— — — 2 artn- Handlung 9 unt Cigarret. Bugeln — 1 gtrelgit 2 1 ber Borftadl. clabetrage Aherrt bei ber une Hef Hasseldeck. wigtt Kltt —6— „ tn lat, bat f. 3 Samstag den 24. Juni. M 73. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— Abonnements⸗Ein ladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Abonnement au Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 47 kr., mit Bringerlohn. W der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. brechung eintritt. Bestellungen beliebe man baldigsst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir den Anzeiger auch für das zweite Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Expedition. Deutsches Reich. Darmstadt Das Großberzogliche Regie- rungsblatt Nr. 20 enthält: I. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern, die Ergebnisse der Verwaltung des Fonds für öffentliche und gemeinnützige Zwecke betreffend. Die Einnahmen be⸗ — 80 4 1677— 4 3 fl. 24½ ke., die Aus gaben 26, 2 t. as Capitalvermögen belä 157,702 f. p ögen beläuft sich auf II. Uebersicht der für das Jahr 1871 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der istaelitischen Religionsgemeinden des Kreises Büdingen. III. Uebersicht ker für das Jahr 1871 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbebürfnisse in den Gemeinden des Kreises Lindenfels. IV. Bekanntmachung Gr. Kreisamts Büdingen, die Erhebung einer nachträglichen Umlage in der israelitischen Religionsgemeinde zu Bindsachsen für 1871 betreffend. V. Abwesenßeitserklärungen. Durch Urtheil Gr. Be⸗ zirksgerichts Mainz vom 17. Mai 1871 ist Johann Georg Tohl, Müller und Mehlhändter aus Mainz, definitiv für nowesend erklärt worden; durch Urtheil Gr. Bezirksgerichtes Mainz 1. Section vom 31. Mai 1871 ist zur Constatitung zer Abwesenheit des Adam Solms, früher Leineweber ind Ackersmann in Nackenheim wohnhaft gewesen, dermalen ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, die im Art. 116 des B.eG.⸗B. vorgeschriebene Zeugenvernehmung ver— ordnet worden; durch Urtheil Gr. Bezirksgerichts Mainz zom 10. Juni 1871 ist Philipp Freitag aus Wörrstad! efinitiv für abwesend erklärt worden. VI. Dienstnachrichen. Seine Königliche Hoheit der Sroßberzog haben allergnädigst geruth: am 1. Juni den don sämmtlichen Rledesel Freiherrn zu Eisenbach auf die erste evangelische Pfarrstelle zu Schotten, im Dekanate Schotlen, präsentirten evangelischen Pfarrer zu Frischborn, m Dekanate Lauterbach, Bernhard Kullmann, für diese Stelle zu bestätigen. Darmstadt. Durch Allerhöchstes Deeret dom 28. v. M. wurde der Staatsanwaltssubstitut dei dem Bezirksstrafgerichte Michelstadt Ludwig Purgold zum Staatsanwaltssubstituten bei dem Bezirksstrafgerichte Gießen ernannt. Mittelst Aller- höchster Entschließung vom 9. l. M. haben S. K. H. der Großherzog zu ernennen geruht: den Gerichts accessisten Dr. Karl Zimmermann aus Darmstadt zum Ministerialsecretär dritter Classe bei dem Mi⸗ nisterium der Justiz, den Gerichtsaccessisten Eduard Scriba aus Nieder-Beerbach zum Hofgerichts— ecretär bei dem Hofgerichte der Provinz Starken— kurg, den Gerichtsaccessisten August Haller aus Bilbel zum Staatsanwaltssubstituten bei dem Bezirksstrafgerichte Michelstadt; sodann: den Land— berichts-Assessor Karl Bonhard zu Lorsch zum Landgerichts⸗Assessor in Michelstadt, den Gerichts- ectessisten Dr. Gideon Frhrn. Dael von Köth— Wanscheid aus Sörgenloch zum Landgerichts- Assessor in Lorsch, den Bezirksstrafgerichtssecretär Wilhelm Stammler zu Gießen zum Landgerichts- Assessor in Lauterbach, den Gerichts Accessisten Dr. Friedrich Möbius aus Bönstadt zum Bezirks- srafgerichtssecretär in Gießen, den Landgerichts— Assessor Karl Langermann zu Vilbel zum Land- herichts-Assessor in Friedberg, den Gerichtsaccessisten Dr. Albrecht Weiß aus Gießen zum Landgerichts- Ussessor in Grünberg, den Landgerichts Assessor in Pension Georg Muhl zu Gießen zum Landgerichts Assessor in Vilbel, den Landgerichts⸗Assessor Theodor Schulz zu Gernsheim zum Landgerichts⸗Assessor in Darmstadt, den Gerichts-Accessisten Dr. Karl Arnold aus Darmstadt zum Landgerichts-Assessor in Gernsheim, den Landgerichts-Assessor Karl Rühl zu Offenbach zum Landgerichts Assessor in Groß Umstadt, den Gerichtsaccessisten Adolph Baur aus Darmstadt zum Landgerichts-Affessor in Offen- bach und den Gerichtsaccessisten Ernst Löwer aus Darmstadt zum Bezirksstrafgerichts Seeretär in Michelstadt. Darmstadt, 22. Juni. Von Seiten des kommandirenden Generals des IX. Armeecorps Generals der Infanterie von Manstein Exc. ist folgender Corps-Befehl d. d. Mainz den 15. Juni an die Großherzogliche(25.) Division gerichtet worden: Soldaten der Großherzoglich Hessischen(25.) Di⸗ vision! Ihr scheidet mit dem heutigen Tage aus dem Verbande des 9. Armee-⸗Corps und kehrt an Ruhm und Ehren reich in Eure Heimath zurück. Das Vertrauen, welches ich in Euch setzte, als Ihr vor 11 Monaten unter meine Befehle gestellt und mit der 18. Division vereint den feindlichen Boden betratet, habt Ihr grrechtfertigt; ich danke Euch dafür. Die Reihe Eurer Ehrentage brauche ich nicht aufzuführen.