verkaufen il, N Ak. pfanne. idtttemmtn vet Stud scale von theis, Naubeim. Vätb. s beim betsphatt) Fiber, 31t, At t 40 a eint . 5. 17 1 t. Fler, estels, . 1. G¹¹¹e 11 Kali⸗ 774 eil, 1 unge! le. 1587 175 Könige von Sachsen verliehenen Ritterkreuzes des Albrechts Otdens, an demselben Tage den Betriebs-Controleutren tät dem Könige von Sachsen verliehenen Ehrenkreuzes des Dienstag den 5. März. M 27. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Für den Monat März kann auf den Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellzn mit 16 kr. abonnirt werden. „Oberhessischen Anzeiger“ bei der Be Amtlicher Theil. Fg at(mie ech Betreffend: Die Einführung gleichen Maßes und Gewichts in Deutschland, hier das Eichen der Fässer. Nach Mittheilung Großherzoglichen Eichamts herrscht bei vielen Gewerbtreibenden des Kreises Friedberg die Ansicht, daß mit Rück⸗ sicht auf den Art. 12 der Maß- und Gewichtsordnung, nur der Wein in geeichten und gestempelten Fässern zum Verkaufe kommen müsse, während zum Verkaufe von anderen Flüssigkeiten, wie ins- besondere Bier, Branntwein, Spiritus ꝛc. beliebige nicht amtlich ge— eichte und gestempelte benutzt werden dürften. Friedberg den n g. Es gab dies Beranlassung auf die im Abdruck nachstehende Entschließung Großherzoglicher Eichungs⸗Inspection zu prevociten, welche wir hierdurch zur Kenntniß der Interessenten bringen. 29. Februar 1872. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. Darmstadt am 19. Februar 1872. Die Großherzogliche Eichungs-Inspection an Großherzogliches Eichamt Friedberg. Auf Bericht vom 3. l. Mis. zu Nr. E. wir Ihnen, daß, wenn es auch nach dem Wortlaute des Art. 12 der Maß. und Gewichtsordnung zweifelhaft erscheinen mag, ob auch Bier und Branntwein nur in geeichten und A. F. 140.. Zumessen gestempelten Fässern] det werden dürfen. verkauft werden dürfe, doch unbestritten der Art 10 jeden Zweifel Be Betreffend: Das Ableben des Philipp Wagner III. ka en von Maibach. in dieser Beziehung aushebt; indem darin bestimmt ist, daß zum im öffentlichen Verkehr also in vorliegendem Falle geeichte und gestempelte Fässer angewen⸗ nur gehörig gestempelte Maße, tema ch ung. Der 15jährige Waisenknabe Jakob Wagner von Maibach, klein und von schwächlichem Körperbau, Schreinerlehrling in Hoch⸗ Weisel, hat sich am 11. Februar heimlich von seinem Meister entfernt und ist es bis jetzt nicht gelungen seiner habhaft zu werden. f Derselbe trug bei seiner Entfernung eine schwarze Tuchkappe, einen gestreiften Ro gestreifte Beinkleider und ein Paar Halbstiefel. ck und eine desgleichen Weste, ein Paar weiß⸗ Um Nachforschung nach dem Vermißten und um gefällige Auskunft über denselben wird ergebenst gebeten. Butzbach den 1. März 1872. 4 Großherzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gil mer. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- rungsblatt Nr. 12 enthält: I. Bekanntmachung Großh. Mintsteriums des Innern, das Bahnpolizei⸗Reglement für die Eisenbahnen Deutsch— lands beireffend. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ober Consisto⸗ riums die Ergebnisse der Verwallung bes allgemeinen evangelischen Kitchensonds vom Jahre 1870. Die Ge. sammt⸗Einuahme beträgt 28954 fl. 32% kr., die Aus⸗ gabe 18971 fl. 47 kr., verglichen bleibt Rest 9982 fl. 45% kr., welcher besteht a) in liquibirten Ausständen mit 9938 fl. 48 ¼ fr., b) in baarem Vortath mit 23 fl. 57½ ke. III. Bekanntmachung Greßherzoglicher Commission für Post⸗Angelegenheiten, die Veränderung der Personen⸗ geld tarife für die Poflcurse im Großherzogthum betreffend. IV. Bekannimachung derselben Commission, die Post- verbindungen in Oberhessen und Rheinhessen betreffend. V. Abwesenheitserklärung. Durch Ursheil Großyerzog⸗ lichen Bezilksgerichts Mainz 1. Stelton vom 17. Jan. 1872 wurde Mathias Hinkel, ohne Gewerbe, gebürtig zu Framers⸗ heim und domicklirt in Hillesheim, für avwesend erklärt. VI. Etmächtigungen zur Annahme und zum Tragen tember Orden. Seine Königliche Hoheit der Großhetzog haben allergnädigst geruht: 1) am 5. Febr. dem Samen⸗ händler Heinrich Keller zu Tarmstabt u die Exlaubniß zur Annahme und zum Tragen der ihm von Seiner Majestät dem König von Wüstemberg verliehenen goldenen Me— daille füt Wissenschaft und Kunst em Bande des König⸗ lichen Frledrichs-Orbens, am 7. Februar demselben die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestiät dem Katser von Oesterreich verliehenen silbernen Verdienstkreuzes mit ber Krone des Franz⸗ Joseph⸗Ordens, am 10. Februar dem Ober-Betrtebs⸗In⸗ spettor bei der Hessischen Ludwigs⸗Eisenbahn⸗Gesellschaff Franz Bittong zu Mainz die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem bet, der Hessischen Ludwigs-Elsenbahn-Gesellschaft Carl Bering und Ludwig Römet eu Mainz die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihnen von Seiner Maje— Albrechts-Ordens und am 12. Februar dem Geheimen Commerzienrath Theodor Wendelstadt zu Darmstadt die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Könige von Spanien verliehenen Commandeurkreuzes des Ordens Karl, III. zu ertbeilen. VII. Namensveränderung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst getruht: am 21. Febr. dem Kallmann Hecht aus Offenbach zu gestatten, daß der— selbe statt seines bisherigen Vornamens küunftighin den Vornamen Carl