+ SBianmstag den 18. Februar. M 21. 1 9 du berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Fritdberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 18 Amtlicher Theil. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden. Nr. 6. 612. Allerhöchster Erlaß vom 27. Januar 1871, eschaffenden Betrags von 80— 105 Millionen Thaler.— Nr. 618. etrag von 2,020,900 Thaler. Zetreffend: Den Termin für den Abschluß und die Einsendung der Gemeindetechnungen für 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Das nachstehend abgedruckte Ministerialausschreiben vom 17. Febr. J. theilen wir Ihnen zur Nachricht und Nachachtung, insoweit Sie es angeht, und dem weiteren Auftrag mit, auch die Gemeinde innehmer zur pünktlichen Darnachachtung davon in Kenntniß zu etzen. Gesuche um allenfallsige Erweiterung des Termins können ut unter nachzu weisenden ganz besonderen Verhält⸗ nissen Berücksichtigung finden. Wir müssen Ihnen zugleich empfehlen, die Vorlagen über die illenfallsigen Gesuche um Creditertheilungen an uns in vorgeschriebener Weise und so zeitig zu machen, daß nicht durch versrätete Einsendung zerselben, wie seither öfters geschehen, solche abschlägig be schie den bettessend die Erhöhung des auf Grund Allerhöchster Erlaß vom 29. Januar 1871, des Gesetzes vom 21. Juli 1870 durch eine Anleihe zu betteffend die Ausgabe verzinslicher Schatzanweisungen im Friedberg den 15. Februar 1871. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. werden müssen und dadurch die Verrechnung von Ausgabeposten auf⸗ gehalten oder deren Verwerfung wegen Creditmangel herbeigeführt wird. Nachlässigkeiten in dieser Beziehung werden wir ungern, aber strenge rügen. Hinsichtlich der Liquidationsverzeichnisse beziehen wir uns auf unsere deßfallsigen besonderen Aus schreiben und erwarten sowohl von Ihnen und den Gemeindeeinnehmern deren genauesten Befolg unter dem Bemerken, daß jeder nicht gehörig und begründete Ausstands⸗ posten ohne Weiteres in Liquidation gestrichen und somit dem Rechner zur Last gesetzt wird. Trapp. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. 1 Wir bestimmen hiermit in Bezug auf die Gemeinderechnungen ür 1870 den Termin zum Abschluß der Bücher allgemein auf den 30. April, zur Ablieferung der Rechnungen an die Großherzoglichen Hürgermeistertien auf den 30. Juni und zur Einsendung der Rech⸗ zungen an die Großherzogliche Oberrechnungskammer⸗Justificatur zweiter Abtheilung auf den 31. Juli laufenden Jahres. Wegen der etwa nöthig werdenden Erstreckung dieser erweiterten Fristen ist in den einzelnen Fällen nach den bestehenden Vorschriften zu verfahren. eg 4 Sie werden die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Ge— meindeeinnehmer hiernach unter dem Anfügen alsbald bedeuten, daß die Nichteinhaltung dieser Fristen und beziehungsweise eine Unter⸗ lassung der deßfalls zu machenden Anzeigen Disciplinarstrafen und sonstige etwa erforderliche Zwangsmaßregeln zur Folge haben würde. Darmstadt am 7. Februar 1871. n Rautenbusch. a geen Betteffend: Anmeldung und Prüfung der einfährig Freiwilligen. Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung von 15. Dezember o. J. bringen wir hiermit weiter zur Kenntniß der Betheiligten, daß die nächsten Prüfungen in folgender Weise vorgenommen werden: Montag den 20. März d. J. für diejenigen Angehörigen des Großherzogthums, welche im Jahre 1881 geboren sind. Dienstag den 21. März d. J. für diejenigen Angehörigen des Großherzogthums, welche im Jahre 1852 geboren sind. Donnerstag den 23. März d. J. für diesenigen An. gehörigen des Großherzogthums, welche in den Jahren 1853 mu ch unn g. und 1881 geboren, sowie für die Angehörigen eines anderen Staates, welche nach F. 20 der Militär-Ersatz-Instructtion im Groß⸗ herzogthum gestellungs pflichtig sind. Die Prüfungen beginnen an jedem Tage Morgens um 8 Uhr in dem ⸗großen Saale des Rathhauses“ dahier. Datustadt den 7. Februar 1871. Großherzogliche Prüfungs⸗Commission für einjährig Freiwillige Pa b st. Strecker. f Auszug aus dem Verzeichniß über die Landgestütsstationen für das Bersta dt: Ugolin, rotbraun, 16 Faust 3 Zoll groß, starket großer Wagen⸗ blog; Anglo⸗Normann, vom Halbblütbeschälet Essence und Ugolin aus dem Gestüt du Pin.— Don ⸗Juan, dunkelkastanienbraun, 16 Faust 1 Zoll groß, mittelgroßer Zarker Reit- und Wagenschlag; Anglo Normann, vom Halbblutbeschäler Pledje und Sebucteur, beide aus dem Gestüt du Pin Düdelsheim: Gladlateur, dunkelkastantenbraun, 16 Faust 2 Zoll groß, ztoßer starter und gebtungener Wagenschlag; Anglo⸗Normann, vom euglischen Halb Aulbeschäler Stoher und einer Stute von dem Beschäler Printemps in dem Gestüt Pin.— Jai, Glanzrapp, 16 Fauß 2 Zoll groß, großer vercdeltet Wagenschlag; Anglo⸗Normann, vom Vollblutbeschäler Vandermulin und Regnier ausdem Gestül du Pin. i Engelrod: Penkam, Rapp, 16 Faust 1 Zoll groß, mittelgroßer Reit⸗ und Wagenschlag; Angle⸗Rormann, vom Vollbiüibeschäler Penkim im Gesiltt St. Lo und der Halbbluistute Irie.— Rencon, kitschbraun, 16 Faust groß, gebrungener Neit⸗ und Wagenschlag; Anglo⸗Normann, vom Vollblutbeschäler Rencou und der Stute Doyen. Grünberg: Japelot, rothbraun, 16 Faust 2. Zoll groß mitlelgroßer edler seit⸗ und Wagenschlag; Anglo⸗Normaun, vom Halbblulbeschäler Pledje und Knout, beibe aus dem Gesfüt du Pin.— Jntact, dunkeldraun, 16 Faust 1 Zell groß, edler Nei- und leichter Wagenschlag; Angld⸗Rormann, vom Halbblutbeschäler Sabreur und der anglo⸗normännischen Stuie Serbinelie, diese Tochter von Pledje aus dem Gestüs du Pin. Hirzenhain: Favori, rothbraun, 16 Faust groß, gebrungener Reit und Wagenschlag; Angle⸗Normann, vom Halbblulbeschälet Ulsin im Gestüt St, Lo und zon einer Tochter 8es Gabalunzy.— ODebardeur, schwarzbraun, 10 Faust 1 Zoll groß, verebelter Wagenschlag; Anglo⸗Normann, vom Vollblutbeschäler Debardeur im Gesült 21, Lo und der Stute Ballette, Tochter von Fironzo aus demselben Gestüt. 2 Vertheilung der Großherzoglichen Landgestütsbeschäler in die Jahr 1871. Nieder ⸗Wöllstadt: uzel, schwarzbraun, 16 Faust 2 Zoll groß, starker Reit⸗ und Wagenschlag; Anglo-Normann, vom Halbblutbeschäler Uzel im Gessüt St. Le und einer veredelten normännischen Stute.