* Polel Napp, recti seiu „ beteten: ·˖ * 1 n. mn 1nd herte⸗ t und ohne „ Feschenken 111.. taschen und hes Figatren ent. lig's rster, ersten wesen 1871. Samstag den 16. Dezember. 148. an die Großh. Bürgermeistereie Oberhessischer Anzeiger. enthslt die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Fritdberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag —— i Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belebrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours- Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Rätbsel, Bilderräthsel 1c. Das Abonnement beträgt bei der Verlags-Expedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 47 kr. mit Bringerlohn. Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 3 kr. berechnet, bei Tabellen- und Ziffersatz mit 8 kr. brechung eintritt. Abbestellung erfolgt. Der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigest zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ Den verehrlichen Abonnenten in biesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Die Redaction. Amtlicher Theil. Nach verzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publieirt worden: Nr. 46. Nr. 735. Gesetz, bett. die Feststellung eines Nachtrags zu dem Haushalts⸗Etat des deutschen Reichs für das Jahr 1871. Vom 22. Nevemder 1871. — Nr. 736. Gesetz, bett. den außerordentlichen Gelddedarf sür die Reichs ⸗Eisenbabnen in Elsaß Lothringen. Vom 22. November 1871.— Nr. 737. Gesetz, bett. die Einfübrung der Maaß und Gewichtsordnung für den Norddeutschen Bund vom 17. August 1868 in Bapern. Vom 26. November 1871.— Nr. 738. Gesetz über die Einführung des Gesetzes des Norddeutschen Bundes, die Verpflichtung zum Kriegsdienst vom 9. November 1867 in Bapern. Vom 24. November 1871.— Nr. 739. Gesetz, betr. die Einfübrung des Gesetzes des Norddeulschen Bundes vom 8. April 1868 über die Unterstützung der bedürftigen Familien zum Dlenste ein⸗ berufener Mannschaften der Ersatzreserven in Beden. Vom 24. November 1871.— Nr. 740. Gesetz, betr. die Einführung des Gesetzes des Norddeutschen Bundes über die Quartierseiftung für die bewaffnete Macht während des Friedenszustandes vom 25. betr. die Einführung des preußischen Militär⸗Strafzechts in Baden. Vom 24. November 1 Zum 1868 in Baden. Vom 22. November 1871.— Nr. 741. Verordnung, 1.— Nr. 742 und 743. Die Ernennungen von Consuln belr. Nr. 47. Nr. 744. Gesetz, betr. die Bildung eines Reichsschatzes. Vom 11. November 1871.— Nr. 745. Gesetz, betr. die Ausprägung von Reichsgold⸗ münzen Vom 4. December 1871. Nr. 48. Nr. 746. Gesetz, betr. den Ersotz der den bedürftigen Famillen zum Dienst einberufener Reserve⸗ und Landwehr⸗Mannschaften gewährten oder noch zu gewäßhrenden gesetzlichen Un terflützungen. des Reichsgesetzes vom 9. Junt d. J. uder die Inhaberpapiere mit Prämlen erlassenen ergänzenden Vorscht Nr. 748750. Consuln- Ernennungen. Vom 4. December 1871.— Nr. 747. Bekanntmachung, detr. die Abänderung der unter dem 1. Juli zur Ausfübrung iften(Reichsgesetzblatt Seite 304). Vom 4. December 1871. Betreffend: Die Ableiffung des Verfassungeseldes vom 4. Quartal d. J. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Dienstag den 2. Januar k. J., Vormittags 11 Uhr, findet die Ausschwörung des Verfassungseides auf dem Rathhause dahier durch die neu aufgenommenen Octsbürger sowie diejenigen, welche sich ver⸗ heirathet haben ohne Ortsbürger zu werden, aber in dem Kreise Friedberg heimath berechtigt sind, statt. 8 f Laden Sie dieselben hierzu vor und senden Sie bis zum 30. d. Mis. unfehlbar Bescheinigung hierüber oder Bericht, daß Niemand vorhanden ist, der den Verfassungseid abzuleisten hat, an uns ein, onst müßten Wartboten abgesendet werden. i Die noch im Rückstande befindlichen, nachstehend verzeichneten Leute sind bei 1 Thlr. Sirase zu laden. EChristian Milde und Friedberg den 14. December 1871. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Franz Bundschuh von Assenheim, Wilhelm Maurer von Münzenberg, Wilhelm Ernst Wolf und Peter Ludwig Diener von Nie der⸗Florstadt, Konrad Lippert von Butzbach, Georg Wenzel und Johannes Wenzel von Ilbenstadt, Konrad Braun von Ober-⸗Florstadt, Nikolaus Schmidt von Ockstadt, Christian Wilhelm Altmaunsberger von Reichelsheim. Trapp. Betreffend: Die Aufnabme des Vlehsiandes im Jahr 1871. Friedberg den 13. December 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Unserer Verfügung in obigem n Griedel, Ilbenstadt, Ober⸗-Florstadt, Reichelsheim und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. Betreffe vom 15. Nov. d. J., Oberh. Anzeiger Nr. 136, haben Sie binnen 3 Tagen zu entsprechen. Ter a pp. Metresfend: Die Beiträge der nach lischen Kirchenfond für Das Großherzogliche Krei In Folge Zuschrift der Großherzoglichen die einzelnen Fonds hiesigen 8 unter der Auflage mit, bei demnächstiger! g für deren alsbaldige Auszahlung besergt sein zu wollen. kirchliche und geistliche Zwecke für 1872. — 2) Nieder⸗Mörlen 1 fl . 