führe. VIII. Oienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnätbigst gerüht: am 31. Jan. den chatacterisirten zweiten Landgestütsfouragemeister Johannes Schneider zum dtatsmäßigen Landgestütssouragemeister und den Landgestütsbeiknecht Georg Jacob Schmidt aus Groß-Rohrheim, im Kreise Bensheim, zum Landͤgestüts— diener zu ernennen; am 9. Februar dem Schullehrer Georg Adam Kisseberth zu Wald-Uelvetsheim, im Kreise Oppenhelm,; die evangelische Schulstelle zu Dexheim, im Kreise Oppenheim, zu übertragen; am 15. Februar den Sergeanten im 2. Jufanterie-Regiment, Jacob Vasel aus Griesheim, zum Rentamtsdiener bei, dem Rentamie Seligenstadt zu ernennen; an demselben Tage dem Schul⸗ lehrer an der Stadischule zu Butzbach, im Kreise Fried— berg, Conrad Heinrich Spamer, die erledigte Lehrerstelle an, der Realschule zu. Alsfeld, unter Belassung in der Kalegbrie der Volksschullehrer, zu übertragen. IX. Dienstentlassung. X. Characterertheilung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: 1) am 15. Jebe. dem Buchhändler August Klingelhöffer zu Darmstadt den Character als Hofbuchhändler zu erkheilen. XI. Versetzung in den Ruhestand. Seine Königliche Hoheit haben allergnädigst geruht: am 15. Februar den Hoszimmerwärter Ludwig Wenz in den Ruhestand zu versetzen. XII. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die erste cwangelische Schulstelle zu Klein-Karben, im Kr. Vilbel, mit einem jährlichen Gehalte von 694 fl.; das Präsen— tationsrecht zu derselben steht dem Freiherrn von Leon— hardi zu Groß Karben zu; die erste evangelische Schul⸗ stelle zu Odernheim, im Kr. Alzey, mit einem jährlichen Gehalte von 430 fl.; die erste evangelische Schulstelle zu Berstadt, im Krelse Nidda, mit einem jährlichen Gehalte von 603 fl. 30 kr.; die erste evangelische Schulstelle zu Bickendach, im Kreise Bensheim, mit einem jährlichen Gehalte von 409 fl. 57 kr. XIII. Sterbefälle. Gestorben sind; am 27. Jan. der pensionirte Schullehrer Valentin Schaffner zu Eder⸗ stadßt; am 2. Februar der Schullehrer Heinrich Koch zu Düdelsheim; am 12. Febr. der Oberzollinspector, Steuer⸗ tath Karl Hanesse zu Offenbach; am 18. Fedruar der Hofgerichts-Advocat Karl Hensler zu Gießen. Darmstadt. Nach dem Reichsanzeiger wurden Nissen-⸗Meyer, Unteroffizier vom 4. Großberzogl. Inf. Regt.(Prinz Carl) Nr. 118, zum Port. Fähnrich befördert. Körner, Seconde-Lieutenant von der Reserve des 1. Großherzoglichen Inf. (Leibgarde-) Regiments. Nr. 315, im stehenden Heere, und zwar in diesem Regiment als Sec.“ Lt. angestellt. Herpel, Sec.-Lt. von der Reserve des 3. Großherzogl. Juf.-Regts.(Leib- Regts.) Nr. 117, im stehenden Heere, und zwar als Sec. Lt. im 1. Großh.(Leibgarde-) Regiment Nr. 115 angestellt. Vogt, Vice-Feldwebel vom 2. Bataillon(Friedberg) 1. Großh. Landwehr⸗ Regiments Nr. 115, zum Seeonde⸗Lieutenant der Reserve des 1. Groß. Inf.(Leibgarde-) Regts. Nr. 115 befördert. Techow, Prem.»Lieut. von der Infanterie des 1. Bats.(Neisse) 2. Oberschl. Landwehr-Regts. Nr. 23, in das 1. Bataillon (Darmstade 1) 1. Groß. Landwehr Regiments Nr. 115 einrangirt. Fenner, Oberst-Lieutenant zur Disposition und Bezirks-Commandeur des 2. Bats.(Worms) 4. Großh. Landwehr-Regts. Nr. 118, v. Reineck, Oberst-Licut. zur Dispo⸗ sition und Bezirks-Commandeur des 1. Bataillons (Darmstadt II) 3. Großh. Laadwebr Regiments Nr. 117, der Character als Oberst verliehen. Gericke, Prem. Lieut. von der 6. Art.- Brigade, unter Belassung in seinem Commando als Adjut. FEC————— der 1. Art.⸗Insp. und Versetzung in das Groß herzogliche Artillerie-Corps, zum Hauptmann be⸗ fördert. Straßer, Prem.⸗Lieut. von der 5. Art. Brigade unter Beförderung zum Hauptmann in das Großherz. Artillerie- Corps versetzt. Viessel, Hauptmann dom Groß h. Art.⸗Corps, zum Batterie- resp. Compagnie ⸗Chef ernannt. Rabn, Großh. Sec.⸗Lieut., vom 1. Jan. c. ab in den Verband der preuß. Armee, und zwar als Sec.⸗Lieut. mit seinem Patent vom 25. August 1870, unter Be- lassung im 2. Großh. Inf. Regt.(Großherzog) Nr. 116 aufgenommen. Dr. Düsterberg, Stabs⸗ und Bataillons⸗Arzt vom Füstlier⸗Bat. 2. Westf. Inf.⸗Regts. Nr. 15(Prinz Friedrich der Nieder- lande), zum Ober- Stabs- und Regiments Arzt des 1. Großh. Inf.(Leibgarde-) Regts. Nr. 115, Dr. Daniel, Stabs- und Bataillons Arzt vom 2. Bat. 2. Hess. Inf.-Regts. Nr. 82, zum Ober Stabsarzt bei dem Commando des Großherzog⸗ lichen Artillerie-Corps ernannt. — Am 28. März begann die 2. Kammer mit der Berathung über den Hauptvoranschlag der Staatsausgaben für 1872 und setzte dieselbe in den darauffolgenden Sitzungen der vorigen Woche fort. Die Forderungen der Regierung wurben zum großen Theile ohne bemerkenswerthe Debatte an⸗ genommen, doch beschloß die Kammer mehrere nicht unbedeutende Modificationen der begehrten Summen. Bei der Rubrik„Oberconsistorium“ hatte Freiherr Löw-Ziegenberg beantragt eintreten⸗ den Falls die Stelle eines geistlichen Raths mit einem Lutheraner zu besetzen, wogetzen sich Mini⸗ sterialrath v. Lehmann in ziemlich scharfer Weise aussprach und ausführte, daß die Berufung von Anhängern einer extremen Richtung in diese Be⸗ hörde nur deren Wirksamkeit stören werde. In diesem Sinne äußecten sich gleichfalls die Abgeord⸗ neten Kritzler, Curtman und Kraft. Bei der Ab⸗ stimmung erklärten sich außer dem Antragsteller nur noch 2 Abgeordnete des grundherrlichen Adels (v. Rievesel und v. Günderode) für