tt det pot. Feupast zu or. elt ats zu jtden em Webnbant, tun--W 4 81 t ian t. l 11 rn. Naberts Ab erte zu et⸗ dert 14 1 zug* „n. 5 . ile * 10 der 1 geen 1 1; * eee 1 9 3 1 1D 4 5 5 gute! inte 0 9* 5150 19 111K 1 1871. Donnerstag den 13. Juli. ö V 81. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Abonnements- Einladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Dae Abonnement beträgt bei der Verlagserpedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel; jährlich 47 kr., mit Bringerlohn. W der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. 1 Bestellungen beliebe man baldigest zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ brechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir den Anzeiger auch für das zweite Halbjabr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Expedition. Nach verzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publieirt worden: a Nr. 27. Nr. 660. Gesetz, betreffend den Ersatz von Kriegsschäden und Kriegsleistungen. Vom 14. Junt 1871.— Ne. 661. Gesetz, betreffend die Ent⸗ chädigung der deutschen Rhederei. Vom 14. Junt 1871.— Nr. 662. Gesetz, betreffend die Beschaffung von Betriebsmitteln für die Eisenbahnen in Elsaß und Lotbringen. Vom 14. Junt 1871.— Nr. 663. Gesetz, betreffend die Gewährung von Bethülfen an die aus Frankreich ausgewiesenen Deutschen. Vom 14. Junt 1871.— Nr. 664. Gesetz, betreffend den Erweiterungsbau für das Dlenstgebäude des Reichskanzleramtes. Vom 14. Junt 1871. Nr. 28. Nr. 665. Bekanntmachung, betreffend die Vorschriften zur Ausführung des Reichsgesetzes vom 8. Juni 1871 üder die Jnhaber⸗Paplere mit Prämien. — Nr. 666 und 667. Die Ernennung von Consuln. Pr. 29. Nr. 668. Bekanntmachung zur Ausführung des Gesetzes, betreffend die Wechselstempelsteuer. Vom 23. Juni 1871. Nr. 30. Nr. 669. Gesetz, betreffend die Gewährung von Belhülsen an Angehörige der Reserven und Landwehr. Vom 22. Jun 1871.— Nr. 670. Allerhöchfser Erlaß vom 15. Jun 1871, betreffend die Geschäftsfübrung der oberen Marinebehörde. Nr. 31. Nr. 671. Gesetz, betreffend die Pensionirung und Versorgung der Militärpersonen des Reichsbeeres und der kaiserlichen Marine, sowie die Bewilligung sur die Hinterbliebenen solcher Personen. Vom 27. Juni 1871. Nr. 32. Nr. 672. Verordnung, betreffend den Diensteid der unmitteldaren Reichsdeamten. Vom 29. Juni 1871.— Nr. 673. Bekanntmachung, betreffend de Ergänzung der unterm 19. Junt d. J. erlassenen Vorschriften zur Ausführung des Reichsgesetzes vem 8. d. J. über die Inhaber- Papiere mit Prämien.(Reichs⸗ gesetzblau Seite 255.) Vom 1. Jult 1871.— Nr. 674 und 675. Bestellung von Consnlu. enn den et nan chene. Betreffend: Dic Verwaltung der Polizei zu Bad-Nauheim. Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß wir wegen Verhinderung des Großherzoglichen Polizeiinspectors, Polizeirath Gleim, mit höherer Ermächtigung den Herrn Bürgermeister Schutt mit Verwaltung der örtlichen Polizei zu Bad⸗Naubeim beauftragt haben. Die Angelegenheiten der Fremdenpolizei werden vorerst von der unterfertigten Behörde selbst wahrgenommen werden, zu welchem Behufe der Unterzeichnete bis auf Weiteres soweit thunlich täglich in den Nachmittagsstunden in Bad-Nauheim anwesend sein wird. g Dies bezügliche cilende Fälle können jeder Zeit in dem Local der Polizeiverwaltung vorgebracht werden. Friedberg den 11. Juli 1871. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. B. ide Haas, Kreis⸗-Assessor. een, Betreffend: Anmeldung und Prüfung der einjährig Freiwilligen. Diejenigen Militärpflichtigen, welche als einjährig Freiwillige dienen Der Prüfungstermin sowie das Local, worin dieselbe vorgenommen wollen und im Großheriogthum Hessen nach§. 20 der Militär-Ersatz- wird, kann erst später bekannt gemacht werden. Justruction vom 26. März 1868(Regierungsblatt Nr. 21) gestellungs⸗ Die unterzeichnete Commission macht außerdem auf folgende Be⸗ pflichtig sind, haben ihre Anmeldung schriftlich, unter Berücksichtigung der[stimmungen ausdrücklich aufmerksam. §8s 148, 149, 151, 152, 153, 154 und 155 der erwähnten Militär- Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst darf nicht Ersatz-Instruction bis vor dem vollendeten 17. Lebensjahre und muß bei Verlust des Anrechts zum 10 August dieses Jahres spätestens bis zum 1. Februar des Kalenderjahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird. Mit der Anmeldung um Zulassung zum einjährigen Militärdienst ist die Aufgabe des Rechts, an der Loosung Theil zu nehmen, verbunden. bei der unterzeichneten Commisston einzureichen, falls sie sich der im September d. J. staktfindenden Prüfung zu