ard e eus bilde aer Geschwistit bett grtte Aua ben. 4 det ic wehren 0 ange lurch t tit Bohuasz, . f. Je eth, 1500 — * iure nr n . d entzailt: Bcectt.(zem 1 tt Catall. tt Noman 411 ö Natratien 75 Otte Btarse terbergt. l. J. N Orga 17 4 eee anna u tiedbelt 1 12 ren lag N 1872. Donnerstag den 6. Juni. N 65. Oberhessischer Anzeig er. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für den 2 Monat Juni kann auf den „Oberhessischen Anzeiger“ Verlags-Expedition mit 10 kt., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. bei der Alle Annoncen⸗ Aufträge bitten wir s ch x 1 f t l 1 ch an die Expedition zu richten mit Beifügung der auf die Veröffentlichung bezüglichen Bemerkungen. Mündliche Bestellungen können nicht angenommen werden, da durch dieselben zu leicht Irrthümer und Mißverständnisse entstehen, welche für den Besteller und für die Expedition gleich unangenehm sind. Deutsches Reich. Darmstadt. Nachdem unterm 14. v. M. das hessische Consulat in Paris aufgehoben worden, ind nunmehr auch sämmtliche außerdeulsche Con- sulate Hessens aufgehoben. Hessische Consulate, ozw. Generalconsulate, bestehen nur noch in Leipzig, Hamburg, Frankfurt a. M. und Bremen. — Dem Generalconsul der Französischen Re- gublik in Frankfurt a. M. Hrn. Carl v. Hell, welcher auch zum Generaltonsul der Französischen Republik für das Großherzogthum Hessen ernannt worden ist, ist in letzterer Eigenschaft unterm 22. v. M. das Exequatur ertheilt worden. Gießen. Wie von bier berichtet wird, ist s nun Wahrbeit geworden, daß schon im zweiten Semester kein einziger neuer Theologe nach Gießen zm Studium der Theologie gekommen ist, bzw. von sämmtlichen hessischen Gymnasien kein einziger Abiturient zum Studium der Theologie sich ent- chlossen hat. Der Grund liegt darin, daß die Pfarrstellen zu schlecht dotirt sind. Es gibt in Oberhessen allein noch 50 Pfarrstellen, die nicht rinmal 700 fl. eintragen in jetziger Zeit! Und tuch diese Stellung mit 700 fl. erlangt mancher Beistliche erst, wenn er längst die Jugend hinter ich hat, während junge Commis mit 21 Jahren vielfach schon mit 1000 fl. und mehr honorirt verden, und dem ähnlich alle practischen Berufsarten. Berlin, 3. Juni. Der Reichstag erledigte ihne Debatte die erste und zweite Lesung des Auslieferungsvertrags mit Großbritannien, ferner vie erste Lesung des Gesetzentwurfe, betreffend den eußerordentlichen Geldbedarf für die Reichseisen⸗ bahnen in Elsaß-Lothringen, und des Gesetzentwurfs, letreffend die Verwendung des Ueberschusses aus ter Verwaltung der französischen Landesposten vährend des deutsch⸗ französischen Kriegs, und leschloß die zweite Lesung beider Vorlagen im Plenum. Bei der darauf folgenden zweiten Be⸗ jathung der Etats Einnahmen von Zöllen und Verbrauchssteuern gelangten die verschiedenen An— sräge Hoverbeck's, Stumm's und Sonnemann's, betreffend die Salzsteuer, zur Discussion. Staats- ninister Delbrück erklärte, die Regierung stimme mit dem Reichstag in dem Wunsche bezüglich der Aufhebung der Salzsteuer überein, nicht aber in ter Methode zur Erreichung dieses Ziels. Die Reichsregierung werde aus eigener Initiative die Aufhebung der Salzsteuer dem Reichstage zur Genehmigung vorlegen. Alle drei Anträge wurden lierauf abgelehnt und die Hoverbeck'sche Resolution, velche die Hoffnung der baldigen Aufhebung der Salzsteuer aussprach, angenommen. Der Reichstag genehmigte sodann die übrigen Titel und Capitel des Einnahmeetats in zweiter Lesung. Schließ- lch wurden die 6. 1 und 3 des Gesetzentwurfe, letreffend die Regelung des Reichshaus halts pro 1871 und die Uebersicht von den Einnahmen und Ausgaben pro 1871, mit dem Nachweise der Etatsüberschreitungen in zweiter Berathung ge— nehmigt.§. 2, betreffend die Verrechnung der nicht etatsmäßigen Ausgaben für die Marine- Indienststellung in den Jahren 1867, 1868 und 1869, wurde abgelehnt. — Fürst Bismarck, dessen Gemahlin und Tochter bereits nach Soden abgereist sind, wird, wie es heißt, in den nächsten Tagen von Varzin hieher kommen, um dem italienischen Kronprinzen paar seine Auswartung zu machen. — Die„Spener'sche Zeitung“ meldet, daß das Gesetz gegen den Jesuitenorden, welches aus zwei Paragraphen bestehe, mit der Mitgliedschaft des Jesuitenordens die Entziehung des Indigenats verbinde und in den nächsten Tagen dem Bundes- rath vorgelegt werde. Die Berathung über das Militärstrafgesetzbuch finde im Reichstag am Freitag statt. Dasselbe Blatt fordert zur schleunigsten Zurückberufung aller von Berlin abwesenden Reichs- tagsmitglieder auf.