4 kr. 1) Arledberg 2 f 1 kt 7) Rockenderg 3 fl. 55 k flehenden katbolischen Kirchensonds zu dem allgemeinen katho⸗ gen Kreises betreffenden Auszug aus der zu e Anforderung der entsprechenden Friedberg den 13. December 1871. gamt Friedberg an die katholischen Kirchenvorstände des Kreises. Provinzial Direktion Starkenburg vom 7. d. Mts. theilen wir Ihnen nachstehend einen, ubricirtem Zwecke gefertigten Repartition zur Kenntnißnahme sowie Beträge Seitens der Großherzoglichen Distrikts⸗Einnehmereien Tera pp. Anszug. 48 kr.— 3) Ober⸗Mörlen 2 fl. 29 kr.— 4) Ober Wöllstadt 26 fl. 47 kr.— 5) Ockstadt 10 fl. 32 kr. r.— 8) Wickstadt 2 fl. 14 tr.— 9) Ilbenstadt 7 fl. 55 kr. — 6) Oppershosen 11 fl. 13 kr.— Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Balthasar Wetz II. ven Griedel ist als Wie senvorstar adsmitglied für diese Gemarkung ernannt und verpflichtet worden. 7 Zum Weihnachtsverkauf von meinem Lager ausgesetzt: 0 0 in. „Kleider, in verschiedenen Farben, das Kleid fl. 2. 24 kr. 100 Stück Unterrockstoffe, in Wolle, die Elle 9, 12, 15 und 18 kr. 4 f 41 5 e 10„ Caro's, das Kleid fl. 2. 24 kr. 100 Stück schwere 5 arzen Moircens, für Unterröcke, die Elle 18, 20 und 22 kr. N 200 schwere Grosgrain Kleider, in verschiedenen Farben, das Kleid fl. 3. 100 Stück ½ weißen Plqus, für Jacken und Unterröcke, die Elle 8 kr. 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Beilage. Deutsches Reich. 0 Darmstadt. Der Professor an der polptech⸗ nischen Schule zu Stuttgart, kgl. werttemberg. Bauratb Ed. Sonne, hat einen Ruf als ordentl. Professor der Ingenieurwissenschaften an der poly- zechnischen Schule dahier, insbesondere für das Lehrfach des Straßen- und Eisenbahnbaues, er— dalten und angenommen. Berlin. 13. Dec. Das Abgeordnetenhaus dat in fortgesetzter Etatberathung den Etatszu— schuß zur Rente, ferner die Positionen des Kron— fideicommißfonds und der öffentlichen Schuld an— genommen. Bei letzterer erklärte der Finanzminister Campbausen, die Regierung beabsichtige nicht, die Darlehenscassenscheine schon jetzt einzuziehen. Die Berathung des Etats des Handelsministeriums wird vertagt, bis die Commissarien des Hauses in der Lage wären, dem Hause Mittheilungen über den Plan der Verwendungen für die Unter- nehmungen des nächsten Jahres zu machen. — 14. Dez. Abgeordnetenhaus. Der Cullus- minister bringt einen Gesetzentwurf ein über die Inspection des Unterrichts- und Erziehungswesens durch den Staat als Vorläufer eines umfassenden Unterrichtsgesetzes. Der Minister empfiehlt be- schleunigte Berathung. Das Haus beschließt Plenarberathung. Das Consolidationsgesetz wird in der von der Commission vorgeschlagenen Fas⸗ sung einstimmig angenommen. Der Finanzminister erklärt sich mit den von der Commission bean- tragten Abänderungen der Regierungsvorlage ein- verstanden. — Eine leichte Erkältung und Heiserkeit hat der„Kreuzztg.“ zufolge den Kaiser in den letzten Tagen an Ausfahrten gehindert. Dagegen hat der Kaiser sich der Erledigung der Regierungsgeschäfte mit gewohnter Regelmäßigkeit gewidmet. — Der„Hamb. Cour.“ bringt folgende auf⸗ fallende Meldung:„Aus Tientsin(China), den 18. Sept., schreibt der Capitän eines Hamburgischen Schiffes seinem Rheder, daß am Sonntag, den 10. desselben Monats, 5 Matrosen von deutschen Handelsschiffen, welche an Land gegangen waren, von 25 Leuten eines französischen Kanonenbovotes überfallen und mit Messerstichen arg zugerichtet worden seien, so daß sie ärztliche Hilfe in An⸗ spruch nehmen mußten. Der Vorfall wurde so⸗ gleich dem deutschen Consulat angezeigt und die Leute vor demselben verhört. Ihre Aussagen sollen übereinstimmend ergeben haben, daß ein perabredeter Ueberfall zu Grunde gelegen habe.“ — Graf Usedom ist durch königliche Cabinets⸗ ordre zum Adlatus des Kronprinzen in dessen Stellung als Kunst⸗ Protektor ernannt. Wie es beißt, hat Graf Usedom sich zur Annahme dieses Stellvertreteramtes vorläufig auf sechs Monate bereit erklärt. a — ueber die Leistungs fähigkeit ihrer Münz⸗ scätten waren bekanntlich die verschiedenen Einzel staaten zur Berichterstattung an das Reichskanzler⸗ amt aufgefordert worden. Es sind nun diese Meldungen seit einigen Tagen eingegangen: nach denselben werden im Banzen monatlich 2,180,000 Stück Goldmünzen ausgeprägt werden können, abgesehen von Darmstadt, worüber eine Meldung noch nicht vorliegt, und von Straßburg, wo man wahrscheinlich vorläufig nicht prägen lassen wird. Die Leistungsfähigkeit beträgt für Berlin 1,000,000, far Hannover 300,000, für Frankfurt am Main 350,000 u. s. f. — Das Gründungssieber(schreibt man der „Schl. Ztg.