unterziehen beabsichtigen. Der Meldung sind beizulegen: Ausnahmsweise kann der durch die versäumte rechtzeitige Anmeldung a. ein Geburtszeugniß(Taufschein), verloren gegangene Anspruch durch die Resolution der Ersatzbehörden b. eine beglaubigte Einwilligung des Vaters oder des Vormundcs, dritter Instanz wieder verliehen werden, wenn der detheiligte Militär- C. ein Uabescholtenheitszeugniß, pflichtige noch nicht an einer Loosung Theil zu nehmen verpflichtet war, welches für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realschulen, oder vermöge seiner Loos-Nummer disponibel geblieben ist. f Progymnasien und höberen Bürgerschulen) don dem Director beziehungs- In letzterem Falle darf diese Vergünstigung indeß nur dann ein⸗ weise Rector der betreffenden Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute treten, wenn der deßfallsige Antrag vor der zweiten Aushebung, bei aber von der Polizei-Obrigkeit auszustellen it. welcher der betheiligte Militärpflichtige zu concurriren hat, sormirt wird. Bei Nichtbeobachtung der bestehenden Vorschriften, oder Einreichung Gesuche um Wiederverleihung der durch versäumte rech zeitige Mel- des Gesuchs nach dem angegebenen Termine, kann vie Zulassung zu der dung verloren gegangenen Berechtigung sind an die zuständige Kreis-Ersatz⸗ nächsten Prüfung nicht stattfinden. Commission zu richten, f Diejenigen, welche auf die ergangene Meldung den Berechtigungs- Darmstadt den 5. Juli 1871.. ne 7 8 schein nicht zugeschickt erhalten, haben demnächst zur Prüfung zu erscheinen, Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. ba eine specielle Einladung hierzu nicht ersolgt. Pabst. Strecker. ann e ir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß das Gemeinderaths mitglied Jacob Schneider VII. zu Ostheim zum Großherzog— lichen Bürgermeister, das Gemeinderathsmitglied Jacob Schneider II. daselbst zum Großherzoglichen Beigeordneten der Gemeinde Ostheim ernannt und als solche verpflichtet worden sind. Friedberg den 10. Juli 1871. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. B. d. K.; Haas, Kreis- Assessor. * Post⸗Expedienten Heck in Nidda, Deutsches Reich. Darmstadt. Obersteuerrath Ottmar Göring wurde zum vortragenden Rath in dem Ministerium der Finanzen unter Verleihung des Charakters als Geh. Finanzrath ernannt und Oberzoll⸗In⸗ spector des Hauptzollamts Gießen Carl Müller zum Rath bei der Ober- Steuer- Direction mit dem Amtstitel als Obersteuerrath befördert. — Der Bezirks⸗Postkassen-⸗Controleur Bötticher wurde zum Post-Inspector ernannt. Zu Post⸗ directoren sind ernannt worden: die Postmeister Brentano in Friedberg, Reiß in Bingen, Seitz in Lauterbach und Wimmer in Alzey. Zu Post⸗ Secretären sind ernannt worden: die Postverwalter v. Eyff in Grünberg, Kirschner in Butzbach, Aull in Oppenheim und Neeb in Alsfeld, sowie die Schröder in Heppenheim, Jordan in Osthofen und Krüger in Schlitz. Zu Post⸗ Amts- Assistenten wurden er— nannt: die Post⸗Expedienten Plier, Grützner, Lehmann, Malbrandt, Fellmann und Lang hier, Kunzendorf und Klein in Mainz, Dörk in Offen- bach, Nanz in Bingen, Karwatzki in Butzbach, Röhr und Illert in Oppenheim, Wiesner in Lauterbach, Graulich in Langen, Scheer in Michel stadt und Schneider in Bad- Nauheim. Dem Post⸗Expedienten Schmitt ist die bisher interi— mistisch verwaltete Büreaubeamtenstelle II. Klasse bei der Ober⸗Postdirection hier, unter gleichzeitiger Ernennung zum Büreau-Assistenten, definitiv über⸗ tragen worden. Der Kanzlist Blenkner bei der Ober⸗Postdirection hier ist definitiv angestellt worden. Der Post⸗Eleve Cellarius ist auf sen Nachsuchen entlassen worden. Der Postgehilse May in Pfung⸗ stadt ist gestorben. Darmstadt. Auf Grund eines Gemeinde— rathsbeschlusses ist vom 1. Juli 1871 an das Schulgeld in den hiesigen Volksschulen aufgehoben. Mit dieser Maßregel fällt auch die bisher gemachte Unterscheidung zwischen Stadischulen und Frei— schulen weg.— Oberpostdirector Vahl, der gegen- wärtige Vorstand der hiesigen Oberposidirection, ist zum Oberpostdirector für Karlsruhe bestimmt. — Am 9. d. rückte das 3. großherzoglich hessische Feldlazareth, welches zuletzt in Epinal ge⸗ standen, hier ein. Schon im August v. J. von unserer Division abcommandirt, wurde es haupt— sächlich bei den verschiedenen Belagerungen der nördlichen resp. nordöstlichen französischen Festungen verwendet, dann aber der gegen Bourkaki operi- renden Acmee zugetheilt, wo es an Mühen und Entbehrungen jeder Art nicht fehlte. Mainz. Zu den masseahaften Pferde⸗Ver⸗ käufen der demobilistrten deutschen Armeen sind am Rhein seit einigen Tagen französische Unter- händler und Agenten der Regitrung eingetroffen. Die hessische Division veräußert gegen 4000 Pferde, meistens in den Gegenden, wo sie ausgehoben wurden, und, was ein nachahmenswerthes Ver— fahren ist, gegen Credit auf Bürgermeisterei⸗Zeug⸗ niß.