— Die Präsidenten des Reichs tags sind zur Theilnahme an dem Tauf⸗Fest des Kindes des Kronprinzen nach Potsdam geladen. — Graf Usedom ist durch Cabinetsordre vom 8. Mai zum Generaldirector der Museen ernannt. — Wie officiös versichert wird, sind sämmt⸗ liche Militärgeistliche der Armee angewiesen worden, den Befehlen des suspendirten Feldbischofs Nam-⸗ czanowski keine Folge zu leisten. — Nach den am Sonntag zwischen dem Präsidenten Simson und den Fractionsvorständen des Reichstags stattgehabten Conferenzbesprechungen dürfte der Schluß des Reichstags frühestens am 20. Juni erfolgen. Der Gesetzentwurf über die Verlängerung der Dictatur in Elsaß Lothringen wird dieser Tage dem Reichstag zugehen. — Das Reichskanzleramt ist mit dem Indem- nitätsgesetz für die Marineverwaltung bereits be— schäftigt, damit die Vorlage noch in dieser Session an den Reichstag gelangt. Ems. Zur Enthüllung des Stein⸗Denkmals in Nassau am 28. Juni, werden, wie wir aus sicherer Quelle erfahren, die Kaiser von Deutsch⸗ land, Oesterreich und Rußland hier anwesend sein; die Feierlichkeiten versprechen äußerst glänzend und großartig zu werden, und dürften uns eine unge heure Menge Gäste zuführen. Bonn. Am 2. Juni starb hier der Professor an der evangelisch-theologischen Fakultät unserer Universität, Geh. Kirchenrath Dr. K. B. Hundes⸗ hagen. Der Verstorbene, welcher sich durch mehrere theblogische Schristen bekannt gemacht hat, war dahier sehr beliebt. Er erreichte ein Alter von 62 Jahren. Coblenz. In der Sitzung des Zuchtpolizei⸗ gerichts wurde am 2. d. das Urtheil gegen den Caplan Beinroth wegen der den Professoren Knoodt und Reinkens in der Carmeliterkirche zugefügten öffentlichen Beleidigung ausgesprochen; der Caplan Beinroth ist zu 25 Thalern Geldbuße, zur Ein- rückung dieses Urtheils in die„Breslauer“, „Bopparder“ und„Bonner Zeitung“, sowie in sämmtliche Kosten verurtheilt. Wegen der nach der vorigen Sitzung dem Professor Knoodt auf öffentlicher Straße zugefügten Insulten soll eine Untersuchung eingeleitet werden. Halle. Der 16. deutsche evangelische Kirchen⸗ tag wird in Verbindung mit dem Congresse für innere Misston im Spätberbst d. J. in Halle ab⸗ gehalten werden. Die Veröffentlichung des Pro- gramms wird demnächst erfolgen. München. Die hiesige Universität hat laut Senatsbeschluß vom 31. Mai erklärt, daß sie auf die für das Gründungsfest in das Budget einge- stellte Summe von 26,000 fl. verzichten müsse, falls die Verwendung derselben an die Ausführung des vom Landtag beschlossenen Wunsches bezüglich der Berufung infallibilistischer Professoren für Kirchengeschichte und Philosophie geknüpft werde. Der Cultus minister soll bereits erklärt haben, daß er genannte Summe nicht ausfolgen lassen werde, wodurch die ganze 400 jährige Jubelfeier in Frage gestellt wird. — Der Ministerpräsident Graf Hegnenberg— Dux ist am 2. d. gegen 7 Uhr Abends gestorben. Hamburg. Nach einem der hiesigen„Börsen⸗ halle“ aus Brownsville zugegangenen Telegramme hat, wie dorthin von Vera Cruz gemeldet wurde, der mexikanische Regierungsgeneral Corella am 31. v. M. die Stadt Monterey besetzt. Ausland. Oesterreich. Wien. Ein Consortium, an dessen Spitze der Frankfurter Bankverein und die Leipziger Disconto-Gesellschaft stehen, hat von dem Wiener Bankverein 10 Millionen Gulden Prioritäten der österreichischen Nordwestbahn Lit. B fest übernommen.. — Die rumänische Regierung hat die Cassen, incl. der privaten Nachnahmegeldes, der Czernowitz⸗ Jassy-Bahn mit Beschlag belegt. Der Betrieb von Czernowitz nach Jassy soll eingestellt werden und wurde Befehl ertheilt, den Fahrpark in Oesterreich zu concentriren. Agram. 300 aufgewiegelte Grenzer wollten in Jvanie das Haus des Unionisten Rate, Bruder des Landtags-⸗Abgeordneten, demoliren. Das Mili— tär mußte einschreiten. Frankreich. Paris. Prinz und Prin⸗ zessin von Wales, haben am 31. Mai Paris vers lassen und sich am 1. d. in Calais eingeschifft. Versailes, 3. Juni. Die Nationalver- sammlung hat in ihrer heutigen Sitzung mit 590 gegen 87 Stimmen den Art. 23 des Rekrutirungs⸗ gesetzes mit einer Modification angenommen, welche bestimmt, daß ein Ausschub in der Einberufung zum Dienst weder einen Dispens, noch eine gesetz⸗ liche Befreiung vom Dienste begründet. Die Ar- tikel 24 bis 36 des Gesetzes wurden ebenfalls von der Versammlung genehmigt. Großbritannien. London. In den beiden Parlamentshäusern theilten Granville und ———.