“) sucht jetzt auch die Presse heim. Die Besitzer verschiedener größeren Zeitungen in Berlin, welche im Publicum des Rufes einer großen Rentabilität sich erfreuen, werden von Gründern und Gründungsagenten mit Offerten überlaufen; einer dieser Agenten soll nach den Mitteln, die ihm zu Gebote standen, befragt, er⸗ klärt haben, daß sein Consortium über zwei Mil⸗ lionen Thaler verfüge. Einer großen Zeitung dee westlichen Deutschlands sollen sogar Offerten bis zur Höhe von 3½ Mill. Thlr. gemacht worden sein. — Der Kaiser von Rußland hat, dem„B. Fremdenbl.“ zufolge, dem Generalfeldmarschall Grafen Moltke den St. Andreasorden verliehen. Es wird dieser höchste russische Orden nur sehr selten, meist nur an fürstliche Personen verliehen. — Die„Provinzial ⸗Correspondenz“ bemerkt zu dem Trinkspruch des Kaisers von Rußland: Die erhabenen Worte des Kaisers werden überall in Deutschland als Bestätigung der Zuversicht be ⸗ züglich der Stellung der beiden großen Nach- barstaaten freudigen Wiederhall finden und den Widersachern Deutschlands, welche bei ihren Plänen auf die erkalteten freundschaftlichen Beziehungen zu Rußland rechneten, ernste Belehrung und War⸗ nung sein. München. Die Abgeordnetenkammer hielt ibre erste Sitzung ab. Der Präfident theilte ein Telegramm aus Passau mit, wonach der Abg. Greil am 14. d. Nachts an den Blattern gestorben ist. Baden. Die badische Regierung, welcher die in das deutsche Straftesetzbuch aufgenommenen Strafbestimmungen gegen die politische Agitation der Geistlichen nicht zu genügen scheinen, hat die⸗ selben durch das dem Landtage vorgelegte Ein- führungsgesetz noch verschärst. In Art. 9 dieses Einführungsgesetzes find zwei Hauptbestimmungen in dieser Hinsicht enthalten. Die erste bedroht den„Mißbrauch der geistlichen Amtsgewalt oder Androhung eines bestimmten Mißbrauchs, insbe- sondert durch mißbräuchliche Anwendung geistlicher Versprechungen oder Drohungen“ mit Gefängniß bis zu zwei Jahren, auch mit Verlust der Fähig- keit zur Bekleidung öffentlicher Aemter von 1 bis zu 5 Jahren, und setzt noch hinzu:„Der Versuch ist strafbar.“ Die zweite Bestimmung bedroht die Geistlichen, welche„in Kirche oder anderem, zu religibsen Versammlungen bestimmten Ort in öffent⸗ lichen Vorträgen entweder a) die Staatsregierung, Gesetze, Einrichtungen des Staats, Anordnungen oder Verfügungen einzelner Behörden ladeln, oder b) aus Aulaß von staats- oder gemeinheitlichen Wahlen oder zum Nachtheil bestimmter Personen auf die Wahlberechtigten einzuwirken suchen,“ mit Geldstrafe von 50 bis, zu 500 Gulden. Ausland. Oesterreich. Wien. Die„N. fr. Pr.“ meldet, daß der österreichische Gesandte in Berlin, Graf Karolyi, und der deutsche Gesandte in Wien, v. Schweinitz, zum Range von Botschaftern erhoben worden sind. Frankreich. Paris. Nach Berichten von bier hatte der Toast, welchen der Kaiser von Rußland auf dem Feste des St. Georg⸗Ordens ausbrachte, auf die französische Presse die Wir⸗ kung eines kalten Sturzbades. Nun will plötzlich Niemand an die Freundschaft Rußlands für Frank- reich geglaubt baben und der„nordische Barbar“ wird wieder mit den„teutonischen Horden“ in einen Topf geworfen. Besonnenere Blätter, wie das„Journal des Débats“ und der„Constitu- tionnel“, verhehlen sich nicht länger,„daß Frank⸗ reich nur noch sich selbst, seine Mäßzgung und die Pflege seines inneren Wohlstandes zu Alliirten hat“. Im„Constitutionnel“ hält eine aus„Eng- land“ datirte Correspondenz Umschau über die auswärtige Lage. Es wird in diesem Artikel u. A. sehr treffend bemerkt:„Man muß den Muth haben, es offen auszusprechen: Das heutige Frankreich hat keinen Alliirten und kann keinen haben. Der Kaiser von Rußland hat noch soeben mit seinem Toaste bewiesen, daß ihm an der Freundschaft seines Oheime, des Kaisers von Deuischland, mehr gelegen ist, als an jener der französischen Republik. Auch geben alle echten Staatsmänner dem Herrn Thiers Recht, wenn er erklärt, daß für den Augenblick seine ganze äußere Politik darin bestehen muß, die Preußen zu be⸗ zahlen. Man versichert hier(in England), daß Hr. Thiers an dem Gelingen dieser Aufgabe nicht zweifelt und daß ihm der Beistand der Fürsten der Finanz gesichert ist. Die europäische Diplo⸗ matie theilt diese Hoffnung, jedoch nur unter der Bedingung, daß Herr Thiers auch weiter mit der Nationalversammlung Hand in Hand gehe und seinen Einfluß in streng-conservativem Sinne gel⸗ tend mache. Nur dann wird er die baldige Räu- mung des französischen Gebiets durchsetzen und damit seine lange politische Laufbahn würdig krönen.