N Ert t Mercer tmn aumann. chen 1871. Samstag den 22. Juli. M 85. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 2 Auf dieses Blatt können für das zweite Halbjahr noch Abonnements angenommen und vollständige Exemplare desselben geliefert werden. 8 Um vorgekommenen unangenehmen Mißverständnissen und Irrungen, welche bei mündlichen Bestellungen von Inseraten leicht entstehen können, für die Folge vorzubeugen, bitten wir Inserat-Aufträge nur schriftlich aufgeben zu wollen. Die Expedition Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach den bis jetzt eingelangten Handbuchsauszügen und sonstigen Vorlagen haben wir entnommen, daß nur wenig oder gar nichts Betreffend: Die Beitreibung der Gemeindegelder. zur Beitreibung der rückständigen Gemeindegelder, namentlich aber der Communalumlagen, geschehen ist. Friedberg am 20. Juli 1871. Wir weisen Sie darum an, den Gemeindeeinnehmern sofort aufzugeben, das Zwangsverfahren auf die rückstandigen Gemeindegelder einzuleiten, als sonst gegen sie mit Strafe vorgegangen werden mußte. Daß und wann Sie die Rechner biernach bedeutet haben, haben Sie sofort anzuzeigen. A 8 J.. Nd. Haas, Kreis- Assessor. Betreffend: Die Bezahlung der Beiträge zur Kreiskasse. Friedberg am 20. Juli 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 5 Der Rechner der Kreiskasse hat uns angezeigt, daß nur von wenigen Gemeinden die Beiträge für das 3. Quartal zur Kreiskasse eingezahlt worden sind und daß sich noch Rückstände aus anderen Quartalen vorfinden. Unter Bezugnahme auf unsere Verfugung vom 31. Oktober v. J. tragen wir Ihnen auf, für die sofortige Berichtigung zu sorgen, indem wir sonst gegen die Ssumigen mit Strafe vorgehen müßten. J. B. d. K.: Haas, Kreis ⸗Assessor. Betreffend: Das Gesetz über die Kriegsleissungen und deren Vergütung. Friedberg den 20. Juli 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf die in Nr. 24. des Regierungsblattes d. J. enthaltene, die Note des Reichskanzlers an das Großherzogliche Ministerium des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern vom 27. v. M. zur öffentlichen Kenntniß bringende, Bekanntmachung der Großherzoglichen Ministerien des Innern und des Kriegs vom 7. d. M., wonach der 1. Juli als der allgemeine Demobilmachungstag bzw. als der Tag festgesetzt worden ist, bis zum welchem das bei der letzten Mobilmachung der Bundesarmee in Kraft getretene rubr. Gesetz vom 11 Mai 1851 zu gelten hat, bzw. Leistungen an die bewaffnete Macht nach Maßgabe desseiben zu liquidiren und zu vergüten find, fordern wir Sie auf, über alle von Ihren Gemeinden und deren An— gehörigen bis zu diesem Tage geschehenen Leistungen an Truppen— theile, so weit wegen derselben nicht bereits Vorlage ge— macht worden ist, nach Vorschrift unseres Amtsblatts Nr. 4 vom 7. Marz d. J. Liquidationen aufzustellen und bis zum 10. August hierher einzureichen, damit die Auszahlung der gesetzlichen Vergütung veranlaßt werden kann. Sollten Leistungen in Ihren Gemeinden nicht erfolgt sein, so wollen Sie dies bis zum gleichen Termin anzeigen. Gleichzeitig machen wir Sie darauf aufmerksam, daß nach§. 21 des citirten Gesetzes alle etwa nicht berücksichtigten Ansprüche auf Ver⸗ gütigungen mit den nöthigen Bescheinigungen versehen, bei uns inner⸗ halb eines Jahres vom 1. d. Mts. an gerechnet, Seitens der Inte⸗ ressenten anzumelden sind. Die bis dahin nicht angemeldeten An⸗ sprüche werden mit dreimonatlichem Präclusivtermin nochmals öffent⸗ lich aufgerufen und nach Ablauf der letztren, wenn sie auch bis dahin nicht angemeldet sind, von jeder Befriedigung ausgeschlossen. J. B. J K.: Haas, Kreis, Assessor. Betreffend: Feldbeschädigungen durch Hagelschlag. Friedberg den 20. Juli 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir haben die betrübende Nachricht erhalten, daß mehrere Ge— meinden unseres Kreises insbesondere Münzenberg, Trais-Münzenberg und Wohnbach gestern Abend von einem se heftigen Hagelschlag betroffen worden sind, daß nicht allein in den Ortschaften zahlreiche Verheerungen stattgefunden haben, sondern auch in einem großen Theil der betreffenden Gemarkungen die diesjahrige Erndte fast ganz vernichtet ist. Leider sollen nur ganz wenige der Grundbesitzer daselbst ihrer moralischen Pflicht nachgekommen sein und ihre Feldfrüchte gegen Hagelschlag versichert haben, die große Mehrzahl ist unversichert, muß den empfindlichsten Schaden leiden und sieht theilweise ihre Erndte gänzlich darnieder legen. Es geben uns diese bedauerlichen That sachen wiederholt ur so mehr Veranlassung zu der ernsten Mahnung an die Landwirthe, Versicherungsverträge gegen Hagelschlag wegen der Crescenz ihrer Felder mit bewährten Gesellschaften abzuschließen um hierdurch vor den nachtheiligen Folgen eines solchen Natur— ereignisses bewahrt zu bleiben, als im Falle eintretenden Hagelschadens den Betroffenen weder eine Unterstützung aus Staatsmitteln gewährt noch denselben das Collectiren gestattet wird. Wir deauftragen Sie die Grundbesitzer auf das Eindringlichste zum Versichern aufzufordern, was ja um so mehr nahe gelegt und möglich ist, als die Prämien nicht hoch sind und in keinem Verhältnisse stehen zu den Beschädigungen, von denen die Landwirthe heimgesucht werden und die den Einzelnen mitunter in seinen Vermogensverhältnissen vollständig zerrütten konnen. Den Großherzoglichen Bürgermeistereien der betroffenen Gemeinden empfehlen wir, im Falle Grundbesitzer in einer solchen Weise Schaden erlitten haben, daß dieselben auf Grund der Verordnung vom 1. Dez. 1819 und der Bekanntmachung vom 12. November 1821 Anspruch auf Steuernachlaß erheben können, diese Interessenten auf die er— wähnten Bestimmungen aufmerksam zu machen, damit das vorge— schriebene Verfahren eingehalten und keine Frist versäumt wird. Die Gesuche sind rechtzeitig bei Grosherzoglicher Obersteuer Direction und bei uns einzureichen. . d e Haas, Kreis, Assessor. pflichtig sind, haben ihre Anmeldung schriftlich, un §§. 