e . — ittel Griesben Kelkt Seren des, fit. tete se, in r ect Fregtathi trie 55 r u n dt L. 7. 1871. Dienstag den 21. März. M34. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblakt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: Das Bundesgesetzblatt des deutschen Bundes. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg den 17. Marz 1871. Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Den Erlaß Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 9. l. Mts. Ihnen nachstehend im Abdrucke zur Kenntnißnahme und Nachachtung mit. zu Nr. M. d. J. 3074 in obigem Betreffe theilen wir Trapp. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Wir haben angeordnet, daß vom 1. Januar 1871 an auch den südlich des Mains gelegenen Gemeinden, welche das Großherzogliche Regierungsblatt auf Staatskosten erhalten, das Bundesgesetzblatt des Deutschen Bundes auf Staatskosten geliefert wird. Sie wollen die Bür germeistereien dieser Gemeinden hiervon in Kenntniß setzen. Die Burgermeistereien im ganzen Großherzogthum sind bei dieser Gelegenheit auf den Artikel 2 der Verfassungsurkunde des deutschen Reiches besonders aufmerksam zu machen. Nach diesem Artikel erhalten die Bundesgesetze ihre verbindliche Kraft durch ihre Verkündigung von Bundes wegen im Bundesgesetz— blatt. Sofern nicht in dem publicirten Gesetze ein anderer Anfangs- termin seiner verbindlichen Kraft bestimmt ist, beginnt die Letztere Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes über die Krlegsleistungen und deren Vergütung, hier die Errichtung eines Kreisctappenmagazins. mit dem vierzehnten Tage nach dem Ablauf desjenigen Tags, an welchem das betreffende Stück des Bundesgesetzblatts in Berlin aus— gegeben worden ist. Ein nochmaliger Abdruck der Bundesgesetze im Regierungsblatt wird für die Regel nicht stattfinden. Auch wollen Sie den Großherzoglichen Bürgermeistereien empfehlen, nicht gelieferte Nummern des Bundesgesetzblattes bei der Postexpedition ihres Bezirkes sofort zu reklamiren und nach dem Schlusse eines jeden Kalenderjabres das Bundesgesetzblatt, sobald das dazu gehoͤrige Register eingetroffen ist, einbinden zu lassen. M Zimmermann. Friedberg den 19. März 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach F. 7 der Instruction zu obigem Gesetz vom 11. Mai 1851 ist die Errichtung von Etappenmagazinen im Bedürfnißfalle den Kreis— verbänden überlassen. Da voraussichtlich bei den bevorstehenden Truppendurchzügen und wie bereits gewiß ist, für die demnächst erfolgende Rückkehr der Fuhrwerkscolonnen, welche, wie zu erwarten steht, in bedeutender Zahl den diesseitigen Kreis berühren, den Gemeinden nicht unerheb— liche Lieferungen an Fourage auferlegt werden müssen, beabsichtigen wir dem Bezirksrath, welcher berufen ist, Samstag den 25. d. Mts., zu einer außerordentlichen Sitzung zusammenzutreten, Vorlage wegen Errichtung eines Kreisetappenmagazins, aus welchem nach Bedurfniß an die bequartierten Gemeinden Fourage geliefert wird, zu Lasten der Kreiskasse zu machen. Durch diese Errichtung würde nicht allein eine übermäßige Belastung einzelner Gemeinden zu vermeiden, sondern auch, nach den bereits erfolgten Accordsanerbietungen zu schließen, viel billigere Beschaffung der Fourage ermöglicht und überdies wahrscheinlich ein Abkommen dahin zu erzielen sein, daß die Anschaffungen nur nach dem jeweiligen Bedarf erfolgen und nicht zur Verwendung kommende Ueberreste an Vorrathen sich gar nicht ergeben werden. Der Mehrbetrag der Aufwendungen, einschließlich der Einrich— tungs und Betriedskosten, wäre, soweit Ersatz nicht erfolgt, nach Maßgabe der Gesammtsteuercapitalien s. Z. von den Gemeinden der Kreiskasse zu ersetzen. Da es sich hier um Errichtung einer Bezirksanstalt, wenn auch nur vorübergehender Dauer handelt, ist nach Art. 20. des Gesetzes vom 10. Februar 1853 die Einrichtung der Bezirksräthe betr. Be— schlußfassung der Gemeis devorstände erforderlich. Indem wir Sie daher auffordern, Ihren resp. Gemeinderath über diesen Gegenstand zu vernehmen, empfehlen wir Ihnen, mit Rücksicht auf den oben erwähnten Termin der Be zirksrathssitzung, das Berathungsprotocoll längstens bis Donnerstag den 23. d. Mts. Abends, nöthigenfalls mit expressen Boten, an uns einzusenden. Die Verzögerung des Einlangens auch nur eines Berichts könnte das ganze Project in Frage stellen. Wir versehen uns von den Ortsvorständen, daß Sie durch willfährigen Beschluß unsere, lediglich im Interesse der Gemeinden liegende Absicht unterstützen werden. Ter a p p. , Betreffend: Außerordentliche Sitzung des Bezirksraths in 1871. Der Bezirksrath des Kreises Friedberg wird Samstag den 25. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhause zu Friedberg zu einer außerordentlichen offentlichen Sitzung zusammentreten. Tagesordnung: Vorlage wegen Errichtung eines Kreisetappenmagazins aus Anlaß der bevorstehenden Truppen und Fuhr⸗ werkscolonnen-Durchzüge. a Friedberg den 18. März 1871. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Großherzog wird sich, einer Einladung des Kaisers Wilhelm folgend, am 21. d. nach Berlin begeben und den kaiser— lichen Geburtstag und einige folgende Tage da— selbst verbringen. — Prinz Ludwig von Hessen wird demnächst hiet eintreffen, nachdem ihm der Kaiser, mit Rück— sicht auf die Länge der Zeit, welche bis zur Heimkehr der Division verstreichen wird, einen sofortigen Urlaub angeboten hat. N Berlin, 17. März. Soeben 5 Uhr 30 Min. trifft der Kaiser unter Glockengeläute und dem enthustastischen Zurufe einer unabsehbaren Volks— menge hier ein. Die Stadt ist aufs reichste mit Flaggen geschmückt.— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ erklärt, daß der Zusammentritt der Unterhändler für den definitiven Friedensschluß in Brüssel in Bälde stattfinden wird. — 17. März. Der Kaiser ist in Begleitung des Kronprinzen, des Prinzen Karl, des Grafen Moltke und des großen Hauptquartiers in bestem Wohlsein bier eingetroffen. Die Kaiserin, die Großherzogin von Baden, die Kronprinzessin, die Prinzessinnen Karl und Friedrich Karl, sowie Prinz Wilhelm(Sohn des Kronprinzen) waren dem Katser bis zur Wildparkstation entgegenge— fahren. Auf dem hiesigen Perron waren die Königin-Wittwe, der Großherzog von Baden, die Prinzen Alexander und Georg, sowie das gesammte Staatsmintisterium und die Generalität anwesend. Als der festlich geschmückte Zug in die Halle einfuhr, erfolgte eine enthusiastische Be— grüßung durch die Anwesenden. Der Kaiser be— grüßte zuerst die Königin-Wittwe, dann sämmtliche übrigen Angehörigen des königlichen Hauses durch Umarmung, ebenso den Grafen Bismarck, den Feldmarschall Wrangel und den Kriegsminister v. Roon. Der Kaiser war sichtlich sehr gerührt und hatte für alle Anwesenden einige herzliche Worte. Darauf erfolgte die Fahrt in die Stadt nach dem kaiserlichen Palais. Ueberall auf dem Wege ertönten unaufhörliche, enthusiastische Zurufe der zahllosen Menge. Am kaiserlichen Palais hatte sich ebenfalls eine große Menschenmenge versammelt, welche den Kaiser bei seiner Ankunst enthustastisch begrüßte. Nachdem der Kaiser aus dem Wagen gestiegen, verneigte sich derselbe gewährt sei. erschien bald darauf auf dem Balkone, nach allen Seiten bin die Menge be- grüßend. Unter wiederholtem, nicht enden wollen · dem Hurrabgeschrei trat der Kaiser noch einmal, mit der Kaiserin am Arm, auf den Balkon, worauf sich das Publikum theilweise zerstreute. Die Illumination war eine höchst glänzende. Um 8 Uhr durchsuhr der Kaiser mit der Kaiserin die Straßen, überall mit dem höchsten Enthusias- mus begrüßt. Dasselbe wiederholte sich, als der Kronprinz mit der Kronprinzessin sich zeigte. — In Nancy wurde der Kaiser-König bei seiner Ankunft am 13. d. von der Generalität begrüßt, worunter sich auch der General v. Werder befand.(Die badischen Divisionäre v. Glümer und v. Degenseld, sowie der Gouverneur v. Bonin waren dem Extrazug bis Bar le Duc entgegen- gefahren.) Kaum hatte der Kaiser den Sieger von Héritourt bemerkt, als er, wie der„Moniteur ofl. du Gouvernement gén. de Lorraine“ be- richttt, ihm die Hände entgegenstreckte und ihm zurief:„Ich habe Ihnen schon brieflich gedankt, aber das ist nicht genug!“ Der General wollte dem Kaiser darauf die Hand küssen, aber der Kaiser ließ ihm dazu nicht Zeit und umarmte ihn mit Bewegung. — In einem Artikel über die Verfolgung der Deutschen in Paris spricht dit„Kreuzzeitung“ die Ansicht aus, da die französische Regierung wohl geneigt, aber nicht mächtig genug zu sein scheine, um den deutschen Geschäftsleuten, welche nach Paris zurückkehren, Schutz zu gewähren, so werde man sich deulscherseits die Frage vorlegen müssen, ob es nicht geboten sei, wenn nicht schleunigst Einhalt gethan würde, den Abmarsch der deutschen Truppen aus der Nachbarschaft von Paris zu sistiren und zur erneuten Besetzung von Parie zu schreiten, dann aber auch die Auslieferung und Bestrafung der Hetzer und Wühler in der Presse zu verlangen. — Aus Berlin wird der„Straßb. Ztg.