een. Uiclunpn este Prenstt dcorg Groß. süchen N. D. Lob Fatlsisch. Lertset, bei Nild Fertsch. n scident icher r kent am bann 1 Samstag den 2. november. M 129. berhessiscer Anzeiger Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Fritdberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Für die Monate November und Dezember kann auf den„Obechessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. Friedberg den 31. October 1872. R i Die Martini dieses Jahres schuldigen Gefälle, als: Zeitpacht, Briefpacht, Fischereipacht und Forstdienerbesoldungsbeiträge u. müssen bis zum 5. November d. J. an den besimmten Zahltagen Dienstag und Donnerstag, Morgens von 8— 12 und Mittags von 2—5 Uhr, an das unterzeichnete Nentamt bezahlt werden, widrigenfalls Mahnung ꝛc. erfolgt. Die Großb. Bürgermeistereien ersuchen wir, dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen ortsüblich bekannt machen zu lassen.— a ch ung. Großherzogliches Rentamt Friedberg. Lin dec. Deutsches Reich. Darmstadt. Nach dem von dem Grafen 1 erstatteten Aus schußbericht der ersten Kammer ider das Wahlgesetz liegen nur vier Meinungs- zerschiedenheiten gegenüber den Beschlüssen des anderen Hauses vor. Zunächst beharrt der Aus- schuß erster Kammer darauf, daß die Universität ion dem jeweiligen Kanzler vertreten werde, und vill ferner die Zahl der von der Regierung zu wnennenden Mitglieder der ersten Kammer nicht uf 12 erhöhen, sondern auf 10 belassen. So- dann sollen gewählte Beamte zu ihrem Eintritt iz die Ständekammer des Urlaubs bedürfen und swließlich der von der zweiten Kammer abgelehnte Kusschluß der Mitglieder des Ministeriums wieder e werden. — 30. Oct. Die Abgeordnetenkammer er- nächtigte mit allen gegen drei Stimmen die Re— lierung zur Gewährung eines dreiprocentigen f Anlehens von 1,500,000 Gulden behufs der Stadt ⸗Erweiterung an die Stadt Mainz. L 31. Oct. II. Kammer. In heutiger Sitzung wurde bezüglich des Antrags der Abgg. Hallwachs und Goldmann die Regierung ermächtigt: „Bei den von jetzt ab vorzunehmenden Pensioni— tungen die Zusicherung zu ertheilen, daß die etwa legen jetzt günstigeren Bestimmungen eines auf lem nächsten Landtage zu Stande kommenden Pensionsgesetzes für die Civilstaatsdiener den Pen- sonirten vom Tage ihrer Pensionirung an zugute— kmmen sollen. Die Kammer beschloß sodann die Lesten eines bei Gravelotte, zum Andenken der in letzten Kriege gefallenen hessischen Offiziere und Mannschaften, zu errichtenden Denkmals im Be— nage von ca. 3500 fl. auf die Staatskasse zu ibernehmen. — Die erste Kammer hat bezüglich des Wahl gesetzes Beistimmung zu den Beschlüssen der Ab- beordnetenkammer beschlossen, aber die Zahl der dom Großherzoge zu ernennenden Mitglieder von 12 auf 10 herabgesetzt. Nicht uninteressant ist guch nech, daß Domcapitular Mouffang für das dllgemtine und directe Wahlrecht eintrat und Prinz ludwig dreijährige Kammersession und damit voll- fländige Neuwahl wünschte. Neu eingetreten waren Ninz Solms⸗Hohensolms Lich für seinen erkrankten heim den Fürsten von Lich und Prälat Simon — der k. preuß. Oberstlieutenant und per- senliche Adjutant des Prinzen Carl von Preußen, ton Zglinitzkti ist unter Entbindung von diesem Lerhältniß und Stellung à la suite des Großh. bessischen Artillerie⸗Corps zur Führung desselben, Major v. Lynker vom Hess. Artillerie- Corps zur Tüßhrung des Garde- Feld- Artillerie-Regiments, Peivistons Artillerie, Hauptmann David sohn im r. Artillerie- Corps zur Dienstleistung beim Hess. deld⸗Artillerie⸗Regiment Nr. 11, Coips- Autillerie, tummandirt worden. L— Die viel verbreitete Nachricht von einer Ferusung zweier hiesigen Anwälte in das Hof⸗ gericht ist, gutem Vernehmen nach, vollkommen grund los. Gießen. Die juristische Facultät dahier ist von dem beginnenden Winter ⸗Semester an um zwei ordentliche Professoren vermehrt worden, von denen Professor Dr. Bürckel über Pandecten, Professor Dr. Seuffert über Strasproceß lesen wird. Berlin, 30. Oct. Das Abgeordnetenhaus erledigte den Antrag von Parisius, betreffend die Vorlegung eines Gesetz-Entwurfs über die Be⸗ wässerungs⸗ und Entwässerungs⸗Genossenschaften. Der Minister für die landwirthschaftlichen Ange— legenheiten erklärte, daß eine bezügliche Vorlage bereits in Vorbereitung begriffen sei. Das Haus nahm fast einstimmig den Commissions⸗Antrag an. Die zur Berathung gestellten Petitionen wurden erledigt. — Das Herrenhaus setzte die Berathung der Kreisordnung fort und lehnte alle die Fassung des Abgeordnetenhauses wiederherstellende Anträge Baumstarck's ab, während es die§§. 