(7) Die badische Division bringt 4200 Pferde zum Verkauf. Da viele Zuchtstuten unter dem Abgange sind, so hat die französische Regierung viel Chance. Berlin. Wie die„B. B.-Zig“ hört, ist eine gleiche Nationaldotation, wie sie Karl Wilhelm erhält, auch der Familie Max Schneckenburger's, des Dichters der„Wacht am Rhein“, zugedacht. Die Wittwe Schneckenburger's wohnt gegenwärtig in Thalheim in Württemberg; von ihren beiden Söhnen Max und Ernst hat der ältere im ersten würtstembergischen Infanterie-Regimente den Feld zug gegen Frankreich mitgemacht. — Aus Berlin wird der„Rhein. Ztg.“ ge— schrieben:„Das Ereigniß des Tages, daß 43 Of, siziere auf einmal sich adeln ließen, erregt einige Verwunderung; man hat kaum geglaubt, daß der Bürgerstand noch so massenhaft Mitglieder ent- hielte, die begierig sind, ihren Namen durch einen Sprachfehler zu entstellen. — Die Plaͤne zur Erweiterung der Festungs⸗ werke von Köln-Deutz sollen, wie glaubwürdig verlautet, in Kurzem ihcer definitiven Feststellung entgegengehen. — Die„N. A. 3.“ schreibt: Die nöthige Pflege, welche der Fücst⸗Kanzler seiner Gesundheit zu widmen hat, gestattet es nicht, die mehreren tausend Privatschreiben, welche nach Varzin ge⸗— richtet werden, zu lesen und zu beantworten. Breslau. Die Betheiligung am Journa— listentag war eine sehr zahlreiche. Die Begrüßungs⸗ rede des Stadtverordnetenvorstandes Lent wurde von Sonnemann beantwortet. Sonnemann wurde zum Vorsitzenden ernannt. Ein Entwurf Bieder⸗ mann's über die Grundlagen eines Preßgesetzes für das deutsche Reich wurde nach mehrstündiger Berathung mit wenigen Modificationen ange— nommen. Köln. Der„Köln. Ztg.“ wird aus London gemeldet, daß die Verhandlungen, durch welche das Briesporto von 4 auf 3 Groschen herabgesetzt wird, dem Abschluß nahe sind. Ems. Kaiser Wilhelm ist am 9. d. um 8 Uhr Abends hier angekommen. Eine unabseh— bare Volksmenge erwartett ihn auf dem Bahnhof und bereitete ihm einen enthusiastischen Empfang. Die Stadt ist prachtvoll decorirt. Die abendliche Illumination der Stadt war brillant, die bengalische Beleuchtung der Berge aber geradezu feenhaft und einzig in ihrer Art. Frankfurt,. Kaiser Wilhelm traf am 9. d. in der Frühe hier mit einem Extrazug ein und hielt vor den Bahnhöfen eine Parade-Inspection der neuen Garnison(81. Inf.-Regt.) ab. Er sprach mit den einzelnen Mannschaften, die mit dem eisernen Kreuz decorirt waren, und belobte dieselben. Auch fuhr der Kaiser in die Stadt, über die Zeil, wo er mit Hochrufen begrüßt wurde. Nach eiwa zwei Stunden setzte er die Reise nach Wiesbaden und Ems fort. Wiesbaden. Die Generalversammlung der Taunusbahn lehnte es mit 412 gegen 1 Stimme ab, auf die Regierungs vorlage wegen Ankaufs der Bahn einzugeben. Sodann wurde dem Ver— waltungsrathe eine Commission beigegeben, um in weitere Verhandlungen in dieser Frage mit der Regierung einzutreten. München. Von den durch den deutschen Kaiser gestifteten Kriegsdenkmünzen ist bereits eine große Anzahl hier eingetroffen und unter die Mannschaften vertheilt worden. Die Stadt München hat in der k. Münze dahier 3000 Stück Ehrenthaler zu 2 fl. 45 kr. und 10,000 Stück Ehrenthaler zu 1 fl. 45 kr. für die bei'm Einzuge betheiligten Unteroffiziere und Mannschaften prägen lassen. — General Freiherr v. d. Tann ist mit seinem Staab hier angekommen und am Bahnhof von der Generalität und Deputationen des Offi⸗ ziercorps und der Gemeindecollegien mit den beiden Bürgermeistern an der Spitze feierlich empfangen worden. Karlsruhe. General v. d. Tann ist mit seinem Stab auf der Rücklehr nach Bayern hier durchgekommen. Am Bahnhofe wurde er von General von Werder und Geh. Mohl, bad. Ge— sandten in München, empfangen und in die Re— stauratien geleitet, wo ein Souper eingenommen wurde. General von Werder toastirte auf das bayr. I. Armeecorps und seinen ruhmreichen Führer, und General v. d. Tann auf das XIV. Armee— corps und dessen ausgezeichneten Oberbefehlshaber. Schon nach etwa/ Stunden ging der Zug wieder weiter. Beim Einsteigen wurde dem„Helden von Orleans“ aus dem Publikum ein Hoch aus- gebracht, in welches alle Anwesenden jubelnd ein— stimmten und das fortdauerte, bis der Zug sich in Bewegung setzte. Straßburg. Der Kaiser von Rußland nebst Gemahlin, sowie der Großherzog von Baden sind incognito hier eingetroffen und haben die Festungswerke, den zerschossenen Stadttheil und den Münster besichtigt. Ausland. Oesterreich. Wien. Der„Allgem. Ztg.