—— c Gladstone mit, daß die amerikanische Fassung des Zusatzartikels bezüglich der Zurücknahme der indi⸗ recten Alabama ⸗Ansprüche von den Kronjuristen für genügend erachtet sei, auch wünsche Amerika keinerlei Modification dieses Theils des Zusatz artikels. Italien. Rom. Der Vorfall, der bei der Abreise des Kronprinzen Humbert nach Berlin am Bahnhof passirte und dessen auch in diesem Blatte Erwähnung geschah, ist nicht durch den franzö⸗ sischen Gesandten seldst veranlaßt worden, sondern durch einen seiner Attachés, einen Hrn. d' Annessy. Major Giannotti sagte zu ihm:„Ich habe immer gewußt, daß Sie ein ungezogener Mensch sind, aber daß Sie es so weit bringen konnten, wußte ich nicht.“„Wie, was? darüber müssen Sie sich erklären!“ lautete die Antwort des Hrn. d'Annessy. Auf die Worte:„Sie kennen mich und meine Wohnung“, stürzte er sich in einen Wagen binein. Es schien, als ob er bereit sei, sich zu schlagen. Statt dessen hat er nun erklärt, daß seine katho' lischen Gesinnungen ibm ein Duell nicht gestatteten, und er bat eine geschriebene Erklärung abgelegt, worin gesagt ist, er habe nicht im Traume den Kronprinzen beleidigen wollen und habe die vom Major Giannotti ausgesprochenen Worte nicht gehört. — Im Vatican zeigten sich schon seit einigen Tagen Befürchtungen über den Gesundheitszustand Pius“ IX. Man schreibt von dort, daß derselbe auch von sehr heftigen Schmerzen an den unteren Gelenken, vecbunden mit einer Verstärkung der Geschwulst, heimgesucht wurde. Diese Symptom erregen bei den Aerzten Besorgniß, besonders rück. sichtlich des hohen Alters des Kranken. Spanien. Madrid. Nachdem der Congreß die Erklärungen Serrano's entgegengenommen, sprach er mit 140 gegen 22 Stimmen seine Bil- ligung bezüglich des„Indulto“ von Amorovieta sowie des Verhaltens Serrano's aus. Letzterer wird den Eid als Präsident des Ministerrathes und Kriegs minister leisten. Amerika. Newyork. Die Staatsschuld hat sich im Monat Mai um ca. 7 Millionen ver- mindert.— Die Rede des Senators Sumner im Senat, welche die Politik des Präsidenten Grant bezüglich der Waffenverkäufe beftig angriff, erregte großts Aufsehen in den politischen Kreisen. Nach Sumner sprach sich noch Kail Schurz in zweistündiger Rede über den Gegenstand in dem- selben Sinne aus. Washington. Beide Häuser des Congresses beschlossen die Verlängerung der Session bis zum 10. Juni. Gießen. Die vereinigten evangelisch⸗kirchlichen Con⸗ ferenzen aus dem Großherzogthum Hessen finden Mittwoch den 12. Juni hier im Saale des Wenzel'schen(vormals Busch'schen) Gartens stait. Pfatrer Schaub von Ulrich⸗ stein wird über die Stellung und die nächsten Aufgaben der evangelischen Kirche im deutschen Reiche referiren. Darmstadt. In den letzten Tagen des Juli und am 1. August findet nach nunmehr gefaßten Beschluß des Ausschusses die sechste deuische Turnlehrer⸗Versamm⸗ lung dabier stalt, bei welcher Gelegenheit auch das auf dem hiesigen Friedhof errichtete Denkmal des um das deutsche Turnwesen hochverdienten, leider zu frühe ver⸗ storbenen Adolph Spies enthüllt wird. Man erwartet eine zahlreiche Betheiligung, sogar vom fernen Auslande. — Die hessischen 20⸗Markstücke sind in Umlauf gesetzt und unterscheiden sich von anderen Prägungen sehr vor⸗ theilhaft.— Für das National⸗Denkmal auf dem Niederwald wurden hier bis jetzt etwa 5700 fl. aufgebracht. — Die Nachrichien aus dem Ried constatiren eine an haltend rückgängige Bewegung des Rbeines. Die vorge⸗ kommenen Dammbrüche sind an Sommerdämmen ge— schehen.— Der„Hunde⸗Proceß“ gelangte nicht zur Verhandlung, da der Angeklagte ein Niederschlagunge⸗Gesuch eingereicht hal, welches Aussicht auf Erfolg haben dürfte. Mainz. Herr Abdvokat⸗ Anwalt Dr. Jung wurde zum Ergänzungsrichter am Großh. Bezierksgerichte dahier ernannt.— Der junge Mann, welcher seiner Zeit seinen Schwager, den Dr. Reusch in Hochheim, so schwer verletzte, daß dieser wentge Minuten später vetstarb, ist von den Assisen in Wiesbaden freigesprochen worden.— Den Tod durch Ersticken fanden gestern in Finthen zwei im zartesten Alter luehende Kinder, welche von ihrer Mutter allein bei einem angezündeten Kochfeuer im Zimmer gelassen waren, während sie selbst in den Wald gegangen war.. Worms. Der Rhein ist hier bestäudig im Fallen und hat selt letzten Samstag um 2 Fuß abgenommen. Die Eisenbahnzüge auf der Hafen⸗ und Riedbahn verkehren wieder regelmäßig und auch die Dampfboote haben ihre Fahrten wieder aufgenommen. Geisenheim. Im Rheingau ist der Rhein aus seinen Ufern getreten und hat die Felder überschwemmt. Die meist armen Eigenthümer derselben erleiden durch dieses Unglück große und schwere Verluste. 