en und 1 5 a nn zurückkehren. „K. Ftiedrit ieder der hel agetung . N. Bemitag „ Seien 286 it tet felgeatt unt Tig ene ranf ul erdel tn Rie- u partie Beritt, em, 1 faucht itt dubt Jag: 1 beltarator. Uerdau⸗ Leidenden Jahtte stgersttit Wut tmpfohlen t d. El. Da e en AT ethele (eh dersele laube. Fräptang 700 rer Süin 30 ie — t 1 4 25 27 1. *— 3 58nd — 2 * WN Am 1. October rr e gebenen, von dem Abg. Wernher erstatteten Be- Donnerstag den 21. September. — 7 2 3 M 111. Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Sriedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag 2— beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal erscheinen wird. Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljährlich 38 kr., mit Bestell⸗ geld 47 kr. Bei der Verlags⸗Expedition kostet das Blatt für das kommende Quartal 30 kr. Auswärtige Abonnenten sind gebeten ihre Bestellungen bei den Poststellen oder Postboten baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt und vollzählige Exemplare geliefert werden können. Die Expedition. Amtlicher Theil. Friedberg den 19. September 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Se. Königl. Hoheit der Großherzog wird Samstag den 23. l. M. die Kreisstadt Friedberg verlassen und nach Darmstadt Vorstellungen, Bittgesuche ꝛc. sind daher nach Darmstadt zu senden, was Sie in Ibren Bürgermeistereien veröffentlichen wollen. Trapp. Bekanntmachung. Die Gewährung von Beihülfen an Angehörige der Reserve und Landwehr betr. Unter Bezugnahme auf das Reichsgesetz vom 22. Juni d. und die im Abdruck nachfolgende Verordnung rubr. Betreffs vom 8. September d. J. fordern wir alle diejenigen aus dem Kreise Friedberg zum Dienst einberufen gewesene Reservisten, Landwehrmänner und Ersatzreservisten 1. Klasse, welche einen Anspruch auf eine Beihülfe bilden zu können glauben, hiermit auf, ihre deßfallsigen, nach§. 3 und 4 gedachter Verordnung einzurichtende, gehörig zu begründende und mit den erforderlichen Nachweisen zu versehende Gesuche binnen 14 Tagen schriftlich bei uns einzureichen. Friedberg den 19. September 1871. Trapp. Verordnung, f die Gewährung von Beihülfen an Angehörige der Reserve und Landwehr betr. In Gemäßpbeit Allerhöchster Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs wird zum Vollzuge des Reichsgesetzes vom 22. Juni 1871, die Gewährung von Beihülfen an Angehörige der Reserve und Landwehr betreffend, hiermit verordnet, wie folgt: §. 1. Die der Großherzoglichen Regierung gemäß dem Reichsgesetze vom 22. Juni 1871 zur Gewährung von Beihülfen an Angehörige der Reserve und Landwehr zur Verfügung gestellte Summe von 149,201 fl. 30 kr. wird auf die einzelnen Kreise, nach Verhältniß der aus denselben, aus Veranlassung des Kriegs gegen Frankreich in den Jahren 1870 und 1871 zur Fahne einberufenen Officiere, Aerzte und Mannschaften der Reserve, Ersatzreserve erster Klasse und Landwehr vertheilt. Die Bewilligung der Beihülfen aus den, den einzelnen Kreisen überwiesenen Beträgen erfolgt durch die nach Vorschrift des Gesetzes vom 27. Februar 1850(Regierungsblatt von 1868 Seite 925) und die Be— kanntmachung des Großberzoglichen Ministeriums des Innern vom 16. März 1869(Regierungsblatt Seite 154) gebildeten Kreis⸗Unterstützungs⸗ Commissionen an die aus den betreffenden Kreisen zum Dienst einbe— rufenen Personen. §. 3. Die Kreisunterstützungs⸗Commissionen haben sich bei der Be— willigung der Beihülfen nach folgenden allgemeinen Grundsätzen zu bemessen: 1) Die Beibülfe wird nur in den Fällen gewährt, wenn Angebörige der Reserve, Ersatzreserve erster Klasse oder Landwehr durch ihre Ein berufung zum Kriegsdienste in eine solche Lage gekommen sind, daß sie zur Erhaltung in ihrem Besitzstand oder ihrer Leistungsfähigkeit einer Beihülfe bedürfen. 2) Vie Beihülfen werden in der Regel als Darleben gewährt, zu deren Rückzahlung in einem oder mehreren Terminen angemessene Fristen bis zu fünf Jahren zu gestatten sind. Dabei kann eine mäßige Verzinsung der gewährten Darlehen, etwa bis zu drei Procent, ausbedungen werden. Kleinere Darlehen bis zu 100 fl. können unter der Bedingung der jähr- lichen Rückzahlung einer bestimmten Summe, etwa von 10 fl. bewilligt werden. Ausnahmsweise können auch Unterstützungen, ohne Verpflichtung zur Rückzahlung in hierzu geeigneten Fällen, bis zum Betrage von Hundert Gulden bewilligt werden. §. 4. Diejenigen, welche ein Darlehen oder eine Unterstützung zu erhalten wünschen, haben ihre Gesuche bei dem betreffenden Kreisamte binnen einer von diesem anzuberaumenden Frist einzureichen und dabei nachzuweisen, daß und inwieweit sie in ihren Erwerbsverhältnissen durch ihre Einziehung zum Kriegsdienste geschädigt sind, und daß sie einer Bei⸗ hülfe bedürfen, um sich in ihrem Besitzstande oder in ihrer Leistungs⸗ fähigkeit zu erhalten. Außerdem haben die Bittsteller in ihren Vorstellungen anzugeben, welche Summe sie zu erhalten wünschen, sowie ob und in welchen Terminen sie die Rückzahlung leisten wollen. Von den Kreic ämtern sind die eingehenden Gesuche den Kreis-Unter⸗ stützungs-Commissionen vorzulegen, und sind von diesen die Entschließungen. nach vorgängiger genauer Prüfung der Verhältnisse, zu ertheilen. In dringenden Fällen sind diese Entschließungen möglichst zu beschleunigen. §. 5 Diejenigen, als Darlehen bingegebenen Beträge, welche dem- nächst wieder zur Rückzahlung gelangen, sind, insoweit noch ein Bedürfniß ver fraglichen Art in den betreffenden Kreisen bestebt, zunächst zu dessen Befriedigung, im anderen Falle aber zur Bildung eines Fonds zu ver⸗ wenden, welcher, nach noch zu ertheilenden näheren Vorschriften, separat zu verwalten und für ähnliche Zwecke in den betreffenden Kreisen zu ver⸗ wenden ist. Darmstadt, den 8. September 1871. Großherzogliches Ministerium des Innern. v. Bechtold. Lotheißen. Friedberg den 19. September 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie alsbald zur Kenntniß der in Ihrer betr. und Ersatzreservisten I. Klasse bringen. Gemeinde sich aufhaltenden Reservisten, Landwehrmänner Tur a p p. Deutsches Reich. Darmstadt. Nach dem im Drucke ausge- nossen insoweit stattgeben: 1) daß die Regierung 6 5 ersucht wird, das Wahlgesitz noch im Laufe des in Berathung zu nehmen, unter Beobachtung des Verabschiedung vorzulegen; richte des Finanzaueschusses über den Antrag der Jahres 1871 zur möge dem Antrage der Abgg. Hallwachs und Ge— förmigkeit der Finanz- und Wahl Perioden aus- nahmsweise ein Finanzgesetz für das Jahr 1872 Artikels 110 der Verfassung.— Die Regierung Abgg. Hallwachs, Kraft, Kempff und Bindewald, 2) daß die Kammer erklärt, daß sie sich nach war nämlich gewillt, der jetzigen Rammer ein Bud⸗ die Vorlage eines revidirten Wahlgesetzes für die dem Geist der Verfassung nicht für berechtigt hält, 2 dneten beid betreffend, ein Finanzgesetz für 1872/74 zu vereinbaren, daß ede ee 1 05 a sei, zur 555 einer Gleich- Bestandes derselben im December 1872, sondern beantragen 6 Mitglieder des Aussschusses, die Kammer sie dagegen bereit get und Finanzgesetz vorzulegen, das sich nicht blos erstrecken soll bis zum Schluß des rechtlichen das Geltung haben sollte, auch ohne Einwilligung der im Laufe des Jahres 1872 neu gewählten Kammer, bis zum Schluß des Jahres 1874. Der Ausschußbericht spricht sich entschieden gegen diese Absicht der Regierung aus und sagt u. Ae Der neuzuwählenden Kammer würde hiermit der Mittelpunkt ihres Rechtes, das Fundament ihrer Thätigkeit und ihres Einflusses, die Prüfung des Hauptvoranschlages und das Steuerbewilligungs⸗ recht auf ihre zwei ersten Lebensjahre entzogen. Die Regierung erwirkte dadurch, daß der Steuer- punct erledigt wäre; sie könnte die Berufung ver⸗ schieben bis zum letzten Quartal 1874. Auf die Mittbeilung des Ausschußberichtes hin hat die Regierung geantwortet, daß die Ministerien zur Beseitigung der in dem Ausschusse vorgetragenen Bedenken mit Rücksicht auf die dermalen vorlie⸗ genden thatsächlichen Verhältnisse bereit seien, den Vorschlag wegen Festsetzung des Staatsbudgets für ein Jahr(1872) bei dem Großherzog zu befürworten, wenn beide Kammern der Stände diesem, eine Abweichung von der Verfassung in⸗ volvirenden, Vorschlage durch einen mit der zur Abänderung der Berfassung erforderlichen Stim- menzahl in jeder Kammer zu fassenden Beschluß beitreten sollten, wobei jedoch die Regierung von der Voraussetzung ausgehe, daß das in diesem speciellen Falle einzuhaltende Verfahren nur als eine Ausnahme zu betrachten sein würde und für künftige äbnliche Fälle nicht als Präjudiz gelten könnte. Wie verlautet, sleht die Verhandlung über diesen Antrag für nächsten Donnerstag auf der Tagesordnung. — Dem„Fr. J.