— terreggeise N 9 den frühen 9 1 beso tgt. enden cken hosen zn lach rar- Pondlunz erg 1 Stetten 5 len un Cig ent! Naͤdchen ·1˙ 1 I M 122. Oberhessischer A Dienstag den 17. October. 0 nzeig Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag — schriftlich leicht vorkommenden, mitunter höchst unangenehmen Mißverständnisse vermieden werden können. 1 4 Auf das vierte Quartal dieses Blattes können noch Abonnements angenommen und vollständige Exemplare desselben geliefert werden. Amtlicher Theil. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publieirt worden: Nr. 39. Nr. 702. Allerhöchster Erlaß vom 1. Oktober 1871 betreffend die Ausgabe verzinslicher Schatzanweisungen im Gesammtbetrage von 4,971,600 Thal b 6 l 0 e 5 ern zum Zwecke der Erweiierung der Bundes-Kriegs⸗Marine und der Herstellung der Küstenvertheidigung.— Nr. 703 bis 707. Consulnernennung. g i. Nr. 40. Betreffend: Das Einzelnhüten. Nr. 708. Verordnung, betreffend die Einberufung des Reichstags. Vom 5. Oktober 1871. Friedberg den 14. Oktober 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. In verschiedenes Gemeinden findet das Einzelnhüten wieder statt, wir fordern Sie daher zur strengen Einhaltung der Art. 65 und 66 des Feldstrafgesetzes und Weisung aa die Feldschutzen, Zuwiderhandlungen in den eintretenden Fällen zur Anzeige zu bringen, hierin Säumige aber uns zu melden, auf. Be Ea n n f ma ch n Betreffend: Den Verkauf gesundheitsgefährlicher Tapeten. Es ist in neuerer Zeit die Wahrnehmung gemacht worden, daß, während bisher nur manche grüne und gelbe Tapeten wegen der dazu häufig verwendeten gifthaltigen Farben dem vollständig ungefährlich angesehen worden sind, grade diese rot zugsweise arsen haltig gefunden werden und gilt für andere mit jenen Farben und Tapeten überzogene Gegenstände. merksam zu machen, insbesondere aber die Tapenfabrikanten, sowie die dem Verkaufe und der Verwendung solcher arsenhaltigen die Artikel 326 bis 329, 337 bis 340 und 346 des Polizeistrafgesetzes vor der Fabrikation, Deutsche Reich zu verwarnen. Für das Publikum die Bemerkung, von Arsenik in einer Farbe nachzuweisen. Friedberg am 13. Oktober 1871. Be Betreffend: Die Anstellung Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, Karl Grüneberg daselbst zum Rechner der Landjudenschaft der Friedberg den 13. Oktober 1871. Trapp. n g. Publikum als schädlich bekannt waren, dagegen die rothen und braunen Tapeten als hen und braunen meist mit Anilinfarben überzogenen Tapeten jetzt vor⸗ daher deren Verwendung mit großen Gefahren für die Gesundheit verbunden ist. Dasselbe „ sowie auf die 8. Wir nehmen hieraus Veranlassung, das Publikum hierauf auf betreffenden Kaufleute, Tapezirer und sonstigen Gewerbtreibenden, Tapeten und sonstigen Gegenstände, unter Hinweisung auf 324 und 326 des Strafgesetzbuchs für das daß Chemiker und Apotheker leicht im Stande sind, in Zweifelfällen die An- oder Abwesenheit Großherzogliches Kreisamt Friedberg. E nne m un eines Rechners für die Landjudenschaft der Provinz Oberhessen. daß an Stelle des abgeiretenen Rechners Nathan Heß zu Gießen der Kreiskasserechner Provinz Oberhessen ernannt worden sst. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Tour a pp. ung. a d p. Deutsches Reich. Darmstadt. Den neuesten Mittheilungen der Centralstelle für die Landesstatistik entnehmen wir folgende Notizen: Im Jahre 1869 kamen im Großherzogthum auf 1000 Einwohner 39,02 Geborene. Von den einzelnen Kreisen lieferten den größten Procentsatz: der Kreis Lindenfels mit 47,85, Heppenheim mit 47,19 und Mainz 45,86 Geborene auf je 1000 Einw., während der Kreis Friedberg nur 31,15, Vilbel 31,50 aufzuweisen haben.— Die Zahl der unehelichen Geburten betrug im Jahre 1869 10,42 pCt., im Jahre 1866 noch 17 pCt., welche Abnahme wohl der erleichterten Niederlassung und Verehelichung zuzuschreiben ist. Nach den Kreisen vertheilt, zeigt Mainz(mit der a Protentsatz, nämlich 19,47 pCt. auf; ihm folgt Wimpfen mit 18,13, Lauterbach mit 16,86, Erbach mit 15,61, Lindenfels mit 14,66. Die wenigsten unehelichen Geburten haben aufzuweisen: Alzey mit 5,91, Oppenheim mit 5,40 und Bingen mit 2,41 pt. In Darmstadt betrug der Procentsatz 11 pet. Die Gesammtzahl der Geburten betrug 32116, rarunter befanden sich 402 Zwillinge, 6 Drillinge und 1 Vierlings- Geburt(Kreis Grünberg).