Cunatetian rtktte n ——— Milon, f ide der loten 10 dende Stlodur e gebeten —— 1 . gt ich eln 1. den denen r, en deten ast Burck. 1 St semeigtt. —.— immer er Statnfel“ „en brtben. isbach. t etilche stiaetu bat, * en been 71 ö 10 etre 187 1 E 5 T 5 -M 1 1% 10 1 180 12-— — e. 1871. Samstag den 26. August. M100. Oberhessischer! nzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Betreffend: Das Gemeinderechnungswesen, bier die Einsendung von Hand- und Tagebuchsauszügen für 1871. Amtlicher Theil. Friedberg om 24. August 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Beienheim, Dorn-Assenheim, Ilbenstadt, Langenha in, Bad-Nauheim, Nieder-Mörlen, Ober⸗Wöllstadt, Pohl⸗Göns, Rockenberg, Rödgen, Schwalheim, Staden, Weckesheim, Wisselsheim— Wenn nicht binnen 3 Tagen unserer Verfügung vom 19. April und 10. August d. J. Martboten zur Abholung an Sie absenden. von Ihnen nachgelebt wird, müßten wir an Deutsches Reich. Darmstadt Das Großherzogliche Regie- rungsblatt Nr. 28 enthält: I. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern, die Anstellung des Rechners der Domkapitelskasse zu Mainz betreffend. Der Rechner der bischöflichen Dotatiousver⸗ waltung Joseph Beaury zu Mainz ist an Stelle des ver⸗ storbenen Großherzoglichen Kanzleiraths Wellinger zum Rechner der Domkapiselskasse ernannt worden. II. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Am Nachmittag des 8. Juli d. J. war das 3½ jährige Kind des Maschinenmeisters Windisch zu Weisenau vom User aus in den Rhein gefallen und schon ungefähr 20 Fuß vom User, welches dort ziemlich steil abfällt, entfernt ge⸗ trieben und dem Ertrinken nahe, als der siebenzehnjährige Schiffsjunge Jacob Krapp, Sohn des Schiffers Peter Joseph Krapp III. von Weisenau, von dessen in der Nähe befindlichen Schiffe in den Rhein sprang, das Kind schwim⸗ mend erreichte und es lebend an das Ufer brachte. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Schiffsjungen Jacob Krapp für diese menschenfreundliche, mit Muth und Lebensgefahr ausgeführte That das allge⸗ meine Ebrenzeichen mit der Inschrift:„Für Rettung von Menschenleben“ Allergnädigst zu verleiten gerutzt. In Gemäßhbeit Allerhöchster Entschließung wird dieses hiermit zur öffentlichen Kennmiß gebracht. III. Bekanntmachung, die Stellvertretung im Militär⸗ dienst zurücckgestellter Leute betreffend. Mil Allerhöchster Genehmigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs ist in Erläuterung der Vorschriften des§. 2 der Aller- böchsten Verordnung über die Stellvertretung im Militär⸗ dienn vom 11. August 1869(Reg.⸗Bl. Nr. 40 von 1869) bestimmt worden, daß den in diesem oder einem stüheren Jahre marschpflichtig gewordenen jungen Leuten die— in Pos. 4 al. 2 ber Verordnung zur Ausführung der Militär⸗ Ersatz⸗Instruction bemerkle— Berechtigung zur Bewerk⸗ stelligung ihrer Stellvertretung auch in dem Falle zuge— gestanden ist, wenn dieselben zurückgestellt und also zu Linem bestimmten Truppentheil nicht einbeordert sein sollten. Eine solche Stellvertretung muß indessen jedenfalls noch im Laufe dieses Jahres erfolgt sein und sind hierbei alle übrigen Voraussetzungen ebenfalls maßgebend. IV. Summarische Uebersicht der Rechnung der Groß— herzoglichen Landeswaisenanstalt zu Darmstadt für 1870. Die Gesammleinnahme beträgt 55874 fl. 26¼ kr. Die Gesammtausgabe 54562 fl. 26, kr. Der Rest von 1311 fl. 593¼ ke. besteht: a. in liquidirten, noch nicht fälligen Aus⸗ ständen 918 fl. 30 kr., b. in baarem Vorrathe, dem Ka⸗ pitalvermögen angehötend 393 fl. 29 kr. Es wurden in 1870 300 Wassen aufgenommen und 1575 verpflegt. Entlassen wurden 289, am Schlusse des Jahres 1870 lieben mithin in Verpflegung 1286. V. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Worms, die Erhebung einer Umlage von den zu dem Friedhof Ver⸗ dande von Dalsheim gehörigen Ifracliten betreffend. 2 VI. Bekanntmachung der Direction der Polytechnischen Schule zu Darmstadt. Das Studienjahr 187/72 und die Aufnahme ⸗ Prüfungen werden am 2. October d. J. deginnen. Schriftliche oder persönliche Anmeldungen zum Eintrut werden vom 29. September an bei der Direction entgegengenommen. VII. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen ines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Groß⸗ verzog haben allergnädigst geruht: am 27. Juli dem Ge— veimen Bauralh Friedrich Lichthammer die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Najestät dem Kaiser von Rußland verliehenen St. Annen— ürbens 2. Classe in Brillanten zu ertheilen. VIII. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Sroßherzog haben allergnädigst geruht: am 22. Juli den on bem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die 2. wangclische Pfarrstelle zu Michelstadt, im Dekanate Erbach, räsentirten evangelischen Pfarrer zu Güttersbach, im Deka— vate Erbach, Friedrich Meyer, zu bestäligen; an demselben Sage dem Schulamisaspiranten Adam Breitwieser aus Schaasheim, im Kreise Dieburg, die 1. evangel. Schulslelle zu Hoorweiler, im Kreise Bingen, zu übertragen; am 25. Juli den Kreisbauausseher bei dem Kreisbauamt Erbach, Johannes Steuernagel, an das Kreisbauamt Mainz, den Kreisbauausseher bei dem Kreisbauamt Als⸗ feld, Philipp Häusel, an das Kreisbauamt Erbach, und den Kreisbauaufseher bei dem Kreisbauamt Oppenheim, Jacob Amendt, an das Kreisbauamt Alsfeld in gleicher Olensteigenschaft zu versetzen, sowie den Kreisbauausseher⸗ Aspiranten Peter Poseiner aus Gießen zum Kreisbau⸗ ausseher bei dem Kreisbauamt Oppenheim zu ernennen; am 4. Aug. dem Lehrer an der katholischen Schule zu Bodenheim, im Kreise Oppenheim, Franz Schader die untere katholische Knabenschulstelle des Schulbezirks Dom⸗ Quintin⸗Christoph zu Mainz zu übertragen. 5 IX. Versetzungen in den Rubestand. Seine Königliche Hobeit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 19. Juli den Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Hungen Joh. Steuernagel auf sein Nachsuchen und am 4. Aug. den Schullehrer an der evang. Schule zu Weinheim, im Kreise Alzey, Philipp Drentlau, in den Ruhestand zu versetzen. X. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die obere Tnaben⸗Schulstelle des Schulbezirks Dom Quintin⸗Chri⸗ stoph zu Mainz mit einem Gehalte von 600 fl.; die obere Knaben ⸗Schulstelle des Schulbezirks Ignaz ⸗ Stephan zu Mainz mit einem Gehalte von 600 fl.; die evangelische Schulstelle zu Rodenbach, im Kreise Vilbel, mit einem Gehalte von 300 fl.; die evang. Pfarrstelle zu Frischborn und Eisenbach, im Ockanate Lauterbach, mit einem Ge⸗ halte von 986 fl. 13 kr., zu welcher für diesmal Seiner Königlichen Hoheit dem Großberzog das freie Vesetzungs— recht zusteht; die evang. Schulstelle zu Daubringen, im Kreiße Gießen, mit einem Gehalt von 300 fl.; die evaug. Pfarrstelle zu Frei⸗Laubersheim, im Dek. Wöͤllstein, mit einem zu 1047 fl. 44 ke. veranschlagten Gehalte, welcher sich aber in Folge günstiger Verpachtung des Pfarrguts höher beläuft; die 1. evang. Schulstelle zu Jugenheim, im Kr. Bensheim, mit einem Gehalt von 300 fl., ausschließ⸗ lich des May'schen Legats; die 1. evang. Schulstelle zu Stadecken, im Kr. Mainz, mit einem jährl. Gehalt von 372 fl. 59. kr.; die 1. evang. Schulstelle zu Groß-Gerau, im Kr. Groß⸗Gerau, mit einem Gehalt von 379 fl. 45 kr.; die 1. evangel. Schulstelle zu Rüsselsheim, im Kr. Groß Gerau, mit einem Gehalte von 531 fl. 33 ½ kr. XI. Sterbefälle. Gestorben sind: am 12. Juli der pens. Forstwart Georg Spangenberger zu Rainrod; an dems. Tage der pens. Schullehrer Joh. Gompf zu Bernsfeld; am 14. Juli der pens. Schullehrer Peter Diehl zu Langstadt; am 22. Juli der Verwalter am Arresthause zu Alzey Ludwig Müller; am 26. Juli der pens. Districtseinnehmer Jonas zu Gau-Algesheim; am 30. Juli der Siedemeister Kersting zu Bad-Nauheim. Darmstadt, 22. Aug. 2. Kammer.(Schluß.) Abg. Kraft ist gegen das Unzeitgemäße der Vor— lage am Ende einer Finanzperiode und gegen das Fortschreiten auf einem falschen Wege. Man könne nicht die Gehalte der Lehrer erhöhen, ohne zugleich die aller Staatsdiener zu erhöhen, wie dies ja für das nächste Budget vorgesehen; für den Augenblick könne man aus den vor drei bis vier Jahren bewilligten Mitteln aushelfen. Bei dem steten Fortschreiten in den Ansprüchen der Anstalt glaubt er, daß es keine Finanzperiode dauere, bis 80,000 fl. gefordert werden; er em— pfiehlt deßhalb den Antrag der Majorität. Re— gierungscommissär Schleiermacher bestreitet, nach— dem er sich vorher gegen den Abg. Heß, als den am weitest gehenden Gegner, gewendet, die Mög— lichkeit, den in dem Majoritätsbeschluß, Passus 2, erwähnten Weg zu beschreiten, weil nicht einmal dazu genügende Mittel vorhanden seien. Die separate Erhöhung der Docentengehalte sei nöthig, weil der Docent bei der Stellentoncurrenz nicht auf das Inland angewiesen sei, wie der Staatsdiener, und man bei dem Polytechnikum keinen Dispo⸗ sitionsfonds habe. Er bittet um Annahme der Regierungsvorlage. Nachdem darauf Regierungs- commissär von Rodenstein und die Abgg. Keil, Hallwachs, Karl Johann Hoffmann und Dumont gesprochen, wobei Ersterer die Regierung gegen Vorwürfe der absichtlichen Vernachlässigung der Hochschule und Nichthaltens der versprochenen In⸗ tactheit derselben vertheidigt, während Letzterer hauptsächlich darauf hinwies, daß bei der Klein- heit der jetzigen Kammeraufgabe doch wahrlich die Hebung des Unterrichtswesens die Hauptauf⸗ gabe derselben sei, nehmen nunmehr die Abgg. Curtman, Kempf und Schäfer das Wort gegen die eingebrachte Regierungsvorlage. Ersterer will das todikranke Polytechnikum an einer acuten Krankheit lieber als an