8 r * ler. Sier ort de nt den tdurgen g eder pem — fung duomit liz Juri d. J ausung ven tu, 1 Chat, 1 Dicken Sctetmiht, Kudgesain ce 30 Faber zuder St, 1 tracht 2 Nutb. stein i sertiger 181, rtrdirdtet 54nd st 408, pen preisen. — flanzen Engel 1872. Samstag den 1. Juni. N 63. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Krels Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag 9 Für den Monat Juni kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. 1 Amtlicher Theil. detreffend: Den Abverdienst der unzahlbaren Feldstrafen. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizei-Commissär zu Wickstadt. ö Da. wie Ihnen durch unser Amtsblatt Nr. 2 von diesem Jahre bekannt geworden ist, Haft zu verbüßen sind, so erwarten wir, Lachweis an uns eingesendet wird. J. B. d. N.: Haas, Kreisassessor. Friedberg am 30. Mai 1872. die unzahlbaren Feldstrafen in Zukunft mit daß die zum Abverdienst überwiesenen Strafen sofort zum Vollzug kommen und der vorschriftsmäßige Deutsches Reich. Darmstadt. Am 16. Mai wurde der Land— richts- Assessor bei dem Landgericht Michelstadt, Johannes Baptist Werle, unter Belessung auf seiner gegenwärtigen Stelle, zum Richter bei 'm Bezirksstrafgericht Michelstadt ernannt. — Am 14. Mai wurde das Großherzogliche (onsulat in Paris aufgehoben und der bisherige Creßh. Consul in genannter Stadt, August (wald, von dieser Stellung unter Bezeugung dr vollsten Zufriedenheit mit den von ihm ge⸗ beteten langjährigen Diensten und unter Ver⸗ bung des Ritterkreuzes I. Classe des Großh. kludewigsordens entlassen. Mainz. Die Vorbereitungen für die mit r Gene ralversammlung der landwirtb⸗ daftlichen Vereine des Großberzogthums zu vrbindende Ausstellung, welche am 25. Sep- nber l. J. bier eröffnet werden soll, sind nun i Gange. Die Bildung eines Central- und der ürsprechenden Special Comites ist ersolgt und ben in einigen berathenden Sitzungen die Auf- illungen zum Programme in Angriff genommen wrden können. Eine Hauptfrage, die wegen des Vatzes zur Gesammt- Ausstellung, ist durch das unkenswerthe Entgegenkommen Sr. Excellenz des berrn Gouverneurs, der auf desfallsiges Ansuchen i Erlaubniß zur Benutzung des Schloßplatzes dpie der in der Nähe befindlichen gedeckten Reit- hn zugesagt hat, in erfreulicher Weise gelbst. die Versammlungen werden im ehemals kurfürst⸗ soen Schlosse abgehalten werden, wozu die Ge⸗ kpmigung des Stadtvorstanoes bereits nachgesucht 1 Im Hinblick auf die Kürze der Zeit wird . Veröffentlichung des Programmes möglichst echleunigt werden. Berlin, 29. Mai. Der Reichstag erledigte i erste Lesung des Gesetzentwurfs, betreffend die ensulatsgebühren, und beschloß die zweite Lesung 1 Plenum. Es folgte hierauf die Berathung des trage Lasker, betreffend die Ausdehnung der lichscompetenz auf die Civilrechtsgesetzgebung. Berlin. Die„Provinzial- Correspondenz“ h eibt: Das Vorgehen des Armeebischofs Nams- saowski, welcher andern Militärgeistlichen die haltung des Gottesdienstes in der den Alt- goliken zur Mitbenutzung eingeräumten Garni is kirche untersagte, welches eine Verletzung von Snatsrechten und Amtspflichten als Militärbe— wer bildet, veranlaßt die Staatsregierung, die lsciplinaruntersuchung und eiustweilige Amts ⸗ sendirung anzuordnen, sowie gleichzeitig seinem Leralvicar die Ausübung aller Funktionen zu mersagen. — Die Commission für das Militärstrafgesetz⸗ lich hat sich mit der Regierung geeinigt, indem betreffs des strengen Arrestes den Maltzan'schen, von der Regierung befürworteten Antrag mit 12 gegen 9, das ganze Gesetz mit 15 gegen 6 Stim- men annahm. — Ueber die am 28. Mai erfolgte Ankunft und den Empfang des italienischen kronprinzlichen Paares theilen hiesige Blätter folgendes Nähere mit. Die Begrüßung der hohen Gäste war eine sehr herzliche. Der Kaiser schüttelte dem Prinzen Humbert die Rechte, der Kronprinz umarmte ihn mehrmals. Der Kronprinzessin Marguerita küßten die Herren die Hand. Der Kronprinz überreichte ihr ein prachtvolles Rosen-Bouquet in den italie⸗ nischen Farben; die Honneurs für die Damen des kaiserlichen Hauses hatte die Prinzessin Karl über⸗ nommen. 0 Homburg. Die Fortführung der Homburger Eisenbahn in der Richtung nach Friedberg ist nun so weit gesichert, daß die ersten Vorarbeiten in etwa 14 Tagen beginnen werden. Hoffen wir, daß diese Vorarbeiten die mit der Rentabilität in Uebereinstimmung stehende Ausführbarkeit con- statiren und recht bald Concessionirung und Bau der Bahn folgen. Der Betrieb wird voraussicht⸗ lich von der Verwaltung der Homburger Eisen— buhn übernommen, wenn nicht etwa noch ein näheres Verhältniß zwischen beiden Unternehmen sich herstellt. Flensburg. Die„Flensb. Nordd. Ztg.