den Antrag. Berlin. Der„Staatsanzeiger“ enthält einen Erlaß des Cultusministers, d. d. 29. Februar, worin es heißt: Das Gebict des höheren Unter richtswesens hat von den kirchlichen Bewegungen det Gegenwart nicht unberührt bleiben können. Die verschiedenen für die Schulverwaltung da— durch angeregten Fragen werden ihre definitise Erledigung erst durch das beabsichtigte Unterrichts- gesetz finden. Hinsichtlich des Religionsunterrichts ist jedoch zur Vermtidung drückender Uebelstände schon jetzt eine der bestehenden Vorschriften ge- boten. Der Minister bestimmt demgemäß: In öffentlichen höheren Lehranstalten ist hinfort eine Dispensation vom Religions unterrichte zulässig, sofern ein genügender Ersatz dafür nachgewiesen wird. Betreffende Gesuche sind an das Provinzial Schulcollegium oder die Regierung zu richten. Ditse Behörden befinden darüber, ob der nachge— wiesene Ersatz genügend ist. An der Zugehörigkeit der religibsen Unterweisung zur gesammten Auf- gabe höherer Lehranstalten, sowie an dem Lehrziel des Religions- Unterrichtes derselben wird durch vorstehende Bestimmungen nichts geändert. — Die„Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ bemerkt zu dem neuesten Briefe des Cardinal Staatssecretärs Antonelli an den Straßburger Bischof: Das Schreiben ändere nichts an der Sachlage. Beide Theile seien darüber einig, daß der Vertrag gelöst sei. In Rom scheine nur neue Uebereinkunft gewünscht zu werden. Wünsche seien jedoch keine Rechtsquellen. Die Regierung werde die betreffenden Verhältnisse im Wege der Gesetz— gebung ordnen. Die Gesetzgebung werde eine wohlwollende sein und den Wünschen der Kirche möglichst entsprechen. — Der Bundesraih hat beschlossen, für das römisch⸗germanische Central-Museum in Mainz, welches Sammlungen aus der vorchristlich⸗germa nischen Zeit umfaßt, einen jährlichen Zuschuß von 3000 Thaler an Stelle der bisher gewährten 1200 Thlr. aus der Reichskasse zu gewähren. München! Am 28, Febr. feierte der Nestor der katholischen Theologie, Prof. Döllinger, seinen 73. Geburtstag. Van allen Seiten, ja aus allen und Verehrer. Die meist en Mitglied er des bie · sigen diplomatischen Corps brachten ihm ihre Huldigungen persönlich dar. Im näubsten April. feiert Döllinger sein Priestersecundiz, d. h. er ist dann 50 Jahre Priester. Stuttgart. General Werder, von Tausenden am Bahnhof jubelnd begrüßt, ist hier angekommen und im„Hotel Marquardt“ abgestiegen, Er hielt vom Fenster desselben eine Anrede an die Volks- menge und brachte Hochs auf den König und das Volk von Würtemberg aus. Karlsruhe. Die Abgeordnetenkammer hat den Gesetzentwurf über die Erhebung der Stempel gebühren durch Stempelmarken in der zweiten Lesung einstimmig angenommen. — In der Abgeordnetenkammer wurde von, verschiedenen Abgeordneten eingebracht: 1) ein Antrag auf Uiferfuchung der im Lande bestehenden weiblichen Lehr⸗ und Erziebungsinstitute mit klöster⸗ lichen Einrichtungen, sowie aller in den verschie⸗ densten Formen entstandenen klosterartigen Anstalten und Einrichtungen; 2) ein Zusatz- Antrag zum Elementarunterrichtsgesetz, nach welchem den Mit— gliedern eines religiösen Ordens oder einer soge; nannten religiösen Brüderschaft jede öffentliche Lehrwirksamkett im Großherzogthum untersagt ist; 3) tine Interpellation, die Stellung der Regie- rung zum Altkatholizismus und den neugebildeten altkatholischen Gemeinden, sowie den obligatorischen Religionsunterricht in den Schulen betreffend. Straßburg. Die„Straßb. Ztg.“ theilt mit, daß unverzüglich eine Landescommission in Straßburg und an andern Orten Localcomite's behufs Betheiligung des Reichslandes an der Wiener Weltausstellung zusammentreten werden. Ausland. Oesterreich. Wien. Ein Erlaß des Cultus- ministers verordnete, daß sämmtliche Acte der Altkatholiken und die Handlungen ihrer Priester keine staatliche Gültigkeit haben sollen. Frankreich. Paris. Am 28. Februar haben der deutsche Botschafter Graß von Arnim und der französische Finanzminister, Pouyer⸗ Quertier, eine Zusag⸗ Convention unterzeichnet, welche den stipulirten Zahlungsmodus der vierten Halbmilliarde der Kriegscontribution dahin regelt, daß gegen 5 pCt. Disconto die fälligen 410 Mil- lionen am 6. März bezahlt werden. — Das„Journal officiel“ veröffentlicht die Ernennung Fournier's zum Gesandten Frankreichs bei der italienischen Regierung — Eine ofsicielle Note dementirt die Gerüchte betreffs der Emission einer sofortigen Anleihe und erklärt, daß vor Juli keine Anleihe aufgenommen wird.— Btrichte aus den südlichen Departements bestätigen die Nachrichten von der fortschreitenden Beruhigung der Bevölkerung. — Die„Gazette de France“ versichert, daß der Prinz v. Joinville und der Herzog v. Aumale wieder in ihre früheren Grade, Ersterer als Vice⸗ Admiral und Letzterer als Divisioasgeneral einge setzt worden seien. — Durch das Uebereinkommen, welches zwischen dem Finanzminister Pouyer⸗Quertier und dem Grafen Arnim wegen Antizipirung der Zahlung der vierten halben Milliarde in Versailles zu Stande gekommen, gewinnt Frankreich an Zinsen etwa 2½ Millionen Francs.