, icht brecht —— selle Sc nn vfvalr 1 . Trapp, ies seln debehene n; 8 11 1871. Samstag den 9. Dezember. M145. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Gantz Für den Monat Dezember Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der— r abonnirt werden. Große weihnachtsausstellung 7 Jos. Hoffmann. Georg Groß in Friedberg 2970 empfiehlt auf bevorstehende Weihnachten sein auf das Reichhaltigste assortirtes Lager in allen Sorten Glas- und Porzellan Waaren, Gypssiguren in allen Größen, Spiegel mit Rococo- und Goldbaroc-Rahmen, Tafel- und Hänge⸗Lampen, bester Construktion, sowie viele andere zu Geschenken passende Gegenstände. 2997 Die Handlung A. Buch in Hungen empfiehlt Futterschneid Maschinen in Kinderspielwaaren aller Art bei zum Fabrikpreise von fl. 35. an ver Stück und leistet für die Güte einjährige Garantie. 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Nachmittags 2 Uhr, soll im Landgerichtslocale die Lieferung des für das diesige Haftlocal im Jabre 1872 erforderlichen Strohes, Oels, der Besen, Kleidung, Verköstigung der Gefangenen, Besorgung der Wäsche und Flickarbeiten an den Wenigst⸗ nebmenden in Accord gegeben werden. Ueber die Wäsche und Flickarbeiten find die Gebote schriftlich einzureichen. Friedberg den 4. Dezember 1871. Großherzogliches e Friedberg. Re 1 Kirchliche Bekanntmachung. 3001 Einem von Großberzoglichem Oberconsistorium genehmigten Beschlusse des Kirchen⸗ vorstandes gemäß wird vom nächsten Sonntage, dem 2. Advent, an bis Ende Februar die Verlegung eines der vier sonntäglichen Gottesdienste in der Weise stattfinden, daß jeden Sonn tag, Abends 6 Ubr, ein Gottesdienst in der Burgkirche abgehalten wird, wogegen wahrend dieser 3 Monate, außer an den Festtagen, der Vormittagsgottesdienst in der Stadtkirche ausfällt. Friedberg am 4. Dezember 1871. i Der evangel. Kirchenvorstand. Güter- Versteigerung. 2993 Mittwoch den 13. Dezember d. J., Vormittags 10 Ubr, sollen in biesigem Rathhause die zur Nachlaß⸗ masse dee verstorbenen Christian Hanstein dahier ge- börenden Güterftücke, circa 14 Morgen Ackerland in Friedberger Gemarkung, auf freiwilligen Antrag und auf sechsjährige Martintziele öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg am 2. Dezember 1871. a Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Foucar. Hofraithe-⸗Versteigerung. 3020 Montag den 11. Dezember d. J., Vormittags 11 Ubr, soll in biesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag des Julius Boller dahter die demselben zu⸗ stehende Hofralthe: Gemarkung Flur. Nr. Klftr. i 2. 370. 12,3. Hofraithe in der Stadt, nochmals öffentlich meistbietend versteigert und bei an⸗ nehmbarem Gebote dem Letztbietenden die Genehmigung erthellt werden. 1 Frledberg den 6. Dezember 1871. a Großberzoglich's Ortsgericht Friedberg. Foucar. Schubfuhren-Versteigerung. 3036 Mittwoch den 13. Dezember 1871, Nachmittags 2 Uhr, werden in hiesigem Ratbbause die Schub⸗ und Armenfudren für das Jahr 1872 öffentlich an den Wenigfifordernden in Accord gegeben. Friedberg am 7. Dezember 1871. Großherzogliche Bürge meisterei Friedberg. . Bekanntmachung. 3037 Mittwoch den 13. Dezember d. J., Nachmittags 2 Uhr, soll in hiefigem Rathhause das Einkommen von der Stadt⸗ und Butterwage für das Jahr 1872 öffent⸗ lich an die Meistbietenden in Accord gegeben werden. Friedberg am 7. Dezember 1871. 5 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Kouc ar. Fried beer g. Bekanntmachung. 3035 Mittwoch den 13. Dezemder d. J., Nachmittags 3 Uhr, soll in hiesigem Rathhause die Lieferung des Oels für den Stadtthürmer, die Wasserleitung und den Faselffall, sowie die Lieferung der Kreide und Schwämme für die städtischen Schulen für das Jabr 1872 öffentlich an die Wenigstfordernden in Accord gegeben werden. Frledderg am 7. Dezember 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foucar. Oeffentliche Aufforderung. 3017 Anna Maria Will, geboren om 2. März 1801, Tochter des verstorberen Andreas Will und dessen ebenfalls verftorbenen Ebeftau Katharine, geb. Oswald, von Ober Florstadt hat vor länger als 30 Jahren ihre Heimath verlassen und ist seitdem verschallen. Ihr Vermögen wurde seilber curatorisch verwaltet. Da Anna Maria Will nunmehr ihr 70. Lebensjahr zurück⸗ gelegt bat, so erzebt hiermit an sie oder ibre Leibes resp. Teflaments⸗ Erben die Aufforderung, sich binnen neunzig Tagen— von beute an gerechnet— zur Em⸗ pfangnabme des Vermögens dei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, als sonst Anna Maria Will für todt erklärt und das Vermögen an die sich meldenden nächsten Verwandten ohne Cautsonsletstung ausgeliefert werden wird. Friedberg am 27. November 1871. Großherzogliches Landgericht Friedberg. e Zimmermann, Langermann, Landgerichts ⸗Assessor. Landgerichts⸗Assessor. Versteigerung eines Pferdes. 3016. Dienssag den 12. Dezember 1. J., Vormittags 11 Uhr, soll in Borsdorf ein von einem Colonnen⸗ Fuhrmann mitgebrachtes französischee Wallachpferd unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meiftbtetend gegen Baarzahlung versteigert werden. 