keller 1 bes baletdg er en Srttungen ber Erditnung. * esert tryarttt u keilet Vetgeng an Ut. . en Berglertt . e ascher rat Pierauf es tnger t e de un Trage tubtbefchwer⸗ egen — Damortbotden babttuclle Mirtung Wintteete, — gane, 1 . dung zu Gicht und Scropbeln. Wetchtu N n Dar 1 Bon vorn 1 der Merdbauun * E deu, 1871. Dienstag den 13. Juni. M68. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— Amtlicher Theil. Nach verzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publieirt worden: Nr. 22. Nr. 642. Gesetz, betreffend die Kriegsdenkmünze für die bewaffnete Macht des Reichs. Vom 24. Mat 1871.— Nr. 643. Allerböchster Erlaß vom 1. April 1871, betreffend das Rangverbältniß der Posträshe und Oberposträthe.— Nr. 644.(Uebersetzung.) Vertrag zwischen Deutschland, Oesterreich, Frankteich, Großbritannien, Italien, Rußland und der Türket. Vom 12. März 1871. Viehpreisvertheilungen zu Laubach und Vilbel in 1871 betr. Die diesjährigen Viehpreisvertheilungen werden zu Laubach am 4. Juli und zu Vilbel am 12. Juli abgehalten werden; es werden auf jeder derselben 500 fl. zu Preisen und Wegvergütungen zur Ver⸗ wendung kommen. Es können Preise erhalten: 1) Ausgezeichnete Fohlen, mit Ausnahme von Saugfohlen und zwar a. Solche, die vom Bewerber aus eigener Stute gezüchtet worden sind, von 15—25 fl.; b. solche, die vom Bewerber gekauft, aufgezogen und mindestens 1 Jahr im Besitze desselben sind, von 10—20 fl Diejenigen Fohlen, von denen durch Bürgermeistereibescheinigung nachgewiesen ist, daß sie bis zum Alter ven 2½ Jahren noch agicht eingespannt worden sind, sollen unter sonst gleichen Verhältnissen je— desmal den Vorzug erhalten. 2) Zur Zucht taugliche, im Besitz von Privaten befindliche 1—2jährige Bullen und zwar: a. Wenn dieselben vom Bewerber aus eigener Kuh gezüchtet sind, von 15— 25 fl.; b. wenn dieselben vom Bewerber gekauft, aufgezogen und min— destens ein halbes Jahr im Besitze desselben sind, von 10 bis 20 fl. 3) Die besten im Besitze von Gemeinden oder Gemeindebullenhaltern befindlichen, nicht über 3 Jahre alten Zuchtbullen, von 10—15 fl., welche den Bullenhaltern zu Gute kommen sollen. 4 Rinder von 2— 3 Jahren, die entweder sichtbar trächtig sind, oder erst kürzlich gekalbt haben, und zwar a. Solche, die vom Bewerber aus eigener Kuh gezüchtigt sind, von 15—25 fl., und b. solche, die vom Bewerber angekauft, aufgezogen und mindestens ein halbes Jahr im Besitze desselben sind, von 1020 fl. Das schönste Rind erhält außerdem ein Halsband mit Glocke. 5) Ausgezeichnet schöne Schafböcke bis zu 10 fl.— Bezüglich dieser muß das Schurgewicht von letzter Schur angegeben werden; auch wird bei der Prämiirung Rücksicht darauf genommen, ob die Böcke Reinvieh oder Schmiervieh sind und bei sonst gleichen Verhältnissen dem Reinvieb der Vorzug gegeben werden. 6) Zuchtschweine reiner englischer oder englischer Bastardracen jeden Geschlechtes und mindestens ½ Jahr alt, die aus dem Bewerber eigenthümlich gehöriger Zuchtsau gezogen sind, von 5—10 fl.— Es kann nur wirklich preiswürdiges Vieh prämiirt werden. Ligenthümern von solchem, denen wegen zu starker Concurrenz eine Prämie nicht zuerkannt werden konnte, erhalten auf Verlangen, wenn sse 2 Stunden und weiter hergekommen sind, eine Wegentschädigung von 24 kr. für einen Bullen und von 12 kr. für ein Fohlen, ein Rind, einen Bock oder ein Loos von mehreren Böcken, und ein Schwein oder ein Loos von mehreren Schweinen für jede Stunde Wegentfernung. Die Musterung des Viehes beginnt Vormittags 8 Ühr. Alle Bewerber haben Bescheinigungen(auf stempelfreiem Papier) darüber beizubringen, daß das zur Preisbewerbung vorgeführte Thier den in der pos. 1 bis 6 incl. angegebenen Anforderungen entspricht, widrigenfalls sie bei der Praͤmürung nicht berücksichtigt werden konnen. Die Preisbewerbung ist für alle Kreise der Provinz Oberhessen frei und an keinen Bezirk gebunden.— Thiere, welche bei einer früheren Preisvertheilung bereits einen Preis erhalten haben, können auf einen weiteren Preis nicht mehr Anspruch machen. Sämmtliches vorgeführte Rindvieh wird durch die betr. Experten in 3 Abtheilungen aufgestellt werden; diese sind: I. Schweizer, Englische und größere Niederungsschläge, II. Vogelsberger Vieh und III. Kreuzungsvieh. Die einer Abtheilung angehörigen Thiere concurriten unter sich um Prämien, und es bleibt den Experten uberlassen, die vorräthigen Mittel auf die einzelnen Abtheilungen je nach dem Maße der Be— schickung und der Zahl der preiswürdigen Thiere zu vertheilen; ein erster Preis soll aber in jede Abtheilung fallen, insofern ein wirklich preis würdiges Thier in derselben vorgeführt ist; die Abtheilung, in die die Glocke mit Halsband entfällt, wird bei der Vertheilung der Preise zuerst vorgeführt.— Die Exverten werden vom Ausschuß des Provinzialvereins er— nannt, und zwar drei für Prämtirung von Fohlen, Schafböcken und Schweinen, drei für die von Bullen und drei für die von Rindern. In der Regel sollen zu Prämien für Fohlen, Schafböcke und Schweine 150 fl., für Bullen 150 fl. und für Rinder 200 fl. ver⸗ wendet werden; Ausnahmen hiervon sind den Experten nach dem Maße der Beschickung der einzelnen Abtheilungen gestattet, und Ueber⸗ schüsse aus einer Kategorie können in die anderen übertragen werden. Indem der Unterzeichnete Vorstehendes zur öffentlichen Kenntniß bringt, ladet er zugleich die Vereins mitglieder, sowie alle Freunde der Landwirthschaft zu zahlreicher Theilnahme an dieser Preisver⸗ theilung ein. Wesentlich könnte das Interesse an derselben erhöht werden, wenn, unabhangig von der Preisvertheilung, schönes Vieh und interessante Gegenstände der landwirthschaftlichen Industrie zur Ansicht ausgestellt würden. Laubach, den 1. Mai 1871. Der Präsident des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen. Otto, Graf zu Solms-Laubach. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie ungsblatt Nr. 18 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Froßherzoglichen Hauses und des Aeußern, die Anstellung nes Kaiserlich Brasilianischen Generalconsuls für das Froßherzogthum betreffend. Am 9. Mai ist dem Herrn D. José Joaquim Ferreira Valle, welcher von Sr. Maj. am Kaiser von Brasilien durch Patenn vom 17. Jan. l. J. J Stelle des zu anderen Functionen berufenen Herrn sé Bettamio zum Generalconsul für das Großherzog— hum Hessen ernannt worden ist, im Allerhöchsten Auftrag 7 K. H. des Großherzogs das Exequatur ertheilt worden. II. Uebersicht der für das Jahr 1871 von Großher⸗ sozlichem Ministerium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Bebürfnissen in den israelitischen Re— zionsgemeinden des Kreises Gießen. III. Uebersicht der für das Jahr 1871 genebmigten Uclagen zur Besireitung von Communalbebürfnissen in en Gemeinden des Kreises Oppenheim. 5 IV. Desgl. in den Gemeinden des Kreises Heppenbeim. V. Desgl. in den Gemeinden des Kreises Friedberg. VI. Bekanntmachung Gr. Kreisamis Mainz, die Um— nen für die Stadt Mainz pro 1871 betreffend. VII. Namensveränderung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 10. Mai der Marie Listmann aus Meiches zu gestatten, daß die— selbe künftighin stalt ihres bisherigen den Familiennamen Rahner führe. VIII. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hohelt der Greßherzog baben allergnädigst geruht: am 1. Mai den von den Obervorstehern des kttterschaftlichen Kaufunger Stiftsfonds auf die erledigte Stelle eines Hauptrechners des genannten Fonds präsentirten Secretär bei dem Ad mintistrativ-Justizhof, Regierungsrath Dr. Edmund Frei⸗ berr Gedult von Jungenfeld für diese Stelle zu bestätigen; am 5. Mai dem evang. Pfarrer zu Spachbrücken, im Dekanate Reinheim, Johann Georg von Wachter, die evang. Pfarrstelle zu Mörfelden, im Dekanate Groß— Gerau, sowie an demselben Tage dem evang. Pfarrer zu Wallernhausen im Dekenate Nidda, Friedrich Clotz, die evangelische Pfarrstelle zu Hausen, im Dekanate Groß-Linden, zu übertragenz am 10. Mai dem evang. Pfarramtscandibdaten Ludwig Jost aus Harxheim, im Kreise Mainz, die evang. Mädchenschulstelle zu Zwingen— berg, im Kreise Bensheim, dem Schullehrer an der evang. Schule zu Rodenbach, im Kreise Vilbel, Johannes Weitzel, die 4. evang. Schulstelle zu Arheilgen, im Kreise Darm— stabt, dem Schulamtsaspiranten Joh. Fr. Volz aus Auerbach, im Kreise Bensheim, die 5. evang. Schulstelle zu Pfungstadt, im Kreise Darmstadt und dem Schulamts⸗ aspiranten Lorenz Schönemann aus Büdesheim, im Kreise Bingen, die 4. kathol. Schulstelle zu Gonsenheim, im Kreise Mainz zu übertragen; am 13. Mai den Land⸗ richter des Landgerichts Altenstadt Justizrath Carl Faust⸗ mann zum Landrichter des Landgerichts Lorsch, den Land⸗ gerichtsassessor bei dem Langerichte Darmstadt Wilhelm Mittler zum Landrichter des Landgerichts Altenstadt, den Steuercommissär des Steuercommissariats Hungen, Joh, Heinr. Clotz, in gleicher Diensteigenschaft in das Szeuer⸗ commissaxlat Langen zu versetzen, den Distriktseinnehmer der Distriktseinnehmerei Lampertheim, Carl E. H. F. G. Snell zum Sieuercommissär des Steuexcommissariats Hungen und den Oberdomänencalculator 2. Classe Friedrich Nick zum Oberdomänencalculator 1. Classe zu ernennen; am 16. Mai dem Schullehrer an der 1. Schule zu Odernheim, im Kreise Alzey, Daniel Heinrich, die 1. evang. Schulstelle zu Dienheim, im Kreise Oppenheim, zu über⸗ tragen. IX. Charakterertheilung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog baben allergnädigst gerubt: am 10. Mai dem Schullehrer an der evang. Mädchenschule zu Zwingenberg, im Kreise Bensbeim, Ludwig Jost, den Charakter als „Mitprediger“ zu verleihen. ö 6 1 K N U N 1 1 — 1 1 1 1 10 1 * 1 „ 5„ X. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die evang. Pfartstelle zu Hamm, im Dekanate Osthofen, mit einem zu 1127 fl. veranschlagten Einkommen, mit Rücksicht auf vorliegende besondere Verhältnisse ist der Gehalt des dem⸗ nächstigen Geistlichen neben Genuß freier Wohnung und Bezug, der Accidenzien auf 1000 fl. jährlich festgesetzl; die zweite evang. Schulstelle zu Beuern, im Kreise Gießen, mit einem jährlichen Gehalt von 400 fl.; die. katbol. Schulstells zu Dremersheim, im Kreise Bingen, mit einem jäbrlichen Gebalt von 300 fl. 10 kr.; die evang. Schul ⸗ stelle zu Michelbach, im Kreise Schotten, mit einem jähr⸗ lichen Gehalt von 300 fl. 22 kr.* XI. Sterbefälle. Gestorben sind: am 28. April der pens. Oberförster Marchand zu Obbornhofen, am 4. Mai der Rechnungsrath und Hoftheater-Hauptkassier Philipp Lipp zu Darmstadi, am 13. Mai der Gerichtsvollzieher Werner zu Mainz, am 19. Mai der evang. Pfarrer Wilhelm Engel zu Dorheim. Darmstadt, 9. Juni. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben durch Allerhöchste Entschließung vom Heutigen Tage zu verleihen geruht: I. Im Ressort des Ministeriums des Innern— 1) Das Comthurkreuz I. Classe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen dem Präsidenten der Ober— Medicinal-Direction Dr. Wilhelm Christian Georg-Geld⸗ mann;— 2) das Comthurkreuz II. Classe des Verdienst⸗ ordens Philipps des Großmüthigen dem Präsidenten des Oberconsistoriums Friedrich Kritzler;— 3) Das Ritter⸗ kreuz I. Classe des Verdienstordens Philipps des Groß⸗ müthigen dem Ministerialrath Wilhelm Reuling in Darm⸗ stadt, dem Geh. Regierungsrath Gustav Eduard Städel in Darmstadt, dem Kreisrath Carl, Schmidt in Oppen⸗ heim, dem Kreisrath Carl Friedrich Parcus in Bingen, dem Kreisrath Gustav von Zangen in Vilbel, dem Gym⸗ nasiallehrer Professor Dr. Jacob Aloys Becker in Mainz, dem Obermedieinalrath Dr. Wilhelm Cellarius in Darm⸗ stadt, dem Director des Prediger-Seminars in Friedberg Dr. Franz Alexander Schwabe, dem Stifisdechant Ludwig Wilhelm Theodor Gottfried Bichmann in Lich, dem Pro— fessor Dr. Gusiav Schilling in Gießen, dem Realschul⸗ director Theodor Hofmann in Darmstadt;— 4) das Ritterkreuz II. Classe des Ludewigordens dem Schulin⸗ specior der katholischen Elementarschulen in Mainz Christian Metzger;— 5) das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift„Für Verdienste“ dem evang. Schul- lehrer Jacob Gundrum zu Alsfeld, dem evang. Schul— lehrer Justus Kurz zu Alsfeld, dem evang. Schullehrer Bernhard Fleck zu Trebur, dem evang. Schullehrer Georg Keller zu Ober⸗Ramstadt, dem kath. Schullehrer Adam Monslinger zu Bingen, dem kath. Schullehrer Georg Nahm zu Mainz, dem evang. Schullehrer August Störger zu Friedberg. II. Im Ressort des Ministeriums der Justiz:— 1) das Comthurkreuz erster Classe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen dem wirklichen Geheimerath und Präsidenten des Ober-Appellations- und Cassations⸗ gerichts Hermann Felix Ludwig Benner Excellenz und dem Geheimen Staatsrath in dem Ministerium der Justiz Heinrich Franck;— 2) das Commandeurkteuz II. Classe des Ludewigsordens dem Präsidenten des Obergerichts der Provinz Reinhessen Dr. Friedeich Theodor Knyn und dem Direktor des Ober- Appellations- und Cassationsge⸗ richts, Geheimerath Dr. Wilhelm Müller;— 3) das Comthurkceuz II. Classe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen dem Präsibenten des Hofgerichts der Provinz Oberhessen Dr. Adolph Georg Martin Buff und dem Präsidenten des Bezirksgerichts Mainz Johannes Carl Philipp Lebert;— 4) das Nitterkceuz I. Classe des Ludewigsordens dem Director des Hofgerichts der Provinz Oberhessen Geheimerath Friedrich Weber und dem General- Staatsprocurator am Odergericht der Provinz Rheiubessen Dr. Andreas Belluc;— 5) das Ritterkreuz I. Classe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen den Ober- Appellations⸗ und Cassationsgerichtsrätben bei dem Ober— Appellations⸗ und Cassationsgericht Dr. Georg Joseph Röder und Friedrich Moritz Eitel Ebel, dem Geheimen Hofgerichisrath bei dem Hofgericht der Provinz Starken⸗ burg Ludwig Zimmermann, dem Präsidenten des Bezirks⸗ gerichts Alzey Nicolaus Car! Antonin Molitor, dem Hof— gerichtsrath bei dem Hofgericht der Provinz Oberhessen Dr. Friedrich Zimmermann, ferner dem Landrichter des Landgerichts Darmfsladt Johannes Joseph Gutfleisch, dem Landrichter des Landgerichts Friedberg Philipp Friedrich Reitz, dem Friedensrichter des Friedensgerichts Mainz 1 Justizrath Franz Adam Ernst Hoffmann und dem Notar mit dem Amtssitze in Mainz Justizrath Andreas Lippold; — 6) das Ritterkteuz II. Classe des Verdienstordens Philipps des Großmütbigen dem Landgerichts⸗Actuax bei dem Land⸗ gericht Alsfeld Friedrich Sleinmetz;— 7) das silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen dem Canzleidiener bei dem Hofgericht der Provinz Starken- burg Heinrich Conrad Krebs und dem Canzleidiener bei dem Ober-Appellations- und Cassationsgericht Johannes Philivp Schicketanz. III. Im Ressort des Ministeriums der Finanzen:— 1) das Nitterkeuz J. Classe des Ludewigsordens dem Ober-Forst- und Domänen-Direclor August Baur;— 2) bas Ritterkreuz 1. Classe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen dem Ministerialrash Johann Bapjist Meisenzahl, dem Obersteuerrash Hermann Welcker, dem Obertomänenzath Ernst Strecker, dem Geheimen Ober⸗ baurash. Fribrich Müller, dem Forslimeister des Forsts Wald Michelbach Theodor Jäger zu Fürth;— 3) das silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß müthigen dem Brückenmeister bei der Schiffbrücke zu Mainz Jakob Höhn;— 4) das allgemeine Ehrenzeichen dem Förstet Julius Philipp Vöglin auf dem Forsihaus Heide, dem Försser Johannes Maurer auf dem Fallthor⸗ haus Steinacker, dem Domänenwärter Wendel Krüchbaum 5 Astheim. 