9, a0 für N hen k. 9 k. 1 dene f. 2%. 12 a 1. 5 2 1: 101 det im tant, Vahtt. Zen Echnitzler* ute 7 1 Dr 2 „ l. „ Arscheht W 1872. Dienstag den 3. Dezember. Oberhessischer! Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Für den Monat Dezember kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publieiren: Nr. 30 sub 1. staalen andererseits betr. Friedberg am 29. November 1872. Bekanntmachung, die Herstellung der völligen militärischen Freizügigkeit zwischen dem Königreich Bapern einer- und den übrigen Bundes⸗ Großherzogliches Kreisamt Frledberg. Trapp. Nach verzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publieirt worden: Nr. 30. Nr. 881. und des Zollvereins und dem Freistaate Salvador. Nr. 31. Nr. 885. zum einjährigen freiwilligen Militärdienste berechtigt sind. Freundschafts⸗, Handels- und Schifff hrtsvertrag zwischen Seiner Majestät dem Könige von Preußen im Namen des Norddeutschen Bundes Vom 13. Juni 1870.— Nr. 882884. Bekanntmachung des 8. Verzeichnisses derjenigen Lehranstalten, welche zur Ausstellung gültiger Zeugnisse über die wissenschaftliche Qualifikation Vom 25. September 1872. Nr. 886. Desgleichen der Gymnasien von gleichem Tage. Die Ernennung ꝛc. von Consuln. Nr. 887. Dem Minister⸗ residenten des deutschen Reichs in den vereinigten Staaten von Columbien Dr. Schumacher ist die allgemeine Ermächtigung ertheilt worden innerhalb seines Amtsbezirks bürgerlich gültige Eheschließungen von Deuischen vorzunehmen und die Geburten, Heirathen und Sterbefälle von Deutschen zu beurkunden. Nr. 32. Nr. 888. Bekanntmachung des 9. Verzeichnisses wie Nr. 885. Nr. 889— 891. Die Ernennung von Consuln betreffend. Betreffend: Löschordnung. Friedberg den 29. November 1872. Das Großherzoliche Kreisamt Friedberg an die Großerzoglichen Bürgermeistereien, Großh. Polizeiverwaltung Bad-Nauheim und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. Die Saumigen werden an Erledigung unserer Verfügung vom 13, d. M., Oberhess. Anzeiger Nr. 140, erinnert. N Betreffend: Die Viehzählung am 10. Januar 1873. Friedberg am 28. November 1872. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizei-Commissär zu Wickstadt. Nach Beschluß des Bundesraths des deutschen Reiches vom 28. Juni 1872 sollen periodisch gemeinsame Ermittelungen der Vieh— haltung im deutschen Reiche und zwar erstmals am 10. Januar 1873 vorgenommen werden. Die Aufnahme hat hierbei von Haus zu Haus nach Haushaltungen mittelst Hauslisten nach vorgeschriebenem Formular, wovon Ihnen später der erforderliche Bedarf zugehen wird, zu erfolgen. Großherzogliches Ministerium des Innern hat hierfaͤr unterm 1. November d. J. Bestimmungen erlassen, wovon Ihnen unter Cou⸗ vert je 2 Exemplare für die Zählungscommissionen und die noth— wendige Anzahl Exemplare der Instruktion für Zähler zugesendet wird. wie nachsteht, die Zählungs-Commission gebildet und Sie als Vor⸗ sitzenden derselben bestimmt. Wir versehen uns zu den Commissions⸗ mitgliedern, daß sie sich mit den gegebenen Vorschriften recht vertraut machen und mit der nöthigen Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit unter freier Betheiligung der Bevölkerung die Viehzählung bewerkstelligen und damit recht vollständige Arbeit liefern. Zu dem Ende wollen Sie dafür sorgen, daß auch tüchtige Zähler bestellt werden, die auch bei Ausfüllung der Zähllisten behülflich sein können. Nach der statt⸗ gehabten Zählung werden Sie sich die Bestimmungen und die In— struktion fuͤr die Zähler zur Aufbewahrung in der Registratur zurück geben lassen. Die Bestimmungen für die Zählungs Commission sowohl als die Instruktion für die Zähler ist so ausführlich, daß es einer weiteren Erläuterung nicht bedürfen wird. In Ausführung des§. 4 und 5 der Bestimmungen haben wir, Verzeichniß der für die Ausführung der Vi Assenheim: Bürgermeisser Best, Kammerrath Fresenius, Pachter Koch. Bauernheim: Bürgermetster Väth, Georg Walther VI., Johannes Höres. Beyenheim: Bürgermeister Huber, Pachter Neuhard, Johs. Breidenbach. Bobenrod: Bürgermeister Schäfer, Beigeordneter Hof— mann VI., Peter Wörner. Bönstabt: Bürgermeister Geibel, Pachter Heimburg und Alles. Bruchenbrücken: Bürgermeister Wagner, Philipp Best J. und Philipp Best II. a f Butzbach: Bürgermeister Kücchel, Moritz Bender, Karl Heil. Dorheim: Bürgermeister Reuß, Pachter Heil, Wilhelm ingel. Den bew: Bürgermeister Rack, Johannes Anton Weitz, Johann Anton Jung. Jauerbach v. d. H.; Tee Philipps, Beigeordneter Winter, Johannes Werner. 8 8 Jauerbach.. Bürgermeister Helferich, Otto Hill, Johannes Neisel. Friedberg mit Forsihaus Winterstein: Bürgermeister Foucar, Ludwig Schullheis, Konrad Reuß 11. Hambach: Bürgermeister Laux, Pachter Kammer, Bender. Ariebel? Bürger meister Fenchel, Verwalter Junghenn, Konrad Ohly. f Hausen; Bücgermeister Häuser, Jakob Häuser II., Jak. Klös. Hoch Welsel: Bürgermessier Mohr, Konrad Schäfer, Kon⸗ rad Reuter. 