leit. isaal debt rächt eint . gießt dillig eres dei det I. Mai. aahtin: 4 6 k. 8 rene „ nachetme stet dun gctoten Donnerstag den 18. Mai. M 58. Oberhessischer Anzeiger. e— 2 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —*. 2 25 72 5 Nur diejenigen Einsendungen, welche bis spätestens Vormittags 9 uhr eingelaufen siud, können in dem nächsterscheinenden Blatte Aufnahme finden. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Einzahlung der Beilräge der Gemelnden zur Kreiskasse für das II. Quartal d. J. Friedberg am 16. Mai 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bür g ermeistereien des Kreises. l Nach einer Anzeige des Kreiskasserechners stehen noch viele Gemeinden mit der Einzahlung der rubrizirten Beiträge zur Kreiskasse zurück. Sie werden daher die Gemeinde Einnehmer zur sofortigen Einzahlung unter dem Anfügen anweisen, daß gegen die Säumigen mit Strafen vorgegangen werden müßte. Dur Mp. Betreffend: Die Aufbewabrung der den Kirchen-, Schul⸗ und Stiftungs- Fonde gehörigen Schuld und Pfand⸗ verschreibungen. Friedberg den 15. Mai 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Kirchenvorstände. Nach Art. 1 der Verorduung vom 30. April 1833— in Nr. 41 Seite 235 des Regierungsblattes von 1833— sollen die einem localen Kirchen, oder geistlichen Stiftungsfonds gehörigen Pfand. und Schuld- vetschresbun en, wozu auch die Urkunden über die von den Kirchen⸗ rechnern geltisteten Cauttionen gehören, in eine hierzu besonders ein— gerichtete, doppelt verschließbare Kiste deponirt, die Kiste in der Wohnung des vorsitzenden Mitgliedes des Kirchen vorstandes auf— bewahrt werden und sich ein Schlüssel hierzu in Verwahrung des vorsitzenden und der andere in der des ständigen weltlichen Mitgliedes befinden. Sodann schreibt der Art. 2 bieser Veördnung vor, daß uber diese deponirten Schüld. und Pfandverschreibungen von den be— zeichneten Mitgliedern des Kirchenvorstandes ein genaues, eine klate Uebersicht gewährendes Verzeichniß geführt und darin der Ab- und Zugang unter den geeigneten Bemerkungen stets pünktlich gewahrt werde. Bei verschiedenen Gelegenheiten haben wir nun die Wahr- nehmung gemacht, daß die vorstehend erwähnten Vorschristen— vergl. auch Kuͤchlers Handbuch, 2. Auflage§. 364, Seite 179 und 180— nicht überall genau beachtet und vollzogen werden. Wir sind deßhalb veranlaßt, die Sache einer näheren Prüfung zu unterziehen und tragen Ihnen auf, binnen 8 Tagen zu berichten: 1) ob die Pfand, und Schuldverschreibungen, welche den unter Ihrer Verwaltung stehenden Fonds angehören, in einer nach Vorschrift des Art. 1 l. c. eingerichteten Kiste aufbewahrt und 2) die im Art. 2 l. c. angeordneten Verzeichnisse pünklich geführt werden. r Dien stu ach richten. Es wurden ferner zu Bürgermeistern und Beigeordneten ernannt: 1) in der Kreisstadt Friedberg der seitherige Großher— zogliche Bürgermeister Foucar und die seitherigen Großherzoglichen Beigeordneten Stein häußer und Grödel. 2) in der Burgermeisterei Bruchenbrücken das Ge— meinderathsmitglied Johann Heinrich Wagner zum Bürgermeister und der seitherige Großh. Beigeordnete Marloff zum Beigeordneten. 3) in der Gemeinde Bodenrod der seitherige Großherzog⸗ liche Buͤrgermeister Schäfer und das Gemeinderathsmitglied Christoph Hofmann zum Beigeordneten. Friedberg den 15. Mai 1871. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Philipp Schwan von Wölfersheim ist als Feldschütz für diese Gemeinde ernannt und in Pflichten genommen worden. Johannes Wolf von Wohnbach ist als Wiesenvorstandsmitglied der Gemeinde Wohnbach ernannt und verpflichtet worden. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- rungsblatt Nr. 16 enthält: I. Bekanntmachung Gtoßh. Brandversichetungscom⸗ mission, die Aufbringung des Bedülrfnisses der Großher⸗ zoglichen Landes⸗Brandversicherungs⸗ Anstalt für 1870 ve⸗ treffend. II. Bekanntmachung Großberzoglicher Provinzial⸗ Direction Oberhessen, dik Wahl der Geschworenen in der Propinz Oberhessen für das Jahr 1872 betreffend. III. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Offenbach, den Situerausschlag zur Bezahlung des Gehalts des Rabbinen zu Offenbach für das Jahr 1871 betressend. IV. flebersicht der für das Jahr 1871 genehmigten Umlagen jut Bestreitung der Vedürfnisse der kfraelitischen Neligionsgemeinben im Kreise Mainz. V. Uebersicht der für das Jahr 1871 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbebürfnissen in A des Kreises Erbach. 1. Desgleichen in den Gemeinden des Kreises Gießen. VII. Desgleichen in den Gemeinden des Kreises Grünbetg. VIII. Uebersicht der für das Jahr 1871 genehmig⸗ ien Umlagen zur Bestreütung ber Bebürsnisse der israeliti⸗ schen Religionsgemeinden des Kreises Neustabt. IX. Oiensinachtichten. — Nach dem„Fr. J.“ erweist sich die all- gemein verbtkitete Nachricht, der Geh. Staats- rath Franck sei, nachdem der Präsident des Ober— appellationsgerichts, Geh. Rath Benner, auf sein Nächsuchen in Ruhestand versetzt worden wäre, zum Präsidenten dieses Gerichtshofes ernannt worden, als unbegründet. Geh. Rath Benner hat um seine Pensionirung nicht nachgesucht und Geh. Staatsrath Franck behält sein Referat im Mi⸗ nisterium. — Der„Fr. Ztg.“ wird von hier mittge⸗ theilt, deß auf die Eingabe der Katholiken des Großherzogthums an den Großherzog um geeignet scheinende Intervention für das gegenwärtige Oberhaupt der katholischen Kirche folgender Er laß den Veranstaltern der Adresse zugestellt worden sei:„Eine Reihe von Eingaben an Se. K. He den Großherzog, in welchen die Bitte gestellt wird, es wolle die großh. Regierung die ihr ge— eignet scheinenden Mittel anwenden, um die durch die Occupation Roms gefährdeten Gerechtsame und Interessen der katholischen Unterthanen in Schutz zu nehmen, ist, da der Gegenstand das politische Gesammt⸗Interesse Deutschlands berührt, mit Allerhöchster Genehmigung an den Kanzler des deutschen Reiches zur Erledigung abgegeben worden. gez. v. Lindelof. gez. Rothe.“ — Dem„Fr. J.