einer theueren chronischen sterben sehen; der Zweite erkennt das Bedürfniß der Anstalt nicht an, und doch werde durch sie die Universität geschädigt; während der Dritte sich vollständig zu der Ansicht des Abg. Heß be⸗ kennt. Präsident des Ministeriums des Innern von Bechtold wendet sich hierauf noch einmal an die Kammer, um die Regierungsvorlage zu em— pfehlen. Unzweifelhaft sei die Kammer competent zu einer Bewilligung nach abgeschlossenem Budget, nie aber habe die hessische Kammer ihre Einwil⸗ ligung zur Bestreitung von Mitteln für Bildungs- anstalten versagt. Von Frankreich dürfe man nicht sprechen, da dieses nur Eine polßtechnische Hochschule besitze. Viele seiner Mißerfolge habe dieses Land seiner mangelnden, viele unserer ruhm⸗ reichen Erfolge hätten wir nicht nur der glänzen⸗ den Tapferkeit unserer Truppen, sondern auch der großen Bildung unseres Volkes zu danken. Der Berichterstatter Abg. von Löw wendet sich darauf noch gegen einige persönliche Bemerkungen über den Ausschußbericht, für den er sich verantwort- lich fühle, worauf die Abstimmung erfolgt. Bei namentlicher Abstimmung wird die Regierungs- vorlage mit 21 gegen 17 Stimmen verworfen, während Passus 2 des Ausschußantrags durch Erheben von den Sitzen mit 22 Stimmen bejaht wird. Für Bewilligung der angeforderten Summe stimmten die Abgg. Backe, Bamberger, Becker, Breidert, Dernburg, Dumont, Edinger, Finl, Hallwachs, K. J. Hoffmann, v. Jungenfeld, Kolb, Kritzler, Metz, Oechsner, Volhard und v. Wede— kind, dagegen von Biegeleben, Curtman, Dietz, Goldmann, Haberkorn, v. Günderode, Heß, Keik (Fürth), Kempff, Kraft, A. und W. von Löw, Röder, Schäfer, von Schenk, Wadsack, Zentgraf, Zimmer, Bindewald, Wernher und Präsident Buff. Die Vorlage ist somit abgelehnt. — 23. August. 2. Kammer. Keil(Fürth) beantragt bei Aufstellung des Staatsbudgets eine allgemeine Aufbesserung der Gehalte der Volks- schullehrer in Aussicht zu nehmen. Fink bringt einen Antrag auf Verbesserung der Ventilation im Sitzungssaal der 2. Kammer ein. Auf der 82 ͤ e Tagesordnung steht zunächst die Berathung über die Recommunication der ersten Kammer über den Gesetzentwurf das Feuerversicherungs wesen der Mo⸗ bilien, resp. Gleichstellung der zugelassenen Ge⸗ sellschaften betr. Die Hauptdifferenz besteht darin, daß die erste Kammer zwar in Uebereinstimmung mit der zweiten den Gesellschaften eine Abgabe von 2 pCt. der Bruttoprämieneinnahme festgesetzt, aber verlangt, daß der seitherige Betrag von 16,000 fl. zu dem Fonds für gemeinnützige Zwecke von Staatswegen gesetzlich gesichert werde. Der Ausschuß 2. Kammer will aber nur 12,000 fl. und zwar unter Aufrechnung der betreffenden Capitalzinsen garantiren. Ministerialrath v. Leh mann befürwortet im Interesse des Zustandekom⸗ mens des Gesetzes Beitritt zu dem Beschluß der ersten Kammer. An der Debatte hierüber bethei⸗ ligen sich außer dem Berichterstatter Hallwachs noch Dernburg, Goldmann. Fink, Metz und Zent- graf. Der Beschluß der Kammer gebt dahin, daß auf Antrag des Abg. Goldmann der Regierung 12,000 fl. garantirt werden sollen, daß aber die Capitalzinsen aus dem Fonds für gemeinnützige Zwecke hierin nicht einbegriffen sind, womit das Zustandekommen des Gesetzes gesichert erscheint. In lebhafter Debatte wurde sodann Nummer 2 der Tagesordnung, die Vorlage großh. Ministe⸗ riums des Innern, die Gewährung von Beihülfen an Angehörige der Reserve und der Landwehr be⸗ treffend, berathen. Der Ausschuß beantragt:„Die Kammer wolle zu dem Vertheilungsmodus, wie ihn großh. Staatsregierung vorgeschlagen, zu Nr. 1, 2, 3 ihre Zustimmung ertheilen, jedoch die Bitte beifügen, zu 2 a. in den in diesem Berichte angedeuteten Fällen Unterstützung eintreten zu lassen und zu 2 b. in der angegebenen Weise unverzinsliche Darlehen zu geben.“ Edinger er⸗ innert an das bittere Gefühl, welches das Do⸗ tationsgesetz hervorgerufen und beklagt, daß die Vorlage der Regierung die Lohnarbeiter principiell ausgeschlossen. Er bringt in Gemeinschaft mit den Abgg. Dernburg, Metz und Genossen einen Antrag ein, wonach die Kammer ihre Bereitwil— ligkeit erklärt, noch weitere Mittel für den frag⸗ lichen Zweck zu verwilligen. Ministerialrath von Lehmann gibt eine Erklärung ab, wonach auch Gesellen, Taglöhner u. s. w. nöthigenfalls berück⸗ sichtigt werden sollen. Dernburg greift die Regie- rung wegen Verzögerung der Sache an, worauf sich der Regierungscommissär veranlaßt sieht, den Nachweis zu liefern, daß die Regierung in dieser Beziehung keine Schuld treffen könne. Hallwachs befürwortet ein anderes System der Vertheilung, wonach nicht das Darlehen, sondern das Geschenk als Dank des Landes die Regel bilden soll,— eine Ansicht, welche jedoch bei der Kammer wie bei der Regierung wenig Anklang findet. Die Debatte, an welcher sich noch