— Auf 1000 Einwohner kamen im Entbindungsanstalt) den größten hält sich in [Großherzogthum 28,17 Todesfälle. Die größte Sterblichkeit zeigt Heppenheim mit 35,79, Mainz mit 34,29, Lauterbach mit 30,58, Worms mit 30,42 und Darmstadt mit 30,16 auf. Das günstigste Verhältniß findet sich in Friedberg mit 23,52, Alzey mit 23,83 und Schotten mit 24,39. Im Großberzogthum kamen 10,52 Heirathen auf je 1000 Einw.; hinsichllich der Kreise stellt sich das Verhältniß: Mainz mit nur 7,48, Wimpfen 7,58, Oppenheim 7,81 und Darnstadt 11,29. Den höchsten Procentsatz haben aufzuweisen: Lindenfels mit 13,60 und Heppenheim mit 14,94. Berlin. Die„Kreuzztg.“ erklärt die Ge⸗ rüchte über angeblich beabsichtigte Erböhung der Dotationen für durchweg erfunden. Trotzdem er⸗ Berlin das Gerücht, daß die Erledi⸗ gung der Dotationsangelegenheit deßhalb Ver⸗ zögerungen erleide, weil der Kaiser Anfangs eine höhere Summe verlangt habe und sich jetzt bei der Höhe von nur 4 Millionen Thalern Schwierig- keiten bei der Vertheilung zeigen.— Deßgleichen wird behauptet, daß die Reform der Preßgesetz⸗ gebung unter anderen Gründen darum bis zum Frühjahr verschoben sei, weil einige Mitglieder des Bundesrathes sich mit Entschiedenheit gegen einige Bestimmungen des vorgelegten Entwurfes, die eine Verschlechterung der in ihrem Lande herr⸗ schenden Preßpesetzgebung enthalten, ausgesprochen habe. Man habe deßhalb den Entwurf den Re- gierungen selbst zur Kenntnißnahme mitgetheilt in der Hoffnung, daß die betreffenden Mitglieder des Bundesrathes eine verénderte Instruction erhalten werden. — Der Handelsminister hat neuerdings eine Verfügung erlassen, welche die betreffenden Be⸗ hörden anweist, bei vorkommenden Eisenbahn⸗ Unfällen nicht nur eine schleunige und strenge Untersuchung der den Unfällen zu Grunde liegenden Ursachen, sondern auch eine nachdrückliche Bestra⸗ fung der schuldigen Personen in kürzester Frist herbeizuführen. Da sich trotz verschärfter Straf⸗ maßregeln die Eisenbahn Unfälle nicht vermindern, sondern eher noch häufen, so drängt sich die Ueberzeugung auf, daß die Ursache nicht in dem Personal, sondern im Betriebs- System liegen muß. — Der„R.⸗A.“ theilt mit, daß im laufenden Jahre für die preußischen Eisenbahnen bisher be⸗ schafft resp. bestellt worden sind: 726 Locomo- tiven, 845 Personenwagen und 17,862 Güter- wagen. Hiervon waren bis zum 20. September abgeliefert: 265 Locomotiven, 386 Personenwagen und 7375 Güterwagen und sollten bis zum Jahres- schluß noch abgeliefert werden: 197 Locomotiven, 159 Personenwagen und 5282 Güterwagen, während 264 Locomotiven, 300 Personenwagen und 5205 Güterwagen erst im nächsten Jahre zur Ablieferung kommen. Diese Lieferungen und Bestellungen repräsentiren einen Geldwerth von 30 Millionen Thaler. 1 — Der Bundesrath hat dieser Tage die Frage der Aufhebung des Bestellgeldes für die soge— nannten Landbriefe berathen und sich, wie die „M. Z.“ hört, für Aufhebung dieses Bestellgeldes, vom 1. Januar 1872 an, entschieden. — Pouyer⸗-Quertier ist am 14. d. wieder abgereist. — Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht ein Gesetz, durch welches der gesetzliche Cours der Noten der Bank von Frankreich für Elsaß⸗Loth⸗ ringen vom Tage der Verkündigung des Gesetzes an aufgehoben wird. — Die„Kreuzzeitung“ schreibt anläßlich der Abreise des französischen Finanzministers Pouyer— Quertier: Die Verhandlungen mit der Reichs- regierung sind dem Vernehmen nach zu einem befriedigenden Abschluß gelangt. Näheres über die vereinbarten Bestimmungen werd aus nahe— liegen Gründen noch nicht mitzutheilen sein. Die dießbezüglichen Mittheilungen hiesiger Correspon- denten auswärtiger Blätter sind durchweg unzu⸗ verlassig. Kassel. Die Hessische Bank in Kassel er— öffnete am 16. Oct. ihre Büreaux, wie aus einer im Inseratentheile dieses Blattes enthaltenen Annonce hervergeht. München, 14. October. In der heutigen Sitzung der Abgeordnetenkammer beantwortete