Tentuttet Dutt 51 19 c ud Cet melt: Dutt * t 1% Cui tes Stennbelgg 1 Straße. * 1st Oberförtt 9 n 9 l Seta 11 det für die hiestg ra trferderlich Etrit, ritenth 1, Nierinset dt Laliesetun; del lahr 872 krfordei der garn Btßtch rügel, pech un agtven. tt Oaßer n. 5 ttt. ztiedt erg. 1 htung. u. Semiitagt 1 krerde Jagt — M 147. Donnerstag den 14. Dezember. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. f Friedberger Antelligenzblatt. A uzeiger. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag ö Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten eitter s werthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs⸗ Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel ꝛc. Das Abonnement beträgt bei der Verlags-Expedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 47 kr. mit Bringerlohn. Juseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 3 kr. berechnet, bei Tabellen- und Ziffersatz mit 8 kr. der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. brechung eintritt. Abbestellung erfolgt. Bestellungen beliebe man baldig st zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Die Redaction. Amtlicher Theil. Detreffend: Das Gesetz vom 10. October 1871 wegen Uebergangs zu dem Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich, insbesondere bezüglich der Poltzetstrafgesetzgebung und der Preßpolizei⸗, Jagd-, Fischerei-, Forst⸗ und Felppoltzei Gesetze. Friedberg am 12. Dezember 1871. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 17. v. Mis. zu Nr. M. d. J. 7456, 7982. sollen und jeden Polizeidiener ein Separatabdruck des obigen Gesetzes nebst zu- gehörigem Anhange zum Dienstgebrauche auf Gemeindekosten angeschafft werden. für jede Bürgermeisterei wir weisen Sie daher der Buchhandlung Großherzoglichen Staatsverlags anher gesendet worden; an, je 2 Exemplare(für Friedberg und Bad- Nauheim je 3) bei dem Kreisamts-Bureau-Gehülfen Fink gegen Ent⸗ richtung von dreißig sechs Kreuzer für ein Exemplar, für beide sonach von einem Gulden 12 Kreuzer, baldigst in Empfang nehmen zu lassen. Die für den Kreis Friedberg nöthigen Separatabdrücke sind von Trapp. Boe xk,an nem tem a chu n g. Betreffend: Die Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins des Kreises Friedberg. Die Generalversammlung des — Samstag den 16. l. Nachmittags 1 Uhr, auf dem Rathhause zu Friedberg statt und werden hierzu die Mit⸗ glieder des Vereins und sonstige Freunde der Landwirthschaft mit der s sich ganz präcis der Kürze der Tage wegen Bitte eingeladen, dazu einzufinden. Zur Verhandlung kommen: 1) Mittheilung über die Thätigkeit des Bezirks- Vereins in 1870 und 1871. f 2) Vorlage der Vereins⸗Rechnung für 1870. landwirthschaftlichen Bezirks— Vereins des Kreises Friedberg für 1871 findet Mt s., U 3) Berathung über die Verwendung der disponiblen Mittel. 4) Ergänzungswahl des Ausschusses des Bezirks- Vereins. 5) Ersatzwahl der Commission für Besichtigung des Faselviehes. Sodann wird der Lehrer an der Ackerbauschule dahier, Herr Rückert, einen Vortrag über das Thema: f „Körner⸗ oder Futterbau“? halten, worauf ich noch ganz besonders aufmerksam mache. Friedberg den 10. December 1871. 8 Director des landw. in 1872 voraussichtlich Bezirks- Vereins des Kreises Friedberg NaN Deutsches Reich. b Darmstadt. Seine Königliche Hoheit der Großherzog baben mittelst Allerböchster Entschließung vom 5. d. M. gerubt: zu Setonde⸗Lieutenants der Reserve zu befördern die Vice Feldwebel: Steuernagel Pat. Nr. 1, Horn Nr. 2, Junghenn Nr. 3, Plier Nr. 4, Hoffmann Nr. 5, v. Lyucker Nr. 6, Rüti Nr. 7, Roll Nr. 8, Seibert Nr. 12, Eckhardt Nr. 17, des 1. Gr. Inf. Regiments Nr. 115; Schaum Nr. 13, Frhr. v. Gemmingen- Hornberg Nr. 14, v. Zabern Nr. 18, Wägner Nr. 15, des 3. Inf. Reg. Nr. 1173 Schmeel Nr. 11, Gotthard Nr. 16, der Feldartillerie; Busch Nr. 9 des 2. Inf.⸗ Regiments Nr. 110, Christophe Nr. 10 des 4. Inf. ⸗Reg. Nr. 1183 den Seconde- Lieutenant v. Ritgen als Seconde⸗ Lieutenant der Reserve des Gr. Inf.⸗ Regiments Nr. 115 zur Reserve zu versetzen; den n der Reserve des 3. Gr. Inf.