Donnerstag den 1. August. N 89. herhessis her Anzeiger. u S thalt die amtlichen Erlasse für den Kreis Frledberg. 71 Grünwald. uheim. „ diet Lend dar et. en, N. D. Loeb. u Treber Steinbäußer 2 rung. 4 ra 1 bent erte! e rg den 211 Wiint, 19 truth Sent 281 fg „ic Waltbet, titdberger Intelligenzblall. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für die Monate August und September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. * 0 ö licht betrugen in Norddeutschland en 3½ semaltung hat in der Amtlicher Theil. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publieirt worden: Nr. 23. Nr. 857. Gesetz, betr. die Controle des Reichshaushaltes für das Jahr 1872. Vom 5. Juli 1872 betr.— Nr. 858. Specialconvention zwischen ischland und Frankteich, die Zahlung des Restes der französischen Kriegskosten-Entschädigung betr. Vom 29. Juni 1872.— Nr. 859. Bekanntmachung die Schiffsver⸗ sungsordnung vom 5. Juli 1872.— Nr. 860 und 861. Consularernennung betr.— Nr. 24. Nr. 862. Gesetz, betr. die französische Kriegskosten-Entschädigung. Vom uli 1872 beir.— Nr. 863. Bekanntmachung, betr. den mit der Regierung der vereinigten Königreiche Schweden und Norwegen vereinbarten gegenseitigen Schutz der renbezeichnungen. Vom 11. Juli 1872.— Nr. 864. Bekanntmachung, betr. die Umrechnung der Uebergangsabgaben von Bier, Branntwein und geschrotem Malz, (hungsweise die Steuervergütungen bei der Ausfuhr der genannten Erzeugnisse nach Maßgabe der durch die Maß? und Gewichlsordnung vom 17. August 1868 ein⸗ Jibiten metrischen Maße. Vom 18. Juli 1872. 1 brteffend: 4 Schulvorstandemitglieder. Die Bildung der Ortsschulvorstände im Kreise Friedberg, hier die Wahl neuer Friedberg den 28. Juli 1872. f Die Großherzogliche Kreisschuleommission Friedberg n die Ortsschulvorstände Bodenrod, Dorheim, Fauerbach v. d. H., Hausen, Hoch-Weisel, Ilbenstadt, Maibach, Bad-Rauheim, F Nieder- Weisel, Ockstadt, Reichelsheim, Rockenberg, Rödgen, Schwalheim, Weckesheim, Wickstadt und Wölfersheim. Wir erwarten die verlangte Vorlage(Oberh. Anzeiger Nr. 66 und 80) nunmehr unfehlbar binnen 8 Tagen. Deutsches Reich. beg, Die„Darmstädter Zeitung“ det: Die Kronprinzessin von Italien ist am d. zum Besuche bei der Prinzessin Ludwig Hessen in Kranichstein eingetroffen und kehrte nds nach Schwalbach zurück. Mainz. Man schreibt dem„Fr. J.“ von K. Die Verlegung des 118. Regiments nach de mstadt, Worms und Offenbach wird nun doch a Beendigung der Manöver stattfinden. Als Jnanlassung zu dem Garnisonswechsel wird das hresse einer strammeren Dieciplin bezeichnet. ii seiner Stelle rückt das 117. Regiment hier ein. — Eine Correspondenz der„Fr. Pr.“ enthält kAzendes: Wegen öfter vorgekommener Militär- egereien wurde Seitens unseres Festungs⸗ e die Verlegung des hier garniso- tenden Gr. hessischen 4. Infanterie Regiments b. 118 beantragt. Laut einem Befehl Sr. Mestat des deutschen Kaisers, welcher vorgestern Amizeichnet wurde, wird dieselbe nunmehr am „October dieses Jahres erfolgen und tritt das hess. 3. Infant.⸗ Regiment Nr. 117. an die Sele des zu verlegenden Regiments, dessen 1. Aiaillon nebst Stab nach Darmstadt in Garnison ennen wird. Das 2. Bataillon kommt nach ge me und das 3. nach Offenbach. Die Anmeldungen auf die franzö⸗ Berlin. sißd Anleihe sind so bedeutend, daß der gesammte 1 Jag annäherungsweise allein in Deutschland n Zeichnung gelangen dürfte. Allein die bei m Bankhause S. Bleichröder eingehenden Zeich⸗ nnen werden auf zwei Milliarden geschätzt. — Die Zeichnungen auf die französische An⸗ 4½ Milliarden, Milliarden auf Berlin kommen. Die württembergische M litär⸗ Zeit vom 1. August bis imo December 1871 gegen 450,000 fl. an laufenden Verwaltung erspart. Diese Er- urvisse sollen zu Kasernenbauten verwandt werden. Straßburg. Betreff; der anzubahnenden So ffffahrts verbindung zwischen Straßburg und n Mittelrhein meldet die„Straßb. Zeitung“: i Unter handlungen mit der Central Actien- Maaschaft für Tauerel in Köln, die bereits im Stuttgart. uber dis vorigen Jahres für den Betrieb auf * der preußischen Rheinstrecke concessionirt worden, sind jetzt zum Abschluß gediehen, so daß schon in der nächsten Zeit eine einheitliche Concessionirung der Gesellschaft Seitens sämmtlicher Rheinufer staaten zu erwarten ist, unter der Bedingung, daß dieselbe innerhalb dreier Jahre vom vorigen Oc⸗ tober ab ihr Unternehmen auf der ganzen Strecke bis Straßburg in Gang setze.