— Ihr werdet sie im Ge— daächtniß bewahren und dürfet dies mit dem Be— wußtsein, daß Jeder von Euch seine Schuldigkeit gethan und seinen Antheil hat an den Erfolgen dieses denkwürdigen Feldzuges. Lasset aber auch die Erinnerung an die Waffenbrüderschaft mit dem 9. Corps nicht schwinden. Indem ich nunmehr den Herren Offizieren, Beamten wie den Mann- schaften meinen herzlichen Abschieds⸗Gruß entbiete, hege ich die lebhaftesten Wünsche für das dauernde Wohlergehen Aller! Meine Sympathien für die Großherzoglich Hessische Division werden stets lebendig bleiben. So lebt denn wohl, Gott mit Euch! gez. von Manstein. Sodann ist aus dem Stabsquartier Seeheim, 20. Juni 1871 folgender Divisions⸗Befehl an die Division ergangen: Soldaten der mobilen Armee! Nach einem ruhmvollen Feldzug der deutschen Armeen, an welchem die Großberzogliche Division den thätigsten Antheil genommen hat, wird uns am morgenden Tag die Gnade zu Theil, vor Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog, der bereits am 3. März d. J. Euch Seine Allerhöchste Zufriedenheit in gnädigster Weise ausgesprochen hat, zu erscheinen. Es gereicht mir zur besonderen Genugthuung, unserem Landes- und Kriegsherrn Seine Division nach einem in der Geschichte ewig denkwürdigen Feldzug als Augenzeuge Eurer Thaten vorführen zu können. In den nächsten Tagen werdet Ihr theilweise in friedlichen Geschäften an den heimathlichen Heerd zurückkehren; ich ergreife daher heute die Gelegenheit, sämmtlichen Offizieren und Mannschaften der mobilen Division meinen Dank für die Opferfreudigkeit zu sagen, welche zum Gelingen unserer Erfolge wesentlich beitrug, sowie für das Vertrauen, das mir in den schwie⸗ rigsten Verhaltnissen entgegengebracht wurde. Ich freue mich, Euch Allen meine Anerkennung über die Mannszucht aussprechen zu können, die Ihr während des eilfmonatlichen Feldzugs beobachtet. Ihr habt Euch des deutschen Namens in jeder Beziehung würdig gezeigt. Das ganze Vaterland, welches in Folge der jüngsten Thaten zu früher nicht gekannter Einigkeit und Stärke gelangte, erkennt mit Dankbarkeit Eure Leistungen an. Die siegreichen Schlachten und Gefechte, die Strapatzen der Märsche und Bivouaks haben empfindliche Lücken in unsere Reihen gerissen. Wir wollen derer stets mit Liebe gedenken, die dem Vaterlande ihre Gesundheit und ihr Leben geopfert haben. Ich erwarte, daß wenn Ihr bei erneuttr gefahr⸗ voller Lage des Vaterlandes wieder zum Kampfe aufgerufen werdet, Ihr mit derselben Freudigkeit und Zuversicht Euren Fahnen folgt, wie dieß in dem vergangenen Feldzug der Fall war. Ludwig, Prinz von Hessen. — Ueber den Siegeseinzug unserer Truppen am 21. Juni berichten Darmstädter Blätter Folgendes: So war endlich der langersehnte Ein— zugstag unserer Division, der 21. Juni, heran⸗ gekommen. Obwohl der Himmel fortwährend mit trüben Wolken bedeckt war und von Zeit zu Zeit einzelne Regenschauer niederfielen, füllten sich bereits frühzeitig die festlich geschmückten Straßen mit Fremden, die auf allen möglichen Verkehrsmitteln aus nah und fern herbeigeeilt waren und deren Zahl auf mindestens 50,000 geschätzt werden muß. Das Treiben in den Straßen war ein ungemein lebhaftes und bewegtes, in der Altstadt z. B. war das Durchpassiren eine harte Anstrengung und oft kaum möglich. In den Straßen, welche die Ein⸗ ziehenden zu passiren hatten, wie hauptsächlich Rhein- und Neckarstraße, wo die Schaulustigen mitunter auf Bäumen, ja selbst den Dächern Platz genommen, war lange vor der fesigesetzten Zeit des Einzugs die Menschenmenge so riesig herangewachsen, daß es der energischsten An- strengungen bedurfte, um nur einigermaßen die Bahn freizuhalten. Dem ausgegebenen Programm gemäß passirten die Truppen, welche in einem weiten Umkreis um Darmstadt in Cantonirungen lagen, zuerst um 10 Uhr auf dem Exercierplatz vor dem Großherzog, dem Prinzen Karl und Gemahlin, dem Prinzen Alexander und Gemahlin, der Prinzessin Alice und Kindern, Revne und traten darauf um/ 11 Uhr unter dem Geläute sämmtlicher Glocken den Einmarsch in die Stadt durch den Triumphbogen am Neckarthor an. Hier hatten sich die Ehrendamen, der Stadtvorstand, sowie die dazu eingeladenen Vertreter der Presse versammelt. Als die Spitze der Colonnen, die Feldgendarmerie, in der Ferne sichtbar wurde, erscholl ein nicht endenwollendes, vieltausend⸗ stimmiges Hurrab, das fortwährend donnerartig anschwoll, als Prinz Ludwig, Divistonsstab,(darunter auch die beiden Feld⸗ geistlichen zu Pferd) an dem Triumphbogen an- langte. Dort wurde er durch den Bürgermeister Namens der Stadt Darmstadt mit einer Anxede begrüßt und fand die Ueberreichung eines pracht⸗ vollen, aus dem Etablissement des Herrn Vietor dahier hervorgegangenen silbernen Lorbeerkranzes durch zwei der Ehrendamen statt. Der Prinz erwiderte Folgendes:„Ich weiß, daß ich und die Division nur unsere Pflicht erfüllt haben; aber dennoch bin ich stolz darauf, daß mir und der Generation, welche in der Division vertreten ist, die Ehre zu Theil wurde, den Erbfeind Deutsch⸗ lands zu bekämpfen. Ich nehme den Lorbeerkranz für die von mir geführte Division in Empfang und spreche Ihnen in ihrem Namen meinen Dank aus.“ Nunmehr begann mit klingendem Spiel der Einzug der wettergebräunten, statilich und wohl aussehenden, sämmtlich mit Eichenlaub be⸗ kränzten Helden von Gravelotte, Metz, Orleans, Chambord, Blois u. s. w. Zunächst das 1. und 2. Infanterie Regiment und 1. Jägerbataillon, dann das 3. und 4. Infanterie Regiment, in welchem insbesondere Hauptmann Kattrein mit seiner Compagnie, die Sieger von Chambord, Gegenstand einer besonderen Ovation waren; weiter das 2. Jägerbataillon, die beiden Reiter⸗ Regimenter, das Artilleriecorps nebst der Pionier⸗ Compagnie, der Fahrtrain, die Feldlazarethe und eine unendliche Anzabl der zu den verschiedenen Colonnen gehörigen Wagen, worunter auch die wackere Feidpost. Der größte Theil der Fahr- zeuge passirte die Stadt in Carriere. Der Ein- zug, bei welchem das Blumen- und Kränzewerfen, des war fast kein Mann, der nicht seine 4—6 Sträuße hatte, Prinz Ludwig saß in einem wahren Blumenkörbchen, sogar in die Stiefelschaften hatte man ihm Bonugquets gesteckt,) Tücherschwenken und Hochrufen kein Ende nehmen wollte, dauerte nahezu 2 Stunden, wurde aber leider von einem furcht⸗ baren Platztegen überrascht. Nach Beendigung des Einmarsches begaben sich die Truppen an ihre