5 Karlsruhe. Hier wurde ein junger Mann durch Nachlässigkeit eines Apothekers vergiftet, indem der Apotheker die vom Arzte verordneten Pulver falsch zube⸗ reitete. Der Tod des jungen Mannes ist bereits erfolgt. Die Untersuchung ist eingeleitet. Karlsruhe. Das Hochwasser des Rheins ist in stetigem Fall begriffen. Den größten Schaden in unserer Gegend dürfte es vielleicht bei Leopoldshafen angerichtet haben, wo in Folge eines Dammbruchs eine große Strecke woblangebautes Land überfluthet wurde. Tübingen. An der biesigen Universität befinden sich im laufenden Sommerhalbjahr im Ganzen 872 Studirende, worunter 793 ordentliche Studirende und 79 Hospitanten, 592 Württemberger und 280 Nichtwürttemberger. Insterburg. Ein unerhöcter Fall dildet hier das Tagesgespräch. Am Sonntag vor Pfingsten fand in der evangelischen Kirche Insterburgs Confirmation flatt. Die Mutter einer Confirmantin war nicht in der Lage, das Einsegnungsgeld zu bezahlen und als trotzdem das Mädchen vor dem Altar unter den andern Kindern zur Einsegnung erschien, wurde es von dem Superintendenten bei der Einsegnung übergangen. Die Kleine mischle sich dennoch wieder unter die nachfolgenden Kinder, um den kirchlichen Segen zu empfangen. Dies wurde jedoch be⸗ merkt und das Mädchen vom Kirchendiener sorigewiesen! Wie weiier erzählt wird, dat ein Kanzleiratb der Kleinen am Tage darauf das Einsegnungsgeld geichenkt, damit dieselde wenigstens nachträglich am Pfingstsonntag con- firmirt werden könne. Berlin. Sämmtliche hiesige Kellner, 30,000 au der Zahl, sollen beschlossen daben, demnächst zu striken. So meldet wenigstens die„Volkszeitung.“ Paris. Die Ueberschwemmungen in Frank⸗ reich dauern noch fort. Besonders gelitten hat das Sao ne⸗ Thal, welches nut noch einen großen, 4— 5 Kilemeter vreiten See bildet. Die Toäler der Mosel, der Meuribe, des Doubs und der übrigen kleinen Gewässer sind alle aus⸗ geireten und baben das Land Stunden weit unter Wasser gesetzt. Die Rhone hat auch ziemlich große Verheerungen angerichtet. Der Loir ist ebensalls aus seinen Ufern ge⸗ treten. Der Schaden ist enorm Menschenleben sind jedoch glücklicher Weise nicht zu beklagen. Die Seine sieht nich! sehr hoch. Ztichntucursus für Lehrer zu Darmstadt. (Nach der Zi uschrist für die lanswirihschastlichen Vereine.) Die mehr und mehr allgemein zum Durchbruch kommende Erkenntniß der großen Wichtigkeit, welche einer möglichst allgemeinen und möglichst gründ- lichen Durchbildung des Volkes beizulegen ist, bat Veranlassung zur Gründung zahlreicher Volts- bildungesvereine gegeben, deren einer seinen Sitz in Darmstadt hat. Nach F. 1 der Statuten hat sich der Zweigverein zu Darmstadt noch die ganz besondere Aufgabe gesteilt, den Fortbildangsunter- richt zu pflegen. Fur jetzt beschränken wir uns darauf, hervorzuheben, daß man sich zunächst dafür r. hat, es möge in den Unterrichts- plan nicht nur der städlischen(mehr gewerblichen) sondern auch der ländlichen(mehr landwirthschaft lichen Character habenden) Fortbildungsschulen auch der Zeichnen⸗ Unterricht aufgenommen werden. Dem Zeichnen ist, sobald es in richtiger Weise metbodisch gelehrt wird, ein hoher Werth als formales Bildungsmittel beizulegen, indem dadurch der noch so allgemein mangelnde Sinn für Eben⸗ maß und Schönheit der Formen geweckt, Auge und Hand geübt wird. Es hat aber zugleich hohen Werth für das practische Leben, indem es die nothwendigste Grundlage für eine Reihe der hauptsächlichsten Gewerbe bildet, und Verständniß für Größenverhältnisse bei Bauten, für Parzellen⸗ karten, Geräthezeichnungen u. s. w. auch vom Landwirth nicht entbehrt werden kann. Wird das Zeichnen in einer solchen Weise gelehrt, daß der Schüler in der ihm gegebenen kurzen Frist auch einen äußern Erfolg erringen und sich an den Früchten seiner Arbeit erfreuen kann, so hat es gleichzeitig dadurch eine wichtige Bedeutung, daß es dem Schüler Freude am Lernen und den Eltern derselben Freude an dem macht, was ihre Kinder gelernt haben und ihnen vorzeigen können. Diese Freude wird sich zum Theil auch auf den übrigen Unterricht übertragen, soweit er seiner Natur nach äußerlich weniger leicht wahrnehmbare Resultate liefern kann; Kinder