trete ge zu . [ler, „t: d Nru its Aeli date 40 der pen z ln de bethebe do dotzel, lire odienst * pes teln. in steinen r elbtenzetti 0 tüder Beck derbech 6. N. nachglilt, een biin! org Groß ben zer lt Parte 401 ven N iu . cke, 1872. Donnerstag den 4. Juli. N 77. Oherhessischer Anzeiger. Friedberger Intelligenzblatt. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dlenstag, Donnerstag und Samstatz Mit dem 1. Juli begann ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Exlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und semerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, andwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours-Berichte, Verloosungen von Staats papieren und locale Lotizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs⸗Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, mäthsel, Bilderräthsel ꝛc. Das Abonnement beträgt bei der Verlags⸗Expedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Pest bezogen jedoch viertel⸗ ährlich 47 kr. mit Bringerlohn. Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 3 kr. berechnet, bei Tabellen- und Ziffersatz mit 8 kr. der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. 1— brechung eintritt. drücklich Abbestellung erfolgt. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das zweite Halbjahr zusenden, wenn nicht aus- Die Redaction. Amtlicher Theil. betreffend: Die Versehung von direct nach Metz einbeorderten Mannschaften des Beurlaubtenstandes mit Fahrgeld zur Bezahlung von Eisenbahn⸗Billets. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeistereien des Kreises. Unter Couvert wird Ihnen das in obigem Betreffe erfolgte Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 22. d. Mis. ur Nr. M. d. J. 7615, Amtsblatt Nr. 19, in zwei Exemplaren mit dem Auftrage zugesendet, das eine Exemplar dem Gemeinde-Einnehmer ar Nachachtung zuzustellen und das andere bei Ihren Akten aufzubewahren und sich ebenfalls darnach zu bemessen detreffend: Die Erhöhung des Kosigeldes der Hebammenschülerinnen in den Entbindungsanstalten zu Mainz und Gießen. Friedberg den 1. Juli 1872. Trapp. Friedberg den 1. Juli 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die in obigem Betreffe erfolgte Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 21. Juni d. J. zur Nr. M. d. J. 7285, Amtsblatt Nr. 18, theilen wir Ihnen nachstehend zur Nachricht und Veröffentlichung hierdurch mit. Ter a p p. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Wir lassen Ihnen die im Abdruck nachstehende, den Großherzoglichen Provinzial Directionen Oberhessen und Rheinhessen heute zu— segangene Verfügung unter dem Auftrage zur Nachricht zugehen, für Veröffentlichung derselben in Ihren Kreisen das weiter Erforderliche u veranlassen. von Bechtold. ꝛc. ꝛc. an die Großherzoglichen Provinzial-Directionen Oberhessen und Rheinhessen. Aus Anlaß der fortwährenden Theuerung der nothwendigsten Lebensbedürfnisse, haben wir auf Ihren Antrag das in unserem Amts— hatt Nr. 22 1864 festgesetzte Kostgeld a) für auf Kosten der Gemeinden im Unterricht befindliche Hebammenschülerinnen von 66 fl. auf 82 fl. und b) für Hebammenschüulerinnen, welche auf eigene Kosten die Anstalt besuchen, von 90 fl. auf 106 fl. höht und zwar in der Weise, daß das erhöhte Kostgeld a) für die Entbindungsanstalt zu Gießen vom 1. August l. J an und 5. b) für die Entbindungsanstalt zu Mainz vom 1. September J. J an in Ansatz zu bringen ist. Sie wollen sich hiernach bemessen und die Directionen der Entbindungsanstalten mit den entsprechenden Weisungen versehen. Rauten busch. betreffend: Die Gehaltsverhältnisse der Feldschützen des Kreises Friedberg. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg u die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Beienheim, Friedberg, Hausen, Ilbenstadt, Langenhain, Münzenberg, Nieder- Rosbach, Nieder-Weisel, Ober-Wöllstadt, Ockstadt, Staden. Wir wollen der Erledigung unserer Auflage vom 22. v. M., Oberhessischer Anzeiger Nr. 73, binnen 3 Tagen entgegensehen. säumige würden Ordnungsstrafe zu erleiden haben. Friedberg am 2. Juli 1872. ie en Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- umgsblatt Nr. 30 enthält: 5 I. Bekanntmachung Großh. Mintsteriums des Innern, i Präclusiofrist für die Anmeldung von Ansprüchen u Vergütung von Kriegsleistungen betr. Dieselbe lautet: nuch dem Erlasse des Reichskanzlers vom 27. Juni 1871, eicher durch die Bekanntmachung der Großherzoglichen nisterien des Innern und des Kriegs vom 7. Juli 1871, „ Demobilisi ung betreffend(Regierungsblatt Seile 270), „öffentlichen Kenntniß gebracht worden, ist das Gesetz em 11. Mai 1851, bie Kriegsleistungen und deren Ver⸗ ung betreffend(Reglerungsblatt vom Jahre 1868 güte 928) mit dem 1. Juli 1871 allgemein außer Kraft weten.— Auf Grund des 6. 