verschiedenen Sammelplätze, wo die nicht hier verbleibenden auch erftischt wurden. Am Nachmittag konnte man in den Straßen der Stadt und in sämmtlichen überfüllten öffentlichen Localen die Heimgekehrten in trautem Gespräch mit Verwandten oder Freunden finden und Zeuge manches rührenden Wiedersehens sein. Wie wir hören, war der Fremdenzudrang derart, daß die Bahnen Abends den Rücktransport nur theilweise bewältigen konnten. Der Tag wird allen Theil. nehmenden unvergeßlich bleiben. — Prinz Ludwig ist in Berlin zum Inhaber des 81. Regiments ernannt worden. i — Dem Wechsel im Finanzministerium sollen( einige Reformen in der Finanzbranche nachfolgen, insbesondere die Stellen der Obereinnehmer ein; gehen und die Forstmeister unter Vereinfachung ihrer theilweise unwichtigen Functionen auf ein Minimum beschränkt werden, so daß für Oberhessen und Starkenburg je zwei Stellen belassen und für Rheinhessen die Geschäfte einem der Ober⸗ förster übertragen würden. Man hofft auf diese Weise die Mittel zu gewinnen, das kärglich be⸗ soldete Forstpersonal den übrigen Beamten gleich- zustellen, ohne die Interessen des Dienstes dadurch zu beeinträchtigen. Die Vereinigung der Zoll⸗ und Steuerdirektion ist bereits erfolgt. „ Friedberg. Nach den von dem groß- herzoglichen Divisions-Commando ertheilten Be⸗ fehlen sind für das 2. Inf. Regt. folgende Dis- locationen für den Marsch nach Gietzen vorgeschrieben: 1) Am 23. Juni: Regimentsstab: Neu- Nsenburg. 1. Bataillon: Rumpenheim, Mühlheim, Bürgel, Bieber, Heusenstamm. 2. Bataillon: Neu-Asen⸗ burg, Sprendlingen.— 2) Am 24. Juni: Re⸗ gimentsstab: Friedberg. 1. Bataillon: Ober⸗ Wöllstadt, Nieder⸗Wöllstadt, Okarben. 2 Ba- taillon: Friedberg, Nauheim.— 3) Am 25. Juni: Regimentôstab: Butzbach. 1. Bataillon: Butz⸗ bach, Kirchgöns, Pohlgöns. 2. Bataillon: Groß- Linden, Leihgestern, Langgöns.— 4) Am 26. Juni: 2. Jufanterie Regiment: Einzug in Gießen.— Zwei gefolgt von dem 24. d. Schwadronen Chevauxlegers werden am in Großkarben, Kleinkarben und Assenheim einquartiert sein, am passiren und um die Mittagsstunde in Butzbach einrücken. Bereiten wir allen diesen Braven einen ebenso herzlichen Empfang, als denselben bis jetzt überall auf ihrem Marsche durch die Pfalz, Baden und die Bergstraße entlang selbst im kleinsten Dörschen nach den übereinstimmenden Aussagen von Offizieren und Soldaten in wahrhaft erhebender und rührender Weise zu Theil geworden ist. Wahrlich sie verdienen den berzlichsten Empfang nach all' den Gefahren und Strapazen des Krieges, sie verdienen unsern wärmsten Dank für ihren Muth, ihre Ausdauer und Tapferkeit, durch welche sie sich neben den Söhnen anderer deutschen Lande auszuzeichnen wußten. Willkommen seien darum unsere Sieger in der Heimath! Offenbach. Am 23. d., Vormittags, zieht das 1. Bataillon des 3. hessischen Infanterie-Re giments in unsere Stadt ein und wird hier in Garnison verbleiben. Die Truppen werden festlich empfangen, woran Jungfrauen, Sänger, Turner⸗ und Schützenvereine Theil nehmen; Bürgermeister und Gemeinderath begrüßen sie am Eingang der Stadt, wo eine Ehrenpforte errichtet wird. Mainz. Das sächsische Armeecorps(aus. schließlich einer in Frankreich bleibenden Division) in der Gesammtstärke von 22,300 Mann und 9300 Pferden wird am 22. d. die rheinhessische Grenze überschreiten und in 4 Abtheilungen durch das Alsenzthal, die Alzeyer Straße, über Kreuz⸗ nach und die Rheinstraße am 23., 26., 27. und 28. d. hier und in der Umgegend eintreffen und je einen Rasttag halten. Der Weitermarsch der Truppen beginnt vom 25. bis 29. d. in der Richtung auf Frankfurt und Gießen, von wo die 11755 per Eisenbahm heimwärts befördert werden ollen. Berlin. Die„Börsenztg.“ meldet: Unter Führung der Berliner Discontogesellschaft und der Firma S. Bleichröder ist heute ein Syndicat ge— bildet worden, welches sich der Placirung der neuen französischen Anleihe hier am Platze widmen soll. Für die Betheiligung zeigt sich durchweg große Willfäbrigkeit. Der Emissionscours steht augenblicklicklich noch nicht definitiv fest. — Mit Hülfe der sach- und personenkundigen Mitglieder des deutschen Reichstages ist es der „Berl. Volksztg.“ gelungen, diejenigen Abgeord— neten zu ermitteln, welche seiner Zeit Mitglieder der Nationalversammlung zu Frankfurt a. M. waren. Ee sind dies unter den 382 Reichstags abgeordneten 20, deren Namen und jetzige Partei- stellung nicht ohne Interesse sein dürfte. Sie lauten: Dr. Marquard Barth(lib. Reichsp.), Dr. Biedermann(Nat. Lib.), Briegleb-Coburg Nat.⸗Lib.), Bürgers(Lib.), Frhr. von Ende (deutsche Reichsp.), Dr. Edel(großdeutsch), Dr. v. Fritsch(Nat. Lib.), Grumbrecht(Nat. Lib.), Hausmann Westhavelland(Fortschritt), Bischof Frhr. v. Ketteler-Baden(Clerical), Frhr. v. Keyserling-Blankenburg(Conservativ), Dr. Löwe (Fortschritt), Oberweg(lib. Reichsp.), Dr. Reichen⸗ sperger⸗Crefeld(Cler.), Röben-Aurich(Nat.-Lib.), Roß Hamburg(lib. Reichsp.), Dr. Schaffrath (Fortschritt), Dr, Simson(Nat.⸗Lib.), Dr. Tell⸗ kampf(Nal.⸗Lib.) und Dr. Wigard(Fortschritt). In Summa: 4 zur Fraction der deutschen Fort— schrütspartei, 7 National-Liberale, 1 Liberaler und 3 zur liberalen Reichspartei, 1 Großdeutscher und 1 zur deutschen Reichspartei, 2 zum clericalen Centrum gehörige und 1 Conservativer. — Die„Kreuzztg.“ erfährt, die Reichsregie- rung habe Veranlassung genommen, die Haltung der katholischen Fraction in Rom offieiell zur Sprache zu bringen. Die Reclamation babe den Erfolg gehabt, daß Cardinal Antonelli das ge— sammte Auftreten der katholischen Fraction in den unzweideutigsten Ausdrücken desavouirt habe. — Bei dem Rücktransport der pommer'schen Truppen entgleisten am 22. Juni auf der Strecke Leipzig-Bitterfeld zwischen den Stationen Rackwitz und Tschortau durch das Defektwerden eines fran— zösischen Wagens vier Wagen, Hier eingegangenen Mittheilungen zufolge sind 2 Unteroffiziere und 25. Vormittags Friedberg 21 Mann todt, sowie ein Offizier und 40 Mann theils schwer, theils leicht verwundet. — Ueber die Vertheilung der Dotationen ver⸗ lautet nach der„Elb. Ztg.