“ — Wir erfahren, schreibt die„Correspondenz Hav“, daß der Herzog von Grammont nächste Woche vor der Commission erscheinen wird, welche mit der Untersuchung der Handlungen der Regie rung der nationalen Vertheidigung beauftragt ist. Man erwartet mit Spannung die Aussagen des- selben, welche gewisse ausländische Staatsmänner sehr zu fürchten scheinen, denn man glaubt zu wissen, daß die Isolirung Frankreichs beim Aus- bruche des Krieges nicht die Folge eines Mangels an Engagements mit fremden Mächten war. Im Gegentheile existirten Engagements sehr catego⸗ rischer Natur. — Das Pariser Budget von 1872 zeigt ein Deficit von 20 Millionen, in Folge dessen eine Erhöhung der Miethsteuer und selbst Besteuerung bisher freier kleinerer Wohnungen, sowie Erhö⸗ bung der Steuern auf Alkohol und Bausteine ein⸗ treten muß. — Die Commission für das Wahlgesetz hat folgende Beschlüsse gefaßt: Die Wahlfähigkeit tritt mit dem 25. Lebensjahre ein und hängt von ein⸗ jährigem Domicil ab. Militärpersonen sind wahl⸗ unfähig. Die Stimmabgabe ist obligatorisch. — General Cremer, der Kämpfer von Nuits, ist jetzt zufolge kriegsgerichtlichen Urtheils im Strafwege entlassen worden. In Folge dieses Urtheils kann der General nicht mehr in Attivi⸗ tät treten und geht seiner Pensionsansprüche verlustig. — In Finanzkreisen versichert man, daß das Budget⸗Exposé für 1872 günstig ausfallen wird, und daß die Regierung bestrebt sei, die disponibeln Capitalien den französischen Fonds zuzuführen. Versailles. Die Nationalversammlung hat die Veräußerung des Mobiliars der Krone ver- worfen, Betreffs der Veräußerung der Kronjuwelen (von welcher die bistorischen ausgenommen werden) beschloß die Versammlung Verweisung an die Budgetcommission. Aus Rocroy wird gemeldet, daß in dem, in einer rauhen Wildniß der Ardennen liegenden Städichen Revin ein Artillerie- Unteroffizier mit zwei Pionieren, die derthin gesandt worden waren, um für die Batterie Eisen einzukaufen, von der Fabrikbevölkerung auf's Gröblichste insultirt und mit Steinwürfen verfolgt wurden, was zur Folge gehabt habe, daß andern Tages zwei Compagnien dorthin abgesandt, einige Verhaftungen vorge- nommen, sechs Fabrikarbeiter als Geiseln mitge; nommen, aber wieder freigelassen wurden, als die Namen von sechs Rädels führern angegeben wurden, die freilich nicht auffindbar waren, da sie sich nach Angabe des Maires davongemacht hatten. Die Truppen blieben indessen einstweilen als Straf⸗ besatzung im Orte liegen. Belgien. Brüssel. In der Sitzung der Kammer erklärte der Conseilpräsident De Theux, die Bildung und Zusammensetzung des Cabinets sei vollkommen constitutionell; er zähle auf die Majorität der Kammer und werde vor den Wahlen, worin das Land sich aussprechen werde, keine po⸗ litische Frage anregen. Großbritannien. London. Der„Mor- ning Post“ zufolge ist Graf Apponpi, der bis- herige österreichische Boschafter am hiesigen Hose, zum Nachfolger des Fürsten Metternich in Paris ernannt worden. Itaien. Rom. Nach einem von der Kammer beifällig aufgenommenen Exposé des Finanzmi⸗ nisters über die finanzielle Lage des Landes be⸗ trägt das gesammte Desieit 148 160 Millionen; Hberhessischer Anzeiger. u 1 ———— — 2 255 e eee e eee 2 f 3 die Erträgnisse verschiedener Steuern haben be— deutend zugenommen; der Verkauf der Staats güter schreitet fort; in volkswirthschaftlicher Hin⸗ sicht macht das Land unausgesetzt Fortschritte; die Ausfsuhrerträgnisse stiegen bis zu einer Milliarde und find böher als die Einfuhrerträgnisse im letzten Decennium. Die Steuern sind von 161 auf 500 Mill., die Monopole von 175 auf 296 Mill. gestiegen, die Mahlsteuer ergibt monatlich 4½ Mill. — Wie Berichte aus Rom melden, bat der Papst den Mitgliedern des beim„heiligen Stohl“ accreditirten diplomatischen Corps den Wunsch ausgesprochen, daß sie niemals, weder auf officielle noch private Weise, den Erörterungen der Kammer beiwohnen möchten. a Amerika. Washington. Mehrere Mit- glieder der Internationale sind verhaftet worden, weil dieselben Sonntags, trotz polizeilichen Ver⸗ bots, einen Umzug versuchten. In einem Meeting der Internationalen wurde beschlossen, den Umzug am nächsten Sonntag zu veranstalten und die Arbeiter zur Theilnahme aufzufordern. Rußland. Die Bewaffnung der russischen Armee mit Hinterladern ist nunmehr beendigt. Am 1. Januar werden bereits 1,004,148 ge⸗ zogene Hinderlader in Gebrauch gesetzt sein. Frankfurt. Dieser Tage kam in das Geschäft eines der ersten hiesigen Banquiers eine alte Frau, un das Einzige, was sie noch aus dem Schiffbruche des Glückes gerettet, zwei Ans bach-Gunzenhausener Loose, zu verkaufen. Wie in jedem Geschäfte bei derartigen Anlässen Sitie, wurde in den Listen nach gesehen, ob irgend eine der präsentirten Nummern etwa gezogen sei, wobei es sich ergab, daß das eine Loos bereits vor zwei Jahren mit einem Treffer von 2000 Gulden herausgekommen ist. Die arme Frau war durch die ihr gemachte Miitheilung freudigst überrascht und vermochte im ersten Augenblicke ihr Glück kaum zu fassen. s Frankfurt. Hiesige Blätter melden, daß im