—Oberhessischer 22 eiu ain nen- Na! Nn W a Jet Sn, Aim k die 800 . Peberten ehm 6 1. „ Magen, Ne bern een * 1 3 kr. i is Let net pant und dd Fragt d beltdelun 215 cdi Stttaech b et cpo ent. um 1 1, „ Tarbheütt itt 2( 1 t Rochbuch. 0 Uenplare. „in eheten 1. 1871. 123. nzeiger. Donnerstag den 19. October. — 8 S Jleisch. barsbeesene, 10 1 Its ven eee* tt 14% 1 6% . 11 — 8& Echinuff: * — * * rr Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Auf das vierte Quartal dieses Blattes können noch Abonnements angenommen und vollständige Exemplare desselben geliefert werden. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publiciren: Nr. 33. Nr. 1. Bekanntmachung, die Einführung von Postmandaten, sowie die Besorgung von Schreiben mit Behändigungsscheinen durch die Poflanstalten betr.— Nr. 2. Zusammenstellung der Ergebnisse der Staatsschuldentilgungskassen-Rechnung.— Nr. 3. Bekauntmach;„ das Personengeld auf dem Postcourse zwischen Friedberg und Laulerbach betr.— Nr. 4. Bekanntmachung, den Holztarif für 1872/74 in den Großberzoglichen Domonsal⸗Waldungen betr. Friedberg am 17. October 1871. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Tra p p. Betreffend: Die öffentliche Verstei. ü e i i d ö 1 ff n verfallener und nicht renovirter Pfänder der hiesigen Friedberg den 17. October 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Sie, insbesondere diejenigen von Ihnen, deren Angehörige ein Juteresse an der Pfänderversteigerung des hiesigen Pfandhauses haben, welche von deren Verwaltung auf Donnerstag den 2. November nach dem Oberh. Anzeiger anberaumt worden ist, werden beauftragt, den Versteigerungstermin in den Gemeinden veröffentlichen zu lassen. Da dies seither öfter zum Schaden von Betheiligten nicht geschehen ist, dies auch das Interesse des Pfandhauses erfordert, so erwarten wir pünktliche Befolgung auch bei späteren Versteigerungsterminen. Trapp. B„% end u. 1% t m au chan g. Betreffend: Die Versetzung des Großherzoglichen Oberförsters Ernst Schmitt von der Oberförsterei Wahlen in die Oberfsörsterei Butzbach, Forst's Friedberg. Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß der Großherzogliche Oberförster Schmitt von der Oberförsterei Wahlen in gleicher Eigenschaft in die Oberförsterei Butzbach durch allerhöchstes Decret vom 2. October 1871 versetzt worden ist. Friedberg am 16. October 1871. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. T reep. . i Bekanntmachung. Die Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Vereins für Oberhessen zu Friedberg betreffend. Nachdem nunmehr die Vorbereitungen zur Einrichtung der Acker“ der Schule streng überwacht. bauschule zu Friedberg beendigt sind, geben wir in Verfolg unsrer[in Privathäusern. Geeignete Wohnungen sind uns bereits in ge⸗ Veröffentlichung vom 14. v. M. weiter bekannt, daß der Unterricht nügender Zahl angemeldet und sind wir gerne bereit, auf deßfallsige am 1. November d. J. seinen Anfang nehmen und, mit einer 10tägigen persönlich vorgebrachte Wünsche entsprechende Auskunft zu ertheilen.— Ferienzeit um Weihnachten, bis Ende März k. J. dauern wird. Der⸗ Das Schulgeld beträgt für den ganzen Winterkursus 25 Gulden und jelbe wird von acht Lehrern ertheilt, umfaßt die Fortbildungsfächer, ist bei dem Eintritte in die Schule an unsre Casse zu entrichten.— Der die Naturwisseuschaften und die Landwirthschaftslehre. Die letztere[Eintritt kann bis zum 31. d. M. erfolgen, doch bitten wir Aufnahme⸗ haben in 4 Stunden wöchentlich der Wanderlehrer und Lehrer an der gesuche baldthunlichst an eines der unterzeichneten Mitglieder des Ackerbauschuie zu Darmstadt Dr. Heinrich Vogel und in 5 Stunden Herr Curatoriums gelangen zu lassen. Lehrer Rückert, dermalen zu Rodheim, Kreis Vilbel, übernommen. Ausführliche, den detaillirten Lehrplan für den Wintercursus Excursionen und Demonstrationen, sowie mehrere Sammlungen stehen enthaltende Prospecte sind an die Hrn. Directoren der landw. Bezirks⸗ dem Unterrichte ergänzend zur Seite und ist die Schule mit Lehr- vereine, sowie an sämmtliche Großherzoglichen Buͤrgermeister der mitteln überhaupt in geeigneter Weise ausgestattet.