“ meldet, daß soweit sich das Ergebniß der Reichs- tagswahl bis jetzt übersehen läßt, die Wahl des Candidaten der Nationalliberalen, Professor Hinschius, gegen die Candidaten der dänischen und social-demokratischen Partei unzweifelhaft erscheint. Leipzig. Das„Tageblatt“ meldet, daß das Ober- Appellationsgericht im Hochverraths⸗ processe gegen Bebel und Liebknecht das Erkennt- niß erster Instanz auf zwei Jahre Festungsstrase bestätigt hat. München. Graf Hegnenberg, der Minister des Auswärtigen, scheint nun doch ernstlich er⸗ krankt zu sein, und wird jedenfalls nach seiner Wiederherstellung noch auf längere Zeit sich der Geschäste enthalten müssen. Das Leiden des schon hochbetagten Grafen wurde uns schon vor längerer Zeit als ein Herzübel bezeichnet und die jetzt ein⸗ getretene Eventualität in bestimmte Aussicht gestellt. Gunzenhausen. Vorige Woche hat hier eine Versammlung von einhunderfünfzig„evange⸗ lischen Männern“, größtentheils aus Mittelfranken, stattgefunden, welche die Gründung eines Vereins im Sinne der evangelischen Kirche gegenüber den sich„lutberisch“ nennenden Vereinen beschlossen. Letzterer Name werde heutzutage dazu gebraucht, um die christliche Lehre auf den Inhalt der soge— nannten Bekenntnisse aus dem 16. Jahrhundert einzuschränken, während der Grundsatz, welchen Luther, und mit ihm die evangelische Kirche, auf— stelle, dieser sei: die Wahrheit nach der heiligen Schrift zu lehren und so lange zu behaupten, bis dieselbe aus Gründen der heiligen Schrift wider⸗ legt wird. Demnach stellte die Versammlung den Grundsatz auf: daß nicht blos Das, was aus der heil. Schrift in den Symbolen des 16. Jahr- hunderts ausgezogen ist, sondern der ganze Inhalt derselben gelehrt und das Leben darnach gestaltet werden müsse. Denjenigen unter den Altkatholiken, welche dem Grundsatz huldigen, bezüglich der Lehre auf die ersten vier Jahrhunderte der Kirche zurück- zugehen, sprach die Bersammlung ihre volle Zu⸗ stimmung aus, indem sie auf diesem Grunde eine Vereinigung der Confessionen möglich hält. Stuttgart. In dem Inseratentheil des „Schwäbischen Merkur's“ erläßt eine Anzahl würtembergischer orthodoxer Geistlicher und Laien einen Protest gegen die unbeschränkte Lehrfreiheit der Prediger, wie sie die Jenaer Erklärung verlange. Karlsruhe. Bei Leopoldshafen ist der Rhein ausgetreten. Ein Extrazug mit Militärhülfe ist dorthin abgegangen. Bei Linkenheim werden Dammbrüche befürchtet. Das Wasser ist noch im Steigen begriffen. Neustadt a. d. Haardt. Allen den Tausen⸗ den, die das Fest auf dem Hambacher Schlosse gefeiert, wird die Erinnerung an dasselbe dauernd verbleiben. Es war ein schöner Moment, als sich nach Auflösung der Versammlung der colossale Zug unter den Klängen der„Wacht am Rhein“ in Bewegung setzte und prozessionsartig wieder niederwärts durch die Tausende von Menschen zog, die sich rechts und linke auf der Straße gelagert hatten. In Neustadt angekommen, zog die Mehr⸗ zahl der Gäste nach dem Schießhause, wo von acht Uhr ab ein splendides Feuerwerk abgebrannt wurde. Später gruppirte sich die Mebrzahl der Gäste um die im Saale anwesenden Veteranen, welche dem jungen Volke zum Trotze tapfer bis zum frühen Morgen aus hielten. Erst der grauende Morgen sah die letzten der Gäste das Schieß⸗ haus verlassen. Straßburg. Bis jetzt sind 227 Studenten an hiesiger Universität eingeschrieben. ö Echternach. An der weltberühmten Spring- procession betheiligten sich am Pfingstdienstag d. J. 24 Geistliche, 10 Fahnenträger, 1245 Beter, 8938 Springer, 98 Musiker und 764 Sänger. Ausland. Frankreich. Paris. Das sechste Kriegs⸗ gericht verhandelte gegen Joseph Lolive, ein In- dividuum, welches, wie der dafür bereits verurtheilte und erschossene Genton, dem Exeecutions-Peloton von La Roquette angehört und also bei der Er- mordung des Erzbischofs von Paris und seiner Leidensgenossen miigewirkt hatte. Der Angeklagte Joseph Lolive ist in der That geständig und gibt auf Zureden des Präsidenten noch vier Personen, die an der Execution Theil genommen häkten und bisher den Verfolgungen der Justiz enigangen wären, mit Namen an. Der Regierungscommissär bat die Vertreter der Presse, diese Namen nicht zu veröffentlichen. Lolive ward zum Tode ver⸗ urtheilt.— Nach dem„Soir“ hatte die„Dana“, welche am 3. Mai nach Neu ⸗Caladonien abge⸗ gangen ist, 250 zur Deportation Verurtheilte an Bord, worunter die Communemitglieder Assi und Régere. Die Einschiffung ging mit der größten Ruhe von Statten, die nur hie und da durch den aus den Reihen der Gefangenen erschallenden Ruf:„Es lebe die Commune!“ unterbrochen wurde. Versailles, 29. Mai. Nationalversamm- lung. Fortsetzung der Berathung des Militär- dienstpflichtgesetzes. Unter den heute gehörten Rednern befindet sich auch Bischof Dupanloup. Derselbe will nicht gegen den obligatorischen Militärdienst sprechen, er bedauert aber, daß es dazu komme, indem er sagt, ein Soldatenvolk müsse endlich dem Verhängniß verfallen, ein bar⸗ barisches Volk zu werden. Um eine Armee ber⸗ zustellen, müsse man nicht Frankreich vernichten. Dupanloup kritisirt zwei Artikel des Gesetzes, welche darauf hinzielten, die classischen, religiösen und wissenschaftlichen Studien zu untergraben. Seine Rede wurde von der Rechten sehr applau⸗ dirt. Die Generaldiscussion ist damit geschlossen. Großbritannien. London.