28 1 nt. dunn geunz dr rag: Dan gnedberz . r e 5 At else rung 8 * J. hantn 10 rut den 2 2 druf 17 n Schtuerwal ert! Ottenbng ö Legenstanden. N,% Nau tlö ttt Kent arg geboͤngn eker 150 fal 70 Penttüchtt et U Stangen u n Later * Füchengrräth⸗ nt urgicht Sprdaalt öfen! Ang enter „ Det Naahtln. tting. erm ttags 10 U. „ Stet utter — 1871. Donnerstag den 15. Zuni. M 69. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Itiedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend; Die Abnahme des Verfassungseides vom 2. Quartal d. J. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. i Dienstag den 4. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, findet die Aus schwörung des Verfassungseides auf dem Rathhaust dahier durch die neu aufgenommenen Ortsbürger sowie Diejenigen, welche sich verheirathet haben ohne Ortsbürger zu werden, statt. Laden Sie dieselben hierzu vor und senden Sie bis zum 1. k. M. Bescheinigung hierüber oder Bericht, daß Niemand vorhanden ist, der den Verfassungseid abzuleisten hat, an uns ein. Die noch im Rückstande befindlichen nachstehend verzeichneten Leute sind bei einem Rihlr. Strafe zu laden. Wer die Vorlage bis zum 1. Juli J. J. nicht macht, dem wird ein Wartbote zur Abholung zugesendet. Friedberg am 13. Juni 1871. Ter a v p. 22 Wilhelm Karl Heinrich Eichler von Dorn⸗Assenheim, August Adam Embach von Dorn⸗Assenheim, Johann Heinrich Waas IV. von Friedberg, Anton Röhrig von Kirch⸗Göns, Konrad Karl Schreitz von Ober⸗Florstadt, Jakob Wagner VII. von Ober⸗Mörlen, Heinrich Fritz von Schwickartshausen zu Weckesheim. Bet NN Rückmarsch der Truppen aus Frankreich. Friedberg den 14. Juni 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Von dem Erlaß Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 7. d. M. zu Nr. M. d. J. 6092 erhalten Sie durch nachstehenden Abdruck zur Beachtung Kenntniß. ir nehmen Anlaß Sie bei dieser Gelegenheit auf unser Amtsblatt Nr. 5 vom 6. April d. J. mit dem Bemerken wiederholt aufmerk zu machen, daß wir uns der genauesten Beachtung der Vorschriften desselben von Ihnen versehen. Ter a p p. Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Nach einer Mittheilung der General. Intendantur zu Berlin sollen die beim Rückmarsch aus Frankreich auf die Provinz Rheinhessen angewiesenen Truppen wegen Verpflegung in dieser Provinz auf Schwierigkeiten stoßen und wird gebeten, diesen Schwierigkeiten sofort abzubelfen und zwar in erster Linie durch Anordnung der Quartierverpflegung, oder wo dies nicht durchführbar, durch Gewährung der Magazins verpflegung. Die Truppen haben Anweisung, ihre Durchmärsche bei den Territorialbehörden anzumelden. der französischen Grenze ab werden etwa mit dem 9. d. M. nach und nach erfolgen. 5 Wir setzen Sie hiervon mit dem Auftrag in Kenntniß, die geeigneten Anordnungen zu treffen, daß den auf dem Rückmarsch aus Frankreich das Großherzogthum passirenden Truppen Quartierverpflegung gewährt werde. Be Eingaben an Seine Königliche Hoheit den Großherzog sind vom 17. Darmstadt begeben werden, dis auf Weiteres dahin zu richteu, was wir hiermit Friedberg den 13. Juni 1871. e at, d. E Die Abmärsche von Hallwachs. ng. d. M., an welchem Tage Allerhöchstdieselben Sich nach zur Kenntniß der Kreisangehörigen bringen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. r a N. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Jacob Müller von Staden ist als Todenbeschauer für die Gemeinde Staden ernannt und verpflichtet worden. Deutsches Reich. * Darmstadt. Aus Mannheim wird den „Hess. V.“ geschrieben, daß nach officiellen An- gaben des dortigen Etappencommandos an das städtische Quartieramt der Einmarsch der hessi⸗ schen Division am 16., 17. und 18. d. Mts. in Mannheim erfolgt, und zwar werden in der Stadt und Umgebung an genannten Tagen be. quartiert die vier Infanterie- Regimenter, 2 Jäger- bataillone, 6 Batterien, 4 Munitionscolonnen, 2 Proviantcolonnen, 6 Feldlazarethe, 1 Train- Abtheilung mit Sanitäts⸗Abtheilung und Pferde⸗ Depot. Man erwartet in Mannheim an den drei Tagen einen außerordentliche Menschenzufluß, da z. B. jetzt schon in Gasthöfen so zahlreiche Anmel- dungen auf Zimmer eingelaufen sind, daß es schwer sein dürfte, in solchen noch Unterkunft zu finden. — Am 12. d. ist das Ersatzbataillon des 4. Infanterie Regiments von hier nach Mainz abmarschirt. Es ist noch nicht entschieden, ob das genannte Regiment, sowie das 2. Jägerbataillon an dem Einzug unserer Truppen hier theilnehmen werden, im Falle Dies aber geschehen sollte, werden dieselben jedenfalls