e, Schell delle Fertsch. al ren. rat, ic n- Hendlm ind Cigarren. ul 1 rrist). alt werden gem Preiß tethebtn und 1 Orretthe en. ais Deweil der Burg —— ig. 1 tut 6 20 t fl. auc u. t der ei — tts Erin eidt l 22 bt 11 el, — 87 uu et 11 1871. Donnerstag den 16. November. M135. berhessischer? Inzeiger. Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. Iriedberger Zutelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag — nn E Amtlicher Thei insbesondere in Angelegenheiten der Volkszählungen. Das Großherzogliche an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Großherzogliche Polizeive Das im Abdruck nachfolgende Ausschreiben Großherzoglichen Betreffend: Correspondenz in Zollvereinssachen, theilen wir Ihnen zur Kenntnißnahme und Beachtung mit. l. Kreisamt Friedberg Friedberg den 12. November 1871. rwaltung Bad-Nauheim und Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. Ministeriums des Innern vom 7. d. M. zu Nr. M. d. J. 11226 Tera p p.. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Vom Bundesrath des Deutschen Reichs sind bezüglich der Correspondenz in Zollvereinssachen, insbesondere in Angelegenheit der Volkszählung folgende Beschlüsse gefaßt worden: 1) Der amtliche Schriftwechsel in den gemeinschaftlichen Zoll- angelegenheiten zwischen den Behörden und Beamten der Staaten des früheren Norddeutschen Bundes einerseits und den Behörden und Beamten in Bayern, Württemberg, Baden und Südhessen anderer— seits ist portofrei. 2) Der gedachte Schriftwechsel zwischen den Behörden und Beamten verschiedener Staaten des bisherigen Norddeutschen Bundes ist portofrei. 3) Der gedachte Schriftwechsel zwischen den Behörden und Beamten desselben Bundesstaats des früheren Norddeutschen Bundes ist portopflichtig. 5) Die gedachten Sendungen innerhalb Südhessen sind portofrei, ebenso die gedachten Sendungen zwischen den Behörden und Beamten in dem nördlichen Theile von Hessen einerseits und Südhessen andererseits. 6) Die nach Punkt 1, 2 und 5 pertofreien Sendungen müssen zur Begründung der Portofreiheit mit der äußeren Bezeich⸗ nung„Zollvereinssache“ versehen sein. f Sie wollen sich hiernach bemessen und die Großherzogl. Bürger⸗ meistereien Ihrer Kreise sowie die Ihnen sonst untergeordneten Be⸗ hörden entsprechend bedeuten. von Bechtold. Betreffend: Die Unterhaltung der Ortsstraßen und Vicinalwege. Friedberg den 14. November 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir bringen bei Ihnen in Erinnerung, daß nach§. 15 der Instruction für die Ausführung des Vicinalwegbaues vom 11. Juli 1838 die Hauptreparatur der Vicinalwege und chaussirten Ortsstraßen, sobald anhaltend feuchtes Wetter eintritt, gesorgt werden muß. Diese Hauptreparatur besteht in der Eröffuung der während des Sommers mit Gras oder Unkraut verwachsenen Gräben, im Reinigen der Fahr— bahn von Koth und im Auflegen der kleingeschlagenen Decksteine Aufräumen der Mulden, Dohlen und Brücken u. s. w. Wir erwarten, daß Sie Ihren desfallsigen Obliegenheiten pünkt⸗ lich nachkommen und uns nicht zu unangenehmen Einschreiten gegen Sie Veranlassung geben. Trapp. Betreffend: Vorkehrungen gegen Beschädigungen junger Obsibäume durch Schaafe und Wild. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Um die jungen Obstbäume gegen Beschädigungen durch Haasen, frühere Ausschreiben empfohlen nicht immer hat man aber diese (auch in Gemeindebaumschulen) in bedeckt sind, zu schützen, ist schon durch gewickelten Strohseilen ꝛc. zu umgeben, Beachtung in Bezug auf den Gemeinden gehörige Obstbaume Friedberg den 14. November 1871. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Schaafe ꝛc., namentlich während die Felder und Gärten mit Schnee worden, die Bäume mit Doenen⸗, Reisern⸗, Ginsterngeflechten oder Vorsichtsmaßregeln getroffen. Wir bringen daher deren sorgfältige Erinnerung und tragen Ihnen auf, den sonstigen Grundbesitzern gleichfalls einen derartigen Schutz ihrer Obstbaume zu empfehlen. a Ter a pp. Deutsches Reich. Darmstadt. Die Regierung hat nunmehr den Ständen auch die Nachweisung über die definitiven Resultate der Verwaltung der Staats- schulden in der Finanzperiode 1866/68 übergeben. zogene Thatsache. Auch die Frankfurt⸗Homburger und die Höchst⸗Sodener Bahn sollen im Laufe der Zeit in den Besitz dieser Gesellschaft übergehen und dann die längst projectirte Strecke Soden⸗ Homburg zum Ausbau kommen. keiten bereiten. Die zweite Berathung wird im Plenum slattfinden. Der Auslieferungs vertrag mit Italien wird in erster und zweiter Berathung ge— nehmigt. Es folgt hierauf die Fortsetzung der zweiten Berathung des Etats.