“ geschrieten: In Folge der Mißhandlungen, welchen unsere deutschen Angehörigen in Frankreich trotz des Präliminarftiedens ausgesetzt sind, ist der Vorschlag gemacht worden, in den von den deutschen Truppen besetzten französischen Landestheilen Re— pressalien zu ergreifen, und zwar für jeden in Gefangenschaft gesetzten deutschen Bürger einen Franzosen zu arretiren. Man hofft indessen, daß die Regierung nach ihrer Uebersiedelung nach Paris gegen diese sog. patriotischen Ueberschreitun- gen eben so strenge Maßregeln ergreifen werde, wie General Vinoy gegen die radikalen Pariser Zeitungen.“ — Den„Hamb. Nachr.“ wird unterm 15. d. telegraphirt, der Reichskanzler habe eine Mit- theilung an den Bundesrath des Inhalts gelangen lassen, daß aus den 5 Milliarden der französischen Kriegscoutribntion eine Entschädigung für gekaperte Schiffe und aus Frankreich vertriebene Deuische wiederholt und — Von verschiedenen Seiten wird gemeldet, daß man im Bundeskanzleramt mit der Aus; arbeitung einer Vorlage zu desinitiver deutscher Münzreform beschäftigt ist. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ meldet: Der zwischen dem französischen Finanzminister und dem Civilcommissär, v. Nostiz Wallwitz, als dem Beauftragten des Gererals Fabrice, verhandelten, den Präliminar- Friedensvertrag modificirenden Convention ist von Fabrice, der als Vertreter des Grafen Bismarck in Frankreich verblieben ist, die Ratification nicht ertheilt worden.— Die„Kreuz- zeitung“ schreibt: Zu dem bevorstehenden Geburts- tage des Kaisers werden die meisten deutschen Fursten in Berlin anwesend sein, ausgenommen die Könige von Bayern und Würtemberg, sowie der Herzog von Coburg-Gotha. Frankfurt. Bei der am 17. d. statt⸗ gefundenen engeren Wahl zwischen den Candidaten zum Reichstage v. Rothschild und Sonne- mann erhielt der letztere 3718 Stimmen, der erstere 3613 und ist sonach Sonnemann zum Reichstagsabgeordneten für hiesige Stadt erwählt. Namen Kaiser Wilhelm für die aufmerksame Be⸗ handlung zu danken, welche man ihm während der Gesangenschaft hat angedeihen lassen.“ Unter den gefangenen französischen Soldaten soll die Agitation zu Gunsten des Kaisers in letzter Zeit nicht unbedeutende Fortschritte gemacht haben. Die„Hess. Morgenztg.“ meldet vom 18. d.: Die Reisedispositionen des Kaisers Napoleon sind in soweit geändert, als sich derselbe nicht über Frankfurt a. M., sondern über Gießen und Köln nach London begibt. Die Abreise von Kassel sollte Sonntag Vormittag erfolgen. München. Die Aufhebung der Festungs- eigenschaft des Platzes Landau ist vom Könige genehmigt. In Würzburg ist im Hofe der dortigen Festungsartilletiecaserne eine Ausstellung erbeu- teter Kriegswaffen veranstaltet worden, darunter allein 218 Geschütze aller Kaliber und Gattungen, Gebirgs-, Feld-, Festungs- gezogene und glatte Kanonen, Haubitzen, Mörser und Mitrailleusen. Aus mehr als 2000 Gewehren verschiedener Sorten sind zwei Riesenpyramiden, jede zu 20 Fuß Höhe, aufgestellt, außerdem in der auf dem Casernenhofe stehenden Geschütz— remise Säbel, Kürasse, Helme u. dgl. in geschmack⸗ voll zusammengesetzten Trophäen zu sehen. Stuttgart. Als Geschenk des Kaisers an unsern König stehen seit ein paar Tagen zwei Monstre⸗Geschütze auf dem Güterbahnhof in Stuttgart. Beide sind gezogene Hinterlader, der eine wiegt 7775 Kilogr., der andere 8153 Kilogr. Beide sind, dem Vernehmen nach, nach Friedrichs⸗ hafen bestimmt. Karlsruhe. Die auf den 22. d. anberaumt gewesene Hauptfriedensfeier soll nun verschoben werden, und zwar bis zu einem jedenfalls abzu⸗ haltenden allgemeinen deutschen Friedens- fest, dem natürlich der Abschluß des definitiven Friedens vorausgehen muß. Gleich an dem darauf folgenden Tage soll in ganz Deutschland eine Trauerfeierlichkeit zu Ehren der gefallenen deutschen Krieger abgehalten werden. Heidelberg. Am 18. d. verstarb nach 10 tägiger Krankheit Professor G. Gervinus. Aus dem Elsaß. Am 12. d. M. Abends ist der Rhein-Rhone⸗Canaldamm bei Mühlhausen durchgebrochen; der Bruch geht bis zur Canalsohle hinab und die Herstellung soll 14 Tage Zeit erfordern. Da nach dem Berichte des Oberingenieurs Frevel vermuthet wird, so werden 500 Franken Belohnung Demjenigen zugesichert, welcher die Thäter so zur Anzeige bringt, daß aber neuerdings aus der Scheide fahten; unser Ziel wird jedoch weniger fern liegen als die In⸗ tegrität des ottomanischen Kaiserreiches.