noch am 21. Juni ab- marschiren. — Der Einzug unserer Truppen in Darmstadt erfolgt durch das Neckarthor und bilden die Neckar- und Rheinstraße die eigentliche via triumphalis. An dem Monument theilt sich die Division und marschiren die in den benachbarten Orten can inen Truppen in ihre Quartiere ab. — 13. Juni. Prinz Ludwig ist hierher zurückgekehrt und begibt sich am 14. mit seiner Gemahlin nach Potsdam, um von dort aus, der Einladung des Kaisers zufolge, dem Einzug der Truppen in Berlin beizuwohnen. Prinz Wilhelm begibt sich ebenfalls nach Potsdam, — Die hessischen Bevollmächtigten Oberst und Brigadecommandeur v. Lyncker und Oberkriegsrath Niepoth haben sich am Samstag nochmals zu weiteren Verhandlungen über die Militärconvention nach Berlin begeben. Friedberg. Wie von glaubhafter Seite verlautet, soll an das Ersatzbataillon des 1. Jäger- bataillons dahier der Befehl gekommen sein, sich vom 16. d. an marschbereit zu halten. Es wird hiernach angenommen werden können, daß das aus dem Kriege heimkehrende Bataillon nicht hierher zurückkehrt, sondern sofort eine andere Garnison bezieht. Ob Friedberg für die Folge eine Gar- nison erhalten wird, soll augenblicklich mehr in Frage stehen, denn je zuvor. Berlin, 12. Juni. Reichstag. Dritte Be⸗ rathung des Militär⸗Pensionsgesetzes.§. 6 erhält folgendes Zusatz-Amendement: Wenn die Pen- sionirung in Folge einer Beschädigung im Dienst eintritt, so wird die Höhe der Pension nach der bei der eintretenden Penstonirung bekleideten Charge auch in dem Falle bemessen, wenn der Ponsionär dieselbe noch kein volles Jahr bekleidet. Die Paragraphen 1 bis 117 werden hierauf mit un⸗ wesentlichen, theilweise redactionellen Aenderungen angenommen. Die Abstimmung über das ganze Gesetz erfolgt nach dessen Zusammenstellung. Das Haus nimmt schließlich den Bericht der Bundes- schulden-Commission entgegen und ertheilt den Mitgliedern derselben für 1870 ohne Debatte Decharge. — Der Gesetzentwurf betreffend die Verleihung von Dotationen fün die hervorragenden Heerführer beantragt, dem Kaiser 4 Millionen aus der sranzösischen Kriegsentschädigung zur Verfügung zu stellen. Das Gesetz betreffend die Gewährung von Beihüfe an Reservisten und Landwehrleute beantragt, der Bundesregierung 4 Millionen aus des französischen Kriegsensschädigung zur Verfügung zu stellen, um daraus, soweit nach dem Verhält- niß der einzelnen Länder das Bedürfniß vorhan- 2 den ist, den durch die Einziehung besonders schwer geschädigten Offizieren, Aerzten und Mannschaften der Reserve und Landwehr die Wiederaufnahme ihres bürgerlichen Berufs möglichst zu erleichtern. Der BundesratY ordnet die Vertheilung dieser Summe durch die einzelnen Bundesregierungen an. 13. Juni. Reichstag. Das Militär- Pensionsgesetz wird definitiv nahezu einstimmig angenommen. Es folgt die erste Berathung des Gesetzentwurses, betreffend die Beihülfe an Ange- hörige der Reserve und Landwehr. Ueber die geschͤftliche Behandlung der Vorlage entspinnt sich eine längere Debatt e, in deren Verlaufe der Reichskanzler hervorhebt, daß die Ansicht der Bundesregierungen über den Bunsen'schen Antrag noch dieselben seien wie früher, daß die Regierungen die Nothwendigkeit eines solchen Gesetzes schon vor dem Bunsen'schen Antrage erkannt und den Wunsch gehegt hätten, Abhülfe zu schaffen. Schließ lich wird der Antrag Hennig's auf Ueberweisung dieser und der Dotationsvorlage an eine Commis- sion mit geringerer Majorität abgelehnt, somit die Plenarberathung angenommen. Es folgt die erste Beratbung der Dotationsvorlage. Fürst Bismarck erklärt, die Vorlage sei von den anderen innerlich verschieden, jene sei ein Act der Unter- stützung, diese ein Act der Freigebigkeit des Kai⸗ sers, und er(der Reichskanzler) bitte um ihre Unterstützung.„Ich will Sie nicht darauf auf⸗ merksam machen, wie dieser Krieg hätte verlaufen können, wenn nicht unser Kaiser auf dem preußi⸗ schen Thron gesessen hätte. War es nicht möglich, daß ein anderer Regent nicht den Muth batte, Thron und Leben einzusetzen, oder aus Friedens- liebe den Krieg vermied, oder aus Mangel an Geschick unterlag. Wem verdanken wir die so glückliche Beendigung des Kriegs. In erster Linie dem Könige, in zweiter seinen treuen Verbündeten. Wenn ein Monarch, an Jahren und Ehren reich, so eben einen Krieg so durchgeführt und siegreich nach langem Interregnum als deutscher Kaiser zurückkehrt und sich fragt: wem habe ich zu danken? so fällt sein Blick zuerst auf sein Heer, auf die Tapferkeit und Tüchtigkeit der Generale. Muth haben auch die Franzosen gehabt, aber das Ge schick der Führer fehlte. Stellen sie sich auf die Höhe der Situation, vergessen Sie die Stellung der bewilligenden Abgeordneten, denken Sie daran, einen Herzenswunsch des Kaisere zu erfüllen und nehmen Sie die Vorlage an. v. Unruh beantragt im Namen seiner politischen Freunde unter Hin- weis auf den Vorgang des Jahres 1866, die Vorlage an eine Commission von 14 Mitgliedern zu verweisen. Abg. Löwe beantragt Plenarbe⸗ rathung. Nach kurzer Debatte wird die Vorlage an eine Commission von 14 Mitgliedern verwiesen, für welche die Oeffentlichkeit ausgeschlossen wird. Die Wahl der Mitglieder soll sofort eine halbe Stunde nach dem Schluß der Sitzung erfolgen, die Commission sich sogleich constituiren und, wenn möglich, noch heute in Berathung treten. — Der Kaiser wird sich gegen den 20. d. zu einem kurzen Besuche des Kaisers Alexander nach Ems begeben, mit Rücksicht darauf, daß der Kai⸗ ser von Rußland zu der Zeit, da unser Kaiser zur Kur in Eus eintrifft, den Ort bereits wieder verlassen haben wird. — Zußfolge allerhöchster Bestimmung bezüglich des Einzugs stehen die Truppen am 16. Juni, Vormittags 11 Uhr, auf dem Tempelhofer Felde in Aufstellung, an der Spitze 81 französische Adler, Fahnen und Standarten. An der Spitze des ganzen Zuges reiten, geführt vom General⸗ Feldmarschall Graf Wrangel(für dessen Verhin⸗ derung vom Gouverneur von Canstein) alle nicht mobil gewesenen Generale und Stabsoffiziere. Dann folgen die Offiziere des Kriegsministeriums, des Generalstabs des großen Hauptquartiers und der Armee⸗ Oberkommandos, an deren Tete die Generale v. Blumenthal, v. Podbielski, v. Stosch und v. Stiehle, dann die Adjutanten der höheren Commandostäbe, denen sich die Armee ⸗General- Aerzte, der Militär ⸗Inspecteur der freiwilligen Krankenpflege und die Armee⸗Delegirten des Jo- hanniter⸗ und Maltheser-Ordens anschließzen können, weiter die Adjutanten der königlichen Prinzen und anwesenden Fürsten, die anwesenden mobil ge⸗ wesenen Generale und Stabs⸗ Offiziere, soweit ihnen nicht besondere Plätze angewiesen werden, die Geyeral-Adjutanten, Generale Ala suite und Flügel- Adjutanten des Kaisers, die General- Gouverneure Herwardt v. Bittenfeld, Vogel v. Falckenstein, v. Bonin, v. Rosenberg⸗Gruscynski und v. Fabrice, die hier anwesenden commandirenden Generale und General-Inspecteure, Prinz Georg von Sachsen, v. Hindersin, v. Alvensleben II., v. Voigts-Rhetz, 9. Tümpling, v. Zastrow, v. Manstein, v. Hart- mann, v. d. Tann, v. Fransecky, v. Kirchbach, v. Werder, Hann v. Weyhern, v. Bose, v. Alvens-⸗ leben I. und v. Kameke. Ihnen folgen die hier anwesen— den Oberbefehlshaber, der Großherzog von Mecklen— burg Schwerin, der Kronprinz von Sachsen, v. Stein⸗ metz und v. Manteuffel. Alsdann unmittelbar vor dem Kaiser Fürst Bismarck, Graf Moltke und v. Roon. Zunächst hinter dem Kaiser der Kronprinz und Prinz Friedrich Carl, dahinter der General⸗Ad⸗ jutant und Flügeladjutant vom Dienst und als— dann die Truppen. Der Vorbeimarsch findet an der Blücherstatue statt. Die Zahl der einziehenden Truppen wird sich auf circa 42,000 Mann be- laufen; es sind dabei betheiligt 1600 Offiziere, 38,700 Gardetruppen, sowie die Deputationen 1500 bis 1600 Mann. Der Vorbeimarsch wird also wohl nahezu 6 Stunden dauern. Unmittel- bar nach Beendigung desselben erfolgt die Ent— hüllung des Denkmals Friedrich Wilhelms III. — Der„Reichsanzeiger“ publicirt das Gesetz, betreffend die Vereinigung von Elsaß-Lothringen mit dem deutschen Reiche. — Die Generaldirection des Telegraphen- wesens macht bekannt, daß die Wiederaufnahme des Privatdepeschenverkehrs, jedoch mit Ausschluß chiffrirter Privattelegramme, zwischen Deutschland und Frankreich am 16. Juni beginnt. — Um der Verbreitung ansteckender Krankheiten vorzubeugen, ist angeordnet worden, daß sämmt⸗ liche Uniformen, welche von solchen Soldaten, die an Typhus oder Pocken verstorben, getragen wor— den sind, verbrannt werden sollen. Die Uniformen der aus dem Feldzuge zurückkehrenden Truppen sollen sämmtlich auf chemischem Wege einer gründ— lichen Reinigung unterworfen werden. Es werden deshalb die in die Garnisonen zurückkehrenden Truppen sofort mit neuen Montirungsstücken ver— sehen werden. l Fulda. Unserem Mitbürger dem Landmesser W. Th. Hufnagel ist der Antrag geworden, die Arbeiten der Grenzregulirung zwischen Frank— reich und Deutschland zu leiten. Derselbe hat sich bereits nach seinem Bestimmungsort Metz be— geben. Ems. Kaiser Alexander von Rußland ist mit dem Großfürsten Alexis und großem Gefolge hier angekommen. Frankfurt. Das„Fr. J.