5 Das Pferd ist ungefähr 3— 4 Jahre alt, fehlerfrei und als Wagen⸗ und Ackerpferd gut eingefahren. Borsdorf bei Nirda am 4. Dezember 1871. Vorschuß- und Credit-Perein zu Fliedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 2618 Capitalien von fl. 500. an auf halbjährige Kündigung verzinsen wir, von heute an bis auf Weiteres, wieder mit 4½%, Friedberg den 23. Oktober 1871. Der Vorstand: Fr. Hecht. Ermus. Jonas Schloss, Frankfurt à. 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El, T vnn:ge. iar, ige ernbeck. en * lards, galt bei t der oft. labil, 1 und senzen zertsch. N —ů— Die 1 Beilage. — Oberhessischer Anzeiger. u 1 Amtlicher Theil. Betreffend: Ole Einsendung der Verzeichnisse der Kosten sür Beitrelbung der Gemelnde⸗Intraden n n Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien Butzbach, Fauerbach v. d. H., Gambach, Nieder-Mörlen, Ober⸗Mörlen, Weckesheim und Wisselsheim. vom 3. Quartal d. J. Der Einsendung der rubricirten Kostenverzeichnisse sehen wir binnen 24 Stunden entgegen. Detressend: Die Diaͤten der Bürgermeister, Beigeordneten und Gemelnderathsmligl'eder für Geschäfte außerhalb ihrer Bürgermeiflereien.. . Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg a an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Dorn-Assenheim, Fauerbach v. d. H., Friedberg, Gambach, Griedel, Ilbenstadt, Kirch— Goöns, Ober- Wollstadt, Ockstadt, Ostheim, Schwalheim, Trais⸗ Münzenberg, Weckesheim, Wölfersheim. Unserer Verfügung in obigem Betreffe vom 25. October d. J., Amtsblatt Nr. 12, haben Sie sofort zu entsprechen. Er a d Friedberg am 7. Dezember 1871. Ter a pp. Friedberg am 7. Dezember 1871. Deutsches Reich. Darmstadt. Vor einigen Wochen wurde von dem König von Bapern dem Generalmajor Kehrer, Oberstlieutenant Knispel, Hauptmann Riedel I., Dr. von Hesse und Dr. Budde der Militär-Verdienst-Orden verliehen. — Am 18. d. soll die feierliche Eröffnung der Bahnstrecke Mainz Alzey, am 20. diejenige der Odenwaldbahn staktfinden. Der Tunnel bei Höchst ist dom 10. an befahrbar. — Von den bisher in Darmstadt aecreditirt gewesenen auswärtigen Gesandten ist jetzt auch der Vertreter Brasiliens abg⸗rufen worden. Es befinden sich in Darmstadt zur Zeit noch Gesandte Preußens, Rußlands, Englands und bis auf Weiteres auch Oesterreichs. Berlin. Die„Prov.⸗Corr.“ bespricht die Verhängung des Belagerungszustandes in den occu⸗ pirten französischen Provinzen. Diese Maßregel, welche zunächst nur zur elgenen Sicherheit der Deutschen in Frankreich bestimmt ist, wird die Franzosen hoffentlich zugleich zum Bewußtsein bringen, daß sie keineswegs in der Lage sind, die Milde Deutschlands ungestraft durch berausfor⸗ dernden Uebermuth zu erwidern. Dasselbe Blatt schreibt änläßlich der Circulardepesche des Grafen Andrassy: Indem Andrassy sich hiermit nicht nur zu einer offenen, unerschütterlichen Friedenspolitik, sondern auch zu der politischen Linie bekannte, welcher sein Vorgänger folgte, ist sein Eintritt in die Leitung der auswärtigen Angelegenheiten zugleich ein neues Unterpfand für die fortgesetzte aufrichtige Pflege wahrhaft freund- schaftlicher Beziehungen, welche zwischen dem deutschen Reiche und dem südöstlichen Nachbar- reiche neuerdings so sichtlich gefestigt worden sind. Für die Durchführung dieser Politik gibt auch die hochgeachtete und bedeutende Persönlichkeit, sowie die seitherige Politik und Haltung des neuen Ministers volle Gewähr. 150 — Vom Jahre 1872 ab werden die bisher norddeutschen Gesandtschaften in München, Stutt⸗ gart, Darmstadt und Karlsruhe auf den preußischen Etat übernommen. Auf demselben stehen bekannt⸗ lich schon Gesandschaften in Dresden, Hamburg, Oldenburg und Weimar, so daß Preußen also bei den deutschen Einzelstaaten 8 Special-Gesandte unterhält mit einem Kostenaufwand von 103,900 Thaler. Außerdem sollen auch künftig in München und Stuttgart preußische Militärbevollmächtige unterhalten werden; nur der Karlsruher Militär- bevollmächtige ist in Wegfall gekommen. — Der„Corr. St.“ zufolge soll schon zum Weihnachtsfeste das erste Quantum Zehn- und Zwanzig- Markstücke in den Verkehr kommen. — Ein Ausschreiben des General- Postamts an sämmtliche laiserliche Ober ⸗Post-Directionen bringt denselben zur Kenntniß, daß vom 1. Januar 1872 bei den kaiserlichen Post⸗Anstalten Corre- spondenzkarten mit bezahlter Rückantwortung ein- geführt werden. Die von dem Absender zu ent⸗ richtende Gebühr beträgt für diese Karten 2 Sgr., beziebungsweise 6 kr. Die Formulare sollen, wie die gewöhnlichen Correspondenzkarten, von allen Postanstalten gegen Zahlung des Freimarkenwerthes verabfolgt werden. Nicht mit Freimarken beklebte Formulare müssen bei den Postanstalten zum Preise von ½ Sgr. für 5 Stück zum Verkauf bereit gehalten werden. — Mit Bezug auf die Ausprägung von Reichs⸗ Goldmünzen entnehmen wir der„Köln.“ Ztg.