“ schreibt man von hier: Sicherem Vernehmen nach stehen Seitens der preußischen Regitrung in kürzester Frist sehr bedeutsame Entschließungen in Bezug auf ihre Stellung zum Unfehlbarkeitsdogma oder vielmehr zu den aus diesem Dogma für das staatliche Leben zu ziehenden praktischen Conse⸗ quenzen bevor. Gerüchtweise aber verlautet, daß das Berliner Cabinet zunächst mit Wien einen vertraulichen Ideen Austausch über die Frage an- geregt hat, inwiefern es etwa angezeigt erscheinen könne, einer augenscheinlich für alle Regierungen gemeinsamen Gefahr gegenüber sich im Grundsatz über die Mittel einer gemeinsamen Abwehr der selben zu verständigen. — Die„Neue freie Presse“ veröffentlicht den Wortlaut des von Thiers dem Papste kürzlich ge⸗ sandten Schreibens. In demselben wird dem Papste, falls er sein Project, sich nach Frankreich zu begeben, ausführe, ein glänzender Empfang in Aussicht gestellt, sodann dargelegt, wie Frankreich im Interesse der Sache der Ordnung, wie die äbrigen Mächte, die Einigung Italiens habe acceptiren müssen, und die Besorgniß ausge“ sprochen, daß das Prestige des religiösen Cha- rakters des Papstes, falls derselbe den Vatican verließe, eine Verminderung erfahren möchte. Thiers verweist ferner auf die hierdurch zwischen Frankreich und Italien entstehenden Schwierig- keiten und hebt hervor, daß der Papst in Fran? reich nur unter dem allgemeinen Gesetze stehen und dort niemals jene durch die italienische Re- gierung ihm garantirte Stellung würde einnehmen können. Thiers spricht schließzlich die Bereitwillig⸗ keit Frankreichs aus, eine Vermittlung zwischen dem Papste und dem Könige von Italien zu versuchen. Frankreich. Paris. Nach officiellen Aufstellungen erhebt sich die Zahl der Personen, welche in Folge der Excesse der Commune geistes- krank wurden, auf circa 500. Die Opfer sind zum größten Theile Mütter, Frauen, Schwestern, Bräute, denen gewaltsam der Gegenstand ihrer Neigung entrissen worden war. Viele Männer, die gegen das Militärgesetz Widerstand leisteten, wurden der Föderirtenarmee einverleibt und dann auf die Punkte gestellt, welche die meiste Gefahr boten. Die Wenigsten derselben sind zurückgekehrt. — Die Baseler„Grenzpost“ meldet von hier: Der Kaiser. Napoleon verläßt Chislehurst, um sich am Genfer See niederzulassen, wo er eine Domäne ankauft. Die Kaiserin besucht mit ihrer Nichte, dem Fräulein Alba, vorher Spanien. — Anläßlich des jüngsten Manifestes des Grafen Chambord haben zahlreiche legitimistische Provinzialblätter eine Erklärung veröffentlicht, in welcher das Festhalten an der Tricolore betont wird. Diese Erklärung soll von hervorragenden legitimistischen Mitgliedern der Nationalversamm⸗ lung ausgehen und vom„Club des Reservoires“ (von der Rechten) principiell gebilligt worden sein. Der„Agence Havae“ zufolge betrachtet sich die legitimistische Fraction der Nationalversamm⸗ lung in Folge dieses Zwischenfalls für aufgelöst. Die Mitglieder derselben würden sich der Partei der gemäßigten Republikaner oder den Orllanisten anschließen. — Es heißt, der Finanzminister werde in den nächsten Tagen die erste halbe Milllarde der Kriegsentschädigung ergänzen, worauf die deutschen Truppen die Departements Eure, Somme und Seine inférieure räumen würden. — Die„Liberté“ meldet:„Etwa 1500 Frauens⸗ personen sind soeben an Bord der Nerefde nach Cayenne eingeschifft worden. Schon neulich waren 2500 auf den Dampfern Ceres und Amazone von Toulon abgegangen. Viele von diesen Frauen schienen äußerst niedergeschlagenz mehrere versachten sich zu tödten.“ Die„Vérité“ dringt in die Re⸗ gierung um nähere Aufklärungen über diese ebenso unglaublich klingende als pesitive Meldung. Versailles. Die Nationalversammlung hat mit 483 gegen 5 Stimmen die neuen Steuern auf Zucker, Kaffee, Thee, Alkohol, Tabak und Cacao angenommen. — Die Zahl der Deutschen. welche hier früher etablirt waren und zurückgekommen sind, ist nicht sehr bedeutend. Viele derselben sind nur hieher gekommen, um ihre Geschäfte zu ordnen und dann wieder abzureisen. Unter den letzteren befindet sich auch der Graveur auf Edelsteine Otto, ein wirklicher Künstler in seinem Fach. Derselbe hat sich jetzt in Berlin etablirt. Mehrere deutsche 1 1 * Naltt 5 10 das 2 Russen lauflt nach viele Dtul bring gag satzun ab de in all lung Schär mit d. Unter; 2 und a Nacht wird wird Kaffee 10 U hat N Polize Jeder, Stund Der daß zwisch und und leichte eine darin Gende seitn, Moßre die Eis Milselba ein gra wegen legten 9 wurde v dertissen —— Ver 1778 sollen 0 wagen dem bo eistbit Fri t Frankreich g, die dit Mallens habe er gniß ausge. ttugtöstg Cba⸗ „ en Nalitan t nicht. erdurc Iwischta . a Sorin · ert in Fran. Vascht sieher nalitzischt Re. urdt tonthmeg ur Bertitrillig tung jwischen 1*. e Nalien I Nach offtiellen det Personen, antzt gtistes. dit Opfer sind n, Schwesten, tatustand ihrer Birle Männer, ent Itifteten, Hebt und ban eit Gtsaht gridgelehri. del von bier: dart, um sich tiꝰt Denänt dre Nichte, N. Niete des „ legitinistischt ößtutlicht, 1 detrertagtndel benalttsaunn Aesnvoirts“ dingt Perdtt brmachltt sih o nalrtrsant· fur ausgtlol. 