„Reuter's Bureau“ meldet aus Newyork vom 28. Mai: 4 Dampfer und 40 Segelschiffe, welche sich zum Robbensischfang an der Küste von Labrador be⸗ fanden, sind mit ihrer vollständigen Bemannung durchschnittlich 90 Mann per Schiff, untergegangen. — Newyorker Telegrammen der„Times“ und des„Daily Telegraph“ zufolge hätte Amerika den von England als wünschenswerth bezeichneten Abänderungen des Zusatz- Artikels zum Vertrage von Washbington nicht beistimmen zu können er⸗ klärt und habe die amerikanische Fassung als die allein convenirende bezeichnet. Spanien. St. Sebastian. Nachdem dem Marschall Serrano in Bilboa von den Carlisten Anerbietungen, sich zu ergeben, zugegangen waren, erklärte er sich geneigt, ihnen den Indulto(Ver⸗ zeihung) zu bewilligen, wenn sie an verabredeten Orten ihre Waffen niederlegten. Diese Förmlich⸗ keit wurde richtig erfüllt? alle Insurgenten von Bis capa sind nunmehr entwaffnet. Madrid. Mehrere Journale melden, daß verschiedene Deputirte der republikanischen Partei beauftragt seien, den Antrag auf Versetzung des Ministeriums Sagasta in den Anklagestand zu stellen und zu unterstützen. Frankfurt. Ein Fall von Menschenraub ist aus dem benachbarten Offenbach zu vermelden. Zigeuner leckten das 10jährige Töchterchen eines daselbst domicilirten Oeco⸗ nomen an sich und hatten sich bereits mit dem Kinde bis nach Biber begeben, als es demselben gelang, sich heimlich zu entfernen. Es war dem Mäcdchen für den Fall eines Fluchtwersuchs mit sofortigem Tode gedroht worden. Wie die„Fr. 3.“ vernimmt, befinden sich die Urheber eines so verabscheuungswürdigen Frevels hinter sicherem Schloß und Riegel.§. 285 des Strafgesetzbuchs bebroht dergleichen Vergehen mit Zuchthausstrafe, Karlsruhe. Der Rhein war am 28. d. Nachts so stark gestiegen, daß der Damm oberhalb Maxau und damit bieses selbst, sowie die Eisenbahnbrücke ernstlich be⸗ droht erschienen. Von Rastatt wurde eine Compagnie Pioniere an Ort und Stelle geschickt, und auch von hier wurde Mittags Militär dahin gesendet. Man glaubt, den Damm halten zu können, da seit dem 28. Morgens 10 Uhr kein weiteres Steigen des Wassers beobachtet wurde und nach einer heute Morgen aus Basel einge⸗ kroffenen Depesche dort der Rhein um mehrere Fuß ge⸗ sunken ist. Die Eisenbahnbrücke in Maxau wird nicht mehr befahren, sondern die Reisenden steigen aus und gehen zu Fuß über dieselbe. Oberhalb Maxau bei Daxlanden ist ber Rheindamm durchbrochen. Köln. Am 12. Mai trafen in Köln die 22 erober⸗ ten französischen Kanonen im Gewichte von 500 Centnern ein, welche Kaiser Wilhelm zu einer neuen Glocke für den Kölner Dom geschenkt hat. Die Glocke wird enorme Dimensionen haben, nämlich am sogenannten Schlagringe — dem unteren Rande— einen Durchmesser von etwa 13 Fuß und dem verhältnißmäßig entsprechend eine Höhe von 17 Fuß leinschließlich der Krone). In diesen Ab⸗ messungen wird sie von allen Glocken Europas, die ge⸗ läutet werden, die größte und schwerste sein, denn die berühmte Glocke in Moskau und jene in Peking sind zwar größer, werden aber nicht geläutet, sondern es wird mit einem Klöpsel darauf geschlagen. Der Guß der künftigen „Kaiserglocke“, welche unverweilt erfolgen soll, und wofür bereits eine Cocurrenz ausgeschrieben ist, muß, weil sowohl wegen der Dimensionen als wegen eines Gewichtes von 50,000 Pfund ein Transport von außerbalb her überaus schwierig, wenn nicht ganz unthunlich sein würde, inner⸗ halb der Stadt Köln vorgenommen werden. Von den zwei bisherigen Hauptglocken des Kölner Domes, beide gegossen um die Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts, und sonach die ältesten von allen ibren berühmten Schwestern in Europa, wiegt die kleinere 12.000 Pfund, die größere 22,400 Pfund. Das Gewicht der Kaiserglocke(50,000 Pfund) wird demnach die große Domglocke um mehr als das Doppelte übertreffen. Die große Glocke in Wien wird zu 35,954 Pfund, jene in Olmütz zu 36,000, die Haupiglocke in der Peterskirche zu Rom zu 38,000, die von Notredame in Paris zu 34,000, die Glocke des West⸗ minister Palastes zu 32 340 und die oft genannte große Glocke in Erfurt zu 27,936 Pfund angegeben. Der Metallwerth der für den Kölner Dom geschenkten Kanonen wird auf 25,000 Thaler angeschlagen. Ueber eine in Neuburg a. D. vorgefallene Gym⸗ nasiasten⸗Revolte wird von dort berichtet: Es war am Pfingsimontag Abends; die oberen Classen des Gymnasiume kehrten von einem Ausfluge in ihr Seminar zurück. Die erhitzten Kopfe fanden beim Abendessen in der angeblich schlecht zubereiteten Speise und in einigen insullirenden Aeußerungen der Haushälterin Grund zur Opposition. Die Speisen nabmen den Weg durchs Fenster. Das Einschreiten des Seminardirectors, der zugleich Rector der Anstalt ist, wurde nicht beachtet, und als derselbe sein Recht geltend machen wollte und die Lärmenden in eiwas derben Worten zur Ruhe wies, kam es zu Thätlichkeiten. Die Schüler des Gymnasiums drangen in die Küche, zertrümmerten die Kochgeschirre und verletzten einige Küchenbedienstete. Der Director versammelte die männliche Bedienung um sich, und erst dieser gelang es, die erregten Köpfe zur Ruhe zu bringen. Mehrere Gymnasiasten sind verletzt, darunter einer bedenklich. Der Director und ein Seminar⸗ präfect erbielten einen Wurf an den Kopf. Der an diesen Tagen zusammenberufene Lehrerrath