„ tn soll. D deliudt zu 1 rperden. teft, 21 Ge⸗ de Stücke, Runststücke, de Stamm: rü de und „„ Lk. 0 kbber setoe es, was kötzig il. chimpff in 50⁴ 570 dardt, Tapezikt,. le de Vel. 3 saamen inmich. l 4 bel Bölcker. 5 „ Farfsüt, datt und gelben an * cn Kir“ „ enlaases⸗ Akt. . bald in große Verlegenheit gerathen. 1872. Samstag den 2. März. M26. Oberhessischer Anzeig er. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag 7— Für den Monat März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. — Amtlicher Theil. Nach verzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publieirt worden: Nr. 1. Nr. 769. weisungen im Betrage von 6,000,000 Thalern. Nr. 2. Nr. 770. Allerböchster Erlaß, Nr. 3. Nr. 375. Allerhöchster Erlaß, betreffend den Rang der Telegraphen⸗Direktoren.— Nr. 376. Zusatzconventionen zu dem am 10. Mai 1871 abgeschlossenen Friedensvertrage zwischen Deutschlaud und Frankreich, unterzeichnet Frankfurt a. M. den 11. December 1871.— Nr. 377. consreluren zu Emmerich und Harburg.— Nr. 378. Die Bestellung ron Consuln. Nr. 4. Nr. 379. 8. Juli 1871.— Nr. 380. Die Errichtung von Telegraphen⸗ Legitimationsscheinen zum Gewerbebetrieb im Umberziehen. Bekanntmachung, betreffend die E Vom 31. December 1871.— Nr. 771. Bestellung; auch Ermächtigung zur Abhör von Zeugen betreffend. Nr. 5. Nr. 783. Gesetz, betreffend die Einführung von Bestimmungen über da Bekanntmachung, betreffend die Abänderung und Ausdehung des Bahn⸗Polizei- Reglements Bekanntmachung, betreffend eine Abänderung in Anla Die Ernennung von Consuln betreffend. Nr. 788. Uebereinkunft zwischen dem Deutschen Reich und den Niederlanden, Vom 18. August 1871.— Nr. 789— 791. Vom 29. December 1871.— Nr. 785. — Nr. 786 und 787. Nr. 6. Cleve und Wesel. Die Bestellung von Consuln. s Reichskriegswesen in Elsaß⸗Lothringen. für die Eisendahnen im Norddeutschen Bunde vom 3. Juni 1870. ge D. des Wahlreglemenis vom 28. Mai 1870. Vom 24. Januar 1872. Direktionen in Baden und Elsaß⸗Lotbringen.— Nr. 770. Bekanntmachung, betreffend die Ausstellung von Bekanntmachung, Vem 2. Januar 1872.— Nr. 772. Die Bestellung von Consuln betreffend. 0 betreffend die oberste Marinebehörde. Vom 1. Januar 1872.— Nr. 774. Die Bestellung von Consuln betreffend. betreffend die Ausgabe verzinslicher Schatzan⸗ zu Frankfurt Die Bestellung von Stations⸗ Uebereinkunft zwischen dem Deuischen Reich und Rußland, wegen Herstellung einer Eisenbahn von Lyk nach Brest⸗Litewek vom 26. Juni bis tnennung von Bevollmächtigten zum Bundesrathe. Vom 16. Juli 1872.— Nr. 381 und 382. Consul⸗ Vom 23. Januar 1872.— Nr. 784. betreffend die Herstellung einer Eisenbahn von Boxtel über Gemmp nach Deutsches Reich. Darmstadt, 27. Febr. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer weist Zentgraf nach, daß der Staat ohne genügende Erhöhung der Besoldungen seine Richterstellen kaum mehr werde besetzen können. Die geprüften Accessisten würden theils in Reichsdienste, theils zur Advocatur über⸗ gehen und die Staateverwaltung dadurch sehr Er befür⸗ wortet die Anträge der Minorität. Er ist gegen die Zulage für Gehalte von über 2000 fl. und bringt einen Antrag ein, auch die Besoldungen der Volksschullehrer, Actuariatsgehülfen sowie über haupt solcher Personen, welche dem Staate dienen und deren Einkommen durch das vorliegende Budget nicht erhöht würden, nach Maßgare der übrigen Erhöhungen aufzubessern. Er befürwortet eine provisorische nach den Anträgen der Majorität bestimmte Verwilligung. Regierungs-Commissär v. Lehmann theilt mit, daß die Regierung eine Vorlage, die Gehaltsverbesserungen der Volks— schullehrer betr., in Bearbeitung habe und dem Landtage demnächst vorlegen werde. Abg. Fink befürwortet die Anträge der Minorität und weist nach, daß die Besoldungen der Staatsdiener in anderen Ländern bedeutend höher seien. Abg. Keil von Fürth will Abschaffung der Civildiener— Uniformen, stimmt aber der Regierungs vorlage sonst bei. Hallwachs will in dem von Metz und Genossen gestellten Antrag noch die Eisenbahn— beamten aufgenommen haben. Kempf ist für defi⸗ nitive Bewilligung, auch für Besoldungen über 2000 fl., eben so Kolbe. George und Bamberger ind für provisorische Bewilligung. Bei der nament— ichen Abstimmung werden die Anträge der Mi iorilät angenommen, sonach werden alle Besol— dungen aufgebessett, uno zwar die bis zu 1000 fl. ungefähr mit einem Fünftheil und die Gehalte den mehr als 1000 fl. für 1000 fl. ebenfalls nit einem Fünftheil, für den Rest aber nur mit einem Sechstheil; dagegen hat eine decretsmäßige Zuerkennung dieser Zulagen für Beamte, welche ach der neuen Regulirung ein Gehalt von 800 fl. der mehr beziehen, erst dann eine Wirkung auf zen Pensionsgehalt, wenn eine Revision der Dienst— ragmatik oder des Personal- und Besoldungs⸗ Etats vereinbart sein wird. Sodann wurde an rie Regierung das dringende Ersuchen gerichtet, vegen Verminderung des Beamtenpersonals mög- Uchst bald Vorlage zu machen. Von den weiteren Anträgen nahm die Kammer die vom Abg. Dumont gestellten an:„1) daß die Zulagen auf Gehalts- bezüge aus Nebenstellen keine Anwendung finden sollen; 2) die Kammer wolle die Staatsregierung ersuchen, sämmtliche Staatsbeamten in die etats“ mäßigen Gehaltsbezüge bei Antritt des Amtes ungeschmalert eintreten zu lassen; 3) die Kammer wolle die Staatsregierung ersuchen, ob nicht in bereits bestehenden Penstonsverhältnissen, insbe⸗ sondere widerruflich und niederer Angestellter, des⸗ gleichen der Wittwenkasse eine Aufbesserung zu- kommen dürfte, und entstehenden Falls Vorlage machen;“ den vom Abg. Hallwachs gestellten: „die Regierung zu ersuchen, die Gehalie an Be— amten monatlich auszubezahlen“, und den v. Metz und Genossen gestellten:„die Regierung zu er— suchen, auch anderen öffentlichen Dienern, die durch die Regierungsvorlage nicht berührt würden (Eisenbahnbeamte, Volksschullehrer, Actuariatsge- hülfen ꝛc.), ihre Gehaltsbezüge nach Maßgabe der den Staatsdienern gewährten Zulagen aufzu- bessern und den Ständen eine bezügliche Vorlage zu machen“. Verworsen wird dagegen der von Dumont gestellte Antrag demnächst in Städten von bestimmter Bevölkerungszahl, gleich dem Servis für das Militär, Gehaltszulagen zu bewilligen, desgleichen ein von Backe gestelltes auf Auf— besserung der gegen Taggeld im Staatsdienst be- schäftigten Personen, sowie ein von Curtman ein— gebrachtes Amendement, wonach außer dem bereits Gewährten den Gehalten unter 500 fl. noch ein weiteres Fünftel zugesetzt werden soll. — Der erste evang. Stadtpfarrer zu Darm- stadt, Geheimer Obertonsistorialrath DVkorg Rinck wurde in seiner Eigenschaft als Mitglied und Rath des Oberconsistoriums auf sein Nach— suchen in den Ruhestand versetzt.