6. August das Benefiz der Frau Carolina Zimmermann stallfinden, und zwar die von Jedermann gern gesehene und beliebte„Preziosa“. Wir möchten wünschen, daß die Benefiziantin, welche doch zu den beliebteren Mitgliedern unserer Sommerbühne gehört, eines eben so zahlreichen Besuchs sich zu erfreuen haben möge, wie ihre vorher— gehenden Collegen, um so mehr da die Wahl des Stückes eine gewiß ganz vorzügliche zu nennen ist. Friedberg. Von unterrichteter Seite kommt uns die Mittheilung zu, daß bei günstiger Witte rung nächsten Mittwoch, Nachmittags 5½½ Uhr, Concert im hiesigen Großherzoglichen Schloß— garten stattfinden wird. einn ma chung. 26 An Stelle der seither bezüglich der Aufgabe und Mahme resp. des Auf⸗ und Abladens von Gütern bifandenen Bestimmungen treten vom 10. August d. J. ah unter Hinweis auf die 58. 11 und 14 des Betriebs- J lemenis für die Eisendahnen Deutschlands nach⸗ ffiende anderweite Bestimmungen in Kraft. ) Die Expedittons⸗Locale find an Werktagen während N der Monate April bis incl. September von 7 Uhr Morgens dis 7 Uhr Abends, wäbrend der Manate DO'ntober bis incl. März von d Uhr Morgens bis 7 Ubr Abends, mit Ausschluß der Stunden von 12 bis 2 Ubr Mittags geöffnet. 1 Die Auslieferung von Wagenladungs Gütern, sowie die Enigegennahme von Wagenbdestellungen flindet jedoch auch während der vorgedachten Mit tagszeit ftatt. An Sonn- und Zesttagen wird zoll. und fleuerfreies Eilgut in den Vormittagsflunden von 8 bis 10 Ubr ausgeliefert. 1) Wenn die Gestelluna von Wagen für solche Güter, deren Verladung der Versender selbft besorgt, für einen bestimmten Tag nachgesucht ist, und an den Befleller der Wagen die Nachricht abgelassen ist, daß die Wagen zu seiner Verfügung ftehen, so ist die Beladung innerhalb der nächßen 6 Tages stunden ju bewuken. b ) Güter, deren Abladung von den Eisenbabnwagen nicht Sache der Empfänger ißt, sind binnen 22 Stunden nach Absendung der Benachrichtigung, wenn dieselben Bahnhof restant gestellt find oder die Empfänger sich die Avisirung ein- für allemal verbeten haben— innerhalb 24 Stunden nach der Ankunft abzunehmen. 2 0 Güter, deren Ausladung Sache der Empfänger If, sind binnen 6 Stunden zu entladen und ab⸗ zuholen. Die Frid beginnt mit dem Zeitpunkte der Ab⸗ gabe des Avisbriefes zur Post oder an den Boten, wenn im Avlsbrief eine andere Zeit nicht bestimmt ist, bei Gütern aber, deren Adressaten sich die Avisirung ein⸗ für allemal schriftlich verbeten haben, mit dem Zeitpunkte der Ankunft auf der Bestim⸗ mungsstation. f ) Die 2d 2 und à sefigesetzten Tagesstunden bestim⸗ men sich nach den ad 1 für den Expedittonsdienst . esetzten Zeiten. 0 0 95 Empfänger zu entladende Wagen nicht innerhalb der vorstehend beftimmten Fristen Iur Entladung gebracht, so sind die Güter-Expe⸗ . dittonen berech tigt, die Entladung auf Kosten und 81 Gefahr des Empfängers bezw. Versenders vor- nehmen zu lassen. 7 e, N Expreß Avisirung auf ihre Kosten, oder— was zu empfeblen i— Avistrung an einen von ihnen zu bestellenden Bevollmäch⸗ tigten auf der Empfangs Station wünschen, haben bezügliche schristliche Erklärung bei der Güter⸗ Erpedinon der Empfangs Station zu hinterlegen. 