148, 149, 151, 152, 153, 154 und 155 der erwähnten Militär- Ersatz-Instruction bis zum 10 August dieses J bei der unterzeichneten Commission einzureichen, September d. J. staktfindenden Prüfung zu unterziehen beabsichtigen. Der Meldung sind beizul a, ein Geburtszeugniß(Taufschein), b. eine beglaubigte Einwilligung des Vaters oder des Vormundes, e. ein Uabescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen(G Progymnasien und höberen Bürgerschulen) von de weise Rector der betreffenden Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute aber von der Polizei-Obrigkeit auszustellen ist. Bei Nichtbeobachtung der bestebenden Vorschristen, oder Einreichung des Gesuchs nach dem angegedenen Termine, kan nächsten Prüfung nicht stattfinden. Diejenigen, welche auf die ergangene Meld schein nicht zugeschickt erhalten, haben demnächst zu da eine specielle Einladung hierzu nicht ersolgt. Der Prüfungsterm Die unterzeichnete stimmungen ausdrücklich Die Berechtigung vor dem vollendeten 17. ter Berücksichtigung der ahres falls sie sich der im egen: pflichtige noch nicht an oder vermöge seiner Loo In letzterem Falle treten, wenn der deßfa ymnasien, Realschulen, m Director beziehungs- Gesuche um Wied dung verloren gegangene Commission zu richten. ung den Berechtigungs⸗ Darmstadt den r Prüfung zu erscheinen, Großherzoglich n bie Zulassung zu der B e k daun d tem anch zun g. 478 Betreffend Anmeldung und Prüfung der einjäbrig Freiwilligen. Diejenigen Militärpflichtigen, welche als einjährig Freiwillige dienen wollen und im Großber zogthum Hessen nach§. 20 der Militär⸗-Ersatz⸗ Instruction vom 26. März 1868(Regierungsblatt Nr. 21) gestellungs⸗ in sowie das Local, worin dieselbe vorgenommen wird, kann erst später bekannt gemacht werden. Commission macht außerdem auf folgende Be⸗ aufmerksam. i N zum einjährig freiwilligen Militärvienst darf nicht Lebensjahre und muß bei Verlust des Anrechts 95 spätestens bis zum 1. Februar des Kalenderjahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird. Mit der Anmeldung um Zulassung zum einjährigen Militärdienst ist die Aufgabe des Rechts, an der Loosung Theil zu nehmen, verbunden. Ausnahmsweise kann der durch die versäumte rechtzeitige Anmeldung verloren gegangene Anspruch durch die Resolution der Ersatzbehörden dritter Instanz wieder verliehen werden, wenn der betheiligte Militär- einer Loosung Theil zu nehmen verpflichtet war, 8-⸗Nummer disponibel geblieben ist. darf diese Vergünstigung indeß nur dann ein⸗ lisige Antrag vor der zweiten Aus hebung, bei welcher der betheiligte Milikärpflichtige zu concurriren hat, sormirt wird. erverleihung der durch versäumte rechtzeitige Mel⸗ n Berechtigung sind an die zuständige Kreis⸗Ersatz · 5% Juli 1871 e Prüfungs⸗Commission für einjährig Freiwillige. Pabst. Strecker. l Deutsches Reich. Darmstadt. Der Privatdocent bei der philosophischen Facultät der Landes ⸗-Universität Dr. Wilbelm Clemm wurde zum außerordentlichen Professor bei der genannten Facultät und zum zweiten Lebrer am ppilologischen Seminar der Landes ⸗Universität ernannt. — Der von unserer Regierung in's Leben gerufene landw. Lehrcursus für Volksschullehrer bat seinen Anfang genommen. Aus Hessen nehmen an demselben 33 Lehrer Theil, und zwar aus der Provinz Starkenburg 14, aus Rheinhessen 10 und aus Oberhessen 9; ferner bat die Regierung noch einem Lehrer aus Rheinbayern und 5 aus Rhein- preußen, welche sich um die Erlaubniß hierzu be— worben, die Theilnahme gestattet. Der Unterricht wird in zwei Abtheilungen ertheilt und ist die erste für die neu hinzugetretenen Lehrer bestimmt, während in der zweiten nur solche Lehrer zuge— lassen sind, welche bereits im Jahre 1869(im vorigen Jahre mußte der Cursus der Kriegser⸗ eignisse wegen ausfallen) an dem Cursus Theil genommen haben. — Der Kaiser und die Kaiserin von Rußland sind am 19. d. nebst Familie in Jugenheim ein- getroffen. Berlin. Der„K. Z.“ schreibt man: Mit Rücksicht auf die jetzt in der katholischen Kirche ausgebrochenen Wirren soll, wie man hört, dem Reichstage ein Antrag auf Einführung der obli⸗ gatorischen Civilehe zugeben, ganz in der Weise, wie die Angelegenheit durch die von der Natio- nalversammlung berathene Reichs verfassung von 1849 erledigt ist. Für Preußen speciell soll bei dem Hause der Abgeordneten, gleichfalls in Be⸗ rücksichtigung jener Wirren, der Antrag zur Be⸗ (Bahnhofe von einer zahlreichen Volksmenge en- in Berlin für das erste Quartal dieses Jahres. Darnach sind von dem auf 403,791 Thlr. ver- anschlagten Soll der Miethssteuer 63,836 Thlr., von dem auf 270,939 Thlr. veranschlagten Soll der Personal⸗Sublevation 39,950 Thlr. und von dem auf 243,254 Thlr. veranschlagten Soll der Einkommensteuer 44,530 Thlr. im Rückstande ge— blieben und ein erheblicher Theil der Reste hat ganz niedergeschlagen werden müssen, da die be— treffenden Pflichtigen activ oder mobil waren. Wiesbaden. Wie man in gut unter⸗ richteten Kreisen hört, wird der Kaiser und König schon Ende dieser, sicher aber Anfangs nächster Woche zu einer längeren, Badekur hier eintreffen. Ems. Der Kronprinz des deutschen Reiches ist am 18. d. Abends vaßier eingetroffen und am thusiastisch begrüßt worden. Ihm zu Ehren fand bengalische Beleuchtung der umliegenden Berge statt. Er hat am 19. über Coblenz seine Reise nach England fortgesetzt. Frankfurt. Die internationale Commission, welche in Art. 1 der Friedenspräliminarien zur Grenzregulirung zwischen Frankreich und Deutsch land, sowie zur Ordnung der staatlichen und communalen Vermögensinteressen eingesetzt worden ist, hat ihre Arbeiten nach kurzer Unterbrechung Mülhausen. Nach der„N. Mülh. Ztg.“ sind aus Berlin ein Wachtmeister und 19 Schutz⸗ leute zur Verstärkung der hiesigen Polizei einge- troffen. Auch werden die früher französischen Polizei-Agenten in nächster Zeit mit der Uniform der deutschen Schutzleute bekleidet werden.— Di: Damen Mülhausens legen die Trauerkleider ab und die„N. Mülh. Ztg.