8 I. Im Ressort des Ministeriums des Innern; der Freisarzt Dr. Friedrich Christian Bose zu Ortenberg un dem Kreisarzt Dr. Hermann Kaiser zu Dieburg den Character als Medicinalrath, dem Rechner der Criminal⸗ und Polizeikasse der Provinz Starkenburg Philipp Schneider den Charakter als Rechnungsrath, und dem Gyntnasial⸗ lehrer Dr. Ferdinand Höbel zu Worms den Charakter als Professor. a II. Im Ressort des Ministeriums der Finanzen: dem Ministerialraih August Schleiermacher den Charakter als ⸗Geheimerath“, dem Ober⸗Einnehmer der Ober⸗Einnehmerei Worms Caspar Bollermann und dem Ober⸗-Einnehmer der Ober⸗Einnehmerei Mainz, Georg August Walz, den Character als„Steuerrath“, dem Distrikts⸗Einnehmer der Distriks⸗Einnehmerei Darmstadt Heinrich Deiß den Cha⸗ racter als„Rendant“, dem Kreisbaumeister des Kreisbau⸗ amts Mainz Friedrich Noak den Charakter als„Baucath“. Außerdem haben Se. Königl. Hoheit dem Hofbanquier Moritz Wolfskehl dahier das Ritterkreuz I. Classe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen geruht. Dem Director des Hofgerichts der Provinz Starken⸗ burg Dr; Ludwig Moriz Trygophorus wurde der Charakter als Geheimexrath ertheilt. Darmstadt. Dem„Fr. J.“ meldet man von hier: Es ist nunmehr definitiv angeordnet, daß das 4. hessische Infanterie-Regiment am 21. d. in seine neue Garnison Mainz einzurücken hat. Dem hiesigen Ersatzbataillon dieses Regiments ist ebenfalls bereits enisprechende Ordre zugegangen. — Das deutsche Dank und Friedens⸗ fest ist auch für das Großherzogthum Hessen auf Sonntag den 18. Juni angeordnet. * Friedberg. Der festliche Einzug unserer hessischen Truppen in die Residenz Darmstadt ist nunmehr, wie man von unterrichteter Seite erfährt, auf den 21. d. definitiv festgesetzt. Unmittelbar vor dem Einzuge findet auf dem Exercierplatze zu Darmstadt große Parade vor S. K H. dem Großherzoge statt. Wenn nicht noch andere Be⸗ stimmungen mittlerweile getroffen werden, so dürfte unser Jägerbataillon am 24. d. dahier einrücken. — 13. Juni. S. K. H. der Großherzog begab sich gestern Nachmittag nach Gießen zur Begrüßung des nach Ems reisenden Kaisers von Rußland und kehrte Abends hierher zurück.— Heute Vormittag traf General v. Manstein, Commandeur des 9. Armeecorps, zu welchem unsere Division gehört, hier ein in Begleitung mehrerer hohen preußischen Offiziere. Dieselben waren zur großherzoglichen Tafel geladen. Berlin, 9. Juni. Reichstag. Zweite Be⸗ rathung des Gesetzentwurfs, betreffend den Ersatz von Kriegsschäden und Kriegsleistungen. Art. 1 wird mit dem Abänderungsantrag Behr's ange— nommen, daß der Anspruch auf Vergütung be— züglich der Immobilien ohne Rücksicht auf die Staatsangebörigkeit der Beschädigten gewahrt wird; jedoch kann eine Sicherheitsleistung wegen der Verwendung der Entschädigungsgelder zur Wiederherstellung der Grundstücke gefordert werden. Die übrigen Paragraphen werden unverändert angenommen mit dem Zusatz: Die Commissionen sind bei den Entscheidungen über die Vergebungen an die Festsetzungen gebunden, weiche der Bundes- rath treffen wird. Es folgt hierauf die zweite Berathung des Gesetzentwurfes, betreffend die Ge— währung von Beihülfen an ausgewiesene Deutsche. Artikel 1 wird unverändert angenommen, statt Artikel 2 und 3 wird auf Antrag Bamberger's und Benda's unter Zustimmung des Staatsmi⸗ nisters Delbrück ein einziger Artikel gesetzt. Der— selbe lautet: Der Bundesrath ordnet die Ver⸗ theilung der im Artikel 1 bestimmten Mittel durch die einzelnen deutschen Regierungen an; die Letzteren sind berechtigt, von ihnen etwa geleistete Vorschüsse in Abzug zu bringen. Hierauf ist die zweite Be— rathung beendigt. Es folgt die zweite Berathung des Gesetzentwurfes, betreffend die Entschädigung der deutschen Rhederei. Art. 1 F. 1 bis§. 4 wird unverändert angenommen. Hinter§. 3 wird folgender neue Paragraph eingeschaltet: Die nach Maßgabe der Gesetzes zu leistende Entschädigung für das Schiff, die Fracht oder Ladung tritt für die Schiffsgläubiger an Stelle desjenigen, zu dessen folgende u. vorzunehmen geruht; 5 [Ersatz sie bestimmt ist. Artikel 2 2 winner Ferner haben Se. Königl. Hoheit der Großherzog, mittelst. Allerhöchster Enischließung vom gleichen Tage rathung angenommen.“ n unverändert genehmigt. Der Gesetzen e · mreffend die Besellung des Bundesoberhandelege ⸗ richts zum obersten Gerichtshofe* Elsa Loth⸗ ringen, sowie der Gesetzentwurf, b es en Esel ngsbau fat dab. es Reichs kanzleramts, werden beide ii genehmigt; der Gesetzentwu ffend die Be⸗ schaffung von Betriebsmitteln für die Ei nen in Elsaß⸗Lothringen, werden erst in zweiter Be⸗ eiter Berathung P — 10. Juni. Reichstag. Debatte über den Antrag Völk's, betreffend die Beeinträchtigung des Petitionsrechtes der Beamten. Nachdem Völk seinen Antrag begründet hat, erklärt Staatsminister Delbrück wiederholt, daß es den Bundesregierungen durchaus fern liege, das Petitionsrecht der Reichs ⸗ beamten, namentlich der Postbeamten, zu beein⸗ trächtigen oder zu verkümmern. Wenn der Abg. Völk seinen Antrag damit motivire, daß bestimmte Thatsachen vorlägen, welche diese Annahme recht- fertigen, so könne er erklären, daß die Thatsachen, aus welchen diese Folgerungen hergeleitet worden, mißverstanden seien, denn lediglich wegen der Ein⸗ bringung der Petitionen sei keine Versetzung er— folgt. Hierauf werden drei Anträge von Kusserow, Friedenthal und Windhorst, Angesichts der von den Regierungen abgegebenen Erklärungen zur Tagesorpnung überzugehen, abgelehnt. Deßgleichen wird der Antrag Völk's mit 119 gegen 116 Stimmen abgelehnt, womit der Gegenstand er⸗ ledigt ist. Es werden sodann in dritter Berathung definitiv angenommen: die Gesetzentwürfe, betreffend den Ersatz der Kriegsschäden, die Gewährung von Beihülfen an ausgewiesene Deutsche und die Entschädigung der deutschen Rhederei; ferner der Gesetzentwurf, betreffend die Bestellung des Bun⸗ des Oberhandelsgerichts zum obersten Gerichtshofe für Elsaß⸗Lothringen, der Gesetzentwurf über den Erweiterungsbau für das Dienstgebäude des Bun⸗ deskanzleramts, und schließlich den Gesetzentwurf betreffs der Beschaffung von Betriebsmitteln für die Eisenbahnen in Elsaß Lothringen. Hierauf folgen Wahlprüfungen und die Erledigung von Petitionen. Die Petition der Delegirten des Stadtvorstandes von Mainz um Bewilligung eines Zuschusses von zwei Millionen Gulden zu den Kosten der projectirten Erweiterung der Stadt Mainz aus Reichsmitteln, bzw. aus der französi⸗ schen Kriegsentschädigurg, wird dem Reichskanzler zur Erwägung überwiesen. — Der Kaiser von Rußland ist am 8. d. dahier eingetroffen und hat am 10. seine Reise nach dem Rhein fortgesetzt.— Die Angele enbeit der Dotationen besonders verdienter Feldherren gilt der„Kreuzzig.