“ meldet man von hier: Der Justizpalast, für welchen ständischerseits die Mittel bereits bewilligt sind, wird wahrscheinlich nicht erbaut werden, da in Folge der politischen Neugestaltung Deutschlands das hiesige Kriegs- ministerium und das Ministerium des Auswär⸗ tigen eine bedeutende Reduction erfahren werden. Der Rest an Personal, welcher dem ersteren als— dann verbleiben wird, soll in dem Gebäude des letzteren untergebracht und das dermalige Kriegs- ministerialgebäude Justizpalast werden, nachdem es durch Anbau eines Assisensaales entsprechend erweitert worden ist. — Dasselbe Blatt enthält folgende Nachricht; Wie seiner Zeit mitgetheilt wurde, hat sich Oberst v. Lyncker nach Berlin begeben, um die definitive Reorganisation der hessischen Division zu ver⸗ handeln. Diese Verhandlungen sind nunmehr beendigt und werden nach einem heute eingelangten Telegramme 3 Infanterie-Regimenter zu 3 Ba- talllonen und 1 Jägerbataillon formirt. Die beiden Reiter-Regimenter bleiben bestehen. Von der Artillerie wird die reitende Batterie nach Coblenz versetzt und eine preußische Fuß batterie mit unserer Artillerie-Abtheilung vereinigt. Das 1. hessische Infanterie-Regiment mit der allge— meinen Nummer 97 wird aus dem fseitherigen 1. Infanterie-⸗Regiment und dem 1. Bataillon des 2. Infanterie Regiments gebildet und erhält Darmstadt als Garnison. Das 2. hessische Infanterie-Regiment Nr. 98 wird aus dem seit— herigen 3. Infanterie-Regiment und dem 2. Ba— taillon des 2. Infanterie-Regiments formirt und in Gießen und Friedberg garnisoniren. Das 3. hessische Infanterie-Regiment Nr. 99 wird aus dem 4. Infanterie-Regiment und dem 2. Jäger- bataillon gebildet und nach Mainz gelegt. Das seitherige 1. hessische Jägerbataillon wird hes— sisches Jägerbataillon Nr. 13, und kommt nach Worms. Die beiden Reiter⸗Regimenter kommen nach Darmstadt; die Garnisonen Butzbach und Babenhausen werden aufgehoben. — Wie es heißt, werden den hessischen Offi⸗ zieren, welche am Feldzuge gegen Frankreich be⸗ theiligt waren, Retablissementsgelder in derselben Höhe wie in Preußen zugestanden werden, und soll ein deßfallsiger Erlaß an die Truppen be⸗ vorstehen. Berlin. Nach einer Correspondenz des „Fr. J.“ machten die Mittheilungen Bismarck's über den„Frankfurter Friedensschluß“ auf den Reichstag den allergünstigsten Eindruck. Des Reichskanzlers halbstündiger Rede folgte allge⸗ meiner Beifall von rechts und links. In der erwähnten Correspondenz heißt es weiter: Es ist seht Bedeutendes in Frankfurt zu Stande ge— bracht worden. Die Resultate sind um so augen— fälliger, als sie ursprünglich gar nicht beabsichtigt wurden. Bismarck verfiel erst auf den Gedanken, rasch den definitiven Frieden, herbeizufühten, als ihm klar wurde, wie er selbst sagt, eine so gute Gelegenheit wie die in Frankfurt gebotene würde sich schwer wiederfinden. Er sah Jules Favre in arger Verlegenheit, die uns zu Statten kam, die zu beseitigen aber auch wieder unser Interesse erheischte, denn 5 Milliarden, die wir beanspruchen, sind kein Lumpengeld. Für im Grunde geringe Zugeständnisse an Frankreich hat Deutschland eine Verkürzung und eine schärfere Definition der Zahlungsfristen durchgesetzt. Der Friede wird bis zum 20. Mai jedenfalls ratificirt sein. Von deulscher Seite versteht sich das von selbst und Frankreich bleibt nichts anderes übrig, als sich zu fügen. Der Handelsvertrag wird hinfällig. Zur Aufbringung der beinahe 5 Milliarden glaubt Thiers gesteigerte Zölle nöthig zu haben, aber er will den Vertrag correct zur Ausführung bringen. Möge ein dauerhafter und segensreicher Frieden beiden Ländern beschieden sein! — Der Bundesrath hat die Gewährung von Diäten an die Reichstagsabgeordneten abgelehnt, über die Gewährung von Reisekosten verlautet noch nichts Bestimmtes. Wie es heißt, ist dem Bundesrathe eine Vorlage zugegangen und dem Ausschuß für Finanzen zur Vorberathung über— wiesen, welche die Aushändigung von Legiti⸗ mationskarten an die Reichstagsabgeordneten für freie Eisenbahnfahrt während der Session be⸗ stimmt. Dabei handelt es sich gegenwärtig noch um dae streitige Prinzip, ob die Gewährung der freien Fahrt sich auf die Entfernung zwischen dem Wohnort des betreffenden Abgeordneten und der Stadt Berlin oder auf die Entfernung zwischen dem Wahlort desselben und der Stadt Berlin er— strecken soll. — Durch den definitiven Abschluß des Frie⸗ dens ist die parlamentarische Session wahrschein⸗ lich noch um einen weiteren Monat, jedenfalls bis über Pfingsten hinaus, verlängert worden, In Abgeordnetenkreisen erzählte man sich, Fürst Bis⸗ marck habe erklärt, durch den Friedensschluß seien so viele organische Gesetze nothwendig geworden, daß die Dauer der Session ssch jedenfalls bis zu Ende Juni ausdehnen werde. e — Von den A ältesten Jahrgängen der Land⸗ wehr, die im Herbst dieses Jahres zum Landsturm entlassen werden sollen, scheidet der jüngste 5 Jahre früher aus, als er nach dem Wehrgesetz von 1814 ausscheiden würde, der älteste profftirt wenigstens 2 Jahre, der nächstälteste 3 Jahre, der nächst⸗ jüngste 4 Jahre. — 15. Mai. Der Reichstag nahm in seiner heutigen Sitzung in dritter Berathung den Ge— setzentwurf, betreffend die Aufhebung der Cautions⸗ pflichtigkeit der periodischen Druckschriften und die Eutziehung der Besugniß zum Betriebe des Preß⸗ gewerbes an. Es folgte hierauf die zweite Be- rathung des Gesetzentwurfs, betreffend die Fest⸗ stellung des Haushaltsetats des deutschen Reichs pro 1871. Das Haus nahm folgenden Com- misßons antrag an: Die zufolge der Aufhebung der Elbzölle für Lauenburg geforderte Abfindungs⸗ summe von 8016 Thlr, nicht zu bewilligen und diese Position zu streichen, im Uebrigen aber dem Nachtragsetat die Genehmigung zu ertheilen.— Zweite Berathung des Gesetzentwurfs, betreffend die Inhaberpapiere mit Prämien auf Grund des Commisstonsberichts. Ueber den Abänderungs- antrag Martins, welcher im Gesetzentwurf auch die Beseitigung der noch bestehenden regelmäßigen Lotterien bis zu Ende des; Jahres 1873 ausge- sprochen wissen will, wird mit großer Majorität zur Tagesordnung übergegangen. Für den An⸗ trag Martin's sprach Lamey, gegen denselben Finanzminister Camphausen, welcher bemerkte, daß er im Namen der verbündeten Regierungen keine Erklärung abgeben könne, da die Frage bis jetzt nicht erörtert wurde; in seinem eigenen Namen erklärt er, daß die Frage der Aufhebung der Lotterien in den Landtagen der einzelnen Staaten vorher reiflich zu erwägen sei und sich die Re- gierungen namentlich die Frage vorzulegen hätten, ob sie die Einnahmen aus den Lotlerien ente behren könnten. — Nach officibsen Mittheilungen enthält der Friedensvertrag die Bestimmung, daß die geka⸗ perten Schiffe zurückgegeben werden. Die schon verkauften Schiffe sind zu ersetzen. Der Schiff⸗ fahrtsvertrag von 1852 bleibt aufrecht erhalten. Andere Verträge, auch die mit den Südstaaten, sind aufgehoben. In Betreff Elsaß⸗Lothringen's wurde vereinbart, daß es sechs Monate lang, vom 1. März ab, für seine Waaren Zollfreiheit an der französischen Grenze genieße. — 16. Mai. Reichstag. Dritte Berathung des Gesetzentwurfes über das Postwesen. Zu F. 1 wird von Becker ein Amendement beantragt, wo⸗ nach der Postzwang hinsichtlich der politischen Zei— tungen zwei Meilen im Umkreis des Ursprungs⸗ ortes nicht bestehen soll. Generalpostdirektor Stephan bekämpft die Anträge, welche den Postzwang der Zeitungen beseitigen wollen, stellt dagegen die Zu⸗ stimmung der Bundesregierungen zu dem Amende— ment Becker in Aussicht. H. 1 wird hierauf unter Ablehnung der übrigen Anträge mit dem Amende⸗ ment Becker angenommen. Sämmtliche übrigen Paragraphen werden unverändert genehmigt, mit Ausnahme des F. 50, welcher ausgesetzt bleibt. Die Resolution, betreffend den Geldvermittelungs⸗ verkehr, wird gleichfalls angenommen, die Abstim- mung über das ganze Gesetz bis nach der Beschluß— fassung über§. 