21 des gedachten Gesetzes om 11. Mai 1851 werden beshalb biejenigen, welche soch Ansprüche auf Vergütung von Kriegsleistungen, die von ihnen in dem Kriege gegen Frankreich während des Zeitraums vom 16. Juli 1870 bis 1. Juli 1871 bewirkt worden sind, erheben zu können glauben, hiermit aufge⸗ fordert, diese Ansprüche, insoweit es nicht beretts geschehen ist, mit den nöthigen Beschelnigungen versehen, innerhalb dreier Monate, vom 1. Juli 1872 an gerechnet, also spätestens bis zum 30. September 1872 bei dem Kreis- amte ihres Wohnorts anzumelden. Alle Ansprüche der fraglichen Art, welche bis dahln nicht angemeldet worden sind, werden von jeder Befriedigung ausgeschlossen. II. Bekanntmachung Großberzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Vernichtung von eingezogenen Grund renlenscheinen betressend. III. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die zur Ausfertigung von Uebergangs— scheinen bei der Versendung übergangssteuerpflichtiger Gegtzenstände ermächtigten Stellen betressend. IV. u. V. Uebersicht der für das Jahr 1872 genehmig— ten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse in den is raelitischen Religionsgemeinden der Kreise Oppenheim und Mainz. VI. u. VII. Uebersicht der für das Jahr 1872 ge⸗ nehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communal⸗Be⸗ dürfnisse in den Gemeinden der Kreise Büdingen und Heppenheim.. VIII. Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 13. Mai dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Hahn, Ludwig Rau, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrist:„Für lang⸗ jährige treue Dienste“, am 14. Mai dem Consul in Pari, August Ewald, das Ritterkreuz 1. Classe des Ludewigs⸗ Ordens, und am 30. Mai dem Distriklseinnehmer der Distriktseinnehmerei Heppenheim, Georg Wilhelm Kiefer, mit Rücksicht auf seine fünszigjährigen treuen Dienste das Ritterkreuz 2. Classe des Verdlensikreuzes Philipps des Großmüthigen zu verleihen.(Schluß solgt.) r —————— 5 Darmstadt. Der König von Würtemberg hat für Verdienste im Sanitätswesen während des Krieges von 1870/71 nachverzeichneten Großher; zoglichen Staatsangehörigen den Olga⸗Orden zu verleihen geruht: Den Herren J. B. Dörr, Leonhard Heyl, Cornelius Wilbelm Heyl, Ober⸗ lieutenant Jaide, Friedrich Schön, Oberstabs arzt Dr. Wevland, sämmtlich in Worms, Fräulein Adelbeid Becker in Bessungen, Frau Bogen, geb. Jungblut, in Worms, Frau Bürger- meister Brück daselbst, Fräulein Gertrud Cursch⸗ mann in Alzey, Frau Dr. Kroll in Oppenheim, Fräulein Helene Lohr in Dilgesheim, Frau Wil“ helmine Rasor in Worms, Frau Elise Wolf, geb. Möllinger, in Pfeddersheim. 5 — Der Cassationsbof verhandelte am 1. d. über die bekannte Blum'sche Angelegenheit. Dr. Hans Blum war, wie berichtet, als Redacteur der in Leipzig erscheinenden„Grenzboten“ wegen Beleidigung der Herren v. Dalwigk und geh. Staatsrath Frank in erster Instanz zu 200 Thlr. Geldbuße verurtheilt, von dem hiesigen Hofgericht aber wegen mangelnder Competenz der hessischen Gerichte freigesprochen worden. Die Oberstaatsanwaltschaft erhob hierauf das Rechtsmittel der Nichtigkeitsbeschwerde, dem der böchste Gerichtshof auch beipflichtete und das freisprechende Erkenntniß nach längerer Berathung aufhob, die materielle Entscheidung aber unter Feststellung als zu Recht bestehender Wahrheit, daß die Competenz der angerufenen hessischen Ge— richte begründet sei, an das Hofgericht zurückwies. — Den Ständen sind Vorlagen des Ministeriums in Betreff der Verschmelzung der Gemeinde-Umlagen zweiter und dritter Classe, sowie Betheiligung der Ausmärker bei Aufstellung der Gemeindevoran- schläge gemacht worden. — Das Programm der Generalversammlung des Vereins für Volksbildung ist Fol⸗ gendes: Am 6. Nachmittags Sitzung des Central Comites, Abends 7 Uhr Vorversammlung und Begrüßung der Gäste im„Darmstädter Hof“. Am 7. Vormittags 9 Uhr Beginn der General— Versammlung in der Freimaurerloge, Nachmittags 5 Uhr Festessen in der„Traube“. Am 8. Fort⸗ setzung der Verhandlungen, gemeinschaftlicher Spa— ziergang.— Für den 9. ist ein gemeinschaftlicher Ausflug in die Bergstraße projectirt. * Bad⸗ Nauheim. Garteninspector H. Sies mayer in Beckenbeim wurde bei Gelegenheit der Eröffnung der Rosen⸗-Ausstellung dahier von S. K. Hoheit dem Großberzog, welcher der Eröffnung in Person beiwohnte, in Berücksichtigung seiner langjährigen und verdienstvollen Administration der Kur- Anlagen daselbst zum großherzoglich⸗ hessischen Hofgarten- Ingenieur ernannt. Gießen. Am Montag fand dahier die von etwa 500 bis 600 Mitgliedern besuchte General- versammlung des hessischen Landeslehrergereins statt. Dei Verein zählt 1458 Mitglieder und hatte im letzten Jahre 250 fl. Reinertrag. Berlin. Mit den von hiesigen Blättern in den letzten Tagen gebrachten Angaben über den abge— schlossenen und beiderseits unterzeichneten deutsch⸗ französischen Vertrag bezüglich Zahlung der drei Milliarden und