der demnächst Augleter des f int Ver⸗ canbibaten auf- d gebeten und agtlischen Mit, u, ere Man at N Berabeck 7 Weigel u ler unt kinzeine 11 en Juball 41 Offen Samstag den 27. Mai. M 62. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblakt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — Der Pfiugstfeiertage wegen erscheint Dienstag den 30. d. M. keine Nummer dieses Blattes. —— 2 Amtlicher Theil. Betreffend: Die Audienztage bei Großherzoglichem Kreisamt Friedberg. Friedberg den 24. Mai 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Schon vielfach haben wir Sie beauftragt, durch öffentliche Be⸗ kanntmachung und in sonst geeigneter Weise die Angehörigen Ihrer Bürgermeistereien darauf aufmerksam zu machen, daß nur der Dienstag in jeder Woche, sehr eilende und dringende Fälle ausge⸗ nommen, für diejenigen Angelegenheiten, in Ansehung welcher eine persönliche Verhandlung und Besprechung von den Kreisangehörigen für nöthig erachtet wird, als Audienztag bestimrit ist und sie an diesem Tage darauf rechnen können, daß sie sich nicht vergeblich an den Sitz der Kreisverwaltung begeben. Daraus, daß täglich eine große Zahl Kreisangehöriger uns und meistens mit den geringfügigsten durchaus nicht eilenden Anfragen, Gesuchen u. s. w. in einer Weise belastigt, daß uns die pünktliche Erledigung unseret sonstigen dienst⸗ müssen wir schließen, daß die betreffende Bestimmung den Kreis- angehörigen nicht bekannt ist. Wir beauftragen Sie daher wiederholt dieselben hiervon geeignet in Kenntniß zu setzen und darauf hinzu⸗ wirken, daß der betreffende Tag— der Dienstag— in Zukunft auf das Genaueste eingehalten wird, damit nicht vergebliche Gänge hierher gemacht werden. Sollte Jemand einen dringlichen, durchaus nicht aufschiebbaren Gegenstand persönlich zu unserer Kenntniß bringen muͤssen— für solche Falle haben Sie daher auch nur an den andern Tagen Bericht an uns zu erstatten— so wird demselben falls ein Ange⸗ stellter des Kreisamts anwesend ist, aber nur in der Vormittags⸗ stunde von 11— 12 Uhr, Gehör gegeben und Verfügung ertheilt mehr zusammen liegen. lichen Arbeiten sehr erschwert, ja oft ganz unmöglich gemacht wird, werden. Betreffend: Landbstreicherei der Maria Fried von Wohnbach. ö Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, die Localpolizeibeamten und die Großherzogliche Gendarmerie des Kreises. Die Maria Fried, 16 Jahre alt, treibt sich ohne Einwilligung ihres Vaters des Johannes Fried don Wohnbach mit dem Korbmacher Hermann Klein von Battenberg ohne Legitimation auswärts herum. Dieselbe ist im Betretungs falle zu verhaften und vorzuführen. Ter a pp. Friedberg den 24. Mai 1871. Trapp. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Philipp Zerb von Dorheim ist als Feldschütze für die Gemarkung Dorheim ernannt und in Pflichten genommen worden. Deutsches Reich. Darmstadt, 23. Mai. Von der hessischen Diviston wird unterm 19. d. Mis. aus Dompaire gemeldet: Die Standquartiere der hessischen Di⸗ vision in dem Departement der Vogesen sind, ab⸗ gesehen von der an Naturschönheiten überaus reichen Gegend, auch insofern günstiger, als es jene in der Haute-Marne waren, weil in den Vogesen die Ortschaften und Städte größer und volkreicher sind und demgemäß auch unsere Truppen Das 4. Infanterie-Re⸗ giment liegt in Dompaire und einigen benachbarten Ortschaften(1. Bataillon), sowie in Epinal (2. Bataillon). Das 3. Infanterie-Regiment in Plombieres und dem berühmten Thal von Ajol (1. Bataillon), sowie in Bellefontaine, Raon, Hadol(2. Bataillon). giment in Bruperes und Umgegend(1. Bataillon), sowie in Champ⸗le-Duc, Docelles und Chenil- menil(2. Bataillon). Das 1. Infanterie-Regt, in Cornimont, Saulzures und Thiefosse(1. Ba⸗ taillon), sowie in Vagney und Gerardmer(2. Ba- taillon). Das 1. Jägerbataillon liegt in Remire⸗ mont und St. Etienne, das 2. Jägerbataillon in Kertigup, Urmenil, Uzemain und la Chapelle aux Bois. Das erste Reiterregiment in Har- sault(erste), Viomenil(zweite), Le Charmois 'Orgueilleux(dritte), Darney(vierte idee das zweite Reiterregiment in Fontenoy(erste), Gruey, Surance(zweite), Bains(dritte), le Clerjus(vierte Estadron). Die Artillerie hat bre Standquartiere längs der von Epinal nach Remiremont führenden Hauptstraßen und zwar: . Batterie in St. Nabord, 2. Batterie in Dom- Das 2. Infanterie-Re⸗ Jarmeuil; die Pferde der Pioniercomp. nebst dem leichten Brückentrain wurden in St.⸗Blin, dem früheren Standquartiere in der Haute- Marne, noch zurückgelassen. Das Sanitätsdetachement liegt in Ferdrupt. Trainabtheilung und Proviant colonnen in: Les Forges, St. Laurent, Darnieulles. Ein Feldlazareth ist in Epinal etablirt(Stabs- arzt Dr. Spamer), ebenso ist in der Haute-Marne noch jenes in Doulaincourt etablirt geblieben. ** Gießen. Mehrere kathol, Professoren der hies. Universität haben dieser Tage eine Zustim⸗ mungsadresse an Professor Dr. Döllinger in München abgehen lassen, in welcher dieselben in kurzen, aber in kernigen Worten sich gegen die päpstliche Unfehlbarkeit aussprechen. Unterzeichnet ist die Adresse von: Professor Dr. med. Bir n- baum, Dr. Höfner, Privatdocent der Geschlchte, Professor Dr. Lutterbeck an der phil. Facul⸗ tät, Professor Dr. H. v. Ritgen desgl., Pro- fessor Dr. Wilbrand, Lehrer der Staatsarznei⸗ wissenschaft an der medieinischen Fakultät. Berlin, 23. Mai. Reichstag.(Schluß.) Es folgt noch die dritte Berathung über den Bundeshaushaltsetat pro 1872. Der Nachtrags- etat wird in Einnahme und Ausgabe auf 557,959 Thaler definitiv festgestellt. — 24. Mai. Reichstag. Der Additional⸗ artikel zu dem Postvertrag mit den Vereinigten Staaten wird mit der Resolution Mosle's ange- nommen. Dieselbe geht dahin, den Reichskanzler zu ermächtigen, das Briesporto für einen einfachen frankirten Brief von Deutschland nach den Ver— einigten Staaten und umgekehrt auf 2½ Sgr. überall festzusetzen, wo Abmachungen zwischen den martin les Remiremont, 3. Batterie in Eloyes, Postanstalten und den Dampferlinien dies ermög- 4. Batterie in Pouxeux, 5. Batterie in Arches lichen. in es sei ihm gelungen, mit den Gesellschaften von und Archettes, die Pionier- Compagnie Generalpostdirector Stephan theilt mit, Hamburg und Bremen zu vereinbaren, daß die von denselben nach Nordamerika beförderten Briefe zu dem Portosatz von 2½ Sgr. expedirt werden. Der Generalpostdirector hofft, die Zustimmung der nordamerikanischen Regierung zu erlangen. Es folgt der Antrag Harkort's, den Reichskanzler aufzufordern, baldigst eine Revision des Handels- und Schifffahrtsvertrages mit Portugal berbeizu⸗ führen. Hierauf kommt zur Berathung der An- trag der Abgeordneten Thomas und Köchly, be⸗ treffend die Neugestaltung des gesammten Unter⸗ richtswesens, die Bildung eines Landesschulcol⸗ legiums für Elsaß⸗Lothringen und Errichtung einer deutschen Universität in Straßburg. Staatsmi⸗ nister Delbrück will dem Antrage zustimmen, falls derselbe nur allgemein bezwecke, den Interessen des Hauses für die Regelung der Schulverhält⸗ nisse in Elsaß⸗Lothringen Ausdruck zu geben, kann jedoch das Einverständniß der verbündeten Re⸗ gierungen mit dem Antrag nicht aussprechen, wenn derselbe beabsichtige, Wege zur Regelung im Ein⸗ zelnen zu erörtern. Bei der Abstimmung wird der Antrag Thomas abgelehnt und statt dessen das Amendement Wehrenpfennig's angenommen, den Bundeskanzler aufzufordern, die Aufrichtung einer deutschen Universität in Straßburg baldmög⸗ lichst ins Werk zu setzen. Berlin, 25. Mai. Reichstag. Der Antrag der Commission, die Ermächtigung zur gericht⸗ lichen Verfolgung der„Hanunover'schen Landes- zeitung“ und des Leipziger„Volksstaates“ zu ver⸗ sagen, wird angenommen. Es folgt die dritte Berolhung des Gesetzentwurfes, betreffend Elsaß⸗ Lothringen. Taczanowski erklärt Namens der Polen, dieselben würden nicht