“ Hagenau. In einem an die Matres des Kreises gerichteten Circularschreiben macht der Kreisdirector dieselben darauf aufmerksam, daß die Vorschrift, laut welcher in den Unterklassen der Elementarschulen kein Französisch mehr ge⸗— lernt werden soll, häufig dadurch umgangen wird, daß außer den Schulstunden das Französische in der Schule gelehrt wird. Es wird daher somit den Lehrern und Lehrerinnen untersagt, die Schul— zeit in den Unterklassen zum Zwecke der Unter- richtung in der französischen Sprache zu verlängern oder überhaupt die Schule zur Ertheilung der fruͤnzösischen Sprache an ganze Schulklassen zu benutzen. Metz. Die„Zeitung für Deutsch⸗Lothringen“ plaidirt für die Errichtung einer neuen Eisenbahn⸗ linie, welche in direktester Weise und auf dem kürzesten Wege Metz mit Mainz und über Frank- furt mit Berlin und Leipzig verbinden soll. Ausland. Schweiz. Genf. Nach zuverlässigen In⸗ formationen werden die Sitzungen des Schieds· gerichts temporäre Unterbrechungen erleiden, da die Nothwendigkeit hervorgetreten ist, die englischen Gesetze und Verordnungen noch aufs Gründlichste zu prüfen, um festzustellen, ob England sein Mög⸗ lichsles that, um die Ausrüstungen der Kaperschiffe zu verhindern. Von vier vorliegenden Fällen be⸗ hauptei England Solches für drei gethan zu haben. Im vierten Falle wurden die rechtzeitig erlassenen Weisungen durch die Vollzugsbehörden nicht sofort ausgeführt, wodurch es der„Alabama“ zu ent schlüpfen gelang. Man glaubt, das Schiedsgericht werde für die„Alabama“ eine runde Enschädi⸗ gungssumme von 7 Millionen, für die„Florida“ von 3 Millionen Dollars festsetzen. Die Sitzungen des Schiedsgerichts dürften noch die Zeit von zwei Monaten in Anspruch nehmen. Bern. Der Staatsrath von Genf ersucht den Bundesrath, von dem päpstlichen Nuntius in Luzern Aufklärung über ein angeblich päpst⸗ liches Breve, betreffend die Errichtung eines Bis⸗ thums in Genf mit Mermillod als Bischof, zu verlangen. Frankreich. Paris. Thiers hat der Ver⸗ tagungscommission die von ihm verlangten Erklä⸗ rungen über die innere Lage abgegeben, und, wie es heißt, die feste Hoffnung ausgesprochen, daß spaͤ⸗ testens in einem Jahre das Gebiet vollständig von den Deutschen geräumt sein werde; im Monate Februar würden vier Departements und die beiden anderen einige Monate später erlöst werden. Rattazzi, der in Paris angekommen ist, wird von Thiers empfangen. — Der„Rappel“ verzeichnet mit allem Vor⸗ behalt das in Abgeordnetenkreisen verbreitete Ge⸗ rücht, daß die vier neulichen Hinrichtungen die letzten gewesen seien, indem die Gnadencommission beschlossen habe, alle ihr noch vorliegenden Todes⸗ urtheile in Freiheitsstrafen umzuwandeln. Be⸗ stätigung ist abzuwarten. — Ueber das Resultot der Drei-Milliarden⸗ Anleihe bringt der Telegraph die nachstehenden Berichte: 29. Juli. Die Resultate der Zeich— nungen sind ganz enorm. Die Anleihe wurde acht- bis zehnmal überzeichnet. Das Haus Roth⸗ schild und die Pariser Bank zeichneten allein die Anleihe 1½ mal.— Die Subscription auf die Drei⸗Milliarden-Anleihe wird alle Erwartungen übertreffen. Die drei Börsenagenten Lecomte, Legrand, Dreux haben allein 3½ Milliarde ge- zeichnet.