1871. Samstag den 23. Dezember. — M 151. 2 Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Wann Peg ent m chan g berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. 0 l Bei dem gestern Abend dahier ausgebrochenen Brande haben die freiwillige Turnerfeuerwehr und die freiwillige Bürgerfeuerwehr eine rühmliche Thätigkeit entfaltet und ist es wesentlich ihren Anstrengungen zu verdanken, daß das Feuer nicht weiter um sich griff und auf mehrere Wirthschaftsgebäude beschränkt werden konnte. Wir nehmen gerne Veranlassung dies öffentlich anzuerkennen. Friedberg den 21. December 1871. Großherzogliches Kreis amt Friedberg. Tur a p p. Betreffend: Maßregeln zum Schutze der Singvögel. Friedberg den 20. December 1871. N Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Großh. Polizeiverwaltung Bad-Nauheim und Großh. Polizei-Commissariat Wickstadt. Unter Bezugnahme auf das in Abdruck nachstehende Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 4. d. M. zu Nr. M. d. J. 7249 und den Erlaß dieser hoͤchsten Staatsbehörde an Großherzogliche Oberstudien Direction, beauftragen wir Sie das Ihnen unterstellte Polizei- und Feldschutzpersonal darnach geeignet zu instruiren. eee Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Nach F. 55 des Deutschen Strafgesetzbuchs können Kinder unter 12 Jahren auch wegen Polizei-Uebertretungen die sie begangen haben nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden. Wir haben daher, da die im Artikel 213 des Polizeistrafgesetzes und im§., 368 pos. 11 des Deutschen Strafgesetzbuchs bezeichneten Uebertretungen von solchen Kindern nicht selten begangen werden, der Großherzoglichen Ober— Das Großherzogliche Ministerium des Inne Auf Ihren Bericht vom 3. Juli d. Is. haben wir die Groß⸗ herzogliche Ober⸗Forst⸗ und Domänen⸗ Direction beauftragt, das Forst⸗ aufsichtspersonal auweisen zu lassen, von Uebertretungen gegen Art. 213 des Polizeistrafgesetzes und§. 368 pos. 11 des Deutschen Sirafgesetzbuchs, welche gegen Kinder unter 12 Jahren constatirt studien⸗Direction die schriftlich nachstehende Verfügung zugehen lassen und der Großherzoglichen Ober-Forst- und Domänen⸗Direction den darin erwähnten Auftrag ertheilt und beauftragen weiter auch Sie, dem Polizei- und Feldaufsichtspersonal die gleiche Anweisung zu ertheilen, wie sie für das Forstaufsichtspersonal angeordnet worden ist. v. Bechtold. rn an Großherzogliche Oberstudien⸗Direction. richtigen, damit durch diesen je nach der Individualität des Schul ⸗ digen und des Falls die geeigneten Besserungs⸗ oder Züchtigungs⸗ maßregeln angeordnet werden. in Kenntuiß setzen und dieselben anweisen lassen, in solchen Fällen das Sachgemäße zu verfugen. Zimmermann. werden, jedesmal sofort den betreffenden Schulvorstand zu benach⸗ Betreffend: Zurückftellung von Reserve- und Landwehr⸗Mannschaften. Friedberg den 21. December 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Sie haben umgehend zu berichten, ob und welche Lehrer Ihrer Gemeinden in der Reserve oder Landwehr stehen, oder nach Maß⸗ gabe ihres Alters noch dazu aufgerufen werden können. Trapp. Beltressend: Die Staliftik der Bewegung der Bevölkerung, hier an den Bundesrath zu Berlin alljährlich einzusendende Uebersichten. Das Friedberg den 23. December 1871. Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Pfarrämter, die Großherzoglichen Bürgermeistereien und den Großherzoglichen Polizelcommissär zu Wickstadt. Mir machen Sie unter Bezugnahme auf unser die Einsendung der Register der Geburten, Trauungen, vorbereiten, daß sie glei Sterbfälle u ch in den ersten Tagen des Januar k. J. eingesendet werden können. Ausschreiben vom 20. v. Mis., Oberhessischer Anzeiger Nr. 138, wiederholt auf nd Zu- und Wegzüge für 1871 aufmerksam, damit Sie dieselben so rap. f rann Betreffend: Die Sitzungen des Vezirksraths. ir geben hiermit bekannt, daß 5 0 den 4. Januar 1872, Vormittags 9 Uhr, der Bezirksrath des Kreises Friedberg sich außerordentlicher Weise zu einer offentlichen Sitzung auf dem Rathhause zu Friedberg ver⸗ ird. 3 Tagesordnung: 1) Wahl einer Commission nach Maaßgabe Unterstützungswohnsitz. des Gesetzes über den m. u n 4) Vorlage wegen der Ausräumung der Flüsse und Bäche. 5) Die Kreiskasserechnung für 1870. 