und Eltern werden auf regelmäßigen Besuch der Fortbildungsschule höheren Werth legen. Die Fortbildungsschule in Langen hat Zeichnenunterricht schon seit längerer Zeit eingeführt; als sich zeigte, wie die Meister der Bauhandwerke in Frankfurt die aus dieser Schule hervorgegangenen Arbeiter wegen ihrrr größern Brauchbarkeit lieber annahmen und auch im Winter bei hohem Lohn beschäftigen, während Andere feiern müssen, stieg der Zudrang zu der Schule fortwährend und es hatte sich dieselbe un⸗ fessor Kumpa, der Lehrer des Zeichnens an der Polptechnischen Schule in Darmstadt, hat eine be⸗ sondere Methode des Zeichnens ausgebildet, welche sich ebendadurch, daß sie es ermöglicht, diesen Unterricht methodisch zu ertheilen, und zu⸗ gleich durch ihre außerordentliche Einfachheit empfiehlt. Bei Anwendung derselben ist mit den hältnißmäßig kurzer Zeit zu erzielen, wie Lehrer Glock an der Fortbildungsschule in Messel, Pro⸗ fessor Kumpa selbst an der Ackerbauschule in Darmstadt durch Staunen erregende Resultate be⸗ wiesen haben. Da hierdurch der Beweis geliefert ist, daß der Ztichnenunterricht an Fortbildungs⸗ schulen in Stadt und Land mit entschiedenem Er⸗ folg gegeben werden kann, auch wenn, wie in den vorliegenden Fällen, für denselben nur wenige Stunden in der Woche(meist nur an Sonn- und Feiertagen) zur Verfügung stehen, so bat der Vorstand des Volks bildungsvereins zu Darmstart beschlossen, dahin zu streben, daß derselbe möglichst verallgemeinert werde. Zu diesem Zweck ist durch den Verein ein Zeichnen⸗Cursus für Lehrer in Darmstadt eingerichtet worden, in welchem die⸗ jenigen Lebrer, welche gesonnen sind, in ihren Fortbildungsschulen Zeichnen-Unterricht einzuführen, durch Herrn Professor Kum pa die dazu erforder- liche Anleitung erhalten sollen. Da auch der ungeübteste Lehrer bei nur einiger Ausdauer in kurzer Zeit die Grundzüge der Kumpa'schen Zeich nen⸗ Methode soweit erlernen kann, daß er den Unter richt nach derselben in der Foribildungsschule mit Erfolg zu ertheilen befähigt wird, ist es thunlich, die in der Folge sich periodisch wide; holenden Curse auf kurze Dauer zu beschränken, so daß der erste Cursus 9 Tage, vom 21. bis 29. Mai, in An⸗ spruch nahm. Später sollen inde weitere Curse von zum Theil längerer Dauer veranstaltet weeden, und wird darüber seiner Zeit nähere Mittheilung erfolgen. J Californien in Deutschland. Ist es nicht unglaublich, daß in unserem Deutschland Millionen Menschen, die beim Acker- bau beschäftigt sind, sich mit Kartoffeln und Häringen begnügen, während sie sich, beinahe ohne Kosten und mit nur äußerst geringer Mühe, ein vortreff⸗ liches Fleisch fürs ganze Jahr und einen guten Pelz für den Winter verschaffen können? Ist es nicht unglaublich, daß bei uns die Erziehung des Kaninchens, dieses dankbarsten aller Thiere, so ganz und gar vernachlässigt ist, während in Eng⸗ land, Frankreich, Holland und Belgien mehr als Hundert Millionen Kaninchen jährlich zu immer steigenden Preisen verbraucht werden und der Handel mit ihren Fellen bedeutende Copitalien in Bewegung bringt? Wenn man die überaus große Wichtigkeit dieses Thierchens begriffen haben wird, so wird man die Ueberzeugung gewinnen, daß aus keinem unserer Hausthiere sich ein größerer Nutzen mit geringerer Mühe ziehen läßt; es verträgt die strengste Einsperrung und jedes Klima, es läßt sich mit den mannichfaltigsten und billigsten Stoffen ernähren, es ist von sanftem Charakter, überaus rascher Entwickelung und unübertroffener Fruchtbarkeit, erheischt weniger Sorgfalt als irgend ein anderes Haustbier; außer seinem delikaten, von allen Feinschmeckern gewürdigten Fleische, liefert es ein für die Hutfabrikation sehr gesuchtes Haar und je nach der Race ein kostbaxes Pelzwerk, welches Rußland uns seit lange unter den aus ⸗ gesuchtesten Namen zuschickt. Es muß und wird in naher Zukunft das Kaninchen in die Rechte eintreten, die ihm gebähren; durch den Genuß seines Fleisches, welches eben so viel osmakome, Prinzip des Bauillons, enthält, als das Rind- fleisch, werden die Kräfte des Arbeiters verdrei⸗ facht, der wenig bemittelten Classe wird eine neue, gewinnreiche Erwerbsquelle eröffnet, der wohl“ ungeübtesten Kräften ein sichtbarer Erfolg in ver⸗ ausgesetzt eines starken Besuchs zu erfreuen. Pro⸗ — — 1 Ordn.