kun nd. N U nde drteigen reinsehrn. lüssel dewetgen in ie . Der inte 18g en die En mädchen d Heß, n Nalbdaust. aba sechslein te tteßt 70. Donnerstag den 2. Mai. 2 51. 1872. Oberhessischer Anzeig Friedberger Intelligenzblatt. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dlenstag, Donnerstag und Samstag Für die Monate Mai und Juni kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. — Amtlicher Theil. delressend: Gesuche um Entlassung von Soldaten vor beendeter Dienstzeit, sowie Gesuche um zeitweise Beurlaubung von Soldaten. Friedberg den 25. April 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Amtsblatt Nr. 5 von 1868 und unser Ausschreiben vom 4. November 1869, Oberhessischer Anzeiger Nr. 131, theilen wir Ihnen nachstehend die in obigem Betreffe erfolgte Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 0. d. M., Amtsblatt Nr. 10, zur Nachricht und Nachachtung, in so weit solche Sie angeht, hierdurch mit und lassen die allegirten Aus- shreiben ebenfalls nochmals nachstehend folgen. er Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisaͤmter. Beranlaßt durch eine große Zahl von Gesuchen um zeitweise deurlaubung oder um Entlassung von Soldaten vor beendeter Dienst— bit, welche fast täglich unmittelbar bei dem Commando der Großber⸗ pbglichen Diviston eingereicht werden, hat uns dasselbe ersucht, die destimmungen über den bei solchen Gesuchen einzuhaltenden Instanzen— ug in Erinnerung zu bringen und deren Kenntniß und Beachtung töglichste Verbreitung zu verschaffen. Wir beauftragen Sie daher, de nachstehenden Bestimmungen durch die Kreisblätter zur allgemeinen senntniß zu bringen. Fur die Behandlung von Gesuchen um Entlassung von Soldaten vor beendeter Dienstzeit sind zunächst die Vor- chriften im§. 188 der Militär-⸗Ersatz⸗Instruction für den Norddeutschen Lund vom 26. März 1868(Regierungsblatt von 1868 Seite 521) baßgebend, wonach dergleichen Gesuche nicht bei einer Militär be— brde, sondern dei den betreffenden Civil behörden anzubringen sind. die Civilbe hörden, welche diese Gesuche anzunehmen haben, sind die Lroßherzoglichen Bürgermeistereien, welche über jedes Gesuch deser Art ein Protokoll nach dem hierfür vorgeschriebenen Formular (conf. Ausschreiben vom 14. October 1868 zu Nr. M. d. J. 11.339) aufzunehmen und solches mit Fragenbeantwortung und Begutachtung n das ihnen vorgesetzte Kreisamt einzusenden haben. Das Kreisamt bersendet sodann die Verhandlungen, nachdem es erforderlichen Falles ren Vervollständigung veranlaßt hat, mit seinem Gutachten und ter Beifügung eines Gutachtens des betreffenden Landwehr⸗Bezirks— bmmando'e an das Civilmitglied der Großherzoglichen Ersatzbehörde nicht wegen Mangels gesetzlicher Begründung sofort zurückzuweisen sind, mit dem Commando der Großherzoglichen Division zur gemein— schaftlichen Entscheidung in Benehmen tritt. Gesuche um Entlassung von Soldaten vor beendeter Dienstzeit, welche auf anderem Wege an das Commando der Großherzoglichen Division gelangen, können, so lange das erwähnte Verfahren nicht eingehalten worden ist, keine Berücksichtigung finden. Gesuche um zeitweise Beurlaubung von im activen Dienst stehenden Soldaten sind stets an das betreffende Regi⸗ ments, beziehungsweise Truppen-Commando zu richten, wie bereits in unserem Ausschreiben vom 26. October 1869(Nr. 19 des Amts⸗ blatts) bemerkt und der darin enthaltenen Weisung gemäß in den Kreisblättern bekannt gemacht worden ist. Werden statt dessen der⸗ gleichen Gesuche unmittelbar bei dem Commande der Großhezoglichen Division eingereicht, so haben die betreffenden Bittsteller es sich selbst zuzuschreiben, wenn dieselben unberücksichtigt bleiben. Da die Mehrzahl der bei dem Commando der Großherzoglichen Division unmittelbar einlangenden Gesuche um Entlassung von Sol— daten vor beendeter Dienstzeit oder um zeitweise Beurlaubung von den betreffenden Bürgermeistereien beglaubigt oder befürwortet sind, so wollen Sie insbesondere auch den Großherzoglichen Bürgermeistereien die vorstehenden Bestimmungen zur sorgfaltigen Beachtung in Er⸗ innerung bringen und dieselben zugleich anweisen, bei jeder sich ihnen darbietenden Gelegenheit die Betheiligten wegen des bei Gesuchen der mehrerwähnten Art einzuhaltenden Geschäftsgangs geeignet zu belehren. mitter Instanz, von welchem hierauf bezüglich derjenigen Gesuche, die v. Bechtold. Lotheißen. Deutsches Reich. Darmstad t. Das Großherzogliche Regie- ungsblatt Nr. 21 enthält: I. Bekannimachung Großh. Ministeriums des Innern, Bestäungung von Schenkungen an das Diakonissenhaus lisabethensuft“ in Darmstadt betreffend. III. Bekanntmachung cesselben Ministeriums, die Ve— migung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend. III. Bekanntmachung Gr. Ministertums der Finanzen, i Organisation der Haupisteuerämter und die amlliche bseichnung der Nebenzollämier und der Zollaufseher betr. IV. Bekanntmachung desselben Ministeriums, die Osganisation der Obereinnehmereten in den Provinzen Sarkenturg und Oberhessen betreffend. Dieselbe enthält, die Obereinnehmereien Bensheim und Nidda aufgelöst den, die Bildung der in den Provinzen Starkenburg d Oberhessen bestehen bleibenden Obexeinnehmereien IDmmstadt, Groß Umstadt, Gießen und Romrod. Die O anisationsänderung wird mit dem 1. Juni d. J. in güllzug kommen. „Bekanntmachung Großherzoglicher Commission für n Angelegenheiten, die Errichtung einer Postagentur in lenbeim beireffend. VI. Bekanntmachung derselben Commission, Aenderung % Personengeldtaxen auf dem Alsfeld Ziegenhainer Post—⸗ usse betreffend. VII. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Erbach, die (lgebung einer Umlage in der israelitischen Religions— ucinbde zu Michelstabt für das Jahr 1872 betreffend. VIII, Ucbesicht der für das Jahr 1872, beziehungs⸗ dee 1872/74 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Be. fnisse ber iergel Religionsgemeinden des Kreises Bingen. IX. Ucversicht der für das Jahr 1872 genebmigten zulagen zur Vestrettung von Gemmunalbebürfnissen in in Gemeinden dis Kreises Lindenfels. X. Uebersicht der für das Jahr 1872 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der istaelitischen Religionsgemeinden des Kreises Schotten. XI. Uebersicht der für das Jahr 1872 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürsnisse in den Gemeinden des Kreises Bingen. XII. Ordeneverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 13. April dem Friedensrichter des Friedensgerichts Ober-Ingelheim, Jußizrath Dr. Franz Joseph Müller, in Anerkennung seiner fünszigjährigen mit Eifer und Treue geleisteten Dienste, das Ritterkreuz erster Classe des Ludewigsordens zu verleihen. XIII. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. Seine Königliche, Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht; am 6. April der Frau Caroline Louise Lippold, geb. Gießen in Mainz, die Erlcubniß zur Annahme und zum Tragen des ihr von Seiner Majestät dem König von Sachsen verliehenen Er- innerungekleuzes für die Jahre 1870/71 zu ertheilen. XIV. ODienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruhr? am 27. März dem Pfarramtscandidaten Friedrich Sahl aus Groß Um- stadt, im Krelse Dieburg, die evangelische Pfarrsielle zu Rumpenheim, im Dekanate Offenbach, am 10. April dem Schullebrer an der katholischen Schule zu Mühlheim, im Kreise Offenbach, Michael Joseph. Blum, die katholische Schulstelle zu Flonhelm, im Kreise Alzey, dem Schul⸗ amieaspiransen Philipp Gallus Ludwig Diehl aus Butz⸗ bach, im Kreise Friedberg, die evangelische Schulstelle zu Mittershausen, im Kreise Lindenfels und dem Schulamts⸗ aspiranten Georg Falkenstein aus Abenheim, im Kreise Worms, die 3. katholische Schulstelle daselbst zu übertragen. XV. Concurrenzeröffungen. Erledigt sind: die erste evangelische Dio konatssselle 3 Erbach, im Dekanate Erbach, mit einem Gehalt von 748 fl. 20 kt.; dem Hrn. Grafen zu Erbach⸗ Erbach steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die 2. lutherische Pfarrstelle zu Groß. Umstadt, im Dekanate Groß- Umstadt, mit einem Gehalte von 654 fl. 1 kr. — Das Großh. Regierungsblatt Nr. 22 enthält: I. Allerhöchstes Edikt, die Verfassung der evangelischen Kirche des Großherzogthums Hessen, insbesondere die Bildung der Dekanats⸗Synoden beueffend. Dasselbe lautet: In Unserem Edikt vom 11. Juli 1870 haben Wir Unser Ministerium des Innern beauftragt, sobald die provisorisch zu bildenden Kirchen vorstände fammtlich gewählt sein würden, die Dekanals⸗Synoden zu bilden und einzuberufen, damtt diese nach Maßgabe der in dem Eutwurfe der Verfassung der evangelischen Kirche für die Bildung der Landes-Synode geirossenen Bestimmungen die Mitglieder einer außeror— dentlichen Synode wählen, welcher der gedachte Entwurf zur begutachlenden Berathung vorgelegt werden soll. Es sind die provisorischen Kirchenvorstände zum bei Weitem größten Theile gewählt und in ihre Functionen einge⸗ wiesen und, wo es bis jetzt nicht geschehen ist, sind die erforderlichen Anordnungen gehoffen, damit auch dort die neuen Kirchenvorstände möglichst bald in Thätigkeit treten können. Wenn hiernach auch der Zeitpunkt, wo die Dekanats⸗ Synoden gebildet werden sollten, noch nicht ganz gekommen ifi, so haben Wir doch auf Antrag Unserer kirchlichen Be⸗ hörden beschlossen, dieselben schon jetzt bilden zu lassen, da die Kirchenvorstandswahlen auch da, wo sie noch rück⸗ ständig sind, in kurzer Zeit vollzogen sein können, und es zweckmäßig erscheint, daß schon einige Zeit vor der Einde⸗ rusung der gedachten gußerordentlichen Synode die Deka⸗ nate in der Weise, wie sie demnächst zusammengesetzt sein werben, ins Leben treten und namentlich auch bald zur Wahl der drei Geistlichen geschritten wird, aus welchen Wir den Dekan des Dekanats resp. Vorsigenden der Dekunatg⸗ Spnode ernennen, Wir baden daher im Ciuverftändnisse mit Unsern kirchlichen Behörden und vorbehaltlich der Be⸗ gutachtung durch die außerordentliche Synode in Gemäß⸗ beit des§. 32 des Versassungs⸗ Entwurfs die Zahl und den Bereich der künftigen Dekanate bestimmt und unser Minislerium des Innern beauftragt, diese Eintheilung zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Zugleich haben Wir dasselbe angewiesen, in der nachstehend näher bezeichneten Weise die Bildung der Dekanats ⸗Synoden und die Wahl der Uns für das Amt eines Dekans resp. Vorsitz enden der Synode in Vorschlag zu bringenden drei Geislichen zu veranlassen. Es sind dabei die§§8. 33, 34, 35, 36, 37, 39, 40, 41, 42, 48, 46, 47 und 48 des Entwurfs der Kirchenversassung in Anwendung zu bringen, jedoch mit folgenden durch die Verhältnisse gebolenen Abweichungen: Bei den 88. 34, 46, 47. Die einzelnen Gemeinden sind erst dann berechtigt, sich in der Dekanals⸗Synode vertreten zu lassen, wenn in derselben der provisorische nach Maß⸗ gabe Unferes Edikis vom 8. Dezember 1870 gewählte Kirchenvorstand in seine Functionen eingewiesen worden ist. Hat diese Einweisung dis zum Termine für die Wahl der Uns für das Amt des Dekans in Vorschlag zu bringen⸗ den drei Geistlichen nicht stattgefunden, so bleibt die de, tteffende Gemeinde bei letzterer unvertreten. Bei 8. 37. Sowie die Kirchenvorstände vorerst nur auf unbestimmte Zeit gewählt sind, so können auch die Miiglieder der Dekanats⸗Synoden nur bis dahin gewählt werden, wo an die Stelle der provisorischen Zustände die definitiven treten. Bei§. 