6) Vorlage wegen des Bezirksbauaufseherinstituts. 7) Erhöhung der Bureaukosten der Gr. Bürgermeisterei Nieder⸗Weisel. 8) Die Anschaffung eines neuen Thores für die Schulhofraithe zu Weckesheim. 9) Die Unterhaltung der Ortsstraßen zu Wisselsheim. Friedberg, 20. Dezember 1871. Vorlage wegen der Kriegs fuhren. 3 Borlage wegen der Kreiskasseverwaltung. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Fr den s. Deutsches Reich. Darmstadt. S.. 02 7 See ornemann hat ernannt: den Forstacces en L. 1 10 e aus Alsfeld zum Obersörster der Obersörsterei Me Mainz. Der Gouverneur der biesigen Festung, herigen Norddeutschen Freimarken, Franco-Cou⸗ General v. Vopen, welcher zum Gouverneur von verts und gestempelten Streifbänder außer Gebrauch Berlin ausersehen war, wird neuesten Nachrichten gesetzt. An ihre Stelle treten neue Postwerthzeichen hier abberufen werden. mit dem Deuischen Reichsadler und der Bezeich⸗ Das Kaiserliche General- Postamt nung Deutsche Reichs post in folgenden Werthsorten: Nieder-Eschbach, den Forstactessiten Th Bock aus erließ unterm 12. d. eine Bekanntmachung be⸗ a) in den in der Thalerwährung rechnenden Ge⸗ im zum Oberförster der Obersörsterei Hain ⸗ 7 Forstaccesssten C. Thun aus Freienseen treff um Obersörsier der Oberförsterei Wahlen, den Couverts und 7 f Ferstactessisten Haberkorn aus Windhausen zum entnehmen derselben in Obersörster der Obersörsterei Beerfelden. end die Einführung neuer Freimarken, Franco- bietstheilen, mit Einschluß von Elsaß Lothringen: b stempelter Streifbänder. Wir Freimarken zu /, ½, ½, 1, 2 und 5 Groschen, Folgendem das Wesent⸗ Franco- Couverts zu 1 Groschen und gestempelte lichere: Mit Ende dieses Jahres werden die bis- Streifbänder zu ¼ Groschen, b) in den in der Sie wollen die Schulvorstände hiervon 1 . ˖— —— ³—— Süddeutschen Guldenwährung rechnenden Gebiets- theilen, einschließlich des Großherzogthums Baden, dessen Postwesen vom 1. Januar k. J. von der deutschen Reichspostverwaltung mit übernommen wird: Freimarken zu 1, 2, 3, 7 und 18 Kreuzern. Franco Couverts zu 3 Kreuzern und gestempelte Streifbänder zu 1 Kreuzer.— In den Farben stimmen die neuen Postwerthzeichen mit den bis⸗ berigen überein.— Dienstsreimarken werden vom 1. Januar 1872 ab nicht mehr ausgegeben.— Die neuen Deutschen Freimarken werden von den Postanstalten zu dem Nennwerthe des Stempels an das Publicum abgelassen. Für Franco⸗Couverts ist außer dem Nennwerthe des Stempels(1 Gr. bez. 3 Kr.) eine Herstellungsgebühr, und zwar, bei den Couverts zu 1 Ge. von 1 Pfennig pro Stück, bei den Couverts zu 3 kr. von 1 kr. für je 3 Stück zu entrichten. Gestempelte Streifbänder kommen nur bei größeren Postaustalten, in Partien zu 100 Stück zum Verkauf. 100 Streifbänder 4 ½¼½ Gr. kosten 1 Tolr. 6 Gr. 10 Pfennige, 100 Streifbänder à 1 Kr.— 1 fl. 53 Kr. Der Verkauf der neuen Postwerthzeichen wird bei den Postanstalten in Elsaß⸗Lotbringen und im Großherzogtbum Baden in den letzten Tagen d., bei allen übtigen Deutschen Reichspostanstalten schon Mitte Dezember d. J. beginnen. Verwend⸗ bar werden die neuen Postwerthzeichen aber über- all erst mit dem 1. Januar 1872. Die am 1. Januar 1872 in den Händen des Publicums verbleibenden Freimarken, Franco-Couverts und gestempelten Streifbänder der bisberigen Art können bis einschließlich 15. Februar 1872 bei den Post⸗ annahmestellen gegen neue Postwerthzeichen gleichen Werthes umgetauscht werden. Vom 16. Febr. 1872 ab werden die bisherigen Postwerthzeichen zum Umtausch nicht mehr angenommen, und verlieren ihren Werth. Berlin, 20. Dez. Abgeordnetenhaus. Inter- pellation der Abgg. Vogtherr und Kugler betreffs der Anlage einer Pulverfabrik in unmittelbarer Nähe Frankfurts. Der Kriegs minister erklärt: Die Absicht, eine Pulverfabrik anzulegen, lag und liegt vor. Die Anlage entspricht einem noth- wendigen Bedürfaisse der Armee. Die Auswahl unter den geeigneten Plätzen war nicht groß. Der Ort muß vor feindlicher Berührung möglichst ge⸗ schützt, auf dem rechten Rheinufer, auf einer Schifffahrtslinie und in der Nähe einer großen Garnison gelegen sein. Alle diese Erfordernisse treffen bei Frankfurt jusammen, weßhalb das er⸗ wähnte Project in Erwägung gezogen wurde. Das Gebäude würde 4000 Schritte von