3 d Pon den Otluuni ar peldt 1e t tl Maler, die früher in Paris lebten, siedeln eben- falls nach Berlin über. Viele andere Pariser Geschäfte haben übrigens viel verloren, besonders das Blumengeschäft. Die Amerikaner, Walachen, Russen u. s. w., die früher fast Alles in Paris kauften, wandten sich nämlich während des Krieges nach Brüssel, Berlin u. s. w. und fanden, daß viele Dinge, die sie früher in Paris kauften, aus Deutschland u. s. w. kamen. — Die Journale von Amiens vom 5. Juli bringen folgende Anzeigen, welche ibnen von der deutschen Militärbebörde zugegangen sind: 1) Auf Befehl des Generalquartiers der Be— satzungs-Armee in Frankreich werden von heute ab der Belagerungszustand und die Kriegsgesetze in aller Strenge wieder hergestellt und jede Hand— lung gegen die preußische Behörde, sowie jede Schädigung der Sicherheit der Individuen werden mit der größten Strenge bestraft werden. Unterz. der Generalmajor, Commandant v. Rurille. 2) Auf Befehl Sr. Excellenz des Obergenerals und aus Ursache des Mordes, welcher in der vorigen Nacht an einem deutschen Soldaten verübt wurde, wird beschlossen, wie folgt: Der Jahrmarktplatz wird jeden Abend um 10 Uhr geräumt. Die Kaffeehäuser, Restaurants ꝛc. werden Abends um 10 Ubr geschlossen. Nach halb 11 Ubr Abends hat Niemand, außer den Agenten der französischen Polizei, das Recht, auf der Straße zu sein. Jeder, welcher auf öffentlicher Straße nach dieser Stunde betroffen wird, wird arretirt. Der Generalmajor, Commandant v. Ruville. — Der„Courier de St. Quentin“ meldet, daß am 3. Juli bedauernswertbe Schlägereien zwischen den Soldaten der preußischen Garnison und französischen Arbeitern stattgefunden haben und daß dabei einer der letzteren tödtlich, zwei leichter verwundet und zwei verhaftet wurden. — Die Journale von Nancy veröffentlichen eine Zuschrist des Maires der Stadt, welcher darin mittheilt, daß die deutschen Patrouillen und Gendarmen jede Nacht Beleidigungen ausgesetzt seien, und daß deshalb die Militärbehörden ihre Maßregeln nicht zu mildern vermöchten. Er fordert die Einwohner auf, die schmerzliche Lage mit Ge— duld und Würde zu ertragen und nicht durch nutz- lose und gefährliche Kundgebungen die Interessen der Stadt und der ganzen Bevölkerung in Gefahr zu bringen. Darmstadt. An dem Bahnübergang in der un— mittelbaren Nähe der Eisengießerei ereignete sich dieser Tage tin gräßliches Unglück. Der Weichenwärter Krastel, ein wegen seiner Pünktlichkeit im Dienste von seinen Vorge— etzten geschätzter, im Privatleben allseitig beliebter Maun, wurde von einer Maschine gepackt und in mehrere Stücke zertissen. Darmstadt. Auf der Main ⸗Neckar⸗Bahn gerieth kürzlich die offen verladene Baumwolle auf mehreten Wagen in Brand, wodurch ein Schaden von nahezu 24,000 fl. erwachsen sein soll. Durlach bei Karlsruhe. Am Freitag voriger Woche entgleiste der mit bayerischen Soldaten angefüllte Zug nächst der hiesigen Pfinzbrücke und sind vier Wagen herab⸗ geworfen worden, wobei es einen Todten und mehrere Verwundete gegeben hat. Einem Manne wurden die Füße abgefahren. Ein weiterer Mann fehlt bis jetzt noch, und ist man nicht gewiß, ob derselbe unter einen Wagen oder in die Pfinz geschleudert wurde. Ursache dieses Unglückes soll ein Bremswagen gewesen sein. Leipzig. Einem Privatbriefe entnimmt das„Leip⸗ ziger Tagbl.“ Folgendes:„Eine scheußliche Mordthat, wie sie wohl kaum noch vorgekommen, wurde in der Nacht vom 25. zum 26. Juni in dem Orte Steinschönau(in Böhmen, östlich von Tetschen) vollbracht, und zwar an einem zur Zeit an Irrsinn leidenden jungen Weibe. Diese Unselige halle sich in den Kopf gesetzt, daß sie keines natürlichen Todes sterben könne und deßwegen schon einige Male an arme bedürftige Familienväter das märchenhaft klingende Ersuchen gerichtet, ihr für 100 fl. Münze den Kopf abzuhacken. Endlich hat sich auch ein Mensch ge⸗ funden, welcher sich dazu bereit erklärte, und der an be— sagter Frau gegen Entlohnung von 100 fl. sein Ver⸗ sprechen buchstäblich erfüllte, wozu er sich erst beim