gegen die Annexion stimmen, sich jedoch der Abstimmung enthalten. Nachdem darauf Bebel in längerer Rede die Be— 1 strebungen der Commune vertheidigt hat, ergreift Fürst Bismarck das Wort. spricht seine Befriedigung darüber aus, daß der Reichstag der Versuchung widerstanden, Elsaß⸗ Lothringen für jetzt schon in festere Beziehungen zu bringen und Details festzusetzen. Zunächst sei den El sässern das deutsche Bürgerrecht und der freie Verkehr mit Deutschland zu geben. Nachdem Bismarck sich näher über die zukünftige Verwal⸗ tung der neuen Reichslande ausgesprochen, fährt er fort:„Da die Aufgabe, welche ich mir bei Uebernahme des preußischen auswärtigen Ministe⸗ riums stellte, nämlich die Herstellung des deutschen Reichs, in kürzerer Zeit erfüllt ist, als zu er⸗ warten war, so sehe ich meine politischen Ver⸗ pflichtungen gegenüber dem Vaterlande einiger⸗ maßen als erfüllt an, und wenn ich jetzt bei ab⸗ nehmender Gesundheit und Arbeitskraft vor solcher Arbeitslast nicht zurückschrecke, so leitet mich dabei ein gewisses Gefühl der Verantwortlichkeit für das Schicksal der Bewohner dieser Provinzen wegen des Antheils, den ich an ihrer Losreißung von Frankreich habe. Ich fühle mich berufen, ihr Advokat zu sein bei dem neuen Staatswesen, dem sie beitreten. Dazu bedarf ich des Entgegen kommens der betreffenden Länder, namentlich aber des vollen Vertrauens des Reichstages. Diesen Ausdruck des Vertrauens finde ich aber nicht in zwei vom Reichstage angenommenen Neubestim- mungen. Zunächst in der Verkürzung der Diktatur ⸗ periode. In anderthalb Jahren läßt sich viel Böses thun, aber nicht sehr viel Gutes. Ich bitte Sie, dem Verdacht nicht Raum zu geben, als ob das Bestreben vorhanden sei, eine schwerwiegende Verantwortlichkeit länger zu tragen, als noth⸗ wendig ist. Es wird zunächst Aufgabe sein, sich einen zuverlässigen Beamtenstand aus Eingebornen zu schaffen, welcher alle diejenigen Garantien hat, welche die Beamten bei uns haben. Ich möchte dringend bitten, die Befürchtungen aus alter Zeit bei Seite zu lassen. Als zweites Mißtrauens-⸗ votum bezeichnet der Redner das Amendement Lasker, wonach der Kaiser bei solchen Gesetzen, welche Elsaß⸗Lothringen mit Anleihen und Ga— rantien belasten. an die Zustimmung des Reichs- tags gebunden ist. Nachdem Fürst Bismarck her⸗ vorgehoben, daß bei den Friedensverhandlungen die Schuldenfreiheit von Elsaß-Lothringen erzielt worden sei, sagt derselbe, aus Mangel an den nöthigen Mitteln läge Straßburg noch heute im Schult; er habe deshalb sein Augenmerk darauf gerichtet, aus den französischen Kriegscontributionen erhebliche Zahlungen noch früher zu beantragen, als ausbedungen war. Dies sei dadurch erreicht worden daß man einen Theil der Zahlung in französischen Banknoten, die in Elsaß⸗Lothringen Pari ständen, annehme. Heute über acht Tagen würden 40 Millionen Francs in Mühlhausen, Straßburg oder Metz gezahlt werden, acht Tage später wieder 40 Millionen und am 15. Juli 45 Millionen. Ferner müßten von der zweiten Rate der Contribution, welche erst zu Ende des Jahres fällig sei, bereits 60 Tage nach Einnahme von Paris 125 Mill. Frs. bezahlt werden. Hierdurch sei man in der vortheilhaften Lage, alle Bedürf⸗ nisse, welche in franzößscher Münze zu decken seien, sofort decken u können. Man möge sich doch nicht dem Gedanken hingeben, als ob man Elsaß in localer Hinsicht von hier aus bevormunden könne. Die hier weilende Elsässer Deputation sei erstaunt über den Mangel an Vertrauen, den man hier- durch gegen die Elsässer bekunde. Fürst Bismarck erklärt zuletzt: Ich würde sehr bedarern, wenn Sie bei dem Amendement beharrten, ich werde dann bei dem Bundesrath beantragen, die Vor⸗ lage neu zu gestalten, so daß die persönliche Mitwirkung des Bundeskanzlers ausgeschlossen werde. Der Kaiser könne statt dessen einen ver⸗ antwortlichen Minister für Elsaß und Lothringen ernennen. Ich kann, schließt Fürst Bismarck, die Verantwortlichkeit für die Dictatur nicht über⸗ nehmen, wenn sie mir nicht mit vollem Vertrauen übergeben wird. Befreien Sie mich von diesem Votum, das ich nicht anders als ein Mißtrauens⸗ votum nennen kann. Nachdem Lasker ausgeführt, daß sein Antrag keineswegs ein Mißtrauensvotum Der Reichskanzler. gegen den Reichskanzler bezwecke, erklärt Fürst Bismarck, er müsse trotz der Interpretation Lasker's bei seiner früheren Erklärung beharren und bitten, die bezügliche Bestimmung zu beseitigen, oder er müsse bei dem Bundesrath den bereits erwähnken Antrag stellen und den 1 f. bitten, einen anderen verantwortlichen Minister für Elsaß⸗Lothringen zu ernennen. Der Reichstag nimmt schließlich den Antrag Hohenlohe's an, wonach der Gesetzentwurf an die Commission zurückverwiesen wird. — Wie man von hier der„Neuen freien Presse“ telegraphirt, soll auf ausdrücklichen Wunsch des Kaisers in den Bundesraths-Entwurf über die Verwendung der Kriegscontribution auch die Dotation für Bismarck im Betrage von einer Million Thaler aufgenommen werden. Moltke lehnte eine Dotation gleichen Betrages mit dem Bemerken ab, daß er sich durch die Erhebung in den Grafenstand, besonders da derselbe auch auf, seinen Neffen übertragen wird, reichlich genug be⸗ lohnt finde und die Bedürfnisse seines Alters durch die Pension hinreichend gedeckt sind. Ueber die beabsichtigten Dotationen für Werder und Man⸗ teuffel sind bestimmte Ansätze vorläusig nicht be⸗ kannt geworden. — Die„Prov.⸗Corresp.“ schreibt: Nachdem der Friede endgültig gasclossen und der Aufstand in Paris bewältigt ist, kann die Regierung längst gehegte Wünsche betreffs der Rückkehr der Truppen zur Ausführung bringen. Zunächst ist der Rück, marsch des 5. und 7. Armeecorps, sowie der 17. Infanterie-Division befohlen und bereits ins Werk gesetzt. In unmittelbare Aussicht genommen Cnoch nicht befohlen) ist der Rückmarsch des Garde corps. der württembergischen Division und eines baperischen Corps. Für die Rückkehr des Garde— corps sind Vorbereitungen getroffen, daß die Rück- besörderung nach erfolgtem Befehle binnen 16 bis 18 Tagen erfolgen kann. Der Einzug in Berlin würde unter solchen Voraussetzungen etwa in der dritten Woche des Juni stattfinden. Feste Be⸗ stimmungen sind noch nicht hierüber erfolgt. Bei der gegenwärtigen Lage und der Absicht der Re- gierung betreffs der Beschleunigung der Contri— butionszahlung darf die baldige Rücklehr noch einiger anderen preußischen Corps in Aussicht ge⸗ nommen werden, deren nähere Bestimmungen noch vorbehalten sind. — Der„Reichs ⸗ Anzeiger“ meldet über die Frankfurter Conserenz:„Am 20. Mai sind in Frankfurt am Main die Ratifications-Urkunden des zwischen dem deutschen Reiche und der fran⸗ zösischen Republik am 10. d. M. ebendaselbst ab⸗ geschlossenen Friedens zwischen dem Reichskanzler Fürsten v. Bismarck und den französischen Mi⸗ nistern Favre und Pouper⸗Quertier ausgetauscht worden. Durch die Auswechselung des zuvor von Sr. Majestäl dem deutschen Kaiser und König von Preußen in Berlin und am 18. d. durch die französische Nationalversammlung in Versailles ra- tificirten Friedensinstrumentes hat der etwa zehn⸗ monatliche Kriegszustans zwischen Deutschland und Frankreich seinen definitiven Abschluß gefunden.“ München. Das hiesige erzbischöfliche Ordi⸗ nariat hat verfügt, daß die Unterschrift der Adresse gegen die Unfehlbarkeit den Verdacht der Häresie begründe. Den Betreffenden soll, im Fall, daß eine Belehrung fruchtlos bleibt, die Spendung des Sacraments, insbesondere die Assistenz bei der Cheschließung, und die Zulassung als Pathe versagt werden. Notorische Unterzeichner der Adresse müssen öffentlich oder vor kirchlichen Zeugen wider⸗ rufen, widrigenfalls dieselben gleich den notorischen Agitatoren gegen das Concil als bewußte und hartnäckige Häretiker excommunicirt sind und für den Fall ihres Todes ein kirchliches Begräbniß nicht erhalten. Straßburg. Ein Rescript des Reichs⸗ kanzlers vom 16. Mai gestattet den Personen, welche in Elsaß⸗Lot ringen gebürtig oder ansässig sind und während des Krieges durch eine Ver⸗ fügung der deutschen Behörden ausgewiesen wur— den, ungehinderte Rückkehr. — Vom 27. d. M. an bis in die Hälste des Juni werden nach Angabe des„Nied. K.