“ Bei den Ein⸗ nahmen an Zöllen und Verbrauchssteuern erklärt Hiernach betrug zu Ende 1868 der Stand der Activen 14,681,406 fl., gegen 14,078,216 fl. zu Ende 1865, mithin Vermehrung in der ge⸗ dachten Finanzperiode um 603,250 fl. Die Passiven beliefen sich zu Ende 1868 mit Einschluß der noch zu zahlenden Zinsen und der Passio⸗ kapitalien wegen Ablösung nicht siskalischer Grund- renten auf 15,947,258 fl. gegen 16,653,926 fl zu Ende 1865, sonach Verminderung um 706,668 fl. Die Bilanz der Activen ergibt eine Verminderung der eigentlichen Staatsschuld in der Ptriode 1866/68 von 1,309,918 fl., obgleich im Jahre 1868 das Anlehen von 1,000,000 fl. zur Be- streitung außerordentlicher Bedürfnisse der Staats- tasse den Passiven zugegangen ist. — Graf Enzenberg, seither hessischer Gesandter in Wien, ist, wie man aus guter Quelle ver- nimmt, zum Gesandten des deutschen Reiches in Mexico ernannt worden. g Mainz. Wie der„M. Anz.“ mit Bestimmt- heit berichtet, wäre der Verkauf der Taunus bahn an die Hessische Ludwigsbahn-Gesellschaft eine voll⸗ — Der Verwaltungsrath der Hessischen Lud- wigsbahn hat beschlossen, mit der Erbauung einer zweiten Rheinbrücke unterhalb Mainz im Bereich der Festung zur besseren Verbindung der in Mainz diesseitigen Zölle auf Soda und der englischen mündenden Bahnlinien mit der Taunusbahn vor zugehen. schlusses oder einer eventuellen Betheiligung an dem Unternehmen Verhandlungen bereits eingeleitet. Es wird hierbei nur hessisches Gebiet berührt, und ist die Concesston bei der großh. hessischen Regierung nachgesucht worden. Indessen hat sich auch die k, preußische Militärbehörde dem Pro- nach Vereinfachung des Zolltarifs erklärt Delbrück, Fortsetzung das Reichskanzleramt strebe eine Vereinfachung an, jecte günstig gezeigt. Berlin, 13. Nov. Reichstag. der ersten Berathung des Reichsmünzgesetzes. Auf einige Bemerkungen der Abgeordneten Braun und Sombarth, betreffend die Abänderung des§. 5 (daß, die Reichsmünze das Bildniß der Landes- herren trüge), vertheidigt der sächsische Bundes- bevollmächtigte Geheimerath Schmalz die betref- fenden Gesetzesbestimmungen. Eine Aenderung des §. 5, erklärte derselbe, würde große Schwierig⸗ Mit der Letzteren sind wegen des An- Staatsminister Delbrück auf mehrere Fragen Rich- ter's: Zwischen England und dem Zollverein hatten niemals Verhandlungen behufs Herabsetzung der Zölle auf Sprit stattgesunden; die Eingangszölle waren während des Kriegshalbjahres vom 1. Jan. bis 1. Juli 1871 höher als in der gleichen Periode 1870, nicht trotz, sondern wegen des Krieges, weil Deutschland die für Frankreich be⸗ stimmten transitirenden Waaren zur Versteuerung im Zollverein zwang. Bezüglich des Wunsches könne damit jedoch nur mit Rücksicht auf die durch die Handelsverträge geschaffenen Beziehun⸗ gen zu anderen Staaten vorgehen. Endlich ver- spricht Delbrück noch, die Zollbeamten in den Zellämtern der Hansestädte sollten in dem nächsten Etat den übrigen gleichgestellt werden. Bei der Salzsteuer beantragt v. Bälow, den Reichskanzler zu ersuchen, die Denaturirung des Viehsalzes da- hin zu regeln, daß die Denaturirung des Salzes für landwirthschaftliche Zwecke nicht, wie bisher, beeinträchtigt werde. Delbrück erkennt das Vor— handensein von Mißständen an, auf deren Abstel⸗ lung die Regierung möglichst bedacht sei, ohne für den Erfolg ihrer Bemühungen eine Garantie übernehmen zu können. v. Hoverbeck wünscht die gänzliche Aufhebung der Salzsteuer. Der Antrag v. Below's wird mit großer Majorität angenom- men. Bei dem Capitel Branntweinsteuer antwor— tet Staatsminister Delbrück auf eine Anfrage v. Rabenau's: Verhandlungen wegen einer gleich- mäßigen Branntweinsteuer haben noch nicht statt- gefunden. Ob man im norddeutschen Bunde sich für eine Raum- oder für eine Fabrikatssteuer ent- scheiden werde, stehe dahin, da die betreffenden Versuche noch fortgesetzt werden. Ein Antrag der hessischen Abgeordneten auf Einführung der Malz steuer in Hessen wird zurückgezogen, nachdem Staatsminister Delbrück für die nächsie Session einen entsprechenden Gesetzentwurf in Aussicht stellt. Bei der Postverwaltung wird der Antrag der Commissarien angenommen, die Einstellung einer größeren Summe für die Vermehrung der Tele“ graphen verbindungen anzuempfehlen. Der Etat der Reichs⸗Eisenbahnen in Elsaß Lothringen gibt zu keiner Discussion Veranlassung. Die