enn und trauß 572. 4 kt. beben Donnerstag den 21. Dezember. M 150. hessischer A 1 zeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag f Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzei r wö i i 1 8 n n zeiger, welcher auch ferner wöchentlich dr . ee 1 wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Adee been Aae, Lanpwtsschestswelund dag 00 eg ebenheiten, besonders wichtige Neuigkesten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende 300 fla Mete ed gewerb iche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours-Berichte, Verloosungen von Staatspapieren zen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs⸗Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel ꝛc. Das Abonnement beträgt bei der Verlags-Expedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 47 kr. mit Bringerlohn. Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 3 kr. berechnet, bei Tabellen- und Ziffersatz mit 8 kr. brechung eintritt. Abbestellung erfolgt. 5 Der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Die Redaction. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publieiren: Nr. 38. Nr. 1. Gesetz, die Handelskammer betreffend.— Nr. 2. die Einziehung der Darlehenskassenscheine betreffend. Nr. 39. sub 1. Bekanntmachung, die Besteuerung des Tabaks betreffend.— Nr. 3. Bekanntmachung, Bekanntmachung, die vom 1. Januar 1872 an im öffentlichen Verkehre unzulässigen und zulässigen älteren Gewichte betreffend.— sub 2 Bekanntmachung, die Etaführung des Grammengewichts als Medicinalgewicht i 0 f d atze f f 1 gewicht im Großberzogthum betreffend.— sub 3. Bekanntmachun zur Arzneimitteltaxe für 1872 betreffend.— sub 4. Bekanntmachung, die Ausfertigung der Meßbriefe. 5 Wan e e e e Nr. 40. sub 1. Friedberg am 19. December 1871. Gesetz, die Versicherung von Mobilien in Feuerversicherungsgesellschaften betreffend.— sub 2. Verordnung in gleichem Betreffe. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Tera p p. Be k a n mt Betreffend: Die vom 1. Januar 1872 an im öffentlichen Verkehre unzulässigen und zulässigen älteren Gewichte. Mit Bezug auf die Bekanntmachung der Normal⸗Eichungs⸗ Commission des Norddeutschen Bundes vom 23. Februar 1870, be⸗ treffend die vom 1. Januar 1872 ab innerhalb des Norddeutschen Bundes unzulässigen älteren Gewichte,— Betlage zu Nr. 29 des Bundesgesetzblattes für 1870—(publicirt in Nr. 63 des Großher⸗ zoglichen Regierungsblattes, Anlage 4, S. 42) wird hiermit Nach⸗ folgendes zur öffentlichen Kenntniß gebracht. 1) Von den im Großherzogthum nach den bis her geltenden Bestimmungen eingeführten Ge wichtsstücken können vom 1. Januar 1872 an im öffentlichen Verkehre nicht mehr zugelassen werden: a. Gewichtsstücke von ½ Centner, 3 Pfund und ½ Pfund, 1* 1 77 8, 6, 4, 3, 2 und 1 Loth, *„ 2 und 1 Quent, *„ 2 und 1 Richtpfennig, 1„ 0,3. 0,05 und 0,03 Pfund(Decimalgewichte fur Brückenwaagenj) 6 b. alle Einsatzgewichte, sowohl im Ganzen als in einzelnen Theilen. mach u n g. 2) Dagegen verbleiben auch nach dem 1. Januar 1872 im öffentlichen Verkehre zulässig, sofern sie bezüglich der Richtigkeit den Vorschriften der neuen Eichordnung entsprechen: a. die Gewichtsstücke von 1 und ½ Centner, l 20, 10, 5, 2, 1 und ½ Pfund, N„ 0,5. 0,2. 0,1. 0,05. 0,02 und 0,01 Pfund (Decimalgewichte für Brückenwaagen), mit der nach den früheren Bestimmungen vorgeschriebenen Bezeichnung, dafern die Gewichtseinheit, auf welche sich das Gewichtsstück bezieht, Centner oder Pfund, auf denselben ange— geben ist; b. die Gewichtsstücke von 16 Loth, jedoch nur unter der Voraus- setzung, daß die alte Bezeichnung entfernt und durch die Bezeich⸗ nung ½ L oder ½ Pf. ersetzt worden ist. Darmstadt den 8. December 1871. Großherzogliches Ministerium des Innern. v. Bech t old. Hallwachs. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- rungsblatt Nr. 39 enthält: I. Bekanntmachung Großb. Mintsteriums des Innern, die vom 1. Januar 1872 an im öffenllichen Verkehre unzulässigen und zulässigen älteren Gewichte betreffend. II. Bekannimachung Großh. Ober⸗Medicinal⸗Direction, die Einführung des Grammengewichtes als Medicinal gewicht im Großherzogihum betreffend. III. Bekann machung Großh. Ministeriums des Ju nern, Abänderungen und Zusätze zur Arzueimitteltaxe für dass Jahr 1872 betreffend. 