Räumung des französischen Gebiets stimmen die in der„Indep. belge“ enthaltenen detaillirten Mittbeilungen im Wesentlichen überein. Nach denselben besteht der Vertrag aus neun Ar— tikeln. Der erste bestimmt, daß eine halbe Mil liarde innerhalb 2 Monaten nach stattgehabter Ratificirung bezahlt sein muß. Die zweite halbe Milliarde ist bis zum 1. Februar 1873, die nächste Milliarde ist bis zum 1. März 1874 und endlich die letzte Milliarde bis zum 1. März 1875 zu entrichten. Frankreich hat also eine Verlängerung des Endtermines für Zahlung seiner Kriegscontri bution von einem Jahre zugestanden erhalten. Es ist der französischen Regierung ferner gestattet, die oben angegebenen Termine zu anticipiren, also vor Ablauf derselben Zahlung zu leisten; ebenso kann die Regierung Theilzahlungen von im Minimum 100 Millionen machen. Weitere Artikel des Ver⸗ tragsentwurfs beziehen sich auf die Spezialitäten der Zahlung sowie auf die Art und Weise, in welcher die Evacuirung stattfinden soll. Dit Departements Marne und Haute Marne werden vierzehn Tage nach Zahlung der ersten halben Milliarde, Ardennen und Vogesen vierzehn Tage nach Zahlung der zweiten Milliarde geräumt werden; die Evacuirung der letzten zwei Departements (Meurthe und Meuse), sowie der Feste Belfort findet eist statt, nachdem die letzte Milliarde nebst sämmtlichen Zinsen entrichtet sein wird. Nach Zahlung von 2 Milliarden ist es Frankreich an⸗ heimgestellt, finanzielle Garantien zu gewähren, welche es der deutschen Regierung frei steht als Ersatz für die territoriale Garantie zu acceptiren. Die Verzinsung mit 5 pCt. hört im Verhältniß zu den geleisteten Zahlungen auf. Der Artikel 6 des Vertrages gab Anlaß zu längeren Verhand- lungen. Derselbe bezieht sich auf den Unterhalt und die Stärke der Occupationsarmee. Nach diesem Artikel behält Deutschland das Recht sämmtliche 50,000 Mann, welche jetzt in Frankreich stehen, bis zur Zahlung der letzten Milliarde dort zu be ⸗ lassen Wie indeß der hier citirte Coxxespondent der„Indep. belge“ wissen will, habe der deutsche Botschafter erklärt, daß seine Regierung sehr wahr— scheinlich die Occupationsarmee nach und nach verringern werde. Die im Verhältniß zu den ge— leisteten Zahlungen geräumten Departements bleiben solange neutral bis das gesammte französische Ge⸗ biet von den deutschen Truppen verlassen sein wird; Frankreich wird in denselben weder Befestigungs⸗ arbeiten vornehmen, noch andere Truppen, als die zur Erhaltung der Ordnung unbedingt nöthigen Garnisonen halten können. Sollte Frankreich seinen Verpflichtungen nicht pünktlich nachkommen, so hat die deutsche Regierung das Recht, die geräumten Departements auf's neue zu besetzen. — Vor einigen Tagen ist, wie der„Spen. Zeitung“ mitgetheilt wird, die Ordre zur Aug mentation der Artillerie unterzeichnet worden, und zwar derart, daß künftig jedes Armeecorps zwei Artillerie⸗Regimenter haben wird. Dadurch dürfte eine Gleichstellung unserer Artilleriestärke mit der französischen erzielt werden. — Es wird bestätigt, daß der Generalpost⸗ director Stephan bei seiner jüngsten Anwesenheit in Moekau für das Zustandekommen eines euro päischen Postcongresss unter Einführung eines Welt⸗Portos thätig gewesen ist. Seine Be- mühungen sollen Aussicht auf Erfolg haben. Man versichert, daß die Schwierigkeiten, welche wegen des noch bestehenden internen russischen Portos erhoben wurden, nicht beträchtlich genug seien, um das großartige Project zu schädigen. — Wie der„Ostpr. Zeitung“ von mehreren durchreisenden Russen leider unzweifelhaft mitge— theilt wird, ist in den benachbarten russischen Grenzdistricten bereits wieder die Cholera aus- gebrochen. — Ueber die Sitzung des Bundesrathes vom 28. Juni meldet die„Magd. Zeitung“, daß der Antrag des Justiz-Ausschusses wegen Ausführung des Jtsuitengesetzes mit dem Zusatz angenommen wurde,„daß die bestehenden Ordensniederlassungen binnen sechs Monaten aufgehoben werden müssen.“ Dortmund. Die„Westphälische Zeitung“ meldet: Der Strike der Bergleute im Dortmunder Kreise ist als beendigt anzusehen. In einer Ver— sammlung der Bergarbeiter ist fast einstimmig be⸗ schlossen worden, die Arbeit wieder aufzunehmen. Das An- und Einfahren soll von den Arbeit— gebern bei der Schichtdauer mit eingerechnet werden. Auf der Zeche„Westphalia“ sind von 320, auf „Tremonia“ von 290 je 280 Mann zur Morgen- schicht angefahren. Die Ruhe wurde nirgends gestört. Bad⸗ Homburg. Das Bureau des deutschen Reichstages hat auf die mit über tausend Unter⸗ schriften bedeckte Petition von hier in Betreff der Spielbank folgende Antwort ertheilt:„Berlin, 19. Juni 1872. Der deutsche Reichstag hat in der Plenarsitzung vom heutigen Tage, auf Grund des von der Petitions-Commission abgegebenen Votums, den Beschluß gefaßt, über die von Ew. Wohlgeboren und Genossen d. d. Hom⸗ burg v. d. Höhe, 17. Mai, eingereichte Petition, „die Aufhebung der öffentlichen Spielbanken und Gewährung einer Entschädigung für die in Folge des deutsch⸗französischen Krieges erlittenen Verluste betreffend“, in eine weitere Erörterung nicht ein- zutreten, weil, darin kein genügender Grund zu einer Abänderung der betreffenden Reichsgesetz. gebung enthalten ist. Dies wird Ew. Wohlge⸗ boren zur Kenntnißnahme unter Rücksendung der bezeichneten Petition und Bezugnahme auf die Bestimmung des§. 