den letzten Häusern der Stadt gelegen, seine Nähe also nicht sonderlich gefahrdrohend sein, wie über haupt die Gefährlichkeit der Pulverfabrikation meist überschätzt wird, da di⸗ daselbst aufbewahrten Pulvervorrätze grundsätzlich möglichst klein und die Gebäude nur aus Fachwerk aufgeführt sind. Die Coblenzer Explosion erfolgte nicht in der Fabrik, sondern im Laboratorium. Das Project sei von der Ausführung noch weit entfernt und bedürfe erst der Zustimaung der Minister des Handels und des Innern. Diese würden jeden⸗ falls zuvor bei der Stadt Rückfrage halten, deren Vertreter alsdann Grlegenheit haben würden, sich zu äußern. Der Ankauf des betreffenden Ter⸗ rains sei bisher nicht möglich gewesen und er⸗ scheine es fraglich, ob die Exprepriation in diesem Falle zulässig sei. Das Haus tritt in die D⸗⸗ battt über die Interpellation ein. Vogtherr spricht gegen die Anlage einer Pulverfabrik, welche die Ausdehnung Frankfurts verhindere und die Ent⸗ werthung des Baugrundes herbeiführe. — Der Kaiser hat dem bisherigen österreichi— schen Botschafter, Graf Wimpfen, eine Abschieds⸗ audienz ertheilt. Der neue Botschafter, Graf Karle pi, trifft Freitag hierselbst ein. 5 u den Berliner Abgeordnetenkreisen er⸗ zählt man sich, wie der„Beegl. Zeitung“ zu eninehmen, mit großer Bestimmtheit, Fürst Bis⸗ marck habe jetzt die russische Politik durch Allianzen so weit zu binden gewußt, daß auch bei einer Thronfolge in Petersburg jene Linie der Friedens- politil eingeschlagen werden muß, welche ihr heute die drei nordischen Mächte geben. ein russisch⸗österreichischer Krieg eben so unmöglich geworden, als sich Frankreich in einen Zustand Ausland. Frankreich. Versailles, 20 der Isolirung versetzt siebt, welche den Revanche⸗ krieg zu einer bloßen Phantasie macht. Errichtung von„Arbeits- Aemtern“ eingebracht, denen die Aufgabe obliegen soll, über alle die Arbeits verhältnisse betreffenden Angelegenheiten in den einzelnen Provinzen an maßgebender Stelle Bericht zu erstatten. i angeordnet sein wird, können monatlich deren 2,220,000 Stück geprägt werden und zwar von den preußischen Münzstätten zu Berlin 1 Million Stück, Hannover 300,000 Stück, Frankfurt a. M. 350,000 Stück, von Bayern 200,000 Stück, Sachsen 180,000 Stück, Wärtemberg 100.000 Stück, Baden 50,000 Stück, Hessen 40,000 Stück. nach welchen im nächsten Februar eine Anzahl deutscher Fürsten, darunter auch der König von Bayern hierher kommen werden und daß dann eine Reihe von Hoffesten stattfinden soll. Diese Gerüchte treten neuerdings mit größerer Bestimmt- beit auf und man knüpft daran die Mittheilung, daß nach den erwähnten Besuchen auch noch der⸗ jenige des Kaisers Franz Joseph zu erwarten sei. mit dem Beginn des neuen Jahres festgeordnete Verwaltungs Einrichtungen in's Leben treten. Nachdem der jetzige Ober Präsident von Möller sich durch allseitige pertönliche Wahrnehmung eine nähere Kenntniß und Ueberzeugung von den Ver- hältnissen und Bedürfnissen des seiner Pflege an⸗ vertrauten Landes verschafft hat, ist der Entwurf der Verwaltungs ⸗Organisation auf Grund seiner Anträge zunächst im Reichskanzler Amte, sodann im Bundesrathe festgestellt worden, und wird nunmehr unverzüglich publizirt und zur Ausfüh⸗ rung gebracht werden. geschlossene Nachtrags- Convention zum deutsch⸗ französischen Friedensvertrag hat nunmehr auch die Lücke ausgefüllt, welche durch die im Haupt- vertrage vereinbarte Aufbebung der preutzisch-fran⸗ zösischen Literarconvention entstanden war. An die Stelle des letzteren soll der bayerisch ⸗französische Vertrag vom 24. März 1865 treten, zu bedauern bleibt nur, daß diese Bestimmung noch das Votum des Reichstages bedarf, ehe dirselbe zur Aus⸗ führung gelangen kann. und Quartierliste Marine pro 1870—71 im Ganzen 11,970 Offi⸗ ziere, Aerzte und Beamte. Davon kamen a. auf die Linie 8853, und zwar 7 Großkreuze, 659 Kreuze erster Classe und 8187 zweiter Classe, am weißen Bande. b. Landwehr 3101, worunter 9 Kreuze erster Classe und 3092 zweiter Classe, incl. 562 am weißen Bande. c. Marine 16, und zwar 1 erster Classe und 2 am weißen Bande. geordnetenkemmer mit, daß sein Antrag, wonach die Uebertrelungen des Strafgesetzbuchartikels, be⸗ treffend den Mißbrauch der Kanzel, den Schwur⸗ gerichten, überwiesen betreffenden Ausschüssen beider stimmung, der Regierung angenommen sei. den Gesetzentwurf, Steuern bis Ende Febtuar, men angenommen. Ztg.