lbech, zartn- Handlung 1 und Egacren. dchen, ur wellen können ise Müller. treter Nuftrz ger tatt Fruzetung. 2.— zimmer 1 beg werden. ch, Urmacht. —— tt r. Baßgerber is 1 allen Stautm⸗ 7 Stamm 1871. Dienstag den 11. Juli. M80. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Nur diejenigen Einsendungen, welche bis spätestens Vormittags 9 uhr eingelaufen sind, können in dem nächsterscheinenden Blatte Aufnahme finden. Abonnements⸗Ein ladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich drei i Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. f e et ee e Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl. jährlich 47 kr., mit Bringerlohn. ö N* Der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigest zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ brechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir den Anzeiger auch für das zweite Halbjahr zusenden, w icht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. g Die Exgpebition 100 durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ Betreffend: Den durch Ueberschwemmungen entflandenen Schaden. Friedberg den 7. Juli 1871 Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Großh. Polizeicommissär zu Wickstadt. Durch ein Versehen ist das in Nr. 79 des Oberhessischen Anzeigers enthaltene Ausschreiben vom Gestrigen für die Aufstellung der Schadenverzeichnisse vorgeschriebene Formular nicht richtig zum Abdruck gelangt. Wir empfehlen Ihnen dieselben nach dem unten stehenden rectifictirten Muster einzurichten. J B. d. K.: Haas, Kreis- Assessor. Formular: der in der Gemarkung Verzeichniß g l 5. Garten gelände Wiesen. Weizen Korn Gerste Hafer Klee Kartoffeln.[Wurzelpflanzen. 0 Zu sammen. 717. ef 3 5 N ä **— 2 1 3 33* 0 1 — 2 2 0% 2 2 12 8 2 2 —— 2 e e e!— 2 2 2 2. 5 2 2 ö 2 2. ö——— 2 8 82 9—— 2 3 n 7 e 2 2 2 8— 8——— 2 2 2 8—*— 5 1 2 4 3 3 2 5 2.— ——. E 0 E 2 12— 2 ö— 2 5 2—— e 8 S 8 S ee e ee eee 2— 2— 2 2—.—— 8— 8. 3 2 8 5— 3 8 33 2 3 5 2 5 3 35 383 258 5 S 8 2 2 5 „S eee eee eee eee sees e 5 —— 12—————. 2— ö— 2— 2— 3— 1—— 2 S SS eaESKSe 2 8 2= se 5 3 2 2 S 2 2 2 33 24S — 5— 2 2—— 2———— 2 2—— 8 2 8 22 2——— 218 2 2 8———— S See eee eee eee eee / e e S 2 S S r S 8 5 SES i SSS SIS 5 ee e eee eee ee eee e ee e U 1 U 1 Flur 1 180 ö ö ö n 8 5 n 1 0 ene Düse„ ö 0 8 Progr a in m fuͤr die 10. Wanderversammlung des Oberhessischen Bienenzüchter-Vereins zu Lauterbach am 19. Juli 1871. I. Am 19. Zult, Vormittags 8 bie 10 Uhr, Besichtigung der Austellung und VIII. Nachmittags 2 Uhr gemeinschaftliches Mittagsmahl und nach demselden ge⸗ Vornahme praktischer Demonstrationen an Stöcken ꝛc. N sellige Unterhaltung.— II. 10 Ubr: Eröffnung der Verhandlungen: a. Einleitende Berichterstattung des Alle Mitglieder des engeren Vereins, wie des welteren don Hessen, Kur— Vorsißenden, b. Rechnungsablage, e. Wahl einer Commission zum Ankauf hessen und Nassau, insbesondere auch alle Freunde der Bienenzucht und Gonner der zu verloosenden Gegenstände, d. spezielle Gegenstände der Oiscusston:[des Vereins laden wir hierdurch freundlichst zum Besuche der Versammlung ein 1) Nach einer kurzen Umfrage über die Resultate der Ueberwinterung der[ unter dem Anfügen, daß unsere diesjährige Generalversammlung nach dem in Bienen von 1870/71 soll zur Verbandlung kommen die Frage:„Welches Frankfurt festgestellten Turnus an der Reibe ist, von den andern mitverbundenen find die wichligsten Erforderntsse, die Bienen glücklich durch den Winter zu[Vereinen durch Abgeordnete beschickt zu werden, welche wir recht zahlreich ver— bringen, und was hängt von einer guten Ueberwinterung, ab?“ 2) Welches treten zu sehen hoffen. end, nach den seitherigen Erfabrungen, 10 Le e Lollar den 15. Mal 1871 vor dem Immobilbau? 3) Woran hat es bisher gefeblt, ingleben g 5 a in„ zu 3 und dadurch ein allgemeineres Interesse für Der Magda des Oberbesssschen Bierenzüchter- Vereins. ö 7 Deichert, Präfident, Luft, Vice-Präfident. Briel, Seeretär. die rationelle Bienenzucht zu erwecken? Rödelsperger, Rechner III. Statutenmäßige Wahl des nächfljährigen Veisammlungéorts. zer, 5 IV. Alle auszustellenden Gegenflände find rechtzeitig und resp. franco an das Localcomiié zu Lauterbach unter der Abresse:„Herrn Statlonsassisfent Hofmann zu Lauterbach“ inzusenden; im Beglettbrtef ist anzugeben, welche Gegenslände und zu welchem Preise sie ankaufbar find. V. Preiswürdige Gegenstände werden prämilrt. VI. Zur Verloosong kommen italtenische Köntginnen, sodann Stöcke mit und ohne Bieuen, Gerätbschaften 16. welche möglichst von der, ausgestellt werden⸗ den Gegenständen angekauft werden sollen.