1871. M 133. SBamstag den 11. November. Oberhessischer Anzeiger. — elgerz. 2 fl. 90% 5 — Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Antelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Semstag i a 3* K Amtlicher Theil. 5 1 N des 8 Betreffend: Die Lehrerconferenz im Kreise Friedberg. Friedberg den 7. November 1871. 9 anz u 1 f 5 75 7 b i t Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 9 Nacho der Gemeinden für 1871 zur Unterhaltung der Lehrerbibliothek des Kreises in die Kasse der Lehrereonferenz zu veranlassen. 0 s bursjährg Trap v. 0 Fete Serre N g f J 90 t Frtunde n Betreffend: be die Untersuchung der als Beschäler zu benutzenden Hengste von Pisvat— Friedberg den 8. November 1871. 0 werden. 0 3 1 1 nierdaltung 1 Serst ant Bezugnehmend auf unser Ausschreiben vom 20. O? in Nr. 133 des Oberhessischen Anzeigers von 1870 weisen wir Sie an, Das Großherzogliche Kreisamt Sie werden bis zu Ende d. Mts, berichten, ob und wel tober 1869 in Nr. 124 des Oberhessischen Anzeigers und vom 8. November 1870 die Gemeindeeinnehmer zur sofortigen Bezahlung der Zuschüsse Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. und der angeordnet werdenden Untersuchung unterwerfen wollen. Bei Denjenigen, die bis dahin nicht berichten, nehmen wir an, daß solche nicht vorhanden sind. che Privatpersonen Hengste zum Bedecken von Stuten für 1872 verwenden Major und Bataillons-Commandeur von Hessert im 3. Infanterie-Regiment in Genehmigung seines der mecklenburgische Bevollmächtigte, v. Bülow, schen Druckes bedarf, um zu einern gedeihlichen erklärt, über Verhandlungen der mecklenburgischen im. Trapp. 1 Deutsches Reich. Einführung einer Volksvertretung in allen Bundes- Bestreben der mecklenburgischen Regierung und ven ber Darmstadt. Unterm 31. v. M. wurde der staaten. Nach längerer Debatte, in deren Verlauf Stände darauf vertrauen, daß es keines morali⸗ elsheim. Abschiedsgesuchs mit Pension zur Disposition ge- stellt und demselben die Exlaubniß ertheilt, die. Uniform der actiren Offiziere mit dem Abzeichen für Pensionäte zu tragen, sodann am 3. d. M. der Stabsquartiermeister Kressel im 4. Infanterie⸗ Regiment auf Nachsuchen mit Pension verab⸗ schiedet und demselben die Exlaubniß zum Tragen feiner seitherigen Uniform mit dem Abzeichen für Pensionäre ertheilt. Darmstadt. Die neueslen, Mittheilungen unserer Centralstelle für die Landesstatistik ent halten auch eine Uebersicht über die Einwanderung und Auswanderung im Großherzogthum Hessen im Jahre 1869, aus welcher sich, unter ver⸗ gleichender Gegenüberstellung früherer Daten, ent- nehmen läßt, daß das im Jahre 1866 eingetretene größere Mißverhäliniß zwischen den Zu⸗ und Wegzügen in den Jahren 1867— 1869 eine wesentliche Besserung erfahren hat. Während im Jahre 1866 mit Erwerbung resp. Aufgebung des Indigenats 1047 Personen ein- und 2432 Per⸗ sonen auswanderten, stellten sich diese Zahlen in 1869 auf 712 resp. 1380 Personen. Der durch den Ueberschuß der Wegzüge über die Zuzüge be⸗ wirkte Verlust an Einwohnern betrug daher in 1866 noch 1385 Personen, in 1869 dagegen nur 668 Personen. Eine Zusammenstellung der Ein⸗ und Auswond erung im Großherzogthum in der Periode 1863/69 ergibt für erstere in Starken⸗ burg 2394, in Oberhessen 2179, in Rheinhessen 2082, im Ganzen 6655 Personen, für letztere in Starkenburg 4300, in Oberhessen 5643, in Rhein⸗ hessen 3613, im Ganzen 13,556 Personen. Durch den Ueberschuß der Aus- über die Einwanderung gingen mithin verloren in Starkenburg 1906, in Oberhessen 3464, in Rheinhessen 1531, im Ganzen 6901 Menschen. Stellt man der Auswanderung von 1863/69 diejenige anderer Staaten gegen“ über, so zeigt sich, daß in derseiben Periode in Preußen(alle Provinzen) 176.659, in Würtem⸗ berg 40,393, in Bayern 34,535, in Mecklenburg⸗ Schwerin 26,992 und in Baden 16,946 Per- sonen auswanderten. Das Großzherzogthum nimmt biernach mit 13,556 Auswanderern eine nicht gerade ungünstige Stellung ein, die Zahlen find indeß zu einer eingehenden Vergleichung nicht völlig brauchbar, de bei ihrer Ermittelung nicht nach gleichmäßigen Grundsätzen verfahren wird. Berlin, 8 Nov. Reichstag. Dritte Be⸗ rathung über den Antrag Büsing's, betreffend die Regierung mit der Ritterschaft keine Mittheilungen machen zu können, wird der Antrag mit großer Majorjtät angenommen. Die Petition der Ael—⸗ testen der Berliner Kaufmannschaft, es möge dem Bundes