der Cultusminister v. Lutz im Auftrage und im Namen des gesammten Ministeriums die Interpellation Herz in einer sehr ausführlichen und eingehenden Rede. Der Minister constatirt, daß eine nicht unwesentliche Uebereinstimmung zwischen dem Stand— punkte der Interpellation und dem der Staats— regierung vorhanden sei und wahrt dem Staate das Recht, sein Staats- und Kirchenrecht zu ändern, sobald die Kirche selbst die Grundlagen, auf denen das bisherige Verhältniß zwischen dem Staat und der Kirche beruhte, verrückt. Redner führt aus, daß der Lebrbegriff der katholischen Kirche durch das ntue Dogma geändert ist und die Beschlüsse des Concils staatsgefährlich sind, führt sodann eine Reihe von Zeugnessen von Con— cilsvätern selber auf, wonach die Katholiken bisher an die Unfeblbarkeit des Papstes nicht geglaubt haben. Die Staatsgefährlichkeit betreffend, er— innert der Minister an das Schreiben des Erz— bischosfs von München- Freysing, worin derselbe ganz offen sagt, daß ven der Kirche so lange nichts zu fürchten sei, als der Staat vom gött⸗ lichen Gesetze nicht abfällt, wobei selbstverständ lich die Kirche sich vorbehalte, zu entscheiden, ob und wann der Staat von den göttlichen Gesetzen ab⸗ gefallen sei. Der Minister legt ausführlich dar, daß das Platet, über welches sich die Bischöfe binwegsetzten, in jeder Beziehung in Kraft und Recht bestehe, und beweist endlich durch vielfache Citate, daß jedes Concordat nach dem Begriffe der Curie lediglich eine jeden Augenblick wider⸗ rufbare Bewilligung Roms sei. Nach diesem Exposé von zweistündiger Dauer gelangt der Minister zu der eigentlichen Beantwortung der Interpellations- frage. Dieselbe lautet: Ad 1. Die Staatsregie- rung ist gewillt, allen katholischen Staatsange⸗ hörigen geistlichen und weltlichen Standes, welche die Lehre von der Unfehlbarkeit des Papstes nicht anerkennen, den vollen in den Gesetzen des Landes begründeten Schutz gegen den Mißbrauch der geistlichen Gewalt zu gewähren und sie, soweit ihre Zuständigkeit reicht, in ihren wohlerworbenen Rechten und Stellungen zu schützen. Ad 2 a.; Sie ist entschlossen, das religiöse Erziehungsrecht dec Eliern gegenüber dem Dogma von der Un⸗ sehlbarkeit dee Papstes anzuerkennen. Ad II. b.: Wenn von den Anhängern der alten katholischen Lehre Gemeinden gebildet werden, so gedenkt die Staatsregierung, wie sie den Einzelnen fortwährend als Katholiken betrachten zu wollen erklärt hat, auch die Gemeinden als katholisch anzuerkennen 15. Januar nächsten Jahres ab, mit Ausschluß und folglich denselben, sowie ihren Geistlichen, alle jene Rechte einzuräumen, welche sie gehabt haben würden, wenn die Bildung der Gemeinden am 18. Juli 1870 vor sich gegangen wäre. Ad III.: Fest entschlossen, jeden Eingriff in die Rechte des Staates mit den verfassungsmäßigen Mitteln ab⸗ zuwehren, erklärt sie sich zugleich bereit, die Hand zu Gesetzen zu bieten, durch welche die volle Un— abhängigkeit sowohl des Staates als auch der Kirche begründet wird, da auch nach ihrer Ansicht allein auf diesem Wege die Herstellung des teli— giösen Friedens und dessen Erhaltung gesichert werden kann. Eine Discussion über die Inter⸗ pellation und die abgegebenen Erklärungen fand nicht statt. Stuttgart. Dem Vernehmen nach ist der preußische General v. Stülpnagel zum Comman- danten des würtembeigischen Armeecorps ernannt worden. Karlsruhe. Die„Karlsr. Ztg.“ bfingt das Resultat von 41 am 18 d. staltgehabten Wahlen zum badischen Landtag. Sechs derselben sind klerikal, drei demokratisch(Mannbeim), die übrigen national⸗liberal. Die national-conserva— tive(protestantische) Partei hat keinen Candi— daten durchgesetzt. Straßburg. Nach Berichten aus Berlin sollen in Elsaß-Lothringen vor der Hand nicht nur keine französischen, sondern überhaupt keine ausländischen Consuln anerkannt werden; die be— treffende Anzeige soll den verschiedenen Regie— rungen bereits zugegangen sein. Ausland. DODiesterreich. Wien. Die„Neue freie Presse“ meldet, daß die Minister Schaeffle und Habietinek ihre Entlassung angeboten haben, falls Graf Beust nicht entlassen würde. — Die„Wiener Abendpost“ meldet, daß