— Die„Agence Havas“ meldet: Das Ausland subscribirte 142 Millionen Francs Rente, Paris 11, Departements 75 Millionen Francs Rente. Details: Kopenhagen 4, Rouen 2, Nord- Departements 3, Brüssel 5, die Bank für Elsaß⸗ Lothringen in Straßburg 8 ½ͤ von 4692 Zeichnern, Metz 2/ von 2780 Zeichnern, Marseille 6 ½, Bordeaux 10½, das Bankhaus Bleichröder in Berlin 25 und Lyon 1½ Millionen Frs. Rente. — 30. Juli. Subseriptions-Resultate, soweit sie bis Mitternacht bekannt waren: Paris zeichnete 12 Milliarden, die Departements 2 Milliarden, das Ausland mehr als 12 Milliarden. — 30. Juli. Die bis 10 Uhr heute Morgen bekannten Zeichnungsresultate ergaben die Summe ————————— von 28 Milliarden. Man glaubt, daß die Zeich; nungen die Höhe von 29 bis 30 Milliarden er- reichen werden. — Dupont, Mitglied der Commune, ein ehe- maliger Beamter des Crédit foncier, war nach Bewältigung des Aufstandes schon glücklich nach England entkommen, wagte sich aber kurz darauf nach Paris zurück, wurde erkannt, verhaftet und erschien vor dem fünften Kriegsgerichte von Ver- sailles. Er gestand unverhohlen und nicht ohne Würde seine Theilnahme an den Gewaltacten der Commune und am Barrikadenkampfe ein und wurde zum Tode verurtb'ilt. Versailles. 29. Juli. Die Gesammtsumme ver bisher bekannten Subscriptionen beträgt un— gefähr vier Milliarden, aber beträchtlichere Sub⸗ scriptionen werden heute heute noch erwartet. In England und mehreren deutschen Städten hat gestern keine Subscription stattgefunden. Ein ein⸗ ziges Berliner Bankhaus zeichnete gestern 500 Mil- lionen. In Bordeaux wurden 200 Millionen gezeichnet.(Siebe Paris.) Italien. Rom. Der Papst ernannte 7 italienische und 11 ausländische Bischöfe.— Die Municipalwahlen in den meisten Städten des Südens und der römischen Provinz sind liberal ausgefallen. — Dem Vernehmen nach sleht die Veröffent- lichung einer Encpclica bevor, wori« die katho⸗ lischen Armenier im Orient von der Kirche für getrennt erklärt und mit der großen Excommuni⸗ cation belegt werden. Rußland. Petersburg. Neueren Diepo⸗ sitionen zufolge wird Kaiser Alexander mit größerem Gefolge am 6. September in Berlin eintreffen. e Friedberg. Die Zeitungen berichten von starken Gewiltern und Wolkenbrüchen, welche am letzten Sonntage, 28. Juli, an vielen Punkten des Continents stattsanden. Ueber Paris entlud sich Tags zuvor ein so gewaltiger Wolkenbruch, daß ein Berichterstatter der Köln. Ztg.“ behauptet, es seien ihm noch niemals solche Wasser güsse dort vorgekommen. Viele Straßen, Keller und tief⸗ liegende Punkie standen mehrere Fuß hoch unter Wasser. In Württemberg fanden am 28. d. heftige Gewitter, theils mit Hagelschlag, statt; so am östlichen Abhang des Schwarzwaldes, in Sulz, Rotiweil, Winnenden, Mezingen, Tetinang(wo nach dem„Württemb. Staatsanzeiger“ der vierte Theil der Hopfenpflanzungen zerstört ward); in Straßburg war eine ähnliche Katastrophe, nach der „Str. Zig.“ von heftigem Sturm begleitet, und mit mehrfachem Einschlagen des Blitzes. Desgleichen liegen Meldungen über schwere Wetterschaden aus Würzburg und dem oberen Mainthale voc. Abends gegen 5 Uhr war in Bebra und Eisenach ein Gewitter. Offenbach. Das am 28. d. Mittags über unsere Gemarkung gezogene Gewitter war so stark, wie wir solches seit langer Zeit nicht gehabt haben. Wenn wir auch den Alles erquickenden Regen sehnlichst herbeiwünschten, so hätten wir doch den damit verbunden gewesenen Hagel- schlag, welcher in der Größe von Taubeneiern Eisstücke brachte, gerne entbehrt. Zum Glück soll der dadurch im Felb entstandene Schaden nicht sedr bedeutend sein, da⸗ gegen sollen die Vögel viel gelitten haben. Ein Fechen⸗ heimer Mann las unter einem großen Baum allein 30 verschiedene todte Vögel auf. In der Stadt wurden viele Scheiben zertrümmert, auch hie und da Bäume entwurzelt, Gartenzänne umgeweht und dergl. mehr. Darmstadt. Der sechste Turnlehrertag, welcher gegenwärtig hier abgehalten wird, findet eine zahlreiche Betheiligung. Es sind ungefähr 160 Turnlehrer hier anwesend. Schlüchtern. Beim Durchfahren des Berlin Frank furter Nachtschnellzuges durch die Station Flieden gerieth derselbe in Folge falscher Weichenstellung in ein Neben⸗ geleise, wo zwei Güterwagen standen. Beide Wagen wurden zertrümmert, die Maschine selbst bedeutend verletzt. Der Umsicht des