26 der diesseitigen Geschäfts, ordnung milgetheilt, wonach nur diejenigen Petitionen zur weiteren Erörterung im Reichstage gelangen, bei welchen auf solche Erörterung entweder von der Commission oder von 15 Mitgliedern des Reichstags angetragen wird. Die übrigen Herren Mitunterzeichnete wollen Sie hiervon gesälligst in Kenntniß setzen. Happe, Geh. Kanzleirath, Bureau⸗ Director des Deutschen Reichs.“ Metz. Im hiesigen Stadthause fand eine Vorversammlung von Delegirten aus 15 Com- munen des Landkreises Metz statt, um die Maß regeln zu berathen, Derjenigen zu nehmen sind, die durch die Blokade von Metz ihre Ernten verloren haben. Ausland. Schweiz. Bern. Der Nationalrathepräf⸗ dent Brunner ist in Folge eines Fehltritts auf der Treppe seiner Wohnung aus dem dritten Stockwerk herabgestürzt und liegt in einem be⸗ wußtlosen, sehr beunruhigenden Zustande darnieder. — In schweizerischen Blättern liest man fol⸗ gende seltsame Mittheilung aus Brigels. Vom Canton Glarus aus geleitete ein Führer einen fremden stattlichen Herrn, welcher deutsch sprach und Professor in Leipzig sein soll, über den Kistenpaß nach Brigels im bündnerischen Ober— lande. Auf der Höhe des Berges sagte der Fremde mehr als dreißigmal:„Ich will sterben.“ Der Führer hörte plötzlich einen Schuß, und als er sich umwendete, sah er den Fremden als Leiche im Schnee liegen. Er hatte sich mit einer Pistole erschossen. Die Leiche wurde nach Brigels ge— bracht. Man fand bei der Leiche über 50 Zwanzig⸗ Franesstücke, verschiedene Fernrohre und Brillen. Neueren Nachrichten zufolge nannte sich der Fremde im Bade Stachelberg Lindgren, Privatdocent der Rechte an der Universität Leipzig. Frankreich. Paris. Das„Journal Offi⸗ ciel“ promulgirt das Gesetz, betreffend die Steuer auf das Einkommen der beweglichen Werthe. Versailles. Man erwartete, daß der Mi⸗ nister des Aeußern, Graf Remusat, in der Sitzung der Nationalversammlung vom 1. d. den Vertrag mit Deutschland bekannt geben werde. Die Details des Vertrages sind von der„Indep. belge“ im Allgemeinen richtig angegeben. Der Finanzminister, Hr. v. Goulard., wird die Anleihevorlage einbringen. — 1. Juli. Nationalversammlung. Der Mi⸗ nister des Auswärtigen, Remusat, theilt den Ver⸗ trag mit Deutschland mit und sagt: Die Räumung unseres Gebiets hängt nur noch von dem Erfolg der bevorstehenden Anleihe ab, welcher bei der Lebenskraft unseres Credits und der Rückkehr unseres Wohlstandes, zusammenfallend mit dem Frieden Europas und dem Vertrauen, von welchem Europa der Regierung der Republik zahlreiche Beweise gab, nicht zweifelhaft ist. Der Minister verlangt, die Versammlung möge die Vorlage für dringlich eiklären. Dieselbe beschließzt die Dringlichkeit und verweist die Vorlage an die Bureaux, welche darüber berathen werden. Spanien. Madrid. Das Dekret, be⸗ treffend die Auflösung der Cortes, ist veröffentlicht worden. Der Termin der Neuwahlen ist auf den 24. August, der Zusammentritt der aus diesen hervorgegangenen Cortes auf den 15. September festgesetzt. Bad⸗Homburg. Am 26. Juni Abends hat sich ein junger Mann aus Bruchenbrücken dicht vor der Stadt auf die Schienen gelegt und sich überfahren lassen. Der Unglückliche, der zur unzweifelhaften Bekundung seinet selbstmörderischen Absicht eine Anzahl kleiner Steine in Form eines Kreuzes neben sich aufs Banquet gelegt, lebte noch und hatte sogar, trotz furchtbarer Verstümmelung, Bewußtsein und Sprache nicht verloren. Am 27. Jun verstarb er im Krankenhause. Nach dem„Taunusboten“ stand er hier in Diensten und soll in Untersuchung ge⸗ kommen sein, was denn den Versuch des Selbstmords veranlaßt haben möge. * welche im Interesse aller dem Vatbäl, kabtüle file un ih ft vol fal 1 b D. hl ben v ill g daft inen ö Offen caffe Aufm deren die fü den J Wesse kinem Durc und füllt das aufe in d süm ist o . gaben. d. 0 Natter alte tinte Fthltrilt es 3 t n Fübrm er 1 Sergts sagn! will faba . Schi, 78 932 eee 15 des„ Jeurnal Of rehm die Si“ den it ines *Antantt dern: 1 zue Werth. Artett, daß der 4 in ttt Sin 1 t. ten Dam . edeutenden Geldsumme flüchtig geworden. Frankfurt. Sämmtliche Staatsbeamten des Kreises Frankfurt erhielten am 1. d. ihren Gehalt zum ersten Male in der neuen Reichs goldmünze ausbezahlt. Vom Main. Die Behörde macht darauf-aufmerk⸗ sam, daß in neuester Zeit schwach eingesalzene Speckseiten aus Amerika über Bremen in Deutschland importirt und nach einer nachträglichen