1871. Diaiensag den 24. October. 25 Oberhessischer Anzeiger. 7 1 5 1 1 1 5180 Enthalt die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstaß und Samstag 1— 8 1 1 5—— 2 Auf das vierte Quartal dieses Blattes können noch Abonnements 5 — angenommen und vollständige Exemplare desselben geliefert werden. ee eff 5— 2 71* 4* e Amtlicher Theil. Baer ö fe f en euch u n g.* u verkanft In Folge meiner Veroffentlichung vom 30. v. M.(in Nr. 116 des Oberhessischen Anzeigers) ist mir von dem Herrn Oeconomen Pfeil in Wisselsheim die im Abdrucke nachfolgende Mittheilung geworden. Nach deren Inhalt ist die Vertilgung der Flachs seide durch Verbrennung des Klees auf den mit solcher Seide überzogenenen Stellen ident von Wirksamkeit, ein gemeinsames Vorgehen hiermit aber durchaus erforderlich. Friedberg den 21. Oltober 1871. Der Direktor des landwirthschaftlichen Bezirkvereins Friedberg. ö Trapp. Ich babe einen circa 3 Morgen haltenden ewigen Kleeacker in] den Weges werfen ließ. Hierauf belegte ich die kahlen Flächen circa Vi der biesiger Gemarkung, welcher aun der sogenannten Melbacher Hohle 2 Zoll hoch mit Stroh, drückte dasselde etwas an den Boden und f an da un liegt. Derselbe war schon vor 2 Jahren an sehr vielen Stellen von verbrannte es. Die Folgen davon waren, daß in diesem Sommer 0 der Flachsseide heimgesucht, weßhalb ich die beschädigten Stellen und bis dato nur noch an einer einzigen kleinen Stelle Flachs seide auf E damals wiederholt abmähen und dann dieselbe mit dem Rechen so] diesem Grundstück zum Vorschein kam. Zu meinem Bedauern jedoch L gut als möglich vertilgen ließ. N muß ich bemerken, daß auch hier der Einzelne nicht mit sicherem riesheim Trotzdem erschien sie im vorigen Sommer wieder sehr häufig Erfolg handeln kann, denn von dem Kleeacker meines Nachbars, auf diesem Grundstücke, weßhalb ich sämmtliche von ihr angegriffene welcher mit Flachsseide fast überzogen ist, läuft nun dieselbe überall de Sctente Stellen mit der Sichel kurz abgrasen und den abgeschnittenen Klee wieder durch die Furche herüber auf mein Grundstück. tr Küten mit der daranhängenden Flachs seide in die Gleisen des danebenliegen— „Aer 1.. 5 2 Seer enen eng 5 erstßeud. Der Martini d. J. fällige Zeit- und Briefpacht sowie Beiträge zur Forsidtenerdesoldung kann an den bestimmten Zahltagen Dienstag und Donnerstag an 7% in fenen das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden.*— g 1 1 0,(ft Wir ersuchen die Grobberzoglichen Bürgermeistereten Dieses im Afere e ibrer Ortsangehörigen mit dem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß nach dem 15. November die Mahnung erfolgt,„ m Ader. Frtedberg den 22. Oktober 1871. Großberzogliches Rentamt Friedberg. „ n e Lin deck 5 tt u. v. g g s — i Deutsches Reich. Beförderung des Postmaudal⸗Briefes wie für einen recom⸗ dergleichen Sendungen eninommen werden. Jedem Schreiben D D G li Regi mandirten Brief, für den eingezogenen Betrag aber in muß ein gehörig ausgefülltes Formular zum Behändi⸗ 80 armstadt. as roßherzogliche Regie demselben Umfange wie für die auf Postanweisungen ein⸗ gungsschein ossen beigefügt eiu. Solche Formulare zu 221 rungsblatt Nr. 33 enthält: gezahlten Beträge. Eine weitergehende Garantie, insbe⸗ Behändigungsscheinen können bei allen Postanstalten be⸗ I. Bekanntmachung Gr. Ministeriums des Großherzog⸗ sondere für rechtzeitige Vorzeigung oder rechtzeitige Rück⸗ zogen werden, und zwar zum Preise von ½ Sgr. für alt. lichen Hauses und des Aeußern, die Einführung von sendung des Postmandats nebst Anlage, wird nicht geleistet; 5 Stück. Die Adresse des Schreibens ist mii dem Zusatze 7 7 Postmandaten sowie die Besorgung von Schreiben mit auch übernehmen die Postanstalten weder die Protester-„mit Behändigungsschein“ zu versehen. Auf die Außen⸗ f es glichlen Behändigungsscheinen durch die Postanstalten betreffend. hebung, noch die Erfüllung anderer im Wechselrechte seite des zusammengesalteten Formulars zum Behändigungs⸗ aupefurgtt Die erstere Verordnung lautet: Bebufs Erleichterung des vorgeschriebenen Formen bezüglich der ihnen zur Einziehung schein ist vom Absender des Schreibens die für die Rück⸗ 12— Geldverkehrs kann vom 15. Oc. 1871 ab die Einziehung übergebenen Wechsel. Die Einziehung des Betrages erfolgt sendung erforderliche Adresse zu setzen. An Gebühren * von Geldern bis zu 50 Thalern oder 87½ Gulden einschl. gegen Vorzeigung des Postmandats und Aushändigung kommen in Ansatz: 1) das tarismäßige Porto für die Be⸗ * 60 durch Postmandat erfolgen. Formulare zu den Postman⸗ der quittirten Rechnung(des quiitirien Wechsels 2c.) förderung des Schreibens nach dem Bestimmungsorte und 2 daten können bei allen Postanstalten zum Preise von] Die Zablung ist entweder sofort an den Postboten oder, bezw. für die Rücksendung des Behändigungsscheins, und —/ Silbergroschen für 5 Stück bezogen werden. Dem] wenn der Auftraggeber nicht die sosortige Rücksendung 2) eine Jusinuationsgebühr von 2 Gr. bezw. 7 kr. Diese Mandate ist das