41, 42. Da vor der Hand ein Dekanatsausschuß nicht besteht, so tritt an die Stelle desselben der beireffende Dekan. Bei§. 48. Die fraglichen Taggebühren werden auf 2 fl. fesigesetzt. Bei§. 46, 47. Die gegenwärtigen Dekane führen ihr Amt gegenüber den jetzt zum Dek male gehörigen Gemeinden so lange fort, bis demnächst die neuen Dekane von Uns ernannt sind und der alsdann zu bestimmende Tag erschtenen ist, an welchem diese ihre Functionen in den alsdann ins Leben tretenden Dekanats⸗ dezirken zu übernehmen haben. Hieran triit nur eine vorübergehende Ausnahme ein, indem zur Wahl der füt das Amt des Dekans Uns in Vorschlag zu bringenden drei Geistlichen je die Vertreter derjenigen Gemeinden zu⸗ sammenberufen werden, welche demnächst das betreffende Dekanat bilden sollen. Die Einladung zu der fraglichen Versammlung gebt, wenn in dem Dekanats bezirk nur ein Dekan seinen Wohnsitz hat, von diesem, sonst von dem dienstältesten Dekan aus. Dieser hat auch die Leitung der Versammlung, soweit nicht die im§. 47 des Verfassungs⸗ Entwurfs näher bezeichnete Wahl in Betracht kommt. So lange es sich um letztere handelt, tritt er in Gemäßbeit der dort getroffenen Bestimmung die Leitung der Verhand⸗ lungen an das an Lebensjahren älieste Mitglied der Ver⸗ sammlung ab. Der Zeitpunkt, wo die Dekanats⸗Synoden zusammentreten sollen, um die Mitglieder der außeror⸗ dentlichen Landes⸗Synode zu wählen, wird besonders de⸗ kannt gegeben werden. Urkundlich Unserer eigenbändigen Unterschrift und beigedrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt den 15. April 1872. (L. S.) Lud Wc. v. Bechtold. II. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern, die Eintheilung der evangelischen Dekanate betreffend. Die neue Eintheilung der Dekanate ist in Bezug auf die Orte des Kreises Friedberg folgende: Dekanat Friedberg. Assenheim, Beienhetm, Bönstadt, Bruchenbrücken, Butzbach, Dorveim, Fauerbach, Friedberg, Hoch⸗Weisel, Langenbain, Münter, Nauheim. Nieder⸗Florstadt, Nieder ⸗ Rosbach, Nieder⸗Weisel, Ober⸗Ros bach, Ossenheim, Ostheim, Reichels⸗ heim, Steinfurth. Zugetheilt sind dem Dekanate Gießen die Pfarreien Kirchgöns und Pohlgöns, dem Dekanate Büdingen die Pfarrei Staden, dem Dekanate Hungen: Gambach, Griedel, Melbach, Münzenberg, Södel, Trais⸗-Münzenberg. Wölfersheim, Wohnbach und dem Dekanate Rodheim die Pfartei Nieder⸗Wöllstadt. Darmstadt. Nach den„Hess. Volksbl.“ ist aus einer soeben erschienenen amtlichen Zusammen⸗ stellung ersichtlich, daß sich die Opfer an Menschen⸗ leben während der Krieges in 1870/71 in den 10 größten Gemeinden des Großherzogthums Hessen, d. h. die Zahl der in denselben an ihren Wunden oder an Krankheiten verstorbenen deutschen Sol⸗ daten und französischen Kriegsgefangenen auf 1698 Mann belaufen. Hiervon erlagen Wunden 210, unter welchen in 63 Fällen Eiter vergiftung als nächste Todesursache angegeben ist, und an Krankheiten 1488 Mann. Durch Tophus allein wurden 632 Soldaten dahingerafft, der Ruhr erlagen 200, den Blattern 187, der Lungen- entzündung 154, der Lungentuberculose 86, sonstigen Krankheiten 229 Mann. Nach der Staatsange⸗ börigkeit fanden sich unter den verstorbenen Sol⸗ daten und Kriegsgefangenen 183 hessische, 421 sonstige deutsche Soldaten und 1094 Franzosen und Afrikaner. Gießen. Wie hier verlautet, ist es der Re- gierung gelungen, unserer Universttät eine be deutende Lehrkraft zu erhalten. Herr Professor Kehrer hat einen ehrenvollen Ruf nach Zürich ausgeschlagen und wird das Direktorium der ge⸗ burtshülflichen Klinik hieselbst übernehmen. ihren] Berlin. Der Reichstag hat sich in seinen letzten Sitzungen mit Lesung des Gesetzentwurfs, betreffend den Reichsrechnungsbof, beschäftigt. — Nach der letzten Notiz über die Ausprägung von Reichsgoldmünzen waren bis zum 6. April in Zwanzigmarkstücken 79,898,920 Mark ausge- prägt worden. Bis 13. April sind ferner in solchen Stücken geprägt, in Berlin 4,8 19,200 Mark, in Hannover 955,940 Mark, in Frankfurt a. M. 1,324,400 Mark, in München 1,168,800 Mark, in Stuttgart 431,000 Mark, in Karlsruhe 309,000 Mark und in Darmstadt 200.000 Mark, zusammen 9,208,400 Mark. Die Gesammtaus- prägung stellt sich daher auf 89,107,320 Mark. — Hiesige Offiziöse fübren die verlängerte Abwesenheit des Grafen Arnim von seinem diplo⸗ matischen Posten auf seinen leidenden Gesundheits⸗ zustand zurück. Eine Pariser Meldung der„Times“ sucht die Ursache darin, daß die deuische Regie⸗ rung von Arnim's neulichem Aufenthalt in Rom für die kirchlichen Fragen Nutzen ziehen wolle, und fügt bei, Arnim werde auf der Rückkehr nach Paris auch München berühren und dort über jene Fragen Aufschlüsse ertheilen. Wieder Andere er⸗ klären sich die Zögerung Arnim's mit einer ge- wissen, trotz offizieller Ableugnung doch für that⸗ sächlich gehaltenen Spannung zwischen Berlin und Paris, insbesondere wegen der Hinausschiebung des Postvertrags. — Die Stiftungsurkunde der Universität Straß ⸗ burg nebst den dazu gehörigen Gesetzen sind vom Kaiser am 28. April vollzogen worden. In Ersterer heißt es:„Wir begründen diese Hochschule, die aus Elsaß und Lothringen so viele hochgelehrte Lehrer empfing und diesen Ländern, wie der Welt, Männer, tüchtig in allen Zweigen der Wissenschaft, zurück⸗ gegeben hat, von Neuem, auf daß an ihr im Dienste der Wahrheit die Wissenschaft gepflegt, die Jugend gelehrt und so der Boden bereitet werde, worauf mit geistiger Erkenntniß wahrhafte Gottesfurcht und Hingebung für Gemeinwesen ge⸗ deihen.