* provinz Oberhessen versendet worden und können von da, sowie von Aufnahmefähig sind junge Leute, welche das 14. Lebensjahr uns direct bezogen werden. überschritten, die Volksschule absolvirt haben und in der Landwirth⸗ Schüler, welche beabsichtigen demnächst sich der Einjährigfrei⸗ willigenprüfung zu unterziehen, finden zu ihrer Vorbereitung in Privat- schaft bereits thatig waren, die Schüler werden außer den eigent⸗ lichen Lehrstunden zu ihren Arbeiten 2 n e. stunden hier Gelegenheit und wollen ihre deßfallsige Absicht bei dem Gelernten in täglich zwei Arbeitsstunden Abende von 1 d: Eintritt in die Schule zu unsrer Kenntniß bringen. versammelt und werden dieselben in ihrem Verhalten auch außerhalb Wohnung und Kost nehmen die Schüler Friedberg den 10. October 1871. a N 5 um Das Curatorium der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen. Trapp, Lindeck, Haas, 2554 Regierungsrath. Rentamtmann. Kreisassessor. f eutsches Reich. und wurde mit lebhaften Hochrufen, die der Einnahmen und Ausgaben des norddeutschen dar 715 fünf Handelskammern des Präsident Simson ausbrachte, begrüßt. Die Thron⸗ Bundes im Jahre 1870 mit einem Gesetzentwurf, Großher ogthums Hessen haben sich in einer ge⸗ rede wurde bei dem Passus über die Aussöhnung betreffend die Verwendung des Ueberschusses. 0 aaflichen Eingabe an ihre Regierung für mit Oesterreich durch großen Beifall unterbrochen. 2) Gesetzentwurf, betreffend die Bildung eines meinf Nach Verlesung der Thronrede erklärte der Reichs- Reichskriegsschatzes. 3) Gesetzentwurf, betreffend das Goldgulden⸗System ausgesprochen und befür⸗ worten entschieden die Ausprägung des Zehn guldenstücks in der genauen Größe des 25 Frs.“ Stücks, also nach dem Fuße von 1 Gold zu 15,½1 Silber, 156 750 15085 1 und ie geradezu Verwahrun 15 9 70 110 16. Oct. Die feierliche Eröffnung des Reichstags fand um 1 uhr 15 Min. statt. Der Kaiser war begleitet von dem Kronprinzen, den Prinzen Karl, Friedrich Karl und Adalbert Rückzahlung der auf Grund des Gesetzes vom 21. Juli 1870 aufgenommenen Anleihe. 4) Ge- setzentwurf, betreffend Controle des Reichshaus⸗ halts von 1871. Darauf folgte die Verloosung der einzelnen Abtheilungen. Durch Namensauf⸗ ruf ergibt sich die Anwesenheit von 153 Mitglie- dern, mithin ist das Haus nicht beschlußfähig. — 16. October. Eröffnung des Reichstags. Die vom Kaiser gehaltene Thronrede lautet: kanzler den Reichstag eröffnet. Als der Kaiser darauf den Saal verließ, brachte der bayerische Minister v. Pfretzschner ein dreimaliges Hoch auf denselben aus, in das die Versammlung begeistert einstimmte. — 16. Oct. Die erste Sitzung des Reichs- tags wurde um 2½ Uhr in dem neuen Reichs- tagsgebäude eröffaet. Simson übernimmt den vorläufigen Vorsitz. Vier Regierungsvorlagen wurden eingebracht, nämlich: 1) Uebersicht der ———————— Festungsanlagen gezogenen Grundstücke unterworfen Geehrte' Herren! Als ich Sie im März dieses Jahres zum ersten Male begrüßte, hatten die Vorarbeiten für die regelmäßige Gesetzgebung durch den Krieg Verzögerungen und Unterbrechungen erlitten. Ihre Thätigkeit war vorzugsweise für diejenigen Fragen in Anspruch zu nehmen, welche sich unmittelbar aus der neuen Gestaltung Deutschlands herleiten. Gegenwärtig wird die Ordnung des Reichshaus halts Ihre hauptsächlichste Aufgabe sein. Es kommt darauf an, durch Verwendung eines Theiles der Mittel, welche wir den Erfolgen des Krieges ver⸗ danken, die einzelnen Bundesstaaten von den Vor— schüssen zu entlasten, welche sie bisher für die Zwecke des Reiches zu leisten hatten und auf diesem Wege ein normales Verhältniß zwischen dem Haushalt des Reiches und dem Haushalt seiner Glieder herzustellen. Es kommt darauf an, die für Deutschland erworbenen Gebiete mit den- jenigen Einrichtungen in den Haushalt des Reiches einzufügen, welche ihnen mit dem Reiche gemeinsam sind, oder ihnen von letzterem gewährt werden. Es kommt darauf an, dafür Sorge zu tragen, daß die äußere Lage der Beamten des Reiches den Anforderungen entspreche, welche im öffent— lichen Interesse an sie gestellt werden müssen. Ich hatte gehofft, daß Ihnen auch ein Etat für die Verwaltung des deutschen Heeres, wie er den dauernden Bedürfnissen desselben genügt, würde vorgelegt werden können. Der Umfang, in welchem die durch den Krleg veranlaßten Arbelten alle Kräfte der Verwaltung auch über die Dauer des Krieges hinaus in Anspruch genommen haben, und die Umgestaltung, in welcher ein Theil des Heeres begriffen ist, haben leider die rechtzeitige Aufstellung dieses Etats