“ schreibt: Die diplomatischen Conferenzen nehmen ihren ungestör⸗— ten Fortgang. Den Mittheilungen anderer Blät⸗ ter entgegen können wir berichten, daß die Con- ferenz nicht über die nächste Woche hinaus dauern wird. Auch handelt es sich nicht, wie vielfach vermuthet und angegeben wurde, um Finanzfragen, sondern lediglich um die Fesistellung von Details für die durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai stilpulirte Grenzregulirung bei Luxemburg und Belfort. Dresden. Der König hat der deutschen Kaiserin Augusta, Königin von Preußen, den Sidonien-Orden verliehen. N Karlsruhe. Der Großherzog hat dem Fürsten Bismarck den Hausorden der Treue in Brillanten mit der goldenen Kette und dem Geh. Rath Delbrück das Großkreuz mit der gol⸗ denen Kette des Ordens vom Zähringer Löwen verliehen. Straßburg. Daß von den Festungen in Elsaß⸗Lothringen der Platz 2. Classe Marsal eingehen soll, ist schon früher erwähnt. Aus der Bestimmung, daß außer den Gouverneuren und Commandanten für Metz und Straßburg nur noch Commandanten für Diedenhofen(Thionville), Neu- breisach und Bitsch ernannt werden sollen, darf man vielleicht schließen, daß auch Schlettstadt und die kleineren Vogesenplätze Lichtenberg, Lützelstein (Petite Pierre) und Pfalzburg ihre Festungseigen⸗ schaft verlieren sollen. Bitsch erklärt sich aus seiner Bedeutung als Sperr⸗ veste für die Eisenbahnlinie Hagenau-Saargemünd. Ausland. Oesterreich. Wien. Felktzeugmeister Freiherr v. Gablenz wird dem deutschen Kaiser anläßlich der Enthüllungsfeier des Denkmals König Friedrich Wilhelm's III. ein eigenhändiges Glück⸗ wunschschreiben des Kaisers von Oesterreich über- bringen. Frankreich. Paris. Der Maorschall Mae Mahon hat eine ihm von Wählern der Charante-inférieure angetragene Candidatur für die Nationalversammlung abgelehnt; sein Entschluß, sich in das Privatleben zurückzuziehen, ist uner⸗ schütterlich. — Die Gesellschaft der Nordbahn gibt vom 11. d. an directe Billete nach Köln aus. Der Expreßzug geht um 7¾ Uhr Morgens ab und langt Abends um 11 Uhr in Köln an. Der Postzug geht um 7¾ Uhr Abends von hier ab und trifft 11½ Uhr Morgens dort ein. — Die„Opinon nationale“ schreibt: Die Budget- Commission hat folgendermaßen die Be- soldungen der hohen Würdenträger bestimmt: Chef der executiven Gewalt 40,000 Frs. monatlich, Minister 50,000 Frs. jährlich.— Das Kriegs- gericht in Marseille hat diejenigen Solbcken, welche angesichts der Emeute desertirten, zum Tode ver⸗ urtheilt. — Die„Liberté“ meldet: Angestellte Nach- forschungen haben ergeben, daß Assi nicht Italiener, sondern Deutscher ist. Er ist 1832 in Bremen geboren. Oberst Dombrowski, der uder des Generals, ist verhaftet. Versailles. Das„Journal officiel“ ver⸗ öffentlicht die Demission Picard's als Gorverneur der Bank von Frankreich. Die Prinzen der Hauses Orleans haben Versailles noch nicht verlassen. Im Widerspruche mit der Behauptung der Journale scheint es nicht wahrscheinlich, daß Graf Cham- bord die Absicht hat, sich in der Touraine nieder- zulassen. g — Wie die Blätter melden, bel Finanzmi⸗ nister Pouyer-Quertier in der Budgetcommission vorgeschlagen. 450 Millionen durch neue Steuern zu erheben. Es sollen davon 90 Millionen auf Getränke, 50 Millionen auf Zucker und Kaffee fallen, 200 Millionen mittelst Erhöhung der Ein; gangszölle auf Rohstoffe wie Webstoffe, Lebens⸗ mittel, Colonialwaaren, Häute, Petroleum, 50 Mil- lionen durch andere Zölle erhoben werden. * Friedberg. Um das Publikum vor mancherlei Un⸗ annehmlichkeiten zu bewahren, sei nochmals darauf auf⸗ merksam gemacht, daß mit dem 1. Juli die neuen Reichs⸗ briefmarken eingeführt werden. Ueber den Umtausch der Marken des norddeutschen Post-Gebietes in neue wird demnächst das Geeignete veröffentlicht werden. Frankfurt. Im Zcologischen Garten traf dieser Tage ein Chimpanse ein. Diese Affenart ist nicht nur eine der größten, sondern auch Diejenige, welche sowohl hinsichtlich ihres Körperbaues als auch ihres sanften und umgänglichen Naturells dem Menschen am nächsten steht. Das noch junge, sehr muntere Thier befindet sich in einem eigens für dasselbe errichteten, geräumigen, und mit einer besonderen Heizung versehenen Käfig, aber leider gelingt es trotz der sorgfältigsten Pflege nur selten, solche Affen längere Zeit am Leben zu erhalten. Frankfurt. Nach einer Verfügung des Generalpost⸗ amts werden in Zukunft die auf den Landstraßen ver⸗ kehrenden Postwagen die Bezeichnung„Kaiserlich deutsche Reichspost“ führen. Ueber die ferner daran anzubringenden Embleme bleibt weitere Bestimmung vorbehalten. München. Wie der kirchliche Streit in alle Kreise der bürgerlichen Gesellschaft hineingreift, zeigt die That⸗ lache, daß verschiedene strengklerikale Hausherren jenen ihrer Miether, welche die Museumsadresse unterzeichnet hatten, die Wohnung kündigten. Einem, der drei solcher Partelen im Haus hatte, pressirte es damit so sehr, daß er sich er⸗ bot, ihnen den fälligen Mielhzins nachzulassen, falls sie auf der Stelle auszögen. München. Im Gebäude der Polizeidͤirectton er⸗ schien in der Nacht vom 8. zum 9. d. der Kanzleigehülfe Heinrich Niedl von bier und meldete, daß er den Theater- Chorsänger L. Krüner mit einem Dolche erstochen habe, weil derselbe seine(Riedl's) Schwester, welche mit Krüner in ein und demselben Hause der Ottostraße wohnte, ver⸗ führt habe. Eine Gerichtscommission begab sich sofort an den Ort der That und fand bei ihrem Eintritt ins Die Beibehaltung von — schreibt: 8. iii. K nmnaßtz dit B.. r bestimmt: Ct Frt. nonallic — Das Kritg⸗ Selk Ar,, vil un Tode ver, Irgestelltt Nach uicht Jalieut, Ni Brenn det der det dal offtiel“ ver- a Gerperntur zer der Hause nicht ptrlaßtn. 0 ker Jeurrale oiaf Chan · Nuit nitdet · nne ada unissios 4 nut Stun g unt 0 Nillientn auf Kaffe debeng bet En; bert, Leben lern, 50 Nil an Ant pcrt tu. „ 0 ie F 77 en n 1 . 4 fie * g 1 * 2 cu eee 1+— 1 1 10 0*** len e 7 1 N 7** 0 20 1 4 N 9 f immer den Krüner bereits verschieden. welcher sofort zur Haft gebracht wurde, benimmt sich ruhig. Der Mörder, Bielefeld. Der„Wächter“ erzählt die nachstehende scandalöse Geschichte: Kürzlich kamen beimkehrende Mann⸗ schaften vom Regiment Königin Augusta hier durch. Der Grenadier, Reservist Herzoz aus Winkelshütten bei Borg⸗ bolzhausen, sab seine aus der Heimath hergekommenen]? Verwandten, Schwester, Schwager und deren Kinder auf dem Perron stehen und sprang ohne Erlaubniß aus dem Wagen, um dieselben nach so langer Trennung auf Tod und Leben zu begrüßen. Während die Kinder ihrem Onkel das eben mitgebrachte Paketchen überreichten, sprang der Hauptmann v. Falkenstein aus dem Wagen und ohrfeigte den Reservisten zu verschiedenen Malen vor dem gesammten n und in Gegenwart seiner entsetzten Verwandten. Berlin. Die Berliner Kaufmannschaft hat zur Pflege verwundeter und erkrankter Krieger, zur Unterstützung der Familien der einberufenen Reservisten ꝛc. unter sich die Summe von 289,000 Thlr. gesammelt und ben betref⸗ fenden Stellen überwiesen. Paris. Trochu schreibt das Unglück Frankreichs bekanntlich dem dahin importirten englischen Luxus und italienischer Stttenverderbniß zu. Eine Nummer des „Bien public“ erblickt die Ursachen des Aufstandes der Commune in dem Fürsten Bismarck, den Internationalen und den materialistischen Tendenzen des Dr. Louis Büchner in Darmstadt, dem Verfasser von„Kraft und Stoff“. Holz- Versteigerung. 1440 Montag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Freiherrlich von Died'schen Kirchwalde dahier 1) 100 Stecken Buchen⸗Scheit⸗ und Prügelholz, 1 Eichenvolz, 3) 3000 Buchen-Prügel⸗Wellen, 4) 500„ und Eichenastholz⸗Wellen, 5) 2000 Eichen-Backholz⸗Wellen, 6) 2500 Eichenschäl-Wellen, öffentlich an Ort und Stelle im Walde oder bei Regen- wetter auf dem Fruchtspeicher versteigert werden. Ziegenberg den 6. Juni 1871. dach weer. Versteigerung von Lazareth-Gegenständen. 1482 Nächsten Freitag den 16. d. M., von Morgens 9 Uhr ab, werden sämmtliche von dem aufgelösten Reserve— Lazareth herrührenden, der Militärverwaltung gehörigen Mobilien und Utensilien, namentlich: 39 Bettstellen 60 Stropsäcke, 72 Kopfpolster, 156 Kol⸗ ter, 2.0 Betttücher, 200 Hemden, 170 Handtücher, 56 Kissen⸗ ꝛc. ꝛc. Ueberzüge, 75 Vorhänge min Stangen, 7 Oefen, sodann Schlafröcke, Unterjacken und Unter⸗ dosen, Porzellan, Glas, Haus- und Küchengerätb⸗ schaften, Verbandffücke, sowie sämmtliche chirurgische Inftrumente ꝛc. ꝛc. in geeigneten Abtheilungen im alten Spielsaale öffent- lich an den Meifibletenden gegen Bagriahlung versteigert. Bad⸗ Nauheim am 9. Juni 1871. Großherzogliche Bärgermeisterei Bod-Nauheim. Schutt. rennen. 1509 Nachdem wider den Reservisten Christian Wilbelm Musch, des Großh. 2. Landwebr⸗Reg.(2. Bataillon Friedberg), geb. den 6. Juni 1846 zu Nieder-⸗Florstadt, Kreises Friedberg, der Desertlonsproceß eröffnet worden ift, wird derselbe hiermit aufgefordert, zu seinem Truppen⸗ theile zurückzukehren, späteflens aber in dem auf Montag den 2. Oktoder 1871, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Termine sich zu gestellen, widrigenfalls die wider ihn eingeleltete Untersuchung geschlossen er in contumaciam für einen Deserteur erklärt und in eine Geldbuße von 50—1000 Thlr. verurtheilt werden wird. Darmstadt den 5. Juni 1871. Großherzogliches stellvertretendes Divistonogericht. Schenck, Divisionsauditeur. Dau- etc. Holz Versteigerung in der Oberförsterei Nidda. 