⸗Reg. Nr. 117, Stahl, unter Voraussetzung der nachträglichen Absolvirung des Ofsizierexamens den Uebertritt jn das stebende Heer zu gestatten; den Wacht⸗ meister Creter vom 1. Dragoner Regiment zum Scconde-Licutenant der Train-Abtheilung zu be- fördern; den Oberstlicutenant in Pension, Ganden⸗ berger, den Major in Pension, Weygand, und den Hanptmann in Pension, Wagner, zur 1 75 position zu stellen; dem Generalmajor und Com- zur Annahme und Anlegung des ihm von Seiner Majestät dem König von Bayern verliehenen Comthurkreuzes des Königl. Baperischen Militär- verdienstordens und gleiche Erlaubniß dem Oberst⸗ lieutenant in Pension, Knispel, und dem Haupt- mann in Pension, Riedel, für das Ritterkreuz 1. resp. 2. Klasse desselben Ordens, sowie dem Mus- ketier Reitz des Gr. 4. Inf. Reg.(Nr. 118) bezüglich der franz. Medaille für den Feldzug in Mexiec zu ertheilen; den Sec.“ Lieutenant der Reserve, Hohmann, des 2. Gr. Inf. Regiments Nr. 116 mit Pension zu beabschieden. — Die Landgerichtsassessoren Gustav Hoff- mann zu Friedberg und Gustav Kullmann zu Alsfeld sind zu Richtern bei dem Bezirksstrafge⸗ richt ernannt worden. — Die zweite Kammer tritt Montag den 18. Dez. wieder zusammen. Gegenstand der Be⸗ rathung ist: Die Vorlage Gr. Ministeriums der Finanzen, den Gesetzentwurf, die Erhebung der Staatsauflagen für die drei ersten Monate des Jahres 1872 betr. Der Berichterstatter Abg. Gold- mann beantragt Annahme des Gesetzentwurfs und spricht zugleich die Hoffnung aus, daß der Aus⸗ schuß mit der Berathung des Budgets Ende Januar fertig sein wird. — Dem den Ständen zur Berathung und mandanten der Residenz, Kehrer, die Genehmigung Beschlußfassung vorgelegten Einnahmebudget für das Jahr 1872, welches sich auf 11,387,759 fl. beläuft, entnehmen wir folgende Haupteinnahme⸗ posten: Kameraldomänen 831,598 fl., Forstdo⸗ mänen 1,767,917 fl., Reinertrag der Staats- bahnen 232,483 fl., verschiedene Regalien 40,200 fl., directe Steuern(Einkommen-, Gewerbe und Grundsteuer) 2,800,108 fl., Tranksteuer aus Wein und Obstwein 440,060 fl.,(hiervon entfallen auf Rheinhessen 237,090 fl., auf Starkenburg 165,000 fl. und Oberhessen 37,000 fl.), Brücken⸗ geld 55.000 fl., Sporteln 112,500 fl., Stempel 580,000 fl., Collateralgelder 120,000 fl., Hunde resp. Nachtigallensteuer 50,040 fl., aus Reichs- steuern und Biersteuer 100,520 fl., Branntwein⸗ steuer 43,200 fl., Geldstrafen 80,600 fl., zu⸗ fällige Einnahmen 215,578 fl., Ueberschüsse der Hauptstaatskasse 2,713,000 fl.— Die hauptsäch⸗ lichsten Aus gabeposten erscheinen als Lasten und Abgänge 775,147 fl., Verzinsung und Tilgung der Staatsschuld 684,620 fl., Civilpensionen 324,700 fl., Bedürfnisse der Groß berzoglichen Familie und des Hofsstaates 767,000 fl., Land- stände 20,000 fl., Matrikularbeiträge an das Reich 1,150,000 fl., in den Geschäftszweigen des Ministeriums des Akrußeren und des Hauses 60,578 fl., des Innern 1,692,535 fl., der Justiz 699,881 fl., der Finanzen 2,268,719 fl. und ——— 1 1 1 * e aba W e 9—— 5— 3 8 8 1 3 ie Zinsgarantie wegen Privateisenbahnunternebmungen] Mitglied des Central ⸗Comite's und einer der 1,280,000 fl., Gesammtausgabe 9,783,468 fl. Berlin, 11. Dez. Abgeordnetenhaus. An der Generaldebatte über die Vorberathung des Staatshaushaltes für 1872 betheiligten sich Lasker, Gottberg, Richter und Benda. Der Finanz- minister antwortete auf die Bemerkungen der Vor- redner und erklärte, sich eine eingehende Beant— wortung in der Debatte über die Steuerreform und in der Specialdebatte noch vorbehalten zu wollen. Die Aufhebung der Salzsteuer wolle er im Reichstag befürworten. Wenn die Verhältnisse ts gestatten, werde eine Aenderung eintreten, eben so bezüglich der Zeitungsstempelsteuer, welche er nicht als eine ewige betrachte. — 12. Dez. Abgeordnetenhaus. Der Ge- setzentwurf, betreffend die Aufbebung des preußi⸗ schen Staatsschatzes, wird mit einer unwesentlichen Aenderung in§. 