“ täg⸗ lich sechs Extrazüge mit aus dem südlichen Frank- oder in dessen Umgegend zu begeben. reich zurückkehrenden deutschen Truppen 1. durch⸗ kamen. 1 5 1——.— N Ausland.* Frankreich. Kae 25. Ma mal, Morgens. Unsere Ttuppen 1 diese Nacht das Hotel de Ville gend men. selben besetzten auch das Fort Montrouge. Die Die militärischen Operationen werden von den drei Corps Aru und energisch verfolgt. Man hofft, die Unterwerfung von ganz Paris heute Abend zu erreichen. Die Armee entwickelt eine bewundernswerthe Energie; ihre Verluste sind sehr gering. Wie man versichert, wäre General Vinoy zum Gouverneur von Paris ernannt. Die Blätter melden, daß, Delescluze, Cluseret, Pyat und Ranvier gefangen genommen seien. Die officielle Bestätigung der Nachricht ist noch nicht erfolgt. Die Verwüstungen, welche verschiedene Viertel von Paris erlitten haben, sind beträchtlich. Viele Häuser sind arg beschädigt oder verbrannt. Man hofft, noch die Colonnade des Louvre zu retten. Feuerwehrmannschasten aus der Provinz sind telegraphisch nach Paris beordert. — Die Dreifaltigkeitskicche und das Stadt⸗ haus mußten erstürmt werden. Das Ministerium des Auswärtigen ist gleichfalls heruntergebrannt. — Nachts. Das Palais Royal und die Conciergerie, sowie Theile des Louvre brennen noch immer. Mac Mahon befindet sich auf dem Vendomeplatz. Die Straßen waren während der ganzen Nacht taghell durch die Feuersbrünste erleuchtet. — Die wenigen aus Versailles kommenden Nachrichten enthüllen in kurzen Zügen ein schreck⸗ liches Bild von den Ereignissen in Paris: Dichter Rauch bedeckt die ungeheure Stadt, ein unauf⸗ hörlicher Aschenregen fällt auf sie hernieder, die Atmosphäre ist mit einem starken Petroleumgeruch geschwängert. Dazwischen ertönt ein furchtbarer markerschütternder Knall: eins jener Monumente der Bau- oder Steinmetzenkunst, welche die einst lachenden Ufer der Seine umsäumten, ist wieder in die Luft geflogen. Dann die Verwirrung des Kampfes— man kann sich denken, mit welcher Wuth, welcher Verzweiflung, welcher Erbarmungs⸗ losigkeit er gekämpf: wird. Die Nacht bricht an, der Kampf ruht, denn die Truppen wollen nicht voran— da plötzlich geht eins nach dem anderen der herrlichen Gebäude im Herzen der Stadt in Flammen auf; die aufständische Bestie ist noch im Besitz eines großen Theiles der Cilé und be— hauptet ihre Macht, um sich und Alles in rauchenden Trümmern zu begraben. Die Tuilerien, der Louvre, das Stadthaus, der Senats- und der Staats- rathspalast, das Palais Rohal, der Justizpalast, das Finanzministerium, der Rechnungshof, das Palais de l'Elysee, das Marine-Ministerium— Alles ist entweder schon niedergebrannt oder steht in Flammen und Niemand weiß dem furchtbaren Elemente Einhalt zu thun. Glücklicherweise soll wenigstens der Louvre mit seinen reichen Kunst⸗ schätzen mindestens zum Theil gerettet sein. Die Unmenschen, die dieses Fürchterlichste über ihre Vaterstadt verhängen, erfrechen sich auch noch, ihre Schandthaten zu beschönigen: rothe Zettel werden aus Ballons herabgeworfen mit der Ankündigung: „unser Todeskampf wird fürchterlich sein.“ St. Deuis, 25. Mai, Vormittags. Fol- gende Depesche Thiers' an die Unterpräsecten ist hier eingetroffen:„Wir sind Herren von Paris, mit Ausnahme eines kleinen Theils. Die Tuilerien sind in Asche gelegt. Der Louvre ist gerettet. Das Finanzministerium und die Paläste am Quai d'Orsay sind angezündet. Wir haben 12,000 Gefangene gemacht. Der Boden von Paris ist mit Blut und Leichen bedeckt; dies entsetzliche Schauspiel wird eine Lehre sein. Dank der Weisheit der Generäle haben wir nur geringe Verluste. Belgien. Brüssel, 22. Mai. Unter den hiesigen Bonapartisten herrscht seit zwei Tagen große Erregung. Es scheint, daß diese Partei, die nach wie vor großen Anhang hat, einen Schlag ausführen will. Sicher ist, daß alle Ver⸗ waltungs- und Justiz⸗Beamten, welche nach dem 4. September abgesetzt wurden, auf vertrauliche Weise aufgefordert worden sind, sich nach Paris Uebersehen legzatt d:g falten aug det 1 beordert. das Stadt- Ninitterian ter gebrannt. d ind dit dert breuntn ie uf den vahrend der eit erleuchtet. t ennmeen t ein schrech · 116: Dichter t, tin unaus⸗ verwittert. die Angtruch un furchthartt 1 Nenumente 2 e el Wenk * 17 bit tir „ i bvwieder e irrung des nit pticher * Sitte 1 1 „ id noch in I end bi 1 tanchteden 4 ker Lotert, darf man nicht, bonapartistischen fast die ganze Thiers'sche daß die Versailler Armee von Generalen befehligt ist und daß Polizei aus imperalisti⸗ 1 * 7 schen Agenten besseht. 7 — 24. Mai. Berichte von Reisenden aus Paris erzählen noch schrecklichere Details, als sie Thiers in der Versailler Versammlung mittheilte. Tbiers und der größte Theil der Deputirten brach in Thränen aus, als die Kunde von den Rache. acten der Insurgenten eintraf. Das Finanzmi⸗ nisterium ist gänzlich niedergebrannt; man kann die Folgen dieses Verlustes noch nicht abschätzen. Es heißt, die Generale haͤtten den Fehler be- gangen, in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch eine Rast der Truppen anzuordnen, wo⸗ durch sie den Insurgeaten Gelegenheit gaben, ihr Vernichtungswerk ungestört auszuführen.— Die „Indépendance“ verbürgt die Wahrheit folgender Meldungen;„Versailles 25. Mai. Cluseret erbot sich vor drei Wochen bei Thiers, die Thore von Paris gegen 10 Millionen auszuliefern; dasselbe offerirte auch Dombrowski in der vorigen Woche. — 25. Mai. Sitzung der Repräsentanten⸗ kammer. Minister d'Anethan erklärt in Beant⸗ wortung einer Interpellation Dumortier's bezüg- lich der Ereignisse in Paris, die Regierung sei vollständig berechtigt, die elenden Anstifter der in Paris begangenen Greuelthaten an der Grenze festnehmen zu lassen. d' Anethan fügt hinzu, er könne die Männer nicht als politische Flüchtlinge ansehen, welche sich mit Verbrechen besudelt hätten, die Züchtigung verdienten. Die Regierung werde mit Festigkeit handeln. macht für die merksam, da das Transporimalerial, namentlich und Seitens der Bahn eine förderung der Reisenden nicht forderung vielmehr nur soweit in dem Zuge vorhanden ist.— Ludwigsbahn wird vom 26. d. ab kehr der Truppen der Transport der güter suspendirt, ebenso kann nur insoweit si Wige Raum die ten. Darmstadt. der erste Militär das 5. Armeecorps, über Darmstadt auf zurückgefördert. Verpflicht * erfolgt, Militärzug zu erwarten die Garde Gießen in 120 Zügen nach Berlin dirigirt werden. Darmstadt. das akademische sein. In berselben Zeit wird Vergnügen einer Paukerei exlaubten, sind don dem Senat des Polytechnikums auf ein Vierteljahr telegirt worden. N Darmstadt. Die dritte ordentliche Generalver— sammlung des hessischen Lanbeslehrer-Vereins wird Mitiwoch den 31. Mai d. J. in dem Kurtz'schen Saale zu Oppenheim abgehalten werden. Kehl gegen 9 Uhr wuürbe ein Zuß mit französischen Gefangenen, der die Rheinbrücke passiren sollte, aus Versehen auf das Geleise gebracht, welches gesprengt ist und in den Rhein mündet. Nur dem Umstande, daß hier zwei leere Wagen standen, auf bie der Zug stieß und die ihn in seinem Laufe hemmten, so daß er noch rechtzeitig angehalten werden konnte, ist es zu verdanken, daß unsägliches Un⸗ glück verbütet wurde. auch wirklich hmunter. An der Brücke selbst ist nichts Frankfurt. Die Verwaltung ber Main ⸗Neckarbahn orstehenden Pfingsttage darauf auf⸗ 8 N 3. Klasse, in Folge des Truppenrücktransportes sehr beschränkt ist ung für die Be⸗ übernommen wird, die Be⸗ als zuviel Platz Auch auf der Hessischen wegen der Heim⸗ Eil und Ftacht⸗ die Aufnabme von Personen staltfinden, als die verbleibenden coursireuden Vom 28. l. M. ab, an welchem Tage zug früh 7 Uhr dahier eintrifft, wird 73,000 Mann und 7000 Pferde stark, einigen 60 Zügen in ihre Heimath Es verkehren während 11 Tagen täglich lechs besetzte und sechs leere Militärzüge auf der Bahn. Am Pfingstsonntage wird Vormittags elwa stündlich ein von Bingerbrück, theils über Köln, theils über Zwei Polytechniker, die sich kürzlich „Der„Niedert. Kur.