50 ausgesetzt. Der Reichstag setzte nach Erledigung des Postwesengesetzes die zweite Berathung des Gesetzentwurfes, betreffend die In- haberpapiere mit Prämien, auf Grund des Com- missionsberichtes fort, Ein Antrag Wolffson's auf Erlaß von Normativbestimmungen wurde nach län⸗ gerer Debatte abgelehnt und§. 1 nach dem Com- missionsbeschluß angenommen, wonach Inhaber- papiere mit Prämien innerhalb des deutschen Reiches nur auf Grund eines Reichsgesetzes und zum Zwecke der Anleihe eines Bundesstaates oder des Reichs ausgegeben werden dürfen. — Ueber die Details des französisch⸗deutschen Friedensvertrags wird der„K. Z.“ aus Berlin berichtet; Der Vertrag enthält siebenzehn Artikel und drei Additional⸗Artikel. Die letzteren be⸗ ziehen sich auf die Frage des an Frankreich gegen anderweitigen Ersatz abzutretenden Rayons bei Belfort und auf die Eisenbahnen. Zu den bisher noch nicht bekannt gewordenen Bestimmungen ge- hört die Rückgabe der gekaperten Schiffe, sowie der für die verkauften zu leistende Ersatz. Der Schifffahrtsvertrag von 1862 bleibt aufrecht er⸗ halten, was die gleiche Behandlung der beider⸗ seitigen Flaggen zur nächsten praktischen Folge hat. Dagegen sind die anderen Verträge, auch die mit den süddeutschen Staaten abgeschlossenen, aufgehoben. Daraus folgt, daß auch die Literar⸗ oder Nachdrucks⸗Conventionen aufgehoben sind. Bekanntlich hat Frankreich soiche auch mit Sachsen und verschiedenen anderen Staaten abgeschlossen, die danach sämmtlich stillschweigend mit aufgehoben sind. Man hält dies allgemein für viel nach- theiliger für Frankreich als für Deutschland. Für Elsaß⸗Lothringen ist im Wesentlichen die Zoll⸗ freiheit auf der französischen Grenze durch eine günstige Behandlung auf 6 Monate, vom 1. März an gerechnet, also für noch etwa 4 Monate, von Frankreich bewilligt. a. Bremen. Am 13, d. brannten die fünf an verschiedene Firmen vermietheten Konitzky'schen Packhäuser in der Neustadt bei der Eisenbahn⸗ brücke nieder. Die Gebäude waren jedes zu 20,000 Thaler versichert; das eine enthielt 1500 Ballen Baumwolle; drei waren vollständig, eins theilweise mit Tabak angefüllt. Der Gesammt⸗ schades, welcher den Versicherungsanstalten durch die Zerstörung der Waarenvorräthe erwächst, be⸗ läuft sich auf mehr als eine halbe Million. München. Wie verlautet, steht ein neuer Hirtenbrief sämmtlicher bayerischer Erzbischöfe und Bischöfe an die Katholiken bevor, sowie eine ge⸗ meinsame Vorstellung derselben an die Staats regierung um Aufhebung des königlichen Placet. — Das„Fr. J.“ berichtet: Religionslehrer Streber, welcher seinen Schülern das Unfehlbarkeits⸗ dogma als Glaubenssatz vortrug, wurde vom Cultus⸗ ministerium seiner Stelle enthoben. — Aehnlich, wie bei den norddeutschen Trup⸗ pen, sind auch für die Offiziere und Militärbe⸗ amten des bayerischen Heeres sogenannte Retablisse⸗ mentsgelder bewilligt worden. Ein General erhält 8750 fl., ein Generallieutenant 5250 fl., ein Generalmajor 3150 fl., ein Oberst 2450 fl., ein Oberstlieutenant und ein Major 875 fl., ein Hauptmann und Rittmeister 437½ fl., ein Ober ⸗ lieutenant 157½ fl., ein Unterlieutenant 131¼ fl., ein Offiziers und Verwaltungadspirant 1, Classe 100 fl. Die Militärbeamten erhalten die Ver⸗ gütung nach ihren Graden, die Feldgeistlichen als Oberlieutenants und die Feld⸗Post⸗, Eisen⸗ bahn und Telegraphen⸗Beamten nach Maßgabe der Categorien, deren Feldzulage ihnen angewiesen ist. Straßburg. Wie die„Straßb. Z.“ meldet, ist der kaiserliche Civilkommissär v. Kühlwetter zur Berathung über die definitive Organisation des Elsasses schleunigst nach Berlin berufen. Ausland Oesterreich Wien. Die von einigen Blättern veröffentlichte Eingabe von 28 Kirchen⸗ fürsten an den Kaiser hat bereits vor der Abreise des Grafen Beust zu der Entscheidung geführt, daß an der bisher befolgten Richtung des Cabinets in der angeregten Frage durchaus keine Aenderung eintreten wird. Frantreich. Paris, 13. Mai. Nach Mittheilung der Commune ist ein Versuch der Versailler, eine Brücke bei St. Quen zu schlagen, zurückgewiesen worden. Die Föderirten haben den Ort Issy gänzlich geräumt. — 14. Mai. Die Regierung in Versailles hat eine Waffenruhe bewilligt, damit die Ein⸗ wohner von Vanvres, Issy und Montrouge hre Wohnungen verlassen können, Gestern versuchten die Versailler Bicétre zu nehmen wurden jedoch zum Rückzuge genöthigt. Die Versailler halten das Thal der Bisvre besetzt.— Das Comite der öffentlichen Sicherheit hat verfügt, daß jeder Bürger eine Legitimationskarte hei sich zu tragen hat. — Die Batterien auf dem Montmartre er⸗ öffneten letzte Nacht ihr Feuer auf St. Quen und Gennevilliers. Alle disponiblen Truppen sind nach Malakoff, Petit Vanvres und Grand Mon- trouge geschickt. Die Versailler haben eine Pon⸗ tonbrücke bei Clichy errichtet. Bei Asnidres und Neuilly wird fortwährend gekämpft. Die Brücken der Gürtelbahn werden behufs Sicherung der zweiten Vertheidigungslinie zerstört. Ueberall sind die Pariser Batterien dem Feuer der Ver⸗ sailler unterlegen. M e — Thiers' Haus ist ein Schutthaufen. Fort Vansvres ist angeblich unter Zustimmung der Com- mune verlassen worden. Die Besatzung hat sich nach Montrouge gerettet. Die Zersetzung im Stadthause ist im Zunehmen begriffen. 10 en Platt. grentlebret dich bares zen Cultus⸗ cht Trup⸗ d Militärbe⸗ itt Artablise⸗ n Gentral t 5250 fl. n 250 fl, 875 f., ein „tin Ober ⸗ 1 131½ l. ut. Case u dit Ber⸗ Feld geistlichen pos ·Eisen · 6 Naßgabe Ignite i. 3. neldtt, ttt zur hatten des den ingen 28 Kirchen det Abitise 714 geführt, 6 Gabinets „ Aendtrung — Abends. auf der ganzen Linie äußerst heftig, die der Buttes Montmartre haben ihr Feuer eröffnet. Bis nach Levallois fielen die Geschosse derselben und tödteten 30 Mann Nationalgarden, worauf Das Bombardement ist heute Batterien dem Feuer sofort Einhalt gethan wurde. Die Bomben der Versailler fallen bis zur Mairie von Passy; Auteuil ist arg zerstört. Die Verhaftungen dauern heute noch auf den Straßen von Paris fort. — 15. Mai. Die Versailler stehen vor den Wällen von Paris von der Porte de la Muette bis zum Thore von Issy und wechselen Schüsse mit den Insurgenten. Die Föderirten haben die Schanze zwischen Vanvres und Issy geräumt. In den Tuilerien und dem Tuileriengarten sind Batterien errichtet, um ein Flankenfeuer gegen die Champs Elysees zu unterhalten. Der Luxem- bourg ist geschlossen und von 4 Bakaillonen National- garde besetzt. Die Commune scheint einen Auf- stand u befürchten. Es herrscht die allgemeine Ueberzeugung, daß eine weitverzweigte Verschwörung gegen die Commune besteht. — Oberst Masson, der Stabschef des Kriegs- ministeriums, wurde verhaftet. Das 144. Ba⸗ taillon der föderatären Nationalgarde, welches nach Issy beordert wurde, verweigerte den Marsch. Pascal Grousset hat eine Proclamation erlassen, in welcher er die Hülfe der großen Städte an- ruft. Paris, sagt er am Schluß, wird bis zuletzt hinter Barrikaden von Haus zu Haus kämpfen. Das Feuer der Versailler verhindert die wirksame Befestigung der Porte Dauphine(zwischen Porte Maillot und Porte la Muette). Der ganze Westen und Sädwesten von Paris ist jetzt unbe⸗ wohnbar; Bomben und Kugeln regnen überall und verursachen großen Schaden. Die Zahl der Verwundeten und Getödteten ist groß.