betreffen- den Titel sind somit überall genehmigt. — 13. Nov. Der Oberprästdent, von Elsaß— Lothringen, v. Möllec, ist aus Straßburg hier eingetroffen. Derselbe conferirte gestern mit dem Reichskanzler, sowie dem Minister des Innern, Grafen Eulenburg und wurde heute worgen vom Kaiser empfangen. Die Rückkehr nach Straßburg erfolgt in etwa vier Tagen. — Es ist bestimmt worden, daß die Geneh— migung des Chefs des Generalstabes auf dem Instanzenwege von allen Offizieren und Militär— personen, welche Berichte über die Kriegsereignisse aus dem Feldzuge von 1870/71 veröffentlichen wollen, nachgesucht werden muß. — In Kreisen, welche der Regierung nahe stehen, will man, nach Angabe der„B.“ und H.-Z.“ wissen, daß gegenwärtig Unterhandlungen wegen einer Zolleinigung zwischen Deutschland und der österreichisch-ungarischen Monarchie im Gange seien. Man soll dabei von der Ansicht ausgehen, daß die Herstellung eines innigen Ver— hältnisses zwischen Deutschland und Oesterreich sich für den Fortbestand und die Wohlfahrt der österreichisch-ungarischen Monarchie als wünschens— werth, sowie für den Frieden Europas als heil— sam darstelle, und daß ein solches Verhältniß nur auf dem Boden der wirthschaftlichen Interessen sicher und dauernd erwachsen könne. — Von den in Elsaß und Lothringen über— nommenen Festungen werden in der dießjährigen Rang und Quartierliste Marsal, Lützelstein, Pfalzburg und Schlettstadt nur noch als Artillerie— depots aufgeführt, Bitsch, Neubreisach und Die— denhofen sind dagegen unter Zutheilung eigener Commandanten in die Zahl der deutschen Festun— gen aufgenommen, und Straßburg und Metz als Festungen ersten Ranges ist je ein Gouverneur vorgesetzt worden. Köln. Die„Köln. Ztg.“ bringt den Wort— laut sowohl der früher erwähnten Eingabe preu— ßischer Bischösfe an den Kaiser als König von Preußen, als auch das Antwortschreiben, welches der Kaiser an den Erzbischof von Köln gerichtet. München. Der König hat der Gemeinde Fleury bei Orleans, in deren Bezirk die am 11. October 1870 daselbst gefallenen Bayern und Franzosen gemeinschaftlich begraben liegen, 500 Frs. aus der Cabinetskasse anweisen lassen, da die Ge— meinde Fleury diesen Begräbnißort eigenthümlich erworben und mit einer Einfriedigung hat ver— sehen lassen, auch einen Seelengottesdlenst für die gefallenen Krieger stiften will. Aus Baden. In die Stellen der in den Ruhestand vetsetzten Brigadegenerale Keller und von Degenfeld sind zwei preußische Obersten, v. Weller und v. Zieraietzky, eingerückt, und zwar Ersterer als Generalmajor definitiv, Letzterer unter Beibehaltung seiner bisherigen Charge als interi— mistischer Führer der 56, Brigade. In Freiburg tagte letzten Freitag eine Commission bestehend aus den Präfecten von Ober- und Nieder⸗Elsaß, Geh. Referendär Muth und Oberbaurath Sexauer von Karlsruhe, welche sich mit der Verbesserung und Vermehrung der Rheinübergänge längs der badisch, elsässischen Grenze beschäftigt hat. Wie die„Freiburger Ztg.“ vernimmt, hat diese Commission sich verständigt, bei ihren betr. Regierungen die Anlage von Rheinbrücken an nachgenannten Orten in Vorschlag zu bringen: Neuenburg Schalampe, Sasbach— Markolsheim, Weis weil Schönau, Kappel-Rheinau, Ottenheim-Gerstheim, Freistedt- Gamsheim, Greffern-Drusenheim und Plittersdorf-Selz. Straßburg. Die„Straßb. Ztg.“ consta⸗ tirt, daß der Pariser„Soir“ das Vorgehen der deutschen Regierung, welche die französische Con— sulate in den Reichslanden nicht zuließ, für wohl— berechtigt hält, und theilt das vom„Soir“ gefundene Auskunftsmittel mit, Agenten mit con— sularischen Vollmachten in Nanch und Belfort zu ernennen. — Nach einer Bekanntmachung der Kreis- direction Saarburg haben sich neuerdings 13 deutsche Häuser bereit erklärt, die Handschuhmacherei im dortigen Kreise betreiben zu lassen. Es sind dies Häuser in Betlin, Thüringen, Sachsen und der Rheinprovinz. Ausland. Oesterreich. Wien, 13. Nov. Graf Andrassy, welcher dahier eingetroffen, wurde so— fort vom Kaiser empfangen.— Alle Nachrichten, betreffend Veränderungen in der kaiserlichen Cabi— netskanzlei, werden von dem Wiener„Telegr.“ Corr.⸗Bür.