b. Sl 1 kt. Oberhessischer d Aren Dienstag den 19. Dezember. M 149. nzeiger. Friedberger Jutelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstiag, Donnerstaz und Samstog ar* a Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf den Seer bessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtiichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belebrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours Berichte, Verloosungen von Staatspapieren Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. — * und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs⸗Blatt Anckdoten, Rätbsel, Bilderräthsel ic. Das Abonnement beträgt bei der Verlags⸗Expedition ohne Bringerlohn ha jäbrlich 47 kr. mit Bringerlobn. Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 3 interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, bjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel. kr. berechnet, bei Tabellen- und Ziffersatz mit 8 kr. der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. brechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in Abbestellung erfolgt. 2 Bestellungen beliebe man bal di g st zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Die Redaction. Betreffend: Die Ausfüdrung des Gesetzes vom 5. Junt 1869 über die Portofteihelten im Gebiet des Norddeulschen Bundes, hler die Dienstfreimarker. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an Großherzogliche Polizeiverwaltung Bad-Nauheim, Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt, die Großherzoglichen Bürgermeistereien und die Schulvorstände des Kreises. Das im Abdruck nachfolgende Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 14. v. Mts. zu Nr. M. d. J. 11416 Trapp. theilen wir Ihnen zur Beachtung mit. Amtlicher Theil. Friedberg den 15. December 1871. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. In Folge Ersuchens des Kaiserlichen General⸗Postamtes zu Berlin bringen wir zu Ihrer Kenntniß, daß der Zeitpunkt von welchem ab die neuen Reichs postfreimarken eingeführt und Dienstfreimarken zum Frankiren von Sendungen in Staatsdienst⸗Angelegenbeiten nicht mehr ausgegeben werden, auf den 1. Jau uarx 1872 bestimmt worden ist. Die bisherigen Norddeutschen Dienstfreimarken konnen daher vom 1. Januar 18 Dienstangelegenbeiten nicht mehr benutzt und müssen die beim den Orts⸗Postanstalten gegen neue Reichs postfreimarken desgleichen Werthbetrages umgetauscht werden, an zum Frankiren der Postsendungen in Staats dien Insoweit von Ihnen oder den Ihnen untergeordneten Groß herz beauftragen wir Sie deziehungsweise Bürgermeistercien geeignet zu bedeuten. Diensttreimarken Gebrauch gemacht wurde, sich von Bechtold. 72 ab zum Frankiren der Postsendungen in Staats⸗ Ablauf des Jahres etwa noch vorhandenen Bestände an solchen Marken bei indem von dem genannten Zeitpunkt st. Angelegenheiten nur die allgemein gültigen Postwerthzeichen verwendet werden dürfen. oglichen Bürgermeistereien und sonstigen Behörden seither von nach Vorstehendem zu bemessen und die betreffenden Behörden Rauten busch. Betreffend: Die Mathildenstiftung im Kreise Friedberg. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir ersuchen Sie, diejenigen Ihrer Ortsangehoͤrigen, unser Rechner, Herr Beigeordneter Steinhänser dahier, die P Donnerstag den 28. und Freitag den 29. d. Mts. auszahlen wird. mäßigen Bescheinigungen, Friedberg am 16. December 1871. welchen Pfleglinge unserer Stiftung anvertraut sind, zu benachrichtigen, daß fleggelder für das 2. Semester 1871, nach Beibringung der vorschrifts⸗ Für den Vorstand: Steinberger. Deutsches Reich. Darmstadt. Die„Darnst. Ztg.“ meldet: Der Großherzog hat die Bildung einer aus neun Mitgliedern bestebenden, von Prinz Alexander peäsidirten Cemmission verordnet, welche alle die Wiederherstellung des abgebrannten, wie die innere Einrichtung des alten Hof⸗Theaters(Interims⸗ teatere) betreffenden Angelegenheiten fühten soll. — Der Finanzausschuß der zweiten Kammer dat aus Anlaß der von der Cipilliste für sich sortwährend in Anspruch und factischen Besitz ge⸗ nommenen Homburger Erbschaft den Antrag ge⸗ tellt, eine ganz bestimmte Verwahrung dagegen einzulegen, daß aus dem Nichtaufgenommensein des Ertrags der beiden Güter Hötensleben und Oebisfelde in der pr. Provinz Sachsen in den Staatetinnahmen der Periode 1866/68 ein Ver- zicht der Steénd sassungs mäßigen gefolgert werden ihrer bisherigen Rechte an diesen