“ Alle übrigen Journale sprechen sich in demselben Sinne über das Ergebniß der Pontus-Conferenz aus. — Das„Journal officiel“ meldet:„General Valentin ist abgeordnet, die Funktionen des Polizeipräfekten zu versehen.“— Eine Prokla- mation des Kriegsministers an die Mobilen sagt: „Das Glück hat euere Anstrengungen verrathen, aber ihr habt die Ehre unseres Vaterlandes gerettet. Der Tag wird nicht allzuferne sein, hoffe ich, an dem ihr Frankreich durch die Macht der Energie und der Hingebung seine ganze frübere Größe zurückgeben könnt. Seid dessen versichert, daß Niemand lange die Erfüllung der providentiellen Geschicke unserer Nation aufzuhalten vermag.“ Die Journale rathen einstimmig, sich aller Gewaltacte gegen die nach Paris zurück— kehrenden Deutschen zu enthalten, verlangen aber die unbarmherzige Anwendung einer moralischen Ausschließung. — Die Nationalgarden bemächtigten sich der nach dem Fort Jvry bestimmten Munitionswaggons. — Das„Journal des Debats“ bespricht die Rückkehr der in Frankreich früher ansässigen Deut- schen und sagt:„Nach dem Friedensschlusse müssen die Deutschen selbstverständlich im legalen Wege ebenso wie die anderen Fremden angesehen und behandelt werden; wenn sie jedoch nicht selbst einsehen, daß sie nicht zurückkehren dürfen, so haben wir als Bürger das Recht, sie von der Gesellschaft in Frankreich auszuschließen.“ — 17. März. Die Aufständigen am Mont⸗ martre leisteien heute den Leuten, welche dit Ge— schütze wegbringen sollten, Widerstand. Es wurde Generalmarsch geschlagen. Die Regierungstruppen zogen sich zurück.— Das Comptoir d'Escompte entläßt alle Deutsche. — 18. März, 12½ Uhr Mittags. Die Regierung hatte in der vergangenen Nacht die Position auf dem Montmartre durch Truppen besetzen lassen, welche den größten Theil der Kanonen ohne Conflict zurückbrachten. Die Gens— darmerie machte 400 Gefangene. Diesen Morgen forderten die Bataillone der Nationalgarde aus Belleville alle Gefangenen zurück. General Vino hatte den Moutmartre mit Truppen umgeben und auf jeder nach demselben führenden Straße Mitrailleusen auffahren lassen. Auf das Verlangen der Menge ließen die Truppen die Mitrailleusen fortschaffen. Die Linie fraternisirte auf dem Montmartre mit der Nationalgarde. Ein Lieute- sie gesetzlich bestraft werden können. Ausland. Oesterreich. In Pesth feierte am 113 das Deutschthum, ganz unbehelligt von Verboten und nationaler Tol sucht, ein gelungenes und großartiges Friedensfest, an dem auch Vertreter aller andern in Ungarn lebenden Nationalitäten in größerer Anzahl sich betheiligten. Das erste Hoch ward dem Kaiser Wilhelm, im Anschlusse hieran dem König von Ungarn ausgebracht. Frankreich. Paris. Der„Independant“ in Rouen wurde durch den preußischen Präfekten unterdrückt, weil er für die Ankunft des Kaiser⸗ Königs die Anlegung von Trauerzeichen empfahl. Zwei Redacteure wurden zu 1000 Fres. Strase verurtheilt. Es sind Manifeste von Blanqui und Flourens erschienen, worin dieselben gegen ihre Verurtheklung zum Tode protestiren. Flourens nennt seine Richter geradezu„von der Reaction patentirte Meuchelmörder“.— Gambetta ist nach San Sebastian(in der baskischen Provinz Gui puzcoa in Spanien) abgereist und wird vorläufig dort bleiben. — Das„Journal des Debats“ bekämpft mit großer Heftigkeit den neuen Londoner Vertrag, welcher eine tiefe Demüthigung für die von den Westmächten seit 40 Jahren befolgte Politik wäre. Das ganze Resultat des Krimkrieges sei verloren. Was Frankreich anbelange, so habe es für lange Kassel. General Castelnau wurde von Na— polcon nach Saarbrücken entsendet, um in seinem Zeit mit der Gefühlspolitik abgeschlossen.„Der Degen Frankreichs ist beute zerbrochen, er wird nant der Chasseurs, welcher sich von der Menge befreien wollte und eine drohende Bewegung mit dem Säbel machte, wurde getödtet. Einige Flinten⸗ schüsse wurden gewechselt, in Folge dessen mehrere Verwundungen vorkamen; die Truppen gaben hierauf ihre Positionen auf und fraternisirten mit dem Volke, welches sich zweier Mitrailleusen be— mächtigte. Gegenwärtig marschiren zahlreiche Ba— taillone Nationalgarde mit erhobenen Kolben unter dem Rufe:„Es lebe die Republik!