“ erklärt das in sar⸗ kastischer Weise mit der herrschenden Hitze. Ausland. Oesterreich. Wien. Schlußsitzung der Reichsrathsdelegation. Graf Beust theilte die Sauction des Kaisers zu den Beschlüssen der Delegation mit, sowie die lebhafte Befriedigung res Kaisers darüber, daß der Verlauf der Session den Erwarkungen desselben entsprochen habe. Der Reichskanzler sprach alsdann den Dank des Mi- nisteriums für das reichlich bewiesene Vertrauen aue. Präsident v. Schmerling verwies in einer längeren Schlußrede auf die Votirung erhöhter Lasten zum Zwecke der Webrhaftmachung des Reiches, auf die Harmonie zwischen der Delegation und der Regierung, und drückte den Wunsch aus, daß die innere Politik nach Grundsätzen geleitet werde, welche den inneren Frieden thatsächlich ver⸗ bürgen, ohne auf veraltete Zustände zurückzugreifen in Mitte vorigen Monats bis jetzt sehr eifrig sͤrtgesetzt. Fast täglich finden Sitzungen statt, gewöhnlich Vormittags von 11 bis Nachmittags gegen 3 und 4 Uhr. Ein- oder zweimal die Woche finden abwechselnd im„Englischen Hofe“, wo die deutschen, und im„Russischen Hofe“, wo die französischen Bevollmächtigten wohnen, gemein- schaftliche Diners statt. rathung gestellt werden, die Inspection der Schulen den Geistlichen zu entziehen und sie Fachmännern, also Lehrern und Pädagogen von Beruf, zu über- tragen. N N N — Der„Reichsanzeiger“ theilt mit, daß bis zum 15. d. Mis. Abends von der französischen Kriegsentschädigung 409,600,000 Frs. zur Aus- zahlung gelangten, wobei die Wechsel im Nomi⸗ nalbeirag gerechnet sind. Außerdem lagen 12 Mill. in deutscher Silbermünze zur Annahme hertit, Die Uebernahme derselben konnte noch nicht er folgen, weil nachgezählt werden mußte. Bis zum 19. d. Abends gelangten weitere 52½ Millionen zur Abnahme. — Auf 1. December d. J. wird nunmehr die wegen des Krieges im vorigen Jahre unter— bliebene allgemeine Volkszählung vorgenemmen werden. Im statistischen Bureau, welches be⸗ kanntlich diese Arbeiten leitet, werden bercits die umfassendsten Vorkehrungen dazu getroffen. und etwa Mißstimmung bei den Nachbarstaaten hervorzurufen. 6 Frankreich. Paris. Die Ernennung des Mr. Guibert, bisherigen Erzbischofs von Tours, zum Erzbischof von Parie wurde am Sonntag im Ministerrathe entschieden und am nämlichen Tage von dem Chef der Executive unterzeichnet. Dieser Bischof, der sich weder — Das Haupiblatt der„Frankfurter Ztg.“ direct noch indirect, wie Mr. Doupanloup gegen wurde am 19. d. auf Grund des§. 95 des die Unfehlbarkeit ausgesprochen, ist eine persona n(Beleidigung des Kaisers) mit grata im Vatican. Beschlag belegt. Unter Weglassung des bean— — Mehrere deutsche Soldaten, welche vor⸗ sltanpelen Artikels wurde eine neue Ausgabe ver- gestern in Haft genommen, sind wieder in Frei⸗ anstaltet. München. Classe verliehen. Straßburg. her nur Deutsch galt. Sprache, machungen in beiden Sprachen wird. Bis dahin fügen wir mit Rücksicht au Der deutsche Kaiser hat neuer⸗ dings 410 Offizieren und Soldaten des ersten[ Budgetcommission den Stempel für die kleinen bayerischen Armeerorps das eiserne Kreuz zweiter Journale Die„Straßburger Ztg.“, mission beiwohnen. das amtliche Blatt, bringt plötzlich ihre Bekannt- die Explosionen in der Patronenfabrik von Vin⸗ machungen unter der Rubrik„Amtliches“ in cennes noch nicht ihr Ende erreicht. deutscher und französischer Sprache, während seit-[völkerung worde gestern Abend davon in Kenntniß Sie fügt zur Motivirung] gesetzt, daß neue Explosionen zu befürchten seien.— Folgendes hinzu:„Vom 1. August ab erscheint in Metz ein Blatt in französischer und deutscher[ Räumung von Lusseuil(Dep. Haute Saöne, Arr. welches auch die amilichen Bekannt- Lure) durch die deulschen Truppen demnächst er⸗ veröffentlichen folgen werde. heit gesetzt worden. — 20. Jul. Nach den„Debats“ hat die von ½ Ct. auf 1½ Ct. erböht. Thiers wird heute der Sitzung der Budgeteome Der„Verité“ zufolge haben Die Be⸗ —„Journal officiel“ zeigt an, daß die f— unter den militärischen Fragen, welche im die Bedürfnisse einiger lothringischen Districte eine Augenblick die Regierung beschäftigen, steht die „der festen Plätze am Meisten im Vordergrund. — Wie schwer der Krieg auf Preußen ge- sranzösische Uebersetzung der amtlichen Bekannt lastet hat, zeigt der Abschluß ber Steuererhebung machungen bei.“ Die Territocialverluste machen ein neues Verthei⸗ Kalb. Ztg b 10 Schug deluei ting · 1 ftaxzosssche 7 err t ectaten gelclk watsächlich 5 „ brrüdhagrti Aar t Crrtanz biet 1 21 walt 1 lebte 1 1 du en d n cult 775 5. t pen d . eee digungsspstem und eine Aenderung der Classti. cation nothwendig. Die Stadt Longwy, welche Frankreich geblieben ist, erhält durch ihre Lage, 5 Kilometer von der belgischen und 8 von der preußischen Grenze, erhöhte Wichtigkeit. Die schon im Jahre 1836 begonnenen inneren Arbeiten zur Aufnahme einer größeren Garnison sollen vollendet und die Höhen von St. Martin durch ein be— deutendes Werk gekrönt werden. Zwei anderen Plätzen, Verdun und Toul, die sich in ähnlicher Beschoffenheit wie Longwy befinden, wird die Regierung später ihre Aufmerksamkeit zuwenden. — Wie der„Independance belge“ aus Paris geschrieben wird, seien zwischen Thiers und Bis- marck Verhandlungen im Zuge, welche die Be— freiung des Departements Seine et Oise und der Pariser Forts von den deutschen Besatzungstruppen unter der Bedingung einer längeren Occupation des Departements Seine inferieure(Rouen) be— zwecken. Diese Combination soll bereits zu Recla⸗ mationen der Deputirten des letzteren Departe— ments geführt haben. — In Nancy ist das Museum vollständig mit seinen gesammten Schätzen niedergebrannt. — Die Haussuchungen in den Pariser Hotels dauern fort. So fanden im Hotel Castiglione Nachsuchungen Statt. Es scheint, daß die Polizei auf ein wichtiges Mitglied der Commune fahndet. — Eine große Anzahl von Fremden nichtdeutscher Nationalität, welche früher Paris bewohnten, befinden sich augenblicklich hier. Dieselben haben aber nicht die Absicht, längere Zeit hier zu bleiben. Sie kommen nur, um ihre Angelegenheiten zu ordnen und dann wieder abzureisen.