0 Ibenstadt:, Bürgermeister Zwier, Pachter Brückmann, Lubwig Bernhard. Eirch⸗Göns; Vürgermeister Weber, Johannes Braun III., Johannes Billckel 111. Georg für den Kreis Friedberg. Langenhain mit Ziegenberg: Bürgerm. Rumpf, Christoph Huth II., Johannes Müller III. Maibach: Bürgermeister Philippi, Konrad Saltenberger, Beigeordneter Althenn. Melbach: Beigeordneter Hahn, Friedrich Keil, Johs. Laun. Münster: Bürgermeister Reineck, Karl Theis, Balth. Repp. Münzenberg: Bürgermeister Jäger, Verwalter Lorenz, Johannes Diehl V. Nauheim: Bürgermeister Schudt, Christoph Grünewald III., Peter Reuß. Nieder- Florstadt: Bürgermeister Wagner, Pachter Brück⸗ mann und Alles. Nieder-Mörlen: Bürgermeister Möbs, Martin Hoffmann, Heinrich Möbs VI. Nieder⸗Rosbach: Bürgermeister Groh, Pachter Schudt, Konrad Groh. Nieber-Weisel: Bürgermeister Reuter, Johannes Morschel, Wenzel Krausgrill— Nieder-Wöllstadt: Bürgermeister Stoll, Beigeordneter Buff, Georg Pflug. ö Ober⸗Florstadt: Bürgermeister Dauernheim, Pacher Schul theis, Kaspar Reichhold. Ober-Mörlen: Bürgermeister Jeckel, Joseph König II., Johannes Werner II. Ober⸗Rosbach mit Bainhardshof: Bürgermeister Blecher, Phtlipp Ruppel, Beigeordneter Becker. b Ober⸗Wöllsladt: Bürgermeister Feuerbach, Joseph Diehl, Georg Ph. Diehl. 15 1 1 Ockstadt mit Strasheim: Bürgermeister Gröninger, Heinrich Dienst, Martin Gröninger III. Oes: Beigeordneter Fett, Gemeinder. Naumann, Konr. Fett. Oppershofen: Bürgermeister Schmidt, Johannes Hof mann II., Andreas Wolf. Die früher gegebenen Vorschriften wegen Aufstellung der Vieh⸗ standstabellen sind durch die neueren Bestimmungen aufgehoben. Trapp. ehzählung am 10. Januar 1873 bestellten Zählungs⸗Commissionen Ossenheim: Bürgermeister Maul, Friedrich Keller. Ostheim: Bürgermeister Schneider, Jakob Schneider II., Wirth Hildebrand. Pohl⸗Göns: Bürgermeister Schöpf, Beigeordneter Brückel, Konrad Göbel IV. Reichelsheim; Bürgermeister Schmidt, Friedrich Wilhelm Stetter. Rockenberg: Bürgermeister Krämer, Philipp Streb, Joh. Georg Landvogt VI. Rödgen; Bürgermeister Wolf, Beigeordneter Jehner, August Reimer. Schwalheim: Bürgermeister Hensel, Georg Fritzel, Beige— ordneter Jehner.. 5 Södel: Bürgermeister Reitz, Wilhelm Kleeberger, Christoph ter. Ader Bürgermeister Dauch, Johannes May, Beige— ordneter Braun. Steinfurt: Bürgermeister Schultheis, Pachter Reif, Konrad Schudt. Trais-Münzenberg: Bürgermeister Gorr, Beigeordneter Tag, Heinrich Jäger III. Weckesheim: Bürgermeister Hilger, Karl Schönwolf, Konrad Lindt V. Wickstadt: Polizeicommissär Schallas, Pachter Heil und Chelius. Wisselsheim: Bürgermeister Huber, Pachter Schultheis, Martin Pfeil. Wölfersheim; Bürgermeister Heyer, Wilhelm Heger, Joh. Hofmann IV. Wohnbach: Bürgermeister Philippi, Verwalter Klein, Joh. Philippi III. Christian Schäfer, Friedrich Groß, Wegen wiederholten Ausbruchs der Ro Bekanntmachung. 10 11 in dit 10 polle. strankheit unter den Pferden des Georg Fritzel zu Bad⸗Nauheim ist für dieselben bis 1 ö„ aun i 5 3 Fieber ier bea auf Weiteres Stallsperre angeordnet worden. 4 Großherzogliches Kreisamt Friedbeig. 1 0 Friedberg am 30. November 18 Trapp. b beseh 5 1 4 in Curt 28 2 0 2 1 8 4 1 1 Deutsches Reich. lassen.— In Betreff der id e 75 EE 1* i 179 lt lautet der deßfallsige Bescheid: Ho„ ö ig Vo Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- een getreuen e en e geworden sind, die Summe von 10,000 Thaler Thier rungsblatt Nr. 50 enthält: Ministeriums werden wir die Errichtung einer Vorbereitungs- bewilligt, und 5 1 1 15 15 Seen I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums ö N inar in Friedberg einzelnen Beträge hauptsächlich zum Besten der 16, fh eee Sl l 1 mul begüterten Beschädigten zu verwenden 5 i660 izügigkeit zwischen dem Königrei* 7 5 257 inisteri i 5 a ben ren ee undeterfete betreffend.— Das Justizministerium sucht gegenwärtig— Cultusministerium ist der 1 5 Kl II. Bekanntmachung desselben Fa de 1 bereits möglichst viele Ersparnisse in der Justiz- eines Gesetzes über den Austritt aus der Kirche masisc 2 2 13 2 2 i* e 8 1 s. Cbrildiener⸗ verwaltung und Erleichterungen des B e Reichstaler hat dem Bundesrat* 5. Fre d 5 inzufü ö ie man hört, sämmtlichen 8 b von Witiwen⸗Institut bestellten Ausschusses betreffend. e 1„ die eine Denkschrift zugehen lassen, in welcher der Nroben III. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Mainz, Bezirksstrafgerichten die Weisung zugegangen, 2215 5; Erhebung einer nach ränlichen enn; Amtstage derart zu bestimmen, daß dieselben nicht Antrag motivirt wird, der ae 15 Ueberzen oe deiveffend. it mit den Amts tagen der Stadt“, bzw. Landgerichte, die Wiener Weltausstellung über die berei nöglich r e 9 7. Oel collidtren, und die Beirichter der Bezirksstraf⸗ willigten 400,000 Thlr. hinaus noch 385,000 Thlr. lch hal! 0 ben allergnädigst geruht: am 7. et. 5 a 8 2 B 52 3 Sürgermeiserei 1 im gerichte 0 ihren freien Tagen auf diesen Gerichten zur 3 3 55 Das pfälzische Kreis⸗ 19 ise Vilbel, Heinrich Kreuder, das allgemeine Ehren⸗ 7 the rs ig u. nicht me 1 5 mit der Jaschrift: Für langjährige treue Diensze“; zu beschäftigen. ie Bürgermeister, als die comite beschloß, einen Rest von 34,000 Gulden visen G am 5. Nov. dem Steuerpfandmeister bei der Ober-Ein⸗— Da die an die Bürger 1604 den aus den Nothstandsgeldern, die im Jahre 1870 aus dit, 5 nehmerei Gießen, Friedrich Sames, mit Rücksicht auf seine Lokal ⸗Wabhltommissäre, erlassene Instruction en 1 Unterstützung nach der Pf irt, fünfzigjährigen treu geleisteten Dienste, das silberne Kreuz 10. Dezember als Schluß des Termins für die gestoßen ben Osterbeschädigien zuzuweisen. 9 07 i 4 ö. 1 i i E 7 a 8— und zum Tragen Wahlmänner ⸗Waglen festse sst, so 1——.— Karlsruhe. Der Großherzog und die Groß 7 eines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der daß die neugewählte Kammei um 12. d. M. 60 in haben für die Beschädigten der Ostsee⸗: Großherzog haben allergnädigst geruht: am 11. October sammentreten solle als unwahrschreinlich zu bezeichnen. herzogi J in Mi e Minister des Großh. Hauses nnd— Durch die in aller Kürze in Kraft tretende! küste 1000 Thlr. angewiesen. i berichte über die Vertraut des Aeußern und Präsidenten des Großh. Gesammt— e Organisation de Districtseinn ehmereien sollen— Die„Karlsr. Zeitung erichte 5 vollständ ministeriums, Carl Hofmann, die Erlaubniß zur Annahme neu rganisation der Distrietseinn. ndern 22 zur Krankheit des Kronprinzen des deutschen Reichs 1. und zum Tragen des demselben von Seiner Königlichen nicht, wie mitgetheilt wurde, 15, so. wie folgt: Der Verlauf der Krankheit bleibt, ob⸗ nisen G Hoheit dem Großherzog von Sachsen⸗Weimar verliezenen] Aufhebung kommen. f ier- wohl in den letzten Tagen durch dazwischenge⸗ 0 if Großkreuzes des Großh. Sächsischen Hausordens der Wach—— Am 1. Januar k. J. tritt das neue Bier 3 1 verzögert, ein* samkeit oder vom weißen Falken, am 19. October dem in Wirksamkei ll bis deihin die tretene Verdauungsstörungen etwas erzogert, r indeß de Kammerherrn Carl Frhrn. v. Schenk zu Schweinsberg, steuergesetz in Wirksamkeit und soll bis 10 ver- günstiger. Eine langsame Rückbildung des ört⸗— 920 geh r dea de dee e unn arc ee bee Lee ene de Kai de kee on E 1 e 9 von Preußen verliehenen Felddienstzeichens für den Krieg— d sordnung f L gegen 2. von 1870/1, am 20. October dem Locomotivführer bei ist a un, e b e 17 7 des Ad⸗ Ausland.. tragle Te der Hessischen Ludwigs⸗Eisenbahn⸗Gesellschaft, Carl Adam f ist, wie 2 0 0 nd Oesterreich. Zuverlässigen Mitlheilunge des Jun zu Mainz, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen ministrativ · Justiz · und Lehnhofes vorgeseh en 1 ufolge erhielt das diesseitige Ministerium die rück⸗ du Jun 5 5 von Seiner 1 dem n 115 sollen demnach die seither zum Ressort diesen 108 ballet Zustimmung des Kaisers zur Einbringung 9010 0 dea e ga e er dae bee, dae den De be alt eee— 7 baurath Dr. Georg Breidert die Erlaubniß zur Annahme tionen über 0 5. 12. Schweiz. Der große Rath des Canton* und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem— Das giesige Polytechnikum zählt gege 1 ehmigte das Gesetz über die perio⸗ 0 Könige von Bayern verliehenen Comthurkreuzes des Ver⸗ wärtig 210 Studirende. So Hanes gen 1 855 Geistlichen mit 80 gegen wird ale dienstordens vom heiligen Michael und am 6. Nod. dem Aus Oberhessen. In die erweiterte Central Mea. 0 sthen un plaklischen Arzt Dr. Jacob Molthan zu Bingen die Er— A l f immen. 5 5 1 er vat laubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von stelle für die Landwirthschaft(Candeeculturrath Frankreich. Paris. Die Nachricht 00 Seiner Majestät dem König von Sachsen verliehenen für das Großberzogthum Hessen) find Seitens des nnischer Blätter von der Bildung eines fran⸗ e ane, Selma n Ae n 0 landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen ba 7 chen Observations⸗Corps an der spanisch fran N Philolozischen Semmar zu Gießen betreffend. Der erste wählt 1 Herren e Weber zösic en Grenze ist unbegründet. Es sind vielmehr 115 5 der für eie Mitglieder des Pvilologsschen Seminars an von Laubach, Rentamtmann Lindeck und Kreis- zö die auch in anderen Gegenden Frankreichs an der Landesuntversität zu Gießen bestimmten Preise ist an ßer er e 9 4 8 1 zur Vornahme jährlicher Uebungen zu⸗ 0 den Studiosus philol. Emil Roemer aus Gießen auf erlin Nov. geordnetenhaus. ie Truppen It. Grund seiner Leistungen während des Wintersemesters dritte Lesung des Gesetzentwurfs über die Haltungs- sammenge zogen; 2 6 Uhr Abends bestälige 187% unndee Sommerlemesters 1872 vetlahen wotzen. flicht bezüglich der Amtsblätter wurde auf Virchows Verse illes, 28. November 6 br Abende. und Jig VII. Namens veränderungen. Seine