Räucherung in den Handel ge⸗ Sracht worden sind, in diesen Speckseiten aber bei einer mikroskopischen Untersuchung eine sehr große Anzahl zum Theil noch lebender Trichinen vorgefunden worden sind. Is wird daher vor dem Ankauf und Genuß solchen Specks ewarnt. Hanau. Man hat bier in der Nähe einen kleinen urchäologischen Fund gemacht. Einige Alterthums— teunde stießen bei dem in der Nähe gelegenen Dorf Rückingen kürzlich auf eine Anzahl Urnen, Aschenkrüge, Steine mii dem Zeichen der XXII. römischen Legion. Es ii dadurch wiederum erwiesen, daß dort ein nicht unerheb— liches Skandquartier der Römer war. Die Reste eines Zades wurden früher aufgedeckt und da und dort Funde von Grabstellen gemacht. Darmstadt. Dieser Tage ist eine biesige Frau mit nem jungen Manne, mit welchem sie in einem intimen Zerhäliniß gestanden haben soll, nach Entwendung einer Die Nemesis ollie sie indessen bald erreichen, denn in Bremen brannte un ihr der junge Mann mit dem Gelde durch und ließ de von allen Mitteln entblößt dort sitzen. Die Bremer Zolizei hat die Frau alsbald verhaftet und wird dieselbe etzt bierher verbracht werden. Darmstadt. Dieser Tage wurden hier sechs ge⸗ Ahrliche Berliner Gauner zur Haft gebracht, welche unter en verschiedensten Vorwänden gefälschtes Damastleinen und gefälschte Wollen⸗ und Seidenzeuge verkauften. Ein Förster auf einem einsamen, weit von der Stadt ent⸗ ernten Forsthaus soll allein um 900 fl. geprellt worden sein. Offstein in Rheinhessen. Die in den Gemeinden Offstein, Hohen⸗Sülzen und wohl auch anderwärts ange- pafften Mäuse⸗Erstickungsmaschinen verdienen die volle Lufmerksamkeit von Gemeinden wie Privaten. Durch eren Anschaffung hat man ein sicheres Mittel, sich gegen ie für Erndte- und Herbsterzeugnisse gefährlich erscheinen⸗ zen Mäuse, welche sich in kurzer Zeit in fast fabelhafter Deise vermehren, zu schützen. Diese Maschine besteht aus inem circa 2½ Fuß hohen Cylinder von Eisenblech im Durchmesser von etwa 5 Zoll; unten befindei sich ein Rost und wird das Innere mit Holzkohle, Lederabfällen ꝛc. ge⸗ Ullt und angezündet. Im Deckel ist ein kleines Loch, in (s ein Blasbalg kommt, und nachdem man die Maschine duf ein Mauseloch gestellt, wird der sich entwickelnde Dampf in den Bau getrieben. Nach kaum einer Minute sind mmisiche Mäuse todt. * Nassau. Die Aufstellung der Stein-Statue sst am 30. Juni ohne jeglichen Unfall bewerkstelligt worden. Die Verbringung derselben nach dem Aufstellungsplatze, einem hohen Felsenvorsprung unterhalb der Stammburg der Herren vom Stein, bot große Schwierigkeiten wegen des een und steilen Zuganges, welcher durch die heftigen Regengüsse der letzten Wochen selbst für leichtere Fuhrwerke schwer passirbar war. Die Einweihung des Denkmals findet am 9. Juli statt und erwartet man zu dieser Feier den deutschen Kaiser und die Kaiserin, den Kronprinzen, sowie eine große Zabl Festtheilnehmer aus allen deutschen Gauen, wenngleich außer den offleiell Geladenen nur eine geringe Anzahl Gäste auf dem kleinen Raume in der Nähe des Monumentes wird Platz finden können. a 0 Ningethal bei Mitweiba. Am Abend des 25. Juni brannte die in der Nähe der Kirche stebende Luther⸗Linde ab, unter deren Zweigen einst Dr. Luther, weil ihm im nahen Mitweida das öffentliche. Auftreten nicht gestattet wurde und die hiesige kleine Kirche die anwesende Menschen— menge nicht sassen konnte, gepredigt bat. London. Hiesige Blätter erzählen: Auf der großen Londoner Brücke stürzie kürzlich in dem dort stets herrschen— den Gedränge eine schöne und elegant gekleidete junge Dame auf einen Herrn zu mit den Worten:„O Himmel!“ finde ich Dich endlich, Du mein lange verlorener Bruder* Sie entdeckte aber bald, daß sie im Irrthum sei, und eilte davon in solcher Verwirrüng, daß sie des lang vermißten Bruders Brieftasche mit sich nahm. N 3959 4031 5438 5692 5815 6044 6170 6252 6308 6408 6453 6497 6548 6922 7238. a a Braunschweig, 30. Juli. Bei der heuligen Prämien⸗ Ziehung der Braunschweiger Loose fiel ein Gewinn von 20,0000 Tylr. auf Nr. 16 Serie 4313; 5000 auf Nr. 17 S. 1237; 2000 Thin. auf Nr. 23 S. 7 600 Thlr. auf Nr. 26 S. 34203 Gewinne von 100. fielen auf Nr. 3 S. 1596, Ni. 12 S. 2181, Nr. 2. 3268, Nr. 25 S. 4313, Nr. 12. S. 5462, Nr. 16 6324, Nr. 41 S. 6324, Nr. 33 S. 8188, Nr. 16 S. 9069, Nr. 30 S. 9400. Gewinne von 70 Thlr. fielen auf Nr. 35 S. 482, Nr. 31 S. 1549, Nr. 40 S. 2181, Nr, 6 S. 5581, Nr. 26 S. 5851, Nr 41 S. 7416. Hamburg, 1 Juli. Bei der heutigen 28. Serien⸗ Ziehung der Hamburger Staats-Prämien⸗ Anleihe wurden folgende 46 Serien gezogen: 70 108 136 198 220 298 338 359 360 370 392 410 448 502 522 530 571 579 596 622 734 801 809 829 914 941 958 986 1006 1043 1062 1095 1250 1407 1455 1465 1477 1584 1694 1723 1731 1738 1776 1781 1809 1811. Wien, 1. Juli. In der heutigen Ziehung der öster⸗ reichischen Criditloose ftel der Haupttreffer auf Serie 1189 Nr. 2, der zweite Treffer auf 3526 Nr. 93 und der dritte auf 2324 Nr. 43. Außerdem wurden noch gezogen die Serien 318 577 643 1132 1513 1765 1783 1919 2274 3479 4013 4176. Verloosung. Kassel, 1 Juli. Bei der heutigen Ziehung der kur⸗ hessischen 40-Thlr.