Metz, Schäfer, Frhr. v. Löw ⸗Ziegenberg u. A. betheiligen, hat das Resultat, daß die Vorlage der Regierung, resp. der Antrag des Ausschusses und der von Edinger und Genossen gestellte angenommen wird. Ein von Volhard gestellter Antrag, die Militär⸗ personen, welche ein Einkommen unter 1500 fl. besitzen, während der Dauer der Mobilistrung steuerfrei zu belassen, findet Annahme, worauf sich die Kammer einstweilen wieder vertagt. — Die diesjährige Hauptversammlung der Gustav⸗Adolf⸗ Stiftung wird am 6. Sept. d. J. in Gimbsheim in Rheinhessen abge⸗ balten. Für den 7. Sept. ist eine Fahrt zu Wasser an die Schwedensäule, den Ort, wo Gustav Adolf über den Rhein ging, projectirt. — Am 22. d. ist der als Militär- Schrist⸗ steller rühmlichst bekannte Major a. D. W. v. Plönnies nach vieljährigem Leiden gestotben. Friedberg. Die Direction des Prediger- Seminars macht bekannt, daß die feierliche Herbst— entlassung aus dem evang. Prediger⸗ Seminar Mittwoch den 13. Sept. l. J. Vormittags 10 Uhr stattfindet. Freunde der Anstalt sind zu dieser Feier eingeladen. — 25. Aug. S. K. Hoheit der Großherzog hat sich heute Vormittag um 11 Uhr nach Frank⸗ furt begeben, woselbst im großherzoglichen Palais Familientafel stattfinden wird. Die Rückkehr S. K. H. erfolgte schon gegen 4 Uhr Nachmittags. Gießen. Nachdem die oberhessische Bahn nunmehr in ihrer ganzen Ausdehnung in Betrieb gesetzt ist, soll am 25. d. M. eine Festfahrt von Gießen nach Fulda und ein Festmahl zu Fulda stattfinden. Mainz. Die Einnahmen der Ludwigsbahn im Monat Juli l. J. beziffern sich auf den alten Strecken auf 503,407 fl. gegen 516,018 fl. im selben Monat des Vorjahres, mithin ein Minus von 12,611 fl., auf den neuen Strecken auf 29,872 fl. Berlin. Der Kaiser hat am Jahrestage des Sieges von Vionville und Mars la Tour dem X. Armee Corps und dem verdienstvollen Führer desselben folgendes Telegramm zugehen lassen:„Bad Gastein, den 16. August 1871. Dem General der Infanterie von Voigts-Rhetz, Hannover. Ich spreche Ihnen und Ihrem Corps am heutigen ersten Jahrestage des Kampfes bei Mars la Tour, wo das X. Corps und die 5. Kavallerie Division durch siegreiches Eingreifen in den Kampf des III. Armee⸗Corps Entscheiden⸗ des, Ehrenvolles leistete, Meine Königliche Aner— kennung erneuert aus. Wilhelm.“ — Den hiesigen Blättern zufolge wird der Kaiser noch etwa vierzehn Tage in Gastein ver— bleiben und von dort sich zum Besuch nach Mün⸗ chen begeben. — Nach einem Erlaß des Bundeskanzler- Amts haben die in den deutschen Staaten gelösten Gewerbescheine auch Gültigkeit in den Bundes- ländern Elsaß und Lothringen — In Ausführung des Allerhöchsten Erlasses vom 3. August d. J. ist bestimmt worden, daß sämmtliche Postbehörden von an jetzt nicht mehr die Bezeichnung„Königlich“ oder„Norddeutsch“, sondern„Kaiserlich“ führen. Das General-⸗Post⸗ amt unterzeichnet für das Inland„Kaiserliches General⸗Postamt“ und für das Ausland„Kaiser— lich deutsches General-⸗Postamt.“ — In dem Conflict zwischen der Staatsge- walt und der katholischen Kirche ist eine neue nicht unwichtige Thatsache zu verzeichnen, nämlich ein vom Cultusminister ergangenes Verbot der Anstellung von Schulschwestern aus dem Orden Unserer lieben Frau zu Cösfeld. München. Das Comite der katholischen Reformbewegung in München ladet die Katholiken Deutschlands, Oesterreichs und der Schweiz zu dem vom 22. bis 24. September in München kagenden Katholikencongresse mit berathenden und öffentlichen Sitzungen ein. In dem ersteren sind stimmberech⸗ tigt die Mitglieder des Münchener Actionscomites, die Delegirten aller übrigen altkatholischen Comites, endlich die speciell Geladenen. Der Zulaß zu den öffentlichen Sitzungen, welche in dem Glas- palast stattfinden sollen, wird durch Karten erlangt. — Der König hat nach der„Allg. Ztg.“ bestimmt, daß das neue Ministerium alsbald in Wirksamkeit zu treten habe. Straßburg, 23. August. Die„Straßb. Ztg.“ macht darauf aufmerksam, daß die Bewohner des Elsasses, welche die französische Nationalität gewählt haben, ohne das Land wirklich zu ver— lassen, als Fremde anzusehen und nur geduldet sind.