85— 141 in der Fassung der Commissien annahm. — 31. Oct. Herrenhans. Graf Brühl er- klärt, die Mittheilung der Presse über seine Unter- redung mit dem Kaiser sei im Wesentlichen richtig, aber unvollständig. Darauf wird der Rest der Kreisordnungsvorlage fast debattenlos nach den Commissione vorschlagen angenommen. Vor der Schlußabstimmung erklärt der Minister des Innern, Graf Eulenburg: Wenn das Htrrenhaus diese Vorlage gänzlich ablehnt, so würde das Ministerium unter anderen Verhältnissen seine Demisston ein- reichen. Unter den obwaltenden Umständen stehe das Ministerium davon ab. Denn das neue Ministerium würde ganz dieselbe Aufgabe vor sich haben. Die Ueberzeugung des Kaisers von der unabweislichen Nothwendigkeit des Zustandekommens einer Kreisordnung auf den Principien des Re— gierungsentwurfs sei unverändert. Im Falle der Ablehnung der Vorlage werde das Ministerium die Session sofort schließen und eine neue ein— berufen, der als erste Vorlage die Kreisordnung zugehen soll. Das Ministerium werde die ver⸗ fassungsmäßigen Mitteln anwenden, die Vorlage alsdann zum Gesetz werden zu lassen. Kleist— Retzow erklärt, das Interesse des Landes stände ihm über dem Ministerium, deshalb würden er und seine Freunde gegen den Antrag stimmen. Auch Graf Münster und Hasselbach erklären, gegen die Vorlage zu stimmen, weil dieselbe durch die Commissions-Anträge verstümmelt sei. In nament- licher Abstimmung wurde darauf die Vorlage mit 145 gegen 18 Stimmen abgelehnt. — Die„Provinztal⸗Correspondenz“ bespricht die Berathung der Krtisordnung durch das Herren— haus. An die bekannte Aeußerung eines Herren— hausmitgliedes:„Wir hoffen noch recht viele Beschlusse zu fassen, welche dem Minister des Innern inacceptabel erscheinen“ anknüpfend, sagt das Blatt: Das ist nicht die Stellung, nicht der Ton, in welchem die Conservativen Preußens mit der Regierurg verhandeln dürfen. Solchem Auf- treten und entsprechenden Beschlüssen gegenüber ist die Hoffnung, daß die durch die jetzigen Verhand⸗ lungen beabsichtigte Reform zum Abschluß gebracht werden könne, aufs Tiefste gesunken, ja, aufge⸗ geben. Dagegen ist der feste Wille der Regierung bezüglich der unerläßlichen und unverweilten Durch- führung des unternommenen Werkes unerschüttert. Die Regierung ist entschlossen, alle Kraft, alle verfassungsmäßigen Mittel daranzusetzen, daß die zu einer befriedigenden Lösung bereits erreichten Ergebnisse nicht wieder verloren gehen. Es handelt sich bei ven Beschlüssen zu solchem Zwetz nicht mehr blos um die Kreisordnungsfrage, es handelt sich um Fortgang oder Stillstand der Gesetzgebung überhaupt, um Ansehen und Macht der Krone und der von ihr berufenen Regierung. — Personen, die zum Kriegsministerium in Beziehung stehen, wollen wissen, daß die Nieder- legung eines Theils der Festung Erfurt in naher Aus sicht steht. Es würden zwei Forts erhalten bleiben, hingegen auf den Höhen neue Befestigungen angelegt werden, welche dem jetzt in Anwendung gekommenen Forlificationssystem entsprechen. — 31. Oct. Die gegenwärtige Landtags- sesston wird der„Kreuzzeitung“ zufolge, morgen, Nachmittag 2 Uhr, geschlossen. Die Eröffnung der neuen Session wird bis zum 12. November erfolgen. — Nach einem Beschlusse des Bundesrathes soll am 10. Januar 1873 eine Viebzählung im ganzen Reiche vorgenommen werden. Dieselbe er— streckt sich auf Pferde, Maulthiere, und Maulesel, Esel, Rindvieh, Schafe, Schweine, Ziegen, Bienen- stöcke und den im Jahre 1871 erzeugten Seiden- wurm. Für jedes Gehöfte oder Haus ist eine gesonderte Liste auszufüllen. Die Kosten der Zählung sind für Preußen auf 30,000 Thaler reranschlagt.— Durch die Zeitungen geben seit Kurzem Mittheilungen über zahlreiche Festungen, welche zur Umwandlung in offene Städte bestimmt sein sollen. Allerdings ist, wie die„Börsen-Ztg.