⸗Loose wurden folgende Haupt⸗ gewinne gezogen; Nr. 50946 36,000 Thlr., Nr. 84184 8000 Thlr., Nr. 12088 4000 Thir., Nr. 59667 2000 Thlr., Nr. 22262 und 22268 je 1500 Thlr., Nr. 21088 83856 und 160783 je 1000 Thlr., Nr 22130 23924 34201 21082 und 15639 je 400 Thlr., Nr. 120598 22131 30077 120582 66248 117237 148171 153546 55261 und 77932 je 200 Thlr., Nr. 56410 140623 51629 69125 148155 140616 125458 31956 142456 22132 87108 155824 132876 50938 1431 69107 115288 142118 105661 und 121362 je 160 Thlr. Karlsruhe, 28. Juni. Bei der heute stattgehabten Gewinn-Ziehung dex Bad. 35 fl.-Loose wurden folgende Nummern gezogen: 250660 42374 315249 277488 99476 289641 358535 353404 323256 3585 15. Gotha, 1 Juli. Bei der heute stattgehabten Ziehung der Bukarester Prämien-Anleihe fiel der Haupttreffer von 75,000 Frs. auf Nr. 91 der Serie 13783 15,000 Frs. fielen auf Nr. 31 der Serie 25723 5000 Frs. fielen auf Nr. 4 der Serie 2263. Außerdem wurden folgende Serien gezogen: 960 447 583 824 1054 1058 1265 1378 2044 2177 2263 2452 2572 2706 2833 3005 3089 3744 D. Frankfurt a M., den 2. Juli 1872. Der Julicoupon macht nunmehr doch seige Wirkung geltend und belebte das Geschäft in außergewöhnlicher Weise. Die Hauptfaiseurs der Börse bekamen wieder Fühlung mit der Hausse, und die in letzter Zeit wie Blei auf den Gliedern liegende Mattigkeit war heute ein überwundener Standpunkt. In erster Linie kam diese gehobene Stimmung den internationalen Speeulationseffecten zu Gute, von denen Creditactten bei 271 stäark gehandelt wurden, und auch Lombarden, hiervon profitirend, mit 219— in größeren Posten verkehrten. In öͤsterr. Bahnen machte sich starker Umsatz von Franz⸗Joseph bemerkbar, während außer Elisabeth und Nordwest das Geschäft hierin zjiem⸗ lich stagnirte. Deutsche Linien wenig begehrt, nur beschch Ludwigsbahn in guter Frage. Banken bei normalem Ver⸗ kehr ruhig, Deutsche Effeetenbank konnte bei 122 die Nachfrage nicht decken. In Loosen war außer zösterreich. 1860 rn ebenfalls kein nennenswerther Umsatz, Ungarn erholten sich wieder und schließen mit 1 fl Avance. Der amerikanische Effectenmarkt war durch ungünstige Nach⸗ richten aus New-Vork etwas gedrückt, die Coupons der Alabama⸗Chattanoga Bonds sind laut Kabeldepesche vom 1. Juli unbezahlt geblieben, der Staat verspricht Nach⸗ zahlung. Oregon⸗Kalifornia bei etwas niederem Cours heute vom Privateapital gern gekauft. Scheuer ⸗Versteigerung. 536 Freitag den 19. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, hllen in biesigem Raßhbause die zur Concursmasse des dar! Friediich Walz dahier gehörenden beiden Scheuern, UAmlich: Gemarkung Friedberg. Flur. NI. Klftr. 2. 613. 10,8. Scheuer in der Stadt, 2. 613. 10,8. desgleichen daselbft iffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg am 4. Jun 1872. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Groß herzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Oeffentliche Ladung. 1309 Der unbekannt wo!“ abwesenden Ehefrau des Ehrssttan Klein II. von Wobnbach, Friedericke, ge- byrene Peeb, wird blermit auf diesem Wege eröffnet, daß ür Ehemann wegen ihrer, angeblich bereits vor mehreren Jahren erfolgten böslichen Entfernung, am 20, J. M. eine auf hiesigem Actuarfate ihr zur Elnsicht offen liegenden Kage auf Ehescheidung erhoben habe und daß sie sich af dieselbe so gewiß binnen 3 Monaten, von heute au gerechnet, zu erklären habe, gegenfalls der Inhalt dur Klage für eingestanden angenommen und unter zusschluß mit Einreden weiter, was Rechtens, erkannt nerden wird. Hungen den 30. Juni 1872. Großherzogliches Landgericht Hungen. Cellarius. Mobiliar- Versteigerung. 113 Donnerstag den 11. d. J., Vormittags 9 Uhr a sangend, werden auf freiwilligen Antrag des hiesigen kürgers und Bäckermeifters Franz Joseph Reltz in dsssen Bebausung verschiedene Mobillargegenstände, als: Lische, Stüble, Commode, Schränke, 1 großer Mehl⸗ kßen, 2 Badmulden mit Deckel, 2 Waagen mit Ge⸗ nichlen, 1 großes Wagentuch, 1 Partie Säcke, mehrere Lütten und Fässer, 1 Badbülte, 1 großer Wasserständer, 1 Handwägelchen, 1 Partie Dünger, mehrere Kisten, zasten und Koffer, sowie sonssige Haus- und Garten; gäthe abzugshalber öffentlich meiftbietend gegen Baar⸗ schlung verflelgert. zriedberg am 4. Juli 1872. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Routes. Bekanntmachung. 1800 Die Holzversteigerung vom 27. und 28. Junt d. J. in den Domantalwald Diffrikten Frauenwald und Keller⸗ berg ift genehmigt und können die Abfuhrscheine vom 9. Juli an bei Großherzoglichem Rentamte Friedberg in Empfang genommen werden. Oder⸗ Rosbach am 1. Juli 1872. Großherzogliche Oberförsteret Ober Rosbach. Strack. Kirschen ⸗Versteigerung. 