“ Die in Straßburg bisher bestehenden Fakultäten werden aufgehoben und alle Rechte derselben auf die neue Hochschule übertragen, deren obere Leitung und Aussicht dem Reichskanzler zusteht. — Der Reichskanzler erwiderte in der Com mission auf die Anfrage Lesse's zum Etat des auswärtigen Amtes, ob Seitens der Bundesregie · rungen bei der Erwerbung des Pafastes Cassarelli in Rom die Gründung einer Akademie für deutsche Künstler beabsichtigt werde, daß dies bisher nicht gescheben sei, daß aber falls der Reichstag den Wunsch ausspreche, die Bundesregierungen gerne die Angelegenheit einer sorgfältigen Erwägung unterziehen würden. Der Reichskanzler bemerkt noch, daß Seitens der preußischen Regierung die Frage der Errichtung einer Kunstakademie in Rom schon längere Zeit ins Auge gefaßt, die Verwirk lichung des Planes aber an Geldmangel gescheitert sei, Königsberg. Wie es heißt, soll nun auch mit der Erbauung von sieben festen Forts um die Festung Königsberg herum vorgegangen werden, Wie hochgestellte Persönlichkeiten geäußert haben sollen, wird schon im künftigen, Jahre damit be⸗ gonnen werden. München. Die Landtagssession ist durch den. Prinzen Luitpold geschlessen worden. Ausland. Frankreich. Paris. Die biesigen Blätter veröffentlichen folgende Note:„Der König Ludwig von Bayern hat der Wittwe des französischen Architekten Dennuheck, welcher während des Krieges im Vintenner Walde von einem bayerischen Sol- dalen getödtet wurde, eine Unterstützung von 3500 Francs zu Theil werden lassen.“ Der Soldat, welcher den Architekten ermordete und, be⸗ raubte, wurde bekanntlich von den Geschworenen in Rheinbayern zum Tode verurtheilt. Der Soldat verübte seine That nach dem Friedensschluß. Großbritannien. London. Die„Times“ veröffentlicht folgendes Telegramm aus Philadelphia vom 25, v. M.:„Es ist eine große Wahrschein⸗ lichkeit vorhanden, daß die amerikanische Regierung die indirecten Ansprüche schließlich aufgeben wird, wenn auch noch ein weiterer diplomatischer Depeschen⸗ Stillstand gekommen, wechsel der Zurückziehung vorausgehen wird. Die heutigen Nachrichten aus Washington sagen, daß neutrale Mächte in zukünftigen Kriegen nicht für indirecte Verluste verantwortlich gemacht werden können. Fast jede amerikanische Zeitun von Ein · fluß spricht sich jetzt dar Zarbelburß der indi⸗ tecten Ansprüche aus.“ J 8 — 4155 Telegramm der„Times“ aus Philadelphia zufolge wurde General Schenck in⸗ struirt, Lord Granville anzuzeigen, daß Amerika, salls England von vornherein gegen das Princip der Erhebung inditecter Schadenansprüche sich entscheide, solchen Beschlüssen beistimmen wolle. Das Schiedsgericht werde die indirecten Ansprüche solchenfalls nicht discutiren. Amerikas Gegenschrift bleibe unverändert, obschon das obige Arrangement die indirtcten Ansprüche unwirksam mache. Es heiße, daß England den Vorschlag annehmen werde. Italien. Neapel. Die Nachrichten über den Vesuvausbruch, welcher als der hestigste dieses Jahr- hunderts bezeichnet wird, lauten: Seit dem 28. April früh fällt Aschenregen. Der Himmel ist dunkel. Ein unterirdisches Getöse ist weithin vernehmbar.— 10 Uhr Morgens: Der Aschenregen, welcher seit beute früh die Luft verfinsterte, läßt nach. Der Himmel fängt an, sich aufzuklären.— Nachmittags 5 2 Uhr. Die Lavaströme sind jetzt vollständig zum Das unterirdische Getöse hat nachgelassen.— 6 Uhr Abends. Der Himmel hat sich von Neuem verdunkelt. Der Aschenregen hat wieder begonnen. Derselbe streckt sich bis Caserta bin. 5 a — 29. April, 2½ Uhr Nachmittags. Der Vesup zeigt unter Blitzen und Erderschütterungen electrische Erscheinungen, welche Enisezen in der Bevölkerung verbreiten. Hier fällt Sandregen. In Massa und Somma regnet es Lavaschlacken, — Die hiesigen Zeitungen bringen über die durch den Auebruch des Vesuvs verursachten Zer- störungen nähere Nachrichten, Nach denselben ist es bis jetzt unmöglich, die Zahl der Getödteten genau sestzustellen. In den dem Vesuv nahe ge legenen Ortschaften hat die Verwüstung sehr große Dimensionen angenommen. Der Lavastrom änderte, verschiedene Male seine Richtung. In einigen. Theilen des Ortes S. Sebastiano soll die Lava eine Höhe von 6 Metres erreicht haben. Die Asche sowie brennende Schlacken sind bis Salerno und Scafati geflogen. An letzigenanntem Orte waren die Militärbebörden genöihigt, die Pulper- bortäthe unter Wasset zu setzen, um eine Explosion zu verhüten. Selens der Civil- und Militärbe⸗ hörden wurde große Thätigkeit entfaltet, um Hülfe zu leisten und die Ordnung aufrecht zu erhalten. Im ganzen Lause des a unmöglich, den Vesuv, welcher in eine dicke Rauch⸗ wolke gehüllt war, von hier aus wahrzunehmen. Der König bat sich nach S. Sebastiano begeben. Spanien Madrid. Offizielle Nachrichten vom 28. April melden eine Abnahme der Insur⸗ rection. Mehrere Banden sind geschlagen und andere unterworfen. Marschall Serrano ist in Toledo angekommen. — Vom 29. April wird gemeldet: Die Car- listen erlitten mehrere Niederlagen. Aus der Provinz Saragossa wurden sie vertrieben. Gießen. Am 27. April wurde dabier die vierte e Generalversammlung der Oberhessischen Aug bahn⸗Gesellschaft abgehalien, worin die egi 8 Jahresberichtes und des Ausschußderichles über die Be⸗ sriebsrechnung von 1871, welche einen kleinen Ueberschuß (9000 fl.) über die Betriebskosten ergeben hat, sodann 110 Neuwahl des Rechnungsprüfungsausschusses stattfand 00 als Haupigegenstand der Beschluß gefaßt wurde, die 106 jectirten neuen Bahnstrecken Gelnhausen⸗Partenstein, 0 Alsfeld⸗ Hersfeld auszuführen. Der Verwaltungsra 0 wurde ermächtigt, die Concessionen hierüber nachzusuche und behufs Ausfübrung des Baues alle nöthigen Maß regeln zu ergreifen. Die Geldmintel sollen befimöglichs durch Ausgabe neuer Oberhessischer Eisenbahnactien(Lil. 0 beschafft werden, welche an dem Ertrag der alten Strecke und an der Stagtsgarantie für die ursprünglich emitirten Actien nicht participiren, dagegen den Ertrag der Fu Strecken ausschließlich zu genießen baben, und wovon 15 Theil höchssens bis zur Hälste als Priorilätsactien emittir werden kann.