Locomotivführers, welcher sofort Gegendampf gab und so die im vollen Laufe befindliche Maschine an⸗ halten konnte, ist es allein zu verdanken, daß nicht der ganze Zug verunglückte. Die Passagiere haben ihm denn auch ibre Dankbarkeit alsbald durch ein namhaftes Geld⸗ geschenk bezeigt. Mainz. Allen Warnungen zum Trotz haben einige junge Burschen in Mombach es abermals versucht, eine auf dem großen Sand gefundene, nicht explodirte Granate aufzubohren, um das darin enthaltene Pulver(12— 18 Loth) zu bekommen. Wie es immer bei solcher Gelegen⸗ heit geschieht, entzündete sich die Ladung hierbei, das Ge⸗ schoß platzte, schlug dem Einen die sämmtlichen Zehen vom einen Fuß, verletzte ihn am andern Bein und ver⸗ wundeie einen Andern am Arm. Aus Rheinhessen. In der Umgegend von Gunters⸗ blum hat ein am 28. d. stattgehabter Wolkenbruch, mit Hagel verbunden, nicht unbeträchtlichen Schaden ange⸗ richtet. In der Nähe von Guntersblum mußte ein Röbein⸗ damm durchstochen werden, um den großen Wassermassen. welche die Felder überschwemmten, einen raschen Abfluß in den Rhein, dessen Wasserstand eben nicht sehr hoch ist, zu ermöglichen. Leider sind durch das Unwetter auch viele Erntehoffnungen, die in diesem Jahre ganz besonders günstig, vernichtet worden.. Worms. Die in diesem Jahre zum ersten Male zu vergebenden vier Stipendien der Wormser Luther-Denkmal⸗ Stiftung von je 500 fl. wurden in der Sitzung der Ver⸗ waltungs⸗Commission am 25. d. M. unter zehn Bewerbern auf Grund ihrer Eingaben und vorgelegten Prüfungs- zeugnisse zuerkannt: 1) dem Heren Paul Tschackert, Cand. der Theologie aus Freystadt in der preuß. Provinz Schlesien; 2) dem Herrn Wilhelm Herrmann, Cand. der Theologie aus Melkow in der preuß. Provinz Sachsen; 3) dem Herrn Julius Kaftan, Cand. der Theologie aus Loyt in der preuß. Provinz Schleswig⸗Holstein und 4) dem Herrn Georg Vogel, Cand. der Theologie aus Nauheim bei Groß-Gerau im Großherzogthum Hessen. Bei Eschborn wurden auf dem Felde am Samstag zwei Mädchen(Schwestern) von 19 und 20 Jahren vom Sonnenstich getödtet. Wiesbaden. Der Kutscherstrike hat durch das Seitens der Polizeidirection mit einem Herrn Salomon aus Berlin getroffene Uebereinkommen sein Ende erreicht. Die meisten der hiesigen Kutscher fahren jetzt in Salo⸗ mon's Namen und zwar gegen eine Abgabe an den Unter⸗ nehmer von 5 Sgr. per Tag und Zweispänner, und 3 Sgr. vom Einspänner. Wiesbaden. Der Kutscher- Strike hat abermals eine andere Wendung genommen. Diejenigen Kulscher, welche am Samstag für Herrn Salomon gefahren haben, sind von diesem Verbältniß wieder zurückgetreten. Da der neue Concessionär bis jetzt nicht im Stande war, eigene Wagen zu beschaffen, so ist man heute wieder auf dem Standpunkt von vor acht Tagen angelangt. Die Kulscher sollen unterdessen sich bereit erklärt haben nach Maßgabe des neuen Reglements die Fahrten wieber auf⸗ zunehmen. Eingesandt. Wie wir hören, wird Herr Hohl von der hiesigen Theatergesellschaft demnächst in unserer Stadt sein fünfzig⸗ jähriges Jubiläum als Schauspieler feiern und bei dieser Gelegenheit dem Publikum durch Aufführung einiger hübschen Lustspiele einen genußreichen Abend zu verschaffen suchen. Herr Hohl, welcher sich sowohl durch seine liebenswürdige Bescheidenheit als auch durch seine tüchtigen Leistungen viele Freunde in unserer Stadt erworben wünschen wir für diesen Abend ein recht volles Haus un können bei dieser Gelegenheit nicht umhin unser Bebauer darüber auszusprechen, daß die Direction dem Publikum so wenig Gelegenheit gibt, die in ihrer Art treff Leistungen des Herrn Hohl(komische Alte und Characten rollen) näher kennen zu lernen. l 0 be 7 Ang Dem Unternehmungsgeiste eines Privatmannes ver dankt das Bad Nauheim in der diesjährigen Saiso ein Theater, und zwar eine ganz nett eingerichtete Somme, 0 bühne mit etwa Hundert Logensitzen und geräumige! 