einzulösende Papier die quittirte Rech- verlangt hat, binnen eben Tagen nach der Vorzelgung Beträge können entweder vom Absender oder vom Adres⸗ 5 5 ö en nac Neigung a c dom A N 4 nung, der quittirte Wechsel, der Coupon ꝛc.) zur Aus⸗ des Postmandats bei der einziehenden Postanstalt zu leisten. saten entrichtet werden. Will der Absender die Gebühren händigung an denjenigen, welcher Zahlung leisten soll, Erfolgt die Zahlung innerhalb dieser Frist nicht, so wird tragen, so zahlt er bei der Einlieferung des Schreibens 1 Lanta beizufügen. Das Mandat ist vom Absender durch Angabe das Postmandat vor der Rücksendung dem Adressaten zunächst nur das tarismäßige Porto für die Beförderung 12 afl seines Namens und Wohnorts, des Namens und Wohn-] nochmals zur Zahlung vorgezeigt. Verlangt der Auftrag- des Schreibens nach dem Bestimmungsorte, die anderen a wegen orts des Schuldners, sowie des einzuziehenden Betrages geber die soforlige Rücksendung nach einmaliger vergeb-J Beträge werden erst auf Grund des vollzogen zurückkom⸗ um. beau! auszufüllen. Die Thaler ⸗ oder Guldensumme muß in licher Vorzeigung, so ist solches durch den Vermerk„Sofort] menden Behändigungsscheins von dem Absender eingezogen. 4 berdeig“ Zahlen und in Buchstaben ausgedrückt sein. Zu schrift-T zurück“ auf der Rücksette zu bezeichnen. Theilzahlungen Falls die Insinuation nicht ausgeführt werden kann, Laababet biet! lichen Mittheilungen an den Schuldner ist das Postmandat, werden nicht angenommen. Wird der Adressat nicht er- kommt nur das tarifmäßige Porto für die Beförderung N welches in den Händen der Post verbleibt, nicht zu be⸗ mittelt, oder leistet er, auch dei der zweiten Vorzeigung des Schreibens nach dem Bestimmungsorte zum Ansatz. nutzen. Bei Beuennung mehrerer Personen ersolgt die] des Posimandats, nicht Zahlung, so wird das Posimandal] An Einwohner im Orts⸗ oder Laudbestellbezirke der Auf⸗ Vorzeigung nur an den zuerst genannten Adressaten.] mit der Quiliung(Wechsel), dem Auftraggeber mittelst gabe⸗Postanstalt werden Schreiben mit Bebändigungeschein gecur alot Einem Posimandate können mehrere Quittungen, Wechsel, recommandirten Brieses kostenfrei zurückgesandi. An unter denselben Bedingungen wie an Adressaten im Be⸗ N. 1 6 Coupons ꝛc. zur gleichzeitigen Einziehung von demselben] Einwohner im Orts— oder Landbestellbezirke der Aufgabe- reiche anderer Postorte angenommmen. Der Reichskanzler. 5* Schuldner beigefägt werden; die Gesammtsumme des ein⸗ Postanstalt werden Postmandate unter denselben Bedin⸗[In Vertreiung: Delbrück. f Bereiche anderer Postorte II. Zusammenstellung der Ergebnisse der Staatsschulden⸗ ziehenden Beirages darf jedoch den oben bezeichneten] gungen wie an Adressaten im 5 N g. r 2 f 5 angenommen. Der Reichskanzler. In Vertretung: Delbrück. lilgungdkasse⸗ Rechnung für 1868. Die Einnahme ist 1 Betrag nicht übersteigen. Die Vereinigung mehrerer Post⸗ N 0 0 aon el, mandate zu einer Sendung ist nicht stalthaft. Der Auf-] Die Verorduung, betreffend die Besorgung von Schreiden 5,383,514 fl. 30¾ kr., die Ausgabe beträgt 4643,88 fl. taggeber ha! das Posimandat nebst dessen Anlage unter] mit Behändigungescheinen durch die Postanstalten lautet:] 10 ½ Kr., es ist Vorrath Ende 1868 739,726 fl. 20¼ kr. guwell den verschlossenem Couvert an die Abdresse der Postanstall, Berlin den 22. Ser tember 1871. Auf Grund des§. 57 Die defintiv überwiesene Staatsschuld zu Ende 1868 be⸗ 5 90 welche die Einziehung bewirken soll, recommandirt abzu- des Gesetzes uber das Posiwesen vom 2. November 1867 nägt 15, 797.637 fl. 36½ kr. Die Vergleschung der Ac⸗ 2* senden. Der Brief ist mit ber Ausschrift„Posimandat“ wird Folgendes bestimmt: Vom 15. October d. J. ab tiven und Passiven der Großherzoglichen Staatoschulden⸗ zu Ende 1868 ergibt einen Betrag der Acliven pf u verseben. Die Gebühr beträgt, ein ließlich des Portos] werden die Postanstalten auch von Privatpersonen Schreiben tilgungskasse rens— Nerenmendettenszge lb, 1 Nh auf ole mil Vabäns gungelcheinen zur pastamllichen Justnnalen pen 1.681 406 fl 19 fr. der dalle han 15,947,258 fl. 1K. ö Höbe des Betrages 5 Silbergroschen bezw. 18 Kreuzer. annehmen. In Betreff der Besuellung diesel Schreiben] 15¾ kr. Verglichen ist Stand der Passiven oder eigent⸗ 1 f in Diese Gebühr ist vom Auftraggeber vor Absendung des gelten die Bestimmungen im§. 38 Nr. I. und II. des liche Staatsschuld zu Ende 1868 1.265,791 fl. 568% kr. 11 Brieses, möglichst durch Verwendung von Postwerthzeigen, Reglements vom 11. Dezember 1867 zu dem Gesetze über III. Bekanntmachung Großherzoglicher Commission für Die Uebermiltelung des eingezogenen Be⸗ dass Postwesen vom 2. November 1867 jedoch mit der Post⸗Angelegenheiten, das Personengeld auf dem Postcurse u entrichten. ö N le! wagte— den Auftraggeber erfolgt durch Postanweisung; Maßgabe, daß die Briefträger nicht besugt sind, die von zwischen Friedberg und Lauterbach belueffen: 1872/74 „ 4 84 0 ein die Poslanweisungsgebühr wird von dem eingezogenen] Priralpersonen ausgehenden Schreiben mit Behändigungs⸗“ IV. Bekanntmachung, den Holzpreistarif pro 0 scheinen an die Stuben⸗ oder Hausthür des Adressaten zuin den Großherzoglichen Domanialwaldungen betreffend. 