— Umbert, küschbraun, 16 Faust 2 Zoll groß, mittelgroßer eleganter veredelter starker Reit und Wagenschlag; Anglo⸗Normann, vom Halbblutbeschälet Umbert und Cormesan, beide aus dem Gestüt du Pin. Ober⸗Ofteiden: Heros, kirschbraun, 16 Faust 3 Zoll groß, großer veredelter Wagenschlag; Anglo-Normann, vom Halbblutbeschäler Chesce und der original⸗ englischen Stute Dancte, der Beschäler aus dem Gestüt du Pin.— Argences (Mämienbengst), dunkeltastanienbraun, 16 Faust 1 Zoll groß, veredelter Reil⸗ und Wagenschlag; Anglo⸗Normann, vom Halbblutbeschäler Or im Gestüt du Pin und einer Tochter des Pegasus. Romrod: Isiguy, kirschbraun, 16 Faust groß, mittelgroßer slarker Reitschlag; Anglo⸗Normann, vom Vollblutbeschäler Isignpy aus dem Gestüt S:. Lo und einer veredelten normännischen Stute.— Jcan-Bart, dunkelrothbraun, 16 Faust 3 Zoll groß, starker großer Wagenschlag; Anglo-Normann, vom Halvblutbeschäler Ursin und Tarare aus dem Gefiüt du Pin.— Dorus, kirschbraun, 10 Faust groß, edler Reiischlag; Anglo-Noyrmann, vom Halbblutbeschäler Dorus im Gestüt du Pin und der anglo⸗ normännischen Simte Vandaring. Schlitz: Fra- Diavolo, dunkelkastanienbraun, 16 Faust 2 Zoll groß, edler Reitschlag; Anglo-Normann, vom Vollblutbeschäler Distorien und der Suite Lisette, Tochter vom Beschäler Kleber im Gestüte du Pin.— Necker, rothbraun, 16 Faust 2 Zoll groß, mittelgroßer Wagenschlag; Anglo-Normann, vom Halbblutdeschäler Necker und einer anglo-normännischen Stute. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Conrad Ruppel III. von Maibach ist als Polizeidiener für die dasige Gemeinde ernannt und verpflichtet worden. Jacob Roth von Boͤnstadt ist als Heilgehuͤlfe ernannt und verpflichtet worden. — Kriegs nachrichten. Aus Versailles wird dem„Daily Tele- graph“ gemeldet: Wenn die vom Grafen Bismarck festgestellten Friedensbedingungen, die er Herrn Jules Favre, aber Niemanden anders. vertraulich mitgetheilt hat, von der durch die Natlonalper⸗ sammlung zu ernennenden Reglerung nicht an⸗ genommen werden sollten, dann werden die Feind⸗ seligkeiten unmittelbar nach Ablauf des Waffen- stillstandes wieder aufgenommen werden, und gegen Paris wird auf's Strengste vorgeschritten werden, um Unterpfänder für die Kriegskosten in Beschlag zu nehmen. Die letzteren werden mindestens auf vier-Milliarden festgesetzt werden, aber ich glaube, daß man bezüglich anderer Punkte Contcessionen machen wird. Officiell wird mir versichert, daß die unlängst von einem Londoner Blatte ver— öffentlichten Friedensbedingungen aus der Luft gegriffen waren. Alle geg nwärtig vor Paris liegenden Truppen find verstärkt und wieder auf ihre volle Kriegsstärke gebracht worden. Viele Regimenter haben für ihren Einmarsch neue Uni- formen bekommen. Die neuen Verstärkungen sind meist ungewöhnlich schöne Leute, selbst für die preußen, und die Landwehr ist geradezu in wun⸗ detbatem Zustande. Das 4. Corps ist unter Ordre für Chartres. Die 22. Division, General Wittich, ist soeben hier eingetroffen, wo Ver- stärkungen für sie bereit waren. Sobald der Frieden proklamirt wird, werden sofort alle Land⸗ wehr ⸗Infanterit- Regimenter und die Reserve⸗ Cavalerie und Artillerie nach Hause geschickt und entlassen werden. Die Linie wird in den annexirten Provinzen und denjenigen Theilen Frankreichs bleiben, welche bis zur Zahlung der Kriegskosten besetzt bleiben sollen. Die Garnisonirung der Festungen von Elsaß und Lothringen wird etwa 60,000 Mann erfordern. Versailles. Mit Rücksicht auf die eifrigen Rüstungen der Franzosen im Süden und auf die Einberufung der Altersklassen von 1872 wurde bei der Verhandlung Jules Favre's mit dem Grafen Bismarck über die Fortdauer des Waffen- stillstandes nur eine Verlängerung von 5 Tagen bewilligt. — Deutscher Seits hat man alle Fälle in's Auge gefaßt, um sofort bedeutende Heeresmassen von der Loire nach dem Süsen dirigiren zu können. Da Lyon von dort in 8, Bordeaux in 12 und Marseille in 20 Tagen zu erreichen ist, so könnte Frankreich leicht noch das Schauspiel erleben, seine gesammten, vom Kriege bisher noch verschont gebliebenen südlichen Provinzen von den deutschen Heeren überfluthet zu sehen, und der Krieg müßte rücksichtsloser geführt werden, schon um ihn rascher zu beenden. Versailles. Die Kriegssteuer der Stadt Paris ist folgendermaßen bezahlt worden: 100 Millionen in Bankbillets, 50 Mill. in Wechseln auf Paris und 50 Millionen in Wechseln auf Kondon.— Der„Siecle“ räth der Bevölkerung, die sehr aufgebracht ist, im Fall des Einzugs der Deutschen in den Häusern zu bleiben und die⸗ selben schwarz auszuschlagen. Er befürchtet einen blutigen Zusammenstoß.— Dieppe hat seine Steuer(1 Million), die ihm nicht erlassen wurde, in Wechseln auf London bezahlt. — Der Generalmajor Freiherr v. Falckenstein ist zum General- Gouvernement in Lothringen commandirt worden und bereits nach Nancy gereist. — Das ganze 5. Armeecorps ist nach Orleans abgegangen und das 6. wird wahrscheinlich nachfolgen. — Die Zahl der aus Frankreich vertriebenen Deuischen wird dem„Dresdn. Journ.“ aus dem sächsischen Hauptquartier vor Paris von gut unterrichteter Seite auf 110— 120,000 angegeben. Viele von ihnen haben nur ganz geringfügige Schadenansprüche angemeldet. Dagegen gibt es auch bei Einzelnen Schadennachweise, welche in die Millionen gehen, zumal bei größern Fabrik— besitzern und bei Geschästsleuten, deren ganzer Betrieb dauernd ruinirt worden ist. Durchschnitt⸗ lich wird per Kopf ein Schadenanspruch von 3000 Fres. herauskommen. Deut schland. Darmstad t. Die zweite Kaumer wird am 23. d. M. ihre Sitzungen wieder aufnehmen. — Die„H. V.“ machen darauf aufmerksam, daß mit dem Herannahen des Friedensschlusses auch die Frage der Entschädigung für die aus Frankreich ausgewiesenen Deutschen wieder in den Vordergrund tritt, denn es unterliegt gewiß keinem Zweifel, daß das französische Volk diesen Opfern des Kriegs, welche größtentheils mit Hinterlassung ihrer ganzen Habe flüchten mußten, den durch die barbarische Ausweisungsmaßregel erlittenen Scha⸗ den ersetzen muß. Bereits haben sich an vielen Orten Comite's zur Wahrung der Interessen der auegewiesenen Deutschen gebildet und mehrere Regierungen in dankenswerther Fürsorge für ihre speziellen Landesangehörigen sich dieser Sache an- genommen. Da nun auch eine nicht unbedeutende Anzahl unserer Hessischen Landsleute durch die Ausweisungen beträchtlichen Schaden erlitten, so wäre es dringend zu wünschen, daß bald Schritte geschehen, um auch deren Interessen zu wahren. * Friedberg. Nach der„D. Ztg.