0 Parterreplätzen. Die Vorstellungen dieser Thealergesellschaß 1 beg finden zu Friedberg und Bad⸗Nauheim abwechselnd siall Wir haben dadurch schon manchen angenehmen Abend en lebt; möchte daher das Publikum den Fleiß und bi Opfer des Directors mit gutem Besuche lohnen, zum jetz. Alles vollständig eingerichtet und fertig dasteht, wa— zum Anfang noch nicht sein konnte, da man jedenfalls er 90 sehen mußte, wie zahlreich das Publikum vertreten sein würde. Wir wollen später über einzelne Leistungen in 1 00 the 0 nähere Details eingehen, vorläufig haben wir von din vorzüglichsten Kräften zu erwähnen: die Frau Jung un) Herrn Jung, Fräulein Pestalozzy, Herrn Directot Grünwald. Herrn Wachendorff, Herrn Köckert, auch dessen Frau möchten wir gerne erwähnen, wenn dieselbe ruhiger und zurüch halterender zu souffliren sich bemühte, auch alle anden Miispielenden sind mitunter sehr wacker und aufmerksam 105 e D. Frankfurt a. M., 30. Juli. Die französisch Anleihe 10— 12fach überzeichnet! Was werden da d Franzosen wieder den Mund voll nehmen und rufen. „Seht ihrs, ihr Völker? Wir sind eben doch die grand“ nation! Seht ihr, wie man sich um die Ehre reißt, unser Gläubiger zu sein? Der Credit Frankreichs ist mit Rech groß, so groß jedoch, als es nach dem Subscriptions resultat scheint, ist er denn doch nicht. Bleiben wir ba den Zeichnungen am hiesigen Platz, die über 4 Milliarden betragen, wovon der größte Theil auf das Haus Jacil) n J. H. Stern entfällt, während die Zeichnungen bei Rolsß schild relativ verschwindend klein sein sollen. Nicht en vierte Theil wurde von Solchen gezeichnet, die wirklsth ihr Geld in französischen Renten anlegen wollen; alle Andere wurde von Speculanten subscribirt, die, wenn u einen Betrag von 1000 Francs Rente erhalten wollen mindestens 15000 Frs. zeichneten, und daß nur, um dam die erhaltenen 1000 Frs. mit wenn auch noch so kleinem Profit sofort wieder zu verkaufen. Und so wie hier wu es auch anderwärts. Die 3 Milliarden Anleihe ist fi Herrn Thiers gesichert, das ist allerdings richtig, aber disß sogenannte Ueberzeichnung, dieser„Andrang des Kaffß tals“, ist Fiktion und wir möchten die langen Gesicheg lese sehen, wenn es Alsons I. einfallen würde, den gam e Betrag der Anleihe den Deutschen allein zu überlassen Doch mundus vult decipi, ergo! Subscriptionsresullaß wurden heute in großen Summen zu 2 Frs. 20 Ct. ge handelt. Im Uebrigen war die Börse heute bei gu Laune und bewegte sich wieder einmal mit Behagen im Sonnenschein einer Hausse, welche für Creditactien vin Wien her importirt wurde, so daß sie dieselbe bis zu 300 bezahlte. Staaisbahn und Lombarden freilich muß im Winkel sitzen bleiben und konnten an der Avang ihrer Spieloenossen nicht Theil nehmen. Ueberhauß wollen östreich. Bahnwerthe in letzter Zeit nicht mehr rech ziehen. Die guten Ernten in Deulschland und Frankreitz haben den Exportaussichten den Boden genommen uf östreich. Babnactien führen nun an der Vörse ein still be schauliches Leben, Deulsche Bahnen dagegen finden wieben mehr Gnabe beim Publikum und waren auch heute wieben im Umsatz. Recht belebt war heute der Verkehr in Bank actien und waren namentlich Darmstädter Provinzial Disconto und Deuische Vereinsbank gesucht. Oesterreicß Deuische Effectenbank beliebt. In Prioritäten ging einige Mehreres zu guten Kursen um und von Staatspapierun behaupteten östreich. Renten ihre gestern errungene Preis aufbesserung. Von Sorten Napoleons höher. Gold füt Ultimo 5½— 60%. 4 15 e ae b. Bekanntmachung. 2027 Philipp Pfeifer V. Eheleute von Wohnbach wollen ihr Vermögen an ihre Kinder abtreten. Es ergeht an Diejenigen, welche Forderungen an dieselben zu bilden glauben, die Aufforderung, solche den 15. Augufl d. J., Vormittags 9 Uhr, an unterzeichneter Gerichtsstelle an⸗ zumelden und zu begründen, als sonst die Vertheilung des Vermögens bestätigt werden würde. Hungen den 17. Juli 1872. Großherzogliches Landgericht Hungen. Cellarius. Pilger. ̃ Oeffentliche Aufforderung. Betreffend: Den Nachlaß des Gottfried Mörler von Ockstadt. 