Königliche Hoheit 5 zug. 5 3. National sammlung. Justiz-Minister Dufaure ber gckcberseg baten cllerenärias gerubt: am 3. Ol. Aueh ige an eee hun Ka is der Regierung vor, eine Com- 18 N zu 3 i gestatten, in Zukunft vor age im Herrenhause vertagt. er Besetzentwurf Aug 1» Mitgliedern zu ernennen, welche 5 b e eile Safer ou buen fee, der ei Borkoule und Naberrchte in der Pro. valltt beau d fle einen Gesthenlwurf auch a in Zukunft statt des bisherigen den Namen Frida Strauß, vinz Hannover wurde in dritter Lesung ohne De⸗. betraut 1 zulegen, der die Befugnisse der a 0 am 18. Oct. dem Adam Beldermann von Hirschhorn zu batte angenenimen⸗ Der Gesetzentwurf nene die ar 0 e en und die Bedingungen der Obe eee 92 215 15 5 0 3 Familien Abdeckereirechte wurde in erster und zweiter Lesung öffentlichen Gew,„keit regelt. In seiner Rede 0 N 8 5 bes bssber igen gleichfalls ohne Debatte erledigt. Der Gesetz⸗ e auf die freie Wahl, welche 3 den Vornamen Karl und an dems. Tage dem Ludwig entwurf über die Tagegelder and Reisekosten der 8 15 Justizminis* denten, wenn sie auch der 9 Abel von Darmstadt zu gestatten, in Zukunft statt des Staatsbeamten, bei dessen erster Lesung der Finanz: die Botschaft des Präst. i den Vorzug gebe, der 3313 8 bisherigen den Familiennamen Abel⸗Schlosser zu führen. minister seine Absicht, die Diäten der Landtags- republikanischen Staats fo. lich der Regierungsform in die 9 (Schluß folgt.) Abgeordneten zu erhöhen, andeutete, wurde einstimmig Nationalversammlung bezüg er verantwortlichkeit sel hu Orten Darmstadt. Aus dem jetzt im Drucke vor- an die Burget-Commission verwiesen. Es folgte gelassen. Betreffs der Minisi Nationalversammlung vege an ˖ f ö f di 0 ü 1 i i i 2 werb liegenden sehr umfangreichen Landtagsabschiede er- die erste Berathung des Gesetzentwurfs über die Thiers bereit, sich mit der 5 Hatbie“e bezwecke 1 705 wähnen wir hier noch einige landesherrliche Ent Erbschaftesteuer. Die Vorlage giag an eine be- zu verständigen. b Der Bericht erhandlungen der ungen schließungen über das von den Ständen an die sondere Commission von 14 Mitgliedern. Der offenbar nur, Thiers von den B. 4. Der Justiz⸗ dab. Regierung gerichtete Ersuchen. Bezüglich des An- Gesetzentwurf betreffs des zur Eheschließung er- Nationalversammlung auszuschließen r g trags, betreffend die Aufbesserung der aus licher Lebensalters wurde in erster und zweiter] minister hofft, die Commisston werr Combination 5 5 2 8 58 1. 9 0 5 A Schullehrer- Wittwenkasse zu zahlenden Pensionen, Lesung unverändert genehmigt. i b ständniß mit der Regierung eine“ garken Re⸗ wird gesagt: Wir sind geneigt, auf die von unseren— Die Conferenz für die sociale Frage, finden, welche den Bevingungen einer) gte Ver⸗ 0 getreuen Ständen gewünschte Erhöhung der aus welche im Laufe voriger Woche mehrere Sitzungen gierungsgewalt genügt. Batbie beantra. ing der 8840 8 der Schullehrer⸗Wittwenkasse zu entrichtenden Pen- abgehalten hat, ist geschlossen worden. weisung an die Commisston und Aussetzu dd n sionen, sowie auch auf eine Revision der Statuten— Unterm 30. November wird von hier ge- Sitzung behufs sofortiger Prüfung. ung. al 15 dieser Wiltwenkasse und die erneuerte Publication meldet: Ein tigentlicher Pairsschub erfolgt nicht, N— 10 Uhr Abends. Nationalversamm!— een de derselben einzugehen und werden eine entsprechende nur eine beschränkte Zahl von Berufungen. Graf Die Sitzung wurde gegen 7 Uhr wieder auf, dre Vorlage erfolgen lassen, sobald die zu diesem Be⸗ Roon ist der nachdrücklichste Gegner von Massen⸗ nommen. Eine Verständigung ist nicht erzit.! f daha, hufe erforderlichen Vorarbeiten beendigt sein werden. Ernennungen. 5 9 worden. Commission und Regierung hielte n jede iche 10 — Die Ablösung der auf Waldungen ruhenden— Ungefähr 50 aus der altconservativen an ihren Ansichten fest. 4—— 1 Lutzt Servitulen und Reallasten betreffend, heißt es: Fraction des Abgeordnetenhauses ausgetretene Mit⸗— 29. Nov, Abends 11 Uhr. Nati onal⸗ 1. Dem von unseren getreuen Ständen gestellten Er- glieder, darunter der Vicepräsident v. Köller, con- versammlung. Discusston über den Antrag J der 8 suchen um Vorlage eines Gesetzesvorschlags zum slituirten sich als neue Fraktion, wahrscheinlich Commission Kerdrel und den von Dufaure e inge⸗ 162 Nei Zweck der Regulirung und Ablösung der Wahl- unter dem Namen„National-Conservative“, brachten Regierungs⸗Antrag. Thiers ergriff das 05„ servituten werden wir baldthumlichst entsprechen g — Der Käfer hat zur Unterstützung der Ein⸗ Wort, um jeden Zweifel zu beseitigen, als n denn bie bertils gi ech s nn g N Nr e. 1 1 dchicht Arti, 000 Gulden Narr 1870 aug dach der Val r zuzuweisen. en der Offer berichtet über dür J dtatschen Reicht tulhtit bleibt,. beer dee! tag al ctzözut, n Maerz det ir, uh des Cann h Aer dit zar 1 1 O eee 1 1 5 1 1 1 1 1 1 Die Nachrich da farisch tar 