— Loose à 12 kr. find bei allen Aus schuß mitgliedern und beim Localcomité zu haben, 5 VII. Für Nichtmslalteder werden am Eingang zum Ausssellungslocal Einlaßkarten zu 18 kr. ausgegeben. Das Localgomité zu Lauterdach befseht aus den Herren: Bürgermeister Ekst, Decan Trautwein, Sammtraih Schaum, V. Strutb, Ortgeinnehmer Nagel, Sammtcassier Sandmann, Stationsasfistent Hofmann, A. Volkmar und Diflrikts⸗Einnehmer Hoss. Als Fest. und Ausstellungslocal ist das Casino in Anssicht genommen, in welchem auch die Vorberathung des engeren Vorflands mit dem Localcomits am Abend des 18. Junt zwischen 7-10 stattfinden soll. Für ein einfaches Mittagsmahl, welches, damit sich recht Viele daran de⸗ theiligen, nicht über 42 Kreuzer kosten soll, wird gesorgt 1 U Deutsches Reich. Darmstadt. Die erste Kammer genehmigte in einer am 7. Juli stattgefundenen Sitzung gleichfalls die Militärconvention und zwar mit Einstimmigkeit. — Einer in den statistischen Mittheilungen enthaltenen Uebersicht der Production des Berg⸗ werks⸗, Hütten⸗ und Salinenbetriebs im Groß herzogthum im Jahre 1869 entnehmen wir die folgenden Daten: Im Ganzen waren 26 Werke in Thätigkeit, von welchen 3 auf Starkenburg, 20 auf Oberhessen und 3 auf Rheinhessen fallen. Unter diesen Werken sind 17 Gruben(Braun- kohlen, Eisenerze, Manganerze), 6 Eisenhütten und 3 Salinen. Was die Zahl der Arbeiter anlangt, so sind deren 804 Grubenarbeiter, 352 Hüttenarbeiter und 208 Salinenarbeiter, im Ganzen 1364, welche sich auf die Provinzen folgendermaßen vertheilen: 101 Mann fallen auf Starkenburg, 1219 auf Oberhessen und 44 auf Rheinhessen. Was die Production anlangt, so ergab dieselbe im fraglichen Jahre 773 470 Cent-⸗ ner Braunkohlen im Werthe von 155,976 fl., 783,844 Centner Eisenerze im Werthe von 106,567 fl., 91,250 Centner Manganerze im Werthe von 90,400 fl., 311,704 Centner ver— schiedener Sorten Eisen im Werthe von 805,780 fl., endlich 289,533 Ctr. Salz(darunter 243,210 Etr. weißes Kochsalz) im Werthe von 242,873 (darunter 206,160 fl. für weißes Kochsalz). Die Gesammtproduction betrug also 2,249,801 Ctr. im Werthe von 1,401,596 fl., von welch' letzteren 207,869 fl. auf Starkerburg, 1,170,613 fl. auf Oberhessen und 23,108 fl. auf Rheinhessen fallen. — 7. Juli. Die Abgeordnetenkammer ge— nehmigte mit 29 gegen 10 Stimmen das Gesuch der Bank für Süddeutschland, Noten über den Betrag von 9,863,000 fl. ausgeben zu dürfen, und zwar im Doppelten des Betrags, um welchen das Actiencapital durch Begebung resp. Wieder begebung von Actien oder Einzahlungen auf Actien erhöht worden ist, jedoch unter der Voraussetzung, daß sich die Bank zur Errichtung von Agenturen in Mainz, Worms, Offenbach und Gießen versteht. — Der Großberzog ist am 8. d. Morgens um halb 7 Uhr nach Bad Teplitz zu 14tägigem Auf enthalt abgereist und wird daselbst mit dem König von Sachsen zusammentreffen. — 8. Juli. 2. Kammer. Zu Beginn der heutigen Sitzung beantragt Kolbe, Vermehrung des Staatszuschusses für die Realschule zu Als- feld. Die Regierung fordert eine Erhöhung der Dotation des hiesigen Polytechnikums um weitere 13,500 Gulden pro 1871.— Hallwachs, Kempf und Genossen beantragen, alsbaldige Vor- lage eines neuen Wahlgesetzes.— Der Stadt Lich werden 1630 fl. Entschädigung für Einrich- tung behufs Aufnahme einer Garnison nach kurzer Debatte bewilligt.— Kempff erstattet hierauf mündlichen Bericht über den Beschsuß 1. Kammer hinsichtlich des Gesetzes, die Zusammenlegung der Grundstücke betr., wo sich eine ziemlich unbedeu— tende Differenz ergeben. Das Haus stimmt dem Beschluß der ersten Kammer nach längerer Ver⸗ handlung bei. * Friedberg. Der Kaiser von Deutschland ist am Sonntag Morgen 7½ Uhr mit Extrazug ohne Aufenthalt hier vorbeigereist nach Frankfurt, Es heißt, daß derselbe dort die Truppen besichtigt und sich alsbald nach Wiesbaden ebenfalls zur Truppenbesichtigung begeben habe, um am Abend in Ems einzutreffen, woselbst er mehrere Wochen zur Kur verweilen wird. § Friedlerg. Da die Bewohner der Stadt Friedberg das größte Interesse an der Garnisonsftage bethätigen, so wird es denselben nicht unwillfommen sein, das dahin Utzügliche aus der Debatte rer zweiten Kammer vom 6. d. M. genauer zu erfahren, weßhalb das Folgende hier eine Stelle finden mag. Abg. Curtman: Er müsse einer