2090 Forderungen und Ansprüche aller Art an den rubricirten Nachlaß find binnen 14 Tagen bei Meldung der Nichtt erücksichtigung dahter anzumelden. Zriedberg den 24. Juli 1872. Großherzogliches Landgericht Friedberg. In Beurl. Großh. Landrichters: Zimmermann, Landgerichts ⸗Assessor. Hoseuträger Bekanntmachung. 2029 Johann Jacob Geibel II. und Konrad Haub III., als Bevollmächtigte des Konrad Müller II. unt seiner großjährigen Kinder, Ludwig, Chrtstian, Phtlipp. Anna Elisabetha und Anna Margaretha Müller, sowte Jacob Nicolat als Vormund der minderfährigen Juliane Müller, sämmtlich von Nieder⸗Weisel, beab⸗ sichtigen die im Grundbuch der Gemarkung Nleder⸗ Weisel den Konrad Müller II. Eheleuten zuge⸗ schriebenen viegenschaften: Fl. I. Nr. 511. 1598 Fl. II. Nr. 1308. Fl. V. Fl. VII. Nr. 26. 558. Fl. IX. Nr. 803. Fl. X. Nr. 937. 1398. Fl. XI. Nr. 43. 237. 617. Fl. XII. Nr. 303. Fl. XV. Nr. 704. 705. zu verkaufen, vermögen aber das Eigenthum urkundlich nicht nachzuweisen. Es werden deßhalb Alle, welche Eigenthums- oder sonstige Ansprüche an diese Immobilien bilden zu können glauben, aufgefordert, solche binnen vier Wochen bet dem unterzeichneten Gericht geltend zu machen, als sonst die Kaufbriefe bestätigt und Eintrag in das Mutatlons-Verzeichniß verfügt werden wird. Butzbach den 21. Juli 1872. Großherzogliches Landgericht Butzbach. Nee F (3 billigst bei K. Friedrich neben der Poft. Landgerichts ⸗Asseossor. Oeffentliche Aufforderung. In Sachen der Dorothea Göring geb. Rühling von Lich, Klägerin gegen Christian Göring, ihren Ebemau von Friedberg, dermalen unbekannt wo! abwesend, Beklagten, Ehescheidung ben. 2089 Zur Erklärung auf die in der Rubrik gäher ba zeichnete, auf böswilliges Verlassen gestützte Klage, wi! Beklagter auf 9 Donnerstag den 17. Oktober l. J., ö Vormittags 9 Uhr, 12 unter dem Rechtsnachtheil der Annahme des Zuge flän nisses des Klaginhalts und Ausschlusses mit Einrede geladen. Einsicht der Klage ist dem Beklagten gestatiill 10 Weiter in dieser Sache zu erlassende Verfügungen 10 werden im Gerichtslokal angeschlagen. Tn, Friedberg den 23. Juli 1872. Großberzogliches Landgericht Frledberg. Retz, mmermann, 1 Landrichter. Landgerichts- Assessor. anz g Erbsen, 180 2042 bester Qualität, bei M. D. Loeb. Bekanntmachung. Die gestern in biefsigem Stadtwalde, Distrikt unberg, abgehaltene Holzversteigerung bat die Ge⸗ gung erbalten und ist erster Abfuhrtag auf den M. destimmt worden. Dies wird hierdurch de⸗ gemacht. ßad⸗Nauheim am 30. Juli 1872. Großherzogliche 5 Bad⸗Nauheim. tt. 200 Gulden liegen in der hiesigen Gemeindekasse zum Aus⸗— ba derelt. Feichelsheim den 30. Juli 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim. Schmid. Aufforderung. Da ich— leidet erst kürzlich— in Erfahrung lacht habe daß in meiner alten Heimatb Forderungen u mich laut werden, welche ich längst von meinen n in Bauernheim berichtigt wähnte, so ersuche ich urch Alle, die noch Ansprüche irgend welcher Art nich zu machen haben, solche innerbalb 8 Tagen der Expedition d. Bl. schriftlich specisicirt zur Ueber— lung an mich einzureichen, woraufhin die schnell⸗ ichsse Zahlung von meiner Seite aus zugesichert tew⸗Nort im Juli 1872. Heinrich Walther, Mufikletrer.. Faat-Erbsen bn in guter Qualität sind billig zu haben bei May& Oppenheimer. Hermann Bechstein in Friedberg, 70 Breitestraße 70, 5 empfiehlt eine große Auswahl fertiger errenhemden, sowie Kragen, Man; (tten und Chemisetten, Herrenbinden, e, Seiden u. Fil-d' Ecosse-Pandschuhe, Alene u. baumwollene Unterjacken, Hosen ⸗ träger u. s. w. zu den billigsten Preisen. Vorzügliche Ruhrkohlen für Ofen⸗, Herd⸗, Kessel⸗ und Maschinen Feuerung e Abnahme von mindestens 20 Cir. an der Bahn mmen à 38 kr. pr. Ctr. 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Bl. besorgt. 71 8 wurde am Samstag Abend auf der Ein Rock Eisenbahn von Nieder-Wöllstadt nach Friedberg oder von da nach der Wilhelmshöhe bis zweite Brücke verloren. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen angemessene Belohnung bei der Exped. d. Bl. abzugeben. 