ein Telegramm des Generalcommandos Agram an das Reichs Kriegsministerium, d. d. 13. October Abends, eingegangen ist, demzufolge bisher 163 Insurgenten eingebracht und 194 Gewehre, sowie ein großer Theil der Montur erbeutet wurden und die Untersuchung begonnen hat. Pest. Die hiesigen Blätter veröffentlichen Telegramme aus Agram vom 12. d., wonach ein versuchter Aufstand im Oguliner Grenzbezirke durch Aufgebot der einheimischen Grenztruppen unter- drückt wurde. Mehrere Anführer sind gefallen, andere wurden gefangen. Einzelne Verwundete flüchteten in das Gebirge. Die Ursache der Un— ruhen ist der Verkauf der zur Militärgrenze ge— börenden Wälder. — Den neuesten ofstriellen Meldungen zu⸗ folge ist der Aufstand in der Militärgrenze so⸗ weit unterdrückt, daß die bereits angeordneten Frankreich. Paris. Das„Journal offi⸗ ciel“ veröffentlicht das Resultat der Wahlen. Gewählt sind 94 Bonaparlisten, 194 Legitimisten, 201 Radikale, 494 Republikaner, 867 Conser- vativ-Liberale, welche die Republik offen und ehr— lich annehmen. Für die Regierung sind im Ganzen 1361 und in dringenden Fällen sogar 1605. Dasselbe Blatt wendet sich in scharfen Ausdrücken gegen eine gewisse rührige Partei und sagt: Frankreich wisse, wem es sein Unglück zu verdanken habe und wolle nicht durch dieselben Leute noch— mals darein geslürzt werden, Der Abschluß des Zollvertrags wegen Elsaß-Lothringen ist einer späteren Epoche vorbe⸗ halten. Fürst Bismarck stimete zu, daß von Seiten Frankreichs 650 Millionen Francs in vierzehntägigen Raten von je 80 Millionen vom aller Bankiecsgarantie, bezahlt werden. — Nach den vorliegenden Beschlüssen der Commission wegen Revision der Hrade in der Armee werden 6 Divisions-Generale wieder Bri— gade Generale, 10 Generale wieder Obristen, * Generale sind in Non-Activität versetzt. Schärfere Maßnahmen harren der Offiziere, die trotz des gegebenen Ehrenworis aus deutscher Gefangen⸗ schuft entwichen und unter anderen Namen in b militärischen Disposttionen sistirt werden konnten. — In Folge der aus Algier ein en Depeschen über den Stand der Jura kin der Provinz Constantine, wo man ein offenstves Vorgehen der Araber befürchtet, finden seit gestern Truppenbewegungen statt, um Verstärk ch Algier schicken zu 2 ö Aus Dijon d gemeldet, daß Divist General Goeben das Verbot nach 8 Uhr Ab in den Straßen zu verkehren, so wie die teres wieder aufgehoben hat. 4 Belgien. Brüssel. Die„Indépendance“ berichtet aus Versailles: Sechs Departements werden vom 20, bis 27. Oct. von den deutschen Befatzungstruppen geräumt. Großbritannien. London. Die„Times“ veröffentlicht einen Brief, den der Ex⸗Kaiser Noe poleon am 29 October vorigen Jahres an den jüngst verstorbenen englischen Feldmarschall Sir John Burgoygne von Wilhelmshöhe aus ge⸗ eichtet hatte. In demselben heißt es:„ Sie, der Sie der Moltke Englands sind, werden begriffen haben, daß alle unsere Unglücksfälle dem Umstande zugeschrieben werden müssen, daß die Preußen früher fertig waren als wir, und daß sie uns, so zu sagen, bei dem Verbrechen der Formation auf der That ertappt haben. Nachdem die Offensive mir un- möglich geworden, entschloß ich mich zur Defensive, aber durch politische Rücksichten gehindert, wurde der Rückmarsch aufgeschoben, um nachher unmög— lich zu werden. Nach Chalons zurückgekehrt, wollte ich die letzte Armee anführen, welche uns in Paris geblieben war, aber auch hier zwangen politische Rücksichten uns, den unvorsichtigen und am wenigsten strategischen Marsch zu machen, der mit dem Unglück von Sedan endigte. Hier haben Sie in wenigen Worten die Geschichte des un— glücklichen Feldzuges von 1870. Ich wollte Ihnen diese Erklärung geben, weil ich viel auf Ihre Hochschätzung halte.