“ betichtet: Gestern Abend! Neu e st e 8. BVersailles, 25. Mal, 4 Uhr Nachmittags. Fort Bicetre ist durch unsere Truppen besetzt worden. Raoul Rigault soll Vormittags erschossen worden sein. Paris ist noch immer in einen dichten Rauch eingehüllt; man schließt daraus, daß eine neue Feuersbrunst entstanden ist. — Abends. N Ein heftiger Südostwind facht seit heute Mittag die Flammengluth in Paris stärker an. Von dem Feuer werden die enormen Häuserreihen des Boulevard des Filles du Calvaire, Boulevard Beaumarchais, Place Chateau d'Eau, Boulevard Lenoir, Boul⸗vard Voltaire, Place de la Bastill«(alle im Osten nach der Richtung von Belleville) bedroht. Die Insuigenten vertheidigen sich noch verzweifelt in Belleville und Meénil⸗ montant. Sie errichten neue Barrikaden im Quartier des Pere Lachaise. London, 25. Mai. Die„Times“ melden aue Versailles vom 24. Mai: Das Panthron und Val de Grace sind fast gänzlich vernichtet. Die Kirche Notre Dame und das Hotel Dieu sind gleichfalls zerstört. Der Justizpalaft ist ganz von Flammen umgeben. Ebenso find die Polizeiprä⸗ sektur, die Sainte Chapelle, das neue Opernhaus und das österreichische Gesandtschaftshotel ringsum vom Feuer eingeschlossen. Der Kampf bei Notre Dame de Lorette und der Dreifaltigkeitskirche war Die beiden leeren Wagen stürzten furchtbar. ruinixt und irgend ein weiterer Unfall nicht zu beklagen. Arbeits ⸗BVersteigerun g. 1374 Freitag den 2. Juni, Vormttiags 10 Ubr, sollen auf dem Rathbause zu Nteder⸗Florstadt nachstehende Arbeiten an die Wenigstfordernden in Accord gegeben werden:. 1) Lieferung eines neuen kupfernen Waschkessels, veranschlagt zu 24 fl.— kr. 2) Lieferung einer vollständigen guß⸗ eisernen Pumpe 81» 40„ 3) Maurerarbeit 9— 4) Weiß binderarbeit 1„ 20„ 5) Zut Unterhaltung der Ortsftraßen: das Brechen, Fabren, Zerschlagen und Messen von 80 Kom. Steinen 300. 6) Zur Unterhaltung der Vizinalwege: das Brechen, Fahren und Zerschla⸗ gen von 120 Kbm. Steinen 7) Grabenreinigungsarbeiten innerhalb der Gemarkung 8) Zur Herstellung des Rinnenpflaslers im Hauptstraßenzug im Ort: Pflasterarbeiten, Fahren der Steine und des Sandes Messen derselben Matertalien, Fabren des Bauschutts, Graben des Sandes, flöcksieferung, deabeteh den 25. Mai 1871. Der Bezirks⸗Bauaufseher Schneider. Lehrlings⸗Gesuch. 1275 Ein wohlerzogener Mensch kann in die Lehre treten bei 9 6 Friedberg. Joh. Staubi, Schreiner meister. 430* 60 ö 600* 1380 Eine feingerittene, militärftomme fünfjährige Fuchsstute it zu verkaufen. Wo? sagt die Exp. d. Bl. Ludwigswasser empfiehlt in slets frischester Füllung 4 kr. ohne b. Dan. Kümmich. 3000 fl. 54 werden auf erste Hypothek gegen dreifache Sicher⸗ het zu leihen gesucht. Das Nähere bei der Expedilion 5 Ein Lehrling %% kann ohne Lehrgeld bel dreijähriger Lehrzeit ein 370 ug Noggenkleie, 1362 Weizenkleie sehr billig bei a e ob Stern, nächfl der Burg. Einen Schuhmachergesellen 1370 und einen Lehrling such. 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Mai 1871. e ee eee eee SFP Todesanzeige. 1300 Alen Verwandten und Freunden die schmerz⸗ liche Mittheilung, daß heute Morgen 10 Uhr mein lieber Bruder Wilhelm Stier, nach langem und schweren Letden, sanft ver⸗ schleden ist. ten bei Christoph Ritzel, Groß. Hofschmled. Die Beerdigung findet Samstag Nachmittag 2 Uor statt. Um fille Thellnabme bittet Södel am 25. Mai 1871. Cbrtstopb Stier. Preussische Kassenschelue ll. 1 45—1 Preuss, Friedrichsd'or 110 9,870 Pil ana rolse run ee 939 44—46 Holländische fl. 10 Stücke 7 Ducaten. eee 5 888 0 al marco..„ 5 3739 20 Franes-Stü ck„ 9 26—27 Englische Sovereigus, 11 55—357 Russ. Imperiales„ 9 4446 Dellars zig Gold,.„ 2 27½—28½ Nauhe 1343 Montag den 29. und Dienstag den 30. Mai, als am zweiten und dritten Pfingstfeiertag, findet in meinem Saale gut besetzte Tanzmusik statt. Zu recht zahlreichem Besuche lade ich ganz ergebenst ein. Carl Kramm. NE Bad ⸗Nauhei m. Am zweiten und dritten P fingstfeierta Tanzmusik, ae 1330 wozu freundlichst einladet D. Fritz. Nassauer Hof in Reichelsheim. 1328 Am 2. Pfingstfeiertag findet in meinem vergrößerten Garten gut besetzte Harmonie⸗ und Tanzmusik statt.— Nebst 8 Sorten Weinen werde ich auch verschiedene gute peisen verabreichen lassen, um mir die Zufriedenheit meiner geehrten Gäste zu erwerben. Fre unde und Freundinnen des geselligen Vergnügens sind höflichst eingeladen. f o ur a d. Sonnen-& negenschirm 605 empfiehlt zu reellen Preisen K. Friedrich, neben der Post. 1381 Durch Anschaffung der Professor Jäger'schen Schriftproben und aller vorkom⸗ menden Probenummern bin ich im Stande, für jedes Auge das passende und heilsame Glas sofort auszuwählen. Brillen und Pincenez in Gold, Silber und Stahl, Operngucker in Schildkrot, Elfenbein und Horn sind in allen Nummern stets vorräthig bei L. Hanau, Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter. Kinderwägelchen 1355 find angekommen bei Jos. Hoffmann, Posamentir. 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Buch in Hu 1367 empfiehlt unter Garausie Futterschneid-Maschinen eee eee. der besten und bewäbrteßen Copstrukttonen, und besorgt. Dresch 5 Maschinen f in der Vorstadt, beschädigte Schirme zur Besorgung an mich 1 und Göbelbetrieb mit neuen Verbesserungen, Auhrer Steinkohlen, Die Handlung Wilh 4 in Bad⸗Nauheim ichtetes übenschneider, Schrotmühlen Pferderechen, sowse englische Futtergabeln zu Fabrikpretsen. ö neben der Post Waggonladungen bedeutend billiger bet musik, wozu freude J elmine Keller 11352. ihr bei Frau Wittwe Heß daselbst er⸗ chirmgeschäft in den modernsten Gattungen unter Zusicherung der billigsten und reellsten Bedtenung. sofort reparirt In Friedberg übernimmt meine Mutter, Frau Keiler 1375 vorzüglichster Qualttät à 36 kt. pr. Centner, in Ossenheimet Wäldchen. 1331 Am 3. Pfingsifeiertage Harmonie⸗ und Tanz⸗ * F. Korndörfer. Tanzmusik zu Ockstadt 1356 am 2. und 3. Pfingsifeiertag, wozu ergebenst einladet Karl Hermes. Tanzmusik. N 1351 Den 2. und 3. Pfingsisetertag findet bei der Unterzeichneten gut besetzte Tanzmusik fiat. Jür gute Speisen und Getränke wird bestens gesorgt sein. Es ladet freundlichst ein f N Katharina Steyer in Ocksladt. 1317 Montag den 2. Pfingstfeiertag findet auf dem Selzerbrunnen Tanzmusik statt, wozu sreundlichst einladet P. Weitzel. Chausseehaus bei Ilbenstadt. 1365 Am zwelten Pfingßfeiertag findet bel mir Har⸗ monie und Tanzmusik statt, wozu ich freun dlichst einlade. Gottfried Mörschel. 1358 Der Cursus zur Erlernung des Kleidermachens beginnt am 5. Juni J. J. Frau Lehrer J. Heß. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 1 Evangelische Gemeindt. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Pfingst fe st. Pfingstsonntag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Suppes. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. Nachmittags: Herr Candidat Bernhard II. Pfingstmontag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Köhler.“ Confirmation der Knaben und Abendmahl. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Fällt aus. ö Nachmittags: Herr Candidat Dor nes. Am Pfingstmontag beginnt der Vormittagsgottesdienst um 9 Uhr, der Nachmistaß sgoltesdienst um 2 Uhr. Mittwoch den 31. Mai, Vormittags 9 Uhr, Confirmandenprüfung in der Stadikirche. Katholische Gemeinde.. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte 1 Das hochheilige Pfingstfest. 1. Festtag. Vormittags: 10 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags: 2 Uhr feierliche Vesper; darauf Beichte. a 2. Festtag. Vormittags: 10 Uhr Hochamt mit Segen und Exhortation. Nachmittags: 72 Uhr Andacht. 0 Beginn des Goltesdienstes an den Wochentagen Mor⸗ gens 7 Uhr.* Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Herrenkragen g in Friedberg. Dan. Kümmich. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs Blatt Nr. 21, Praktischer Rathgeber Nr. 4 und eine Beilage.) ez m. — chel. * Tanz dorfer. ata den tterbenst Hermes. . side dei det sit dau. J 0 gesergt Jein. „ Oghatt. et auf ktm nen 21 5 her DSS—T—T——— Ausland. Frankreich. Versailles, 23. Mai, Abend. Der Sturm auf den Montmartre hat den Versailler Truppen schwere Opfer gekostet. Die Insurgenten batten einen viel geringeren Verlust an Verwundeten und Todten. Das Vordringen am linken Seineufer bis zur 15 St. Sulpice war verhältnißmäßig mit geringen Opfern verbunden. Der Concordien— platz wurde Nachmittags noch energisch verteidigt. Favre und Poußer-Quertier sind hier eingetroffen. — 24. Mai. Unsere Truppen haben die Insurgenten aus dem Faubourg St. Germain und aus anderen Orten vertrieben und setzen ihren siegreichen Marsch fort. Der Louvre und die Tuilerien brennen. Die Insurgenten haben unter Anwendung von Petroleum dieselben ange- zündet. Man glaubt, die Insurgenten wollten ars Paris auf der Seite von Belleville und Pantin entkommen. Billeoray ist gestern gefallen. Zahlreiche Gefangene d beute 1. Ve geides an⸗ gekommen. Dombrowski ist verwunder und ge⸗ fangen in St. Denis. — Außer dem Loubte und den Tuiletien baben die Insurgenten auch an das Palais der Legion dhonneur und das Gebäude des Conseil d'Etat Feuer gelegt. Auch an anderen Punkten als an den genannten haben die Insurgenten Brände angezündet. Unsere Truppen sind auf ihrer Linken bis hinter Belleville, im Centrum bis zum Louvre und den Hallen, auf der Rechten tis zum Observatorium vorgedrungen. Alle Feuers⸗ brünste sind von den Insurgenten mittelst Petroleum bewirkt worden. Die Atmosphäre von Paris ist mit einem starken Petroleumgeruch geschwängert. — Nachrichten aus Paris zufolge wurde um 2 Uhr eine große Explosion gehört. Die Tuilerlen find vollständig niedergebrannt. Man hat die Galerien des Louvre schützen können,— Die Explosion, welche man in Versailles hörte, rührte don dem Palais Luxembourg her, welches die Insurgenten theilweise in die Luft sprengten. Das Palais ropal sleht in Flammen. Man glaubt, tin Drittel des Louvre würde gerettet werden. Eine Feuersbrunst ist in der Cité ausgebrochen; man weiß nicht, ob der Justizpafast oder eine Caserne brennt. Dichter Rauch bedeckt Paris. Ein Aschenregen fällt beständig. Die Truppen etzen ihre Operationen mit Eifer fort; dieselben ind voll Kampflust. — Nationalversammlung. Thiers erklärt: „Ich komme nicht, Sies zu. tröstenz ich bin selbst untröstlich über das Unglück, welches das Land betroffen hat. Vor Allem lassen Sie mich Ihnen lagen, daß die Insurrection besiegt ist. Die drei⸗ farbige Fahne weht in dem größeren Theil von paris. Die Insurgenten haben einen Act, des Vandalismus begangen, welcher zugleich ein Act der Verzweiflung ist. Wir waren gestern Abend an der Oper und auf dem Montmartre ange kommen, wir schlossen den Vendomeplatz ein, die Tuilerien, den Louvre, während auf dem linken User Cissey die meisten Punkte besetzt hatte. Die Henerale wollten nicht in einer Stadt wie Paris Nachts operiren, auch strategische Gründe standen Dem entgegen. So konnte Niemand die Ver⸗ tuchten hindern, die Pläne, welche sie gefaßt hatten, auszuführen. Die Flammen erhoben sich über dem Finanzministerium, dem Palais des Conseil Etat, dem Rechnungshof. Es war nicht mög- lich dem Feuer Einhalt zu thun. Die Verschanzungen baren mit Kanonen gespickt. Das Petroleum nochte die Flammen unlöschbar. Diesen Morgen aten die Generale alles Mögliche; aber als sie den Ven d omeplatz nahmen, waren die Tuilerien nur mehr Aschenhaufen.(Allgemeine Ausrufe des intsetzens.) Wir haben einen Durchschnitt ge⸗ nacht, um den Louvre zu retten und baben alle lesache zu hoffen, daß er gerettet ist. Leider steht helsischer nzeiger. M 62. spätestens morgen Abend Herr von Paris sein. Dies ist die Ueberzeugung unserer Generale. Wir haben den Sieg errungen, aber leider haben wir nicht diese Verruchten in unserer Gewalt, die Petroleum und Petrolbomben gegen die Soldaten geworfen haben, von denen mehrere verbrannt sind. Wir müssen vor Allem Kaltblütigkeit bewahren, dann die Einigkeit, welche unbedingt unerläßlich ist.“ Thiers theilt mit, die Regierung werde morgen den Antrag einbringen, die Bevölkerung von Paris zu entwaffnen und alsdann dem Gesetz gemäß die Maires von Paris zu ernennen.„Nach einer solchen Niederlage, fügt Thiers hinzu, ist die Insurrection unfähig, sich jemals zu erheben.“ Thiers fordert schließlich die Versammlung auf, Geduld zu haben und auf diese Weise zum Triumph über die Schwierigkeiten der Lage beizutragen. „Lassen sie uns die Ruhe bewahren, die wir zum Handeln nöthig haben.“(Beifall.) g St. Denis, 24. Mai. Die Barrikaden auf der Place Vendöme und der Place de la Concorde balten sich noch trotz energischen An- griffen der Versailler und werden mit verzweifeltem Muthe vertheidigt. Die Versailler sollen große Verluste haben. Man hofft, die Insurrection bis heute Abend vollständig zu bewältigen. In der Rue de Rivoli, im Quartier de la Madeleine und in der Rue Boissy d' Anglas sind grote Feuersbrünste ausgebrochen. Großbritannien. London, 23. Mai. Im Oberhause machte Lord Granville die Mit- theilung, daß die deutsche Regierung nach erfolgter Feststellung des Schadens für die bei Duclair ver— senkten englischen Schiffe 177,000 Fr. gezahlt habe. — Das Unterhaus hat mit 208 gegen 169 Stimmen den Hauptparagraphen der Heeresre— formbill, durch welchen der Stellenkauf abgeschafft wird, angenommen. — Die„Times“ sagt: Der Brand von Paris gleicht dem Brande von Moskau. Das Pantheon und Bal de Grace wurden von General Cissey bombardirt und theilweise zerstört. Der Justiz⸗ palast und die Polizejpräfectur brennen.— Der „Telegraph“ meldet: Die öffentlichen Gebäude werden, ehe sie die Insurgenten räumen, von denselben angesteckt. Delescluze ist Gefangener. Dombrowski wurde von den Preußen gefangen. Aus der Wetterau. Wenig Lohn— viel Ardeit! Ist solch ein Verlangen gerecht?— In den vierziger Jahren, zur Zeit, als der sel. Prodinzial⸗ kommissär Prinz das Schulwesen in einem gewissen Kreise in seiner sichern Hand hatte, fiel die Prüfung der Schule eines ältern Lehrers sehr dürftig aus. Der Lehrer wurde hart angesahren und mit Dienstentsetzung bedroht, wenn er nicht mehr leiste, worauf derselbe trocken sagte:„M. H., ich habe 180 fl. Besoldung; für die habe ich genug gethan; ich will leben und muß anderm Erwerb nachgehen, da muß freilich die Schule Noth leiden. Wenn Sie mir aber noch einmal so viel Besolbung geben, so will ich auch noch einmal so viel leisten. Wie die Arbeit, so der Lohn! heißt es; aber ich sage: Wie die Bezahlung so die Arbeit!“ — Der Herr Provinzial-Commissär erklärte, gegen diese Logik nichts einwenden zu können; der Lehrer blieb Lehrer und die Schule blieb— schlecht!— Diefelben Ursachen bringen noch heute dieselben Wirkungen hervor. Was in den vierziger Jahren 180 fl. waren, sind jetzt kaum 300 fl. Die Gehaltsaufbesserung auf das Minimum von 300 fl. ist also faclisch nur eine Ausgleichung des gesunkenen Geldwerthes seit 25 Jahren; darum dürfte man jetzt auch von der Schule nicht mehr fordern als vor 25 Jahren. Ebenso verdienen gegenüber den zu lobenden, die Schul— stellen damals gut fundirenden Urvätern die zu jetzigen theuern Zeit in der Aufbesserung kargenden Enkel der gerechtesten Tadel. Alles ist aufgeschlagen, nut das Schul— halten ist vielorts noch so wohlfeil, wie vor 50 Jahren. Ja, manche Stellen sind jetzt wegen Verwandlung der Natural- in Geldbesoldung verringert. Ist das auch ein Stück des so viel im Munde geführten Fortschritts!