1 a 5 in Abzug gebracht. Wird der Betrag nicht ein⸗ 5 f 8 1. + 7 50 so Amt ue bei der Ausgabe entrichteten besestigen. Die gegen Behändigungsschein zu insinuirenden V. Bekanntmachung, die Erhebung einer Umlage in + N. Gebühr, eine weitere Gebühr nicht in Anwendung. Ueber] Schreiben müssen in Briessorm zur Post geliefert werden. der Gemeinde Staffel betressend. 1 4b 1 den Posimandat- Brief wird dem Absender ein Einlic ee] Gelder oder Gegenstände von Werth dürfen solchen Schreiben VI. Erhebung in den Freiherrnstand. N Koͤnig⸗ . Tout“ rungsschein ertheilt. Die Postverwaltung haflet für die“ nicht beigefügt sein; ebensowenig darf Postvorschuß auf liche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: — 2 ———e— 2 2 am 23. Juni den Friedrich von Breidenbach zu Stutt⸗ gart für sich und seine zukünftigen ehelichen Nachkommen deiderlei Geschlechts in den Freiherrnstand des Großherzog⸗ thums zu erheben. VII. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Groß⸗ herzog baben allergnädigst geruht: am 6. September dem Hofgerichtsralh bei dem Hofgericht der Provinz Starken⸗ burg, August Weber, die Erlaudniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Kaiser von Deutschland und König von Preußen verliehenen eisernen Kreuzes 2. Klasse am weißen Bande, am 24. Sep⸗ tember dem außerordentlichen Gesandten und bevollmäch⸗ tigten Minister am Königlich Württembergischen und Großherzoglich Badischen Hofe, Geheimerath Dr. von Breidenbach, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des von Seiner Majestät dem König von Würtlemberg verliehenen Großkreuzes des Friedrichsordens, am 26. Sep. tember dem ersten Assistenzarzt an der mebicinischen Klinik zu Heidelberg, Dr. Bernhard Goldbeck aus Worms, die laubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von einer Königlichen Hoheit dem Großherzog von Baden verliehenen Ritterkreuzes 2. Classe des Verdienstordens vom Zähringer Löwen, und an demselben Tage dem Kammerherrn Theodor von Helmolt die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Kaiser von Deutschland und König von Preußen verliehenen Ehrenritterkreuzes des Johanniter-Ordens zu ertheilen. g. VIII. Namensveränderungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 11. Sep⸗ tember dem Johannes Paul Schneider aus Wöllstein zu gestatten, daß er in Zukunst statt des bisherigen den Fami— liennamen Rühl, und am 29. Sepiember der Franz Freund⸗ lieb Ehefrau, Minna geb. Rasel zu Alsfeld zu gestasten, daß dieselbe in Zukunft statt des bisherigen den Familien⸗ namen Rasch führe. 5 IX. Ertheilung eines Erfindungspatentes. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst ge⸗ ruht: am 5. September dem Schmiedemeistex Johannes Bicking von Hangen-Weisheim, im Kreise Worms, auf dessen Nachsuchen ein Erfindungspatent auf die durch Mo⸗ dell näher erläuterte Wende⸗Vorrichtung für Ruchadlo⸗ Pflüge, unter dem ausdrücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch das verliehene Patent, Niemand in der Anwendung bereils früher schon bekennt gewesener Theile der Erfin- dung gehindert werden soll, während der nächsten fünf Jahre für den Umfang des Großherzogthums zu ertheilen. X. Militärdtenstnachrichten. Darmstadt. Wie aus der jüngsten Nummer der„Nachrichten über die freiwillige Hülfsthätigkeit im Großh. Hessen“ zu ersehen, beträgt der Geldwerth der für die Opfer des Krieges im Jahr 1870/71 im Großherzogthum gespendeten Gaben die Summe von 1,239,992 fl. 7 kr., d. i. auf den Kopf der Bevölkerung nach der Volkszählung von 1867 die Summe von 1 fl. 30½ kr. Mainz. Die polizeiliche Bewachung der Mayer⸗Michel⸗Denninger'schen Lederfabriken hat zur Folge gehabt, daß sich die größere Anzahl der durch Drohungen eingeschüchterten Arbeiter wieder eingefunden. Mißhandlungen solcher Ar- beiter kamen indessen in der Nähe der Fabriken außerhalb der Stadt doch am 19. d. Nachmittags noch vor. Ein ziemlicher Theil der Arbeiter ist nicht mehr zugelassen und durch andere ersetzt worden. Hierdurch sind die Werksätten wieder in vollen Gang gekommen. Berlin, 19. Oct. Reichstagssitzung. Abg. Richter bringt folgende von der Fortschrittspartei unterstützte Interpellation ein: Wieviele Reserve⸗ mannschaften stehen noch bei dem deutschen Heere unter den Fahnen? Wodurch ist die Zurückhaltung von Reservisten zum vierten Dienstjahre bei nicht- mobilen Cavalerieregimentern gerechtfertigt? In welchem Umfange wird beabsichtigt, während der Dauer der Occupation Reservisten bei der Fahne zu behalten, beziehungsweise die daraus erwach⸗ senden Lasten auszugleichen?— Gesetzentwürfe sind eingegangen betreffend das Post- und Post⸗ taxwesen.