— Der Mülhauser Municipalrath hat sich constituirt. Ausland. Oesterreich. Wien. Den neuesten Dis⸗ positionen zufolge wird eine zweite Begegnung der Kaiser von Deutschland und Oesterreich am 7. oder 8. Sept. im Beisein Beust's, Andrassy's und Bismarck's in Salzburg stattfinden. Schweiz. Bern. Das Centralcomite der schweizerischen liberalen Katholiken hat beschlossen, zum September einen Congreß nach Solothurn zusammenzuberufen. Gegenstände der Berathung werden sein: 1) Trennung der Kirche vom Staate; 2) mehrere Fragen bezüglich der Reviston der Bundesverfassung in politisch⸗religiöser Hinsicht; 3) Organisation gegen die Uebergriffe der römi⸗ schen Curie. Frankreich. Paris. Die„Pat ie“ glaubt zu wissen, daß die Regierung, mit der Aufhebung des Belagerungszustandes so lange warten werde, bis die Entwaffnung der Nationalgarde in allen Departements vollzogen sei. Was die Entwaff⸗ nung anbetrifft, so soll mit ihr begonnen werden, sobald die Nationalversammlung den Gesetzentwurf, betr. die Armeereorganisation, welcher die Auf⸗ lösung der Nationalgarden bestimmt, genehmigt hat. — Der Agence Havas zufolge glaubt man, daß eine Meinungsverschiedenheit zwischen Thiers und der Kammermajorität in Betreff der sofor⸗ tigen Entwaffnung der Nationalgarde besteht. — Der„Temps“ tadelt die radikalen Blätter, die Petitionen vorzubereiten suchen, welche die Auf lösung der Nationalversammlung verlangen sollen. Versailles. Vitet ist zum Berichterstatter über die Anträge Adnet-Rivet ernannt; er schlägt in seinem Referat vor, Thiers zum Präsidenten der Republik zu ernennen; dessen Machtdauer solle der der Kammer entsprechen. Thiers wird Präsi⸗ dent eines verantwortlichen Ministerconseils und verkehrt mit der Kammer vermittelst Botschaften. Er erscheint indeß in den Sitzungen auf Wunsch der Kammer oder auf eigenes Verlangen, wenn die Kammer einwilligt. — Die Finanzeommission nimmt im Princip die Steuer auf die französische Rente an. Großbritannien. London. Der„Times“ zufolge hat Thiers mit der französischen Bank und anderen Finanzgesellschaften ein Abkommen getroffen, daß dieselben 10 Millionen Pfund Sterling in Wechseln per 2 und 3 Monat auf London als Vorschuß auf die Einzahlungen der letzten An- leihe entrichten sollen, welche Wechsel bei Entrich⸗ tung der nächsten halben Milliarde in Zahlung gegeben würden. Türkei. Konstantinopel. Persien pro- testirte gegen die Besetzung der Baschraimsinsel im persischen Golf und einiger Punkte im Litto⸗ rale durch türkische Truppen, welche die Pforte für unerläßlich für die Aufrechthaltung ihrer Au⸗ torität erklärt. Donaufürstenthümer. Belgrad. Laut Berichten aus allen Theilen des Landes fielen die Wahlen zu Gunsten der gemäßigt ⸗ liberalen Partei aus. Homburg v d. H. Eine Gaunerbande, an deren Spitze ein gewisser Lichtenstern aus Pesih sieht, der sich Leon und Mr. de Bruges aus Ostende nennt, hat kürz⸗ lich die Gegend von Homburg unsicher gemacht, sich dann von dort entfernt, um anscheinend die größeren Handels⸗ plätze Deutschlands mit ihrer Gegenwart zu beglücken. Zu der Bande gehört eine Französin, die sich Madame de Bruges nennt, und ein Herr, der sich den Namen Rinds⸗ kopf beilegt, sowie eine dritte nicht näher bezeichnete Per⸗ son. Sämmtliche Personen befinden sich im Besitze fest werthloser Papiere, namentlich Titel des spanischen Credit⸗ Foncier von Don Lopez, Y. Lopez und ähnlicher, die sie unerfahrenen Leuten zum Kauf anbieten oder sie gegen Darlehen verpfänden. Die Herrschaften werden wohl bei ihrem Eintreffen in anderen Städten dasselbe Manöver in Scene setzen. Frankfurt. Am letzten Donnerstag ist der hiesige Markt an seinen neuen Platz in der Haasengasse verlegt worden. Die Verlegung ist ohne die gefürchtete Revolution der Höckerinnen und Gärtner unter dem Beisein eines ziemlich beträchtlichen Publikums Morgens um 6 Uhr in aller Ruhe vor sich gegangen. Aus allen Stadltheilen kamen im Laufe des Vormittags Neugierige, um die neue Einrichtung zu sehen. Alle staunten über die große Ord⸗ nung, die herrschte, und über die Masse von Platz, welche vorhanden ist. 5 Darmstadt. Das hiesige Kreisamt bat an die Be⸗ sitzer von Gasthöfen, Bierbrauereien und Restaurationen ein Ausschreib en erlassen, daß bei dem im deutschen Nord⸗ osten sichtbaren Auftreten der Cholera und leichter Ver⸗ schleppung derselben als Vorkehrungsmittel eine gründliche von 8 zu 8 Tagen vorzunehmende Desinfection der Ab⸗ orte durch Eisenvitriol und Carbolsäure stattzufinden habe. Mainz, 23. August. Ein auf hiesigem Bahnhofe beim Rangixen der Güterzüge beschäftigter junger Mann hatte dieser Tage das Unglück, ergriffen und überfahren zu werden. Nachdem er in das Hospital verbracht worden, wurde sosort zur Abnahme des einen Beines geschritten, das andere, auch beschädigt, hofft man erhalten zu können. Lend's schwimmender Circus verläßt Montag unsere Stadt und setzt seine Reise rbeinabwärts zu weileren Vorstellunge an anderen rheinischen Orten fort. Zuvor findet— am Samstag Abend— großes Abschledsfest mit Tanzveignügen statt, wobei der Saal illuminirt und festlich dekorirt ist. un dechrtann alt tr scolag A Prasdtrin ꝛctdautt soll 1 dur pri, tenstils und i Serschaster a auf Dunsc Augen, pen u in Print t er. Der Tinte den Bank unt nn grtrofn, Sterling in enten alt * letzten Ar- bei Entrich⸗ n Zahlunz Perf pto· esch rains insel ln in itte * dit Pfort g ihrer Au⸗ rad. Laut kandtt file 5igd- Liberaler 4 *— 1 Bingen. Am 20. d. wurden einem Bahnwärter