rathe empfohlen werden, Schritte zu thun, daß künftig jede Außerccurssetzung von auf den Inhaber lautenden Papferen im Wege der Reichs- gesetzgebung für ungültig erklärt werde, wird nach längerer Debatte dem Reichskanzler mit dem Er- suchen überwiesen, dem Reichstage eine Gesetzes- vorlage zu machen, worin für die Außercourssetzung von Inhaberpapieren einheitliche Bestimmungen getroffen werden. treffend die Form der Zählung bei der Abstimmung durch Verlassen des Saales statt der namentlichen Abstimmung, wird der Geschäftsordnungscommission zugewiesen. Es folgt die Berathung des Antrages Crämer auf Rückgewährung der für die Unter stützung der Familien von Landwehrmännern und Reservisten von den Communalverbänden gemachten Aufwendungen. Grumbrecht beantragt hierzu auch die Vergütung sonstiger auf einem Gesetz beru⸗ hender Kriegsleistungen. Staatsminister Delbrück acceptirt den Antrag Crämer's, erklärt sich jedoch aus finanziellen Rücksichten gegen den Antrag Grumbrecht's. Der Antrag Crämer wird gleich- wohl mit dem Zusatz Grumbrecht's angenommen. — 9 Nov. Reichstag. Die Gesetzentwürfe, betreffend die Einführung der Gewerbeordnung in Wäctemberg und Baden und die Uebersicht über die Ausgaben und Einnahmen des Jahres 1870, werden nach dritter Berathung ohne Debatte an- genommen. Erste Berathung des Antrags Laskers und Gen., betreffend die Abänderung des Art. 4 der Reichs verfaͤssung, dahingehend: die Competenz des Relches weide auf die gemeinsame Gesetz⸗ gebung über das gesammie bürgerliche Recht, Strafrecht und Gerichtsverfahren ausgedehnt. Miquel begründet den Antrag. Für denselben sprechen Friedenthal, Schwarze, Heiz(Bagern). Letzterer betont die Nothwendigkeit des Antrags insbesondere für Bayern und bofft auf diesem Wege die obligatorische Civilehe durchzuführen. Dagegen sprechen Reichensperger(Crefeld), Schütt⸗ linger. Erste Berathung geschlossen. Der Antrag wird in zweiter Berathung mit sehr großer Majori- tät angenommen. — Die„Provinzial-Correspondenz“ hebt in einem Artikel, überschrieben:„Mecklenburg und Reich“ hervor: Man dürfe bei dem aufrichtigen Der Antrag von Unruh, be⸗ 1 Ziele zu gelangen und den inneren Frieden wieder herzustellen. ö — Der„Reichsanzeiger“ meldet: Der Kaiser verlieh der Königin und der Königin⸗Wittwe von Würtemberg das Verdienstkreuz für Frauen und Jungfrauen. 1 — Wie versichert wird, soll der Erlaß einer Amnestie für gefangene Franzosen nach der nun erfolgten Ratisication der Verträge nicht länger auf sich warten lassen. Als formale Bedingung scheint diesseits das directe Verlangen der fran“ zösischen Regierung nach dem Amnestie-Acte ge⸗ wünscht worden zu sein. Dem sei in einer Note des Herrn Thiers entsprochen worden. 1 — Das auswärtige Amt(früher preußisches Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten) bat die amtliche Bezeichnung„Auswärtiges Amt des deutschen Reiches“ angenommen. 1 — In Abgeordnetenkreisen will man wissen, der Reichstag werde seine Berathungen erst nach dem Zusammentritt des preußischen Landtags beenden.“ — General Stiehle, bisher Chef der zweiken Abtheilung des großen Generalstabs, wird Director des allgemeinen Kriegsdepartements. in — Der Handelsminister hat die Direetionen der Staats ⸗Eisenbahnen ermächtigt, des Kindern der untergeordneten Beamten zum Zweck des Schulbesuchs freie Fahrt zu gewähren. Mülbausen. Dieser Tage wurde einem jungen Mülhäuser, welcher seine Militärpflicht im deulschen Reichsheer als einjäbrig Freiwilliger abe leisten will, auf dem Polizeibureaur zu Mülbausen das zu diesem Zwecke nöthige Unbescholtenheits⸗ zeugniß ausgestellt. Der junge Mann ist der erste Freiwillige aus Mülhausen, den das deutsche Heer in seine Reihen aufnimmt. Camberg. Sechsbundert und zwei„Männer von Camberg“ haben an den Bischof von Lim⸗ burg eine Adresse gerichtet, worin sie ihm ihren Dank für seine Versheidigung der Jesuiten aus- sprechen. Ausland. Oesterreich. Wien. Alle Kreise beschäf⸗ tigen sich mit der Thatsache der Demissionirung des Grafen Beust. Graf Andrassy soll noch schwanken, das Portefeuille Beust's zu übernehmen. Für den Fall seiner Ablehnung wird v. Lonvay als defignirt genannt. — Außer der Entlassung des Reichskanzlers sollen noch andere Personalveränderungen bevor⸗ stehen. Sicherem Vernehmen nach wird auch der kaiserliche Cabinetsdirector, Staatsrath Braun, zurücktreten. — 8. Nov. Graf Andrassy ist Nachmittags von Pest hier eingetroffen. Von Hübner's Can- ditatur für das auswärtige Ministerium ist, dem „Tel. Corr.