— Hierauf wird die Präsidentenwahl vorgenommen. Zum ersten Präsidenten wird Simson mit 205 von 212 Stimmen gewählt. Derselbe dankt in kurzer Rede für das bewiesene Vertrauen. Zum ersten Vicepräsidenten wird Fürst Hohenlohe mit 197 von 213 Stimmen, zum zweiten Vice⸗ präsidenten Weber(Würtemberg) mit 165 von 196 Stimmen gewählt. — 20. Oct. Reichstagssitzung. Das Haus spricht den Erbauern des neuen Parlamentsge- bäudes durch Erhebung seinen Dank aus. Auf die Interpellation Schulze. Deligzsch, betreffend die Stellung des Bundesrathes zu dem Reichstags⸗ beschluß vom 25. April bezüglich der Reisekosten unv Diäten, erwidert Staatsminister Delbrück, für Verfassungswesen überwiesen habe und nach erfolgter Berichterstattung der Gesetzentwurf ein⸗ stimmig abgelehnt sei. Es folgt die erste Bera⸗ thung der Uebersicht der Ausgaben und Einnahmen des Norddeutschen Bundes pro 1870, sowie des Gesetzentwurfes, betreffend die Verwendung des Ueberschusses des Etats pro 1870. Auf Antrag Richter's wird die Vorlage der Budget⸗Commission überwiesen. Das Haus tritt sodann in die Be⸗ rathung über den Gesetzentwurf, betreffend die Controle des Reichshaushalts⸗Etats pro 1871 ein und beschließt zweite Lesung in pleno. — Hiesigen Blättern zufolge beschäftigt man sich in militärischen Kreisen gegenwärtig lebhaft mit der Prüfung von Vorschlägen, die eine Auf⸗ besserung der Lage der Unteroffiziere in der Armee und damit eine Zunahme der Zahl der Capitu⸗ lanten bezwecken, an welchen in vielen Truppen⸗ the len ein so auffälliger Mangel eingetreten ist, daß sich in Bezug auf die Bildung eines geeig⸗ neten Unteroffiziercorps von Jahr zu Jahr größere Schwierigkeiten ergeben. Ueber die Modalstäten der angestrebten Aufbesserung ist noch nichts Desi⸗ nitives festgestellt worden. — Der Verkauf der neuen, am 1. Januar 1872 in Gültigkeit tretenden Postfreimarken wird bei den Postanstalten in Elsaß-Lothringen und im Großherzogthum Baden in den letzten Tagen des Monats Dezember d. J, bei allen übrigen deutschen Reichspostanstalten schon Mitte Dezember d. J. beginnen. Die am 1. Januar 1872 in den Händen des Publikums verbleibenden Freimarken, Franco-Couperts und gestempelten Streifbänder der bisherigen Art können bis einschließlich 15. Febr. 1872 bei den Postannahmestellen gegen neue Post— werthzeichen gleichen Werths umgetauscht werden. — Nach Ausweis des Reichshaushalts-Etats für 1871 wird dase deutsche Reich im Ausland vertreten durch 4 Botschafter(in London, Paris, Petersburg und Wien, von denen die drei ersten ein Gehalt von 36,000 Thalern, der letzte 29,000 Thaler bezieht), 6 Minister⸗Residenten (in Buenos-Ayres, Chile, Mexiko, Peru, Rio de Janeiro und Venezuela mit einem Gehalt von je 12,000 Thlrn.) und 13 Gesandten(in Athen, Brüssel, Konstantinopel, Kopenhagen, Florenz, Haag, Lissabon, Madrid, Peking, Rom, Schweiz, Stockholm und Washington mit Gehältern von 9000 bis 25,000 Thalern). Es bestehen ferner 8 Generalconsulate(in Alexandrien, Belgrad, Bukarest, Japan, London, Newyork, Pest und Warschau mit Gehältern von 7000 bis 13,500 Thalern), 13 Consulate(in Beirut, Bos nien, Canton, Constantinopel, Galatz, Jerusalem, Paris, Petersburg, Shanghai, Siam, Smyrna, Tientsin und Trapezunt mit Gehältern zwischen 3500 bis 10,000 Thalern) und 3 Viceconsulate(in Cairo, Jassy und Dardanellen) mit einer Besoldung von 2000 bis 2500 Thalern. — Die bisher bei der Occupationsarmee in Frankreich gestandene 11. Division(6. Armee⸗ corps) ist am 19. d. Mts. von Neufchateau aus nach der Heimath abgerückt und wird am 28. oder 29. d. in Breslau eintreffen. — In dem Etat der Reichstelegraphen-Ver⸗ waltung sind u. A. 80 Stellen für Telegraphen⸗ Gchülfinnen im Großherzogthum Baden mit einer durchschnittlichen Besoldung von 300 Thalern in Ansatz gekommen. — Dem Eisenbahnbetriebs⸗ Director Bensen zu Saarbrücken ist nachträglich das eiserne Kreuz 2. Classe verliehen, nachdem erst jetzt an maß⸗ gebender Stelle zur Sprache gekommen, daß Bensen am 6. August v. J., während die Schlacht bei Spicheren durch die große Uebermacht der Fran⸗ zosen schwankte, sofort Mittel und Wege fand, den General v. Albensleben(Commandeur des später noch 3 Bataillone 20er von St. Wendel — Die„Nordd. Allg. Zeitung“ bringt einen daß der Bundesrath die Vorlage dem Ausschusse Forderungen an die Reichsregierung, in Elsaß⸗ Lothringen energisch vorzugehen, werden die Reichs. regierung in keiner Weise beirren. Es fehlt ihr weder an Einsicht, noch an Festigkeit, aber weil sie sich stark fühlt und nicht planlos die Dinge auffaßt, sondern ein durchdachtes System verfolgt, ist sie im Stande, die Herrschaft über die wieder⸗ gewonnenen Lande im Geiste des Wohlwoll, as zu handhaben, der gewaltiger als die brutale Gewalt Elsaß Lothringen bestimmen wird, von ganzem Herzen wieder deutsch zu sein. N München. Laut eines dem Ministerium des Innern zugegangenen Telegramms ist die Nachricht der Zeitungen von einer am 15. d. M. in Metz stattgehabten großen Schlägerei zwischen preußischen und baperischen Soldaten auf einen ganz unbe⸗ deutenden Rauf⸗Exceß weniger Soldaten zurück zuführen.(Vergl. Metz.) Kassel. Das„Fr. J.