6) Bel Nichteinbalteng der vorsebend feftgesetzten Aristen, welche auch für auswärts wohnende Empfänger unter keinen Umständen ver⸗ längert werden können, kommen die tarifmäßig f vorgesebenen Wagenfrafmiethen bezw. sonfiigen Gebühren zur Erhebung. s wird wlederholt darauf aufmerksam gemacht, daß n jeden Wagen mit besonderem Frachtbrief, jedenfalls aber nicht mehr als zwei Wagen mittelst eines Frachtbriefes aufzugeben und bei Zollgütern zu jedem Wagen beson— dere Zoll Begleitpapiere extrahiren zu lassen und deizu⸗ geben, da bei größeren Sendungen und weiten Trans⸗ portstrecken kaum zu vermeiden ist, daß einzelne Wagen unterwegs aufgehalten werden und dadurch die Weiter- sendung des ganzen Transports verzögert wird, während jeder einzeine Wagen, welchem ein besonderer Fracht- brief bezw. Zoll⸗Begleitschein beigegeben ist, unabbängig von den anderen weiterbefördert und auf der Bestim⸗ mungssqation ausgeliefert werden kann. Kassel am 27. Juli 1872. Königliche Direction der Main-Weser-Bahn. nt a hung. 2125 Durch Gesellschaftsvertrag vom 15. Junt 1872 hat sich unter der Firma Spar- und Vorschuß⸗Verein zu Steinfurth, eingetragene Genossenschaft, mit dem Sitz zu Steinfurth, eine Genossenschaft zum Betriebe eines Geschäfts Behufs gegenseitiger Beschaffung der im Gewerbe und in der Wirthschaft nöthigen Geld— mittel auf gemeinschaftlichen Credit gegründet. Der ond blerzu wird aus Beiträgen der Mitglieder und aue Gewinnantheilen gebildet. Der Verein besteht dermalen aus 64 Mitgliedern und kann das Verzeichniß dieser Genossenschafter jeder Zeit bet dem unterzeichneten Gerichte eingesehen werden. Die Genossenschafter baften nach dem Gesellschafts⸗ Verlrag für die Erfüllung sämmtlicher, von dem Ver⸗ eine ordnungsmäßig eingegangenen Verpflichtungen, soweit die Actidbestände der Vercinskasse bierzu nicht ausreichen, soltdarisch mit ihrem ganzen Vermögen. Die Dauer der Genossenschaft ist unbestimmt. Ein Vorftand, welcher gegenwärtig aus Konrad Södler als Kasfirer und Lehrer Chutstlan Müller als Con⸗ troleur besteht, veririst die Genossenschaft mit allen ihm im Genossenschaftsgesetze vom 4. Juli 1868 ertheilten Befugnissen und zeichnet die Firma, indem er denselben seine Namensunterschrift betfügt. Die Geschäfloführung des Vorstands wird durch einen Ausschuß von 6 Mitgliedern überwacht, welcher ebenfalls, wie der Vorstand, in einer Generalversamm⸗ lung der Genossenschafter erwählt wird. Die Genossenschaft faßt ihre Beschlüsse in General⸗ versammlungen und die von der Mehrheit der in elner Generalver sammlung erschienenen Vereinsglieder gefaßten Beschlüsse haben für die Genossenschaft verbindende Kraft. Nur bet Beschlüssen über die Auflösung der Genossenschaft ist die Anwesenbeit von wenigstens zweit Orltttheilen aller Mitglieder und die Zustimmung von zwei Oritttheilen der anwesenden Mitglteder zur Gültig⸗ keit eines solchen Beschlusses noͤthig. Alle Zekannt⸗ machungen und Erlasse in Angelegenheiten des Vereins ergehen unter dessen Firma unter Namensunterschrift der beiden Vorstandsmitglieder. Alle öffentliche Bekanntmachungen des Vereins er⸗ folgen durch das oder ein in Friedberg erscheinendes latt. f a 5 Ole Gesellschafts⸗Firma ist mit diesen wesentlichen Besuimmungen beute in das ee des nterzeichneten Gerichts eingetragen worden. 