“ ist das Großherzogthum zur Vornahme der Wahlen der Abgeordneten für den deutschen Reichs- tag in neun Wahlkreise getheilt worden. Die beiden Orte Kastel und Kostheim, welche bisher zu dem zweiten Wahlkreise(Friedberg Vilbel Büdingen) gehörten, sind dem neunten(Kreis Mainz und eine Anzahl Orte des Kreises Oppen⸗ heim) zugetheilt worden. In unserem Wahl- kreise wird von den früheren Wählern des seit⸗ herigen Reichstagsabgeordneten Buff derselbe wiederum als Candidat empfohlen, während von der Gegenpartei der Landtagsabgeordnete der Stadt Friedberg, G. v. Wedekind, in Vor- schlag gebracht worden ist. Berlin. Eine Verordnung des General⸗ Postamtes verfügt, daß von jetzt wieder verschlossene gewöhnliche Briefe, recommandirte Briefe mit Werthsachen nach Paris befördert werden dürfen gegen die vor Ausbruch des Krieges in Kraft gewesenen Taxen. — Die„Prov. Corresp.“ schreibt bezüglich der Nationalversammlung in Bordeaux:„Sobald bestimmte Aussicht auf Verständigung über die Grundlage des Friedens vorhanden ist, dürfte eine Verlängerung des Waffenstillstandes behufs der definitiven Friedensverhandlungen eintreten. Voraussichtlich wird die Nationalversammlung alsdann nach Paris verlegt. Andernfalls wird die Fortsetzung des Krieges nach dem Ablauf des Waffenstillstandes sofort mit aller Energie beginnen, wozu bereits alle Vorbereitungen getroffen sind. Doch ist die volle Zuversicht begründet, daß dieser Fall nicht eintreten wird und unsere Truppen in nicht langer Zeit lorbeergekrönt heimkehren werden. — Die Regierung beabsichtigt, den Landtag Sonnabend, den 18. d., zu schließen.“ Frankreich. Paris. Die Zeitungen er⸗ klären die langsame Zählung der Stimmzettel mit der großen Zahl der Candidaten, welche 3000 überstieg, und mit der großen Schwierigkeit des Zusammenrechnens in Folge der Verzettelung der Stimmen. — Das Journal„Soir“ sagt, General Chanzy habe die Fortsetzung des Krieges für ab⸗ solut unmöglich erklärt. Die Anzahl der aus- gefertigten Geleitscheine beträgt 140,000. — Aus Paris meldet man vom 10. d.: In der Bevölkerung herrscht große Aufregung in Folge des Gerüchts über den beabsichtigten Einzug der deutschen Truppen.— Es ist die Rede davon, General Aurelles de Paladines zum Commandanten eines Armeecorps, das im Depar— tement der Gironde zum Schutze der National“ versammlung von Bordeaux gebildet werden soll, zu ernennen. — Die Nachricht, daß Gambetta Bordeaux verlassen habe, bestätigt sich nicht. Aber er sei ernstlich erkrankt. — Das„Journal officiel“ veröffentlicht fol- gendes Wahlresultat von Paris: Louis Blane 216,000, Victor Hugo 214,000, Garibaldi 200,000, Quinet 199,000, Gambetta 191,000, Rochefort 163,000, Saisset 154,000, 149,000, Pypat Malou 117,000, Brisson 115,00. uvage 102,000, Bernard 102,000, Dufrais 101,000, Greppo 101,000, Langlois 95,000, Frebault 95,000, Clemenceau 95,000, Vacherot 94,000, Brunet 93,000, Floquet 93,000, Cour⸗ net 91,000, Tolain 89,000, Littré 87,000, Jules Favre 81,000, Armand 79/000, Ledru- Rollin 76,000, Say 75,000, Tirard 75,000, Rovropona(?) 74,000, Adam 73,000, Milliere 73,000, Peyrat 72,000, Ferry 69,000 Stimmen. Jules Favre ist am 14. ds. hier eingetroffen. Zum Nachfolger des Commandanten der National- garde, Genergl Clement Thomas, welcher demis⸗ stonirte, ist General Vinoy ernannt. Die Stadt ist vollkommen ruhig. — Wie dem„Daily Telegraph“ vom 12. d. geschrieben wird,„ist jetzt in Paris genügend Mehl vorhanden, um Brod für 25 Tage backen zu können. Zufuhren jeder Art treffen jeden Tag schneder ein. Selbst Kohlen langen in solch reichlichen Quantitäten an, daß die Gas-Compagnie in einigen Tagen die Beleuchtung der Hauptstadt wieder beginnen wird. Die Ladenbesitzer ziehen ihre Uniformen aus; Beinkleider ersetzen hohe Stiefeln und Gamaschen; hohe Hüte kommen stark zum Vorschein und Käppi's wie Calabreser verschwinden in enisprechender Weise. Wenn die Preußen einrücken, werden sie halb Paris in Civiltracht finden. Das Cafeleben ist noch immer sehr theuer; die mindeste Mahlzeit kostet 7 Fres, und ein beschtidenes Diner nebst einer Flasche ordinären Weines das Doppelte dieses Betrages. Seit der Oeffnung der Thore bis zum 11. d. sind 4219 Ochsen, 7051 Schafe, 494 Kühe, 387 Schweine, 6000 Tonnen Waizen, 18,000 Tonnen. Mehl, 1600 Tonnen Schiffszwieback. 2100 Tonnen präservirtes Fleisch, 5000 Tonnen Schinken und Speck, 1300 Tonnen eingesalzene Fische, 445 Tonnen Butter, 260 Tonnen Käse, 2000 Tonnen Gemüse, 1200 Tonnen Fourage verschiedener Art und 2600 Tonnen Kohlen und sonstiges Feuerungsmaterial nach Paris gebracht worden.“ Bordeaux, 14. Febr. Sitzung der National⸗ versammlung. 450 Deputirte anwesend. Der Präsident verliest ein Schreiben Cremieux, worin derselbe seine Demission anzeigt. Die Bureaux sind eisrig mit Wahlprüfungen beschäftigt. Die Frage betreffs der Wahlen des Prinzen Joinvillt und der Präfekten bleibt späterer Berathung vor⸗ behalten. Wahrscheinlich wird Gréyp deßinitiver Präsident der Nationalversammlung; als Vice⸗ präsidenten werden Trochu, Dufaure, de Larcey und Changarnier bezeichnet. Als zukünftiger Präfident der neuen Regierung wird Thiers ge⸗ nannt. General Chanzy ist bier eingetroffen. — Garibaldi hat das Commando der Vogesen⸗ armee, da seine Mission beenditzt sei, niedergelegt. Die Regierung nahm seine Demission an, indem sie ihm im Namen des Landes ihren Dank aus- sprach. Die Antwort ist von allen Regierungs- mitgliedern unterzeichnet. — Jules Favre, welcher am 13. d. nach Paris abreiste, ist von der Nationalversammlung beauftragt worden, mit dem Grafen Bismarck wegen Verlängerung des Waffenstillstandes zu unterhandeln. — 15. Februar. Die Nationalversammlung nahm heute Wahlprüfungen vor. Der Präsiden! theilte am Schluß der Sitzung mit, die Ver⸗ sammlung werde morgen zur Constituirung der Regierung schreiten. Derselben wird die Auf⸗ gabe obliegen, im Namen der Versammlung in die Verhandlungen über die Kriegs- und Friedens frage einzutreten. Lille. Der„Propagateur de Lille“ ziebt bei der Besprechung der Pariser Wahlen den Schluß, es werde in Zukunft nöthig sein, daß die Nationalrersammlung nicht mehr in Paris tage, damit eine Sicherheit gegen die Wiederholung des 4. September erlangt werde. — Bei Gelegenheit einer abgehaltenen Truppen⸗ 141,000, Mar. 135,500 ö Pothuan 138,000, Locroy 134,000, Gambon 129,000, Dorian 128,000, Rane 126,000, iere 102, 9 5 ö f ö diet Benagtt. du zun II. d. 40 Kite, 18,000 Se sepwieback perit gedtacht ig det Natienal· und, Der tut, ben Die Barter; eestigt. Dit ns 5 e Jemrilt Busthasg ber 10 mitt , 4 e dt Letten clanfugtt t Tiers ge. ingttrestu. en Begesen + 1 2 schau hat General Faidherbe den General Lecointe beauftragt, den Truppen seine Befriedigung aus- zusprechen über die ungtmeinen Dienste, die sie namentlich bei Amiens, Ponk-Nopelles, Bapaume und St. Quentin geleistet; bei der schmerzlichen Lage des Landes müsse die Hingebung sich ver— doppeln, um schlagfertig zu sein, set es gegen den Fremden, sei es gegen die Gefahren im Innern. — Prinz Napoleon ist als der Vorletzte auf der Liste in Corsika gewählt worden.