⸗Nr. S e een — da gtlitsa 1 Vortdildung, dirdtnen Gi tn, pi: in ker ur btnig an Senn- um „ se bat der il Darms derselbe möglich dur ür gehen 1 pelchtm dia ind, in ihin nit tirzuführtt, t dazu trsorde· De auch de i Ausdautt cht richt · n des Ula Fangeschult 81 e thunlic den Jurst Jeet Jr t belen b baß bir nit Nn, in Ar- ntere Curse 1 dalitt weed ea, ut Nittheilun — schland. 1 i unstint t bein d e all Hüte aht ohne Kula he, tin vort b einen 680 an! 1 „ Cniedunz 1 n Teint.“ nd in G 0 gien niehr 0lg 151 habenden Classe und den Feinschmeckern ein neues delikates Gericht zur Verfügung gestellt; es wird endlich durch die Verbreitung der Kaninchenzucht ein fühlbarer und segensreicher Einfluß auf den nationalen Wohlstand ausgeübt werden, denn das Kaninchen ist in noch größerem Maße im Thier teich dasselbe, was die Kartoffel im Pflanzenreich ist, eines der kostbarsten Geschenke der Vorsehung. Alex. Reinecke in Dresden. D. Frankfurt a. M., 4. Juni 1872. Die Hausse datte gestern Mittag vorläufig ihren Gipfelpunkt erreicht, denn schen im Abend⸗Privawerkehr machte sich eine leichte Ntaction bemerkbar, die beute noch an Stärke gewann. rund davon ist die matte Haltung Berlins, wo sich die eculation seyr weit vorgewagt hatte und plötzlich aus calisitren ging. Der Umsatz in Arbitrage ⸗Effecten war daher auch hier heute ein beschränkter und den Creditaclien wurde stark der Rücken gekehrt, so daß sie bis 352¼ berabgingen. Staatsbahn war zwar etwas lebhafter, büßte aber doch auch 2 fl. ein. Nur Lom barden bielten sich relativ fest bei 215½ und Nationalbank fand bei 879 Käufer. Oesterreich, Renten blieben von dieser Reaction unberührt und österreich. Bahnen büßten zwar am Anfang des Verkehrs ein, hielten sich aber gur im Preise. Bex⸗ vacher wurden dei 203 ½ um gesetzt. Oberhessen waren gefragt. Prioritäten, namentlich Staatsbahn, gern gekauft. Für Banken war bei der ohndies matteren Haltung der Börse noch weniger Nachfrage als in den letzten Tagen. In Frankfurter Wechslerbank und deutscher Vereinsbank ging indeß Mehreres zu gestrigen Coursen um. Der Loos, markt blieb ziemlich still, dafür waten süddeutsche Staats⸗ papiere recht beliebt. Amerikanet 82. Staatenbonds in gutem Verkehr. Von amerikanischen Prioritäten wurden heute Oregon wesentlich höher als gestern bezahlt, da fich die ungünstigen Gerüchte über die ahn, von benen auch an dieser Stelle Akt genommen war, als vollständig un⸗ begründet erweisen. Die forcirten Verkäufe, die vorige Woche staltsanden, dürsten lediglich auf die jetzt schon er⸗ folgende vorzenige Einlösung des Octobertoupons zurück⸗ zuführen sein, stan das Publikum, wie die Emittenien glaubten, zu beruhigen, war diese außergewöhnliche Maß⸗ . nur dazu geeignet, Mißtrauen zu erwecken. a Zur Abwehr.) Indem der Einsender in einem„Schlußwort“ die ⸗Schlußerklärung“ seines Gegners„lächerlich petsönlich findet, und meint derselbe sei flüchtig geworden, zwingt et denselben, ihm zu zeigen, daß er sich geirrt, und viel⸗ leicht zu früh gelacht haben dürste. ) Nachdem wir hiermit auch der Gegenpartei noch⸗ mals das Wort ertheilt haben, eiklären wir die Ange⸗ legenheit für die Spalten unseres Blattes als geschlossen und verweisen weitere Artikel c. in den Annoncentheil des Anzeigers. Die Red. Seinem Vorbringen, daß laut„vorliegender amt⸗ licher Besoldungsnote“ mit der ersten Stelle an hiesiger Stadischule eine Besoldung von 596 fl. 40 kr. verbunden sei, wird hiermit die positive Thatsache entgegen gestellt, daß laut dem zu Jedermanns Ein⸗ sicht auf dem RNathhause offen liegenden Voranschlage des flädtischen Augustiner⸗Schulfonds das wirkliche Ein⸗ kommen der am höchsten dotirten Stadischullehrerstelle an Wohnungsvergülung, Besoldung 14 Malter Korn nach der Kammertaxe und verschiedenen Nebenbezügen zu⸗ sammen 722 fl. 40 kr. und— wenn das Korn nach seinem wahren Werthe gerechnet wird ca. 775 fl. beträgt, hiernach also die betreffenden Angaben der Schlußerklärung der Wahrheit entsprechend sind. Sollie der Einsender vielleicht enigegnen wollen, daß diejenigen Gehalisbezüge, welche einzelnen Lehrern für Stunden an der Realschule ꝛc. zugewiesen find, nicht directe Besoldung seien und er dieselben darum mit Still⸗ schweigen übergangen habe, so wäre dieß nur Woriklauberei, denn es kommt doch wehl weniger darauf an, wie viel in der von ihm cilitten„amtlichen Besoldungsnote? sieht, als vielmehr darauf, wie viel der betreffende Lehrer in Wirklichkeit zu beziehen dat und bezieht und da ergibt sich ein sehr wesentlicher Unterschied zwischen den in der Be⸗ soldungsnose verzeichneten 596 und den in Wirklichkeit das jährliche Einkommen bildenden 775 Gulden. In gleichet Weise betragen bei noch drei weiteren Lehrerstellen die wirklichen Einkommen bis zu 75 fl. mehr, als der Einsender mit seiner„amtlichen Besoldungsnote“ beweisen will, und nur bei den dret letzten Stellen ist das wirkliche Einkommen nach der Besoldungsnote bemessen. Heugras⸗Versteigerungen. 