1815 Donnerstag den 4. Juli J. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen die der Stadt Friedberg gehörenden Kirschen am Kapellenweg öffentlich meistbletend versteigert werden. Friedberg den 2. Juli 1872. Fe Friedberg. de Der Großherzogliche Beigeordnete Steinhäuser. Heugras⸗Versteigerung. 1816 Freitag den 5. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr, wird in hiesigem Rathhause das Heugras von einer Wiese, dem Pfarrbesoldungsfonds gehörend, 499 Klafter haltend, welche selther Joseph Geck II. in Pacht hatte, oͤffentlich an den Meifsbietenden versteigert. Friedberg den 2. Juli 1872. Groß herzogliches Landgericht Friedberg. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. J. N. d, V.: Der vienfsälteste Gerichtomann J a leck. Bekanntmachung. 1808 Ote am 28. Juni l. J. in dem Graͤflichen Revier „Bainhards“ abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Fahrtag auf Montag den 8. J. Mts. anberaumt. Wickstadt den 1. Jult 1872. Gräfliche Oberförslerei Assenheim. Schal las. 1777 Zum Anfertigen von Russenbacksteinen wird ein Unternehmer gesucht auf der Feldbrenneret von Gebrüder Beck in Offenbach a. M. Vorzügliche Buhrkohlen, 1773 bei Abnahme von 20 Cir. à 38 kr. pr. Ctr. Pb. Dan. Kümmich. Ueune lackirte Bettstellen 1689 mit Sprungrahmen und Matratzen find vor⸗ räthig zu haben bei 0 5 Friedr. Kersting, Tapeztrer. Bad⸗Nauhelm. 1764 In ein Spezereigeschäft einer benachbarten Stadt, an der Bahn gelegen, wird elne zuverlässige Geh i für den Laden und zur Beihllse im Haushalt dei gulem Gebalt gesucht. Näßere Auskunft ertheilt Beigeordneter Steinhäuser zu Friedberg. 1743 Geräucherten Speck, durchwachsen mit Vorder⸗ schinken, ebenso schönen setten offerircen à Thlr. 17. Schinken à 12—14 Pfund pr. Stück, deste Wagre, gut geräuchert à Thlr. 22.— Prodekisten steben unter Nachnahme zu Oienst. Bei großen Ordres Referenzen erbeten. Fracht ca. ½ Thlr. pr. 80 Kilo. Heilbronn a. N., Württemberg. Gebrüder Volz. Fußboden Lack, mit und ohne Farbe, ewpfieblt billigt Wilh. Bernbeck. 1765 Ein noch wenig gebrauchter 2 9* Sprungherd, welcher sich für eine großere Oeconomie oder eine Gast⸗ wirthschaft eignet und für dessen Güte garantixt wird, kann zu mäßigem Preise abgegeben werden. Näheres bei der Exped. d. Bl. d Ultue Matjes-Häringe! 1545 bei Wilh. Fertsch. „* 2 Eisengießer 1780 finden dauernde Beschäsfsigung Schulstraßße 18, Sachsenhausen.(Frankfurt a. M.) 1333 —.—— Bei G. G. Lange in Darmstadt ist erschienen und in der Buchhandlung von Bindernagel& Schimpff zu haben: stich. 80. geh. 54 kr. Dasselbe fein geb. in englische Leinwand 1 fl. 12 kr. ist wohl der beste Beweis seiner anerkannten Brauchbarkeit. Zoologischer Garten in Frankfurt a. M. 1803 Sonntag den 7. Juli, Vormittags von 6 bis 12 Uhr ist der Eintrittspreis auf 6 Kreuzer per Person ermäßigt. Von 12 bis 2 Uhr bleibt der Garten geschlossen. Der Vorstand der Zoologischen Gesellschaft. Regenschirme, 63 äußerst billig, bei K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. Schuhmachergeschäfts Eröffnung. 1801 Ich zeige hiermit der geebrten Einwohnerschaft von Friedberg und Umgebung an, daß ich mit dem Heutigen mein Geschäft eröffnet habe und empfehle ich mich in allen in mein Fach einschlagenden Arbeiten bestens. Es wird mein Bestreben sein nur durch die Güte der Arbeit mir das Vertrauen des Publikums zu erwerben. N Friedberg am 1. Juli 1872. Hochachtungsvoll Jean Starzmaunn, Schuhmachermeister. Usagasse. Condensirte Milch. Bereilet von der ANGLO-SWISS CONDEN SED MILK Co., Cham, Schweiz. Ausstellung in Havre 1868. 3 Medaillen Austellung in Altona 1869. Höchfter Preis in Berlin 1867. Ausstellung in Paris 1867. 1740 Baron v. Liebig empfiehlt dieses Produkt mit folgenden Worten:„Ich babe die von der Anglo⸗ Swiß Condensed Milk Company in Cham(Schwetz) bereitete condenfirte Milch analpfirt. Ste besteht aus nichts Anderm als Kuhmilch und dem besten Zucker und besitzt alle Eigenschaften einer vollkommen reinen versüßten Milch. Ich empfehle sie bestens als vollkommen und gesund und besonders geeignet für Hospttäler, Kinder, Haushaltungen und auf Reisen. Ich zweifle nicht, daß deren vorzügliche Eigenschaften sie bald in den großen Städten, wo es täglich schwerer wird, reine Milch zum Gebrauch in den Haushaltungen zu erhalten, einbürgern wird.“— Niederlage für Friedberg und Umgegend bei Hof-Apotheker Wilh. Sturmfels. 