— Dem Berichterstotter der„Times“ in Paris zufolge ist es wahrscheinlich, daß die lästigen Preßbeschrän— kungen demnächst modificirt, wenn nicht ganz auf⸗ gehoben werden, nachdem sich herausgestellt hat, daß sie ihren nominellen Zweck doch nicht erfüllen. — Es gewinnt den Anschein, als ob in Frankreich doch eine gewisse Besonnenheit zur Geltung käme. Der Jahrestag der Kriegser— klärung gibt Manchem zu denken. Das„Journal des Débats“ schreibt:„Gestern war der erste Jahrestag der tollen Kriegserklärung, welche das Kaiserreich zu Boden warf und Frankreich einem Feinde, der kein Erbarmen und keine Großmuth kennt, ausliefern sollte. Eine große Zahl aus- wärtiger Blätter hat aus Anlaß dieses düsteren Datums vom 15. Juli einen Rückblick auf das verflossene Jahr geworfen. Ein solcher Rückblick darf uns sicherlich kein Gefühl des Hoͤchmutbs eingeben. Selten ist eine Niederlage so vollkommen gewesen, wie die, welche wir erl'tten haben. Diese demüthigende Wahrheit dürfen wir uns nicht unter großen Redensarten und eitlen und abgeschmackten Prahlereien verhüllen. Nein, wir müssen sie im Gegentheil in aller ihrer Härte ins Auge fassen und uns von ihr durchdringen, damit diese ver nichtenden Schläge uns wenigstens heilsam wären; wir müssen die Fehler abstellen, die uns zu Grunde gerichtet haben, und ein Jeder von uns muß einen tiefen Abscheu gegen die Familie gewinnen, welche uns dreimal in einem halben Jahrhundert die Schande der Invasion zugezogen hat. Wir dürfen uns aber auch nicht verhehlen, daß der wahnwitzige Ehrgeiz des ersten und die anspruchs— volle Unfähigkeit des letzten Bonaparte nicht die einzigen Ursachen des Kriegsunglücks sind, welche dem Fremdling die Straße nach Paris geöffnet haben, sondern daß auch unsere persönlichen, nationalen Schwächen die Fehler, die uns eigen sind, wenn auch kein Kaiser uns regiert, einen großen Antheil an unserem Unglück gehabt haben, Es ist jetzt Zeit, diese besonnenen Betrachtungen anzustellen, zunächst um uns zu heilen, dann aber um einst durch eine kluge Politik wieder zu ge— winnen, was wir in diesem unvernünftigen Kriege verloren haben.“ — Es ist hier das Gerücht verbreitet, Pouper— Quertier habe seine Demission eingereicht.— Die Emigration aus Lothringen nimmt große Di— mensionen an. Aus Metz allein sollen 20,000 Menschen auswandern.(27) Belgien. Brüssel. Auf eine Inter- pellation erklärte d'Anethan, die Regierung babe eine Pflicht zu erfüllen geglaubt, indem sie den Paßzwang wieder einführte, um das Land vor dem Eintritt gewisser Persönlichkeiten zu schützen, deren Anwesenheit Unzukömmlichkeiten mit sich führen würde. Großbritannien London. Dem „Standard“ zufolge beabsichtigt Gladstone, den Stellenkauf in der Armee durch ein königliches Deeret aufzuheben. Italien. Florenz. Von hier wird das Gerücht dementirt, daß der österreichische Ge— sandte Baron v. Kübeck in Rom Schritte wegen einer Aussöhnung des päpstlichen Stuhles mit der italtenischen Regierung gethan habe. — Dem Parlament in Rom soll ein Gesetz, betreffend die Erhebung Italiens zum Kaiserreich, vorgelegt werden. Rom. Die wieder neuerdings umtaufenden Gerüchte über den beunruhigenden Gesundheits— zustand des Papstes scheinen diesmal nicht unbe— gründet zu sein. Turin. Zur Feier der Vollendung des Alpendurchstichs(Mont-Cenis-Tunnel), welche auf den 5. November angesetzt ist, werden große Vorbereitungen getroffen Die Regierung hat, wie versichert wird, eine bedeutende Summe für diesen Zweck bestimmt und sollen Einladungen an alle Mitglieder des am italienischen Hofe accredi⸗ titten diplomatischen Corps ergehen, den Feste bei— zuwohnen.— Pather Hyaeinth geht nach München, „Friedberg. Aus der Gegend von Wohnbach! Münzenberg u. a. O. laufen die traurigsten Schelde⸗ rungen von den enssetzlichen Verheerungen ein, welche ein überaus schweres, mit beftigstem Hagelschlag begleitetes Gewitter am Abend. des 19. d. dort in den Feldern und den Ortschaften angerichtet hat. Eisstücke in der Größe von Hühnereiern sollen mehrere Minnten lang zur Erde niedergefallen sein. Eisenbahnreisende drachten solche Schloßen mii nach Gießen, wo fünf derselben noche Pfd. gewogen haben sollen. Leider soll der größte Theil der Beschädigten nicht versichert sein. Hungen. Die hiesige Einwobnerschaft beabsichtigt den aus dem Kriege zurückgekehrten hiesigen Soldaten, 40 an der Zabl, worunter 4 mit dem eisernen Kreuz decorirt sind, zu Ehren nächsten Sonntag auf Kosten der Stadt ein Fest zu geben. Dem Programm gemäß wird des Mittags um 1 Uhr im Gasthaus„zur Traube“ Fest⸗ Bankett stattfinden, an welchem sich voraussichtlich eine große Anzahl Bürger betheiligen wird; bieran wird sich ein Zug durch die Stadt anschließen, dessen Ziel die vor derselben belegene sogenannte Gänseweide sein wird, wo— selbst ein Tanzvergnügen das Fesi zum Abschluß bringen soll. „Frankfurt. Beim Abbruch eines Hauses in der Stelzengasse hat man ein menschliches Gerippe gefunden, das noch mit einem wohlerhaltenen Hemde bekleidet war, Wie man hört, ist das Gerippe das eines Frauenzimmers und war in einem sogenannten Wandschrank eingemauert. Die Haare des Schädels, welcher verschiedene Fracturen hat, sind zum Theil noch wohl erhalten. Das Gerippe wurde sehr vorsichtig seinem Grabe emnommen und dem Pyysicat zur Untersuchung übergeben. — Hinsichtlich des in der Stelzengasse aufgefundenen Gerippes verlautet, daß nur ein Theil der Knochen und des Schädels als von einem Menschen herrübrend er— kannt wurden, während der weitaus größte Theil der Knochen von Thieren stammt. Frankfurt. Die Untersuchung über die abhanden gekommenen 12.000 Frs. von den französischen Kriegs⸗ kosten ist in vollem Gange. Die Plombe der sämmllichen Eisenbahnwagen war unversehrt. Der Dieb batte ein Loch in den Wagen gebrochen, durch welches er eindrang. Mainz. Der unglückliche Finder von zwei je über 1000 L. St. lautenden