1K tintt fta 54 sind vitlatht — 00 tu Franki! In Ubungen „ 6 ler Abends, Dusan de: tlat Cor trrtertt, vlt warf dul Baixgnist kel 9.6 1 r Niet 4. * Vorzüge der conservativen Republik vor der von er in die Rechte der Nationalversammlung eintreten wolle. Sein Vorschlag habe nicht der Procla- mirung einer definitiven Regierungsform gegolten, er beanspruche nur für die gegenwärtige Regie- rungsform die nothwendigen Regierungsattribute; es bestehe nicht blos in Frankreich, sondern überall in Europa eine Partei der Unordnung, welche den Leidenschaften und Begierden des unwissenden Volkes schmeichle und überwacht werden müsse. Thiers spricht sich auf's Formellste gegen den Socialismus, das Strikewesen und den Atheismus aus, setzt die Regierungspolitik bezüglich des päpst⸗ lichen Stuhles auseinander und tadelt die Politik des Kaiserreiches, welche unklug dem Papst seine dpnastischen Interessen geopfeßt habe. Thiers be⸗ klagt die Verdächtigung seiner politischen Haltung, von welcher er der Ordnungspartei fortwährend Proben und Pfänder gegeben habe, und drückt die Ueberzeugung aus, daß die Monarchie jetzt un— möglich sei.„Wenn Sie die Monarchie für mög— lich halten, so lassen Sie mich von meinem Platze heruntersteigen, noch an diesem Abend werde ich nicht mehr an der Spitze sein, aber meinem Ge— wissen Genüge geleistet haben.(Die Linke applau⸗ dirte. Die Rechte schwieg.) Thiers schilderte vie Batbie angekündigten Regierung des Kampfes und schloß mit der Erklärung: Es handelt sich nicht um Ministerverantwortlichkeit, sondern um eine Vertrauensfrage. Wenn ich dieses Vertrauen nicht vollständig und unbedingt besitze, werde ich gern in ein ruhiges Leben zurücktreten. Die Legiti— misten Ernoul, Lucien und Brun vertheidigten die Commissionsanträge. Bei der Abstimmung wurde indeß der(Regierungs-) Antrag Dufaure's mit 370 gegen 334 Stimmen angenommen. — Die Nationalversammlung nahm mit 305 zegen 299 Stimmen eine von der Rechten bean— kragte Tagesordnung an, durch welche der Minister des Innern aus Anlaß der Nichtunterdrückung der Adresse von Municipalräthben, welche sträfliche stundgebungen seien, zur Anwendung der betreffen— den Gesetze aufgeferder“ wird. Das Votum der Nationalversammlung vird als entscheidender Sieg der Regierung ange— ehen und hält man die Organisation der con— er vativen Republik dadurch für gesichert. Die Zureaus werden am Montag die Commission er— zennen, welche mit den betreffenden Entwürfen be— tuftragt ist. Wie die„Agence Havas“ hinzufügt, dird durch Telegramme constatirt, daß die Abstim- nung überall große Genugthuung hervorgerufen habe. Italien. Die„Italienischen Nachrichten“ lestätigen, daß die Regierungen von Frankreich ind Italien die guten Dienste Oesterreichs, Ruß- lands und Englands nachgesucht haben, um das griechische Cabinet zur Annahme eines Schiedsge⸗ richts in der Laurionsfrage zu bewegen oder eine directe Verständigung desselben mit der betreffenden Gesellschaft herbeizuführen. Wenn die in Aussicht genommene Vermittelung zu einem Resultate nicht führen sollte, würden Frankreich und Italien zum Schutze ihrer Nationen anderweitige geeignete Maßnahmen ergreifen müssen.— Auf dem Bahn- hofe von Livorno ist, wie von daher gemeldet wird, eine nach Rom bestimmte Kiste mit Orsini- Bomben von der Polizei mit Beschlag belegt worden. E In der Kammer der Abgeordneten wurde die Berathung über das Budget des Ministeriums des Aeußern fortgesetzt. Der Minister des Aeußern will die klerikale Partei zu dem Geständnisse zwingen, daß sie nur die Eutflammung eines europäischen Krieges behufs Wiederherstellung der weltlichen Papstmacht zum Programme habe; er betont das gute Verhältniß Italiens zu Deutsch⸗ land, erwähnt, daß trotz der Mäßigung, welche Italien der griechischen Regierung gegenüber be⸗ wiesen habe, die Laurionfrage noch nicht beigelegt sei und erklärt schließlch die Interessen Italiens am Frieden, liberalen Fortschritt, Erhaltung der socialen Verhältnisse für identisch mit den In⸗ teressen Europas. 7 Friedberg Bei Exrichtung der hiesigen Ackerbau— schule halle das Curatorium, um die Schüler für das landwirthschastliche Vereinsleben zu interessiten und ihnen Gelegenheit zu geben, sich zu befähigen, später in ihrem Wirkungskreise activ daran Theil zu nehmen, die Errich⸗ tung eines landwiribschaftlichen Casinos in Aussicht ge— nommen. Die Versammlungen wurden regelmäßig alle vierzehn Tage in einem öffentlichen Local abgehalten und waren dieselben fast alle über Erwarten zahlreich besucht. Es waren die verschledensten Fragen aus der Landwirtbh- schaft zur Erörterung gekommen und hatten sich auch einige Schüler mit Vorträgen dabei betheiligt. Unleugbar hatten diese Versammlungen nach vielen Seiten angerent ö und waren für die Ackerbauschüler von großem Interesse. Deshalb sollen auch in laufendem Winter dieselben wieder alle