verhindert. Ich bin daher genöthigt, Ihre Zustimmung dafür in Anspruch zu nehmen, daß die Uebergangszeit, welche die Reichsverfassung bis zum Schlusse des laufenden Jahres für den Militäretat bestimmt, noch auf das kommende Jahr ausgedehnt werde. Der Ihnen vorzulegende Etat verlangt von den Bundes— staaten keine höheren Beiträge für die Zwecke des Reiches, als der jetzt geltende. Der Haushalt des Jahres 1870 hat, ungeachtet der Wirkungen des Krieges, einen Ueberschuß gelassen, wegen dessen Merwendung Ihnen eine Gesetzesvorlage zugebt— Die Ordnung des Münzwesens, welche die Ver— fassung dem Reiche überweist, hat seit Jahren die Sorge der Regierungen in Anspruch genommen und das Interesse des Volkes beschäftigt. Ich habe den Augenblick für gekommen gehalten, um den Grund für diese Ordnung zu legen, nachdem eine gan; Deutschland umfassende Regelung det Münzwesens möglich geworden ist, und die wirth⸗ schaftlichen Verhältuisse für dieselbe niemals günstiger waren, als jetzt. Der Bundesrath ist mit der Berathung einer Gesetzes⸗Vorlage beschäftigt, welche zunächst eine umlaufsfähige Goldmünze schaffen und die Grundzüge eines gemeinsamen deutschen Münzwesens feststellen soll. Die Sicherung einer Eisenbahn⸗ Verbindung zwischen Deutschland und Italien durch die Schweiz, welche beteits im ver— flossenen Jahre von dem norddeutschen Reichstag beschlossen wurde, wird Gegenstand Ihrer Bera- thung werden. Die Regierungen und die Volks- vertretungen Italiens und der Schweiz haben die Ausführung dieses großen Unternehmens bereit— willig unterstützt. Ich bin gewiß, daß die mit demselben verbundenen wirthschaftlichen und poli⸗ tischen Interessen von den deutschen Regierungen und dem deutschen Reichstage nicht geringer werden gewürdigt werden, als dies in den beiden anderen Ländern geschehen ist. Die Gewährung einer billigen Ausgleichung für die Beschränkungen, welchen die in den Bereich neuer oder erweiterter werden müssen, ist von den verbündeten Regie⸗ rungen von Neuem zum Gegenstande der Bera— thungen gemacht worden. Als Ergebniß derselben wird Ihnen eine Gesetzesvorlage zugehen. Auch der Entwurf eines Gesetzes über die Reichsbe⸗ anten wird, wie ich hoffe, Ihnen vorgelegt werden können. Die von Frankreich bisher gezahlte und in den ersten Monaten des künftigen Jahres zu zahlende Kriegsenschädigung wird zu einem Theile zur Tilgung der Anleihen verwendet werden, welche der norddeutsche Bund für die Kriegführung ge⸗ macht hatte. Für einen Theil dieser Anleihen ist die Tilgung bereits ersolgt oder durch Kündigung vorbereitet, für einen Theil bedarf sie Ihrer Zu⸗ stimmung. Es wird Ihnen deshalb eine Vorlage zugeben. Im Vertrauen auf eine stetige Fortent⸗ wickelung der inneren Zustände Frankreichs im Sinne der Beruhigung und Befestigung habe ich es für thunlich gehalten, die Räumung der De⸗ partements, deren Besetzung nach den Friedens- bedingungen bis zum Mai künftigen Jahres in Aussicht genommen war, schon jetzt eintreten zu lassen. Die Bürgschaften, welche an Stelle des aufgegebenen Pfandes treten, werden Sie aus dem am 12. d. Mts. darüber geschlossenen Ab⸗ kommen ersehen, und mit demselben wird Ihnen zu Ihrer Prüfung und verfassungsmäßigen Ge⸗ nehmigung eine Convention über die Zugeständ— nisse vorgelegt werden, welche von Deutschland für die der Industrie Elsaß⸗Lothringens zu sichern⸗ den Erleichterungen zu machen sein werden. Auf dem Gebiete der auswärtigen Politik hat meine Aufmerksamkeit der Ausbildung und Befestigung des mit Frankreich neu geschlossenen Friedens um so ungetheilter gewidmet sein können, als die Be— ziehungen Deutschlands zu allen auswärtigen Re— gierungen friedliche und von gegenseitigem Wohl— wollen getragene sind. Meine Bemühungen bleiben dabin gerichtet, das berechtigte Vertrauen zu stärken, daß das neue deutsche Reich ein zuverlässiger Hort des Friedens sein will. In dieser Richtung ist es eine besonders wichtige, aber mir auch besonders willkommene Aufgabe, mit den nächsten Nachbarn Deutschlands, den Herrschern der mächtigen Reiche, welche dasselbe von der Ostsee bis zum Bodensee unmittelbar begrenzen, freundschaftliche Beziehungen von solcher Art zu pflegen, daß ihre Zuverlässig— keit auch in der öffentlichen Meinung aller Länder außer Zweifel stehe. Der Gedanke, daß die Be— gegnungen, welche ich in diesem Sommer mit den mir persönlich so nahe stehenden Monarchen dieser Nachbarreiche gehabt habe, durch Kräftigung des allgemeinen Vertrauens auf eine friedliche Zukunft Europas, der Verwirklichung einer solchen förder— lich sein werden, ist meinem Herzen besonders wohltbuend. Das deutsche Reich und der öster⸗ reichisch⸗ungarische Kaiserstaat sind durch ihre geo— graphische Lage und ihre geschichtliche Entwickelung so dringeno und so manichfach auf freundnachbar— liche Beziehungen angewiesen, daß die Befreiung der letzteren von jeder Trübung durch die Erinne- rung an Kämpfe, welche eine unerwünschte Erb— schaft tausendjähriger Vergangenheit waren, dem ganzen deutschen Volke zur aufrichtigen Befriedigung gereichen wird Daß eine solche Befriedigung der Gesammtentwicklung des deutschen Reiches gegenüber von der großen Mehrheit der Nation empfunden wird, dafür bürgt mir der herzliche Empfang, der mir in meiner dieses Reich ver— tretenden Stellung in allen Gauen des großen Vaterlandes kürzlich zu Theil geworden ist und der mich mit freudiger Genugthuung, vor Allem aber mit Dank gegen Gott für den Segen erfüllt hat, der unserem gemeinsamen redlichen Streben auch in Zukunft nicht fehlen wird. — Die zur Zeit noch in Frankreich als Oc⸗ cupationsarmee dislocirten deutschen Truppen sind die bayerische 2. Division mit dem Stabe in Laon, die sächsische 2. Diviston Nr 24 mit dem Stabe in Charleville, die 6, preußische Division (Stab in Reims), die 19. Division(Stab in Nancy), die 11. Division(Stab in Neuschateau) und die 4. Division(Stab in Dijon.) — Einer Verordnung des Kriegsministeriums zufolg: scheidet die Festung Mainz aus ihrem Verhältnisse zum VIII. Armeecorps aus und ressortirt von dem Generalcommando des XI. Armeecorps. f — 17. Oct. In der heutigen Sitzung des Reichstags ergibt sich bei Namensaufruf die An- wesenbeit von nur 175 Mitgliedern, mithin ist das Haus nicht beschlußfähig. — Wie der„B. Börsen⸗ Courier“ erwähnt, hat bei der Eröffnung des Reichstages auf dem Gebiet des k Schlosses zum ersten Mal die(gelbe) kaiserliche Standarte geflattert. — Der Kronprinz ist nach 1 e öffnung des deutschen Reichstages wieder nach Wilhelmshöhe zurückgekehrt. — Die Kaiserin hat, in dankbarer Erinnerung an die von Amerika im letzten Kriege bewiesene Theilnahme, für die Abgebrannten von Chicago 1000 Thaler bewilligt. — Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht die Ernennung einer Reihe von Maires in Elsaß⸗ Lothringen, deren Amtsdauer fünf Jahre währt. München. Ein von der Kanzel erlesener Hirtenbrief des Erzbischofs bezeichnet die Ein⸗ räumung der Kirche am Gasteigberg von Seiten des Magistrats an die Altkatholiken als„Miß⸗ brauch der bürgerlichen Gewalt“ und als„schwere Rechtsverletzung an der katholischen Kirche“, warnt die Gläubigen vor jeglicher Betheiligung an jenen Handlungen, die„Gottesdienst“ heißen, in der That aber schwere Beleidigungen Gottes seien. Der Erzbischof werde nicht aufhören, zu protestiren, wenn er auch bisher vergeblich Schutz an den geeigneten Orten gegen die Eingriffe in die Rechte der Kirche nachdrücklich und wiederholt nachgesucht habe; nie könnten Laien oder weltliche Behörden Kirchenvorstände sein. Der Hirtenbrief fordert zum Gebet für die censurirten, des Sakri— legs schuldigen Priester auf. — Der Landtag ist gemäß Rescriptes vom 11. d. M. auf unbestimmte Dauer vertagt wor⸗ den. Die Gesetzgebungsausschüsse beider Kammern haben die Arbeiten fortzusetzen. Stuttgart. Die Versammlung würtem⸗ bergischer Gewerbevereine zu Canstatt, bei der 33 Vereine vertreten waren, verwarf einstimmig die vom Bundesrath vorgeschlagene Münzreform und erklärte sich mit 23 Stimmen gegen 10 für das Franken ⸗System. Ausland. Oesterteich. Wien. Die Meldungen der hiesigen Blätter über die innere politische Lage sind widersprechender Natur. Die neuesten stimmen in der Nachricht überein, daß am 16. d. ein Ministerrath unter Zuziehung der Reichsminister und des ungarischen Ministerpräsidenten, Grafen Andrassy, stattfinden soll.— Personen, welche jüngst aus Oesterreich kamen, melden, daß der Eindruck, welche die gesammte Lage der Dinge daselbst ihnen gemacht hat, kein anderer ist, als daß, wie das Sprichwort sagt:„Alles aus dem Leim geht.