— Fort Vanvres wurde gestern von der Besatzung ver- lassen und von den Versaillern besetzt, doch weht die Tricolore noch nicht auf dem Fort. Der Fall von Montrouge ist bevorstehend. Versailles, 13. Mai. Jules Favre gab in einem kleinen Kreise vertrauter Freunde den bestimmten Entschluß kund, nach der Ratification des Friedensvertrag zurückzutreten.— Die deutsche Besatzung von Rouen wird in Kürze abziehen; dafür rückt, wie es heißt, das 10. französische Rürassterregiment als Garnison dort ein — 14. Mai. Die Breschbatterien sind bereit, das Feuer gegen die Enceinte zu eröffnen. — 15. Mai. In der verflossenen Nacht hat sich nichts von Belang zugetragen. Dae Feuer der Batterien von Montretout und der anderen auf dieser Seite errichteten Batterien bringt fort⸗ dauernd beträchtliche Verwüstungen in der Um⸗ vallungsmauer hervor. Zahlreiche auf derselben Hacirte Geschütze der Föderirten wurden demon— sürt; andererseits decken die diesseitigen Batterien insere Annäherungsarbeiten, welche ununterbrochen bortschreiten. Im Fort Vanvres wurden gestern 60 Kanonen aufgefunden(2). — Abends. In der Umwallungsmauer von Paris sind bereits mehrere Breschen sichtbar. Die orte d'Auteuil ist vollständig zerstört. Das Ge⸗ sbützfeuer dauert fort, um die Breschen zu er⸗ eitern. Rheims, 15. Mai. Das Hauptquartier tes Kronprinzen von Sachsen geht von Com- segne nach Margency: Das Generaleommando E ist von Seulis nach Montmorency berlegt. Rouen, 13. Mai. Der„Rouvelliste“ sagt: Die Truppen im Lager von St. Germain er⸗ helten die letzte Nacht Befehl zum Abmarsch; kin starkes Corps derselben passirte die Seine auf Jontons zwischen Surenes und Neuilly. General kadmirault hat sein Hauptquartier im Acclimati— saionsgarten aufgeschlagen.— Dasselbe Blatt, Oigan von Pouyer-Quertier, zeigt an, daß be⸗ hefs sofortiger Räumung der drei Departements Seine inférieure, Eure und Somme gemäß der Frankfurter Friedensvertragsclausel Pouyer⸗Quer⸗ ter schon in dieser Woche eine halbe Milliarde * Deutschland bezahlen wird. . Großbritannien. London. Im Ober⸗ haus kündigte Lord Russell für nächsten Montag einen Adreßantrag an, dahin lautend, daß die Königin den Vertrag von Washington nicht rati⸗ ficire, insofern in Folge davon England durch völkerrechtliche Grundsätze gebunden würde, welche vor dem amerikanischen Bürgerkriege nicht existirten. Italien. Rom. In den nächsten Tagen wird ein Circularschreiben Antonelli's abgehen, in welchem das in Betreff des Papstes von dem italienischen Parlament beschlossene Garantiegesetz zurückgewiesen wird. K Friedberg. Es ist sonderbar, daß das Postamt Friedberg im Vergleich zu anderen Postanstalten hinsicht⸗ lich seiner äußeren Räumlichkeit so stiefmütterlich behandelt wird. Die kleinste Postexpedition unserer Umgebung hat keinen so Armlichen, ungesunden, den Anforderungen des Publikums so wenig entsprechenden Schaltervorplatz auf— zuweisen, wie das hiesige Postamt. Wäre es nicht endlich einmal an der Zeit, durch Errichtung eines verschließbaren Glasverschlags oder durch sonstige zweckmäßige Veränderung einem längst gefühlten Uebelstande abzuhelfen und dadurch den Wünschen des Publikums wie der Postbeamten, deren Gesundheit in noch viel höherem Grade gefährdet ist, ge⸗ recht zu werden. Auf wiederholt vorgebrachte münd— liche Beschwerden hat das Postamt auch bereitwilligst Abhülse versprochen; wir hoffen, daß in diesem Sommer dies Versprechen sich bewahrheiten und uns demnächst ein anständiges verschließbares Schaltervorzimmer vor den Unbilden der Witierung schützen wird. Aus Baden. Ein Freiburger Blatt bringt eine Mittheilung aus Kehl bezüglich der dort auf der Heim⸗ reise durchpassirten Mannschaft(ca. 15 Mattosen) eines don den Franzosen in den japanesischen Gewässern ge⸗ kaperten Bremer Kauffahrteischiffes. Der Einsender hat die Leule, darunter 16jährige Schiffsjungen, die nach einer mehr als 7monatlichen Gefangenschaft eutlassen worden, selbst gesprochen und über ihre Erlebnisse, nament⸗ lich ihre Behandlung als Gefangene, befragt, und da lauteten denn die Erzählungen wirklich haarsträubend hin⸗ sichilich der über Alles gehenden brutalen und unmensch⸗ lichen Behandlung. Bei äußerst schlechter und forlwährend unzureichender Verpflegung(Wasser und Schiffozwieback) mußten sie noch die schwersten und niedrigsten Arbeiten verrichten, sogar die Matrosen und Schiffsjungen des französischen Kriegsschiffes bedienen und sich von diesen alle möglichen Quälereten gefallen lassen. Wegen einer Beschwerde über die Verweigerung der Mittel zu ihrer körperlichen Reinigung wurden sechs mit Keuen aneinander geschmieder und sieben Tage lang zu gleichfalls aneinander geketteten Chinesen in den untersten Schiffsraum geworfen, wo sie sich in ihrem eigenen Unrath aufhalten und legen mußten.(1) Dieß Alles könnte übertrieben scheinen, ttimmten nicht leider manche andere Erfahrungen damit überein. Trotz aller Mißhandlungen und Enbehrungen verloren die deutschen Malrosen keinen Mann und mußten sie häufig hören:„Diese deulschen Hunde, diese Bestien sind nicht umzubringen; sie haben ein Leben wie Katzen.“ Auch auf ihrem Transporte durch Frankreich hatten die Leute noch viel von dem Pöbel zu leiden und nur der Schutz der Gendarmen und Liniensoldaten wahrte sie vor Mißhandlung und Tödtung. Vom Rhein. Der Pariser Oberst Rofsel ist dem Rh. K. zusolge nassauischet Herkunft. Sein Valer ist zu Bleiden⸗ siadt im Untertaunuskreise geboren, ließ sich später als Inftüuts-Vorsteher in Aachen nieder und heirathete eine Französin, die nach dem Tode ihres Mannes mit ihren Söhnen nach Metz auswanderte. Dombrowski, der ihn im Commando ersetzte, soll früher in der Schweiz zu acht Monaten Gefängniß und Landesverweisung verurtheilt worden sein, weil er einem in Nähmaschinen reisenden Handelsagenten 2000 Franes gestohlen hatte. Bonn. Ein mysteriöser Vorsall hält bereits seit mehreren Tagen weitere Kreise in großer Aufregung. Vorigen Samstag Abend ist Dr. T., Assistent der hiesigen Sternwarte, bekannt durch seine Theilnahme an der von Preußen vor mehreren Jahren zur Beobachtung der großen Sonnensiusterniß entsendeien Expedition, auf dem Heim⸗ wege aus einer Gesellschaft spuxlos verschwunden. Mehrere andere Mitglieder unserer Universität begleiteten noch den Dr. T. eine Strecke und nahmen dann Abschied von einander, ohne daß irgend etwas Auffälliges an Dr. T. bemerkt worden, so daß man vielfach geneigt ist, zu glauben, Pr. T. sei das Opfer eines Verbiechens geworden. Trotz der eifrigsten Nachforschungen hat es bis jetzt nich: gelingen