“ solgende Notizen:„Zunächst werden Münz⸗ stätten errichtet in Berlin, Hannover, Frank- furt a. M., Straßburg, München, Dresden, Stuttgart, Karlsruhe und wahrscheinlich auch in Darmstadt. Das Münzzeichen auf dem Avers der Goldmünze besteht in einem Buchstaben, dessen Wahl sich nach der durch die Verfassung geordneten Reihenfolge der Staaten richtet, denen die Münzstätte angehört(also für Berlin&, für Hannover B u. s. f.) Die Münzen sind im Ringe mit einem glatten Rande zu prägen, welcher bei dem Zwanzig Markstück die vertiefte Inschrift „Gott mit uns“ nebst einer zwischen je zwei Worten der Inschrift stehenden vertieften Ara- beske führt, und bei den Zehn- Markstücken eine vertiefte bandartige Verzierung trägt. Der er⸗ habene Rand soll auf Avers und Revers völlig gleich sein. Zur Sicherung der möglichsten Gleich⸗ förmigkeit des Gepräges der aus den verschiedenen Münzstätten hervorgehenden Reichs Goldmünzen ist die Urmatrize für die Reversseite sowohl der Zwanzig Nals der Zehn⸗Markstücke in der Münz⸗ stätte zu Berlin anzufertigen und sind mittels dere selben hergestellte Matrizen allen übrigen mit der Ausmünzung von Reichs⸗Goldmünzen betrauten Münzstätten zuzustellen. Dagegen wird die Aus- prägung der Aversseite, für welche bekanntlich das Münzregal der Einzelstaaten gewahrt geblieben, den verschiedenen Münzstätten überlassen. Vorerst sollen 100,000 Pfd. fein Gold ausgeprägt und nach Maßgabe der von den Regierungen an das Reichskanzleramt gelangten Erklärungen auf die einzelnen Münzstätten vertheilt werden, und zwar zu o in Zwanzig ⸗Markstücken und zu 10 in Zehn-Markstücken. — Der Reichstag hatte dem Reichskanzler zwei Petitionen zur Berücksichtigung überwiesen, in welchen die Abänderung, resp. Aufhebung des Art. 4 der Maß- und Gewichts⸗ Ordnung vom 17. August 1868 beantragt wird. Dieser Art. 4 lautet:„als Entfernungsmaß dient die„Meile“ von 7500 Meter.“ Die Petenten wollen an Stelle der„Meile“ den„Kilometer“ mit Decimal- Gliederung in Anwendung gebracht sehen. Der Bundes rath hat beschlossen, zunächst die Bundes- regierungen zu ersuchen, sich über diesen Antrag zu äußern, damit eine weitere Grundlage für die Berathung im Ausschusse und im Bundesrathe gewonnen werde. München. Der Erzbischof von München ruft den„verfassungsmäßigen“ Schutz der Staats- gewalt an hinsichtlich der Vollstreckung der Ent⸗ setzung der Pfarrer von Tuntenhausen und Kiefers⸗ n von ihren Pfründen. A n Der General der Infanterie Frhr. v. Hartmann feierte jüngst sein 60jähriges Dienstjubiläum als Offizier. Derselbe trat, nach- dem er von 1806 an als Freiwilliger, Unteroffizier und Unterlieutenant bei dem großherzoglich⸗ber⸗ gischen Infanterie⸗Regimente in den Listen geführt worden war, in seinem 17. Jahre am 1. De⸗ zember 1811 bei dem genannten Regiment als Oberlieutenant den activen Dienst an. Welche Rüstigkeit und Thätigkeit der 76 jährige Jubilar in dem letzten Feldzuge bewährte, geht aus der Thatsache hervor, daß derselbe am Schlachttage von Wörth, 6. August, früh 4 Uhr von Clim-⸗ bach gegen Fröschweiler abreitend, mit einer nur kurzen Unterbrechung, bis Nachts 1 Uhr in der Verfolgung des Feindes zu Pferde blieb. Kaiserslautern. Die„Pfälz. Ztg.“ theilt mit, daß der Seitens des Decanats suspendirte Kaplan Kühn, welcher gegenwärtig als Seelsorger der altkatholischen Gemeinde fungirt, den ihm von der kirchlichen Oberbehörde entzogenen Tischtitel, d. i. derjenige Betrag seines Gebalts, welcher vom Staate beigesteuert wird, auf hiergegen bei der Regierung erhobene Reclamation vom Rent⸗ amte ausgeliefert erhalten hat. Straßburg. Eine Bekanntmachung des Oberpräsidenten untersagt den Debit der Berliner Zeitung„Germania“ im Gebiete von Elsaß⸗ Lothringen. — Der Vorstand der eben in der Aufstellung begriffenen neuen Bibliothek, Dr. Barack, beab⸗ sichtigt mit dem Beginne des neuen Jahres im Schloß ein Journallesezimmer einzurichten, in welchem wissenschaftliche Zeitschriften aller Fächer der Literatur zur Benützung aufgelegt werden. — Am 4. d. Abends zwischen 6 und 7 Uhr wurde ein Soldat des 41. Infanterieregiments, der aus einem Wirthshause auf der Weißthurm- straße bheraustrat, von einem Franzosen überfallen und durch verschiedene Messerstiche tödtlich verwundet. Metz. Vor einigen Tagen hat sich die hiesige Gemeindeverwaltung direet an den Fürsten Bis- mark gewandt und ihn im Namen der Stadt Metz gebeten, die Conscription auf fünf Jahre hinauszuschieben. Das Schreiben bebt hauptsäch⸗ lich den Umstand hervor, daß durch die Emigration das Land verarmt, und daß es„der Würde des Reiches nicht angemessen sei, in Elsaß-Lothringen eine Wüste zu besitzen.