1513 Das 1872er Heugras von den Großherzoglichen Domanialwlesen des Rentamts Nidda kommt unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen in folgenden Terminen zur öffentlichen Versieigerung. * Größe der 2 1 Wlesen in Versteigerungstermine b 8 Genen—T— eisen 18 Versteigerung 5 dee ⸗ Mor- 1872. beginnt bei taren. gen. n ö 0 1 unter⸗Schmitten 1½ 6½¼ J Dienflag den 11. Juni, Vormittags 9 Uhr,] der Bruchmühle. 2 Salzhausen(Kohden) 3%[15—„11.„ Nachmittags 4„am Gesundbrunnen. 3 Biofeld 7/& 30[Mittwoch, 12.„ Vormittags 9.„der Brühlmwlese. 4 Heuchelheim 20 9„„12.„ Mittags 12„im Ried. 5 Dingenbeim 9 36„„ 12. Vormittage 11„der Brüßlwiese. 6 Bisses und Echzedler Markt 4[Donnerstag d. 13. Juni, Vormittags 10 Uhr,] der Kindswitse. 7 Leidbecken 1½ 6, d. 13.„ Nachmittags 4„ am Sauerdbrunnen. 8 34 955 i 95 Samstag d. 15.„* 3„der Ober⸗Weitwiese. 9 Echzel 20% 83[Montag„ 17.„ Vormittags 9„dem Echzeller Teich. 10 Lisberg 22½ 89[Dienstag„ 18.„ 5 10„ Wirt. Kd. Mann in Lißberg. 11 Gettenau 1½ 5[Mittwoch„ 19.„ 17 10„ aroße Korbische Wiese. 12 Cchzell 450 19—„ 19„ Nachmitags 4„] Wehrwiese. 13 Nidra 21% 87 I Donnerstag d. 20. Juni, Vormittags 9„der Seecwiese. Zu Nidda werden nach beendigter Orasversteigerung vier Abtheilungen der Johannitter-Scheuer auf ein Jabt verpachtet. Solche, welche noch mit Grasgeld aus dem Jahr 1871 zutückftehen, werden zum Mitbieten nicht zu⸗ gelassen. a Bingenheim am 28. Mat 1872. Großberzogliches Rentamt Niddo. Rude. Aufforderung. Betreffend: Das Schuldenwesen des Johann Jakceb Schuch 90 in Ilbenstadt. 1522 Die Johann Jalod Schuch Eheleute von Ilben⸗ fadt haben mit der Mehrheit ihrer gerichtsbekannten Bläubiger am 30. April 1. J. Arrangement, dessen Eln⸗ Acht in biesiger Registtatur genommen werden kann, abgeschlossen. Unbekannte Gläubiger derselben werden aufgefordert, gegen das Arrangement binnen vier Wochen, vom Tage des Erscheinens in öffentlichen Blättern an gerechnet, Einwendungen so gewiß dabier vorzubringen, als sie sonst damit ausgeschlossen und dasselbe gericht⸗ lich bestätigt werden wird. Friedberg am 30. Mai 1872. Groß herzogliches Landgericht Friedberg. Reitz, Allwohn, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 4531 Alle Diesenigen, welche an den Nachlaß des ver⸗ norbenen Louls Cheltus zu Butzbach Forderungen uellend zu machen haben, werden aufgefordert, solche o gewiß innerhalb 3 Wochen, vom Erschelnen dieser Hufforderung in der Darmstädter Zeitung an bei dem Matte bg den Gericht anzumelden, als sonst ihre An⸗ küge bel der Regullrung dieser Nachlaßsache unberück. üchtigt bleiben würden. Butzbach den 31. Mai 1872. Groß herzogliches Landgericht Butzbach. 5 KM nd ger, Landgerichts ⸗Assessor. 23 In elnen kleinen. Hausbalt wird ein braves Mädchen gegen gusen Lohn gesucht. Näheres bel der Expedition d. Bl. Jourage⸗ Lieferung. 1537 Freitag den 7. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll in biesigem Rathhause die für die in nächster Zeit dahier einquartirt werdenden deuischen Truppen erforderliche Lieferung an Hafer, deu und Roggenstroh öffentlich an den Wenigftfordernden in Accord gegeben werden. Friedberg am 4. Juni 1872. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. JZou car. Scheuer ⸗Versteigerung. 1536 Freitag den 19. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in biesigem Raßhhause die zur Concutsmasse des Karl Friedrich Walz dahier gehörenden deiden Scheuern, nämlich: Gemarkung Friedberg. Flur. NI. Klftr. 2. 613. 10,8. Scheuer in der Stadt, 2. 613. 10,8. desgleichen daseldff öffentlich meistbietend verffetgert werden. Irtedberg am 4. Juni 1872. In Auftrag Großberzoglichen Landgerichts Friedberg. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. e Ver Ne enn 1525 Nächsten Donnerstag den 6. Junt, Vormittags 10 Uhr, sollen auf Antrag der Erben des Peturich Ex uf in der Bebausung des Konrad Lack 1 vollständiges Bett, 3 Beltstellen, 2 Kleiderschränke, Haus- und Küchengerälbschasten, Weihzeug und Kleidungsstücke aller Art oͤffenilich an den Melftbletenden versteigert werden, Fauerbach b. Fr. den 4. Junt 1872. Großberzogliches Ortsgericht Fauerbach b. Fr. Helfer lch. Holz ⸗Versteigerung. 