“ — Das„Telegraphen-Correspondenz⸗Bureau“ meldet: Die Entschließung des Kaisers betreffs der Antwort an den böhmischen Landtag ist bis nach der Anhörung sämmtlicher Minister vertagt. Graf Andrassy wird erwartet. Frankreich. Paris. Der Finanzminister Pouyer⸗Quertier ist von Berlin hier wieder ein⸗ get'offen.— Der französische Consul in Genf hat der Regierung das Gesuch des Prinzen Napoleon übermittelt, nach Corsika zurückkehren zu dürfen. Wie verlautet, hätte die Regierung geantwortet, daß sie der Rückkehr des Prinzen nach Frankreich nichts entgegenstellen würde. — Das, Journal officiel“ meldet: Vorgestern, den 12. d. M., sind in Berlin drei Conventionen unterzeichnet worden. Die erste derselben betrifft gewisse Gedietsberichtigungen und wird die Rati- fication des deutschen Parlaments und der fran— zösischen Nationalversammlung erfordern. Die zweite, finanzielle, macht nur die Ratisication Seitens des Präsidenten der Republik und der deutschen Regierung nothwendig und erheischt nicht mehr die Unterschristen von Bankiers, son⸗ dern nur diejenige der Herren Thiers und Pouper⸗ Quertier. Es wird also für diesen Theil der Kriegsentschädigung, um den es sich in dieser zweiten Convention bandelt, keine Trassirung auf's Ausland mehr stattfinden. Die Convention be⸗ stimmt, daß die Räumung von sechs östlichen Departements unverzüglich beginnen soll und bin⸗ nen vierzehn Tagen beendet sein muß. Die diftte Convention betrifft die Regelung der Zollverhält⸗ nisse. Dieselbe hält die früheren Abmachungen in fast allen Punklen aufkecht, nur wird die Dauer der Ausnahmebestimmungen für Elsaß⸗ W ˙¹ i. en 2 2 2 ig pteltftun 88 n unrist in im wirdethel Ar eder deltlig: Der Hirtenbrig unn, dez Sar. Wants ben gag per. 188 endet Kammer Dit Nelkuzgen mttt pelilisch Dit genen di e 10, b. 1 Kricheninistet m, Oasen Nütntt, welche ildt, daf ditt * du Ding bett A, 4 Tn unt en gerbeey TIA. Kant dere 1 Aut perteg r et ür wick 1, 4762 17 9 1 des pr 112 seradlih n — Aegierul r dt nisia * —— 1 rung in innere Zwistigkeiten zurückfallen könne. Lothringen auf das Jahr 1872 beschränkt. Die Besetzung französischen Gebietes durch die deutschen. Truppen würde sich also nach etolgter Nalstatton nur noch auf sechs Departements erstrecken. — Der„Siecle“ veröffentlicht einen 9 K* n. er Schilderungen der Hungersnoth in Persie bringt der K gericht des österreichischen 1 15. Derselbe meldet, daß in f. b esched, der Haupkstadt der Provin orassan des garibaldischen Generals Cremer, in Metz be- einer Stadt von 120,000 e ee kanntlich noch Artillerielitutenant, an den Kriege-(also zwei Drittel der Bevölkerung) durch Hunger minister. Cremer, der sich als„annectirter Lothringer und Krankheit umgekommen sind, 20,000 haben die und gambettistischer Ex-General“ unterzeichnet, Flucht ergriffen und der Rest sei von den das Land fordert seine Entlassung aus der Armee wegen der durchstreifenden Turkomanen und Afghanenhorden Entscheidung der Rangstusen-Commission, die ihn ergriffen und in die Sklaverei geführt worden. wieder als Lieutenant in die Armee einreihen wollte. Großbritannien. London. Die„Times“ e e eee bespricht die e a in hach waren auch in dem jüngst abgelaufenen Turnus die —— e e Erträanisse des Kurhaus-Etablissement der Art, daß an a N 8 die volle Vereinnahmung des der Stadtgemeinde zuge— denkbar, daß Deutschland unter Preußens Füh- dachten Fonds von 800,000 Tylrn. kaum noch gedacht lein 55 921505 1 denn 23 mit cnc 11: a 5 sein, daß von der Berufung einer Theatergesellschaft für Die„Times Aer zugleich der Münzresorm diesen Winter abgesehen wurde. und der vom Kaiser Fraakreich gegenüber bekun. Aus dem Kreise Vilbel. Die Stadt Frankfurt deten hochherzigen Politik zu fäbrt fort ihre in verschledenen Gemarkungen hiesiger —„Dailp Telegraph“ enthält ebenfalls einen an- ae W a 00 Seheirgen 9 1 1„— 1 0 en. 0 erden demna au 0 morgen 9 Artikel bazügtich der deutschen Thronrede. in der Gemarkung Dortelweil zur Versteigerung kommen Türkei. Seit ungefähr einem Monat zeigt und sind für das laufende Jahr noch weitere Versteige⸗ sich in den Gewässern von Rbodes ein Seeräuber⸗ ande ke 1 beg. G. 195 10 155155 15 5 8 g ö der Verkauf de eländes verhältnißmäßig günstig be⸗ schiff, welches mit Griechen bemannt ist und— trachtet werden kann, vorbereitet. Segelschifffahrt in hohrm Grade gefährdet. Ein Frankfurt. Wie biesige Blätter melden, sollen für englisches Kanonenboot, der„Growler“, unter Abe ge hier bereits nahezu 50,000 fl. gesammelt sein.