“ zufolge keineswegs für auf gegeben. Dieselbe dürfte, nach ihr, bei Gelegen⸗ heit der definitiven Beschlußnahme über die ge— sammte Kriegscontribution in der Herbstsesston des Reichstags zur Erledigung gelangen. — General v. Fabrice, der sächsische Kriegs minister, wird während der Oectupation General- Gouverneur der occupirten französischen Landes⸗ theile verbleiben. Zum Oberbefehlshaber über sämmtliche deutsche Truppen in Frankreich wird, der„D. R. C.“ zufolge, General v. Manteuffel ernannt werden. Fin: — Der zum Geschäftsträger bei der französischen Regierung ernannte Oberstlieutenannt Graf Wal⸗ dersee wird sich am 13. d. M. nach Paris bege⸗ ben.— Der Kaiser hat das von der Stadt anzubietende Festmahl abgelehnt, weil er im Juni keinen Tag verfügbar habe. — In competenten Kreisen wird der A. A. Z. zufolge die durch ein Telegramm verbreitete Nach- richt von dem erfolgten Abschlusse einer Mili⸗ tärconvention mit Hessen sammt allen angeführten Details in Abrede gestellt, und ver⸗ sichert, daß die Convention noch nicht abgeschlossen ist, daß die Unterhaudlungen auf ganz anderen Grundlagen als die mitgetheilten geführt werden. — Aus Abgeordnetenkreisen wird der„Volksztg.“ als zuverlässig mitgetheilt, daß noch zwei Vorlagen an den Reichstag gelangen sollen, eine, welche dem Kaiser eine bestimmte Summe(von eirca 4 Millionen Thaler) zu Dotationen an verdiente Derne .... ²ĩ˙ c7s.... 2. 2 —— Naätusgtm irt . Och gleicher ngen 116 Degen and er Art Bcrathung Arft, betreffend Gwabrung Aich unt dir u; ferner der 40 det Bur 1 Genckte best wurf über den ürtt bet Bun; Reigentwurf eln fur „ Pierauf Rrigang von lt girten „Uenng tines en n den 16 der Statt rtr franzif'⸗ 1 Atichelanlet 8. 0 stint Nei Aegtlt enden 11 Ftleber 1 tg 1. W Generale zur Verfügung stellt, und eine zweite, welche den Regierungen eine Summe von mehreren Millionen zur Ausführung des Bunsen'schen An⸗ trages(Retablissementsgelder fär Reservisten und Landwehrmänner) überwesst. Frankfurt. Die„Frkf. Pr.“ kann aus sicherer Quelle miktheilen, daß die deutsch⸗fran⸗ zösischen Nachtonferenzen, denen mehrere Blätter eine sehr lange Dauer versprechen, im Gegentheil sehr bald zu Ende sein werden, da die Haupt⸗ sachen ihre Erledigung gefunden haben dürften, andere Punkte aber so eingehende Studien tech- nischer Commissionen erfordern, daß sie in diesen Conferenzen nicht abgethan, sondern erst nach langer Zeit endgültig festgesetzt werden können, so z. B. die Frage der elsässischen Kanäle, resp. deren Speisung und Aehnliches. München. Von den Mitgliedern des könig⸗ lichen und herzoglichen Hauses wohnte Niemand der Frohnleichnams Procession bei, auch kein Hof— beamter und Hofbediensteter. Dem vom Erzbischof getragenen Sanetissimum folgten die Staatsminister Graf v. Bray und v. Lutz. Diesen schlossen sich ungefähr 30 Beamten und Offiziere an. Die Universität war nur durch mehrere Professoren der Theologie und einen Professor der Juris-⸗ prudenz vertreten, der Magistrat nur durch drei rechtskundige Magistratsräthe. Straßburg. Eine Verordnung des Ge⸗ neralgonverneurs, datirt vom 7. Juni, setzt die Zollvereinsgesetze, betreffend die Tabaksteuer für Elsaß⸗Lothringen, in Kraft. 85 Zabern. Beim Durchmarsch der 25, hessi⸗ schen Division von Frankreich nach der Heimath hatte Zabern nach der„Str. Ztg.“ die Prinzen Ludwig und Wilhelm von Hessen in seinen Mauern. Außerdem war der Stab der genannten Division daselbst einquartiert. Die umliegenden Ortschaften batten insgesammt Einquartierungen von derselben Division. Noch wird bemerkt, daß sämmtliche Truppenabtheilungen durch ihr gutes Aussehen, stramme militärische Haltung und properen Anzug den besten Eindruck dort gemacht haben; nicht, als kämen die Helden vom Schlachtfelde, sondern als kehrten sie von einer Parade zurück. Ausland Oestetrreich. Wien. Gutem Vernehmen nach hat in Folge der vorläufigen Avisirung des von dem italienischen Minister des Acußern er lassenen Circularschreibens über die Verlegung der Hauptstadt nach Rom der österreichische Gesandte am italienischen Hofe Baron Kübeck die Weisung erhalten, dem König von Italien nach Rom zu folgen.— Anläßlich des fünfundzwanzigjährigen päpstlichen Jubiläums wird sich der Obersthof⸗ meister des Kaisers, Fürst Hohenlohe, demnächst mit einem eigenhändigen Beglückwünschungsschreiben des Kaisers an den Papst nach Rom begeben. Frankteich. Parie, 7. Junl. Das Leichenbegänguiß der von der Commune als Geiseln ermordeten Geistlichen, worunter der Erz: bischof, fand heute statt. Eine große Menschen⸗ menge bedeckte die Straßen in der Nähe des erz⸗ bischöflichen Palastes und die Straßen und Quais bis Notre⸗ Dame. Um 10 Uhr fing der Zug an, sich in Bewegung zu setzen. Fünf Katafalke waren in der Kirche errichtet, denn die Leichname der Pfarrer Deguerry und Becon und des Abtes Sabatier sollten bei der Ceremonie ssein, um später besonders bestattet zu werden. Um halb 1 Uhr zeigten drei Kanonenschüsse das Ende der imposanten Ceremonie an. Keine Rede ist gehalten worden. Um 4 Uhr wurde der Körper des Erzbischofs in das Grabgewölbe der Erz- bischöfe von Paris beigeseßt. — 10. Juni. Eine officielle Bekanntmachung der Telegraphen Direction erklärt, daß vom 16. Juni an der directe Telegraphen verkehr zwischen Frankreich und dem deutschen Reich zu gewöhn⸗ lichen Taxen wieder eröffnet ist. Versailles, 8. J ni. Die Nationalver- sammlung berieth heute über die, Aufhebung der Verbannungsgesetze und die Gültigkeitserklärung der Mandate der Prinzen don Orleans. Thiers erklärte, er sei züerst gegen die Aufhebung der Verbannungsgesetze gewesen, weil er geglaubt habe und noch glaube, daß dieselbe gefährlich sei und in dem Lande, in weschem der Bürgerkrieg wohl beendigt, aber die Leidenschaften nicht be— schwichtigt seien, Unruhen erregen könne. Er habe indeß später, gegenüber der Verpflichtung der Prinzen, daß sie ihren Sitz in der Versammlung nicht einnehmen und überhaupt die gehegten Be— sorgnisse nicht rechtfertigen würden, den Vorschlägen der Commission zugestimmt. Thiers betonte sodann die Nothwendigkett, im Interesse der Ordnung, und des Credits alle aufregenden Fragen zu ver tagen, und fügte hinzu:„Ich habe die Republik in meinen Schutz erhalten, ich werde sie nicht ver- rathen.“ Derselbe schloß mit der Versicherung, er werde Niemand täuschen. Bei der Abstimmung wurde die Aufhebung der Verbannungsgesetze mit 484 gegen 103 Stimmen angenommen und die Wahlen des Herzogs von Aumale und des Prinzen von Joinville mit 448 gegen 113 Stimmen für gültig erklärt. — 9. Juni, Der Bericht des Finanzmi- nisters, welcher dem Gesetzentwurf über das An- leben beiliegt, erklärt es für dringlich, zwei Mil- liarden der Kriegsentschädigung sofort zu bezahlen, damit die Occupation aufhöre. Um den Erfolg des Anlehens zu sichern, rechnet der Finanzmi⸗ nister auf das Vertrauen der flemden, Völker, hauptsächlich aber auf die energische Beihülfe Frankreichs selbst. Er hebt hervor, wie sehr die Ordnung und Ruhe nöthig ist, um Frankreich in den Stand zu setzen, seinen Verpflichtungen nach- zukommen. — Das„Journal offiziel“ veröffentlicht ein Rundschreiben Jules Fapre's d. d. 6. Juni, über die Ursachen des Paxiser Aufstandes. Als die hauptsächlichsten werden darin bezeichnet; die An⸗ häufung von 300,000 durch die Bauten des Kaiserreiches nach Paris gelockten Arbeitern, die Umtriebe der am 31. October v. J. und 22. Ja⸗ nuar d. J. besiegten jakobinischen Aufwiegler, und die Thätigkeit der internationalen Arbeiterver— bindung, deren Lehren und Gefahren das Rund- schreiben darlegt. — 10. Juni. Der Prinz von Joinpille und der Herzog d. Aumale trafen gestern hier ein und haben Thiers und Grevy einen Besuch abgestattet. Man versichert, daß die Haltung der Prinzen sehr zufriedenstellend sei; dieselben hätten Thiers und Grevp die beruhigendsten Versicherungen gegeben — Das amtliche Blatt bringt eine Kund— machung, worin den Interessenten mitgetheilt wird, daß alle in der Bank von Frankreich hinterlegten Wertbpapiere oder sonstigen Werthe unangetastet geblieben sind. Belgien. Srüssel. Das„Echo du Nord“ in Lille meldet: Die Exkaiserin Eugenie hat jede Schilderhebung zu Gunsten des kaiser— lichen Prinzen mit den Worten zurückgewiesen: „Ich will nicht in die Faßstapfen Marie Antoinette's treten und nicht meinem Sohne das Schicksal Ludwig's XVII. bereiten.