Domanialbesitz könne. Die Regierung hält an ablehnenden Stellung 11 0 tritt dle Ansicht, daß die beiden jährlich etwa 30,000 Tbaler ertragenden Objccte in keiner Weise als Staatsdomänen zu betrachten seien. und des Landes auf die ver- — Der Landesrabbiner Dr. Landsberger hat gegenüber den Angriffen des ultramontanen „Starkenburger Boten“ ein längeres, sehr bei⸗ fällig aufgenommenes Flugblatt zur Abwehe ver⸗ öffentlicht, welches folgendermaßen schließt:„Der Priester und der Glaube, die nicht mit aller Kraft streben, das Band der Eintracht immer enger und fester um die gesammte Menschheit zu schlingen, oder die gar den Samen der Zwietracht in ihr Herz streuen, lösen wahrlich die Aufgabe nicht, die Gott ihnen gestellt. Wie einst Abraham dem Lot, möchte ich als Jude dem Christen, vor⸗ züglich aber meinen verehrten christlichen Amtsge⸗ nossen, zurufen:„O, laß doch keinen Streit sein zwischen mir und Dir, zwischen meinen und Deigen Hirten; denn wir sind Brüder.“(1. B. M. 13, 8). „Ja Brüder; denn haben wir nicht Alle Einen Vater, hat uns nicht Ein Gott erschaffen? (Mal. 2, 10.) a Mainz. Nach zuverlässig bezeichneten Mit⸗ theilungen ist zwischen dem preußischen Handels- Ministerium und dem Verwaltungs Rathe der Ludwigsbahn ein vollständiges Einverständniß wegen aller Projecte der letzteren, einschließlich der Errichtung eines Centralbahnhofs in Frank- furt, erzielt. Dasselbe bedarf indessen noch der Genehmigung anderer Ministerien und der for⸗ mellen Fassung, ehe es veröffentlicht werden kann. — Die hiesige Pfarrgeistlichkeit hat sich ver⸗ anlaßt gesehen, gegen die Novelle zum deutschen Strafgesetze den Mißbrauch der Kanzel betreffend, eine„Erklärung“ zu erlassen. Dieselbe weist auf die Loyalität der„gesammten Geistlichkeit“ hin, und erklärt die Novelle für eine„durch Nichts zu rechtfertigende Ehrenkränkung,“ als„eine Veran- lassung zu gehässigen Denunciationen und Ver⸗ dächtigungen, zu Unfrieden zwischen Staat und Kirche“; sie betont, daß ein seines Berufes be⸗ wußter Peiester sich niemals durch derartige Straf⸗ androhung abhalten lassen werde, seinet Pflicht und seinem Gewissen Genüge zu leisten, und daß es ein beklagenswerther Irrthum sei, eine solcht Pflichterfüllung als Agitation oder Friedensstörung aufzusassen; man werde dem Kaiser geben, was des Kaisers“ ze. Berlin. Bezüglich der Bolschast Thiers schreib: die„Prov. Corresp.“: Die wiederholte rückhaltlose Erklärung, daß Frankreich von dem rere feieplich gegebenen Worte nicht abweichen wolle, dürfe als eine neue Bürgschaft für den ernsten und aufrichtigen Willen der Regierung aufge⸗ nommen werden, ihrerseits den Gedanken des Friedens zu entscheidender Geltung zu bringen. Gegenüber den Bestimmungen eines großen Theils der Bevölkerung, wie sie sich neuerdings bekun⸗ deten, ist es der Regierung als Beweis mora⸗ lischen Muthes anzurechnen, daß sie sich nicht scheute, die Rachegefühle im Volke und die Ver⸗ irrungen der französischen Rechtssprechung offen zu rügen. 8 — Der„Reichs⸗Anzeiger“ veröffentlicht das Programm, den Entwurf zu einem Parlaments- gebäude für den deutschen Reichstag betreffend. Das Gebéude soll auf der östlichen Seite des Königsplatzes errichtet werden, und zwar sollen die hervortretenden Theile desselben sich innerhalb der auf dem anliegenden Situationsplane ange- deuteten Baufluchtlinien halten, die auf der West⸗ seite der Baustelle anzuordnenden Vorbauten dem Mittelpunkte des Siegesdenkmals sich nicht auf mehr als 170 Meter nähern. — Die„N. Pr. Z.“ macht darauf aufmerksam, daß das in Nancy, dem Hauptquartier der deut schen Occupationsarmee in Frankreich, aufgegebene Telegramm, wonach im ganzen Umkreise des Occupationsrapyons in Frankreich der Belagerungs⸗ zustand proclamirt ist und Verbrechen gegen deutsche Soldaten durch deutsche Militärgerichte abgeurtheilt werden, nicht etwa eine neue Maßregel meldete, sondern sich nur auf die Wieder veröffentlichung eines Sicherungszustandes bezog, der, wie allge⸗ mein bekannt ist, in occupirten Gebieten aus selbst⸗ verständlichen Notbwendigkeitsgründen stets herrscht und herrschen muß. — Die„Kreuzztg.