“, daß 1½ Mill. an die selbständigen, nicht prinzlichen Armeeführer, 1½ Mill. an andere hervorragende Generale und Generalstabschefs, 1 Mill. Thaler an Staats- männer kommen sollen. a Provinz Hessen⸗Nassau. Der Lehrer⸗ mangel in Nassau wird immer größer. Wer kann, verläßt die Heimath! Eine besondere Anziehung für unsere Lehrer bietet allezeit das nahe Frankfurt. Es darf daselbst nur eine Vacanz eintreten, und sofort laufen die Meldungen massenhaft ein. Auch in diesen Tagen werden wieder einige tüchtige Kräfte dahin abgehen. Nassau dagegen wartet vergeblich auf Ersatz von Außen. Ems. Am 21. Juni besuchte der Kaiser von Rußland das Lager der kriegsgefangenen Fran⸗ zosen in Coblenz und sah sich eine von denselben arrangirte Theatervorstellung an. Wir erfahren nachträglich, daß der Czaar hier zu den Offizieren seines(preußischen) Garderegiments äußerte:„Es thut mir leid, daß es mir nicht vergönnt war, mich selbst an die Spitze meines Regiments zu stellen, um gegen den Feind zu ziehen!— Wie wir hören, wird auch der Prinz von Wales dem- nächst hier eintreffen.— Der Großherzog von Weimar nebst Gemahlin ist gestern Abend bier eingetroffen und im„Panorama“ abgestiegen. — Vom Rhein meldet die„Bonn. Ztg.“ Divisionspfarrer Dr. Kayser war bekanntlich vor einigen Wochen seines Amtes entsetzt worden. Gestern bereits wurde dieser unge— wöhnliche Act gesühnt. Derselbe Bischof, welcher die Strafe verhängt hatte, sah sich durch sehr dringliche Umstände veranlaßt, dieselbe auch wieder aufzuheben. ö Karlsruhe. Für die Kaiserin von Ruß- land und ihr Gefolge ist das ganze Kurgebäude im Bade Petersthal gemiethet, und zwar um die Summe von 60,000 fl. für einen wahrscheinlichen Aufenthalt von etwa 6 Wochen. Ausland. Schweiz. St. Gallen, 19. Juni. Aus Buchs kommen folgende Nothberichte: Am 18. d. Nachmittags ist ein Dammbruch in unserer Nähe erfolgt und der Rhein eingebrochen; das Feld außerhalb der Eisenbahn steht unter Wasser, Ge⸗ fahr im Steigen. Heute, 19., Vormittags 9 Uhr erfolgten weitere Dammbrüche bei Burgerau und Sevelen; Burgerau steht unter Wasser; der Eisen⸗ bahnverkehr ist unterbrochen; Gefahr noch immer im Steigen. Telegramme von heute 11 und 2½ Uhr aus dem Rheingebiet melden: Es steht sehr schlinm wie 1868. Bei der Grenze von Wartau und Sevelen großer Wuhrbruch. Bern. Der Bundesrath hat bei der Bundes- versammlung einen weiteren Credit von 4,680,000 Fr. beantragt behufs Vervollständigung der Be⸗ waffnung des Bundesheeres. Frankreich. Paris. Als Grund der Vertagung der auf letzten Sonntag angesetzten Revue wird eine Einsprache der deutschen Regie- rung betrachtet, welche wegen der vertragswidrigen Truppenzahl, die bei der Parade zur Verwendung kommen sollte, erfolgt sei.— In Marseille wurden compromittirende Schriftstücke der Internationale entdeckt, in Folge dessen Verhaftungen vorgenom- men worden sind. — Die Bischöfe von Cambrai und Arras haben an die Nationalversammlung ein Schreiben gerichtet, worin sie die Bitte aussprechen, daß Frankreich, eingedenk seiner Mission, wieder als Protector der katholischen Kirche auftreten möge. Versailles, 20. Juni. Nationalversamm⸗ lung. Berathung über die neu aufzunehmende Anleihe. Thiers, die finanzielle Lage darlegend, gibt folgende Daten: Die Kriegskosten belaufen sich auf ungefähr 3 Milliarden. Die Bank lieh der Regierung 1330 Millionen. Das Deficit der beiden Budgets von 1870 und 1871 wird 1631 Millionen erreichen, zu deren Bedeckung nur 301 Millionen bereit stehen. Die neuen, wie Thiers —— Du nsadren * den Ofen Nreßbnzeg der r Abend dun eb zeftiegen. Sonn. Ztg. at bekanntlid Lutes ente t Rieser unge dach of, welchen ich durch selt nieselde aud ru dönA⸗ 1st Kurgebaubt constatirt, aus dem Unglück Frankreichs hervorge— gangenen Lasten werden 436 Millionen betragen, darunter 200 Millionen zu Amortisationszwecken. Thiers glaubt, daß die vorgeschlagenen neuen Steuern genügen werden, um den Bedürfnissen der Situation, die wohl eine schwierige, aber keine verzweifelte sei, Rechnung zu tragen. Die Rede Thiers' wurde sehr beifällig aufgenommen und die Sitzung nach derselben aufgehoben.— In der Abendsitzung wurde die Debatte über das Anleihegesetz fortgesetzt, Art. 1 wurde ohne Aende⸗ rung angenommen. Hinter diesem beantragte die Commission einen Artikel einzuschjeben, welcher besagt, daß die Deponenten der Sparkasse Titel der neuen Anleihe erhalten können, und zwar zu Bedingungen, welche nach Maßgabe der von ihnen hinterlegten Beträge festzusetzen wären. Dieser von der Commission beantragte Artikel, sowie die übrigen Artikel wurden gleichfalls genehmigt. Gegenüber einem Amendement Godin's erklärte Perier, die Finanzeommission sei nach wie vor entschlossen, die Ausgabe von Papiergeld zu ver— werfen. Der ganze Anleihe⸗Gesetzentwurf wurde schließlich mit Einstimmigkeit angenommen. — Die Nationalversammlung nahm den An— trag betreffs der Abtretung von Ländereien in Algerien an die Elsässer an, Hierauf erfolgte die Ernennung der Mitglieder der Commission für Begnadigungssachen. — Das„Journal officiel“ zeigt an, daß mit dem 21. Juni der Postdienst wieder vollstän— dig und nach jeder Richtung hin hergestellt ist. Die Annahme von Privattelegrammen in und nach den Departements Seine und Seine et Oise wird in Kürze erfolgen. Großbritannien. London. Gleich- zeitig mit den Kirchen des Vaterlandes feierten auch die deutschen Kirchen in London das Friedens- dankfest in angemessener Weise. St. Georgskirche war in allen ihren Theilen von deutschen Frauen in überaus reicher und geschmack— voller Weise mit Blumen und Guirlanden aus— geschmückt worden, und vor einer dicht gedrängten Menge deutscher Landsleute angefüllt. Paslor Dr. Cappel hielt eine mit patriotischer Begeisterung aufgenommene Predigt, und das„Nun danlet alle Gott!