— Die Berichte, welche Herr Thiers täglich über die bonaparti⸗ stischen Umtriebe erhält, constatiren, daß der An⸗ hang des Exkaisers fortwährend zunimmt, und daß ein großer Theil der Arbeiter und der kleinen Bourgeosie jetzt für denselben sind. Auch in der Armee soll diesen Berichten zufolge die Zahl seiner Anhänger ganz bedeutend zugenommen haben. Großbritannien. London. Lord Gran⸗ ville hat dem Oberhause, Gladstone dem Unter— hause angezeigt, daß, als die Königin nach dem Buckingham Palaste zurückkehrte, ein junger 18jähriger Mensch an den Wagen trat und eine Pistole auf die Königin richtete, der Schuß jedoch versagte. Der Verbrecher sei verhaftet worden. Derselbe habe Schriftstücke besessen, welche die Ländern kamen dit Glückwünsche seiner Freunde Freilassung gewisser fenischer Gefangenen bezweckten. — Der Name des jungen Menschen, welcher das Attentat gegen die Königin v, ist O'Cotnor. Die Pistole, welche derselb führte, ist alter Construction und war nicht geladen.(I!) O' Cotnor erklärt, daß er bereits bei dem Dank⸗ feste versucht habe, der Königin zu nahen Italien. Rom. Ueber die Audienz des Prinzen Friedrich Karl bei dem Papste wird noch berichtet. Prinz Friedrich Karl war in Uniform und unterhielt sich mit dem Papste ohne Zeugen Schon hieraus ist abzunehmen, was von den da und dort gemachten Mittheilungen über den In- halt des Gespräches zu halten ist. Der Prinz wußte, wie sein Erscheinen daran erinnern mußte, daß die zwei Schwerter des h. Stubles bei Königsgrätz und Sedan zerbrachen, doch seine Haltung verrieth deshalb nichts Peinliches, um so weniger, da ihn Pius IX. beim Eintreten mit der freundlichen Bemerkung empfing, es sei doch schön, daß er sich des Gefangenen erinnert. Der Prinz freute sich über das gute Ausseben desselben in so hohem Alter, was Pius als eine besondere göttliche Gnade gelten ließ. Amerika. Newyork. Es verlantet, daß in Betreff der Alabama- Angelegenheit die Antwort der Unionsregierung auf die englische Note die Andeutung enthalte, Amerika werde nicht erstaanen, im Falle das Schiedsgericht die indirecten Schaden ansprüche der Union als ungerecht und unzulässtig erklären sollte. 0 f Washington. Der Senat hat mit 55 gegen 5 Stimmen die Resolution Sumner's auf Ein⸗ leitung einer Untersuchung wegen der während, des Krieges an Frankreich verkauften Waffen an“ genommen. Das Repräsentantenhaus hat bereits, tine auf diese Angelegenheit bezügliche Commission eingesetzt. f S. Melbach. Vorigen Millwoch hielt das land⸗ wirthschaftliche Kränzchen der Orte Melbach, Södel und Wölfersheim im Saale des Gastwirths Schneider zu Södel seine dritte Virsammlung ab. Die Betheiligung war eine ungemein zahlreiche. Als Gäste waren zur großen Freude der Vereinsmitglieder Herr Dr. Vogel und Herr Kreisassessor Haas eingetroffen. Sie trugen durch ihre ebenso klaren und verständlichen, als reich⸗ halngen und darum mit großem Beifall aufgenommenen Vorträge, sowie durch ihre lebhafte Theilnahme an der Discussion nicht wenig zur Klätung der Begriffe und somit zur Erreichung der schönen Resultate des Kränz⸗ chens bei. An der Spitze der Tagesordnung stand die Errichtung eines Vorschuß⸗ und CEreditvereins fär die Orte Melbach, Södel und Wölfersheim. Bedeutung und Zweck desselben legie Herr Leörer Hahn von Södel in einem erschöpsenden Vortrag dar. Nachdem in der hierauf eröffneten Discuffion die Wichtigkeit dieses In⸗ nitutes und die Vortheile, welche es dem Landwirthe biete, von allen Seiten bel uchtet worden waren, schriit man sofort zur previssrischen Gründung des Vereins und trat der bei weitem größte Theil der Anwesenden dem⸗ selben bei. Die endgültige Feststellung der Stamten erfolgt bei der nächsten Versammlung. Hiermit im Zu⸗ sammenhang wurde die Frage wegen Excichtung eines Consumvereins für gedachte drei Orie erörtert. He. Kreisassessor Haas und Herr Dr. Vogel riethen davon ab, einen besonderen Verein zu gründen, indem sie über⸗ zeugend nachwiesen, wie viel vortheilhafter es sei, sich dem in Friedberg errichteten Consumverein anzuschliegen, denn„je größer der Verein, desto größer die Bestellungen, desto vesser und billiger auch die Waare.“ Dieser Vor⸗ schlag wurde allseits angenommen und meldeten sich eine große Anzahl der Milglieder zum Eintriit in den Fried⸗ berger Consum- Verein. Von nicht geringerem Interesse war die zweise Frage der Tagesordnung: Die Tief ⸗ cultur, d. h. tieferes Ackern, als es seither üblich war. Sie wurde eingeleitet durch einen ausführlichen Vortrag des Herrn Oeconomen Philipp Keil von Melbach. Die Ansichten über diesen Gegenstaud stimmten im Wesent⸗ lichen überein und kam man zu folgendem Ergebniß, das Erfahrung und Wissenschaft bestätigen:„Es ist ein unabweisbares Bedürfniß einer rationellen Landwirth⸗ schaft, mit Vorsicht und allmälig zur Tiefcultur überzugehen.