“ beslätigt, daß die Er⸗ nennung des Grafen Arnim zam deutschen Bot⸗ schafter in Paris als gesichert betrachtet wird. Das Ernennungsdekret ist, wie man hört, bereits dem Kaiser vorgelegt. — Die beiden neuen deutschen Panzerschisse „Metz“ und„Sedan“, deren Bau auf englischen Wersten bereits in Angriff genowmen ist, sodlen schon im nächsten Frühjahr vom Stapel laufen. Zu derselben Zeit werden auch die beiden im Bau begriffenen Panzerfregatten„Große Kurfürst“ und„Friedrich der Große“ vollendet, so daß alsdann zehn Jahre nach dem eigenklichen Stif- sungstage der deutschen Marine(Seegesecht bei Arkona, 17. März 1864) die deutsche Schlacht⸗ flotte mit acht großen, vortrefflich ausgerüsteten Panzerschiffen und 16 Dampfcorvetten auf offener Ste wird auftreten können. München. In der Abgeordnetenkammer ist solgender Antrag eingebracht worden: 1) In allen Fällen, in welchen der Bundesrath über tine Ab⸗ änderung der Competenz der Reichsversassung oder der Zusätze zur Reichsverfassung oder über die⸗ jenigen Vorschristen der Reichsverfassung beschließt, durch welche bestimmte Rechte Bayerns in dessen Berbältniß zur Gesammtbeit festgestellt wurden, sind die Vertreter Bayerns im Bundesrathe be züglich ihrer Erklärungen an die Zustimmung der Kammer der Reichsräthe und der Abgeordneten⸗ lammer gebunden. 2) Bis zur erfolgten Zu⸗ stimmung der Kammern haben die Vertreter Baverns alle Anträge auf solche Abänderungen abzulehnen 3) Die baperischen Staatsminister sind für die Beobachtung dieses Gesetzes gemäß der Gesetze über die Ministerverantwortlichkeit haftbar. Ausland. 4 Oesterreich. Wien. Der Kaiser empfing den General v. Schweinitz in besordecer Audienz und nahm dessen Beglaubigungeschreiben als Bot schafter des deutschen Reiches entgegen. Schweiz. Bern. Der Nationalrath be schloß, daß Mitglieder des Jesuitenortens in der Schweiz nicht aufgenommen werden sollen, und verbot die Lehr⸗ und kirchlich Thätigkeit derselben. Der Nationalrath untersagt ferner die Errichtung neuer, sowie die Wiederherstellung alter Klöster. Frankreich. Pariser Berichten der„Köln. Zig.“ zufolge, werden die Verhandlungen, betref- send den deutsch⸗ französischen Postverkehr, gegen · wärtig zwischen dem deulschen General-Postdirector Stephan und dem französischen General-Postditector Rampot in Paris eifrigst fortgeführt. In diesem Augenblicke handelt es sich namentlich um das Transitporto, auf welches Deutschland für die französische Correspondenz nach Rußland, Oester⸗ reich, der Schweiz und den seandinavischen Ländern, zu verzichten bereit ist, wenn Frankreich dies eben⸗ falls thut für die deutsche Correspondenz nach Spanien, Portugal und Amerika. — Paris leidet gegenwärtig schwer unter den Folgen des starken Schneefalls der letzten Tage in Verbindung mit der mangelhaften Straßen- reinigung. Es ist nichts geschehen, um den Schnee wegzuschaffen, wie dies zur Zeit des Seine-Pascha's Haußmann pünktlichst zu geschehen pflegte; denn man will ja Ersparnisse machen. Der ganze innere Handelsverkehr der Riesenstadt liegt dar nieder, weder Pferd noch Wagen vermögen die bochgehenden Schneewogen zu überwältigen und zu durchmessen, und zu den vielen Krisen, mit denen Paris behaftet, tritt nun auch als jüngste, die Schneekrisis. Nach dem„Bien public“ liegt der Hauptgrund zu dieser Calamität an dem Mangel an Arbeitern, denn früher bestand das Straßenreinigungspersonal fast nur aus Elsässern und Deutschen, die jetzt in Folge des Krieges fehlen. — Wie aus Boulogne geschrieben wird, tritt in Arras binnen weniger Tage die von der fran— zösischen Regierung ernannte Commission zusammen, um den Plan einer neuen Dampferverbindung zwischen Dover und Calais zu prüfen. Drei Riesendampfer sollen gebaut werden, die jeder mit dreißig Eisenbahnwaggons an Bord die Reise zwischen den genannten Häfen in 70— 90 Mi⸗ nuten zurücklegen würden. Diese Dampfer, welche zusammen täglich seche Hin- und sechs Herreisen machen sollen, würden etwa 400,009 L. kosten. Die Gründer des Unternehmens beanspruchen von der französischen Regierung Construction der nöthi— gen See⸗Siation in Calais und Verbindung der⸗ selben mit der Nordbahn, sowie ferner den aus- schließlichen Postcontract auf zwanzig Jahre mit jäbrlichen Subsidien im Betrage von 500,009 Frs. Von der englischen Regierung erwarten sie ähn⸗ liche Bedingungen. — Die Enqustecommissien über die Hand- lungen der Septemberregicrung hat den Marschall Lebocuf verbört. Der ehemalige Kriegsminister widerlegte den Ausspruch Thiers, die Regierung des Kaiserreiches habe mit nur 200 000 Mann den Krieg begonnen und macht sich anheischig, den Beweis dafür zu erbringen, daß er bei Be⸗ ginn der Feindseligkeiten 567,000 Mann unter den Waffen gehabt