1502 Es sollen Dienstag den 20. d. M. versteigert werden: 1) im Distrikt Sauernsumpf am Friedrichsberg 13 Eichenklötze von 22½—35 Zell Durchmesser und 5—30 Fuß Länge, zu Werkbolz geeignet; 5 Stecken Eichen⸗Werkscheitholz, für Glaser, Küfer ꝛc. geeignet; 2) im Distrikt Häuscheswald: 5 Elchen⸗Stämme, zu Bauholz geeignet, 3 Buchen⸗ von 20, 22 und 28 Zoll Durch⸗ messer, 206 Fichten Stämme von 6— 15½ Zoll Durchmesser und bis zu 95 Fuß Länge; 3) im Distrikt Jungen wald: 2 Eichen ⸗Klötze von 24 und 26 Zoll Durch⸗ messer, 10 und 25 Fuß Länge; J) im Distritt Schlüsselblume, unmittelbar an der Lalser Straße bei Michelnau: 1501 Fichten⸗Stangen von 1½— 5 Zoll mittlerem Durchmesser und bis zu 35 Fuß Länge. Die beiden im Zungenwald liegenden Eichen-Klötze kommen im Päuscheswalde zum Ausgebot. Die Zusammenkunft in Morgens präcis 9 Uhr im päuscheswalde. Nidda am 6. Juni 1871. 5 een, 8 Nidda. o her. Verkauf eines Faselochsen— 1500 Montag den 19. d. M., Mittags 1 Ubr, soll auf dem Büreau des Unterzeichneten ein zum Schlachten geeigneter Faselochse öffentlich meiftbietend versteigert werden. Münzenberg den 13. Juni 1871. Groß herzogliche n Münzenberg. ger. Ein Lehrling 1446 wird unter guten Bedingungen gesucht von Arbeits-Versteigerung. 1499 Freitag den 16. Juni, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem Büreau des Großherzoglichen Bürgermeisters zu Trais- Münzenberg nachffehende Arbeit einer öffentlichen Verftetgerung ausgesetzt werden: fl. kr. 1) Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag 44— 2) Zimmerarbeit 20 50 3) Dachdeckerarbeit 4— 3) Liefern von Russensteinen 13— 5) Lirfern von Kalk 8 6) Liefern von Sand 10— 7) Zerschlagen von Steinen zum Eindecken auf die Vicinalwege 45— 8) Liefern von Steinen zum Eindecken auf die Vieinalwege 30— Gambach am 13. Junk 1871. Schneider, Bezirks Bauaufseher. Heugras-Versteigerung. 1492 Das Heugras von 52 Morgen Wiesen, der Fürstliche Grassee bei Hungen, soll Donnerstag den 22. d. M., Vormittags halb 11 Uhr, öffentlich ver⸗ kauft werden. Hungen am 12. Juni 1871. Fürstliches Rentamt. Dem me. Holz ⸗Verstei gerung. 1503 Dienssag den 20. Junk, Nachmittags 1 Uhr anfangend, sollen in dem Langenhatner Gemeindewald, Diftrikt Hühnerpfad, folgende Polzsortimente, als: 10 6 Stecken Eichen-Schälbolz, 2) 4250 Wellen 5 3) 475 1 gemischtes Holz öffentlich versteigert werden, Ziegenberg am 13. Junt 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Langenhain. Rumpf. Versteigerung von Werkholz und Schreiner werkzeug. 1494 Wegen Aufgabe des Geschäfts läßt der Unter⸗ zeichnete gegen gleich daare Zahlung Mittwoch den 5. Juli, Vormittags 9 Uhr anfangend, Folgendes ver— steigern: 1) Eine geoße Partie Ki sch⸗, und Kiefern-Bohlen. 2) Verschiedene Nußbaum-⸗Stämme. 5 3) 5 Hobelbänke mit sämmtlichem, dazu gehörigen Schreinerwerkzeug. Donnerstag den 6. Jult, Vormittags 9 Uhr anfangend: 4) Verschledene vollständige Betten, Klelderschränke, Tische, Stüble ꝛc., Weißzeug, Bettwerk und Haus geräthschaften. Butzbach im Juni 1871. Nußbaum⸗, Eichen⸗ J. Krauß. Schneider finden Beschäfligung bel Bernhard Königsberger, Neue Kräme 10, Frankfurt a. M. Oeffentliche Aufforderung. 1498 Alle Diesenigen, welche an Herrn Dr. med. Moldenhauer(früher zu Reschelsbeim, dermalen in Solingen) noch Honorar für ärztliche Behandlung ver— schulden, werden hlermit aufgefordert, die betreffenden Zahlungen längstens innerhalb 4 Wochen, vom erften Erscheinen dieser Aufforderung an gerechnet, bei Mel⸗ dung der Einleitung gerichtlicher Schritte an den zur Einkassirung der Ausflände und ihrer eventuellen Zwangs⸗ beitreibung bevollmächtigten unterzeichneten Anwalt zu leisten. Ebenso wolle man wegen etwaiger Forderungen an Herrn Dr. Moldenhauer die bezüglschen Rechnungen bei mix geinreichen. Friedberg den 13. Junk 1871. W. Curtman, Hofgerichtsadvokat. Brau⸗Malz, 1449 reine ächte Qualität, für dessen Güte garantirt wird, ist pretsmäßig zu haben bei 1495 Assenheim. K. Gref, Schlossermeister. L. H. Strauß. Wilhelm Vernbeck, Colonial-, Material-& Farbwaaren⸗Handlung in Friedberg 1487 nächst der Burg. Lager in allen Sorten Tabaken und Cigarren. Brodpreise vom 16. bis 30. Juni. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: 2½ Waizen, ½ Korn./ Korn, ½ Waizen. Erste Sorte 48 19 kr. Zweite Sorte 48 17 tr. ** 2„ 9* 77* 2 41 1 1 40** 12* . Loth Milchwaaren 1kr. 3 Loth Wasserwaaren 1 kr. Für Bad⸗Nauheim: Kasseler Brod 4 8 20 kr. 5 2e * 7 1„ 5* Erste Sorte 4 8 19 kr. Zweite Sorte 4 8 17 ki. „** 2* 970 7„**„* 8¼¹„ ** 1„ 4*** 1* 4/1* Für Butz bach: Erste Sorte 4 8 18 kr. Zweite Sorte 4 8 16 kr. 4 * 1„* ee Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16.— 30. Juni. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 3 20 kr.,* kt 77 4½„. 1 Kuhfleisch, gem. 17„ Kammstück* Rindfleisch, gem. 17„ Leber- u. Blutwurst 20 Hammelfleisch 15„ Bratwurst 2. Keil und Carre—„ Schwartenmagen 28„ Kalbfleisch 14„ Geräucherter Speck 32„ Keil und Carre—„ Dörrfleisch 9 Nierenfett 20„ Schinken. Hammelsfett 16„ Schmalz, ausgel. 28„ Schmalz, unausgl. 28„ Ausnahmspreise: Bei E. Hanstein Nierenfett 24 kr.— Bei J. Hanstein III. Kuhfleisch 18 kr., Rindfleisch 18 kr., Hammelfleisch 16 kr., Hammelsfett 18 kr.— Bei L. Imroth Wittwe Kuhfleisch 18 kr.— Bei K. Neuhof Ochsenfleisch 18 kr., Kuhfleisch 18 kr., Rindfleisch 18 kr., Nierenfett 18 kr.— Bei W. Heß Bratwurst 24 kr.— Bei N. Engel, W. Heß, J. Ruppel Schwartenmagen 24 kr.— Bei H. Blum, A. Vogt Erben, W. Reuß Schmalz, ausgel. 32 kr. Für Bad- Nauheim: Ochsenfleisch pr. 8 20 kr. Schweinefleisch pr. 8 18 kr. Kuhfleisch, gem. 18„ Leber- u. Blutwurst 24„ „ ungem.*„ Bratwurst 2 ammeelfleisch 16„ Schwartenmagen 28„ Keil und Carre—„ Cervelatwurst 1 Kalbfleisch 14„ Fleischwurst 5 Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 32„ Rierenfett 24„ Dörrfleisch 1 Hammelsfett 16„Schinken 1 Schaaffleisch Solperfleisch 5 Schmalz, ausgelassen 32 kr., unausgelassen 30 kr. Ausnahmspreise: Bel W. Bieler Kalbfleisch 15 ke., Hammelfleisch 20 kr., Nierenfeit 20 kr., Schweinefleisch 19 kr, Dörrfleisch 28 kr., Schinken 30 kr., Cervelat⸗ wurst 48 kr.— Bei D. Fritz Schinken 30 kr.— Bei H. Langsdorf Dörrfleisch 28 kr., Schinken 30 kr., Cervelatwurst 48 kr.— Bei S. Löb Kuhfletsch 15 kr.— Bei Gebr. Rosenthal Ochsenfleisch 21 kr., Kalbfleisch 15 kr., Hamneelfleisch 20 kr., Nierenfett 20 kr.— Bei W. Krauch Wittwe Solperfleisch 19 kr., Schinken 26 kr., Leber- und Blutwurst 20 kr., Schwartenmagen 24 kr., Cervelatwurst 48 kr., Fleischwurst 24 kr., Brat⸗ wurst 24 kr., Schmalz, unausgel. 26 kr., ausgel. 28 kr., geräucherter Schwartenmagen 26 kr., geräucherte Leber- und Blutwurst 24 kr. Für Butzbach: Ochsenfleisch pr. 8 21 kr. Schweinefleisch pr. 8 18 kr. Kuhfleisch, gem., 16 „Leber- u. Blutwurst 20„ Rindfleisch, gem., 16„[Bratwurst 28 Hammelfleisch 16„ Schwartenmagen 24„ Keil und Carre 17„G[Geräucherter Speck 32 Kalbfleisch 12„ Doöͤrrfleisch 8 Schaaffleisch—„ Schinken. Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel. 30„ Hammelsfett 18„ Schmalz, unausgel. 28„ Ossenheimer Wäldchen. 1504 Näckstkommenden Sonntag den 18. d. M. findet in dem Ossenheimer Wäldchen Harmonie und Tanzmusfik statt, wozu höflichst einladet Ossenheim den 13. Juni 1871. G. Fr. Korndörfer. Joologischer Garten in Frautfurt u. M. 1493 Sonntag den 18. Juni, Morgens von 6 Uhr bis Abends, ist der Eintrittspreis auf 12 Kreuzer per Person ermäßigt. Nachmittags 4 Uhr Concert vom Musik, Corps des Brandenburg. Artillerie- Regiments Nr. 3. Der Verwaltungsrath. 8 Angekommen: Ein Chimpanse(menschenähnlicher Affe).— Geboren: Ein Zebra. 15* N N 2 2 605 empfiehlt zu reellen Preisen Strohhüte, 2 Sonnen- K Uegenschirme K. Friedrich, neben der Post. Paris, Exposition universelle 1867. wee PIA N08, Pariser sowie selbstverfernigte, in allen Formen, empfeblen wir dem geehrten Publikum bestens. Unsere Vernichtung nebff Kostenverzeichniß im Betrage von 3267 fl. 57 kr. (168 fl. 24 kr. jährlicher Zinsenverlust) bei obiger Ausstellung, sowle unsere Klage an Se. Königl. Hoheit den Großherzog gegen den Commissär bet ge⸗ nannter Austellung, haben wir Herrn Anstoss, Ludwigestraße, à 3 kr. zum Verkauf übergeben. 1384 Gebr. Schaubruch, Planofortefabrik in Manz Glück auf! 1423 25 bis 30 tüchtige Manganeisenerz Bergleute werden auf meiner Grude St. Wendel. Gam acher Wald bei Butzbach gegen hohen Lohn gesucht. Hierauf Reflectirende wollen sich det meinem Steiger Fach inger in Pohl Göns oder Steiger Nordhosen auf dem Bergwerk melden. Limburg 1. Juni 1871. Jacob Unkelbach,. Bergwerksbefitzer. (Liehrlingsgesuch. 