offenbaren Unbill gerenken, die die Militärconvention der so ost stiefmütterlich be— handelten Provinz Oberhessen zufüge. Nach der jetzigen Formation erhalte Starkenburg 5, Rhein- hessen 4, Oberhessen nur 2 Infanterie- Bataillone in Garnison, wehrend die letztere Provinz mehr als 3½ Bataillon zur hessischen Division stelle und bezahle. Recht und billig wäre es ge⸗ wesen zunächst 3 Regimenter zu 3 Bataillonen zu bilden, und jeder Provinz ein solches Regi⸗ ment, wie es ihr gebühre, in Garnison zu geben; die zwei dann noch übrigen Bataillone aber in ein Regiment von zwei Bataillonen zu formiren und nach Befinden der Behörde zu gar⸗ nisoniren. Man werde Das vielleicht kleinlich finden, allein man müsse im Kleinen wie im Großen Gerechtigkeit üben, und er fühle sich um so mehr berufen, seiner Erwähnung zu thun, als er die großen Schäden, welche eine solche Unge— rechtigkeit hervorrufe, in seiner Heimathstadt un— mittelbar vor Augen sehe. Er habe daher einen Antrag vorbereitet, wonach die Kammer die Re— gierung dringend ersuchen solle, mit allen Kräften auf Verlegung eines 3. Bataillons in oberhessischt Garnison hinzuwirken, diesen Antrag jedoch mit einem ähnlichen, etwas allgemeineren des Abg. v. Wedekind vereinigt und empfehle der Kammer denselben angelegentlichst zur Annahme, er empfehle ihr, Gerechtigkeit an Oberbessen zu üben!— Abg. v. Wedekind: Er habe ganz vorzugsweise im Interesse der Stadt Friedberg seinen Antrag dahin gestellt:„die Kammer wolle die Regierung er⸗ suchen, bei dem deutschen Kaiser dahin zu wirken, daß vorbehältlich militärischer Rücksichten die Gar— fl. nisonen nach Maaßgabe der Bevölkerungsziffer ver⸗ Er betone die theilt resp. beibehalten werden.“ große Schädigung einer Stadt, die so lange Gar- nison besessen, ihre Einrichtungen darnach getroffen und es an Patriotismus nicht habe feblen lassen, deß halb um so mehr berechtigt sei, nicht ge⸗ schädigt zu werden.— Abg. Kraft: Er mißbillige ebenfalls die Oberhessen und insbesondere Fried⸗ berg verletzende Garnisonirung, er finde es ganz wunderbar und unerklärlich, warum das jetzt sofort zu errichtende 3. Bataillon des 3. Inf.⸗Regts. nicht ebenso gut nach Friedberg gelegt werden könne, als wo anders hin. Er hoffe daher, daß man sich an maßgebender Stelle noch bekehre, und daß in Folge hiervon in ganz kurzer Zeit dieses Bataillon in Friedberg einmarschire. Der Antrag Wedekind, Curtman und Genossen wurde hierauf mit 27 gegen 12 Stimmen angenommen, von der ersten Kammer jedoch verworfen, so daß das be— treffende Gesuch blos von der zweiten Kammer an die Regierung gerichtet worden ist. Friedberg. In dem Landwahlbezirk Fried⸗ berg wurde am 7. d. der großherz. Bürgermeister Keil von Melbach zum Landtagsabgeordneten des Bezirks gewählt. Mainz. Das Präsidium des Centralcomites der Generalversammlung der katholischen Vereine Deutschlands macht bekannt: Da sich der Ab— baltung der dießjährigen Generalversammlung der katholischen Vereine Deutschlands in Regensburg Schwierigkeiten in den Weg gestellt haben, so wird dieselbe nicht dort, sondern in Mainz tagen. Berlin, 7. Juli. Der Kaiser hat die Ab— reise nach Ems auf den 8. Abends 9 Uhr be— fohlen. Die Abreise erfolgt mittelst Extrazuges. — Seitens des großen Generalstabs sind eine Anzahl von Ingenirurgeographen und Offizieren neuerdings wieder, nachdem die Demobilmachung des großen Generalstabes ausgesprochen ist, nach Frankreich zurückgesendet und den betreffenden Truppentheilen der Occupationsarmee zugetheilt worden, um genaue Aufnahme des occupirten Terrains in topographischer Beziehung vorzunehmen. — der Componist der„Wacht am Rhein“, Karl Wilhelm, welcher sich seit Kurzem zu Bad Elgersburg aufhält, wo er Befreiung von den Folgen eines Schlaganfalls sucht, hat von dem Fürsten Bismarck ein sehr freundliches Schreiben erhalten, worin es heißt:„Ihr Verdienst, Herr Mustidirector, ist es, unserer letzten großen Er— hebung die Volksweise geboten zu haben, welche daheim, wie im Felde dem nationalen Gemeinge⸗ fühle zum Ausdruck gedient hat. Ich folge mit Vergnügen einer mir von dem geschäfsführenden Ausschuß des deutschen Sängerbundes gewordenen Anregung, indem ich der Anerkennung, welche Ihnen von allen Seiten zu Theil geworden ist, auch dar urch Ausdruck gebe, daß ich Sie bitte, die Summe von Eintausend Thaler aus dem Dispositionsfonds des Reichskanzleramtes anzu⸗ nehmen. Ich hoffe, daß es mir möglich wird, Ihnen alljährlich den gleichen Betrag anbieten zu können. Die Reichs ⸗Hauptlasse ist angewiesen, Ihnen die für das laufende Jahr bestimmte Summe alsbald gegen Quittung auszuzahlen.“ — Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht das Gesetz, betreffend die Penstionirung und Versorgung der Militärpersonen des Reichsheeres und der Marine, sowie die Bewilligungen für die Hinter- bliebenen solcher Personen. c — Der Kronprinz ist in London mit unge⸗ meinem Enthusiasmus von dem Volke empfangen worden. Liedertafeln begrüßten ihn mit Gesängen und Deputationen sprachen die Sympathien aus, welche im englischen Volke für den Kaiser, ihn, das preußische und deutsche Volk herrschen. — Es finden augenblicklich zwischen den öster⸗ reichischen und den Behörden des Zollvereins Verhandlungen statt, welche, der„Voss. Zeitung“ zufolge, bezwecken, die Revision des Passagierge⸗ päcks auf der Zollgrenze bei den sogenannten durchgehenden Eisenbahnzügen zu beseitigen. hat sich nämlich herausgestellt, daß das hierzu erforderliche Beamtenpersonal mehr kostet, als die Zolleinnahme aus der Versteuerurg des Wenigen, was die Passagiere mit sich führen, beträgt. — Durch unsere Stadt sieht man jetzt werth⸗ volle Transporte fahren, ohne daß dieselben in's Auge fallen, wenn nicht die militärische Bedeckung sie bemerkbar machte. Man sieht nämlich drei bis dier niedere Rollwagen durch die Straßen fahren, auf denen von der Ladung fast gar nichts zu merken ist. Alte wollene Decken präsentiren sich auf denselben; unter ihnen aber liegen in schweren leinenen Säcken Tausende in Gold und Silber, welche aus Frankreich hier angelangt sind und unter militär'scher Bedeckung nach dem Schloß und zur Münze gebracht werden. — Nach Ausweis der für die dauernde Occu— pation der noch besetzt gehaltenen französischen Landestheile bestimmten deutschen Truppenkörper werden hierzu zunächst noch 72 Infanterie-Ba⸗ taillone verwendet werden, welche, nach der für sie verfügten Reduction auf je auf 800 Mann das Bataillon, eine Stärke von 57,600 Mann besitzen. Die ihnen zugetheilte Cavallerie und Artillerie inbegriffen, können diese Truppen in ihrer Gesammtstärke auf etwa 64,000 bis 66,000 Mann geschätzt werden. Dem Vernehmen nach dürfte jedoch gegen den Herbst hin, wofern bis dahin keine neuen Zwischenfälle eintreten und die französischen Zahlungen richtig eingehalten werden, wahrscheinlich eine abermalige Reduction eintreten und steht bis dahin vielleicht auch noch eine Rück⸗ berufung einer oder der andern der hierzu be⸗ stimmten Divisionen zu gewärtigen. — In diesen Tagen erhielt der Wilhelms— verein aus Californien als Beitrag der dortigen Deutschen eine sauber gearbeitete Chatoulle mit sehr kostbarem Inhalt. Die Chatoulle enthält einen feinen Goldbarren, der ein Gewicht von 31 Pfund und einen Werth von 13,470 Thlr. hat; der Goldbarren war umgeben von über 18 Pfund feinem Silber in Körnerform, im Werth von 530 Thlr., so daß der ganze Inhalt überhaupt die Summe von 14,000 Thlr. reprä; sentirt. Auf der inneren Seite des Deckels be— fand sich ein silbernes Schild mit der Widmung: „Die Deutschen Californiens ihren bedürftigen Landsleuten in der Heimath.“ Straßburg. Am 7. d. ist eine weitere Abschlagszahrung auf die französische Kriegsent— schädigung im Betrage von 104 Millionen Fres. in 12 Waggons hier angekommen. Dieselbe ge— hört, wie gemeldet wird, bereits zur zweiten halben Milliarde. — Der Rücktransport der Gefangenen wird demnächst beendigt sein, ebenso die Beförderung deutscher Truppen in ihre Heimath, so daß dann ein regelmäßiger Eisenbahndienst wieder beginnen kann. Der Zug der Reisenden durch unsere Stadt ist ein sehr beträchtlicher. Ein starkes Contingent liefern England und Amerika. Es friedit Beust durch bring 5 beites tilant 150 nach llussen Staat Sacht gierut von! feren, daß wurd mente deute welch triotit 2 über steuer. Ausle die Auf Jule. deutu wert Geft Unzu inf wesen nögli, 2 m Ausland. triotischem Kreuzzug gegen Deutschland vorgeschlagen. 