“ für grundlos bezeichnet. — Am 7. November fand in Hietzing die feierliche Enthüllung des Denkmals des Kaisers Maximilian von Mexiko in Gegenwart des Kaisers, der hier anwesenden Erzherzoge, der Minister und eines zahlreichen Publikums statt. Frankreich. Paris. Die„France“ meldet unter allem Vorbehalt, der Papst habe in Versailles eröffnen lassen, daß er nach Frankreich überzusiedeln und daselbst seinen Wohnsitz zu nehmen gedenke. Thiers habe den Papst von diesem Vor— haben abzubringen gesucht, demselben jedoch für den Fall, daß er darauf beharren sollte, das Schloß von Pau zur Verfügung gestellt. — Bei dem diplomatischen Empfang im Mi⸗ nisterium der auswärtigen Angelegenbeiten, empfing Graf Arnim die Glückwünsche seiner Collegen aus Anlaß seiner nun definitiven Ernennung für den Pariser Gesandtschaftsposten.— Der erste Lega⸗ tions-Secretär zu Florenz, Marquis de Sayve, wurde von Victor Emanuel empfangen und setzte Seine Majestät officiell von der Verlegung der französischen Gesandtschaft nach Rom in Kenntniß. — Nachdem die Pferde, die Equipagen, das Ge— räth, die„Service“ des Ex-Kaisers verkauft wurden, soll nun am 14. d. auch seine Waffen sammlung versteigert werden.— Zu Lyon und Nancy sollen mediceinische Facultäten errichtet wer— den; die Professoren der Straßburger Facultät sollen an erstere versetzt werden. — Der„Agence Havas“ zusolge ist das Ge⸗ rücht, der Papst habe die Absicht kundgegeben, Rom zu verlassen, ungenau. — Die„Agence Havas“ erklärt die Nachricht, daß im Palais Bourbon gegenwärtig die nöthigen baulichen Vorrichtungen behufs der demnächstigen Rückkehr der Nationalversammlung getroffen wür— den, fär ungenau.— Es bestätigt sich, daß die Regierung der Nationalversammlung einen Gesetz- entwurf vorlegen werde, durch welchen die Bank ermächtigt wird, ihr Capital zu verdoppeln, ihren ee zu erhöhen und Noten zu kleinem Betrage auszugeben. — Folgende militärische Nachricht, sagt der bisweilen inspirirte„Bien public“, ist von wahrer Wichtigkeit: Die neuen Entwürfe für die Befestigung von Belfort, Besangon und den ganzen Theil unserer östlichen Grenze, welche sich von den Höhen des Elsaß bis Pontarlier erstreckt, sind vollkommen ausgearbeitet. Belfort wird nach Paris die stärkste französische Festung werden; das System der detachirten, durch unterirdische Arbeiten verbundenen und auf vorgeschobene Werke gestützten Forts, werden wird, und dem die Topographie der Gegend so trefflich zu Hülfe kommt, wird in einem allerdings minder bedeutenden Maßstabe, in Besangon wiederholt werden, dessen Bedeutung sich in unserem neuen Vertheidigungssystem ver⸗ doppelt hat und dessen Festungswerke, aus den Zeiten Vauban's herrührend, den Bedürfnissen der modernen Strategie nicht mehr entsprechen. Alle Pässe des Jura, alle Zugänge zur Grenze sollen nach einem Gesammtplan, der, wie man sagt, ebenso sinnreich als furchtbar ist, geschützt und geschlossen werden. Versailles. Man versichert, die Regierung werde der Nationalversammlung vorschlagen, sie zu ermächtigen, die Formen des gerichtlichen Ver⸗ fahrens bei Aburtheilung der noch übrigen 20,000 Gefangenen abzukürzen.— Die Entwaffnung der Nationalgarden wird bis Ende November be— endigt sein. — Eine Versailler Depesche spricht von der Absicht der Regierung, die Proclamation der Republik der Kammer bei ihrem Zusammentritt sofort in Vorschlag zu bringen. Dies sind nur Fühler; was man eher erwartet und befürchtet, ist irgend ein Vorschlag, der das allgemeine Wahlrecht ver⸗ kürzen oder in seinen Folgen, der Auflösung der jetzigen Versammlung, beschränken würde. Belgien. Brüssel. Aus Versailles werden mit Bestimmtheit Aenderungen des Ministeriums vor dem Wiederzusammentritt der Nationalver⸗ sammlung, ferner die Vorlage eines Amnestiepro- jects und die Rückkehr nach Paris mit Stellung der Vertrauensfrage in Ausficht gestellt. Asien. Die letzten Privattelegramme zeigen, daß die Lage der Dinge in den von der Hungers— noth befallenen Districten Persiens sich noch keines- wegs gebessert hat, und u. A. wird gemeldet, daß zwei Drittel von den Lastthieren verendet sind. Borarjdom und Kamandje, welche Bushire mit 1000 Maulthieren zu versehen pflegen, wären jetzt nicht im Stande, auch nur 10 zu liefern, und von 15,000 Eseln, welche früher für den Trans- port zwischen den oberen und mittleren Districten von Fars und Bushire verwendet wurden, sollen kaum noch ein Dutzend am Leben sein. Frankfurt. In letzter Zeit sind viele aus Frank⸗ reich imporurte römische Francsstücke hier in Umlauf. Dieselben werden, obschon sie weniger Werth als die französischen haben, den Leuten zum vollen Nennwerlh angeboten. Wer das Verhältniß nicht kennt, nimmt sie ruhig, wer aber nicht zu Schaden kommen will, weist sie urück. g Im Odenwald sind die höheren Kuppen bereits seit einigen Tagen von einer