211d IV. Bekanntmachung Großb. Ministeriums der Fi⸗ nanzen, die Ausfertigung der Meßbriefe betreffend. V. Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst zu verleihen geruht: am 22. Nov. dem Superintendenten der Supertntendenlur Oberhessen Dr. Friedrich Carl Simon, in e seiner fünszigjährigen treuen und ersprießlichen 1 ien führung das Gommandeuckreuz zweiter Classe des Lubewigs⸗ 80. Ermä Annahme und zum Tragen Ermächtigungen zur Anna 1 1 tines* 1— Seine Königliche Hoheit 1 Großherzog baben allergnädigst geruht: aut 3. Nov. 5 Frau Christine Rother, geb. Geromont, zu Bingen die Erlanbniß zur Annahme und zum Tragen des ihr von Stiner Mafessät dem deulschen Kaiser und Könige von Preußen verliehenen Verdienstkreuzes für Frauen und Jung: frauen, am 24. Nov. dem Medicinalrath Dr. von Hesse die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem König von Bayern verliehenen Ritterkreuzes erster Classe des Königl. Bayerischen Mili⸗ tärverdienstordens— und dem Hoszahnarzt Julius Budde das Ritterkreuz 2. Cl. dieses Ordens, am 26. Nov. der Frau des Kretsraths des Kreisamis Friedberg, Regie⸗ rungsrath Trapp, Emilie Trapp, die Erlaubniß zur An⸗ nahme und zum Tragen des ihr von Seiner Majestät dem deutschen Kaiser und Könige von Preußen verliehenen Verdiensikreuzes für Frauen und Jungfrauen, am 1. Dec. dem Ober-Post⸗Commissär Rudolph Freiherrn Gedult von Jungenfeld in Mainz, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem deutschen Kaiser und Könige von Preußen verliehenen rothen Adler-Ordens 4. Classe— zu ertheilen. VII. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 10. Nov. dem 2. evang. Pfarrer zu Alzey, im Dekanate Alzey, Peter Bennighof, die evang. Pfarrstelle zu Hangen-Wetsheim, im Dek. Osthofen, an dems. Tage dem Schulamts⸗Aspiranten Anton Rabenau aus Grebenhain, im Kreise Lauterbach, die 2. evang. Schulstelle zu Beuern, im Kr. Gießen, zu übertragen; am 14. Nov. den Oberförster der Oberförsterel Rimbach, Frhrn. Friedrich Schenk zu Schweinsberg in gleicher Diensteigenschast in die Oberförsterei Wald⸗Michel⸗ bach, und den Oberförster der Oberförsterei Beerfelden, Carl Heß, in gleicher Diensteigenschaft in die Obersörsterei Rimbach, zu versetzen; an dems. Tage dem Schullehrer f an der 12. Stadischulstelle zu Worms, Johann Adam Schäfer, die 11. Stadtschulstelle daselbst zu übertragen; am 15. Nov. den Probator 1. Classe bei der ersten Ab⸗ theilung der Ober-Rechnungs⸗Justificatur, Ludwig Wagner, zum Revisor bei dieser Justsficatur⸗Abtheilung zu ernennen. — Das Großh. Regierungsblatt Nr. 40 enthält: I. Gesetz, die Versicherung von Mobilien in Feuer⸗ Versicherungs⸗Anstalten betreffend. II. Verordnung, die Versicherung von Mobilien in Feuer⸗Versicherungs⸗Anstalten betreffend. III. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 14. Nov. der Frau Sophie Heyl zu Worms und am 17. Nov. der Frau Albertine Wilbrand, geborene Knapp zu Gießen, die Erlaubntß zur Annahme und zum Tragen des denselben von Seiner Majeslät dem deulschen Kaiser und Könige von Preußen verliehenen Verdiensikreuzes für Frauen und Jungfrauen zu ertheilen. i IV. Namensveränderungen. Seine Königliche Hohett der Großherzog haben geruht: am 4. Nov. dem Wilhelm Backer von Kirschhausen zu gessatten, daß er in Zukunft statt des bisherigen den Familiennamen Seipp,— am 17. Nov. dem Johannes Gebhard von Elpenrod zu ge⸗ statten, daß er in Zukunft statt des bisherigen den Fa⸗ miliennamen Bechtold— und am 21. Nov. dem Georg Nösinger zu Stockstadt zu gestatten, daß desselbe in Zu⸗ kunft slatt des bisherigen den Familiennamen Leister— führe. V. Eriheilung eines Erfindungspatents. Seine König⸗ liche 1 der hpberden haben geruht: am 13. Nov. dem August Wilke in Braunschweig auf dessen Nachsuchen ein Erfindungepatent auf die durch Zeichnung und Be⸗ schreibung näher erläuterte Construction eiuer Zugbarriere für Eisendahnen, unter dem ausdrücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch das verliehene Patent Niemand in der Anwendung bereits früher schon bekannt gewesener Theile der Erfindung gebindert werden soll, während der nächsten 3 Jabre für den Umfang des Großberzogthums zu ertbeileu. VI. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hobeit der Großherzog haben geruht: am 15. Nov. dem Schulamts⸗ aspiranten Georg Heinrich Bickelbaupt aus Brandau, im Kreise Dieburg, die 2. evang. Schulstelle zu Alsheim, im Kreise Worms, und dem Schulamtsaspiranien Georg Friedrich Hartmann aus Bruchenbrücken, im Kr. Fried⸗ derg. die evang. Schulsielle zu Dorlelweil, im Kr. Vilbel. zu übertragen; am 17. Nov. den von dem Herrn Grasen zu Stolberg⸗Wenigerode und Gedern auf die 2. evang. Pfarrstelle zu Gedern, im Dekanate Gedern, präsentirten Pfarramts⸗Candidaten Carl Maubes aus Lich, im Kreise Gießen, für diese Stelle zu bestätigen; am 21. Nov. dem Schullebrer an der evang. Schule zu Sprendlingen, im Kr. Alzey, Philipp Weinemann, die 3. evang. Schulstelle zu Ober⸗Ingelbeim, im Kr. Bingen, dem Schulamtaaspi- ranten Leonhard Hofferbert aus Hetschbach, im Kr. Neu⸗ stadt, die 1. evang. Schulstelle zu Groß⸗Gerau, im Kreise Groß Gerau, und dem Pfarramtscandidaten Georg Sturm fels aus Erusthofen, im Kr. Dieburg, die evang. Pfarr⸗ stelle zu Seligenstadt, im Dekanate Offenbach, zu über⸗ tragen; am 27. November den Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Wöllstein, Philipp Moll, zum Gerichtsvoll⸗ zieher mit dem Amtssitze in Mainz, zu ernennen. 5 VII. Characterertbeillungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben geruht: am 22. Nov. dem Sauler⸗ meister Karl Klotz zu Darmstadt den Character als Hof— sattler, am 27. Nov. dem Photographen Wilhelm Cronen⸗ berg zu Darmstadt den Cvaracter als Hosphotograph, am 30. Nov. dem Kreisbauaufscher-Aspiranten Thomas Nessel von Seligenstadt den Character als Kreisbaugusseber, und am 5. Dez. dem Uhrmacher August Weigold zu Auerbach den Character als Hofubrmacher zu ertheilen. VIII. Dienstenihebungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben geruht: am 18. Nov. den General⸗ consulatssectretär Gustav Pick in Wien unter Anerkennung der von ihm geleisteten Dienste von seiner seitherigen Stellung zu entheben. IX. Dienstenslassung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog baben geruht: am 30. Nov. den Haupizoll⸗ amts- Nevisor bei dem Hauptzollamte Mainz, Friedrich Reh, auf sein Nachsuchen und unter Verleibung des Characiers als Rendant des Dienstes zu entlassen. X. Versetzungen in den Rugestand. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben gerubt: am 7. Nov. den Landgerichts-Diener bei dem Landgerichte Zwingenberg Flriedrich Heilmann, auf dessen Nachsuchen und unter An⸗ erkennung seiner mehr als fünfzigjährigen treuen Dienste und am 27. Nov den Ministerial-Regiurator bei dem Ministerium der Jusiiz, Peter Pick, unter Anerkennung seiner treu geleistelen Dienste wegen geschwächter Gesund— heit in den Ruhestand zu versetzen. Darmstadt. Ein gemeinsamer Beschluß der beiden Ständekammern dehnt das Finanzgesetz von 1869 auf die ersten drei Monate des Jahres 1872 aus. — In der am 18. d. abgehaltenen Sitzung der II. Kammer brachte der Abg. Dumont einen Antrag ein in Betreff der dem Mainzer Universi⸗ tätsfond gebörigen, im Besitz der Festungsbehörde befindlichen Häuser, resp. Geltendmachung dieses Eigenthums, eventuell des zu gewährenden Schaden- ersatzes. Curtman interpellirt, wie sich die Lage des Bades Nauheim nach Aufhören des Spiels gestalten würde? Hallwachs beantragt Gehalts- erhöhung der Main ⸗Neckarbahnbtamten, sowie Erbauung eines Gebäudes für Aufnahme der hie⸗ sigen Kunßssammlungen, sowie in Gemeinschaft mit den Abgg. Bindewald und Kempff, die gesetzliche Regulirung des Verfahrens in Distiplinarsachen gegen Beamte. Goldmann stellt den Antrag, aus Staatsmitteln den südbessischen Kreiskassen die verausgabten Unterstützungen für die Angehörigen der Landwehr und Keserve zurückzuerstatten.— Die Kammer vertapte sich bierauf bis zur Be⸗ rathung des Budgets für 1872, also voraus sicht⸗ lich bis gegen Ende Januar. Mainz. Die Generalversammlung der Hes— sischen Ludwigsbahn genehmigte einstimmig sämmt— liche Anträge des VBerwaltungsrathts, nachden ihr von den Entschließungen des königl. Handels- ministertums, welche der Verwaltungsrath seiner— seits acceptirt hat, Keantniß gegeben worden war. — Die Generalversammlusg der Taunus bahn h den Interims vertrag mit der Hessischen Lud wicbahn vom 14. Nov. angenommen. Ueber den Fusionsvertrag konnte wegen Incompetenz der Versammlung ncht abgestimmt werden, da statt 1 aller Actien(8000) nur 624 angemeldet waren. Worms. Auf eine Einladung von Wirthen aus Worms und Umgegend fanden mehrere Ver— sammlungen in Worms statt, welche die Abschaf— sung der Zapfgebühr, die sich bis jetzt nur noch im Großherzogthum Hessen erhalten, zum Gegen— stand hatten. Landtags ⸗ Abgeordneten Herrn George, der die Abschaffung dieser mißliebigen Steuer schon auf mehreren Landtagen vergebens beantragte und be— gründete, erhalten hatte, wurde ein Antrag, die Sache von Worms aus in die Hand zu nehmen und in geeigneter Weise zu betreiben, abgelehnt und beschlessen, eine weitere berathende Versamm⸗ lung nach Mainz zu berufen. Berlin. Das Abgeordnetenhaus nahm mit großer Majorität den Antrag Richter's, betreffend die Aufhebung des Strafverfahrens gegen Pari— sius, an. Es folgte hierauf die Fortsetzung der Berathung des Elats und wurden die einzelnen Positionen des Etats des Ministeriums für Land— wirthschaft angenommen. — Das Abgeordnetenhaus nahm den Gesetz— entwurf, betreffend die Aufhebung der Abgaben von Gesindebüchern, sowie die Erweiterung der Provinzialverbände in der Provinz Sachsen und der Rheinprovinz an. Bei fortgesetzter Etatsbe— rathung wurden die Positionen der Etats der Ge— stüteverwaltung und der Forsten genehmigt. — Der„A eichsanzeiger“ veröffentlicht das Gesetz, betreffend die Aufhebung des preußischen Staaisschatzes. — Neben den Unterhandlungen, welche General— Postdirector Stephan gegenwäktig zu Paris mit der französischen Regierung führt, schweben, wie man von dort berichtet, auch noch solche mit dem schweizerischen Gesandten Herrn Dr. Kern. Die— selben beziehen sich bauptsächlich auf das Transil— porto der Correspondenz von und nach der Nord— westschweiz durch das Elsaß; es soll diese specielle Angelegenheit geregelt werden, sobald erst die Verhandlungen über den französischen Postvertrag die allgemeine Frage des Transitporto's zufrieden- stellend gelöst haben. — Die„Genfer Correspondenz,“ ein eifriges Jesuitenblatt, hat vor Kurzem keck abgeleugnet, daß der Papst jemals an den Kaiser Wilhelm sympathische Kundgebungen für die Gründung des Reiches erlassen habe. Die„N. A. Z.“ tritt nun diesen Ableugnungen mit der Veröffentlichung! eines bezüglichen, in lateinischer Sprache abge- faßten, päpstlichen Schreibens an den Kaiser ent— gegen, das dieselbe in deutscher Uebersetzung ihren Lesern mittheilt. In diesem Schreiben sagt der Papst in Bezug auf die Uebernahme der Kaiser— würde durch König Wilhelm: Mit großer Freude haben wir die Mittheilung dieses Ereignisses ent— gegengenommen, welches, wie wir vertrauen unter dem Beistande Bottes für das auf das allge— meine Beste gerichtete Bestreben Euer Majestät, nicht allein für Oeutschland, sondern für ganz Europa zum Heil geteichen wird. Ganz beson— deren Dank sagen wir Euer Majestät für den Aus druck Ihrer Freundschaft für uns, da wir hoffen dürfen, daß derselbe nicht wenig beitragen wird zum Schutz der Freiheit und der Rechte der katholischen Religion. Dagegen bitten wir auch Euer Majestät überzeugt zu sein, daß wir richts unterlassen werden, wodurch wir bei gegebener Gelegenheit Euer Majestät nützlich sein können. München. Die Abgeordretenkammer nahm das Polizeistrafgesetz des deutschen Reiches ein— stimmig an. Die Regierung erklärte sich mit den Abänderungsanträgen der Ausschüsse beider Kam— mern einverstanden. Seitens des Finanzministers wurde ein Gesetzegtwurf, betreffend die provisorische Forterhebun; der Steuern pro Januar, Februar und März 1872 eingebracht. Nürnberg. Die hier abgehaltene Katho— likenversarimlung war außerordentlich zahlreich besucht. Nach den einleitenden Worten des Advo— katen Niedermaier und der Begraßang Nürnbergs durch den Fabrikanten Schaumberger aus München, sprachen unter großem Beifall die Professoren uber, Reiskens und Friedrich. Niedermaier schloß die Versammlung mit der Aufforderung, Nachdem man die Mitwirkung des“ Stuttgart. Da keine Aussicht vorhanden ist, daß das Budget vor dem neuen Jahr erledigt werden könnte, brachte die Regierung einen Ge⸗ setzentwurf ein, betreffend Forterhebung der Steuern bis Ende Februar. l Straßburg. Die„Straßburger Zeitung“ meldet, die Gründung einer Hochschule in Straß⸗ burg und die Erweiterung der Stadt seien von der Regierung genehmigt. Ausland. Oesterreich. Wien. Die„Wiener Ztg.