⸗Bür.“ zufolge, nichts bekannt. Auf verschiedenen Seiten werden Kundgebungen zu Gunsten des Grafen Beust vorbereitet.— Nach einer Meldung der„Neuen Fr. Presse“ hat Graf Andrassy das Ministerium des Aeußern angenom- men.— Das„Telegraphen-Corresp.⸗Büreau“ meldet: Graf Andrassy hatte eine anderthalb stündige Audienz bei dem Kaiser und hierauf eine längere Unterredung mit dem Grafen Beust, — 9. Nov. Graf Beust erhielt gestern Abend ein seine Entlassung genehmigendes kaiserliches Handschreiben. Der Wiedereintritt Hohenwart's in das Cabinet ist nicht unwahrscheinlich. — Die neuesten Wiener Blätter bestätigen übereinstimmend, daß Andrassy das Portefeuille des Ministeriums des Aeußern angenommen habe. Prag. Der böhmische Landtag hat die Vornabme von Reichsrathswahlen mit Einstimmig⸗ keit abgelehnt, worauf der Landtag geschlossen wurde. Innsbruck. Sämmtliche Unterzeichner der Adresse an den Pfarrer Bernard in Kiefersfelden, der sich gegen die Unfehlbarkeit erklärte und vom Erzbischofe von München öffentlich excommunicirt worden war, wurden in der Kirche zu Jenbach feierlich excommunicirt. Luxemburg. Die Deputirtenkammer wurde durch den Prinzen ⸗ Statthalter eröffnet. Die Thronrede betont die guten Beziehungen mit den aus wärtigen Mächten, welche durch die Kriegs- ereignisse nicht unterbrochen worden seien, und bedauert, daß die Frage der Liquidationen mit Holland noch nicht gelöst sei, hofft jedoch auf eine befriedigende Lösung. Frankreich. Paris. Ein Decret erklärt eine Reihe politischer Beschlüsse für null und nichtig, die von den Arrondissementsräthen zu Apt, Carpentras und Avignon gefaßt worden sind. Die betreffenden Beschlüsse bezogen sich auf die Auflösung der Nationalversammlung, Trennung von Kirche und Staat, eine politische Amnestie, Militär Reorganisation und Unterdrückung des Cultusbudgets. — Man telegraphirt der„Times“: Eine Depesche von Mr. de Saint Vallier, welcher dem Haupt⸗Quartier des General Manteuffel attachirt ist, meldet, daß gewisse Schwierigkeiten, welche sich zwischen der Occupations-Armee und den Be⸗ wohnern der betreffenden Departements ergeben hatten, durch das Einschreiten der Generale v. Manteuffel und Gröben, nunmehr glücklich be⸗ seitigt worden sind. Die deutschen Soldaten werden nicht mehr bei den Bürgern einquartiert, sondern in den Kasernen, oder in besonders zu errichtenden Holz⸗ Baracken untergebracht werden. Auch können fernerhin in den occupirten Departe⸗ ments Jagdscheine an französische Einwohner aus gestellt werden. — Der Generalrath der Seine hat einstimmig den Gesetzentwurf angenommen, welcher den un— enigeltlichen und obligatorischen Unterricht einführt, verwarf jedoch den weltlichen Unterricht mit 41 gegen 37 Stimmen. — Der Capitulations⸗Kriegsrath hat nach der„Union“ dem Commandanten der Festung Marsal, Capitän Leroy, der am 14. Aug. 1870 sich„auf Gnade und Ungnade“ dem bayerischen General Bothmer ergab, seinen Tadel ausgesprochen. — Rochefort wurde nach Fort Bopard trans⸗ portirt. — Der Kriegsminister beschloß, die in Metz functionirende französische Mission mit dem 30. Nov. aufzuheben. Spanien Madeid Hiesige Blätter ver- öffentlichen ein Manifest, in welchem zur Bildung einer Association gegen die Internationale und gegen die Anhänger der Unabhängigkeit Cubas aufgefordert wird. Amerika. Die letzte Newporker Post bringt wieder einige Einzelheiten über die Zerstörungen, welche das Feuer zu Chicago anrichtete. Zerstört wurden 5 Getreideelevatoren mit 1,600,000 Bushels Getreide, während 11 Kornspeicher mit 5,000,000 Bushels unversehrt blieben. Die Hälfte der Vor⸗ räthe von Mehl und Schweinefleisch verbrannten; 50,000,000 Fuß gesägtes Stabholz verbrannten, 240,000,000 Fuß blieben übrig; Kohlen 80,000 Tons verbrannt, 79,000 Tons übrig. Die Vor⸗ räthe von Specereiwaaren, Schnittwaaren, Schuh- waaren verbrannten zum größeren Theil, während von fertigen Kleidungsstücken über die Hälfte zer⸗ stört wurde. Trotz alledem wurde kaum mehr als die Production von 3 Wochen zerstört. Es stehen noch 30,000 Häuser. Nach einer sorgfältigen Schätzung ergibt sich, daß Chicago nicht weniger als 20, aber nicht mehr als 25 pCt. seiner Mo- bilien und Immobilien verloren hat. 2 Friedberg, 7. Nov. Gestern wurde dem dirigiren— den Lehrer an der hiesigen Ackerbauschule, Herrn Rückert, von einem Eleven die vollständig ausgebildete Blüthe eines Apfelbaumes überbracht, welche Seltenheit und Merkwür⸗ digkeit verdient, in diesem Blatte registrirt zu werden. 