weithin sichtbaren Schnee⸗ decke eingebüllt. Kassel. In der Nacht von Freitag auf Sonnabend hat sich zwischen Mönchehof und Grebenstein wieder ein Eisenbahnunfall ereignet. Von einem nach Mönchehof jahrenden Güterzuge lösten sich mehrere Wagen los, welche bei dem starken Gefälle der Bahn in der Richtung nach Grebenstein mit großer Geschwindigkeit zurückliesen und nicht weit von der genannten Stadt auf einen von dort abgefahrenen Kohlenzug stießen. Die Locomotive und einige Wagen wurden arg beschädigt, leider aber auch zwei Schaffner aus Gerstungen, und zwar der eine lebensge— fährlich verletzt. Der Verkehr war bis zum Sonnabend Mittag unterbrochen, ist aber seitdem wieder im Gange. Amerika. Die Petroleum⸗Gewinnung in den Ver⸗ einigten Staaten steigt von Jahr zu Jahr. Der Export dieses Artikels aus den Vereinigten Staaten betrug 1860 nur 1½ Mill. Gallonen, 1869 bereits nahe an 100 Millionen, und 1870 sogar 141,208,150 Gallonen. Die Pelroleum⸗Quellen Pennsylvaniens scheinen unerschöpflich zu sein und liefern jetzt bis 15,000 Gallonen täglich, ohne anscheinende Abnahme, und auch in Californien könnten bedeutende Quantitäten gewonnen werden, wenn die theure Handarbeit erlaubte, mit jenem Staate zu concurriren. Die Gesammtproduction der Vereinigten Staaten wird jetzt auf 220 Millionen Gallonen(von 4 Litres) geschätzt. * Verloosungen. Neufschatel, 9. Nov. Bei der am 1. d. slattgehabten Ziehung fielen auf folgende Nummern höhere Gewinne: Nr. 92644 5000 Francs, Nr. 11363 und 39365 je 200 Fr., Nr. 46168 79472 und 114996 je 100 Fr., Nr. 4644 6843 38657 44985 75341 75715 92809 100112 105126 und 121822 je 50 Fr. Die Zahlung erfolgt am 1. Februar kommenden Jahres. welches auf diese Festung angewendet b (10 ⸗Fr.⸗Loose von 1857.) — 8 Ein gesandt. 5 dem ihece end rl Effect, das zu öffent⸗ftalt dem öffentlichen Wohl e 10 mit N ge N 2 72 lichen Cautionszwecken noch zur Verwendung übrig ist. Grabes verschwiegenheit zu eigenem Vortheil auszunsitzen. Need Oberhessische Actien müssen Und Ihr merkt bloͤden Auges noch nicht, welches die un⸗JHört nicht darauf! Die die böse Welt Börsenjobber nennt, — ddie i stei en 9 ausbleibliche Folge sein wird? Oberhessische werden steigen, sind Biedermänner, die nur Euer Bestes im Auge haben. vin N 10 rapid, schwindelnd, von 79 auf 80, 85, 90, wer weiß— Oder man will Euch einreden, die oberhessischen Actien den Nas N Unter dieser Ueberschrift lesen wir in verschiedenen wie hoch! Cautionspflichtige Publikümer, Kassenbeamten] seien zu ihrem jetzigen Cours schon ein theures Papier, sen Jen, 00 Tagesblättern das Lob der oberhessischen Actien. Schon aller Branchen, bedenkt bei Zeiten, was zu Eurem Frieden das zu 80 nur 4%, zu 85 gar nur 4% Zinsen ien 1 längst bat uns etwas Aehnliches gedämmert; klar und] dient, deckt rasch Euren demnächstigen Bedarf an ober⸗ bringt, während der Markt solide Werthe genug bietet, a hell geht uns aber jetzt das Licht auf über die Vorzüg⸗ hessischen Actien! Und Ihr, Capitalisten und Spekulanten, die glatt 5 und mehr Prozent sichern. Beachtel's nicht! ii, aug 90 lichkeit dieses Effects gerade im gegenwärtigen Moment, iusonderheit Ihr von der geringeren, noch naiv⸗unschuldigen Man mißgönnt Euch den Gewinn, der Euch hier in den l Vedüri und begeistert stimmen wir ein in das erwähnte Lob, das in] Sorte, die Ihr ein paar Hundert Thälerchen liegen habt und Schooß fällt.— r kuf 0 dem Schlußsatz seinen Gipfelpunkt erreicht:„Wer also gern ein gutes Geschäftchen machen möchtet, ohne dabei Oder man raunt Euch vielleicht zu, man würde es 1 drece sein Geld ganz sicher anlegen und 15 9% gewinnen will, etwas zu riskren, Ihr werdet diesen wohlgemelnten Nath zu doch nicht geschehen lafsen, daß die Cautionspflichtigen 0 der Grez der kaufe garanlrte oberhessische Actien.“ Herbei, herbei, würdigen wissen. Säume nicht, hier ist eine Chance, ein so eminentes Opfer zu bringen gezwungen würden, der, dit* eilt Alle berbei; es regnet grausam Hirsebre! Wie, Ihr die sie sich so bald nicht wieder darbieten wird, ein selbst wenn, was nicht anzunehmen wäre, die Tilgung t ist, geg zögert, Ihr macht eine zweiselnde Miene? Tretet näder, wahres Hundertjahrblümchen! Hopp! Anne⸗Marthe, hopp! der hessischen Staatsschuld so rasch sich abwickelte. Die 9 00% hört unser Raisonnement, und seid nicht ungläudig, sondern Wie? Die 3½ procentigen hessischen Staatsobligationen] Gesetzgebung würde dann doch wohl zeitig genug Mittel 5 gläubig! Dasselbe lautet aber also: Unsere