1810 Bezugnehmend auf meine Veröffentlichung vom 7 15 e d A. beben d a dee dare hee Hermann Bechstein ergebenst zu benachrichtigen, daß nach einem unterm 5 g 1 Gestrigen abgeschlossenen Kaufvertrage das Nauheimer in Friedberg, 70 Breitestraße 70, Gaswerk sammt allen aus dessen seitherigem Betrieb 8 8 1 bein d age 5 Herrn Ingenieur 1334 empfiehlt eine große Auswahl fertiger Meper aus Livland eigenthümlich übergegan ift. G Gießen den 29. n 0 gegangen ift Herrenhemden, sowie Kragen, Man⸗ Der General⸗Mandator der Firma Reifenberg& Mast⸗schetten und Chemtisetten, Herrenbinden, baum zu Cöln Glacé⸗, Seiden u. Fil-d' Ecosse-Handschuhe, Dr. Rosenberg II., Hofgerichts⸗Advokat. wollene u. baumwollene Unterfacken, Hosen⸗ . träger u. s. w. zu den billigsten Preisen. Unter ergebener Pinweisung auf vorstehende Annonce beehre ich mich hlermit die Anzeige zu machen, daß ich den Betrieb des Nauheimer Gaswerkes für eigene Rech⸗ nung von heute ab übernommen habe und bitle zugleich, sich wegen allenfallfiger Desiderien geneigtest an mich! wenden zu wollen. Bad⸗ Nauheim den 29. Juni 1872. W. Meyer, Ingenieur. Weiße und braune Einmachgläser, 1787 sowie Gelséegläser in allen Größen billigst bei Georg Groß. Zu vermiethen An- und Verkauf 1744 von Staats Papieren, Anlehens⸗ loosen, Coupons ꝛc. ꝛc. unter Zusicherung 1 reeller Bedienung.. Friedberg. J. A. Nauheim. Geld Cours. Frankfurt am 2. Juni 1872. Ein Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen oder leichtverständliche Anweisung Sommertheater in Itiedberg alle Arten von Speisen und Backwerk billig und gut zuzubereiten.— Nebst einem] Im gedeckten Felsenkeller des Hrn. G. Philippi. Anhang vom Einmachen der Früchte.— 16. unveränderte Auflage mit 1 Stahl⸗ — b 1802 Obmã D den 4. d. prã 5 4 0 7 Tn dar GommffTfteue Freitag Nen 5. 5 beach Upp, emu un el 4 8 Uhr, in Pertletus. W̃a h 1. S. 2 Der Verkauf von 66,000 Exemplaren seit kurzer Zeit Jurist, Theolog und Wäscherin, 600 lauf dem Wege von Friedberg nach Nauheim verloren, Sängerfest. (Gesellschaft des Thalia Theaters in Darmftadt.) 1 Freitag, 3. Juli 1872— oder: e Welcher ist der Necht? Lustspiel in 3 Akten von A. Elz. 6 a W 4 de Hierauf: gell Auf Vorposten, am Weihnachtsabend vor Paris, Kriegerische Scene von W. E. M. ö 15 Ine. Samstag, 6. Juli 1872. 1 i Jh Fer Muttersegen, * cer! bd a dio N Die neue Fanchon. 1 1 52 Volksstück mit Gesang in 5 Akten von W. Friedrich, dan Mufik von Schäffer. 10. u Es ladet ergebenst ein ö ö 0 1818 Direktor Grünwald.. A 2 ocat Ein Portemonnaie Eilan 1805 mit Geld, Schlüssel, Urlaubskarte von Wilhelm fist u Roßbach Soldat bei der hess. Feldartillerie, wude 8, Gos U enten Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe an Pelet! Menn Döll in Friedberg abzugeben. bit W a igen jeu Nohr⸗ und Weidenstühle 05 Ma 1812 werden gut und dauerhaft geflochten, sowie allt un pr Reparaturen in Korbarbeit bestens besergt. I Vahnin J. Kriegshammer, Korbmacher. Wohnung bei Herrn Hof⸗ Dachdecker Betz. 1814 Allen Freunden und Bekannten sagen wir bel unserer Abrelse nach Lauterbach ein herzliches Lebe, uig wohl. Poflconducteur Euler nebst Familie. uma 1807 Von heute an wird nur gute an f Qualität Ochsen geschlachtet. Per 0 Heshein Pfund 22 kr. 1 Mech 5 1 8 Naphael Reichenberg. 5 1 1. Mat Fiuchtfegemühlen. K 1 Gu N 0 dan 1806 Den Herren Interessenten diene hlermit zur ge. in 23. fälligen Nachricht, daß bei mir stets vorräthige Frucht-, fegemühlen befler Construktion unter Garantie zum Ia Preis von 16 fl. per Stück zu haben find. Bestellungen n pg. werden schnell und prompt ausgesührt. Hölle, peldenbergen den 2. Juli 1872. 1 Johannes Seitz, a, Schrelnermeister. e b I ach Vier gute Arbeiter 1804 finden dauernde Beschäftigung bei 5 1 Kaebg Jean Steitz II., Herren ⸗Kleidermacher. F fal in Fruchtpreise. al Per Malter. ö Aan Friedberg, 2. Juli. Waizen 16 fl. 10 kr. n bun Kor! 9 fl. 50 kr.; Gerste 7 fl. 25 kr.; Hafer 5 fl. 10 K. Frankfurt, 1. Juli.(Fer 100 Kilo.) Watzen n en 16½— ½'ß; Korn 10— 10½; Gerste 8; Hafer en 8—½¼z, Rüböl(per 50 Filo) ohne Faß von 50 Cu.. Uu 23 fl. Branntwein(50% Tr. per 160 Lit.) ohne Faß. ag Grünberg, 29. Juni. Waizen 16 fl. 14 ke. unn a Korn 10 fl. 35 r.; Gerste 7 fl. 47 fr.; Hafer 4 fl. 40 kr Man Molter— fl.— kr.; Erbsen 11 fl. 10 kr.; Linsen— fl. dem 9 — kr.; Saamen 14 fl. 8 kr.; Kartoffeln 4 fl. 35 ft. 45. J. Mainz, 28. Juni. Waizen 16 fl. 22 kr.; Korn Pha 10 fl. 13 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 16 kr. eng Kartoffeln 5 fl. 30 kr.; Roggenstrob per 100 Gebund 26 fl. dem 9 Pike Friedrichsd'or, fl. 9 58—59 1817 eine Wohnung in angenehmer Lage hlesiger Stadt, Pistolen„ 9 40—42 bestehend aus 4 bis 5 geräumigen Zimmern nebs allem Holländische fl. 10⸗ Stücke„ 9 53—55 Zubehör. Näheres bel der Exped. d. Bl. Duran„„ 5 33—35 7 Ducaten 5 marco.„ 5 34-36 5 20⸗ ü Möbelklopfer, eagle pern 11 251 Ausklopfstöcke sind im Dutzend wie einzeln zu verkaufen. Russische Imperiales.„ 9 42—44 1811 Kriegshainmer, Korbmacher. Dollars in Gold„ 2.25½—26½ dug 3 2 2 2 bel Isratlitischer Gattesdienst in Friedberg. Beginn: er Freitag Abends 7½ Uhr. Jan. Samstag Morgens 8 Uhr. a 1 0 Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. ö fa Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff.