bemlezr. itt Ab 1— fur ver Bert. u der Erd⸗ tarcisle.— * Len p, tert. Nu s 5 0. At.— Zur der ntseret Wen eres E 1 * 2 7 7 8 2 7 1 7 Samstag den 13. Mai. A 56. berhessischer Anzeiger. g Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Deutsches Reich. Darmstadt. Durch Entschließung vom 1. J. Mis. bat S. K. H. der Großherzog den wirklichen Geheimerath und Präsidenten des Mi— nisteriums des Innern von Bechtold von den Functionen eines Directors und Mitglieds der Prüfungs⸗Commission für das Justiz- und Ver⸗ waltungsfach enthoben und an dessen Stelle den Oberappellations- und Cassationsgerichtsrath Dr. Otto Zentgraf zum Director der genannten Com- mission, den Ministerialrath Wilhelm Reuling aber zum Mitgliede derselben ernannt. — Geh. Staatsrath Franck ist zum Präsi⸗ denten des Oberappellationsgerichts ernannt worden. Mainz. In dem mehrerwähnten Octroi- prozesse ist nunmehr das Urtheil erfolgt. Den Geschworenen waren 14 Fragen zur Beantwortung übergeben. Nach 1 ½ ⸗stündiger Berathung ant⸗ worteten dieselben auf jede mit„Nein“, und wurden die Angeklagten vom Präsidenten freige⸗ sprochen, und soweit sie verhaftet waren, in Freiheit gesetzt. — Am 10. d. Abends 8 Uhr trafen Jules Favre, Pouper⸗Quertier und die beiden Secretäre bei den Frankfurter Conferenzen, Comte de Bastard und Vicomte de Fenélon, von Frankfurt hier ein und stiegen im„Englischen Hof“ ab. Dieselben besuchten am folgenden Morgen das Lager der französischen Kriegsgefangenen und reisten Abends per Extrazug direct nach Versailles zurück. — In Folge des erfolgten Friedens abschlusses werden von den hier internirten französischen Kriegs- gefangenen 10,000 Mann sofort und auf dem kürzesten Weg nach Frankreich und von da zur Unterdrückung des Aufstandes nach Algier beordert werden. Berlin, 10. Mai. Reichstag. Zweite Be⸗ tathung des von Wiggers vorgeschlagenen Ge— setzentwurfes, betreffend die Cautionspflichtigkeit der periodischen Druckschriffen in tinigen einschlägigen Petitionen. An Stelle des Wiggers'schen wird ein von Völk vorgeschlagener Gesetzentwurf in längerer Debatte angenommen, welcher lautet:„Einziger Artikel. Die Vor⸗ schriften der Landesgesetze, welche die Herausgeber von Zeitungen und Zeitschriften zur Stellung einer Caution verpflichten, die Entziehung der Befugniß zum selbstständigen Gewerbebetrieb im Falle einer durch die Presse begangenen Zuwider⸗ handlung vorschreiben oder zulassen, werden auf— gehoben.“ Sodann wird der Commissionsantrag nebst einem, Unterantrag von Brockhaus, sowie tine von Biedermann vorgeschlagene Resolution angenommen, wonach der Antrag nunmehr dahin lautet, daß die vorbezeichneten Petitionen, soweit sse die Aufnahme von Bestimmungen über die Presse in die Verfassung beantragen, durch An- nahme der Verfassung erledigt zu erklären seien, im Uebrigen der Reichskanzler ersucht werden möge, dem Reichstage in der nächsten Session den Entwurf eines für das ganze Bundesgebiet geltenden Preßgesetzes vorzulegen, auch den be- treffenden Gesetzentwurf der öffentlichen Kritik vorher rechtzeitig zu unterbreiten. Der von Lasker vorgeschlagene Gesetzentwurf, betreffend die ge— schäftliche Behandlung eines ungewöhnlich umfang— leichen Gesetzentwurses, wurde an eine Commission don 14 Mitgliedern verwiesen. — Die„Provinzialcorrespondenz“ schreibt: „Die Frankfurter Verhandlungen werden hoffent- lich von entscheidender Bedeutung für das defi— tive Friedenswerk sein. Man darf überzeugt Verbindung mit sein, daß Fürst Bismarck sein persönliches An- sehen eventuell einsetzen wird, um alle Zweifel und Bedenken, welche gegenüber den Präliminarien noch möglich erschienen, endgültig zu beseitigen und somit die vorläufigen Friedensgrundlagen als Bestimmungen des wirklichen Friedens zu gestalten und zu ergänzen. Nicht um die Befeitigung ein⸗ zelner Schwierigkeiten kann es sich jetzt handeln, sondern um die allseitige, vollständige Anbahnung des wirklichen Friedens. Hr. Favre bewies bei den früheren Waffenstillstandsverhandlungen, daß er sich über die Lage Frankreichs keinen Täuschungen mehr hingibt. Er wird seinen Patriotismus ge- wiß auch jetzt bewähren, indem er ohne Weiteres Schritte thut, welche zu Frankreichs Ehre nöthig sind.“ Das genannte Blatt schreibt ferner:„Der erfreuliche Abschluß der Verhandlungen scheint unmittelbar bevorzustehen. Die Reichstagssitzungen dürften bis Pfingsten dauern. Die Berufung der Provinzial⸗ und Communal Landtage ist für den 4. Juni beabsichtigt.“ — Ueber den Friedensabschluß verlautet: Die Kriegsentschädigung von fünf Milliarden ist bei⸗ behalten; die Zahlungsfristen werden verkürzt, die Occupationsfristen verlängert. Eine Zahlung von 500 Millionen erfolgt 30 Tage nach der Ein⸗ nahme von Paris. Für Abtretung der Bahnen in Elsaß⸗Lethringen ist eine Entschädigungssumme von 800 Millionen gefordert, schließlich wurden 300 Millionen vereinbart. — Die von dem Regierungspräsidenten v. Ende in Schleswig angeregte Idee der Pflanzung von sog.„Friedenseichen“ hat in den Herzogthümern in Stadt und Land außerordentlichen Anklang gefunden. Die Zahl der in dieser Veranlassung unter entsprechenden Feierlichkeiten an hervortre— tenden Punkten gepflanzten Bäume, natürlich aus- gesucht schöne und kräftige Exemplare bis zum Alter von 10 bis 15 Jahren, beläuft sich im ganzen Lande gewiß auf mehrere Hunderte. Köln. Die an den Erzbischof von München- Freising gerichteten Sendschreiben von Dr. von Döllinger und Dr. Friedrich u. A. haben den Bischof von Münster und den hiesigen Erzbischof veranlaßt, sich nach München zu begeben, um dort eine Berathung abzuhalten. Anderen Nach- richten zufolge wäre von München aus eine Auf— forderung an alle deutschen Bischöfe ergangen, zu einer gemeinsamen Berathung dort zusammenzu— treten, und ebenso gemeinsame Schritte gegenüber der altkatholischen Bewegung ins Auge zu fassen. — Dieser Tage reisten ca. 100 Fabrik- und andere Arbeiter und Arbeiterinnen von Straß— burg, wo es infolge der Belagerung und deren Folgen an Beschäftigung fehlt, durch Köln nach Belgien, hoffend, daselbst in Arbeit genommen zu werden. Von hier aus begeben sich dagegen viele Bauhandwerker nach Straßburg, dort die Neu— bauten und Restaurationen ausführen zu helfen. Frankfurt. Das„Fr. J.“ meldet vom 10. d.: Es wird uns mitgetheilt, daß der Cardinal punkt der seitherigen Verhandlungen auf der Con- ferenz darin bestand, sich deutscherseits zu verge— wissern, ob die Versailler Regierung einigermaßen sicher sei, den Bürgerkrieg zu beenden und damit Frankreich vor der Zerrüttung und Erschöpfung seiner Kräfte, deren es zur Erfüllung der Friedens- bedingungen wie zu seinem eigenen Gedeihen be— darf, zu bewahren. Falls die Versailler Herren diesen Nachweis schuldig blieben, würde die fran— zösische Angelegenheit alsbald zur deutschen. Damit siimmt auch der Umstand, daß die Versailler Re- U gierung in ihrer neuesten Proclamation an die Pariser sagt:„Die Euch bedrückende Minderheit setzt Euch auch neuen Angriffen der Deutschen aus, welche sie nach ihren eigenen Erklärungen rücksichtslos in's Werk setzen würden, wenn wir nicht selbst die Insurgenten zu ersticken vermögen.“ Es ist indeß aus den seitherigen Mittheilungen zu schließen, daß man über diese Schwierigkeit hinaus ist und der Fall des Forts Issy ist ein neues gutes Omen. — Wie berichtet wird, ist der stellsertretende Maire von Straßburg, Hr. Klein, hier einge⸗ troffen, um gleichfalls mit dem Reichskanzler zu conferiren. — 10. Mai. Die officiöse„Frankf. Presse“ bringt über die Friedensverhandlungen folgende Mittheilungen: Fürst Bismarck hat gestern Nach⸗ mittags Logis im„Schwan“ auf weitere 8— 10 Tage belegt. Von Berlin und Brüssel sind weitere Conferenzmitglieder, darunter auch ein preußischer General, angekommen. Nachmittags fand eine Sitzung von 3—6, eine weitere Abends von 8½ Uhr an statt. Vor der ersten Sitzung fuhr Fürst Bismarck weit hinaus nach der Bockenheimer Landstraße, um draußen ungenirt zu promeniren. — Nachmittag 2½ Uhr. Soeben ist der definitive Friedensschluß von sämmt⸗ lichen Bevollmächtigten unterzeichnet worden. Fürst Bismarck war nur in der Absicht hierher gekommen, Schwierigkeiten zu ebnen; der Verlauf der Verhandlungen war jedoch ein so günstiger, daß wider Erwarten der definitive Abschluß des Friedens erreicht wurde. Die Bürgschaften für Ausführung des Friedens sind verstärkt. — Obengenanntes Blatt schreibt ferner: Durch den heute hier erfolgten definitiven Abschluß des deutsch-französischen Friedens ist die Geschichte Frankfurts um einen denkwürdigen Moment reicher geworden. Ueber die endgültigen Abmachungen verlautet zur Stunde noch nichts; doch ist anzu⸗ nehmen, daß die Friedenspräliminarien im Großen und Ganzen unverändert geblieben find. Die Details der Ausführung werden selbstverständlich noch festzustellen sein und in Zusatzprotokollen codi- ficirt werden. Ob die ersten 500 Millionen Frs., zu deren Vorstreckung ein Consortium, welchem auch hiesige Bankiers angehören sollten, angeblich bereit war, bereits bezahlt sind oder in kurzer Frist bezahlt werden, haben wir nicht erfahren können. Sobald es aber geschieht, sind die beiden Bedingungen erfüllt, unter denen bekanntlich deutscherseits die Räumung der Nord- und Ost⸗ sorts erfolgen muß. Fürst Bismarck und Gefolge werden morgen nach Berlin zurückkehren. Dadurch erledigt sich die Nachricht in unserm 1. Blatte, daß für den Reichskanzler auf's neue 8—10 Tage im Schwan Quartier belegt sei. Die franzö⸗ sischen Bevollmächtigten wollten noch heut abreisen. — 11. Mai. Aus den Berichten des„Fr. J.“ über die Friedensverhandblungen theilen wir folgende Stellen mit: Die Unterzeichnung des Friedens- protokolls erfolgte gestern Nachmittag um 4½ Uhr. Die Nachricht, daß der Friedensschluß erfolgt sei, verbreitete sich mit großer Schnelligkeit durch die Stadt und große Menschenmassen standen bei der Abfahrt Jules Favre's vor dem„Holel zum Schwan“. Instinctiv— möchte man fast sagen — zog die Menge den Hut, als Favre in den Steinweg einbog, denn Jeder mochte fühlen, daß der 10. Mai 1871 historisch sei. Fürst Bismarck verließ kurze Zeit nach dem Hinweggang der französischen Diplomaten den„Schwan“ zu einem Spaziergang, um dann um 6 Uhr einer Ein- ladung des Oberbürgermeisters Dr. Mumm zu folgen, woselbst er von den Spitzen der Behörden und des Handelstandes begrüßt wurde. Bismarck brachte beim Bankett einen Toast auf die alte Krönungsstadt Deutschlands, die Friedensstadt vom 10. Mai 1871, aus. Was wir über die Friedens. bedingungen gerüchtweise hören, geht dahin, daß von den 5 Milliarden auch nicht ein Pfennig nachgelassen ist. Einen besonderen Gegenstand schwieriger Behandlung bildeten die in den ab⸗ getretenen, ehemals französischen Provinzen ge⸗ legenen Eisenbahnen. 800 Millionen forderte Frankreich dafür, während man sich auf 300 Mil- lionen geeinigt hat. Noch vor Bezahlung der in den Präliminarien stipulirten 500 Millionen werden die Forts von Paris und die Departe⸗ ments der Seine, Oise und Marne an Frankreich zurückgegeben werden. Die Champagne bleibt als Pfand für die Kriegskosten bis zu ihrer Abtragung von deutschen Truppen besetzt. Die französischen Diplomaten keisten gestern Abend um 7 Uhr ab. Heute Morgen 8 Uhr kehrte Fürst Bismarck auf der Ostbahn nach Berlin zurück. — Die„Frankf. Pr.“ ist in der Lage von den Mittheilungen des Reichskanzlers über den Friedensschluß Folgendes wiederzugeben: Die Garantieen für Ausführung des Friedens seien wesentlich verstärkt; die Fristen der Bezahlung der fünf Milliarden seien verkürzt, die Dauer der Occupation dagegen verlängert. Die Zahlung der ersten fünfhundert Millionen werde 30 Tage nach der Einnahme von Paris erfolgen. Die elsässisch⸗lothringischen Bahnen, für welche die französischen Unterhändler anfänglich 800 Millionen gefordert, seien mit 300 Millionen von den Kriegs- kosten in Abrechnung zu bringen. Es sei wohl möglich gewesen, noch weitere 30 bis 36 Millionen davon herunterzuhandeln, das Geschäft aber sei so honett und coulant abgewickelt worden, daß er von weiterer Pression abgestanden habe, es sei so doch schöner. Schmerzlich habe es ihn berührt, daß er den persönlichen Wunsch des Kaisers, die Schlachtfelder, auf denen die Gräber unserer Helden sich befinden, in unsere Hände zu bringen, nicht habe erfüllen können, wiewohl er ermächtigt gewesen sei, jede Summe dafür zu bieten. Der Wunsch sei an der unerschüötterlichen Festigkeit der französischen Unterhändler gescheitert. München. Die Bayern zugefallenen, in Frankreich erbeuteten 63,000 Stück Chassepotge⸗ wehre, welche das gleiche Kaliber wie das Werder⸗ gewehr haben; sollen derart umgeändert werden, daß sie neben dem Werdergewehr bei der bayerischen Armee gebraucht werden können. Die Kosten der Abänderung werden per Stück auf 1 fl. 45 kr. bis 2 fl. berechnet. Ausland. Frankreich. Paris, 9. Mai. Durch Erlaß der Commune ist der Preis des Brodes auf 50 Centimes per Kilogramm festgesetzt. Wie es heißt, würde das Oberkommando Dombrowski anvertraut werden. Fort Issy ist gestern Abend vollständig geräumt worden. Bevor die Besatzung desselben abzog, traf sie alle Vorbereitungen, um das Fort in die Luft sprengen zu lassen, wenn die Versailler versuchten, es u besetzen. Die Ein- schließung von Paris von Gennevilliers bis Jvry ist vollständig. — In der Nacht vom Samstag zu Sonntag hat, wie die Organe der Commune melden, die Polizei fünfundzwanzig Priester im Arrondissement verhaften lassen. Dieselben sind beschuldigt, der Regierung von Versailles Spionendienste geleistet zu haben. Compromittirende Papiere wären in den Kirchengefäßen versteckt vorgesunden worden. — Abends. Seit 2 Uhr sammeln sich die föderirten Bataillone auf der Place de la Con- corde, wo sie vor den Generalen der Commune Revue passiren, um alsdann auf den Kampfplatz abzugehen. Die Commune ergreift alle Maßregeln in Betracht des großen Angriffes der Versailler. Diese Nacht brach in Forts Vanvres eine große Feuersbrunst aus. Die Geschosse der Batterien von Montretout haben einen Brand am Point du jour hervorgerufen. Ein lebhaftes Gewehr feuer beginnt in Neuilly. Gepanzerte Locomotiven haben den Bahnhof von Asnieres verlassen; der Ort ihrer Bestimmung ist unbekannt. Man glaubt, sie würden morgen der Porte Maillot gegenüber in Batterien aufgefahren werden. Auteuil und der Point du jour werden furchtbar bombardirt. Die Bevölkerung ist von panischem Schrecken er⸗ griffen; allgemeine Flucht. Die Versailler Bat- terien haben die ihnen gegenüberstehenden zum Schweigen gebracht. Die Porte d'Auteuil ist zerschossen, der Point du jour brennt, ebenso die Kasernen auf dem Fort Vanvres.— Cluseret wird heute Abend abgeurtheit.— Die Vendöme— säule soll in der nächsten Nacht umgestürzt werden. — Seit 7 Uhr hat das Geschützfeuer um Paris beinahe aufgehört. Eine große Entmuthigung ist diesen Abend unter den Gruppen der National- garden und den Anhängern der Commune bemerk⸗ bar. Es laufen Gerüchte von ernstlichen Zwistig⸗ keiten zwischen Rossel, dem Wohlfahrtsausschuß und der Commune um. — 10. Mai Morgens. Mot d' Ordre ver⸗ öffentlicht einen Brief des Commandanten an die Commune, datirt 9. Mai. Rossel erklärt sich außer Stande, die Verantwortlichkeit des Ober— befehls länger zu tragen, wo Jedermann berath- schlage und Niemand gehorche. Für die Organi- sation des Artilleriedienstes ist noch nichts geschehen. Die Bedienung der Geschätze ruht allein in den Händen einiger Freiwilligen, deren Zahl ungenügend ist. Dae Centralcomite hat nichts dafür gethan. Rossel fährt fort:„Gestern, während Jedermann auf seinem Posten hätte sein sollen, berathschlagten die Legionschefs, um ein neues System der Or- ganisation an die Stelle des meinigen zu setzen. Meine Entrüstung brachte sie auf andere Gedanken und sie versprachen mir für heute als letzten Ter— min eine organisirte Truppenzahl von 12,000 Mann zu stellen, mit welchen ich mich verpflichtete gegen den Feind zu marschiren. Um 11½ Uhr sollten die Truppen bereit sein. Es ist 1 Uhr und noch sind erst 7000 zur Stelle. Ich bin nicht der Mann, welcher vor ernsten Maßregeln zurückschreckt und gestern, während die Chefs dis- cutirten, erwartete sie ein zu ihrer Execution be— stimmtes Peleton im Hofe, aber ich will nicht allein auf mich das Gehässige der Executionen nehmen, welche nothwendig sind, um aus diesem Chaos eine Organisation zu schaffen, Gehorsam zu finden und den Sieg zu sichern. Mein Vor- gänger har Unrecht gehabt, sich inmitten dieser absurden Lage abzumühen. Ich habe nur die Wahl zwischen zwei Wegen, entweder die Hin— dernisse zu durchbrechen, welche meine Thätigkeit hemmen oder mich zurückzuziehen. Zum ersteren bin ich nicht im Stande, denn das Hinderniß be— steht in Eurer Schwachheit, auch kann ich die Souveränität des Volkes nicht antasten— des- halb ziehe ich mich zurück. Ich habe die Ehre, von Ihnen eine Zelle im Gefängniß von Mazas zu verlangen.“ — Das„Journal de Rouen“ meldet, daß eine bonapartistische Verschwörung in Versailles entdeckt worden sei. Die Regierung ist sehr auf der Hut, habe aber noch nicht eingeschritten, — 10. Mai, Abends. Oberst Rossel ist ver⸗ haftet worden. Delescluze wurde zum Kriegs- delegirten ernannt. Die Commune hat das Obercommando dem General Dombrowski ange— boten, der es ohne Bedingungen annahm.— Auf Fort Issy weht die Tricolore. Versailler Truppen sind in Bois de Boulogne. Cluseret ist heute Morgen vor Gericht erschienen; das Urtheil wird heute Abend gesprochen. — Die Versailler halten Issy besetzt und be⸗ ginnen Batterien gegen die Wälle von Paris zu errichten; sie benutzen Issy auch, um von dort aus Vandres anzugreifen. Der Zustand des Forts Vanvres ist ein sehr schlechter; man hält seine Räumung für nahe bevorstehend. Der„Reveil“ meldet, die Verbindung der Föderirten zwischen dem Dorfe Issy und Vanvres sei in der vergangenen Nacht durch den General Brunel gesichert worden. — 11. Mai Morgens. Der Wohlfahrtsaus⸗ schuß hat in Folge der in Paris angeschlagenen Proclamation Thiers' verfügt, daß das bewegliche Eigenthum desselben mit Beschlag belegt und sein Haus unverzüglich dem Erdboden gleich gemacht werden soll.— Die Commune hat gestern be⸗ schlossen, Rossel vor das Kriegsgericht zu stellen. Delescluze ist zum Kriegsdelegirten ernannt wor⸗ den. Nähere Nachrichten hierüber sind bis zur Stunde nicht eingelangt. Ein Angriff der Ver; sailler auf die Porte Bineau wurde abgewiesen. — Paschal Grousset hat den Municipalräthen Frankreichs das Palais Luxembourg als Versamm- lungsort angeboten. Die Verhaftung Rossell's wurde gestern bewirkt; derselbe ward der Bewachung Geérardins in der Quästur anvertraut. Um 5 Uhr wurde der Commune gemeldet, daß Rossel in Begleitung von Gérardin die Quästui ver- lassen habe. Die Commune betraute hierauf den General Bergeret auf dessen Anerbieten mit der Verfolgung und neuerlichen Verhaftung Rossell's, die indeß um 2 Uhr Morgens noch nicht erfolgt war. Felix Pyat beschuldigt Rossel des Verraths. Versailles, 10. Mai, Abends. Das Fort von Vanvres hat seit heute Abend 6 Uhr das Feuer eingestellt; wahrscheinlich ist das Fort geräumt. — 11. Mai. Das Geschützfeuer gegen die Positionen der Föderirten dauert fort, die Wirkungen desselben sind ganz außerordentlich. Fort Vanvres ist zur Zeit noch von den Föderirten besetzt. Ein Bataillon unserer Truppen nahm in der letzten Nacht mehrere Barrikaden von Bourg la-Reine; die Föderirten hatten einen Verlust von ungefähr 100 Todten und Verwundeten; außerdem wurden 43 Gefangene gemacht. — Allmälig laufen aus dem Innern des Landes Einzelnheiten über die Erhebung der Araber in Kabylien und der Provinz Constantine ein. In dem Bezirk Bathua haben die Insurgenten Dörfer und Höfe niedergebrannt. An vielen Orten wurden die Ansiedler und ihre Familien ermordet. Der Bezirk Setif, welcher von Trup⸗ pen entblößt ist, war der Schauplatz eines glück⸗ lichen Handstreichs, der den Franzosen einen Le⸗ bensmitteltrain kostete. Die Ansiedler fliehen nach der Stadt Setif. In Bougie hat die Garnison einen Angriff zurückgewiesen, aber sie war zu schwach, um den errungenen Vortheil gegen den übermächtigen Feind zu verfolgen. Aus Aumale mußten Truppen zum Entsatz des engblockirten Dral-elRijau abgehen. Es ist ihm gelungen den Ort wieder mit Lebensmitteln auf zehn Tage zu versehen. Die Blätter veröffentlichen schauder⸗ hafte Detais über ein in Paleskro stattgefundenes Massacre. Nur 25 Frauen und Kinder vermochten der Mordlust der Insurgenten zu entfliehen. General Céres meldet, daß die Flüchtigen in Sicherheit gebracht worden sind. 1 Frankfurt. An dem zweiten Pferdemarktstage entwickelte sich eine Lebhaftigkeit im Handel, wle sie noch selten auf einem Markie zu sehen war. Das Geschäft ging in allen seinen Theilen ganz ausgezeichnet. Die Preise für Luxuspferde gingen ziemlich hoch. Für einen Schim⸗ mel wurden vergeblich fl. 2000 geboten. Ein Viererzug kostete etwas über fl. 6000. Die Arbeitspferde leichteren Schlags waren etwas billiger. Zu den Belgiern, Italienern und Schweizern gesellten sich gestern noch einige Russen, welche beträchtlich einkauften. Frankfurt. Verschiedene Persönlichkeiten haben auf das Tintenfaß und die Federn, welche bei der Unterzeich⸗ nung des Friedens verwendet wurden, sowie auf das Bett, in welchem Fürst Bismarck schlief, und den Sessel, in dem er saß, namhafte Summen geboten. Straßburg. Die„Straßb. Ztg.“ berichtet: Ob⸗ gleich während des ganzen strengen Winters hier keine Spuren von Wölfen wahrgenommen wurden, ist jetzt doch der Beweis des Vorkommens dieser unliebsamen Gäste im Elsaß dadurch geführt, daß am 2. d. M. im Walde von Epfig 5 etwa vier Wochen alte junge Wölfe aufgefunden worden sind. Der Mutter ist man bis jetzt nicht auf die Spur gekommen. Luzern. Die Rigibahn ist vollendet. Am 22. Mai findet die Auffahrt der Aktionäre stalt, die Eröffnung des Betriebs ist auf den 23. Mai angesetzt. Die Bahn wurde letzten Samstag, der officiellen Einweihung vorangehend, durch den schweizerischen Ingenteur- und Arcchitectenverein in der ganzen Länge von Vitznau bis Kaltbad nicht nur befahren, sondern auch im Detail geprüft. Der allgemeine Eindruck war für das geniale Bauwerk äußerst günstig und die Ueberzeugung stellte sich bei allen Theilnehmern an der Fahrt fest, daß ohne grobe Fahrlässigkeit des Fahr⸗ personals ein Unglücksfall nicht eher als auf jeder anderen Eisenbahn zu besorgen sei. Die Thierchen find sofort getödtet worden. 1165 — Nerauf den dien Ait der ab Nusel' t, Act agel des Berrathe. * Das Fort 8 Uhr das dert gerannt. t gegen die de Wirkungen dert Vanrt besezt. Ein 1 der letzten irg · la · eint; den uugrfähr dem burden Junern des g der Araber Rantint ein. Jrsurgente An vielen rt Familien 1 en Tiup⸗ tines glüd · eise Le- lichen nach t Garnison it wet zu gegen del dus Aumale ztlechite z gclungen 1 ehr Tage den schaudtt⸗ angefundcutt a nmechtt r. Oenttel 1 Sicherheil Aechte Panama ⸗Hüte, Stroh-, Filz⸗, Stoff⸗ und Seidenhüte, Sonnen- und 1162 bei Regenschirme L. Backes, Putz- und Moden ⸗Geschäft in Friedberg. Alle Sorten Hüte werden daselbst stets gewaschen, gefärbt und fagonirt. Jean Marguth, Instrumentenmacher in Butzbach, 1 Niederlage und Leih-Anstalt in Bad- Nauheim, . 900 empfiehlt sein Lager in Pianinos und Tafel-⸗Clavieren verschiedener Arten. Stutt⸗ garter, Berliner und ausländischer Fabrikate unter zweijähriger Garantie. werden zu höchsten Preisen in Zahlung genommen. und Stimmungen. gerichtetes Fuhrwerk besorgt. — durch Mithülfe meines Sohnes, Aeltere Instrumente Uebernimmt ferner alle Reparaturen Der Transport der Instrumente wird durch ein zu diesem Zwecke ein— welcher nach vieljähriger Thätigkeit in Stutt, gart, Paris ꝛc. ꝛc. sich ausgebildet, bin ich in den Stand gesetzt, allen neuen Anforderungen zu genügen. Bel Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim tst vorräthig: Der Canarienvogel. Genaue detaillirte Beschreibung der Decke, Behand⸗ lung der Jungen, Krankheiten ꝛc., nebst Anwelsung, Vögel von allen Farben zu züchten. 2. Auflage. Preis: 27 kr. Bepshuchen! flets frisch von der Mühle bei Wilh. Fertsch. 12¹ 1004 Das Neueste in Strohhüten verkaufe für diesen Sommer sehr billig, und bitte um recht zahlreichen Zuspruch. Heinrich Diehl, usagasse. Einen Lehrjungen 1146 sucht Jean Rausch, Schuhmachermeister, in der Kirchgasse. 1215 Durch Anschaffung der Professor Jäger'schen Schriftproden und aller vorkom⸗ menden Probenummern bin ich im Stande, für jedes Auge das passende und heilsame Glas sofort auszuwählen. Brillen und Pincenez in Gold, Siber und Stahl sind in allen Nummern stets vorräthig bei L. Han an, Hof⸗ Uhrmacher und Goldarbeiter. Süßt Orangen! 900 dei Wilh. Fertsch. Wohnhausverkauf. 1192 Unterzeichneter verkauft sein in der Mitte der Stadt belegenes Wohnhaus, in welchem seit einer Reibe von Jabren ein sehr frequentes Specereigeschäft, verbunden mit einem Dielen⸗ und Steirkoblen⸗Lager, betrieben worden ist. Das Haus kann alsbald bezogen werden und steht jedem Kaufllebhaber zur Einficht offen. Bad⸗ Nauheim im Mal 1871. Jacob Schimpf II. Albeiterinnen-Gesuch. 1193 In mtinem Lumpengeschäft fiuden 3 bis 4 Sor⸗ tiretinnen für das ganze Jabr Beschäftigung. Friedberg. Eduard Grödel. Für Gerber. 1194 6 Stück 8½ Fuß tiefe Versetz Gruben, mehrere Farben und Farbfässer, sowie 1 Walksaß find Geschäfts⸗ veränderung balber zu verkaufen. Von wem? sagt die Expedition d. Bl. lombitten Schachteln mit Gebr.⸗Anw. 330 kr. nur Hofapotheker C. Görtz. 9 1 r 2 2— 5 8 S ee 110 Wissenschoftlich empfoblen gegen Magen⸗ katarrhe, Säurebildung, Ausstoßen, Verdauungs⸗ schwäche, Atbemnotb und Harngries Vorrätbig in p allein ächtin Friedberg bei Die Administration der Felsenquelle Glanz⸗Tapeten 12 ko., Naturell⸗Tapeten 7 kr. 1121 bis zu den seinsten Sorten in reicher Augwahl bet Louis Weis. Uuhrer Steinkohlen 1216 vorzüglichfler Qualität ee 1 kr. pr. Ceniner, in Waggonsladungen bedeutend billiger, Ph. Dan. Kümmich. „ Sonnenschirme in großer Auswabl dei Geschwister Schloß. Aerztliche Begutachtung. 1195 Ich bescheinige andurch, daß die Stollwerck schen Brust⸗ Bonbons in leichten catarrhalischen Hals⸗ und Brustaffectionen, daherrührender Heiserkeit und trockenem Reizbusten sehr zu empfehlen find. Sodann muß noch besonders hervorgehoben werden, daß sich in diesen Brust⸗-Bondons, von deren Bestandtheilen ich Ein⸗ sicht erhielt, keine der Gesundheit nachthetlige Stoffe vorfinden. Dr. Lemke, Königl. Oberstabs⸗Arzt. Die Stollwerck'schen Brust-Bondons sind in ver⸗ siegelten Packetchen mit Gebrauchsanweisung 2 14 kr. steis vorräthig in Friedberg bei Wilh. Fertsch, in Butzbach bei Val. Wießler, in Hungen bel A. Buch, in Bad⸗Naubeim dei Ph. Jac. Weiß. 1199 Ein tüchtiges Dienstmädchen wird gesucht. F. Soldan, Seminarlehrer. Ein Logis hat zu vermiethen M. Mondigler II. Ein Lehrling, 1211 welcher die Müllerei erlernen will, kann bel mir eintreten. Derselbe erhält sogleich Lohn. ö Dietz. Friedberg. N st 5 Klee-Versteigerung. 1213 Montag den 15. Mal l. J., Nachmittags 2 Uhr, läßt Unterzeichneter den ewigen Klee von mehreren Aeckern an Ort und Stelle verpachten. Die Zusammenkunft ist an der Ockstädtergasse. Auch können einige Fuder Roggenstroh abgegeben werden. J. Falck, Saitlermelster. Tapetenhandlung. 272 Vollfländig assortirtes Lager von Tapeten zu den billigsten Preisen empfiehlt Bad-⸗Nauheim. C. Horn. Ein Einsteher 1212 wird gesucht. Nähere Auskunft ertheilt Metzger Jacob Ruppel. Agent⸗Gesuch. 1221 Für eine bedeutende Feuer⸗Versicherungs⸗ Gesellschaft wird unter günftigen Bedingungen ein thätiger Agent gesucht. Gef. Offerten besorgt die Exp. 1226 1202 d. Bl. Foulards, 252 seidene Umknüpftücher, schwarze seidene Halstücher und Halsbinden bel K. Friedrich neben der Poft. Ein kräftiger Zunge 1203 kann in die Lehre treten bei 4 Martin Mondigler II., Kupferschmied. Frische Repskuchen 1214 biligft bei Georg Groß. Hofapotheke zum Engel in Friedberg 1218 empfiehlt Mittel zur Zerstörung ansteckender Krank⸗ heitsstoffe(Blattern) mit Gebrauchsanweisung. C. Görtz. 918 Eine geräumige, noch wenig gebrauchte Hundehütte ih zu verkarfen. Wo? sagt die Exped. d. Vl. 120 aut en frühe Gemüsepflanzen billigst dei Ludwig Schultheis in der Pot. Ein moͤblirtes Zimmer 1227 hat zu vermiethen J. Horn, auf dem Haagk. Ein braver Junge kann zu Pfingsten in die Lehre treten det Heinrich Diehl, Helgebülfe. Frische Repskuchen 1217 empfiehlt zu ermäßigtem Prese. Dan. Kümmich. Schwarze Kaiser-Cinte ee dense.. Seeg Corseten& Ccinolines 73 billigst bei K. Friedrich neben der Post. Geld- Cours. Frankfurt am 11. Mai 1871. 1209 Preussische Kassenscheine. fl. 1 45— Preuss. Friedrichsd'or 5 58—59 Pn„ 9 45—47 Holländische fl. 10 Stücke. 5 9 53—57 Ducaten zin„ 5 36-38 5 al mareo.„ 5 37—39 20 Franes-Stücke.„ 9 25½—26½ Englische Sovereigus,„ 11. 585 Russ. Imperiales 1 26.—48 Dollars in Gold Anzeige und Empfehlung. Mit Beginn der Badesaison ist auch unser Filial⸗Geschäft in Nauheim, im Hause des Herrn B. Schwab, Nr. 271 Parkstraße, wieder eröffnet und empfehlen wir dasselbe den geehrten Einwohnern Nauheims und der Umgegend mit dem Bemerken, daß unsere während der Saison in Nauheim be⸗ tendliche Leihbibliothek mit den neuesten deutschen, französischen und englischen Werken von Bedeutung ergänzt worden it. Bindernagel& Schimpff. Von heute an 0 Lager-Bier e 1222 in Zapf und Versandt. G. Philippi „Zum steinernen Haus.