“, welches von der ganzen Gemeinde stehend gesungen wurde, machte einen ergreifenden Eindruck. Am Schlusse des Gottesdienstes wurde und der Wittwen und Waisen der deutschen Krieger. London mittelst eines deutschen Passes angekommen. — Der Graf v. Paris wird nächsten Freitag bei dem Grafen v. Chambord in der Schweiz zum Btesuch erwartet. Die lutherische China. Hongkong. Die Amerikaner haben eine Expedition gegen Corea, Japan, un- ternommen. Nachdem auf eine amerikanische Re— cognoscirungsabtheilung gefeuert worden war, folgte ein allseitiges Bombardement. Die Amerikaner nahmen ein Fort und der Admiral hat nach Washington telegraphirt, daß er seine Operationen fortsetzen wolle, es sei denn, daß Contreordre eintrefft. 1 1 Steinfurth. Ein hochbetagtes Ehepaar, das nun 50 Jahre lang treulich und friedlich zusammengelebt und durch seiner Hände Arbeit ehrlich und beschwerlich sich ernährt hat, erbielt neulich am Ehrentage seiner gol— denen Hochzeit durch die Vermiftelung des Großherzog⸗ lichen Kreisamts aus der Großherzoglichen Cabinels-Kasse zu Darmstadt ein Gnadengeschenk von zwanzig blanken Thalern— 35 fl., die ihm nach angemessener Ansprache von Seite des Geistlichen eingehändigt worden sind.— Der Fall ist selten, die Gabe sehr erfreulich, und wie überaus herzlich der Dank! Frankfurt. Wieder ist eine Anzahl theils aus Frankfurt, theils aus der Umgegend gebürtiger Personen auf dringendes Verlangen ihrer ehemaligen Principale nach Frankreich, bezw. Paris, Bordeaux, Lille, abgereist. Das am 2. Juli staltfindende Feldbergfest ver⸗ spricht großartig zu werden. Von Frankfurt aus ist eine sehr starke Betheiligung aus den Kreisen der Turner— schaft zugesagt. — Der„Telegraph“ meldet: Pyat ist in Berlin. Vom Einzugstage erzäblen Berliner Blätter noch einige heitere Vorgänge. Unter den Linden hatten drei kecke Zuschauer sich hohe Stelzen angeschafft und bildeten so die wandelnden„Selbsttribünen“, wie sie ber „Kladderadatsch“ vorher illustrirt hatte. Ein Anderer hatte sich vor dem Arnim'schen Hotel auf eine umgestül pte Cementtonne gestellt und brach mit dem Fußboden ein, so daß er, zum Gelächter aller Umstehenden, sich nur mit Mühe aus der Tonne, die kein Schaufenster hatte, heraus⸗ helfen konnte. Am dauerhaftesten sollen sich die Mnsiker eine Collecte veranstaltet zum Besten der Invaliden des Schuhmachergewerkes hervorgelhan und namentlich den Pariser Einzugsmarsch nicht weniger als 27 Mal geblasen baben. Paris Eine englische Gesellschaft, heißt es, will die Wiederherstellung der abgebrannten oder beschädigten Bau⸗ werke von Paris gegen Bezahlung in französischen Renten⸗ titeln in Entreprise nehmen. Der„Figaro- gibt eine approximative Schätzung des angerichteten Schadens im Betrage von 152,700,000 Frs., wobei nur der bauliche Schaden berechnet und die Vorstädte Passy, Ameuil, Neuilly u. s. w. nicht einbegriffen sind. Friedberg. Bei Gelegenheit des Durch- zugs des 2. Regiments wollen wir nicht versäumen die Einwohner hiesiger Stadt dringend zu bitten, ihre Einquartierung, wenn nur irgend möglich, selbst zu beherbergen und zu verköstigen. In Darmstadt wurde mehrfach seitens der Truppen Klage darüber laut, daß die Verpflegung und die Lager- stätte in den Wirthshäusern, wohin man sie ausquartierte, in Folge der dadurch entstan⸗ denen Massenquartiere mangelhaft und unzu— länglich gewesen sei. Den Truppen, welche so lange im freien Feld lagen und ihr Leben für uns in die Schanze schlugen, thut es noch einmal so gut, wenn ihnen nicht nur äußerlich ein würdiger Empfang bereitet wird, sondern wenn man sie auch mit freundlichem Gesicht und liebevoller Auf merksamkeit in seinem Hause aufnimmt. Bekanntmachung. 1629 Montag den 26. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, wird in blesigem Rathbause das für die hiesige Armenanstalt pro 2. Halbjahr 187 erforderliche Cristallöl, Seift, Kaffee, gerollte Gersie, Griesmehl, Reis, Hirsen, Ochsenfleisch, Schweinefleisch, Nierenfett, Schweineschmalz und Brod, sodann die Anlieferung des für die Schuh macherei pro 2. Halbjahr 1871 erforderlichen Sohl-, Nind⸗ und Kalbleders, Hanfgarns, Bestechgarns, Holz— nägel, Absatz- und Sohlnägel, Pech und Wachs auf dem Submissionswege vergeben. Die Bedingungen können bet Verwalter Gatzert in der Armenanstalt eingesehen werden. Frtedberg den 21. Juni 1871. Groß berzogliche Bürgermeisterel Friedberg. Foucar. Mobiliar-Versteigerung. 1620 Mittwoch den 5. Jult d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in der Behausung des verstorbenen Glasermeisters Ludwig Schulze dahter verschiedene Mobilien, als: Commode, Tische, Stühle, Schränke, Beltslellen, Glas und Porzellan, Weißzeug, Bettwerk, Manns⸗ und Frauenkleiver, Küchengeräthe, verschledenes Glaserhandwerksgeschirr, 1 Bletzug, 1 Parthte Goldleisten und sonstige Hausgeräthschaften öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden. zriedberg den 22. Juni 1871. Großberzogliches Ortogericht Friedberg. Foucar. enen g. 1609 Freitag den 30. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr ansangend, sollen in den Freiherrlich von Ritter'schen Waldungen zu Pos Hasselheck versteigert werden: 4 Stecken Elchen- Scheitholz, 35½„„ Prügelbolz,“ Schälholz, 4727 3 8 Reiserholz, 4 Läsße Allexletholz, 255 Stück geschälte Eichen Stangen zu Baum⸗ stützen ze. geeignet, 2. Zoll Durchmesser und 20-25 Fuß lang. Die Zusammenkunft ist im Lohschlag nächst der Usinger Straße. Frierberg den 22. Juni 1871. In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Gutsver— waltung zu Rüdesheim. tue Matjes-Hüring 1436 bei Wilh. Fertsch. Aufforderung. 