5 r am 24. Juli 1872. i Großberzogliches Landgericht Bad ⸗Naubeim. Ulrich, Schnittspabhn. Landrichter. Landgertchts-Assessor. Einmachgläser in weiß und braun in allen Größen find zu N. D. Loeb. Ein starker Junge 2112 wird gegen Lobn gesucht von 2041 haben bei im Interesse der Empfänger resp. Bersender liegt, größeren mehrere Wagen umfassenden Sendungen Martin Mondigler II. Ve r d f fei t lachen 2123 Moritz Loeser zu Friedberg betreibt daselbst seit dem 17. August 1871 ein Handelsgeschäft mit Branntwein und Liqueuren unter der Firma„Moritz Loeser“, was heute im Firmen⸗Regtster Nr. 163 eingetragen worden ist. Friedberg am 1. August 1872. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Re Birn ⸗Versteigerung. 2131 Mittwoch den 7. August J. J., Nachmittags 5 Uhr, sollen auf dem Seegraben mehrere Bäume mit Birnen an den Meiftbietenden verstetigert werden. griedberg den 5. August 1872. Großherzogliche Bürgermeiflerei Friedberg. J. B. d. B.: Der Großberzogliche Beigeordnete Stein hbhäußer. FJaselochs⸗Versteigerung. 2127 Freitag den 9. d. M., Nachmitlags 1 Ubr, soll dahter auf hitsigem Rathhaus ein schwerer, sehr gut gebaltener, zum Schlachten geeigneter Faselochs öffent⸗ lich meistbietend versteigert werden. Bönstadt den 3. Auguß 1872. Großberzogliche Bürgermeisterei Bönstadt. Geidel. cel Eine zahnschmerzfreie Menschheit. pres sionirt. 8 gekrön Kein Zahns chmerz existirt, welcher nicht augenblicklich durch mein weltberühmtes Universal Zahnwasser sicher vertrieben wird, wovon sich Zahn- schmerzleidende auf Verlangen unentgelt⸗ lich überzeugen können. J. Thiele in Berlin, Jüdenstr. 24. Zu baben in Flaschen à 18 kr. in der alleinigen Niederlage für Friedberg und Umgegend det derrn Wilhelm Bernbeck. 1333 Millio- nenfach ö belobt. Das bene 207 Zahnmittel der Welt! 118 20 1Hnnν e 5 8 All ge⸗ mein em Eine zahnschmerzfreie Menschbeit. Mühlsteine 263 Friedr. Holl in Worms. pfohlen. K Obne Mediein. 4 Brust- und Lungen- kranke finden auf naturgemäßem Wege selbst in verzweifelten und von den Aerzten für unbeilbar erklärten Fällen radicale Hei⸗ lung ihres Leidens ohne Mediein. Nach spezieller Beschreibung der Krank beit Näheres brieflich durch Dir. J. H. Fickert, Berlin, Wallstraße Nr. 23. Ohne Mediein. u zg 2013 1 Obne Mediein. Auf dem Land, eine kleine Stunde von der Bahn ist ein großes Haus mit Speceret⸗Geschäft in Verbindung mit feiner Wirth⸗ schaft mit Garten und Kegelbahn äußerst billig abzu- geben. Näheres bet Friedr. Kreuder, Commisstonär in Gleßen. 2082 Beitritt zu dieser Handelsvereinigung bereits erklärt haben, sowie diejenigen, welche noch Erster Platz für Herren. fl. 5.— Zweiter Platz;. fl. 1.— „. Saen jeder Tag„ 2. 30 Dritter Platz jeder Tag 5„— 30 Ein Herrenbillet für 3 Tage„10.— Stehplatz. 7 Equipagen per Tag fl. 10. und für jede Person darin fl. 2., Reiter fl. 2. 30. Landw. Consumverein Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 2136 Die Mitglieder werden zur General-Versammlung auf Sonntag den 11. Aug ust d. J., Nachmittags 3 Uhr, in das Gasthaus„Zu den drei Schwertern dahier ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1) Bestimmung der nächsten Waarenbestellungen, 2) Geschäftliche Mittheilungen. Friedberg den 4. August 1872. 