— Der Land— gerichts-Assessor bei dem Landgericht Ulrichstein Dr. Wilhelm Beck ist auf sein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt worden. Berlin. Die„Prov.-Corr.“ schreibt: Der Kaiser geht in erfreulicher Weise seiner Genesung entgegen. Dieselbe ist soweit vorgeschritten, daß der Monarch die Regierungsgeschäfte wieder in gewohnter und pünktlicher Weise erledigen kann. — Die Eröffnung der Reichstagssession ist für den 8. April in Aussicht genommen. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ constatirt die innere Wahlverwandtschast der„Kreuz-Zeitung“ mit den Ultramontanen. Die Untrüglichkeit in politischen Entscheidungen mittelst Anwendung ewiger Wahrheiten sei beiden gemeinsam. Bei allem Verlaß auf den angeblich in ihrem Besttz befindlichen Compaß der Ewigkeit werde die„Kreuz- zeitung“ nicht für König und Vaterland arbeiten, sondern als Commandite der Firma, welche auf den Untergang Preußens und die Zerstörung des neuen deutschen Reiches spetulire. — Der„Staatsanzeiger“ theilt die Berufung der Bürgermeister Kohleis(Posen), Becker(Dort⸗ mund) und Lambeck(Thorn) zu Mitgliedern des Herrenhauses mit. — Die Gerüchte über einen bevorstehenden Rücktritt des Handelsministers, Grafen v. Itzen⸗ plitz, werden von der„Kreuz-Zeitung“ als voll⸗ ständig grundlos bezeichnet. — Der am 14. Febr. zu Paris unterzeichnete neue Postvertrag mit Frankreich liegt bereits dem Bundesrathe zur Genehmigung vor. Der Ver- trag umfaßt 20 Artikel, ist in deutscher und frau zösischer Sprache ausgefertigt und soll so lange gültig sein, bis einer der Vertragschließenden ein Jahr voraus seine Absicht angekündigt bat, den Vertrag aufzuheben, Der Vertrag soll spätestens am 1. Mai d. J. zur Aussührung gebracht, darum auch so bald als möglich ratificirt werden. Die Auswechslung der Ratisicationen erfolgt in Versailles. f — Wie man vernimmt, ist es noch zweifel⸗ haft, ob der Entwurf eines Preßgesetzes für das Reich dem Reichstage schon in der bevorstehenden Frühlahrs⸗Session wird vorgelegt werden können, da eine Verständigung unter den Regierungen der Einzelstaaten über wesentliche Punkte bisher noch nicht zu erzielen war. — In den nördlichen und östlichen Gegenden Frankreichs richtet die Rinderpest wieder Ver⸗ heerungen an. Zum Schutz gegen Einschleppungen hat das kaiserliche Ober-Präsidium von Elsaß— Lothringen die Ein- und Durchfuhr von Rind- vieh, Schafen und Ziegen über die französische Grenze verboten und Controlmaßregeln angeordnet, die sich auch auf das aus der Rheinprovinz nach Elsaß-Lotbringen einzuführende Vieb erstrecken. — Die Milttärbehörde hat verfügt, daß von der Instruction vom 26. März 1868, wonach vom Jahr 1872 an nur solche Pharmaccuten zum einjäbrigen Militärdienst zugelassen werden dürfen, welche die Approbation als Apotheker be⸗ sitzen, bis auf Weiteres abgesehen werden soll. — Die 20. allgemeine Lehrerversammlung wird in diesem Jahre in Hamburg als bald nach den Pfingstfeiertagen gebalten werden. Eine Vor- versammlung findet am Abende des 20. Mai statt. Die Hauptsitzungen sind auf den 21. 23. Mai anberaumt. Auf der Tagesordnung der Haupt- sitzungen stehen bis jetzt folgende Vorträge: 1) Die Aufgabe und Organisation eines allgemeinen deutschen Lehrervereins und sein Verhältniß zur allgemeinen deutschen Lehrerversammlung; 2) die corporative Selbsthülse der Lehrer; 3) der Pro testantenverein in Bezug auf die Schule; 4) die Presse im Dienste der Schule; 5) der Confir⸗ mandenunterricht in seinem Verhältniß zur Schule; 6) deutsche Rechtschreibung vom Standpunkte und im Einklange mit der Sprachphysiologie und der deutschen Sprachgeschichte. — Der„Reichs anzeige“ verössentlicht ein Gesetz, betreffend die Erweiterung der Festungen Metz und Straßburg und die Beschränkungen des Grundeigenthums in den Umgebungen der Festungen Elsaß-Lothringens, sowie ein Gesetz, betreffend die Einsetzung außerordentlicher Commissäre zur Ver- waltung einzelner Gemeinden in Elsaß Lothringen. Ausland. Frankreich. Paris. Thiers weigerte sich, eine Deputation, welche die Einführung von Spiel- Anstalten befürworten wollte, zu empfangen. Derselbe erklärte, niemals seine Genehmigung hierzu zu ertheilen. — Am 15. v. M. fand in dem Circus der elysäischen Felder ein stark besuchtes Meeting„zur Befreiung des Landesgebiets“ statt. Als Redner traten der Dichter Legouvé und der protestan⸗ tische Pfarrer Coquerel, dann gelegentlich auch die Hrn. Ferdinand v. Lesseps, Dorian, E. Nung, Desmarest und Oberst Denfert auf. Neue Be⸗ schlüsse wurden nicht gefaßt. Eine für den an⸗ gedeuteten Zweck eröffnete Sammlung ergab 14,171 Frs. baar und 44,141 Frs. in Zeich⸗ nungen, wozu dann noch 5000 Frs. als Ein- Versailles. In der Sitzung der National- versammlung fand die Berathung des Antrags auf Wahl einer Commission statt, welche die Mittel zur schleunigeren Befreiung des noch occu⸗ pirten französischen Gebiets auefindig machen soll, Der Antrag wurde von dem Minister ves Innern in Uebereinstimmung mit der Commission bekämpft. Derselbe führte aus, daß die Nationalversamm- lung und Regierung sich keinem Fehlschlag aussetzen dürfen. Ein solcher könnte noch verhängnißvoll werden. Die wahre Nationalsubseription sei eine Anleihe; damit habe man schon einmal reüssirt. Dieselbe werde später abermals gelingen und Frankreich die Unterstützung von ganz Europa verschaffen. Der Antrag wurde hierauf von der Versammlung abgelehnt. Belgien Brüssel. Die„Indépendance belge“ bestätigt, daß der Graf von Chambord nach Dordrecht gereist ist. — Die Antwerpener„Opinion“ veröffentlicht eine Depesche aus Dordrecht, wonach Graf Cham— bord bei seiner Ankunst in jener Stadt ausge- zischt worden sei. — Die„Indépendance“ schreibt aus Paris: Die Rechte hat