Auf⸗ trag des Kriegs ministeriums ein Artillerie Haupimann] metete, daß die sogenannten Fixsterne(und dazu gehören vom großen Generalstab hier verweilt, um die Eimleitung für die Erbauung einer großen Armee- Pulverfabrik zu treffen. Als Bauplatz für dieses Elablissement sollen die Aecker des heil. Geisthospitals zwischen den Rödershöfen und dem Main ausersehen sein; dieselben hallen unge— fähr 274 Morgen und sollen dafür circa ½ Million 22 Millionen Meilen, einen Wen, zu dem ein Eisenbahn⸗ Gulden(also 2000 fl. per Morgen) als Kaufpreis ge- fordert worden sein.. Darmstadt. Die Sammlungen für das Interims⸗ tbeater haben bis jetzt, einschleßlich der dem Comiie über⸗ lassenen Einquartierungsbillets, 11,500 fl. ergeben. batte den Muth, dem Herrn Grafen den Standpunkt klar zu machen, ja man läßt sich auch noch gefallen, daß er sich drohend gegen die andern Anwesenden wandte. Paris. Der neue Erzbischof von Paris trug bei der am 27. November stattgesundenen Installation einen Hirtenstab, den ihm der Papst kürzlich geschenkt hat. Oerselde ist mit Edelsteinen besetzt und bat einen Werth von ungefähr 70,000 Franken. In Rom ic am 7. b. etwas ganz Außergewöhnliches vorgefallen. Es hat nämlich geschneit, so daß Straßen und Dächer weiß waren. Das ungewohnte Ereigniß dauerte jedoch nur eine Stunde von 9 bis 10, worauf die Sonne sofort das ihr ungewohnte Leichentuch wieder entfernte und die tausend im Freien blühenden Rosen ihren weißen Kopfpußtz wieder ablegten. Der Schneefall war übrigens früher bier ein wahres Volksfest, besonders für die Jugend, welche an einem solchen Tage keine Schule hatte. Auch die Gerichte blieben früher geschlossen und die Getstlichen brauchten die hora nicht zu besuchen, „ob der außergewöhnkichen Kälte.“ . Oeffentliche Vorträge. Herr Reallehrer Klein sprach am Dienstag-Abend mit gewohnter Anschaulichkeit, Klarbeit und Lebendigkeit üder die fortschreitende Bewegung unseres Sonnensystems. Was ist unter dieser Bewegung zu verstehen? Nichts Geringeres, als daß unsere Sonne mitsammt all' ihren Planeten(worunter unsete Erde) und deren Kometen in den weiten Weltraum hinaus sich fortbewegt. Eine Ver⸗ wirrung ist dabei ebenso wenig zu befürchten, als eine Unordnung in dem Räderwerk einer Uhr dadurch eutsteht, daß wir sie in der Tasche mit uns herumtragen. Vermuthet wurde diese Bewegung vou den Astronsmen schon vor 100 Jihren. Man kam zu dieser Vermuthung zunächst durch die Beobachtung der regelmäßigen Be— wegung der Sonnenflecken. Daraus stellte sich klar, daß, wie unsere Erde in 24 Stunden, so die Sonne in je 25 Tagen sich einmal um ibre Axe dreht. Wo aber durch seulichen Stoß eine Drehung einer Kugel um ihre Axe bewilkt wird, da ist mu dieser Drebung auch Fort ⸗ bewegung des Körpers verbunden, es müßte denn sein, daß derselbe an seiner verlängerten Axe fesigehalten wäre, was bei der Sonne bekanntlich nicht der Fall ift. Ferner beobachtete man mit Hülfe des Fernrohrs und des Mikro⸗ we iigus die meisten Sterne am Himmel) ihre Stellung dieselbe verändern, sich bewegen. Endlich kam dazu, daß es gelang, die Entfernung der Fixsterne zu be⸗ stimmen. Man fand für die Sonne eine Entfernung von schnellzug die Kluinigkeit von 400 Jahren Fahrzeit nöthig baben würde. Und doch verhält sich diese Entfernung zu Saal zu der Reise nach Californien. Schluß: Unsere Sonne ist ein Fixstern, der uns nur darum so In Aschaffenburg ereignete sich nach dem„Mainz. Anz.“ folgender Vorfall: Ein Graf v. Bentzel Sternau, Lieutenant im 10. bayerischen Jägerbataillon, kam mit einigen Kameraden von der Jagd zurück und 1 sich in der Bahnhofrestauralion ein Würstchen. Als er hierauf zu bezahlen begehrte und der Kellner ihm hierfür 6 kr. abverlangie, gerieib der„edle Graf? so außer Fassung, weil der„Gargon“ ihm nicht den vom Militär zu entrichtenden Betcag von 4 kr. angesetzt hatte, daß er zuerst mit allerlei unedlen Ausdrücken, wie»bürgerlichet Schweinehund“, um sich warf, sodann aber seinen Degen zog und dem armen Teufel damit der Art übers Ohr hieb, daß er sofort zusammentaumelte und eine klaffende Wunde die Heldenthat des Grafen verrieth. Und das sah eine Masse„bürgerliches Pack“ ruhig mit an, keiner Die sich gegenüberstebenden Bäume derfelben werden gegen viel größer erscheint wie die andern, weil er uns verhält⸗ nißmäßig so nahe ist; die übrigen Fixnerne bewegen sich: es ist mehr als wahrscheinlich, daß auch die Sonne sich bewegt.— a Weiter aber: Man befinde sich am Anfang einer Allee. das entgegengesetzte Ende hin sich immer mehr näbern. Ste werden ebenso wieder scheinbar auseinander rücken, während nunmehr die Bäume hinter uns mit der zu- nehmenden Entsernung für unser Auge sich zu nähern[z auseinanderrücken.