“ entnehmen wir nachstehende Correspondenz von Darmstadt: Dem Vernehmen nach betragen die Ausgaben, welche dem Großherzog thum Hessen in Folge des letzten Krieges für Mobilmachung und Unterhaltung der Division im Felde, sowie für Ersatz an Pferden, Fahrzeugen, Munition u. dgl. im Verlaufe des Feldzuges er— wachsen sind, ungefähr 9 Millionen Gulden, un- gerechnet den laufenden Etat. Von dieser Summe sind die durch Verkauf der bei der Demobilisirung entbehrlich gewordenen Pferde ꝛc. erzielten Sum: men in Abzug zu bringen; dagegen werden die Kosten für Reparatur von Waffen und Montur noch hinzu zu rechnen sein, wenn nicht in Folge der demnächst in Kraft tretenden Militärconvention unser Land dieser Verpflichtung ledig geworden ist. Der auf Hessen entfallende Antheil an der Kriegscontribution wird sich also jedenfalls um eine beträchtliche Summe reduciren. — Die„Darmst. Ztg.“ veröffentlicht eine Bekanntmachung der Commission zur Prüfung der Ansprüche der aus Frankreich ausgewiesenen Hessen. In derselben wird von einer Reise der Interes⸗ senten nach Darmstadt abgemahnt; die Ueber- weisung der bewilligten Summen wird s. Z. durch vie Districtseinnehmereien erfolgen. Die Auszah⸗ lung dürfte einige Wochen in Anspruch nehmen; angemeldet sind 5922 Unterstützungs bedürftige. Dort, wo dringende Unterstützung nothwendig ist, sind die desfallsigen Gesuche von den betreffenden Bürgermeistereien zu attestiren und durch dieselben der Commission zu übermitteln. Berlin. Der Mittheilung der„Provinzial⸗ Correspondenz“ über die Gewährung von Bei— hülfen an die aus Frankreich ausgewiesenen Deutschen wird jetzt officiös noch hinzugefügt, daß die Reichskasse bereits angewiesen worden ist, die betreffenden Beträge ungesäumt an die einzelnen Regierungen auszuzahlen. — Fürst Bismarck ist am 19. d., von München kommend, hier eingetroffen. Kurz nach seiner Ankunft wurde der Fürst von den anwesenden Ministern begrüßt. — Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht einen Circular-Erlaß des Ministeriums des Innern, betreffend die Aufhebung der polizei— lichen Beschränkungen der Eheschließung in Württemberg, Baden und Hessen-Darmstadt und die Einführung der Gegenseitigkeit. — General v. Kamecke ist zu einer In⸗ spicirungsreise nach dem Elsaß und Lothringen abgereist. Man erwartet von dem Ergebniß dieser Reise wichtige Entscheidungen uber Ver— * A** Rr 8 92 1* N e besserung und Vervollständigung der Festungs⸗ werke, namentlich von Straßburg und Metz. Auch dürfte die Frage wegen Herstellung ge⸗ nügender Vertbeidigungswerke auf der über Belfort nach Mülhausen führenden französischen Ausfallsstraße alsbald zur Entscheidung kommen. Schon vor mehreren Monaten wurde zu diesem Zweck die Errichtung eines befestigten Lagers bei Altkirch angeregt. — Die aus Frankreich zurückkehrende 2. und 22. Division wird in der Zeit vom 19. bis 26. d. in 26 Militärzügen über Straßburg nach Heidelberg befördert, um daselbst auf die Main⸗Neckarbahn überzugehen. Die Bestim—⸗ mungsstationen der Züge sind: Berlin, Halle, Danzig, Kassel, Warburg, Gumbinnen, Barten— stein, Loͤtzen und Mainz. — Die neue Uniformirung der kaiserlichen Postbeamten, welcher die Postbeamten in Baiern und Württemberg vorläufig fern bleiben, ist nach den vorgelegten Modellen von Sr. Majestät dem Kaiser gutgeheißen worden. Sie besteht in dunkelblauen Ueberröcken nach dem Schnitte der Marine-Offiziere mit überfallendem Sammt— kragen, auf welchem die Gradabzeichen ange⸗ gebracht sind. Die alte Postfarbe(orange) wird nur in dem Rockvorstoß beibehalten. — Nach den letzten Rapporten, welche hier über den Stand der Cholera in der Provinz Preußen eingegangen sind, erkrankten daselbst bis zum 10. d. M 2517 Civil- und 84 Militär⸗ Personen, es starben hiervon 1273, genasen 620 und blieben in der Behandlung 708. Es erkrankten in Königsberg 2122 Civil- und 72 Militär⸗Personen, in Danzig 27 Civil- und 1 Militär-Person, in Pillau 90 Civil- und 3 Militär-Personen, in Gumbinnen 2 Civil- und 4 Militär-Personen, in Elbing 98 Civil- und 1 Militär-Person und in Wehlau 170 Civil⸗ und 3 Militär-Personen. Von den Civilisten sind der Krankheit 1249, von den Militär— Personen 24 erlegen. In Königsberg sind am 12. d. beim Polizei- praßdium anmeldet: erkrankt 93 und gestorben 63 Personen. In Elbing sind bis zum 13. Abends gemeldet: erkrankt 129, gestorben 77 Personen. Kassel. Der Festlichkeit des Einzuges der 22. Division in Kassel am 25. d. dürfte auch der Kronprinz beiwohnen, der um diese Zeit in Wilhelmshöhe verweilen wird. Frankfurt. Aus dem unlängst erstatteten Jahresb'richt über die Betriebsverwaltung der Main⸗Weser⸗Bahn pro 1870 ergibt sich ein sehr günstiges finanzielles Resultat: Die gesammten Betriebs⸗Einnahmen der Bahn beziffern sich näm⸗ lich auf 2,500,689 Thaler(94,616 Thaler per Meile), die Ausgaben auf 1,271,177 Thaler (48,096 Thlr. per Meile), es bleibt daher ein Ueberschuß von 1 229,511 Thaler(46,520 Thlr. per Meile) oder 7,57 pCt. des Baukapitals. Von diesem Ueberschuß waren 1,021,206 Thlr. abzuliefern und haben nach Maßgabe der ver— wendeten Baukapitalien hiervon erhalten Preußen 691,952 Thlr., Großh. Hessen 329,254 Thaler. — Die seit der Mobilmachung in 1870 stattge habten 14,200 Militär- Transporte umfaßten 9136 Offiziere und 329,728 Maunschaften, 2310 Achsen verwundete oder kranke Militärpersonen auf Matratzen ꝛc. in gedeckten Güterwagen 58.585 Pferde und abgesehen von Geschützen ꝛc. 137,880 Ctr. Armecbedürfnisse. — Das Project in Betreff der Anlage des Rhein-Main-Canals zwischen Frankfurt a. M. und Mainz hat eine Aenderung stit der Grün: dung eines Deutschen Reiches dahin erfahren, daß der Canal nicht mehr auf der rechten Seite des Mains, sondern auf der linken, also auf bessischem Gebiete gebaut werden soll. Die Handelskammer zu Frankfurt a M. hat diese Absicht dem Han— delsministerium mitgetheilt, welches gepen die Vorarbeiten, die man vornehmen lassen will, keine Einwendungen erhoben hat. Leipzig. Die internationale Arbeiterschaft hat die Einberufung eines Congresses für Mitte October beschlossen. Zum Congreßorte wurde von der Frankfurt a. M. bestimmt. ang München. Bapyerischen Blättern wird hier geschrieben: Je näher der Zusammentritt d zahlreicher und massenhafter laufen von allen Theilen Europa's und insbesondere aus Deutsch⸗ land Anmeldungen ein; der Congreß wird, wie sich jetzt schon übersehen läßt, sowohl hinsichtlich der Größe der Versammlung ein großartiges Schauspiel bieten, als auch im Hinblicke auf die Summe von Wissenschaft und Intelligenz. Als Redner haben sich bereits gemeldet oder sind in bestimmte Aussicht genommen: Professor Joh. Huber, Seminar-Director Schwicker aus Ofen(über Wesen und Bedeutung der Katholiken⸗Autonomie in Un⸗ Altkatholiken⸗Congresses dahier heranrückt, desto 0 garn), Ritter von Schulte aus Prag, Professor Reinkens aus Breslau(Katholieität und Natio⸗ nalität), Pfr. Dr. Tangerman aus Bonn(über das specifisch germanische Element in der katho⸗ lischen Bewegung und den Zusammenhang mit den Culturaufgaben der deutschen Nation), Prof. Michelis(Begründung der Vertreibung der Je- suiten aus Deutschland), Prof. Friedrich, Prof. Stumpf aus Coblenz(wahrscheinlich: Ein Bild altchristlichen Gemeinde). Außerdem werden Grüße bringen und Schilderungen über die heimathlichen Verhältnisse Abgeordnete aus England, den Niederlanden, der Schweiz, Oester⸗ reich, Italien. Die Versammlung wird, nachdem einige Schwierigkeiten überwunden worden sind, nun doch im Glaspalaste tagen. — Fürst Bismarck ist am 18. d. Nachts hier eingetroffen und im preußischen Gesandtschafts⸗ hotel abgestiegen. Derselbe tritt Abends die Weiterreise nach Berlin an. — Dem„N. W. T.