in 1 Nähe des hiesigen Bahnhofs die beiden Beine über⸗ f A. so daß alsbald eine Doppel⸗ Amputation vorge⸗ nommen werden mußte. Aus der Schweiz. Vom 20. August wird dem Berner„Bund“ aus Thun gemeldet:„Letzten Sonntag hat sich beim Besteigen des Stockhorns ein schwerer Un⸗ glücksfall zugetragen. machten sich die beiden in Thun in Condition stehenden] Thun telegraphisch die Kunde ein, daß Beide als Leichen Pharmaceuten Trotz vorher erhaltener Warnung unterließen sie es, einen Führer mit sich zu nehmen. Franz Vervier aus Gmünden(Mittelfranken, aufgefunden worden Bayern) und F. Schwab(Würtemberg) auf den Weg, um die höchste Spitze des genannten Stockes zu erklimmen. Sie mußten ihte Kühnheit Samstag Abends um 7 Uhr mit dem Leben bezahlen. Sonntag Morgens traf in seien. Diese Nachricht hat sich leider bestätigt. Beibe Verunglückten befinden sich erst Anfangs der 20er Jahre. Möge diese tragische Begebenheit eine neue Warnung für die mit den Wegen nicht bekannten Touristen sein, die Gebirge nie ohne Führer zu besteigen.“ Für einen Invaliden, 2119 Ritter des eisernen Kreuzes, welcher den linken Arm verloren hat, wird eine Stelle gesucht. Derselbe ist unverbeirathet, von gesundem, kräftigem Körper und zuverläsfigem Character. Da er sein früheres SOGewerbe als Landmann in Folge seiner Verftümmelung nicht fortführen kann, so wünscht er, um nicht zur Un⸗ thätigkeit gezwungen zu sein und seinen Aeltern, welchen er früher zur Stütze diente, zur Last fallen zu müssen, eine Stelle, wo er die ihm noch gebliebene Arbeitekraft verwerthen könnte. Am liebsten würde ihm eine solche sein, die mit Bewegung in freier Luft verbunden wäre, etwa als Auslaufer in einem Geschäste. Gefällige Anerbietungen bittet man an die Expedition d. Bl. zu richten. Haarlemer Blumenzwiebeln in großer Auswahl Jacob Herrmann, Samenhandlung. 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Zu 1 E en E diesen Festlichkesten ladet der Unterzeichnete mit dem Bemerken freundlichst ein, daß für gute Speisen und Getränke bestens gesorgt wird. Georg Krauch, Gastwirth zur schoͤnen Aus sicht Regenschirme, 71 äußerst billig, bei K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. Renten- N Lebens- Versicherungs- Austalt zu Darmstadt. 2110 I. Versicherung steigender Renten, auf Gleichberechtigung und Erbverbrüderung beruhend, wobei volle Einlage von 100 fl., sowie in den jüngeren Altersklassen Theileinlagen von 10 bis 60 fl. und Nachzahlungen von 5 fl. an zulässig sind. Die jährliche Rente einer vollen Einlage von 100 fl, kaun bis zu 150 fl. anwachsen; sie beträgt bereits 1871 für die Jahresgesellschaften von 1844 1845 1846 e 30 fl. 15 kr. Eine neue Jahresgesellschaft, die 14., ist in Bildung begriffen; Beitrittserklaärungen dazu werden baldigst erbeten. II. Lebensversicherung, und zwar die Versicherung sowohl von Kapitalien auf den Todes- und Lebensfall, und zu Ausstattungen, als auch von Leibrenten, Wittwenpensionen u. s. w. Die Versicherungsbeiträge sind gering und der Versicherte ist zu keinerlei Nachzahlung verpflichtet. Außer der rechnungsmäßigen, noch um 10 PCt. verstärkten und vollständig sicher gestellten Prämien-Reserve ist das bedeutende, in steter Zunahme begriffene, Rentenkapltalvermögen fur alle aus dem Lebensversicherungsgeschäft entstehende Verbindlichkeiten der Anstalt haftbar. Formulare zu Anträgen auf Renten, Lebens- und andere Versicherungen, sowie Statuten, Prospekte und etwa gewünschte Aufschlüsse bei dem Agenten der Anstalt f C. C. Weis zu Friedberg. Tpileptische Krämpfe(Fallsucht) I 1518 heilt brienich der Speeislarzt für Epilepsie Dr. O. Killiseli in Berlin, jetzt— burgerstrasse 8.— Schon Hunderte vollständig geheilt. 2113 Mein neu sortirtes Lager in Cattun, Kleiderstoffen, Leinwand, Shawls, Unterrockstoffen, sowie alle Sorten weiße Waare, gestickte und brochirte Gardinen, erlaube ich mir hierdurch besteus zu empfehlen. R. C. Haußer in Frankfurt a. M., Römerberg 30. Den früheren Abnehmern der beiden ersten Abtheilungen von Winterfeld, Geschichte des Krieges 187071, diene zur Nachricht, daß nunmehr die III. Abtheilung(Schluß) des Werkes erschienen und zum Preise von 27 kr. bei uns zu haben ist. Bindernagel& Schimpff. Friedberg und Bab⸗Rauheim. Eine gelbe Dogge 2103 wurde mir übergeben, welche hier Jemanden zu⸗ gelaufen ift. Der rechtmäßige Eigenthümer kann dieselbe gegen die Jaseratgebühren und das Futtergeld bei mir in Empfang nehmen. Zlegenberg den 22. August 1871. Rumpf, Buürgermelster. Der dritte Stock 2109 meines Hauses ist zu vermlethen. C bristoph Mitzel, po: Schmled. Ein vollständiges Logis 2085 ist zu vermlethen. Näheres bet Hof- Schlosser O. Rumpf dahier. Danksagung. 