“ bemerkt, ein Plan entworfen, nach welchem eine Umänderung unseres Festungssystemes in Aussicht genommen ist, so daß einzelne Festungen gänzlich aufhören, andere zum Theil nur ihre Festungs⸗ werke verlieren, noch andere aber zu Festungen ersten Ranges erhoben werden. Dieser Plan, zu dissen Ausführung eine Summe von circa 60 Millionen Thalern erforderlich ist, hat aber noch keine definitive Feststellung, ebenso auch noch nicht die Genehmigung des Kaisers erfahren. — Die dem Kaiser vorgelegte Probe des neuen Infanterie-Gewehres ist bestätigt und ange⸗ ordnet worden, daß für die Neubewaffnung der Armee dergleichen Gewehre anzufertigen sind. Ferner ist angeordnet worden, daß die Construction des Insanterie-Gewehres und die dazu gehörige 9— 2 — ñ———————— Munition als ein Staatsgeheimniß zu betrachten und zu behandeln ist. Gumbinnen. Laut amtlicher Mittheilung ist im Dorfe Sdorren in der Nähe der Kreisstadt Johannisburg die Cholera ausgebrochen, welcher bereits einige Personen erlegen sind. Frankfurt. Regierungsrath Hergenhahn zu Wiesbaden ist zum Polizeipräsidenten der Stadt Frankfurt ernaunt worden. Straßburg. Nach Vernehmen der„Köln. Zeitung“ sollen die Generalrathswahlen künftigen 1. Dezember vorgenommen werden. Bezüglich der Option stellt sich jetzt nach übersichtlicher Schätzung die auffallende Thatsache heraus, daß verhältniß⸗ mäßig acht- bis neunmal so viel Katholiken und viermal so piel Israeliten als Protestanten op⸗ tirt haben. — In den jüngsten Tagen hielt sich eine aus Militär- und Civil Mitgliedern bestehende Commission in Weißenburg und Lauterburg auf, um wegen Schleifung der Festungswerke in vor ⸗ bereitende Unterhandlungen zu treten. Da die beiden Städte schon längst ihre Bedeutung als Waffenplätze verloren haben, so kann von den Bewohnern die in nahe Aussicht gerückte Be⸗ freiung von den einengenden, vielen Interessen nachtheiligen Wällen und Gräben nur freudig be⸗ grüßt werden. Metz. Man schreibt dem„Schw. M.“: „Daß hier die Option ein bedeutend stärkeres Contingent als irgendwo stellen werde, war nach der Lage der Verhältnisse außer allem Zweifel, und man gab sich in dieser Beziehung an maß- gebender Stelle keinen Illusionen hin. In den letzten Tagen vor dem 1. October steigerte sich das Optionsfieber zu einer wahren Wuth, die Beamten konnten die Arbeiten beinahe nicht über⸗ wältigen; sogar nach besagtem Tage wollte man noch optiren. Die amtliche Zahl der in der Stadt Metz optirt Habenden erreichte die Höhe von 8192, die im Landkreise Metz 5432. Aber auch hier dachte der größte Theil der Optirenden gar nicht ans Auswandern.“ Ausland. Oesterreich. Laut Bericht der Behörde sind bis 30. October früh in Ofen vierundneunzig Cholerafälle vorgekommen, wovon siebenundzwanzig einen tödtlichen Ausgang nahmen. Von 29 gleich- falls erkrankten Soldaten sind 5 gestorben. Frankreich. General Ducrot erließ anläß- lich der Uebernahme des Commandos des 8. Armee⸗ corps(Bourges) eine Proclamation, welche besagt: Nach schweren Prüfungen und Mißgeschicken müssen wir uns ins Gedächtniß zurückrufen, daß auf dem Schlachtfelde die Begeisterung nicht die Vorbe⸗ reitung, d. h. angestrengte Arbeit, ersetzen kann. Die Armee ist die Seele der Nation. Vor Kurzem schien es, als ob man das vergessen hätte. Heute aber treten Alle, reich und arm, in unsere Reihen ein. Niemals werden uns gebieterischere Pflichten auferlegt sein. Wenn wir unterrichtet, disciplinirt und stark werden, so werden wir im Innern unsere Feinde bezwingen, ohne zur äußersten Strenge unsere Zuflucht zu nehmen. Diejenigen, welche wir Schritt für Schritt, vom Rhein bis zur Loire, bekämpften, werden vielleicht einmal bedauern, unser Herz auf immer zerrissen zu haben, als sie Frank- reich seine theuersten Kinder entrissen.— Man sieht General Ducrot ist immer noch der frühere Held der Phrase. 7 — Das Comite zur Unterstützung der nach Algerien auswandernden Elsaß Lothringer ver⸗ öffentlicht eine erste Liste von Subseriptionen, auf welcher Frau Thiers mit einer Gabe von 500 Frs. und Frl. Dosne mit einer Gabe von 200 Frs. figuriren. Das Gesammterträgniß dieser Liste be⸗ läuft sich auf 20,760 Frs. — Michel Chevalier, der alte Vorkämpfer des Freihandels in Frankreich, wird in Folge der Gerüchte, welche dem neuen englisch⸗französischen Handelsvertrage vorangehen, nachgerade an Eng— land irre und versteigt sich zu der im Munde eines Franzosen gewiß merkwürdigen Prophezeihung, daß Preußen, wie es schon den politischen Einfluß Großbritanniens an sich gebracht habe, diesem! 