“ wird gemeldet, daß eine sehr hohe Persönlichkeit bei Dr. Döllinger den Versuch machte, ihn zum Verzicht auf seinen Sitz im Reichsrathe zu bewegen; dieses Ansinnen sei aber entschieden zurückgewiesen worden. Stuttgart. Dem Vernehmen nach ist die schon so oft angekündigte Verlegung der„Allge- meinen Zeitung“ von Augsburg weg jetzt„im Princip“ unwiderruflich entschieden. Das Blatt siedelt vielleicht nach Frankfurt über, sehr wahr scheinlich aber nach Stuttgart, an den Sitz der Verlags handlung. Straßburg. In einem hiefigen Hause sind kurz nach einander zwei Todesfälle vorgekommen, welche der Cholera zugeschrieben werden. Die Betroffenen sind eine 60 jährige Frau und ein 5 Monate altes Kind, welche nach kurzem Un⸗ wohlsein starben. Metz. Die Fortsetzung der Zahlungen an die einzelnen Gemeinden der durch Beschießung und Brandlegung zu militärischen Zwecken ver⸗ ursachten Kriegsschäden nimmt ihren ungestörten Fortgang. Bis jetzt sind definitiv folgende Be⸗ träge festgesetzt worden: Stadt Diedenhofen: 2,577,959 Franken. Stadt Marsal: 35,957 Franken. Stadt Bitsch: 2,566,842 Franken. Stadt Pfalzburg 1,256,075 Franken. Außerdem 10 Gemeinden in der Umgegend von Metz: 3,613,194 Franken, in Summa 10,050,027 Franken. Auf diese Summe von etwas über zehn Millionen Franken sind bereits die folgenden Beträge angewiesen, resp. ausbezahlt worden: Diedenhofen: 620,000 Franken. Marsal: 18,000 Franken. Bitsch: 600,000 Franken. Pfalzburg 350,820 Franken und den obigen 10 Gemeinden 824,424 Franken, in Summa 2,413,244 Franken. — Der neue Präfect, Herr von Eutschmidt, hat bereits seine Functionen aufgenommen. Ausland. Schweiz. Aus Genf läßt sich der„Bund“ berichten, daß die am 3. September in Carouge stattgefundene französisch republikanische Erinne⸗ rungsseier in sehr versöhnlichem Geiste verlaufen sei. Die Redner, meist in der Schweiz naturali⸗ sirte Franzosen und sämmtlich der radikalen Partei angebörig, sprachen sich ohne Ausnahme in dem Sinne aus, daß es sich in Frankreich jetzt haupt⸗ sächlich darum huͤndle, die Republik zu erhalten, ohne Ueberstürzung sie nach alter Schweizer Sitte nach und nach auszubauen und insbesondere den Unterricht in den Schulen zu verbessern. Auch ö v .... 4 ber D. u 1 u(un 0 Weterenttt ant SSdch, Ouzo en, nuch det perdtn iin ad *. Man her 1 Grsarttschestt em Abet d — 7 gentldet, de Dr. Ded, Dr. Delling richt auf tun kieses Anfiunt: ien Haust sind u wetgcbennts, vide. Dit 1 det und en ub karyn ll u Zahlen u rd Besch u Zvedtn b betonten n 8 sie sehr stark, daß die Franzosen gegen Deutschland an keine Revanche mit 5 Waffen, sondern an eine solche mit Bildung und freiheit lichen Institutionen denken möchten. Frankreich. Paris. Die„Agenee Havas“ meldet: Briefen aus Versailles zufolge hat in Folge einer Indisposition des Grafen Arnim gestern keine Zusammenkunft mit dem Präsidenten Thiers statt— gefunden. Dieselben werden heute eine Besprechung haben, um die Details des Vertrags zu regeln. Hier behauptet man, daß über alle wesentlichen Punkte Einverständniß berrsche, und daß der defi⸗ nitive Abschluaß noch im Laufe dieser Woche er— folgen werde. Die Entwaffnung der National- garde in den Departements geht ohne Störung vor sich. Ueberall herrscht Ruhe.— Die Ueber- gabe der Forts an die französischen Truppen wird — nach dem„Journal officiel“— morgen Vor— mittag stattfinden und die Räumung der benach- barten vier Departements am 25. d. beendigt sein. Holland. Die Generalstaaten wurden am 18. d. eröffnet. Die Thronrede hebt hervor, daß die Beziehungen zu den auswärtigen Mächten vortrefflich seien; ferner wird in derselben eine 8 wohnhaften Prof. Dr. Anton Schmitt, burch Berleihung eines Ehrenpreises für diese wichtige Erfindung Seitens seiner Vaterstadt auszuzeichnen. Mainz. Am Samstag Abend wurde zu Castel in einem Gasthause ein Gauner unter dem Bette eines Fremdenzimmers entdeckt; berselbe befand sich im Besitze von 13 Hauptschlüsseln. om Rhein. Ueber ein auf dem Rheine zwischen Rheinhausen und Bleersbeim ausgebrochenen Schiffsbrand meldet die„Cref. Ztg.“ Folgendes:„Gegen 8 Uhr früh fuhr ein Schraubendampfer mit Petroleum, Oel und Kaffee beladen, stromaufwärts. Auf dem Verdeck lagen 200 Fässer Petroleum, nach Köln bestimmt. Als das Schiff eben Rheinhausen passirt halle, sah man plötzlich zwischen den Fässern Feuer, das sich mit ungeheurer Schnelligkeit über das ganze Fahrzeug ausbreitete. So⸗ fort ließ der Steuermann dasselbe auf den Sand laufen und kaum hatte die Mannschaft das nackte Leben gerettet, da stand schon das Schiff in hellen Flammen. Alsbald platzte ein Faß nach dem andern, und es stieg von dem brennenden Petroleum ein dichter, schwarzer Rauch auf. Das brennende Oel floß vom Verdeck in den Rhein, brannte aber, abwärts treibend, bis auf 200 Schritte ruhig weiter, und während der dichte Qualm das Schiff einige Zeit unsichtbar machte, war es, als wenn der Rhein in hellen Flammen aufgehen wolle. Gegen Abend, nach Yflündigem Brande, stand das Schiff noch in voller Gluth; die eisernen Seitenwände desselben waren über dem Wasserspiegel glühend. Schiff und Ladung sollen nicht versicher! gewesen sein. Bamberg. Der frühere Regimentsbüchsenmacher Reorganisation der Armee als nothwendig be— zeichnet und eine Vorlage, betreffend Reformen im Steuersystem, angekündigt. Frankfurt. Das Klagelied über die unerhörte Theue— rung aller Lebensmittel wird von Tag zu Tag lauter und allgemeiner. So liest man in den localen Nachrichten hiesiger Blätter: Die Obstpreise wollen, zum Hauptbe⸗ dauern der Jugend, durchaus hier nicht sinken, trotzdem manche Händler von Auswärts her das Obst verhäliniß⸗ mäßig sehr billig bekommen sollen. Die Verkäufer ver— abreden sich eben, daß Niemand billiger verkaufe. Es ist doch arg, daß man z. B. für eine gewöhnliche Birne 2, für eine bessere 4— 6 Kreuzer, für 3 gewöhnliche Zweischen 1 Kreuzer, für einen gewöhnlichen Apfel 2— 3 Kreuzer bezahlen soll. Auch die massenhaft vorhandenen Trauben hält man unverhälinißmäßig hoch im Preise, so daß man für großbecrige grüne Trauben 15—20 Kreuzer, für groß beetige blaue 20— 24 Kreuzer per Pfund geben muß.— Für die Butter verlangte man 51— 54 Kreuzer. Und es ist doch eine höchst günstiges Grünfutterjahr. Aber freilich, die Zahl der schnell reichgewordenen Leute, welche bis in allen Winkeldörfern die Butter aufkaufen und in's Ausland versenden, mehrt sich auffallend. Mainz. Im Schooße der Bürgschaft ist eine Agitation im Werke, welche bezweckt, den eigentlichen Erfinder der pneumatischen Brief- und Packelbesörderung, den hier Scheinlein dahier soll eine wichtige Erfindung gemacht haben. Dieselbe besteht in einer ganz einfachen Aenderung er seitherigen Chassepot- und Zündnadelpatrone, welche geöffnet und dann eine Guttaperchakapsel, mit Talg ge⸗ füllt, hinter dem Zündstoff angebracht wird, durch welche die Nadel sticht, und wodurch, wie der Erfinder behauptet, die seitherigen vielgerügten Uebelftände dieser Feuerwaffen als vollständig beseitigt betrachtet werden dürfen. München. Dieser Tage kam ein Engländer, welcher in Augsburg den Courterzug versäumt hatte, mit einem Extrazug, der ihn 198 fl. kostete, an, um noch rechtzeitig nach Oberammergau zur Passionsvorstellung zu kommen. Leipzig. Die Redaction der„Allgem. Deuischen Lehrerzeitung“ hat, obne ein besonderes Thema zu stellen, sieben Preise für die sieben besten ihr zugehenden Original⸗ aufsätze im Betrage von 40 Thlr., 30 Thlr., zwei Mal 20 Thlr., drei Mal 10 Tolr. ausgesetzt. Die zu dieser Preisbewerbung eingehenden Arbeiten werden in der ge⸗ dachten Zeitung nach beliebiger Auswahl der Redaction im Laufe des Jahres 1872 abgedruckt. Berlin. Das Kutschke-Lied ist(wie in den„Liedern zu Schutz und Trutz“ von Fr. Lipperbeide nachgewiesen wird) am 16. August 1870 vom Pasior Herrn Alex. Pistorius zu Basedow bei Malchin in Mecklenburg ge— dichtet worden. Aus Ostpreußen wird gemeldet, daß in Gumbinnen sich am 18. d. vollständiges winterliches Schneegestöber ein gestellt hatte. zu der Grabschändung, welche französische Einwohner, wie * 7 Aus St. Maur bei Paris wird im Gegensaß neulich berichtet, an den Ruhestätten deutscher Krieger im occupirten Gebiet vorgenommen haben, dem„Nbg. Corr.“ gemeldet, daß in Boissy St. Leger das für Be⸗ erdigung gestorbener deutschen Soldaten Seitens der dortigen Gemeindeverwaltung hergegebene Terrain von derseiben mit einer ca. 240 Fuß langen, 9 Fuß hohen und 1½ Fuß dicken,„sehr hübsch gearbeiteten“ Mauer eingefriedigt worden ist, ein Act, zu dessen Vollziehung für die französische Communalbehörde des genannten Ortes lediglich eine moralische Verpflichtung, nämlich ein seiner Zeit gegebenes diesbezügliches Versprechen, maß⸗ gebend war. Aus Lüttich meldet man: Auf der hiesigen Stadikasse harrt der am 31. August v. J. gezogene Hauptgewinn von 50.000 Frs. der Lütticher Stadtloose immer nech seines glücklichen Besitzers. Das Gewinnloos trägt die Nummer 42,250. Paris. Als neuen Beitrag zur Gemeinheit der Pariser Journale diene folgende wörtliche Notiz aus dem „Paris⸗Journal“:„Eine seht gute Idee des Blitzes! Der elektrische Funke tödtete kürzlich zu Chenneviere bei St. Maur den bayerischen Infanterie-Lieutenant Schöffer. Die Einwohner schulden dem heiligen Donner eine ge⸗ weihte Kerze.“ Paris. Auf der Lyon-Bahn ist zwischen Pont⸗sur⸗ Yonne Champigy ein Personenzug verunglückt, wobei es 9 Todte und mehrere Verwundete gab. Amerika. Das Censurbürcau in Washington hat nunmehr die revidirte Liste der Volkszählung von 1870 veröffentlicht. Demzufolge batten die Ver. Staaten im vorigen Jahre 38,555,983 Einwohner gegen 31,445,080 im Jahre 1860; die erstere Zahl umfaßt 33,586,989 Weiße, 4.880.009 Farbige, 25,731 Indianer und 63254 Cyinesen. Die letzteren kommen haupfsächlich auf Cali⸗ fornien, dessen chinesische Bevölkerung in den letzten zehn Jahren um 14,347 gestiegen ist. Was die Indianer⸗ devölkerung angeht, so sind die Stämme in Alaska, welche auf 75,000 Mann geschätzt werden, sowie mehrere feind⸗ liche Indianerstämme in diesem Ausweise nicht mit ein⸗ geschlossen. Von der Gesammibevölkerung sind 32,989,437 Eingeborene und 5,566,466 Eingewanderte. Verloosungen. Petersburg, 13. Sept. Bei der heutigen Ziehung der Prämienanleihe von 1866 fielen 200,000 Rb. auf Nr. 24 Ser. 11822; 75 000 Ro. auf Nr. 26 Sec. 17,4503 40,000 Rb. auf Nr. 44 Ser. 10097; 25,000 Rb. auf Nr. 25 Ser. 5904; je 10,000 Ro. auf Nr. 15 Ser. 5336 und Nr. 23 Ser. 18,140; je 8000 Rb. auf Nr. 45 Ser. 19664, Nr. 35 Ser. 9063, Nr. 35 Ser. 3012, Nr. 5 Ser. 3012, Nr. 50 Ser. 14607, Nr. 2 Ser. 12009 und Nr. 11 Ser. 8610; je 5000 Rb. auf Nr. 42 Ser. 12246, Nr. 43 Ser. 18952, Nr. 9 Ser. 14553, Nr. 32 Ser. 4186. Nr. 29 Ser. 6004, Nr. 38 Ser. 766, Nr. 4 Ser. 11709 und Nr. 6 Ser. 1487. Obligations-Petloosung der Kreisstadt Friedberg. 2313 Es wird bierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß von den Putial- Obligattonen der Krels⸗ fladt Friedberg des Anlehns von 1863 bei der heute vorgenommenen öffentlichen Verloosung aus Serie A. Nr. 16 8 und 13 7 B. zur Nüdzablung beftimmt worden find. Die Inhaber dieser Obligationen werden hierdurch aufgefordert, am ihre Kapitalbeträge gegen Rückgabe en bei der hilesigen Stadtkasse da mit diesem Tage deren Ver⸗ 1. Januar 1872 der Original- Obligation in Empfang zu gehmen, zinsung aufhört. 25 Frledberg am 16. September 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Stein häu ßer, Beigeordneter. Faselochs⸗Versteigerung. 2312 Dienstag den 28. September l. J., des Mittags 1 Ubr, soll zu Nieder Weisel auf dem Groß berzog⸗ lichen Bürgermelsteret-Büreau ein der Gemein Weisel angehöriger schwerer Faselochs, gut gehalten zum Schlachten, einer öffentlichen Versteigerung aus- gesetzt werden. Nieder Welsel den 19. September. Großherzogliche Kürgermeisterei Nleder⸗Weisel. Rt ute r. Patent- Mals-Mehnl von Brown& Polson in Paisly, Schottland, Hofl 5 von den ersten ärztlichen Auto Verdauung als vorzügliches linge, Kinder und Reconvalescenten empfohlen. Al dem sehr geeignet für jede Haushaltung und Hötels, da man auf eine rasche und vortbeilbaf schmackhafte Spelsen Zubereiten, Art, als Puddings, Omelettes, Blanc mange, Confect, Biecuits ꝛc. davon anfertigen kann. Alleiniger Vertreter M. Neubürger 1943 in Köla, Ursulagarten Straße 12 Nahrungsmittel für Säug⸗ Niederlage in Friedberg bei W. Bernbeck. e Nieder⸗ leserar ten Ihrer Malestät der Königin von England, ritäten wegen seiner leichten Außer⸗ te Weise sehr sowie Delicatessen aller Obstbäume, 2316 sowohl bochstämmig, als in Zwergform— letztere theilweise für künstliche Formen vorgebildet— für be⸗ vorflehende Herbfipflanzung in den Baumschulen von Lang& Weinel. Am 1. Oktober beginnt der neue Jahrgang und das neue Abonnement des Daheim deulsches Familienblatt mit Illuftratlonen. Wöchent⸗ lich eine Nummer, alle drei Wochen ein Hest mit vielen Illustratlonen. Preis vierteljährlich 18 Sgr. (1 Fl. 3 Kr.). Durch alle Buchhandlungen und Postaustalten zu bez'ehen. 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Speiember. Waizen 15 fl. 49 kr.; Korn 9 fl. 46 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 5 fl. 12 ke.; Ae 3 fl. 20 kr.; Reggenstroh per 100 Gebund 2 — 9 N 2 2 2—— 2— * 2 . Butzbacher Kirchweihe. 2315 Sonntag den 24. und Montag den 25. d. M. Abends Ball im Hessischen Hof, wozu höflichst einladet A. J o u tz. Für bevorstehende Saison erlaube mir mein Putz- und Modewaaren-Geschäft 2328 in empfeblende Erinnerung zu bringen. Aufträge werden bei reellen Preisen möglichst rasch und geschmackvoll ausgeführt. K. Friedrich, neben der Poft. Einladung zum Abonnement auf das mit dem 1. October 1871 beginnende Neu⸗Abonnement für den Frankfurter Anzeiger für Politik, Handel, Land- und Volkswirthschaft. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements-Preis per Quartal: I) in Frankfurt a. M. von der Verlags⸗Expedition zu beziehen: 1 fl. 36 kr. 2) in Baden, Bapern, Württemberg, Oesterreich, Luxemburg, sowie in den Staaten des Norddeuischen Bundes außer Preußen 27 Sgr.= 1 fl. 35 kr. 3) in ganz Preußen: 1 Thlr. 2 Sgr. r. 2329 Mit stets wachsendem Erfolg hat die Verlagshandlung es im Auge behalten, den Inhalt dieses Blattes den erhöhten Ansprüchen der Zeit anzupassen. Nach wie vor wird es in gedrängter aber ausreichender Kürze und den Parthelzwecken fremd seinen Lesern die Weltbegebenheiten leicht faßlich und übersichtlich zur Kenniniß bringen und dabei keinem größeren Blatte in der Schnelligkeit der Mittheilungen nachstehen. Die tiefer und unmittelbar das Vaterland berührenden Fragen finden selbstverständlich besondere Beachtung. Außerdem bringt das Blatt neben den täglichen Notizen über E mist“ Mittbellungen über Zoll⸗ u. Steuerwesen, Verkehrs-Anstalten, Börse, unter der Rubrik 7, cono Volkswirthschaft und Statistsk, sowie Berichte über Getreide⸗ märkte, Colonialwaarenhandel ꝛc., Rückschau und Resumé der Börsenwoche. Die täglich beigegebenen Famili nblätte zu deren Mitarbeiter die beltebtesten Schriftsteller Deutschlands zählen, werden 1 e 1 stets das Interessanteste und Wissenswürdigste im Bereich der Belletristik, Kunst, Literatur, Wissenschaft und des socialen Lebens miithellen. bietenden Bekanntmachungen der Behörden findet, find Wie der Leser einerstits die allgemein Interesse J fi te von dem günstigften Erfolge für den andererselts bei dem ausgebreiteten Leserkteis dieses Blattes n era* Aufgeber.— Probeblätter auf Verlangen gratis. Frankfurt a. M. im September 1871. Bestellungen nehmen an alle Poflämter und in Frankfurt a. M. dle Expedition, Buchgasse 3. N Vortheilhafteste Anschaffung„von Staats⸗Prämien- Obligationen. 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Aufträge mit beigelegter erster Rate werden prompt effectuirt — 2 2 2 Bankgeschäft Kanitz 8 Comp., serankfurt a. M., Götbeplatz 3. Für Friedberg und Umgebung baben wir derrn Jacob Goldbeck mit der Agentur unseres Hauses betraut Einladung zum Abonnement auf die Hessischen Volksblätter(Landeszeitung) 8 5 in Darmstadt. 8 Preis: vierteljahrig fl. 1. mit Postaufschlag fl. 1. 27 kr. 5 Auflage 4000. Darmstadt im September 1871. Die Expedition der gessischen Vollsblätter 2 1 2298 — a (Landeszeitung). N Ein schwarzseidener Paletot, 2321 in graues Papier eingepackt, wurde auf dem Wege von Friedberg nach Naubeim verloren. Der reviiche Finder ist gebeten, denselben bei Mina Reich, vis-z-vis dem Hötel Trapp in Friedberg, gegen eine Sparkochherde, Ein gold nes rmband 2324 wurde am 16. d. M. auf der breiten Straße dahier verloren. Dem Wtlederbringer desselden wird eine gute Belohnung zugefichert mit der Bitte um Abgabe an die Expedition d. Bl. Geld Couts. Frankfurt am 19. September 1871. An unsere verehrten Kunde 2309 In Folge des seit Jahren gestiegenen, jetzt aber so enorm hohen Preises der Leder löhne, sowie der Theuerung aller Lebensbe, dürfnisse, sehen wir uns gezwungen, die Preise der Schuhwaaren um 20% in Aufschlag zu bringen. die Rechnungen jedes Vierteljahr zuzustellen. Sämmtliche Schuhmachermeister Friedbergs. Ein braves Dienstmädchen 2322 wird gesucht. Expedition d. Bl. Zwei Esel N 2318 hat zu verkaufen Friedberg. Isaak Ehrlich. ist mit der Unterschrift:„Saͤmmtliche Schuhmachermeister Friedbergs“ versehen, was uuns nöthigt zu erklären, daß wir mit dem Inhalte des gedachten Inferates nicht einverstanden find und dasselbe auf unsere verehrlichen Kunden keinen Bezug hat. Friedberg. Wilhelm Kunze, Georg Kautz, Johs. Schmidt, Heinrich Waas Schuhmachermeister. a Nicht sämmtliche Schuhmachermeister Friedbergs find, wie wir bestimmt wissen, mit der im vorigen Blatte veröffentlichten Er⸗ klärung wegen Preisaufschlages der Schuhwaaren ein⸗ verstanden. Das Publikum aber bält den beliebten Auf⸗ schlag für vollständig ungerechtfertigt und siebt sich deß⸗ balb nach denjenigen Meistern um, welche nicht zu jenen „sämmtlichen Schuhmachermelstern“ gehören, und welche die angekürdigte Preiserhöhung nicht ein⸗ treten lassen werden. Wir fordern solche Meiffer auf, ibre Namen alsbald öffentlich zu nennen, damit das Publikum seine Aufträge denselben zuwenden kann. 2325 Mehrere Familienväter. Todes- Anzeige. 2327 Heute Vormittag 11 Ubr entschlief Gastwirth Jean Iburg zu Bad⸗Naubeim. Die Beerdigung findet statt Donnerstag den 21. d., Nachmittags 3 Uhr. Dies allen Freunden und Bekannten anstatt besonderer Anzeige. Bad⸗ Nauheim den 20. September 1871. Die trauernden Geschwister. Veränderungen. Personen-Posten. Abgang und Ankunft. g Friedberg: Nach Homburg 86 V., in Homburg 101 V., aus Homburg 4 N., in Friedberg 6 N. Nach Lauterbach 880 V., in Lauterbach 845 N., aus Lauterbach 625 V., in Friedberg 415 N. Nach Hungen 7486 N., in Hungen 10 N., aus Hungen 515 V., in Friedberg 7% V. Nach Ortenberg 735 N., in Ortenberg 10% N., aus Ortenberg 435 V., in Friedberg 740 V. 5 Nach Schotten 740 N., in Schotten 125% N., aus Scholten 4 V., in Friedberg 9 V. Bad⸗ Nauheim: Nach Usingen 930 V., in Usingen 115 V., aus Usingen 425 N., in Bad⸗-Nauheim 60 N. Nieder ⸗Wöllstadt: Nach Altenstadt 110 V., 75 N., in Altenstadt 1255 V., 9 N., aus Altenstadt 1015 V. 31 N., in Nieder-Wöllstadt 12 V., 5 N. Nach Hanau 6 N., in Hanau 855 N., aus Hanau 7 V., in Nieder⸗Wöllstad i 965 V. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. 2319 vorzuglichsser Construktlon mit Ausmauerung, Preußische Friedrichsd'or. fl. 9 58—59 à fl. 35. und fl. 42. per Stück. Piselen„, Ph. Dan. Kümumich. Holländische fl. 10 Stücke 0 9 51—54 75— E— e e,. 1 — Duegten ah mared?:; X chen ammen 20 Frantenstücckk... 96 2075 können stets Stelle erhalten durch Englische Sovereignsss.„ 11 42-40 Frau G. Schwabe, Russische Imperiales.„ 9 33-35 Bockgasse Nr. 6 in Frankfur a. M.] Dollars in Gold.„ 2 24 Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu eine Beilage.) Ferner haben wir beschlossen, im Interesse unserer Kunden wie dem unsrigen, Näheres zu erfragen bel der 2314 find zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Fur ges. Peachtung. 2323 Das in Nr. 110 des Oberhessischen Anzeigers veröffentlichte Inserat 2309„An unsere verehrten Kunden“ stoffe, der immerwährend steigenden Arbeits. —— r — 3 v derbe ct Lazeem „ 3 t vertan kf, de Seher: 119 f„ kn e Jsttattt 0 uAnser: deren 17 Georg Kat; cintich Wan tt. tliche , et i bean t rerüßtenten fr rt Secret en. I ben beirn 1% „. teh ig ie nicht zu um r“ geburt, dung 0 cis⸗ icht Neider auf, ttt? unten tuts. zu teile. uma rige. 4 D 7517106 N 151 41111 1100 enunttt 151 eee rt tant das 116 Satt 560* . Volkswirthschaftliche 0 Betrachtungen in Bezug auf Friedberg mit Berüh⸗ rung der Garnisonsfrage. Wie es scheint, gehen die hiesigen Verkehrs⸗ verhältnisse einer Wandlung entgegen. Wird es schlimmer, wird es besser werden? das ist die allgemeine Frage. Jedenfalls dürfte gerade jetzt eine Erörterung der wirthschaftlichen Lage Fried- bergs von Interesse sein. In der Wegnahme ihrer seitherigen Garnison können die Friedberger eine Wohlthat nicht erblicken. Im Gegentheil sehen viele Familien darin eine Schwächung der⸗ jenigen Erwerbsquellen, welche einer bescherdenen Gewohnheit lieb geworden waren. Eine Garnison in Fried berg bringt indessen nicht nur dieser Stadt, sondern auch der ganzen Umgegend mancherlei Vortheile. Es hat also die Garnisonsfrage ein allgemeineres Interesse, eine größere Wichtigkeit, und sind deshalb alle zulässigen Mittel und Wege einzuschlagen, um die noch nicht aufgegebenen Hoffnungen zu realistren. Allein für eine wirkliche Existenzfrage wollen wir demohngtachtet die Gar— nisonefrage nicht halten; das waͤre ja für Fried- berg ein sehr unrühmliches Armuthszrugniß Eine Stadt, die ohne ein Bataillon in ihren Mauern wirklich nicht bestehen kann, wird sicherlich auch durch eine Bataillons-Garnison keinen wirthschaft— lichen Ausschwung finden. Alsdann hätte nämlich der Verkehr nur die sehr beschränkte Aufgabe, der localen Consumtion zu dienen. Wo diesßes der Fall, wo der Verkebr nur ein localer ist, sei es in einer Stadt, in einem Ländchen oder in einem Land, da kann von wirthschaftlichen Fortschritten keine Rede sein. Die Stadtmauergemüthlichkeit hatte früher, als ts draußen wüst und ungemüthlich war, Sinn und Bedeutung. Aber wie ist es jetzt? Die Zollschranken sind gefallen und die Eisenbahnen und die Gewerbefreiheit und die Freizügigkeit laden alle Menschen ein, zunächst in wirthschaft⸗ licher Beziehung großstaatliche Bürger zu werden und Theil zu nehmen an dem großen Verkehr, welcher die Arbeit und die Güter vertheilt, besser und gerechter vertheilt, als die alten socialen Zu- stände es thaten. Arbeiten und sich wirthschaftlich so gut als möglich einrichten, einst das harte Loos des 3. und 4. Standes, ist jetzt das Glück Aller, denn der Mensch kann nur durch Arbeit und wirthschaftliche Selbständigkeit, welches zugleich die soliren Grundlagen auch des geistigen Strebens sind, ein tüchtiges Glied des Ganzen, der Mensch⸗ beit werden In den materiellen Verhältnissen liegt darum oft eine zwar gewaltsame, aber heilsame Nöthigung, das langsame Tempo, die alten Ge— wohnheiten und die engen Kreise zu verlassen und bessere Stand⸗ und Gesichtspunkte, weitere Kreise, zu erringen. Man erwartet heut zu Tage von einem jeden intelligenten Manne, daß er dieses erkenne und der äußeren Nöthigung keine Ver— zagtbeit, sondern männlichen Muth entgegentrage. Für Jeden ist es mehr und mehr nothwendig geworden, sich aufzuraffen, seine Lage zu verbessern, voranzukommen. Gerade die Männer der kör⸗ perlichen Arbeit haben zu dieser ehrenden Aufgabe zugleich auch die Gelegenheit, dieselbe zu lösen er— halten. Handwerker, welche zu Hause nicht hin: längliche Beschäftigung finden, können für auswärts, ffür benachbarte Städte und Dörfer, arbeiten und wie alte enge Werkstatt zu einem fabrikmäßigen Etablissement erweitern. Auch das Geld, wie das wirthschaftliche Leben beweglicher geworden, ist kein Hinderniß mehr für Unternehmungen und Geschäste⸗ erweiterungen, vielmehr findet der fleißige, einsichts⸗ wolle, solide, brave Mann zu einem allmäligen Aufbau seines Geschäfts leicht den nöthigen Credit, welcher die einst geforderte reale Sicherheitsgrenze weit überschreitet. In Wirklichkeit sind die Miß ⸗ erfolge des Geschäftslebens immer auf Untüchtigkeit, Unfleiß und Unwirthschaftlichkeit oder auf besondere Unglücks fälle zurückzuführen. Hberhes sischer Amweiger. i M 111. —— Wenn wir nach den vorstehenden allgemeinen Betrachtungen wieder auf Friedberg zu sprechen kommen, so müssen wir, bei Wahrheit und Offen- heit, manches Unerfreuliche sagen. Einem Jremden, der sich in Friedberg kaum eingewohnt bat, werden sofort zwei Besonderheiten auffallen: Das Geͤrtnern der Handwerker und die Menge der Wirtbshäuser. Wie gesagt der Fremde macht hierüber seine Bemerkungen und denkt dabei etwa so: Während der Handwerker im Garten einen halben Gulden verdient, kann ihn zu Hause im Geschäft eine Einbuße im zehnfachen Belange treffen; und an dem berechenbaren Schaden hängt noch ein unberechenbarer, welcher durch die Abwesenheit des Meisters, also dadurch entsteht, daß Gesellen und Lehrlinge das gute Beispeil für Fleiß, Geschäftserfahrung, Geschäfts interesse, Zucht und Sittlichkeit entbehren; ferner denkt der Fremde, es könne der Meister durch seine Gärtnerliebhabe— reien eine Abschwächung der ihm eigenen Geschäfts— tugenden selbst ecfahren. In Friedberg denkt man zunächst nur daran, daß die Arbeitsgeber ihre Ar— beiter verköstigen und das Salatpflanzen gewisser⸗ maaßen auch zum Geschäft gehöre. Sonderbar! Soviel uns bekannt, beklagen sich bei dieser Ein— richtung nicht nur die Gesellen, sondern auch die Meister, namentlich aber die Meisterinnen. Schon ein altes bekanntes Handwerksburschenlied spricht hierüber eine allgemeine und allseitige Unzufrieden⸗ heit aus. Fast überall in den Städten verköstigen die Arbeiter und Gesellen sich selbst, und sie lieben dieses, um weniger abhängig zu sein. Wie glauben nicht, daß die Ausnahme in Frievbberg Arbeiter anzieht, wede, in größerer Zahl, noch in besserer Qualität. Von Kundigen wird sogar geradezu behauptet, fremde Arbeiter blieben in Friedberg nicht lange, weil ihnen die Kostverhältnisse nicht zusagten und könnten deshalb große Geschäfte hier nicht aufkommen. Mit der Selbstverköstigung der Arbeiter in Kosthäusern muß die Stückarbeit Hand in Hand gehen; beide liegen in beiderseitigem Interesse. Was denken nun die Fremden in Bezug auf die vielen Wirthshäuser in Friedberg? Wir haben schon Vieles darüber gehört, wollen aber doch nur Weniges hier sagen. Offenbar vermehren die vielen Wirthshäuser die Einladungen zum Besuch derselben. Sodann wollen die vielen Wirthe ihre der Industrie dienenden Gäste auch durch Zuweisung von Ver— dienst„in Nahrung setzen“, worauf die Kunden— Handwerker ihren Wirthshausbesuch vervielfältigen. Ja, aus lauter Geschäftsrücksichten giebt es gar manche Frühschoppen, welche oft den ganzen Tag verderben und das Geschäftsurkostenconto schwer, erdrückend schwer belasten, wodurch dasselbe mit den übrigen Conti in ein Mißverhältniß geräth und die Bilanz stört. Nach der Arbeit mögen Meister und Gesellen immerhin ins Wirthshaus gehen, jedoch so, daß sie für den anderen Tag neue Lust zur Arbeit, nicht zum Kneipen finden. Der geschilderten Verhältnisse wegen, d. h. vom wirthschaftlichen Standpunkte aus beurtheilt, haben die Wirthe als Geschäftsfreunde eine eigenthüm— liche Bedeutung. Ein tüchtiger Handwerker wied übrigens auch den Wirthskunden gegenüber wissen, wie viele Schoppen und wann er sie zu trinken hat; er wird jede zahlende Kundschaft gerne haben und deren Zahl zu vermehren suchen, damit er sein Geschäft erweitern, mehr verdienen und die erhöhten Ausgaben für Haushalt, Kleidung und Erziehung der Kinder bestreiten kann. Gerade deshalb aber sieht sich auch der solide, tüchtige Geschäftsmann in Friedberg in Folge des Ab— gangs der Garnison besorgnißvoll nach neuer Kundschaft um. Doch die Friedberger Geschäfts⸗ leute müssen bei dieser bedauerlichen Aenderung Trost, Hoffnung und Auswege finden, die Verluste zu ersetzen. Unsere guten Schulen machen es den jungen Leuten möglich, sich viele Kenntnisse zu er- werben, daß sie dereinst keine Concurrenz zu scheuen brauchen; unserer Stadt, in einer wohlstehenden Gegend, an einer Eisenbahn und in der Naͤhe großer Städte gelegen, kann es unmöglich an Ab— satzwegen fehlen; freilich gesucht müssen sie werden. Ohnlängst überzeugte sich ein hiesiger Bäckermeister durch seine eigene zufällig veranlaßte Calculation, daß er, trotz Fracht und Octroi, mit Vortheil Brod sogar nach Frankfurt verkaufen könnte. Ein auf⸗ munterndes Beispiel kann Friedberg an Idstein haben. Dieses Städtchen liegt bekanntlich nicht in der gesegneten Wetterau, sondern auf der an— dern Seite des Taunus, es hat kein Bataillon und noch keine Eisenbahn und doch ist dort eine so rege Gewerbsthätigkeit in Werkstätten und Fa⸗ briken, daß der Wohlstand sichtlich zunimmt. Idstein's Absatzwege gehen überall hin; die der Handwerker insbesondere nach Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, Homburg 16., nicht zu Consumenten direct, sondern zu Kaufleuten führend. Wissen wir nicht alle, daß die Mainzer Schuhmacher Schuhfabrikanten geworden sind, welche auf allen Messen gesucht werden? Selbst die Gemüseweiber hocken nicht mehr auf einem Markte, sondern suchen und wäblen für Kauf und Verkauf den besten sich aus, wohl wissend, daß Eisenbahnen, Gewerbefrei— heit und Freizügigkeit auch für sie da sind. Oft wird die Lage Friedbergs in einer reichen Gegend und in der Nähe großer Städte als Hinderniß seiner industriellen Entwickelung ange— sehen. Allein, wie will man dieses begründen? Sind die Arbeitslöhne anderwärts und in soge⸗ nannten Fabrikdistricten nicht eben so hoch oder gar höher als hier? Arbeiten nicht schon einige Friedberger Handwerker wie die Idsteiner für Ver⸗ käufer in Frankfurt? Daß in Friedberg nur eine Fabrik sich befindet, welche aber sehr gedeiht, das hat lediglich im mangelnden Unternehmungsgeist und fehlenden Arbeitssinne seinen Grund; selbst für lohnende Arbeit fehlt in Friedberg bei gewissen Leuten die rechte Arbeitslust. Anderwärts hat man in der Verwendung reicher Armenfonds die Ursachen jener Thatsachen wahrgenommen; in Friedberg mag dieses auch der Fall sein. Wie hier in Friedberg die Verhältnisse nun einmal liegen, wird auch eine äußere Anregung nöthig sein. Vielleicht könnte dieselbe durch einen gemeinschaftlichen Laden(Gewerbehalle) geboten werden. Mit einer Anstalt dieser Art werden die Läden der einzelnen Handwerker überflüssig, Ver⸗ kaufsgelegenheiten bequemer(3. B. für die Bade— gäste) und durch die fortwählende Ausstellung der Friedberger Gewerbserzeugnisse Fleiß und Geschick⸗ lichkeit erhöht, jene den Fremden vorgeführt und damit neue Absatzwege erzielt. a Sodann wäre eine Hebung und Ausdehnung der Friedberger Märkte im Interesse des Hand- werks der Landwirthschaft und des Verkehrs sehr zu wünschen. Die in Darmstadt neu eingeführten Viehmärkte werden vor allen Seiten gelobt. Zur Einführung ähnlicher Märkte in Friedberg ist weiter nichts nöthig, als erfahrene Hände und ein beharrlicher unverdrossener Sinn. Besonders aber möchten wir für einen Fruchtmarkt in Friedberg das Interesse erwecken. Als in den 50er Jahren von Staatswegen ein Fruchtmarkt hier abgehalten wurde, fand derselbe eine große Ausdehnung; so⸗ gar aus Baden kamen Käufer. Jüngst erst hörten wir Müller und Händler sagen, daß sie viel lieber in Friedberg als in Frankfurt den Markt besuchen würden, weil sie dabei wöchentlich einige Gulden sparen könnten. Wenn aber Friedberg einen Frucht- markt haben will, dann muß es eine zweckmäßige Fruchthalle bauen. Unsere Wünsche für Friedberg lassen sich wie folgt zusammen fassen: 1. Die Handwerker mögen ihre Zeit ganz ihrem Geschäfte widmen, den Kohl und Bohnen— bau den Frauen, Mädchen und Denjenigen über— lassen, welche kein Handwerk betreiben; 2. Errichtung einer Gewerbehalle; 3. Errichtung einer Fruchthalle; 4. Fruchtmärkte und Vichmärkte; b. Einige Fabriklndustrle; 6. Eine 2. und 3. Eisenbabn. Je mehr desto besser. Jede weitere Gesenbahn wird unsere Hoff- nungen und Wünsche für Fyrtedberg realtstten helsen. Und bet oll Dem 7. Wiedergewinnung einer Garutson, Der schöne und in selnet Ausführung geglückte Gevanke der Wlumenauestehung möge eine gute Vorbedeutung und ein aufmunternber kleiner An— fang für Frtedbergs Industries und Verkehrser— welterung sein! Un m. b. Reb. Ma bem Abbrucke vorstebenden Ax— ikels, in welchem ber geehrte Herz Einsender eine für Frleb, berg bochwichiige Aungelegenhekt inn bester, Absicht bespricht, hossen wir, auch in angeten Kireisen bazu Aufegung zu geben, daß dle volkowiulhichaftlichen Iunteressen ib obergs nach allen eien hin eine recht ndeinglsche unt umfassenbe Grbrterung stuten, bamst eine nachhaltige, krästige Iutigtsye zur Abwendung bey dem Wohlstanbe Fetebbergs brohenben Gesahren in allen Schichten der MWeplkerung Platz greise und bie Ueberzeugung erwecke, daß zun Vösung allgemein wirihschaftlicher Aufgaben Jeder beitragen kann und beiteggen soll. Aunsgland. Schweiz. In Bern sind die Inhaber ves dortigen Geschästg und Helraths-Büreaus „Fellettas“, ein gewisser R. Paulmann(Firma Sachse& Comp.) und eln Pole, Ramens Nowihli, nachdem elne von den Behörden eingesetzte Experte— Commisston die Art und Welse übres Geschäfte— belrtebs als betrügerisch erklart bat, in Haft genommen und den Asstsen zur Verurthetlung überwiesen worden. Das Bureau ist weithin be⸗ kannt durch seine Anzeigen, welche es auch in vielen peutschen Zeitungen erschelnen ließ. Frankreich. Paris. Die Gntwaffnung der Nattonalgarde in den Departements Rhone und Lolre ersolgt ohne Widerstand. Am 17, d, wurden in St. Etienne gegen 3000 Gewehre ab- geltesert. Depeschen vom 18 d. Morgens melden, daß in Lyon völlige Ruhe herrsche.— Nach der „Agence Havas“ sind alle Gerlchte über bevor stehende Modisleationen des Mimnistertums unbe— gründet. Auch das Gerücht von elner HZusam— menkunft Tblers' mit dem Fürsten Gortschakoff wird dementlrt. — General Labmtrault hat folgenden gegen bonapartlstische Umtriebe gerichteten Tagesbefehl erlassen:„Ich erfahre, daß man unter die Sol- daten in den Umgebungen der Kasernen eine kleine Flugschrist verthellt, welche in Form eines Dia— logs zu beweisen sucht, daß die Verantwortlichkelt für den Krieg auf die Opposltlonspartel unter dem Katserreich falle. Solche Publicattonen konnen nur darauf abzielen, die Otectplin zu erschüttern, Demnach ist Besebl zu geben, die Umgebungen ber Kasernen aufmerksam zu überwachen und jedes der Verbreltung dieser Broschlten überführte In— btvlduum zu verhaften und dem Poltzeteommissär auszuliefern. Der Gorverneur von Paris, General v. Ladmirault.“ Versaßlles, 46 Sept. Extra-Sitzung der Natlonalversammlung 9 Uhr Abends. Der Be⸗ richt der Commisston schließt mit dem Autrage auf Genehmigung des Vertrags betresss Elsaß— Lothringen vorbehaltlich einkgen Mod isteatlonen, von denen folgende hervorzuheben sind: Otesenigen elsassischen Producte, welche Frankreich bloß tran— sittren, zahlen den vollen Gingaugsgoll; die Prels— reductton auf elsässische Producte wird nach den neu angenommenen Tarifen berechnet; die abddi— tonellen Eingangsabgaben, welche während des Jahres 1872 gesetzlich eingeführt werden könnten, tressen die elsässischen Probuete zum ganzen Be— klage. Raoul Duval beantragt Vertagung der Otocusston. Buffet verlangt eine gründliche Pell sung der Frage. Nachdem noch einige andere Redner gehbrt worden, ergreift Thiers das Wort, Die Verbandlungen, sagt derselbe, dauern beretts mehrere Monate Per Zeitpunkt, sie zu beendigen, ist gekommen; wir waren nicht in der Lage, ihn zu beslimmen. Aus Achtung vor der Nattonal⸗ versammlung wolle er ihr die Grundlagen des Vertrags unterbreiten, damkt die annoch uicht ganz beendigten Verhandlungen zum Schlusse ge— bracht werben können. Ihters setzt hierauf aus- einander, wie durch bie schnelle Auszahlung der vierten halben Milllarde mlttelst Wechseln elne Geldkrists entstanden ist. Gegenüber mehrfach aus gesprochenen Befürchtungen bemerkt, er: Die Ausrechthaltung von einem Blertel, später der Hälste des Tariss während des Jahres 1872 werde elne genügende Schranke gegen eln Ueber— sttbmen von Producten des Elsasses seln, gegen welche man sa früber die Concurrenz ohne eden Eingangsgzoll bestanden habe, Und wenn auch die sranzösssche Industrle während der brei letzten Monate des Jahres 1871 einige Nachthelle em- pfiuden sollte, so würde es sündhaft sein, deßhalb mit der Annahme eines Verteags zu zögern, durch welchen eln großer Theil des französtschen Tertle korlums von den deutschen Truppen befreit wird. (Belfall.) Die in Elsaß und in Lothringen ge— bildeten Syndikate würden eine strenge Ueber— wachung üben und ebenso threrseits die französlsche Douane. Dle von der Commisston vorgeschlagenen Modistkattonen nimmt Thiere an. Ole Rede wurde mlt großem Beifall aufgenommen und bei der darauf folgenden Abstimmung der Vertrag mit 533 gegen J Selmmen angenommen. Schluß der Sitzung nach Mitternacht, Italien. Am 17. o. hat dle feierliche Erbff⸗ nung ber Mont-Centsbahn stattgefunben— Seitens Frankreichs war nur Lefrane erschtenen, bagegen wohnten sämmtliche italteulsche Minister der eker lichkeit an. Um 10½ Uhr ging der erste Zug nach Modaue, um die sranzösischen Gäste abzu— holen. Herselbe gebrauchte 21 Minuten. Die Rückfahrt wurde wegen der slärkeren Steigung erst ein 42 Minuten zurückgelegt, Türkei. Die„Turquie“ theilt den wesent— lichen Juhalt eines Schreibens mit, welches der Cabinetsseeretär des Sultans im Auftrage des— selben an den Großvezler gerichtet habe. Dem— nach ist es des Sultans Wille, daß die Ver- tbetdigung der Rechte Aller die Haupkgrundlage der Reform bilde, womit der Großvezter betraut sel. Das Interesse des Landes erheische, den Gebräuchen und Gewohnhelten des Landes nicht gänzlich praktische Justttuttonen zu opferg. Das Prineip, welches den Großvezler in dieser Auf- gabe