“ nach dem Montmartre. — 1 uhr Mittags. Faron ist mit 300 Mann auf der Butte Montmartre eingeschlossen. Mehrere Offiziere wurden zu Gefangenen gemacht. General Paturel erhielt eine Contusion. Eine große An- zahl Nationalgarden umgibt die Butte. In den Straßen fraternisiren Haufen unbewaffneter Linien. truppen unter dem Rufe:„Es lebe die Republik!“ mit der Bevölkerung.— Die meisten Journale sprechen die Ansicht aus, daß die Regierung nun— mehr ernstliche Maßregeln gegen die aufrührerische Nationalgarde auf dem Montmartre ergreifen werde. — Zwei höhere preußische Offiziere, schreibt der„Gaulois“, wurden in Paris, obgleich sie bürgerliche Kleidung trugen, erkannt und von der Menge nach dem Club der Marseillaise ge- führt. Hier erklärte ein Nationalgardist, daß man, nachdem ein Offizier des 147. Bataillons vom Feinde zum Gefangenen gemacht worden wäre, Delegirte zum General v. Medon schicken wolle, um den Austausch zu bewirken, widrigen⸗ falls man die beiden Offiziere zurückbehalten werde. Die Behörde hat bis jetzt vergebens diese undziaad u 10% 8 ede e 10% 3 08 1. 2 n nv g- a 1 21 n dangt 3 5 8 een eridung„, ett 5 22 l Une een 8 aun; nn ent suid. verlangen ab. 4 r cralische 2 dan ig u Meggen deter t w, Vepticzt dit 2 N Dent 1 e 22 Det ifa) 1 1 acles Oeot* t Weg e n 1 dn daD 10 vc bg 5 fe * 08 80 25 85 9 D „ ere glu 7 dungtaeget aun magier nog 22 ** 1 „bete athter 4 1 zen gan rn 7 use N. 2 N g 81 br 2 „ Kelben n* 1 42 5 5 211 25 500 fer* z Nah 4 Gerte 224 9 1 3 „et nn Eine! beiden Offiziere reclamirt, um sit zu den Vorposten führen zu lassen. — Der provisorische Poliseipräfekt don Paris, Valentin, will ein Sicherheitstorps von 5000 bis 10,000 Mann errichten. Dieselben bekommen Degen und Carabiner. Belgien. Brüssel. Der„Nord“ meldet aus Paris vom 16. d.: Die Insurgenten ver— langen: allgemeine Wahlen, Auflösung der Kammer und eine neue Constituaute, die Rückkehr der Re— gierung nach Paris, endlich Garantie für den Sold bis zur Wiederaufnahme der Arbeit. Ein Conflikt wird für unvermeidlich gehalten. — Wie der„Etoile belge“ aus glaubwürdiger Quelle als positiv mitgetheilt wird, soll die neue französische Anleihe mit dem Hause Rothschild abgeschlossen werden und sich auf 2½ Milliarden beziffern. Die Anleihe wirt zu 5 Proz. verzinst und zum Course von 85 emittirt werden. Großbtitannien. London. Die„Times“ melden aus Paris vom 16. d.:„Die Regierung hat beschlossen, die 30 auf der„Place des Vosges“ aufgestellten Kanonen wegzunehmen. Die Natio— Ne u Vin Montmartre an über. Gerüchtweise Letzteren zwei 0 General Demonstratiogen gegen stattgefunden. Nationalgarde übe herzustellen. fortwährend in Paris, 18. März, 9 Uhr Abende. General oy hat die Position der Insurgenten gegriffen. mit Kanonen und Munit Thomas) getödtet, Barrikaden errichtet, das Stadt- haus bedroht und Kanonen genommen worden sind und es auf beiden Seiten nicht an Todten und Verwundeten gefehlt hat. Gefahr einer Plünderung ausgesetzt. Der Generalstab des General Vinoy mit allen Linientruppen und Gendarmerie hat sich auf das linke Seineufer zurückgezogen und es der rlassen, die Ordnung wieder Die Nationalgarden sammeln sich auf verschiedenen Puncten. sind seit 6 Uhr eingestellt. den Vorstädten errichtet. e st e 8. ähnlichen Bewegung zweiarmiger Gaslampen, lange nachzitterten, sowie einer Bewe die von verschiedenen Personen in einem Zimmer wahr⸗ genommen wurde. Die Erschütterung bauͤerte höchstent zwei Secunden und wteberholte sich in noch kürzerer Dauer um 3 Uhr 59 Minuten. Die Richtung war Nor dost nach Südwest.“ die noch gung des Bobens, auf dem Die Linientruppen gingen ion zu den Insurgenten ört man, daß von den Speyer. Bei Gelegenheit der Friedensfeier in Speyer e(Lecointe und Clement] wurde dort nach Jahrhunderten wieder einmal der soge⸗ nannte Dom⸗Napf, ein uralte Wein gefüllt und sein Inhalt un Es wurden 1100 Liter Wein verbraucht, damit war aber die Riesenschüssel noch lange nicht am Ueberlaufen; es fehlten dazu noch 10 Centimeter, welche ein Volumen von 428 Liter repräsentiren, Sonach faßt der Napf bis oben zum Rande 1588 Liter. Zürich. Der Unglückliche, welcher während der Emeute in Zürich durch den in die Luft gerichte ten Schuß eines Schweizer Soldaten getödtet wurde, als er das Fenster seiner im 3. Stock gelegenen Wohnung öffnete, ist der Schneider Teufel, ein Schwabe, der im vorigen Jahre aus Furcht vor dem Kriege in seine Heimath nicht wieder zurückkehren wollte. In Philadelphia haben die Deutschen, wie aller Orten in den vereinigten Staaten, ebenfalls herzlichen Antheil genommen an dem Unglück und der Trauer, die der Krieg über so viele deutsche Familien gebracht, und zu dem Behuf große Sammlungen, Versammlungen s historisches Gefäß, mit ter die Menge vertheilt. Die Stadt ist der Es haben die Regierung von Thiers Die Omnibusfahrten Barrikaden werden nalgarde versprach, die Regierung zu unterstützen.