— Seit man mit der nothwendigen Theilung der Schule auch die Besoldung derselben theilt, gibt⸗es nur noch sehr wenige gute Schulstellen. Wenn die Geschäfte eines Assessors, eines Oberförsters, oder, wenn ein solcher Vergleich nicht zulässig ist, eines Briefträgers, Stadtpolizeidieners sich so mehren, daß dieser sie nicht mehr bewältigen kann, so wird ein zweiter angestellt, aber die Stelle des ersteren verliert an ihrem Gehalte nichts. Man erlaube schließ⸗ uch das Hotel de Ville in Flammen.(Neue dewegung des Schreckens.) Wir werden bis nisse der Zahl und dem Preise nach nicht enorm gesteigert? Regt sich betreffenden Orts nicht das Gefühl, den lauten offenkundigen Klagen vieler Lehrer baldigst gerecht zu werden?—— In Homburg v. d. H. wurde kürzlich ein Mann verhaftet, welcher im Privatverkehr falsche Zweiguldenstücke verausgabte. Auf der mißlungenen Flucht vor einem ihn verfolgenden Schutzmann halle er noch einige falsche Münzen binweggeworfsen. Darmstadt. Die Nachricht, daß von dem Bau eines Justiz⸗ Gebäudes dahier Abstand genommen werden solle, da man hierzu die dem nächst zum großen Theil frei werdenden Lokalitäten des Kriegsmimisterial⸗ Gebäudes zu verwenden gedenke, entbehrt nach den Berichten Darmflädter Blätter der Begründung. Der Bau eines Gebäudes für die Justizcollegien ist als absolutes Bedürfniß nothwendig und nicht wieder in Frage gestellt und wird noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden, damit der Bau rechtzeitig vollendet ist. Vom Niederrhein. Die Ursache, weßhalb heuer mehr Nachtigallen als seit Menschengedenken in hiesiger Gegend sind, ist der Geschützkampf und das fortwährende Flintengeknatter um Paris. Die Franzosen haben nicht nur die besten Arbeiter, sondern auch die Singvögel aus ihrem Lande vertrieben, und beide haben sich hier zu unserem Vortheile niedergelassen. Aus dem Elsaß. Die älteste Eiche des Elsasses und überhaupt einer der ältesten Bäume der Welt befindet sich in dem berühmten, seht großen Hagenauer Forste. Man schreibt dem Baume ein Alter von 1300 Jahren zu. Er steht in einer Senkung, wo er durch den Wind geschützt ist und von allen Seiten Wasserzufluß hat, das durch fette, dungreiche Erdschichten kowmi. Nicht bloß der Stamm, sondern auch die Hauptäste sind hohl, aber trotzdem grünt die Eiche lustig weiter und sieht so sest, daß sie in der ganzen Gegen) als Sinnbild der dauernden Stärke und Umwandelbarkeit gilt. Straßburg. Die v. Vangerow'sche juristische Bib⸗ liothek wurde für die Straßburger Universitätsbibliothek um den Preis von 4500 fl. angekauft. Berlin. Die Bevölkerung des deutschen Reichs be⸗ trägt in runder Zahl 40 Millionen. Die confessionellen Verhältnisse stellen sich nach einer, wenigstens annähernd richtigen stalistischen Angabe also: 24,253,000 Protestanten, 14.551.000 Katholiken, 1,327,000 Israellten. Dissidenten ꝛc. Deutsche im Ausland(Amerika, Schweiz, Oesterreich u. s. w.) gibt es 20 Millionen. Literarisches. „Der Krieg mit Frankreich von 1870— 1871. Kriegsgeschichte für das Volk, enthaltend sjämmil. offi⸗ ciellen Telegramme, die wichtigeren amtlichen Akten. stücke, Thronreden, Armeebefehle c. Mit besonderer Berücksichtigung der Großh. Hess. Division zusammen⸗ gestellt und durch verbindenden Text ergänzt von Ferdi⸗ nand Dieffenbach. Darmstadt 1871. Jonghaus'sche Hofbuchhandlung.“ Die Griechen kannten die Kriegsfahrten ihrer Herren, wie Homer sie ihnen erzählte, auswendig; bei den Gast⸗ mählern der alten Deutschen wurden die Großthaten ibrer Helden in Liedern besungen. Zu allen Zeiten hat man die Geschichte des eigenen Volkes als ein tresfliches Mittel betrachtet, die nachfolgenden Generationen zu erziehen, zur Vaterlandsliebe und Begeisterung für alles Edle und Ere ghabene, was das Leben dieses Volkes auszeichnet. Das Jahr 1870—1871 ist aber ein Glanzpunkt in der an herrlichen Thaten und großen Charakteren so reichen Ge⸗ schichte unsers Volkes. Nationale Pflicht für jeden Deutschen ohne Ausnahme ist es daher, die großartigen Eindrücke der jüngsten Zeit lebendig und warm zu dewahren und sie so zu vererben auf das kommende Geschlecht. Noch in späten Jahren müsse das leuchtende Auge unserer Enkel an unsern Lippen hängen, wenn wir ibnen in lebens⸗ srischen Zügen erzählen von diesen großen Tagen deutscher Erhebung und deulschen Ruhmes. Um dies zu können, dazu genügt indessen nicht, daß wir dieselben erlebt haben. Die Erinnerung verblaßt bald und wird lückenhaft bis zur Werthlosigkeit, wenn wir sie nicht bei Zeiten auffrischen dadurch, daß wir unsere Er⸗ lebnisse im Zusammenhang an unferm geistigen Auge vorüberführen. Als Hülfsmittel dazu kann obiges Buch Jedermann empfohlen werden. Für wenig Geld ist es zu haben, und auch die finden ein paar Slündchen es zu lesen, deren Zeit für die Lektüre sonst knapp zugemessen ist. Es ist darum recht eigentlich eine„Kriegsgeschichte für das Volk“, die durch Mittheilung der officiellen Te⸗ legramme 2c. lebendig in die durchlebten Kriegstage zu⸗ rückversetzt und durch die besondere Berücksichtigung der hess. Division für unser Hessenland ein erhöhtes Inkeresse bietet. A Für Confirmanden empfeblen unsere große Auswahl von Gesangbüchern lich noch 3 Fragen: Ist der Lehrerstand seit 50 Jahren nicht ein ganz anderer geworden? Haben sich die Bedürf— in ordinären bis zu den feinsten(Sammet) Einbänden. Bindernagel& Schimpff. Versteig erung. 1322 Donnerfsag den 1. Juni l. J., Vormistags 9 Uhr, werden erbvertheilungshalber in der Wohnung der ver⸗ ftordenen Koyprad Wirth Eheleute nachfolgende Gegenstände, als: 2 frischmilchende gute Fahrkübe, 1 halbjähriges Rind, 1 trächtiges Mutterschwein, 4 Schaafe, worunter 1 schwarzer Bock(englische Race), 1 leichter, voll ftändiger Wagen, 2 Pflüge, einige Malter Hafer, Korn, Weizen und sonst noch viele Haus⸗ und Wirth⸗ schaftsgerälhschaften oͤffentlich versteigert. Nieder⸗Wollstadt den 23. Mal 1871. ee Nieder⸗Wöͤllstadt. t o 1 Holzoersteigerung. 1340 Oienstag den 6. Juni d. J., kommen aus den Dtiflrikten„Dicknitt“ und„Groß ⸗Orlitz“ 43 Stecken Buchen⸗Prügelbolz, 8„„ Stockholz, 151 5„ Reiser, 83 8 Eichen⸗Prügelbolz, 26½ 7 Stockholz. 52 Reiser, 2„ Aspen Prügelholz. 7*„ Reiser(das Reisholz meist Stammreiser.) Mittwoch den 15 Junt d. J., kommen aus den Distrikten Krugeberg“, Patawiesenrain, Eschberg und Neuwiesenkopf: a f 75 Stecken Buchen⸗Scheitholz. l 3¾ 5„ Prügelbolz, 41 ½*„ Stockbolz, 229 8„ RNeiser, 20* Eichen ⸗Prügelholz. 5„ Reiser, 3 Buchenstämme von 18— 24“ Durchmesser und 25-30“ L. mit 303 Cubikfuß, 3 Eichenstämme von 7— 9, Durchmesser und 31-45“ L. mit 44 Cubiksuß, 1 Nadelholz von 5½“ Durchmesser und 52“ L. mit 12 Cbf., 21 Eichenstangen von 3½— 57 Durchmesser und 1425“ L. mit 50 Cubiksuß, 54 Buchenstangen 3— 4“ Durchm. und 15— 16“ L. mit 64 Cubikfuß, 71 Nadelholzftangen von 2— 4“ Durchmesser und 2050 L. mit 143 Cubikfuß zur Verfteigerung. Das im Distrikte Neuwiesenkopf und Hainwiesenrain sitzende Holz wird im Krugeberg am Schluß mitver⸗ fiel ert und können Steigliebhaber es vorher einseben. Zusammenkunft ift am ersten Tage im Dißrikt Dicknitt, am zweiten Tage im Distrikt Krugeberg jedesmal um 9 Uhr Vormittags. Ortenderg, 20. Mai 1871. Großherzogliche Oberförsterei Ortenderg. Thaler. Holzversteigerung. 1353 Freitag den 2. Juni d. J. von Morgens 9 Uhr an werden in den Diftrilzen Jauerbachshecken, Buchwald und Steinrutsche des Haincher Domanialwaldes versteigert: 2 Stecken Buchen⸗Scheitholz. 