* J. Frankfurt. Vielleicht noch niemals bal der a* dologische Garten in Frankfurt a. M. eine so e Dee Anzahl neuer Thiere in kurzer Zeit zr innerhalb der wenigen Monate, die selt Beginn gestrigen Tages war es, pungen, bet und eulgehen. an den B gehn eine die, Perso 9 Sonnsag P. Fr während Gartenloe die belieh Um den zu können in unsere Liefer 5 werden Vormitt Iuspelii uch dit eingeseh genomm Ir tewen dez ie 105 7 ir dirset Jin des 28. Ar ac in duni errtbnb et.— welcher st t nach. Da —Nadmittag tantig* teischt Ce, Witte. Du 9 N usquu u ia 7 5 ö 1 1 dt a ten datt 31 dinige; Larn l bist mae * Mulitäch. a, un den 81 1 ndelut. 2. bal 6 I didt Nena PrEJ 2 abtintbn 10 btgeber J. 1 de Nachnch 1061 N aulit unt der * 1 Aalen 1 u ene ling Lai zu. Die ol 1. pro 1% eee eee e 1 Jahres verflossen sind und bei dem großen Interesse, welches die neuen Ankömmlinge darbieten, dürfte es wohl gerechtsertigt erscheinen, hier mit einigen Worten auf die wichtigsten derselben hinzuweisen. In erster Linie ver⸗ dienen die beiden munteren bengalischen Königstiger Erwähnung und nächst diesen ein Paar Hyänen, so groß und in jeder Beziehung so tadellos, wie man diese be⸗ rüchtigten Räuder nur selten sieht. Ferner ist eine große Zahl von Affen der verschiedensten Arten angekommen. sowie eine aus fünf Köpfen destehende Familie von Murmeltbieten. Unter den Vögeln haben wir zu nächst zwei Königs geter hervorzubeben, sowie mehrere Adler und andere Raubvogel, sodaun ein Paar afrikanische Hornvögel, die durch ihre unverhältnißmäßig großen Schnäbel besonders merkwürdig sind, und ein Paar Kron⸗ tauben, die größte Taubenart, welche überhaupt existirt. Diese Thiere haben etwa die Größe und Gestalt eines welschen Huhnes und ihr Kopf ist mit einer Krone von seinen Federn geziert. Auch verschiedene neue Fasanen⸗ arten von besondeter Schönheit sind kürzlich einge roffen. Außerdem wurden bereits in diesene Jahre verschledene Thiere im Garten geboren, z. B. eine Elennantilope, Mufflons u. s. w. Die älteren Jusassen des Gartens baben meist den Winter prächtig überstanden, so nament⸗ lich der Löwe und die Löwin, welche jetzt ausgewachsen sind und sich zu ganz imposanten Thieren entwickelt haben und der allgemeine Liebling des Publikums, der Cbim⸗ panse, der mit fortschreitendem Wachsthum auch steis menschenähnlicher wird. Aus diesen kurzen Andeutungen dürfte sich ergeben, daß ein Gang durch den Zoologischen Garten, dessen Anlagen jetzt im schönsten Frühlingsschmucke prangen, ungemein viel Lehrreiches und Ansprechendes bietet und es sollte sich Niemand die Gelegenbeil dazu entgehen lassen. Auch in diesem Jahre wird der Garlen an den Vormittagen des ersten Sonntags jeden Monats gegen einen ermäßigten Efmriuspreis von 6 Kreuzer füt die. Person zugänglich und zwar zum etstenmal Sonniag den 5. Mat. 1 P. Frankfurt. Nach langen unfreiwilligen Pausen während der letzten zwei Jahre werden in dem so schöuen Gartenlocal des Cafs Concocdia regelmäßig wieder die beliebten großen Milifär⸗Concerte stalfinden. Um den Musikfreunden angenehme Abwechslung bieten zu können, bat sich Hert Simon mit mehreren der besten, in unserer Umgebung garnisonirenden Militärkapellen zu diesem Zweck in Einvernehmen gesetzt. Daß berselbe Alles aufbieten wird, um den übrigen hiesigen feineren Etablisse⸗ ments auch in wir thschaftlicher Beziehung würdig an der Seite. stehen, läßt sich sicher annehmen. Wir wollen nicht versäumen, auch die zahlreichen Freunde und Gönner des Herrn Simon in der Umgegend Frankfurts, und namentlich in seiner alten Heimath Friedberg, auf Vor⸗ stehendes ausmeiksam zu machen. Frankfurt. Nach mehrtägiger Verhandlung ist der wegen Mords des Viehhändlers Hamburger angeklagte Völker von den Geschworenen des„vorsätzlichen Mordes“ für schuldig befunden und vom Assisenhof zum Tode verur theilt worden. Nach den vorliegenden Berichten legte Völker in den dem Urtheil vochergehenden Momenten eine Frechheit an den Tag, wie sie bioher in ähnlichen Fällen nur selten vorgekommen sein dürfte. Darmstadt. Nachdem bei der Ausgabe der ersien Zwanzig Markstücke die mangelhafte Prägung vielfach Veranlassung zu Tadel gegeben, ist es erfreulich, jetzt con⸗ stauren zu können, wie trefflich die württembpergischen, badischen und hessischen Stücke dieser Münze geratben sind, von welchen jängst die ersten Abdrücke ins Publikum gelangten. Die Bildnißstempel sind von Herrn Professor Christian Schnitzspahn zu Darmstadt geschnitten. Die Feinheit der Ausführung, sowie die hohe Portraitähnlich⸗ keit in diesen wenig Relief baltenden Bildnissen läßt die Arbeit den desten Leistungen in diesem Kunstfache gleichstellen. Karlsruhe. Man widerspricht von bier aus der Nach⸗ richt, daß ein Soldat des in Mannheim garnisoniten⸗ den Grenadier Regiments in Folge eines von einem Unteroffizier erhaltenen Fußttittes gestorben sei mit der Angabe, eine Brustfell-Entzündung mit starkem Exsudat have sich als die Utsache des Todes ergeben. Die Miß⸗ handlung des Verstorbenen durch den Unterofftzier mittelst Fußtritts ist indessen constatirt, und so speechen selbst die der Regierung nahestehenden Bläster die Erwartung aus, daß eine strenge Ahndung dieses unter allen Um⸗ ständen verdammungswürdigen Benehmens nicht aus- bleiben werde. Aus Colmar wird gemeldet: Dieser Tage weigerte sich das Pferd eines Müllers aus der Umgegend, das bäusig von seinem Herrn mißhandelt ward, siy an den Wagen spannen zu lassen. Nach langem ihn bei der Schuher und schleppte ihn in den Stall, — 4 Widersetzen stürzte dasselbe auf den Müller los, ergriff indem es ihm die Kleider vam Leibe riß; während es dem Müller gelang, den angesaßten Arm zu befteien, wurde er am andern furchtbar gerquelscht un zerfleischt. Seine Nabe die zu seiner Hülfe herbeigeeüüt war, wurde zu oden geworfen; ein Zimmermann, den sein Hülsegeschrei herbeigerusen, wurde ebenfalls vom Pferbe gebissen, so daß er den rechten Daumen dabei verlor. Endlich gelang es dennoch, es einzuspannen, wurde aber vorsichtshalber getödtet. Der Müller befindet sich im einem kläglichen Zustande.