“ Italien. Florenz. Anfang April wird der König auf 14 Tage nach Rom gehen. Die offizielle Verlegung der Residenz findet gleichzeitig mit der Verlegung der Hauptstadt statt. Frankfurt. 17. baben. gendes mitgetheilt:„Die 3 Uhr 40 Minuten statt. Aueinanderklappen der an Nach dem„Fr. J.“ d. Mittags hier leichte Erderschütterungen bemerkt Von vertrauenswerther Seite wird darüber Fol⸗ und Ausstellungen veranstaltet. Die Ausstellung ergab 25,000 Doll. Reinertrag; vorher waren schon 20,000 Doll. nach Berlin gesandt und 10,000 Doll. sind noch in der Casse. Philadelphia bat also nabezu 70,000 Thlr., Newyork durch eine Ausstellung 109,000 Thlr. erzielt; aus den Vereinigten Staaten sind an das Central⸗Comite in Berlin will man am erste Vibration fand genau Sie äußerte sich im zitternden gelehnten Fensterflügel, einer Oeffentliche Aufforderung. 544 Nachdem Christian Seng von Wisselsheim mit seinen gerichtsbekannten Gläubigern zum Zwecke der Abwendung des formellen Concutsprozesses ein Arrange ment abgeschlossen bat, dessen Einsscht in der Landgerichts⸗ Regiftratur zu nehmen frei rfleht, ergeht an eiwaige gerichtsunbekannte Gläubiger die Aufforderung, binnen sechs Wochen ihre Forderungen anzumelden und de ziebungswesse ihre Einwendungen gegen ibren Beitritt zum Arrangement vorzubringen, widrigenfalls dasselbe destätigt werden wird. Bad Nauheim am 3. März 1871. Großherzogliches Landgericht Bad-Nauheim. Ulrich, Schnittspahn, Landrichter. Landgerichte Assessor. Pferde 666 Die vollfländig für Musterplätzen, Pferde bestimmt. ausgegebenen Loose haben Güter- Versteigerung. 587 Miltwoch den 22. März d. J., Vormittage 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathbause die nach verzeichneten, zum Nachlasse der Georg Kriegers Wittwe gehörenden Gü terftücke, als: Gemarkung Friedberg Den Aufträgen für Gewinn zufällt, davon— welche noch durch Prämiirung Verloosung pagen, nebst completten Geschirren, sowie von circa fl. 70,000, wenn 40,000 Loose ver Anfragen und Bestellungen Stück beliebe man kranco an den richten, wo auch Uebernehmer einer großeren Anzahl von Loo Falls die Zusendung franco 2 Auswärtige Theunehmer, deren Adressen dem Seecrctaria -Alarkt zu Frankfurt a. M. am 8, 9. und 10. Mai 1871. 400 Pferde hergerichteten neuen prachtvollen Stallungen eine große bedeckte Reitbahn vermehrt wurden, find zur Aufftellung feinerer am 8. Mal nebst Verthetlun zu Markt gebrachten Pferde. am 10. Mat öffentlich vor Notar und Zeugen von 62 der schönsten Reit⸗ und Wagenpferde, 10 vollständige vier, zwei, und einspännige Equi⸗ sonstigen Reit- und Fahr⸗Requisiten im Werth griffen find Die zu der Herbstpferdemarkt⸗Lotterte 1870 Ziehung am 10. Mai 1871 Gülligkeit. auf Stallungen, sowie auf Loose, Letztere à Thlr. 1.(f. 1. 45 kr.) per Secretär des unterzeichneten Vereins, Herrn C. Kappel, zu sen die näheren Bedingungen erfahren können. Loose ist der Betrag tranco mit deutlicher Angade der genauen Adresse deizufügen. und recommandirxt gewünscht wird, sind die erforderlichen Marken einzusenden. bekannt sind, werden, falls ihnen ein größerer soweit thuulich— mitielst Telegramm in Kenntniß gesetzt. Der Vorsitzende des landwirthschaftlichen Vereins: Dr. Georg Haag. g von Ehrenpreisen an die Besitzer der beflen bel der . Grabgarten Liebf art 2 5 0. rabgarten Liebfrauengärten, 2. 2. 89. 85. Desgleichen daselbst, N f Holz- Verstei gerung. 4. 212. 83. Desgleichen in der Kehl, 668 Freitag den 24. d. M., Morgeno 9 Ubr anfangend, 4. 339. 535. Desgleichen daselbst, werden im hiesigen Gemeindewald, D 55 66. 144. Desgleichen am Ellernpfuhl, folgende Holzsorttmente m 4. 219. 154. Wiese in der Kehl, 2 Stecken Eichen⸗Scheubolz, 955 28. 398. Acker im Kleinwartfeld, 19¾„ Buchen Prügelholz 5. 