1 ne N 0 N Staate auch seine tonangebende Macht auf wirth⸗ schaftlichem Gebiete entreißen werde. Amerika. Aus Newpork wird kelegraphirt, daß eine Pferdekrankheit in Newpork und Boston besonders slark auftritt und im Geschäftsverkehr bedeutende Hemmung verursacht. Die Folgen der- selben dürften bald auch in Europa verspürt werden, denn die europäischen Dampfschiffe, welche am 26. Oct. von Newhork abgingen, konnten die für sie bestimmten Ladungen nicht voll aufnehmen, da keine Pferde da waren, um die Frachtwagen nach den Verladungsplätzen zu bringen. In Newyork allein sind 30,000 Pferde erkrankt, und man sieht fast kein Pferd in den Straßen. Bad Homburg. Dieser Tage ist der trente et quarante-Tisch, an dem mit Silber gespielt wurde, auf⸗ gehoben worden und es wird nur noch an einem Tisch mit Gold und Banknoten gespielt. Frankfurt. Der Landwirihschaftliche Club wird sich in seiner kommenden Montag statifindenden Sitzung mit der Belastung des Grundbesitzes und der Landwirthschaft durch die Steuergesetze(Reserent Hr. Prof. Dr. Leisewitz!) und mit der Frage: Lohnt es, in unserer Umgebung Pferde zu züchten?(Referent Hr. Pfeil) beschäftigen. Darmstadt. Die constituirende Sitzung des Comite's für Errichtung eines Denkmals zum Gedächt⸗ nisse der Betheiligung der Hessischen Division an dem Kriege von 1870,71 fand am 29. October dahier stait. Das Comite erwählte den Herrn Fürsten von Mienburg- Büdingen zu seinem Präsidenten, sowie cinen geschäftsleitenden Ausschuß, bestehend aus den Herren Ge— heimerath Goldmann, Kabrikant Gail von Güßen, Bürger⸗ meister Wallau von Mainz, Hofg.-RNath Hahn, Com merzienrath Wendelstadt und Hofg.⸗ Rath Weber aus Darmstadt. Dieses Comite soll für die Organisalion von Local-Vereinen, sowie den Eilaß eines Aufrufs zur Ver⸗ anstaltung von Sammlungen die erforderlichen einleitenden Schritte thun. Die Platzfrage wurde durch die in Frank⸗ furt abgehaltene Versammlung als in dem Sinne ent⸗ schieden betrachtet, daß das Denkmal„in Darmstadt oder dessen unmittelbarer Umgebung? errichtet werden soll. In Darmstadt ist ein gjähriger Knabe, Conrad Kaufmann, seil dem 18. v. Mis. verschwunden, und hat bis jetzt üder seinen Verbleib nichts ermittelt werden können. Von Mainz wird berichtet, daß am 30. d. die Prinzessin Alice dort anwesend war und die Entbindungs⸗ anstalt besucht hat. Wiesbaden. Die königliche Regierung zu Wiesbaden hat für Ergreifung des Jacob Koch aus Ehren eine Belohnung von hundert Thalern ausgesetzt. Derselbe ist bekanntlich dringend verdächtig, am 1. September d. J. auf dem Felde bei Niederhadamar den Kammmachergesellen Carl Zwicker aus Creuznach beraubt und ermordet zu haben. Dresden. Die goldene Hochzeit des Königs von Sachsen soll mit ungewöhnlichem Glanze gefeiert werden und Alles bereitet sich vor, den 9. November zu einem Fest⸗ und Freudentage zu gestalten. Als hoch interessantes Detail wäre mitzutheilen, daß die als Festmusik gewählte Cantale dieselbe ist, welche Karl Maria v. Weber vor fünszig Jahren zur Hochzeitsfeier des gekrönten Paares componirte. Die Cantate ist bis jetzt nicht gedruckt. Berlin. Nach einer amtlichen Zusammenstellung der Brauereien in dem Gebiete der norddeusschen Staaten während des Jahres 1871 waren 11,322 Brauereien vor⸗ handen, von welchen 1104 geruht halten, die Blauereien waren zum Theil fixirt zum Theil unfixirt. Der böchste Betrag des Steuerfixums, welcher für die einzelnen Brauereien entrichtet wurde, belief sich auf 12000 Thlr. und kam nur in Berlin vor. Außerdem betrug das größte Fixum 10,000 Tylr. und zwar in der Provinz Schleswig⸗Holstein. Die Zabl der Brauereien, welche über 2000 Cir. Braumalz versteuerten, war 521. Eilaubniß⸗ scheine zur steuerfreien Haustrunkbereitung wurden 27,983 ausgegeben. An Blaumalzsteuer wurden 3,85 1,000 Tylr. vereinnahmt, wovon allein auf Berlin 364000 Thlr., also fast der zehnte Theil kommen. Die Seelenzahl der be- zeichneten Staaten war auf 29 429,501 berechnet, wovon 136,997 Personen abgehen, für welche der Haustrunk steuerfrei bereitet worden ist. Es kam durchschnitlich auf den Kopf an Consum 19 ½ Quart und an Steuer 3 Sgr. 11 Pf. Aufruf. Bismarck-Stipendium für Straßburg. Gestistet von Suudirenden