wollen, das undurchdringliche Dunkel irgend zu heben. Berlin. Der Historiker Fr. v. Raumer hat am Sonntag sein 90. Lebensjahr angetreten. Straßburg. Ein früherer französischer Soldat, Elsässer, ist vor Kurzem dem bier befindlichen 25. deutschen Jufanterie-Regiment als Musiker beigetreten. Der Arme i nun seitber hier kaum seines Lebens mehr sicher. So mußten gestern 3 Individuen, die sich während der Parade— musik guf dem Broglie an ihm zu vergreifen suchten, ver⸗ haftet werden und heute wieder hatte ihn die Polizei vor Beschimpfungen zu schützen. Man sollte sich weniger wundern, wenn nicht alle diese„Patrioten“, zu Denen gehörten, die sammt ihren Frauen und Kindern läglich [von ber deutschen Regierung umsonst gespeist werden. Landwirthschaftliches. Die Vertilgung der Maikäfer. Aus vielen Gegenden kommt die Nachricht, daß die Maikäfer in biesem Frühjahr sich in außergewöhnlich großer Anzahl zeigen. Der Maikäfer nährt sich während seiner Flugzeit von dem Laub der Bäume und Sträucher— bei massenhaftem Vorkommen nur zuerst verwüstend— und legt demnächst nach der Begattung seine Eier, 20 bis 30, im Boden ab, in wenigen Wochen enisteht aus diesen der Engerling und o ist dann für die kommenden Jahte die Engerlingsplage begründet. Wie ist dieser Plage abzubelfen? Am meisten wird dies immer geschehen durch Hegung der natürlichen Feinde der Engerlinge und Maikäfer, der Maulwürfe, der Saatkrähen, der Eulen, Bussarte, Staare und einer Menge anderer insekteufressender Vögel. Aber es kann auch Vieles geschehen durch unmittelbares Eingreifen. Die Natur hat gerade in dieser Beziehung einen unverkenn⸗ baren Wink gegeben dadurch, daß der Malkäfer während seiner Flugzeit gegen Morgen sich auf Bäume und höhere Sträucher begiebt, dort eine Anzahl von Stunden in einem schlummeräbnlichen betäubten Zustand verharrt und während dieser Zeit leicht abgeschüttelt werden kann. Hierdurch können ungeheure Mengen des verderblichen Jnsektes unschädlich gemacht und in gleichem Grade die Verwüstungen des Ungeziefers für die nächsten 4 Jahre eingeschränkt werden. Nun liegt es aber auf der Hand, daß nur ein gemeinsames, ganz allgemeines Einstehen für diesen Zweck letzteren bis zu einem bedeutenderem Grade erreichen lassen kann. Erfahrungen haben gelehrt, was auf diesem Wege erreicht werden kann. Zu solcher ge⸗ meinsamen Arbeit regt nun nicht nur die Gewißheit an, daß dadurch ein mehrjähriger Schaden an Feldfrüchten ꝛc. abgewebrt wird, sondern auch noch der Umstand, daß die Maikäfer sowohl ein werthvolles Futter für Federvieh und Schweine, als auch einen guten Dünger gewähren. Der Centner Maikäfer hat bei dem reichen Gehalt derselben an Stickstoff, sowie an Fett⸗ und minerallschen Stoffen einen Düngerwerth von 20 bis 21 Sgr. Zum Zweck der Verwendung zum Dünger empfiehlt es sich, die ge⸗ tödteten Maikäser 1—1½ Zoll boch auszubretten, ste mit staubigem gelöschtem Kalk zu überstreuen, nächstdem eine Erdschichte folgen zu lassen und dann mit diesem Auf⸗ schichten fortzufahren. Auch ein schichtweises Vermengen mit dem Stallmist auf der Düngerstätte wird den Zweck erteichen lassen. Nach allem diesem liegt es im eigendsten Interesse der Landwirthe und Gemeinden, während der Flugzeit ein allgemeines Einsammeln der Maikäfer zu veranlassen. Das Sammeln der Maikäfer muß beginnen, sobald sie erscheinen, es darf nicht abgewartet werden, bis große Massen da sind, weil dann die meisten schon ihre Eier abgelegt haben. Die Flugzeit dauert circa 5— 6 Wochen, die Morgenstunden von 5—8 Uhr find zum Sammeln die geeignetsten, ebenso rauhe Tage. Das Sammeln geschieht so, daß die Maikäfer auf untergelegte Tücher geschüttelt und in Säcken gefüllt werden, welche dann zuzubinden sind. Getödtet werden die Maikäfer am besten, wenn sie in den geschlosseuen Säcken in siedendes Wasser eingetaucht werden; wo ein Dampfk ssel zur Ver⸗ fügung steht, kann die Tödtung auch mit heißen Dämpfen ausgeführt werden. Werden die Maikäfer zu Dünger verwandt, so muß die Tödtung so geschehen, daß auch die Lebensfähigkeit der Eier zerstört wird. Literarisches. Der große Krieg hat eine fast unübersehbare Reihe von Zeitschriften und Büchern hervorgerufen, welche ihn zu schildern und zu illustriren suchten. Eine hervorragende Stellung unter diesen einzunehmen, dazu bedurfte es außerordentlicher literarischer und künstlerischer Kräfte, und diese vereinigen sich in keinem Unternehmen in so reichem und glänzendem Maße als in der Zeilschrift: „Vom Kriegsschauplatz“(Stuttgart, Hall⸗ berger), welche zweis, ja dreimal in der Woche er⸗ erscheinend— eine in der illustrirten Literatur unerhörte Thatsache— weitaus die größte Masse von Illustrationen brachte, und durch die ebenso gediegene als anziehend und verständlich geschriebene Geschichte des Kriegs, wie durch ihren übrigen Text, ihre Karten und Pläne an der Spitze aller ähnlichen Untenehmungen ging. Ein glücklicher Ge⸗ danke des Verlegers war es, was zuerst in Form einer Zeitschrift erschienen und das Gepräge einer solchen tragen mußte,— die Bilder konnten weder in geordneier Reibe folgen, noch bei der drängenden Zeit von gleichem Werthe sein— zu einem geordneten Buche, zu einer wirklichen Ge⸗ schichte zusammenzufassen, seinen verschisdenen auf den Krieg bezüglichen Unternehmungen die besten, werthvollsten Bilder zu entnehmen, Pläne und Karten in noch reichetem Maße und am passendsten Orte einzurethen, um Alles recht an⸗ schaulich und klar zu machen und dazwischen unterhaltende Stücke aller Art einzureihen— kurz eine Geschichte des Kriegs dem Volke und Krieger zu bieten, wie es eben das Volk und der Krieger der aus dem Felde heimkehrt, braucht und getue liest. Das ist die Volks⸗Ausgabe„Vom Kriegsschauplatz“. Wir wüßten kein schöneres und billigeres Geschenk für den Soldaten bei der Heimkehr, als eben dies Buch, und so sei es Volk und Krieger auf's Wärmste empfohlen! 4 Bel Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist vorräthig: Der Canarienvogel. Genaue detaillirte Beschreibung der Hecke, Behand⸗ lung der Jungen, Krankbesten ꝛc., nebst Anweisung, Vögel von allen Farben zu züchten. 2. Auflage. Preis: 27 kr. vor schuß-ECredit-verein zu Friedberg. Genossen fan 1258 glaubt man die Wähler für den evangelischen (E. i Rg e te a ge hae 1114 Unsere Kasse ist von heute an des Vormittags von 8 Nachmittags von an allen Wochentagen offen. Friedberg den 1. Mai 1871. 9 bis 12 Uhr und Lehrerconferenz. Seetion Ockstadt. 1244 Montag den 22. Mai. Um Sümmemzerfplitterung . zu vermeiden Kirchenvorstand auffordern zu sollen, von den in voriger Samflags⸗Nummer des Anzeitzers vorgeschlagenen Per⸗ sonen ihre Stimmen auf folgende 10 zu vereinigen: Bitsch, Nikol., Lehrer. Fertsch, Wilh., Kaufmann. 2 bis 4 Uhr Der Vorstand: I 1 1 1 i uber, Jean, Kaufmann.