“— Unter der gespanntesten Aufmerksamkeit Aller schwanden die Abenoͤstunden unvermerkt dahin und mußte von der Behandlung der dritten Frage der Tages- ordnung:„Die Saalkartoffeln“, für dießmal abgeseh en werden. Herr Dr. Vogel sprach sich schließlich sehr a n⸗ erkennend über den Verlauf des Kränzcheus und die rege Theilnahme der Mitglieder aus, hob dann weiter in beredten Worten die hohe Bedeutung derartiger Vereine für den rationellen Betrieb der Landwirthschaft hervor und wünschte endlich dem Vereine bestes Gedeihen. Der Dank der Versammlung wurde den Gästen in all eits kräftigst unterstützten Toasten ausgesprochen. Die nächste Versammlung findet Mittwoch den 13. in Melbach stast. Frankfurt. Ueber die entsetzliche Katastrophe in der Judengasse bringen die hiesigen Blätter folgenden Bericht: Elwa 20 Menuten nach sechs Uhr fiel von einem in der Mitte der Judengasse gelegenen Hause ein Stück Mauer Hiesell Abbru einge nicht i gehökt demsel vergebl Die A sett, 9 Todt Das einer glück aufgef 8 unn Gebäl langte sich in letzung Die hörde des V auf d leucht da d Nach Uhr erneut! Atbeit Scha 1 J 14 in 17 of und zertrümmerte einen Geisenstall. Der da⸗ durch virursachte Lärm bestimmte eine Anzahl im Hause befindlichet Personen, sich alsbald zu entfernen. Kaum batten sie jedoch die Straße erreicht, als zwei Häuser, von denen eines wegen Baufälligkeit nicht bewohnt war, während das andete 32 Bewobner hatte, in sich zusammen⸗ stürzten und alles, was sich darinnen befand, unter ihrem Schutte begruben. Aus der Nachbarschaft und der nahen Kaserne eilte sofort Hülfe herbei, auch die Fruerwach, Arbeiter der Herren Helzmann und Ziem kamen zur Stelle und schritten sofort spstematisch zum Hinwegräumen der Trümmer. Zunächst kam ein Mann in nacktem Zu- fande unversehrt bheraus gekrochen. Dann fließ man als bald auf theils schwer verletzte, theils todte Menschen. Bis 11½ Ubr batte man 12 Todte und 5 Verwundeie (darunter etwa 6. Kinder) ausgegraben. Einige Kinder waren unversehrt; von 3 Geschwistern waren zwei todt; eines, ein kleines Bübchen, wohl erhalten zu ebenso ein Mädchen von 12 Jahren. An einer Stelle fand man die Leiche einer Frau mit zerschmettertem Schädel und eingedrückter Brust, während dicht daueben ihr Kind ganz heil war. Die Reitungsarbeiten werden eifrig sortgesetzt, da noch etwa 17 Menschen vermißt werden, von denen man noch einige lebend zu finden hofft; es werden näm⸗ lich im Keller des Hauses Hülferufe vernommen. Da ein Nachstürzen der Nebenhäuser befürchtet ist, so wurden dieselben mit Kelten verbunden und sofort erfolgte der Abbruch derselben.— Nachschrift. Das eine der beiden eingeffürzten Häuser(und zwar das bewohnte) war nos nicht in das Eigenthum der Stadt übergesangen, sondern gehörte noch dem Schubmacher Schäfer, und es waren demselben vor wenigen Wochen 8000 fl. von der Behörde vergeblich geboten worden.— 2 Uhr Nachmittag. Die Arbeiten an der Unglücksstätte werden eifeigst sortge⸗ setzt, opne bis jetzt eine weitere Leiche gefunden zu baben. Todt sind sieben Kinder, zwei Frauen und diei Männer. Das Jammern aus den unteren Räumen bört man seit einer Stunde nicht mehr. — Bis zum Abend des 1. März wurden auf der Un⸗ glücksstätie in der Judengasse im Ganzen 31 Personen aufgefunden. Davon waren 12 todt, 11 verwundet und 8 unverletzt. Ein Mann wurde noch ßebend zwischen Gebälk em Leben gefunden. Fast alle Geretteten ver⸗ langten zuerst nach Wasser. Dle hiesigen Hospitäler haben sich in die Aufnahme der Vewundeten getbeilt, deren Ver⸗ letzungen glücklicherweise durchgängig leichter Natur sind. Die Os dachlosen sind einstweilen zum Theil von der Be⸗ börde untergebracht. 25 Betten wurden in den Baracken des Vaconius'schen Gartens aufgestellt. Die Nachgrabungen auf den Schutthaufen wurden heute Abend dei Fackel de⸗ leuchtung noch bis 10 Ubr fortgesetzt, alsdann aber sistitt, da die Arbeiter wegen der Gefahr eines Einsturzes des Nach barbaufts zu bedenklich waren. — Em Morgen des 2. März zwischen 9 und 10 Uhr vörte man aus den Trümmern in der Judengasse erneute Hüllferufe. Mit doppelten Kräften wurde die Arbeit gefördert und endlich die Frau des Hausbesitzers Schäfer lebendig und unverletzt aus dem Keller bervor— gezogen. Die e war die 27 Stunden hindurch dis zum Obertörper in Schut und Schlamm vergraben, Kopf und Schultern waten frei geblieben; sie war voll⸗ ständig bei Bewußtstin und konnte mit ihren Töchtern sprechen. Auch sie verlangte dringend nach Wasser. Man hüllte sie in warme Decken ein und verbrachte. sie-sofort in das Bürgerbospiiel. Einer der Gelödteten, der Frau eines entlassenen Gasarbeltlers und Mutter von 5 Kin⸗ dern, war auf besondere Verwendung eines hiesigen An⸗ walis die Aufenthaltserlaubniß(sie war in ihr Heimaths⸗ dorf gewiesen) noch länger ertheilt worden. Ste hatte dies am Donnerstag erfahren und kam des Abends ge— lröstet nach Haufe. Andern Morgens ward sie mit 4 ihrer Kinder als Leiche hervorgezogen. Wie man uns miitheilt, wird von den Bewohnern des Hauses Niemand vermißt. Die Namen der- Umgekommenen sind: 1) Konrad Knauff, Kohlenträger,)) Chr. Knauff, Todtengräber, 3) dessen Kind, 4) Frau Berge, 5—8) deren 4 Kinder, 9) Frau Mahler, 10) deren Kind, 11) Commis Rosen⸗ hal und 12) Kreß(Kind). Darmstadt. Profissor Semper hat bereits Ent— würfe für den Neubau des hiesigen Theaters vorgelegt, welche eine Erweiterung auf der Nordseite und zwei seit⸗ liche Anbauten bedingen würden. Am letztvergangenen Donnerstag hatte der berühmte Architekt Audienz bei dem Großherzog, um demselben nähere Erläuterungen zu seinen Plänen zu geben. Von der Bergstraße. In Weinheim ist, wie ver— schiedene Blätter melden, ein schweres Verbrechen entdeckt worden. Es lebt nämlich eine alte Jüdin aus Worms mii ihrer Tochter schon lange Jahre dort, die ihre regel⸗ mäßige Unterstützung von ihren Verwandten bezog. Die Tochter, ungefähr 26 Jahre alt, früher ein sehr hübsches Mädchen, wurde schon mehrere Jahre von ihrer Mutter in einer Kammer geheim gehalten, bis der Polizei davon Anzeige gemacht wurde. Man fand sie in nacktem Zu- ftande von Koth umgeben auf einem