5 einstimmig angenommen. Der Gesetzentwurf, betreffend die Befreiungen von der Classensteuer und die Aufhebung der Mahl- und Schlachtsteuer, wird einer Commission von 21 Mit⸗ gliedern überwiesen. Fraukfurt. Die internationale Commission hat ihre Schlußsitzung gehalten, worin die diplo⸗ matischen Verhandlungen durch Unterzeichnung der Präliminarien eines internationalen Vertrags zwischen Frankreich und Deutschland in Bezug auf Handels und Verkehrsverhältnisse ꝛc. ihren Abschluß gefunden haben. Wie wir vernehmen, sind bereits alle Bevollmächtigte von hier abgereist. Mülbausen. Dieser Tage wurde ein Wirth aus Poligny, Namens Jaquin, welcher vor etwa 6 Monaten in seiner Wohnung zwei deutsche Dragoner im Schlafe überfiel und meuchlings mit einem Dolche ermordete, von 3 Unteroffizieren über hier nach Epinal verbracht, um dort vor das Kriegsgericht gestellt werden zu können. Leipzig. Das hiesige Polizeiamt hat die fernere Mitgliedschaft der in Eisenach constituirten social⸗demokratischen Arbeiterpartei und die Leistung von Beiträgen an die Kasse des erwähnten Ver— eins, sowie die Anwerbung für denselben allen hiesigen, der Jurisdiktion des Polizeiamtes unter- stellten Personen bei Vermeidung einer Haftstrafe von vier Wochen verboten. München. Der Verclust des bapyerischen Heeres im Kriege 1870— 1871 an Todten und Verwundeten beträgt 828 Offiziere, 11,822 Mann, wozu noch 4 Offiziere und etwa 1000 Mann von den Vermißten als todt zu rechnen sind. Gegen 3000 Maun sind an Krankheiten gestorben; zusammen 16,554 Mann. Nach Frankreich mar— schirten von den aufgebotenen 173,000 Mann anfangs 70,000 Mann, später 60,000, im Ganzen 130,000 Mann. f Stuttgart. In der Abgeordnetenkammer erklärte der Justizminister von Mittnacht, daß in Bundesraths⸗Ausschusse der Antrag Laskers, be— treffend die Ausdehnung der Reichsgesetzgebung auf das gesammte Civilrecht, mit 6 gegen 4 Stim- men abgelehnt worden sei. Ausland. Oesterreich. Wien. Die officielle Corre- spondenz der Welt-⸗Ausstellung tritt den neuer— dings aufgetauchten Gerüchten von einer Vertagung der Auestellung aufs Entschiedenste entgegen. Die Generaldirection gibt die bestimmte Erklärung, daß die erwähnten Gerüchte vollständig erfunden sind und von einer Verschiebung weder die Rede war noch ist. Frankreich. Paris. Die Leiche Rossel's, welche in dem Hospital St. Louis zu Versailles einbalsamirt worden und in Verwahrung geblieben ist, sollte am letzten Sonntag der Familie aus⸗ gelicfett werden, welche die Absicht hat, sie nach Nimee, ihrem Wohnorte zu bringen und dort zu bestatten. Da indeß die Regierung erfuhr, daß man in Nimes für Montag, als an welchem Tage die Leiche dort ankommen sollte, eine politische Kundgebung vorbereitet hatte, so ließ sie die Fa— milie Rossel wissen, daß sie sich die Wahl des Zeitpunktes, an welchem sie die Leiche heraus- geben wolle, bis auf Weiteres vorbehalte. — Der Insurgenten⸗Oberst Lisbonne, schlimmsten Uebelthäter der Commune, ist von dem Kriegsgericht einstimmig zum Tode verurtheilt worden. — Von verschiedenen Seiten wird gemeldet, daß die Regierung einen Antrag auf Amnestie derjenigen politischen Gefangenen vorbereite, welchen kein gemeines Vergehen zur Last gelegt wird. — Wie man aus dem von Herrn Pouyer— Quertier eingebrachten Gesetzentwurf ersehen kann, haben die Prinzen von Orleans darauf verzichtet, diejenigen von ihren constscirten Gütern, welche inzwischen in andere Hände gegangen sind, zurück⸗ zufordern. Der Werth dieses aufgegebenen Gutes beläuft sich orleanistischen Blättern zufolge auf ca. 40 Millionen. — Das„Journal officiel“ schreibt: Man ist im Kriegsministerium eifrig damit beschäftigt, alle auf die Operationen des letzten Feldzuges bezüg- lichen Dokumente zu sammeln, um sobald als möglich eine genaue, vollständige und unparteiische Darstellung der Begebenheiten herauszugeben. — Fürst Bismarck hat durch den Gesandten in Versailles Thiers wegen der friedlichen Sprache der Botschaft beglückwünscht und seine persöaliche Befriedigung über die Stelle betreffs des Mordes der deutschen Soldaten aussprechen lassen. — In dem Prozeß der Mörder der Generale Lecomte und Thomas war auch ein gewisser Leblond zum Tode verurtheilt worden. Es ist dies ein Knabe, der als er die That beging, noch nicht 16 Jahre alt war. Der Revistonsgerichtshof der 1. Mili tär⸗Division hat jetzt dieses Urtheil umgestoßen und an das Kriegsgericht mit dem Bedeuten zu— rückverwiesen, daß Verbrecher von weniger als 16 Jahren äußersten Falls nur zu zehn bis zwanzigjährigem Gewahrsam in einer Corrections- anstalt verurtheilt werden können. Versailles. Die Nationalversammlung bat den Gesetzdorschlag, welcher den Mitgliedern der Versammlung die Annahme öffentlicher salarirter Aemter untersagt, in erster Lesung angenommen. Belgien. Brüssel. Man schreibt der „Indépendance“ aus Versailles: Die Linke hat beschlossen, einen Gesetzentwurf einzubringen, wonach bei eventuellem Ableben oder sonstiger Regierungs- verhinderung des Hrn. Thiers die Präsidentschaft der Republik dem jeweiligen Kammerpräsidenten übertragen werde. Großbritannien. London. Der Prinz von Wales, englischer Thronfolger, ist sehr bedenk— lich erkrankt. Man hegt ernstliche Befürchtungen. Italien. Rom. Der Finanzminister Sella wird, dem„Ecenomista“ zufolge, in seinem Ex posé über das Budget pro 1872 nur geringe Steuer Erhöhungen beantragen. Die neuen Steuern sollen erst vom 1. Januar 1873 ab er- hoben werden. Eine Renten Emission findet nicht statt. a Türkei. In Adrianopel hat durch anhal⸗ tende Regengüsse eine große Ueberschwemmung stattgefunden, in Folge deren alle Stadtviertel unter Wasser gesetzt wurden. Der nunmehr ein⸗ getretene scharfe Frost hat das Zusammenstürzen mehrerer Häuser verursacht. N In einigen Dörfern an der persischen Grenze ist die Pest ausgebrochen. Die Pforte ordnete an, daß die strengsten Maßregeln zu ergreifen seien, um deren Fortschteiten zu verhindern. Aus der Wetterau. In Folge der anhaltenden heftigen Kälte der letzten Zeit findet man fast allerwärts eine große Anzahl Vögel erfroren resp. aus Mangel an Fuiter elend zu Grunde gegangen. Möchten sich doch die Menschen der armen gefiederten Sänger von Wald und Feld durch Ausstreuen von Futter annehmen. Aus Nockenberg wird den„H. V.“ gemeldet: Fast wäte über das hiesige Landeszuchthaus ein ähnliches Unglück gekommen wie es die Zeitungen neulich über das Gesängniß zu Bruchsal berichteten. Zwei der hiesigen Strafgefangenen, von denen der Eine schon vor längerer Zeit auf noch unbekannte Weise aus einem Zellengefäng— niß entwichen war, hatten vom Lazareih des Zuchlhauses aus einen Durchbruch versucht und waren zu diesem Zwecke mit gut geschliffenen Messern, Seilen, Feuer⸗ zeug u. s. w. versehen. Doch von den im Innern des Hauses die Wache habenden Wärtern ertappt, wurden sie sogleich zur Einzelhaft in die Kerker abgeführt. Nach einiget Zeit meikte einer der Mililärponen Rauch und Flammen. Einer der eingekerkerten Suöflinge hatte Thüre des Kerkers in Brand gesteckt. Glücklicherweise konnte man jetzt der Flamme noch leicht Herr werden und so den Brand im Keim ersticken. Beide Strafge⸗ fangene erfordern in Zukunft die allerstrengste Bewachung, denn sie scheinen ihren vereitelten Plan nicht aufgegeben, sondern nur auf günstigere Zeit verschoben zu haben. Frankfurt. Daß die Wohnungsnoth dahier auf einen ganz außerordentlich hohen Grad gestiegen ist, dürfte daraus hervorgehen, daß sich in vergangener Woche um eine aus peschriebene vacante Wohnung nicht weniger als 51 Familienvorstände beworben baben. Darmstadt. Die am 1. December vorgenommene Volkszählung hat für unsere Stadt, einschließlich des gegenwärtig durch Beurlaubungen sehr, verminderten Militärs, eine Bevölkerung von 33.872 Köpfen ergeben. Nach der im Jahre 1868 vorgenommenen Zäblung be⸗ trug die Bevölkerung 31.076 und nach der 1865 vorge— nommenen Zählung 29,224 Köpfe. Bessungen ist in der neuesten Zählung nicht mit einbegriffen. Die Bevölkerung dieser Gemeinde hat sich in den letzten Jahren über⸗ raschend vermehrt und dürfte die Zählung, wie eine com⸗ petente Persönlichkeit versichert, über 6000 Köpfe ergeben, so daß Darmstadt mit Bessungen zusammen gegenwärtig eine Bevölkerung von 40,000 Köpfen darstellen. Hannover. Die„D. Schützen⸗Ztg.