1 7 Tea bz er 5 1862—— miadistung 0 2 2 f ini 1 1 einer Frau zum Tode verurtbeilte, vom Gro erzoge aber 11 0 dird, Oesterreich. Wien. Zuverlässiger Quelle] Er(Redner) sei 1 üzerrascht 10 zu lebenslän glicher Zuchthausstrafe begnadigle ebemalige l dun; zufolge ist die Erhebung der diesseitigen Gesand-einem Moment, wo ein Theil unseres Gebietes Buchdruckereibesitzer Hch. Jacoby ist am 4. Juli zu Marien⸗ 1 bein schaft in Berlin zum Range einer Botschaft be- unter dem Joche der Fremden seufze und so viele schloß, wo er seine Strafe verbüßte, gestorben. „Sn(dchlessen. Fürst Biemard bot dem ssterreichischen Leiden zu erdulden babe. In jedem Augenblaf Friedberg. In nterese des Fuklttuns mac ** Vertreter in Berlin in warmen Worten seine Be könnten Conflicte ausbrechen und nur zu häufig Len nee denen 0 0 friedigung über die sympathische Rede des Grafen brächen solche in der That aus, trotz der An⸗ bis zum Felke Ae nicht mehr als 4 Loth n been Beust ausgedrückt und ließ demselben dies auch strengungen der Regierung. Unsere Pflicht ist es, wiegen, sind vorloftei. Ferner kosten Paguetsendungen, n un n durch den General v. Schweinitz zur Kenntniß Streitigkeiten zu verhindern. Der Minister be-] wenn kein betimmier Werth angegeben ist, bis zum Ges bringen. Frankreich. Paris. Lefrane, der Ar- dauert daher die von Jaubert gesprochenen Worte, welche so unangenehme Folgen haben könnten. wichte von 6 Pfund, nur 7 kr.; desgleichen Geldein⸗ zahlungen, welche die Höhe von 8 fl. 45 kr. nicht übersteigen, nur 3 kr. Hierbei ißt aber wohl zu bemerken, daß diese 0 N ö 1; Man müsse nicht durch unzeitgemäße Aufteizungen] Sendungen die Bezeichnung:„Soldatenbrief eigene Ange— den ait unge ee 71 0 e ame“ den schrecklichen Krieg, welchen die Diplomatie] legenbeit des Empfängers“ haben müssen. Wenn diese elle tmpsangen mann schaft, die den orsch 20 macht, beendigt, fortsetzen. Es sei nothwendig, daß man] Bezkichnung seylt, so muß das vollständige Porto ent dit Gtian 15,000 Mitglieder der Commune auf ihre Kosten wisf 9 Fredi of d geh wollten. dichte maden. ate ne nach den Vereinigten Staaten traneportiten zu wisse, daß wie den Frieden respectirt sehen wollten.] Rauheim. Für oie Hinterblievenen ber beben 5 ihten aue, lassen, um in den Bergwerken der westlichen Wenn wir aber verlangen, daß die Occupations- am 4. ö. mit dem Güterzuge verunglückten Bremser, Jo⸗ Aut ihn S5 10 bei Mini ze truppen Disciplin beobachten, so ist es anderer- hannes Vollmer aus Gensungen und Konrad Siebert aus errschtr. aaten zu arbeiten. Der inister versprach, die seits erforderlich, daß wir ihnen jeden Vorwand] Guntersbausen, wurde alsbald unter den hiesigen Kur⸗ 7 Sache zu prüfen und die Entscheidung der Re—. Veh. Zeitung gierung mitzutheilen. — General v. Manteuffel ist am 7. d. wieder zu unerträglichen Bedrückungen nehmen.— Be— rathung des Gesetzentwurfs, betr. die Cautions- pflicht der Zeitungen. fremden und Einwohnern eine Sammlung veranstaltet, welche die Summe von fl. 331.— ergab. Man beab⸗ sichtigte den Rücktransport der Leichen in ihre Heimath, Der zweite Theil des allem man stieß auf ungeahnte Schwierigkeiten, indem 2 Versailles ee er 4 Con- Artikels 3, welcher das Maximum der Cautionen zunächst der gerade f Naubeim anwesende Bahn-Be⸗ erenzen mit Thiers gehabt batte. an hofft,; 1; iriebs⸗Inspector die kostenfreie Rückbeförderung der daß 15 Folge der Zahlungen, welche geleistet un Städten von 50,000 Einwohnern auf 12,000 Frs. Leichen der in so schauerlicher Weise umgekommenen Bahn— en pasagierge· 1 sogenannten Den a und in Städten mit weniger Einwohnern auf bediensteten verwei 1 Sund de di deitigen. Es 8 1. Einm 0 ediensteten verweigerte. In letzter Stunde wurde dieselbe 10*. wurden, die deutschen Truppen mehrere Departe 6000 Fr. festgesetzt, sowie die übrigen Artikel freilich noch bewilligt, allein da das Großh— Kreismedizi⸗ bebe 2 N ments noch vor Ende Juli räumen werden. wurden angenommen. Das ganze Gesetz wurde nalamt zum Transport der Leichen zwei zußere Särge ele, als die= Wel N öffentli N 157. N.* 1 a von Zink verlangte, was sehr bedeutende Kosten veranlaßt des Binger, d 3 5 Faidherbe eee ein be hierauf mit 317 gegen 199 Stimmen genehmigt. haben würde, zog man vor, die Beerdigung am 6. d. „ endgt eutendes Werk über den Feldzug der Nordarmee, In Bezug auf alle älteren Cautionen erklärt der dabier vorzunehmen. Von der Sammlung soll die eine welches er Gambetta und dessen glühendem Pa— Finanzminister, dieselben würden nach Ablauf en setzt wertb⸗ 5 Tieselben in: nicht Bedeckung anlich drei bis Straßen fahrn,, dar nichts zi Mastatrtn sih töten in schwertr lber, — Si ag id 1 2 2 yfantttit · Ba · nech der fut 800 Man 57 600 Nan n. Nerrthetn 08 triotismus widmet. Versailles. Nationalversammlung. Debatte über den Antrag Jaubert's, bett ffend die Be⸗ steuerung der Pässe und Aufenthaltskarten der welcher die Generalräthe