“ — Weis. Ermus. Dansteln. Emmerich, Metzgermeister. Schwalheimer Mineralbrunnen. Donnerstag den 18, Mai, Zugleich bringe ich in Erinnerung, daß 1251 Eröffnung der Gartenwirthschaft, Frankfurter Bier empfehle. freien Benutzung aufgestellt ist. Jäger, Major. Nebhutb, Bergrentmeister. Rausch II., Adam, Mehlhändler. Steinhäußer, Joh., Beigeordneter. Wahl, Seminaxlehrer. Wahl des evang. Kirchenvorstandes. 1261 Mitbürger! Wählet nur solche Männer, von welchen Ihr überzeugt seid, daß auch„der Prote⸗ wobei ein vorzügliches ein gutes Clavier zur G. Bailly. Hoôtel de 1252 Table d'hòôte um 1 und 5 Uhr. Salon und schöne Zimmer zu allen Preisen. Diners à part und Restauration à la Bad-Nauheim. Eröffnung den 1s. Mai. stantismus sich ihrer ganzen Sympathie er⸗ freut.“ a a Ev. Maith. 19, 1. Person, Frau oder Mäd⸗ chen, wird zum Frau Dr. Renner Ein Lehrling, 1189 welcher das Wagnergeschäft erlerne Europe. 1245 Elne pünkt⸗ liche zuverlässige Monatsdienst gesucht von carte zu jeder Zeit. n will, tann Zoologischet Garten 1246 Sonntag den 21. Mai, Vormittags von 7 Uhr bis Abends, ist der Eintrittspreis auf 0 12 Kreuzer per Person ermäßigt. Nachmittags 4 Uhr Concert vom Musik Corps Fed s be fl Ehr. Wagner, Wagnermeiffer. Ein braves Dienstmädchen, 1253 das kochen katzn, gesucht. Näheres bei det Exp dition d. Bl. in Frankfurt u. Kl. des Brandenb. Artillerie-Reg. Nr. 3. Der Verwaltungsrath. — Holz ⸗VBersteigerung. 1215 Durch Anschaffung der Professor Jäger' schen Schriftproben und aller vorkom⸗ menden Probenummern bin ich im Stande, Glas Bei auszuwählen. a Brillen und Pincenez in Nummern stets vorräthig bei 1260 Montag den 22. d. M. soll im hiesigen Gt⸗ meindewalde nachbezeichnetes Gehölze versteigert werden: Im Distrrkte„Schwarzloch und Gaulskopf.“ 39384 Wellen weiches Laubholz. 5 747 Gebund Dörner, 937„ GSGinstern. 5 Im Distrikte„Kibitz.“ 11% Stecken Nadel- Scheitholz, 21 5„ Prügelholz, für jedes Auge das passende und heilsame Gold, Silber und Stahl sind in allen L. Han au, Hof- Uhrmacher und Goldarbeiter. 98⁰¹ 5 9 Stoc holz. 1097 Nadelholz⸗Wellen, Fichten⸗Stämme, 106 Cubikfuß haltend, N 70 ö ö 1 N 8 47— 9 a 4 9 Fichten Stangen, 50 Cubikfuß haltend. 5 10545 Der Anfang ist Morgens 8 Uhr im Distrikte 1024 Eine reichhaltige Auswahl in Buckskin zu Herxren⸗ leinenen und baumwollenen Hosenstoffen, Tibet, Lüstre, wollenen Schürz: und Bettzeugen, Barchend, Hausmacher⸗ und schlesinger Leinen empfiehlt zu Schwarzloch. Zahlungstermin auf Martint l. J. Doer⸗Mörlen am 16. Mai 1871. Ape zent Füßen Ober⸗Mörlen. e und Knabenanzügen, 6 leinenen und baum ⸗ Zwillich, Cattun, Blaudruck, sehr billigen Preisen 9 e-Versteigerun . Alke-Versteigerung. 1257 Freitag den 19. Mat l. J., Nachmittags 5 Uhr, läßt Unterzeichneter den ewigen Klee von 1¼ Morgen im kleinen Wartfeld. *—¹:* am steinernen Brückenwez und 7 4 im Burgfeld an Ort und Stelle verpachten. Die Zusammenkunst ist an der Ober- Rosbacher Chaussee. J. Falck. Klee⸗Verkau 10 2 1256. Die Unterzeichnete läßt die diesjährige Klecerndte don ihrem am Riedweg gelegenen, drei Vlertel haltenden Grundflücke Samstag den 20. d. M., Abends 6½½ Uhr, an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigern. erledber g.. C Walther's Witwe. Bad: Nauheim. 1177 eine schöne ouswöblürte- Parterre Wobnung, be⸗ flehend aus Salon, 2 Schlafzimmern und Küche. Bernhard Schwab, Parkstraße 357. Ein braver Junge kann zu Pfiagsten in die Lehre treten bet Heinrich Diehl, Helgehülfe. 1209 Heinrich Hartmann, o Bad Nauheim. Todes ⸗ Anzeige. 1248 Allen Freunden, Bekannten und Ver⸗ Frische Repskuchen 1214 billigst bei Georg Groß Brodmehl, 1247 malterweise, bester Quallität, empfiehlt billigst und gestattet auf Verlangen Zahkungsfrist bis um Oktober 2. H. Strauß. Für Gerber. 1194 6 Stück 8 ½ Fuß tiefe Versetz Gruben, mehrere Farben und Farbfässer, sowie 1 Walkjaß sind Geschäfts⸗ wandien hiermit vie traurige Anzeige, daß unser liebet Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Philipp Heil in seinem 22. Lebensjahr, nach kurzem abet schwerem Leiden, am 12. April in Frankreich iin Lazareth zu Chaumont an dem Typhus ver⸗ schleden ist. Um stille Theilnahme bitten Die lrauernden Hinterbliebenen. Kaichen den 13. Mai 1871. Ge d„o ans Frankfurt am 16. Mai 1871. veränderung balber zu verkaufen. Von wem? sagt die Preussische Kassenschefne f. 75 Expedition d. Bl. Preuss. Friedrichsd'or 58—59 g Pistolen„ e 44— 46 1241 Einen W'̃ a e n für zwei Kühe Holländische fl. 10 Stücke. 55—57 neuen 8 hat zu verkaufen Ddeateff f 1% J 3638 uf ingen. Schmiedmeister Schaffer. al mar eo 20 Franes-Stücke. Englische Sovereigns. Russ. Imperiales Dollars in Gold. 1243 Eine schwarz⸗ und welßgzefleckte Hündin ist zu⸗ gelaufen und kann gegen Erstatfung der Insergtgebühren und des Futtergeldes in Empfang genommen werden. Wo? sagt die Expedition d. Bl. 9 alsbinden 42 und Shltips in schöner Auswahl, sowie Foulards, seldene Umknöpftücher und schwarze seidene Halstücher bei K. Friedrich neben der Post. — 2 0 2 1 ö — — 4446 2 5—nN28 a*„***** 1 Israelitischer Gottesdienst in Friedberg, ee Freitag Abend 7½ Uhr. Samstag Morgen 8 Uhr. —— Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlog von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu eine Beilage.) 1 C 8 tmetger ur. datitt. —ů— wursundts d Airug, den 2„der Prote⸗ dmpathie er g. 9. 11. wandt Nad sg, und un r. Renner. 9 ritten will, lan Wagner, igtermerdrt. mädchen, dertt dei ett ery⸗ letung. i beigen vtrieigeti werde Ganiskeyf. 0 orlune. Hberhessischer Anzeiger. 5 56 Oeffentliche Aufforderung. 1120 Nachdem die Ehefrau des Christian Aletter II. von Bad⸗ Nauheim mit den gerichtsbekannten Gläu⸗ bigern ihres Ehemannes zum Zweck der Abwendung des formellen Concursprozesses einen Stundungsvertrag ab- schlossen hat, dessen Einficht den Interessenten in der Landgerichts Registratur zu nehmen freistebt, ergeht an etwaige gerichtsundekannte Gläubiger die Aufforderung, binnen 4 Wochen ihre Forderungen anzumelden und deztehungsweise ihre Einwendungen gegen ibren Bei⸗ tritt zum Arrangement vorzubringen, widrigenfalls das⸗ selbe bestätigt werden wird. Bad⸗ Nauheim am 28. Tpril 1871. Salben de: u Bad Nauheim. Ir 5 Oeffentliche Bekanntmachung. Betreffend: Schuldenwesen des Heinrich Herrmann von Ockstadt. 1129 Der Rubrikat hat am 18. Februar mit der Mafo⸗ rität seiner Gläubiger ein Arrangement abgeschlossen. Unter Gestattung der Akten ⸗Einsicht auf unserer Regt⸗ ftratur werden die unbekannten Gläubiger aufgefordert, binnen 4 Wochen, vom Datum dieser Bekanntmachung gerechnet, ihre Forderungen anzuzeigen. Binnen gleicher Frist haben dieselben ihre etwaigen Einwendungen gegen dieses Arrangement geltend zu machen, widrigenfalls— unter Nichtberückfichtigung solcher Enwendungen— nach Befund dem Arrangement die Genehmigung zu Theil wird. Friedberg den 26. April 1871. peel Fee Friedberg. e i 6. 