Creditbriesen und etwa 80 L. St. in Banknoten u. s. w., zusammen eines Werthes von etwas über 30,000 fl., welche ein Amerikaner auf dem Perron des Ludwigsbahnhofes verlor und für deren Rück⸗— llejerung 300 fl. Belohnung ausgesetzt waren, wurde in einem sonst gut situirten Locomotivsührer der Bahn er⸗ mittelt und unser der Beschuldigung des Fundeiebstahls jener bei der Haussuchung erhobenen Effecten verhaftet. Von Coblenz und Ems liegen Nachrichten vor, daß auch dort am 18. d. furchtbare Gewitter mit an— haltendem starken Hagelschlag sehr großen Schaden ange— richtet haben; Fensterscheiben und Glasdächer wurden in Masse zertrümmert, ebenso haben die Früchte außerordent— lich von dem Unwetter gelitten. „Straßburg. Am 18. d. hat sich hier eine schauer— liche Begebenheit zugetragen. Auf dem Guttenbergsplatz (Obsümarkt) saß auch heute, wie schon lange, eine ziemlich alte Obsihändlerin, als plötzlich ein Mensch mit einem Messer auf sie zusprang, sie emporriß und ihr mit einem Ruck den Hals durchschnitt, nun aber, in voller, Wuch, sich am Knebelbart packend, den eigenen Kopf in die Höhe zog und sich ebenfalls eine tödtliche Schnittwunde am Halse beibrachte. Nach einigen Secunden war die Frau eine Leiche und ihr Mörder soll im Spital, wohin er ge⸗ bracht wurde, auch bereits gestorben sein. Die getödtete Frau, deren Mann gegenwärtig Galeerenstrafe verbüßt, lebte mit ihrem Mörder in strafbarem Verhältniß; sie soll dieses schließlich aufzulssen versucht haben, was die Eifer⸗ sucht und den Zorn ihres bisberigen Gesponses hervorrlef. Bei Forbach hat nach dem„Fr. J.“ ein furchtbares Elsenbahnunglück einen nach Frankreich unterwegs be⸗ findlichen Zug von Ersatzmannschaften des 74. preußischen Infanterie-Regiments betroffen. Eine ledige sogenannte Rangirlocomotive fuhr mit voller Kraft quer in den auf dem richtigen Geleise haltenden Zug ein, drei Wagen desselben in Trümmer reißend. Neun der Soldaten blieben augenblicklich todt und die Zahl der mehr oder minder schwer verwundeten soll sich auf vierzig belaufen. Die Aufregung, ja Wuth der unverletzt Gebliebenen war un— beschreiblich und drohte dem Siationsvorsteher lebensge— fährlich zu werden, als sich zu dessen Glück xasch die Einsicht verbreitete, daß der Führer der Locomotive, welche das Unglück angerichtet, allein die Schuld trage. Derselb⸗ ist, als der Zusammenstoß unvermeidlich schien, sammt dem Heizer von der Maschine gesprungen und hat die Flucht ergriffen. Kaufbeuren. Külzlich ereignete sich zwischen Gün⸗ zach⸗Aitrang beim Eilzuge der Unfall, daß eine Knabe von 8 bis 9 Jahcen, vornehmen Eltern von Basel ange⸗ hörig, aus dem Wagenfenster stürzte, während der Zug sich im raschesten Lauf befand. Der Zug konnte nach einer Weile angehalten werden, und die Eltern suchten nun das verlorene Kind. Der Kleine hatte sich aber, da ihm außer ein Paar unbedeutenden Verletzungen nichts geschab, schon auf den Weg zur nächsten Station begeben; nach seinen Acußerungen fiel er schon zweimal in der Schweiz aus dem Coups. Paris. Es ist bekannt, daß die Wiedererrichtung der Vendome-Säule ungefähr 300.000 Frs. kosten wird. Interessant dürfte herbei das Factum sein, daß der Fall dae Säule mehr als das Doppelte dieser Summe dem Pariser Handel eingebracht bat. In England sind 1,200,000 Photographien der Säule vor und nach ihrem Falle verkauft worden, in den Vereinigten Staaten über eine Million, in Deutschland gegen 800,000 und etwa eben so viel in verschiedenen andern Ländern. Diese Ziffern, welche die Pariser„Vörits“ meint verbürgen zu können, geben eine Totalsumme von 3,800,000 Photo⸗ grapbien, von denen jede im Durchschnitt zu 50 Centimes verkauft worden ist. Es sind also 1,900,000 Frs. aus diesem Handel gelöst worden, der bei einem Procentsatz von 30 pCt.(mehr bringt solcher Handel in Paris ge⸗ wöhnlich nicht ein) einen Reingewinn von eircg 600,000 Frs. abgeworfen hat. Aus Neapel wird gemeldet: Die Eruption des Vesuvs ist foridauernd heftig; das Observatorium ist stark bedroht. Palmieri verlangt von der Regierung die An⸗ lage eines Dammes behufs Ableitung der Lava. Erfrischung der durchpassirenden Truppen. 27. Liste. An Naturalien: G. Philippi 1 Ohm Bier. b. An Geld. Von C. Th. Kranz hier. fl. 5 aus der bei Herzn Jac. Burk aufge⸗ stellsen Büchse, fl. 18 Summa fl. 23 Hierzu den Betrag von voriger Liste mit fl. 3178 25 kr. im Ganzen fl. 3199. 25 kr. Wir sagen den freundlichen Gebern unsern besten Dank. Am Schlusse unserer Mission können wir es nicht unterlassen, sämmilichen Gebern in Stadt und Umgegend, welche uns in so reichem Maaße milähren Spenden unter- stützt haben, nochmals unsern wärmsten Dank auszusprechen; besonders sagen wir allen Denjenigen unsern besten Dank, die bei der Bewirthung mit Hand an das gute Werk ge⸗ legt haben, bier gedenken wir vornämlich der einzelnen Damen, welche es nicht scheuten, im Winter bei Wind und Wetter und bis zum Schlusse in der Kaffeeküche aus⸗ zuhalten. N Auch den Herren Bindernagel und Schimpff sagen wir noch für die unentgeltliche Aufnahme der vielen Inserate in ihrem Blaite unsern besten Dank. Das Comite. d Berichtigung. In unserer ersten Bescheintgung vom 4. August 1870 wurde überseben 5 N fl. 22. 35 kr. von den Gem. Beienheim und Weckesheim, gesammelt durch Herrn Seiler Dielrich hier, speziell auf⸗ zuführen und erklären wir hiermit, daß uns diese Summe bebändigt wurde und in der Gesammtisumme von fl. 217. 2 kr. inbegriffen ist. Das Comite. Kaffeeküche. Da wir nach Einstellung unseter Thäligkeit nunmehr unsere Schlußrechnung stellen müssen, so bitten wir alle Diejenigen, welche noch Ansprüche und Forderungen zu machen haben, dieselben spätestens innerhalb 8 Tagen dei Herrn J. Koob einreichen zu wollen, indem wir nach dieser Zeit für nichts mehr hasten können. G. Schwarz, Schriftführer. Halsbinden 42 und Shlips in schöner Auswahl, sowie Foulards seidene Umknöpftücher und schy seidene Halstücher de N. Friedrich neben der Post. ri. Zur Besprechung der Garnisonsfrage, 1862 insbesondere einiger, behufs Abhülfe der mangelhaften Kaserne- Räumlichkeiten, von dem Stadtvorstande ausgegangenen Vorschläͤge werden alle Bürger, welche sich hierfür interes⸗ siren, eingeladen nächsten Sonntag den 23. d. M., Nachmittags 3 Uhr, in hiesigem Rathhaussaale zusammenzukommen. Friedberg. Geschäfts- Empfehlung. 