hat bereits sieben entlassen. Die Conferenzen dauern noch fort; weitere Demissionen stehen in Aussicht. Die Schulen bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Man sieht der Ankunft eines Regierungs⸗Commissärs enigegen. Berlin. Prinz Humbert wird nach italientscher Sitte der Krogprinzessin von Deutschland am Tauftage ihres Kindes ein Geschenk überreichen. Das Geschenk besteht in einem vollständigen Schmuck aus Gold, Perlen und Rubinen, der in einer Kiste röwsischen Styls eingeschlossen ist. Diese selbst ist aus vergoldeter Bronce und feinster Mosaik in Imitation jener der besten Zeiten, wie z. B. der capitolinischen Masken, zusammengesetzt; das Ganze wurde nach einer der elegantesten Zeichnungen des Herzogs von Sermoneta ausgeführt. Wien. Die Belheiligung Deutschlands an der Welt ausstellung nimmt, wie die bisherigen Anmeldungen beweisen, solche Dimenfionen an, daß selbst die kühnsten Erwartungen übertroffen werden. Obgleich dem deutschen Reiche ein doppelt so großer Raum reservirt worden, als dasselbe in Paris inne hatte, ist die deutsche Reichscom⸗ mission schon jetzt zur Ueberzeugung gelangt, daß dieser Raum unzulänglich sei und derselbe mehrmal so groß sein müßte, als der Pariser, um den Anspfüchen der deuischen Industriellen zu genügen. Die deutsche Reichs⸗ commission hat sich veranlaßt gesehen, zur ing Wie Angelegenheit eine außerordenliche Sitzung abzuhalten. In derselben wurde beschlossen, zwei Mitglieder der Com⸗ mission, die Herren Ravenns und Fink, nach Wien zu delegiren, um an Ort und Stelle mit dem Generalbirector der Ausstellung die erforderliche Rücksprache 2 Speciell in Süddeutschland wächst die Zahl der An⸗ meldungen mit jedem Tage. London. Das englische Hosjournal berichtet über ein merkwürdiges Ständchen, das der Königin Victoria am Morgen ihres am 24. ds. stattgesundenen Geburtstages auf Schloß Balmoral gebracht wurde. Der Chor bestand aus 100 schottischen Dudelsackpfeifern. Ulanen sich während des jüngsten Krieges auf die Schul⸗ tern geladen haben, muß auch der Weinkeller des argen⸗ tinischen Gesandten Dalcarce mitgezählt werben. Es ist wüklich traurig zu lesen, wie Se. argenzinische Excellen in dem Jahresberichte an die Regierung von Buenos⸗ Ayres den 3500 Flaschen Wein rührende Stoßseufzer nachschickt, welche die unarligen Ulanen in dem Weinkeller „, Unter den vielen Sünden, welche die dee Shhl. seines Landhauses in Brundy„hinter die Binde“ gegossen haben, und wie Fürst Bismarck dem diplomatischen Collegen jedwede Entschädigung verweigert habe, weil der Krieg das einmal so mit sich bringe. D. Frankfurt a. M., 30. Mai 1872. Da gestern schon die Ultimo⸗Liquidation so ziemlich beendigt war und auch die auswärtigen Börsen festere Stimmung bekundeten, enwickelte sich heute auf speculativem Gebiete ein nicht unbeträchtlicher Verkehr in Mediokäufen und waren es vorzugsweise Staatsbahnactien, für welche größere Kauf⸗ lust vorhanden war, trotz der abermaligen enormen Min⸗ dereinnahme von 196,000 fl. Bei 369½ per comptant und 370½ per medio wurden bedeutende Summen an diesem Effect umgesetzt, was später allerdings nachließ. Doch behaupteten sich obige Course ziemlich fest. Credit, acttien waren heute weniger beliebt und stagnirten bei 348, während dagegen Lombarden mehr Beachtung fanden und bei 210½ zahlreich gekauft wurden. Nationalbank⸗ actien verkehrten bei guter Frage und notirten 870. Andere Bankpapiere kränkelten an Verkaufslust, namentlich auswärtige Institute. Nur Provinzialdisconto hielt sich sehr hoch und war vielsach gesucht. Deutsche Vereinsbank bei billigerem Preise mehrfach aus dem Markt genommen. Frankfurter Wechslerbank offeritt. Dagegen erholten sich heute österreich. Bahnpapiere wieder elwas und wurden junge Staatsbahn, Elisabeth, Franz-Joseph und Voral⸗ berger gerne gekauft. Von deutschen Linien waren hess. Ludwigsbahn, Oberhessen und alte bayr. Ost gefragt und eine Kleinigkeit höher. Von Prioritäten ging Einiges in Alföld und neuen Lombarden bei guten Coursen um. Ungar. Oftbahn⸗Prioritäten offerirt, ohne Nehmer zu finden, was bei den Vorkommnissen bei dieser Bahn ganz erklät⸗ lich ist. Süddeutsche Staaispapiere kamen im Tauschver⸗ kehr hie und da vor. Lebhaften Verkehrs erfreute sich österreich. Silberrente, welche bis 64/6 bezahlt wurde. Von ungar. E. B. Anleihe ging Einiges um. Loose waren heuie etwas matter, mit Ausnahme der österreich. 60r., welche andauernd gesucht bleiben. Auch Braun⸗ schweiger hie und da gefragt. Auf amerikanischem Gebiet machte eine Wasbingtoner Depesche wegen der Alabama⸗ frage einigen unangenehmen Eindruck, doch verkehrten Sir. und Sör. wie auch 82. Staatenbonds bei festen Coursen, während für Bahnen nur selten Käufer, wobl aber genug Verkäufer zu finden sind. Schlußwort. Laut vorliegender amtlicher Besoldungsnote ist mit der ersten Stelle an hiesiger Stadtschule eine Be⸗ soldung von 596 fl. 40 kr. einschließlich der zum Kammer⸗ preise berechneten 14 Malter Korn verbunden. Will man den jetzigen Preis dieser Fruchtgattung in Berechnung ziehen, so wird sich freilich die Besoldung gegenwärtig auf 650 fl. erhöhen. Die Gehalte der anderen Lehrer sind 575 fl., 575 fl., 525 fl., 500 fl., 475 fl. und 475 fl. Die Angabe unseres lächerlich persönlich und schließlich flüchtig gewordenen Gegners, nach weicher bie Besoldungen 475 bis über 700 fl. betragen, ist sonach der Wahr- heit nicht entsprechend. Gtassaamen-Versteigerung. 