hessische Staats- stehen auf 92, und die denselben Zins bringenden Ober- und Wege finden, eine solche Calamität, wie die, ein un⸗ die Rtgien schuld beträgt so etwa 10 Millionen. Sie wird durch hesfischen sollten sich noch länger in den 70 herumdrücken verhältnißmäßig theures Papier zu Cautionszwecken kaufen lagen die französische Kriegsentschädigung, von der auf Hessen müssen? Unerhört! Der Zustand kann nicht länger und sich von einigen Vörsenspekulanten ausbeuten lassen richtliche 95 annädernd 40 Millionen entfallen, demnächst vollssändig dauern! Die Welt war seither mit Blindheit geschlagen; zu müssen, von den Cautlonspflichtigen abzuwenden, wie * en U. getilgt werden. Nun befinden sich aber weilaus die meisten wir aber, wir zeigen Euch, wo das Glück sich noch finden auch der Unterschied zwischen dem Cours der 3½% hessi⸗ hessischen Staatsobligationen als Caution in öffentlichen läßt. Danki's uns! 5 5 schen Staatsobligationen und der obergessischen Actien Kassen. Was wird geschehen, wenn diese Papiere einge⸗ Nur auf Eins möchten wir Euch noch aufmerksam vielleicht schon darin seine Erklärung fände, daß die Heim zogen werden? Holland wird in Noth sein. Das Heer machen. W zahlung der ersteren allerdings bevorsteht, wenn sie auch der Cautionspflichtigen wird in heller Verzweiflung Man wird Euch einflüstern wollen, es sei doch verwun⸗ vielleicht noch nicht morgen geschieht. Glaubi's nicht! „rennen und wagen, das Glück zu erjagen“ in Gestalt derlich, daß man in unferer egoistischen Zeit zumal auf dem von oberhessischen Actien, dem Rettungsanker in bitterer Gebiet der Börsenjobberei seine kostbare Weisheit derge— Veröffentlichung aus dem hiesigen Falender für 1872. Das müssen wir besser wissen. Noch einmal, kauft ober⸗ hessische Actien, und die Welt steht Euch offen!— Brodpreise vom 13. bis 30. Nov. * 9 andels⸗ Register. ee ach eigener Angabe der Bäcker. , it irg 5 Landkalender 4 kr Fur Friedberg: 2 b 2805 Heute sind das delsregister nachstebhende 5 19 Waklrecht e ee Aloe in das Handelöregißf f—— durchschossen 6„ 1 7 5 7b Korn. 2 Korn, ½ Waizen. e 5 5 5 Sor er. 2 2 Aeflosrng te Nr. 155. 1 Hilbrecht Aae Ga N 4 8„Erste 185 4 2 30 r P Ane en 5 tr. erg, Margatetha, geb. Knispel, betrelbt Gustav⸗ Adolf Kalender 4 1 3„ F seit dem 1. Januat 1868 unter der Firma rer Hinkende Bote, gestempelt 11„ ½ Loth Milchn r Wales Dan„örledrich Hilbrechts Witwe eine Lah S E Sidel N 9 d 9 9 ½ Loth Milchwaaren 1 kr. 3 Loth Wasserwaaren 1 kr. Ninisttriun f f Katholischer Bilderkalender 1 5. tun! Specereibandlung, und hat dieselbe ihrer. Fee katend Für Bad⸗Nauheim: Nationaltn- Tochter Louise Hilbrecht Proerra erthellt. Herriedener Laubfrosch alender 9„ Kasseler Brod 4 8 21 kr. Auntfitpt Nr. 156. Die seither unter der Firma„L. Hirsch⸗ Illustr. Familienkalender 18 f e End beflandene Modewaarenbandlung bat Jacob Vorräthig dei Bindernagel& Schimpff. ee 1 20 1 ui Stalin 5 erste Sorte 4 8 Mannheimer zu Friedberg für alleinige — Rechnung übernommen. Derselbe führt dan zeigen das Geschäft unter der früheren Firma weiter e ee und hat seiner Ehefrau Johannette, geb. der Hunger Hirschborn, Procura ertbellt. J noch keines · Georg Ludwig Weis zu Friedberg hat am 1. Oktober 1871 eine Handlung im kr. Zweite Sorte 4 8 18 kr. 5** 2* 10 7*„ 2 7 9 2 8 2. 1695 7 Ausnahmspreise: Bei Bäcker Meier 1. Sorte. 2. Sorte 17 kr. weiß und farbig, Kragen, Manschetten, Nu Für But bach: „ Kleinen mit Schreib materialien, Formu- Herrenkragen, Vorhemden, Moiré⸗ Erste Sorte 4 8 19 kr. Zweite Sorte 48 17 kr., * laren, Stempelpapleren, Portefeutlle- schürzen, Hosenträger sowie MyrtenP¶/ 2 9*„ 2e Brsr nit I 3 Wag der Firma kränze bei K. Friedrich neren der Post.. e W böten jetz.„C. C. eis“ ertichtet.—— JJͤĩ7?3 liafern, und Friedberg am 9. November 1871. 1:11 ü Fieisch⸗ c. Preise vom 18. bis 30. Nov. Großberzogliches Landgericht Friedberg. i den Trans Rei 52 8 Nach eigener Angabe der Metzger. in Dirie. ä Fallsucht(Krämpfe) ü Für Friedberg: nu, solu 5 8. 1 ö IOchsenfleisch pr. E 22 kr. Schweinefleisch pr. 2 2 en. ö 2813 Das von dem Schreiner Ernst Ludwta 3511 heilbar! 