(Wenn den armen mtßhandelien wetierauer Braunsteinpferden einmal der Geduldesaden reißen wollle wie dem elsässer Collegen Müllergaul, es dürfte gewissen Unholden schlecht ergeben und zwar verbientermaßen.) D. Frankfurt a. M., 30. April 1872. Israelitische Feiertage, schlechte Berliner Nachrichten, Mangel an Be⸗ theiligung Seitens des Privatpublikums, Alles wirkie zu⸗ sammen um der Börse anhaltend das Gepräge der Schwach⸗ beit zu geben. Auch heute war es wieder Berlin, das auf das hliesige Geschäft influirte, während Wien relalid sest kam. Zwar hatle das Geschäst in Speculatlonseffecten lebhaftere Färbung, was schon an den verschiedenen Schwankungen der Coutrse zu bemerken war; im Ganzen mußten die Preise aber doch wieder unter dem gestrigen Niveau bleiben. Die zahlreichen Blanco Verkäufe hier und in Berlin drückten eben doch zu stark. Auch die günstigeren Momente die in letzterer Zeit wieder für österr. Bahnen sprechen blieben unbeachtet und es sand fast gar kein Geschäft auf diesem Gebiet statt, da Käufer total mangeln. Das Gleiche gilt von Banken. Die Course fast sämmilicher Gattungen konnten nicht Stich halten. Am besten hielten sich die alten Wertbe dieset Kategorie wie Darmstädier und Meininger, während dagegen östert. Nationalbank etliche Gulden nachgeben mußte und bei 871 gebandelt wurde. Prioritäten und Pfandbriefe still. In kuhigem und festem Verkehr bewegten sich Staals⸗ papiere, wie österreich. Silberrente und süddeutsche Fonds. Loose sull, da heute jene Elemente fehlten, welche dieses Gebiet sonst besonders gern zu culttviren pflegen. or Loose waren etwas gefragt, ohne jedoch den Cours zu ändern. Genueser und Oldenburger sowie Köln- Mindener gekauft. Die Nachbörse brachte für Speculationswerthe wieder höhere Course, in Folge günstiger politischer Nach⸗ tichten. Creditactien 347 nach 344½ und Staatobahn 385 nach 383 ½. Lieferung für das Landeszuchthaus. 1175 Mittwoch den 8. Mai l. J., Vormittags 10 Udr, werden dabier 14 Cenmer frische Butter und an dem⸗ selben Tage, Vorm ttags 10½ Ubr, 11 Centner weiße und 1 Centner naturschwarze Dammelwolle zur Liefe⸗ rung öffentlich versteigert. Marienschloß den 24. April 1872. Großherzogliche Landes zuchtbaus⸗ Direktion. e ri da. S * N Main ⸗Weser⸗ Bahn. 1203 Die Zimmer⸗ und Anffreicher⸗Arbeiten zur Her⸗ sieüung von 10 Stück Schiebebarrieren für die Bahn⸗ strede Friedberg ⸗ Bockenheim, einschließlich Lieferung der Materialien, sollen im Wege öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten find portoftet und versiegelt mit der Auf⸗ schrift:„Submisston auf Ausführung von Schiebebar⸗ rieren“ bis zum Submissionstermine, den 13. Mat d. J., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs⸗ Inspektion zu Fraukfuxt a. M. einzurelchen, woselbst auch die Zeichnungen Kosten-Anschläge und Bedingungen eingesehen und die Submissions- Formulare in Empfang genommen werden kängen. Frankfurt a. M. den 23. April 1872. Königliche Betriebs ⸗Iuspektion. Dell. Vergebung von Bauarbeiten. 1201 Die zur Herffellung des hinteren Burgthores zu Friedberg erforderliche i. Maurerarbeit, veranschlagt zu 343 59 Stein hauerarbelt 92 18 Zimmerarbeit 120 54 Dachdeckerarbeit 47 35 Schkeinerarbelt 20 6 Schlosserarbeit 104 6 Glaserarbeit 424 Weiß binderarbelt 16 36 Spenglerarbeit 100— sollen im Submisstonswege vergeben werden. Die Submittensen haben ibte Offerten mit dem Angebot in Prozenten der Voranschlagssumme und der Ausschrist:„Sudmisston zur Uebernahme der Arbeiten zur Herstellung des binteren Burgthores zu Friedberg“ verseben bis längstens Freitag den 10. Mal l. J., Vormittags 10 Uhr, bei unterzeichneter Stelle elnzureschen, woselbst Vorarschlag, Zeichnungen und Bedingungen zur Ginsicht offen liegen. brtebberg den 27. April 1872. Großberzogliches Kreisbauamt Frkedberg. Re „666666 Eulen türk. Zwelschen- Honig 1182 empfiehlt Carl Bauer . in Asseu beim. a 1176 Ich habe mich in Ober-Mörlen als prakilscher Arzt nledergelassen und wen, bel Perrn Bürgermeister Jede. r. Engelbach. Vergebung von Bau⸗Arbeften. 1209 Die zur Hertzellung einet neuen Einfrledigungs⸗ maurr des Gartens am Polizeiamtegebaude zu Bad- Nauheim vorgesebene nachstehend verzeichnete Arbeit, soll auf dem Sub missionswege vergeben werden. Diese ist veranschlagt: Maurerarbeit 263 fl. 30 kr. Voranschlag, Accord und Accords bedingungen liegen auf unterzeichnetem Kreisbau amt zur Einsicht offen. Die Offerten, welche die Abgebote nach Procenten der Vor ⸗ anschlagssumme enthalten müssen, find spätestens dis Montag den 6. Mai, Vormittags 10 Uhr dafeldst ver⸗ schlossen und mit der Aufschrift„Submisston zur Ueber⸗ nabme der Maurerarbeit an dem Polizeiamtsgebäude zu Bad Nauheim“ abzugeben. Friedberg am 29. April 1872. Groß herzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u ß. Holz-Versteigerung in den Domanialwaldungen der Ober⸗ försterei Nidda. 