1527 Dienstag den 11. l. M., Morgens 8 Uhr an⸗ faugend, soll im biesigen Stadtwald, Distrikt Jung⸗ wald, folgendes Holz im Müllerköpschen meistbietend verfleigert werden, als: 41.2 Raummeter Buchen- und Eichen Scheiltdolz, 48,9— Buchen-, Eichen u. Nadel⸗Prügel⸗ holz 220 4 desgleichen Stockholz, 11350 Wellen Buchen:, Eichen- u. Kiefern⸗Reisholz und 150 Stück Kiesern⸗Stangen. 5 Die Zusammenkunst ift im Müllerköpschen. Butzbach den 3. Juni 1872. Großherzogliche Bürgermeisterel Butzbach. Küche l. im Domanialwald der Oberförsterei Hoch- Weisel. 1528 Dit auf beule angekündigte, des schlechten Wettert wegen aber ausgesetzte Holzversteigerung soll nunmehr Dienstag den 11. d. M., von Morgens präcis 9 Ubr an, abgehalten werden. Buß bach den 4. Juni 1872. Großherzogliche Oderförflerei Doch ⸗Weisel. Dit mis. Bekanntmachung. 1529 Die am 31. und 1. Junt d. J. in den Disrikten Lohwald und Rabertsbäuserhang abgehaltene Holz⸗ versteigerung wird mit dem Anfügen genehmigt, daß die Abfubtscheine don Freitag dem 14. d. M. an dei Groß⸗ derzoglichem Rentamte zu Bingenheim in Empfang genommen werden können. 8 Die Uederweisung des Holzes erfolgt Montag den 17. Juni d. J., Morgens 6 ÜUht. Nidda am 4. Jun 1872. W* Nidda. o ber Grassamen-Versteigerung. 1530 Montag den 10. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll die Grassamen Erndte aus dem Schlag Nr. 17 im Nieder Mötler Gemeindewald auf dem Büreau des Unterzeichneten verffeigert werden. Nleder Mörlen den 4. Junt 1872. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder⸗Mörlen. Dennie M 8 des. 7 Glacé-MHandschuhe sowie Rauhleder- und Fil-d'Fcosse-Handschuhe 61 dintas bei K. Friedrich neden der Poff. Lekhrlings⸗Gesuch. 1233 Ein mit tüchtigen Vorkenntnissen(aus einer Realschule) versebener junger Mensch don guser Familie kann bet dem Unterzeichneten die Handlung erlernen.— Einttut zu Anfang Junk d. J. Wilh. Fertsch. Strohhüte in großer Auswabl und neuester Fegon billigst Heinrich Diehl, Ufagasse. 1061 det Sonntag den bei günstiger Witterung Erstes großes Concert 1534 wol allseitiges Erscheinen erwartet wird.(Besprechung im Windecker' schen Felsenkeller, über Bethellung an dem Turnfest des Bezirks Dessen ausgeführt von der 9. Juni 1872 Kapelle Schell haas. Anfang Mittags 4 Uhr.— Entree für Herren 9 kr., für Damen b kr. Das Nähere besagen die Programme. Abends: Großes Feuerwerk. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Konrad Heß. 1539 Eingetretener Hindernisse halber konnte die Subscriptionsliste zum Festessen am Ge⸗ Königl. Hoheit des Großherzogs am 9. Juni erst den 4. d. in Circulation werden deßhalb diejenigen Herren, welchen die Liste aus irgend einem burtstage Sr. gesetzt werden; es Grunde nicht zur Unterschrift vorgelegt werden konnte und die sich an dem Essen zu be⸗ theiligen wünschen ergebenst gebeten, bis zum zu machen. dungen bis zu obigem Termine hierher gelangen lassen. des Couverts incl. Musik fl. 2. 18 kr. Gäste von auswärts sind sehr willkommen und wollen diese ihre Samstag frühe ihre Anmeldung hierzu bei mir Anmel⸗ Beginn der Tafel 2½ Uhr. Preis H. J. Simon. gp amn eee ntszbvz 1201 nt oi ue ue ede aun zus zue ee e 00 Anubis aun 181 0% 8 An e un phneb on 068 Ns asg dun ieee en ee, ehe ez u Jau D qa uo Abhang bestens empfoblen. voranschläge graus und umgebend. Frankfurt a. M., Domplaß Nr. 8. 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M., an dem lsraelitischen Pfingsifest, findet auf deem Selzerbrunnen ein Ball flatt, wozu freundlichst elnladet Bei Bindernagel& Schimpff in Frtedbertz und Nauheim ist vorrätbigg— Custhen-Sahrplun für die N 05 Mittel Rheingegend, Hessen, Nossar, Frankfurt, Rhein⸗Preußen. N Preis 6 kr. t Flaschen⸗Bier. 730 Lager-, Export⸗ und Doppel⸗Bier aus der Hof⸗Braueret von J. Burck bel Abnahme von 12 Flaschen frei in's Haus gellefert. 5 In Bad⸗Naubeim wolle man Bessellungen gef. 9922. bei Herrn Kaufmann Bienstadt oder Herrn a ct. 1521 Mehrere Schuhmachergesellen werden gesucht bei A. Heß. kalte Kinderdrückwagen 1430 neu angekommen bei Jos. Hoff mann. Wohnungsgesuch. 1476 Mehrere möblirte Zimmer mit Kochgelegenheit, sowie einzelne Zimmer werden zu miethen gesucht. Adressen bittet man an die Exped. d. Bl. gef. abgeben zu wollen. N Jommer- 1333 mit und ohne Farbe, ewpfiehlt billigst Wilh. Bernbeck. Bad Nauheim. 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