2 Friedberg, 9. Nov. Von der gewiß gerech fertigten Ausicht ausgehend, daß eine Ackerbauschule ihre Schüler auch für das öffentliche Leben vorbilden und sie besonders für das landwirthschaftliche Vereinsleben gewinnen müsse, hatte Herr Kreis-Assessor Haas die Lehrer der Landwirih⸗ schaft an der hiesigen Ackerbauschule, die Schüler, die Landwirthe der Umgegend, sowie sonstige Freunde der Landwirtbschaft zu einer Besprechung bezüglich der Grün⸗ dung eines landwirthschaftlichen Casinos für die Siadt Friedberg und Umgegend auf gestern Abend in das Heri— lein'sche Local eingeladen. Die Versammlung war recht zahlreich besucht und nachdem Herr Kreis-Assessor Haas die Nothwendigkeit und die Zwecke eines landwuthschaft— lichen Casinos mit warmen Worten hervorgehoben halte, erklärte sich die Versammlung einstimmig für die Errich— tung eines solchen. Bei der Wahl des Vorstandes wurde Herr Kreis-Assessor Haas zum Vorsitzenden und Herr Rückert zum Schriftführer durch Acclamation erwählt. Ueber die Art der Einrichtung, ob die Versammlungen nur in loco Friedberg oder abwechselnd in den verschie— denen zum Kränzchen gehörenden Gemeinden gehalten werden sollten, darüber waren die Ansichten getheilt. Herr Rentamtmann Lindeck empfahl mit Rücksicht auf die Theil⸗ nahme der Schüler der Ackerbauschule, die Versammlungen nur in Friedberg zu halten und wurde dieser Vorschlag durch Majoritäl zum Beschluß erhoben. Als weiteren Gegen— stand für die Discussion schlug Herr Rückert die Vertilgung der gegenwärtig wieder in großer Vermehrung begriffenen Feldmäuse vor. Es sei Thatsache, daß sich die Mäuse bei dee günstigen Witterung in einzelnen Gemarkungen sehr vermehrt hätten und wäre deßhalb eine Bekämpfung dieser schädlichen Thiere gewiß angezeigt; allein in Be⸗ rücksichugung der großen Gefahren, welche man bei mangel hafter Ausführung einer Phosphorvergiftung, die unter allen Vergiftungen vorzuziehen sei, für die Vogel bereite, indem diese die auf der Oberfläche liegen bleibenden Körner fräßen und davon zu Grund gingen, sei es wünscheus⸗ werth, die Ansichten der anwesenden Herren Landwirthe tennen zu lernen. In der sich anschließenden Discussion hielt man die Natur als ihren eigenen Corrector in be sonders ungünstigen Verhältnissen nicht für hinreichend, sondern hielt eine Vertilgung durch Menschenhand für geboten. Das Fangen sei gewiß das Beste, doch sei es nicht überall ausführbar; wo eine Vergiftung nöthig sei, solle man zuerst alle Mäuselöcher zustampfen(zutreten) und dann erst das Gift in die neuen Oeffnungen legen. Herr Dr, Vogel erwähnte, daß die Vertilgung der Mäuse auch durch Rauch geschehen könne, den man mittelst eines transportablen Ofens erzeuge und durch Schläuche in die Gänge leite. Ob dieses Verfahren probalum ist, muß die Erfahrung lehren; jedenfalls dürfte Schwefeldampf dem gewöhnlichen Rauch vorzuziehen sein.— Nachdem die nächste Versammlung auf den ersten Miitwoch im Monat Dezember festgesetzt worden war, warde die Versammlung durch den Vorsitzenden geschlossen. Die darauf folgende Unterhaltung war recht amüsant und gab man sich beim Scheiden das Versprechen, auf der nächsten Versammlung sich ebenso zahlteich wieder einfinden zu wollen. Möze Jeder des Versprechens eingedenk bleiben! Bad- Nauheim. Die hiesige Kurcapelle wird einer an sie ergangenen Emladung zu Folge, und nach bereitwilligst ertbeilter Erlaubniß der Kurhausaoministration, am nächsten Sonntag den 12. November in Gießen, im Wenzel'schen Saale, concertiren. Es fällt demnach an diesem Sonntage das Concert im Kursaale aus, und ist die Red. d. B. gebeten worden, dieses den Besuchern der Sonntags⸗Concerte mitthenen zu wollen. Frankfurt. Für Chicago sind bis jetzt hier fl. 35,000 eingegangen und vereits fl. 30 000 abgesandt. Aßmannshausen. Die Lese der rothen Trauben ist beendet und der Extrag fast vollständig in sicheren Händen. Das Viertel(vier Maas) wurde bezahlt mit 25 Sgr. bis 1 Tylr. 15 Sgr. Der Most hat durchgängig eine ziemlich dunkle Farbe und wiegt 84— 8900. Coblenz. Am 3. Nov. lief das zu Thal kommende Dampfboot„Schiller“ der Köln-Düsseldorser Gesellschaft bei Bingen in Folge des kleinen Wasserstandes auf einen Felsen, wodurch der vordere Thell des Schiffes eine be— deulende Leckage erlitt. Passagiere und Güter wurden später mit einem von Mainz aus dorthin beorderten! Schiffe genannter Gesellschaft weiter befördert. Köln. Im Raubthierhause des Zoologischen Gartens ist eine Seuche ausgebrochen, der bereits der Königstiger und zwei junge Löwen erlegen sind. Die Löwin ist eben⸗ falls von der Seuche ergriffen und allein im Raublhier⸗ hause verblieben, während die übrigen Thiere aus demselben weggeschafft sind, um entziehen. A In Soest ist ein in der Nähe der Stadt stehender Pulverthurm mit seinem Vorrathe an Pulver ausgebrannt. Ein wesentlicher, im Gewölbe noch befindlicher Pulver⸗ vorrath soll durch die eisernen Verschlußklappen vor der Entzündung beschützt worden sein. Unglücksfälle sind nicht vorgekommen; der die Wache haltende Soldat kam mit dem Schrecken davon. Paris zählt nach der„Presse“ jetzt 71,251 Häuser, die 20,234 Eigenthümern gehören. Sie enthalten 650,631 Wohnungen. Von diesen bilden 16,694 Häuser mit 92,674 Wohnungen den Ueberschuß der Neubauten über die von 1852 bis 1870 vorgekommenen Niederreißungen. Es erhält daraus eine Zunahme von einem Hause auf 100 für das alte Paris und von 21 Häusern pro Hundert für das neue Parts mit der im Jahte 1860 annckkirten Baunmeile. Die normale Ziffer der leer stehenden Wohnungen stellt sich auf 30,000. Es folgt daraus, daß in gewöhnlichen Zeiten und bei einer Bevölkerung von 1.850000 Seelen(Volkszählung von 1866) in Paris auf jede Wohnung drei Einwohner kommen. Nun war aber Ende 1869 in Folge des Anwachsens der Bevölkerung die Zahl der leer stehenden Wohnungen auf 19,000 ge— sunken, was zur Genüge die andauernde Theuerung und das fortwährende Steigen der Miethen erklärt, welche man so vielen andern Ursachen zugeschrieben. In diesem Augenblick hat die Bevölkerung von Paris um 250.000 Personen abgenommen und die Zahl der leerstehenden Wohnungen ist auf 80,000 gestiegen. Es folgt daraus, daß der Werth des Geundeigenthums in Paris bedeutend gefallen ist und daß der Preis der Miethen, trotz des Widersiandes der Hausbesitzer gleichfalls heruntergehen muß. Aus Honolulu ist über San Francisco die Nach⸗ richt von einem großen Unglück eingetroffen, welches die amerikanische Wallfischflotte im nördlichen Eismeer be⸗ troffen hat. 20 Schiffe, welche im nördlichen Eismeer zwischen Point Belcher und Wainwright Inlet vom Eise eingeschlossen waren, wurden am 13. Sepiember verlassen, nachdem vorher 13 andere gesunken oder aufgefahren waren. Die Mannschaft dieser 33 Schiffe, 1200 Mann und 90 Offiziere, wurde von den übrigen Schiffen der Wallfischflotte gerettet, so daß keine Menschenleben zu be⸗ klagen sind. Die Mannschaften sind in Honolulu und die 90 Offiziere in San Francisco eingetroffen. Der Schaden wird auf 1,500,000 Doll. angesetzt. Auf der Halbinsel Macao, zur chinesischen Provinz Canton gehörig, wüthete am 13. September ein furchtbarer Sturm. Mehr als 200 Häuser sind zerstört; 30 Pagoden, in welche 100 Chinesen geflüchtet, sind zu⸗ sammengestürzt. 200 Schiffe, darunter mehrere holländische Kauffahrer, haben Schiffbruch erlitten. Eine portugiesische Kriegscorvette ist stark beschädigt worden. Man zählt nicht weniger als 2000 Opfer. Verloosungen. Genueser 130⸗Frs⸗Loose von 1870. Ziehung vom 2. Nov. Haupigewinne: Nr. 31704 100,000 Frs., Nr. 38116 40000 Francs, Nr. 20788 10,000 Francs, Nr. 26298 5000 Francs, Nr. 6297 8863 9667 21225 28119 32739 47107 je 500 Frs. Neggio⸗Prämien⸗Loose von 1870. Ziehung vom 1. Nov. Hauptgewinn: Nr. 90593 15,000 Frs. Finnländer 10⸗Thlr.⸗Loose von 1868. Ziehung vom 1. November. Hauptgewinne: Serie 10560 Nr. 20 25,000 Thlr., Serie 6306 Nr. 5 2500 Thaler. Die Zablung ersolgt am 1. Februar k. J. Lahrer Hinkender Bote. Eine Auflage von 75,000 Exemplaren ist eine so bedeutende, daß sie höchst selten von irgend einem Buche erreicht wird. Beim Kalender des Lahrer Hinkenden Boten beträgt allein nach der Angabe des Verlegers die für Amerika gedruckte Auflage die obige hohe Ziffer. Diese Exemplare, in 75 Ballen verpackt und über 150 Ctr. schwer, gingen vor einigen Tagen über Bremen nach Amerika ab, und werden jetzt in kurzer Zeit auch die deutschen Aus⸗ gaben, mit den für die einzelnen Länder und Provinzen nöthigen Marktverzeichnissen und astronomischen Mil⸗ theilungen, überall zu haben sein. 2760 Aus Potsdam schrieb zur Zeit der Cholera Herr C. Druwe:„Ich konnte keine Speise genießen, brach das Genossene wieder aus; das Hoff'sche Malzextrakt⸗ Gesundheitsbier aus Berlin war das erste Nahrungs⸗ mittel, das ich im Leibe behtelt; das allein hat mich auch erhalten und wunderbar gerettet!