“ Rußland. Aus Odessa wird gemeldet: Die Brände nehmen kein Ende; in der Stadt Ruzuluk sind 800 Häuser, darunter alle öffent⸗ lichen Stgatsgebäude abgebrannt. Es ist kein Zweifel, daß die Nihilisten mit diesen Branvstif⸗ tungen im Zusammenhang stehen; überall werden, die öffentlichen Gebäude zerstört. Amerika. Newyork. Einer aus Chicago bier eingegangenen Meldung zufolge ist daselbst der Belagerungszustand erklärt worden. reiche Personen wurden wegen Plünderung und Brandlegung verhaftet. In Amtrika sind für Chicago bereits drei Millionen Dollars gesammelt. Aus Michigan wird von großen Waldbränden, welche bedeutenden Schaden angerichtet hätten, berichtet. Auch sollen denselben mehrere Menschen- leben zum Opfer gefallen sein B — Ueber den großen Brand von Chicago liegen in den englischen Blättern ausführliche telegraphische Einzelheiten aus verschiedenen Quellen vor: Der Brand begann in einem Stalle am Sonntag den 8. d. Abends; ein Junge ging in den Stall, um eine Kuh zu melken und nahm eine Petroleum Lampe mit. Das Thier warf die Lampe um, die Flüssigkeit verbreitete sich über das Holzpflaster und das Feuer griff mit großer Schnelligkeit um sich. Die Leute wurden gerade— zu verrückt vor Aufregung, viele wurden zu Tode getreten, und andere kamen durch die Flammen um. Im Ganzen glaubt man, daß 500 Persoven ihr Lecen einbüßten. Am Montag Abend glaubte man, daß die heftigen Regengüsse dem Feuer E n⸗ balt tbun würden, aber im nördlichen Stadttheile Dienstag, den 10, d. Nachmittags, gelang es des Elementes Herr zu werden, nachdem vorher hun⸗ derte von Gebäuden in die Luft gesprengt worden waren. Tausende von obdachlosen Familien haben sich in der Nähe der Stadt gelagert, und da sie; dem Hungertode nahe sind, befürchtet man eine Ruhestörung. Die Regierung hat 500 Maun Truppen an Ort und Stelle geschickt. — In Michigan ist die ganze Stadt Manistre eingeäschert worden. 200 Häuser und 6 Fabriken rannten nieder und der Schaden wird auf Dienste Gambekta's traten. 1,250,000 Doll. veranschlagt. Auch in Wis⸗ ßurg der Cafés, Gewölbe u. s. w. bis auf Wei⸗ Zahl⸗ wüthete dasselbe unaufhörlich fort und erst am 0 Die Be zur 3. deighe 2441 Parti wurd! zur 9 5 geg fällt 31. I lein Sianastis ral bttdts 7 dt. ent Cdicagt Alge n deselbl nerttl. artanzz m * 3. Gottfried Kinkel. Orlginalzeichnung von C. Böker in tonsin brannten 4 Dörfer am Flusse Green-Bay mit schrecklichem Verlust an Menschenleben nieder. Die Einwohner wurden von den Flammen um⸗ ringt, 100 Personen wurden in den Fluß getrieben und im Ganzen sollen 500 Menschen zu Grunde gegangen sein. In einem einzigen Schober ver— brannten 150 Personen, welche sich dorthin ge⸗ flüchtet batten. Die Ursache dieser Unglücksfälle waren Waldbrände. Frankfurt. Vor 16 Jahren wurde einer hiesigen Familie eine Anzahl Koffer mit verschiedenem Werthin— halte von Franzosen zur Aufbewahrung übergeben. Als selbige im Jahre 1867/68 von hier wegzog, überlieferte sie das anvertraute Gut ihrer Köchin, welche sich in— zwischen verheirathet batte, zur ferneren Aufbewahrung. Die früheren wie die jetzigen Wächter der Koffer dachten gewiß nicht daran, daß sich noch Jemand zur Empfeeng⸗ nahme derselben melden würde, als dieser Tage ein französischer Anwalt erschien und die Objecte reclamirte. Die Behälter waren noch da, aber die Sachen nicht mehr; namentlich aber interessirte ihn ein leerer Koffer, und diesen machte er zum Gegenstand einer eingehenden Un— tersuchung: er drückte auf eine Feder und es öffneie sich der Boden, auf welchem ein großer Schatz von Werth⸗ papieren, Silber und Gold verborgen war; freudig nahm er dasselbe an sich. Ueber den Verbleib des Inhalis und der anderen Koffer ist eine gerichtliche Untersuchung anhängig. Bayreuth. Oskar Schoch, Hauptmann im dahier garnisonnenden 7. bayerischen Infanterie- Regiment, Schwiegersohn eines k. bayerischen Generalmajors(Schuh— macher), wegen seines„tapferen Verhaltens während des Gesechts bel Niederbronn“ mit dem bayerischen Verdienst⸗ kreuze und mit dem eisernen Kreuze belohnt, befindet sich zur Zeit wegen des gemeinen Verbrechens der sortgesetzten Feigheit während des Gefechts bei Niederbronn, der Schlacht bei Sedan und der Belagerung von in Untersuchungshaft und steht dessen Verwessung zur öffentlichen Verhandlung an das Militärbezirksgericht Nürnberg demnächst in Aussicht. Wie man in militäri⸗ schen Kreisen erfährt, werden bal der seinerzeillgen ösfent⸗ is dahier lichen Verhandlung verschiedene Verhältnisse auf das Tapet gebracht werden, aus welchen entnommen