“ schreibt:„Das Schützencollegium in Hannover hat sich jetzt bereit erklärt, die Ausrichtung des vierten deutschen Bundesschießens im nächsten Jahre zu übernehmen.“ Aufforderung und dringende Bitte analle edlen Menschenfreunde um Hülfe. Am 2. l. M. starb der Lehrer Kost in Frechen⸗ hausen, Kreis Biedenkopf, 38 Jahre alt, im 18. Dienstjahre. Für ein Gehalt vor jährlich 270 Gulden mußte der Verstorbene ca. 15 Jahre 150 Kinder in getrennten Schulen unterrichten und war hierdurch genöthigt, täglich nach großer Anstrengung, bei jeder Witterung, bedeutende Wegstrecken zurückzulegen. Das Vermögen seiner Frau mußte er zusetzen, und nun binterläßt er eine arme kränkliche arbeitsunfähige Wittwe mit 8 unerzogenen Kindern, von welchen das älteste kaum 13 Jahre zählt. Eine Aussicht auf eine Wittwenpenston ist nicht vorhanden, da der Verstorhene in 1866 aus der hess. Wittwen⸗ kasse ausgeschieden wurde und seither keine Mög- lichkeit hatte sich derartige Rechte zu erwerben. Wir wenden uns daher gewiß nicht umsonst an Euch, Ihr edlen Menschenfreunde, mit der Bitte:„Wirket in Euren Kreisen, damit die Brosamen des Ueberflusses gesammelt werden zur Rettung unschuldiger Wesen vom Hungertode.“ Gaben nimmt für das Comite des Unterzeich⸗ nete entgegen. Roth bei Eckelshausen, den 29. Nov. 1871. Namens des Comite's: H. Fischer, Lehrer. Die Expedition d. Bl. ist gerne bereit, Beiträge zu obigem Zwecke an das Comite zu übermitteln. ut Octroifrage der Stadt Friedberg“). 1 — In dem durch das Eingesandt in Nr. 140 veranlaßten Artikel I. ist darauf hingewiesen, daß den Forderungen um Aufhebung der den Bäckern ꝛc. obliegenden Abgabe vom Mehl die Berechtigung der Stadt auf den Bezug dieser Abgabe entgegenstehe, und daß die Aufhebung derselben ohne anderweiten Ersatz des daraus entstehenden Ausfalles in den Gemeindeeinnahmen nur auf Kosten der übrigen steuerzahlenden Einwohner würde geschehen können. Damit soll aber keineswegs behauptet werden, daß diese Berechtigung sich auch auf das von den Händlern ein- und wieder ausgeführte oder einfach hier umgeladen werdende Mehl ersirecke— im Gegentheil— Schreiber dieses ist völlig damit einverstanden, daß der Handel und Verkehr im Groß'en dieser Abgabe nicht unterliege, dieselbe vielmehr nur auf den lokalen Consum und Detailverbrauch sich beziehen könne, und ebenso erscheint das Ausfuhrgeld von Körnerfrüchten nur in Bezug auf die eigene Produc⸗ tion der hiesigen Oekonomen, soweit solche in den aus⸗ wärtigen Handel übergeht, als berechligt, wogegen alle fremde, hier nur ein- und ausgeführt oder umgeladen werdende Früchte als frei betrachtet werden müssen. Wenn hiernach die Berechtigung zum Bezug der beanstandeten Abgabe nur von dem lokalen Verbrauch und Product angenommen wird, so fallen die Einwände und Klagen über Hemmung des Verkehres, Erschwerung der Concur⸗ renz von selbst weg und wird die Angabe ebenso, wie das von den Brauern zu entrichtende Malzgeld lediglich als ein lokales, den betreffenden Gewerben obliegendes Octroi zu betrachten, und nur in Erwägung zu ziehen sein, ob und in welcher Weise dieselbe aufgehoben und welcher Ersatz dafür geschaffen werden könne.— ) Dieser zweite Artikel war bereits geschrieben, ehe die Elwiederung auf den ersten erschienen war; wenn der Einsender derselben sich über ungehörige Ausdrücke be⸗ schwert, so möge er zuerst vor seiner Thüre kehrenz in seiner Erwiederung sind deren in Menge enthalten und mittelst des Strohes, das ihm zur Ligernätte diente, die soll ihm dies Gebiel auch fernerhin allein überlassen bleiben. 1 N „ . 9 genüge. II. erwarte Person, Vermd würden sähigur dieselbe Fr ide Bitte n ilfe. * At, Beitrage übttmitiel. ). 