1604 Herr Dr. med. M. Fresenius, früber in Nieder⸗ Wöllstadt jetzt in Darmftadt, hat mir Generalvollmacht zur Einziehung seiner sämmtlichen Ausftände ertheilt. Die Schuldner meines Auftraggebers kommen ihren resp. Verbindlichleiten indeß in so ungenügender Weise nach, daß ich mich veranlaßt seben muß, dieselden bier— mit unter dem Anfügen an Zahlung zu erinnern, daß bel länger fortgesetzter Säumniß das gerichtliche Ver— fabten gegen sie unausbleiblich sein wird. Friedberg den 21. Juni 1871 Ed. Trapp IV. Hofgerichtsadvocat. Möbel, Capeten, Jalousien 1457 in großer Auswahl empfiehlt zu billigen Preisen Bad⸗Nauheim. H. Blensdorf, „ Hof⸗Tapezier. 1441 Auf der Ziegelhütte zu Steinfurth können zu jeder Zeit Dachziegel, Kalk aller Gattungen, sowie auch Russensteine, aber nur auf Bestellung, verab⸗ folgt und auf die Baustelle geliefert werden. G. Hansult. F CLoehrlingsgesuch. 1473 Ein mit tüchtigen Schulkenntnissen versebenet junger Mensch aus guter Fomilte kann in eine hie fige Handlung als Lehrling eintreten. Näheres bei der Expedition d. Bl. Waschen und Bügeln 1584 übernimmt im Hause und bittet Aufträge Frau Pfeiffer, wohnhaft am Nauheimer Weg in der Vorstadt. Ein Logis, 1590 welches sogleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen Geck in der Vorstadt. um genelgte Gut gebrannte Kussensteine 1635 find vorrätbig bei Ehr Ulrich II. Steyrische Sensen und Sicheln 1636 billigt dei Ph. Dan. Kümmich. 1630 Röder'sche eiserne Sparkochherde, neuester Construktion, find angekommen und werden zum Fabrikpreise veikaust bei A. Buch in Hungen. Kleine und größere Geldbeträge 1587 liegen zum Lusleihen bereit. 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Stücke„ 9 55—57 eaten, ß Ducaten al marco.„ 5 35—37 20⸗Frankenstücke. 924½—25½ Englische Sovereign s..„ 11 54 56 Russische Imperiales.„ 9 45—47 Dollars in Gold.. e een ——— Benachrichtigung. 1628 auf seinem Marsche nach Gie 4. und 25 dem Stadtvorstande beschlossen worden, einen möglichst Nach nunmehr eingetroffenen Mittheilungen wird unser zweites hessisches Jufanterie⸗Regiment en am 24. und 25. d. M. in unserer Stadt eintreffen, und ist von festlichen Empfang vorzubereiten, und werden demgemäß die Bewohner Friedbergs ersucht, durch Flaggenschmuck der Hüuser, Verzieren derselben mit Festons und Laubgewinden, sowie durch Zuwerfen von Blumen und Kränzen Jeder nach Krüften das Seinige beizutragen. Mehrere Einwohner. Windecker's Felsenkeller. 1637 Samstag den 24. Juni, Nachmittags 4 Uhr Großes Coneert, ausgeführt von dem ganzen Musik⸗ Corps des 2. Infanterie Regiments, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Reisert. Entrée 9 kr. Freundlichst ladet ein Wett st ein. Bad Nauheim. 1625 Sonntag den 25. d. findet 5 Tan zmusik statt, wozu freundlichst einladet D. Fritz. Bad ⸗Nauheim. 1624 Sonntag den 25. d. M. findet in meinem Garten Harmonic-& Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet H. Aletter, zur Waldluft. Abends Illumination des Gartens. Empfehlung. 1623 Meine Wirthschaft nebft Kegelbadn, zwischen Schwalheim und dem Sauerbrunnen gelegen, bringe mit dem Bemerken in empfehlende Erinnerung, daß auch in meinem Saale ein gutes Tafelelavter zur freien Benutzung aufgestellt ist. Schwalheim den 22. Juni 1871. Conr. Stamm. Schwalheimer Brunnen. Senntag den 25. d. M. Harmonie- und Tanzmusik. Georg Bailly. 1215 Durch Anschaffung der Professor Jäger'schen Schriftproben und aller vorkom⸗ menden Probenummern bin ich im Stande, für jedes Auge das passende und heilsame Glas sofort auszuwählen. Brillen und Pincenez in Gold, Sitber und Stahl sind in allen Nummern stets vorräthig bei L. Han au, Hof⸗ Uhrmacher und Goldarbeiter. Englische glasirte Thonröhren für Eanal- und Wasser⸗ leitungen 1611 stets einige Tausend Fuß vorräthig 3“, 4“ 6“, 9“, 12“, 15“, 18“, 24“ Durchmesser, Verbindungsbogen und Syphonröhren. 15 Frankfurt a. M., Köln, Große Eschenbelmer⸗ Gasse 41. F. F. Andreae. an ef. 1. 1597 Friedensfeier. 1634 Nächsten Sonntag findet bei Unterzeichnetem gut besetzte Tanzmusik ftatt. Es ladet freundlichst ein Nieder-⸗ Mörlen. Fr. Dienst III., zum weißen Roß. Tanzmusik 1608 Nächsten Sonntag den 25. d. M. findet bei Unterzeichnetem gut beseßte Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet Ober-Ros bach. Heinrich Engel. Tanzmusik. 1602 Nächsten Sonntag den 25. d. M. findet zur Feier der Einweihung meines neuen Saales gut beseßte Tanzmusik statt. Für gute Speisen und Getränke wird bestens gesorgt sein. Es ladet höflichst ein Weckes heim. G. K. Lindt. 1518 heilt brieflich der Specislarzt für Epilepsie Dr. O. Killiseh in Berlin, jezt Neuen- burgerstrasse 8.— Schon Hunderte vollständig geheilt. 1 Ipileptische Krämpfe(rallsucht) I Ein Lehrling, 1613 weicher die Müllerei erlernen will, kann bet mir eintreten. Derselbe erhält sogleich Lohn. Ossenhbeim. G. Weisensee. Erklärung. 1615 In Bezug auf das von Kaspar Hock dahter gegen mich gerichtete Inserat„Gegen Spiegel⸗ fechterei“ habe ich vorerst nur zu erwiedern, daß ich . ien b d das zu Frische Bepskuchen ae eee 1633 empfiehlt zum billigsten Preis Ober- Rosbach. Jacob Stenge 95 Ph. Dan. Kümmich 1606 Ein grau- und weißgefleckter *** H I II d Mein Laden mit Comptoir, mit zwet Glasaugen ist entlaufen. Vor Ankauf wird 1612 in der besten Lage der Stadt, zu jedem Geschäft gewarnt. Es wird gebeten denselben gegen elne Be⸗ geeignet, ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen lohnung bei G. Will in Petterweil abzugeben. werden. Auch können au Verlangen einige Zimmer dazu gegeben werden. S. G. Katzenstein's Wittwe. 