babe. Versailles. Nationalversammlung. Der Minister des Innern eiklärt auf eine diesbezüg⸗ liche Anfrage, daß die Regierung, indem sie die Wablen in Corsifa vertage, in Gemäßbeit des Gesetzes von 1852 und im Jateresse der Freiheit handle. Die Versammlung nimmt auf das Ver⸗ langen des Ministers einfache Tagesordnung an. Der Kriegsminister erklärt io Erwiderung auf eine Anfrage Duprat'r, daß die zur Untersuchung ter Capitulationen nietergesetzte Commission be⸗ züglich der llebergabe von sechs festen Plätzen zweiter Classe Beshluß gefaßt babe. Die Comman- danten hätten Disciplinarst-afen erhalten. Die Commission werde in zwei Tagen die Affaire von Sedan wieder aufnehmen, die von Mitz werde nachfolgen. — In der Nationalversammlung legte der Unterrichtsminister Jules Simon einen Gesetzvor⸗ schlag über die Organisation des Volksunterrichts vor. Nich längerer Discussion wird die von der Regierung gutgeheißene Tagesocdnung angenommen und tie Prüfung der einichlägigen Fragen einer Spccialtommission von 30 Mitgliedern überwiesen, Großbritannien. London. Die Nach⸗ richten über das Befinden des Prinzen von Wales constatiren eine am 14. d. eingetretene günstige Wendung in der Krankbeit desselben sowie eine fortrauernde Besserung aller Krankheitserscheinungen. Span en Einem der„Südd. Pr.“ vor- liegenden Privatbriefe zufolge erließen 7 katho lische Geistliche zu Madrid ein Manisest für die Frankfurt. altkatholische Sache, verbunden mit Reformvor⸗ schlägen. Die Prinzipien, welche die Geistlichen in ihrem Programme aussprechen, sind nach der „A. A. Z.“ folgende: 1) Reinigung der christ⸗ lichen Lehre nach der Richtschnur des neuen Testaments; 2) Scheidung und Unabhängi der Kirche vom Staat; 3) Wahl zu den lirch⸗ lichen Würden durch allgemeine Abstimmung; 4) Abschaffung der lateinischen Sprache im Cul⸗ tus, Abschaffung der erzwungenen Ehelosigkeit der Geistlichen, und endlich Abschaffung aller Ge— bühren für die Spendung der Sakramente und kirchlichen Dienstleistungen; 5) Selbstregierung der Kirche durch periodisch zusammentretende Synoden. R. Friedberg. Palmkuchen und Pelmkerumehl haben unter den sogenannten Kraftsulterstoffen in neuerer Zeit sich eines sehr starken Verbrauchs zu erfreuen. So bat der landwirthschastliche Consumverein für Robheim und Umgegend innerhalb weniger Monate für 1033 ft. theils aus Groß⸗Gerau, theils aus Hamburg bezogen und sind die betreffenden Landwirthe sowohl hinsichtlich der Milch⸗ wie auch der Fleischproduclion sehr zufrieden. Während die Palmkuchen auf mechansschem Wege eniölt werden, noch circa 14% Felt enthalten und sich vor⸗ nehmlich bei Milchvieh bewähren, ist dem Palmkernmehl das Oel auf chemischem Wege entzogen, weniger gehalt voll an Feit,(circa 3,1%) aber reicher an Proteinstoffen und vorzüglich als Mastfüiter für Rindvieh und Schweine geeignen. Da es dem Einzelnen nicht möglich ist, kleinere Qumtitäten dieser Futterssoffe ohne Fälschung zu billigem Preise zu beziehen,— die Fabrikanten geben nur ganze Wagenladungen ab— so ist der genossenschaftliche Be⸗ zug derselben geboten und dürfte derselbe Veranlassung geben, mit der Bildung von landwirthschastlichen Con⸗ sumvereinen überall vorzugehen. * Friedberg. Nach den uns zugekommenen Mit⸗ theilungen hat die jüngste Vo kszählung in unserer Stadt ergeben, daß am 1. Dezember in derselben 4307 Per⸗ sonen, und zwar 2093 männliche und 2214 weibliche, anwesend waren. Im Vergleiche zu der vorhergegangenen Zählung im Jahte 1867 zeigt sich eine Verminderung der Einwohnerzahl um 466 Personen, welcher Ausfall in der Verlegung der Garnison seinen Grund hat. Bel der Civilbevölk rung ergibt esitz eine unbedeutende Vermehrung. Gießen. Das Ergebniß der neuesten Volkszählung der Stadt Gießen ist folgendes: Am 1. Dec. waren in der Siact Gießen anwesend 12 225 Personen(6489 männliche, 5736 weiblicht). Vor 4 Jahren zählie der Stadt 10,233 Personen und hat sich die Bevölkerung vei⸗ mehrt um 1992. Da aber sich jetzt 1122 Militärpersonen biet befinden, während vor 4 Jahren nur 464 Militär⸗ personen hier lagen, so hat sich der Militärstand um 658 Köpfe vermehrt, und wenn man diese 658 Personen in Abzug beingt, die Civilbevölkerung um 1334 Personen. Gleichen Schritt mit der Vermehrung der Seelenzabl hielt die Virmebrung der Wohnungen. In den letzten 4 Jahren sind 69 Wobnhäuser und 7 neue Bahnwärterhäuser erbaut und mebrere ehemalige Oekonomie⸗Gebäude wohnlich ein⸗ gerichtet worden. In dem„Fr. J.