2088 Ein braves Mädchen 2032 als Köchin für eine kleine Hausbaltung gesucht Hoher Lohn. Einttitt sofort. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl. 2066 In ein Ladengeschäft und zur Stütze der Hausfrau wird ein einfach kräftiges Mädchen sofort gesucht. Franco- Offerten werden unter F. 8. poste restante Offenbach a. M. erbeten. Glacé- Handschuhe, Militärhandschuhe, sowie Rauhleder- und Pil-d'Ecosse⸗Handschuhe 61 billiast bei K. Friedrich neben der Post. Bohnenschneidemaschinen 2038 empfiehlt Friedberg. Ph. Diener, dossclosser. Danksagung. 2093 Allen Denjenigen, welche meine theure liebe Frau, unsere Mutter und Schwiegermutter Elisabetha Zimmermann, geb. 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Preußische Friedrich s d'or... 9 5758 ½ Pistolen„ 9 40—42 fl. 10⸗Stücke. 53—55 5 34-36 35—37 9 2021 48—50 40—42 224½—25½ Holländische Ducaten 5 Ducaten al marco. 20⸗Frankenstücke 5 Englische Sovereigns. Russische Imperiales. Dollars in Gold. Hauusenslein& Vogler, Annoncen-Expedition Frankfurt a. M., München, Nürnberg, Mannheim 2c. ꝛc. In alle Zeitungen des In⸗ und Aus⸗ landes werden Anzeigen zum Originalpreise besorgt über: Agentur ⸗Gesuche, Commanditär-Gesuche, Assoctations⸗ Gesuche, Personal-Gesuche, Stellen⸗Gesuche, Wohnungs⸗ Gesuche, Kauf⸗Gesuche, Arbeiler⸗Gesuche, Geschäfts⸗ Eröffnungen, Waaren-Empfehlungen, Fabrikats⸗Em⸗ pfehlungen, Versteigerungen, Submissionen, Speditionen, Aus verkäufe, Bank⸗Emissionen, Verloosungen, General⸗ Versammlungen, Schifffahrtspläne, Verficherungen, Auswanderungen ꝛc. ꝛc. 2 bis 3 Realschüler 1979 können bei einer hiesigen Lehrersfamilie mit Be- ginn des Wintersemesters in Kost und Logis genommen werden. Näheres bei der Exped. d. Bl. Schwarze Kaiser-Cinte r bete“ Bindernagel& Schimpf Brodpreise vom 1. bis 13. August. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: 2 Waizen, ½ Korn. 2 Korn, ½ Waizen. Erste Sorte 48 19 kr. „*„ 972* 7„ 2* * 1„ 4/4„*„ 1„ Ausnahmspreise: 3. Sorte 15 kr. bei A. Engel. Für Bad⸗Nauheim: Kasseler Brod 4 8 20 kr. ** 2* 10* „ 1 Erste Sorte 4 3 19 kr. Zweite Sorte 48 17 kr. 9½„** 2* 8* 470* 47* Für Butzbach: Erste Sorte 2Kilogr. 19 kr. Zweite Sorte 2Kilogr. 16 kr., 9 1 47* 1 2 8* 4/4*** 7e* 4„ Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 15. Aug. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 8 22 kr., Schweinefleisch pr. 8 21 Kuhfleisch, gem. 19„ Kammstück 22 Rindfleisch, gem. 19„Leber- u. Blutwurst 24 Hammelfleisch 20„ Bratwurst 28 Keil und Carre 22 Schwartenmagen 28 Kalbfleisch 20 Geräucherter Speck 32 Keil und Carre 22 Dörrfleisch 28 Nierenfett 24 Schinken 28 Hammelsfett 18 Schmalz, ausgel. 32 Schmalz, unausgl. 28„ Ausuahmspreise! Bei Joh. Hanstein III. Kuhfleisch, gem., 20 kr., Rindfleisch, gem., 20 kr., Nierenfett 20 kr. — Bei K. Neuhof Kuhfleisch, gem., 20 kr., Rindfleisch, gem., 20 kr. Für Bad ⸗ Nauheim: Ochsenfleisch pr. 2 22 kr. Schweinefleisch pr. Z 21 Kuhfleisch, gem. Leber- u. Blutwurst 26 „ungem. Bratwurst 30 ammerlfleisch Schwartenmagen 28 Keil und Carre Cervelatwurst 48 Kalbfleisch Fleischwurst 28 Keil und Carre Geräucherter Speck 32 Nierenfett Dörrfleisch 28 Hammelsfett 16„Schinken 30 Schaaffleisch—„ Solperfleisch— Schmalz, ausgelassen 36 kr., unausgelassen 32 kr. Ansnahmspreise: Bei Sam. Löb Kuh- und Rind⸗ fleisch 19 kr.— Bei W. Bieler Kalbfleisch 22 kr., Hammelsleisch 24 kr.— Bei Löb Hirsch Kall fleisch 20 kr., Hammelfleisch 18 kr.—. Bei H. Langs⸗ dorf Schweinefleisch 22 kr.— Bei D. Fritz Leber⸗ und Blutwurst 24 kr.— Bei W. Krauch Wiltwe Schinken 28 kr., Leber- und Blutwurst 24 kr., Brat⸗ wurst 28 kr., Schmalz, ausgel. 30 kr., unausgel. 28 kr. Für Butzbach: Ochsenfleisch pr. 8 22 kr., Schweinefleisch pr. 8 21 Kuhfleisch, gem., 19 Leber- u. Blutwurst 24 Rindfleisch, gem., Bratwurst 26 Hammellleisch Schwartenmagen 28 Keil und Carre Geräucherter Speck 32 Kalbfleisch Oberfleisch 28 Schaaffleisch Schinken 28 Nierensett Schmalz, ausgel. 