“— Bei der Cholera kommt es eben darauf an, schnell ein höchst leicht verdauliches Nährmittel zur Blutbildung dem Magen zu übergeben und Wärme mit Schweiß zu erhalten. Dies bewukt, nach den Berichten aus Stettin und Berlin, ganz vorzüglich das Hoff'sche Malzextrakt, wenn es warm getrunken wird. Es ist nicht lange Zeit zum Experimenüren mit andern Fabrikaten, wozu nur der Gesunde disponirt wird.— Bei rechtzeitigem Gebrauch ersolgt die Genesung nach wenig Stunden. Schwarze Kaiser-Cinte in in Flaschen à 8 und 14 kr. stets zu haben bei Bindernagel& Schimpff. sie womöglich der Ansteckung 1 Ametil! „ Errmplan. ect, ginge 6 Au. 12 Brodi 7 en 7 ab f gen — 1 5 — — *— 5—„ 14. 2— 8 3 1 75 4 5 —— 1 7 9 2 1 2 8 S2 111 22 3 2 127 8 KA N F e. re —.— 2 Aufforderung. 2790 Die Grundbesitzer der Gemarkung Frtedberg, denen Parzellensteine an ibren Güterstücken fehlen, werden bierdurch aufgefordert ihre Anmeldungen binnen 8 Tagen bei dem Unterzeichneten zu machen, damit das Erfor⸗ derliche wegen des neuen Steinsatzes noch zeitig ange⸗ ordnet werden kann. Friedberg den 10. November 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fo ie gr. Holz- und Grasgelder, 2776 sowie alle sonstigen Gemeindegelder, dis zum 11. November c. ereditirt, find bis Ende d. Mts. an blesige Gemeindekasse zu bezahlen, da vom 1. December c. das Beitreibungs verfahren eingeleitet werden wird. Ockstadt am 9. November 1871. Gröntuger, Gemeinde⸗Rechner. * Nussische Sardinen! 2502 in Fassern von circa 19 Pfp. Inbalt, 2 fl. 2. pt. Fässel, bei Wilh. Fertsch. Kalender für 1872. Herriedener Laubfroschkalender 9 kr Landkalender 4„ — durchschossen 6„ Illustr. Familienkalender 18,75 Lahrer Hinkende Bote, gestempelt 11- Vorräthig dei Bindernagel& Schimpff. Uelzener Flachs empfiehlt in bester Qualität 2 Ph. Dan. Kümmich. Zn verkaufen 2763 auf den Abbruch ein Wobnhaus, 2 Ställe aus Eichenholz gebaut, wovon der eine ebenfalls zu einem Wehnbaus bergestellt werden kann und eine neue Scheune. Kaufliebhaber müssen sich binnen 8 Tagey melden. Oppersbofen den 8. November 1871. g Jos. Weil's Ehefrau. Emser Pastillen gegen Catarrhe, Verschleimung, Halsweh etc. Kissinger Pastillen gegen Verdauungsbeschwerde, Bleichsucht, Blutleere, Friedrichshaller Pastillen gegen Magensäure, Aufstossen, Verstopfung, Krankenheiler Pastillen gegen Serophelu, Haut- und Drüsen-Krankheiten, in plombirten Schachteln und Flacons mit Gebrauchs- Anweisung à 30 kr. 2 8½ Ser, nur echt auf Lager in Friedberg bei Hofapotheker Görtz, ferner in fast sämmtlichen Apotheken Deutschlands. 2764 Getrocknete Kirschen, Brünellen, Zwetschen 2713 empfehle dilligst Wilb. Bernbeck. Mobiliar⸗Versteigerung. 2768 Montag den 13. d. M., Vormittags 9 Ubr an⸗ fangend, werden in dem Pfarrhause zu Nieder⸗Mörlen aue dem Nachlaß des Herrn Pfarrers Braun daselbst nachverzeichnete gut erhaltene Mobiltargegenstände ver⸗ eigert: f 1) 1 Bienenstand mit 10 Stück schweren Dzirzonftöcken und die dazu gebörigen Utenstlien, 2) 1 kleine Kelter, 3) 1 Sopha, 2 Commoden, Tische, Stühle, 1 Küchen⸗ schrank und sonstige Haus und Küchengeräth⸗ schaften, 4) 1 Dreh⸗ und 1 Hobelbank und vieles dazu ge börige Werkzeug und Werkbolz. Rleder⸗Mörlen den 9. November 1871. 1˙ Viertel Grabland, 2781 in der Burggemarkang gelegen, hat in Auftrag zu verkaufen IJ. Thaler in der Vorstadt. Ein fehlerfreies Pferd (Doppel⸗Porp) und elnen leichten elnspännigen Wagen hat zu verkaufen 2684 2761 Hermann Bechstein in Friedberg, vis-à-vis dem Hotel Trapp, empfiehlt sein Modewaaren-Geschäft speziell in Herren-Artikeln, sowie seine J 8 Eigarren⸗Niederlage in den besten Sorten. Holl. Syrup und Dienenhonig 2755 empfiehlt in befter Qualität 2 5 Dan. Kümmich. 2786 Möbel-Lager. 2284 Alle Sorten Möbel, für deren Güte garantlrt, find in großer Auswahl zu haben bei Friedberg. J. Pfeffer, Hof⸗Möbelschreiner. Ueue Kastauien empfiehlt billigst Fried. Hilbrecht. Hofapotheke zun Mohren. 2782 Empfeble mein auf's Beste assortirtes Lager in allen chinesischen Theesorten pr. Pfd. 1 fl. 48 kr. bis 4 f. Ferner feinsten Num de Jamaica, Araec de Batavia und alle Sorten Punschessenzen in vorzüglicher Qualität und zu billigem Preise. Wilh. Sturmfels, Hof⸗ Apotheker. Das optische Institut von J. Pohl, 7 Roßmarkt 7(neben dem englischen Hofe), Frankfurt a. M empfiehlt: ö 1 in ganz neuen Modellen Operngläser e. 4. 