“ ist folgende Mit⸗ theilung vom 15. Dec. zu lesen: Heute früh 10 Uhr sah ich, den Ginnheimer Fußweg hinaufgehend, auf circa 60 Schritte Distanz einen starken Wolf quer über den Weg laufen und beobachtete ich denselben nachher noch wäbrend einer guten Viertelstunde, wie er sich auf den Schneeseldern binier der Grünenburg, gegen die Eschen⸗ beimer Landstraße zu. augenscheinlich sehr ermattet, umher⸗ trieb. Er wandte sich zuletzt nerewärte, wo ich ihn aus dem Gesichte verlor. Ich hätte kium gewagt, mich auf meine eigenen Augen zu verlassen; aber mehrere des Weges kommende Landleute haben auch gleichzeitig das Tbier geseben, so daß das Factum nicht zu bezweifeln ist. Frankfurt. Auf dem Mainneckarrahnhof wurde am Ir ilag einem Hausknecht, während er ben Fracht⸗ brief in Ordnung brachte, der Stoßkarten sammt dem darauf befindlichen Colli gestoblen. Frankfurt. Von Seiten der Stadtkanzlei wurde den bursigen Bättern zur. Publikation mitgetheilt, daß die Volkezäblung für Frankfurt nach vorläufiger Zu⸗ sammenstellung als ortsanwesende Bevölkerung, incl. Militär, 90 748 Persenen ergab, als vorübergehend Ab⸗ wesende 1690 Prsenen, d.. gegen die Zählung vom 3. Dec. 1867 ine Zunahme von 12,471 Köpfen. Jene auwesende Berölkerung repräsentirt 15,789 Haushaltungen und Anstalten, welche sich auf 5488 Wohnhäuser(bebaute Grundstück.) und sonslige Aufenthaltsorte vertheilen.— In Bornheim soll die Zäplung nach einer Notiz des Fr. Anz.“ 6390 B wohner ergeben haben, Zunahme über 1200; in Bockenheim 8500, Zunahme 1756 Ein⸗ wohner. g Darmstadt. Ein hicsiges Bankhaus verkaufte s. Z. ein Augoburger 7 fl.⸗Loos, welches, wie es sich nachher berausgestellt. am Tage des Verkaufs bereils in der Serie gizogen war und später einen Treffer von 4000 fl. er. zielte. Das Stadtgericht und unlängst auch das Hofge⸗ licht wiesen die Klage des Veikäusers auf Herausgabe des Gewinn s indeß ab. Ebe der Gegenstand in letzter Justanz seine Erledigung findet, wird die Vorfrage zu enischeiden sein, welches Gericht hier compeient erscheint, des hissige Ober⸗Appellatiousgeticht oder das Reichs⸗Ober⸗ gandelsgerict in Leipzig. Würzburg. Als interessanter Contrast zur neuesten sranzösischen Rechtepflege wied folgender vor Kuczem vor ——— isctul, aun Jab lose vil lu 01 Angfübrt schen Ab. kattirt! llätie, sie Cob. haben sie gewachsen — publicur cüculirte die verse worsen bessert, Conlre⸗ usichtlie für die bahnacl an der bahn⸗ Minde Kaufli bahn, matten eingest 84½. fanden sind ange 18⁰2˙ Srer von L man Mmazier der d pro 1 durch so we der mit Eb dic de Vunkernnctl cet etgen gene derminberunz det Ausfall in . Dei bet t Sermttrunz Se TU Le. ert u bern(648) tlic bet Artung pri- Maärrtrsenen l Nunit⸗ but un 638 eren enen. chte hielt n een Udet treu bttalich ta- 29 wut Mit, 1 10 Ur du b e(rcd be ee den Itech amt be Coblenz. dem Milttärbezirksgericht Würzburg verhandelter Fall waligetgeilt: Der der dritten Feldverpflegungs⸗Abiheilüng inden verheiratheie Landwehr⸗Corporal S. war be⸗ chuldigt, am 10. Nov. v. J. in seinem Quartiere zu Biövres durch Fahrlässigkeit den Tod des Gärtners Aubry in Bisores dadurch verursacht zu haben, daß er, nachdem Beide in angetrunkenem Zustande scherzweise mit Säbeln gesochten baten, ohne die Absicht zu tödten oder zu ver⸗ letzen, ein Pistol gegen den Franzosen abfeuerte, denselben in den linken inneren Augenwinkel und durch den Kopf schoß und dadurch den augenblicklichen Tod des Aubry verursachte. Durch Urtheil des Getichshoses wurde S., der sich nach den Grundlisten eines vorzüglichen Leumunds erfreut, wegen des gemeinen Vergehens der Tödtung aus Fabrlässigkett zu einer sechs monatlichen Gefängniß⸗ in verur theilt. Der Verurtheilte hal nun bei dem nige ein Begnadigungsgesuch eingereicht, worin u. A. angeführt wird, daß die Cbefrau des Getödieten, die jeden Abend von ibrem betrunkenen Mann mit Schlägen tractirt wurde, ausdrücklich beim tribunal de justice et- Härte, sie wünsche eine Strafverfolgung des S. nicht. . Die strenge Kälte bat abgenommen, boch haben sich dereits einige unheimliche Gäste, ziemlich stare gewachsene Wölfe, an dem Saume des Waldes gezeigt. Verloosung. Ansbach, 15. Dez. Bei der heutigen Gewinnziehung des Ans dach⸗Gunzenbausener Eisenbahn-Aulehens sind auf nachstebende Nummern die deigesetzten größeren Ge⸗ winne a. allen: Serte 631 Nr. 6 8000 fl., S. 4053 Nr. 5 1000 fl., S. 247 Nr. 26 500 fl., S. 536 Nr. 