9 betanlaßie Gedenket der armen Vögel! Bereits in den früheren Jahren wurde in diesen Bléttern darauf aufmerksam gemacht, daß die Vögelchen bei dem anhaltenden tiefen Schnee keine Nabrung finden können und so jämmerlich zu Grunde gehen. Wer frißt die Raupen im Sommer, damit sie dem Obste nicht schaden können? Wer erfreut uns durch den lieblichsten Gesang im Frühling?: Die Vögel! Wem also ein fühlendes Herz in der Brust schlägt, der streue reichlich Krummen den Vögeln! Frankfurt a. M., 11. Dezember 1871. Börsen⸗ bericht. Beim Anfang ber Börse war in Folge günstiger Wiener Morgen⸗Course die Tendenz eine feste und wurden zur Eröffnung die Speculationspapiere erheblich besser bezahlt als im gestrigen Privatverkehr. Auf nicht ent⸗ und nach, so daß die anfangs erzielten Reprisen fast ganz wieder verloren gingen. Die beute an den Markt ge⸗ brachten 5% Voralberger Prioritäten fanden sehr günstige Aufnahme und wurden in Posten à 84½—⁰ umgesetzt. In Amerikaner war lebhaftes Geschäft, ebenso war in deutschen Staatspapieren reger Verkehr. Verlooste Ameri⸗ kaner gingen 96½6, amerikanische Coupons fl. 2. 23½ um. Verloosung. Neapeler 150 ⸗Fr.⸗Loose. Ziehung am 1. Dec. Hauptgewinne: Nr. 78203 100,000 Fr., Nr. 140312 1500 Francs, Nr. 105229 und 31102 je 1000 Fraucs, sprechende Berliner Notirungen verflauten die Course nach Nr. 19366 34831 und 128959 je 400 Fr. Verpachtung von Domanjal-Jagden im Jorste Friedberg. 3092 Mittwoch den 31. Januar 1872, Vormittags um 11 Ubr, sollen im Trapp'schen Gafthofe zu Frled⸗ berg auf 8 Jahre verpachtet werden: I. In der Oberförsterei Butzbach. 1) Die Jagd in dem 416 Morgen(104 Hektar) großen, der Gemeinde Kirch- Göns gehörigen Strutbwald; 2) die Jagd in dem 367 Morgen(91¾ů Hektar) großen Walddistrikt Bodenbard, Gemarkung Bußbach. II. In der Oberförsterei Ober⸗Rosbach. 1) Die Jagd in dem 258 Morgen(64½ Hektar) großen Domanialdestrikt. Frauenwald dei Nieder- Mörlen; 2) die Jagd in dem 639 Morgen(159¾ Hektar) großen Nieder⸗Mörler Gemeindewald. III. In zer Oberförsterei Nieder⸗Eschbach. 1) Die Jagd in der Feldgemarkung Steindach v. d. H. nobst dem 340 Morgen(85 Hektar) großen Wald⸗ difirikt Haide bei Ober- Ursel, zusammen 1617 Morgen(404 ¼ Hektar) groß; 2) die Jagd in der 2787 Morgen(6963¼ Hektar) großen Feldgemarkung Oder Erlenbach; 3) Die Jagd in der 743 Morgen(185 Hektar) großen Waldgemarkung Oder⸗ Erlenbach auf dem Taunus. f Nur solche werden zum Mitdieten zugelassen, von welchen eine vorschriftsmäßige Ausübung der Jagd zu erwarten steht. Jagd-, Fischeret, oder Forstfrevler und Personen, welche durch die Jagdausübung in ihren Bermögensverbällnissen votaussichilich zurückkommen würden, bleiben ausgeschlossen. Pachllustige, der u Be— fähigung hiernach nicht allgemein dekonnt if, baden dieselbe vor der Versteigerung bei unterzeichneter Stelle genügend nachzuweisey. Friedberg den 12. Dezember 1871. Groß herzogliches Forstamt Friedberg. Herpel. Bekanntmachung. 3093 Freitag den 15. Dezember d. J., Vormittags 11 Ubr, werden in biesigem Ratbhaus?: 1 Tisch, 1 Schränkchen, 1 Mannsrkock und 1 Paar Manns bosen öffentlich meisthtetend versteigert. zrledberg den 13. Dtzember. 1871. Großherzoglich s Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Markt⸗Anzeige. 3081 Der letzte diesjährige Vieh, und Krämermarkt wird Dlenstag den 19. d. M. slattfinden. Diese wird hierdurch zur allgemeinen Kenntniß bracht. i 7— am 11. Dezember 1871. Großherzogliche Bürgermeiflere! Bad Nauheim. Schutt. Die Gartenlaube. Nr. 49. Das Nan e tene n ritt.(Fortsetzung.)— Die Frauenbewegung 3 1 8 8 D. Mit den Portraits von Augu fte Smidt und Louise Otto Peters, die beiden Vorfieter'nnen des deutschen Frauenokreins. — Wanderungen durch Elsaß und Deutsch⸗Lelbrimgen. Bon Nobert Ab mus.— 1. Die Burg der Riesen. Wi Abbidung: Rug Nideck. Nach der Natur auf genommen von dem Verfasser.— Wle man in England süÿt und trinkt. Bon Col vin. Blälter und Ban Sclaumeter auf glücklicher Abete. on Guido dammer. Mit Abbudung, Originale chung 1575 Berfasser. Ein Märchenerzähler. Außtalcher Schlangenbandel.— Zum Kartenspiel unserer Soldaten im gielde.— Kleiner Briefkasten. Binder nagel& Schimpff in Friedberg empfeblen sich zu geneigten Aufträgen Schenkammen 2756 können slets Stelle erhalten durch Frau G. Schwabe, Bockgasse Nr. 6 in Frankfurt a. Inhalt: M. Oeffentliche Aufforderung. 