bei Thiers directe Schritte im Interesse der monarchischen Restauration gethan, erhielt aber von demselben einen entschieden ab- schlägigen Bescheid. Großbritannien. London. Die„Times“ wird bezüglich der Antwort Amerikas aus Phila⸗ delphia unterm 28. Februar telegraphirt: Die Unionsregierung könne die Klageschrift nicht ändern. Der Vertrag enthalte genügende Bestimmungen für ein freundliches Abkommen vermittelst Schieds- richter, da beide Contrahenten verpflichtet seien, den Schiedsspruch als eine völlige und schließliche Lösung aller unterbreiteten Ansprüche anzunehmen. Frankfurt, 1. März. Heute Morgen kurz nach 6 Uhr ist in der Judengasse eines der am stärksten bewohnten Häuser zusammengestürzt. Die Bewohner, nahme des Meetings selbst traten. Es sollen nunmehr jeden Sonntag derartige Versammlungen abgehalten werden. deren Zahl 30 übersteigen soll, waren fast alle im Hause, tbeils in den Betten, und wurden ausnahmslos ver— schüniet. Von 6 bis 7 bis jetzt ausgegrabenen Opfern waren 3 todt. Eingesandt B. Friedberg. Am 3. März d. J. wird es jährig, daß in dieser Stadt die officielle Nach⸗ richt einlief, zu Versailles sei der lang ersehnte Friede abgeschlossen worden, und es ist wohl bei allen Bewohnern unserer Stadt die Erinnerung an die vorjährige Friedensfeier noch eine recht lebhafte Wir halten es am Platze, daß in gerechter Würdigung der vorher erfolgten Welt erschütternden Exeignisse, die uns diesen, hoffentlich dauernden Frieden und ein großes mächtiges, nach Innen und Außen geachtetes Vaterland wiedergegeben, und bei der dankbaren Anerkennung dessen, was das ganze deutsche Heer und seine vortrefflichen Führer geleistet und das ganze begeisterte Volk opferwillig gethan— dieser Tag, ein unvergeßlicher Friedensfeiertag bleiben werde und möge. Wir glauben deßhalb hier- mit anregen zu dürfen, daß wenigstens dieser Tag, gleich wie früher der 18. October gefeiert wurde, alljährlich durch ein äußeres Zeichen, etwa durch Beflaggen der Häuser, in unserer Stadt geehrt werde. Frankfurt a. M., 29. Februar. Die heutige Ullimoliquidation nahm in Folge der allgemein günstigen Lage des Geldmarktes einen sehr guten Verlauf und hielten sich Reportsätze auf 4— 5%. Demgemäß gingen denn auch die Kurse der Spielpapiere, welche im geftrigen Abend⸗ Privatverkehr ziemlich weit heruntergesunken waren, wieder in die Höhe, und zwar Creditactien bis 365%, Staatsbahn, trotz der schlechten letzten Wocheneinnahme (52,000 fl. Minus) auf 411, Lombarden 216 ½½, Nationalbank 878-79. Mehr als bei den reinen Speculatlonseffecten machte sich die haussirende Tendenz wieder bei Bahnpapieren geltend, in denen anhaltend enormes Geschäft gemacht wird. Ungar.⸗Nordost wurden auch heute wieder in großen Beträgen bei 179 aus dem Markt genommen, sodann waren Ungar. ⸗ Galizische, Alsöld und Raab⸗Grazer höher. Oesterr. Prioritäten ebenfalls andauernd beliebt, namentlich Siebenbürger⸗Elbthal Banken theilweise gefragter und Darmstädter, Meiningen, sowie Oesterr.⸗ Deutsche etwas höher. Stuttgarter Bank begehrt. — In Loosen dominirten heute ö sterr.⸗6 00er sowohl durch den Umfang des Verkehrs als Höhe des Preises, der bis 92 ging. Kleinere Sorten ebenfalls lebhafter und partial höher. Von amerikanischen Werthen nur Sler und 82er im Umsatz.— renn 613 Dienstag den 5. März d. J., Morgens 9 Ubr an⸗ fangend, werden im blefi gen Gemeindewalde, Distrikt Aussicht, nachbezeichnete Holzsortimente versteigert: 80 Raummeter Nadel⸗Scheitholz, 58 5 Birken⸗Prügelholz, 4— Eichen⸗ 5 274 75 Nadel⸗* 2 2 Erlen⸗ 75 48,5 Nadel⸗Stockholz, 150 Wellen Buchen⸗Reisholz, 3780„ Birken⸗Eichen-Reisholz, 15075„ Nadel-Reisholz, 5800„ Asen 450 Läste Dörner, 40 Eichen⸗Stämme, 17.48 Cubikmeter, 15 Nadel-„ 4.59 8 Birken⸗ 5 1,16„ 2„ Stangen, 0,19 0 10 Nadel⸗ 5 0,57 Zahlungstermin 1. Oktober 1872. 5 Ober-Mörlen am 29. Februar 1872. Großherzogliche e Ober⸗Mörlen. e ck e l. Bekanntmachung. 611 Freitag den 8. März, Vormittags 9 Ubr, werden auf hiesiger Ratbsflube folgende, zum Nachlasse des Poltzeidieners Philipp Günther dahter gehörende Immobilten: Flur. Nr. Ruth. I. 305.— Hofraithe im Ort, VIII. 368. 37½½ Acker über der Wehrbach, erbvertheilungshalber versteigert. Fauerbach b. Fr. den 28. Februar 1872. Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach b. Fr. Helfrich. 1 Versteigerung. 607 Freitag den 8. März, Morgens 10 Uhr, läßt Karl Kunkel in Rockenberg gegen Baarzablung versteigern: 1) 2 bochträchtige Kühe(Roibscheck), 2) 1 Wagen(mit Oelfarbe angefirichen und zum Bespannen mit 1 Pferd oder 2 Kühen ein⸗ gerichtet), 3) 2 Pfluge, b 4) 1 Egge und sonstige Oekonomiegeräthe. Mobiliar-Versteigerung. Vorschuf-& Credit-Verein zu Friedberg. 623 Montag den 11. März, Vormittags 9 Uhr, wollen(Eingetragene Genossenschaft.) die Erben der Philipp Schütz IV. Wittwe zu Ober⸗ Ausweis pro Februar 1872. 3 sämmtliche Haus- und Oeconomie⸗Geräthschaften Einnahme gegen Baarzahlung öffentlich versteigern lassen: 1 Kuh, F 1. Schwarzscheck, trächtig, 1 Wagen, 1 Pflug, 1 Egge und e. 110955. sonstige Oeconomie-Gerälhschaften, eine Partie Futter⸗ Depositen— 4857. 2 und Roggenslroh, Heu und Spreu, 1 Küchenschrank mit Inkasso⸗Wechsel„18677. 53 Schüsselbank 1 Commode, 2 Betistellen u. s. w. Fonto⸗Corrente„46064. 48 Ober⸗Wöͤllstadt eden 11. Februar 1872. Spar⸗Einlagen 10816. 45 Großherzogliches Ortsgericht Ober⸗Wöllstadt. Darlehen 4 9696.— e Auswärtige Correspondenten e eee 2 2 Stamm⸗Antheile, Monatsbeiträge„ 122. 42 41 kl klun 5 3 1 kl k Reserve⸗Fond, Beitritt 150 1 0 Ulensilien, Spar⸗Einlage⸗Bücher 5 2. 48 Wechsel⸗Zi 614 Donnerfsag deu 7. Mätz, Vormitlags 9 Uhr an⸗ e 5 1870 55 fangend, sollen in der Behausung des Konad Fauer⸗ Wechsel⸗Spesen 5 3 1 bach II., im Gafthaus„Zum goldenen Schwanen⸗ Agio, Gewinn auf Sorten 7 17. 3 in Okarben, wegen Erbvertheilung nachfolgende Gegen⸗. f N stände öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung Hl. 95006. 34 8 mae 7 Ausgabe 1) J braunes Wallachpferd, 8 Jahre alt, fehlerftei,. 2 1 bac 0 abe ee 11 28 8 rächtiges Rind, 7 187 4) 1 Mullelsch vein mit 9 Ferkeln, Conto⸗Corrente„50627. 32 57 1 5 25 5 Auswärtige Correspondenten„ 1456. 6 60 1 7 5 Darlehen„ 1398. 