5 Landwirthschaftlicher Consumverein Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Für den Vorstand: Für den Ausschuß: Haas. H i. Betreffend die Errichtung einer Productenbörse in Friedberg. An die Herren Bürgermeister des Kreises Friedberg. 2135 Das gestern dahier abgehaltene landwirthschaftliche Casino hat beschlossen, daß nächsten Sonntag den 11. d. Mts. die Productenbörse constituirt werden soll. Es können hierzu, das ist zur Wahl des Vorstandes und zur Feststellung der Statuten nur die wirklichen Mitglieder der Börse eingeladen werden. Wir bitten darum diejenigen Herren Bürgermeister, welche die Ortsmitgliederlisten noch nicht eingesandt haben, dieses schleunigst zu thun, vorher aber die größeren Landwirthe und alle Händler nochmals dringend zum Beitritt einladen zu lassen. Der erste Börsentag wird noch in diesem Monat abgehalten. Friedberg den 5. August 1872. Haas. Produktenbörse in Friedberg. 2137 Die constituirende Generalversammlung soll Sonntag den 11. August d. J., Nachmittags 4 Uhr, im Gasthaus„Zu den drei Schwertern dahier abgehalten werden. Diejenigen, welche ihren Nebhuth. beitreten wollen, werden hierzu ergebenst eingeladen und wird um zahlreiches Erscheinen gebeten. Tagesordnung: 1) Berathung und Feststellung der Statuten, 2) Wahl des Börsenvorstandes, 3) Bestimmung des Börsenlocals. Friedberg den 4. August 1872. Die Commission des landwirthschaftl. Casinos für Errichtung einer Productenbörse in Friedberg. Haas. Hill. Heyl, Dorheim. Heyl, Wickstadt. Fr. Keil. Em. Löb. Elias Meyer. Nebhuth. Philippi. H. Schudt. L. Strauß. Väth. Vorbach. E. Windecker. Gröninger. Rheinischer Renn Verein. Pferde-Wettrennen in Frankfurt a. M. am 17., 18. und 19. August 1872, Nachmittags 3 Uhr, am Forsthaus. 18 Rennen mit Preisen zusammen im Werthe von circa Thlr. 13,500. Eintrittspreise: Sämmtliche Karten sind sichtbar zu tragen. Das Directorium des Rheinischen Renn⸗Vereins. Ein Mädchen 2124 von ordentlichen Eltern wird in die Lehre gesucht. Wagner, Hemden⸗ und Bindenfabrik, Fahrgasse 75 in Franfurt a. M' Alle Arten Stühle 2132 werden geflochten. Kriegshammer, Korbmacher. Wohnung bei Herrn Hofdachdecker Betz. 9 Erbsen, Bad-Nauheim. 2042 bester Qualttät, bei M. D. Loeb. 5 9— 10 1 1 in 350 Nähe 72 2 2 es Schweizerhauses am Johannis- Tüchtige Schlosser berge gelegenes Land sind unter 2096 sucht gegen hohen Lohn die Maschinenfabrik von günstigen Bedingungen zu verkaufen. 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Jult. un f 28. Jull. Eine uneheliche Tochter Anna Mai 10 0 geb. den 6. Juli. f Beerdigte: külswd 28. Juli. Georg Emmerich, Schriftenverfasser, Orth bürger in e e alt 69 Jahre 10 Mona 12 Tage, 1 den 27. Jul.. 20. 96. Margaretha Elisabetha Wind, geb. Buch ecker, Ehefrau des hies. Bürgers Heinrich Wind I., ait 63 Jahre, 1 Monat 27 Tage, I den 27. Juli. 9 J. August. Karl Wilhelm Heinrich Schleuning, da unc hiesigen Bürgers und Orkonomen Heinrich Schleuniang Söhnchen, alt 6 Monate 15 Tage, 4 den 30. Juli. 1. Auguft. Anna Katharina Reitz, Töchterchen dit Elise Reitz, alt 10 Monate 10 Tage, 4 den 30. Jul. sugeh, Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. n in Hersfeld. Exped. d. Bl. erfragen. Druck und Verlag von Vindernagel& Schimpff. Ne 5 J. Sg N