lelten milsse, bestehe darin, eine genaue Aus- übung der Justiz zu verbürgen, Allen das Ge— fühl des Vertrauens und der Sicherheit eilnzuflößen, die Ausübung der Justiz würdigen, rechtschaffenen, fähigen Männern anzuvertrauen. Donaunfürstenthümer Aus Bukaxest wird telegraphisch wieder einmal einer jener sana— lischen Judenerawalle berichtet, die in dem Lande der Halbbarbaren Mode geworden sind. Am letzten Oienstag verbreitete sich in der Stadt das ge— wohnheitsmäßige Gerücht, die Juden hätten ein Cbristenkind geraubt, um es als Opfer abzu⸗ schlachten. Die Regierung that das Ihre, das- selbe öffentlich zu dementiren und bewies die Unwahrbeit der Nachricht. Die Bevölkerung aber ließ sich durch elnzelne Fanailker noch mehr auf reizen und attakirte die Juden auf dem Markt. Natürlich war es dabei wieder auf Raub und Plünderung abgeseben. Verhaftungen durch's Militär fanden zwar statt, aber die Aufregung wollte sich nicht legen und währte noch den fol- genden Tag. Nufiland. Zwischen Nangasaki und Wladi wostok ist dag submarine Kabel bereits gelegt, damtt ist die Verbindung zwischen Rußland, China und Japan bewerkstelligt. Dem Publikum dürfte dit Riesenlinte am 1. Januar 1872 übergeben werden. Landwirthschaftliches. (Mitgetheilt von der hoheren landwirihschastlichen Lehr— anstalt in Worms.) Eruteergebulsse. Die von Bartholomy Gilenne in Marseille über Frankreichs neueste Eruteergebussse ge— sammelten Berichte lauten ungilnstig; es ist eine sebr ute Gente in 3, eine gute in 23, elne erträgliche in 19, ne mittelmäßige in 34, eine schlechte in 9 Hepartements und eine sehr schlechte in dem Hepartement Gurerek-Loir gemacht worden. Hag Erträguiß arankreichs an Watzen betrug im Jabre 4868, wo es wohl die böchsse Zisser er⸗ nelchte, 116,483 000 Hectolttres z im Jahre 1809 ging es aus 107 94,000 Heckolitres zufück, und die Zisser von 1870 i noch nicht sestgestell!. ilr das lausende Jahr schäht der Fachmann, Herr Baral, gemäß, Miubellung der allgemeinen deuischen landwirthschaftlichen Zeitung das Er 1 nur 10,04 Oecloliltes per 15 trügniß auf Ganzen elne Ouantlickt von 78,523.00 ollrbe, Da nun das Oebsirsulß des La 9 1 10 Regel auf 100 bis 110 Millionen Heclol tes beläuft, wilre ein Deflelt von wen zu decken,—, Cie Mlithellungen sprechen sich ber die Getrck gulsse techt günstig aus, boch gehe ber Qualität sehr auseinander, insbesondere soll bie; ausbeute bes, Welzeng in elnem siehen zu dem verlockend schönen Aussehen der Kbener, Auch bie hollänbischen Nachrichten lauten gut, selbst vetresse ber QAualliät. Aus Posen wird berlchtel, daß die fämmt⸗ lichen Halmselichte elnen reichlichen Ertrag an Stroh ere eben, der Khinerertrag des Roggens aber nur dem vor ⸗ sbrlgen gleich zu stellen sel; Weizen ergab eine gute Mitelernke, jeboch set die Qualtickt in Folge des starken Lagerng und plößlichen Reifens nicht besonders. Gerste, obwohl etwas gelb, erzlele ein gutes, Resultat; 15 sel vorzlüglich.— Her Berliner Wochenbericht vom B. Sepf., wle ihn die eben angestthyle Zeitung mitthellt, sagt:„Pie Beurtheilung der Ernte ist in der letzten Woche keine an⸗ dere geworben, und has das sich mehr und mehr consoll⸗ olrenbe Bewußtsein einer in England, Frankreich, Ungarn und Rußland besecten und in den sbrigen europäischen was eclolsttes ergeben leischham ms, Vell el, n Velglen sortbauernbd im Verein mit ben mehr moderirten, aber keineswegs verflummten Klagen lber Kartoffeln, zu einer Gonjunctur am Gelrebehandel' gestüyrt, von der sich heute noch nicht sagen läßt, ob sie ihren Culminastonspunkt bereits exteicht haben wird. Vie Gesaimmtsitnatlon, parteilos betrachtel, muß jedoch noch gls recht uusicher beirachlet werden, denn untäugbar ist die Speculakton diesmal gewaltig aneh, pirend vorgeschrütten. Oie Bewegung in chelresde ist berall zu“ einer Zett eingetreten, wo die Speicher mehr ober weulger gut gestülk sind, während sie zur Aufnahme des neuen Gluschiits leer sein müßten, ferner deckt der Consum überall nur von Hand zu Mund seinen Bedarf und i eine Waarenbewegung, wie wir msle sonst um ditese Zelt ge⸗ wohnt zu seln pflegen, noch nirgends erkennbar,— Jeden⸗ falls muß der deftulttve Ausfall der Karfoffelernte abge⸗ wartet werben, bevor sestzustellen ist, ob und wie viel Pox— onen an Menschennahrung sehlen und ob und von wo ste ergänzt werden müssen, Für Walzen indessen, dürfte biese Fraße beretis fette eif sein und kann nach Lasee der Ernten wobl angenommen werden, daß billige Preise fir das ganze Jahr kaum vorfibergehend in's Auge zu ale sind, obwohl auch hierftir weder Englands noch 9 rankteichs Notirungen in Einklang mit unseren jehegen bringen sind. Saatmethoden und Ernteergebnisse. Orillsaat mit einer ganzen Reihe von Gründen gegen dle selbe gekämpft wurde, hat sle durch die zäpe Ausdguer Eigbeing, der unablässig belehrend und ermunternd in dieser Richtung wirkte, berelts auch iim Kreise bes mittel, großen Grundbesitzes zahlresche Freunde und Anhänger gefunden. Wie sehr auch in dleser Bez wo sich die Zahl der neueren Wpillmaschinen innerhal in ber Vermehrung begrlssen it, mittelgroße Parcellen bewirlhschastet werden. auch andere Gegenden wenigstens 1 Anfängen zu er⸗ muntern, in es im Interesse der allgemeinen Förderung der Landwirthschaft nothwendlg Lehre ermunternd zu wirken. aus dürfte es gerade jetzt, im H beßannende Welzensagt, zeitgemäß sein, lesuliaten Kennmißh zu geben, welche durch won Eludirende der böheren laubw Worms gewonnen worden sind. wiewohl meistens nur Sieben dieser Herren, iin es im Herbste 1870 unternommen, Gingenschasten stehende Parcellen halb breitwürftg, relhig mit der Drillmaschine zu besen. mittheilen, daß der Mengenertrag des gedrillten 10 in allen Fällen größer war, als der des nicht gedrillten, und daß der von der Orlllsagt gewonnene Weizen im Ourchschnitte der 7 Proben ein Fete Gewicht 8 dem Nicholson'schen Areometer) von 1,312 besaß, währen das speelsische Gewicht des nicht gedrlllten Weizens im Hurchschnitte nur 1,102 betrug. ö Literarisches. Origiual-Mecension über die„Victoria“. Verlage(Dr. G. van Muy Muster- und Modezetlung Vieto via? llesern wieder den Streben sortsährt, chlig ausgeslatteten Journals das Neueste den zahlreichen Abonnenten des pr Alles, was die Kunst der Nadeln bervorzubringen N legt in sauber ausgeführten Illustratlonen vor ung, un diese sind jedes Mal von klarem, allgemein verständlichem Texte beglellet. Aber diese Zeitung ist 10 nur eln Schah file den praeisschen Gebrauch unsexer, amenwelt, sie schenkt zugleich ihren Mußestunden gebaltvolle, interessante Grzäblungen und andere, dende Aussäte, die gecreditürte Autornamen agen. Neben? bel zählt“ oͤie„Vietoria“, troß der Gberraschend schöͤnen Au sstatlung, zu einem der bilhigsten Journale 1 Genres und verdient so mit Recht die oben ausgesprochene warme Gpfehlung. 15 7 9 stens 22 Millionen Hectolsires 1 n dle Meinungen 90 9 cl Ole neuesten Nummern der in Berlin im Vietorige den) erscheinenden„Illustelrlen Heweig, daß die Redgctton in ihrem langbekannten ie 9 und Schönsse im Gebiele der Mode zu slesern. Nichts ist darin übergangen. Herz und Geist vile 7 schlechten Verhällnisse 1 Slaaten nicht übermäßig großen Erne der Haupltbrobsrüchte, 1 9 lwibschastlichen Lehranstalt 9 ressen zuͤ Während 10 noch vor 1015 Jahren bel Empfehlung der Reihen. ober de lehung das Beisplel emunternd wirkt, lehren die Verhältmisse um Kreise wan ö „soriwährend durch dies Bon diesem Gesichtspunkte inblicke auf die demnächst von den Versuchs⸗ 4 1 verschiedenen Gegenden wohnend und wirihschaftend, hallen einzelne in je gleichen bald Sie haben nun einiger Jahre Hanz auffallend vermehrt hat und fortwährend 1 3. Um aber N * ö g * 1 1065 7 NA de a 1 1 g (ore Ergebnlßberichte erstattet, aus denen wir nage 1 0