1024 Eine reichhaltige Auswahl in Buckskin zu Herren- und Knabenanzügen, leinenen und baumwollenen Hösenstoffen, Tibet, Lüstre, leinenen und baum wollenen Schürz⸗ und Bettzeugen, Barchend, Zwillich, Cattun, Blaudruck, Hausmacher⸗ und schlesinger Leinen empfiehlt zu seyr billigen Preisen Heinrich Hartmann, Bad Naubeim. Erbsen 1858 zur Stoppelaussaat billigst bei J a cob Stern, nächst der Burg. Englische glasirte Thonröhren für Canal- und Wasser⸗ leitungen 4“, 6“, 9“, 12“, 15“, 18“, 24“ Düurchmesser, Verbindungsbogen und Syphonröhren. Frankfurt a. M., Köln, Große Eschenbeimer⸗Gasse 41. F. F. Andreae. Am Hof Nr. 14. Jean Marguth, 8 21 Instrumentenmacher in Butzbach, —— Niederlage und Leih-Anstalt in Zad-Mauheim, 900 empfiehlt sein Lager in Pianinos und Tafel-Clavieren verschiedener Arten. Stutt⸗ garter, Berliner und ausländischer Fabrikate unter zweijähriger Garantie. Aeltere Instrumente werden zu höchsten Preisen in Zahlung genommen. Uebernimmt ferner alle Reparaturen und Stimmungen. Der Transport der Instrumente wird durch ein zu diesem Zwecke ein⸗ gerichtetes Fuhrwerk besorgt. — Durch Mithülfe meines Sohnes, welcher nach vieljähriger Thätigkeit in Stutt- gart, Paris ꝛc. ꝛc. sich ausgebildet, bin ich in den Stand gesetzt, allen neuen Anforderungen zu genügen. 4 2 2. U Epileptische Krämpfe(Fallsuchit) U 1518 beilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Dr. O. Killiseh in Berlin, jetzt Neuen- burgerstrasse 8.— Schon Hunderte vollständig geheilt. Mehrere Bürger. 1611 stets einige Tausend Fuß vorräthig 3“, 1845 Soeben erschien: 2 6 Anterrichtsheste für den zo Empfehlung. gesammten f Maschinenbau. Unterzeichnete empfiehlt sich als Kleider macherin Mik zahlreichen Abbildungen und Construktions- in und außer dem Hause und bittet um geneigten Zuspruch. zeichnungen. Ehristine Jäckle, Herausgegeben von C. G. Weitzel. wohnhaft im Hause des Herrn Spenglermeißer Söllner. 1. Kg. elegant broch. Preis u 18 kr. 1865 Um das Gedächtniß zu stärken und Alles, was Die erste Lieferung dieses ausgezeichneten, billigen 8 5 und Jedermann verständlichen Werkes iß in allen Buch⸗ 9 Die Kunst, ein dorzügliches 7 handlungen tinzusehen. 55 8 oritz Schäfer. G 2. e d ach tnisß Leipzig, 1871. Vorräthig bei Bindernagel& Schimpff in zu erhalten, auf Wahrheit, Erfahrung und Ver- nuuft begründet. Zum Beften oller Stände und Friedberg und Bad⸗ Nauheim. aller Lebensalter berausgegeben von Meinen verehrlichen Kunden 1 E. Harteudach 1848 zur Nachricht, daß ich beim Verzapf von Bier Achte verbesserte Auflage.— Preis 36 kr. über die Straße die Gläser für die Folge nicht mehr Tausende von Menschen haben durch den Gebrauch abgeben kann, was ich beachten zu wollen bitte. dieses Buches ein geschärftes Gedächtniss erhalten. C. F. Walz. Vorräthig dei Bindernagel 8 Schimpff in 5 Friedberg und Bad Nauheim. 1847 Dienstag den 25. Jul: d. J., Nachmittags 6 Uhr, PPV Fußboden-Glanz-Lack Großherzoglichen Hoftheater⸗Hauptkaffitr Winter zu Darmstadt gehörigen Halmfrüchte, circa 1½ Morgen 1861 bei Wilhelm Sturmfels, Hof⸗ Apotheket. Korn und 1 Morgen Gerste, öffentlich an die Meist⸗ 1 bis 2 Schuhmachergesellen btetenden versteigert werden. 1851 finden dauernde Beschäftigung bei Friedberg. W. Buchsweiler. Lehrlings⸗Gesuch. 1856 Ein gesitteter Mensch kann in die Lehre treten bei J. Staubi, Schreinermeister. 1860 In meinem neu erbauten Hause vor der Stadt ist der obere Stock mit Zugehör und Hausgarten zu vermiethen und kann bis Ende September bezogen werden. Fr. Rodaug. Einem tüchtigen Arbeiter wird bei gutem Lohn eine dauernde Stelle zu⸗ gesichert in der Produktenhandlung 1857 von Jacob Stern in grierberg. Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Bad⸗Nauheim nehmen Subscription an auf das Werk: Gest chichte der Commune in Paris von Wittig. Das Ganze erscheint in 6 bis 8 Heften à 14 kr. und enthält die Geschichte der Commune in Paris von den ältesten Zeiten bis zu den letzten schrecklichen Ereignissen. S 2 Tanzmusik. 1850 Nächsten Sonntag den 23. d. M. sindet bei Unterzeichnetem gut besetzte Tanzmusik slatt. Chausseehaus Ilbenstadt. 8 G. Mörschel. Lehrerconferenz. Section Ockstadt. 1852 Donnerstag den 27. Juli. Einladung. 1758 Bei Gelegenheit der Thoraeinweihung der israel. Gemeinde Bellersheim, Obbornhofen und Wohnbach findet am 28. und 29. Juli d. J. bei Gafwirth Sack in Wobnbach Ball statt, unter Mitwirkung der Musik⸗ gesellschaft Gebrüder Kappel und Cons. aus Neustadt, wozu höflichst einladet Das Co mite. Sänger fest zu Fauerbach v. d. H. 1846 Sonntag den 30. Juli wird das Sängerfest des „Landsängerbundes“ zu Fauerbach v. d. H. abgehalten und laden wir Freunde des Gesangs mit dem Bemerken hiermit ein, daß für gute Speisen und Getränke bestens gesorgt sein wird. Der Vorstand. Carrousel-Fahren in Bad ⸗ Nauheim. 1864 Der Unterzeichnete hat die Ehre sein Carrousel in Bad⸗Nauhelm aufzustellen und ladet hiermit ergebenst ein. Dasselbe sieht an der Usabach. Jacob Ambach, aus Steinbach. Verloren 1844 wurde ein Tage- und Notizbuch. Der redliche Finder wolle dasselde gegen eine Belohnung von 30 Kreuzer an die Expedition d. Bl. abgeben. . Becker, Zimmermeister von Gambach. Louis Simon Wittwe in Friedberg empfiehlt ihr woblassortirtes Lager in Porzellan und Glaswaaren. 1863 a Taschentücher, weiß und farbig, Kragen, Manschetten, Herrenkragen, Vorhemden, Moiré⸗ schürzen sowie Hosenträger bei K. Friedrich neben der Post. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. 7. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Reallehrer Wirth. Nachmittags: Herr Candidat Suppes. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormitiags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Dor nes. Katholische Gemeinde. Samstag um 6 Uhr Nachmittags Beichte. 8. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags: ½9 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Morgens ½7 Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs Blatt Nr. 29 und eine Beilage.) — der find! Hepf den ö Ludy freun ausg. Ehre. schen! 2 hierm U dauter brach Wohr sich find! . erg der tstael r Webabeg dunn Sad leg in Ruf, eat Nrufatt, Lenitt. f Sinzentt del „. abgeben ett benen enlile bein aten e Cattonsel rut crecbent Ambach, Beilage. ———— Oberhessischer Anzeiger. N 55. Deutsches Reich. Darmstadt Das Großherzogliche Regie- rungblatt Nr. 24 enthält:(Schluß.) II. Bekanntmachung, die Demobilisirung betreffend. III. Bekanntmachung, Bestätigung einer Stiftung zu Gunsten bedüeftiger Unteroffiziere und Mannschaften des 4. Infanterie-Regiments belreffend. Der Inhalt der Bekanntmachung betrifft die von Seiner Großherzoglichen Hoheit dem Prinzen Carl und Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzessin Car! gemachte Sriftung. IV. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Die⸗ selbe lautet: Am 13. Mai l. J. fiel. der dreizehnjährige Daniel Walter, Sohn des Adam Walter J. zu Lorsch, während er in der Nähe der sogenannten Wattenheimer Brücke bei Lorsch mit dem Auswaschen von Futter be⸗ schäfligt war, in die damals sehr angeschwollene Weschnttz und gerieth in Gesahr zu ertrinken, als auf den Hülferuf der am User anwesenden Personen der in der Nähe be⸗ findliche Ludwig Rothermel von Groß⸗Hausen, im Kreise Heppenheim, herbeieilte, in das Wasser sprang, den Kna— den erfaßte und glücklich lebend an das Ufer brachte. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Ludwig Rothermel von Groß-Hausen für diese menschen⸗ freundliche, von izm mit Muth und eigener Lebensgefahr ausgeführte That, neben einer Geloprämie, das allgemeine Eyrenzeichen mit der Juschrift:„Für Rettung von Men⸗ scheuleben“ Allergnädigst zu verleihen geruht. In Gemäßhen Allerhoͤchstex Enischließung wird dieses hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Darmstadi den 14. Juni 1871. Großherzogliches Ministerium des Innern. v. Bechtold. Rautenbusch. V. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That, also lautend: In ber Nacht vom 12. auf den 13. April 1870 brach in einem in der Rheinstraße in Mainz gelegenen Wohnhaus Feuer aus, welches mit solcher Raschheit um sich griff, daß die in einem Zimmer des dritten Stocks be⸗ findliche Diensimagd Magdalena Kübler aus Weisenau nicht mehr im Stande war, sich zu flüchten, und in vie äußerste Lebensgefahr gerieth. Auf ihren Hülferuf versuchten die im zweiten Stock des brennenden Hauses mit Reltung von Mobilien be⸗ schäftigten Mitglieder der Mainzer Feuerwehr: 1) Sattlermeister Dietrich Otto aus Mainz, 2) Bierbrauer Friedrich Molter aus Mainz, 3) Schorusteinfegergeselle Peter Fröb aus Wächtersbach, 4 a ene Joh. Bapiist v. Zabern aus Mainz un 5) Tünchermeister Philipp Schmidt aus Mainz in das gefährdete Zimmer des dritten Stocks vorzudringen und gelang es denselben auch nach mehrfachen Anstrengungen, an der Außenwand des Hauses miitelst Steigleitern bis zur Höhe des fraglichen Zimmers emporzusteigen, einen Rettungsschlauch am Fenster desselben zu befestigen und durch denselben die Magdalena Kübler Straße binabzulassen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben den genannten Mügliedern der Feuerwehr zu Mainz für diese menschenfreundliche, mit Muth und eigenen Lebensgefahr ausgeführte That das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:„Für Retiung von Menschenleben- Allergnädigst zu verleihen geruht. In Gemäßheit Allerhöchster Entschließung wird dieses hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Darmstadt den 19. Juni 1871. Großherzogliches Ministerium des Innern. v. Bechtold. glücklich auf die Zimmermann. VI. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Großheczog haben allergnädigst geruht: am 25. Juni dem Hofgerichtsadvokaten Ludwig Strecker zu Offenbach die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem König von Sachsen verliehenen Ritterkreuzes des Albrechtsordens mit Kriegsdecoration zu ertheilen. VII. Diensinachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 29. Juni dem Schullehrer an der zweiten evangelischen Schule zu Nau— deim, im Kreise Groß⸗Gerau, Leonhard Pohl, die dritte zvangelische Schulstelle zu Lampertheim, im Kreise Hep— denheim zu übertragen Am 16. Juni wurde dem Georg Schmitt aus Nier⸗ zein das Patent als Geometer der dritten Klasse für den kreis Oppenheim,— am 23. Juni wurde dem Geometer weiter Klasse Adam Blodt aus Essenheim das Patent als Geometer der ersten Klasse für den Kreis Mainz,— um Peter Erb aus Atzenhain das Patent als Geometer der zweiten Klasse für den Kreis Grünberg— und dem budwig Jochim aus Einartohausen das Patent als Geo— meter der zweiten Klasse für den Kreis Schotten— er— heilt. VIII. Militärdienstnachrichten. Berlin. Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht sas vom Kaiser genehmigte Statut der Kaiser Wilhelms-Stiftung für deutsche Invaliden. — Die„Provinzial-Correspondenz“ sagt be— züglich der Vertheilung der Reichsbeihülfe für die Reserve und Landwehr, daß nach den Beschlüssen des Bundesrathes auf Preußen nahezu 2½ Mill. gefallen sind. Die Staatsregierung hat beschlossen, / von diesem Betrag auf die einzelnen Provinzen zu vertheilen und ½¼ zur späteren Ausgleichung und Deckung der in den einzelnen Landestheilen etwa hervortretenden Mehrbedürfnisse vorläufig zurückzubehalten. — Das Centralnachweisebüreau hat seine seit einem Jahre geführte Thätigkeit fast ganz einge- stellt. Ein Blick auf die Ziffer von etwa 633,000 Verwundeten und Kranken, die durch das Institut den Regimentern und dem Publikum in Deutsch— land und Frankreich ebenso wie in dem übrigen Europa, in Asien, Afrika und Amerika