“ schreibt: Nach neuerer Disposition fällt vom 1. November an der Frankfurt⸗Leipziger Courierzug weg. Auf der mitteldeutschen Route bleiben die Schnellzüge und Personenzüge unverändert. Karlsruhe. Die badischen Altkatholiken treffen gegenwärtig Einleitung zur Bildung eines Landesvereins nach dem Vorgange in Bayern. Limburg. Der Bischof Dr. P. J. Blum hat am 17. d. eine Erklärung gegen die Reso⸗ lution des Darmstädter Protestantentages betreffs der Jesuiten erlassen, in welcher er dieselbe als mit der gesetzlich garantirten Religionsfreiheit un⸗ vereinbar und die Jesuiten selbst als tadellose, sittenreine, gründlich philosophisch und theologisch gebildete Männer hinstellt, denen von der Be⸗ völkerung aller Orten mit Liebe und Anhänglichkeit entgegengekommen werde. In Metz soll es am Abend des 15. d. zu einer großartigen Schlägerei gekommen sein zwischen baye⸗ rischen und preußischen Soldaten. Als Veran- lassung dieser beklagenswerthen Vorkommnisse wäre der Tod eines mit dem eisernen Kreuze decorirten Soldaten des kön. bayr. 8. Inf.⸗Regts zu be⸗ trachten, welcher Abends vorher auf seinem Wege zur Kaserne ohne bekannte Ursache von preußischen Soldaten überfallen und zu Boden geschlagen worden. Der in Folge dieser Mißhandlung ein⸗ getretene Tod des bayerischen Soldaten rief unter seinen Kameraden so große Erbitterung hervor, daß es am Abend zur Schlägerei kam. Ein Offi⸗ zier und ein Corporal vom 8. Regiment, deß⸗ gleichen ein preußischer Offizier erhielten nicht unbedeutende Verletzungen. Mehrere Arretirungen durch preußische Patrouillen wurden vorgenommen, doch die Mehrzahl entzog sich derselben durch Flucht. Auch viele Franzosen, die sich, nebenbei gesagt, in die Faust lachten, erhielten Hiebe. (Nach anderen Nachrichten sollen die Vorselle von geringerer Bedeutung gewesen sein und sich auf Excesse Einzelner beschränken. Siehe München.) — Hier ist die erste Nummer einer neuen Zeitung„Metzer Zeitung“ erschienen, die als deutschts Organ für Metz⸗Lothringen zunächst die speciell deutschen Interessen vertreten, dann aber auch den besonderen elsaß⸗lolhringischen Angelegen⸗ heiten ihre besondere Aufmerksamkeit widmen will. Ausland. Oesterreich. Wien, Die Blatter ver⸗ öffentlichen zwei Schreiben des Cardinals Rauscher an den Cultus minister. Im ersten verlangt der Cardinal, daß dem Mißbrauche der Salvator⸗ capelle, welcher durch Ueberlassung derselben an die Altkatholiken beabsichtigt sei, duich geeigneie Verfügungen der Regierung zuvorgekommen werde. Aus dem zweiten erhellt, daß der Cultus minister den Gegenstand als eine innerhalb der Kirche schwebende Angelegenheit bezeichnet hat, welche dritten Armeecorps) mit Stab, ferner 3 Batail- sich nach der bestehenden Gesetzgebung der Ein- lone 12er und 2 Batterien von Neunkirchen, mischung der Staatsverwaltung entziehe. —. Von verschiedenen Seiten wird behauptet, nach Saarbrücken in neun Extrazügen zu beför⸗ daß Graf Beust sein Verbleiben im Amte von dern, welche Truppen größtentheils noch in dender Herstellung der vollen Verfassungsmäßigkeit Kampf eingriffen und den Sieg entscheiden halfen. abhängig machen wolle. Frantreich. Paris. Die nunmehr in Artikel über die Haltung der Regierung gegenüber ihrem vollen Wortlaut bekannt gewordenen Con- Elsaß⸗Lothringen, worin sie sagt: Die vielseitigen ventionen machten ebenso wie die Thronrede des N Ala N Nic. deutschen Kaisers hier den best fil, en Eindruck. 1 8 e beer beten, öder dee b. ee ve 1 deil daß die Conventione 0 ervor, Trauben Jer zu beirachten sei ern als voll⸗] von solchen. Di uu di Stell N n und die Thronrede di Trauben in der 8 sein, als gerabe die] en. Dieselben werden an den komm a d Wr ung Thiers befestigen würden. NI Peukempren find, ee e se schön 11 Ade e Kreise ihrer ae ade digt. täglich sind mehrere Spalten des wee N sieht. eßlich noch ein günstiges Re⸗ Geschicr 5—ç ihre vorsahrigen Nei Di en“ mit Ordensverleihungen z nchen. Am 19. d. suh f Bilder deutend mi uf eins oder das andere d ; efüllt. nach Augsburg k fuhr der von München] dabei mit Stolz ausrusen:„S e der ** ieser Tage aber wird dasselbe Bl n gesuut.], goburg kommende Posizug außerhalb abeigewesen, und so ist' sen:„Seht, da bin ich „ e Ordens Strei e Blatt ein Dutzend daga Bahnhofs auf einen gegen d aid die, Auge ift uns bamals gegangen!“ 1 did bri reichungen, Gambetta'scher Decori Rangirzug. In Folge d dan den Auen een 1 ringen. Die E K 1 4 1 5 orirter stoßes 3 221487 9 es statlgefundenen. iu. l x. Kaiserin Eugenie wird n erlitten einige Passagiere C Zusammen⸗ 8 erst Anfangs November verlassen. In n ee e unbeschädig! bb. Wan ua 3 Ei II a0 man ungehalten, weil die Gesandten von— ist 11 e und konnte der 1 ingesandt. 18 und Oesterreich derselben einen N and Untersuchun igem Aufenthalt nach Ulm weiter ge 22 Nauheim, 18. Oct. In hi 2 ö N in N. Versai. Besuch abstatteten. g ist im Gange. gehen. trotzdem daß die Kur 2 hiesiger Slabt herrscht * 05 5 g ailles. Die„Agence Havas“ meldet: dei In Dresden wurde am Jahresta 8 eine lebhafte Bewe r so ziemlich zu Ende gegangen il. bee e e e f ub ausch der Ratificationen wir 1 Ga ete Standbild Theodor Kö gs, hört und damit ein„in welchem die Spielbank auf⸗ deten 3 f b Samslag erfolgen.