“ Ausland. Oesterreich. Wien. Die„Neue freie Presse“ bringt anläßlich des vem Grafen Beust auf seiner Reise nach London dem Präsidenten Thiers abgestatteten Besuchs einen Artikel, in welchem hervorgehoben wird, daß diesem Besuche nur die Bedeutung eines Höflichkeitsactes gegen Thiers und die französische Republik beizulegen sei. Oesterreich wünsche Frankreich alles Gute; von einer Verbindung mit Frankreich zu anderen als zu Friedenszwecken werde aber niemals die Rede sein können. — Von unterrichteter Seite verlautet, daß mit Herbst wegen Uebernahme des Finanzministe- . —— 14 ö 1 riums Unterhandlungen gepflogen werden und die⸗ selben einen günstigen Verlauf zu nehmen scheinen. — Das russische Cabinet hat sich beeilt, durch seinen Vertreter die Circulardepesche Andrassy's mit einer besonders sympathischen Kundgebung zu beantworten. Schweiz. Bern. Der Nationalrath ge⸗ währleistete bei der fortgesetzten Berathung über die Revision der Bundesverfassung in dem die Religion betreffenden Artikel Glaubens- und Ge— wissensfreiheit. Niemand soll wegen Glaubens- ansichten in Ausübung politischer und bürgerlicher Rechte beschränkt und Niemand zur Vornahme religiöser Handlungen verhalten oder wegen Unter- lassung derselben bestraft werden. Für eigentliche Cultuszwecke sollen nur Angehörige einer Reli gionsgenossenschaft besteuert werden. Glaubens- ansichten entbinden nicht von der Erfüllung der Bürgerpflichten. Frankreich. Paris. Die Nachricht be⸗ treffs Modification des Cabinets wird dementirt. — In der letzten Sitzung der Akademie der Wissenschaften wurde die Aufnahme Emile Olli⸗ viers um ein Jahr verschoben. — Vor einigen Tagen wurden zwei Indivi⸗ duen erschossen, welche einen deutschen Soldaten bei Aix ermordet und eine Anzahl Pferde ge⸗ stohlen hatten. Die Execution fand zwischen Cer⸗ nay und Berru statt, wohin die Verurtheilten in Wagen gebracht wurden. Ein Geistlicher begleitete dieselben. Sie starben ziemlich gefaßt. Nach der Execution wurden sie von den Soldaten begraben. — Wie verlautet, wird die Frage Betreffs der communistischen Gefangenen gleich nach der Eröffnung der Session vor die Kammer gebracht werden. Die Regierung theilt die 20,000 Ge⸗ fangenen, die jetzt alle verhört worden sind, in zwei Kategorien. Die erste umfaßt die Gefange⸗ nen, welche gemeiner Verbrechen angeklagt sind. Es sind deren ungefähr 3000. Dieselben sollen obne Urtbeil deportirt werden. Die übrigen 17,000 sollen unter Beobachtung gewisser Vor⸗ sichtsmaßrezeln in Freiheit gesetzt werden. Als Deportationsort ist Neu⸗Caledonien festgesetzt. Den Deportirten soll gestattet werden, ihre Frauen und Kinder mitzunehmen. Der Transport eines jeden Deportirten wird allein 1000 Fr. kosten. — Der nene Botschafter für Berlin, Marquis v. Gontaut⸗Biron, reist am Sonntag nach Berlin ab; man erwartet vorher die Nachricht von der ofsitiellen Ernennung des Grafen Arnim zum Ge⸗ sandten bei der Republik.— Heute Morgen sind die Verkaufsläden des Louvre, die„Maison de nouveautés“, abgebrannt; das Feuer entstand durch Unvorsichtigkeit. — Die Untersuchungscommission über die Capitulationen hat so gravirende Documente gegen Bazaine in Händen, daß derselbe vor ein Kriegs ⸗ gericht gestellt werden wird. Bersailles. In der Rationalversammlung wurde bei der Wahl des Präsidialbüreaus Grövz mit 511 von 521 Stimmen zum Präsidenten wiedergewählt. Desgleichen erfolgte die Wieder- wahl der früheren Vicepräsidenten und Secretäre. Bersailles. In der Nationalversammlung wurde in Gegenwart der Prinzen von Orleans die Tagesordnung über die Petition bezüglich Rückerstattung ihrer Güter votirt. Bocher, ihr Vertrauensmann, war Referent. Die Prinzen dürften momentan davon abstehen, in der Kammrr ihre Sitze einzunehmen.. Belgien. Brüssel. Wie in parlamenta⸗ rischen Kreisen verlautet, haben sich die Unter⸗ hendlungen mit den zuletzt für die Ministerporte⸗ stuilles genannten Personen zerschlagen und ist gegenwärtig von folgender Combination die Rede: Graf de Theux Minister ohne Portefeuille, raf d'Aepremont- Lunden Minister des Auswärtigen, Delcour Ninifser des Innern, Malou Finanz⸗ wisister, Laubries Justizminister, Monchtur öffent. liche Arbeiten, Guillaume Kriegsminister. Dieses Cabinet enthält kein Mitglied der katholischen Reformpartei. Demnach steht eine rein clericale Politik zu erwarten. 0 Italien. Rom. Die italienische Regie- rung schenkte dem Papste eine aufgefundene Biblio⸗ 1 7 Mainzerin statt. thek geistlicher Bücher im Werthe von fünfzig⸗ tausend Lire. Der Papst nahm das Geschenk an. Amerika. Die Stände der Provinz Rio baben den Schulzwang für Kinder vom 7. bis zum 14. Lebensjahre eingeführt. Arme Kinder sollen überdies auf Kosten der Provinz anständig gekleidet werden. Aus allen Theilen des Landes kommen deshalb Anerkennungsadressen an die Versammlung. Afrika. Aus Massowah und Jiddah in Abessinien sind Gerüchte nach Aegyplen gedrungen, denen zufolge Fürst Kassar von Tigté die römisch⸗ katholischen Missionäre auf seinem Gebiete miß⸗ handelt. 