Nachbar einen Hackstock ausborgte. Elberfeld. Ein anscheinend wuthkranker, großer grauer Kettenhund hat dieser Tage auf dem Wege vom Neuenteich durch die Straßen der Stadt bis zum Westende eine große Anzahl Personen,— wir hören dieselbe auf 20 schätzen— und mehetre Hunde gebissen und ist dann, nachdem in der Stadt verschiedene Tödtungsversuche miß⸗ lungen, endlich, am Westende durch die Wupper schwim⸗ mend, auf der anderen Flußseite mit einer Misigabel erlegt worden. Viele der gebissenen Personen haben sich die er— baltenen Wunden vorsorglich sosort ausbrennen lassen. Unsere Polizeibehörde hat am gestrigen Sonntag das traurige Ereigniß augenblicklich der Bürgerschaft durch die Schelle bekannt gemacht, sowie das Festlegen aller Hunde verfügt. Verloosung. Madrider Lvose von 1868. Ziehung am 1. Juli. Haupipreise: Nr. 100,968 à 100.000 Frs.; Nr. 150654. 233210 à 2000 Frs.; Nr. 139217. 212956. 259598. 383204 à 1000 Frs. Der Friede hat dem ruhm- und siegreichen, aber schweren und opfervollen Krieg ein Ende gemacht. Die freiwillige Hülfsthätigkeit, seit fast 8 Monaten in unausgesetzter und angestrengter Arbeit begriffen, sieht den Zeitpunkt herannaben, wo sie in ruhigerem und gleichnäßigerem Geleise ihre Pflichten erfüllen kann. Aber ein Ende hat sie mit dem Frieden nicht erreicht. Auch wenn der letzte kranke oder verwundete Soldat aus den Lazarethen dieses Krieges entlassen sein wird, erwartet uns noch Arbeit und die Pflicht, uns als wohlgegliederten Organismus aufrecht zu erhalten, ja uns zu erweitern und zu verstärken. Der gegenwärtige Krieg dat auf's Neue be— stätigt, daß nur eine schon vor Beginn des Kriegs organtsirte Hülfsthätigkeit ihre Aufgabe zu erfüllen vermag. Auch bei uns hätte, bei aller Anerkennung dessen was geschah, noch viel mehr geschehen können, wenn alle jene Vereins- bildungen, die erst diesem Krieg entsprossen, schon vorher, wohlgegliedert, mit ihrem in den Friedens⸗ jahren gesparten Vermögen, mit ihrer in Vorstand und Mitgliedern erwachsenen Kenntniß der Hülfs⸗ vereins Angelegenheiten, bestanden und sofort in den bestehenden Organismus hätten eingreifen können. Es liegt die Gefahr nahe, daß manche Der⸗ jenigen, welche sich unter der Wucht der Zeiter- eignisse zum Beitritt zum Hülfsverein veranlaßt sahen, mit eingelretenem Frieden demselben untreu werden. Und doch sollte hiervon das Gegentheil geschehen. Es sollten die alten Mitglieder bleiben und neue kommen. Es sollten Alle, denen es nicht gerade durch ihre Verhältnisse unbedingt un⸗ möglich ist, als ständige Mitglieder demselben bei treten. Gerade jetzt haben wir ja wieder er— fahren, wie überraschend ein Krieg kommen kann, und wie segensreich alsdann eine wohlgegliederte und wohlvorbereitete Hülfsthätigkeit wirkt. Aber auch einen unmittelbaren Gegenstand unserer Thäligkeit haben wir in der Fürso rge für die Invaliden und die Hinter- bliebenen gefallener Soldaten. Zwar wird der Staat für diese voraussichtlich mehr thun, als je zuvor in gleichen Fällen gethan ward. Aber ergänzend muß doch noch immer die freiwillige Hülfsthätigkert hinzutreten, da es auch im günstigsten Fall stets noch Fälle genug geben wird, wo die Staatshülfe gesetzlich ausge⸗ schlossen oder eng beschränkt ist. Für solche wird der Hülfsverein im Großherzogthum Hessen als Zweigrerein der allgemeinen„Deutschen Wil— helms Stiftung“ auch während des Friedens eine umfassende und fruchtbringende Thätigkeit zu entfalten haben. Das unterzeichnete Comite lädt deßhalb seine Mitbürger ein, sich mit einem Jahresbeitrag, welcher im Interesse allgemeiner Betheiligung auf 36 kr. angesetzt worden ist, als Mitglied des hiesigen Zweig-Hülfsvereins in die in der Kürze in Circulation gesetzt werdende Liste einzuzeichnen. Es ist überzeugt, am Allerwenigsten jetzt, wo das Gefühl des Dankes alle Herzen so mächtig ergreift und bewegt, eine Fehlbitte zu thun. Friedberg den 30. Juni 1871. Der Vorstand des Zweig Hülfsvereins für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde. Dr. Diegel E. Häberle. Hauß. M. Hirsch. Huber. Dr. Köhler. Dr. Lorenz. Nau. Reitz, Landrichter. Fr. Roßbach. Schäfer, Director. H. Schimpff. Dr. Schmid. Bersteigerung von alten Baumaterialien. 1778 Montag den 17. Zuli d. 3., Mittags 2 Ubr, sollen mehrere Haufen altes Bauholz, ein alter Roll wagen und circa 16 Ceniner altes Schmiedetsen an dem boben Thurm in der Burg dahier öffentlich an die Meistbictenden gegen dagre Zablung verflelgert werden Friedberg den 10. Juli 1871. Groß herzogliches Kreigbauamt Friedberg. N ub. Oeffentliche Gemeinderaths- i 11 b Sitzung zu Friedberg. 