1449 Montag den 3. Juni, Vormittags 10 Uhr, kommt in dem Wirthschaftsokal von Kar! Hermes dahier die diesjährige Graosaamen⸗Eindte aus den Freiherrlich von Franckenstein'schen Waldungen zur öffentlichen Ver⸗ steigerung. Ockfladt den 25. Mai 1872. Der Freiherrlich von Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. Kirschen⸗Versteigerung. 1495 Die Kirschen an den Bäumen auf der Straße Nieder Wöllstadt— Hanau und Ildenfladt- Reichelsheim sollen Mittwoch den 5. Juni l. 3., Morgens 10 Uhr, auf dem Chausseehaus del Ilbenstadt an den Melst⸗ bietenden versteigert werden. Itledberg den 31. Mai 1872. Otoßherzogliches Kreisbauamt Friedberg. B. W. K. Schnitzel, Bauaccessist. Bekanntmachung. Betreffend: Die Vertilgung der Raupennesfer. 1498 Durch die nun eingetretene trockene Witterung zeigen sich in verschledenen Diftrleten der hiesigen Ge— markung Raupennester und das Entfernen derselben ist abermals dringend nöthig. Wir machen deß halb die hiesigen Grundbefitzer nochmals darauf aufmerksam, innerhalb drei Tagen von ihten Bäumen, Hecken ꝛe. dle noch vorhandenen Raupennefser zu entfernen, wid⸗ rigenfalls die Säͤumigen ohne alle Nachsicht zur Anzeige gebracht und nach dem Strafgesetzbuche des deutschen Reichs§. 268 beflraft werden. Friedberg den 29. Mai 1872. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. No uc ar. Sommer- Pantoffel in großer Auswahl und bester Qualtät bet H. Diehl, Usagasse. 749 Bekanntmachung. 1497 Montag den 3. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, wird in hlesigem Rathhause das Mähen des Grases zu Heu und Machen drsselben, sowie das Nachhausefabren von mehreren flädtischen Wiesen an den Wenigffor⸗ dernden in Accord gegeben. Friedberg den 30. Mai 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. F ouc ar. Bekanntmachung. 1478 Nächften Montag den 3. Juni, Vormittags 11 Uhr, wird auf biesigem Rathbause ein abgängiges gemeln⸗ heitliches Faselschwein meistotetend verffeigert. Bad⸗Naubeim am 29. Mal 1872. J Großherzogliche n Bad⸗Nauheim. ch u t. (ü. 4220.) Spezialarzt Dr. Kirchhoffer Kappel(Schwein) besitzt sichere Miitel gegen liches Bettnässen, Pollnetsonen, Impotenz. nächt 9 gibel, Wh Vilhelm gel nach des— ktäußel 8 1 alf den BVersielge Die unserem commiss offen.— wünschen Ftie 01 N 1501 6 Cifencoy Billeler elnschlle licher E Dit Aufschri zur Her Stalion 14. Jun neten 8 reschen,! und Bel dormulaf Ita! Versteigerung des Mineralbruunens nebst den dazu gebörigen Gebäulichkeiten zu Vilbel. Der in der Kreisstadt Vilbel gelegene, dem Groß⸗ derzoglichen Domantalfiscus gehörtge Mineralbrunnen nebft den dazu gebörigen Gebäulichketten, als Flur II. Nr. 804, mit einem Flächengehalt von 48 Klafter im Srundbuche eingetragen, gegen Osten an die Gemeinde Vilbel, südlich au Friedrich Großbolz und Johann Pbilipp Wilbelm Hinkel, westlich an Johann Philipp Wilbelm Hinkel und nördlich an die Nidda grenzend, soll nach vorliegender Verfügung Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs nech den Vorschriften des Domänen— Beräußerungsgesetzes vom 2. Juni 1821 Montag den 5. August 1872, Vormittags 10 Ubr, af dem Gemeindehause zu Vilbel einer öffentlichen Bersteigerung ausgesetzt werden. Die Versteigerungsdedingungen liegen vorher auf inserem Büreau, sowie in Vilbel bei dem Verfleigerungs— zommissär Herrn Geometer Armbrust zur Einsicht »ffen.— Kaufliebbaber, welche die Objecte einzusehen vünschen, wollen sich an Letzteren wenden. Friedberg den 1. Jun 1872. Großberzogliches Rentamt Friedberg. 491 Lin deck. Main⸗Weser⸗-Bahn. 301 Es sollen die sämmtlichen Bauardeiten excl. der Fisenconfiruktion zur Herstellung eines Anbaues für die Zilletexpedittonen am Hauptgebäude der Statton Gießen, inschließlich Lieferung aller Materialien, im Wege öffent— icher Submission verdungen werden. Die Offerten sind portoftet und versiegelt mit der Lufschrift:„Submission auf Ausführung von Bauarbeiten ur Herstellung eines Anbauts am Hauptgebäude der Station Giezen! bis zum Submissions Termin am 4. Juni l. J., Vormittags 11 Ubr, dei der unterzeich⸗ teten Betriebs- Inspektion zu Frankfurt a. M. einzu⸗ leichen, woselbst auch die Zeichnungen, Kosten-Anschläge ind Bedingungen eingesehen und die Submissions⸗ kormulare in Empfang genommen werden können. drankfurt a. M. den 28. Mai 1872. Königliche Betriebs-Inspektion. Hey l. Fischerei⸗ Verpachtung. 499 Montag den 3. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, bird in hiesigem Rathhause die Fischerel in dem städtt⸗ cen Serwelher auf sechs Jahre an den Mtiftbietenden serpachtet. Zrledderg den 30. Mai 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fouc ar. Versteigerungs- Anzeige. 