“ veröffentlicht die Ernennung des Grafen Karolyi zum außerordentlichen Botschafter am deutschen Kaiserhofe. Frankreich. Paris. Der Herzog von Aumale und der Prinz von Joinville haben Briefe an ihre Wähler gerichtet, in welchen sie sagen, daß die von ihnen bei der Gültigkeitserklärung ihrer Wahl eingegangene Verpflichtung, ihre Sitze in der Nationalversammlung nicht einzunehmen, nur eine zeitweilige und widerrufliche gewesen sei. Sie glaubten, daß nun der Augenblick gekommen wäre, ihre Sitze einzunehmen. Da aber der Präsident der Republik eine abweichende Ansicht hege, so würden sie die Entscheidung eines höhe— ren Tribunals erwarten, falls nicht neue Ereig— nisse ihnen gestatten sollten, ihre Anstrengungen mit denen ihrer Collegen zu vereinigen, um das Banner Frankreichs wieder zu erheben und das souveräne Recht der Majorität über jeden Angriff triumphiren zu lassen. — Wie das„19. Sidcle“ in Erfahrung ge— bracht haben will, sind die Herren Rattazzi und General Cialdini in einer wichtigen politischen Mission in Paris eingetroffen, es soll sich um nichts Geringeres handeln, als die französische Regierung dazu zu bestimmen, daß sie in Rom nur einen diplomatischen Agenten und zwar beim König Victor Emanuel beglaubige.— Der Pa- riser Schwurgerichtshof verhandelte am 14. d. gegen zwei Individuen, welche unter der Com- mune das Amt von Schließern in dem Frauen- gesängnisse Saint-Lazare versahen, mit den dortigen Büßerinnen allerlei Unfug trieben und an ihrer Statt ehrenwerthe Frauen, theilweise aus den besten Ständen der Pariser Gesellschaft, in das Gefängniß aufnahmen, u. A. die Schwester des Erzbischofs von Paris und die Nonnen des Klosters von Picpus. Die beiden Angeklagten, Namens Tavernier und Cohen, wurden zu lebens- länglicher Zwangsarbeit verurtheilt. — Für die Hinterbliebenen der durch die Commune als Geißeln erschossenen Gensdarmen hat der Ex Kaiser 10,000 Fr. eingesandt. — Der Marschall Leboeuf wurde von der Enquetecommission weiter vernommen. Auf mehrere Fragen, so u. A. auf die Frage, warum er im Lauf der Ereignisse seine Entlassung als Major⸗ General gegeben habe, lehnte er die Antwort ab. Den größten Theil der Verantwortung suchte er übrigens auf den Marschall Bazaine zu wälzen; in einigen Purkten gestand er seine Febler ein, betheuerte jedoch, steis in, gutem Glauben und nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben.— Ressel's Leiche wurde seiner Familie übergeben und von derselben zur Bestattung nach Niemes gebracht. Versailles, 18. Dez. Nationalversamm⸗ lung. Brunct interpellirte die Regierung über die Abwesenheit der Prinzen von Orleans in der Versammlung. Der Minister des Innern erklärte im Namen Thiers, daß der Präsident der Repu⸗ blik es nicht für möglich erachtet habe, die Prinzen ihrer Verpflichtungen zu entbinden, welche ße nicht allein ihm, sondern auch der Commisson der Nationalversammlung gegenüber eingegangen wären. Thiers verzichte indessen für seine Person darauf, auf der Fortdauer disser Verpflichtungen zu be— stehen. Es entspann sich eine lange und belebte Debatte, worauf die Versammlung mit 646 gegen 2 Stimmen die folgende Tagesordnung annahm: „Die Nationalversammlung, erwägend, daß sie weder eine Verantwortlichkeit übernehmen, noch Rath über Verpflichtungen, an denen sie nicht betbeiligt den Landesvereinen beizutreten. ist, ertheilen kann, geht zur Tagesordnung über.“ Nuß Ibemecht gugzesc umme ‚ alstr un Der Kai hier wei Uniform demie de Otosen! Am der Int unter ld nelitf ol aus Nin Terrain Gesandis suchen se — Gieß soll sic einziger! haben, e Fan Pulver lung, en n Otle Bor! abgehalten Schriue Der Pa d. J. bi Zahlung „Fra Weg gef halten 0 Offe zahlung waren d weiblich 405 Mi balle un 2383 od Lan wär ug setzt sin treten e pa a 3012 schaftlic haltend, ersucht, unterze. 