1473 Ein mit tüchtigen Schulkenntnissen versebenet junger Mensch aus guter Familte kann in eine bie fige Handlung als Lehrling eintreten. Näheres bei der Expedition d. Bl. Das Heugras 1475 von etwa 11 Morgen Pfarrwtesen zu Münfter bei Butzbach soll Freitag den 16. Junk, Vormittags um 9 Ubr, meifibictend an Ott und Stelle öffentlich verffeigert werden. Ein elegantes Halbverdech, 1459 ein viersitziges Jagdwägelchen mit Federn, eine vierfitzige Präck, zwei leichte Spazierwägelchen sind preiswürdig zu verkaufen in der landwirthschaft⸗ lichen Maschinen⸗ und Geräthewerkftätte von Fauerbach b. 8. K. Häuser. 1434 Ein zu · Bückergeselle findet verlässiger 3 gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung auf dem Lande. Wo? sagt die Exp. d. Bl. Geschästs- Empfehlung. 1479 Unterzeichneter zeigt htermit den geehrten Bewohnern Assenheims und Umgegend ergeben an, daß er an dem Heutigen sich dahter als Spengler etablirt hat und empfiehlt sich in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten unter Zuficherung pünktlicher und billiger Bedienung. Assenhelm den 12. Juni 1871. Anton Nossel, Spengler. Mottenspiritus, Wanzeutod 1377 bei Wilh. Sturmfels. * eue Matjes-Häring 1436 bei Wilh. Fertsch. Möbel Transport NN Im Waschen von Glacéhandschuhen, 1490 Spitzen, seidenen und wollenen Stoffen empfiehlt sich Frau Spamer, wobnhaft bei M. Mondigler auf dem Haagk. Ein Notizbu mit rother Decke und Neufilberbe⸗ schlag ist von Nieder⸗Wöllfladt bis Gießen verloren gegangen. Abzugeben gegen gute Belohnung bei 75 147 Expedition d. Bl. Erst- Schwärme 1445 werden zu kaufen gesucht. Näheres bei J. — A. Schenk in Bad⸗ 23 Nauheim. Flaschen Etiquette pr. 100 Stück 24 lr. bis zu 2 fl. 48 kr., bei Bindernagel& Schimpf. Corseten& Crinolines 73 billigst bei K. Friedrich neben der Post. Main⸗Weser-Bahn. Provisorischer Fahrplan. Gießen Frankfurt. Abgang in Butzbach: 356 737 847 122 26 456 834 Bad⸗Nauheim: 618 755 92 127 284 611816 852 Friedberg: 625 88 910 1228 328 520 821 98 Nieder⸗Wöllstadt: 639 828 1237 351 5381 917 Frankfurt⸗Gießen. Abgang in Nieder-Wöllstadt: 24 638 1059 155 323 628 934 Friedberg: 4 64 746 1055 222839 640 954 Bad-Nau helm: 415 658 754 113 235 347 648 104 Butzbach: 40 716 1120 33 44 78 10 7 Schnellzüge mit I., II. und III. Klasse. * Courirzüge mit I. und II. Klasse. 1508 Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich unter Heutigem eine Brodbäckeret an hiesigem Platze errichtet und den Verkauf des Brodes der Frau Wittwe Starck hier übertragen habe. a Um geneigten Zuspruch blltet* Anton Vorbach. Selleriepflanzen, sowie alle Sorten Pflanzen, per Hundert 8 kr. bei Joh. Fillmar. 1497 Wollene und seidene Kleider, ächte Spitzen ꝛc., Glacéhandschuhe(die Handschuhe bekommen wieder ihren neuen Glanz) werden gewaschen bei Frau Amalie Berg, Burg in Friedberg. Für Nauheim übernimmt Aufträge Herr J. Adam Müller, Schneidermeister, Schulstraße. Ein Reisvogel 1512 ist mir eniflogen. Dem Wiederbringer eine Belohnung. Matthias. Kalbfleisch per Pfund 15 kr., Hammelfleisch„ e Keil und Karre ,, ad 1507 bei Karl Söllner, Hof⸗ Metzger. Französischer Unterricht 1505 nebst Conversation wird gründlich ertheilt. Näheres zu erfahren bei J. M. Steltz, perren⸗ kleidermacher. Ein neuer weißer Hut 1511 mit Lilafutter wurde am 7. d. M. Abends in der dertlein'schen Gartenwirthschaft vertauscht. Man bittet um Rückgabe an Fritz Supp. Hammelfleisch 16 kr., 1501 Hammelskeil 18„ Hammelskarre 18„ 151¹⁰ W. Kreuter. 60 80,000 Dickwurzpflanzen 1506 find zu verkaufen det Friedrich Koch in Assenheim. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 13. Juni. Waizen 15 fl.— tr.; 10 fl.— kr.; Gerste 8 fl.— kr.; Hafer 5 fl. 40 kr. Frankfurt, 12. Juni.(200 Zollpfund.) Warzen 14½—15½3 Korn 11— /; Gerste— 3 Hafer 10— 10/3 Rüböl(100 Zollpfd.) ohne Faß 26½; Branntwein(50% Tr. per 160 Lit.) ohne Faß—. Grünberg, 10. 1 6 Waizen 14 fl. 42 kr. Korn 11 fl. 17 kr.; Gerste 8 fl. 9 kr.; Hafer 6 fl. 33 kr.; Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen 20 fl. 13 kr.; Kartoffeln 5 fl. 5 kr. Mainz, 9. Juni. Waizen 13 fl. 57 kr.; Korn 10 fl. 56 kr.; Gersse 6 fl. 35 kr.; Hafer 6 fl.— kr.; 9 5 fl. 52 kr.; Reggenstroh per 100 Gebund Nor Geld⸗ Cours. Frankfurt am 13. Juni 1871. Preußische Kassen-Anweisungen fl. 144⅝8—45½ Preußische Friedrichsd'oeerr..„ 9 58-59 Pistolen. ee n 9 8 Holländische fl. 10⸗ Stücke..„ 9 55—57 Ducaten ,,, re 346 Ducaten al mare 9998 20 Fvrenkf ne„.. e e 25½—26½ Englische Sovereigns. 411 54—56 Russische Imperiales. ner e Dollars in Gold„ 227½—28½ Astaelitischer Gottesdienst in Friedberg. Friedens- und Dankfest. Israelitischer Gottesdienst Sonntag den 18. d. M., des Vormittags 9 Uhr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 11 Geschäfts⸗ Eröffnung.