wiederherstellt, wird an— Antrags abzulebnen. Nate. Ausländer. Die Initiativ-Commission beantragt, die Inbetrachtnahme des Auf die Ausführungen des Antragstellers erklärt Jules Favre, dieselben hätten eine sehr ernste Be— deutung und bekundeten einen höckst achtunge werthen Patriotismus, man dürfe indeß diesem Gefühle nicht Worte leihen, die nicht gutzumachende Unzuträglichkeiten herbeiführen könnten. Die Wieder— eines Monats zurückerstattet werden. Nationalversammlung. Berathung des Gesetzes, betreffend die Generalrätbe. Artikel 1, Die Berathung des Artikels 2 be— züglich der Einführung der Departemental-Com- missionen wird vertagt. Marsaille. General Lallemand meldet die Unterwerfung zahlreicher Kabylenstämme. Drei Insurgentenführer haben sich auf Discretion er- geben. Schaik Haddad hat brieflich seine Unter— einführung der Pässe sei eine Nothwendigkeit ge⸗ wersung angebosen wesen, aber die Regierung sei bestrebt, so viel als möglich die Härte dieser Maßregel zu mildern, um den Verkehr in Frankreich wieder zu erleichtern. Jules Favre bezeichnet den Antrag Jaubert's als nutzlos und sagt, derselbe ändere nichts an seiner Inopporfunität durch die Art, in welcher er unter— stützt worden. Jaubert habe eine Art von pa— Belgien. Brüssel. Die„Indépendance“ schreibt aus Versailles: Die Prinzen des Hauses Orleans erklären, Thiers' Regierung respectiren und durch keinerlei Umtriebe hindern zu wollen. — In Paris haben bedauernswerthe Thätlichkeiten gegen Deutsche in dem Café Helder und auf den Boulevards stattgefunden. Wiitwe mit 4 Kindern, von denen das jüngste 1½ Jahre alt, 231 fl., die andere Wiuwe mit einem noch unver⸗ sorgten Sohne 100 fl., und zwar durch Vermittlung der betr. Ortogeistlichkeit erhalten. Eine erste Gabe wurde den Wiuwen schon bei deren neulichem Hiersein verabreicht. Frankfurt. Kürzlich wurde einem biesigen Gold⸗ arbeitet durch ein bis jetzt noch nicht ermitteltes Indi— viduum, welches vorgab, von der Tochter eines hiesigen renommirten Hoteliers beauftratzt zu sein, ihr goldene Uhrkeiten zur Ansicht zu bolen, mehrere Ketten im Werthe von 600 fl. ausgeschwindelt. Obschon die Goldarbeiter durch die häufigen Betrügereien gewitzigt sein sollten, so gehen sie doch östers in die Falls. Die beschädigte Firma schickse zwar den Auslaufer in das Hotel mit, dort nahm ihm jedoch der Spitzoube die Ketten ab, kam nach einiger Zeit beraus und sagte, der Auslaufer solle auch Uhr- schlüssel holen. Dieser lief fort und als er wieder kam, war das Nest leer. Vom Rhein. Von dem hohen Standpunkte der franzoͤsischen Geographie legt wieder ein Blatt aus Nancy Zeugniß ab. Es enthält eine Uebersicht der in den deutschen Festungen befindlich gewesenen Gefangenenmassen. Die Redaction bemerkt erläuternd ihren Lesern, daß Magde⸗ burg, Erfurt,„Troppau“ und„Wissenberg“ im Königreich Sachsen— Mainz. Darmstadt und Rastatt dagegen im Herzogthum Nassau liegen. Oeffentliche Aufforderung. 1642 Nachdem zwischen dem überschuldeten Leopold Halberstadt dahier und der Mehrzahl der bekannten Gläubiger desselben am 17. Mai d. J. ein gütliches Abkommen zu Stande gekommen it, dessen Einsicht auf unserem Actuariate gestattet ist, werden etwatge un⸗ bekannte Gläudiger des L. Halberstadt aufgefordert, Einwendungen gegen dieses Arrangement sogewiß bis zum 25. Juli d. J. bet dem unterzeichneten Gericht vor⸗ zubringen, als sonst dasselbe gerichtosettig bestätigt und in Vollzug gesetzt werden wird. Butzbach den 17. Juni 1871. Großberzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gilmer, Königer, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 1759 Künftigen Montag den 17. d. M., Morgens 9 Uhr, sollen im Diffrikt Mönchwald auf dem Schlagweg am Weidenseeeck und Albacher Wald anfangend noch— mals verfteigert werden: 151 flarke Eichen⸗Baubolzstämme von 6065 Cubif., 71„ Tannen⸗* e ee 1318„ Tannen Stongen let fe hy lan Alsdann werden Dienstag den 18. d. M., Morgens 9 Ubr, im Disirikt Erlesberg 7600 Wellen Tannen Forstreiser, meistens zu Bohnenstangen geeignet, verfleigert. Lich am 11. Juli 1871. Zürstliche Oberförsterei Lich. Eigenbrodt. 1 An Magenkrampf, Verdau-— ungsschwäche etc. etc. Leidenden 583 wird das seit beinabe 50 Jahren segensreich wilkende Dr. med. Doecks' sche Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Expedition d. Bl. Das Mittel it nur direkt zu bezlehen durch den Apotheker Doeeclks in Parpfledt b. Bremen(wohin derselbe seinen Wohnsitz von Barnstorf verlegt hat),. Schaafpferche⸗Versteig erung. 