vierzehn Tage stattfinden und ist zu hoffen, daß ihnen eine gleich zahlreiche Theilnahme zugewendet wird. Die am 20. v. Mts. abgehaltene Versammlung war in Folge der ungünsligen Witterung nur schwach besucht; trotzdem war dieselbe recht interessant, An die Vorlräge der Herren Dr. Nücker und Rückert hatten sich sehr leb— hafte Discussionen angeschlossen und war man mit dem Wunsche geschieden, daß die nächste Versammlung, welche Miitwoch den 4. Dezember, Abends 8 Uhr, im Gasshaus: „Zu den drei Schwertern“ stattfinden soll, sich wieder einer recht zahlreichen Betheiligungezu erfreuen haben möge. * Bad⸗Nauheim. Dem für vergangenen Samstag Abend erwarteten Schlußakte der hiesigen Spielbank sah man hier mit leicht erklärlicher Spannung und dazu nicht ohne einige Beunruhigung entgegen, da mancherlei Ge— rüchte von zu erwartenden Excessen unter dem Publikum colportirt wurden. Die Direction der Bank ließ jedoch ganz unerwartet die Schließung des Spiels schon am Freitag Abend erfolgen und vereitelte so einen etwa wirk— lich beabsichtigten Skandal. Das am Samstag Nachmittag dahier eingetroffene spiel-und schaulustige Publikum aus der Nähe und Ferne, welches, dem feierlichen oder nicht⸗ feierlichen Finale in der Spielhölle beizuwohnen ge⸗ dachte, war freilich auch gefoppt, es durfte sich aber damit trösten, daß es für heute wenigstens unger upft durch⸗ gekommen war. Büdingen, 30. Nov. weilte der berühmte Afrikareiser Mauern unserer Stadt, „Darmstadt. Dieser Tage wurde ein als militär⸗ pflichtig eingezogener Bursche, weil untauglich, wieder ent— lassen. Seiner Freude hierüber gab er dadurch Ausdruck, daß er verschiedene Sachen seiner Kameraden mitgehen hieß. Dieselben verstanden den Spaß jedoch schlecht und veranlaßten noch auf dem Bahnhof die Verhaftung des Eutlassenen. 5 In Biedenkopf, Kassel, Witzenhausen u. a. O. wurde am Abend des 27. Nov. zwischen 6 und 9 Uhr ein ungewöhnlich starker Sternschnu ppenfall beobachtet, eine Erscheinung, welche zu Ende November als eine ganz ungewöhnliche bezeichnet werden kann; bekanntlich In ben letzten Tagen ver⸗ ide v. Heuglin in den sind etwa 5—6 größere und kleinere Jahres-Perioden von Sternschnuppenfällen wissenschafllich festgestellt, darunter die beiden größten Anfangs August und Anfan gs November. Von Kassel wird hierüber berichtet: In dem Quadranten Ost bis Süd erschienen in der Zeit von 7 Uhr 30 Min. bis 7 Uhr 40 Min. 177 Siernschnuppen, von 7 Uhr 40 Min. bis 7 Uhr 50 Min. 187 Steruschnuppen; in dem Quadranten Südwest bis Nordwest wurden gezählt: von 8 Uhr 55 Min. bis 9 Uhr 5 Min, 144 Stern⸗ schnuppen. Bald nachher umzog sich der Himmel mit leichtem Gewölk. Die Zählung konnte sich nur auf Slernschnuppen bis etwa zur vierten Größe abwärts er⸗ strecken. Es befanden sich unter denselben verhältnißmäßig viele erster Größe und noch hellere; eine große Zahl er— schien mit glänzenden, funkensprühenden Schweisen, deren Sichtbarkeit oft einige Secunden lang andauerte; die Farben varfirten zwischen weiß und feuerfarben. London. Die berühmten Diamantfelder von Arizona sind nicht mehr. Die Gesellschaft mit dem An— lagecapital von 2000000 L. bat sich in Woylgefallen aufgelöst. Ein Telegramm aus Californien meldet, daß die ganze Geschichte sich als ein infamer Schwindel herausgestellt hat— Marktberichte. Grünberg, 30. November. Die Preise auf unserem heutigen Fruchtmarkie betragen: Waizen(100 Kilo) 14 fl. 50 kl.; Korn(90 K.) 8 fl. 33 kr.; Gerste(80 K.) 7 fl. 26 kr.; Hafer(60 K.) 4 fl. 24 kr.; Molter(90 K 7 fl. 50 k.; Erbsen(110 K.) 10 fl. 16 ke.; Linsen (400 K.)— fl.— kr.; Saamen(90 K.) 15 fl. 50 1 Kartoffeln(100 K.)— fl.— kr. Mainz, 29. Nov. Am heutigen Markte war es bei kleinem Umsatze ziemlich unverändert. Zu notiren ist: Waggen effectiv 14⅝ bis 15 ¼ fl., per März 148 bis 15 fl., Korn effectiv 10¼ fl., per März 10 ½ fl., Gerste, Pfälzer, 10/3 bis 10d fl., Franken 11¼ bis 11½ fl., Hafer esfectiv 4½ fl., per März 5 fl.— Rüböl wenig verändert, effectiv rohes 23 fl. ohne Faß, per Mai 24¼ bis 24½ fl. mit Faß. Leinöl 23½¼—24 fl., Mohnöl 36. Kohlsamen 19½— 20 fl., Bobnen 12½— 13 fl., Erbsen 10½— 13 fl., Linsen 10— 14 fl. Deutscher Kleesamen 26—28 fl., Luzerner 3031 fl. Repskuchen 85—90 fl. Bekanntmachun 3307 Mittwoch den 4. k. M., Vormittags 11 Uhr, wird ein der Gemeinde Ober⸗Rosbach gehöriger Fasel— ichse auf dem Rathhause daselbst versteigert. Ober⸗Rosbach den 28. November 1872. Großherzogliche Bürgerm sisteret Oder Rosbach. Blecher. Bekanntmachung 3313 Die Anfuhr des Salzes von der Saline Naubelm h die Niederlagen zu Homburg v. d. H., Usingen und 1 Ortenberg im Jahre 1879 ist guf dem Submissions⸗ nege an den Geringfifordernden zu vergeben und find Anerbictungen dis zum 6. k. Mio., Vormittags 10 Uhr, berflegell auf unserem Amtslocale, wo auch die näheren Ledingungen elngesehen werden können, abzugeben. Bad⸗Naubeim den 30. November 1872. 