— In Corsika macht sich eine separatistische Bewegung bemeiklsch. Lyon. Der„Salut public“ meldet aus Bordeaux, daß Tbiers und Genossen bereits die neue Cabinetsliste festgestellt haben: Thiers, Prä- sident ohne Portefeuille; v. Decaze, Auswärtiges; Dufaure, Inneres; Barthelemy, Unterricht. Nizza. In Folge der neuesten ernsten Ruhe störungen ist der Minister Arago bierber gereist, Eine Proklamation des Präfeklen droht die Untet— drückung der Unruhen durch Waffengewalt an. Belgien. Brüssel, 14. Febr. Das hier verbreitete Gerücht, daß Unruben in Paris aus- gebrochen seten, ist laut den darüber eingetroffenen Nachrichten aus guter Quelle nicht begründet. Diesen Nachrichten zufolge ist die Stimmung in Paris sebr aufgeregt; obgleich man eine Emeute fürchte, so seien doch Gerüchte von ausgebrochenen Unruhen falsch oder wenigstens verfrüht. Großbritannien. Londor. Unter den Deutschen in England circulirt eine Glückwunsch— Adresse an den deutschen Kaiser zur Unterschrift. Dieselbe schließt mit folgendem Passus:„Während despotische Macht und Gewaltthätigkeit den galli⸗ schen Kaiser auf einen Thron setzte, der unter dem teutonischen Schwerte zusammenbrach, bat die Nallenalkraft Deutschlands Ew. Majestät zur Führerschaft eines Kaiserreiches erhoben, das so⸗ wohl materiell wie geistig mächtig, für alle Zeiten ein Thurm der Freiheit und des Rechtes sein wird. Auch wir, obwohl in einem fremden Lande lebend, begrüßen Sie als Kaiser, begrüßen die Stunde, in welcher die Bande zerrissen wurden und der Zauber gebrochen wurde, der das große teutonische Volk von seinem eigentlichen Platzt und Einflusse in der Welt ausschloß, und wir bitten den Allmächtigen, der unsete Waffen segnete, Ew. Majestät eine lange und friedliche Regitrung über ein wiedergeborenes Vaterland zu gewähren.“ — Ein Telegramm aus Bordeaux meldet: „Das Parlament ernennt nach der Präsidenten— vahl eine Commission von 3 Mitgliedern, welche nach Versailles gehen soll. Die Wablprüfungen verden hierauf fortgesetzt. Nach Rückkehr der Deputation aus Versailles soll über den Friedens wohl berechtigt ist, vor die Oeffenttichkrit zu freien. vertrag verhandelt und im Annahmefalle das Par- lament vertagt und in Paris wieder eröffnet wer⸗ den.“— Die„Times“ melden aus Berlin, daß die französischen Wahlen dem Frieden scheinbar günstig seien. Bismarck habe die Verlängerung des Waffenstillstands um eine Woche vorbehaltlich gewisser militärischer Bedingungen zugestanden.— Hier eingetroffener Nachricht zufolge hat Garibaldi Bordeaux verlassen und sich nach Marseille begeben, von wo er sich nach Caprera einschiffen wird. — 16. Febr Dem„Reuter'schen Bureau“ wird aus Versailles von heute gemeldet: Belfort: hat capitulirt. Die Besatzung zieht mit Waffen und Gepäck ab. Friedberg. Es ist zwar dem Gedeihen einer guten Sache nicht immer förderlich, wenn sie zu oft öffent— lich berufen wied; indessen würde les ein Unrecht sein, das am letzten Sonntag abgehaltene Concert des biesigen Musikvereins hier mit Stillschweigen zu übergehen. Schon um seines edlen Zweckes willen. Der Reinertrag desselben ist nämlich für unsere verwundeten und ktanken Krieger bestimmt, und jede Veranstaltung für solch' edlen Zweck ist der Sympathien der palriotischen Bevölkerung unserer Stadt und Umgegend gewiß. Der biesige Musik— verein har aber mit seinem letzten Concert abermals den Beweis gellefert, daß er auch ohne solch' schützende Deckung Der Chorgesang des jungen Vereins hat sich troß der kurzen Zeit seines Bestedeus bereils zu sehr auertennenswer ther Tüchtigkeit berangebilder, und wenn die einzelnen Mit⸗ glieder, die in ihret Gesammtbeit einen hübschen Fonds von Stimmmitteln und musikalischem Verständniß zur Verfügung stellen, auch fernerhin umer der Fübrung ihres gewandten und kunstverständigen Olrigenten mit Lust und Eifer sich der so mühsamen als uncrläßlichen Arbeit des gründlichen Einstudirens hingeben, so kann es nicht fehlen, daß der Verein durch allmählige Vorführung der gediegenen Gesangscomposilionen für gemischten Chor cin besondercs Verdienst sich erwirbt. Wie derselbe aber die Pflege ernster klassischer Musik Frankfurt. Der berühmte Sänger Wachtel gab am 14. d. dahier eine Gastvorstellung, zu welcher der Andrang des Publikums ein ganz außerordentlich großer war. E. wird gemeldet, daß ber erste Dienstmann, welcher sich am Thealer einstellte, um eine Karte zu bieser Vorstellung des Herrn Wachtel zu erhalten, um 3 Uhr Morgens kam, um 5 Uhr waren bertits 8 da und um 7 Uhr 22, welche alle zusammen bis 11 Uhr bastanden. Jeg macht übrigens die Theaterbirection bekannt, daß Bestellungen auf Plätze durch Dienstmänner und sonstige unbekaunte Persönlichkeiten nur gegen Abgabe eines von dem Besteller unterschriebenen Zettels entgegen genommen werden. Offenbach. Wie das„Frkf. J.“ mittheilt, besuchte ber alte Mazzini auf seiner Reise von London nach Italien die Söhne einer ihm befreundeten Familie, welche in der Dr. Nägler'schen Handelsschule hier ihre Ausbildung er⸗ halten. In seinen Acußerungen über Politik drückte er, abweichend von vielen italienischen Publicisten, eine hohe Bewunderung für die Deutschen und ibte Führer aus. Den Framzosen, meint er, sei auf lange Zeiten die Leitung der Geschicke Europas entwunden, zumal sie planmäßig seit mehreren Menschenaltern demoralisirt worden seien. Darmstadt. Die Darmst. Zig.