1766 Mittwoch den 12. Jul d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen im biesigen Rathhause 5 bis 10 Schaaspferche, welche den 15. d. M. ihren Anfang nehmen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 10. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fouc ar. 5 50 83 388 1 5 3 f 5 8 Die soeben erschienene Nummer 41 8 enthält: 828 8 Der Münzthurm. Ein vaterländischer Roman von Georg Hiltl.(Fortsetzung.)— Des heiligen römischen Reiches Reißausarmee. Zu dem Bilde von A. Rößler: Der Soldat der guten alten Zeit.— Aus dem Leben des Herzogs Leopold Friedrich von Anhalt. Von C. Böttger.— Zur franzöfischen Kriegsliteratur. Von einem Elsässer.— Die Friedensbotschaft. Nach dem Gemälde von H. Salentin.— Am Familientische: Wie steht es mit dem Hermannsdenkmal?— Mein Papagei Rosa. Mit Illuftration von H. Leutemann. Zu Beslellungen empfehlen sich Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg. Brave Mädchen, 1699 welche das Kleidermachen erlernen wollen, können sogleich eintreten bei Elise Müller. Hundemist kauft in der Glacsleder-Gerberel Fritz Müller, Weißgerber. 1673 Wie man vorkommende Krankbelten durch einfache Hausmittel selbß ficher heilen kann, lehrt das beliebte Buch in zwölfter verbesserter Auflage: Der Leibarzt oder 300 der besten Hausarzneimittel gegen 145 Krankheiten der Menschen. Als: Husten,— Kopfweh,— Magenschwäche,— Magenkrampf,— Diarrhöe,— Hämorrhoiden, — Hypochondrie,— trägen Stuhlgang,— Gicht und Rheumatismus,— Engbrüstigkeit,— Ver⸗ schleimung,— Harnverhaltung,— Kolik,— Wassersucht,— Taubheit,— Herzklopfen,— Schlaflosigkeit,— Hautausschläge. Ferner üder Lähmungen,— Steifheit der Glieder,— Ner⸗ venanfälle,— Nervenschwäche,— üter Er⸗ kältungskrankheiten und 30 Schönheitsmittel zur Kultur der Haut, der Haare und der Zähne, nebst Hufeland's Haus- und Reise⸗ Apotheke. Zwölfte verb. Aufl. Preis 54 kr. NB Ein Rathgeber dieser Art sollte billiger Weise in keinem Hause, in keiner Familie fehlen; man fndet darin die einfaehsten und Wirksamsten Hausmittel, wodurch man sich und leidenden Mitmenschen bei eintretenden Krank- heitsfällen auf eben so selsnelle als sichere Weise helfen kann. 1773 Vorräthig bet Bindernagel& Schimpff in Frledberg und Bad-Nauheim. Eine Stiefelstulpe 1763 wurde von Bönstadt nach Assenbeim verloren. Näheres zu erfragen bei der Expeditton d. Bl. Schwarze Kaiser-Tinte ist in Flaschen à 8 und 14 kr. stets zu haben dei Bindernagel& Schimpff = Bei Bindernagel& Schimpff ist soeben erschienen: redigt am Friedens feste den 18. Juni 1871 gehalten zu Friedberg von Di. J. G. Diegel, Professor und Pfarrer. Gemäß der Aussorderung des Friedberger evangtl. Kichenvorstandes und anf nehrfachtz Verlangen in den Pruch gegeben. Zum Besten der Invaliden des Kreises Friedberg. Preis 6 kr. Die Rosenausstellung des Mitteldeutschen Gartenbau- vereins Section Jriedbetg 1764 wird zu Friedberg im Gasthof zu den drei Schwertern eröffnet Mittwoch den 12. d. M. und währet bis Donnerstag den 13. d. M. Abends. Am zweiten Tag, Nachmittags, wird im Ausstellungslocal eine Verloosung von Bouquets und Pflanzen in Töpfen veranstaltet, wozu Loose à 6 kr. an der Kasse zu haben sind. Das Entrée an beiden Ausstellungstagen beträgt 6 kr. Zu recht zahlreichem Besuche wird wiederholt freundlichst eingeladen und glaubt man den Besuchern einen recht angenehmen Genuß bieten zu können. Friedberg den 10. Juli 1871. J. A. des Präsidenten: Dr. Geyger. 1757 In dem wöchentlich zwei Mal, nunmehr in seinem 20. Jahrgang erscheinenden Vilbeler Anzeiger Amts⸗ und Anzeige-Blatt für den Kreis Vilbel finden Anzeigen, desonders in dem wehlbabenden südlichen Theile der Wetterau die größte Verbreitung.— Wir erlauben uns das Geschͤft- und Handeltreidende Publikum hierauf be— sonders aufmerkam zu machen. Die Inseratgebühren sind äußerst billig: die einfache gewöhnliche Zeile 2 kr., bei mehr als dreimaliger Einrückung wird angemessener Rabatt bewilligt. Für Inserate. welche viertel— oder halbjährig wöchentlich ein- oder zweimal aufgenommen werden, wird der Preis nach Uebereinkunft gemacht. Vilbel. Die Expedition. Hausenslein& Vogler, Leitungs- Annoncen- Expedition (Bureau de publicité) in Frankfurt am Main, grosse Gallusstrasse Nr. 1, in Basel, Steinenberg 29, in Leipzig, Markt 17, „Berlin, Leipzigerstrasse 46, Wien, Neuer Markt 11, „St. Gallen, Obere Grabenstrasse 12,„ Zäriech, Elsassergasse 1. „ Hamburg, Neuerwall 50, Nlieitungs- Catalog gratis und franeo. Regenschirme duna-Apsclgalkr 1769 dilliaft bei Georg Groß. Versteigerung. 