0 Großherzogl es Salinenamt Nauheim. Weiß. Bekanntmachung. zo Den Bewohnern hlesiger Stadt und Umgegend vnd hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß dehler elne städiische große Brückenwaage errichtet und ele zu derselben gebracht werdenden Gegenstände gegen Errichtung der fessgesetzten Wieggebühren gewogen nden; sowie daß Jacob Welckbardt von hier als Egagemelster für dlese Waage angenommen und ver⸗— fuüchtet worden ist. f Butzbach den 30. November 1872, Groß berzogliche Bürgermelsterei Butzbach. Kü nch el Neue Bohnen, Erbsen, Linsen 205 in gut kochender Waare empfiehlt bill iast Friedberg. Loeb. 3305 Der Königtrank önigtrank, eine mit eirca 100 milden Pflanzensäften bereitete Kräuter⸗Llmonade, größtes Labsal für alle Kranke, ist nichts weniger als„Mediein“ oder Geheimmittel; er liefert dem Organismus eine Fülle von Gesundheitsstoffen, durch welche die Natur(durch Blut und Säftebesserung) so um— gewandelt wird, daß die Krankheits-Ursachen und dadurch die Krankheiten selbst verschwinden. Pyglöist Karl Jacobi, Berltu. Die Flasche Extract, zu dreimal so viel Wasser, kostet in Berlin einen balben Thaler; in Fried; berg bei W. Bernbeck und in Naubeim bei Ph. J. Weist je 1 Gulden rh. EPF c Coaks 3314 wird auf der Gasanffalt zu Nauheim per Hekto— lter Af fl., in größeren Quantitäten von mindestens 20 Hektoltter à 34 kr. verkauft und wird derselbe nur gegen Lieserungeschelne, die in meiner Wohnung, Burg⸗ straße Nr. 209, in Empfang zu nehmen sind, verabfolgt. W' Meyer. ö Mein Laden mit Comptoir 3306 in der besten Lage der Stadt ist zu vermiethen und kann soglesch bezogen werden. S. G. Katzenstein Wittwe. Versteigerung eines großen Spielwaaren- Lagers. 3286 Donnerstag den 5. Decemder, von Vormittags 9 Übr anfangend, läßt Kaufmann Bingmann in seinem Dause durch den Unterzeichneten seine fämmtlichen Spiel⸗ wagen, bestehend in den mannigsaltigften Gegenständen, in und aufer Schachteln, für Knaben und Mädchen: Wagen, bis zu den feinsten in Blech; Haarpferde und andere große wilde und zahme Thiere mit Stimme; Waffen, delme, Peltschen, Trompeten, Handwerks zeuge ꝛc.; preuß., bapr., österr. und franz. Militär; Kriegs und andere Schiffe; Puppenstu sen und Küchen; gekleidete Puppen; elegantesse Blechmöbel u. Servicen aller Art; sebr viele neue Gesellschaftsspiele(Schachs, Dominos zc.) und eine Menge nützlicher Gegenstände auch für Erwachsene; 255 sowie ferner: 1 Stehpult, 1 Badewanne, 1 Kochöschen zr. an den Meistbietenden öffentlich gegen baare Zablung versteigern. Hofapotheke Zum Engel 3311 empfieblt neben sämmtlichen Gegenständen zu We shnachtsbäckerei fein gessoßenen Zucker zum bill gsten Preise. C. Görtz In Auftrag: Schwarz, Hoftoxator. Mühlsteine Friedr. Holl in Worms. Besondere Markt- Anzeige. 3304 Mittwoch den 4. Dezember d. J. wird mit Genehmigung Großherzoglichen Kreisamts Friedberg ein Vieh- und Krämermarkt in hiesiger Stadt abgehalten, da der auf den 20. November d. J. bestimmt gewesene Markt der ungünstigen Witte⸗ rung halber nicht abgehalten werden konnte. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Umgegend werden ersucht, dies im Interesse ihrer Ortsangehörigen auf geeignete Weise publiciren zu lassen Friedberg den 29. November 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fan gg. Vorlesungen im Saale der drei Schwerter. 3315 Dienstag den 3. December, Abends 8 Uhr, Kreisarzt Dr. Lorenz: Die Ernährung des Menschen. Aus dem Landwahlbezirk Friedberg. 3318 In der gestrigen Versammlung von Urwählern des Landwahlbezirks Friedberg hat es sich gezeigt, daß Herr K. Bausch VI. von Nieder Wöllstadt— dessen politischer Ehrenhaftigkeit wir nicht im Eutferntesten nahe treten wollen— den Anforderungen, die wir an einen Vertreter im nächsten Landtag stellen, nicht entspricht, indem es unserer Ansicht nach bei wichtigen Ver⸗ handlungen nicht allein genügt mit Ja oder Nein zu stimmen, sondern auch seine Ansicht zu vertheidigen und zu begründen und da er dies nach den gestrigen Wahrnehmungen und nach seiner eigenen Aussage leider nicht im Stande ist, so schlagen wir zunächst als Abgeordneten für unsern Wahlbezirk den Herrn Professor Köhler in Friedberg vor, dessen gestern mitgetheiltes Programm wir nicht allein in jeder Beziehung billigen können, sondern wir haben uns auch überzeugt, daß derselbe fäbig ist, auch unser Interesse zu vertreten. Sollten aber unsere Standesgenossen durchaus darauf bestehen einen Landwirth in die Kammer zu wählen, so schlagen wir als Candidaten vor: Wilhelm Kleeberger in Södel, Heinrich Weith in Nieder⸗Wöllstadt, oder: Bürgermeister Gröninger in Ockstadt. Mehrere Landwirthe. Den Wählern in Stadt und Land diene hiermit zur Nachricht, daß sie nur dann stimmberechtigt sind, wenn die Steuer für den billigsten Preisen en gros& detail. Sardellen, Monat November d. J. bezahlt ist. 3316. 