werden kann, wie von manchen Ordenslrägern geradezu Hetzen auf Or— dens⸗Verleihungen angestellt, und wie in anderen Fällen die Würdigsten bei Verleihung von Dekorationen über⸗ bangen wurden. In Nürnberg gibt gegenwärtig der große ameri⸗ kanische Circus von J. W. Myers Vorstellungen. Bei seinem Einzuge in Nurnberg bildete die Spitze des Zuges ein 10spänniger Wagen mit einem Musikeorps, danu folgten gegen 10 A4spännige Wägen und ein von 10 Ponies gezogener Miniatur-Omnibus, hierauf die bervorragenderen Mitglieder der Gesellschaft, Herren und Damen, zu Pferde, und den Schluß machte ein sehr hohes, geschmackvoll arraugirtes Fahrzeng mit dem übrigen Per⸗ sonal, bespannt mit zwei mächtigen Elephanten, denen ihr Junges zut Seite schritt. Aus Minden wird berichtet, daß dort eine Samm⸗ lung für die Abgebrannten in Chicago begonnen hat, welche im Andenken der amerikanischen Hülfe während des letzten Kriegejahres lebhafte Theilnahme findet. Auch in Frankfurt, Mannbeim u. a. O. haben sich bereits Comites zu gleichem Zweck gebildet. Berlin. Die erste Generalversammlung der Gesell— chaft für Verbreitung von Volksbildung findet am 29. October in Berlin statt. Auf der Tagesordnung steht die definitive Wahl des Ausschusses, die Organuisalion der Zweigvereine und Bezirksverbände und der Bericht über die, bisherige Entwicklung der Gesellschaft. Löwe— Calbe wird am Tag vorher im großen Handwerkerverein über die Bedeutung der Gesellschaft für unsere nationale Culturentwicklung sprechen. Das Organ der Gesellschaft, der„Bildungsverein“ und die„Volkszeitung“, werden — angeknüpft, daß sie ihren Mitgliedern Werke 25—50 pCt. unter dem Ladenpreis liefern kann. Zu den bis jetzt beigetretenen corporativen Mitgliedern gehören Vereine von 17008000 Mitgliedern. Aus dem Elsaßt. In diesem Jahre treten die Wölfe früher als gewöhnlich aus den Wäldern. In mehreren Dörfern der Umgegend haben sie Hunde ange— fallen und sortgeschleppt. In Vezelois ist, dse Kühnheit dieser Bestien noch weiter gegangen: eine derselben bat einen Hund bis zu seinem Herrn verfolgt, der in der Nähe eines Waldes mähte. Die Sense schüchterte das Naubthier nicht ein, das erst dann floh, als es an mehreren Stellen des Körpers verwundet war. In Chicago betrug nach dem Jahres- und Han⸗ delsbericht für das Jahr 1869 des Consuls des nord— deutschen Bunbes und des Großherzogtbums Baden die Einwobnerzahl der Stadt damals ca. 300,000, darunter 90— 100,000 Deutsche. Im Jahre 1836 stand an der Stelle, wo später Chicago erbaut wurde, noch kein Haus, 1850 zählte die Stadt 28,000, 1853 schon 60,000, 1860 über 109,000, 1864 fast 170,000 Einwohner. Chicago ist die bedeutendste Stadt nicht nur des Staates Illinois, sondern des ganzen Nordwestens der Vereinigten Staaten. Die Amerikaner nennen sie Garden City, die Gattenstadt, und wirklich schien sie, von einer Anhöhe überblickt, fast in einem Gehölz mitten in der Prairie zu liegen. Als bloße Handels- und Geschäftsstadt hatte Chicago viel mehr freundliche Elemente in sich als manche alte Handelsstadt in Europa. Der Exporthandel von Chicago besteht vor⸗ zugsweise in Landwirihschaftsprodukten, Getreide, Holz, Schlachtviey, Schweinen ꝛc. und wird an Werihbetrag den Importhandel übersteigen, der 1869 mit 415,662,000 Dollar gegen 397,552,000 Dollar deklarirt war. Durch Dampsschifflnien auf den 5 großen Seen, Canäle und Eisenvahnen steht Chicago mit der ganzen Union in Ver⸗ bindung. Schon in den fünfziger Jahren betrug die Zahl der täglich ankommenden und abgehenden Eisenbahn⸗ hat bereits mit dem 1 Verbindungen der Art noch das Versammlungs sokal angeben. Die Gesellschaft züge über hundert. Obligatians- Verlaosung. 2441 Bet der heute sffattgehabten Verloosung von Parttal Obligationen der istael. Gemeinde Vilbel wurde die Nr. 27 über 50 fl. zur Rückhzablung gezogen. Der Inhaber derselben wird bierdurch aufgefordert, gegen Rückgabe dieser Obtigation, und der noch nicht fälligen Zinscoupons den vorerwähnten Betrag am 31. Dezemder d. J. dei dem Rechner der israel. Ge⸗ meinde Vildel ein Empfang zu nehmen, indem von diesem Tage an die Verzinsung aufhört. Vilbel am 29. September 1871. Den Yo r. ff. a n d der israel. Gemeinde Vilbel. Vergebung von Schreiner-Arbeiten. 