1779 Donnerstag den 13. Juli d. 3., Abends 7 Ubr, soll in hiesigem Rathhaussaale eine öffentliche Gemeinde— tatbssitzung stattfinden, in welcher Seitens der in der torigen Woche nach Darmstadt enisandten Deputation über die Garntsonsfr ge der Stadt Friedberg Bericht erstattet werden soll und laden wit hierdurch die Ein⸗ nohner der Stadt Friedberg zur Theilnahme ein. Friedberg den 11. Jul 1871. Großberzogliche Bütgermeisterel Friedberg. F oũu car. 1719 Eine schön eingerichtete und mit dem besten lrfolg betriebene 757 7 ö Bäckerei bft Conditorei ist abzugsbalber vortheilhaft zu ver— miethen; auch eignen sich die Gebäultchkenten zu jedem Feschässe, Dieselben bessehen aus einem Wobnbaus, Scheuer, Stallungen und großem Hofraum, e e er Elsenbahn gelegen. Das Nähere bei der Exped, d. Bl Versteigerung von Bauarbeiten. 1732 Montag den 17. l. M., Nachmittags 2 Ubr, sollen in dem Gasthaus des Bürgermeisters Möds zu Niedet-Mötlen die zur Erbauung einer Brücke Über die Usa erforderlichen nachstebenden Arbeiten öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden.„ ) Abbruch der alten Brücke, Voranschlag 45— 2) Maurerarbeit 340 43 3) Mauermatexialien 838 8 4) Steinhauerarbeit 805 6 5) Zimmerarbeit 133— Zeichnung, Voranschlag nebst Bedingungen liegen auf dem unterzeichneten Bürtau zur Einsicht offen. Nieder-Mörlen den 12 Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. ö b 6 Brave Mädchen, 1699 welche das Kleidermachen erlernen wollen, können sogleich eintreten bei Elise Müller. lein Dernbach, Wilhelm Jernbeck, Colonial-, Material-& Farbwaaren-Handlung in Friedberg 1487 nächst der Burg. Lager in allen Sorten Tabaken und Cigarren. 144 Ein zu- Bäckergeselle findet verläßfiger gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung auf dem Lande. Wo? sagt die Exp. d. Bl. 1784 Als bester Briessteller für das bürgerliche Leben ist in 1Ster Auflage zu empfeblen: W. G. Campe's vollständiger Briefsteller, oder Anweisung, Briefe und Geschäftsaufsätze aller Art nach deu besten Regeln der Ortho⸗ graphie und des guten Styls schreiben und einrichten zu lernen, mu 230 Briefmustern zu Freundschafis⸗, Erinnerungs, Bitt⸗, Empfeb ungs⸗ Glückwunsch und Beileidsschreiben, Liebeobrtefen, Auf⸗ trags- und Handlungsbriefen. Nebst 100 Formu- laren zu Eingaben, Gesuchen und Klageschriften au Behörden, Kauf-, Mieth, Pacht, Bau-, Lehrcontraklen, Vollmachten und Wechseln.— Achtzehnte durch L. Fort verbesserte Auffage. Preis 54 kt. NB. Außer dem Obigen enthält dleser deliebte Briefsteller noch Abhandlungen über Credit und Zins, von der Buchhaltung, eine Münz⸗, Maaß und Gewichts ⸗Tabelle. Vorrätbig bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Bad-Raubeim. Ein Lehrling 1445 wird gesucht bet H. W. Hoffmann, Schubmachermeifler. Ein Zuberläfsiger Knecht 1762 wird zu zwei Pferden gesucht. Näheres zu er⸗ fragen dei der Expedition d. Bl. Bei Bindernagel& Schimpff ist soeben erschienen: redigt am Friedens feste den 18. Juni 1871 gehalten enen von Dr. J. G. Diegel, Professot und Plarrer. Gemäß der Jufforderung des Friedberger epangel. Kichenvorstandes und auf mehrfaches Verlangen in den Jtuch gegeben. Zum Besten der Invaliden des Kreises Friedberg. Preis 6 ke. z u Man glaubt das Publikum darauf aufmerksam machen zu sollen, daß der dahier bestehende „Musikverein Frohsinn“ nächsten Freitag den 14. d., Abends 8 Uhr, im Gartenlokale des Herrn Car! Walz einen musikalischen Abend für seine Freunde und Gönner veranstalten wird. Die junge Kapelle leistet recht Befriedigendes, davon haben wir uns bei anderer Gelegenheit schon überzeugt und können deshalb allen Musikfreunden, deren Besuch willkommen sein wird, einen heiteren Abend versprechen. Entcee wird nicht ervoben. Mehrere Freunde der Musik. 5 Ossenheimer Wäldchen. 1786 Semstag den 29. d. M. findet in hiesigem Wäldchen ein israelitischer Ball, Nach⸗ mittags von 2 Uhr an, statt, wozu Freunde des geselligen Vergnügens, israel. Confession, hiermit höflichst eingeladen werden. Ossenheimer Forsthaus den 11. Juli 1871. G. F. Korundörfer. Joologischer Garten in Frankfurt a. M. 1773 Sonntag den 16. Juli ven Morgens 6 Uhr bis Abends ist der Eintritts preis auf 12 Kreuzer per Person ermäßigt. Nachmittags 4 Uhr Concert vom Musik⸗Corps des Brandenburg. Artillerie-Reg. Nr. 3. Der Verwaltungsrath. Vorschuß-& Credit-Vetein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 1714 Wir machen wiederholt darauf aufmerksam, daß unsere Kasse nur von 9 bis 12 Uhr des Vormittags, 2 bis 4 Uhr des Nachmittags an allen Wochentagen offen ist. Der Vorstand: F. Hecht. Weis. Ermus. Durch direkten Bezug unserer Briefcouverte von einer der renommirtesten Fabriken sind wir in den Stand gesetzt von jetzt an zu enorm billigen Preisen zu liefern. Couverte von 12 kr. an per Hundert in allen Formaten, bis zu den dicksten und feinsten Sorten und zu allen Preisen. Friedberg und Nauheim. Bindernagel& Schimpff. 