“ meldet die statt⸗ gefundene Tause des am 7. Oct. v. J. geborenen Sohnes des Prinzen Ludwig von Hessen. Pathen waren die Kaiscrin von Deutschland, das deutsche Kronprinzenpaar, Prinz Friedrich Karl von Preußen und Prinz Leopold von England. Dank. Im Namen und Auftrage sämmtlicher beim II. Stoßb. Hessischen Regimente befindlichen Friedberger bescheinige ich den Empfang des uns durch die Herten des Lieder⸗ kranzes und die Mitglieder der Theater gesellschaft gewor⸗ denen Geschenkes. Wir sagen allen unseten Wohlihätern besten Dank und werden nicht verfehlen bei unserer dem⸗ nächstigen Heimkehr unseren Dank auch persönlich abzustatten. Gien den 9. Februar 1871. Adam Hofmann. Ne u e st e 8. ö Officielle militärische Nachrichten. Versailles, 16. Febr. Der Kaiserin überhaupt sich zur Aufgabe gemacht, so war auch sein letztes Conceriprogramm außer den Chören noch reichlich ausgestattet, und waren ca da namentlich die hertlichen Streichquartelte, die die Zuhörerschaft entzückten. Es ist übrigens hier nicht unsege Sache, einzelne Leistungen be— sonders hervorzuheben, wo alle Beteiligten mit gleichem Eifer zum Gelingen des Abends im schön geschmückten Scal beizutragen bemüht gewesen; es möge darum im Namen Bielet nur der Wunsch ausgesprochen sein, der Musikverein wolle der Oeffentlichkeit bald wieder einen ähnlichen musikalischen Genuß bereiten. Nach beendigtem Concert waren viele Theilnehmer noch für einige Stunden in heiterer Geselligkeit beisammen ge— blieben. Die dabei ausgebrachten Trinksprüche galten dem deuischen Kaiser und dem neu erstandenen Reich, dem Aus— druck des Dankes und der Anerkennung für die mitwir⸗ kenden Gäste, Herrn Concerimeister Ruhl aus Kassel, Herrn Renker aus Ossenbach und Herrn Fritsch dahier, der geschätzten Mitwirkung der Fräulein Sehrt und des Herrn Dr. Lorenz, det Thätigkeit des Dirigenten, Herrn Seminarlehrers Schmidt, und fanden ebenso allgemeine Zustimmung, wie die noch aufgeführten Mufik stücke reichen Beifall. und Königin in Berlin. Heute hat Belfort capitulirt unter freiem Abzug der 12,000 Mann starken Garnison. Der Waffenstill⸗ stand ist bis zum 24. Februar verlängert. Wilhelm. Versailles, 16. Febr. Der Waffenstill⸗ stand ist bis zum 24. Febr. Mittags 12 Uhr ver⸗ längert und auf den südöstlichen Kriegsschauplatz ausgedehnt. Unsere Truppen behalten die De⸗ partements Doubs und Cote d'or, sowie den größten Theil der Jura⸗Departements besetzt. Die Festung Belfort wird mit dem zur Armirung des Platzes gehörenden Material über- geben und am 18. Februar durch die diesseitigen Truppen besetzt. Der circa 12,000 Mann starken Garnison wird in Anbetracht ihrer tapferen Ver⸗ theidigung freier Abzug mit militärischen Ehren Repshuchen! stets frisch von der Mühle del Wilh. Fertsch Uuhrer Steinkohlen 367 find eingetroffen bei Pb. Dan. Kümmich. Ein tüchtiger Schweitzer 952 kann auf Petritag gegen guten Lohn placirt werden durch amm in Friedberg. 21 Ariegs- X Ftiedensnummern der Gartenlaube. 1. Inhalt: pulver und Gold. Den Miitheilungen ente Officlerg nacherzäblt von Levin Schüching.(Forts.) — In den Rubmeshallen Frankreichs. Von Hermann gächling in Versailles. Mit Illustratlon: Der deutsch⸗ Belbnachtsbaum in den Ruhmes hallen von ersailles, Nach der Natur aufgenommen von Otto Füntber.— Wie Mühlhausen französisch wurde. Von Lenedep.— Um Poris herum, Von Friedrich Gerstäcker J. — In den Botterten von Paris. Von unsetem held naler J. W. Peine. Mil Abbildung: Beim Batterie- au dor Parts. Noch der Natur aufgenommen von zm Versasser.— Blätter und Blüthen: Ein Zäger— dacklein vor Paris. Bon R. g.— Göthe in Straßburg. Von A. zr.— Graf Moltke als Lieute— ent.— Kleiner Briefkafen. Der zweite Stock 355 in dem Hause der Witwe Weiß brod Burg ist zu vermletben und am 1. Mai Näheres zu erfragen bet A. Fenling. Ein kleines Logis 361 fär eine stille Familie wird gesucht. Näheres bet der Expedition d. Bl. Ein kleines Logis 345 nebst Zubeböt ist in der Burg zu vermiethen. Näberes bei der Exped. d. Bl. in der beziehdar. Durchsichtige Glycerinseife! 120 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut, empfiehltein Stücken zu 4. 6. 9. 102. 18 kr. Wilh. Fertsch. L Einen Regenschirn, 340 welcher am 10. d M. auf dem Ralbhause zu Irledberg flehen geblieben, wolle man gegen den irrthümlich muügenommenen bei Herrn Bürgermeister Koucar zu Friedberg umtauschen Versteigerung 354 Nächsten Dienssag den 21. Februar, Nachmlttags 1. Uhr, läßt der Unterzeichnete folgende Gegenslände öffentlich meistbietend versteigern, als: 1 Kob 2 Wagen, 1 Haäͤckselmaschine, mehrere Bütten und circa 200 bis 300 Centner Korn“, Walzen, Gersten- und Haferstrob. Bemerkt wird, daß gegen genügende Bütascheine Zablungefrist bie 4, September d. J. gestattet ist. Assenheim den 16, Februar 1871. Adolph Poths. 366 360 Er bewilligt. v. Podbielsky. dreifarbig, Bundesfahnen, e e gung. mit oder ohne Germania, waschächt. Auch Trane⸗ patente, sowie Saen zur Jünmination empfiedlt Bonner Fahnenfabrik in Bonn a. Rhein. nach Lager in allen Sorten bsen, Linsen e Pohnen, Wiederverkäufer zu billigen Pleisen, d Friedrich Bender, Holzgraben 2, Ecke a, Haasengasse, Frankfurt a. M. Daheim Die Nr. 20, die neneste Kriegsnummer, enthält: er zeljäbrlich 18 egr ochentlich 1 Nummt! auen er end 5 Der Generalinspekteur der preußischen Artillerie. dem Porttät des Generals von Pinderfin.— Die Helden der Arbeft.(Jortsezung) Roman von Wav Schlägel.— Pariser Luftballonfabrten. Mit drei Illustratlonen der Luftballon in der Schneewolke; in der Nacht Über der belagerten Riesenstadez der Sturz in's Meet.— Vor und um Paris. VIII. Von Georg Diltl.— Am Familten⸗ tische! Geflügelte Pausarme. Zu dem Bilde: Gedenket der Vogel im Winter! Von N. Specht.— Vorposten- ablösung vor Paris. Zu dem Bilde von O. ftkentscher. Des deutschen Reichs Kleinodien. Mit Illustration. Preis pro Nummer 9 kr. Zu Bestellungen empfehlen sig Binder nagel& S ute nt phat Schimpff in Friedberg. c 2 p——— Ter Vorschuß-& Creditverein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) rr 341 Die auf Sonntag den 19. Februar, um 3 Uhr Nachmittags, angezeigte statutenmaßige General⸗Versammlung findet eingetretener Hindernisse wegen nicht an diesem Tage sondern 1 Dienstag den 21. Februar, Abends präeis 7 Uhr, im Gasthaus zu den drei Schwertern statt. Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht pro 1870. 2) Feststellung der Beamten ⸗Gehalte für die laufende Wahlperiode. 3) Gewinn⸗Vertheilung. 4) Ergänzungswahl des Ausschusses. 