34, S. 631 Nr. 18, S. 2199 Nr. 47, S. 4053 Nr. 15, S. 4053 Nr. 34 je 100 fl. Frankfurt a. M., 17. Dezor. Wochenbericht. Während der ganzen Woche herrschie fortgesetzte Verkaufs⸗ lust, nicht allein die Speculalion, sondern auch das Prival⸗ publicum ließ sich von den Geräͤchten, die an der Vörse circulirten, zu Nealisationen veranlassen. Es hat sich durch die verschiedenen Schwankungen, denen die Course unter⸗ worsen waren, im allgemeinen die Posilion der Börse ge⸗ bessert, denn es bildete sich nach und nach wieder eine Contte⸗Mine⸗ Partei, was bei der Medio ⸗ Liquidation am ersichtlichsten, da die Speculationspapiere am Schlusse noch für die Prolongalion gesucht waren. Lombardische Eisen⸗ bahnactien, während der ganzen Woche ohne Leben, wurden an der Samslagsvörse wesentlich besser bezahlt. Staais⸗ bahn⸗Actien variirten zwischen 391 und 93, die geringen Minder⸗ Einnahmen üben ihren Einfluß, indem sich die Kaufluft für diese Actien bedeutend abgeschwächt hat. Elisabeth⸗ bahn, Böhmen, Galizier, Franz⸗Josepb, mußten alle, der matten Tendenz der Bötse ihren Tribut zahlen. Die neu eingeführten Voralb.⸗ Prioritäten bebaupteten den Cours 84½. Die 50% ungarantirten Ebensee- Ischl⸗Prioriäten fanden beim Courts von 72 wohl auch Abnehmer, doch sind Käufer dieser denannten Prioritäten seltener. Die angekündigte Rückzahlung eines Theils der II. Serie 18261 Bends veranlaßt viele Tauschgeschäste in Söder, Srer und Ster Russen waren matier auf bie Nachricht von London, daß wegen einer neuen russischen Anleihe man dort unterhandele. Silberrente war gleichfalls etwas matter, sollit sich jedoch die Nachricht bewahrheiten, daß der östr. Siaatshausbhalt ein Steuer⸗Plus von 12 Mill. ro 1871 gegen den Voranschlag erzielt babe und hier⸗ urch eine Ausgabe von neuen Renten vermieden wird, se werden Rente wohl in Bälde den Cours von 60 seben. Literarisches. eder„Daheimkalender für 1872“ von der Redaclion des weitverbreiteten Blattes„Daheim“ gut und praktisch abgefaßt und hübsch ausgestaltet, enthält außer einem vollständigen Kalendarium Kriegsdepeschen von 1866 und 1870/71, ergötzliche Kriegsanekdoten, zwei Novellen von Ottilie Wildermuth und Hans Tharau c. Besonders zeigemäß und praklisch sind darin eine Er⸗ klärung des neuen Maß- unv Gewichtssystems und eine statistische Zusammenstellung aller möglichen Zahlen über Bestand, Haushalt und Einwohnerschaft des deulschen Reiches. Ein Kalender ist zum Nachschlagen: im„Daheim⸗ kalender“ findet sich Auekunst üder hundert Frogen, worüber im politischen Gespräch täglich diskutirt wird. Die zahlreichen Illustrationen(gegen 70), worunter namentlich reizende Handzeichnungen zu dem schönen Volkeliede„König Wilhelm saß ganz heiter“, sind bübsch. Landwirthschaftliches. Mitgetheilt von der höheren landw. Lehranstalt in Worms. Holzasche und Knochenmehl als Wiesen⸗ dünger. Herr Dr. J. Tiegel hat im Frühlahre eine Wiese in der Art düngen lassen, daß auf den einen Theil derselben 3½ Ctr. Knochenmehl und auf den andern in gleichem Gelowerthe nämlich für 13 fl. Holz⸗ asche kam. Kaum 4 Wochen nach dem Ausbringen des Düngers, was Ende März geschah, zeigte sich der sonst verarmte Nasen in schönem üppigem Grün, doch auf⸗ fallend stärker da, wo die Asche bin kkommen war, als da, wo man Knochenmehl in Anwendung gebracht hatte. Die Holzasche baue im Sommer desselden Jahres eine Erlragsvermebrung von 23 Cir. Dörrsutter zur Folge, während die Ertragsvermehrung, die durch das Knochen⸗ mehl erzielt wurde, nur 17 Ceniner betrug; dazu kam, daß auf dem mit Holzasche gedsüngten Theile sich eine starke vorher nicht beodachtete Kleewüchsigkeit zeigte, wärend nach der Düngung mii Knochenmehl nur bessere Gräser zum Vorschein kamen. Im folgenden Jahre hat die Knochenmehldüngung zwar einen Kleewuchs zur Folge gehabt, doch nicht in dem Grade, wie die Düngung mit Holzasche. Besondere Verhältnisse nöthigten mich, in diesem Jahre von der Wiegung des Dörrfutterertrages Abstand zu nehmen, doch schienen die Erträge ziemlich gleich ge⸗ wesen zu sein. Auf einigen Klaftern der betreffenden Wieze wendete ich Knochenmehl und Holzasche mit einander gemischt an, und ich muß gestehen, daß an dieser Stelle das Gras noch am besten zu sein schien. Aufforderung und dringende Bitte an alle edlen Menschenfreunde um Hülfe. Am 2. l. M. starb der Lehrer Kost in Frechen⸗ 18. Dienstjahre. Für ein Gehalt von jährlich 270 Gulden mußte der Verstorbene ca. 15 