2526 Die zur Vollendung des neuen Ratbbauses zu Lauterbach noch erforderliche Schreinerarbeit soll in 4 Loosen oder im Ganzen auf dem Submisstonswege anderwärts vergeben werden: fl. kr. Loos 1, veranschlagt zu 35⁰ 59 Loos 2. 15 0 62⁰ 23 Loos 3, 10 4 582 1⸗ Loos 4, 75 5 659 52 Zusammen S 2227 26 Auerbietungen zur Uebernahme einzelner Loose oder der ganzen Arbeit müssen versiegelt und franklrt, mit der betreffenden Aufschrift verseben, bis spätestens Samstag den 28. d. Ms., Nachmittags 2 Uhr, bei dert Stadtbaumeisser Neuschäfer zu Lauter⸗ bach eingereicht werden, wo auch vorber die Pläne, Votanschläge und Accordsbedingungen eingeseben werden i Termine zur Vollendung der Arbeiten find so angesetzt, daß dieselben im Laufe des Winters 187107 worberenet werden sollen, um solche mit Beginn der besseren Jahreszeit im Jahre 1872, bis spaͤteffens An⸗ fangs Jult, beenden zu können. Alsfeld am 10. Oktober 1871. Oroßhechegllehe Kteilsbauamt Alsfeld. ch u Die Gartenlaube. Nr. 41. f Inyalt:. 8 e e Düsseldorf.— Ein — Bilder von der deut⸗ Gedicht von Hermann Oelschläger. Weiser aus dem Morgenlande. schen Landstraße. 3. 10 00 F 1 e — Das Haideprinzeßchen. tzählu 1 * FNr. Satte“ und Blüthen: 0 Foctsetzung.)— i 25 für die deutsche Volksschuse. Nr. 1. Eine bLebrerwobnung. Von zr. dim.— Aus den n eines Feldmalers. Mit zwel Abbildungen 2 1 eden Nr. J. Der Humor wor Met; Nr. 2. Vor Metz— im Regen und obne pu mot.— Abendwanderungen nach einem Oichterschlößchen. Von A. Fr. Bindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen dich zu geneigten Aufträgen. Von August⸗ Armand, Der Krösus von Phila⸗ delphia. 4 Bde. Braddon, M. E. Eutlarvt. Roman Geschichten. Carion, Fr., Konig August und sein Goldschmied. 3 Bde. Dempwolff, C. A., Novellen. 3 Bde. Gerstäcker, Fr., In Mexiko. 4 Bde. Der Flatboolmann. Der Wabnsinnige. Habicht, L., Zwei Höfe. 2 Bde. Hackländer, F. W., Der letzte Bom 2 Bde. Mühlbach, L., 2 theilung. 8 Bo Raimund, G., schenalter. können zu jeder Zeit erfolgen. Friedberg Höfer, Edmund, Land und See. Der Nonnengrund. sein Lansesknecht. 1. Polko, E., Frische Blätter. Wir erlauben uns darauf aufmerksam zu machen, daß unsere Leihbibliothek unter anderen mit folgenden neuen Werken ergänzt wurde: Sorgenlose Stunden in heiteren Reid, Capifäne Mane, Blanche, »Roman aus zwei Welten. Aus dem Englischen. 4 Bde. 2 Bde. aus dem Englischen. 4 Bde. Novellen. 2 Bde. 9 17 L., Deulsche Kämpfe. 5 König, E. A., Durch Kampf zum 2 Bde. 0 55 5 0 J, E. A., 5 5 . F., Die Königin im Traum. eieden e Guffa v. v. See, Von Rhein und 11 Mützelburg, A., Die Enterbten.] Rhone. Novellen. Spielhagen, Fr. Deutsche Pionniere. [Steffens, A., Standes-Vorurtheile. Kaiser Josepb und Roman. 4 Bde. und 2. Ab⸗ Tem mie, J. D. H., Ein Gottver⸗ 5 trauen. Volkshausen, Ad., Das Kind aus dem Ebräergang. Roman. 2 Bde. Waldmüller, R., Das Vermächt⸗ 2 Bde. Durch zwei Men⸗ bardier. 4 Bde. Rau, H., Deutschlands Kassandra.“ niß der Millionärin. 3 Bde. — Französische und englische Werke Lesegebühren pr. Tag 2 kr., pr. Monat 30 kr., zwei Bände 45 kr. Abonnements Bindernagel& Schimpff. Bekanntmachung. 2451 Bei der beute stattgehabten Verloosung der welches mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß der Werth derselden nebst allen diesjährigen Zinstoupons gegen Einsendung von heute an von der Gemeindekasse dahier ausbezahlt wird und der Zinsenlauf bis Ende dieses Jahres aufhört. Wiederholt wird bemerkt, daß dte Obligation Nr. 76 pro 1869 und Nr. 33 pro 1870 zur Rückzahlung gezogen wurden. Armsbeim am 23. September 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Armshelm. tem t. Aecker⸗Versteigerung. 2560 Die nach verzeichneten Gtundstücke der Ph. D. Bender's Eheleute zu Södel Fauerbach b. Fr., als: Pag, Nr.. 6 des Flurbuchs. Ruthen. 158. 33 85½ in der dunklen Gewann, 92 22 78 an der Wingertsgah, 576. 