“, daß die Gründung einer neuen Universität in Straßburg Stadt die kaiserliche Genehmigung erhalten habe, berichtet man dem„Niederrh. Kur.“ ferner, daß diese Erweiterung ohne Zögern in Angriff ge- nommen und der neue Stadttheil nur mit einer einfachen Enceinte umgeben werden solle. Ernennung von Universttäts-Professoren mit einem Gehalt bis Dadurch sei Herr v. — Beim Reichskanzleramte ist ein Antrag auf — Sobald die Ausprägung der Goldmünzen — Seit einiger Zeit eirculiren hier Gerüchte, — Im Reichslande Elsaß⸗Lothringen werden — Die in Frankfurt a. M. vor Kurzem ab⸗ — Das eiserne Kreuz besitzen nach der Nang ⸗ der preußischen Armee und incl. 853 15 zweiter Classe, incl. München. Referent Kurz theilt in der Ab- werden sollen, von den Kammern mit Zu- Stuttgart. Die Abgeordnetenkammer hat betreffend die Fortechebung der mit 70 gegen 4 Stim- Straßburg. Zu der Nachricht der„Straßb. zugleich mit der Erweiterung der Zur zu 2500 Thlr. soll der künftige Curator, Dezember. Nationalversammlung. seine Interpellntion und fragt den Justizminister, wer die Verantwortlichkeit für die Nichterhebung einer Anklage gegen Rant trage. Der Minister legt dar, daß die Regierung hierfür keine Ver⸗ antwortung treffe. Die Versetzung in Anklage⸗ zustand vor die Kriegsgerichte sei allein Sache des Commandanten der ersten Militärdiviston. Die Regierung werde fortfahren, sich jeder Ein- mischung in diese Angelegenheiten zu enthalten. Die Versammlung nimmt hierauf mit großer Majorität folgende, auch von der Regierung ge⸗ billigte Tagesordnung an: Die Nationalversamm⸗ lung geht, nachdem sie von den Erklärungen der Minister des Kriegs und der Justiz Kenntniß ge⸗ nommen und auf eine strenge Beobachtung des Rechts rechnet, zur Tagesordnung über. Versailles. Nationalversammlung. Die Prinzen von Orleans wohnen der Sitzung bei, dieselken sitzen im rechten Centrum. Plessensé bringt einen Antrag ein, welcher verlangt, daß alle wegen Theilnahme an der Insurrection ge- richtlich verfolgten Individuen, die den Rang eines Unterofsifiers nicht überschritten und nicht gemeine Vergehen oder Verbrechen begangen hätten, in Freibeit gesetzt würden. Raoul Duval wünscht den Justizminister über die Haltung zu interpelliren, welche er hinsichtlich mehrerer Communemitglieder, namentlich gegenüber Rane beobachte. Der Minister schlägt vor, die Interpellation auf den 20. d. anzuberaumen. Die Kammer stimmt dem Vor- schlage zu. — Die Commission für die Ueberprüfung der in der Armee verliehenen Grade hat, wie der „Avenir militaire“ meldet, bereits 26 Regimenter Infanterie, 19 Jägerbataillone und 24 Regimenter Cavallerie durchgegangen. Im Generalstab allein hat sie von 7 Obersten nur einen bestätigt; 5 wurden zu Escadronschefs und 1 zum Oberst- lieutenant retrogradirt. Von 5 Obristlieutenants wurden 3 in ihrem Grade erhalten und 2 zu Escadronschefs herabgesetzt; von 101 Bataillons⸗ chefs endlich wurden 46 bestätigt und 55 zu Hauptleuten retrogradirt. Belgien. Brüssel. Man schreibt der „Independance b.“ aus Vexsailles: Thiers und seine Parteifreunde seien entzückt über den Aus- gang der orleanistischen Frage, die Reaction hin⸗ gegen sei bestürzt über die Widerstandskraft der Republik.— Picard verzögert seine Rückkehr nach Brüssel. Spanien. Madrid. Dem Vernehmen nach hat der König dem Ministerium den Rath ertheilt, die Cortes zu berufen.— Das Ministerium hat seine Entlassung eingereicht. Man hält dis Bildung, eines Cabinets Zorilla für wahrscheinlich, in welchem Falle dann die Cortes einberufen würden. — Das neue Ministerium ist endgiltig fol ⸗ gendermaßen zusammensetzt: Sagasta, Präsidium und Inneres, Malcampo, Marine, de Blas, Aus⸗ wärtiges, Candan, öffentliche Arbeiten, Topete, Colonien, Angelo, Finanzen, Goizard, Justiz, Gaminde, Krieg. Die Cortes werden am 8. Januar wieder zusammentreten. Rußland. Im Kaukasus sollen Unruhen mit religionsfanatischem Charakter ausgebrochen, aber ohne ernste Bedeutung sein. Asien. Der„Times of India“ zusolge wüthet die Hungersnoth in Persien noch immer fort und wird ihre wirkliche Ausdehnung niemals