45 in Seide, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billigen Preisen bet K. Friedrich, neben der Poff. Rechnungen mit Geschäfts-Firma per Buth 32 kr., in größeren Quantitäten billiger, liefern Bindernagel& Schimpf. An⸗ und Verkauf 1616 von Staatspapieren, Anleheus⸗ loosen, Coupons ꝛc. ꝛc. unter Zusicherung reeller Bedienung. Frledberg. J. A. Nauheim. Mehrere Wagen Spreu 1603 hat zu verkaufen Dorheim W. Bingel. 1627 Seine Rückkehr nach Bad⸗Naubeim bringt zur Kenntniß Bad⸗ Nauheim den 22. Juni 1871. Dr. Eredner, prakt. Arzt. 1614 Ein kräftig gebautes Chaischen, einspännig und nur für zwet Personen eingerichtet, hat zu verkaufen F. Jacoby in Vubel. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. 3. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Reich. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags: Herr Candidat Dornes. Katholische Gemeinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 4. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags: ½9 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Firmungsunterricht und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Morgens, 1½7 Uhr. g Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs⸗Blatt Nr. 25 und eine Beilage.) e„ Helzserteinernng. Ge schäfts-Empfehlung. Und 0 3 verstieigert werden: 0 2 i Uetdeg onnerstag den 29. l. M. von Botmittags 1024 Eine reichhaltige Auswahl in Buckskin zu Herren: und Knabenanzũügen, 1 NK 9 Ubr ar, in der kleinen Diebseiche: C 8 elbe 10 Stecken Eichen⸗Prügelbolz⸗„ leinenen und bhaumwollenen Ho senstoffen, Tibet, Cüstre, feinenen und baum 0 iin 9 Wellen„ 2 Schälholz, wollenen Schürz⸗ und Bettzeugen, Barchend, Zwillich, Cattun, Blaudruck, 4 1 angen, 4 1 8 j 5 11 1 ler 2) Fteitag den 30. l. Mt., von Vormittags 9 Uhr Haus macher⸗- und schlesinger Leinen empfiehlt zu sehr e Preisen an, im Unterbatnhards: 9 0 1 Stecken Buchen⸗Scheitholz, einrich Hartmann, 3 4 1 Eichen⸗Prügelbolz, Bad⸗ Nauheim. i e.„ Stockbolz, m. 20„ Reis bol, — 54„ Nadelholz„ 4 1 f 7 in e eee Hamburg-Ameritanische Packetsahrt-Actien-Gesellschast. n Eichen Prügelhbolz, S4 N 4 5. Aan 10500 Been„ RKeisbolz, Schaben, Directe Post-Dampfschifffahrt zwischen 6 Haufen Allerleibolz,* 108 Cubikfuß diverses Stammholz, ö b, m Mint 80„„ Stangenbolz. f 2 Walluf. Zusamenkunft am ersten Tag im Lohschlag bei den es Gartens. 5 5 und am zweiten Tag am Forft⸗ vermittelst der Post-Dampfschiffe 8 5 Vandalia, Miltwoch, 28. i. T 22 0 Wickstadi den 19. Juni 1871. a f N Mitwoch 3 uli ö Morgens Holsatia, Mittwoch, 19 Juli.“ Morgens ung ö aenie Are. Westphalia, Mittwoch, 12 Juli. K Thuringia, Mittwoch, 26. Juli. rgens. a a 6. 144 N 98 7 17 55 assagepreise: Erste Cajüte Pr. Ext. Rihlr. 165, Zweite Casüte Pr. Crt. Rihlr. 100, Zwischen deck den ien Hofraithe- und Güter-Versteigerung. Pr. Erl. Aiblr. 58. f u bgm,—. 1554 Moniag den 26. Juni d. J. Vormittags 11 Uhr, Fracht L. 2.— pr. 40 bamb. Cubikfuß mit 15% Primage, für ord. Güter nach Uebereinkunft. eg, sollen in hiesigem Ratbhause die zum Nachlasse der Briefporto von u. nach den Verein. Staaten 8 Sgr. Briese zu bezeichnen„per Hamburger Dampfschiff. cus tt jut sttm Jane e Aa I. Wittwe dahter gehörenden Näheres bei dem Schiffamakler August Bolten, Wa, Miller e Nachfolger, Hamburg, 15 en nämsi. 85 sowie den alleinigen Generalagenten für das Großherzogthum Hessen 11. ur. Nr. Klit. Gemarkung Friedberg, 42 5 2. a E 2. 644. 48¾, Hoftaithe in der Stadt Carl Racké 8 Cie. in Mainz. — g 41 3 Fauerbach b. Fr. db b 8 Cn 1 u a 0 37. Acker Kappesgarten auf dem Krämer, Fri ler auf freiwilligen Antratz der Erben nochmals öffentlich Frie„ 7. Se t. * meiftbietend verfieizert werden, „ Uetetieic acen Friedberg den 16. Juni 1871. 5 5 utunt l ot„Groß berzogliches Ortsgericht Friedberg. Hofraithe⸗ Verstei gerung 5 1 0 ea. J den. deer e ge n n Die Gartenlaube. 1 ecken Kol. Heugras⸗ und Klee⸗Versteigerung. sollen in biefigem Rathbause die zum Nachlasse der A 1622 Montag den 26 Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, Leopold Bucheckers Witiwe dahier gehötenden Nr. 25. ik soll in blefigem Rathhause das dleßjäbrige Heugras von Immobillen, als: Jubalt: Ein Held der deder. Erzählung von den der Sigdt Friedberg zuflehenden Wiesen, nämlich Gemarkung Friedberg. E. Werner.(Fortsetzung.)— Ein Bild aus der dentschen fiel bei der Sauerw lde und Lachenwlese, sowie die Kleenutzungen Flur. Nr. Klftr. Gegenwart. Von Alfred Dove. Mit Gustab Frep⸗ aaf bett, weir von zwil Stücken am Capellenrain und am Fauerbacher.. 49. 25,6. Hofraithe in der Stadt, tag'e Portralt.— Erinnerungen aus dem deiligen ther öffentlich meistbietend versteigert werden.* 50. 37.8. Grabgarten daselbst, Kriege. Nr. 6. In französischen Quartitren. III. Von 0 Engel. Feciedberg den 22. Zuni 1871. öffentlich meinbietend erbabtheilungsbalber versteigert. G. Horn.— Silhouetten aus der guten alten Zeit. — Großherzogliche Bürgetmeisterei Friedberg.(werden. Nr. 2. Die Bauern in der Buttermisch. Von P. de la Foucar. Friedberg den 22. Juni 1871. Val. Mit Abbildung: Der Buttermilchsthurm 2 i Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. im Marienburger Werder. Nach der Natur auf⸗ Schaafpferche⸗Versteigerung. Fou car. genommen.— Der älteste deulsche Kaisermantel. Mit * 1621 Montag den 26. Junt d. J., Vormütags 11 Ubr, e 5 5 Abbildung: Der Krönungs mantel Kaiser Karls sollen in biesigem Rathpause 5 bie 10 Schaaspferche. Hofraithe— und Güter-Versteigerung.s dee Großen Met.— Piontere der deuischen „ inet r welche den 27. Junt ihren Anfang rehmen, öffentlich lenstag den 4. Juli d. J., Vormittags 10 Ubr Einbeitl. Von W. 8.— Slälser und Blülden Ein 28171 gl beschlt me istble versteigert werden 164, Neusag den 1 Jun t J. dag„[Stelzfuß.