deutscher Hochschulen. Straßburg die deussche Reichs ⸗Universität ist eröffnet. Im Hinblick darauf begannen wir vor wenigen Monaten Beiträge für ein Stipendium zu sammeln, zu dem doppelten Zwecke, unbemittelten Studirenden den Besuch der im Grenzlande ge: legenen Universität zu ermöglichen und dem Reichs- kanzler, der neuerdings für die Befreiung der Wissenschaft und der Schule von fremdem Einslusse so erfolgreich aufgetreten, ein bleibendes Denkmal in Verbindung mit der Wissenschaft zu setzen. Das Bismarck ⸗ Stipendium in den deutschen Städten und von den in Nor amerika und Rußland lebenden Deutschen lebhaft unterstützt, hat bei der Straßburger Eröffnungs⸗ feier seine erste Gabe anmelden können. Wir erneuern unsern Aufruf und fordern alle Die. jenigen, welche die Bedeutung dieser nationalen Ehrensache begreifen, zur Bildung von Lokalcomités und zur directen Einsendung von Beiträgen auf. Uasere Gelder verwaltet Herr Geh. Comm. Rath F. W. Krause, Leipzigerst. 45. Die Statuten werden unter Vorbehalt der Genehmigung des Reichskanzlers, der wir uns auch für unser Herren Prof. Dove, Prof. Bruns und Prof, v. Holtzendorff festgestellt werden. Berlin im Mai 1872. E. v. Hartmann, Stud. jur., stellvertreten⸗ Im Anschluß an den obigen Aufruf und enl- sprechend dem uns ausgedrückten Wunsche des Berliner Comités richten wir an unsere Mitbürger in Stadt und Land die Aufforderung, dem patrioti-⸗ schen Unteenehmen der Gründung eines Bismarck gewonnenen Reichslanden und dem Reiche zu knüpfen und gleichzeitig ein Denkmal der großen, jüngst durchlebten Epoche deutscher Geschichte zu Theil werden zu lassen. Die mitunterzeichneten Dr. Köhler, Bergrentmeister Nebhuth, Dr. Schmid und E. Trapp IV. sind zur Ent⸗ gegennahme freiwilliger Beiträge bereit. zu dürfen. seiner Zeit im Anzeiger veröffentlicht werden. Friedberg im October 1872. Baur, Pfarrer. Dr. Diegel, Professor. Haas, Kreis⸗ Assessor. Klein, Reallehrer. Pr. Köhler, Professor. Matthias, Director. Dr. Möller, Real⸗ schuldirector. Nebhuth, Bergrentmeister. Hofger.⸗Advocat. am 31. October. Heutiger Preis loco Waizen, aute Qualität, fl. 142½ fle Korn. fl. 9778591. Gerste, fl. 10½. Hafer, fl. 7½. Kartoffeln, fl. 2½ ½. N Alle Preise verstehen sich 200 Pfund= 100 Kilo. Original- Illustrationen wohlfeilste Frauen-Zeitung ist die seit sieben Jahren erscheinende Moden welt. Preis vierteljährlich 45 kr. Die practische Richtung des Blattes, welche stets die Bedürfnisse der Familie berücksichtigt, aber auch den Anforderungen der eleganten Gesellschaft nicht minder Rechnung trägt, macht jede einzelne Vorlage doppelt werthvoll. Die Schnittmuster — über 200 jährlich— sind ihrer vorzüglichen Auswahl und ihrer Genauigkeit wegen rühmlichst bekannt, nicht weniger die leichtverständlichen Auweisungen, welche selbst ungeübtere Hände geschickt machen, alle Gegen- stände der Toilette, Leibwäsche etc, selbst anzufertigen. Abonnements werden jederzeit angenommen bei Bindernagel& Schlimpir in Friedberg. Unternehmen erfreuen, und unter Zuziehung der Das Berliner Comité für das Bismarck⸗ Stipendium. b E. Magnus, Stud. jur., Vorsitzender. der Vorsitzender. R. Kuhls, Stud. phil, Schriftführer. G. Hoppe, Stud. theol. L. Sauvage, Stud. theol. F. Semon, Stud. med. Stipendiums an der Universität Straßburg, welches bestimmt ist ein neues Band zwischen den wieder ⸗ Jede Gabe wird mit Dank angenommen werden. Wir hoffen einer zahlreichen Betheiligung entgegen sehen Die Liste der eingegangenen Beiträge wird Curtman, Hofger.⸗Advocat. Dr. Lorenz, Kreisarzt. Dr. Dr. Schmid, Reallehrer. Dr. Schwabe, Director. Stam m, Seminarlehrer. Stein⸗ berger, Seminardirector. E. Trapp IV., productenbörse zu Friedberg Nächste Börse Donnerstag den 7. Oktober, ö 2736 Die verbreitetste und trotz ihrer vortrefflichen Auch im weiten Gebiet der Handarbeiten ist die Moden- welt die beste Lehrmeisterin. 0 werden, ihre Unterstützung und Förderung zu 1 2 2 22„2 2 2— * 7 2 3 urg, den han — — ee den wieln den Reicht 3 ta ber grißn N 1 5 0 der Grschicht t Ferterung t ünaterzeichem ut Ned N. ind zm tu „ 1 — * tigt bertit.) nut bertei. 10 gung tigte hd 1 1 a Versteigerung der fiscalischen Hofraithe(seitherige Majors- wohnung) und eines Ackers in der Gemarkung Friedberg. 