“ Philippi's Felsenkeller Lager-Vier 2 Sonntag an. J. Ruppel. 1225 Von heute an N Doppel⸗Vier. 2 55 F. 5 3 N üegenschirme 605 empfiehlt zu reellen Preisen K. Friedrich, neben der Post. Vor schuß-& Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene 4 fe f t. 1114 Unsere Kasse ist von heute 50 des 0 5 a Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 41 Uhr an allen I d e offen. Friedberg den 1. Mai 1871. Der Vorstand: Hecht. Weis. Uhren, Gold und Silberwaaren, 1201 Alles unter Garantie, in großer Auswahl. L. Hanau, Hof- Uhrmacher und Goldarbeiter, Ecke der Judengasse nächst der Burg. Billige Dielen 1207 habe in Folge der bei ig stattgehabten Entgleisung eines Güterzugs, wo von der königl. bayr. Bahn sämmtliche gute Dielen, sowie 18 Fuß lange gute Latten vortheühaft kaufte, abzugeben. Das Lager befindet sich am Bahnhof Nauheim und kann für mich die Ziegele! an Station Nauheim jederzeit sehr billig verkaufen. Montags und Freitags bin ich persönlich am Bahnhof. Ermus. Freiwillige Curner- Feuerwehr. 1210 Montag den 15. d. M., Abends 7 Uhr, haben sämmtliche manns ae 45 dem Turnplatz zu erschelnen. Falck Einladung. 1208 Auf Himmelfahrt wird die Mufik und der Ge⸗ sangverein von Fauerbach v. d. H. unter den Linden vor meiner Gaflwirthschaft Musik⸗ und Gesangs vorträge halten, wozu Freunde der Musik und des Gesangs hierdurch freundlichst eingeladen werden. Ztegenberg am 10. Mal 1871. Johs. Möckel III. Aepfelwein 1197 75 Qualität, vorzüglich zu Maiwein, per Schoppen 4 kr. J. Müller. 1198 Das Aufbewahren aller Arten Pelzwaaren übernimmt unter Garantie G. A. Velte, vis-à-vis der Post in Friedberg. Wahl des evang. Kircheuvorstandes. 1220 Am 22. und 23. d. M. findet die Wahl unseres evangelischen Kirchenvorstandes statt. Eine Anzahl Wähler erlaubt sich vorzuschlagen, die 10 zu wählenden Mitglieder dieses Vor⸗ standes aus folgender Liste, in welche die seit⸗ herigen 5 Mitglieder algen sind, i nehmen. Bitsch, Nik., Lehrer. Fertsch, Wilh., Kaufmann. Foucar, Albert, Bügermeister. Görtz, Karl, Hof-Apotheker. Huber, Jean, Kaufmann. Hanstein, Emmerich, Metzgermeister. Jäger, Major. Nebhuth, Bergrentmeister. Rausch, Adam, Mehlhändler. Ruths, Eduard. Schwarz, Gustav, Kaufmann. Schmidt, Johs., Schuhmachermeister. Steinhäußer, Johs., Beigeordneter. Waas, Friedrich, Metzgermeister. Wahl, Seminarlehrer. 5 Weckerling, Heinrich, Glasermeister. FFFPUFTrTCCCCcCcCCccCTTTTTCTTbTbTTbe 1224 Heute Morgen gegen 4 Uhr verschied sanft nach längeren Leiden unser innigst geliebter Sohn, Bruder und Schwager Georg Wind in seinem 28. Lebensjahre. Von diesem für uns so schmerzlichen Verlustre allen Verwandten, Freun den und Bekannten hlermit Nachricht gebend, bitten zugleich um stille Theilnahme Friedberg, 12. Mai 1871. Ote trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet nächsten Sonntag, Nachmittags 4 Uhr statt. —— Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Sonntag Rogate. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Trümpert. Nachmittags: Herr Diaconus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Nachmittags: Fällt aus. Katholische Gemeinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. 5. Sonntag nach Ostern. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Mor⸗ gens 7 Uhr. 7 Verantw. Red.: Hermann Schimpff. S. M o ses in Steinfurth. Druck und Verlog von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs⸗ Blatt Nr. 19 und eine Beilage.) tt dit Madl ande stalt. nesclagen, diests Vor⸗ de die seit⸗ u sind, zu rmeistet, tistet. tenttet. 717 ist“. —— ee. 8 eb sanft let Sodn, u dür ung , Frtun- 4 gebend bertz. Beilage. „ Herhessicger Imeiger. N 56. —— Bekanntmachung Die Offenlegung des Grundbuchs der Gemarkung Ober-Mörlen betr. 467 Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die in der Bekanntmachung vom 27. Auguft p. J. destimmte Frfst pon sechs Monaten auf Antrag Groß- derzoglichen Ortsgerichts Ober Mörlen bes zum 31. Mai l, J. unerstrecklich ausgedehnt worden ist. Sa Fehn am 24. Februar 1871. Hroßberzogliches Landgericht Bad Nauheim. Ulrich, Schnittspabn, Landrichter. Landgerichts Assessor. Bekanntmachung. 1191 Mitwoch den 17. Mai d. J., Vormlitags 10 Uhr, werden auf dem Rathhause dabler die nach der ein— maligen Erndie d. J. fälligen fiscalischen Grundstücke, cirea 93 Morgen haltend, in einzelnen Parzellen öffent⸗ lich an den Meistbietenden auf 9 Jahre anderweit ver pachtet. Friedberg den 10. Mat 1871. Großberzogliches Rentamt Friedberg, Lin deck. Arbeits- Versteigerung. 1190 Dien den 16. d. M., des Vormittags um 10 Uhr. 42 in hiefigem Rathhause die bei Per⸗ stellung der dem Acmensonds dahter gehörenden Ge⸗ bäude erforderlichen Arbeiten an die Wenigsinehmenden versteigert, als: fl. kr. 1) Zimmerarbeit, veranschlagt zu 2— 9 Mauxexarbeit 139 51 3 laserardelt 15 42 4) Weißbinderarbeit 34 33 5) Das Anltefern von 13.700 Russensteinen, 27 Bütten Kalk, 1100 Cubikklafter Sand. Sodann wird in demselben Termin die bet Her⸗ stellung des neuen Pfarrbauses erforderliche Weißbinder, arbeit, veranschlagt zu 115 fl. 30 kl., ebenfalls an den Wenigfinehmenden versteigert. Frledberg den 10. Mat 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fo uc ar. Planirarbeit. 1200 Samstag den 20. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll in dem Grasgarlen am Fürßlichen Hofhause zu Weckes heim die Ausfüllung und Plantrung eines Teiches, wobei die erforderllche Erdmasse von elrca 80 Cubik⸗ Uaftern den Ufern entnommen wird, öffentlich an den Venigftnehmenden vergeben werden. Grube Wedesbeim den 10. Mai 1871. Fürftliche Bergverwaltung. K rö ber. H- Verstei gerung. 1206 Die am 8. d. M. in dem Hauser Gemeindewald abgehaltene Polzversteigerung hat die Genehmigung nicht erhalten und soll anderweit den 19. Mai d. J. unter den dort bekanntgegebenen Bedingungen abermals meist⸗ melend versteigert werden. Hausen den 10. Mai 2871. ene Bürgermeisterei Hausen. ü u e Hit u- Ver f auf. 1204 Montag den 15. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen 20 Ceutuer der Gemeinde Bauernheim gehörendes Heu meiftbietend versteigert werden. Bauernheim den 11. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterel Bauernheim. 83. Bekanntmachung. 1205 Ote am 27. und 28. April in hiefigem Gemeinde⸗ wald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der ersie Fahrtag auf Montag den 15. Mai bestimmt worden. Die Abfuhrscheine können gegen Hinterlegung 1 0g Bärgscheine bei der Unterzeichneten mp in ng genommen werden. „Weilsel am 11. Mat 1871. Großherzogliche 1112 Doch ⸗Weisel. o her. Höchst wichtig für Bruchleidende! 109 Wer die bewährte Heilmethode des bekannten schwelzerischen Brucharztes, Krüst⸗Alther r, in Gals, Kl. Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Exp. dieses Blattes ein Schristchen mit Belehrung und vielen 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. Eiserne Balken 1057 für Stall- und Kellergewölbe stets vorräthig bet Friedberg. 4 4 David Grödel Söhne. 914 Nachdem das Reserve, Lazareth in dem academischen Hospital zu Gießen wieder auf— gehoben und dasselbe von Militärs vollständig geräumt ist, so steht dasselbe mit vermehrtem Material zur Aufnahme von Eivilkranken unter den früher bekannt gegebenen Bedingungen wieder bereit. Gießen im April 1871. Die Direktion des academischen Hospitals: Dr. Wernher. Dr. Sertz. 9 Hamburg-Amerikanische Pachetsahrt-Actien-Gesellschast. Directe Post-Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG XK XEVW-0ORK vermittels der Post-Damofschiffe Westphalia, Mitwoch, 17. Mai. Si 5 1 Hammonia, Mittwoch, 24. Mai. Morgens.——*— Morgens. Thüringia, Mittwoch, 31. Mai. ö.„14. i. Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Crt. Rthlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Rihlr. 100, Zwischen deck Pr. Cr. Ntblr. 35. Fracht L. 2.— pr. 40 bamb. Cubikfuß mit 15% Primage, für ord. Güter nach Uebereinkunft. Briesporto von u. nach den Verein. Staaten 8 Sar. Bricie zu bezeichnen per Hamburger Dampfschiff.“ Näheres bei dem Schiffsmakler August Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, Hamburg, sowie den alleinigen Generalagenten für das Großherzogthum Hessen 85 Carl Nacké& Cie. in Mainz. Friedberg bei Chr. Hecht. Geschaͤfts-Empfehlung. 1024 Eine reichhaltige Auswahl in Buckskin zu Herren: und Kuabenanzügen, leinenen und baumwollenen Hosenstoffen, Tibet, Lüstre, leinenen und baum⸗ wollenen Schürz⸗ und Bettzeugen, Barchend, Zwillich, Cattun, Blaudruck, Hausmacher⸗ und schlesinger Leinen empfiehlt zu sehr billigen Preisen einrich Hartmann 9 n Alte, schwache Leute mögen nachstehenden Zeilen eines alten, wahrheitsliebenden Mannes Beachtung schenken: „Als die beste und herrlichste Erfindung für Brustleidende ist wohl der „L. W. Egers'sche Fenchel-Ddontg-Extrakt von L. W. Egers in Breslau zu bezeichnen, da „fich derselde im Kreise meiner Bekannten, wie an mir, einem in den 70er Jahren stehenden „Mann, durch erzielten überraschenden Erfolg glänzend dewährt bat. Meine langjädrigen stumpfen „Brufischmerzen, sowie der trockne Husten, welcher mich Tag und Nacht quälte, find Gott sei Dank „durch den Gebrauch des Fenchel houigs verschwunden und füble ich mich leicht und wohl, empfehle „deßbalb meinen Leidensgefäbrten, alles Andere bei Seite zu legen und als wirksamstes Mittel den „Fenchelhonig zu gebrauchen.“ Elberfeld. Mart. Wilh. Schmidt, Packmeister a. D. Der echte Fenchel-poniga⸗Extract von L. W Egers in Breslau, jede Flasche mit dessen Siegel, Etiquetie nebst Facfimile, sowie eingebrannter Firma ist nur allein zu baben dei Jos. Hoffmann in Friedberg. 1196 r D ———— Das Herren-Confections-Geschäft von Bernhard Königsberger, 10 Neue Kräme 10, gegenüber dern Börse in Frankfurt a. M. 1167 empfiehlt sein großes vollständig assortirtes Lager fertiger Herren-Kleider: Fruhjahrs- u. Sommer-Paletots von fl. 10.— an Muͤnchener Joppen. vou fl. 4. 30 an Doe Complette Anzüge..„„ 15.—„ Schlafröcke in allen Stoffen„„ 7.—„ Hosen„„ 4.—. Comptoir- und Garten⸗Nöcke„„ 2.— Hosen und Westen„ 7.— Knaben⸗Garderobe. Säcke und Jaquets.„„ 5. 30„ Das Neueste in Stoffen, worauf Bestelungen nach Maaß in kürzester Zeit ausgefuhrt werden. Herren ⸗Confect ions Geschäft von Bernhard Königsberger, 10 Neue Kräme 10, vis-à- vis der Börse. Rheinisches Waschpulver. 849(präparirte Waschlauge) rühmlichst bewährt durch überraschende Wirkung beim Reinigen der Wasche und Un⸗ schädlichkeit für Stoffe jeder Art. Niederlage in ¼ und ¼ Packet mit aufgedruckter Gebrauchsanweisung bei Herrn Apotheker Görtz in Friedberg, bei Herrn Ph. J. Weiß in Bad Nauheim und bei Herrn Jacob Steinhäuser in Butzbach. W. Fuhrländer Nachfolger, 1 Vilbeler Straße Nr. 23 in Frankfurt a. M., dem Pfau gegenüber. Großes Lager in den modernsten Kleiderstoffen. 500 Stück ¼ breite ächtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb, braun, für Kleider und Ueberzüge, die Elle 9 und 10 kr. 200 Stück ¼ Ubreite ächtfarbige Glanz⸗Möbel⸗Cattune und Cattune mit Borden, für Vorhänge, die Elle 9 kr. 300 Stück feinfle/ breite ächtfarbige Piqus⸗Cattune, in den schönsten Farben, die Elle 12 kr. 300 Stück der feinsten breiten ächtfarbigen Jaconets und Organdis, die Elle 12 kr. 811 Aer 9 und Piqusé, für Ueberzüge und Unterröcke, die dle 12 kr. 500 Stück 8¼ ige ächtfarbiges Bettzeug, melstens türkischroth mit weiß, die Elle 15 kr. Schweren schwarzen Motreens, für Unterröcke, die Elle 22 kr. 0% breiten englischen Waterproofs, für Regenmäntel, in den schönsten Farben, die Elle 45 kr. 10% breiten schweren Bukskin, für Hosen, Westen und ganze Anzüge, die Elle fl. 1 30 kr. % breite Fabnenstoffe, schwarz, roth, gelb, weiß, die Elle 10 kr. Große Auswahl Fußteppichstoffe, die Elle 15 kr. 10% breiten weißen Mull für Kleider, die Elle 12 kr. Gute wollene Kleiderstoffe, Crois se, Popelines, Rips, Chiné, Atlas, Mohaires, Grosgrains, die Elle von 15 kr. an. Glatten rothen wollenen Unterrockstoff, die Elle 15 kr. Großes Ausstattungs⸗Geschäft. 