“ Pͤͤcnels Modell in Ni 1 eners, das nach in andere Hä i großer und wichtiger Theil der Verwalt unt Nachdem die Rauffcallons⸗ gen.“ sossen worden it, enberg bei Lenz und Herold ge. anbere Gönde übregert. Gs i ober gerad. 3 ,. e Ceed eee fn. Chee. 5 V e Nee e a 1 e 05 etauscht worden si g.“:„Vier Wochen vor d J ie„Schles.] wer den 5 ung werden und insbes 5 Nedenb een n sind, soll, der„Agence man n r dem Martinstage“, an d enistehenden Kostenausfall deck esondere g 1 8555 zufolge, die Räumu ee ach dem alten Sprüchworte den ge“, an dem unterm Heutigen ei all decken soll? Es hat deshalb 05 uf n ere bis 4. Nov. e e f ehe ist seit heute Morgen 3 1 t 30 1b be a ö dordhugt I arseille. Nachrichten a 700. act Bürgerschaft Samstag den 28 eine Versamm⸗ 1 us 6 Uhr 5 g den 28. d. M. Ab. . 12 r nach der e e 2 77 1 an den siegreichen Befreiung dae 22 S e t. 1 1 der Hkatholiler euen Erfolg der Truppen üb ö 0 er Deutschen gegen die F a„Schritte in dieser tief eingrei ell, dem die weiteren 1 der Insur ppen über Abtheilungen Jabren 1870 und 1871. Mi Franzosen in den] werden. Auch i eingreifenden Angelegenpeit an f durg kintz. rgenten bei Constanti 5 ichti 1871. Mit besonderer Berück⸗ wi 1. Auch in der Ständ wertraut She. ihre Unterwerfung 1 e ne eber esche 81 4 485 de e 8 ee p. J. Bler Belgien. Brüssel. Paris Bri Familienbuch von b. Wülbeln Benbe Volks- und. 9 n dit Res„Indépendance belge“ exwä iser Briefe der von C. Sell und Anderen.“„ e e Landwirthschaftli 5 10* Projectes, nach. ähnen gerüchlsweise eines Der letzte Krieg hat bereits 0 Mitgetheilt von der hö. iche s. N Bismand und 477 e e agen dec ie Ce eee dieselbe als f Thiers bevorsteben soll erselben von Ort zu Ort. Auf elnen Erzeugniss. Setzka— N „ e ae ladtlost e Regierung hat von den S 1„ Der Kricg von 1870/71 sst bie das fiali in Worms über ei astlichen Lebran⸗ 06 7 a trous berg'⸗ nationale Thal die!! ist die großartigste sei ber einen Katioffelbauversuch f b Glerlegig schen Eisenbahnen Besitz gene f 88. sammiben vollbracht. das deulsche Volt in seine nen Nesultalen interessant und wi 1 und Cassen genommen. Die Bureaux heit vollbracht. Der urdeutsche Si r Ges der Deffeutlichkei mi ut und michug genug ist um en der Be⸗ wurden durch den Staats- fremde Bevormundung e Sinn, ber sich gegen] vorigen Fräbj mitgeiheilt zu werden. Er schreibt i Nierr. f g erhoben, die Lieb gegen] vorigen Frübiahre ließ! 1 r schreibt im rbänglichlen, versiegelt. Die bisherige Eisenb rocurator samen großen Vaterland, die Aller e zum gemein: saat bestim ich, wie immer meine zur Aus wird vorläufg die Geschä inbabnverwaltunge selblose, opfermütbige ie Aller Herzen etfüllte, die auel mien rothen rauhschaligen Neunw Aus⸗ e 2 opfe 0 6 a N auslesen und Tal ochentartoffeln ** Staates in bisheri 80 1 dee bat die übers e e ee e ee eee alete. de d. zu tin ger Weise fortführen.— auf den Sieg des Rechts N Ver⸗ betreffende Geundfüch 3 3 nicht ganz für das dische dan · 8 escelte: dlese in groß i„ das jede deuische Brust die'ffück ausreichte, o war i i — a due aue e e geben. Volk.. Güter dürsen F 0 5 3 er Oberhessischen Eisenb 0„gehört, daß die Eri* i so sei, dazusso mußt E en bereits stark gekeimt nntist dit Personenverkehr auf den S isenbahnen betrug der des letzten Kri unerung an die denkwürdigen T ußten sie vorber enikeimt werden. waren, Gießen⸗Gelnt den Snecken Gießen ⸗Fuld tzten Krieges, der nationale Begeister gen Tage auffallend, daß trotz d verden. Es war mit n kerne 8 elnhausen im September 187 Fulda und Kraft und nationale T f geisterung, nationale des B aß wos der ganz gleichorligen Def i * ensprechend 181 14 fl.; der Gi 1 34678 Personen, unte e Tugend in so ruhmreichem Lichte zei es Bodens bie nicht abgewelkt 1 5 esceffenden 1 zu be⸗ trans 5; der Güterverkehr, inel 1275 er uns lebendig bleibe Wo i ichte zeigt, Kartoffeln erst* gewesenen und entkeimten ö port 157636 Ceninet„incl. Material- Lektüre, die diesem? K. o irgend man für die etst um circa 6 bis 7 Tage spa en Wege zer. Die Nebenerträguf„entiprechen 11128 fl. 56 Kreu⸗ ö tre, die diesem Zweck dienen will, gleichgülti g Boden kamen, als die andern; ge späler aus dem 1 7* 8 Nebe gnisse sind mit 503 u⸗ da rühme man sich n gleich zültig sich zeigte, überraf ern; was mich aber noch prtußischt führt. Die Einnahme im S fl. 31 kr. aufge⸗ Im He nicht ferner nalionalet Gesinnun erraschte, war das, daß die von och mehr 1 11 k., die vom September beträgt 29747 fl.„Ged esserland wird man vorzugsweise g.(befteiten Kartoffeln außerordentlich vi ihren alten Keimen geschlagen 49 8.0 om Januar bis incl. Septemb.