27,3 75% vor der Mark, 237 20 112½ in der hintersten Gewann auf a Bruchenbrücker Feld stoßend, 324 28 60 Pferdewies bei Görbesh. Mühle, werden Samssag den 21, Oktober 1871, Abends 8 Uhr, bel Gerhard Holler einer Versteigerung ausgesetzt mit dem Bemerken, daß die Henehmtgung bei nur an, nehmbarem Gebote sofort ertheilt wird. Partial⸗Obligattonen der Gemeinde Armodeim wurden 2563 8 pro 1871 gezogen die Rummern 4. 25, 35 und 79 zu jedem Geschäft geeignet, ist zu ver⸗ miethen und kann sogleich bezogen in der Gemarkung]; Mein Laden mit Comptoit, in der besten Lage der Stadt, werden. S. G. Katzenstein's Wittwe. Beginn des neuen Jahrganges! 5 Beste Zeit zum Abonnement. 25 25 2 8 — 3 5 aheim. 8 Ii. 8 —— 8 58 Die soeben erschienene Nr. 3. enthält: 33 Die ersten Ulanen vor le Mans. Mit Original⸗ zeichnung von H. Lüders.— Im Hochland. Novelle von Hans Tharau.(Fortsetzung.)— Wie Dr. Luther dem deutschen Volke die Bibel verdollmeischet. Mit Illu: stratton von Spangenberg.— Die letzten Tage des Reisegefährten Alexander don Humboldts. Von Dr. Robert Avé⸗Lallemant.— Der Sturz des Meisfers. Vater⸗ ländischer Roman von Georg Hültl.(Fortsetzung.)— Vergessen! Nach dem Gemälde don C. Arnold.— Am Familientische: Kleine Zeitung der Liebhabereien und Kurtfofitäten.. Zu Bestellungen empfeblen sich Glacé-kandschune e Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg. Local-Veräande fung. pom 15. October an befindet sich mein Oeschäftslocal nicht mehr Vilbeler Straße 23, sondern Fahrgasse 85. * M. Fuhrlander Nachfolger f in Frankfurt a. M. Bei Bindernagel& Schimpff sind alle in den hiesigen 8 7 in neuester Auflage Lehranstalten u Ju er und guten Einbänden eingeführten stets vorräthig. Die Putz-& Modewaaren-Handlung Elise Hanau, geb. Simon, 2557 empfiehlt zur bevorstehenden Winter- Saison ihre Modellhũte fuͤr Damen und Kinder, sowie sehr schönen Seidensammt und Velvet zu Paletots zu sehr billigen Preisen. Wohnungen für Ackerbauschüler 2559 wollen baldigst unter Angabe des monatlichen Miethpreises, sowie ob und zu welchem Preise die Kost gestellt werden kann, bei dem Unterzeichneten angemeldet werden. Friedberg. Curatorium der Ackerbauschule. J. A.: Haas. Hessische Bank in Cassel. Capital: 10.000.000 Thaler. wovon vorerst 1, O00, 000 Thlr., in 10,000 Actien à 100 Thlr. in voll gezahlten Stücken emittirt sind. Mitglieder des Aufsichtsraths: Obervorsteher Freiherr von Milehling in Münden. Vorsitzender. Banquier Sussmann, Firma: Sussmann& Heidenreich in Berlin. Stellvertr. Vorsitzender. Commerzienrath Braun in Hersfeld. 5 Banquier Isaac Katzenstein in Cassel. Hofbanquier und Commerzienrath Moritz in Weimar. n Banquier Joseph Pinkuss, in Firma: Feig& Pinkuss in Berlin. Generalconsul Spiegelthal in Berlin. Banquier Anton Wolff, in Firma: Hirschfeld& Wolff, Berlin. Vorstand: Bankdirektor Ro b. Baumann, Berlin, als Delegirter des Aufsichtsraths. Bankdirector Julius Hahlo in Cassel. Procuranten: Bankrendant Hermann Trinius. Bankbuchhalter W. Groll. Bank- Justiziar: Rechtsanwalt und Notar Dr. Fr. Renner in Cassel. Eröffnung der Bureaux: Montag den 16. October 1821. Geeichte Bundesgewichte und Blechmaße empfiehlt zu Fabrikpreisen die Eisenhandlung von Bad⸗ Nauheim. 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Dieffen⸗ bach 2 und Frau Major Zumdach daßbier 1 Aktlen dem Turnverein zum Geschenk gemacht haben, wofür wit den Genannten hiermit unsern ergebensten Dank aus“ sprechen. Friedberg den 15. Oktober 1871. Der Vorstand. Kirchen buchsauszüg t. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 9. October. Dem Großherzoglichen Kreis: Assessor Karl Friedrich Wilhelm Haas eine Tochter Susanne Karoline Marie Emilie, geb. den 11. September. 9. October. Dem Bürger zu Romrod und Taglöhner Wilhelm Fink ein Sohn Heinrich, geb. den 6. October. 10. October. Dem Schulvicar zu Alten: Buseck Friedr. Wülhelm Geißler eine Tochter Elisabeth Charlotie Juliane Johannette, geb. den 18. September. Beerdigte: 11. October. Heinrich Fink, löhners Wilhelm Fink, 3 Tage alt, Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Söhnchen des Tag 1 den 9. October. findet dauernde Stelle. Wo? sagt d. Exp. 2538 Canarien- Vögel zu verkaufen. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 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