128. 141. Grabgarten am Malnzerthor. 5 4 Eschen⸗ 3 Gemarkung Fauerbach b. F. 48¾„ Buchen Stockholz Flur. Nr. Klftr. 12„ Etichen⸗ 2 3. 143. 83. Acker an der Schlockergaß, 587 Buchen Wellen, 4. 186. 74. Kappesgarten auf dem Krämer. 900 Eichen⸗„ Gemarkung Ockstadt. 2 0 2 0 Flur. Nr. Klftr. 15 bis 20 Fuß Länge, mit 105 Cubikfuß, 10. 88. 42. Grabgarten, 16. Gewann im Rled, 68 Eichen-Stämme 26 50. 9. Acker daselbst auf freiwilligen Antrag der Erben öffentlich melstbietend Cubikfuß. dersteigert werden. Friedberg am 11. März 1871. g Großherzogliches Ortsgericht Frieoͤberg. o uc ar. Holz- Versteigerung n Fürstl. Thiergarten bei Hungen. 49 Samstag den 25. d. M., Morgens 10 Uhr, Emmen in obigem Diftrikte 273 Stück Eichen- und Tadelholz⸗Stämme= 5642 Cubikfuß, darunter circa 8 Stück schöne, starke Stämme belder Holzarten, ferner: Die Zusammenkunft Wasserdöll. anfangend, sollen in dem Distrikt Unterbauwald steigert werden: Buchen⸗Stämme, 19½ Zoll Durchmesser und messer und 15 bis 48 Zug Länge, mit 1596 Bemerkt wird, daß das Vuchen- und Elchen⸗Stamm⸗ und Stangenholz sich zu Bau- und Werkbolz eignet. ist Nleder⸗Ros bach am 18. März 1871. Großherzogliche Bürgermeister 2 0 0 Holz ⸗Versteigerung. 669 Donnerstag den 23. „ nachstehende Holzsortimente ver— An Magenkrampf, Verdau— ungsschwäche etc. etc. Leidenden 585 wird das seit beinahe 50 Jahren segensreich wickende Dr. med. Doecks sche Hellmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Expedition d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch den Apotheker Doeeks un Harpfledt b. Bremen(wohin derselbde seinen Wohnsitz don Barnstorf verlegt bat). 663 Einen einspännigen neuen Pferde⸗Wagen, einen deßgleichen für eine Kuh babe billig zu verkaufen L. H. Strauß. ng. istrikt Wasserdöll, eistbletend versteigert: von 5½ bis 15 Zoll Durch⸗ Lebens- Versicher ebens-Versicheru 667 Für eine der ältesten deutschen, auf Gegen⸗ seitigkeit gegründeten Lebens versicherungs⸗ Gesellschaft werden gegen hohe Proviston tüchtige, mit guten Empfeblungen versebene Agenten in allen größeren Orten zu engagtren gesucht. Offerten unter der Aufschrist„Lebensversicherung“ S. T. 390 beliebe man der Annoncen Expedttion von G. L. Daube& Comp. in Frankfurt a. M. eirzusenden. Ein Schweizer am Pflanzgarten in der eil Nieder-Rosbach. 3 8 d. M. Vormittags 9 Uhr Pobl-Gönser Gemeindewald, 430 Stück Eichen-, Buchen und Nadelbolz⸗Stangen 28 Stecken Buchen Scheu bolz, 2 903 Cubiksuß, darunter Langwieden, Pferchpfähle ꝛc., 1¾„Eichen Scheit und Prügelholz, 671 gesucht Lowenhof del Ocstadt. dann Montag den 27. und Dlenstag den 28. d. M., 13½„ N 5 3 V„ Norgens 10 Uhr, daselbst 63 1 1 tockholz, 5 326 Stecken Eichen, Buchen- u. gemischtes Prügelholz, 1900 Stück Buchen⸗Wellen, Für einen— ücker 110, deßgleschen Stockholz, 175⁵„ Eichen⸗ 431 Schichten„ Reiser, a 119 Stecken„„ Pöhl Göns den 18. um öffentlichen Verkauf. Hungen am 16. März 1871, Leere O De mme. % zu Pfuhl ꝛc. 1c., bel elfaͤsser, Georg Groß — Die Zusammenkunft ist am Ebers⸗Gönserweg. Großherzogliche Bürgerme Sich ä— 17 ö 2 U 8 Steinko Bel 680 in Origtnal-Waggons zu sehr ermäßigten Preisen empfiehlt die Steinkohlenhandlung G. H. Freundlieb. 659 bielet sich Gelegenheit mit elrca fl. 5000 Angabe einen der ältesten, gut rentlrenden Bäckereien Frankfurts käuflich zu erwerden. Franco Anfragen zu richten an N. Stern, Allerbeiligenstraße Nr. 30, Frankfurt a. M. Alle Unterleibsbruͤche heilbar. 370 Bet der Expeditton d. Bl. kann sederzeit die Schrift eines berübmten Brucharztes mit Belebrung und vielen 100 Zeugnissen bezogen werden, aus welchen mit Be⸗ stimmtbeit bervorgeht, daß Unterletbsbrüche geheilt werden konnen. Marz 1871. isterel Pobl-Göns. ö pf * Zur Feier des Geburtsfestes Seiner Mafestaͤt Wilhelms des Ersten, 7 676 8 d* Kaisers der Deutschen, findet Mittwoch den 22. d. Mets. ein Festessen im Hotel Trapp dahier Nachmittags 5 Ubr statt. Anmeldungen bittet man bis zum 22. d. Mis. 10 Uhr Morgens abzugeben. Eine Liste circulirt bereits. Versehen diese Liste nicht vorgelegt werden f Betheiligung zu verschaffen, wird hiervon oͤffentlich Kenntniß gegeben. im Hotel Trapp Um jedoch Denjenigen, denen durch ein mögliches sollte, ebenso Auswärtigen die Gelegenheit zur Wers Program m zur Geburtstagsfeier Friedberg am 22. Abends 8 Uhr im festlich decorirten Saale der„Drei Schwerter.