496 Montag den 3. Juni l. J, Vormittags 10 Ube. vird in hiesigem Rathhause eln einspänniger Wagen ifemlich an den Meisibietenden versteigert. Friedberg den 29. Mai 1872. Großherzoglichen Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Arbeits ⸗Versteigerung. 1494 Montag den 3. Juni d. J., Nachmittags 3 Uhr, ellen auf Bürgermeiflerei: Bureau Schwalbeim Plantrardenen, veranschlagt zu 1516 fl., an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Bad⸗Nauhelm den 30. Mai 1872. Der Bezirksbauausseher BF ü ck e l. Arbeits- Versteigerung. 179 Montag den 3. Junk, Vormittags 10 Uhr, sollen uf der Gemeindeflube zu Dorn⸗Assenheim nach- uc ende Arbeiten in Accord gegeben werden: fl. kr Brechen, Anfahren und Zerschlagen von Unter⸗ haltungsstetuen, veranschlagt zu 240— flasterarbe ten 40 7 Materiallteferung 69 20 Assenheim den 29. Mal 1872. Dec Bezirkabauaufsehrr een ck. W̃e n Mein Laden mit Comptoir, 1672 in der besten Lage der Stadt. jn jedem Geschäft geeignet, ist zu ver⸗ niethen und kann sogleich bezogen werden; auch kann ein Logis mit oder obne Möbel dazu gegeben werden. Näheres bei der Exped. d Bl. Bad Nauheim. 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Der bierdurch von Zeit zu Zeit entstandene beträchtliche Abgang an Gläsern, deren Wlederanschoffung uns erhebliche Ausgaben ver⸗ ulsachte, bat uns diesen Entschluß, der von Jedem von uns bei einer Conventtonalftrase von zehn Thalern beobachtet werden muß, aufgenölhigt und der gewiß von jedem Billigdenkenden gerechtfertigt wird. Friedberg den 1. Junt 1872. G. Philippi. h. Heinrich Windecker. . Steinhäußer II. Adolf Engel. A. Burck. C. F. Walz. K. Preußer. Hosenträger 503 billigt bei K. Friedrich neben der Post. Kinderdrückwagen 1430 neu angekommen bel Jos. Hoffmann. Brodpreise vom 1. bis 13. Juni. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: ½ Waizen, ½ Korn. 2 Korn, ½ Waizen. Erste Sorte 48 20 kr. Zweite Sorte 48 18 kr. 1„ 1„ 1 14 5„—„ 15 47* Ausnahmspreise: 3. Sorte 15 kr. bei A. Engel. Für Bad⸗ Nauheim: Kasseler Brod 4 8 21 kr. ** 2* 10½* — 1* 57* Erste Sorte 4 8 2⁰ kr. Zweite Sorte 48 18 ki. 5 4%% 10 een 3 „„ U„ 5„„ 5 1* 4* Für Butz bach: Erste Sorte 2Kilogr. 20 kr. Zweite Sorte 2Kilogr. 17 k., —* 1* 10* 1„ 1* 8½* —* 7* 5 7*„ 1 7**7i„ Fleisch⸗ ꝛce. Preise vom 1.— 18. Juni. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 8 22 kr., Schweinefleisch pr. 8 21 kr Kuhfleisch, gem. 19„[Kammstück' 8 Rindfleisch, gem. 19„ Leber- u. Blutwurst 24 Hammellleisch 20„ Bratwurst 1 Keil und Carre 20„ Schwartenmagen 28„ Kalbfleisch 18„(Geräucherter Speck 32„ Keil und Carre—„ Dörrfleisch 8 Nierenfett 24„ Schinken 28 Hammelsfet! 18„ Schmalz, ausgel. 32 1 Schmalz, unausgl. 28„ Für Bad⸗ Nauheim: Ochsenfleisch pr. 2 22 kr., Schweinefleisch pr. 21 kr Kuhfleisch, gem. 19„ Leber- u. Blutwurst 24„ „ungem.—„ Bratwurst 30 0 ammellfleisch 18„ Schwartenmagen 28„ Keil und Carre—„ Cervelatwurst 48„ Kalbfleisch 20„ Fleischwurst 88 Keil und Carre—„ Geräncherter Speck 32„ Nierensett 24„ Dörrfleisch 5 Hammelsfett 16„Schinken 20 Schaaffleisch—„ Solpeufteisch. Schmalz, ausgelassen 36 kr., unausgelassen 32 kr. Ansnahmspreise: Bei S. Rosenthal Kub- und Rind⸗ fleisch 20 kr.— Bei W. Bieler Schweinefleisch 20 kr., Kalbfleisch 22 kt., Hammelfleisch 24 kr.— Bei W. Krauch Witwe Schluken 28 kr., Schwartenmagen 28 kr., Bratwurst 28 kr., Schmalz, ausgel. 30 kr. unausgel. 28 kr. Für Butzbach: Ochsenfleisch pr. 8 22 kr.) Schweinefleisch pr. 21 kr. Kuhfleisch, gem., 19„ Leber- u. Blutwurst 24„ Nindfleisch, gem., 19„[Bratwurst 286 Hammelfleisch 18„ Schwartenmagen 28* Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 32„ Kalbfleisch 16„ Vörtfleisch 8 Schaaffleisch—„ Schinken 3 Nierensett 22„Schmalz, ausgel. 30„ Hammel e Ii8„[Schmalz, unausgel. 28 1 0 Bei Bindernagel& Schimpff sind alle in den hiesigen Lehranstalten eingeführten in neuester Auflage 2 N Ain N Schulbü er und guten Einbänden — stets vorräthig. Liebig's Nahrungsmittel fur Kinder und Reconvalescenten. 1483 Bester Ersatz der Muttermilch. Hermann von Liebig und A. Widumann in 22 Nährmittel für Typhuskranke ꝛc. bereitet von ünchen. 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II. Gießen. III. Büdingen⸗Gelnhausen. Hanau⸗Frankfurt. V. Schotten. VI. Dieburg. VII. Herb⸗ stein⸗Fulda. VIII. Erbach. IX. Darmstadt. XI. Mainz. XII. Lauterbach⸗Altenschlirf. XIV. Allendorf⸗Trais. XV. Gladenbach. Dormstadt, 24. Mat 1872. G. Jonghaus'sche Hofbuchhandlung, Verlag. Annonce. 1403 Zu sosort wird ein Lehrling unter sehr günsitgen Bedingungen in eine Apotheke Oberhessens gesucht. Bei wem? sagt die Expedition d. Bl. 1473 Unterzeichneter hat einen vollständigen Destillir⸗ apparat, besichend aus 2 kupfernen Blasen, je 70 Eiter sassend, Kühlschiff mit Schlangenrohr, Herd ꝛc., billig zu verkaufen. XIII. Alsfeld. Bad⸗Nauhelm. Dr. Uloth. Einen Müller- und einen Jäckerlehrling 1341 sucht gegen Lohn Friedberg. A. Vorbach. IV. Offenbach X. Alzey. 5 Kartoffel-, Hack⸗ und Häufelpfluͤge 1459 find fertig zu haben in der landwirthschaftlichen Maschinen⸗Werkstätte von Fauerbach b. Fr. K. Häuser. Wohnungsveränderung. 1492 Ich zeige ergebenst an, daß ich von nun an, Usagasse, in dem Zobel'schen Dause wohne und bitte um geneigten Zuspruch. 