“ Der Kaiser verhält sich schweigsam. Prinz Napoleon will eine Schild- erhebung auf eigene Faust versuchen. — Wie die„Etoile belge“ meldet, hat Jules Favre außer seinem Circular die diplomatischen Agenten Frankreichs beauftragt, den auswärtigen (Regierungen gemeinschaftliche Maßregeln gegen die „Internationale“ vorzuschlagen. Italien. Florenz. Hiesigen Blättern zufolge haben die fremden Gesandtschaften in Florenz ein Cirtulac Visconti Venosta's erhalten, welches officiell anzeigt, daß die Verlegung des Reglerungssitzes nach Rom am 1. Juli d. J. erfolgen soll. Frankfurt. Eine sehr unliebsame Ueberraschung wurde einem hiesigen Bankhause zu Theil. Demselben ging von Berlin ein Geldpaquet zu, dessen Inhalt 10,000 Thlr. betragen sollte. Bei Eröffnung desselben enthüllten sich jedoch statt dieser Summe nichts Weiteres als äußerst werthlose, nicht einmal als Maculatur zu verkaufende Papier⸗ schnitzel. Der von dieser Uebertaschung betroffene Banquier reiste sofort mit dem nächsten Schnellzuge nach Berlin, um dort mit Hülfe der Behörde den Thalbestand festzustellen. Frankfurt. In den nächsten Tagen wird eines der größten und zliesten hüsigen Promgssengeschäfte, welches seinen Loosen-Umsatz nach Millionen berechnet, Kunden in Indien, England, Frankreich, Spanien und Italien hat, vor der Strafkammer unter der Anklage des verbotenen Promessenhandels erscheinen. Dieser Prozeß bildet indeß nur den Anfang einer ganzen Reihe ähnlicher. Frankfurt. Der Durchzug der französischen Ge⸗ fangenen ist seit den letzten Tagen der verflossenen Woche ein ganz enormer. Neben den täglich auf eigene Kosten mit den gewöhnlichen Zügen reisenden Hunderten kamen durch: am Mittwoch gegen 1100, am Donnerstag 2 Züge mit je 1270, Freitiag 2 Züge mit je 1300, erwartet werden Sonnabend 2 Züge mit je 1300 Mann und ebenso Sonn⸗ tag 2 Züge mii je 1300 Mann. Wiesbaden. In der Nacht vom 8. zum 9. Juni ward ein Einbruch in die hiesige katholische Kirche verübt. Es sind Monstranzen, viele Kelche, Pokale, Ciborien, Statuen, mehrere Tausend Thaler in Werth, gestohlen worden, Die Thäter sind noch unermittelt. Worms. Die„W. Ztg.“ schreibt: Einen hübschen Zug von Edelmuth bewies einer der hier durchgekommenen Gardeschützen. Derselbe hatte nämlich einen 10jährigen hübschen Jungen bei sich, dessen Mutter vor zwei Jahren gestorben und dessen Vater bei den Kämpfen in Paris ge— fallen war. Der deutsche Krieger will dem jungen Fran⸗ zosen eine gute Erziehung mit seinen eigenen Kindern zu Theil werden lassen. Literarisches. Die Aaiser-Uummer von„Ueber Land und Meer“. „Ueber Land und Meer“ bringt zum Frieden und zum Einzug der Truppen in Deutschland eine Fest⸗ Nummer, die eine wirkliche Pracht⸗Nummer dieses an sich schon so schönen und eleganten Journales genannt zu werden verdient. Es schließt damit gewissermaßen die große, an gewaltigen Ereignissen so reiche Zeit, der es mit dem ganzen Aufwand seiner artistischen und literarischen Kräfte zur Seite gegangen, auf eine überaus würdige Weise ab, indem es aus der Feder Wilhelm Jensen's einen Gesammiüberblick über die Exeignisse des Krieges gibt, wie er nicht gedrängter, nicht wärmer geschrieben sein könnte, und daran die sämmtlichen telegraphischen Depeschen aus dem Felde reiht— die kürzeste Geschichte des Kriegs, die wir kennen. Ein schwungvolles Gedicht Emanuel Geibel's, das die Stirnseite des Blattes schmückt, feiert den Kaiser und das neue Reich, Still- fried von Alcantara die Hohenzollernburg. Die ganze Nummer aber wird durch den glänzendsten Bilder⸗ schmuck illustrirt; sie bringt die Porträts des Kaisers und der Kaiserin, des Kronprinzen und der Kronprinzessin, den Kaiser vor Paris mit großem Gefolge, den Einzug in Paris, das erste Parlament, die Hohenzollenburg, die allegorischen Bilder der Wacht am Rhein und des Friedens. Dieß herrliche Blatt ist vom Verleger unter dem Titel „Die Kaiser⸗Nummer von Ueber Land und Meer“ in besonderem Umschlag ausgegeben und dieser Separatdruck noch durch eine Karte von Paris und Um⸗ gebung, der genauesten und vollständigsten die erschienen, mit allen Belagerungsarbeiten und einem erklärenden Rahmen, bereichert. Wahrlich das schönste Gedenkblan des glorreichen Krieges, das in keinem deutschen Hause fehlen sollte. “LLoehrlingsgesuch. 1473 Ein mit tüchtigen Schulkenntnissen versebener lunger Mensch aus guter Familie kann in eine hiesige Handlung als Lehrling eintreten. Näheres bei der Expedition d. Bl. Das Heugras 1475 von etwa 11 Morgen Pfarrwiesen zu Münfler bel Butzbach soll Freisag den 16, Junt, Vormittags um 9 Uhr, meifibietend an Ort und Stelle öffentlich verfleigert werden. Ein elegantes Halbyerdeck, 1459 ein viersitziges Jagdwägelchen mit Federn, eine vierfitzige Präck, zwei leichte Spazierwägelchen find pretowürdig zu verkaufen in der landwirthschaft, lichen Maschinen- und Geräthewerkstätte von Fauerbach b.§. K. Häuser. Ein braver Junge, 1491 welcher das Bäckergeschaft erlernen will, kann in 1 Runkelrüben, ächte Oberndörser 1000 Stück fl. 1., Gemüsepflanzen in diversen Sorten 1000 Stück fl. 1. 30 kr., empfieblt dle, Gräfliche Gärtnerei Aendern. 1477 1434 Ein zu. d* findet verlässiger Bäckergeselle gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung auf dem Lande. Wo? sagt die Exp. d. Zl. 10 12,000 Naugenpflanzen die Lehre treten bei Friedberg. W. Schreiber, Bäckermeißer. 1489 bat zu verkaufen 0 Karl Söllner, Hofmetzger. Heugras⸗Versteigerungen bei dem Großberzoglichen Nentamte Friedberg, 1442 Das diesiädrige Deugras von nachgenannten Großberzoglichen Damanialwiesen wird in folgenden Terminen öffentlich an den Meistbtetenden versteigert: 1 150 85 Größe Ort der 8 Gemarkung. der[Versteigerungstermin. 8 9 Wiesen teig J Zusammenkunft. Morgen 1 otarben, Groß- und Klein-] 66 J Mittwoch den 21. Juni 1871, Auf dem Selzerbrunnen bei Karben N e um 8½ Uhr, Okarben. 2 J Bauernbeim und Ossenbeim, die[ 234, Freitag den 23. Junt 1871, Vor- Bauernheim bei Gastwirth sog. Markwiese mittags 10 Uhr, f Höres. 3 Lindheim 33 Montag den 19. Junt 1871, Vor⸗ Lindheim bei Gafwirth Koch mittags 11 Uhr, ö ö 5 44 Hainchen 40 Montag den 19. Junt 1871, Mit- Hainchen bei Gastwirth tags 1 Uhr, Schmidt. Friedberg am 6. Juni 1871. Großherzogliches Rentamt Friedberg. in de Landwirthschaftliches Fest in Am 12. und 13. Juli d. J. 1383 findet dabier ein landwirthschaftliches Fest, verbunden mit Prämiirung und Viehmarkt, einer Ausstellung von landwirthschaftlichen Ma loosung von Zucht⸗ und Milchvieh wir zu zahlreicher Betheuigung hiermit einladen, bemerken wir, daß die menden Gegenstände am 1. Festtage auf dem Markt angekauft werden, auf Verlangen gesorgt wird und daß wir Anmeldungen von Fabrikanten und Gewerbtretbenden, welche sich bei der Ausstellung betheiligen wollen, entgegennehmen. 