5 ec den: 4 19 J 42 75 N und dessen Ebesrau zu Friedberg am 14. Seplember. J. 2359 Eine„Anweisung, die Fallsucht,(Epi⸗ Rindfleisch, gem. 19, Leber- u. Blutwurst 24 — mit ibren Gläubigern abdgeschlossene Lrrangement it lepsie, Krämpfe) durch ein seit 9 Jahren de⸗ Ham melfleisch 17. Bratwurst 3 806 Fur gerichtlich bestätigt worden, währtes nicht medizm. Universal⸗Gesundheits⸗ f Keil und Carre 20. Schwartenmagen 5 un Friedberg den 9. November 1871. mittel binnen kurzer Zett radikal zu heilen. f Kalblleisch 18„ Geräucherter Speck 32„ nut ald be Groß berzogliches Lane gericht Friedberg. Herausgegeben von F. A. Quante, Fabrik,. Keil und Carre—„ Dörrfleisch 8 — 0 Reitz, Langer mann Besitzer, Inhaber mehrerer Verdtenßz⸗ Nierenfett 24„ Schinken 2. er Landrichter. Landgerichts Assessor. Medalllen, Diplome ꝛc. zu Warendorf. Hammelsfett 16„ Schmalz, ansgel. 32„ 4 och f 5 5 9 in Westfalen,“ welche gleichzeitig zahlreiche, Schmalz, unausgl. 28„ 2 Oesfentliche Aufforderung. i beile amtlich constatirte resp. eidnich ern] Ausnahmspreise: Be. K. Oöllner Kalssteisch 20 fr. ebe bal Betreffend: Antrag der Heiurich August Kauls bhärtete Aueßse und Dae ksagungeschreiden von— Bei W. Heß. J. Walz Kammffüück 20 ke.— Bei dune Schur grau zu Sladen wepen Sicher⸗ glückich Gobeilten aue, allen fünf Weltibeilen W. Heß, H. Gerld, C. Fr. Walz Bratwurst 24 kr stellung ibrer Illaten. enthält, wird auf directe Franco Besseuungen Schwartenmagen 24 kr.— Bet J. Ruppel Schwarten⸗ . Sennaben 2806 Die nicht bereits klagbar gewordenen Gläubiger dem Herausgeder gratis⸗franco versandt. magen 24 kr.— Bei P. Engel, A. Engel, L. Kreuter, 15 berber c. des Heinrich Auguf Kaul zu Staden werden aufe. W. Reuß. J. Wind's Wiltwe Dörtfleisch 28 kr.— AFonchebe fordert, ihre Forderungen innerhalb 14 Tagen dahler F Bei N. Engel, P. Engel, A. Engel, L. Kreuter, 5 166, welch anzumelden, wivrigenfalls sie bei Aufftellang des Ver⸗— W. Reuß, J. Wind's Wittwe, Ph. Windecker Schinken eig n mögens⸗ und Schuldenverzeichnisses nicht berückfichtigt 28 kr.— Bei A. Vogt Erben geräucherter Speck 36 kr. 1 werden. N l f Altenstadt den 11. November 187t. 2 8 9 Für Bad⸗ Nauheim: Großberzogliches Landgericht Altenstadt. 8 28. Ochsenfleisch pr. 3 22 fr. Schweinefleisch pr. 4 21 tr. * 5 5 r, 0 ige Aber 2 55 2 2 Kuhfleisch, gem. 19„ Leber- u. Blutwurst 28„ N andrichter. Landger f 48 U elm 28„ ungem.—„ Bratwurst 0 5 i 2 8 ammelfleisch 16„ Schwartenmagen 30 Versteigerung eines Jaselochsen. 82 0 5 25 Keil und Carre—„ Cervelatwurst. 8 2 2 15 0 Flauchwur 2 2815 Die am 8. d. M. abgebaltene Versteigerung 28 S Kalbsleisch 20„ Fleischwurst 8 elnes zu schwer gewordenen Faselochsen ist nicht ge⸗ 285 S3. Keil und Carre 7 Geräucherter Speck 32„ nehmigt worden und wird dehhalb erwähnter Ochse Mitt⸗ 8UVDie soeben erschenene Nr. 7 enthalt: 388[Rierenfelt„Oörrfleisch 28 woch den 22. Novembec d. J., Vormittags 10 Uhr, Im Hochland. Novelle von Hans Tharau.(Fort- Hammelssfett 16„ Schinken— auf unserem Bureau nochmals öffentlich meistbietend setzung).— Der Componist des Faust. Von Otto] Schaaflfleisch—„ Solperfleisch 5 versteigert, wozu Kaufllebhaber eingeladen werden. Berstadt den 13. November 1871. Großberzogliche Bürgermeisterei Berftadt. Weil. Erbsen, Linsen, Bohnen Gumprecht. Mit dem Bildniß von Gounod.— An des Reiches neuer Westgrenze. Von einem Elsässer. Mit Originalzeichnung von Rodert Aßmus: Paß im Müunsterthale der Vogesen.— Der Sturz des Melsters. Paterländ. Roman von Georg Piltl.(Fortsetzung.)— Am Famillentische: Die Kriegodeute. Zu dem Bilde von E. Stammel. Zu Besiellungen empfehlen sich Schmalz, ausgelassen 36 kr., unausgelassen 32 kr. Ausnahmspreise: Bei H. Langsdorf Schweinefleisch 22 kr.— Bei W. Krauch Witiwe Dörrfleisch 26 kr., Schinken 26 kr., Leber- und Blutwurst 24 kr., Schwartenmagen 26 kr., Fleischwurst 26 kr., Bratwurst 206 kr., Schmalz, ausgel. 30 kr., unausgel. 28 kr. Für Butzbach: 2818 in guttochender Waare 6 Groß Bindernagel& Schimpff in Friedberg.] Ochsenfleisch Pr. J 22 kr.[Schweinefleisch pr. 824 kr. eorg roß. e U f 5 Kuhfleisch, gem, 18*, Leber- u. Blutwurst 24 1 1 g Ein möblirtes Zimmer Rindsleisch, gem, 18„ PBralwurst 26— b 10 A nn On Ce. 2523 mit Cabinet zu vermletben Heger ae 1„Schwartenmagen 75 5 * 4 ärme, Schweine- 22 8 Keil und Carre 1„ Geräucherter Spee 2. Tac ee dendello bene, Rinder-, Schweine und Heinrich Muller II. Wim. Kube, is. Suess 1 700. 2 100 f f Schaaffleisch—„ Schinken 28 5 40 f Kälberblasen sind stets 1— Eine Grube Mist Nierensett 20„ Schmalz, ausgel. 34 11 1 Saalgasse 13, Franfurt a. M. 2810 hat zu verkaufen St. Finzel in der Burg. Hammelsfett 18„ Schmalz, unausgel. 