verfaulten Strob— liger ohne Decke. Sie konnte weder gehen noch sprechen und wurde zur Pflege ins Hospital verbracht. In Landshut ist ein beklagenswerthes Opfer stan⸗ zösischen Nationalhasses vor einigen Tagen dei seinen dort lebenden Angehörigen eingetroffen, nämlich der frühere Soldat beim königl. Leibregiment, Johann Weinmaier. Derselbe machte bis zum 2. December 1870, wo er vor Orleans zwei Verwundungen erhielt, alle Schlachten des glorreichen ersten Armeecorps mit und trat nach abge⸗ schlossenem Frieden, nachdem seine Wunden vollständig geheilt waren, wohlbehalten den Heimmarsch an. Am 3. August kam er mit seiner Abtheilung nach Saarburg in's Standquartier, woselbst er sich am 7. August Abends badete. Kaum war er aus dem Flüßchen heraus und wollte sich wieder in seine Kleidung werfen, als zwei Bauern mit dem Rufe auf ihn zugestürzt kamen:„das ist ein bayerischer— todt muß er werden der Hund!“ und ibn überwältigten. Als er auf dem Boden lag, zog einer der Schufte sein Messer und schnitt dem Unglück⸗ lichen die Kehle durch. Weit und breit war kein Mensch zu erblicken. Beide Strolche schleppten nun den Sol⸗ daten, welchen sie in Folge der gräßlichen Verwundung 5 tobt hielten, in ein Gebüsch, woselbst er, ohne einen aut von sich geben zu können, zwei Tage in seinem Blule liegen blieb. Nach dieser Zeit entdeckte ihn ein alter Bauer, welcher sofort in Saarburg Anzeige machte. Darauf wurde der Unglückliche in's Spital verbracht, wo es einigen braunschweigischen Aerzten gelang, das Wun⸗ derwerk seiner Rettung und Heilung zu vollbringen. Der Bedauernswerthe hätte indeß den Tod vorgezogen, da er nunmehr nur aus einem in ben Hals eingesetzten silbernen Rohr Athem schöpfen kann. Von Saarburg wurde der Kranke nach München geschafft, woselbst im Müller'schen Spital seine Hetlung vollendet wurde. Das arme Opfer verabscheuungswürdiger Bestialität macht einen erschüttern⸗ den Eindruck. Abgesehen von den Beschwerden beim Athemschöpfsen, wodurch ihm jede etwas anstrengende Bewegung untersagt ist, kann der Arme keinen Laut von sich geben, kann Speisen nur im fast flüssigen Zustand zu sich nehmen, und bedarf einer unausgesetzten sorg⸗ samen Pflege. Zu alledem noch ist der Unglückliche ohne alles Vermögen und nur auf die magere Pension von monatlich 20 fl. angewiesen, mit welcher er seilne Pflege und seinen ganzen Unterhalt bestreiten oll. f Köln. In unserer Nähe ist eine Dynamit⸗ und Lithofracteur Fabrik(von Max v. Förster) gegründet, welche nach den zuverlässigsten Mittheilungen einen Stoff fabricirt, der nicht nur die 5— fache Kraft des Pulvers besitzt und sicher explodirt, sondern auch gefahrlos zu hand⸗ haben, transportiren und aufzubewahren ist— Verloosungen. Karlsrube, 29. Febr. Bei der beuligen Ziehung der badischen 35 fl.⸗Loose wurden folgende Serten gezogen: 625 5502 4145 3684 6527 4875 5720 4411 3614 662 7819 1152 6356 5421 4838 6557 5386 7853 2327 3513 38703 3290 2659 2198 385 5328 6441 3744 5228 2123 5220 6323 5432 5214 4227 7841 304 3909 4825 7266 3478 1805 5297 976 428 630 1118 7492 4529 5542 1368 3425 3655 4093 7555 7656 354 742 2134 7158 137 4970 1140 6524 4129 4322 6348 684 3005 5966 2280 6565 1897 689 174 2995 5035 5063 6620 4273. München, 1. März. Bei der heute statigefundenen Serienziebung der bapertschen 100 fl.⸗Loese vom Jahre 1866 wurden folgende Serien gezogen: Serien Nr. 3177 1548 826 729 2422 1143 169 2344 2073 1858 1451 1243 1014 376 2853 587 686 461 2556 361 2456 1327 3135 1710 9412121 1530 249 1202 2220 1554 2721 203 810 267 1609 3096 1996 1565 1186 2552 2270 901 368 185 143 3157. Meininger 7 fl.⸗Loose. Ziebung am 1. März. Serie 217 930 1339 3031 2986 3042 3113 3364 3516 3610 5008 5224 5434 5507 5713 6334 7303 7701 Wien, 1. März. Bei der heutigen Zlebung der 186 4er Loose fielen der Hauptgewinn von 200000 fl. auf Serie 3742 Nr. 89; 56.000 fl. auf Serie 2423 Nr. 45; 15,000 fl. auf Serie. 1614 Nr. 30; 10.000 fl. auf Serie 2828 Nr. 35. Es wurden ferner folgende Serien gezogen: 443 689 1094 3683. Holz⸗Versteigerung. 582 Donnerstag den 7. Marz wird in den Fresberrlich v. Franckenstein'schen Walddistrikten„Magazin“ und „Rabenness⸗ nachverzeichnetes Durchsorstungs holy ver⸗ steigert⸗ N 524 Raummeler Bucten⸗Prügelbolz. 5 5 ichen ·* 23 5 A open⸗ 4 16400 Wellen Buchen⸗Reisholz, 375„ Eichen⸗ 67 1575„ Aspen⸗ und Nadel⸗Reisholz, 9 Eichen ⸗ Stangen mit 0,54 Cubikmeter Inhalt, 57 Nadelholz⸗Stangen mit 0.64„* Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Distrikt Magazin zu nächst dem Viehtrieb. Ockstadt den 28. Februar 1872. Der Freiherrlich pon Franckenstein'sche Obersörster Bekanntma ch 0 611 Freitag den 8. März, Vormittags 9 Uhr, werden auf hlesiger Ratbsftube folgende, zum Nachlasse des Poltzeidieners Philipp Günther dahter gehörende Immobilien: Flur. Nr. Ruth. 1. 305.— Hofraithe im Ort, VIII. 368. 37% Acker über der Wehrbach, erbvertheilungshalber verfteigert. Zauerbach b. Fr. den 28. Februar 1872. Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach b. Fr. DPelfri. Arbeits- Versteigerung. 646 Freitag den 8. d. M., Vormittags 10 Ubr, soll auf dem Bͤrgermeisterei⸗Bureau zu Ober-Florfladt eine gußeiserne Wasserpumpe und zufällige Zimmer- und Maurerarbeit an den Wentgstnehmenven in Accord ge— geben werden. Ober⸗Florstadt am 3. März 1872. Großherzogliche Bürgermelsteret Ober- Florstadt. Eine Scheuer steht auf den Abbruch zu verkaufen bel J. H. Gemmecker. 