(Diejenigen, zu einander keineswegs unverändert beibehallen, sondern Leserinnen zu befriedigen sind w Die dort sich findenden Stern müssen in Folge davon, un ⸗ beschadet ihrer wuklichen Bewegung, für unsere Beobachtung die den Vortrag gehort haben, werden an die dezüglichen. en des Redners an der Tafel erinnert. Ein Punkt im Weltraum ist angenommen, 50 Sterne stehen um ihn berum. Gruppe A. entfernt sich an und für strahlenförmig von diesem Punkte, Gruppe B. nähert sich ihm ebenso, Gruppe C. erscheint aus irgend einem Grunde für unser Auge feslstehend, Gruppe D. ent⸗ fernt sich seitlich, Gruppe E. nähert sich seitlich. Nähern wir uns diesem Punkt, so müssen Gruppe A., C. und b. sich eutschieden auffälliger entfernen, die Annäberung der Gruppen B. und E. muß dagegen ebenso auffällig ver⸗ zögert werden. Vorherrschend also werden wir ein Aus- einanderrücken der Sterne bemerken.) Eine solche Gegend findet sich in der That. Sie ist im Sternbild des Her⸗ kules zu suchen. Wir verdanken die einschlägigen Forschungen und Beobachtungen dem berühmten Astronomen Herschel. Viele Andere, worunter namentlich der geniale Mathemallker und Astronom Gauß, baben die Resultate jener Forschungen bestäugt gefunden. Ia man hat die Probe umgekehrt ge⸗ macht: an der entgegengesetzten Stelle am Himmel rücken die Slerne näber zusammen— ganz wie die Bäume der Allee binter uns.— Der Cours unseres Sonnensystems geht also nach dem Sternbild des Heikules zu mit einer Geschwindigkeit von zwei Meilen in der Sekunde. Ob die Sonnenbahn eine gerade oder eine gewundene Linie bildet, ist bei den Astronomen bis jitzt noch eine offene Frage. Mädler enischeidet sich für das Letztere und nimmt als den Centralpunkt der Sonnen bahn die Gegend der Plejaden an. Nit Vorstehendem dürsten die Hauptpunkte des Vor⸗ trags des Herrn Klein angedeutet sein. Denen, die ihn gehört haben, dienen sie vielleicht als willkommene An⸗ regung, das Gehörte noch einmal zu überdenken, den übrigen Lejern d. Bl. sind sie wohl gleichfalls nicht ohne Interesse. Man blickt ja so gerne nach dem Himmel, der sich über uns wölbt, und der Gedanke, daß wir mit Erde und Sonne und Allem, was dazu gehört, mit fast tausendsacher Windesschnelle uns im Weltraum fortbe⸗ wegen, um nie mehr an den Ort zu gelangen, wo wir uus eben erst befanden bat, wie der Redner zum Schluß hervorhob, envas Ergreifendes, ja Erschütterndes. Literarisches. Wenn man auch erwägt, wie schwer unsete schönen Leseran o es sich um die ibnen aus⸗ schließlich zugebdrende Domäne, um die Damen ⸗Toilette handelt, weil in dieses Bereich Tausende von Kleinigkeiten gehören, die ein bardarisches Männerauge übersieht, und weil Tausende von Wüuschen sich rezen, die sich nur in der glücklichen Traumwelt des Weibes gestalten, so wagen wir dennoch auf die illustrirte Muster- und Mobdezeitung der des nächsten Firsterns, wie der Gang durch einen„Victoria“, Verlag und Herausgabe von Dr. G. van Muyden in Berlin(Preis pro Quartal 20 Sgr.) von Neuem aufmerksam zu machen. unserem unzünfligen Slandpunkt aus, in dem uns vorlie⸗ genden letzten Jabrgang dieser Modezeitung den Reich thum der Muster zu Roben und Jäckchen und Mänteln und Palcsois, die Fülle von Vorbildern zur Weiß- und Woll⸗ stickerei, zu Strrck⸗ Klöppelei, zu— wer raschungen, hervorzugeben unter fleißigen, weißen, schwalen Handchen. Wir bedauern für all' diese vielversprechenden Vor⸗ in dem Maße wir selbst dem Ende der Allee zuschreiten, räthe nur das Auge eines Laien za besitzen u Wir bewundern, von und Häkelarbeilen, zu Frivolitälen⸗ weiß noch welch' unzähligen Ueber⸗ ü 0 0 0 no uns nicht ver⸗ tesen zu können in all' die Mannigfaltigkeit der Winkel⸗ üge eines geistreichen Mechanismus. Wir bekennen nur scheinen. Die Ursache davon liegt in der verschicdenen gern, daß unseres Erachtens das in Rade stehende Blatt Größe des Sehwinkels. Nunmebr leuchtet Folgendes k ein: Bewegt unser Sonnensystem sich wirklich, so nähern d wir une mit ibm irgend einer Gegend im Weltraum. einer Nebenbuhlerschaft auszuweichen braucht, wofür auch ie große Beliebtheit für dasselbe im Publikum unwider⸗ egliches Zeugniß ablegt. Berliner Gerichis⸗Zeitung. Bekanntmachung. 3051 Es wird hierdurch zur öffentlichen Kennintß ge⸗ bracht, daß vom 1. Januar 1872 an das Sprunggeld für Rind vieb bei dem Laselstalle der Stadl Friedberg auf 30 Kreuzer per Stück erböht wo'den ist. Friedberg den 8. Dezember 1871. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. FJouc ar. 0 7 Markt⸗Anzeige 25 4 3081 Der letzte diesjäbrige Vieh und Krämermarkt werd Dierstag den 19. d. M. flalifiaden. Dies wird hierturch zur allgemeinen Kenntniß gebracht. Bad⸗Nauheim am 11. Dezember 1871 Großherzogliche Vürgermeißere Bad Nauheim. Schu t. Güter Versteigerung. 