5 Nach F. 20 der Statuten treten aus dem Ausschusse die Herren: Joseph Bender, Wilhelm Fertsch, Ludwig Grödel, Seligmann Hirschhorn und sind wieder wählbar. Friedberg den 15. Februar 1871. Fuͤr den Ausschuß: Der Vorsitzende Feuer feste Cassase ränke Patent 321 fortwädrend auf Lager dei i H. Briel, Steingasse Nr. 8, Frankfurt a. M. Oeffentliche Eichen-Lohrinden-Versteigerung. 347 Donnerstaa den 2. März 1871 sollen im Gasthause der Wittwe Zorn in Steinau von Morgens 10 Ut ab von dem unterzeichneten Versteigerungs⸗Commissarlus nachfolgende Borke und Rinde⸗ Quantitäten oͤffentlich meistbietend versteigert werden. 5 b„ Beschreibung. 8 Be i e ich nung 2 f des Lesscloge⸗ 5 1 7 Nähere S g ee ts f 5 oto: Lage orte(cer.. 3 Seiden btners Oderförcßerel. Forflorts. 8„ e e ee ertheilt 8 igenthümers 1 0 1 Nr. Ath. Klftr. Gtr. Borke. 7 10 Staat terteupen Gaffenberg, 6— 56— nördlich 15— 1500 27 Oberförster Abth. d. 5 Rang. 4 Feel die 1229— beben—— 240 20 ¼Opderf. Brig. 3 Bieber agen 9 60—südöftlich. 5— 150 60 Sbersörster Abth. Db. ö U 0 9 Ellenberger. 4 ö 5 Kuppe, 10— 2⁰— knordwestl.—— 90 32 5 Abih. a. 5 Unterwald, 18 5—— 5 5 5 Bruchköbel 1 1.— 40 ben 400 36 Obersötster a Menger. 60 8 Herrnwald, 12(— 6—*—— 200 2⁰ Abth. a. f f N 7 Salmünster Sommerrain 535— 70— füdlich(—— 1500 21[Oberf. Reinhard 8 Thsergarten] Nestrück 25— 40— eben 20 5— 35—120 90„ Scheisbecen 6 2 3030-12 Nel 100 75 Lichtraineichen 11—-(—— 7 10— 5030-100 0 N Abth. o. 1K Kämmerzell Rottlacker, 33 9 30— föfilich eben—— 100 23 ö Abth. bi, 5 Oberförster 12„ sbdimlere abt, 5— 25— eben Jüd- 3017— 50-140 Buchenthel. . Abth. d.. wesllich 13 Bimbach enen 8— 20— eben—— 150 31 Oberf. Gies. erg, Abtb. a. 0 Niederkalbach Unterausberg/ 2— 75„ 1 37-95 19 Abih b. 18 10 941 Erlenbeege, 11 3- 161 700 31 ö 0 Abth. e, Oberförster 160 5 Steinkloͤschen, 16— 1—„ 111 10 30 Staubesand. 0 Abth. a ö 1 8 das., Abth. b. 16— 1—„ 1161 10 30 Behufs Besichtigung der Lobschläge an Ort und Stelle haben sich die Kaufluftigen bezüglich der Staats⸗ forsten an die Königlichen Oberförster zu wenden. Die Verkaufsbedingungen werden vor Beginn des Termins bekannt gemacht, und es können dieselben auch bei den obengenannten Königlichen Oberförstern, sowie dem unterzeichneten Versteigerungs⸗Commissarius jeder Zelt eingesehen werden. Zum Mitbieten können nur solche Personen zugelassen werden, welche dem ausbietenden Versteigerungs⸗ Com misiartus einen, von einem Inländer, den der betreffende Forstcassenrendant ale bis zum ausgedrückten Betrage völlig zahlungsfäblg anerkannt hat, ausgestellten Bürgschein, in welchem der Bürge sich für Kaufpreis und Gewinnungsloffen der zu verstelgernden Lohrinden verbürgt, bei Abgabe ihres Gebots vorgelegt haben. Hanau den 9. Februar 1871. Der Königliche Vergeigerungs⸗Commissarius von Münchhausen, 4% Cäͤcilienvertin zu Ochstadt. Forftmeister. N Abend Unterhaltung zum Besten unserer Krieger Sonntag den 19. Februar im Steyer schen Saale. f Anfang präcis 8 Uhr.— Entrée 12 resp. 18 kr. Progr a mm m. 1) Der dämonische Stiefel, Schwank in 2 Acten. 2) Vortrag auf dem Clavier. g 2 3) Vaterlandslied, vlerstimmiger Männerchor. 4) Patriotiemus eines Greises, Declama tion. 5) Vortrag auf dem Clavier. 6) Schwabenstreiche, Deelamatton. 7) Vortrag auf dem Clavier. 8) Drei Stunden in der Fremde, Declamation. 9) Krlegers Nachtlied, Sertett, vierstimmiger Männer⸗ chor mit 2 Solostimmen. Empfehlung. 340 Den geehrteg Damen Friedbergs und der Um⸗ gegend empfehle 0 mich zur Anfertigung aller Arten Damenkleider in und außer dem Hause. Louise Heck, wohnhaft bei Schuhmacher Pfeiffer am-Jauerbacher Thor. 206 Einige ächte 5 Harzer Canarienvögel, Roller mit Flötentönen, find zu verkaufen, Vorstadt 148 in Friedberg. 0 Dank. 349 Den geebrten Friedberger Damen, dem Herrn Kreisarzt Pr. Lorenz, den Herren Heilgehülfen Winkler und Dlebl, sowie dem ganzen Hülfsverein sagen wir für die liebevolle Pflege und Behandlung, eie uns im Reserve⸗Lazareth zu Friedberg während 25 Wochen zu Thell wurde, unsern herzlichsten Dank. Pfeifer und Schnabel. vom Großherzogl. 1.(Garde-) Jäger⸗Batatllon. Anfrage. 365 Wir ersuchen den Derrn Heinrich Stoll II. von Nieder⸗Wöllstadt, welcher den Wahlaufruf, des Herrn Hofgerichtsraths Wilhelm Buff unterzeichnet hat, sich uns bekannt zu machen, da dieser Name in unserer Gemeinde nicht vorhanden iff. l Mehrere Bürger Nieder⸗Wöllstadts. 356 Für ein N f großes Gut bet Frankfurt a. M. wird ein erster Feuerschmied gegen guten Lobn und sortigen Eintritt zu engagiren gesucht. Die Stellung ist eine selbsiständige und dauernde. B. Mettenheimer, Gutleuthof bei Frankfurt a. M. Todes ⸗ Anzeige. 359 Unsere gute Met u ift vergangenen Donnerstag Abend nach kurzent Krankenlager sauft und ruhta verschieden. Die Familien Weckerling und Salzmann. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag um 3 Uhr statt. 41. 77 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Epangelische Gemeindt. Sonntag Estomihi. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdieust in der Stadtkirche: Vormiltags: Herr Candida Wölsing. Nachmittags: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. 2 Nachmittags: Herr Candidat Trümpert. Sonntag den 26. Februar Abendmahl in der Burgkirche. Katholische Gemeinde. Samstag um 3 Uhr Nachmittags Beichte. Sonntag Quinquagesima. Vormittags: 10 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Am Aschermitiwoch(22. Februar), mit welchem Tag die heiltge Fastenzeit beginnt, ist Morgens 8 Uhr, an den a deren Wochentagen Morgens 7¼ Ubr Gottes— dienst. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 7 und eine Beilage.) t n Beilage. berhessischer Aweiger. u. — 5— e Cdictal ladung. l tei Arbeits- Versteigerun 2835 Nach erkanntem 1 111 n 15 den b zver E gerung 353 Montag den 20. Febtuar, eu e 1055 Uhr, bedeutend Aberschuldeten Nachlaß des Meßgers eintich 1 f sollen auf dem biesigen Rathbause die zur Herstellun Gröninger von Friedberg wird Termin zur Anmel- in der Oberförsterei Ortenberg. für die erforderlichen Turngerälbschaften det blesiges 21.61. dung und Begründung der Forderungen und souftigen 346 Donnerstag den 23. Februar kommen aus Realschule nöthigen Arbeiten an die Wenigfinehmenden ger Minng, Ansprüche auf dem Domanialwald, Disiriet Bteberberg zur Ver- in Accord gegeben werden fl. kr. Watt. Mittwoch den 8. März 1871, steigerung; 1) Zimmerardeit lt. Ueberschlag 159 40 — Vormittags 9 Uhr, Prügelbolz. Stockbolz. Relsbol). 