nachge- wiesen worden sind, rechtfertigt es, der segens- reichen Wirksamkeit des Instituts noch einmal öffentlich dankbar zu gedenken. Von den oben— erwähnten 633,000 Verwundeten und Kranken gebörten 78,000 der französischen Armee, 45,000 den süddeutschen Contingenten und fast 508,000 dem norddeutschen Heere an. — In Bremen und in Hamburg ist der Post— Vertrag mit den dortigen transatlantischen Dampf— schifffahrtsgesellschaften von dem Generalpostdirector, Herrn Stephan, abgeschlossen worden. Das Porto wird sowohl von Deutschland nach Amerika, wie in umgekehrter Richtung 2½ Sgr. betragen. — Brockhaus' Verlags handlung soll, wie man dem Wiener„Tageblatt“ meldet, gewillt sein, hier ein politisches Tageblatt in großem Style er— scheinen zu lassen. schädigungs⸗Ansprüche von Deutschen, die bei Be— ginn des nunmehr beendeten Krieges aus Frank— reich vertrieben wurden, beträgt in Preußen ungefähr 16,000, für Deutschland 40—50,000. In Berücksichtigung des dringenden Bedürfnisses ist preußischerseits vorläufig schon Einiges gethan worden, indem amtlich solche Familien, welche nach Paris zurückgekehrt und außer Stande sind, die in diesem Monat fälligen Miethen zu zahlen, Vorschüsse erhalten haben, andere sogar definitiv abgefunden worden sind. Bekannimachung. 1849 Dienftag den 25. Juli, des Vormittags um 9 Übe, sellen im Rodheimer Gemeindewald, in dem Distrikte Vorderwald und Wellenberg, folgende Holzsortimente öffentlich meistbtetend versteigert werden: J Stecken Buchen⸗Scheithotz, 1 Stockholz, ** 18„ Eichen⸗Prügelholz(Schälholz), 20 Stück Buchen-Wellen, 5300„ichen 200„ Nadel⸗ 75 Die Zusammenkunft ist im Diftrikt Vorderwald. Rodheim den 19. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermetsterei Rodheim. Jae o ben Win cen e; 1855 Zut Anschaffung von Schulsubsellien in das Schulhaus dahier werden Montag den 24. d. M., Nach⸗ mittags 1 Uhr, die Schreinerarbeit, verarschlagt zu 406 fl. und Weißbinderarbetit, veranschlagt zu 46 fl. 40 kr., auf dem Ratbhause dahier öffentlich an den Wenigft— nehmenden versteigert. Die Bedingungen liegen zur Einsicht auf unserem Büreau offen. Nieder-Wöllstad tenden 20. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Wöllstadt. e Schaafpferche-Versteigerung. 1804 Montag den 24. Juli l. J., Vormittags 11 Ubr werden in hiesigem Rathhause 10 bis 15 Schaafpferche öffentlich melstbietend versheigert. die Gesammtzahl der angemeldeten Ent⸗ Versteigerung des Bettstrohes. 1859 Montag den 24. d., Vormittags 9 Uhr, wird das Strob aus den Betten der Morell- und Schäfer'schen Locale, etwa 200 Stück, in der Burgcaserne melfbletend gegen gleich baate Zahlung verstelgert. Friedberg den 21. Juli 1871. Großberzogliche e A 15 Ha, fe x lief enn mg. 1853 Dienstag den 25. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathbause die Lieferung von 5 Mallet Hafer für die Faselochsen öffentlich an den Wenigst⸗ fordernden in Accord gegeben werden. Friedberg am 20. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fouc ar. Magensalz, 435 bekannt als Bullrichs Untversal Reinigungssalz gegen Magensäure Sodbrennen ꝛc. ꝛc. in ½, 7 ¼ Pfunden empfiehlt J. A. Windecker in Friedberg. Anzeige. 1835 In meinem Auctlonslocal, Brönnerstraße 8, find Wirthstische, Anrichte, Bänke, Gartenstühle, Gartenbänke und Gartentische in großer Auswahl zum Verkaufe niedergestellt. Frankfurt a. MW. B. Hecht, Auctionator. 1 N Ein braver Junge, 1839 welcher das Dachdeckerhandwerk erlernen will, kann in die Lehre treten bei Chr. Baumann. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist vorrätbig Caschen-Kahrplan Sommer- für die Mittel Rheingegend, Hessen, Nossan, Frankfurt, Rhein-⸗Preußen. Tapetenhandlung. 272 Vollssändig assortirtes Lager von Tapeten zu den billigsten Preisen empfiehlt 2 Bad-Nauheim. C. Horn. 71 n Ein braver Junge, 1825 welcher das Sattler- und Tapezier⸗Geschäft zu erlernen wünscht, kann sogleich eintreten bei Butz bach. Ludwig Ferber. An- und Verkauf 1683 von Staatspapieren, Anlehens⸗ loosen, Coupons ꝛc. ꝛc. unter Zuficherung reeller Bedienung. 5 Frtedberg. J. A. Nauheim. FFP Geld Cours. Frankfurt am 20. Juli 1871. Friedberg den 21. Juli 1871. A Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. N es Steinkahlen, 601 namentlich auch Schmiedekohlen, verkauft zu Preußische Kassen-Anweisungen.„ fl. 1 45— Preußische Friedrichsd' or. 8„ 9 58—59 Pistolen. 9 40—42 9 55—57 „ 5* Holländische fl. 10-Stücke„ Duce 2115 21.8 8435 * Ducaten a Ducaten al marco, 20⸗-Frankenstücke 5 35—37 9 21—22 11 51—53 Russische Imperiales. 9 40—42 billigen Preisen die Ziegelei am Bahnhof zu Naubelm. Englische Sovereigns.„. 0 Dollars in Gold„ 224½—25½ W. 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Hecht. 1834 Für einen Lehrling, der die nöthigen Vorkenntnisse besitzt, ist auf unserm Comptoir eine Stelle offen, die möglichst bald besetzt werden soll. Demselben ist Gelegenheit geboten, sich in allen Kassen. Geschäften, sowie Correspondenz und doppelter Buchhaltung praktisch auszubilden. Anträge nimmt der Vorstand entgegen. Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein (Eingetragene Genossenschaft) zu Friedberg. Original-Nähmaschinen Singer Manufacturing Cie. in New Tork.“ 04 Lit. A. Neue Familien-Nähmaschinen Nr. 2 Maschinen für Schneider Nr. 2 1 Unterschrift trägt. Zur größeren Bequemlichkeit des Publikums babe dem Herrn M. Mainz in Friedberg eine Niederlage meiner Maschinen übergeben und können solche zu obigen Preisen und unter vollständiger Garantie von demselben bezogen werden. G. Neidlinger, General-Agent der Singer Manufacturing Cie., Zeil Sammonia, Minwoch, 16. Aug. M Westphalia, Minwoch, 28. Aug.* Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Crt. Riblr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. 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Nach Hanau 6 N., in Hanau 855 N., aus Hanau 7 V., in Nieder-Wöllstadt 955 V. Wilh. Fertsch. 3 Enthält 111188 Fried 22. Jul Bekaun paplere Betre 0 . mitthe