1 Friedberg. Am 8. Dezember Morgens 7 Uhr zeigte das Thermometer unter 11 Grad Kälte. Frankfurt. In der Sitzung des landwirthschaft⸗ lichen Monatsclubs, dem wieder viele Mitglieder beige⸗ treten sind, hielt Hr. Dr. Schulze einen Vortrag über die Frage: Welcher Handelsartikel liefert bei der Fütterung für Rindvieb am billigsten das Fett, welches bekanntlich in den zugänglichsten Futtermitteln nur ungenügend vor— handen ist. Redner empfahl mehr den indirecten Weg der Anschaffung durch Zukauf von gewerblichen Abfällen, von feithaltenden Fabrikationsrückständen, als den directen der Verfütterung von Felt selbst. Ueber die Versälschung der zur Verfütterung bestimmten zͤlhaltigen Kuchen wurde heftige Klage Seilens der Landwirthe geführt.— In der⸗ selben Sitzung wurden die Mitglieder des Clubs aufge⸗ fordert, sich an der neuen lanbwirthschaftlichen Credilbank als Actionäre zu betheiligen und dadurch der Landwirth⸗ schaft diejenigen Ersolge zu sichern, welche man bei der Gründung im Auge hatte. Frankfurt. Drei Dienstmädchen versäumten beim Schlafengehen die in ihrem Zimmer befindliche Petroleum- lampe zu löschen, schraubten dieselbe vielmehr ganz klein. Im Laufe der Nacht verbreitete dieselbe einen solchen Rauch, daß die Mädchen nur einem Zufall ihr Leben verdankten, indem das eine noch soviel Geistesgegenwart balte, daß es schnell ein Fenster aufeiß und so frische Luft ein— strömen ließ, während die beiden anderen in bewußtlosem Zustande verblieben und erst durch ärztliche Hülfe wieder zu sich gebracht werden konnten und noch den ganzen Tag über die Nachwirkung der Betäubung verspürten. Darmstadt. Nach dem Blumenthal'schen Projici werden 10 neue Straßen angelegt und erhalten die Häuserreihen von 5 Straßen Vorgärten. Der neue Stadt— theil erhält 3 freie Plätze, wovon der größte, ohnweit der Gas fabrik. 1¾ Morgen ausmißt. Darmstadt. Das Bezilksstraf gericht verurtheilte einen Schriftsetzer, der sich in angetrunkenem Zustande im Wirths haus eine gröbliche Beleidigung der Person unseres Groß berzogs beikommen ließ und von einem Gendarmen deß⸗ wegen zur Anzeige gebracht wurde, zu 2 Monat 8 Tage Gefängniß verurtheil. Aus Hessen. Der„D. Zig.“ wird geschrieben: m 22. Nov. starb zu Rodau im Kreise Dieburg ein Ehepaar, Johann Philipp Schellbaas II. und dessen Ehefrau, in einer und derselben Stunde zwischen 2 und 3 Uhr Nach⸗ mittags. Beide waren fast gleichalterig, der Mann 357 Jahre 4 Monate 21 Tage und die Frau 57 Jahre 5 Monate und 26 Tage alt. Die Frau war schon länger krank gewesen, durch deren Pflegen, namentlich Nachti⸗ wachen, erkrankte auch der Mann und Beiden ward das schon in den äliesten Sagen hochgepriesene Glück zu Theil in berselben Stunde aus dem Leben abgerufen zu werden. Falkengesäß(bess. Odenwald). Am 4. Dec. früh gegen ½¼6 Uhr nahm man in hiesiger Gegend ein Erd— beben wahr, auf das bald nachher ein Schneegestöber folgte. Mainz. Bis jetzt hat die Nachricht über Ver schüt⸗ tung eines Hauptschachies im Essener Revier keinerlei Bestätigung gefunden und es wird die von Köln aus ver⸗ breitete Nachricht auf einen einfachen Einsturz des Ein⸗ baues eines Förderungsschachtes zurückgeführt. Mainz. Die hiesigen Weingroßhändler, die Bier⸗ probucenten u. s. w. haben beschlossen, von Neujahr ab die Preise pro 100 und 1000 Litres zu notiren. Mainz. Dieser Tage fand in der St. Quintins⸗ lurche die Trauung eines französischen Offiziers mit einer Derselbe halte bei seiner Gefangenschaft bier Gelegenheit Eroberungen zu machen, welche jetzt vor dem Altare gekrönt wurden. Der Neuvermählte wurde kürzlich zum Adjutant Thiers ernannt.. Karlsruhe. Zwei preußische Offiziere, welche sich einen Exceß gegen die hiesige Polizeimannschaft zu Schulden kommen ließen, wurden je zu 9 Monaten Festungsstrase verurtheilt. Das Urtheil harrt noch der Bestätigung det Kaisers. Auf den Spruch des Militärgerichts wird noch ein solcher von Seiten des Ehrengerichts folgen. — Die hiesige Strafkammer hat einen Apothekerlehrling, welcher im August d. J. zu Bruchsal das Recept für einen kranken 8 jährigen Knaben statl mit Chinin mit Morphium(0,74 Gramm) präparirte, woran der betref⸗ sende Knabe auch starb, zu einer in Rastalt zu erstehenden Kreisgefängnißstrafe von 4 Wochen verurtheilt. Aus Würtemberg wird gemeldet, daß man in Giengen g. Bi. am Sonntag 20 Grab Kälte hatte und daß in der Nähe dieses Ortes zwei Menschen, ein Vater mit seinem fünfjährigen Söhnchen, erfroten aufgefunden worden sind. Zur Oetroifrage der Stadt Friedberg. I. Ein diese Frage in Nr. 140 b. Bl. besprechenbes „Eingesandt“ macht darauf aufmerksam, daß der Gemeinbe⸗ calh in den nächsten Tagen über Beibehaltung ober Ab⸗ schaffung des bestehenden Octrois zu enlscheiden haben werde, und scheint basselbe zunächst den Zweck zu haben, auf die Entscheidung dieser, von einer Anzahl betheiligten Gewerbsleute in Form einer Beschwerde vor den Ge meinberath gebrachten Angelegenheit, mehr oder minder einen Einfluß zu Gunsten der Antragsteller auszuüben, und wird, was der Einsender zu diesem Behufe vom volkswirth⸗ schaftlichen Standpunkt aus über den Gegenstand sagt, vorerst unerörtert bleiben, vielmehr sosort zur privatrecht⸗ lichen Seite der Frage, als der en tscheide nden, über⸗ gegangen werden können. Diese besteht aber darin, daß die Stadt, d. h. die steuerpflichtigen und zahlenden Einwohner derselben dat Recht haben, von den Bäckern, Mehlhändlern ꝛc. bie in Frage stehende Abgabe zu beziehen, und daß, wenn diese Abgabe, welche einen nicht unansehnlichen Theil des ständigen städtischen Einkommens ausmacht, aufgehoben wird, die sämmtlichen steuerpflichtigen Einwohner der Stadt diesen Ausfall durch erhöhte Communalbeiträge werden decken müssen, ohne daß deßhalb der Laib Brod oder das Gescheid Mehl auch nur um einen Pfifferling wohlfeiler würde. 