2) Schreinerarbeit 12 2 untet dem Rechlsnachtheil des fiillschwelgend einkreten⸗ Stecken.(Stam mreiset)] 3) Schlosserarbeit 4 48 . den Ausschlusses von der Masse anberaumt. Buchen 210 7 249 4) Wagnerarbeit 15 27 Im Falle des Abschlusses eines Arrangements find Eichen, Obfibaum 56. 32 5) Seilerardeit* die ausbleibenden oder durch Bevollmächtigte nicht ver⸗ Aspen, Nadelholz 2 3„ 6) Sattlexarbelt 8 mn in. iretenen Gläubiger den durch die Maforität gefaßt 4 Fichtenstamme von 5¼“ Durchmesser und 40 Friedberg den 16. Februar 1871. * un dn werdenden Beschlüssen als beitretend anzusehen. Lange mit 38 Cabiksuß,* Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 8 Friedberg den 25. November 1870. 1 Obfibaumstange von 5 Durchmesser und 23“ Länge F o uc a r. deck, Groß berzogliches Landgericht Friedberg mit 4 Cubilsuß.* 857 r 7 nien ente Reitz, Steinberger, Die Zusammenkunft ist um 9 Uhr Morgens am Mobiliar ⸗ Versteigerun 1 Der. Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. e 4 1. ber 189t 365 Mittwoch den 1. März d. J., Vormittags 9 Uhr — 3—ů——ů— e—„ 0** Bekanntm a ch unn gg. Großherzogliche Oberförsterel Ortenberg. Sue e e e ee vo 1 337 Im Licher Stadtwald, Distriet Eisenkaute, kom⸗— Thaler.. Kriegers Wittwe gebörenden Mobilien, bestebend in Oge 7 men den 22. und 23. Februar d. J. nachverzeichnete 5 1 Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Bettun Kleidern, Weiß zen * d 16 Holzsortimente zur Bersteigerung. Bekanntmach un Sophas, Kommoden, Tischen Stüßlen, Sch ales, 1 1) Mittwoch den 22. Februar. 1 0 g. Wand und Staudublen, Spiegeln, Glas, Porzellan, 85 25 Eichen-Bau- u. Werkdolz⸗ Stämme von 6— 20348 Die am 13. und 14. d. M. in den Freiherrlich Haus- und Küchengerätben, auf freiwilligen Antrag der 9 Puste unt 1030“ Lange. b. Francensteineschen Walddistricten Mörler⸗ Unter, Erden öffenulch meiftdietend gegen Baarzahlung ver⸗ S a 120 50 von 12— 17“ Durchmesser und am i ic. abgehaltene Holzversteigerung ist fleigert werden. 9 1 4—. 1 genehmigt. Friedberg den 16. Februar 1871. 2 90— 33 1 don 6 16“ Durchmesser und Erster Fahrtag: Montag den 20. Februar, an welchem In Auftrag: —— f 5 e e oe ech er R Ockstadt Abfuhrscheine ab⸗ 3 Ortsgericht Friedberg. —.. u c ar. * 8 11-35, Länge 5 5 Odstadt den 15. Zebruat 1871. 7 g 944 5 4 1 von 7“ Durchm. und 50, Länge, Der Freihertlich v. Franckenstein'sche Oberförster Güter Verpachtung. „e nene ane n een 364 Freitag den 24. Februar d. 3., Vormittags 11 Uhr, — 8 Fichtenstangen von 4—5“ Durchmesser und Holz ⸗ Versteigerung. 7 1 dates Tube I. eee e. 8775 9 9 fälligen Güterfscke des vereinigten Armensonds zu 9 1 Wanne! 358 Freitag den 24. Februar 1871, Vormütags 9 Ubr Irledberg und zwar 6 260—270 Stecken den G 4 pra elbe! aufangend, sollen in den Frelherrlich v. Niller'schen] 17 Morgen 182¼ Kiftr. in der Gemarkung! Dorhelm und 90100 Eichen, Nadel- und Weichen Woldüngen iu of Hosselhegz ani ee Gemarkung Schwal⸗ een Pribgrl. 0 r d an in beg ecndelktter Nag det 1 f en den 25 W„ Birken⸗ f n Folge eingelegter Nachgebote nochmals öffentlich meist⸗ — 415 90—100 7 Eichen und Weichholz 65 Klesern⸗ ö Prügelbolz, dietend verpachtet werden. 4 t 1 brett 4000 Buchen⸗, Eichen und Weichholz Wellen. 16%ô 1. Slockholz, Sen e eee 2.* Der jedesmalige Anfang ist Morgens 9 Uhr am ear ine. 0 Resserholi, Oroßberzegliche Bllagermtißerel Irteddccs⸗ Seta Burkbardsselder Biztnalweg, am Fluß 9500 ecnebere— 2 l Elch den 13. Februar 1871. eee 85 8 7 a Großherzogliche Bürgermeisterei eich.— r en ee e er 1 ut 3b rin messer und 30“ Länge, 4 — 0 N. 375 Stüc Klesern-Sobnenstangen, 8 f „ reien: H 0 f z 9 V e r st e i 9 erun g. 125—— Stangen zu Baumsftützen von 264 in FJässel von circa 10 Nld. Junbalt, a fl. 1 54 72 bel n* n 338 Freitag den 24. Februar J. J., Morgens 9 Uhr, 2“ Durchmesser und 11 Länge, Wildelm Fertsch. .. e soll im Leid becker Gemeindewald nachsolgendes Holz 71.„Stangen von 5, Durchmesser* inet, verstetgert werden: n und 25 big 30“ Länge, zu Dach⸗ 0 0 nu 5 k d 171. U. 100 Stämme vorzügliches Eichen⸗Bau-, Werk und Parkrn getignet, g U 1 krung. — Nuß bolz, oͤffentlich melstbietend versteigert werden. 5. — 1 Stamm, zu einer großen Kelter getignet Die Zusammenkunst ißt an der Langenschnelse. 27 Indem ich mich einen genden Publikum destens 8 4 Stecken Eichen ⸗Scheitbolz, Werrr Schlag Nr. 1. empfoplen balte, zeige ich hlermit an, daß sich meine ge. A„ Pragelbolz, Friedberg den 16. Februar 1871. Wodnung de im wee A. eis 20„ Siodholz, nee Pn M. Steitz. 17 amen g 60 2„ Reisholz. der Freiherrlich v.— Guteverwaltung Herrenkletder macher. gt f Die Zusammenkunft ist im Ort. desen N e ee ee e eee 1 Lelvhe cen den 13. Februar 1871. e 11883 S ee ung und Großherzogliche Bürgermelsterel Leid hecken. 7; a All 25 1 Selz a m. Holz ⸗Versteigetung. erneue es 363 Donnerstag den 23. l. Mis. Morgens 9 Uhr 123 1 8 J anfan„werden in ßiefigem Gemeindewa istri 7 i f Holz⸗Versteigerung ea e e Ae eee e Amerikanisches 5 7 — im Fürstlichen Thiergarten bei Hungen, sortimgnee varstegene 5 Glanz— Stärke 5 Iusat!— J N 9 5 Won ereeag den 23. d. M., Morgens 10 Ubr, 45 Stecken 8 G 8 a ird ommen 182 Stück Eichen-, Buchen und gemischte 5„ ockholz, P„ f en Stamme, meiff geringeren Durchmessers, zusammen] 9130 Stuck„ Wellen, i 17 räparat N 440 Cubitius enthaltend, und 32— 4% Stämme, 224 Cubtklah, 4 unter Garantie. 5 7 eitaß den 2d„ M. ebendoseloßs it ichen Elengesbeiß lors aubesog von s ais mit einem Paquet für 35 kr. können ca— 170 Steen Buchen, 1. Scheutholz, Mee e Be nenen f 200 Henendeenden nerß def sencten Damen. f N 1 1 n und Bohnenstangen. N 1 tit!— 1 Ni Pienten Der Anfang wird mit den kelterböumen im Disirikt] h——.* e 3 7 5 f f 10 8 10 g Reiser F— Saatschule an dem Weg 5 dies dtebes zu 1 1 möglich war Auf⸗ 5 zum öffentlichen Verkauf. 0 alba j. 5 ate bungen den 8. Zebruer 1871. gen ener 2. 9 beslgel. w Se langs die benaesden daß die Bascr, 2f date Wege g gürstliches Rentamt. eee 5 8 n gebtuar 1871 15 behandelt, bedeutend länger getragen werden 15 Apt Dem m.. 6 ne J kann. Eine einzige Probe wüd Jedermann 2 171 5 roß herzogliche n Fauerbach v. d. d. G sicher befriedigen. 5 * Holzversteigerung AHA 0 Nur allein zu bezieben in Frtedderg G .* durch Jean Huber. im Fürstl. Herrugarten bei Villingen. Bekanntmachung. 