30 k. an; dieselben doppelt achrom at. von fl. 7. an. Gold-Patent-Grillen ohne Rande linfassung unübertroffen an Eleganz, Leichtigkeit und Dauerhaftigkett à fl. 6½. Gewöhnliche Goldbrillen à fl. 4. 48 fr., ferner Silber⸗ und Stahl⸗ brillen, Pincenez, Metall- und Queck⸗ silberbarometer, Thermometer, Fern ⸗ röhre, Mikroskope c. zu den dilligsten Preisen. Reparaturen prompt und bllligst. Auswärtige Brillenbedürftige bilte ich bei Beflellung von Brillen um gefällige Angabe der Nummer oder Einsendung eines Brillenglases oder wenn ein solches nicht vor⸗ banden, um Erklärung des betreffenden Augen⸗ leidens, alsdann bin ich im Stande die Brillen ebenso genau und passend auszuwählen, als wären die resp. Käufer selbst zugegen. N Auswärtige Aufträge werden gegen Einsendung des Bettages oder Nachnahme mit größter Sorgfalt aus⸗ geführt, und erlaube ich mir darauf aufmeiksam zu machen, daß obige Gegenstände sich als an⸗ genehme und nützliche Weihnachtsgeschenke empfehlen dürften. 2771 — 2738 Gicht⸗, Rheumatismus⸗, Magenkrampf- und Hämorrhoidalkranke beilt Dr. Müller in Franksurt a. M., 2389 Senckenbergstr. 5. Kurprospecte gratis franco. Steinkohlen, 691 namentlich auch Schmiedekohlen, verkauft zu billigen Preisen die Ziegelei am Bahnhof zu Nauhelm. Ein gut erhaltener Flügel ist umzugs halber preis würdig zu verkaufen. Frank ⸗ furt a. M., Buchgasse 16, gleicher Erde. 2765 F. Hanstein, Wagnermeister. Die neuesse Nummer(Nr. 2 vom November) der Frankfurter Latern von Friedrich Stoltze, Preis 6 kr., ist vorräthig bei Bindernagel& Schimpff. Regenschirme 9 ö U 45 in Seide, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billigen Preisen bet K. Friedrich, neben der Post. 2723 Feinsten türkischen Zwetschenlatwerg billigst bei Frd. Hilbrecht Wittwe nächst dem Bahnhof. Aechten Nordhäuser Kornbranntwein 2714 bet Wilh. Bernbeck. Eine schöne Wohnung 2678 im zweiten Stock ist zu vermiethen; auch kann eine größere Werkstätte oder Magazin dazu gegeben werden bel Jos. Hoffmann. Zu vermiethen. 2774 Der obere Stock, sowie zwei Logis im unteren Stock meines Hauses find zu vermiethen und alsbald — zu beziehen. Friedrich Schäfer. Gesundheitssohlen, 2780 gegen nasse und kalte Füße, ganz neue patentirte Art, soeben erhalten. Heinrich Diehl, usagasse. Eine stischmilchende Kuh 2788 mit Kalb oder eine hochträchtige hat zu verkaufen Friedrich Netz. Ruhrer Schmiedekohlen 2683 empfiehlt in vorzüglichster Qualität Ph. Dan. Kũümmich. W Wasserhelles Petroleum! 2646 in unübertroffener Prima Qualität, nebff Lampen aller Art zum Fabrikpreis del ri. ee Unterhasen und Unter jacken 2783 in Wolle und Baumwolle empfehlen dilligst Geschwister Schloß. Bundesmaße 2773 sind ftets vorrätbig zum Verkaufe; auch über⸗ nehme ich Blechmaße zum Umändern und Versebhen mit Stempel. Friedberg. Wilhelm Söllner, Spenglermeister. Zwei Commoden, 2769 fast neu, hat in Auftrag zu verkaufen M. Schwarz, Hoftarator. Mein Haus beabsichtige ich aus freier Hand zu verkaufen Julius Boller, Schlossermeister. In Offenbach 2762 sind mehrere Geschästshäuser, d. d. Bäckereien, Wirthschaften, Colonialwaarenhandlungen unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Nähere Auskunft im kleinen Biergrund Nr. 7 in Offenbach. Rechnungen mit Geschäfts-Firma per Buch 32 kr., in größeren Quantitäten bialger, liefern Bindernagel& Schimpf. 2598 oder zu verpachten. 9 1 1 5 11 1 1 5 1 S . —. 0 3 1 1 1 9 1 J — —— 1— — . —— L —— ̃—— — —— 1 Ausverkauf. 2698 Wegzugshalber verkaufe ich zu sehr ermäßigten Preisen: Geschaͤfts-& Notizbücher, Postpapier, Siegellack. Musterpapier für Weißbinder. Schulhefte, Griffelkasten, Köcher, Stahlfedern, Federhalter, Bleistiften, Lineale, Farbkasten, Bilderbogen und Bilderbücher. Photographierahmen, Portemonnaies, Cigarrenetuis, Briestaschen. Gummihosenträger, Domino, Glocke und Hammer- und Lottospiele. Verschiedene Mereeriewaaren und eine Partie Eigarren für Wirthe und Landkrämer. Friedberg. Philipp Garde, Usagasse, neben Herren Becker& Engel. Martinimarkt zu Münzenberg. 