636 Nieder⸗Hlor fad. N 129 toi* Holz⸗Versteigerung. 647 Montag den 11. März soll in den Förflich Solms Lichischen Walddiftrikten„Langberg“,„Häuser⸗ berg und„Westphälisch Eck“ nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Scheltbolz. Prügelholz. Stockholz. Reisbolz. Raum meter. Wellen. Buchen⸗ 138 120 105 2900 Eichen⸗— 20 18 470 Nadelhol!⸗— 18 42 2420 Ferner: 67 Eichen⸗Stämme von 17—51 Centimeter Durch messer und 4— 12 Meter Länge mit 35,27 Cub ikmeter, 92 Fichten⸗ und Kiefern⸗Stämme von 15—37 Centt⸗ meter Durchmesser und 4— 20 Meter Länge mit 35,83 Cubikmeter, 1753 Nadel- Stangen ven 3—14 Centimeter Durch⸗ messer und 4— 15 Meter Länge mit 76,62 Cubik— meter Inhalt, darunter etwa 800 Bohnen— flangen. Zusammenkunft Morgens präcis 9 Uhr auf dem Mühlweg im Langberg am Mühlsachser Feld. Lich am 3. Marz 1872. Der Fürstliche Oberförster Wimme nauer. Bekanntmachung. 631 Donnerstag den 7. d. M., des Vormittags 10 Ubr, soll ein der Gemeinde gebötender Faselochs, welcher zum Schlachten sich elgnet, öffentlich in biesigem Rath; hause versfeigert werden. 8 Dorheim den 2. März 1872. Großherzogliche Bürgermetsterel Dorbeim. Re u ß. Bekannt mach une 633 Die heute in hiesigem Stadtwalde, Distrtkt Sumpf und Raut, abgebaltene Holzversteigerung ift genehmigt worden. Dies wund mit dem Anfügen andurch ver— offentlicht, daß die Abfuhrtage auf Montag, Mitwoch und Freitag von 7 bis 12 Übr Mittags begimmt find alt= U 5 Holz-Versteigerung. 628 Montag den 11. März, Vormittags 10 Uhr an⸗ fangend, werden in dem Michelbacher Gemeindewald folgende Dolzsortimente öffentlich versteigert, als: Distritt Leimenkaut. 5 Fichten⸗Stämme von 0,65 Festmeler, 60 desgleichen Stangen J. Klasse, 132*** 7 Distrikt Etchen⸗- und Bucher bard!. 61 Eichen⸗Stämme von 87 Festmeter, 127 Raummeter Eichen⸗Klafterhoh, 94 5 Erdsflöͤcke, 1950 Eichen- Wellen. Anfang Distrikt Leimenkaut. Michelbach(Amt Usingen) den 29. Februar 1872. Der Bürgermester F Jagd- Verpachtung. 632 Die der Gemeinde dahier in hiefiger Gemarkung zu flebende Jagd, ausübdar auf circa 4000 hessischen Morgen, wird Mittwoch den 13. d. M., des Nach⸗ mittags 1 Uhr, auf biesigem Rathbause verpachtet. Nieder⸗Wönlstadt den 2. März 1872. Großherzogliche Nn Nieder⸗Wöllstadt 1584. Holz-Versteigerung. 640 Freitag den 8. März, Vormittags 10 Ubr, sollen in dem Privatwald Eichberg neben dem Frauenwald oderhald Nieder Mörlen 4375 Stück ODurchforstungs⸗ wellen durch den Unterzeichneten verstelgert werden. Zahlungstermin 1. September 1872. Nieder- Mörlen den 2. März 1872. Für den Vorstand: Großberzogticher Bürgermetster Md d o. Faselochs- Versteigerung. 644 Mittwoch den 13. März d. J., Mittags 12 Ubr, soll auf dem Bürecgu dee Unterzeichneten ein der Ge— meinde zustebender schwerer Faseloches an den Meist⸗ und das Holz bis zum 1. k. M. abgefahren sein muß.] bietenden gegen Baarzahlung versleigert werden. Bad Nauheim am 1. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisteren Bad-Raubeim. Schutt. Nleder⸗Mörlen den 2. Marz 1872 Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder⸗Mörlen. Mö d s. r ͤ 0000000000— Vorlesungen im Saale der drei Schwerter. 644 Dienstag den 5. März kann eingetretener Verhinderung wegen keine Vorlesung stattfinden. 612 Eingetretener Trauer halber ist mein Friedberg den 4. März 1872. Mayer J. Hirsch. Baumaterial⸗Lieferung. 630 Nächsten Dienstag den 5. März, Vormittags 10 Uhr, wird dahier die Lieferung von 70 Cubikmeter Basaltmauerstelnen und 25000 Stück Russensteinen öffentlich an die Mindestfordernden vergeben. Grube Weckes heim am 1. März 1872. Fürstliche Bergverwaltung. Kröber. Bekanntmachung. 627 Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß in Folge Beschlusses des Gemeindevorstandes und in Abänderung der Jahrmarkt Ordnung vom 1. September 1858 inskünftige die in hiesiger Stadt auf den 1. Mai, 25. Juli und 24. August jeden Jahres abzuhaltenden Jahrmärkte in die Altstadt, dagegen die auf den 12. März, 29. September und 21. Dezember fallenden Märkte in die Neustadt verlegt worden sind. Demgemäß wird zuerst der nächste Gregoriusmarkt(12. und 13. März c.) in der Neu⸗ Stadt, Louisenstraße, abgehalten werden. Homburg v. d. H. den 28. Februar 1872. Husten der Kinder, Keuchhusten. Bügermeister⸗Amt: Schleußner. 336 Augenblickliche Heilung durch Anwendung des antispasmodischen Sprups von Oscar Desaga, Apotheker und Chemiker in Straßdurg i. E.— Dieses ausgezeichnete Präparat, über dessen Vortrefflich⸗ keit Tausende von Attesten vorliegen, hat officlell in den bedeutendsten Kinderkliniken Frankreichs Ein⸗ gang gefunden. Preis der Flasche 56 kr. ist 16 Sgr. nebst Gebrauchsarweisung. General⸗Depöt für Deulschland in Worms a. Rh. bei Herrn Gg. Chr. Goll. Depöt für Friedberg del E. Görtz, Apotbeker. ——— 2 Paar 7 7. 11 7 97 7 42“ sowie eine gebrauchte Hobeldank hat billig abzugeben Feusterläden, 622 7 Paar ganz neue 8“ D. hoch und 42“ breit, 7 Fr. Rodaug. wald Burgwald, Schlag IV., Versteigerung von Dreschmaschinen⸗ Theilen. 