30 Hammel Schmalz, unausgel. 28 ** 1 1. — . * 81 5 „„ ö 1 ö ö . 1005 Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen; in Friedberg durch Bindernagel& Schimpff: 7 Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest⸗ und 1 75 für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Lucher, Musculus, Habermann, rnd, Scriver, Lassenius, Spener, Neumann, Arnold, Franke, Schmolz, Stark, Cerstergen, Storr, Noos und g vielen andern Gottesmännern. S Vierundzwanzigste verbesserte Auflage. 416 Seiten. Oktav. Mit einem Stahlstiche. Elegant gebunden ohne Goldschnitt Preis: fl. 1. 24 kr. Eleg. geb. mit Goldschnitt und Goldverzierung Preis: fl. 1. 30 kr. Pracht⸗Ausgabe auf Velin in feinstem Kalbslederband fl. 3. Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit hat es sich in mehr als S bhunderttausend Exemplaren über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden. — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie solche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in demselben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Verlagshandlung war bemüht, auch bas Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Communiongeschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Das dies jäbrige Geld. Scheibenschießen zu Friedrichsdorf 2068 wird Sonntag den 4. und Montag den 5. August auf der neuen Schießplatz Anlage bei meinem Hause abgehalten. 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Carl Gaule in Darmstadt den Verkauf der Loose übernommen. Zu zahlreicher Betheiligung ladet ein Worms im Juli 1872. Die Aus stellungs-Commission. 2092 Forderungen an's Comité, vom Sänge rührend, sind bis zum 5. d. einzureichen beim der Finanzcommtission rn. Bergrentmeister Neb verseben mit Richligkeltserklärung des betreffenden manns, da nach dieser Zelt wegen Rechnungs schluß solche keine Berücksichtigung mehr finden können. Für das Comitss Wau Im gedeckten Felsenkeller des Hrn. G. Philipp (Gesellschaft des Thalia-Theaters in Darmftadt.) N Donnerstag. 1. August 1872 it Gastspiel des Herrn und Fraun Jung-Kläger vn Chelia- Cheater Zu Colt b 41 1 Würzburg. 4 Neu! Zum Erstenmale: 0 1 Von Stufe zu Stufe, 1 5 1 — Volksstück mit Gesang in 5 Bildern nach pugo Müller von J. Böhm. 4 Samstag, 3. August 1872: 155 Gastspitl der Frau Jung-Kläger. Benefiz⸗Fest⸗Vorstellung un zum fünfzig jährigen Schauspieler⸗Jubtläug des Friedrich Hohl. V bor Vor 50 Jahren. Der Bräutigam aus Hollaud. Lustspiel in 1 Act von Kotzebuk. D i e ra u 1 a di Im Boudoir einer Künstlerin. Solo Scherz von Wilhelm Kläger. 1 Ache Dann folgt: 9 Da war mein Hans dabei. Gedicht von Dr. Salzmann. e Zum Schluß: 4 J Nach 50 Jahren. Ae. 2 1 0 0 Des Magisters Perrücht 10 f Lufispiel in 2 Acten von Görner. 7 101 1 f Jommertheater in Dad- Nauheim. Im Garten der Wittwe Jacob Schimpf Freitag, 2. August 1872 4 Gastspitl des Herrn und Frau Jung⸗ Kläger as Cöln und des Herrn Reck von Würzburg. Stadt und Land, o de r: Der Viehhändler aus Ober⸗Oesterreich. posse mit Gesang in 3 Aeten von Katser, von Müller. Es ladet ergebenst ein 5 2094 Direktor Grünwald. —ů 2091 Am 27. Juli starb unsere innigst geliebte Galin, Mutter und Schwiegermutter 0 Frau Elisabetha Wind, geb. Buchecke. im kaum vollendeten 63. Lebensjahre. Ver- 00 wandten, Freunden und Bekannten hierdurch Mil- thellung machend, sagen wir zugleich für die uns bei der Beerdigung bewiesene Theilnohme den innigsten Dank. 0 1 Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. g 9 a Danksagung. 5 2084 Allen Freunden und Bekannten, welche an d Krankheit meines unvergeßlichen Mannes, 0 Georg Emmerich, i so innigen Antbeil genommen und deuselben zu seinl 0 letzten Ruheftätte begleiteten, sage ich diermit mein tiefgefühlten Dank. 9 rledberg den 28. Juli 1872. 4 3 l Wilbelmine Emmersch. 0 100 1 fte, — Iftatisiischer Goltesdienst in riedberß inn Ia. Freitag Abends 7 Uhr. e Samstag Morgens 8 Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. *