„Gedenkouch“ greifen. Es 0 zu vorliegendem wuchsen. D rordentlich vielkeimig oder buschi 10„ vorbebältlich definiti er 243,536 fl. mit besonderer Berücksichti behandelt den gewaltigen Krieg i sen. Durch Herausnehmen eines S uschig lung tin · In Frankfurt c wer Feststellung. sonderer Berücksichtigung der hessisch liigen Kriegssich mich, daß an jeder Stelle s Stockes Überzeugte .. liren eine M sempfiehtt sich durch li schen Division, und br ö telle, wo ein alter Keim a: 1 nit untet scher Guldenstücke aus— 3 enge falscher Bayeri⸗[Drama' lichtvolle Auffassung de ochen war, 3 bis 4 Keime sich j m ausge⸗ K g ahre 1840 rama's und eine würd g des blutigen dessen denn aus ei sich gebildet batten, in Fol 10g Mrtet, Bensheim. Die duich verscht 7 wie durch zahlrei dige, warm ⸗patclotische Sprache. Sie us einer solchen Setzkartoffel N e b de Nachricht, d ö rschiedene Zeitungen lau⸗ Erei reiche bildliche Darstellungen der wichti„Stengel entstanden waren. Wät oft 12 bis 18 En Off ⸗— 5„daß die Trauben an der B reignisse und der leitend gen der wichtigsten] vor 3 Wochen st n. Während ich nun bei d f zurück, so dickhäutig, so sauer er Bergstraße so von erläut g en Persöulichkeiten, und Beigab ochen staligehabten Erndie dies E dtz. seien, ernden Karten. N i eigabe] den abgewe Ste 29 e dieser Kartoffel — 4 ien, daß sie als wertbvolles Geschenk für 1 sich als Ea Alben dale, en 0 l den lösachen 0 geke rieg i. v ‚˖ untinuszer Bekanntmasch u zer oder ten und gekeumten Nuruffeln uur 5 ande& 5 nen 2451 Bei der heute staltgebabten V loo 7 en 779 4 Partial⸗ Obligationen der Gemeinde Ain g i u der Dl chu 5 U 2 N g ahn tun— 1871 Tee die au me 4 2 wurden 1 1— krein 0 ftbenbti 8 Bert ba Nane bekannt gemacht 1——(Ei lit klg ieb“ 1 en nt f 9 7 4 5 — 7 970 Einjendung von eee eee 2618 Capitalien von fl. Genossensch aft.) 8 ut sch f diger e 895 der Zinsenlauf 8 bis auf Weneres, wieder mit 4% 105 halbjäbrige Kündigung verzinsen wir 120 die Obligation Nr. 76 n bemerkt, daß Friedberg den 23 Geer 767i 8 n 16 1 Pune e agb 23. Septen f. Af pep iEab f Der Vorstand: 4, de alt e Vergebung von D Fr. Hecht. Ermus büßt dit 3 3 Armsheim. 2620 Ote zur Umdeckung der nee 1 a 14 aber Lie 1. zuf dem Kirchendach zu Ockfadt vordweßslichen Dachfläche N leferung für d arbeiten, soll erforderlichen Dachdec dagegen“ as Landeszuchthaus ten, sollen auf dem Sudm! ecken Lage 2582 Mulwoch den 25. Oktober d. J aus.] Benigfinebmenden in 4A 5 e cee an die Colonial-, Materi tn vil.%% 8 0 Lieferung von Vormittage renn ves Unten e be ial-, Material⸗& Farbwaaren⸗Handlung * tüc Weißlraut ureau des Unterzeneten el in auf dem in Friedb 2 400 Würsing. mit der Ausschrift„S einzusehen. Die Eingab 1487 Friedberg 7 1 1 a ub gaben 3) 70 Centner 9 Selle des Aa cendache Wu einer Lager in allen. Güter vr 3 circa 55 Centner Ochsenfleisch. 26. d. Mts., Morgens 10 Uhr, dabier 1 bis zum abaken und Eigarren. 1% Rausch 63„ 10„Schweinefleisch, Friedberg den 23. Oklober 1871 nzureichen. Ein 8 lang det 7) 5 1„ Aalbfleisch. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg 5 ehlerfreies Pferd Salva 8 2 Ceniner e eee 47 1 5 50% 12 Nar 1 Fuchs, dal zu verkaufen l . unter den bei der V Güt 5 Naube lm. serlelben a ersleigerung bekannt ge 5 er Ve 42 4 gi den Tage öffentisch verstelgert. gemacht werden- 2609 Mluwoch den 25. 55 den Heinrich Euser II. Witiwe. 0 Seed ge en Lance 1671. 10 Uhr, Jollen in deesgem Ralb haut di Nin ee 123 nt* oßberzogliche Landeszuchthaus- Dlrektlon Grundstücke, welche Martinita e 2 kaurere e ell Aten Seri b a.. lauf weltere sechs Jahre öff g 1871 leibfällig werden, en 7% Nich. ö werden. enslih meistbietend derbacte! 286 ad 1 ge Taglöhner werd 10 volt Mobiliar⸗Versteigerun Frtedberg den 19. October 1871 l gesucht. en nach Nieder⸗ 1. 0 Großberzoglie. iedderg. 1* 2 2024 Donnerstag den 26 d. M. VBormitigge 9. 8 i 5 2 n Friedberg. N eee 7 2211 in der Bebausung des verstorbenen e An M enkrampf. nau. Dien a A behupüt, 3 1 Modillen, als: 4 agenkrampf, Verdau 1 2 nig, *. nschrank, 1 Schub 1 2— 15 01 ubladenschrank, So f. f 0 eien e* ae ungsschwä⸗ 10 etc. etc. Leidenden:n A pf 5 1*. 2 f sonstiges Pausgeräth allerlei Holzwerk und wickende br i beinah 90. J 6 e 5 „ med. ö ahren segengreich g e e uind 10 es gegen Barzahlung verstelgert werden Schrlst darüber n deslmittel empfohlen. 2028 deste Qualität, bei 5 70 Ces. Och 1871. 5—41— 1 nur direkt zu bezlehen 8 1 Nee Wuüb. Bernbeck war ces in Harpftedt b. n Apotbeker 85 5 1 3, poftarator.[ setnen Wohusitz e e 10 derselbe Ein Garten 3 auf dem Daagt gelegen, ö pachten. Näheres ebe rb.. ume Hülferuf für Chicago! 77 505 4 e Ein Theil der Stadt Chicago in Amerika ist in den Tagen des 8. bis 10. d. M. 100,000 Menschen, darunter sehr viele Deutsche, haben Hab und Gut verloren und lagern obdachlos in Zelten unter freiem Himmel.— Schon sind in vielen Städten des deutschen Reiches Comite's zusammengetreten, Unterstützung der Unglücklichen zur Aufgade gestellt haben. ind uss „Mile 404 ein Raub der Slam 18 welche sich die Sammbung von e Reichen auch wir aus Hessen die lindernde Bruderhand über das Meer hinüber nach dem Lende aus welchem im lebten doe f große Summen für unsere verwundeten und erkrankten Soldaten und für deren Familien geflossen sind. f 9 Arat Die Unterzeichnete erklärt sich bereit, Gaben in Empfang zu nehmen und dieselben ihrer Bestimmung gemäß an eine geeignete Stelle zu befördern. Die Erpedition des Oberhessischen 5 u Local-FVerande fung. Vom 15. October an befindet sich mein Geschäftslocal nicht mehr Vilbeler Straße 23, sondern Fahrgasse 83. 