20 7 Nebenher, Su ite. 40 26 8) 12 Püyner und 1 Hahn, iro a a 1 1009 9) 1 vollfändiger Oekonomiewagen(zweispännig), Siamm- Antheile, Rückzahlung„ 165. 52 10) 1 alter Waben, Mobilten und Utensilien 6. 45 15 1 Paor 9 5 Erndieleltern, 1 f„ 5 5 mehrere Pflüge, echsel⸗Spesen 0 1 2. 5 1 ein D Tannenholz, Kasse⸗Bestaud pro 1. Mär 1872„ Sold. 50 14) eine Partte Fässer und Büten, 5 95006. 15) 2 vollßändige Acker- und Fahrgeschirre, E 16) 2 eee sonstige Ockonomie⸗ und 10 5 90 ec a 110405 135 ausgerätbschaften. 1 5 echsel⸗Conto⸗Corren 8 480 Okarben den 29. Februar 1872.„ 2422. 38 Wechsel⸗Incasso 8 382. Konrad Fauerbach II.„ 1988. 33 Wechsel⸗Giro 1 518% 7 2 5 5 8 f Der Vorstand er Bestes am e e 61ʃ6 A1 Set e Erg Schweineschmalz! 2 Schuhmachergesellen 525 in Original fässein von circa 3 Centnern, 3 fl. 32. 95 per Centner, it ang-kommen bet 1 625 finden dauernde Beschäftigung bei 525 Wilh. Fertsch. Ernst Leyerzapf, Schuhmachermeisser. 2 aua irre e de ene 2222 — 2 EEE * * . N N ird elt Nach. 0 ersthatt weh bei ir erung l Plage, g ersolgten 8 diesen, L großeg geachtttez dankbaren usche Heer mud das *— ditser frltdbttg ft.) — Hinfzud 1 eee, nnen Sp. GI Iu run 20h. ore un uno . Jie ibsbs zu uwWw H ö . f 2 22 22 4 Dan ii— Frucht⸗ und Kornstroh⸗Versteigerung. 595 Nachverzeichnete 1871er Fruchtvoträthe, theilweise in Nidda und thellweise in Bingenheim lagernd, sowie eine Quantität Kornstrob in Bingenheim werden in den hierunter näher angegebenen Terminen von Großher⸗ berzoglichem Rentamt Nidda öffentlich versteigert und zwar: 1. von dem Speicher zu Bingenheim bei Gastwirth Winter daselbst, 2. von dem Speicher zu Nidda auf dem Gemelndebause daselbft. 2 i a Fruchtsorten. 85 Vom Termin der Versteigerung Stroh 2 Speicher zu in 1872. Walzen 22. 9 5 1 8 Hektollter[Hektollter HektolltersHektollter] Gebund. 11 Nidda Dlenffag den 19. März, Vormittags 10 Uhr,]— 66 43 62 21 Bingenheim Mittwoch„ 20.„* 10 25 220 234 42 69 3 Nidda Dienstag„ 16. April, 1.— 66 43 62 41 Bingen heim Mittwoch„ 17. 5 1 2⁵ 220 234 42 5 Nidda Dienstaa„ 14. Mat, 1 1— 66 43 62 6 J Bingenheim Miltwoch„ 15.„* 10.5 2⁵ 220 J 234 42 Bingenheim am 29. Februar 1872. n e Rentamt Nidda. 1. Die als Stollwerck'schen probates Hausmittel gegen Husten, Heiserkest, Verschleimung ꝛc. rühmlichst bekannten Brust-Gonbons in Ortginal⸗Packeten à 14 kr. ftete voträthig in Friedberg bei Wilh. Fertsch, in Butzbach bei a Wießler, in Hungen bei A. Buch. in Bad NRaubeim bei Ph. Jac. Weiß. Die Dr. Steffan'sce Augenheilanstalt in Frankfurt a.. (Krögerstraße 8 und Sachsenhausen, Dreikönigstraße) auf's 1 eingerichtet, nimmt jeder Zeit Augenkranke auf. Undemittelte zu ermäßtgtem Preise und unentgeltlich. Das Ueueste für Damen 617 in Jaquets, Paletots, Tunica und Haveloks in Tuch und Double-Cachemir ist eingetroffen und empfehlen in reicher Auswahl Becker& Engel. Möbel-, Spiegel-, Betten- und Sopha⸗-Lager August Sauer in Frankfurt a. M., Römerberg 12 neben der Nikolai-Kirche, 601 bietet eine reiche Aus wahl aller Arten solider Arbeit zu moͤglichst billigen Preisen. Uepskuchen! 165 stets frisch ven der Mühle bet Wilh. Fertsch. Bohnen, Erbsen, Linsen 619 in gutkochender Waare billigst bei 1 Georg Groß. 590 Bel Fr. Frommann in Jena ist erschienen: Arthur Schopenhauer. Drei Vorlesungen von Dr. g. Itommann. Preis 16 Ngr. Der bedeutende Denker wird hier, zum Theil durch seine eigenen Worte, mit Liebe aber zugleich Unpartetlich— keit und Klarbelt, nicht ohne Humor, als Phtlosoph und Mensch in lebendiger Sprache geschildert. Ein Schnhmacherlehrling 592 gesucht. Gelnhäusergasse 18, Frankfurt a. M. Ein Mädchen, en u, erlernen will, wird ge— sucht bei 609 33 L. Backer. Ein junger Mann 407 aus anßfändiger Familie, mit den nöthigen Schul kenntn ssen versehen, wird per 1. April als Lehrling auf unser Comptoir gesucht. Gürtb& Seibert. Frledberg. (H. 4220.) Spezialarzt Dr. Kirchhoffer in Kappel(Schwein) besit sichere Mittel gegen nächt⸗ liches Bettnässen, Pollutlonen, Impotenz. 32 Bestecke in Christoffel 624 in großer Auswahl bei Frtedberg. L. Hanau, Hof ⸗Ubrmacher und Goldarbeiter. Bad Nauheim. Möbel-, Spiegel- und Tapeten-Lager, 587 größte Auswahl in Rouleaux und Vorhangletsten, Sommerjalousien in allen Größen empfiehlt H. Blensdorf, Hof- Tapezier. Dit heilsam wirkenden Malzerterna. Herrn Hoflieferanten Johann Hoff in Berlin. Lichtenstein, 9. Oktober 1871. E. W. habe ich im hohen Auftrage Ihrer Durchlaucht der Prinzeß von Schönburg um Sendung von Malz⸗Pommade zu ersuchen. Fiedler, Kammer diener.— Von Ibrer ausgezeichneten Malz⸗ seife erbitte ich mir Zusendung. Leßmann, Post⸗Expedient in Berlin.— Seine Excellenz der ßinanzminister von der Heydt erklärte: Meine Schwlegerlochter findet Ihre Maljzseise unübertrefflich schön; sie un ganz ent⸗ zückt von deren guter Wirkung. Verkaufsflelle bel Jos. Hoffmann in Fried- berg und Dr.„ Uloth in Bad⸗Nau- heim. 594 r ack-Dückinge! 475 sind eingetroffen bei Wilbelm Fertsch. Ein Logis 605 für eine fille Familie oder einzelne Person bat Anfangs April zu vermiethen. Wer? sagt die Expe— ditlon d. Bl. Dae* Rothen und ewigen Kleesaamen 548 empfehlt in 00% Qualtität h. Dan. Kümmich. 1— Sise Orangen! Eitronen, Krachmandeln und Tafelrosinen Wilh. Fertsch. 514 bei 571 Mein in Friedberg an der breiten Straße gelegenes a u 8, worin seit Jahren eine bedeutende Wir dice Metzgerei und Bierbrauerei betrieben wurde, steht zu verpachten oder zu verkausen. Nähere Auskunft ertheilt Georg Hieronimus. Frtedberg. Hart. Walz 11. Wittwe. Eine Grube Mist 597 hat billigst abzugeben Jos. Hoffmann. Zwei Lehrlinge Wes, rere Seng Eine Partie Mist 621 bat zu verkaufen K. Sommer. Ein Logis 604 für einen einzelnen perrn und für eine Familie ift zu verm eihen. Wo? sagt die Frpeditlon d. Bl. Danksagung. 603 Allen Denen, welche unsere geliebte Tante und Schwester Elisabetha Höck zur ewigen Ruhestätte gelestet haben, unsern innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Todesanzeige. 618 peute verschied nach kurzem Leiden unser innigfigeliebtes Söhnchen Karl Friedrich Ernst Grauling. Um stille L bittend, sagen wir zu⸗ gleich allen Verwandten und Bekannten, die uns so berzliche Beweise ihres Beileids gaben, hier⸗ mit den innigsten Dank. Friedberg den 29. Februar 1872. Die trauernden Hinterbliebenen. Todes- Anzeige. 