— dem Befehl Dobbins, verfolgt diese Piraten, die Am letzten Sonntag wurde im hlesigen Ciccus ein neues bald 185 95 Küste 2 9 5 70 d 8 der Thale, Wenzel's Theater, eröffnet, welches sich die Auf⸗ 1 bald an der der gabe gesetzt hat, eine Lücke im Kunstleben Frankfurts aus⸗ Sporaden signalisirt werden. zufüllen, indem es das Ballet vorzugsweise cultiviren wird. gut durchgeführten vielen Beifall. Frankfurt. Eine ganz furchtbare enen. Haus war ausverkauft. Das Publicum widmete den n Lusispielen und dem schönen Ballete N In den Räumlichkeiten des alten „Wolfseck“ dahier ist durch Hrn. Rommel unter der Firma„Neue Allemannta“ eine Bierhalle und Restau⸗ rationslocal ersten Ranges an Umfang, Lage und Ein— richtung eröffnet worden. Die Räumlichkeiten bestehen aus 3 Säälen mit äußerst eleganter Einrichtung, von dem der prächtigste sür Damen bestimmt ist und in welchem nicht geraucht werden darf. Die Localitäten sind in der That sehenswerth, Bedienung ꝛc. läßt nichts zu wünschen übrig. Aus der Pfalz wird bezüglich der vielfach ver⸗ breiteten Nachricht, als ob noch eine große Anzahl deutscher Kriegsgefangener in Algier zurückgehalten werde, Folgen— des bekannt gegeben: Der bayerische Soldat, welcher am 27. Sept. in St. Johann aus Frankreich ankam und die erwähnte Erzählung erstattete, heißt Jacob Klein, ist aus Enzheim in der Pfalz gebürtig und daselbst verhei— rathei. Bei Ausbruch des Krieges im vorigen Jahre war er noch keservedienstpflichlig, er wartete seine Ein- berufung jedoch nicht ab, sondern begab sich, als der Sturm losbrach, Weib und Kind verlassend, nach Frank- reich, und ließ sich nach einigem Herumtreiben zur Frem⸗ denlegion nach Algier anwerben. Die Angaben von seiner Gefangennahme bei Orleans sind einfache Lügen. Nach dem Friedensschluß schrieb er an seine Angehörigen die kläglichsten Briese, bezeichnete sich selber als„einen großen Lumpen,“ der Alles im Stich gelassen u. s. w. und bat, man möge sich für seine Freilassung verwenden. Der bezügliche Brief kam auf ordentlichem Postwege bei seiner Familie au, diese stellte den verlangten Antrag bei der Behörde. Das hievon benachrichtigte Ministerium trat durch den Gesandten in Paris mit Herrn v. Remufat ins Benehmen und nach vier Wochen konnte Jakob Klein auf der Heimkehr nach der Pfalz in St. Johann seine schauerlichen Schilderungen loslassen. Bekanntmachung. Das Schuldenwesen des Joseph Weil von Oppersbofen betreffend. 2565 2364 Die Verfieigerung der folgenden Immobilien der tbeils ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich ZJosepb Weils Eheleute von Oppershofen, als: weisen. 1) Gemarkung Oppershofen. I. 1608. 66[◻IKlftr Hofraitbe im Ort 1609. 23„ Grabgarten 8 2) Gemarkung Rockenberg. Veräußerungsurkunden ohne Rücksicht auf sie bestätigt, geschrieben werden. Oeffentliche Aufforderung. Die Befitzer der unten verzeichneten Immobilien wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, aber über den Erwerb derselben nicht urkundlich aus⸗ Es werden deßhalb Dritte, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu können, aufgefordert, solche binnen drei Monaten sogewiß dabier geltend zu machen, als sons die beziehungsweise die betreibenden Theile im Grundbuche nach Maßgade des Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden ein⸗ VIII. 417. 124[JKlstr. Acker am gräsigten Weg,————— zvitd das unterzeichnete Ne im ee fe Ordnungs⸗ Namen 0 Bezeichnung Montag den 30. Oktober, Vormittags br. Nummer,; emarkung. 3 3 unter den alsdann bekannt zu gebenden Bedingungen der Besitz er. d 3 mobilien. abhalten und bei angemessenen Geboten sofort den Zu⸗ schag ertheilen. Steigliebbaber werden hierzu ein⸗ 55 Heinrich Feder I. von Ober⸗Rosbach Ober- u. Nieder⸗]T XXI. 9. und 371. geladen und kann Einsicht der Immobilien durch Ver⸗ mittlung Großberzoglichen Ortsgerichtsvorstehers von 2 Oppersbofen genommen werden. Butzbach den 13. Oktober 1871. 5 Großherzogliches Landgericht Butzbach. Johannes Neumann II. von Ockstadt Johaunes Hammel zu Staden 4. Phillipp Roth I. zu Bruchenbrücken Konrad Wirth zu Nieder-Wöllstadt Bekanntmachung. 