2118 Allen Denjenigen, welche so herzlichen Antbeil an unserm schweren Verluste genommen haden, sagen wir unsern innigsten Dank. J. Schneider, Taubstummenlehrer. L. Schneider, geb. Glück. EE Neue bolländische f VDollhäringe! Wilhelm Fertsch. e ten allt 2108 Sonntag den 27. und Montag den 28. August bei gut besetzter Tanzmufik. Ich lade bierzu mit dem Bemerken böflichst ein, daß für gute Speisen und Ge⸗ tränke bestens gesorgt sein wird. arge findet in meinem neu erbauten Saale Harmonie und Tanzmusik falt. Für gute Spelsen und Getränke ist Karl Hermes. Eeinladung zu Rockenberg. hiesigen Soldaten gesetzten Denkmals stattfinden. 1755 geeignete Feierlichkelt 0 sich am Schulhause auf. Abends 6 Uhr Festessen, sowie im„Gasthaus zur Gerste“, wozu auch auswärkige Theil⸗ nehmer höflichst eingeladen find. Joh. Georg Landvogt VI. 2105 Gottfried Mörschel. Züber und Eimer 2102 verkauft G. Eckhold in Reichelshelm. elnladet 2110 Am 21. d. Mts. slarb nach längeren Leiden unsere innigst geliebte Mutter, Schwieger⸗ mutter und Großmutter Elisabetha Ritzel, geb. Ulrich, in ihrem 90. Lebensfahre. Indem wir Ver⸗ wandten, Freunden und Bekannten hiermit Nach⸗ richt geben, sagen wir zugleich Allen, welche die Dahingeschiedene zur letzten Ruhestätte geleiteten, unsern innigsten Dank. Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. Todesanzeige. 2116 Dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren innigst geliebten Sohn und Bruder Wilhelm Meisinger in dem Alter von 21 Jahren nach kurzem Kranken⸗ lager zu sich zu nehmen. Indem wir Verwandten, Freunden und Bekannten diese Trauerkunde widmen, Ober⸗Wöllstadt. Die trauernden Hinterbliebenen. Ebangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. 12. Sonntag nach Trinitatis. Vormittags: Herr Candidat Suppes. Nachmittags: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Dornes. Katholische Gemtinde. 13. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags: ½9 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christen lehre und Andacht. Beginn des Goltesdienstes an den Morgens ½7 Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 34 und eine Beilage.) 3 8 92 * Katharina Steyer. 2117 Sonntag den 27. und Montag den 28. Auguss 1 beftens gesorgt. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein 2104 Nächsten Sonntag den 27. Auguft wird die feier ⸗ liche Einweihung des für die im letzten Kriege gefallenen beginnt Nachmittags 1 r. 4 Der Festzug, geordnet nach dem Programm, slellt 8 uhr Festball Chaussechaus lbenstadt. Sonntag als den 27. August findet del mir Harmonie⸗ und Tanzmusik statt, wozu böflicht bitten wir um stille Theilnahme. 1 7 Kirchliche Aizeigen für Friedberg. Gottesdienst in der Stadtkirche! Wochentagen * 1 zur Abhaltung des Friedensfestes 1 5 * 1 8 39 1 1 97 * 255 ug edenzfestel . ted du die tir Teugt gefallen tandem. nt Nachmittag Programm, fel 5 Ut Festbal tutucrtige Thi 1 2 08 Montag den 21. Auguft d. J., Vormittags 11 Ubr, eilage. Oberhessischer Anzeiger. M 100. B Z— Sch euer- und Garten-Versteigerung. len in hiefigem Ratbhause auf freiwilligen Antrag der arl Graff Erben dahier die denselben zustehenden chbeschriebenen Immobilien: ö Gemarkung Friedberg. N Flur. Nr. Klftr. II. 624,3. 27,5. II. 623,5. 11,5. Scheuer in der Stadt, Grabgarten daselbst nebst Hof⸗ raum am Eck der Bad- und Wend⸗ gasse neben Philipp Heinrich Windecker gelegen, ffentlich meistbietend unter sehr vorthellhaften Be⸗ ͤngungen und mehrjährigen Zahlterminen versteigert verden. Friedberg den 11. August 1871. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fou c h a r. Güter Versteigerung. 9051 Montag den 28. Auguft d. J. Vormittags 11 Ubr. ollen in biesigem Rathhause die nachbeschriebenen Im⸗ Zobilien des Friedrich Jacob Schäfer dahier: Gemarkung Friedberg. Nr. Klftr. Flur. 99,3. 127. Grabgarten an den Mauergärten, f 5. 2901 Im Verlag von W. Kitzin beziehen; in Friedberg und Nau be Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen un Feiertage, Arnd, Scriver, Lassenius, Spentr, In Uunschlag broschirt Preis: 48 kr. mit Goldschnitt und Goldverzierung Preis: Veliu in feinstem Lederband fl. 2. 42 kr. Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit Eleg. geb. Ein Festgeschenk von Alles mi Neumann, Arnold, vielen andern G Einundzwanzigste verbesserte Auflage. Elegant g at es sich in weit mehr als = hunderttausend cher Kerngebete für jede Zei igt sind, so daß in dem — Die Verlagshandlung d— herzustellen, un b g zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fe ür jedes Alter und für alle Stände eignet.— Zugleich besteht der bisherige, dauerndem Werthe! 0 ger in Stuttgart ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu im duich Bindernagel& Schimpff: t Gott! d Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest⸗ und für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Musculus, Habermann Tranke, Schmolk, Stark, Cersicegen, Storr, Noos u ottesmännern. 