639 Dienstag den 19. März 1. J., des Morgens 9 Uhr anfangend, sollen die Theile von der der biestgen Dampf-⸗Dreschmaschine⸗Gesellschaft verbrannten Dresch maschine als: 1450 Pfund Schmiedeisen, 267 Pfund Schrauben, 52 Pfund Messing, mehrete Centner Gußeisen, 12 Stück große und kleine Riemenscheiben, 9 Stück kleine und 2 Stück große Riemen, 1 Winde, 1 Schraubffock und verschiedenes Werkzeug öffentlich meiftbtetend versteigert werden. Auch steht die 8 bis 10pferdekräftige fahrbare Loco⸗ mobile zum Verkaufe bereit. Laubach am 29. Februar 1872. Großherzogliches Ortsgericht Laubach. Riffe r. Holz ⸗-Versteigerung. 633 Montag den 11. d. M. werden in dem Oomanigl⸗ don Motgens 9 Uhr an 28 Raummeter Birken Prügelholz, 3625 Stück Buchen Wellen, 6532„ Birken, Eichen⸗Wellen, 905„ Aaepen⸗Wellen, 8 Läste Allerleiholz, 5 Stück Eichen Stämme und 1 Stück Birken⸗ Stammhelz von 16— 28 Centimeter Dutrch⸗ messer und 4— 6 Meter Länge, versteigert. Ober⸗Rosbach den 2. Februar 1872. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. Strack Jam qodos uu gn 9 usinpziag nt og nba un 440 1 u ohen un enen cen cee un uebi mu 8 daha eee * 5 Versteigerung. 607 Freitag den 8. März, Morgens 10 Uhr, läßt Karl Kunkel in Rockenberg gegen Baarzablung versteigern: 1) 2 bochträchtige Kühe(Rotbscheck), 2) 1 Wagen(mit Oelfarbe angestrichen und zum Bespannen mit 1 Pferd oder 2 Kühen ein⸗ gerichtet), g 3) 2 Pflüge, 4) 1 Egge und sonflige Oekonomiegeräthe. Rindviehpulver. 115 Bei Verf opfung, Abmagerung und Mangel an Freßluff, bei blauer und dünner Milch, sowie desonders zur Verhütung des Milchsiebers wird dieses Pulver mit sehr gutem Erfolge angewendet. Das Vieh bekommt dadurch tin besseres Ausseben und die Milch wird reicher an Butter. Ein Pfundpacket mit Gebrauchs anwelsung 30 kr. Butterpulver verkürzt die Zeit des Butterus von Stunden auf Minuten, macht die Butter sester und schmackhafter und verhladert das rasche Ranzigwerden detselben. Eln Pfundpacket, ausreichend für reichlich 1000 Maaß Milch 30 r., balde Packete 15 kr. Stets votrräthig dei J. A. Windecker in Friedberg. 645 Das Neueste in Herrenbinden, Glacé-Handschuhen, Baumwoll. Unterjacken, sowfe Hosenträger in großer Auswahl bei Hermann Bechstein in Friedberg, 70 Brettestraße 70. Bekanntmachung. 629 Das Markt- und Verloosungs⸗Comsté in Offen⸗ 5 bach hat mer für die Provinz Oberhessen die Haupt Agentur der Offenbacher Viebmarkts⸗Loose, per Stück 30 kr., bertragen und erhalten die Wiederverkäufer angemessenen Rabatt. Vilbel im Februar 1872. Wilh. Kullmann. ee 0 Mühlsteine 7 263 Friedr. Holl in Worms. 148 571. Mein in Friedberg an der breiten Straße gelegenes a u s, worin seit Jabren eine bedeutende Wirthschaft, Metzgerel und Bierbrauerei betrieben wurde, fleht zu verpachten], oder zu verkaufen. Nähere Auskunst ertheilt Georg Hieronimus. Frlebberg. Hart. Walz J. Wittwe. 589 Ein N 787 t ere gutes Tafel 15 Clavier Mehle, Näheres bei der Expedition d. Bl. * 648 Bet der morgen flattfiadenden Versteigerung der Gegenffsände des C. F. Walz kommt auch ein Billard zum Ausgebot. Hartmann Walz II. Wittwe. NRussensteine. 634 Zur Anfertigung von 600,000 Russensteinen wird ein zuverlässiger Brenner gesucht. Frtedbera. 6 A. Bender. Universal-Beinigungs⸗Salz. 123 Von allen Aerzten als das einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung,, Aufftoßen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magen⸗ beschwerden in ½, ½, ½ Pfund Original- Packeten mit Gebrauchsanweisung à 30, 18 und 9 kt. nur allein ächt und direkt bezogen von J. A. Windecker in 5 400 Felgen 300 635 hat zu verkaufen Johs. Müller, Wagnermeister, Rupperisburg, ½ Stunde von der Station Hungen. Amerikan. Schweineschmalz, blüthweiße, reine unversälschte Naturwaare, in Kübeln von 25 Pfund, 3 22 Kreuzer pr. Pfund, versendet Friedrich Bender, Landesprodukthandlung, Frankfurt a. M Apfel und Birnen, 275 Zwetschen, Mirabellen. Pflaumen zu 30, 36, 24 kr. per Stück, 50 fl. per 100 Stück. Aepfelpflanzungen für Gemeinden werden unter Garantie übernommen. „Rosen“, boch, halbhoch und niederstämmig ver Stück 36, 30, 24 kr., per 100 Stück 40 fl. Baumschule von Gebr. Schultheis, Steinfurth bei Bad⸗ Nauheim. Bestes amerikanisches Schweineschmalz! 525 in Originalfässern von eirca 3 Centnern, à fl. 22. per Centner, ist angekommen bet 5 5²⁵ Wilh. Fertsch.— Hosenträger 503 billigst bei K. Friedrich neben der Pos, 7* 1 Ein junger Mann 497 aus anständiger Familte, mit den nötbigen Schul⸗ kenntnissen versehen, wird per 1. April als Lehrling auf unser Comptoir gesucht. 5 Friedberg. Gürth& Seibert. Codezanzeige und Danksagung. 637 Verwandten und Freunden die traurige Mit⸗ theilung, daß unsere liebe Mutter und Schwieger⸗ mutter Frau Christiane Eckert. geb. Herrlich, Mittwoch den 28. Februar, Mittags 1 Uhr, nach längerem schweren Leiden sauft dem Herrn ent⸗ schla fen ist. 5 ö Gleichzeitig sagen wir allen Denjenigen, welche die Dahingeschiedene zur letzten Ruhestätte begleitet haben, unseren tief gefühlten Dank. Um slille Theilnahme bitten Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. Todesanzeige. 643 Dem Allmächtigen bat es gefallen, unsere tn nigstgelieble Frau, Mutler und Schpester 8 Jobhangette Nohmann, geb. Gerster, am 3. März, Abends 8 Uhr, nach dreitägigem Krankenlager in ein besseres Jenssits abzurufen. um stille Theilnahme bitten Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. 5 Die Beerdigung findet Dieustag Mittag um 8 3 Uhe statt. Berantw. Rebaet.: Hermann Schimpff, Druck und Verlag von Bindernagel& Schichpef. Geschäft die ganze Woche bindurch geschlossen. Ordni der 5 Sie Wiese längst. noch 1 2 grund.