2825 Die in der öffentlichen Aufforderung vom 13. März l. J. in Nr. 122 des Oberhessischen Anzeigers unter Nr. 2565 aufgeführten Besitzer der dort verzeichneten Immobilien wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, theils ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich aber über den Erwerb derselben nicht urkund⸗ lich ausweisen. Es werden deßhalb Dritte, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu können, aufgefordert, solche binnen drei Monaten sogewiß dabier geltend zu machen, als sonst die Veräußerungourkunden ohne Rücsicht auf sie beßätigt, beziehungsweift die betreibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe des Art. 29 des Gesetzes werden eingeschrieben werden. Friedberg den 13. Oktober 1871. vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer Großberzogliches Landgericht Friedberg. . Zoetrop oder Lebensrad q wird ein neues unterhaltendes Spiel, eine unerschöpfliche Quelle der Unterhaltung, selbst für Erwachsene, genannt. Wir empfehlen dasselbe zu Weihnachtsgeschenken und können Probe⸗ Exemplare bei uns eingesehen werden. Bindernagel& Schimpff. Jagd⸗ Verpachtung. 3064 Nächsten Freitag den 15. d. M., Vormittags 11 Ubr, wird die der hiesigen Stadt zustehende Jagd⸗ gerechtsame, bestehend aus 3213 Casseler Acker Feldjagd, und 619 5„ Waldjagd auf biesigem Ratbhause auf sechs Jahre nochmals öffent⸗ lich an den Meistbietenden verpachtet. Bad⸗ Nauheim am 9. Dezember 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. Schutt. Gemahlene Rafsinade, 3076 Citronen, Citronat, alle Sorten feinßen Thee, Vanille, Chocolade ic. ic. in Prima⸗Quali- tät bei Grorg Groß. Kalender für 1872. Landkalender 4 kr 5 durchschossen 6„ Hess Hausfreund 8„ Gustav⸗ Adolf Kalender 8„ Lahrer Hinkende Bote, gestempelt 11„ Katholischer Bilderkalender 9„ Herriedener Laubfroschkalender 9- Illustr. Familienkalender 18„ Wand- und Notizkalender 4„ Kleiner Wandkalender 2 Vorräthig bei Bindernagel& Schimpff. Würfelzucker empfiehlt Wilhelm Bernbeck. 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Mi Original zeichnung von d. Lüders: Kaiser Wilbelm auf der Jagd in Blankendurg.— Oberst Stoffel's grapbische Harslellung der preußischen Armee. Zu Beslellungen empfehlen sich Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Hosenträger 503 bing bei K Friedrich neden der Poft. F ruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 12. Dezember. Waizen 15 fl. 30 kr. z; 10 fl.— kr.: Gerste 7 fl. 50 kr.; Hafer 5 fl. 10 kr. Frankfurt, 11. Dezember.(200 Zollpfund.) Waizen 15½ /; Korn 11/12; Gerste—; Hafer 8½-/; Nüböl(100 Zollpfd.) ohne Faß 28; Brannt⸗ wein(50% Tr. per 160 Lit.) ohne Faß—. Grünberg, 9. Dezember. Waizen 15 fl 48 kr. Korn 11 fl. 22 kr.; Gerste 7 fl. 20 kr.; Hafer 4 fl. 35 kr. Molter— fl.— kr.; Erbsen 11 fl. 10 kr.; Linsen 12 fl. 30 kr.; Saamen 16 fl.— kr.; Kartoffeln— fl.— ke. Mainz, 8. Dezember. Waizen 15 fl. 1 kr.; Korn 10 fl.— tr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 6 fl.— kr. Kartoffeln 5 fl. 20 kr.; Reggenstrob per 100 Gedund 24 fl. Nor Geld Cours. Frankfurt am 12. Dezember 1871. Preußische Friedrichsd'or. fl. 9 57½—58½ ien. ee 4042 Holländische fl. 10-Stücke.„ 9 53—55 Ducaten ee„ 5 33—35 Ducaten al marco.„ 5 35—37 20⸗Frankenstücke 8„ 9 18—19 Englische Sovereignsgs„ 11 46-48 Russische Imperiales. neee Tollars in Gold ö 8 O 224½—2 ½ * err br r as Weihnachtslager 15 Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg 8 ist auch dieses Jahr auf das Reichhaltigste assortirt. Namentlich empfehlen dieselben 3 die neuen billigen Klassikerausgaben: Schiller's Werke schon von fl. 1. 45 kr. an, Goͤthe's Werke von fl. 4. an, Einzelnausgaben in eleganten Leinenbänden 8 von Schiller, Göthe, Lessing, Wieland, Hauff, Schulze's Rose, Jean Paul ꝛc. ꝛc. zu A., 28, 36 und 42 kr. 0 Abziehbildern, datenbilderbogen zum Malkasten mit Vorlagen, Schreibmappen, Sol⸗ Aufstellen in Schlachtordnung, Zoetropen 5 und vielen anderen Artikeln. 91 e eee orlausige Anzeige. 