3072 Die in der Burg Friedberg gelegene dem Groß. HDessischen Domanialsiscus gehörige Hofraitbe(seitherige WMaforswobnung) nedst dazu gehörtgen Garten und Holz all, als Flur III. Nr. 124, 127 und 128 mit einem JIlachengebalt von 133.3 Kiftr. im Grundbuch eingetragen gegen Osten an die evangeltsche Pfarrhofraithe, südlich 5 an jene des Philipp Deweil, westlich an die Ortsstraße und nördlich an den in die Pfarrhofralthe führenden Weg grenzend, soll nach vorliegender Verfügung Seiner Königlichen Hobeit des Großherzogs nach den Vor⸗ schristen des Domänen ⸗Veräußerungsgesetzes vom 2. Juni 1821 Montag den 16. Dezember 1872, ö Vormittags 11 Uhr, auf dem Gemeindehause zu Friedberg einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Die Verßeigerungs⸗ bedingungen liegen vorher auf unserem Bureau zur Einsicht offen und wollen sich Kaufllebhaber, welche die Objecte einzusehen wünschen, an uns wenden. Gleichzeitig kommt der Acker Flur V Nr. 18 mit dem darauf floßenden Pulverbäuschen zum Verkauf. Dasselbe liegt zwischen Friedrich Thomas Horn und Martin Rühl und stößt auf den Wea nach Ockstadt. Friedberg den 1. November 1872. Großherzogliches Rentamt Friedberg. Lin deck. Bekanntmachung. ; eint Bin 1039 Montag den 4. November d. J., Mittogs 1 Uhr, aßburg, rt werden auf dem Bürcau des Großberzoglichen Orts zerichts Ober⸗Rosbach 30 Malter Aepfel, seinste Sorten, dfandungsbalber in kleinen Abtheilungen öffentlich meist vietend versteigert. Ober⸗Ros bach am 31. Oktober 1872. In Auftrag: Groß berzoglichen Landgerichts Friedberg. Groß herzogliches Ortsgericht Ober Rosbach. Blecher. 3027 In hiesiger Kirchenkasse liegen 300 fl. zu 5% egen bypothekarische Sicherheit zum sosortigen Aus⸗ eihen bereit. Staden den W. Oktober 1872. ür den evang. Kirchenvorstand: Schmidt, Pfarrolcar. Dauch, Bürgermeister. ese Versteigerungs⸗Anzeige. 187 7— „ beszer.· Atrocu 1059 Nächsten Dienstag den 5. November, Vormittags J Ubr, sollen in der Behausung des verstorbenen Martin Klein dabier(Usagasse) nachstebende, zu dessen Nach pee, Arti, laß gebörige Gegenflände. als: 2 Websthble, 1 Schrank r Dr. Köhlen mit Glasaufsatz, 2 Kleiderschränke, 2 Eckschränke, grtitatit. i Bettistellen, 1 Küchenschrank, eine große Partie neue ö', raue Mabnen und eine frischmilchende Zlege öffentlich r. Abt, un den Meifibletenden versteigert werden. , Berzrentaaßt Frledberg. In Auftrag: br S% M. Schwarz, Haftaxator. allchrtt. Sn 4 en, eue russ. Fardinen! 2702 in Rässel von circa 10 Pfund à fl. 1. 45 kr. — 1 ver Fässel, bei Wilh. Fertsch. Ititdbell„ 8 i Heilung der Haut, Erhaltung des ober. S046 1 304 Aopfhaars. 2 1 An den Kgl. Hoflieferanten Prn. Johann Hoff 6 1 in Bersin.* Zechlin, 1872. Ibre Malzvomade wünsche ich zum Schutze gegen das Ausfallen der 1 Haare anzuwenden; andere Pomade schützte 100 eie nicht dagegen. Fr. Bertha Sievert.— 62 b o* Berlin, 16. Mai 1872. 75 Guterbaltung der 1 7 Haut aibt es kein besseres Mittel, als die Hoff- 2— i N* schen Malz Kräuterseifen. „ beine 1 L. Schreib, Spandauerstr. 3. 4. 5 „„ Bertausesselle bet Pofapotheker Wilhelm e„ Sturmfels in Friedberg und Dr. W.* 4 A lotb, Apotbeter in Da- KRaubeim. 5 +* N 7 1. 1 ont ee wur en — braves Di idch — braves Dienstmädchen 410 f„egen hohen Lohn sofort gesucht. Näheres bei der 1 b Expedition d. Bl. 1 3 5 1 77 1 Einen Lehrl 2, nen Lehrling e066 sucht e FBriedberg. J. Staubi, Schreluermeister, 55 7 4 Kuchgasse. 22(H. 4220.) Spezialarzt Pr. Kirchhoffer in — 01 Rappel(Schwei besitzt sichere Mittel gegen nächt⸗ 5* 1 iches Bettanässen, Pouutioen, Impotenz. ergebenst aufmerksam zu machen. ist unsere angelegentlichste Sorge. 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Moritz Schäfer. r x— — ͤ—— Bei Bindernagel& Schimpff sind i Freiwillige 55 i* f er A g 1 6 alle in den hiesigen N 9 in neuester luflage Bürger⸗ Feuerwehr. L eh* n st Aten hu U 1 1 5 0 W 0 1 3069 Samstag den 2. November, Abends eingeführten steis vorräthig. 1 ub, gesellige Zusammenkunft bel W. in d.. 2 Um gänzlich damit zu räumen— 0 3041 Sonntag den 3. November findet bei Uotrrgelc⸗ 3054 verkaufe von heute ab eine Partie Sommer-, Winter«, Glacé- und Dänische Hand⸗ netem Tanzmusik flott, wozu höflichst einladet schuhe, Herren, und Damenbinden, seidene Kopf- und Umknöpftücher, Weißwaaren,„ Rödgen den 2. November 1872. e kragen und Manschetten, Corsetten und Crinolines, Strümpfe, Secken, Beinlängen, Bänder Jean Truschel. 