“ 1. Brüder reicht die Hand zum Bunde. Cbor der 8. Rede. Gesangvereine. 9. Ich hab mich ergeben. 2. Festrede. 10. Potpourri e für Orchester J. Frledensklänge. Marsch für Orchester. 11. Die Wacht am Rhein. 4. Deutschland, Deutschland über Alles. Allgemeines 12. Rede. Lied. 18. Für Orchester: a. Polka. 5. Rede. l b. Amelie Walzer. ö 6. Wer ist frei? Cbor der Gesangvereine. 14. Ich batt' einen Kameraden. Allgemeines Lied. 7. Ouverture für Orchester„Das Versprechen hinterm 15. Zu Strahdurg. Chor der Gesangvereine. Herd.“ 16. Siegesmarsch von Rezonvllle für Orchester. Wäbrend der Feier Restauration nach der Karte, Wein und Flaschenbier. Alle Mitbürger aus Friedberg und Umgegend sind freundlichst eingeladen. Allgemeines Lied. „aus Orpheus.“ Chor der Gesangvereine. F. M. des deutschen Kaisers Wilhelm J. 681 vorzüglichster Qualität, frisch eingetroffen bet G. H. Freundlieb. l Zur Nachricht. 662 Vergangenen Mittwoch den 15. J. M. ist mir auf dem Heimweg von Friedberg ein Schwein zugelaufen, welches der Eigentbümer gegen Erstattung des Fuller, geldes und der Inseratgebühren bei mir in Empfang nehmen kann. Bruchenbrücken. Johannes Meyer, Schweinehirt. Frische Neps- und Leinkuchen 604 belligst bei Georg Groß. IS 7 or Luzerner X Nothklee! in unübertroffener Prima Qualität bei Wilh. Fertsch. 5800 Matter gute Kartoffeln 670 find ganz oder partlenwets zu verkaufen. Löwenhof bei Ockstadt. 617 Für Raucher! 677 Auf vevorstehenden Festtag werde W ganz besonders feine Cigarren Carl Bingmann. in Verkauf nehmen und sehe deshalb zahlreichem Zuspruche entgegen. Palmengarten-Gesellschaft zu Frankfurt a. M. Bockenheimer Landstrasse Nr. 110. Eröffnung det sämmtlichen Gesellschaftsräume, der Restauration und der 615 von Blumen und Pflanzen. Beginn der Ausssellung und der Restauration am 16. März 1871, Mittags 12 Uhr. Täglich Nachmittags und Abends Concerte der Staßnp'schen Capelle. Einttittspreis 30 Kreuzer per Person, für Kinder die Hälfte. Actionäre und Abonnenten haben täglich, jedoch nur gegen Vorzeigung ibrer Karten frelen Eintritt. Der Palmengarten ist von 8 Uhr Morgens an geöffnet. Die Restauration ist den Herren J. Christopb und F. Dervelle übertragen. Der Verwaltungsrathh Das Marmor⸗Geschäft von F. J. Rossbach in Mainz 273 empfiehlt sich in Anfertigung von Marmor- Arbeiten aller Art, namentlich auch von Cbeminces, Grabdenkmälern ze. * Grossen Frühjahrs-Ausstellung ** + 214— Ein kräftiger Junge 660 kaun bei mir in die Lebre treten gegen einen Lohn von 36 kr. per Tag. C. Schneider, Hesdachrecker Zbwergobstbäumchen, 672 in den edelflen Sorten in Acpfeln und Birnen, sowie eine Anzahl Stelinobstbäumchen, veredelt und un⸗ veredelt, sind zu haben in den Baumschulen von Lang& Weinel. Arbeits-Empfehlung. 665 Die Neubauten, sowie das regelmäßige Ein⸗ friedigen der Gärten besorgt siets Matth. Nauft. Krippen, Tröge und Gossensteine 376 aus s. g. Lungstein(Dolerit) empfiehlt die Ziegelei am Bahnhof zu Bad⸗Nauheim. Erbsen, Wicken, Gerste und Hafer zur Aussaat empfiehlt billigst 4 L. H. Strauß. 664 Todesanzeige. 642 Dem Allmächtigen bat es gefallen unsere geltente rau und Schwester Catharina Wetz. geb. Alles, nach laugen schweren Leiden am 13. d., Nachts 2 Ubr, in ein besseres Jenselts abzurufen. Mit der Bitte um stille Theilnahme allen Ver⸗ wandten, Freunden und Bekannten dtiese Nachricht statt besonderer Mittbeilung. Lettermühle b. Münzenberg, 14. März 1871. Fritz Wetz. Elise Alles. FFC Kirchen buchsauszüge. i Evangelische Gemeinde. Getaufte: 577 Mein für die diesjährige Saison wohlassortirtes Tapeten⸗Lager bringe in empfehlende ee eorg Groß. Uuhrer Steinkohlen 580 empfiehlt in vorzüglicher Qualität Ph. Dau. Kümmich. Joseph, geb. 5. Februar. 18. Marz. geb. 26. Februar.. Beerdigte: Kreise Schotten, Dickwurz, 437 per Centner 24 kr., bei H. J. Hahn in Melbach. Ein kleiner Grabgarten, 679 in der Nähe des Fauerbacher Thores, wird zu pachten gesucht. Näheres durch die Expedition d. Bl. 49 Jabre 11 Monate, ü den 10 März. — 12. März. Dem biesigen Bürger und Wagnermeister Friedrich Wilbelm Hauflein ein Sohn Friedrich Ludwig Eine uneheliche Tochter Anna Dorothea, 13. März. Konrad Friedrich aus Ruppertsburg im ö des verstorbenen dasigen Bürgers Chrtstian Friedrich Sohn, Schneidergeselle dabter, alt Verantw. Nedact.: Hermann Schimpff. Oruck und Verlag von Vindernagel& Schimpff. Altenburger Rahmtaßs, — 21 Bel