606 Tdeilnehmenden Freunden und Bekannten biermit die traurige Nachricht, daß es Gott, dem Allmächtigen, gefallen hat, unsern innigst ge⸗ tebten Sohn Er n st gestern Abend 9½ Uhr nach langem Lelden in Folge der Kriegsstrapazen in ein besseres Jenseits abzurufen. Bad⸗Naubelm den 29. Februar 1872. Die trauernden Eltern: E. Gebringer und Frau Die Beerdigung findet statt Samstag den 2. März, Nachmittags 3 Ubr. An- und Verkauf 28 von Staats. Papieren, Anlehens⸗ loosen, Coupons ꝛc. ꝛc. unter Zufichrrung 2 reeller Bedienung. Frtedberg. A. Nauheim. Geld.& Cours. Frankfurt am 29. Februar 1872. Preußische Friedrichsd or. fl. 9 57—58 07 Pistolen** 9 4143 Holländische fl. 100 Slücke 2 9 53—55 Ducaten 5„ 5 32—34 Ducaten al marco. 365 33—35 20⸗Frankenstücke g„ 9 21½—22½ Englische Sovereignse,„ 11 49—5ʃ Russische Impexiales» 941—43 Dollars in Gold 226— 27). ——————— — Landwirthschaftlicher Consum-Verein Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 605 Oer im Schooße des landwirtbschaftlichen Cafinos für Friedberg und Umgegend als Genossenschaft ge⸗ gründete obengenannte Verein, dessen Eintrag in das Genossenschaftsregister auf Grund der in der Versammlung vom 17. Februar 1872 definitiv festgeftellten Statuten, vom Großherzoglichen Landgericht Friedberg am 27. ej. veisügt worden ist, deginnt mit dem heutigen Tage seine Geschäftothaͤtigkeit. Zweck des Vereins ist. für seine Mitglieder landwirtbschaftliches Betrlebsmaterlal, insbesondere Saatgut, Hülfstünger, Kraftsuttermittel, Brennmaterkal und sonftige Bedürfnisse in bester Qualität gemeinschaftlich zu moͤglichst billigem Preise zu beschaffen und die Mitglieder gegen Uebervorthetlung zu schützen. Es wird nur ein einmaliges Eintrittsgeld von 30 kr., keine Jabresbeiträge gezahlt. Der Vereim zählt dermalen 80 Mitglieder. Neuanmeldungen können jederzeit bei dem Vorstande rurch Unterzeichnung des Statuts oder schristliche Beitritts⸗ erklärung, wozu Anmeldungsbrief- Formulare bei den Ausschußmiigliedern bereit liegen und von dort sowie von dem Volstande auf Verlangen zu bezieben sind, erfolgen. Die Statuten werden demnächst zur Versendung an die Mitglteder gelangen. Ebenso die Bestellzettel, auf welchen diejenigen Waaren, auf welche nach Beschluß der Generalvetsammlung zunächst Bestellungen bewirkt werden sollen, verzeichnet sind. Die Bestellzeltel find bis zum 15. März c. einzureichen. Die Verelnsbehörden find in der Generalversammlung vom 17. Febr. c. wie folgt zusammengesetzt worden:; A. Vorstand: Director: Kreis Assessor Daas, Stellvertreter desselden: Georg Philtppi, Secretär: Lehrer Lang, Cassier: Jacob Faatz. B. Aus schuß: Oeconom Otto Hill zu Fauerbach b. Fr., Vorfitzender. 5 Jobannes Hepl zu Dorbeim, 7 Georg Heyl zu Wickstadt, 1 Ph. G. Feuerbach zu Ockstapt, 1 Breidenbach zu Dorheim. Die Mitglieder werden aufgefordert das Eintrittsgeld von 30 kr. binnen 8 Tagen an den Cassier zu zahlen. Zu leder weiteren Auskunft find wir gerne bereit. Frledberg den 1. März 1872 Landwirthschaftlicher Consum⸗Verein Friedberg(Eingetragene Genossenschaft). Haas, Directer. Philippi, Stellvertreter. Lang, Secretär. Faatz, Cassser. Patent 1870. Prämiirt in Cassel 1870.— Prämiirt in Darmstadt 1870. 166 Mit dem 1. Mai l. J. beginnt ein zweites Abonnement auf Clavier-Instrumente, wo Jedem Gelegenheit geboten ist, in den Besitz eines der Neuzeit entsprechenden Instrumentes auf leichte und angenehme Weise zu gelangen. Abonnements⸗ Bedingungen sende gratis Friedberg. C. L. Glück, Hof⸗Pianoforte⸗Fabrik. Geschäfts- Empfehlung. 451 Unterzeichneter empfiehlt seine Kunstfärberei, Wäscherei und Druckerei in seidenen, wollenen und baumwollenen Zeugen mit der Bitte um gütigen Zuspruch und wird derselbe stets bemüht sein alle Bestellungen prompt auszuführen. Bestellungen können bei dem Hutmacher Herrn Konrad Schmidt nächst der Burg oder bei dem Unterzeichneten selbst in der Färberei, Vorstadt zum Garten, abgegeben werden. Friedberg. Nicolaus Schmidt, Färber. Bekanntmachung. 533 Ich zeige hiermit an, daß ich von heute an wegen Aenderung meines Geschäftes alle meine Colonial⸗, Material-, Farb-, sowie Porzellan⸗ und Glaswaaren zum Ankaufspreise ausverkaufe. Friedberg. Friedr. Hilbrecht. 7 Freiwillige Bürger- Feuerwehr. Die auf heute anberaumte General⸗ versammlung kann eingetretener Pinder⸗ 6 nisse wegen heute nicht stattfinden. Dagegen 1 soll dieselbe nächsffen Mittwoch den 6. März, Abends 8 Uhr, bei perrn J. Burck ab⸗ gehalten werden. Friedberg den 1. März 1872. Re 600 Der Stellvertreter. Gesangverein„Frohsinn“ zu Bad⸗Nauheim. 610 Zur Jahrestagsfeter des Frtedensschlusses hält der Gesangverein„Frohfsinn“ Sonntag den 3. März in dem Fritz' schen Saale eine gesellige Zusammenkunft, welche mit Gesang und Tanz verbunden ist. Nichtmigliedern des Vereins ist der Zutritt auch geffattet und wird mit dem Bemerken freundlichst eingeladen, daß Glasbier in Zapf genommen wird.— Anfangs 6 Uhr. Der Vorstand. Lundwirthschaftl. Cafino für Friedberg und Umgegend. 615 Versammlung Mittwoch den 6. März, Nachmit⸗ tags 6 Uhr, im dötel Trapp zu Friedberg. Tagesordnung 1) Ueber Versicherungswesen; Referent derr dem⸗ merde von Darmftadt. 2) Ueber die Errichtung einer Produktenbörse und Frucht⸗ halle zu Frietberg; Referent Herr Bergrentmeister Nebhutb. 3) Ueber Obfstsorten; Referent Herr Lehrer Weinel. Der Vorsitzende: Der Schriftführer: Haas. Rücker t. NB. Es wird Glasbier verabreicht. euer Laberdan 441 ongekommen bei Wilh. Fertsch. Frische Lein-& Uepshuchen 620 billigst bei Georg Groß. 626 Meinen geehrten Kunden die ergebene Anzeige, daß ich jetzt bei Herrn Maurermeister M. Hottes, vis-A-vis der Realschule, wohne. Ernst Leyerzapf. Schuymachermeister. Stroh- und Filzhüte gela gewaschen, gefärbt. Backes J. Suchsland J. u ch s land, Uhrmacher in Friedberg, 545 macht dem verehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß er sich in hiesiger Stadt etablirt hat und bittet um geneigten Zuspruch. Reparaturen, sowie alle in dieses Fach einschlagende Artikel werden reell und rasch besorgt. Wohnung bei Bäckermeister Thönges vis-A-vis dem Reinernen Haus. e Aleesamen, 1 e eorg Groß. III uv u n, 1 Ob Jh oog go— M n zquppusbac dem ꝙæpou qun usgammog 7 inne ene% aun une ee eee eee r egen uo bunden he eben d wn een eee een e 499 bun ea Fensterläden, 622 7 Paar ganz neue 8“ D. hoch und 42“ breit, 2 Paar„ Nee„ 1 42 7 sowie eine gebrauchte Hobelbank hat billig abzugeben E Anochen, 440 Horn, Klauen, Schaaf-Füße kauft zu den höchsten Preisen und in jeder Quantität Fr. Rodaug. Josepb Butzbach. Friedberg. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Sonntag Oauli. Gottesdieust in der Stadtkircher Vormittags: Herr Candidat Scriba. Nachmiitags: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Burgkirchen Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Münch. Katholische Gemeinde.— Dritter Fastensonntag. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Die Feier des Großen Gebetes findet Freitag den 8. März statt. Morgens ½9 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt, darauf den Tag über die Betstunden. Schlußfeier Adends 6 Uhr. Beginn des Gottesdienstes an den anderen Wochen⸗ tagen Morgens ½8 Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimoff. (Hierzu Unterbalte nas Blatt Nr. 9 und eine Beilage.) prot Fit ard wird mit 0 aebiet in tant. A gend. , Nachml⸗ g. dem pen e end tut. tigttnlmtifet tt Seine.. rer flban Suchen Groß. iat baß 1 Gen erzapf, silt 1 ö 4 gemischtes Stammholz Beilage. Hberhessischer Anzeiger. u 1,25 Centner Lohrinde der 18721 Erndte 436 aus Domanial⸗, Gemeinde- und Privat-Waldungen, welche sämmtlich in der Nähe von Friedberg, meist auf dem Taunus und tbeilweise auch in der Wetterau liegen, sollen Mittwoch den 27. März 1872, Vormtttags 11 Uhr, zu Friedderg im Trapp' schen Gasthofe öffent⸗ lich versteigert werden. Das Schälen, Trocknen und Aufbinden der Rinden wird auf Kosten der Waldeigenthümer besorgt. Nähere Auskunft erthellt die unterzeichnete Stelle. Friedberg den 14. Februar 1872. Großherzogliches Forstamt Friedberg. Het pee. Oeffentliche Aufforderung. Betreffend: Das Schuldenwesen des Bier— drauers und Wirths C. F. Walz von Friedberg. 510 Alle Diejenigen, welche an den Rubrscaten noch Zoblungen zu leisten haben, werden aufgefordert, bet Meidung doppelter Zahlung ibre Schuldbeträge an den provisorischen Massecurator, Hoftaxator Schwarz in Friedberg, zu enttichten. Friedberg den 20. Februar 1872. Groß berzogliches Landgericht Friedberg. Reiß, Langermann, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. Bezugnehmend auf obige Aufforderung ersuche ich alle Diejenigen, welche an den Bierbrauer und Wirth C. F. Walz zu Friedberg noch Zahlungen zu leisten haben, ihre Schuldbeträge binnen 14 Tagen an mich einzu⸗ senden, als sonst nach Ablauf der Friff ein gerichtliches Seitreibungsverfahten eingeleitet werden müßte. Friedberg den 20. Februar 1872. Hoftaxator M. Schwarz, propisorischer Massecurator. Das Schuldenwesen des Matthäus Rühl von Ostheim betreffend. 528 Forderungen an den überschuldeten Matthäus Rühl von Ostbelim find so gewiß innerhald 14 Tagen dei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, als sie sonst bei Regulrung dleses Schuldenwesens nicht berücksichligt werden können. Bußbach den 15. Februar 1872. Großherzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gilmer, Köntger, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Holz⸗Versteigerung im Fürstl. Schutzbezirk Thiergarten links der Horloff. 538 Freitag den 8. k. Mis., Morgens 9 Uhr, im obigen Schutzbezirk 135 Nr. Elchen⸗, sollen Buchen- und N= 506 Festmeter, darunter 18 starke Eichen von 3 bis 10 Meter Länge und 30 bis 60 Centimeter Durchmesser sodann gleichzeitig je nach der Lage, Morgens 9 Uhr, ebendaselbfst 245 Raum⸗Meler Eichen-, Buchen- u. gemischtes Scheit⸗ 75— 1 5 5 aum- Meter Eichen ⸗, Buchen- 0 1 Stodhon, ch ch und gemischtes 328 Raum-⸗Meter Eichen., Buchen- und gemischte Reiser öffentlich verkauft werden. Der Anfang 17 g pfad nach Langd. Hungen den 21 Februar 1872. Jürstliches Rentamt. Dem me. EE Holz-Versteigerung in dem Fürstlichen Schutzbezirk Thier⸗ garten rechts der Horloff. 539 Donnerslag den 7. k. Mio., Morgens 9 Uhr, sollen im obigen Schutzbezirk 104 Nummern geringes Eichen-, Buchen- und gemischtes Stammholz 33,36 Feft⸗Meter meißt Wagnerholz, sodann Morgens 10½ Uhr ebendaselbst 480 Raum Meter Eichen⸗, Buchen- und gemischtes Schelt⸗ und Prügelholz, 140 Raum- Meter Eichen-, Buchen- und gemischtes Stockholz, 340 Raum-Meter Eichen-, Buchen- und gemischte Reiser, 590 Raum Meter Eichen-, Buchen und gemischte Schichten⸗Reiser, 3 entlich verkauft werden. Hungen ben 21. Februar 1862. Hürstliches Rentamt. De m me. AZeden Bandwurm N 46 entfernt binnen 3 bis 4 Stunden vollsländig schmerz und gefahrlos; ebenso sicher beseltigt auch Bleichsucht und Flechten und zwar brieflich Voigt, Arzt zu Croppenstedt(Preußen). Güter⸗Versteigerung. 599 Wontag den 11. März d. J., Vormittags 11 Ubr, sollen in hiesigem Ratbbause die den Kaufmann und Baruch Grödels Erben in den Gemarkungen Fried⸗ 10 Fauerbach b. Fr. und Ockstadt zustehenden Güter⸗ 5 Flur. Nr. Klftr. 4. 7. 14. Acker am Sodenweg, 4. 55. 119. Acker im Ellern, 1. 14. 267. Acker am Holderbusch, 4. 93. 409. Acker obig dem Dienbeimerpfad, 5. 125. 302. Acker an der Wüflung, 10. 69. 166. Grabgarten an der Burg Friedberger Grenze, erbabthellungshalber öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 26. Februar 1872. Am Dlenstag den 5. März d. J.: Wein, Aepfelwein, Rum, Liqueur und Branntwein, einige Zaͤsser Senf, Wirthschaftsgeräthe, Tische und Stühle u. s. w., sodann: Am Mittwoch den 6. März und folgende Tage: Tische, Stüble und sonslige Mödel, Bettwerk, Weiß⸗ zeug und Kleider, Paus⸗ und Küchengeräthe ꝛc. ꝛc. Friedberg am 29. Februar 1872. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. ue an Versteigerung von Eichen- und Kiefern⸗Stammholz in der Oberförsterei Nidda. 