2569 Zum Zwecke sicheter Vermeirung von Ver wechselung und irrtbümlicher Verladung der Einzelgüter empfehlen wir den Versendern dringend, die von ihnen aufgelleferten Frachtstücke, soweit deren Beschaffenheit und Emballage es zuläßt, neben der üblichen Signatur, mit dem ausgeschriebenen Namen des Bestimmungs⸗ portes oder, sofern dieser nicht an der Eisenbahn liegt, die Eisenbahn⸗Endstation deutlich zu bezeichnen. 9. Karl Schreitz I. zu Nieder⸗Florstadt Johannes Philippi I. zu Fauerbach b. F. Heinrich Pfeil von Assenhelm Johannes Schmidt II. daselbst Cassel den 15. Oktober 1871. 10. Philipp Veiths Ehefrau zu Weckesheim Königliche Direktion der Maln⸗Weser⸗Bahn. 11. Heinrich Pfarrer daselbft C 12 Jakob Michel zu Assenbeim Holz⸗Versteigerung. 2575 Fteitag den 20. Oktober d. J., Nachmittags Frieberg den 13. Oktober 1871. Ros bach Ockftadt I. 129,5. 129,7. 801. 1051. 1102. II. 39. VIII. 199. 493. VIII. 19.(Das Grundstück wird ven dem Herrn Kammerherrn Frei⸗ berrn Wübelm Löw von und zu Steinfurtb und der Frau Freifrau Louise v. Stein, geb. Freiin döw, als ungetheiltes Elgenthum beansprucht. X. 87. I. 232. 408. 809. 964. 998. II. 11. 344. 398. IV. 333. 541. VIII. 6. IX. 122. X. 79. 475. XII. 193. XIII. 52. 198. 627. XVII. 90. XVIII. 57. 171. 483. 751. 842. 402. 612. XIX. 189. 287. 608. 235. 240. 303. XII. 345. XIII. 51. Leidbecken Bruchenbrücken Nieder ⸗Wöllstadt XVIII. 56. Nieder⸗Florstadt] I. 1 613. IV. 276. V. 130. Ober⸗Florstadt III. 135. IV. 98. V. 101. VI. 48. Fauerbach b. J.[ VIII. 329. IX. 254. IV. 53. Assenheim IV. 475. Assenheim IX. 84. Weckes beim V. 56. Weckesheim V. 55. Assenheim III. 265. Großherzogliches Landgericht Friedderg. a „Uhr, werden in den städtischen Baumanlagen eine Partie Ausputzholz, sowie mebrere abgängige Obfibaume öffent⸗ lich meifibietend versteigert. Anfang der Versteigerung auf dem Seegraben. f Friedberg den 18. Oklober 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foucar. Verloosung ver Schwalheimer Kirchen ⸗Obligationen pro 1871. 257 Verloost wurden die Nummern 62. 83. 85. 88 979 Die Beträge derselben find Ende d. 4 J nir in Empfang zu nehmen. Weitere Zinsen können ˖ rucht werden. 8 f„ein den 16. Oktober 1871. Wlederbold, Kirchenrechner. Schenkammen 075 6 Stelle echalten durch ine grau G. Schwabe, Vockgasse Nr. 6 in Frankfurl a. M. Obligations Verloosung. 2571 Bei der heute stattgebabten Verloosung der Par⸗ tlal Obligationen der Gemeinde Spiesheim wurde die Nr. 16 zu 100 fl. zur Rückzahlung gezogen. Der Inbaber dieser Obligation wird blermit auf⸗ gefordert, gegen Rückgabe derselben und der noch nicht fälligen Zinecoupons den Betrag am 31. Dezember l. J. bet dem Handlungsbause S. Lindheimer und Söhne zu Frankfurt a. M in Empfang zu nehmen, indem mit diesem Tage der Zinsenlauf aufhört. Spiesheim den 14. Oktober 187. Großherzogliche Bürgermeisterel Spiesheim. ee 2243 Alle Sorten Cafel- und Hängelampen, neuester ee, alle Lampentheile 0 ehlt illigen Preisen einzeln, empfiehlt zu 0 2 Groß. Versteigerung. 2566 Mittwoch den 25. Oktober, Nachmittags um 2 Uher, läßt der Unter zeichnete nachbenannte Gegenstände aus freier Hand öffentlich an den Melstbietenden ver fteigern: g 1 Kuh, 1 1½ jäbriges Rind, 1 leichten Wagen, 1 Kuh⸗ geschtrr, 1 Strobbank, circa 40 Centner Kleegeu, 30 Centner Erdsenssroh, 2 Fuder Gerstenstroh, 60 Centner Dickwurz und eine Partte Spreu Grube Wölfersheim den 15. Oktober 1871. Ewald, Steiger. Zu vermiethen 2521 der 2. Stock im Vorderbaus, 2 Logis im Hinter ⸗ ee e Adam Menges. 3 in biesiger Stadt wird zu Ein Haus einem Geschäfts betrieb zu kaufen gesucht. Anmeldungen beltebe man bei der Exp. abzugeben. 2543 — W Local-Verande Fahrgasse 85. 2555 runs. pom 15. October an befindet sich mein Geschäftslocal nicht mehr Vilbeler Straße 23, sondern M. Fuhrlünder Nachfolger in Frankfurt a. M. Bei Bindernagel& Schimpff sind in neuester Auflage und guten Einbänden Sabre Schulbücher e Hessischer Hof in Butzbach. eingeführten 2568 Sonntag den 22. d. M. Ball in meinem Saale, wozu A J 05 Joutz. Geschäfts Eröffuung. 2493 Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum zur Nachricht, daß ich am Heutigen in meinem elterlichen Hause ein Modewaaren⸗Geschäft, speziell in Herrenartikeln, bestehend in Kragen und Manschetten in Leinen, Shirting und Papier, allen Sorten Herrenbinden, Foulards und Cachenez. Herren⸗Chäles, baumwollenen Taschentüchern, wollenen und baumwollenen Unterhosen und Jacken, lacé-, 2aschleder und Bukskinbandschuhen, Hosenträgern, Manschetten⸗ knöpfen, Uhrketten, Parfümerien u. s. w., eröffnet habe. Gleichzeitig empfehle ich meine Eigarren⸗ und Chocolade⸗Niederlage in den besten Sorten und bitte um gütigen Zuspruch. Friedberg am 9. Oktober 1871. Sermann Bechstein 2 N* 247 Reguliröfen, alle andere Sorten Oefen, patentirte Tafelherde bei Louis Marburg& Söhne„zur Reichskrone“ Frankfurt a. M., Friedbergerg. 