7 Ich empfehle mein Lager ungekleideter Puppen und Puppen⸗ uppen. L. Leschhorn 40 9 Frankfurt a. M., großer Kornmarkt Nr. 7 nächst der Buchgasse Marinirte Häringe, Engl. Speckbückinge 154 köpfe mit und ohne Frisuren in reichster Auswahl zu den RIA. Russische Sardinen, Brust⸗ und Lungen⸗ kranke finden auf naturgemäßem Wege selbft — in verzweifelten und von den Aerzten für 8 2 Nunbeilbar erklärten Fällen radicale Hei- 8 3317 empfiehlt Wilh. Bernbeck. E lung ihres Leidens— 2 2 i i 8 5 Nach 1 3 Krank⸗ 3 Uack- N üöp ches achs heil Näheres brieflich 7 4 Dir. J. H. Fickert, Berlin, 3293 ist zu haben in bester Qualttät bet 2013 Walschtaße Nr. 23. Lader M. D. Loeb. EE Billiger Ausverkauf. 3250 Unterzeichneter if gesonnen, wegen seines in der Kürze bevorstebenden Wegiugs von bier sein setther betriebenes Ellenwaarengeschäft aufzugeben und die dazu gehörigen Waaren auszuverkausen, als: Buks in, Tuch, Ohne Mekiein. Ci. itronen, 3266 feinst gestoßenen Zucker zu Anis, Mandeln, Citro⸗ nat, Orangeat, Chocolade, Thee und Vanille bei Christian Werner, Friedberg. Kleiderstoffe, Thibet, Kattun, Barchent, Bettzeug, Herten und Damen ⸗Shawls, sowie alle in dieses Fach G 1 einschlagende 3— E u 0 Sta den im November 1872. Israel Stern J. e n g 2 tuchlige Grabsteinarbeiter finden dauernde Arbeit; 2880(Fallsucht.) gleichzeitig empfehle meine Grabstelne, Schrifttafeln, E ile sie peilt brieflich Rollen, Bücher und Einfassungen u. s. w. Pllep N unter Garantie Friedberg. Melchior Boll, Dr. Olschovsky, Breslau. 3235 Steinbauermeister. Curner-Feuerwehr. Ganze Mannschaft. 3309 Mitlwoch den 4. b. M., Abende f 8 Uhr, Uebung in der Turnhalle. Nach der Uebung Besprechung, wozu auch die übrigen Mitglieder des Turn⸗ vereins eingeladen werden. Falck. 4 Landwirthschaftliches Casing für Friedberg und Umgegend. 11 a 3302 Mittwoch den 4. December, Abends 5 Uhr, Versammlung im Gasthaus„Zu den drei Schwertern“, Tagesordnung: J 1) ueber Vertilgung der Unkräuter. Referent Hett Lehrer Weinel. 2) Maul- u. Klauenseuche. Referent Herr Dr. Born, 3) Ueber Viehversicherung. Referent Herr Director Gauls von Darmffadt. 4) Geschäftiiche Mittheilungen. Der Vorsitzende: Der Schristführer: Haas. Rückert. Foulards, 119 seldene Umknöpftücher, schwarze seidene Halstücher und Halsbinden bei K. Friedrich neben der Posl. Vorschuß-& Credit-Verein zu Friedberg · (Eingetragene Genossenschaft.) 40 Ausweis pro November 1872. Einnahme. Kasse⸗Bestand pro 1. November 1872 fl. 13126. 4 Wechsel„ 16462. 34 Depositen„ 3629. 10 Inkasso⸗Wechsel„ 3574. 11 Conto⸗Corrente„ 68972. 57 Spar⸗Einlagen„ 37726. 55 Darlehen„ 7800.— Auswärtige Correspondenten„ 804. 16 Giro„ 1764. 42 Stamm⸗Antheile, Monatsbeiträge„ 257. 52 Reserve⸗Fond, Beitritt 8 12.— Utensilien, Spar⸗Einlage⸗Bücher 7 2. 30 Wechsel⸗Zinsen 1 63129 Depositen-Zinsen 5% 534% Conto⸗Corrent⸗Provision N 25. 49 Wechsel⸗Spesen 7 97.8 Agio, Gewinn auf Sorten 9 26. 26 fl. 155069. 8 Ausgabe. Wechsel fl. 27558. 54 Depositen„ 4874.— Conto⸗Corrente„ 78947. 3 Spar⸗Einlagen 714895319% Darlehen„ 3631. 16 Auswärlige Correspondenten„48792. 59 Stamm-Antheile, Rückzahlung„ 2 Mobilien und Utensilien 5 0 11 0 Wechsel⸗Spesen 7 Unkosten 7 25. Kasse⸗Bestand pro 1. Dezember 1872„ 20044. fl. 155069 8 — N 1 Eingang. Ausgang. fl. 55706. 27 Wechsel⸗Conto⸗Corrent fl. 62354. 39 „ 4313. 41 Wechsel⸗Incasso 9 100.— ee Wechsel⸗Giro„ 11942. 26 fl. 61801. 9 fl. 74897. 5 Der Vorstand 3312 Fr. Hecht. Ermus. Kitchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. f Getraute: 24. Nov. Johann Daniel August Foucar, Kaiserl⸗ Poflseeretär zu Bad⸗Nauhelm, Sohn des hiesigen Großh. Bürgermeifsers Albert Abraham Foucar und Eleonore Steindäußer, Tochter des verst. dies. Gemeinderathes und Gerbermeißsers Johann Georg Steinbäußer. 30. Nov. Johann Theobald Eduard Ruths, hies. Bürger und Müglied des Stadtvorstandes, ein Wittwer, und Amalie Caroline Pfeiffer, Tochter des pens. Großh. Stabsarztes Caspar Pfeiffer dahier. Getaufte: 24. Nov. Dem hlesigen Bürger und Schneidermeister Stephan Fuchs ein Sohn Heinrich, geb. 13. November. 24. Nov. Dem biesigen Bürger und Rechnungs⸗ praktikanten Johann Jacob Faatz eine Tochter Marla Magdalena, geb. 27. October. 24. Nov.(Zu Erlenbach, Kreis Erbach.) Dem Gulsbesitzet Ludwig v. delmolt ein Sohn Robert Karl Wilhelm Otto, geb. 22. October. 26. Nov. Dem Friedrich Weihl ein Sohn Georg Olto, geb. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 5. Nov. ee ee 72 busigen Vürger und Gasswirth 1 1 1 Betreff in Erin — Da! kungsbla VIII. Großherze dem evan Hinrich! im Dek. dandgeftü im Kteis Woljskeb. zu ernen Albert J Schulstell Lehrer zu füt den Sprache am 2. Allmenroe lebernahn zu Heidel die evang dem Sch! heim, im Schulstell Corell ar Schulsiell Am 1. zu Linde im Deka Pfeifer heim, im dem Pfa Au Gerne Ihtodor Ossposen IX. Großber Asistenz Karl Di auf sün Jährigen