1772 Montag den 17. d. M., Vormittags 9 Uhr an⸗ jangend, läßt die Unterzeichnete in ihrer Behausung folgende Gegenftände meistbietend versteigern, als: einen 45 in Seide, 3 und Baumwolle, zu sehr billigen Preisen bei Friedrich neben der Post. Die Wellenbäder 1747 an meiner Mühle find zum Gebrauche wieder vollßändigen Wagen, 1 Schaufelpflug, 1 Egge, ein noch bergeftellt. sehr gutes Kübgeschirr sowie alle Sorten Wagnerholz, Fciedberg. H. Dietz. darunter mehrere Eichbäume, eine Partte Leiterbäume, Langwieden, 200 Speichen, Deichseln, Kringe und noch sonstiges zugerichtetes Holz, sodann 2 Hobelbänke, 1 Schnitzbank, 1 Hebiade, 1 Trummsäge und noch sonstiges Wagnerwerkzeug. Bemerkt wird, daß gegen Bürgscheln Zablungsfrist bis Martinitag gegeben wird. Fauerbach b. Fr. den 10. Juli 1871. Heinrich Schmidt Wittwe. Ein Dienstmädchen 1761 wird in elnen kleinen Haushalt gesucht. Von wem? sagt die Expedition d. Bl. Wilhelm Berubeck, Colonial-, Material-& Farbwaaren-Handlung in Friedberg 1487 nächst der Burg. Lager in allen Sorten Tabaken und Cigarren. 144 Ein zu Bäckergeselle e verlässiger Beschäftigung auf dem Lande. guten Lohn dauernde Wo? sagt die Exp. d. Bl. 7 2 Die neuffe Schrift von Friedrich Stoltze in Berichtigung. Frankfurt: Auf Wunsch der Herren Auftraggeber berichtigen wir Frankfurter Victori ig-Beitung, htermit einen durch unser Versehen unterlaufenen Fehler in der Aunonce 1743 der Turner feuerwehr, 1 deutsche ek ni Kaen, reis 8 wir bemerken, daß in der betreffenden Zusendung die Zeit des Ausrückens auf 2½ und nicht auf 2 Uhr ist vorräthig bei Bindernagel& Schimpff in andergumt war. Die Exp. Friedberg und Bad⸗Nauheim. neue freiwillige Gürgerfeuerwehr. 1765 Mittwoch den 12. Juli, Abends präcis 8 Ubr, Ausrücken aller Mannschaften. Der Commandeur. Einladung. 1758 Bei Gelegenbeit der Tboraeinwelhung der israel. Gemeinde Bellersheim, Obbornhofen und Wohnbach findet am 28. und 29. Juli d. J. dei Gaftwirth Sack in Wohnbach Ball ftatt, unter Mitwirkung der Musik⸗ gesellschaft Gebrüder Kappel und Cons. aus Neustadt, wozu höflichst einladet Das Comite. Mein Lager 1768 in allen Sorten Glas- und Porzellanwaaren, Spiegeln in jeder Größe, Gyps⸗ und Thouwaaren in reicher Auswahl empfehlen zu billigen Preisen Georg Groß. Korbwaaren 1756 empfiehlt K. Friedrich neben der poft. 1719 Eine schön eingerichtete und mit Erfolg betriebene Bäckerei nebst Conditorei ist abzugshalber vortheilhaft zu ver⸗ miethen; auch eignen sich die Gebäultchlelten zu jedem Geschäfte. Dieselben bestehen aus einem Wohnhaus, Scheuer, Stallungen und großem Hofraum, vis-à- xis der Eisenbahn gelegen. Das Nähere bei der Exped. d. Bl. dem besten 1760 Zwei noch neue Mehlkasten mit je zwe Gefachen find billig zu verkaufen. Näheres zu erfragen bei der Expedition d. Bl. Ein zuperlälsiger Knecht 1762 wird zu zwei Pferden gesucht. Näheres zu er⸗ fragen bei der Expedition d. Bl.. Für Schulen: Die Wacht am hein für zwei Stimmen mit Text. Preis: 1 kr. Bindernagel& Schimpff. Todes ⸗ Anzeige. 1767 Nach langen schweren Leiden verschied anz 8. d. meine theure Frau Margarethe Ehristine, geb. Zerb. Indem ich hiermit Freunden. Verwandten und Bekannten von meinem so schweren und schmerz— lichen Versuste Anzeige mache, bitte ich um stille Theilnahme. Oorbeim. Lehrer Walther. Kirchen buchsauszüg e. Evangelische Gemeinde Getraute: 4. Juli. Lugust Dillenburger, Gendarm zu Fuß in Seligenstadt und heimathsberechtigt in Ossenbheim, Sohn des verstorbenen dasigen Ortsbürgers Wilbelm Dillen⸗ burger II. und Anna Elisabetha Mühling, T. des ver⸗ florbenen hlesigen Bürgers und Fuhrmanns Georg Mühling. 5 Beerdigte: 2. Juli. Friedrich Wilbelm Reichhold, des hiesigen Bürgers und Schub machermeißerg Christian Dantel Reich⸗ bold Sohn, alt 7 Jahre 10 Monate 28 Tage, am 30. Juni. 5. Juli. Pauline Amalie Müller, des Ortsbürgers zu Klein⸗Krotzenburg im Kreise Offenbach und Cigarren⸗ machers Joseph Müller Töchterchen alt 1 Jahr 7 Tage, am 3. Juli. 5. Julf. Christiane Weber, des dabler wobnenden Ortsbürgers zu Dorheim Kerl Weder Töchterchen, alt 3 Jahre 9 Monate 8 Tage, 1 den 4. Jult. Hermann Schimpff. Verantw. Redact.: Druck und Versag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu eine Beilage.) schaͤdigt Lotbrin, 1871. — t. Etlaß! fur die die Et gesetzd Besre Ermäc Fremd soweit