1 und Besatzartikel, farbige Sammtbänder, Moiréeschürzen ꝛic. unter dem Einkaufspreise, f ö 5 1 Bad⸗Nauheim im November 1872. Carl Hartmann. 114 Aae Gesellen- Ball. N 3060 Sämmtliche bler in Arbeit ßebende Gesellen werden auf Samffag den 2. November d. J. zu einen Besprechung Behufs des Gesellen⸗Balles in das odere 7908 Local des Hern Preußer höflichst eingeladen. 1 ö eee eee e e 0 — 0 11 1 e Lehrer⸗Conferenz,ů, 8 2— 1—— 3 Seetion Friedberg, a 1 5 2 2 2 8 3053 Mittwoch den 6. November, Nachmittags 1 Ur, 2 2 8— 5 8 im Schulhaus. 1 G 8— 8 7——* 0 3065 Wir zeigen bierwit unseren Verwandten und 5 — S. Ne— a—— Bekannten ergebenst unsere Verlodung an. 1 2 Aae 2 Karoline Frank, 1 2 — 8 N 2 0 Wilbelm Müller, e 8 8 2—. 2 Verlobte.— 2 2 2 Na. Baden-Baden. Friedberg. 5. 25— S euer Laberdan!? — 2 4 7775 221 3 2847 bei ilh. Fertsch.* u 2 2 1 Unterjacken und Anterhosen 2075 billigst bet Jos. Hoffmann. ö b Große Auswahl Waaren-Empfehlung. in Bashliks, Corsetten, Herren- und Damen⸗ 3044 Mit allen geuen Tuch⸗ und ee Kragen, und Manschetten, Facons, Blumen, ua de e ee, 55 7 7 Määnteln in neuester Fagon bin ich wieder destens Bändern und Federn aͤußerst billig. wa e Bertha Lang, U gagasse. 8 c Das Neueste in Putzarbeiten werden rasch und geschmackvoll ausgeführt. 2979 D* ft Vorlesungen. Jalsbinden seidene Umknöpftucher und schwarze seidene Halstücher bil 3056 Wie in früheren Jahren wird auch in diesem Winter eine Reihe von populär-wissen— K. Friedrich, neben der Poft. schaftlichen Norlesungen veranstaltet werden. Ihre Mitwirkung haben bis jetzt zugesagt 3073 Negeuschirme werden iparitt und überzogen. die Herren Dr. Lorenz, Bergrentmeister Nebhuth, Reallehrer Klein, Seminarlehrer K. Grillenberger, Stamm, Marx, Soldan, Dr. Heid. Um nicht mit den von dem Verein für Volks- Friedberg, Metzgergasse Nr. 316. bildung veranstalteten öffentlichen Besprechungen zu collidiren, werden die Vorlesungen nur e e,, 85 alle 14 Tage, und zwar Dienstags⸗Abends 8 Uhr im Saale der drei Schwerter statifinden, schleifen, Glacéhandschuhen, Weißwaaren, die erste wahrscheinlich am 19. November.— Wie früher betragen die Eintrittspreise: für] Stickereien und Schnitzereien ist neu angekom⸗ 3 und mehr Personen einer Familie 1 fl. 48 kr., für 2 Personen einer Families men und empfehle solche zu sehr billigen Preisenn. 1 fl. 24 kr., für 1 Person 48 kr., für 1 Person und 1 Vorlesung 12 kr. Eintrittskarten a L. Hirsch. sind in den beiden hiesigen Buchhandlungen zu haben. Auch soll eine Subscriptionsliste f f; 5 7 0 circuliren. Die Einnahme wird, wie im vorigen Jahre, dem Verein für Volksbildung zuge— Kirchliche Anzeigen füt ctiedberg.* wiesen werden. Jede Vorlesung wird, unter Angabe ihres Gegenstandes, in diesen Blättern Evangelische Gemeindt. 85 angezeigt. g Pfarramiswoche: Herr Pfarrer Köhler. 7 5 23. Sonntag nach Trinitatis. Großherzogliche Uealschule zu Friedberg Nrose nen ge,., 1 Gottesdienst in der Stadtkirche: 0 3047 Die Anmeldung der für die Vorschule bestimmten Schüler(vom 8. und 9. Lebensjahre) Vormitiags: Herr Candidat Döring. 5 1 wolle man nun Mittwoch den 13. November, Nachmittags von 2— 4 Uhr, im E miutge elr er un 1 i Realschul gebäude(Conferenzzimmer) unter Beibrirgung von Zeugnissen der bisherigen Lehrer eee g e e bei der unterzeichneten Behörde machen. ormit 05 rr Pfarrer 5 0 5 10 Großherzogliche Directien der Realschule zu Friedberg. 0 ene Dr. Möller. Katholischt Gemeinde. Samstag um 4 Uhr Nachmitiags Beichte. Staats⸗ und Gemeinde⸗ Obligationen. e See e Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. . „ . ö 1 g 5 29 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof-Agenten Nachneittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. 1 N 5 f Jacob Engel. ne 8. November, Abends 5 Uhr, Pre⸗ 0. 1 Neue Ka anien ö Schönes Weißkraut e 1 an den anderen Wochentagen 1 65 91 5 f 7 5 und sehr gute Birnen zum Kochen Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 0 0 i 932 bei Wilb. Fertsch. 3042 verkauft Heinrich Hanstein V. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpyff. 1 2(Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 44, Praktischer Rathgeber Nr. 11 und eine Beilage.) 