3120 Doennersag den 21. Dezember d. J., Vormit⸗ tags 10 Ubr, sollen in biesigem Rathbause die zur Nachlaßmasse des verstordenen Occonomen Chreftian Hansteen daher gebötenden Güterstücke circa 14 Wor⸗ gen Ackerland in Hriedberger Gemarkung, auf wiederholt freiwilltgen Antrag auf 6lährige Martiniziele nochmals öffen ich meistbietend versteigert werten. rledberg den 14. Dezember 1871. Großherzozliches Ortsgellcht Friedberg. F oucar. Tief eingewurzelter 3102 Hohe Da mir Ihr Fenchelbonigertract, den Sie enir tief eingewurzelten Rachenkalarrh bie letzt ersprießliche 2 große Zlaschen gegen Pofvorschuß zu schicken — Rachen Katarrh Henn L. W. Egers, Fenchelhonigextract⸗Fabrik in Breslau. nfeld bel Kitzingen(Baiern) 2. Okfoder 1871. freundlichst zuschlckten, gegen meinen leider schon Dtenste geleisset bat, so ersuche ich Sie, mir baldigst Hochachtungs voll Ihr ergebener Spranger, Pfarrperweser. Der weltbekannte L. W. Egers'sche Fenchelhonigertract wird lelder vielfach von Industrie⸗ Rittern nachgepfuscht, so daß das Publikum in seinem eignen Interesse beim Ankauf sehr vorsichtig sein und darauf achten muß, daß jede Flasche Stegel, daesimile, sowie im Glase eingebrannt die Firma „L. W. Egers in Breslau“ tragt, und daß derselbe nar allein ächt zu haben ist bei Jos. Hoffmann in Friedberg. * Geschä 18 Speeerei⸗ eröffnet habe. Bad Nauheim den 14. Dezember 1871. 7 T7 7 7 3087 Einem geehrten Pablikum hiermit die ergebene Anzeige, Wg daß ich unterm Heutigen dahier & Kurzwaaren⸗Geschäft Indem ich um geneigten Zuspruch bitte, sichere ich reelle und gute Bedienung zu. G. P. Henninger, Reinhardstraße 376. 1 dandlung den letzte verpolsen — mige schamlt 0 Poligeist wird ber —«c 2 2 3 2 2 — 2 — — — 855 L 38128 3322 8 1 2 2 E 2 E — RR, — 2 W. Fuhrländer Nachfolger Fu r Nuchfolger, 8 Großes Lager in Kleiderstoffen. O 500 Stack ¼ ébreite ächtfardige Cattune, lila, rosa, 8 Kleider und Ueberzüge, die Elle 9 910 0 A 200 Stuck‘8 dreite ächtfarbige Glanz-Mödbel⸗Cattune und Cattune 5 1 8 1 5 die Elle 9 kr. S einfle reite ächtfarbige Piqus⸗ in ö 8. 11 N ge Piqué⸗Cattune, in den schönsten 300 Stück der feinsten ¼ — a die Elle 12 kr. „breiten weißen Satin und Plqus, für Ueberzu D die Ge 12 k. Pliq eberzüge und Unterröcke, 500 9 8 tee Bettzeug, meistens türkischroth mit weiß, — ie Elle 4 1 Schweren schwarzen Motreens, für Unterröcke, die Elle 22 kr. 1% breiten englischen Waterproofs, für Regenmäntel, in den schönsten 8 Farden, die Elle 45 kr. Waterproofs mit Fransen, die Elle 54 kr. S breiten schweren Bukokin, für Hosen, Westen und ganze Anzüge, — die Elle fl. 1 30 kr. Große Auswahl Fußteppichstoffe, die Elle 15 kr. =% edreiten weißen Mull für Kleider, die Elle 12 kr. Gute wollene Kletderstoffe, Crotsée, Popelines, Rips, Chins, 2 Atlas, Mobaires, Grosgrains, die Elle von 15 kr. an. Glatten rolben wollenen Unterrocksoff, die Elle 15 kr. Muster sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen franco. 9 breiten ächtfarbigen Jaconets und Organdts, — Durch große Partiekäufe bin ich im Stande, meine Waare trotz 2584 Fahrgasse 85, Frankfurt à. M. 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Anmeldungen nehme von heute ad entgegen. — Sonntags ist mein Laden offen. 3119 Es wird vielseitig der Wunsch aus⸗ gesprochen, daß die Burgkirche dahier zum Gottesdienst, wie in anderen Städten, erwärmt würde.— Es bedarf wohl nur dieser kleinen Andeutung an den verehrlichen Kirchenvorstand, der gewiß gerne bereit ist, diesem Wunsche womöglich nachzukommen. ö Mehrere Einwohner. Den besten und kürzesteun Weg n für Männer, die sich geschwächt füblen reell und wohl⸗ 2264 sicheren Heilung zur dandtung für 1 fl. 45 kr. zu bekommen ist. das enge in f. feil, bietet einzig das Buch:„Dr. Retau's Selbst⸗ bewahrung,“(mit 27 patbol.⸗anatom. Abbild.), in G. Poenicke's Schulbuchhandlung in 72. Auflage erschienen und dort(gegen fl. 52 kr. Frankoversendung), so wie in jeder Buch In diesem ißt das allein richtige Heilverfahren, welches in den letzten 4 Jabren allein nachweislich 15,000 Personen zu Gesundheit und neuer Lebenskraft verbolfen— worüber auch allen Regierungen in einer besonderen Denkschrift Beweise vorliegen — mitagetbeilt und sein Zweck iß, durch rasche, sichere und wohlfeile die den auf diesem Gebiete so schamlos verübten Schwindeleien entgegen zu arbeiten. Lese deßbalb jeder Leidende erst dieses Buch. Bekanntmachung. 