bekannt werden. Eigenthümlich ist es, daß man nichts von einem organisirten Vorgehen der Re⸗ gierung zur Milderung der Noth hört. Die dungernden Leute sind sich selbst überlassen. Die⸗ jenigen, welche im Stande sind, außer Landes zu gehen, thun dies; die Anderen müssen sterben, wenn nicht von irgend einer unerwarteten Seite Hülfe kommt. „ Friedberg. um Mittwoch Abend, zwischen 5 und 6 Uhr, brach in der Hofraithe des Gastwirths Neuß „zum goldnen Fäßchen“ dabier Feuer aus und alsbald standen Scheuer und Stallungen in hellen Flammen, welche sofort auch die Oeconomiegebäude des Nachbars, Roggenbach, bereits ermächtigt stin. Bocksteinfabrikanten Ulrich, ergriffen und die anstoßenden Woynhäuser aufs Ernsllichste bebrohten. Nur der ange⸗ Raoul Duval enkwick lt Fedmlelelt sonel. dus Bern hoͤren ke it 1305 Einwobn Aus ola M b schless Olerbes Dabu en Vetliebs Dar des Hof 3190 sind u Fried Theil zu 7 fuͤhler lich rathe * ganz Spri Umge keit 84334 K 0* — ä—ç dal dütscht Airrpelliren, uuzueder, den Vor⸗ uiang der „ Die der Negintntnt Kegimtultr ab allein eiatigt; 5 Ober · Ltatrrantt r 2 J latail ons · 5„ tit der Fett unf den Aut tion bia · Walt der Kicklehr Deettrtn dn Rath linittres ball dis ceinsich, A üben. lug sol⸗ prüstiu 0, Aus- „Tepat, „Ju, n Ustüben bret nt! 2100 0 0 705 t A 1 Dit 1. 7 151. 7 strengtesten Tbätiakeit und unermüdlichsten Ausda rasch auf der Braudsiätte ideen en e aus Stadt und Um segend. und ganz besonders unsetet beiden Feuerwebren, ist zu verdanken daß das Feuer auf sinen Herd veschränkt blieb und die Wobubäuser gereitet werden konnten.— Wie verlautet soll ein übeldeleumundeter, mebrfach bestrafser Bursche, welcher sich slbst bei der Polizei als Brandstifter ange⸗ geben babe, gefänglich eingezogen worden sein. Die ein⸗ geleitete Untersuchung wird ergeben. inwiefern die An- gaben des Ver dafteten begründet sind. Bad⸗ Nauheim. Mit dem 1. Januar k. J. wird daher ein: Tlegraphen⸗Station mit beschränklem Tagesdienste eröffnet werden. UI. Bad⸗Naubeim. Die am 1. d. M. slattgehabte Volkezänlung ergab für biesige Stadt solgendes Re sultat: Qrisanwesend waren 1138 mänuliche und 1373 weidtiche zusammen 2511 Personen. Im Jahre 1867 beirug die Seeleuzubl 2432, miihin Zunabme 79 Per⸗ sonen. Als einen sprechenden Veweis dasür, wie wenig das Vertrauen in die Zukunft unseres Badeortes durch Auf— hören der Spielbank abgeschwächt worden ist, verdient erwähnt zu werden, daß im Lr ufe dieses Jahres 19 Wobn— haͤuser und. 7 Bauplätze im Werthe von nahezu 150 000 fl zu auten Preisen in audere Hände übergegangen sind. Butzbach. Das Clgebneß der Volkezäblung dahier ist 1399 männliche, 1207 weibliche, zusammen 2606 Einwobner. Aus Oberhesseu. Dem Vernehmen nach bat die Köln Mindenen-CLabn den Bau der Linie Alofeld⸗Hersfeld beschlessen, zur Herstellung der Verbindung zwischen der Overhessischen Bahn und Thüringen. Der Ovberhessischen Babn wird dadurch eine bedeutende Ausdehunng ihres Betriebs gesichert. beschuldigte Museumsconservator Kerz nach etwa sechs⸗ monatlicher Untersuchungshaft in Freiheit gesetzt. armstadt. Dem Vernehmen nach hat in diesen Tagen eine Versammlung dahier stattgefunden, in welcher der Gedanke der Errichtung eines Denkmals für die Ge⸗ fallenen der hessischen Division besprochen und der Be⸗ schluß gefaßt wurde, durch eine Commission weitere vor dereiiende Schritte in dieser Beziehung zu thun. Die Commission wird sich mit Männern in den größeren Orten des Großherzogthums ins Benehmen setzen und demnächst einer aus dem ganzen Lande zu bekufenden Versammlung weitere Beschlüsse anheimstellen. In Mainz, ber größten Stadt des Landes, sammt Beziik har sich eine ortsanwesende Bevölkerung von 47 731 Personen ohne Militär ergeben. Dießlben ver⸗ theilen sich solaendermaßen: Stadt Mainz 43 858(2,059 männl. 