's bezogen werden. Loose à 30 kr. bei den Mitgliedern des Comite Vilbel am 26. Mai 1871. schinen und Geräthschaften, sowie einer Ver⸗ nebst landwirthschaftlichen Geräthen in Vilbel. statt. Indem zur Verloosung kom⸗ daß für Stallungen Zu der Verloosung können Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. Se y bold. Englische glasirte Thonröhren 1474 stets einige Tausend Fuß 3“, 4“, 6“, 9“, 12“, 15“ englische Durchmesser auf Lager Große Eschenheimergasse 41, Frankfurt a. MI. F. F. Andreae, Oeffentliche Bekanntmachung. Betreffend: Anordnung einer Curatel über Leonhard Bruder von Reichelsheim. 1483 Nachdem Rubrikat unter Curatel gesiellt worden ist, so wird dies hiermit mit dem Anfügen zur öffent⸗ lichen Kenntniß gebracht, daß Rechtegeschäfte jealicher Art gültig nur mit dessen Cutator Philipp Wilbelm Vogt von Reichelsheim abgeschlossen werden können. Zugleich werden etwaige Gläubiger aufgefordert bre Forderungen binnen 14 Tagen a dato dem Curator an⸗ zumelden. Zahlungen find, bei Meidung doppelter Zahlung, nur an den Curator zu letsten. Friedberg den 6. Juni 1871. se n Friedberg. e i tz. Holz ⸗Versteigerung. 1480 Freitag den 16. Juni d. J. werden von Morgens 9 Uhr an in dem Domanialwald⸗Distrikt Frauenwald, Schlag XIII ½ Stecken geschältes Eichen⸗Scheitholz, 2 Prügelholz, „ Wellen, 7** 6568 Stück 5 48 Läste Hauspäne öffentlich versteigert. Ober⸗ Rosbach am 10. Junt 1871. Waigel Ober Rosbach. t Geschäfts- Enpfchlung 1479 Unterzeichneter zeigt hiermit den geehrten Bewohnern Assenheims und Umgegend ergebens an, daß er an dem Heutigen sich dahter als Spengler etablirt bat und empfiehlt sich in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten unter Zusicherung pünktlicher und billiger Bedienung Assenhelm den 12. Juni 1871. Anton Rossel, Spengler. Wilhelm Berubeck, Colonial-, Material-& Farbwaaren⸗Handlung in Friedberg 1487 nächft der Burg. Lager in allen Sorten Tabaken und Cigarren. Hosenträger 503 bitligst bei K. Friedrich neben der Post. Im Waschen von Glacéhandschuhen, 1490 Spitzen, seidenen und wollenen Stoffen empfiehlt sich Frau Spamer, wohnhaft bei M. Mondtaler auf dem Haagk. 1471 Soeben erschten: 10 1 Reich illustrirtes Kochbuch. Die feine Küche. Entbaltend gründliche Anleitung zur höheren und bürgerlichen Kochkunst. Mit 200 Abbildungen und 24 Farbendruckbildern. 16. Lieferung eleg., broch. Preis à 27 kr. „Die Derausgeber haben das vorzüglichste Koch⸗ buch geliefert, das bis jetzt existirt und das wirklich die rationelle und feine Kochkunff auf ibrem heutigen Höbepunkt der Entwickelung schildert“, sagt die Allgem. Famillenztg. darüber. 5 Leipzig, 1871. Moritz Schäfer. Zu baben bet Bindernagel& Schimpff in Friedberg. 17* mit rother Decke Ein Notizbuch n eber schlag ist von Nieder- Wöllftadt bis Gießen verloren gegangen. Abzugeben gegen gute Belohnung bei der Expedition d. Bl. 1472 Ein Schmiedgeselle 1481 kann sogleich dauernde Arbelt erhalten bei Karl Völker in Ossenbeim. Erst- Schwärme 1445 werden zu kaufen gesucht. Näheres bei 9. A. Schenk in Bad⸗ Nauheim. Deller Hol. Rahmhäst 1486 tst wieder eingetroffen bet Georg Groß. Roggenkleie, 1470 Weizenkleie, Schaalen und Futter mehl billig bei L. H. Strauß. Ein Lehrling 1446 wird unter guten Bedingungen gesucht von Assenbeim. K. Gref, Schlossermeister. e ee Ein braves Mädchen, 1485 welches waschen und bügeln, sowie die Zimmer⸗ arbeiten verrichten kann, findet gegen hoben Lohn eine angenehme Stelle. Bet wem? sagt die Exped. d. Bl. Unstreitig das beste Mittel, worüber eine große Anzahl Atteste vorliegen. 1484 Alle, auch veraltete rheumatische und Gicht⸗Krauk⸗ heiten durch Einreibungen heilbar: Flaschen à 1 Thlr. 5 Sgr.= fl. 2— inel Verpackung nebst Gebrauchs anweisung gegen Pofteinzahlung oder Nachnahme durch das Haupt⸗Depot Malnz zu beziehen. Unbemittelten senden wir gegen Nachweis Ihrer Behörde aber nur durch das Haupt⸗Depot obige Prä⸗ parate gratis. Bei Leichtkranken genügen 2 Flaschen. Uebernehmer erhalten Rabatt J. Egener& Frey, Mainz. Daheim Die soeben erschienene Nummer 86 enthält: Depots⸗ Vierleljährlich 18 Sgr. ochentlich 1 Nummer uzgesteg ent zhuphasßen ubiaunqqpng nv ping Der Münzihurm. Ein vaterländischer Roman von Georg Hiltl.(Fortsetzung).— Elsässisches Bauernleben. Von Dr. Karl Stieler.— Zum Gedächtniß Albrecht Düret's. Mit seinem porträt und der Abbildung des Schweißtuches der h. Verontca.— Aus der Welt der Börse I. Wie man an der Vörse reich wird.— Am Familientisch: Der Jahrmarkt. Von Robert Pfeil. Zu dem Bilde von C. Böker. Zu Bestellungen empfehlen sich: Bindernagel& Selleriepflanzen, 1476 pro Hundert 9 kr. hat zu verkaufen Peter Mann's Wittwe. Eine einspännige Chaise 1478 zu verkaufen bei Dr. Stubenrauch in Schotten. Glacé- Handschuhe, Militärhandschuhe, sowie Rauhleder⸗ und Pil-d'geosse⸗Handschuhe 44 bei K. Friedrich neben der Post. Schwarze Kaiser Cinte ist in Flaschen 3 8 und 14 kr. stets zu haben bei Bindernagel& Schimpff. Kirchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getraute: 8. Juni. Friedrich Wilhelm Geißler, Schulamts⸗ aspirant, Sohn des verstorbenen hiesigen Bürgers und Polizeidieners Johannes Geißler und Marie Eltsabetha Hof, Tochter des verstorbenen Bürgers zu Wölfersheim und Gendarm dahter Johannes Hof. 8. Juni. Friedrich Ludwig Franz Nees, hiesiger Bürger und Barbier, Sohn des hlesigen Zürgers Heinrich Nees und Anna Eva Margaretha Huppert, Tochter des Ortsbürgers und Pollzeidieners zu Stelufurth Joseph Huppert. Getaufte: 4. Juni. Dem biefigen Bürger und Posibeviensteten 1 Reitz eine Tochter, Louise Chrifttane, geb. am 15. Mat. 4. Juni. Dem Sergeanten im 2. Bataillon des 2. Großb. Landwehr Regiments Chriffoph Klein ein Sohn, Friedrich Wilhelm, geb. am 18. Mai. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Schimpff in Friedberg. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu eine Beilage.) — been N grinst. Niere bei 3. Sgerbu dch, den alt Groß. ie, chat den ee tiantitt —ͤ— Oberhel sische r Anzeiger. M 68. Edictalla dung Betreffend: Den Concurs des Conrad Becker von Butzbach. 1112 Nachdem von Großberzoglichem Hofgericht der Provinz Oderbessen üder das Vermögen der Conrad Becker's Eheleute zu Butzbach der förmliche Concurs erkannt worden ist, werden dessen gerichts⸗, sowte ge⸗ richtsundekannte Gläubiger zu dem auf Freitag den 23. Junt, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Liquidatlonstermin zur Anmeldung und Begründung ihrer Ansprüche an den Cridor bet Mei⸗ dung des, ohne besonderes Präclusivdecret, erfolgenden Ausschlusses von der Concursmasse hiermit vorgeladen. Zugleich soll in dieser Tagfahrt über Zustandekommen eines Arrangements, Bestellung eines Massecurators, Versilterung der Masse und Wahl eines Gläubiger ausschusses verhandelt werden und werden die aus⸗ blelbenden oder durch genügend Bevollmächligte nicht vertretenen Gläubiger als den von der Mehrheit der erschienenen gefaßt werdenden Beschlüssen beigetreten angesehen werden. Butzbach den 29. April 1871. Großherzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gilmer, Königer, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Edictal ladung. 1338 Ansprüche jeder Art an die unten nach Flur und Nummer verzeichneten Grundflücke find so gewiß binnen 4 Wochen dahler anzumelden und zu begründen, gegen- falls die darüber stattgebabten Veräußerungen beftätigt und in das Mutations-Verzeichniß eingetragen werden. Gemarkung Wölfersbeim. Joseph Hechts Wittwe zu Wölfersheim. 