7. Für bevorstehende Saison erlaube mir mein Putz und Klodewaaren-Geschäft 228 in empfeblende Erinnerung zu bringen. — geschmackvoll ausgeführt. Aufträge 25 bei reellen Preisen möglichst— 5 K 25 Friedrich, neben der Post. Schuh- und Stiefel-Lager. Louis Waas 2574 empfiehlt sein wohlassortirtes Schuh- und Stiefel Lager. Speziell für die kommende Saison empfehle alle besseren Sorten Winterschuhe und Stiefel, als Filz:, Calver-, Litzen— und Salbandschuhe und Stiefel. Reparaturen werden schnell befördert. Patent-Mais-Mehl Wilhelm Verubeck, von Brown& Polson in Paisly, Schottland, Hoflieferarten Ihrer Mafestät der Königin von England, von den ersten ärztlichen Autoritäten wegen seiner leichten Colonial-, Material-& Farbwaaren⸗ Handlung Verdauung als vorzügliches Nahrungsmittel für Säug— in 5 rie d ber g linge, Kinder und Reconvalescenten empfoblen. Außer⸗ 487 nächst der Burg. dem sehr geeignet für sede Haushaltung und Hötels, e da man auf eine rasche und vortheilhafte Weise sehr Lager 2 112 Sorten Tabalen And Cigarren. schmackhafte Speisen zubereiten, sowie Delicatessen aller Jeere Oelfässer, Art, als Puddings, Omelettes, Blane mange, Confect, Biscuits ꝛc. davon anfertigen kann. 2576 zum Krauteinmachen, in großer Auswabl bei Georg Groß Alleiniger Vertreter M. Neubürger Isratlitischer Goltesdiens in Friedberg. 1943 in Köln, Ursulagarten-Straße 12 Niederlage in Friedberg bei W. Bernbeck. e ginn: Freitag 5 5½ Uhr. ein kräftiger Hausbursch 9200 guten Lohn gesucht. C. Casino. 2573 Künftigen Sonntag den 22. d. M. beginnen die Damen⸗Casino und würde eine recht zablreiche Be⸗ theiltgung aller Mitglieder sehr erfreulich sein. Der Vorstand des Casino. Vorrätbig in allen Buchhandlungen, in Friedberg bei Bindernagel& Schimpff: Ueueste Auflage. 2567 Soeben ist erschienen: W. Schünemann's Frankfurter Kochbuch enthaltend: f 42 Abschnitte der gründlichsten Unterwetisung in nahezu 1700 Kochvorschriften für berrschoftliche, Gasthofs⸗ und Privat⸗Küchen ꝛc. ꝛc. Achte Auflage. Elegant gebunden fl. 2. 42 kr. Diese neue Auflage ist auf das sorgfältigste um⸗ gearbeitet, um 32 werthvolle Nummern bereichert worden und finden sich überall die vom 1. Januar 1872 ab zur Einführung kommenden neuen Maße und Gewichte beigefügt. Frankfurt a. M. den 15. Oktober 1871. J. D. Sauerländer's Verlag. Bäckerei von A. Vorbach. Von heute an Milchbrödchen, Pi Roggenschwarzbrod. Bestellungen deliebe man in meinem Laden bei Frau Wittwe Starck abzugeben. 2572 Die Gräfl. Gärtnerei in Assenheim 2495 empfiebli Decorattonspflanzen für Blumentische und Etageres in ausgebildeten und decorattven Exem⸗ plaren, vollständige Arrangemegts für Btlumentische, fl. 2. bis fl. 3. 30 kr. Maurergesellen 2578 werden beschäftigt bei K. Berg. Friedberg. Frucht preise. Per Malter. Friedberg, 17. Oktober. Vaizen 15 fl. 45 fr.; Korn 9 fl. 45 kr.; Gerste 7fl. 50 kr.; Hafer 5 fl. 15 kr. Frankfurt, 16. Oktober.(200 Zollpfund.) Waizen 15½—16¼; Kory 11½—12½; Gerste—; Hafer 8½ bis 8⅛; Rüböl(100 Zollpfd.) ohne Faß 27½; Branntwein (50% Tr. per 160 Lit.) ohne Faß—. Grünberg, 14. October. Walzen 15 fl. 25 tra Korn 11 fl. 3 kr.; Gerste 7 fl. 41 kr.; Hafer 4 fl. 27 0 Molter 10 fl.— kr.; Erbsen 11 fl. 50 kr. Linsen— fl. — kr.; Saamen 16 fl. 44 kr.; Kartoffeln 4 fl. 30 kr. Mainz, 13. October. Waizen 16 fl. 16 kr.; Korn 10 fl. 26 fr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 5 fl. 30 kr.; Kartoffeln 5 fl. 20 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund 23 fl. Geld⸗ Cours. Frankfurt am 17. Oktober 1871. Preußische Friedrichsd'or... fl. 9 58-59 Pistolen.„ 9 40—42 Holländische fl. 10. Slücke 8„ 9 51—54 Ducaten. 5„ 5 34-36 Ducaten al marco...„ 5 36—38 20⸗Fraukenstücke„ 9 18—19 Englische Sovereigns.„ 11 4648 Russische Imperiales.„ 9 42—44 Dollars in Gold 2 24½—25½ Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. hege Spezerei-Geschäst ne Samstag Morgen 8½½ Uhr. Näheres bei der Expedition d. Bl. 25 77 Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Nad