22 79b weibl.), Gartenfeld und Jugelheimer Au 3324(1765 m., 1559 w.), Zahlbach 548(260 m., 289 w.) Am 3. Dez. 1867 betrug die Bevölkerung ins gesammt 43,140 Seelen, mithin ist eine Vermehrung von 4591 eingetreten. Mainz hatte 1867 eine Bevölkerungs⸗ ziffer von 40051, das Gartenfeld und Ingelheimer Au von 2597, Zahlbach von 492. Die Vermehrung ergibt daher für Mainz 3807, Gartenfeld ꝛc. 717, Zahlbach 57 Personen. Worms. Die Bevölkerung unserer Stadt betrug 14489 und weist diese Zahl gegen 1867 einen Zuwachs von 1108 Personen nach. Unsere freundliche Bitte um Gaben für die hülsebedürfiige, verwaiste Familie des verstorbenen Lehrers Kost in Frechenhausen ist bis Darmstadt. Laut Erkenntniß der Ankragekammer des Hofgeriches wurde der des Gif mords und Diebstahls jitzt von recht erfreulichen Erfolge begleitet gewesen. Es Decker in Hochweisel 1 fl., Pfarrer Vornaaius in Fauer⸗ bach 30 ke., Frl. Renner 30 kr., Pfarrer Gvel in Stein⸗ furth 1 fl., Eminorsehrer Dr. Heid 1. fl. 10 kr., Mü for Bichmann 1 fl. 45 ke., Lehrer Müller in Steinfurth 1 fl., Lebrer Huber in Steinfurth 1 fl., Rosenbecker's Wilwe 30 kr., A. in F. l fl., Lehrer Nagel in Ossenheim 1 fl., Ungenannt 2 fl.— Aus Bad⸗Nauheim: durch Schulinspector Schaub gesammelt, welcher zur Entgegen⸗ nahme weiterer Beiträge bereit ist, von demselben 1 fl., Lehrer Quebl 1 fl. 18 kr., Lehrer Reuß 1 fl., Sprach⸗ lebrer Knoll 1 fl., Lehrer Auffarth 1 fl., Lehrer Wagner 1 fl., Kaufmann Wörner 1 fl., Philippine Pauli 30 kr., Frau Stcröbel 1 fl., Ungenannt 1 fl., Ungenannt 1 fl. Weiter sind an Gaben für Wittwe Kost bei mir ein⸗ gegangen: Von Negierungsrath Trapp 1 fl., G. Schul⸗ boss Kinder 1 fl., E. 1 fl., Ungenannt 1 fl., Professor Roth 1 fl. 45 kr., R. 30 kr., Hofuhrmacher Hanau 1 fl., Frau Altmannsperger 1 fl. Durch Lehrer Billasch in Fauerbach gesammelt, von: Lehrer Bill asch 1 fl., Unge⸗ nannt fl., Ungenannt 12 kr. Frau Christ. Billasch 30 kr., W. Häuser 48 kr., Lehrer Söllner 1 fl., Johannes Neisel 18 ke., H. Hill 30 k., R. Hill t fl. 36 kr., G. Sprengel 12 kr., Frau H. Dietz 30 ke., Ungenannt 15 ke., Heinrich Scheuermann 12 kr., Johs. Mohr 12 kr., Bürgermeister Helfrich 30 k., G. Thomas 12 kr., Frau H. Philirpi 12 kr., K. Billasch 12 kr., W. Holler 12 kr., C. Lack 12 kr., M. Philippi II. Witiwe 18 kr. Weinel, Lehrer. Möge das„fröhliche Weihnachtsfest“, welches wir zu feiern im Begriffe stehen, und welches der zufriedenen und glücklichen Menschen viele in freudigster Stimmung be⸗ gehen werden, für zahlreiche Kreise Veranlassung sein, eingedenk der geschilderten großen Noth der Familie Kost, dieser so sehr bedrängten Wittwe und ihrer Kinderchen sich zu erinnern und denselben eine Gabe der Liebe zuzu⸗ gingen bei der Exp. d. Bl. ferner ein von: Pfarrer wenden. Die Expedition. Zum Weihnachtsverkauf von meinem Lager ausgesetzt: 100 glatte Alpocca Kleider, in verschiedenen Farben, das Kleid fl. 2. 24 kt. 20 schottsche Keder, in verschiedenen Caro's, das Kleid fl. 2. 24 kr. 200 schwere Grosgrain K eider, in verschiedenen Farben, das Kleid fl. 3. Stück ächtfarbigen 6 breiten Jeconeis, die Elle 10 ke. Stück äch farbigen/ breiten Pqus Cattun, Brillantines, die Elle 10 kr. 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Walz. 3187 Während der Feiertage Erportbier im steinernen Haus und in Philippi's Felsenkeller. 2950 Fur bevorstehende Saison erlaube mir mein reichhaltiges Pelzwaaren⸗Lager so wie das Neueste in Ka en, Wilz⸗ S Seide jiten in empfehlende Erinnerung WIIz zu bringen.= Reparaturen der Pelzwaaren werden rasch befördert. G. A. Velte. Georg Groß in Friedberg 2970 emyfiehlt auf bevorstehende Weihnachten sein auf das Reichhaltigste assortirtes Lager in allen Sorten Glas- und Porzellan- Waaren, Gypssiguren in allen Größen, Spiegel mit Rococo- und Goldbaroc-Rahmen, Tafel⸗ und Hänge ⸗Lampen, bester Construktion, sowie viele andere zu Geschenken passende Gegenstände. Vorschuß⸗& Credit-Verein zu Fiedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 3169 Unsere Kasse bleibt am 2. und 3. Januar k. J. unter Bezugnahme auf den§. 70 unserer Statuten: 5. 70. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember. Nach dessen Beendigung muß: a. der Bestand der vorhandenen Kassevorräthe, Schulddocumente und Werthpapiere durch den Ausschuß revidirt und festgestellt, sowie b. mit dem Abschluß der Bücher vom Vorstande begonnen werden, geschlossen. Die Spar⸗Einlagen und Darlehen-⸗Zinsen pro 1871 sind bei derselben vom A. bis 31. Januar k. J. gegen Vorzeigung der betreffenden Bücher und Scheine zu erheben. Friedberg im Dezember 1871. Hecht. Ermus. Weihnachtsausstellung. Groß wollene und seidene r 3124 Einem hiesigen sowie auswärtigen Publikum theile ich hierdurch mit, daß meine Ausstellung bereits begonnen und in derselben eine reiche Auswahl Con⸗ ditorwaare vothanden ist. 2586 für Herren und Damen äußerst billig bei K. Friedrich neben der Post. Der Vorstand: P. Rauch, Conditor. Junggesellen-Verein. 