584 Montag den II, Dienstag den 12., Frei⸗ tag den 15. und Montag den 18. März sollen im Harbwalde in den Distrikten Dorn und Elchel ⸗ acker versteigert werden: 932 Eichen⸗Stämme von 17—47 Centimeter Durch⸗ messer und bis zu 16 Meter Länge, zu Bauholz und vorzugsweise zu Wagnerholz geeignet, 203 Kiefern⸗Stämme von 18—68 Centimeser Durch⸗ messer und bis zu 19 Meter Länge, zu Bau⸗ und Schnittholz geeignet, 4 Buchen⸗Stamm- Abschnitte zu Hackkloͤtzern brauch- bar von 82— 98 Centimeter Durchmesser und 1—3 Meter Länge, sowie Dienstag 19. März in den genannten Distrikten: 92 Raummeter Buchen⸗Scheltholz, 168„ Elchen⸗„ 38 N Klefern⸗ 8 6* As pen⸗ 5 20 15 Buchen⸗Prügelholz, 225„ Eichen · 1 32 5 Klefern⸗„ 22„ Buchen⸗Stockholz, 155 3 Eichen⸗„ 58„ Kiefen⸗ 5 82 5 Buchen Reiobolz, 506* Eichen⸗* 234 Kiefern-„ 1 Die Zusammenkunft ist am 11. und 19. Maͤrz im Dlstrikt Dorn an dem Nidda Rodheimer Vicinalweg und an den übrigen Tagen im Disirikt Eichelacker am Nidda-Ulfaer Vieinalweg, jedesmal Morgens präcis 9 Uhr. Nidda am 25. Februar 1872. Wreberzeglic Oberförsterei Nidda. 9 Holz- Versteigerung. 582 Donnerstag den 7. März wird in den Freiherrlich v. Franckenftein'schen Walddistrikten„Magazin“ und „Rabennest“ nachverzelchnetes Durchforftungsholz ver⸗ stelgert: i 54 Raummeler Buchen-Prügelholz, 5 17 Eschen⸗„ 22 1 As pen⸗ 7 16400 Wellen Buchen Reisholz, 375„ Eichen⸗ 5 1575„ Aaäapeu⸗ und Nadel⸗Reisbolz, 9 Eichen Stangen mit 0,54 Cubikmeter Juhalt, 57 Nadelbolz-Stangen mit 0,64„„ Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Olsirikt Magazin zunächst dem Viehtrleb. Ockstadt den 28. Februar 1872. Der Freiherrlich von Franckenstein'sche Obersoͤrster Rumpf. Gicht⸗, Mheumatismus⸗, Magenkrampf⸗ vnd Hämorrhoidalkranke bellt Dr. Müller in grankfurt a. M., 30 Senckenbergstr. 5. Kurprospecte gratis franco. B Schaͤserhütte- und Horden-Versteigerung, 598 Montag den 4. März d. 3., Vormittags 10 Uhr, soll in der Bebausung des Stephan Brotzler dahier die der Gemeinde arbörtge Schäserbütte und circa 24 Horden, wegen Aufhebung ver Schaͤferel, öffentlich versteigert werden Ober⸗Wöllftadt den 27. Februar 1872. Broß herzogliche Bürgermelsteret Ober-Wöllsladt. euer bach. Holz Versteigerung. 612 Donnerslag den 7. März, Vormittags 10 Uhr, soll in dem Pobl⸗Gönser Gemeindewald, Distrikt Boden⸗ bardt, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 14 Raummeter Eichen Scheitholz, 4 5„ Ptügelbolz, 14 4„ Stockbolz, 400 Stück Sichen Reisholzwellen, 500„ Nadel- und Weich bolz Wellen, 4 Raummeter Eichen⸗Werk. und Rutz Scheitholz, 15 Eichen Bau- und Werkholz- Stämme von 22 bis 58 Centimeter Durchmesser und 4 bis 11 Meter Länge. Die Zusammenkunft ift in der Cleeberger Straße. Pobhl⸗Göns den 29. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Pohl Ochs. ö pff. S ch f 5 77 1 72 Mühlen⸗Verkau 7* 464 Donnerstag den 7. März l. J., Mittags 1 Uhr, läßt Unterzeschnetet seine Müble nebst circa 10 Morgen Land öffentlich auf dem Rathhause versteigern. Die Müble liegt an der Wetter in der Gemarkung Rödgen, 15 Minuten von der Statlon Bad- Naudeim entfernt, bat 1⅝% Meter Gefälle, besitzt 4 Mahlgänge und iß nach neue ner Construktion eingerichtet. Wegen der guten Wasserkraft, der großen Gerͤumlichkeiten, sowie der Näde der Elsenbahn eignet sich die Mühle sehr gut zu einer Fabrik. Kaufliebhaber können dieselbe zu jeder Zeit einsehen. K. Windecker. „„— 593 Von böchster Wichtigkeit für Augenkranke. Herrn Tr. Ehrhardt! Ibre werthe Adresse verdanke ich Herrn Fr. Ebie, dessen Tochter Ihr Dr. White“ Augenwasser geholfen hat und deßbalb ersuche ich Sie(soigt Auftrag.) Steinach, 14. Jan. 71. Georg Leipold. Ferner schreibt derselbe am 12. Feb. Die Anwendung Ihres Augenwassers bei meinem Kinde bat gute Wirkung gethan, es hat sich mit der Ent⸗ zündung im Auge sehr gebessert, allein auf dem Auge fitzt ein ganz kleiner, weißer Punkt, oder Fell, und deßhalb ersuche ich Sie ze.(solgt Auftrag.) Georg Leipold. Zeugulß. Nachdem ich bereits seit Monaten on einer bösen Augenentzündung,(der sogenaun⸗ ten Köruerentzündung) gelitten, welche nach ärzltcher Hülfe nicht besser werden wollte, gebrauchte ich das Dr. White'sche Augenwasser aus der Niederlage von Frau Ww. Wortmann dierselbst, wodurch mein Auge nach dem Gedrauch von 1 Flacon völlig wieder hergestellt wurde. Schwelm, 24. März 71. Wil⸗ helmine Michels. à Flacon 30 kr. zu beziehen durch Jos. Hoffmann in Friedberg. Versteigerung. 591 Montag den 4. Marz, Morgens 10 Uhr, sollen zu Rockenberg in der Bebausung des Franz Schmitt nachstehende Gegenftände versteigert werden: 1) 2 gute Zugpferde(8 Jahre alt); 2) 2 trächtige Kühe, 1 trächtiges Rind, 3 Schaase und 1 Lamm, 1 rächtiges Mutterschwein(Erst⸗ ling); 3) 2 vodͤgändige Wagen, 3 Pflüge, 1 eiserne Egge, vollständiges Pferdegeschirr für 2 Pferde, ver— schledenes Oeconomiegeschirr; 4) eine Partie Deu und alle Sorten Stroh. Rockenberg den 28. Fedruar 1872. Die Curatoren: B. Wild. Franz Joseph Dietz II. Purchsichtige Glycerinseise! 30 anerkannt bestes Mitte! zur Verschönerung der Haut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 1s kr. Wilb. Fertsch. Maschinengarn 104 und Einschlagbaumwolle, sowie alle Sorten Strickgarne empfeblen Geschwister Schloß. 1 ö N 1 0 ö N ö N 1 ä— W. Fuhrländer Nachfolger, Fahrgässe 85, Frankfurt a. M. Großes Lager in Kleiderstoffen. S 500 Stück% breite ächtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb, braun, für Kleider und Ueberzüge, die Elle 9 und 10 kr. 00 Stüc ¼ öbreste ächtfarbige Olanz⸗Mödel⸗Cattune und Cattune — mit Borden, für Vorhänge, die Elle 9 kr. S300 Stück feinfle/„breite ächtfarbige Piqusé⸗Cattune, in den schönsten . Farben, die Elle 12 kr. g D 300 Stück Wi 11 breiten ächtfarbigen Jaconets und Organdes, die Elle 12 kr. S breiten weißen Satin und Piqué, für Ueberzüge und Unterröcke, die Elle 12 kr. 500 Stück/ breites ächtfarbiges Bettzeug, meistens türkischroth mit weiß, * die Elle 15 kr. 108 Schweren schwarzen Motreens, für Unter röcke, dle Elle 22 kr. 10% breiten englischen Waterproofs, für Regenmäntel, in den schönsten 9 Farben, die Elle 45 lr. Waterproofs mit Fransen, die Elle 54 kr. = breiten schweren Bukoktn, für Hosen, Westen und ganze Anzüge, — die Elle fl. 1 30 kr. g Ssroße Auswahl Fuß teppichstoffe, die Elle 15 kr. S 1% breiten weißen Mull, für Kleider, die Elle 12 kr. ScGute wollene Kletderstoffe, Crotls se. Popelines, Rips, Cb ins, 2 Atlas, Mohaires, Grosgrains, die Elle von 15 kr. an. DOs latten rothen wollenen Unterrockftoff, die Elle 15 kr. Muster sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen franco. Großes Ausstattungs⸗Geschäft. 