15„ Kiefern⸗Prügelholz, 1„ Buchen⸗Stockbolz. 7„ Kiefern ⸗Stockholz, 12250 Kiefern⸗Durchforftungswellen I. Cl. 1 Lärchen⸗Stamm mit 14 Cbf., 1 Fichten⸗Stamm mit 14„ 2 Kiefern⸗Stämme mit 70„ 64 Lärchen⸗Stangen mit 165„ 2 Fichten⸗Stangen mit 8„ Anfang bei Polznummer 1 im Distrikte Fauerbachs⸗ hecken zunächst der von Hainchen nach Langen⸗Berg⸗ heim führenden Chaussee. Bemerkt wird noch, daß sich unter den Kiefer⸗Wellen 1600 Stück von 10 Länge befinden, aus welchen Baum- und Zaunpfähle ꝛc. ꝛc. sortirt werden können. Heldenbergen am 21. Mai 1871. Großherzogliche Oberförfterei Altenstadt. Jo che m, Verwalter. Cdictal ladung. 1338 Ansprüche jeder Art an die unten nach Flur und Nummer verzeichneten Grundstücke find so gewiß binnen 4 Wochen dahier anzumelden und zu begründen, gegen ⸗ falls die darüber startgebabten Veräußerungen bestätigt und in das Mutatlons⸗Verzeichniß eingetragen werden. Gemarkung Wölfersdeim. Joseph Hechts Wltiwe zu Wölfershelm. 1,573. 1,1020. 1,1078. X 332. Hungen den 23. Mai 1871. Großherzogliches Landgericht dungen. n Alle Unterleibabrüche heilbar. 370 Bei der Expedition d. Bl. kann jederzeit die Schrift einge derühmten Brucharztes mu Belehrung und vielen 100 Zeug nissen bezogen werden, aus welchen mit Be— fimmtheit hervorgeht, daß Unterleibsbrüche geheilt werden können. Sämmtliche Feuerlösch⸗Mannschaften 1371 werden sich nächsten Dienstag den 30. d. M. als am dritten Pfingst feiertage zur Generalprobe und Inspection mit Geräthen, Ausrüstung und Abzeichen am Rathhau se einfinden, und zwar: W 1) Vormittags 9 Uhr, e e die Spritzenleute Nr. 1 und 2. Eimerträger und Wasserschöpfer, sowie auch die Brandwache. 2) Vormittags um 10 Uhr, Agen eee die freiwilligen Feuerwehren, Brandmänner und Brandhelfer und wird pünktliches Ek⸗ scheinen erwartet. 1 Friedberg den 25. Mai 1871. eee eee, dene, eee neee, * Der Ober ⸗Brandmeister Rut hs. BGBraunkohlen⸗Verkauf. 1342 Auf den Braunkohlengruden bei Weckesbeim, Dorn⸗Assenheim und Wölfersbeim können von jetzt ab wieder neugeformte, trockene Kohlenklötze bezogen werden; der Preis der gewöhnlichen Klötze von Reiben und Haufen beträgt 13 kr., derjenigen aus Schuppen 14 kr. und der Preßkiötze(nur in Weckes heim) 14 kr. pro Centner; Holzkohlen, von denen der gemessene Centner 14 kr. kostet, werden nur auf vorherige Be⸗ flellungen, die indeß blos soweit berüclsichtigt werden können, als das sich ergebende Quantum zuläßt, abgegeben. Gegen Einlage vorschristsmäßiger Bürgscheine wird Zahlungsfrist bis Ende März 1872 gewährt. Grube Weckesheim den 24. Mai 1871. 3 Se ö r. Jean Marguth, Instrumentenmacher in Butzbach, — Niederlage und Leih-Anstalt in Jad- Nauheim, 900 empfiehlt sein Lager in Pianinos und Tafel⸗Clavieren verschiedener Arten. Stutt⸗ garter, Berliner und ausländischer Fabrikate unter zweijähriger Garantie. Aeltere Instrumente werden zu höchsten Preisen in Zahlung genommen. Uebernimmt ferner alle Reparaturen und Stimmungen. Der Transport der Instrumente wird durch ein zu diesem Zwecke ein⸗ 9 8 gerichtetes Fuhrwerk besorgt. f D Duich Mithülfe meines Sohnes, welcher nach vieljähriger Thätigkeit in Stutt⸗ gart, Paris ꝛc. ꝛc. sich ausgebildet, bin ich in den Stand gesetzt, allen neuen Anforderungen zu genügen. 5 Original-Nähmaschinen Singer Manufacturing Cie. in New Tork. Lit. A. Neue Familien-Nähmaschinen. fl. 79. Nr. 2 Maschinen für Schneider fl. 100. Nr. 2„ mit Rolifuss f. 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Geschäfts- Empfehlung. 1024 Eine reichhaltige Auswahl in Buckskin zu Herren, und Knabenanzügen, leinenen und baumwollenen Hosenstoffen, Tibet, Lüstre, leinenen und baum⸗ wollenen Schürz⸗ und Bettzeugen, Barchend, Zwillich, Cattun, Blaudruck, Hausmacher⸗- und schlesinger Leinen empfiehlt zu sehr billigen Preisen Heinrich Hartmann, Bad Nauheim. 1 Hamburg-Amerikanische Packetsahrt-Actien-Gesellschast. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG A NEW- YORK vermittelst der Post-Dampfschiffe Thüringia, Mitwoch, 31. Mai. Eimbria, Mittwoch, 21. Juni. Seele e i Fe n Wee, e n gern bassagepreise: Erste Cajüte Pr. Ert. Rthlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Ert. Rihlr. 100, Zwischendeck Pr. Crt. Niblr. 55. Fracht L. 2.— pr. 40 bamb. Cubikfuß mit 15% Primage, für ord. Güter nach Uebereinkunft. Briefporto von u. nach den Verein. Staaten 8 Sgr. Briefe zu bezeichnen„per Hamburger Dampfschiff.“ Näheres bei dem Schlffsmakler August Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, Hamburg, sowie den alleinigen Generalagenten für das Großherzogthum Hessen 4 Carl Nacké& Cie. in Mainz. Friedberg bei Chr. Hecht. Morgens. br. Nobert Fridberg, „ 2 + Augenarzt in Frankfurt a. M. Behandlung und Operationen für Unbemittelte unentgeltlich. Sprechstunden: täglich von 2—4 Uhr Nachmittags. 1272 RhRepskuchen! 121 stets frisch von der Müble bet 1 Wilh. Fertsch. Clacé- Handschuhe, Militärhandschuhe, sowie Rauhleder- und Fil-d'Ecosse⸗Handschuhe 44 bei K. Friedrich neben der Pofl. Wirthschafts-Eröffaung. 1303 Einem geehrten Publikum, sowie Freunden und Bekannten die ergebene Anzeige, daß ich in meinem in der Friedrichsstraße daher neu erbauten Hause Gaflwirthschaft verbunden mit. Gartenwirthschaft am 28. d. M. eröffne. Meln Beffreden wird sein, die mich deehrenden Gäste gut zu bedienen. Bad-⸗Naubeim den 21. Mai 1871. Jacob Schimpf. —* ur Aufklärun J. 1349 Meine verstorbene Mutter und der verfforbene Vater des Jakob Stengel II. von Ober-Rosbach waren Geschwister. Bei der elterlichen Gütertheilung derselben erbielt meine Mutter das Grundflück Flur XI. Nr. 684,= 93 Klafter Acker im Hundbrunnen, der Vater des J. Stengel II. aber das Grundstück Flur XII. Nr. 49, 62 Klafter Acker im Hundbrunnen urkundlich zugetheilt. Die Lage beider Stücke im Felddissrikt„Hunddrunnen“ veransaßte jedoch eine irrthümliche Verwechslung in der Besitzergreisung und so geschah es, daß meine Mutter das Grundstück ibres Bruders und dieser das Grundftück meiner Mutter inne hatte; dieser Irrthum dauerte nach dem Tode unserer Eltern fort, ich erbielt von meiner Mutter das ihrem Bruder geboͤrige und Jakob Stengel II. (krbielt von seinem Vater das meiner Mutter gebörige Grundstück. Erst bei der Flurvermessung stellte sich der Irrtbum heraus und Jakob Stengel II. kann nun sein Eigentbum an dem von ihm und seinem Vater irrthüm⸗ lich besessenen Grundstück meiner Mutter urkundlich nicht nachweisen, vielmehr legitimicte ich mich urkundlich als Eigenthümer desselben. Jakob Stengel II. griff aber nun zu einem andern Mittel, er verklagte mich auf An⸗ erkennung seines Eigentbums an dem ihm urkundlich nicht gebörigen Grundstücke, weil er solches durch Ver⸗ jährung erworben habe. 0 Dagegen kann ich natürlich nichts machen; ob er dies aber auch gethan hätte, wenn es sich umgekehrt verhtelte, nämlich ihm das kleinere statt das größere Grundstück irrthümlich zugekommen wäre, lasse ich dahin gestellt sein. Bei mir ists anders; Verjährung soll mir keinen Vorthell bringen, denn was hundert Jahr lang Unrecht war, ist nicht einen Tag Recht! Ober Rosbach, im Mal 1871. Kaspar Hock. Zu Ausslaltung von Plumenbecten 1347 empfiehlt die Gräfliche Gärtnerei zu Assenheim ganz beso ders; verschiedene Topfpflanzen 12 Stück fl. 1, 1 Sommerflor 100 Stück 24 kr. ferner alle Sorten Gemüse, und Selleriepflanzen Wohnung: Töngesgasse 6, 100 Stück 16 bis 20 kr Aufforderung 2 1359 Alle Diejenigen, welche goch Forderungen an das nunmehr aufgebobene Reserdelazareth dahier zu nellen haben, werden hiermit aufgefordert, Ihre Re Sung längstens bis zum 10. Juni d. J. auf dem Bu 0 desselben abzugeden, indem späte einlaufende Rechnungen keine Berücksichtigung mehr finden werden. N Friedberg den 25. Mai 1871. 