3193 Samstag den 23. Dezember, Abends 8½ Uhr, außerordentliche Sitzung im Vereinslocal. Der Präsident. Turnverein. 3142 Dienstag den 26. d. Mts. findet im Saale der„drei Schwerter eine Abend⸗ unterhaltung mit Tanzvergnügen statt. Beginn ½8 Uhr. Karten für einzuführende Fremde können dei Herrn J. Hoffmann in Empfang genommen werden. Casino. 3179 Dienstag den 28. Dezember Damen-Casino. Der Vorstand. Sängerball. 3171 Den zweiten Wethnachtsfesertag Ball im Gast⸗ haus zum Naussauer Hof in Reichelsbeim. Der Vor st an d. Englische Speckbückinge 3165 frisch eingetroffen bei Wilhelm Bernbeck. Kirchliche Amzeigen für Friedberg. Evangclische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. 4. Advent. ö Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags: Herr Pfarrer Baur.“ Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Herr Pfarrer Die gel. Nachmittags: Herr Candidat Scriba. Weihnachtsfest. Erster Festtag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Vogel. Nachmittags: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Münch. Zweiter Festtag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. (Abendmahl.) Nachmittags: err Candidal Münch. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Buchhold. Katholische Gemeinde. Samstag um 3 Uhr Nachmittags Beichte. 4. Sonntag des Advents. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. 8 Rachm.: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht, darauf Beichte. Das hochheilige Weihnachtsfest. Erster Weihnachtstag. Morgens: 5 Uhr Christmette, Exhortatton und Te Deum. Vormittags: 10 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags: 2 Uhr feierliche Vesper, nach derselben Beichte. Zweiter Weihnachtstag. Vormittags: 10 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Vesper. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Morgens ½8 Uhr. Verantw. Redact.: Hermann r Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Der Weihnachtsfeiertage wegen erscheint Dienstag den 26. Dezember keine Nummer d. Bl. (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 51 und eine Beilage.) Onichtolh Fried Gelän f 38 K. miuage! dei Nidde gehörende bess. groß Keller un Wassers lich verbo Eben! Schuldal bletendtl Diel Fabrikat Waldun 15e! m Abend. e statt. Audtende bann u —— ire: irc. ircht: irche! Beilage. Oeffentliche Aufforderung. 2832 C. Naumann in Offenbach a. M. fordert laut det dem unterzeichneten Gerichte eingereichter Klage an die Wittwe des S. Samuel in Friedberg 1) aus Waarenverkauf den Resibeftag von dh fl. 33 kr. 2) aus Wechsel die Summe von 14 fl. 11 kr.. Der dermalige Aufentbaltsort der Beklagten— dem Vermutben nach außerhalb Europa gelegen— ist unbekannt, weßbalb dieselbe auf diesem Wege unter dem Anfügen, daß eo ihr freistebe, die Akten in dem Gerichtslocale einzusepen, oder einsehen zu lassen, auf⸗ gefordert wird, fich Donnerstag den 4. Januar 1872, . Vormittags 9 Uhr, dei Meldung der Annahme Zugeffändnisses und Aus- schlusses mit Einreden guf die Klage zu erklären. Weitere proceslettende Verfügungen werden an die Gerichtolhüre angeschlagen. Friedberg den 14. September 1871. Großberzogliches Landgericht Friedberg. Reitz, Zimmermann, Landtichter. Landgerichts Assessor. Geländeveräußerung, sowie Ver⸗ kauf einer Wasserkraft. 3168 Künftigen Samstag den 6. Januar 1872, Vor⸗ miuage 10 Uhr, sollen zwet an der Staatsnraße, dich! dei Nidda gelegene, dem Großberzoglichen Salinenficcus]! gebörende Grundstücke— zusammen circa 1% Morgen]! dess. groß— nebst den darauf befindlichen Gebäuden, Keller und Laufbrunnen, welche sich des ständig laufenden Wassers wegen zu jeder Geschäftsanlage eignen, öffent lich verkauft werden. Ebenso wird die dem Großherzoglichen Fiscus ge⸗ hörende Wasserkraft am sog. Stutz bet Unter⸗ Schmitten mit einem effectiven Gefäll von circa 22 Fuß dess.