1214 Freitag und Samstag den 10. und 11. Mat d. J. sollen in den Distrikten Klingelwald, Eul⸗ obenkeyf und Laiserstraße(½ Stunde von Nipda entfernt) versteigert werden: ar Raummeter Buchen⸗Scheitholz, Eichen⸗ 1 2 Aspen ⸗ 5 724* Buchen Stammprügelhbolz, 312 77 Eichen⸗* 6 15 Nadel- und 16 5 Aspen Prügelbolz 139 5 Buchen ⸗Stockholz, 58* Eichen⸗„ 832 4 Buchen Reisholz, 210 75 Eichen⸗ 6 188 4 Fichten⸗ und Aspen-Reioholz, 19 Eichen Stämme für Wagner geeignet, 18 Fichten⸗Bauffämme, N 12 Raummeter Eichen- Werkscheitholz für Kufer zc., 46 Eichen⸗Stangen für Wagner geeignet und 376 Fichten Stangen zu Leiterbäͤumen, geringen Sparren c. geeignet. Die Eichen Stämme und Stangen kommen am erflen, das Eschen⸗Werkschellbolz und die Fichlen⸗Stangen am zwelten Tage zum Ausgebote. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage im Oislrikt Klingelwald det Polznummer 1 nad am zweiten Tage in dem angrenzenden Difiritt Eulobenkopf. Nidda am 29 April 1872. Oroßberzogliche Oberfͤrsterei Nidda. 0 Irische Reps⸗ und Keinduchen 228 billiaß bei Ph. Dan. Kümmich. Glaser, „Nerstei Holz Versteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 1213 Dienstag den 14. und Mittwoch den 15. Mai kommen aus den Disirikten Paindach, Krugederg und Groß ⸗Otlitz(Neuwiesenkopf, Hainkobl, Sparrnwald und Stickes) zur Ber⸗ fleigerung: Scheitd. Prügelh. Stockh. Reish. Buchen R.⸗M. 5357 4 313 528 Eichen 5— 224 75 114 Nadelholg 9 2— 4 Darunter 200 Raummeter Buchen⸗, 224 Raummeter Eichen ⸗Stammprügel. 45 Eichen- Stämme von 15— 26 Centimeter Durch ⸗ messer und 8— 11 Meter Länge, 5 Buchen⸗Stäͤämme von 58— 72 Centimeter Durch⸗ messer und 5—7 Meter Länge, 23 Eichen Stangen von 13— 14 Centimeter Durch⸗ messer und 6—9 Meter Länge, 6 Buchen- Stanger von 12 Centimeter Durchmesser und 6 Meter Länge. Die Buchen Stämme kommen am ersien Tage, die Stammpiügel im Oflitz, sowie das üdrige Slamm⸗ und Stangenbolz am zwelten Tage zut Versteigerung. Donnerstag den 16. Mai aus den Dißfrikteg Koblhaag. Sauerwiesen rain, Raumerts⸗ wald, Raumertezipfen: Scbeith. Prügelh. Stockh. Relsh. Buchen R. M. 720 210 253 1256 Nadelholz„ 4 4— 28 Aspen* 4 14— 38 Darunter 500 Raummeter Stammreiser. Ferner: 1 Eichen-Stamm von 24 Centtmeter Durchmesser und 122 Meter Länge, 3 Nadel Stämme von und 8 Meter Länge, 1 Buchen Stamm von 54 Centimeter Durchmesser und 6 Meter Länge, 9 Nadel Stangen von 12— 14 Centimeter Durch⸗ messer und 8—12 Meter Länge. Das Holz im Neuwiesenkopf, Halnkohl, Sparrn⸗ wald und Stickes(Buchen-, Eichen, und Nadelgolz, Scheit und Piügel, sowie 2 Eichen Stämme] und Sauer wilsenrasn(Buchen Scheit. und Prügelpeiz) wird det der Verflelgerung nicht vorgezeigt. a Die Zusammenkunft ist am ersten Tage im Distrikle Dainbach, am zweiten Tage im Distrikte Krugenberg, om dritten Tage im Disirikte Kohlbaag, fedesmal um 9 Ubr Vormittags. Ortenberg am 20. April 1872. Großvyerzogliche Obersörfferet Oienberg. Taler. Ein junger Mann, 1200 welcher fich der Oekonomie widmen will, sucht eine Stelle auf einem größeren Gute. Näberes dei der Erxpeditlon d. Bl. zu erstagen. 15 Centimetet Durchmesser 1 1 Consirmationsscheine von Spekter, Ahlfeld, Superintendent Schmitt, Müller& Gaber, Steinmetz i. sind vorräthig bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Joologischer Garten in Frankfurt a. A. 1220 Sonntag den 5. Mai, Vormittags von 7 bis 12 Uhr, ist der Eintrittspreis auf 6 Kreuzer per Person ermäßigt. Von 12 bis 2 Uhr bleibt der Garten geschlossen. Angekommene Thiere: 2 Königs Tiger, 2 Hyänen, 2 Königs⸗Geier, 2 Horn- vögel, 2 Krontauben 2c. zc. Bekanntmachung. 1216 Bebufs Umänderung von langen Reithosen in kurze nach neuer Prode werden Schneidermeistet gesucht, weiche diese Arbeit üdernehmen wollen und haben sich dieselden wegen Ertheilung weiterer Auskunst an die Jeib⸗ oder 5. Escadron des Regiments in Bubach zu wenden. Baden hausen den 28. April 1872. Die Bekleidungs Commission des Großherzoglichen 1. Dragoner-Regiments Nr. 23. Arbeits ⸗Versteigerung. 1221 Montag den 6. Mat d. J., Mittags 2 Uhr, sollen auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu Ober⸗ Rosbach fl. kr. Steindtechen, veranschlagt zu 268— Steinfabren 388— Steinsetzen 33— Planirarbeit 40— Chauffirarbeit 462— Steinschlagen 140— an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Bad⸗ Nauheim den 29. April 1872. Der Bezirks ⸗Bauaufseher Brücke l. Bekanntmachung. 1215 Die am 26, l. M. in dem Gräflichen Revier Bainhardse abgehaltene Holzversteigerung ist ge nehmigt und der erste Fabrtag auf Freitag den 3. Mai l. J. anberaumt. Wickstadt den 27. April 1872. Gräfliche Oberförsteret Assenheim. Schal las. Arbeits- Versteigerung. 1222 Montag den 6. Mail d. J., Morgens 10 Ubr, sollen auf dem Bürgermeisterei⸗Büteau zu Ober⸗ Wöltstadt fl. kr. Steiubrechen, veranschlagt zu 8— Steinfahren 16— Steinschlagen. 14 24 Seilerarbeit 11— Anfertigung von 2 Subsellien für die Schule an den Wenigstnehmenden in Accord gezeben werden. Bad⸗Nauheim den 29. April 1872. Der Bezuls⸗Bauaufseher Ber ü cke l. Arbeits ⸗Versteig erung. 1223 Freitag den 3. Mal d. J., Nachmittage 3 Uhr, sollen auf dem Bütgermeisterei⸗Büreau zu Schwalheim Plamtrarbeiten, veranschfagt zu 1516 fl an den Wenigfinehmenden in Accord gegeben werden. Bad⸗ Nauheim den 30. April 1872. Der Bezirks- Bauaufseher rx ü ck e l. Bekanntmachung. 1229 Die am 26. d. M. im Gemeindewald zu Nieder⸗ Florfladt abgehaltene Holzversteigerung, sowohl das der Gemeinde wie der Pfarrei, hat die Grnehmigung erhalten und wird der erste Fahrtag auf Montag den 6. Mai besttmmt. f Nieder⸗Florstadt am 30. April 1872. Großherzogliche Burgermeisterei Nieder⸗Florstadt. Wagner. Alle Sorten Oelfarben, 901 zum Anflrich fertig, empfiehlt billigst Wilhelm Bernbeck. 931, Reiche Auswahl in Tapeten und Horden von den billigsten bis zu den, feinßsen. F. W. Pfähler, Liebfrauenberg 24, Frankfurt a. M. Ein freundliches Logis 1227 für eine einzelne Person ist zu vermiethen und kann seglelch bezogen werden. Meßgergasse Nr. 331. Die Gartenlaube. % ee Inbalt: Am Altar. Von E. Werner, Verfasser von„Ein Held der Feder“.