500 e 19 schweres Leinen, für Pemden und Betttücher, die e r. 2½ Ellen breite grobe Leinen, für Betttücher, das Betttuch ohne Nath, vier Ellen lang, fl. 1. 44 kr. 3 Ellen breite grobe Leinen, für Betttücher, das Betttuch ohne Nath, vier Ellen lang, fl. 2. 24 kr. 200 Stück schwere rothe wollene Bettdecken, das Stück fl. 5. 30 kr. 200 Stück schwere weiße wollene Bettdecken, das Stück fl. 4. 500 Stück schwere graue Militärdecken, das Stück fl. 2. 30 kr. und fl. 3. Schwere weiße Piqusdecken, für zweischläfr. Belten, das Stück fl. 2. 30 kr. 2 Ellen breite, 2½ Ellen lange, leinene Tischtücher, das Stück 45 kr. 500 Dtzd. weiße leinene Damentaschentücher, das Dtzd. fl. 2. 30 kr. 10% breiten, reich ramagirten Vorhangs mull mit Bogen, die Elle 15 kr. Große rothe Cachemire⸗Tischdecken, das Stück fl. 1. 45 kr. und fl. 2. Große rothe Cachemire⸗Commodedecken, das Stück fl. 1.— und fl. 1. 24 kr. Tischtücher, Handtücher, Servietten, Strohsackleinen, Zwillich, Barchend zu bedeutend heradgesetzten Preisen. Lama, Flanell, Thibet, Cachemire, Alpacca, Unterrockstoffe in allen Farben und Qualitäten billigst. Schwarzen Orleans und Alpaccas, die Elle von 16 kr. an. Schweres Blau Gedrucktes, die Elle 12 kr. Muster der Artizel sende auf Verlangen frauco. Sonntags ist mein Laden bis 6 Uhr Abends offen. 2 Am 20. Mai à. c. 1174 findet die Ziehung der Obligationen der Stadt Barletta fatt. Prämien: lichen Steuerabzug in Barletta, Paris, Florenz und Neapel. Nota. Die schon gezogenen Obligattonen behalten das Anrecht auf alle späteren zur Verloosung kommenden Prämien und kann demnach ein und dieselbe Obligation mehrere Male mit Prämien gezogen werden. Original⸗Obligationen von Fres. 100, find erhältlich zum Preise von Fres. 53.= Thlr 14. 20 Sgr.= fl. 28. 40 kr. bei allen Bank⸗ und Wechselhäusern des In- und Auslandes. Fres. 2,000,000; 1,000,000; 300,000; 400,000; 300,000; 200,000; 180,000; 100,000 u. s. w. Jede Obligattlon muß mit mindestens Fres. 100. zurückgezahlt werden. mit Fres. 100., sowie die Zahlung der Prämien erfolgt in effektivem Gold und stets ohne jeg⸗ Für Confirmanden empfehlen unsere große Auswahl von Gesangbüchern an ordinären bis zu den feinsten(Sammet⸗) Einbänden. Bindernagel& Schimpff. Weiße leinene Caschentücher, 270 Kragen, Manschetten, Werren⸗ kragen, sowie Hosenträger bei K. Friedrich neben der Post. 1056 Der Verkauf der Die Rückzahlung Lit. A. Neue Familien-Nähmaschinen Nr. 2 Maschinen für Schneider Nr. 2 Unterschrift trägt. Zur größeren Bequemlichkeit des Publikums habe dem Herrn M. Mainz in Friedberg eine Niederlage meiner Maschinen übergeben und können solche zu obigen Preisen und unter vollständiger Garantie von demselben bezogen werden, G. Neidlinger, General-Agent der Singer Manufacturing Cie., Zeil 37, Frankfurt a. N. Original-Nähmaschinen Singer Manufacturing Cie. in New- Tork. mit Roltluss f. Schuhmacher fl. 105. 52 Um vor Tauschung zu schützen, wird jeder Original-Maschine ein Ursprungs-⸗Certificat beigegeben, welches in New⸗Pork ausgestellt ist, die Nummer der Maschine enthält und meine Sparkochheerde neuefler Construetion, aus der Fabrik von Pb. Roeder in Darmstadt, i uns für den Kreis Friedberg übertragen worden und halten wir uns bet Bedarf bestens empfohlen. Friedberg. David Grödel Söhne. Würfel⸗Zucker 1127 in feinster Qualität empfiehlt billigft Wilhelm Bernbeck. Durchsichtige Glycerinseise! 120 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. Wilh. Fertsch. Eine Wirthschasft 1182 mit neuem Hause und Tanzsaal nebst Wirthsgarten, neben einem Flüßchen, zunächst einer Stadt und Eisenbahnstation in Oberhessen, steht billig zu verkaufen oder zu verpachten. Näberes bei der fl. 79. fl. 100. Exped. d. Bl. Benten-& Lebens- Versicherungs-Austalt zu Darmstadt. 51 I. Versicherung steigender Renten, auf Gleichberechtigung und Erbverbrüderung beruhend, wobei volle Einlage von 100 fl., sowie den jüngeren Altersklassen Theileinlagen von 10 bis 60 fl, und Nachzahlungen von 5 fl. an zulässig sind. Die jährliche Rente einer vollen Einlage kann bis zu 150 fl. anwachsen. II. Lebensversicherung, und zwar die Versicherung sowohl von Kapitalien auf den Todes⸗ und Lebensfall, und zu Ausstatt ungen, als auch von Leib⸗ renten, Wittwenpensionen u. s. w. Die Versicherungsbeiträge sind gering und der Versicherte ist zu keinerlei Nachzahlung verpflichtet. Außer der rechnungsmäßigen, noch um 10 pCt. verstärkten und vollständig sicher gestellten Prämien-Reserve ist das bedeutende, in steter Zunahme begriffene, Rentenkapitalvermögen für alle aus dem Lebensversicherungsgeschäft entstehende Verbindlichkeiten der Anstalt haftbar. Versicherungsanträge werden entgegengenommen, Statuten und Prospekte unentgeltlich verabfolgt, sowie Aufschlüsse bereitwillig ertheilt von dem Agenten der Anstalt Buchbinder C. C. Weis zu Friedberg. 0 2** 1+ f. Auibersal-Magenligueur, Lehrlinggesuch. cer e b tee f. 5 fe„ gen en re ee ee deten b. Dan. Rübmich. 8 fre fenen l et.. Bi. lute ur lle, Steinkahlen, 691 namentlich auch Schmiedekohlen, verkauft zu billigen Preisen die Ziegelei am Bahnhof zu Nauheim. Mühlen⸗ Verkauf. g. Die oberhalb Münsler bei Butzbach gelegene Lochmühle ist aus freier Hand zu verkaufen. Das dazu gebörige Gelände, bestehend in . Aeckern, Wiesen und Baumstücken, kann auf Wunsch des Käufers dazu gegeben werden. Nähere Aus⸗ kunft ertheilt Heinrich Reuter in Hoch⸗Weisel. 1178 1166 In der v. Harnier'schen Gärtnerei Echzell werden hübsche 1 Gemüs- und Selleriepflanzen, ebenso Topfpflanzen verkäuflich abgegeben. Ein möblirtes Zimmer 1211 für einen einzelnen Herrn wird gesucht. Zu er⸗ fragen bei Kaufmann Windecker. — at