3125 Die Einwohner der Stadt Friedberg werken hiermit aufmerksam atmacht, daß nach dem Amtsblatt Nr. 13 vom Jahre 1843 eine fede Haus ballung, beson⸗ dets wo das Wasset rar in, oder auch im Sommer bei großer Dötte und im Winter bei lang anhal⸗ tender Kälte, einen oder zwei ziemliche Kübel wit Wasser angeftllt fleden baden, und solcht Winterszeit gegen alljugrohe Kälte, daß sie nicht frieren, verwabren. Nichtdefolgung dieser Vorschtisten wird mit einer poligeistrase von 1 fl. 30 kr. bis 5 fl. belegt. Weiter wird bemerkt, daß nach dem Poltzeistrafgesetz Art. 293 und besonderem polizeireglement das Ausschütten von Wasser aus den päufern auf die Straße ben elner Strafe von 30 kr. bis 1 fl. verboten ist. ö Friedberg den 15. Dezember 1871. Gres berzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Nouca r. II En Stroh fi fen un ge 3121 Montag den 18. Dezember d. J., Vormittags 11 Uor, soll ia diesigem Nalbbause die Lieferung von 2 Fuder Koruflrob fur den biefigen Faselstall öffentlich 5 den Weniaftfordernden in Accord gegeben werden. griedberg den 14. Dezember 1871. Großherzogliche Hürgermeisteret Frledberg. go uc ar. Bekanntmachung. e am 14. d. M. in dem Frelherrlich v. Francken⸗ 4 Waldbißtrikl„Engelsdorn“ abgehaltene Holz- 6 if genehmigt. 8 eee e Montag den 7 1 1871. 5 dit den 15. Dezember 15 2 Freihertlich von r sche Oberföoͤrster Rump]. — 6- 700 Gulden ö 87 der Wik flädter . können im Zebruar 1872 aus 5 3 gegen gerichiliche Sicherheit zu 5% Ztusen ausgeliehen werven. 3. Dezember 1871. Ztben fat„ 9% eee. Gicht. Abremage mne, wtagenkrompf. und N deilt bemorrbolfr nüt„ eee 2% Steudenbergft. 5. Autptospecte gratie benen. Selbstoerfertigte Möbel, 3118 polirt wie lackirt, empfeble bestens. Aufträge werden schnell und prompt besorgt. 4 P. Falck. 12 verschiedene Sorten der be- liebtesten Kalender 1872 3066 bei Louis Weis, neben Herrn Philipp Windecker. 1177 V 1 Mobiliar⸗Versteigerung. 3123 Mittwoch den 20. Dezember läßt Julius Boller in seiner Behausung folgende Gegenftaͤnde, als: 1 vollfändiges Bett, 1 Commode, 1 Küchenschrank. Weißzeug, Küchen- und Gartengeräthe und Schlosser⸗ dandwerkszeug gegen Baarzahlung versteigern. f Julius Boller. Ein braves Laufmädchen 3114 wird gegen guten Monatslohn gesucht Von wem? sagt die Expeditton d Bl. 125 An- und Verkauf von Staatspapieren, 1683 Anulehens⸗ loosen, Coupons ꝛc. ꝛc unter Zufichrrung reeller Bedienung. f zrtedberg. J. A. Nauheim. !.... rr erer ů——ͤ— Geld Cours. Frankfurt am 12. Dezember 1871. Preußische Friedrichsd'or. fl. 9 57½—58½ Wing;„ 9 40—42 Holländische fl. 10 Stück 9 5395 Ducaten 5 e N 3 33—35 Ducaten al marce. 5 35-37 a 20⸗Frankenstücke a 9 17½—18½ Englische Severeigns 11 15—4ů Russische Imperiales 6 2 9 41-3 1 Dollars in Gd. 1e 224½ 2 ½ Kalender für 1872. Landkalender f 4 kr. —— durchschossen 6„ Hess. Hausfreund 8„* Gustav- Adolf Kalender 8„ Lahrer Hinkende Bote, gestempelt 11= Katholischer Bilderkalender 9„ Herriedener Laubfroschkalender 9 Illustr. Familienkalender 18 Wand und Notizkalender 4„ Kleiner Wandkalender 2„ Vorräthig dei Bindernagel& Schimpff. Weihnachtsausstellung. 31214 Einem biesgen sowle auswärtigen Publikum tbeile ich dierdurch mit, daß meine Austellung bereits begonnen und in derselden eine reiche Auswahl Con⸗ ditorwaare vorhanden ist. P. Rauch, Corditor. Pelzkappen, 3043 außergewöhnlich dillig, bei Christ. L. Heß, Hof Kappenmachber. Ph. W. Düssel in Bockenheim, Schöne Aussicht 61, offerirt Ruhrkohlen à 17 bis 19½ Tbltr. pr. 100 Centner loco der dez. Zechen. Für mögl. prompte Lieferung wird in deson⸗ derer Welse Sorge getragen. 3113 3115 Ich werde am 21. Dezember den Butzbacher Mark: mit meinen allgemein bekannten und durch ihte Güte bewährten Holz- und Ledetschuhen besuchen und ditte om gütigen Zuspruch. C. Funk, Frankfurt a. M. 4s Taschentücher, weiß und farbig, Kragen, Manschetten, Herrenkragen, Vorhemden, Kragen⸗ und Manschettenknöpfe, Hosenträger, Moiréschürzen sowie Myrtenkränze bei K. Friedrich neben der Post. ———— I. Brodpreise vom 16. bis 31. Dez. Nach eigener Angabe der Bäcker. 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Blutwurst 24„ 15 3078. i: Gläsern. von 4 fl. an Rindfleisch, gem., 1 Bratwurst 28 . mit gut geschliffenen achromatischen 0 1 ö 5 0 Hammellfleisch 15 1 Schwartennagen 28„ 1 Feldstecher(mit Riemenetui) von fl. 12.— an, Gold⸗Brillen mit Gläser.„von fl. 5.— an, Keil und Carre 17„ Geräucherter Speck 36 5 Perspective(für 1 Auge).„„ 1.—„ Silber⸗Brillen,„„„„ de Kalbfleisch 15„ Doörrfleisch* 1 Feruröhre(mit 3 Auszügen)„„ 4.— Pincenez(Nasenklemmer).„„ ee Schaaffleisch—„ Schinken 8 15 Micros cope„ 1.—, Lorgnetten ingen 1.0, Nierenfett 20„ Schmalz, ausgel. 34„ 11 DDupbe mn„ 30, Thermometer 224 Hammelsfett 18„Schmalz, unausgel. 32„ Compä sse 16 Fun*—45 1 Mera dae en 1 20. f Schul⸗Reißzeuge.„„, ketall Barometer eise⸗— 3 5 7 40 Aerader Welsede r eee e Kirchliche Anzeigen für Kriedberg. 5 Hutthermometer 18 kr. per Stück. Evangelische Gemeindt. Reparaturen prompt und billigst. ae e Advent. Optisches Institut von Gustay Keller, e. Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. 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Druck und Verlag von Vindernagel 4 Schimpff. r f erei Fleisch- ꝛc. Preise vom 16. bis 31. Dez. Selteff an Gr theilen Mitglie präsidir Wieder Einrich theatere bat gu sortwäh