1 1—ů— * Seren m irt e tank, ler, tiedteiz Labtrdan! Jud Fertsch Anterhosen HOeffmann. pschlung „ Saksfinstoffcn, Sütgagen wolle „ ee Dam „% bert deten Hirschborn, eee e in 1. et Fenla, tetit alter bi d, aden der hel. den 7771 28 bder geen tuberger, — t Ni. 316 1 sewit Bal ö dare wee + 1 ag 2 en. 5 7 birsch eee Sr —— 9 Geilage. Hberhessischer Ameiger. 2—— 2 129. —— ——— Pfaͤnder-Versteigerung der Pfand⸗ und Leih ⸗Anstalt zu Friedberg. 2788 Montag den 4. November l. J., Vormittags 9 Uhr anfongend, werden in biesigem Ratbhause. alle bis zu diesem Termin die Verfallzett erreicht habenden und nicht ausgelösten Pfänder der hiesigen Pfand- und Leibanstalt, bestebherd in Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Weißzeug, Manns und Frauenkleidern, goldenen und sübernen Taschenuhren, sowie sonstige Gegenstände öffent- lich meistdietend gegen Baarzahlung versseigert. Gleichzeitig wird bemeikt, daß die Auelösung und Renovation der Pfänder nur an den hierzu bestimmten Tagen, Dienssag Donnerstag und Samstag, flatifinden kann und daß das Pfandhaus vom 2. November dis zu beendigter Verstelgerung geschlossen bleibt. Die Großberzoglichen Bürgermeifteren des Kreises Friedberg werden ersucht, dies im Interesse ührer Ge⸗ meindeange hörigen oiteublich bekannt machen zu lassen. Irtedberg am 3. October 1872 Großherzogliche Bürgermetsterei Frtedderg. Foucat. Bekanntmachung. 3036 Zur Herstellung des sogenannten Hirschgrabens im Burggarten zu Friedberg soll die Lieferung von eirca 20,000 Stück Russensteinen im Submissionswege ver⸗ geben werden. Lusttragende wollen ihre Offerten bis längstens Mitwoch den 6. November d. J. bei unter⸗ zeichneter Stelle einieichen, woselbst die Bedingungen offen liegen. Friedberg am 29. Oktober 1872, ec eee Friedberg. e u un g. 3038 Das zur Einwinterung der städtischen Wasser⸗ letlung erforderliche Stroh, bestehend in Lieferung von 20 Centner langem Kornstroh, 36 5 5 Waizenstrob, 8 4. 5 Gerfstenstrob, 2 einsp. Wagen Pferdemist, sodann 12 Centner langes Kornstroh zur Einwinterung der städtischen Bäume soll künftigen Montag den 4. November, Vormittags 11 Uhr, auf biesigem Ralhhaus an die Wenigfinehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 30. Oktoder 1872. Großberzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Fouc ar. Arbeits Versteigerung. 3050 Montag den 4. November, Vormittags 11½ Ubr, sollen die bel der Herstellung des Lelchenhauses auf dem Frledhofe dahier vorkommenden Arbeiten, als: Maurerarbeit It. Ueberschlag zu 11 fl. 38 kr., Schreinerarbeit 49„—„ Weißbinderarbeit es, Schlosserarbeit 20 an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 31. October 1872. Großherzogliche Bürgermeifterei Friedberg. Peu ed x. Güter ⸗Versteigerung. 3051 Dienstag den 12. November d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag der Christian Seibels Wittwe geb. Reuß daher, die derselben gehörenden nachbeschriebenen Güter⸗ ftücke: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klfir. 4. 153. 53. Grabgarten im Ohrloch, 4. 116. 78. Acker im Ellern, 4. 198. 113. Grabgarten in der Kehl. Gemarkung Ockftadt. Flur. Nr. Klftr. 10. 89. 120. Im Ried, 10. 90. 88. Daselbst, 26. 84. 13. Daselbfß, nochmals öffentlich meiflbtetend versteigert werden. Friedberg den 31. Oktober 1872. Groß berzogliches Ortsgericht Frtedberg. Foucar. Persleigerungs- Anzeige. 3052 Donnerssag den 7. d. M., von Vormittags 9 Uht ab, werden im Hause der Lohnkutscher Johannes Mörler IV. Witwe, Schulstraße Nr. 281: 2 Pferde, 1 Ziege, 2 Chalsen, 1 zweispaͤnniger Wagen, 2 Pflüge, 1 Egge, 6 verschledene Pferdegeschirre, 1 Fruchtsege— mühe, 1 große Waage, circa 80 Centner Deu, circa 8 Fuder Stroh und verschledene Oekonomiegeräthschaften oͤffentlich an den Melstbietenden freiwillig versteigert. Bad⸗Raubelm am 1. November 1872. wissenschaftlichen und rasch und regelmässig erfolgt. Diensten. Abonnement auf Leitschrilten. Journale und Zeilschriflen popularen Inhaltes, deren Zusendung moglichst Die Wochenummern Gartenlaube und Daheim werden jedesmal Sonntags Vormittags ausgegeben. Alle neuen Erscheinungen der Literatur stehen auf Wunsch zur Ansicht zu Zu gel. Aufträgen halten sich auch ferner bestens empfohlen Bindernagel& Schimpf. 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