8 Die einseitige oder unentgeltliche Aufhebung dieser Berechtigung zu wollen, ist darum, genau genommen, gerade so ungereimt, als wenn die Besitzer von Grund⸗ stücken, welche z. B. mit einem Zehnten oder dergl. be⸗ laste; sind, verlangen wollten, es sollten ihnen diese Lasten abgenommen und auf die übrigen unbelasteten Grundbe⸗ sitzer ausgeschlagen werden, und dürfte, so lange nicht anderweitige Deckung des entstehenden Aussfalles nachgewiesen wird, der Gemeinderath den an ihn gestellten Antrag wohl in Erwägung zu ziehen haben, bevor er eine von den Vorfabren überkommene Berechtigung seiner Mit⸗ bürger so kurzer Hand aufhebt.— N. Frankreich eine Freistätte für Meuchelmörder! Ein Schrei der Entrüstung, des allertiefsten Abscheues durchzittert das ganze deutsche Volk und die ganze deutsche Presse. Meuchelmord! Dieses schreckliche Wort bezeichnet ja noch nicht vollständig die Schandthaten der Schandbuben in Frankreich, welche um 2 Litres Wein wetten, den ersten besten Deutschen, der ihnen begegnet, um⸗ bringen zu wollen, und dieses, was man nicht für Menschen möglich halten kann, auch ausführen. Ja,„Meuchelmörder“ genügt für solche Menschen nicht. Es sind Bestien in Menschengestalt. Armes Frankreich, wie bist Du so tief gesunken! Jeu bestialischen Mordthaten werden sich schrecklich an Deinen Kindern rächen. Folgende Zeilen entnehmen wir einer größeren deutschen Zeitung, um uns denselben anzuschließen: Der Meuchelmord eines schuldlosen Thüringers ist neuerdings in Paris nicht nur in der frevel⸗ haftesten Weise— eingestandenermaßen aus keinem anderen Grunde, als weil er ein Deutscher war — verübt, sondern auch in feierlicher Ge. richtssitzung als eine„That der heißesten Vaterlandsliebe“ gerühmt, von den Geschworenen als solche anerkannt und für straflos erklärt worden. Es ist das ein Ereigniß von unberechenbarer Tragweite. Zunächst ist es einleuchtend, daß Deutschland seine Bürger gegen solche ehrlose Ge⸗ sellen und Meuchelmörder wirksam schützen muß, wo es auch sei. Wir zweifeln daher keinen Augen⸗ blick daran, daß Fürst Bismarck bereits die er⸗ forderlichen Schritte gethan haben wird, um eine befriedigende nA e zu erwirken; aber auch das deutsche Volk darf nicht ruhig zusehen, wenn nicht allein Hab und Gut, sondern auch Leib und Leben seiner Brüder von einer ruchlosen Mörder⸗ bande täglich bedroht und deren Launen preiege· geben ist. „Gerechtigkeit erhöht ein Volk!“ Das ist ein alter Wahrspruch, der sich immerdar bewähren wird. Auch hat das Jahr 1870 ge⸗ zeigt, daß nicht minder die zweite Hälfte desselben: „aber die Sünde istber Leute Verderben!“ keine bloße Redensart ist, sondern ein Wahrspruch der ewigen Gerechtigkeit, der sich an den Fran- zosen bereits vollzogen hat, und wenn sie, wie man sieht, in ihrem wahnstnnigen Gebahren öe⸗ harren, mehr und mehr vollziehen wird. Wir Deutschen können ihnen begreiflicherweise auf diesem verderbenbringenden Wege nicht folgen. Wir werden selbst das bei rohen und verwilderten Völkern im Nothfalle allerdings unvermeidliche 14 — latte für N des allertiessten une Belt Atuchelnetd! I ech nicht Sand babe in 1 Pitta, den ener, un; an nicht für d utfühttn i Neschen alt. Arne Aunltn! Jun schrechich an ttt größter ageschlicßen u Thinagen n der frvel tr 40t ktiten Deussche der get 9 zer betßtün Js rerenet Aan portes. bett tnbart! ich nt, daß ost Ge — mh baute Außen n dit er t un tte 1 „ Wiede eltungsrecht:„Auge um Auge und Zabn gegen Zahn“ nicht an lausigen in An wendung bringen wollen. Aber Abbülfe gegen so unerhörten Frevel muß doch geschafft werden! Und welche Wege stehen uns in dieser Be⸗ niehung zu Gebot? Frankreich überzog den Dey von Algier mit Krieg, stürzte ihn von seinem Thron und nahm sein ganzes Land für immer in Besitz, weil er in zorniger Aufregung dem fran— zösischen Consul einen Fächerschlag gegeben hatte. England entthronte den Herrscher von Abessynien, weil er eine Anzahl Engländer ohne Grund in Gefangenschaft hielt. Nach dem jetzt üblichen Völkerrecht können wir demnach alle möglichen Gewaltschritte anwenden, wenn die französische Regierung nicht den Willen oder auch nur die Macht inne hat, den Mörder zur verdienten Strafe zu ziehen. Diese Forderung wird also zunächst günstig und in Folge dessen eröffnete die hiesige Börse mit guten Coursen und reger Kauflust. Nur auf nicht ent⸗ sprechende Berliner Notirungen hin erlahmte bas Geschäft und schwächten sich die Preise der Speculationspapiere etwas ab. Credit-Actien