= 11 bis 12 Pferdekräften nebst dazu gehörendem Gezände an demselben Tag, Nachmittags 2 Uhr, in dem Schulbause zu Unter⸗Schmitten öffentlich an die Meist⸗ bietenden veräußert. Diese Wasserkraft eignet sich vortbeilhaft zu jeder Fabrikanlace uad wegen der bedeutenden nahgelegenen Waldungen lusbesondere zum Betrieb eines Sägwerks. Suuatlonspläne und Bedingungen liegen auf dem Sürkau der unterzeichneten Stelle offen, wofelost auch jede nähere Auskunft mündlich oder auf portofreie An⸗ fragen ertheilt wird. Nidda am 19. Dezember 1871. Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. Wetter. Güter ⸗Versteigerung. 3189 Dienstag den 2. Januar 1872, Vormittags 10 Ubr, sollen in biesigem Rathbause die Chrtstian Hanstein' schen Güterstücke in Friedberger Gemarkung, circa 14 Morgen, zum letztenmaie öffentlich freiwillig an den Meistbietenden versteigert und bei annehmbaren Geboten den Letztbietenden nunmehr die Genehmigung alsbald ertheilt werden. Friedberg den 22. Dezember 1871. g Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. F ou car. Holz⸗Versteigerung. 3178 Donnersiag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden in dem Nieder ⸗Mörler Gemeindewald, Distrtkt Eichberg oberhalb Nieder Mörlen am Frauenwald ge⸗ legen., nachstehende Holzsortimente versteigert: 1) 49 Raummeler Nadel Prügelbolz, 2) 2,50 4 8* Stockholz, 3) 1456 Stu adel⸗Wellen. 10 Zusammenkunft ist oberhalb Nieder⸗Mörlen bei der alten Kapelle. Nleder⸗Mörlen den 21. Dezember 1871. Groß herzogliche 3 Nieder Mörlen. ö b 6. Steinlohlen, i i kauft zu 1 namentlich auch Schmiedekohlen, ver —— Pretsen die Ziegelei am Bahnbof zu Nauheim. Anzeige. der Rheinischen (0 Nachdem meln Sohn als Olrektor f eppothelensanf ernannt, bin 3 e 1 „Kapltalten gegen er fie g — 2377 Größe darzulelhen. Briefe frankirt. Krankfurt. B. Hecht, Allerb. Gasse 83— Alelzener Flachs Oberhessischer Anzeiger. * M151. Geaichte große und kleine Schnellwaagen, 3098 wie solche nach der neuen Maaß- und Gewichtsordnung zulässig sind, habe vorröthig auf Lager. 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Unterschied des Bekenntnisses und det Heimathsangebörig⸗ 3 keit aufgenommen werden. 177 4 2 5 (Eingetragene Genossenschaft.) 2 Die— 3 3* 3 — 8 5 4 2 0 7. rlaucht den Erbgrafen zu Solms Laubach in Arns⸗ 2618 Capitalien von fl. 500. an auf halbjährige Kündigung verzinsen wir, von heute an burgz in* Fällen ist de dem Krankenba ise bis auf Weiteres, wieder mit 4½%. e Diaconissin zur provisorischen Aufnahme i 2 Der Vorstand: efugt.. 1 Friedberg den 23. Oktober 1871 Fer. Hecht. Ermus Die Aufnahme ist jederzeit widerruflich; die Kranken Bom 9. 4— 8 daben sich der Hausordnung zu fügen und können. g rr anderen Falls sosort entlassen werden. Ergänzu 17. 0 S Das Pflegegeld beträgt der Kegel nach tã glich enen 11 lid E Weil nach 5 1 1 enke! 2 17½¼ kr., für dessen Zahlung genügende Sicher heit U J 8 9 9* 0—] nachgewiesen werden muß. Besondere Vereinbarungen i werden vorbebalten. N Vetre 3021 Trotz des bedeutenden Preisausschlags verkaufe- Dag dam nsterken— Bro det ien, ang — 4 Behandlung und volle etpflegung gewährt. us⸗ 8 neue Flügel 8 aus den berühmtesten Fabriken van fl. 300 an, geschlossen 1 find die Kossen für Anschaffung von dienen —„ Vianino's 77 77 7„„ 330„ 1— ä 3 4 Ersatz 2 iere 4170 250 ieder Weisel den 16. Dezember 1871. un, — 0 Takelklavi 5* 5. 5 4 100 2 25[Namens der Genossenschaft von Johanniter⸗ ungen E 77 Harmonium 8 65. 4. 7 7 7** N 49 5. 2 Nittern im Großherzo gthum Hessen sichtigr 2 Ich leiste für alle von mir bezogenen Jaslrumente eine Garantie von]( 0 8 erwägt 8 3 Jahren, nehme gegen neue Instrumente gespielte in Tausch und verkaufe letztere 2IKeine Modenzeitung hat eine grössere Verbreitung als f wieder zum Kostenpreis. 2 Die Hodenwelt. bei de 2 Dadurch bin ich in Stand gesetzt S Preis für das ganze Vierteljahr 36 kr., im M S gespielte Flügel in bestem Zustande von fl. 30 an, mit vlerteljährlich neun colorirten sichtig⸗ 2 Tafelklaviere eme, 10 5 Modenkupfern 1 fl. 30 kr. b 2 1 e 3 2 4 5 20 1 An trefflichen Original- Illustratio- 5 11 4 7 Vianino's 52„ 67 77 r eee eee, 2 7. nem ist die Modenwelt, ungeachtet 8. ef 8* Harmonium's„„ 7*„Nr og, ihres überaus niedrigen Preises, wohl b. e S fabzugeben. Auch verleihe ich Instrumente von fl. 1½ an pr. 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