2777 Montag den 13. d. Mts., von Nachmittags 2 Uhr, gut besetzte Harmonie⸗ und Tanzmusik bei Unterzeichnetem, wozu freundlichst einladet W. Jäger. Erlaube mir mich einem geehrten Publikum 2757 zur Abhaltung freiwilliger Versteigerungen sowohl in als außer dem Hause bestens unter Zusicherung der aufmerksamsten Bedienung zu empfehlen. Joseph Butzbach, Auctionator. Friedberg. Staatspapiere. 2787 Die Besorgung von Staatspapieren übernehme ich wie bisher gegen geringe Provision' Coupons werden an Kunden gratis ausbezahlt. S. Hirschhorn. Friedberg. Epileptische Krämpfe(Fallsuchi) I 1518 heilt briestich der Specialarzt für Epilepsie Dr. O. Killisen in Berlin, jetzt Neuen- burgerstrasse 8.— Schon Hunderte vollständig geheilt. Hamburg-Amerikanische Packetsahrt-Actien-Gesellschaft. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG& NEW- TORK vermittelst der Post-Dampfschiffe Holsatia, Mittwoch, 18. Nov.. l Thuringia, Mittwoch, 29. Nov. M 8. Sllesta, Mittwoch, 13. Dezor. 5 Eimbpia, Mittwoch, 6. Web. Westphalia, Mittwoch, 20. Dez. K Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Ert. Rthlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Rthlr. 100, Zwischendeckf Pr. Crt. Rthlr. 58. 1751 Näheres bei 5 dem Schiffsmakler August Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, Hamburg, 8 sowie den allein für das Großherzogthum Hessen zum Abschluß von Ueberfahrtsver: trägen cencessionirten Vertreter und Generalagenten der Dampfschifflinie F. J. Bothof in Mainz (srüher Carl Racké& Cie.) Friedberg bei Chr. Hecht. 2 Feine Danille-Chocolade, per„Mund 36 und 48 kr., sowie en tölten Cac ao 2785 bet Hermann Bechstein in Friedberg, vis-à-vis dem Hötel Trapp. = Atllienische Yrunellen! und türkische Zwetschen 2585 bel Wilh. Fertsch. Große wollene und seidene Halstücher 2586 für Herren und Damen äußerst billig bei K. Friedrich neben der pof. Philippi's Felsenkeller. 2778 peute Samsflag Abend halb 8 uhr Laberdan. 2787 Heute Samstag Abend Spansau. Oberhessische Viehversicherungs-Anstalt. Generaivercsammlung Donnerfsag den 16. November d. J., Mittags 12 Uhr, im Gasthause des Herrn Bürger⸗ meisters Köhler in Langsdorf. Tagesordnung: Vorstands wahl und Bericht über die Kasseverwaltung. Arnsburg den 31. Oktober 1871. 5 Gros. Liederkranz. 2739 Abendunterhaltung im Saale des Hotel 7½ Uhr. Der Vor st and. Turnverein. 2752 Sonntag den 12. d. M., Nachmittags 3 Uhr, findet in der Turnhalle das diesjährige Mitglieder des Vereins und die Freunde des Turnwesens hiermit eingeladen werden. Von 5 Ubr an gesellige Unterhaltung in der Halle bei Glasbier. Der Vorstand. Bad⸗Nauheim. Hötel Iburg. Sonntag den 12. No vember Abend-Unterhaltung des Vereins„Concordia“. Er ist Baron. Posse mit Gefang in 3 Akten von R. Hahn. Vorher: Unser Fritz. Schauspiel in 1 Akt vou Kotzebue. Anfang 7½ Uhr. 5 Eintrittskarten à 36 und 24 kr, find zu haben bei Herrn Kaufmann Weiß, Herrn Kaufmann Wörner, Herrn Sattler Koch und Abends an der Kasse zu er⸗ höbten Prelsen. 2740 Ein Hausmädchen 2792 und ein Kindermädchen werden zum baldigen Eintritt gesucht. Von wem? sagt die Exped, d. Bl. Englische Speck-Bückinge 12751 zum Rohessen dei Wilhelm Bernbeck. ilcuer Läberdan, 2666 Sttockfische, Bückinge, Schell⸗ fische, Vollhäringe und Sardellen bei Wilh. Fertsch. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche; Herr Diakonus Meyer. 23. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormitlags: Herr Candidat Bernhard. Nachmiltags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Nachmittags: Herr Candidat Buß. Katholische Gemeinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. 24. Sonntag nach Pfingsten. (Fest des heiligen Martinus.) Vormittags: 10 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Jagd-& Heil-Alnterhosen. e Morgens 7½ Uhr. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Der Lahrer Hinkende Bote für 1872, vor⸗ 2770 im allen Größen sind wieder frisch angekommen bei Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. trefflich wie immer, ist erschienen. 2759 Heinrich Diehl, ufagasse 354. Pruck und Verlag von Vindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 45, Praktischer Rathgeber Rr. 11 uad eine Beilage.) Zur Wilhelmshöhe. Trapp Sonntag den 19. November. Anfang präcis Abturnen statt, zu dem die außerordentlichen De heilte wegen 200 2 der bei Ersatzu fille auch ft tate. Ersatz stellter waren noch! konnten wicder gegen im all durch unter ohne den al 2619 genoff Kossel Schle Von 0,37, phale Preu gesch des,! sond. wele einig habe geste! Arm die gend offer liche das verli zessit