waren von 19½—20½—19½, Staatsbahn 395—96- 95½, Lombarden 204½—/— 9, Silberrente 58/9/16. Spanier 31⅛8, 1860er Loose 87½ im Verkehr. Für verlooste Amerikaner wurden 96 ½ bezablt. Auch für junge Bankactien war etwas regere Kauflust, pfälzische Bank ging 110 ½, Wechslerbank 106 ½8. In den nächsten Tagen gelangen 5% Priori— täten der Voralberger Eisenbahn im Betrage von cg. 7½ Millionen zum Verkauf an die Börse. Die Obliga⸗ tionen sollen, wie wir bören, zum Cours von 83 ½ abge⸗ geben werden. Verzinsung ist eine 5% steuerfreie in Silber. Es läßt sich wohl annehmen, daß dieser kleine Betrag von Prioritäten in Anbetracht, daß andere 5% österr. Priocitäten, wie Ried-, Braunau-, Linz⸗, Budweis⸗, Nordwest⸗ Franz⸗Joseph⸗ um einige 9% höher stehen, willig Abnehmer finden wird. 2 Friedberg, den 7. Dezbr. Die gestrige Abend⸗ an die gegenwärtige französische Regierung zu stellen sein. Fällt dann die Antwort nicht be friedigend aus, so haben wir ja noch einen be⸗ versammlung des hiesigen landwirthschaftlichen Casinos war ebenso interessant, wie belehrend. Der erste Gegen— stand der Tagesordnung:„über Samenwechsel“ wurde von Herrn Lehrer Rückert mit einem umfassenden Vortrag trächtlichen Theil von Frankreich militärisch besetzt, eingeleitet und fanden die von demselben vertretenen An⸗ und die Besetzung muß dann fortdauern, nicht sichten, wonach der Landwirth bei Auswahl seines Saat⸗ nur bis die schuldigen Entschädigungsgelder ge- gutes aus der eigenen Wirthschaft mehr Sorgfalt und zahlt sind, sondern bis auch der neue Frevel ge— büßt ist. Zu diesem Zwecke dürfte es sich empfeh⸗ Fleiß anwenden müss', um sich die Vortheile des Hallet'schen und neuerdings von dem Grafen E. v. Walderdorff weiter verfolgten Verfatrens zuzuwenden und daß nur in beson⸗ len, daß unsere Truppen sich alsbald in diesen deren, von den Referenten exwähnten Fällen, es empfeh⸗ Departements häuslich einrichten und keinerlei Sicherheitsmaßregel außer Acht lassen. Im Ueb⸗ rigen ist abzuwarten, ob nicht auch die europäischen Mächte zu der Ueberzeu⸗ gung gelangen werden, daß ein Volk, welches durch seine Gerichtsbehörden Meuchelmord gegen Ausländer für ge⸗ rechtfertigt und straflos erklärt, un⸗ möglich in völker rechtlicher Verbin⸗ dung mit den gesitteten Nationen des Erdballs bleiben kann. Frankfurt a. M., 7. Dezbr. Börsenbericht. Die Wiener Morgencourse waren über alles Erwarten lenswerth sei, das Saatgut zu wechseln und von auswärts zu beziehen, die volle Zuflimmung der Ver⸗ sammlung. Ueber den zweiten Gegenstand der Tages⸗ ordnung:„über Franzosenkrankhetten? hatte Herr Dr. Born ein eingehendes und setzr belehrendes Referat geliefert. Nachden der Herr Referent die Gründe erwähnt, die ihn zur Uebernahme des fraglichen Referats veranlaßt hatten, verbreitete sich derselbe über die verschiede⸗ en Benennungen der Krankheit in den verschiedenen Gegenden, dann über das Wesen, das Alter, die Er⸗ kennung und Verbreitung der Krankheit und betonte, daß, wenn man überhaupt eine Gewährszeit bei dieser Krank⸗ heit verlange— unbedingt sei sie bei Gültigkeit des ge⸗ meinen Rechts nicht nöthig, da der Sectionsbefund ganz posilive Anhaltspunkte für die Fesistellung einer längeren Dauer der Krankheit gebe und keine Deutelei zulasse— dieselbe mindestens auf 3 Monate festgesetzt werden müsse. nicht im Detail bekannt ie Aufmerksamkeit bis zum Schlusse eine seyr gespannte. Hervorgehoben verbient zu werden, daß trotz der sehr schlechten Witterung die Theilnahme von Außen eine recht erfreuliche, aus der Stadt dagegen eine geringe war. Unbegreiflich scheint es, wie die Bürger Friebbergs an derartigen Bestrebungen so wenig Interesse zeigen, während diese doch so vielfach das Wohl der Stadt berühren. Soll die Ackerbauschule lu Flor kommen— und Wer sollte sich nicht über ihren zahlreichen Besuch freuen?— so muß das Interesse daran wach erhalten werden, wozu diese Versammlungen be⸗ sonders geeignet sind. Möchte es in dieser Beziehung in Zukunft besser werden! 0 Die nächste Versammlung soll Mittwoch, den 20. d. M. statifinden und soll, wie wir hören, außer dem Genossenschaftswesen(Ref. Herr Bergrentmeister Nebhuth) auch die Tiescultur(Ref. Herr Schultheis, Zögling ber Ackerbauschule) zur Discussion gelangen. Da der Gegendand Vielen, wenn auch t sremb, boch „ 1 15 so war 22 3023 Aus Schönau, in dessen Umgegend das Hoff'sche Malzextrakt⸗Gesundheitsbier aus Berlin zur Zeit mit gutem Heilerfolge gegen die Cholera angewandt wurde (es wird dann heiß getrunken), schrieb der Revierförster Herr Krüger:„Ich bitte dringend um Ihr Hoff'sches Malzextract; in der Umgegend in die Ebolera, und ich babe schon früber bei dieser Krankheit in verschiedenen Fällen glücklichen Gebrauch von dem Bier gemacht; das beftige Erbrechen hört nach dem Genuß des Malzextraktes sofort auf!