3 Frtedberg. Friedrich Schulze, Glaser. Strohhüte 1061 in groster Auswahl und neuester Fagon billigst bet Heinrich Diehl, Usagasse. Bei permanentem Hustenreiz. An den Kgl. Hoflieferanten rn. Johann Hoff in Berlin. Heiltgensee bei Hennigsdorf den 14. Mat 1872. Vielleicht erinnern Sie sich noch, daß meinem älteren, seilt 2 Jahren in England als Kaufmann wellenden Sohn Ihr köstliches Malzextrakt⸗Gesundheitsbier die aus⸗ gezeichnetsten Dienste gegen sein Hüsteln geleistet hat. Da sich bei meinem jüngeren Sohn jetzt ein ähnliches Leiden eingestellt hat, bitte ich um(folgt Bestellung auf Malz Extrakt). 1471 J. A. E. Schultze, Prediger. Berkaufsstelle bei Jos. Hoff mann in Fried⸗ berg und Dr. W. Uloth in Bad⸗Nauheim. Halsbinden 42 und Shlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Foulards, seidene Umknöpftücher und schwarze seidene Halstücher bel K. 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Für gute Speisen, ächten Wein Da stehet Gastwirth Möckel ein. Ziegenberg den 28. Mai 1872. Gartenwirths chaft von Carl Hermes in Ockstadt. 1485 Dem geehrten Publikum empfehle ich mein Frank⸗ furter Bier in Flaschen. Sodann bemerke ich, daß ein Flügel zur Unterhaltung bereit steht. Theater in Friedberg betr. 1475 Herr Direktor Grünewald vom Thallatheater in Darmstadt wird mit seiner aus 16 Personen be⸗ stehenden Gesellschaft in hiesiger Stadt eintreffen und die bereits schon vor 6 Wochen in Aussicht gestellten Theatervorstellungen beginnen. Die Gesellschaft bringt die neuesten Lusispiele, Operetten und Possen zur Auf⸗ fübrung und dürfte sich schon deßbalb einer gulen Auf⸗ nahme erfreuen, da dieselde den ganzen Winter, während das Großberzogliche Hoftheater durch das stattgehabte Brandunglück nicht gespielt hatte, in Darmstadt die Thealervorstellungen gab und die Zufriedenheit und den Besuch der Allerhöchsten Hertschaften hatte. Bei der vorgerückten Badesaison in Nauhelm bietet sich dem Unternehmen gewiß ein genügender Vortheil und es ist uns ein großes Vergnügen und der Direktion eine grobe Stütze und Sicherheit geboten, um mit guten Leistungen auch extstiren zu können. Kalbfleisch, Keil und Karre, 1500 à Pfund 20 kr., dei Karl Söllner. 1443 Das von Bezirksfeldwebel Elmer seither in einem neuerbauten Hause bewohnte Logis ist sofort anderweitig zu vermiethen. Nähere Aus kunft ist bei 1463 Herzlichen Dank 1493 für die vielen Bewelse freundschaftlicher Thell⸗ nahme bei dem schmerzlichen Verluste der mich betroffen, insbesondere all' den Freunden, welche der theueren Dahingeschtedenen die letzte Ebre erwiesen haben. Friedberg. duard Rutbhs. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 1. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Buß. 7 Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. Nachmittags Katechis musgoltesdienst: Herr Pfarrer Baur. Katholische Gemeinde. 1501 Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 2 2. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags: ½9 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottes dienstes an den Wochentagen Morgens ½7 Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff.. Druck und Verlag von VBindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterbaltungs⸗ Blatt Nr. 22 und eine Bellage.) Einladung. 25 1468 den seigert 35 170 9285 109 76 . *— . W a 1 Ah, annlesg. dugenrin gal el. schaf Estadt. 0 tin dran it i, daf en erbt. g belt. a Tballatherte Persenen be tuntfen m echt getellie act brug peßen zur I. r gun lu. belt, pübtend „ fbeugeha bit Dermfatt dir ien und den ut. Del der att iich den l und tt 10 nen et gr te ktitungte Beilage. Oberhessischer Anzeiger. M 63. — Versteigerungs⸗ Anzeige. 1465 Dienstag den 4. Juni l. J., Vormittage 10 Ubr, sollen an biesigem Ratbbause verschiedene abgängise, der Stadt Friedberg gebörenden Gegenstände, als: Theile einer abgängtgen Feuerspritze, 1 noch in gutem Zuflande befindlicher Kochberd, mehrere Oefen, altes Kupfer, Mesfing, verschiedene Guß röhren, altes Eisen u. s. w. öffentlich an den Meiftbietenden gegen Baarzahlung versteigert werden. Friedberg den 28. Mai 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fou car. ichtenstangenholz-Versteigerung. 1466 Montag den 3. Junt, Morgens 9½ Uhr, sollen in dem an der Landstraße gelegenen Gräflichen Oecono— miehof zu Atpbe öffentlich versteigert werden: 56000 Stück Fichten Stangen von 1½—5“ Durch- messer und 25—50“7 Länge. Dieses Gehölz eignet sich zu Dachsparren, Leiter⸗ bäumen, Hopfen und Bobnenstangen 2c. ꝛc. Utpbe den 28. Mat 1872. Gräfliche Rentei. O. Henckel. Lohholz⸗Versteigerung. 1467 Donnerstag den 6. Juni kommen in dem Revier Feldheim zur öffentlichen Versteigerung: 234 Stück Schäleichen von 7— 8“ Durchmesser und 30-35“ Länge, 9 Stück Kirschbäume von 8-12“ Durchmesser und 20-30“ Länge, 86 Schichten Eichen⸗Schälstangen, welche sich be⸗ sonders eignen zu Baumftützen, 8 Stecken Eichen Prügel, 112 Stecken Eichen Lobreiser. Die Zusammenkunft ist des Morgens 9 Uhr am Bellersbeimer Fußpfad. Utphe den 28. Mai 1872. Gräfliche Rentei. O. Henckel. Holz⸗Versteigerung. 