5 0 14 1775 Ein gut 7 ist zu verkaufen. 6 bis 8 Maurergesellen.„ X 12g el e. 1783 werden beschäftigt bei Karl Berg. FFFFFFFFTCCCC Annoncen aller Art Ein braves Zimmermädchen, 1774 weiches sofort eintreten kann, wird nach Bad⸗ 1 0 9 Nauheim gesucht. Näheres bei der Expedition d. Bl. werden täglich befördert und zu den Original⸗. 7 preisen der Zeitungen berechnet durch das 7 5 Annoncenbureau 9 4 Jäger'schen Huchhandlung Geld Cours. 7 Frankfurt am 11. Juli 1871. 0 1776 Verwandten, Freunden und Bekannten flatt be⸗ sonderer Mittbetlung zur Nachcicht, daß meine Frau mich gestern Abend 9 Uhr mit einem gesunden starken Buben beschenkt hat.— Mutter und Kind find den Umständen nach wohl. Friedberg den 11. Juli 1871. ö Stifft, Direktor der Friedberger Bergbau-⸗Gesellschaft. Ein vollständiges Logis, 1739 welches sogleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen Schreinermeister Wilhelm. Kirchgasse. Die neuste Schrift von Friedrich Stoltze in Frankfurt: Frankfurter Victoria-Beitung, deutsche Lorbeerblätter mit Kapern, Preis 6 kr., ist vorräthig bei Binderuagel& Schimpff in Friedberg und Bad Nauheim. Empfehlung. 1780 Jede Reparatur an Sonn- und Regen⸗ schirmen, sowie Ueberzieben derselben wird prompt und gut desorge. Philipp Petri, Spengler. 1781 Am verflossenen Samstag den 8. d. M. ist mir ein Esel zugelaufen. Der Etgenthümer kann den⸗ selben gegen Erstattung des Futtergeldes und der Inse⸗ ratgebühren dei mir in Empfang nehmen. Friedberg den 11. Juli 1871. Wilhelm Reuß, Metzger. Die Gartenlaube. Inbalt: Das Geheimniß des alten Kärner. Von Emile Mario Vacano.— Großvater und Enkel. Gedicht von Fr. Hofmann. Mit Illustration. Nach dem eigenen Oelgemalde für die Gartenlaube auf Polz gezeichnet von M. Heeren in Düsseldorf.— Die Flucht eines„Maikäfers“.— Die weltverbindende Cbhiffre. Von S.— Ein Held der Feder. Erzählung von E. Werner.(Fortsetzung.)— Aus der Geschichte eines alten Pfarthauses. Von Pfarrer Ferdinand Lucius. Mit Ilustration: Die Pfarre in Sessenheim: Altes Pfarrhaus— Neues Pfarrhaus— Dorfkirche. Nach den Ortiginalskizzen von A. Lambs, auf Holz ge⸗ zeichnet von R. Püttner.— Verkommen und vergessen. Literartsche Erinnerung von F. Brunold.— Blätter Von C. Reinhardt.— Der Postillon von Lonjumeau. Von Ferdinand Rittenger, Corporal.— Die Wacht am Donaustrand. Gedicht.— Vermißte Soldaten unseres Krieges.— Nachfrage nach dem wetland deutschen Bundes ⸗Fürstenthum Lichtenstein.— Indische Schiff⸗ hebung nach der Gartenlaube.— Gutenberg in Straß⸗ — Kleiner Briefkasten. 0 Korbwaaren 1756 empfiehlt K. Friedrich neben der Post. * Danksagung. 1777 Für die sehr zahlreiche Betheiligung bei dem Begräbniß unserer theuren unvergeßlichen Frau und Mutter, sagen wir allen Theilnebmern wärmssen Dank. Dorheim. Lehrer Walther und Kinder. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 11. Juli. Waizen 14 fl. 45 kr.; 10 fl.— kr.; Gerste 8 fl.— kr.; Hafer 5 fl. 40 kt. Frankfurt, 10. Juli.(200 Zollpfund.) Wafzen 14½—15½; Korn 11; Gerste— 3; Hafer 10—10½3 Rüböl(100 Zollpfd.) ohne Faß 26; Branntwein(50% Ty. per 160 At.) ohne Faß—: Grünberg, 8. Juli. Waizen 14 fl. 22 kr.; Korn 11 fl. 10 kr.; Gerste 8 fl.— kr.; Hafer 6 fl. 30 kr.; Molter 10 fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— fl. — tr.; Saamen 21 fl.— kr.; Kartoffeln 5 fl. 20 kr. Moinz, 7. Juli. Waizen 13 fl. 20 kr.; Korn 10 fl. 42 tr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 7 fl. 8 kr.; e 7 fl.— kr.; Reggenstroh per 100 Gebund 5 fl. Istaelitischer Gottesdienst in Friedberg. W Samstag Morgen 8 Nor nn 7½¼ Uhr. Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. 0 1 1 05 Preußische Kassen-Anweisungen. fl. 1 45—/ 45 Frankfurt am Main. 9 Preußische Friedrichsd'or.„ 9 58—59 Bei größ 2 5 Pistoln p.„ 9 42—44 7 u ei größeren Aufträgen entsprechenden Holländische fl. 10⸗ Stücke 9 Ducaten. 815„ 5 34-36 TTF Ducaten al marco.„ 5 35—37 2 20⸗Frankenstücke„ 9 20—21 Hosenträger Englische Fon rignne anf 12—44 5 g f. 7 Russische Imperi ales.„ 9 42—4 503 billig bei K. Friedrich neben der Post. Dollars in Goltrdz.„ 225-26 Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. und Blüthen: Die Kunst und die deutschen Industriellen. burg.— derr Thomas Braun.— Ein neuer Schwindel.“ 18¹˙ 4 8 — Enthil — Donner jährli Veltef dahler unlione 1 III. mlagei Mugen . IV. Umlage Religion V Umlage Gemein