500 Stück ¾ breites schweres Leinen, für Pemden und Belttücher, die Elle 12 kr. 2½ Ellen breite grobe Leinen, für Betttücher, das Betttuch ohne Nath, vier Ellen lang, fl. 1. 44 kr. 3 Ellen breite grobe Leinen, für Betttücher, das Betttuch ohne Nath, vier Ellen lang, fl. 2. 24 kr. 1 185 200 Stück schwere rothe wollene Colter, das Stück fl. 5. 30 kr.] Für zweischläf⸗ 200 Stück schwere weiße wollene Col ter, das Stück fl. 4.] rige Betten. 500 Stück schwere graue wollene Colter, das Stück fl. 2. 30 kr. und fl. 3. Schwere weiße Piqusdecken, für zweischläfrige Beꝛten, das Slück fl. 2. 30 kr. 2 Ellen breite, 2½ Ellen lange, leinene Tischtücher, das Stück 45 kr. 500 Dutzend weiße reinleinene Damentaschentücher, das Dtzd. fl. 2. 30 kr. 10% breiten, reich ramagtrten Vorbangsmull mit Bogen, die Elle 15 kr. Große rothe Cachemire⸗Tischdecken, das Stück fl. 1. 45 kr. und fl. 2. Große rothe Cachemire-⸗Commodedecken, das Stück fl. 1. und fl. 1. 24. Prima Shirtings, weiß, schwarz, grau, die Elle 7 kr. Schwarzen Orleans und Alpaccas, die Elle von 16 kr. an. Schweres Blau⸗Gedrucktes, die Elle 12 kr. Lama, Flanell, Thibet, Cachemire, Alpacca, Unterrockstoffe, P in allen Farben und Qualitäten billigst. Tischtücher, Handtücher, Servietten, Strohsackleinen, Zwil⸗ lich, Barchend, zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 8 Auch die kleinsten Aufträge werden pünktlichst besorgt. 28 uvdaigvs 88 bags Durch große Partiekäufe bin ich im Stande, meine Waare trotz des enormen Aufschlags zu den früheren billigen Preisen zu verkaufen 24(— Sonntags ist mein Laden offen.. Stammholz⸗Versteigerung. 500 Im Fürstlich Jsendurg⸗ und Büdingen⸗Wächtersbach' schen Forßrevier Schlierbach kommen 281.5 Cubikmeter oder 12,210 Cubikfuf Eichenholz in 248 Stämmen von 6 15 Meter Länge, 28— 78 Centimeter mittlerem Durchmesser, zu Bau- und Bohlenholz, sowte auch zu Eisen⸗ dahnschwellen geeignet, zur öffentlichen Versteigerung. 0 Otese Versteigerung beginnt Donnerstag den 7. März d. J., Morgens um 10 Uhr, im Diistrikte Rauschen bei Wetlers und am folgenden Tage, Morgens um 10 Uhr, im Diflrikte Eichwald bei Schlierbach. Wächtersbach am 17. Februar 1872. FJürstlich Jsenburg. Rentkammer⸗Seeretariat. Gompf. Staats⸗ und Gemeinde⸗Obligationen 29 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof-⸗Agenten Jacob Engel. Hamburg-Amerihanische Packetsahrt-Actien-Gesellschast. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG& NEW- TORK vermittelst der Post⸗Dampfschiffe Thuringia, Mittwoch, 6. März. j;— 0 Hammonia, Mittwoch, 13. März. Morgens. 5 Mittwoch 22.— 155 Eimbria, Mitwoch, 20. März. estphalia, Mitwoch. 3. April. Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Crt. Rthlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Rthlr. 100, Zwischendeck Pr. Crt. Rthlr. 38. 2⁵ Näheres bei 5 dem Schiffsmakler Angust Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, Hamburg, sowie den allein für das Großherzogthum Hessen zum Abschluß von Ueberfahrtsver⸗ trägen concessionirten Vertreter und Generalagenten der Dampfschifflinie F. J. Bothof in Mainz 1(früher Carl Racké& Cie.) Morgens. Friedberg bei Chr. Hecht. Hannover'sche Lebens⸗Versicherungs⸗Austalt. 467 Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir die Herren Jacob Herrmann zu Friedberg und Samuel Fröhlich zu Bad⸗ Nauheim zu Agenten obiger Anstalt bestellt haben. Wir empfehlen bei dieser Gelegenheit die Anstalt, welche seit 40 Jahren in segens reicher Wirksamkeit besteht und lediglich auf Gegenseitigkeit begründet ist und verwaltet wird, der Aufmerksamkeit, sowie dem Wohlwollen der Bewohner der Wetterau. Mainz, 16. Februar 1872. Die General⸗Agentur für das Großherzogthum Hessen J. Schäfer. Bezugnehmend auf vorstehende Bekanntmachung empfehlen sich Unterzeichnete zum Ab— schluß von Versicherungenz sie ertheilen gerne jede gewünscht werdende Auskunft. Projekte und Tarife werden unentgeltlich verabreicht.— Letzte Dividende vom 1. Juni 1868: 55 Procent der Prämie; die nächste Dividende vom 1. Juni 1873 kann zu 90 Procent der Prämie ver⸗ anschlagt werden. Friedberg und Bad⸗Nauheim am 16. Februar 1872. Samuel Fröhlich und Jacob Herrmann, Breitestraße 61, Agenten der Hannover'schen Lebens-Versicherungs,Anstalt. Eine neue Hobelbank ba wat gans, Tafel-Clavier““ die Expedition d. Bl. 596 INäheres bet der Expedition d. Bl. Alpfel und Dirnen, 275 Zwetschen, Mirabellen, Pflaumen zu 30, 36, 24 kr. per Stück, 50 fl. per 100 Stück. Aepfelpflanzungen für Gemeinden werden unter Garantie übernommen. „Rosen“, hoch, halbhoch und niederstämmig ver Stück 36, 30, 24 kr., per 100 Stück 40 fl. Baumschule von Gebr. Schultheis, Steinfurth bei Bad- Nauheim. Versteigerung. 585 Nächsten Montag den 4. März, Vormittags 9 Uhr, läßt der Unterzeichnete N 3 braune Pferde, 3 Kühe, 1 Rind, 2 1½ und 1 Jahr alte rothscheckige Faselochsen (Berner⸗Bastard⸗Race), 2 vollftändige Wagen, 1 Schlitten, sämmtliches Pferdegeschirr, 25 Fuder Watzen⸗ und Haferstroh, eine Partie Strobseile öffentlich gegen Baarzablung versteigern. Södel am 28. Januar 1872. 5 Kaspar Väth. Düngemittel der Chemischen Fabrik Griesheim 586 in Frankfurt am Main. Sauere phosphorsauere Kalke(Superphosphate) zur Düngung des Getreides, für Rüben, Wiesen, Gemüse, Futtergewächse, Repse u. s. w. in drei Sorten. Phosphorit⸗ Phosphat, das rohe Knochenmehl er⸗ setzend, Hülfsdünger. Gedämpftes Knochenmehl(guanifirt), in feinem und gröberem Pulver, für Getreide u. s. w. (zur Maschinen- und zur Handsaat). Griesheimer Guano(Kali⸗Dünger), feines Pulver, für Getreide, Reps, Tabak, Kartoffeln, Hopfen u. s. w. Weinberg⸗Guano(Weinberg⸗Dünger). Wiesendünger(Kalt⸗Dünger). Peru⸗Guano⸗ Phosphat.(Gesäuerter Peru⸗Guano.) Peruanischer Guano, Baker⸗Guano. e von Superphosphaten mit Kali⸗ alzen. Futterknochenmehl. Sodagyps, fein gemahlen. Reichthum an Gehalt. Vorzügliche Löslichkeit. Billige Preise.— Preislisten, Gebfauchsanweisungen und Analpsen gratis.— Garantie der Analysen.— Controle der landwirthschaftlichen Vereine. Niederlage bei Herrn Wilhelm Ferttsch in Friedberg. Steinkohlen, 34 namentlich auch Schmiedekohlen, verkauft zu billigen Preisen die Ziegelei am Bahnhof zu Nauheim. Kleesaamen, 544 deutschen und ewigen, Prima⸗Qualität, empfiehlt billigst H. W. Hatteroth Nachfolger.