Jahre 150 Kinder in getrennten Schulen unterrichten und war hierdurch genöthigt, täglich nach großer Anstrengung, bei jeder Witterung, bedeutende Wegstrecken zurüctzulegen. Das Vermögen seiner Frau mußte er zusetzen, und nun binterläßt er eine arme lränkliche arbeitsunfähig Wittwe mit 8 unerzogenen Kindern, von welchen das älteste kaum 13 Jahre zäblt. Eine Aussicht auf eine Wittwenpension ist nicht vorhanden, da der Verstorhene in 1866 aus der hess. Wittwen⸗ hausen, Kreis Biedenkopf, 38 Jahre alt, im kasse ausgeschieden wurde und scither keine Mög · lichkeit hatte sich derartige Rechte zu erwerben. Wir wenden uns daher gewiß nicht umsonst an Euch, Ihr edlen Menschenfreunde, mit der Bitte:„Wirket in Euren Kreisen, damit die Brosamen des Ueberflusses gesammelt werden zur Rettung unschuldiger Wesen vom Hungertode.“ Gaben nimmt für das Comite des Unterzeich⸗ nete entgegen. Roth bei Eckelshausen, den 29. Nov. 1871. Namens des Comite's: H. Fischer, Lehrer. Aufgefordert durch die hiesige Sektionskonferenz hatte ich eine Sammlung für die Wiltwe Kost in Frechenbausen unter den hiesigen Lehrern unter⸗ nommen, bevor der Aufruf in diesem Blatte er- schienen und sind bis jetzt bei mir eingegangen von: Director Steinberger 1 fl. 45 fr.; Dr. Wecker⸗ ling 1 fl.; Reallehrer Lang 1 fl.; Taubstummen⸗ lehrer Billasch 1 fl., Heyland 1 fl., Landau fl, Rühl 1 fl. Schneider 1 fl.; Lehrer Störger 1 fl., Bitsch 1 fl., Ramspeck 1 fl., Dörr 1 fl., Werner 1 fl., Weinel 1 fl.; Ungenannt 24 kr. Summa: 15 fl. 9 kr. Gerne erkläre ich mich zur Annahme weiterer Gaben bereit. Weinel, Lehrer. Der Expedition d. Bl. sind bis jetzt folgende Beträge zugekommen, für welche dieselbe mit der Bitle um weitere Gaben bestens dankt. Von: E. Hirsch, aus der Sparbüchse seiner Kinder 1 fl. 45 kr., Frau Dr. Renner 36 kr., B. in Bad Nauheim 3 fl. 30 kr., A. B. in Bed Nauheim 2 fl., Photograph Schmidt 30 kr., J. Wolf 30 kr., L. Schudt auf der Görbelheimer Mühle 2 fl., Trapp& Münch 3 fl. 30 kr., N. N. 51 ke., Rentier Pfeil in Wisselsheim 1 fl. 45 kr., zu⸗ sammen fl. 16. 57 kr. Die Expedition. Die Christbescheerung für die Kinder der Kleinkinderschule findet Donnerstag den 21. d. M. Punkt 5 Uhr Abends im Rath⸗ haus saale statt. Für gehörige Heizung des⸗ selben soll gesorgt werden. Zur Bestreitung der Kosten wird ein Eintrittsgeld von 6 Kreuzer für Erwachsene, von 3 Kreuzer für Kinder erhoben. Höhere Beiträge werden mit Dank angenommen. Sollte jemand noch eine Gabe für die Bescheerung in Bereitschaft haben, so wird um baldige Ab; lieferung gebeten, um so mehr, da noch Geld mangelt. Wir ersuchen die Eltern der die Klein- kinderschule besuchenden Kinder dafür zu sorgen, daß letztere um ½5 Ubr zur Stelle sind, da auf zu spät Kemmende nicht gewartet werden kann. Der Vorstand. Bekanntmachung Oie Lieferung des für die hiesige Garnisonderwal⸗ tung und das Hülfslazaretd erforderlichen Beltuchtungs⸗ mtatrials pro 1. Vierteljahr 1872 soll Donnerstag den 21. d. Mis., Vormittags 9 Uhr, auf dem Bürcau des Barutson-Lazare lbs durch Summission vergeben werden. Die Bedingungen liegen daselbst zur Einsicht offen. griedderg den 17. Dezember 1971. Grob berzogliche Garnisonverwaltung. 3133 Sor fei d. Bekanntmachung. 3132 Die Lieserang ver sür dae biesige Hülsslazareth ettorderlichen Bietaallen(Fleisch und Backwaaren! pro 1. Biertelahr 1872 soll Donnerfiag den 21. d. Mis., 9 ubr, auf unserem Büreau durch Summission 0 eee Die Bedingungen liegen daselbft zur iusicht o en. Genn d den 17. Deiember 1871. Großherzogliche Lazare ib-Commisston. Strauß. Dr. Weckerling. Betanntma chung. 3151 22. 1. Mis. Vormittags 10 Über, soot we ie oͤffentlich an den Meifibtetenden versteigert. 8. Dezember 1871. Friedberg am! l Der Bahnmeisler Ra u ch . Steinkohlen⸗Ofen, wird ein noch wenig ne Ge denr, Bad- Nauheim. 312 didig ab geg: ben bel Donnerftag den 21. b. Mis., Vormittags 10 Uhr, 0 riedbeng und Freitag den werden in den Bahnbof zu n NMiever-Wönfad! unbrauchbare Bahnschwellen(Brennbolz) Arbeits- Versteigerung. 3149 Donnerstag den 21. Dezember, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem hlesigen Rathhause nachflehende Ardelten an die Wenigsinehmenden in Accord gegeben werden: 1) Ole Schlosserarbetten an der Wasserleltung für das Jahr 1872. 2) Die Lieferung und das Einsetzen einer gußeisernen Pumpe in den Brunnen auf dem Friedhof. 3) Die Daudarbeiten auf den Promenadewegen für das Jabr 1872. 