1169 Nach mißlungenem Güteversuch ist der förmliche Concurs über das Vermögen des Wirths Peter Lapp X. zu Dörnigheim erkannt und Termin zur Anmeldung der Forderungen beim Rechtsnachtheil des Ausschlusses auf den 6. Juni 10 70 Vormittags 9 bis 1 i hr, in das Local des unterzeichneten Gerichts, Schloßstraße Nr. 26, anberaumt worden. Zum Verkauf des Grundvermögens, der Wirthschaftsgebäude ist Termin auf den 17. Mal d. J., Nachmittage 3 Uhr, nach Dörnigheim in die Wohnung des Peter Lapp X. bestimmt. Danau am 2. Mai 1871. Königl. Amtsgericht Abtheilung II. C st leer. vdt. Stoerckel. Oeffentliche Aufforderung. 1242 Forderungen und sonstige Ansprüche an den Nach ⸗ laß der Wittwe des Cbristoph Salzmann IV., Sophie, geb. Fleischhauer, von Bad Nauheim find binnen einer zerftörlichen Frlst von 14 Tagen, vom ersten Erscheinen dieser Aufforderung in den öffent⸗ lichen Blättern an gerechnet, bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, widrigenfalls sie bei Regelung des Nachlasses keine Berücksichtigung finden werden. Zugleich werden Alle, welche an die Verstorbene Geld schulden, aufgefordert, solche binnen gleicher Frist an den bestellten Vormund Georg Fleischhauer III. von Bad⸗Nauheim zu entrichten, widrigenfalls sie sich gerichtlicher Belangung zu gewärtigen haben. Bad⸗Nauheim am 2. Mai 1871. Mee Bad⸗Nauhelm. eich insbesondere Bekanntmachung. 1255 Dienstag den 28. Mat d. J., Vormittags um halb 10 Ubr, sollen im Rodheimer Gemeindewald, in dem Dißrikte Grauenberg, folgende Holzsortimente öffent⸗ lich meistbietend verfleigert werden! 2½ Stecken Buchen ⸗Scheltholz, 3 Stockbolz, 1 11„7* 16952 Stück„ Wellen, 3660 67 Eichen⸗ 7 10166 17 Nadel- 5 1410 0 Birken⸗* 900 Nadel⸗Stangen. Die Zusammenkunft it auf der Waldbahn. Gegen vorschrifto mäßige Bürgscheine wird Zahlungofrist bis 1. September d. J. gestattet. Rodheim den 15. Mai 1871. Großherzogliche e Rodhelm. d Wehrh e m, Beigeordneter. An Magenkrampf,; Verdau- ungsschwäche etc. etc. Leidenden 585 wird das seit beinahe 50 Jahren segens reich wirkende Dr. med. Doecks' sche Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Expedllion d. Bl. Das Mittel iß nur direkt zu beziehen durch den Apotheker Docchs in Darpftedt d. Bremen(wohln derselbe selnen Wohnsitz von Barnstorf verlegt hat) Oeffentliche Aufforderung. 1259 Die nachverzeichneten Immobilien sollen theils veräußert, theils im Grundbuche auf die Namen der der⸗ maligen Besitzer eingetragen werden, ohne daß diese ihre Erwerbstitel urkundlich zu bescheinigen vermögen. Es werden daher Diejenigen, welche Eigenthumsansprüche an denselben zu haben glauben, hierburch aufgefordert, solche in Frist von sechs Wochen dahler geltend zu machen, widrigenfalls ohne Rücksicht auf dieselben, det Eintrag in das Mutationsverzeichniß auf die Namen der neuen Erwerber, beziehungsweise der dermaligen Besitzer erfolgen wird. —————— Z——— Ord.- Namen Bezeichnun Nr. der Besitz er. Gemarkung. der Jin, 1 Johannes Wörner's Erben von Altenstadt Altenstabt XI. 108. 2 Heinrich Kötter von Altenstadt Altenstadt II. 315. 611. I. 633. II. 387 3 Peter Kröll von Altensiabt Altenstadt r 4 Heinrich Kreuder von Altenstadt Altenstadt VII 253. I. 687 5 Johannes Schäfer von Altenstabt Altenstadt I. 631. 6 Philipp Schäfer II. Frau von Altenstadt Altenstadt In 7 Johannes Wagner von Altenstabt Altenstadt VIII. 177. 8 Philipp Wagner von Allenstadt Altenstadt VIII. 176. 15——* 7 und Ehefrau von Altenstadt J Altenstadt VIII. 178. emeinde Altenstadt Altenstqdt 1. 763. VII f 11 Heinrich Ickes I. Kinder von Altenstabt Altenstadt VII. 254. ne 12 Konrad Rau. II. von Altenstadt Altenstadt VII. 255. 257 13 Johannes Kunkel von Altenstadt Altenstadt VII. 256 0 14 J Jacob Kröll III. von Altensiad 4. Altenstabt I. 78. 630. 676. 722. II. 3. 62 177. f 203. 373. 418. 458. 548. III 106. 156. 157. 202. 231. 301. 376. IV. 156. 157. 284. 552. V. 174. 188. VI. 217. 237. VIII. 136. 167. 282. IX. 10. 34 97. 345. 406. XI. 183. XV. 33. d. Rodenbach III. 149. V. 192. VI. 15. 286. 285. II. 14,2. V. 223. VI. 502. 15[ Clara Vogt von Altenstadt Altenstabt 1. 603. 652 715.1I. 282. 306 506. 520. 590. III. 6. 153. IVI 635. V. 78. 3. 116. 184. III. 192 328. IV. 64. 85. 503. V. 341. 650. 71. 165. VII. 64. VIII. 32. 182 254. IX. 194. 199. III. 98. X. 121. f XI. 10. 196. 16] Georg Vogt II. Wittwe von Altenstadt Altenstabt I. 407. 455. 738. II. 248. 286. 288. 417. 444. 483. 588. III. 54. 59. 266. 184. IV. 71. 547. 638. v. 150. 280. 342. 497. 566. VI. 218. VII. 6. 111. 205. VIII. 120. 280. 333. IX. 241. 372. 428. X. 92. 111. 137. II. 15. 242. IV. 620. V. 148. VI. 307. 326,3. 224. VIII. 90,3. X. 124. IH. N. a IX. 273. 17 Konrad Wörner von Altenstadt Altenstabt VIII. 26. 18 Jacob Holzapfel von Alienstadt Altenstadt I. 682. 19 Heinrich Holzapfel von Altenstadt Altenstadt I. 683. 20 Poilipp Kröll II. Wittwe von Altenstadt.] Altenstadt I. 681. 21 Heinrich Thylmann und Ehefrau, geb. Brack, von Altenstadt. Altenstadt I. 684. 685. 686. 22 Heinrich Jacob Kröll von Altenstadt Altenstadt I. 679. 23 Johannes Kröll III. von Alienstadt Altenstadt I. 680. 24 Philipp Jacob Kröll von Alienstadt Altenstadt VIII. 23. 25 Pfarrei Altenstadt Altenstadt I. 704. 26 Heinrich Ickes von Altenstadt Altenstads VIII. 22. 20. 27 Philipp Kröll IV. von Altenstadt Altenstadt VIII. 58. 28 Philipp Schäfer II. und Ehefrau, geb. Sauer von Altenstadt Altenstadt VIII. 59. 60. 29 Peter Ickes II. von Altenstadt Altenstadt VIII. 19. 64. 30 Jacob Neul Frau, geb. Rahn, von Altenstadt J Allenstadt VIII. 62. 31 Johannes Rahn von Altenstadt Allenstadt VIII. 61. 32 Jacob Lemp I. Wittwe von Altenstadt Altenstadt VIII. 56. 30 Jacob Lemp II. von Altenstadt Altenstadt VIII. dr. 34 Wine Hammel von Al ienstadt. Altenstadt VIII. 224. 35 helm Hammel's Ebestau, geb. Müller f von Altenstadt Altenstadt VIII. 25, 66. 36 Konrad Rau II. von Altenstadt Altenstadt I. 703. VIII. 21. 63. 37 Rentmeister Müller pon Florstadt Altenstadt VIII. 367. 38 Johannes Braun von Oberau Altenstadi IV. 35. 39 J Margaretha Lips von Altenstadt Altenstadt V. 105. 40 J Konrad Stroh von Altenstadt Altenstadt 1. 362. 363. IV. 98. 279. 673. N. 21. 76. 83. 608. VII. 171. VIII. 83. 198. IX. 105. 112. XI. 94. 41 J Konrad Böckel von Düdelsheim Dübdelsheim I. 1354. 42[ Konrad Böckel's Witlwe von Düdelsheim Düdelsheim XXII. 59. XXV. 42. 43 J Marie Emmerich von Langenbergheim Langenbergheim I. 984. 1258. 1612. VII. 119. 392. XI. 104. 579. 702. XIII. 13. 235. 44 Georg Frank von Himbach 8. Himbach I. 425. 560. 378. 1310. 6483. 691. 967. 10. 1104. II. 217. 183. 191. 192. 288. III. 421. 443. IV. 39. 102. 351. 509. 520. V. 228. VII. 549. VIII. 124. 424. X. 115. VIII. 331. II. 350. 1. b. Eckertshausen I. 493. 689. VII. 258. VI. 917. e. Orleshausen II. 478. 45] Johannes Jäger von Nieder-Mockssadt Nieder⸗Mockstadt 97 365. 366. 434. II. 495. „ J. 110 46 Peter Schwarz von Darmstadt und Johannes Schwarz I. von Höchst a. d. N. Höchst a. d. N. I. 258. 259. 47][ Peter Schwarz von Darmstadt Höchst a. d. N. IV. 173. 48 Heinrich Dähler von Höchst a. d. N. Höchst a. d. N. III. 18. 49 J Martin Kirchner Wittwe von Höchst a. d. N.] Höchst a. d. N. V. 281. IV. 110. 