1,573. 1,1020. 1,1078. X. 332. Hungen den 23. Mai 1871 Großherzogliches 5 Hungen. Dr. 1. 7 en ** 5 Polizeiliche Hekauntmachung. 1460 Die Einwohner der Stadt Friedberg werden hierdurch aufmerksam gemacht, daß bei vorkommenden Decoratiouen oder Ausschmückungen der Häuser und der Stadt es nicht mehr geduldet wird, daß das Pflaster vor den Häusern aufgebrochen und sog. Zierbaͤume ein— gesetzt werden. Jede eintretende Uebertretung dteses Verbots muß zur Bestrafung zur Anzeige gebracht werden. Friedberg am 8. Juni 1871. 1 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foucar. Lieferung des Petroleums und der Talglichte für das Garnison-Lazareth Friedberg auf das 2. Halbjahr 1871. 1437 Freitag den 16. d. Mis., Vormittags 9 Uhr, soll die obige Lieferung unter den auf dem Garnison-Lazareth⸗ Bureau zur Einsicht bereit liegenden Bedingungen durch Summission veraccordirt werden. Friedberg den 7. Juni 1871. Großherzogliche Garnison-LazarelhTCommission. poffmann. Holzversteigerung. 1453 Donnerstag den 15. d. M. werden in den Freiherrlich v. Franckenstein'schen Waldungen nachstehende Eichenschälholzsortimente versteigert: I. Distrükt Mörler⸗Unter. 21% Stecken Eichen ⸗Schälscheitholz, 11 15„ Schälprügelholz, 2750 Wellen„ Schälreisbolz. II. Distrikt Allmep. 695/ Stecken Eichen⸗Schälprügelholz, 13550 Wellen„ Schälretsholz. f Mit der Verstelgerung wird Vormittags präeis Uhr im Distrikt Mörler⸗Unter, zunächst den Schieß⸗ mauern, der Enfang gemacht und Vormittags 11 Ubr in dem Diftrikt Allmep, zunächst dem Löwenhofe, fort⸗ gefahren. Credit bis 1. November 1871. Ockstadt den 7. Juni 1871. Der Freiherrlich v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. Glück auf! 423 25 bis 30 tüchtige Manganeisenerz-Bergleute verden auf meiner Grube St. Wendel, Gam acher Wald bel Butzbach, gegen hohen Lohn gesucht. Hierauf Neflecttrende wollen sich bel meinem Steiger Fach enger in Pohl Göns oder Steiger Nordhofen auf dem N 1 428 üimburg 1. Jun Jacob Unkelbach, Bergwerksbesitzer. 1259 Die nachverzeichneten Immobilien maligen Besitzer eingetragen werden, ohne daher Diejenigen, Oeffentliche Aufforderung. sollen theils veräußert, theils im Grundbuche auf die Namen ber der— daß diese ihre Erwerbstitel urkundlich zu bescheinigen vermögen. welche Eigenthumsansprüche an denselben zu haben glauben, ö von sechs Wochen dahler geltend zu m Mutationsverzeichniß auf die achen, widrigenfalls ohne Rücksicht auf Namen der neuen Erwerber, beziehungsweise der dermaligen Besitzer erfolgen wird. f Es werden hierdurch aufgefordert, solche in Frist dieselben, der Eintrag in das ————— Ord.⸗ Namen Bezeichnung Nr. der Besitzer. Gemarkung. der Immobilien. 1 Johannes Wörner's Erben von Altenstadt Altenstadt XI. 108. 2 Heinrich Kötter von Altenstadt Altenstadt II. 315. 611. I. 633. II. 387 3 J Peter Kröll von Altenstadt Altenstadt F 4 Heinrich Kreuder von Altenstadt Altenstadt VII 253. I. 687 5 Johannes Schäfer von Altenstadt Altenstadt I. 631. 5 6 Philipp Schäfer II. Frau von Altenstadt Altenstadt VIII. I. 2. 7[Jobannes Wagner von Altenstadt Altenstadt VIII. 177. 8 Philipp Wagner von Altenstadt Altenstadt VIII. 176. 1 Gene 85 285 Ehefrau von Altenstadt[ Altenstadt VIII. 178. emeinde Altenstadt Altenstadt I. 763. VII. 11 Heinrich Ickes I. Kinder von Altenstadt Altenstabt VII 254.„ 12 Konrad Rau II. von Altenstadt Altenstadt VII. 255. 257 13 Johannes Kunkel von Altenstadt Altenstadt VII. 256. a 14 J Jacob Kröll III, von Altenfladt 2. Altenstadt I. 78. 630. 676. 722. II. 3. 62. 177. 303. 373, 418. 458. 548. III. 106. 156. 157. 202. 231. 301. 376. IV. 156. 157. 284. 552. V. 174. 188. VI. 217. 237. VIII. 136. 167. 282. IX. 10. 34, 97. 345. 406. XI. 183. XV. 33. d. Rodenbach III. 149. v. 192. VI. 15. 286. 285. II.. f 15[ Clara Vogt von Allensladt Altenstabt 1. 603. 655. 718. II. 202. 300 506 520. 590. III. 6. 153. IV. 635. V. 78. 3. 116. 184. III. 192. 328. IV. 64. 85. 503. V. 341. 650. VI. 165. VII. 64. VIII. 32. 182. 254. IX. 194. 199. III. 98. X. 121. . XI. 10. 196. 16 Georg Vogt II. Wittwe von Altenstadt Altenstadt I. 407. 455. 738. II. 248. 286. 288 417. 444. 483. 588. III. 54. 59. 266. 184. IV. 71. 547. 638. V. 150. 280. 342. 497. 566. VI. 218. VII. 61. 111. 205. VIII. 120. 280. 333. IX. 241. 372. 428. X. 92. 111. 137. II. 15. 242. IV. 620. V. 148. VI. 307. 326,3. 224. VIII. 90,3. X. 124. III. 290. v. 20. IX. 273. 17 Konrad Wörner von Altenstadt Altenstadt VIII. 26. 18 Jacob Holzapfel von Alienstadt Altenstadt I. 682. 19 Heinrich Holzapfel von Altenstadt Altenstadt I. 683. 20 Philipp Kröll II. Wittwe von Altensladt.] Altenstadt I. 681. 21 Heinrich Thylmann und Ehefrau, geb. Brack, von Altenstadt. Altenstadt I. 684. 685. 686. 22 Heinrich Jacob Kröll von Altenstadt Altenstadt I. 679. 23 Johannes Kröll III. von Altenstadt Altenstadt I. 680. 24 Philipp Jacob Kröll von Altenstadt Altenstadt VIII. 23. 2⁵ Pfarrei Altenstadt Altenstadt I. 704. 26 Heinrich Ickes von Altenstadt Altenstadt VIII. 22. 20. 27 Philipp Kröll IV. von Altenstadt Altenstadt VIII. 58. 28 Philipp Schäfer II. und Ehefrau, geb. Sauer von Altenstadt Altenstadt VIII. 59. 60. 29 Peter Ickes II. von Altenstadt Altenstadt VIII. 19. 64. 30 Jacob Reul Frau, geb. Rahn, von Altenstadt J Altenstadt VIII. 62. 31 Johannes Rahn von Altenstadt Altenstadt VIII. 61. 32 Jacob Lemp I. Wittwe von Altenstadt Altenstadt VIII. 56. 38 Jacob Lemp II. von Altenstadt Altenstadt VIII. 57. 34 Heinrich Hammel von Altenstadt. Altenstadt VIII. 224. 35 Wilhelm Hammel's Ehefrau, geb. Müller von Altenstadt Altenstadt VIII. 25. 66. 36 Konrad Rau II. von Altenstadt Altenstadt I. 703. VIII. 21. 63. 37 Rentmeister Müller von Florstadt Altenstadt VIII. 367. 38] Johannes Braun von Oberau Altenstadt IV. 36. 39 Margaretha Lips von Altenstadt Altenstadt 105. 40 Konrad Stroh von Altenstadt Altenstadt IL 362. 363. IV. 98. 279. 673. V. 21. 76. 83. 608. VII. 171. VIII. 83. 198. IX. 105. 112. XI. 94. 41 J Konrad Böckel von Düdelsheim Düdelsheim I. 1354. 42[ Konrad Böckel's Wittwe von Düdelsheim Düdelsheim XXII. 59. XXV. 42. 43[ Marie Emmerich von Langenbergheim Langenbergheim I. 984. 1258. 1612. VII. 19. 392. 44 Georg Frank von Himbach 45 Johannes Jäger von Nieder-Mockstadt 46 Peter Schwarz von Darmstadt und Johannes Schwarz I. von Höchst a. d. N. 47 Peter Schwarz von Darmstadt 48[ Heinrich Dähler von Höchst a. d. N. 49 Martin Kirchner Wittwe von Höchst a. d. N. 50 Dietrich Kirchner Wittwe von Höchst a. d. N. a. Himbach b. Eckertshausen e. Orleshausen Nieder-Mockstadt Höchst a. d. N. Höchst a. d. N. Höchst a. d. N. Höchst g. d. N. Höchst g. d. N. XI. 104. 579. 702. XIII. 13. 235. I. 425. 560. 378. 1310. 648. 691. 967. 101. 1104. II. 217. 183. 191. 192. 288. III. 421. 443. IV. 39. 102. 351. 509. 520. V. 228. VII. 549. VIII. 124. 424. X. 115. VIII. 331. II. 350. 1. I. 493. 689. VII. 258. vI 917. II. 478. IV. 353. 365. 366. 434. II. 495. 500. V. 110. I. 258. 259. IV. 173. III. 18. V. 281. IV. 110. 73. V. 280. IV. 70. 87. 132. 141. — 5 Se 5 —— e * * ——.— Ord.⸗ Namen f Bezeichnung Nr. der Besitz er. Gemarkung. der Immobilien. 51 Peter Mädrich Wiltwe von Höchst a. d. N.[ Oberau III. ö. 52 Ricolaus Brod und Wilhelm Schuffert I. von Osiheim Oberau II. 15. 53 J Adam Reinhardt von Langenbergheim Langenbergheim I. 201,3. 54 Albert Kinckel von Eckartshausen Eckartshausen VII. 438. f 55[ Johannes Hammel von Rodenbach a. Rodenbach I. 163. 