1) Nan maß lich Der pa⸗ 1 d 1 Cern r Cen- Frart · tigen NI. 11 den in das titt des m des itklagten, 4 laben uch die rann! 101 del nattrent 1 K* Naser“ 170 ab. acht viljtn let tin, 718 unt elt J Fawillt 1 110 1a In bit 1 ktt N„LA 1 A 1 Frankfurt. Rußland. Petersburg. Prinz Reuß überreichte am 14. d. dem Kaiser sein Beglaubi- gungeschreiben als Botschafter, worauf das ge⸗ sammte Personal der deutschen Botschaft dem Kaiser und der Kaiserin vorgestellt wurde. — Die preußischen Gäste sind zurückgereist. Der Kaiser, der Thronfolger sowie die anderen bier weilenden Prinzen waren in preußischer Uniform auf dem Bahnhöfe anwesend. Die Aka— demie der Wissenschaften hat den Feldmarschall Grafen Molke zum Ebrenmitglied gewählt. Amerika. Newpork. Die von Mitgliedern der Internationale angekündigte Prozession hat unter schwacher Betheiligung stattgefunden und verlief ohne die geringste Störung.— Berichten aus Mexico zufolge hat die Rebellion daselbst an Terrain verloren.— Eine zahlreiche japanesische Gesandtschaft, welche Amerika und Europa be— suchen soll, wird hier erwartet. Gießen. Nach einer Mittbeilung der„Südd. Rchop.“ soll sich bei Beginn des jetzigen Wintersemesters kein einziger Theologe zur Immatticulation dahier gemeldet haben, so daß die Facultät nur 16 Studirende zählt. Frankfurt. In Sachen der hier zu etablirenden Pulverfabrik soll demnächst eine große Volksversamm— lung, an welcher auch die durch die Fabrik gleichfalls bedrohten Orte Bornheim, Seckbach, Oberrad, Ofsenbach participfren, abgehalten werden. Auch verlautet, daß der Magistrat Schrtite bei dem Kaiser direct zu thun beabsichtige.— Der Palmengarten wurde in der Zeit vom März d. J. bis zum Sonntag von 130,200 Personen gegen Zahlung des Eintrittsgeldes von 30 kr. besucht. Der dieser Tage auf dem Ginnheimer Weg gesebene Wolf, den man für einen Bären zu halten sofort geneigt war, ist ein großer Hund gewesen. Offenbach. Das Ergebniß der jüngsten Volks- zählung ist für unsere Stadt folgendes: Am 1. Dez. waren darin anwesend 11,673 männliche, und 11,018 weibliche Personen, zusammen also 22.691 Seelen, darunter 405 Militärpersonen. Nach einer Zählung ven 1867 batte unsere Stadt 20,308 Einwohner; Zunahme mithin: 2383 oder 11½ Procent. Lampertheim. In unserem Orte gibt es gegen⸗ wärlig nur wenige Familien, welche nicht in Trauer ver⸗ setzt sind. Seit dem zu Anfang Oktobers erfolgten Auf⸗ treten der Masern sind dieser Krankheit nahezu 70 Kinder, vom frühesten Alter bis zum 7. Lebensjahre erlegen. Im Oktober raffte der Tod 39, im November 27 Kinder hin⸗ weg, und bis auf den heutigen Tag haben wir fortgesetzt, wenn auch in vermindertem Grade, Todesfälle an der Masern⸗Epidemie zu beklagen. Höchst i. O. Am 15. December wurde die Strecke der Odenwaldbahn von Wiebelsbach bis Erbach befahren und übernommen. Ein Festessen fand in Michelstadt siatt. Die Bahn soll noch vor den Feiertagen dem Publikum eröffnet werden. Mainz. Die festliche Eröffnung der Eisenbahn nach Alzey fand am 17. d., nachdem ein Extrazug von Darm—⸗ stadt die Mitglieder der Regierung und der Oberbau— direction u. s. w. hierher befördert hatte, mit einem von zwei mit Kränzen und Fahnen geschmückten Maschinen gezogenen Zuge staft. In der Bahnhofrestauration zu Alzey wurde das Frübstück eingenommen und nach einem Ausenthalt von zwei Stunden fand die Rückfahrt statt. Der regelmäßige Dienst bat mit je 5 Zügen täglich in beiden Richtungen begonnen. Köln. Vor einigen Tagen sah man in der Mitte des Rheins eine große Eisscholle, von welcher aus zwei Knaben die am Ufer Stehenden um Hülfe anflehten. Kaum hatle man vom Hafen aus die kriiische Lage der beiden Kinder bemerkt, so lösten zwei Männer einen Nachen und steuerten durch den nur mäßig mit Eis⸗ schollen bedeckten Strom auf die beiden Knaben zu. Da jedoch manche Scholle aus dem Weg zu räumen oder zu umschiffen war, gelang es ihnen erst unterhalb der Stelle, wo die Schiffbrücke sonst stebt, die betreffende Scholle ein— zuholen und die Knaben in den Nachen zu