0 Neun d 4 305 Dienstag den 28. d. M. Morgens 10 Ubr, sollen 352 Die Klassensteuerliste zu den Bedürfnissen der hie] Kees. eee eee e im oblgen Bistritte 68 Eichen Stämme, ca. 4200 Cubtk. sigen israelitischen Religtonsgemeinde niegt für die Wit.“. 1 fuß unter denselben 20 flarke Slämme von 70 bis 280 glteder derse ben, sowie für die im raumlichen Bereiche Maschinengarn 1 11 Cubilsuß enthaltend, sodann: derselben e eee ane und 4 10 Stecken Eichen Buchen- und gemischt Scheitholz, von beute, an age auf biesiger Bürgermetfteret zur + 1¹ 70 105„ dcogleschen Prügel, e den 17. Hebruar 1871 Einschlagbaumwolle, 25 12 4 1 Aa en., Grödel, Vorsseher. 231 sowie alle Sorten Strickgarne, empfeblen dtüligst 7 1* 7 Geschwister Schloß. 460 Schichten„ v e ee, dan Uluiversal-agenligueur Ein reinliches Diensimädchen, 211 und mit dem Brennholz Mittags 1 Uhr sortgefahren. a g g 522552 ungen den 9. Februar 1871. 53 von Carl von retterfnich* Mainz, in 342 gesetzten Alters, in allen Pausardesten erfahten, . ö gürsiliches Rentamt. Flaschen zu 24 kr., 45 kr. und fl. 1. 24 kr. bel welches sogleich eintreten kaun, wird in Olenst gesucht f Ph. Dan. Kümmich.[Bad Nouberm Fürsseußßraße 332. Stock Dem m e. ErTTTTbTbTCTbTCbbTTTTTTTTTTTTTTT— Kapital Gesuch. Florstadt zu leihen gesucht. W. Fuhrländer Nachfolger, 25 Vilbeler Straße Nr. 23 in Frankfurt a. M., dem Pfau gegenüber. Großes Lager in den modernsten Kleiderstoffen. 500 Stück ¼ breite ächtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb, braun, für Kleider und Ueberzüge, die Elle 9 und 10 kr. 200 Stück ¾ breite ächtfarbige Glanz-Möbel⸗Cattune und Cattune mit Borden, für Vorhänge, die Elle 9 kr. 300 Stück feine% breite ächtfarbige Pigus⸗Cattune, in den schönften Farben, die Elle 12 kr. 300 Stück der feinsten ¼ breiten ächtfarbigen Jaconets und Organdis, die Elle 12 kr. „ breiten weißen Satin und Piqus, für Ueberzüge und Unterröcke, die Elle 12 kr. 500 Stück 5% breites ächtfarbiges Bettzeug, meistens fürkischroth mit weiß, die Elle 15 kr. Schweren schwarzen Moireens, für Unterröcke, die Elle 22 kr. 10% breiten englischen Waterproofs, für Regenmäntel, in den schönsten Farben, die Elle 45 kr. 1% breiten schweren Bukokin, für Posen, Westen und ganze Anzüge, die Elle fl. 1 30 kr. / breite Fabnenstoffe, schwarz, roth, gelb, weiß, die Elle 10 kr. Große Auswahl Fußleppichstoffe, die Elle 15 kr. % breiten weißen Mull für Kleider, die Elle 12 kr. Gute wollene Kleiderstosfe, Crolsse. Popelines, Rips, Chins, Atlas, Mohaires, Grosgrains, die Elle von 15 kr. an. Glatten rothen wollenen Untertockfloff, die Elle 15 kr. 3 Ellen breite grobe Leinen Großes Ausftattungs- Geschäft: 500 Stück ¾ breites schweres Leinen, für pemden und Betttücher, die Elle 12 kr. — Ellen breite grobe Leinen, für Betttücher, das Betttuch ohne Nath, vier k. j Ellen lang, fl. 1. 44 f 6 ür Betttücher, das Betttuch ohne Nath, vier f Ellen lang, fl. 2. 21 kr. e, 200 Stüc schwere rothe wollene Bettdecken, das Stück fl. 5, 30 kr. 200 Stück schwere weiße wollene Bettdecken, das Stück fl. 4. 500 Stück schwere graue Militärdecken, das Stück fl. 2. 30 kr. und fl. 3. Schwere weiße Piqusdecken, für zweischläfr. Beten, das Stück fl. 2. 30 kr. 2 Ellen breite, 2½ Ellen lange, lelnene Tischtücher, das Stück 45 kr. 500 Otze. weiße leinene Damentaschentücher, das Dtzd. fl. 2. 30 kr. 1% breiten, reich ramagirten Vorbangemull mit Bogen, die Elle 15 kr. Grobe rothe Cachemire Tischdecken, das Stück fl. 1. 45 kr. und fl. 2. Große rothe Cachemtre⸗Commodedecken, das Stück fl. 1.— und fl. 1. 24 kr. Tischtücher, Handtücher, Servietten, Strohsackleinen, Zwilltch, Barchend zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Lama, Flanell, Thibet, Cachemire, Alpacca, Unterrockstoffe, in allen Farben und Qualitäten billigt. Schwarzen Orleans und Alpaccas, die Elle von 16 kt. an. Schweres Blau Gedrucktes, die Elle 12 kr. Muster der Artikel sende auf Verlangen franco. — Sonntags ist mein Laden bis 6 Uhr Abends offen. Versteigerung von Abfallleder. 335 Mittwoch den 22. Februar e. wird eine Partie Abfallleder von Rindhäuten pfundweise in dem unteren Gange der Burg ⸗Caserne meiflbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert. Friedberg den 13. Februar 1871. Euler, Hauptmann und Compagnieführer. Hollündische Häringe 327 in ½ Tonnen billtgst bei 8. Ph. Dan. Kümmich. Tapetenhandlung. 272 Vollfandig assortirtes Lager von Tapeten qu den billigsten Preisen empfiehlt Bad⸗ Nauheim. C. S orn. Herrn Wie kurirt man Hals-; resp. Brustbeschwerden, 351 Als Antwort auf diese Frage diene die Veröffentlichung nachstehenden Briefes: L. W. Egers in Breslau, Fenchelhonigertract- Fabrikanten. . Seit langer Zeit leide ich an Halo- resp. Bruftbeschwerden, welche vorigen Herbst in Blutspeten übergingen. Nachdem ich hiergegen allerlei Medikamente und sonstige Kuren ohne besonderen Exfolg gebraucht, beabsichtige ich auch Ihr mir als vortrefflich gegen solche Leiden wirkend gerühmtes Fabrikat— Fenchelbonig— zu gebrauchen ꝛc.(folgt Auftrag.) Der L. W. Egers'sche Fenchelhonigextract, wovon jede Flasche zum Zeichen der Echtheit Stegel, Facfimfle, sowie die im Glase eingebrannte Firma von L. W. E einzig und allein zu haben bei Joseph Hoffmann in Friedberg. Glutspeien etc. 2 Pr.⸗Minden, den 28. August 1870. Hochachtungsvoll und ergebenst 0 Taube, Regierungs⸗Haupt⸗Kassen- Buchhalter. gers in Breslau tragen muß, ist nur —— 0: 341 6200 fl. werden im Ganzen oder in kleineren Kapitalien gegen 4½% von der Gemeinde Ober⸗ Oder ⸗FJlorfladt den 14. Februar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Florstadt. Daue ruhe im. Braunkohlenklein, Westphalia, Mittwoch, 22. Febr. Thuringia, Mittwoch, 18. März. 5 Silesia, Mittwoch, I. März. Morgens. Hammonia, Mittwoch, 22. März. Morgens. 43 als Brennmaterial zum Vermischen mit Stein⸗ Holsatia, Miuwoch, 8. März. Eimbria, Mittwoch, 29. März. kohlen, verkauft billigst Die Ziegelei am Bahnhof zu Bad Nauheim. 0 r und 2 U 42 Hamburg-Amerikanische pachetsahrt-⸗Actien-Geselschasl Directe Post-Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG AK NEW- TORR Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Crt. Rthlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Rihlr. 100, Zwischendeck Fracht L. 2.— pr. 40 hamb. Cubiksuß mit 15% Primage, für ord. Güter nach Uebereinkunft. Briefporto von u. nach den Verein. 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