(Schluß.)— Ein Humorist in Bildern. Von G. M. Mit Albert Hendschel's Portrait und 7 Abbildungen aus Hendschel'o Skizzenbuch: Der junge Augenarzt;— Zu dünner Kuchen;— Schußer⸗ Pauke;— Unerwünschie Noch⸗ giebigkeit;— Wer Wunden schlägt, det kann auch Wun⸗ den beilen;— Getheilte Freud' ist doppelte Freud“;— Getbeilter Schmerz ist halber Schmerz.— Die Elb⸗ brücken der Paris Hamburger Eisenbahn. Von Gustav Kopal. Mit Abbildung: Die Elsenbahnbrüche über die Nordelbe zwischen damburg und Har⸗ burg.— Auf Wolfsjagd in Kroatien. Von Brehm. — Vistonen, Träume und Gespenster.— Der angeb' lich letzte Schillianer. Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen sich zu geneigten Aufträgen. Vorschuß-& Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Ausweis pro April 1872. Siamm-⸗Antheile, Rückzablung Dividende pio 1871 Anwaltschaft der deuischen Genossen⸗ Einnahme. Kasse⸗Bestand pro 1. April 1872 fl. 6645. 40 Wechsel„ 13218. 41 Depositen 2739. Inkasso⸗Wechsel„ 2984. 6 Conto⸗Corrente„ 58269.— Spar⸗Einlagen„ 10593. 23 Darlehen„ 5500.— Auswärtige Correspondenten 1 1762.7 Stamm ⸗Antheile, Monaꝛsbeiträge„ 227. 31 Reserve⸗Fond, Beitritt 2 12. Utensilien, Spar⸗Einlage⸗Bücher„ 2. 48 Wechsel⸗Zinsen„ 201. 35 Depositen⸗Zinsen 7 367. 17 Wechsel⸗Spesen 1 1. 6 Agio, Gewinn auf Sorten 5 7. 48 fl. 103532. 2 Ausgabe. Wechsel fl. 9033. 46 Depositen„ 13331.— Conto⸗Corrente„ 55344. 53 Auswärtige Correspondenten„ 2860. 40 Daxlehen 800 Spar⸗Einlagen ee Giro„ 00. 9. 5 b* Turnverein. 1225 Freitag den 3. Mat, Abende 8 Ubr, General⸗ versammlung im oberen Lokal des derrn Carl Walz. Allsettiges Erscheinen wird erwartet. 11 u I 2 f 8. 1 F aseh en⸗Bier. 730 Lager-, Export- und Doppel⸗Bier aus der Hof⸗Braueret von J. Burck bei Abnahme von 12 Flaschen fret in's Daus geltefert. In Bad-Naubeim wolle man Beßellungen gef. 3 bei Herrn Kaufmann Blenstadt oder Herrn q cf. N f Ku hfle i s eh, das Pfund 20 kr., 1 1218 bei 0 Bad⸗Kaubelm. Samuel Rosenthal. Süße Orangen! 1219 bei schaftsbank, Jahresbeitrag pio 1871„ 47. 30 Mobilien und Utensilien„ 7 Depositen⸗Zinsen„ 241. 30 Conto Corrent⸗Zinsen„ 107. 29 Unkosten 3 12. 41 Wechsel⸗Spesen 15 6. 35 Kasse⸗Bestand pro 1. Mai 1872„ 9669. 31 fl. 103532. 2 Eingang. Ausgang. fl. 51919. 7 Wechsel⸗Conto⸗Corrent fl. 53986. 20 „ 2857. 26 Wechsel⸗Incasso e „ 2238. 10 Wechsel⸗Giro 2 78. 10 Der Vorstand 122²⁶ Fr. Hecht. Weis. Ermus. Die von vielen Aerzten empfoblene und mit glänzenden Erfolgen in Anwendung gebrachte Bruchsalbe gegen Unterleibs-Brüche von Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Schwelz, ift sowohl durch denselben selbst zu beziehen als durch nachfolgendes Pepot. Dieseide enthält durchaus keine schädlichen Stoffe und heilt selbst ganz alte Brüche in den meisten Fällen vollständig. Preis per Topf fl 3. Niederlage in Frankfurt a. M.: Lindt, Nach⸗ folger, Apetheker, Schuurgasse 58. 501 Wilb. Fertsch. Nele 1217 Am 28. April. Abends vor 10 Ubr, wurde zu Die 0 Nauheim auf dem Wege vom pölel Kursaal nach dem Bahnbose ein aus Reis strob geflochtenes Eigarren⸗ guts etuis verloren. Dem redltchen Finder, welcher gebeten ae wird, das Etuis auf dem Poltzetamte zu Bad⸗Nauheim 1 Exemp abzultefern, eine gute Belohnung. daß von Weiße leinene Taschentücher, g 1 113 gestickt u. glatt, Kragen, Manschetten, Aermel, Herrenkragen, Vorhemden. K ragen ·& Manschettenkn öpfe, Hosen⸗ träger, Moiréscpürzen sowie Myrten-⸗ kränze bei K. Friedrich neben der Post. 85 25 Da 88 1 8 dungsbe 8 7 5 Ill. 2. aheim. „ 2 gemi g. 8 5 a 2 Faisetlich 88 S ii e Sie soeben erschlenene Nr. 31 enthäft: 23 1 beni Die Arbeiter. Novelle von Einf Wichert.(Fort- 6 dun setzung.)— Das Erddeben am 6. März in Deutsch⸗ ae land. Mit einer Karte des Erdbebens.— Aus Rudens 0 19 Lehr jahren. M't dem Bilde von Steder: Van Noord 0 1 überrascht seinen Schüler Paul Rubens beim Malen. 10 ei — Ein best derter Fischer. Von Karl Müller in Als ligt jelb. Mit JAustratten von Dahl.— Aus den Schreckens dd due tagen der Pariser Commune. I. Das Blutdad in der ae d Rue Hexo.— Am Lamilientische: Deutsche Flotte aus lu mit deutschem Holz und Eisen.— Ein deutscher Mann im Elsaß. 1 nä Zu Befsellungen empfehlen sich b ö idee rg Binder nagel& Schimpff in Friedberg. ö 1 0 2. einen 0 F ruchtpreise. lee Per Malter. e Friedberg, 30. April. Walzen 15 fl. 45 lr. den Kor 9 fl. 45 br.: Gerste 7 fl. 30 kr.; Hafer 5 fl. 10 kt. Aprächende Frankfurt, 29. April.(200 Zollpfund.) Waizen det Jäser 16½— ½; Kor! 11—1½ß; Gerste 9½ /; Hafer Ain Händen 8 8½; Nübzl(100 Zollpfund) ohne Faß von emptlun 50 Ctr. 24½ fl.; Branniwein(50% Tr. per 160 Lit.) die 3 ohne Faß—. ius Wan Grünberg, 27. April. Waizen 15 fl. 56 kr. meißt Korf 10 fl. 54 kr.; Gerste 7 fl. 40 kr.; Hafer 4 fl. 26 kr. gt en Molter— fl.— kr.; Erbsen 10 fl. 54 kr.; Linsen— fl. Unchun — kr.; Saamen 19 fl. 20 kr.; Kartoffeln 4 fl. 29 fr. H ichun g Mo inz, 26. Apt. Walzen 16 fl. 20 fr.; Kern lach 10 fl. 51 lc.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 20 kr. fe d Kartoffeln 5 fl.— kr.; Reggenstrol per 100 Gebund 24 fl. f daa 5. — 5— a 1 Geld Cours. 0 0 Franklurt am 30. April 1872. e a c Preußische Friedrichsd“ot...„ fl. 9 57½ 58 ½ hen Pistolen„„,„„en,„ eee ee dun Holländische fl. 10, Stücke„ 3.835 1 Ducgten F„ 5 33-35 0 Ducaten al marco.„ 5 34-36. 20⸗ Fraukenstücke e 0 d Englische Sovereigns.„ 11 48—50 i un Russische Imperiales„ 9 40—42 Wo Dollars in Gold ne eee N 5 1 uche 0 42 2—* N Israclitischer Gottesdienst in Friedberg. e 1 Beginn 5 Im ade Freitag Abends 65% Uhr.. Nan Samstag Morgens 8 Uhr. ö. Verantw. gtedact.: Permann Schimpff. 0 unt Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. back N Ut