2555 MW. Fuhrländer Ngelsolher f * 1 in Frankfurt a. M. Wir erlauben uns darauf aufmerksam zu machen, daß unsere Leihbibliothek unter anderen mit folgenden neuen Werken ergänzt wurde: Armand, Der Krösus von Phila⸗ Sorgenlose Stunden in heiteren delphia. 4 Bde. 1 Geschichten. 2 Bde. Braddon, M. E., Entlarvt. Roman Höfer, Edmund, Land und See. aus dem Englischen. 4 Bde. Novellen. 2 Bde. 1 König, E. A., Durch Kampf zum We F., Die Königin im Traum. Frieden. 4 Bde. Carion, Fr., König August und sein* 3 A., Die Enterbien. . C.. teten 3 Bde. Der Nonnengrund. 2 Bde. Kaiser Joseph und Mühlbach, L. Gerstäcker, Fr., In Mexiko. 4 Bde. sein Landesknecht. 1. und 2. Ab⸗ Der Flatbootmann. 15 dime theilung. 8 Bde. Der Wahnsinnige. Polko, E., Frische Blätter. Habicht, L., Zwei Höfe. 2 Bde. Raimund, G., Durch zwei Men⸗“ dem Ebräergang. Roman. 2 Bde. Hackländer, F. W., Der letzte Bom⸗ schenalter. Waldmüller, R., Das Vermächt⸗ bardter. 4 Bde. Ran, H., Deutschlands Kassandra. niß der Millionärin. 3 Bbe. S Französische und englische Werke. Lesegebühren pr. Tag 2 kr., pr. Monat 30 kr., zwei Bände 45 kr. fönnen zu jeder Zeit erfolgen. Friedberg. Reid, Capitäne Mayne, Blanche. Roman aus zwei Welten. Aus dem Englischen. 4 Bde. Schücking, L., Deutsche Kämpfe. 2 Bde. Gustav v. See, Rhone. Novellen. Spielhagen, Fr., Deutsche Pionniere. Steffens, A., Standes⸗Vorurtheile. Roman. 4 Bde. Tie m me Ji D. H. trauen. Volkshausen, Ad., Das Kind aus Von Rhein und Ein Gottver⸗ Bindernagel& Schimpff. Geeichte Bundesgewichte und Blechmaße empfiehlt zu Fabrikpreisen die Eisenhandlung von Bad⸗Naubeim. 2623 g Conrad Knieriem. Gestempelte Prämien⸗Loose der Stadt Genua von 1869 zu 150 Italienischen Lire(Franken). 2605 Diese soliden Prämienscheine sind durch alle Bank⸗ und Wechselhäuser Es erfolgen jährlich zwei Ziehungen. Die nächste, am 1. November d. J. stattfindende enthält Treffer von 100,000, 40,000, 10,000 u. s. w., mit 185 Cire als kleinsten Treffer. Die Gewinne werden ohne Steuerabzug ausbezahlt. Westdeutsche Versicherungs⸗Actien⸗Bank in Essen. Garantiefonds(Grundkapital und Neserben) 2,123, 208 Thlr. 2593 Von der obigen Gesellschaft ist uns eine Agentur für Friedberg und Umgegend über⸗— tragen. Indem wir uns zum Abschluß von Versicherungen gegen Brandschaden Blitzschlag zu beziehen. Einladung. 2616 Zu der diesjährigen Generalversammlung des Mitteldeutschen Obst- und Gartenbauvereins 6 wird bierdurch auf 1 Montag den 30. Oktober, Vormittags 12 Uhr, nach Butzbach in den Saal des Herrn Gaflwirth Joutz eingeladen. Mittheilung der Tagesordnung bleibt vorbehalten. Der Vorstand. Marinirte Häringe, Sardellen, Nuss. Sardinen Wilh. Bernbeck. Sch weinefleisch 2625 per Pfund 21 kr. bei Wilhelm Heß, usagasse. 2621 ˖ E Ein Zimmer eee Wale 8e Clavier, ein Hoctaviges, ift billig zu haben bei Lebrer Weber in Köppern. Ein braver Junge, ends r et und darinnen sehr bewandt ist, 155 Stelle zum alsbal⸗ digen Eintritt. Näheres bei der Exp. d. Bl. 2617 Kegenschirme 45 in Seide, 8 und Baumwolle, zu sehr billigen Preisen bei K. Friedrich, neben der Post. Zwerghühner, 2626 sowie 2 Paar Silber⸗Bandam, find zu ver⸗ kaufen. Näheres durch Wilh. Bernbeck. 2627 bei 2602 Ar 44 und Explosionsschaden zu festen und billigen Prämien empfehlen, erklären wir uns zur Ertheilung jeder gewünschten Auskunft gerne bereit.— Den Leder- und Tabaksindustriellen außer sehr liberalen Versicherungs⸗Bedingungen in besonderem Vertrage Gewinn⸗Antheil pro 1870 11%% der Prämie für ersteren Verband. G. W. Freundlieb in Friedberg. Lehrer Nasp in Echzell. Konrad Heß, gegenüber dem Rathhause, 2596 empfiehlt einem geehrten Publikum sein großes Lager in Winterartikeln, bestehend in Wollewaaren, Kapuzen, Seelenwärmern, Unterhosen, Unterjacken, Wämsen, Strümpfen, Evangelische Gemeinde. Getraute: Den 15. Okt. Wilhelm Konrad Werner, Real⸗ lehrer in Alsfeld, Sohn des verst. Lehrers Christlan Werner zu Höchst an der Nidder und Katharina Louise Emilie Ibrig, Tochter des Bürgers und Fabrikanten Jakob Ibrtg zu Zell im Odenwald. Getaufte: Den 15. Okt. Elne uneheliche Tochter, Anna Katharina, geb. den 20. Sept. Den 15. Okl. Dem hiefigen Schneider Adam 7 ein Sohn, Gustav, geb. den 30. Sept. Socken, Strickwolle, Salbandschuhen u. s. w. Wegen großer Vorräthe gebe ich genannte Artikel ohne Aufschlag. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. * welcher eine schöüne unsert dem! über und Verei erwül vereh. Beri deo Hei Einberu IV. K 20. Fel mäß, fernere il es d und, Dann dle ney des Ko dem r die ga stehend des J werben Kredit reihen Elsaß⸗ der B mäß 6 — * schon daß d men ö dann werde droht gräun elite