1468 Donnerstag den 6. Junt werden in dem Freiherrl. von Franckenflela'schen Walddistrikt Mörler⸗Unter ver⸗ fle igert: 35 Raummeter Eichen⸗Schälscheitbolz. 179 7„ Schälprügelholz, 3225 Wellen„ Schälteisholz, 109 Stück geschaͤlte Eichen⸗Stämme von 15—24 Centimetet Durchmesser und 3—8 Meter Länge mit 12,64 Cubikmetet Inhalt, 76 Stück geschälte Eichen⸗Stangen von 10— 14 Centimeter Durchmesser und 4—7 Meter Länge mit 424 Cubikmeter Inbalt. Zusammenkunft Morgens 9 Ühr im Distrikt Moͤrler⸗ Unter zunächst dem Schleßplatze. Ockstadt den 29. Mai 1872. Der ßretberrlich v. Franckenßein'sche Oberförster Rumpf. Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 1477 Donnerstag den 13. Jun kommen aus den Difirikten Stein,(Wendelbolz, Herrnustrauch und Klonerwald) zur Verfieigerung. Scheirh. Prügelb. Stockh. Reisb. Buchen R.⸗M. 701 320 123 1213 Eichen i 32 10 46 38 Nadelholz Aspen— 0— 210 3 Eichen⸗Stämme von 19— 20 C.„M. Durchmesser und 7—10 Meter Länge, 6 Eichen⸗Stämme von 58— 78 C.⸗M. Durchmesser und 5—11 Meter Länge, 4 Buchen Stämme von 64— 72 C. M. Durchmesser und 67 Meter Länge, 1 Nadel⸗Stange von 13 C. M. Durchmesser und 11 Meter Länge, 2 R. M. Eichen⸗Werlscheit. Das Polz in den Distrikten Perrnsfrauch und Wendel, bolz, die Nadelholzreiser und verschledene kleinere, zer— direut sitzende Polzauantiäten im Stetn, sowle Nr. 66626 R.-M. Buchen- Scheit im Klofterwald, werden bet der Verfleigerung nicht vorgezeigt. Ole Zusammenkunft ist Morgers präcis 9 Uhr an der Bingottswiese im Stein. Ortenberg am 20. Mai 1872. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. ieee. Schwarze seidene Halstücher, Ein werthvolles Kunstblatt! Die Hessen in der Schlacht bei Gtabelotte. Gedenkblatt an den Ruhmestage der hessischen Waffen in dem siegreichen Befreiungskampf gegen die Franzosen. prämit zum hessischen Gedenkbuch. Ausgabe auf chinesisches Papier fl. 3. 30 kr. Ausgabe auf weißes Papier fl. 3. Den Abonnenten des Hessischen Gedenkbuchs wird die Prämie franco ins Daus zugeflellt. Für diefenigen Abonnenten, welche das Werk vollffändig bezogen haben, kostet die chinesische Ausgabe nur 1 fl. 12 kr., die weiße Ausgabe nur 36 kr. Dieses große Kunffdlatt ist bestimmt, dem Ruhmestag der bessischen Waffen ein bleibendes Andenken zu stiflen.— Es stellt den Moment in der Schlacht dar, wo die erste Jusanterle-Brigade, die Regiments⸗Comman⸗ deure an det Spitze, über den Elsendahndamm zum Angriff gegen Amanvillere vorgingen. Die Stellungen unserer Divifson und die des Feindes sind nach Berichten von Augenzeugen wahrheitsgetreu wiedergegeben, vfele Figuren find Portraits. Die Ausführung des Kunsiblatts, nach einer Origtnalzeichnung von Maler Brettschwert, ist eine ächt Künstletische. Zu beziehen durch die Kunstverlagsbandlung von Ferdinand Lange in Darm- stadt, sowie durch alle Buchbandlungen. 1453 Das Manufactur⸗ und Weißwaaren-Geschüst J. 9. 5 1 u 5 E, vormals R. C. Haußer, befindet sich von heute an 61. Töngesgasse 61. Ecke des Liebfrauenberges. Frankfurt a. M. Die Anstalt übernimmt:. ö 1) Versicherung steigender Renten, wobei die jährliche Rente aus einer vollen Einlage von einhundert Gulden bis zu 150 fl. anwachsen kann. 2) Die Versicherung von Kapitalien auf den Todes- wie auf den Lebens fall, zu Ausstattungen u. s. w., sowie die Versicherung von Leibrente⸗ und Wittwenpensionen. 3) Gelder zur statuten mäßigen Verzinsung mit 3½% und als baldigen Rückzahlung auf Verlangen. Versicherungsanträge werden entgegengenommen, Statuten und Prospekte unentgelt⸗ lich verabfolgt, sowie Aufschluͤsse bereitwillig ertheilt von den Agenten der Anstalt g. E Weis, Buchbinder in Friedberg. Adam, Lehrer in Lindheim. 8 8. Seippel, Particulier W F. Grosholz, Kaufmann in Vilbel. Aug. Reuning II., Gemeinde Einnehmer C. Volp, Gemeinderechner in Lich. in Nidda. Staats⸗ und Gemeinde⸗Obligationen 100 18 sowie farbige Umknöpftücher und Foulards bet K. Friedrich, neben der Poft in d rlerberg.“ 29 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof Agenten Jacob Engel. W. 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Ich eriaube mir, Sie noch um(folgt Auftrag) Ibres berühmten und sehr heil⸗ samen Augenwassers zu bitten, denn nach Verdrauch des ersten Flacons dat es bei meinem Sobn außer⸗ ordentliche Heilkraft bewiesen, denn das rechte Auge war schon ganz dunkel und mit Flecken bedeckt, aber jetzt i es bedeutend besser. Carl Wiegand, Landwirth.— Philippsthal bei Vacha 22. Juni 71. Geehrter perr Ebrbardt! Die 4 Fläschchen Ihres Dr. Whites Augenwasser, die Sie mir sandten, haben guten Erfolg gebracht. Ich litt sebr an meinen Augen, so, daß ich keinen Buchstaden mehr lesen, noch einen Menschen erkennen konnie. Aerztliche Hülfe, die ich brauchte, batte keine Anschläge. Dagegen habe ich Ibr Dr. White's Augenwasser nur 14 Tagen ge drauchte, da hatte ich Gott ser Dank wieder mei Augenlicht so, daß ich meine Arbeit thun und Alle unterscheiden kann, welches ich Gott und Ihnen verdanke Solches bescheinige ich Behle, 18. Juni 1871. Ww' Tetzlaff. à Flacon 10 Sgr. zu beziehen durch Herrn Jos. 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