— Wackere Landeleute im fünften Welttbelle. e en Friedberg den 22. J 1871. sollen in biesigem Ratbbause die zum Nachlasse des— Das Grab von Meulan. Mit Abbildung, nach 99 N Großperzogsiche Sgrnermesbezgi Friedberg. Bürgers aud Glasermeissers Ludwig Schulze ge- der Natur aufgenemmen.— Das Berner„Bürkau Lindt 8 0 u t a k hörenden Immobilien, nämlich: Felicitas.“— Für die Verwundeten und Frauen und ö Gemarkung Friedberg. Kinder unserer unbemittelten Wehrleute. . Flur. Nr. Klfer. Ttein bg, Mobiliar- Versteigerung. 0*. S W 5 E gerung. 4. Pele. Heugras-Versteigerung 1616 Dienstag den 27. Juni d. J., Nachmitiags 2 Uhr, 2. 27 sollen die zum Nachlasse der verstorbenen Johannes Gemarkung Fauerbach b. Fr f FCredner, Kochs Wutwe dabler geröxenden Mobillen, bestehend in] pag. Nr. Ruthen. Juf f zu Eichelsachsen. 170ll. An. Tischen, Stühlen, Schränken, Commode mit Schreibpult, 59. 26. 65. Acker an der Leimenkaute, 1605 Donnerstag den 29. d. M., Mittags 12 Ubr, soll 4. 7 Bellwerk, sowie verschiedenen Paus und Küchengerät. 59. 27. 64¼. desgleichen daselbst, das Heugras von den Gemeindewirsen an Ort und ae e e des e ez erbabtheliungehalder öffentlich meifibietend versteigert“ Stelle versteigert werden. Bemerkt wird noch, daß von f ers öffentlich meistbletend gegen Baarzahlung werden. der Jöckelwiese das deu- und Grummetgras zusammen 1 verstelgert werden.. 0 Frledbera den 22. Juni 1871. am Ende der Versteigerung im Gemeindewirthshaus 7 00, b öriedberg den 22. Juni 1871. 5 Groß herzogliches Ortsgericht Friedberg. zum Ausgebot kommt, woselbsi auch, wenn ungünftige „ eee Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. ear, Witterung eintreten sollte, die ganze Verstelgerung statt⸗ 0— N— 7 35 e b sen den 21. Juni 1871 8 8 23 ichelsachsen den 21. Jun. a Mobiliar- Versteigerung. Großberzogliche Bürgermeisteret Eichelsachsen. Ant dhttg. 1617 Donnerstlag den 29. Junt d. J., Vormittags 2 2 Weber. 8 1 9 Uhr anfangend, sollen in der Behausung der ver⸗ 5 0 8 8 8 r * stordenen Leopold Bucheckers Wittwe dahier die zu deren 8 Heugra s-» Versteigerung. tnt. Nachlasst gebörenden Mobilien, bestebend in Tischen, 8 8 81601 Montag den 26. d. M., Vormittags 9 Ubr, sollen . Stühlen, Bänken, Commoden, Schränken, Bettstellen, S7 8 S circa 70 Normal Morgen, der Gemeinde Nieder- 4116. Kleidern, Weißzeug, Bettwerk, Gles und Porzellan sowile Z= 5 8 E Mörlen zugebörendes Peugras, in Abthellungen öffent⸗ ttt! verschiedenen Paus“ und Küchengeräthen öffentlich meist⸗“ Die soeben fade re Nummer 88 Ss lich au Ort und Stelle versteigert werden. bietend gegen Baarzablung verstelgert werden. 5 enthalt:= Die Zusammenkunft ist an der Naubetwer Grenze. g Friedberg den 22. Junt 1871. 880 8 Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrift bis 1. Oktober N Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Münzthurm. Ein vaterländischer Roman von d. J. gestattet. 8 5611 6% o uc ar. Georg Hiltl.(Fortsetzung).— Die neue elsässische Nieder- Mörlen den 19. Juni 1871. 0 7. Oichterschule. II. Von einem Elsässer. Mit den Por⸗ Großberzogliche Bürgermeisterei Nieder ⸗Mörlen. Gras-Versteigerung. träts von Adolf und August Stöt er.— Aus der Welt M5 d o. ne N ö wörse. II. Katbaflropben.— Am Brunnen im 1626 Dienstag den 27. d. M., Vormlttage 11 Uhr, der örse 8. soll das Gras zu Heu und Hrummet auf den Gemeinde⸗ Sabinergebirge. Von Ludwig Pletsch. Ju den 185 Ma en al ö *. i i eiftbietenden Ort] von Ludwig Pasfint.— Am Familsentische: Ankuhn, dle ö 4 wiesen abthetlungsweise an die Meiftbiet an don eden cemüse. Von P. Kummer.— Das Extra- 9 9 und Stelle versteigert wenden f 155 auf dem Lande. Zu dem Bilde von Pondel.— 435 bekannt als Bullrichs Untversal Reinigungssalz 1 bre Die Zusammenkunft ist an der sog. Kreuzallee. N(der Kaiserin Eugeni gegen Magensäure, Sodbrennen dc. de. in JI, ½7 155 Ocftadt den 22. Zunt 1871. Der Papaget der Kaisertn Eugenie. ½ Pfunden empfiehlt A. Windecker 1 e bechl. Großberzogliche Bürgermeisterel Ockstadt. Zu Bestellungen empfehlen sich Bindernagel 8/. A. Winde 1 een Grön fn ger. Schimpff in Friedberg. N 1 1 80„ 41 Großes Lager in den modernsten Kleiderstoffen. 500 Stück ¼ öbreite ächtfarbige Cattune, lila, rosa, geld, braun, für Kleider und Ueberzüge, die Elle 9 und 10 kr. 200 Stück ¾ breite ächtfarbige Glanz⸗Mödel⸗Cattune und Cattune mit Borden, für Vorhänge, die Elle 9 kr. 300 Stück feinfle ¼ breite ächtfarbige Plqué⸗Cattune, in den schonsten Farben, die Elle 12 kr. 300 Stück der feinsten ¼ breiten ächtfarbigen Jaconets und Organdis, die Elle 12 kr. % breiten weihen Satin und Piqué“, für Ueberzüge und Unterröcke, die Elle 12 kr. 500 9 9 ächtfarbiges Bettzeug, meistens türkischroth mit weiß, die de 15 kr. 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Die jährliche Rente einer vollen Einlage kann bis zu 150 fl. anwachsen. II. Lebensversicherung, und zwar die Versicherung sowohl von Kapitalien auf den Todes- und Lebensfall, und zu Ausstattungen, als auch von Leib⸗ renten, Wittwenpensionen u. s. w. Die Versicherungsbeiträge sind gering und der Versicherte ist zu keinerlei Nachzahlung verpflichtet. Außer der rechnungsmäßigen, noch um 10 pEt. verstärkten und vollständig sicher gestellten Prämien-Reserve ist das bedeutende, in steter Zunahme begriffene, Rentenkapitalvermögen für alle aus dem Lebensversicherungsgeschäft entstehende Verbindlichkeiten der Anstalt haftbar. Versicherungsanträge werden entgegengenommen, Statuten und Prospekte unentgeltlich verabfolgt, sowie Aufschlüsse bereitwillig ertheilt von dem Agenten der Anstalt Buchbinder C. C. Weis zu Friedberg. Krippen, Tröge und Gossensteine 376 aus s. g. 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