32„ n mit Wirthschaft, zu verkaufen oder zu verpachten. Hierauf Reflectirende erfahren durch die Expedition d. Bl. das Nähere. Dn einem größeren Orte im Kreise Friedberg, 1 Stunde von der Main- Weser⸗Bahn gelegen, ist ein Spezereigeschäft, verbupben 282⁴ Wissenschaftliche Vorträge. Die neueste Nummer(Nr. 2 vom November) der Frankfurter Latern 2807 Mehrfach geäußerten Wünschen entsprechend soll auch in diesem Winter eine Reihe von populär-wissen⸗ v schaftlichen Vortragen veranstaltet werden. g die beigesetzten Gegenstände reden: Bergrentmeister Nebhuth(über die volkswirthschaftlichen Fortschritte))]— Reallehrer Klein(über Wilhelm Heyschel und seine Entdeckungen);— Seminarlebrer Marx(Königin Louise von Preußen);— Dr. med. Schott(Gegenstand noch unbestimmt);— Prof. Dr. Köhler l(deutsch-protefsantische Erinnerungen aus der Geschichte des Elsaß);— Seminarlehrer Dr. Heid(über Wasser und Fever, die Elemente der Küche);— Seminarlehrer Soldan(üder Erziehung zur Wahrhaftigkeit);— Seminarlehrer Stamm (über den religiös ⸗sittlichen Gehalt von Shakespeare's Hamlet);— Dr. med. Lorenz(verschwundene Krank⸗ beiten);— Reallebrer Wirth(über Robespierre);— Reallehrer Weperhäuser(die socialen Kämpfe im alten Rom); Advokat Curtman(der Tod der Gräfin Görlitz). Die Vorträge werden jedesmal Dienfsag Abends 8 Uhr im Saale der drei Schwerter gehalten. Der erste Vortrag wird Dlenstag den 5. Dezemder stattfinden.— Der Eintrittspreis beträgt: für 3 und mehr Personen einer Familie 1 fl. 48 kr.; für 2 Personen einer Familie 1 fl. 24 kr.; für 1 Person 48 kr.; für 1 Person und eine Vorlesung 12 kr.— Eintrittskarten sind in den beiden hiesigen Buchhandlungen zu haben. Auch soll eine Subscriptionsliste in Circulation gesetzt werden. Volschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 2618 Capitalien von fl. 500. an auf halbjährige Kündigung verzinsen wir, von heute an bis auf Weiteres, wieder mit 4½½ 0%. Friedberg den 23. Oktober 1871. Der Vorstand: Fr. Hecht. Ermus. Folgende Herren haben ihre Betheiligung zugesagt und werden über on 5 Friedrich Stoltze, Preis 6 kr., ist vorräthig bei Bindernagel& Schimpff. 2822 bei Müller& Hertlein. 2748 Jeden Freitag gewässerten Laberdan bei Große sticce Scheich 2819 trafen heute wieder ein. Ph. Dan. Kümmich. Hirschbraten und Kochfleisch 2821 zu verkaufen P. Döll. Durch direkten Bezug unserer zriefcouverte von einer der renommirtesten Fabriken sind wir in den Stand gesetzt von jetzt an zu enorm billigen Preisen zu liefern. Couverte von 12 kr. an per Hundert in allen Formaten, bis zu den dicksten und feinsten Sorten und zu allen Preisen. Friedberg. Bindernagel& Schimpff. Zuckerrübengelsée, Wilhelm Bernbeck, holl. Syrup, türk. 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Probe aus„Homer's Odpssee“ von Friedrich ist das Buch„Dr. Werner's Wegweiser zur 1 7 1 15 Weinversteigerung.— Vom „das 5 5 bei„klugen Mann“ in Thüringen. Von Reinhold Sigis— Hilfe für alle Kranke.“ Es zeigt den einzig rich⸗ mund.— Aus der dete Affenwelt. Mit 3 Ab- tigen Heilweg, indem es jede Krankheit auf ihre wahre bildungen: Der Spaziergang der Madame Grundursache zurückführt und stets das dienltichste Mittel Pompadour;— binter den Coulissen;— der empfiehlt. Vorräthig in jeder Buchhandlung in Fried⸗[Mandrillals Träger der französtschen Civi⸗ berg und Nauheim bei Bindernagel K Schimpffslisation. Nach der Natur gezeichnet von H. Leute⸗ für nur 21 kr. mann.— Blätter und Blüthen: Ungedꝛucktes Document bie Adressen von 600 Personen, denen das Buch aus dem Jahr 1815.— Wilhelm Bauer's Submarine⸗ Hilfe gebracht, sind beigedruckt. schule und Pensionat am Bodensee.— Bock's Briefkaslen. Verlange man nur die in G. Poenicke“s Schul buchhandlung An die Dummen, welche nicht alle werden.(Fortsetzung.) in Leipzig erschienene Originalausgabe.— Lulustein auf dem Exereirplatz bei Saarbrücken. Von [G. A. Mit Abbildung: Ein deutscher Denkflein r 3 50 kr.; Saamen 16 fl. 30 kr.; Kartoffeln 4 fl. Kartoffeln 5 fl.— kr.; Roggenstrob per 100 Gebune 25 fl Ueuer Luberdan, 2668 Stockfische, Bückinge, Schell⸗ fische, Vollhäringe und Sardellen bei Wilh. Fertsch. 2814 Dem verehrlichen Gesang verein„Concordia“ zu Bad⸗Naubeim für den herrlichen Gesangsvorttag bet unserer Trauung innigsten Dank, sowie herzliches Lebewohl. Berlin, November 1871. A. Köster und Frau. Hermann Jechstein in Friedberg, vis-à-vis dem Hötel Trapp, empfiehlt sein Modewaaren-Geschäft speziell in Herren-Artikeln, sowie seine 7 Eigarren⸗Niederlage in den besten Sorten. Korbwaaren 1756 empfiehlt K. Friedrich neben der Post. 2786 Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 14. November. 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