4), Die allgemeinen Zubren für das Jahr 1872. 5) Das Arsseten resp. Messen der Steint und des Sandes für 1872. 6) Lieferung neuer Gewichts fläche auf die gädlische Hrücken waage c. dc. Friedberg den 14. Dezember 1871. Großberzogliche Bürgermeistetel Ariedberg. Fo uc ar. 400 Gulden 3134 liegen in der Kirchenkasse zu Staden zum Aus⸗ leihen bereit 5 Jäger, Kircher rechner. 3141 Oer Unterieichnete empfiebit sein Holz- und Dielen⸗, sowie Steinkohlenlager. Bad- Nauheim. Hartmann Mörler II., Jobannesffraße. Empfehlung. 3136 Schnellwaagen nach ver neuesten Vorschrist werden angefertigt und alte Waagen umgeändert zu möglicht billigen Preisen bel Heinrich Numpf, Holschlosser. Korbwaaren 1756 empfiehlt K. Friedrich neten der Post. Mein Lager — in allen Sorten—— Klete und Watzenschaaien empfedle dilligm 8 L. H. Strauß. Würfelzucker empfieblt Wilhelm Bernbeck. Verloren. 3150 Eis goldner Siegelttna mit grünem Stein wurde in dlesiger Stadt von der Eisenbahn nach der Surg verloren. Der redliche Finder wird gebeten, denselden gegen eine gute Belohnung an die Expedttien d Bl. abzugeben. Ein Bäckerbursche, 3144 der gute Zeugn ksse desitzt, kann in Arbeit treten tu der Strauß'schen Bäckerei. 3147 Wein großes Lager in Gypssiguren bringe ich in empfehlende Erinnerung. 3130 Georg Groß 1— N 5 5 — — — Gold, Silber⸗ und versilberte Waaren. Bestecke u. Servites, Zuckerschaalen, Schmucke, complet, Pendeloquce, Medaillons u. 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Fandwehr-Regiments und Margatelha Stamm von Tochter des verstorbenen dasigen Otto. bürgers und Bergmanns Johannes Stamm. Beerdigte: 2 10. Dez. Magdalena Lousst Pauline Tönges, Ehe frau des biesigen Burgeis und Schuhmachermeicers Jobann Peter Toͤnges, alt 36 Jahre, 9 Monate, 16 Tage, gef. den 8. Dez. a ne 1 9 5 Evangelische Gemeinde. Gen buch z 39 f. N S ee 8 und Schnellwaagen, und Gewichtsordnung zulässig sind, habe vorräthig Umänderungen alter gebrauchter Waagen nach der jetzigen Vorschrift besorge schnell und billig und empfehle ich mich zu geneigtem Zuspruch. Friedberg. Max Henckel, Mechanikus. bevorstehende Weihnachten eine große Auswahl in feinen Conditoreiwaaren zu sehr billigen Preisen, sowie vorzügliche Lebkuchen. Friedberg. g Bäcker Numpf, nächst der Post. Specialitat in Knaben- Garderabe. 3082 Große Auswahl eleganter Anztige für Knaben in sedem Alter zu mäßigen festen Preisen bet Frankfurt a. W, A. 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Poll pp Briel, biefiger Bürger und Schuh machermeister, alt 34 Jahre, 1 Monat, 24 Tage, gest. den 13. Dez. 4 Katholische Gemeinde. 8 Beerdigte: 1 29. Januar. Jean Bapliste Dercourt, französischer Soldat, alt 25 Jabre, T 27. Januar.. N 28. Februar. Peire Dusaussap, franzöfischer Soldat, N 8 alt 21 Jahre, 1 20. Februar. französischer Soldat, alt 2. März. Pis ere Laquille, 26 Jahre, 1 28. Februar.* 6. März. Charles Victor Hudelot, französischer Soldat, alt 23 Jahre, Fe NFF 18. Aprtl. Elisabetha Köntg. Ebefrau des Restaura⸗ terrs Anlon König in Bad-Nauheim, alt 54 Jahre, 48. Ape 0 13. April. 4 Adam Reid aus Großenlüder, Soldat, 22. Mai. Das alnd Heinrich Dey, alt 1 Monat und 4 Tage, 1 20. Mai. bn a 9. Junk. Elisabetha Louise Lina, Töchterchen des Weiß bindermeitners Joseph Schmidt dahler, alt 1 Jahr unt. 7 10. Jun. Anna, Tochter des verssorbenen hiesigen Bürgers Jakob Stark, alt 18 Jahre, 8. Zuni. 2. Juli. Philipp, Söhuchen des hiesigen Schub⸗ Möbs, alt 1 Jabr 6 Monate Kar! Joseph, 0 des Dleelors zu Frankfurt, alt 15 Tage, 4 29. Juli. Augusf. Barbara, Töchterchen det Ar eltets Bad⸗Nauheim, alt 1 Jahr 8 Monate, 31. August. Das Kind Phil'pp 31. Juli. Heinrich Ludwig, 18. September. Marla Magdalena Schuft, alt 59 Jahre, 1 16 September. 20. November. Wilhelm, Söhnchen des hiefigen alt 7 Monate Tage 4. December. Peinrich, Söhnchen des biefigen Weiß⸗ bindermeisters Josepb Schmidt, al? 1 Monat 14 Tage, 1 2. December. g 14. December. Katbarina, Wittwe des verstorbenen iesigen Bürgers und Büch senmachers Joseph Ströhlein, lt 88 Jahre, 4 12. December. 8 18. December, Georg Schäfer, bienger Bürger, lt 64 Jahre, T 16. December. l 0 Verantw. Rebact.: Hermann Schimpff. J ens 0 WE e Berichtigung. — 75 8. 5 5 7 Fleischpresse für Bab⸗Naubeim. 7 blace-Aandschntre ,, French Kalbfleisch 16 kr. Druck und Verlag von Bindernagel 4 Schimpff. (Hierzu eine Beilage.) Mittwoch den 20. 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