3088 Auf der Durchreise nach Frankfurt wird im Saale des Hotel zu den drei Schwertern das rühmlichst bekannte Affentheater mit Kunstreiterei des Herrn Bernhardt einige Vorstellungen geben. Erste Vorstellung Samstag den 16. d., Abends 7½ Uhr. Das Nähere besagen die Programme. Bashliks und Kapuzen 2439 K. Friedrich neben der Post. Geschäfts⸗Eröffnung. 3087 Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich unterm Heutigen dahier * Specerei⸗& Kurzwaaren⸗Geschäft eröffnet habe. Indem ich um geneigten Zuspruch bitte, sichere ich reelle und gute Bedienung zu. Bad⸗ Nauheim den 14. Dezember 1871. G. P. Henninger, Reinhardstraße 376. 3089 Unterzeichneter empfiehlt für bevorstehende Weihnachten eine große Auswahl in feinen Conditoreiwaaren zu sehr billigen Preisen, sowie vorzügliche Lebkuchen. Friedberg. Bäcker Rumpf, nächst der Post. büchern mit und ohne Text für jedes Alter und zu allen Preisen, Spielen, diesem Uebelstande gründlich abzuhelsen? f 3086 Ich fühle mich verpflichtet, allen den edlen Men⸗ 8 Ferner machen dieselben aufmerksam auf die große Aus wahl von Bilder— sowie Palatins, Kopftücher, Seelenwärmer ꝛc. bei Specialität in Knaben-Garderobe. 3082 Große Auswahl eleganter Anzüge für Knaben in jedem Alter zu mäßigen festen Preisen bei A. Heimann, Herrenkleidermacher, Töngesgasse 35. 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M., um balb 7 Uhr Abends, stattfindet und bitten um zahl⸗ reiche Theilnohme. 3091 ist wieder höchst mangelhaft und die alte Klage über das schlecht gereinigte und darum schlecht brennende Gas ist täglich wieder neu.— Gibt es kein Mittel, 1 schen Nauheims und namenllich Herrn Medicinalraich Dr. Bode, Herrn Metzger Peter Sprengel, sowle Frau Kaufmann Blenstadt, welche mir bei dem am Abend des 9. d. M. mich betroffenen Unglück, das e mich beinahe das Leben gekostet hätte, so aufopfernde Hülfe leisteten und fich überhaupt meiner so liebevoll annahmen, biermit öffentlich meinen wärmsten Dank auszusprechen. 2 Johs. Fischer. Friedberg. Holl. Häringe, russ. Sardinen, Sar⸗ dines à'huile, holl. Rahmkäse, Emmenthaler sowie Limburger Käse 3075 empfiehlt in bester Qualität Grorg Groß. = ackbückinge! 3030 find eingetroffen bei Wilh. Fertsch Hermann Jechstein in Friedberg, vis-à-vis dem Hötel Trapp, 3009 empfiehlt für bevorfsehende Weihnachten sein Kragen, Manschetten und Herrenbinden, Cbemisetten, Hosenträgern, Wollenen Hemden, Manschettenknöpfen, Wollenen u. daumwollenen Uhrketten, Jacken und Hosen, Ledermanschetten, Chäles, Cigarren⸗Etuis und Porte⸗ Wollenen und seld. Tüchern, monnates mit und ohne Foulards, Slickerei, Baumwoll. Taschentüchern, Weiß leinenen 4 Allen Sotten Handschuhen, 0 zu äußerß billigen Preisen. 5 5 Auch verkaufe eine Partie Damentaschen und Schulranzen zu berabgesetzten Preisen. Gleichzeitig empfehle ich mein Lager von ächten Bremer und Hamburger Eigarren und bitte um gütigen Zuspruch. Weihnachtspräsent für Lorstbeflissene. 3084 In allen Buchhandlungen ist zu haben: Georg Ludwig Hartig's Lehrbuch für Förster, nach der dtitten Auflage(18101 für den ersten Unterricht u Forstwesen Parfümerien, zu Geschenken sehr geeignet u. s. w. 5 zeitgemäß bearbeitet durch Bernard Borggreve, Dr. phil. und qual. königl. preuß. Oberförster, z. 3. Professor an der Forstakademte zu Münden. Prets 1 Thlr. 25 Sgr., dauerhaft geb. 2 Thlr. 5 Sgr. Verlag von Siegfried Cronbach, Berlin, Neue Jakobstr. 16. Herzlichen Dank allen Denen, welche mir bet der so langen Krank⸗ Seite flanden, sowie Allen, welche die Verblichene zur ewigen Ruhestätte geleiteten. Friedberg den 12. Dezember 1871. Peter Tönges, Schuhmachermeißser. P Ataclitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abend 4 Uhr. Samstag Morgen 8½ Uhr. 9 Götheplatz 9, Frankfurt a. M., 9 Götheplatz 9. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Der Cafinovorstand. reich assortirtes Lager von Herrenartikeln, bestehend in: — Nr. die Ein die Ei Nr. 70 berufe über d detr. münz. noch des 9 Nr. 7 Bett Ausse die N. heirat Frie d. Mi vorha sonst Leute Bett an d Beit