416 Seiten. Oktav. ebunden ohne Goldschni fl. 1. 24 kr. Mit einem Stahlstiche. tt Preis: fl. 1. 20 kr. Pracht Ausgabe auf Exemplaren über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden. — Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evanpelis i solche in keinem andern Gebetbuche verein in allen Wechselfällen des Lebens finden wird. Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechen eine solch elegante Ausstattun t und jedes Verhältniß, wie selben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung war bemüht, auch das Aeußere dieses d ist es ihr gelungen, der neuen Auflage st⸗ und Communiongeschenken“ überaus billige Preis fort. 7. 5.8. 317. Acker an der Warte, . 7. 5,6. 194. Acker daselbst, nochmals öffentlich meistbietend verfleigert werden. Friedderg am 18. August 1871. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. advogt VI. Fou car. Dünger ⸗Versteigerung. penfladt 2097 Montag den 28. August d. J., Vormittage 11 Uhr, zoll am Faselftall in der Usa-Vorstadt eine Partie Dung e seenllich meisibietend veistengert werden. 2 110 Friedberg den 22. August 1871. ren ble Großherzogliche Bürgermeisterei Frledberg. Mörschel. d ou c ar. Vi V 1 Limer erloosung gehen von Partial⸗ Obligationen. 2098 Bei det am 22. August l. J. stattgefundenen Berloosung der Bleichenbacher Partial⸗Obligationen find folgende Nummern zur Abtragung gezogen worden: 1. Am 1. Januar 1872 rückzahlbar. Litera A. Nr. 38 und 49= 1000 fl., „ B. Nr. 36= 200„ 1200„ II. Am 1. April 1872 rückzahlbar. Litera A. Nr. 3 und 24 1000 fl., 100„ Summa 2300„ Den Inhabern dieser Obligationen wird solches hier⸗ durch mit dem Anfügen mitgetheilt, daß vom 1. Januar und 1. April 1872 ab die Kapitalien bei der hiesigen Gemeindekasse oder bel Samuel Lindheimer zu Franlfurt a. M. und H. Lißmann in Büdingen er⸗ hoben werden können, und daß von diesen Tagen an keine welteren Zinsen vergütet werden. Bleichenbach den 31. Augufl 1871. Großherzogliche Bürgermeifterei Bleichenbach. l Blckel. „. Nx. 35 Mobiliar ⸗Versteigerung. 2112 Nächslen Montag den 28. d. M., Nachmittags 3 Uhr, werden auf Anstehen des B. Hecht in Frank. furt a. M. 7 langt Wirths tische, 4 runde Tische, 1 Anricht, 4 Stühle und 5 Gartenbänke in der Gartenwirthschaft des Herrn Jakob Schimpf dahler öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Bad Nauhelm am 24. August 1871. Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. Schutt. Bekanntmachung. 2114 Die in den Disirikten Söderecke, Hainborn ꝛc. am 21. 22. und 23. d M. abgehaltenen Holzversteigerungen werden hierdurch mit dem Bemerken genehmigt, daß die Abfuhrscheine von Freitag dem 1. September an bel Großherzoglichem Rentamte zu Bingenheim in Empfang genemmen werden können. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Montag den 4. September, Morgens 8 Uhr. Nidda den 23. Auguft 1871. ae, Obersörsteret Nidda. o her. Hosenträger 2111 Freitag den 1. September, Nachmittags 4 Ubr, sollen zu Bauernbeim nachstebende Arbeiten an dle Wenigfinebmenden in Accord gegeben werden: Arbeits- Versteigerung. 1) Pflasterarbeit, It. Ueberschlag 30 fl. 2) Lieferung von Pflaftersand 8 3) Messen desselben 2 5 Weißbinderarbeit(Ortstafeln) 14„ 5) Grabenarbeiten(Reinigung) 51 6) Weißbinderarbeit(Schulhaus) 20„ Frtedberg den 22. August 1871. Der Bezir's-Bauaufseher Schneider. 1954 Reduktionstabellen des Großh. Hess. Maaßes und Gewichtes in das norddeutsche Metermaaß und Gewicht und der süddeutschen Guldenwährung in Thaler⸗ währung und umgekehrt. Verlag bei W. Weickbardt in Butzbach. Prels 12 kr. Durch alle Buchhändler und Buchbinder zu dezieben. 2 Besten Syrup und Obstgelce Wilhelm Fertsch. Versteigerung. 2069 Mittwoch den 30. Auguft, Morgens 9 Uhr, sollen im Gasthof zum Fürstenhof zu Büdingen gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert werden: Mehrere Bettladen, Betten und Commode, verschledene Tische, Stühle und Schränke, 2 Schreibtische, 2 Schreibsecretäre mit gutem Verschlusse, mebrete Lampen, Koffer, 1 Billard, 1 Poftschalter⸗Fenster, Tassen und Porzellan, 4 Chaisen-Federn, 1 Chatseachse, 1 Stabtwagen(Landauer), 1 Tylbury zum Versetzen, 1 Holzschlitten, 1 Cbaisenuntergeftell, 1 pollständige Jalousie, sowie noch verschtedene andete Gegenstände. Büdingen den 17. August 1871. 1957 bei Müller. 2065 Einem soliden ist Gelegenbeit und gebildeten Mann geboten sich monatlich in den Städten Oberhessens bei einiger Thätigkeit fl. 30— 40. außer seinem bisherigen Winkungs⸗ kreise zu verdienen. Gef. Franco-Offerten unter F. W. an die Expe⸗ dition d. Bl. 2083 Marmor, Granit⸗ und Sandstein⸗Kreuze, Denkmäler, Platten und Grabsteine werden schön und billig geltefert durch die Agentur des H. 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