247. 266. 276. 288. 291. 296. 303. 318. II. 5. 20. 81. 96. 109. 1II. 48. 56. 82. 104. 143. 193. 202. 227. IV. 30. 139. 158. V. 253. 264. 300. 318,3. 331. VI. 20. 101. 114. 116. 134. 187,3. 253. 269. 346. 350. 291,3. 398. 407. 439. 444. 447. 448. b. Altenstadt V. 177. 349. e. Hainchen VII. 108. 56 Konrad Winter III. von Glauberg Glauberg I. 1233,3. II. 53. X. 545. XI. 268. 57 Johannes Völker VIII. von Glauberg Glauberg I. 113. 775,/0. 888. 1060. 1078. VI. 567. 582. VII. 393. VIII. 588. IX. 541. XI. 286. 58 Heinrich Goll II. von Glauberg Glauberg I. 140. 183. 825. 979. 1210. II. 159. III. 99. 176. VI. 39. 515. VII. 420. 447. 578. VIII. 64. 334. 467,5. 60 1. IX. 12. 575. 727. 734. X. 169. 231. 454. VI. 299. i VII. 261. IX. 2. 893. Seite 4 9 Nr. 5= 2/40 der Weideberechtigung. 59 Georg Knecht von Heegheim a. Heegheim I. 350. 551. 352. 421. II. 222. 203. IV. 69. 70. V. 63. VII. 81. 102. IX. 71. X. 46. I. 126. 127. b. Glauberg VIII. 755, 60] Johannes Knecht I. von Heegheim Heegheim I. 208a. II. 81. 162. 243. IV. 176. 177. V. 94. VI. 37. VIII. 2. IX. ö 25. 26. 178. 179. X. 202. I. 459. 61 J Georg Stahl von Ostheim Heegheim% I n es. 62/ Johannes Bingel von Enzheim Heegheim VII. 82. 63 Friedrich Kröll von Heegheim Heegheim I. 323. 426. 527. II. 50. 124. III. 103. V. 133. VI. 32. 33. 89. 128. 230. VII. 27. 79. VIII. 160. 161. 6 IX. 5. 9. 10. 86. 104. 152. X. 1 88. 147. 64 J Johannes Stock von Heegheim Glauberg VIII. 659. 65 J Löb Joseph von Staden Staden I. 120. 66 J Wilhelm Stroh II. von Hainchen Lindheim VI. 169. Altenstadt und Büdingen am 21. April 1871. Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Faust mann. v. Büdingen. Zangen. Heugras-Versteigerungen. 1435 Das 187ler Heugras von den Großherzoglichen Domantalwtesen des Rentamts Nidda kommt unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen in folgenden Terminen zur öffentlichen Versteigerung: 5 Größe 8 der Versteigerungstermin.; 2 Gemarkung. Wiesen. 9 157 Ort der Versteigerung. 5 2— 11 Berfadt 26 Samstag den 17. Juni, Nach- Ober⸗Weidwiese. mittags 3 Übr, 2 Blofeld 1 30 Montag den 19. Jun, Nach- Brühlwiese. mittags 4 Uhr, Unter⸗ Schmitten 5 Dienstag den 20. Juni, Vormit⸗ Bei der Bruchmüßhle. 3 tags 9 Uhr, Salzhausen 15 Dienstag den 20. Juni, Vormit⸗ Am Gesundbrunnen. tags 11 Uhr, Bingenheim 40 Mittwoch den 21. Juni, Vor- Brühlwlese. 4 g mittags 10 Uhr, Heuchelheim 9 N den 21. Juni, Mittags Im Ried. 1 hr, 5 Lißberg 89 Donnerstag den 22. Juni, Vor⸗ Wirth Uhl zu Lißberg. ö mittags 9 Uhr, 6 Leidhecken 8 Samstag den 24. Junt, Nach⸗ Am Sauerbrunnen. mittags 3 Uhr, Montag den 26. Juni, Vormit, J Echzeller Teich. 7 can 87 tags 9 Uhr, Montag den 26. Juni, Nachmit⸗ Wehrwiese. tags 2 Uhr, 55 ö Geitenau 5 3 den 27. Juni, Mittags Große Korbische Wiese. hr, Bisses. 4 Dienstag den 27. Juni, Nach⸗ Kinds wiese. 58 mittags 6 Uhr, 9 Nidda 85 Mittwoch den 28. Juns, Vormit⸗ Seewiese. tags 10 Uhr, Zu Nidda werden nach beendeter Gras-Versteigerung 4 Abtheilungen der Johanniter Scheuer auf ein Jahr vergeben. Bingenheim den 7. Juni 1871. Großherzogliches Rentamt Nidda. R u d Paris, Exposition universelle 1867. Berli sowie selbstverfertigte, in allen Formen, empfeblen wir dem geehrten Publikum Wiener PIAN0s, Pariser bestens. Unsere Vernichtung nebst Kostenverzelchniß im Betrage von 3267 fl. 57 kr. (163 fl. 24 kr. jährlicher Zinsenverlust) bei obiger Ausstellung, sowie unsere Klage an, Se. Königl. Hoheit den Großherzog gegen den Commissär bet ge⸗ nannter Ausstellung, haben wir Herrn Anstoss, Ludwigstraße, à 3 kr. zum Verkauf übergeben. Gebr. Schaubruch, Planofortesabrik in Mainz. 1384 Immobilien⸗Versteigerung. 1421 die dem Apotheker Hermann Otto zu Rüdesheim eigenthümlich zustehenden, in der hiesigen Gemarkung* belegenen Immobtlien, nemlich: a. 12 Ruben 41 Schuh Hofraithe in der Untergasse, zwischen Wilhelm Schmid und dem Kercchhof, Nummer 5846/1706 des Stockbuchs, b. 6 Ruthen 59 Schuh Garten bei dem Hause, zwischen dem Kirchhof und sich sesbst, Nummer 1707 des Stockbuchs, o 10 Ruthen 14 Schub Acker auf dem Altendorf, zwischen Reinbord Knöpp Wittwe und Nicolaus Steten, Nummer 1714 des Stockbuchs, in dem Ratbhause dahter zwangsweise zum drittenmal versteigert werden und wird bet dieser Versteigerung der Zuschlag unbedingt ertbellt. Reichelsheim den 3. Juni 1871. In Auftrag: Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches. Reichelsheim. V. d. B. D. D. A. Gerichtsmann No hl. Holzversteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 1469 Montag den 19. Juni d. J. kommen aus den Distrikten Scheuerwald und Estruth 1 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 1„ Prügelbolz, 69 5„ Stockholz, 763 7„ Reisholz, 20 5 Aspen ꝛc. Prügelholz, 91 Reishol!, 1 77* ferner 4 Buchen⸗Stämme von 13— 28“ Durchmesser und 15-45“ Länge mit 271 Cubtkfuß l zur Verstelgerung. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Scheuerwald an der ersten Holznummer. Ortenberg am 20. Mat 1871. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg. Ti a e r. Versteigerung von Lazareth-Gegenständen. 1482 Nächsten Freitag den 16. d. M., von Morgens 9 Uhr ab, werden sämmtliche von dem aufgelösten Reserve⸗ Lazareth herrührenden, der Militärverwaktung gehörtgen Mobllien und Utensilien, namentlich: 39 Bettstellen, 60 Sttobsäcke, 72 Kopfpolster, 156 Kol⸗ ter, 200 Betttücher, 200 Hemden, 170 Handtücher, 56 Kissen⸗ ꝛc. ꝛc. Ueberzüge, 75 Vorhänge mit Stangen, 7 Oefen, sodann Schlafröcke, Unterjacken und Unter⸗ bosen, Porzellan, Glas, Haus und Küchengerätb⸗ schaften, Verbandstücke, sowie sämmtliche chirurgische Justrumente ꝛc. ꝛc. 8 in geeigneten Abtheilungen im alten Spfelsaale öffent⸗ lich an den Meisibletenden gegen Baax zahlung versteigert. Bad ⸗Nauheim am 9. Juni 1871. ü Großherzogliche Bürgermeisterel Bad⸗Nauheim. Schutt. Heugras⸗Versteigerung. 1488 Donnerstag den 22. Jun, Vormittags 10 Uhr, soll das Heugras von den hiefigen Gemeindewiesen, circa 180 Morgen, öffentlich versteigert werden. Gegen Bücgschaft wird Credit bis den 1. November l. J. bewilligt. Die Großberzoglichen Bürgermeistereten der um⸗ liegenden Gemeinden werden im Interesse ihrer Ge⸗ meindeangehörigen um öffentliche Bekanntmachung ersucht. Utphe am 12. Juni 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Utpbe. Fi fsfä glg ein Die Gartenlaube. Nr. 24. Inhalt: Ein Held der Feder. Erzählung von E. Werner.(Fortsetzung.)— Ein Blick hinter die Coullssen. Von Herbert König. II. Mit Abbildungen.— Die Krankheiten des Haupthaares und ihre ärztliche Behand⸗ lung. Von Stabsarzt Dr Z. Pincus, Docent an der Univerfität zu Berlin. I.— Das gespenstige Steinwerfen. Von Fr. Gerstäcker.— Unter Allen die Giftigste. Von Brehm. Mit Abbildung: Die Puffotter und ihr Opfer. Nach der Natur aufgenommen von Emil Schmidt.— Blätter und Blülhen; Ein Excommuni⸗ eiter.— Aus Thüringen. Von H. B.— Des Sees Opfer. Ein Keise Abenteuer. Gedicht von Heinrich Seidel.— Die Industrie im Waldbache. d. B.— Eingesandt. Von Michael Sachs in Partenkirchen.— Berichtigung.— Kleiner Brsefkasten. An Magenkrampf, Perdau⸗ ungsschwäche etc. etc. Leidenden 585 wird das sett beinahe 50 Jahren segensreich wickende Ur. wed. Doecks'sche Hellmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Expedition d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch den Apotheker Doeeks in Harpstedt b. Bremen(wohin derselbe seinen Wohnsitz hon Barnstorf verlegt hat), Freitag den 16. Junt, Vormittags 11 Ubr, sollen . —