1 Großherzogliche Reservelazaretb⸗Commission. Hoffman v. ruf 1337 Wilhelm Westphal und dessen Ehefrau Katharine, geb. Schäfer, zu Oberissigheim haben ihre Ueberschuldung bei Gericht angezeigt. Zur Abwendung — förmlichen Coneurses wird Termin zum Güteversuch au f 5 den 22. Juni d. J., Vormittags 9 dis 10 Uhr, f in das Local des unterzeichneten Gerichts— Schloß⸗ straße Nr. 26— anher anberaumt. Die Gläubiger der genannten Westphal'schen Eheleute werden mit dem Bemerken bier u eingeladen, daß die Nichkerscheinenden als dem Beschlusse der Mehrhelt beitretend angesehen werden und ein etwalger VBergleichsbescheid nur durch Anschlag im Gerichtslocal veröffentlicht wird. Hanau am 20. Mai 1871. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. C st e r. Nat. Stör del. Arbeits- Vergebung. 1339. Donnerstag den 1. Juni, Vormittags um 10 Ubr, doll in dem Hinkel'schen Wirtbshause zu Berstadt die zur Fortsetzung des dortigen e erforder⸗ liche Pflasler⸗ ung die damit verbundene Planir⸗ und Chaussirarbeit an den Wenigstfordernden unter den im Termin für diese Arbeiten dekannt gemachten Bedingungen öffentlich in Accord gegeben werden. Nidda den 24. Mai 1871. e et rl Holzversteigerung in der Oberförsterei Bingenheim. 1341. Diengag den 30. Mal l. J. sollen in dem Fürfilich v. Harnier'schen Walde beim Häuserhof verffeigert werden: 68 Stecken en, Scheit und Prügelholz, 16 1„ Stcsckpolz und 12⁰ 25— iserholz. Die Zusammenkunft und der Anfang ist des Morgens 9 Uhr beim Häuserhof. Häuserhof den 24. Mat 1874, t Schmid t. Holzversteigerung in den Gräflich Solms⸗Rödelheim'schen f Waldungen. 0 1366 N den 7, Juni J. J. werden in dem Forst⸗ revier ßadtk, Distrikt Abtswald, Koblwäldchen, Hasenzahl und Lindendoden, nachverzeichnete Holzsorli⸗ mente versteigert: g. 45 Stecken Buchen ⸗ Scheitholz, 35„ Eichen⸗ 0 10„ Buchen Prügelbolz, 20„ Elchen⸗„ Gee e 10„ Nadel- 5 80„ Buchen⸗Stockholz, 50„ Etcchen⸗ 1 1„ Gemischt⸗ ⸗ 10„ Nadel-* 250„ Buchen⸗Reisholz, e, eee 0 69 77 Gemischt⸗* „nn 5 1400 Wellen Eichen⸗Durchforstungs⸗Reisholz, 475„ Nadel⸗Rets holz, 12 Stück Fichten⸗Stangen. Zusammenkunst am Forftgarten und Anfang der Velfteigerung Vormittags prätis 9 Uhr. Wichfsadt am 25. Mal 1871, a Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schall as. Arbeits ⸗Versteigerung. 1357 Mittwoch den 31. d. M., Nachmittags 2 uhr, sollen in dem Bürger m eisterei-Büreau zu Vurg⸗Gräfenrode in ere Arbeiten öffentlich an die Wenigsnehmenden in Accord gegeben werden, als: 1. Zimmerarbeit(Arbeitslohn am Niddasteg) veran⸗ schlagt zu 48 fl.— kr. 2. Dachdeckerarbeit an die Schulhofratthe 57 fl. 39 kr. Vilbel den 25. Mai 1871. Flaschen zu 24 kr., 45 kr. und fl. 1. 24 kr. bei . Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entf 0 n tgart eziehen; in i 15 7 90 7 5 1 Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende In Uunnschlag, broschirt Preis: 48 kr. Elegant hat es sich in weit mehr als in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Alies mit Eleg. geb. mit Goldschnitt und Goldverzierung Preis: fl. 1. 24 kr. 5 Velin in feinstem Lederband fl. 2. 42 kr. Wenige Jahre find seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit 1 hunderttausend Exemplaren über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kerngebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie olche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in demselben jeder Gläudige Erbauung und Beruhigung 1 Ein Festgeschenk von dauerndem 5 N von ace NN 9 5 1 9 1 werte! In ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu durch Bindernagel& Schimpff:— Gott! der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest⸗ und eiertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Musculus, Habermann, Ind, Scriver, Lassenius, Spener, Neumann, Arnold, Franke, Schmolz, Stark, Cerstergen, Storr, Noos und vielen andern Gottesmännern. Einundzwanzigste verbesserte Auflage. 416 Seiten. Oktav. Mit einem Stahlsiche. gebunden ohne Goldschnitt Preis: fl 1. 20 kr. Quell wahren Trostes gewe den. Verlagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses prechend— herzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage sich hauptsächlich auch zu„Fest⸗ und Communiongeschenken“ Zugleich besteht der bisherige, überaus billige Preis fort. 7 Schaafpferche⸗ Versteigerung. 1379 Mittwoch den 31. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause 5— 10 Schaafpferche, welche am 4. Juni d. J. beginnen, öffentlich versteigert werden. Friedberg den 26. Mat 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. b Nou tat. Hofraithe-⸗ und Güter⸗Verst eigexung. 1378 Montag den 5. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in biesigem Rathbause die nachbeschriebenen zum Nachlasse der verstorbenen Johs. Bechsteins I. Wittwe dahter gehörenden Immobilien, als:. Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klafter. 2. 644 48/0 Hofraithe in der Stadt. Menn 1141 4. 3 dem Krämer auf freiwilligen Antrag der Etben erbabtheilungs halber oͤffentlich meistbietend versteigert werden. Fritdberg den 26. Mai 1871. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. N out ar. Bekanntmachung. 1368 Die am 19. d. M. in blesigem Gemeindewald abgehaltene Holzverffeigerung ist genehmigt und der ersie Fahrtag auf Donnerstag den 1. Junt bestimmt worden. Die Abfuhrscheine können bet der Unterzeich⸗ neten gegen Dinterlegung vorschriftemäßiger Bürgscheine in Empfang genommen werden. Dausen am 25. Maz 1871. Großberzogliche Bürgermelsteret Hausen. Häuser. Versteigerungs⸗ Anzeige. 1364 Nächsien Mittwoch den 31. d. M. Vormittags 11 Ubr, wird auf biesigem Rathbause ein abgängiger Len ee Faseleber össentlich an den Melsibieten⸗ den versteigert. ad- Nauheim am 25. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad Nauheim. Schu t t. Kissinger Pastillen, 89 hergestellt aus den Salzen des Raloczi, über dessen beilkräftige Wirkungen die Schriften von Hofrath Dr, Bahling, Hofrath Dr. Erhardt und Dr. Duf handeln. 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Ich bin in meiner früheren Wobnung, Bleichstraße 66a, nur für Augenkrauke, zu sprechen: Vormittags von 8—9 Uhr, Nachmittags von 3—5 Uhr, 5(Für Unbemsittelte unentgeltlich) Mittags von 12—1 Uhr. Frankfurt a. M. den 18. Mai 1871. Dr. Krüger, Augenarzt. Süße Orangen, CEitronen, süße und bittere Man⸗ deln, Eitronat 8 Wie Bernbeck. Tapetenhandlung. 272 Vollständig assortirtes Lager von Tapeten zu den billigsten Preisen empfiehlt. Bat ⸗Naubelm. C. Horn. Filet* Decken, 18 die neusten und schönsten Muster, verkauft zu sehr billigen Preisen K. Friedrich neben der Post. KAlee-Versteigetung zu Wisselsheim. 1348 Dienstag den 30. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll die erste ne Klee's von circa 3 Morgen an den Meifibietenden dahier veisteigert werden. i 1332 bei Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Credit bis Martini d. J. gegeben. Steinkohlen, 691 namentlich auch Schmiede Pracht ⸗ Ausgabe auf len, verkauft zu billigen Preisen die Ziegelei am Bahnhof zu Nauheim. Kür Unterleibsbruchleidende. 1326 Die Bruchsalbe von G. Sturzen⸗ egger in Herisau, Schwelz, bat in Folge ihrer vorzüglichen Wirksamkeit bet Unterleibsbrüchen, Multervorfällen und Hämorthoiden vielsettigsten Dank geerntet. Zahlreiche Atteste beftätigen eine vollständige Heilung selbst bet veralteten Fällen. Auf frankirte Anfrage wird Gebrauchs⸗ anwessung gratis versandt.— Zu bezieben in Töpfen zu fl. 3. sowohl durch den Erfinder selbff, als durch J. B. Lindt, Nachfolger, Apotheker, Schnurgasse 58 in Frankfurt a. M. Ein kräftiger Junge kann in die Lebre treten bei Nattin Mondigler II., Kupfer schmied. Frische Repskuchen 1214 billigst bei Georg Groß Ein Logis 1323 ist an eine stille Familie zu vermiethen. 1203 Wo? Friedberg. Jean Roth, Tapezter. sagt die Expedition d. Bl. 5 1 5. Ma elt Frie Beit Phe ist ih Bel wirt. bespt Herr vertra