retten. Diedenhofen. Privalnachrichten zufolge hat sich in der Nähe unserer Stadt ein gräßliches Unglück ereignet. Ein Handwerker, welcher in trunkenem Zuftande mit seinem Kinde nach der Stadt zurückkehrte, stürzte in ge— ringer Enisernung an den Festungswerken nieder und verfiel, rotz allen Anstrengungen des Kindes, ihn zum Weitergehen zu bringen, in einen festen Schlaf. Durch das Geschrei des Kindes wurden in der Näbe herum— schwärmende Wölfe herbeigelockt, welche, da sie nur ge— ringen Widerstand fanden, über die beiden Unglücklichen berfielen und dieselben in Stücke rissen. Schweden. Am 2. d. Abends erhob sich über das ganze südliche Schweden ein Schneesturm, wie er nur selten erhört ist, hielt den ganzen Sonntag an und unter⸗ brach alle Communication auf den Eisenbahnen. Noch war der Schnee nicht vollkommen hinweggeschafft und die Communication wieder eröffnet, so brach am Nachmittage des Dienstags ein noch weit schrecklicheres Unwelter aus, während dessen 15—16 stündiger Dauer der Schnee nicht vom Himmel fiel, sondern berabstürzte, so daß er nach dem Aufbören des Unwetters auf langen Strecken die Eisenbahnen 8 bis 12 Fuß bedeckte, ja auf der Ebene Upsala au vielen Stellen 15 Fuß und darüber hoch sein soll. Erst am 7. d. war nach fünftägiger Unerbrechung durch Aufbieten aller Arbeiter, die nur zu haben waren, und nach den größten Anstrengungen die Communication wieder hergestellt. Einen so reichlichen Schneefall, schreibt man den„H. N.“ aus Stockholm, hat hier kaum irgend Einer der jetzt Lebenden gesehen. Frankfurt a. M., 18. Dezember 1871. Börsen⸗ bericht. Wir erwähnten bereits in unserem Wochen⸗ bericht, daß Silberrense in Aubetracht der jetzigen Ver— bältnisse noch steigerungsfähig und wurden dieselben auch heute mit nabezu 1% besser bezahlt, als an der Sonn- tagsbörse. Für Staatsbahn und Lombarden lagen viele Berliner Kufordres vor und schließen erstere à 3933 4, letztere 204½. Für ungarische Eisenbahn-Priortiäten zeigten sich viele Abgeber, da der Gesetzentlwurf wegen Besteuerung der ungarischen industriellen Unternehmungen zu der Befürchtung Anlaß gibt, daß die ungar. Priori⸗ täten, denen zwar Steuerfreiheit garantirt, dennoch einem Coursabzug von 10% unterworfen werden können und sind in erster Linie davon berührt: ungar.⸗galizische, ungar. Ost⸗, Nordost⸗ und Alföld-Prioritäten. Sollte die beabsichtigte Einführung dieser Steuer durch den ungar. Reichstag angenommen werden, so erleiden nicht nur die Prioritäten, sondern auch die Actien einen gleichen Abzug. i888 2er Amerikaner sebr offerirt, verlooste Stück 95/8. Coupons fl. 2. 23 ½ kr. Die Christbescheerung für die Kinder der Kleinkinderschule findet Donnerstag den 21. d. M. Punkt 5 Uhr Abends im Rath- haussaale statt. Für gehörige Heizung des- selben soll gesorgt werden. Zur Bestreitung der Kosten wird ein Eintrittsgeld von 6 Kreuzer für Erwachsene, von 3 Kreuzer für Kinder erhoben. Höhere Beiträge werden mit Dank angenommen. Sollte jemand noch eine Gabe für die Bescheerung in Bereitschaft haben, so wird um baldige Ab⸗ lieferung gebeten, um so mehr, da noch Geld mangelt. Wir ersuchen die Eltern der die Klein⸗ kinderschule besuchenden Kinder dafür zu sorgen, daß letztere um ½5 Ubr zur Stelle sind, da auf zu spät Kemmende nicht gewartet werden kann. Der Vorstand. Persteigerung 5 1872r Eichen- Lohrinden zu Friedberg. 012 Alle Waldbesitzer, welche sich on einer gemein — u Mittwoch den 27. Marz 1872 dahter abzu⸗ haltenden Rindenversteigerung betheiligen wollen, werden ersucht, dieses längstens bis zum 15. Januar 1872 der unterzeichneten Stelle anzuzeigen und dabei anzugeben: 1) Namen und Nummer der Walddifirikte. 20, Mulb. maß liches Rindenergebniß daselbst und zwax besonders von Stockausschlag, von Kernwuchs und von mehr als 30 Jabre altem Holz, mit Angabe des speziellen Holzallers bel jedem solchen Rindenquantum. 3) Nächße Eisenbabustation, 1 des betreffenden alddistrictes von detselben. 