73. V. 280. 50 Dietrich Kirchner Wittwe von Höchst a. d. N. Höchst a. d. N. IV. 70. 87. 132. 141. Namen Bezeichnung der Besi ger. Gemarkung. der Immobilien. Peter Mädrich Wittwe von Höchst a. d. N.[ Oberau III. 5. Nicolaus Brod und Wilhelm Squffert I. von Ostheim Oberau 11. 15. Adam Reinhardt von Langenbergheim Langenbergheim I. 201,3. Albert Kinckel von Eckartshausen Eckartshausen VII. 438. I. 163. 247. 266. 276. 288. 29 1. 296. 303. 318. 1I. 5. 20. 81. 96. 109. III. 48. 56. 82. 104. 143. 193. 202. 227. IV. 30. 139. 158. V. 253. 264. 300. 318.3. 331. VI. 20. 101. 114. 116. 134. 187,3. 253. 269. 346. 350. 291,3. 398. 407. 439. 444. 447. 448. Johannes Hammel von Rodenbach a. Rodenbach b., Altenstadt V. 177. 349. o. Hainchen VII. 108. Konrad Winter III. von Glauberg— 0 Len— 1 5 5 VIII. über auberg 1 1 /ö10. 1 6 0 ane. 2 1 N N VI. 567. 502. VII. 393. VIII. 588. IX. 541. XI. 286. Heinrich Goll II. von Glauberg Glauberg I. 140. 183. 825. 979. 1210. II. 159. III. 99. 176. VI. 39. 515. VII. 420. 447. 578. VIII. 64. 334. 467,5. 601. IX. 12. 575. 727. 734. X. 169. 231. 454. VI. 299. VII. 261. IX. 2. 893. Seite 4 Nr. 5 22/140 der Weideberechtigung. a. Heegheim I. 350. 351. 352. 421. II. 222. 203. IV. 69. 70. V. 63. VII. 81. 102. IX. 71. X. 46. I. 126. 127. VIII. 755, Georg Knecht von Heegheim b. Glauberg Johannes Knecht I. von Heegheim Heegheim I. 208a. II. 81. 162. 243. IV. 176. 177. v. 94. VI. 37. VIII. 2. IX. 25. 26. 178. 179. X. 202. I. 459. Georg Stahl von Ostheim Heegheim I. 442. III. 147. v. 73. Johannes Bingel von Enzheim Heegheim VII. 82. Friedrich Kröll von Heegheim Heegheim I. 323. 426. 527. II. 50. 124. III. 103. V. 133. VI. 32. 33. 89. 128. 230. VII. 27. 79. VIII. 160. 161. IX. 5. 9. 10. 86. 104. 152. X. 88. 147. Johannes Stock von Heegheim Glauberg VIII. 659. Löb Joseph von Staden Staden I. 120. Wilhelm Stroh II. von Hainchen Lindbeim VI. 169. Altenstadt und Büdingen am 21. April 1871. Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Büdingen. Faustmann. Zan e n. Braunkohlen⸗Verkauf. 1254 Frettag den 19. Mai d. J. beginnt auf dem Gräflichen Braunkohlenbergwerk bei Ossenheim der Verkauf neu geformter Kohlenklötze. Der Preis per Centner— 14 Stück der neuen Aufbereltung beträgt 13 kr. Füt dle aus Kohlenklein neu geformten Klötze— einige Tausend Centner— beträgt der Preis per Ceniner= 14 Stück 6 ke. Gleichzeitig beginnt eine neue Cieditperiode. Gegen Elnlage vorschriftsmäßiger Vürgscheine wird bls Ende dieses Jahres Credit, verbunden mit einer Zablungsfrist bis Ende März 1872, gestattet. Ossenheimer Bergwerk den 16. Mal 1871. Gräfische Bergverwaltung. Cheliu 36. Uhren, Gold und Silberwaaren, 1201 Alles unter Garantie, in großer Aus wahl. L. Hanau, Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter, Ecke der Judengasse nächst der Burg. Am 20. Mai à.. 1174 findet die Ziehung der Obligationen der Stadt Barletta säatt. ramien Fres. 2,000,000; 1,000,000; 500,000; 400,000; „300,000; 200,060; 130,000; 100,000 u. f. w. Jede Obligatton muß mit mindestens Fres. 100. zurückgezahlt werden. Die Rückzahlung mit Frcs. 100., sowie die Zahlung der Prämien erfolgt in effektivem Gold und stels ohne seg⸗ lichen Steuerabzug in Barletta, Paris, Florenz und Neapel. Nota. Die schon gezogenen Obligattonen behalten das Anrecht auf alle späteren zur Verloosung kommenden Prämien und kann demnach ein und dieselbe Obligatton mehrere Male mit Prämien gezogen werden. Original⸗Obligationen von Fres. 100. find erhältlich zum Preise von Fres. 58. Thlr 14. 20 Sgr. fl. 28. 40 kr. bei allen Bank⸗ und Wechselbäusern des In⸗ und Auslandes. Unter sacken Ent Wich 1182 mit neuem Hause und Tanzsaal nebst und Unterhosen Wirthsgarten, neben einem Flüßchen, zunächst einer 1802 zu verschledenen Prelsen bei Stadt und Eisenbahnstatton in Oberhessen, steht billig Für Confirmanden empfehlen unsere große Auswahl von Gesangbüchern in ordinären bis zu den feinsten(Sammet⸗) Einbänden. Bindernagel 8 Schimpff. Planirarbeit. 1200 Samstag den 20. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll in dem Grasgarlen am FKürßlichen Hofhause zu Weckesheim die Ausfüllung und Plantrung eines Teicheb, wobei die erforderliche Erdmasse von circa 80 Cubik⸗ klaftern den Üfern entnommen wird, öffentlich an den Wenigfinehmenden vergeben werden. Grube Weckesheim den 10. Mai 1871. Fürftliche Bergverwallung. Kröber. Faselochs- Versteigerung. 1250 Dtenstag den 23. d. M., Vormittags 9 Uhr, soll auf hiesigem Rathbause ein sehr schwerer, zum Schlachten geeigneter Faselochs versteigert werden. Ossenheim den 16. Mai 1871. Großherzogliche R Ossenheim. a ul. Faselochs⸗ Versteigerung. 1249 Dienstag den 23. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll ein der Gemeinde Weckesheim gehöriger Faselochs versteigert werden. Weckesheim den 16. Mat 1871. Großherzogliche Bürgermeisteret Weckeshelm. 4 Die Gartenlaube. Nr. 20. Inhalt: Ein Held der Feder. Erzählung von E. Werner.(Fortsetzung.)— Aus der Wandermappe der Gartenlaube. Nr. 9. Klenau in Böhmen. Von C. N. Mit Abbildung: Schloß Klenau. Nach der Natur aufgenommen von Ernst Hepn.— Der Kriegs⸗ Weihnachtsbaum der deutschen Kinder.— Der See von Oeningen. Von L. Würtenberger.— Der Sohn der Wildniß und seine Amme. Mit Abbildung: Die Tiger⸗ Amme im Zoologischen Garten zu Dresden. Nach der Natur gezeichnet von H. Feutemann.— Erinnerungen aus dem heiligen Kriege. Nr. 4. In französischen Quartieren II. Von v. N... nn.— Blätter und Blütben: Der unverwüftliche Capitain.— Eine Wehrmannswaise gesucht!— Zu der Fahrt des Kaisers nach Longchamps.“ Mit Abbildung: Kaiser⸗ fahrt über die Pontonbrücke von Sursnes. Nach der Natur aufgenommen von unferem Feldmaler 5. W. peine.— Ein vermißter deulscher Soldat.— Der Dank der Wiedersehensfreude.— Kleiner Brleskasten. Würfel⸗Zucker 1127 in feinster Qualität empfieblt bishgst Wilhelm Bernbeck. Steinkahlen, 601 namentlich auch Schmiedekohlen, verkauft zu billigen Preisen die Ziegelei am Bahnhof zu Nauheim. Krippen, Tröge und Gossensteine 376 aus s. g. Lungsteln(Dolerit) empfiehlt die Ziegelei am Bahnhof zu Bad⸗Nauheim. Daheim Die soeben erschienene Nummer 33 enthält: Vierteljährlich 18 Sgr. Wöchentlich 1 Nummer. Nsgelteg ent zungen ub jqurqꝙpng av ain Der Münztburm. Ein vaterländischer Roman von Georg Hiltl.(Jortsetzung.)— Sechs Monate in fran⸗ zöfischer Gefangenschaft. XII. XIII. Von unserm Berlcht⸗ erstatter Max von Schlägel. Mit 6 Illftrationen.— Wider den Erbfeind.(Schluß.) Novelle von Erust Wichert.— Am ßamilientisch: Noch eine Krigserinne⸗ rung vom Spielplatz. Zu dem Bilde von E. Härtel. — Wie es auf den Schlachtfeldern von Metz aussieht. Mit zwei Bildern von unserm Specialartissen P. Lüders. Zu Beftellungen empfehlen fich: Bindernagel 8 2 a zu verkaufen oder zu verpachten. Näberes bei der K. Friedrich neben der Post in Friedberg. I Exped. d. Bl. Schimpff in Friedberg. 2323 3 8 N