1 Friedberg den 5. Dezember 1871. Großberzogliches Forftamt Friedberg. Herpel. Alle, esche aus dem Jabre 1871 noch eine Forderung 2 oder einen ihrer Zöglinge baben, wollen ihre Rechnungen— soweti es noch nicht ge⸗ scheben in— bis längstens zum Schlusse dieses Jahres tel uns einreichen, indem wir für Bezahlung später abgegebener Rechnungen nicht mitwirken können. griedberg den 18. Dezember 1871. erzogliche Direktion des Taubstummen-Justituts. een Dr. Matthias. dem blesigen Holzhof kann soweit der Vorrath 2 Suchen eee neuester Källung 1.5625 Raum meter= einem Stecken zu 7 fl. gegen gleich baare Zahlung bezogen werden; bet Abnahme von 10 Stecken == 1,5625 Raummeter und mebr kann unter Vorlegung einer genü enden Mürgschaftourkande Zahlungsfrist bis 1. Juli 1872 bewilligt werden. i Laubach den 18. Dezember 1871. Die Verwaltung des Gräflichen Holzhofs. 12 perschiedene Sorten der be- lieblesten Kalender 872 bel Louis Weis, 3066 neben Herrn Phlltpp Windecker. —— Corseten& Crinolines K. Friedrich neben der Post. 73 billigst bel 2 0 äußerst billig, bei 71 genschirme, K. 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Kartoffeln 5 fl.— kr.; Roggenstrob per 100 Gebund 24 fl. Geld Cours. Kor Frankfurt am 15. Dezember 1871. Preußische Friedrichsd'or, fl. 9 57½—58½ Pistolen 8 1„ 9 4042 Holländische fl. 10 Stücke. 9 53—55 Ducaten e 5 33—45 Ducagten al marco, N„ 5 35-37 20⸗Fraukenstücke 0 05 9 17½—18½ Euglische Sovereigns s.„ 11 45—47 Mussische Imperiales.„ 94-43 Dollars in Gold— 224½ 2 ½ — 2—— Das iweihnachtslager en Bindernagel& Schimpff in Friedberg 8 die neuen billigen Klassikerausgaben: Schiller's Werke schon von fl. 1. 45 kr. 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Neue Frankfurter Latern 5 Ferner machen dieselben aufmerksam auf die große Auswahl von Bilder- V von Friedrich Stoltze, Nr. 3. Preis 6 kr. Schon wieder eine Nummer. Inhalt:— Die schwarze Fahne.— Die verlängerte Senkenbergstraße. „ gelobergbaus. im Rebstockkeller.— Die Cbimpanse im Zoologischen [Garten zu Frankfurt. — Sonett.— Die dret Fakultäten — Rälbsel.— Feuerwehr.— Frankfurter Meßbuder.— Ebret die Frauen! sie flechten und weben Palmenconcerte in's irdische Leben.— Gtoß⸗ artig.— Brieikasten.— Avis. Zu haben bei Bindernagel& Schimpff. Todesanzeige und Danksagung. 3162 Freurden und Verwandten widmen wir biermit die traurige Nachricht, daß am 12. d. M. unsere innisst geliebte Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Katharina Ströhlein in ihrem 88. Lebensjahre nach langem schweren Leiden in ein besseres Jenseits abgegangen ist. Judem wir um stille Theilnabme bitten, sagen bwir zugleich allen Denen, welche die Verstorbent zu übrer letzten Ruhestätte geleiteten, unsern iunigsten Dank. Friedberg im Dezember 1871. Die trauernden Hinterbliebenen. Todes anzeige. 3 3160 Freunden und Bekannten hiermit die trau⸗ rige Nachricht, daß unser tteuer Gatte und Vater Philipp Briel nach längerem Leiden am 13. Dez., Adends 10 Uhr, sanft dem Herrn ent⸗ schlafen ist. Um stille Theilnabme bitten Die trauernden Hinterbliebenen Todesanzeige und Danksagung. 3163 Dem Allmächtigen bat es gefallen, unseren innigstgeliedten Gatten, Vater, Bruder, Schwieger— und Großvater Johannes Schad an seinem 50jähriaen Geburtstage, den 18. d. M., Nachmittage 1¾ Uhr, nach einem langen und schweren Leiden in ein bessetes Jenseits abzurufen. Mit dieser schmerzlichen Anzeige sagen wir allen Denen, welche uns während der Krankheit des Verstorbenen so hülsteich zur Seite ftanden, sowie Allen, welche den Dahbingeschtedenen zu seiner letzten Ruhestätte geleiteten, unsern innigften Dank. Friedberg den 20. Dezember 1871. Die trauernden Hinterbliebenen. Todes Anzeige. 3164 Freunden und Bekannten die traurige Mit⸗ theilung, daß mein lieber Gatte Christoph Babel, Großberzoglicher Svolcontroleur, g nach langem schweren Leiden gestern Abend dem Herrn sanft entschlafen ist. Die Beerdigung findet Donnerstag den 21. d. M., Nachmittags 3 Uhr, statt. 5 Bad-⸗Nauheim den 19. Dezember 1871. Die trauernde Wittwe. Afratlitischer Gottesdicusl in Friedberg. Beginn: Freitag Abend a Samstag Morgen 8½ Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Vindernagel& Schimpf. der Weihnachtsfeiertage wegen erscheint Dienstag den 26. Dezember keine Nummer d. Bl. — im Arti! Deutsche Kindern A herzogl. aufsichte Art. 21! Strafge werden, Betreff 2 gabe ihr Betreff die Ein vorberel Bene