“ ꝛc. Das Blut wird bei der Cholera durch schnelle Verkohlung, ohne Ersatz durch neuen Nahrungs⸗ stoff, zerstört. Das Hoff'sche Malzextract befördert die Entwickelung der Kohlensäure und gibt schnell neues Blut, widersteht daher der zerslörenden Gewalt dieser Epidemie. Für Chicago sind uns noch zugekommen von: Decan Buchhold in Ossenheim 2 fl., Emmerich Hanstein dah. 1 fl., so daß die Gesammtsumme der bei uns einge⸗ gangenen Gaben sich auf fl. 26. 15 kr. beläuft, wofür wir den Gebern besten Dank sagen. Wir haben diesen Betrag zur gef. Weiterbeförderung an die Expedition des Frankfurter Journals übergeben, welche darüber in ihren Eupfangs⸗ bescheinigungen quittiren wird. Die Exptdilon des Oberhessischen Anzeigers. er schuhe und Stiesel, 3050 alle besseren Sorten in großer Auswahl, empfiehlt Louis Waas, Schuhmachermeistet. Bekanntmachung. 3042 um dem in Folge des großen Aufschwungs des Berkehrs herrschenden Wagenmangel so viel als möglich durch Beschlennigunz der Wagen⸗Circulation abzubelsen, find von dem Herrn Minister für Handel und Gewerbe Beßsimmungen getroffen worden, welche auf eine raschere Ap istrung der Wagenladungsgüter und schnellere Ent⸗ ladung der Wagen abzielen. In Ausführung dleser Bestimmungen find: 1) Anordnungen getroffen, daß die Avisirung der Wagenladungsgäter vorbereitet wird, wahrend die betreffenden Ladungen auf der eigenen Bahn nach der Bestimmungsslation zwar noch unterwegs sind, deren Ankunft aber mit einem destimmien uge zu erwarten ift; 2 een für Wagenladungsgilter auf allen Stationen der Main Weser, Bahn unter Aufhebung der seither bestandenen, lu der Bekannt; machung vom 20. ladung solcher Güter bestimmten 15. d. M. ab wie folgt festgesetzt: 8. bet Ladungen von 100 Centner auf 4 Stunden, b.„„ von über 100„„* Im Apisbrief wird die Zeit bezeichnet von welcher au dle Frißen laufen. Die Nachtzeit von Abends 7 Uhr ie Morgens 7 Ubr wirt nicht mitberechnet. Bei aus⸗ wättswohnenden Empfängern beginnen die Fristen mit dem Momente, in welchem die Avlsbriefe dem Boten ober der Pon übergeben werden. Oenselben wird. wenn die Eaisernung nicht mehr als 2 bis 3 Meilen velrägt, der Avisbries in det Regel per Erpressen— dessen Koften vom Empfänger zu ersetzen find— und unt ausnahmsweise dann per Post Ubersendet, wenn nach Lage der Postcourse mit Sicherheit erwartet werden tann, daß der Abptebrlief frübzeitig genug in dle Hände ves Adressaten gelangt. Zur Ersparung der Avlsirungs⸗ tollen empfiehlt sich für auswärts vohnende Empfänger die Bestellung von F. e e den Stations- ur Empfangu ahme der Avisbriese. 2 Auslieferung der Güter findet während der Tageszeit von 7 Uhr Morgens bio 7 Uhr Abends ohne 1 att. „ e das Publikum darauf ausmerksam gemacht, daß es im Interesse der Empfänger liegt, darauf binzuwliken, bah bei größeren, mehrere Wagen Fristen vom September 1870 für die Aus“ umfassenden Sendungen jeder Wagen mit einem bde⸗ sondeten Frachtbrief, und bet Zollgütern mit besonderem Zollbegleitschein aufgegeben wird. Es ißt kaum zu ver⸗ meiden, daß bei größeren Sendungen und längerem Trans⸗ port einzelne Wagen unterwegs aufgehalten werden, was flets zur Verzögerung der ganzen Sendung Anlaß gibt, während feder einzelne Wagen, welchem ein be; sonderer Frachtbrief beziehungsweise Zollbegleitschein beigegeben ift, unabhängig von den anderen welter be. fördert und auf der Bestimmungsstatton ausgeliefert werden kann. Cassel den 6. Dezember 1871. Königliche Oirektlon der Main⸗Weser⸗Babn. Verpachtung einer Holzschneid- und Oelschlag- Mühle. 3038 Die Fürßflich Ysenburg⸗Büdingen'sche Holzschneid⸗ und Oesschlagmühle bei Büdingen, einer Station der oberhessischen Bahnlinie Gießen Gelnhausen, soll mit zugehörigen Wohnungs Rund sonstigen Räumen Mittwoch den 17. Januar 1872. Vormittags 10 Uhr, 1 unter deu im Termin eröffnet werdenden Bedingungen auf die Dauer von 9 oder 12 Jahren, vom 1. März 1872 an, im Locale der unterfertigten Rentkammer öffentlich verpachtet werden. Pachtliebhaber werden bierzu mit dem Bemerken eingeladen, daß die Verpachtungsbedingungen jetzt schon dahler eingesehen werden können. Otefenigen, welche die Pachtobjeete einzusehen wün⸗ schen, werden gebeten, sich an den fürstlichen Baurat Klingelhöffer dahier zu wenden. Büdingen den 4. Dezember 1871. Klingelböffer. Klein. Steinkohl. Steinkohlen, t namentlich auch Schmiedekohlen, verkauft zu billigen Preisen die Ziegelei am Bahnhof zu Nauheim. Bekanntmachung. 3051 Es wird bierdurch zur öffentlichen Keantulß ge⸗ bracht, daß vom 1. Januar 1872 an das Sprunggeld für Rind vieb dei dem Faselstalle der Stadt Friedderg auf 30 Kreuzer per Stück erhöbt worden it. Friedberg den 8. Dezember 1871. Oroß herzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Foucar. Neuestes Amerikanisches Glanz-Stärkezusatzpraparat. 3046 Mit einem dalben Paquete für 18 kr. konnen 150 Herrenhemden sowie feine Damenwäsche die ele⸗ ganteste Appretur erhalten. Ganze Paquete im Preise zu 35 kr. wie seither. Friedberg. Jean Huber. Bohnen, Erbsen, Linsen 3048 in gutkochender Wen Heoeg Gkeß Kor bwaaren gürstlich Asenburg⸗ und Büdingen'sche Rentkammer daselb 0 1756 empfiehlt K. Friedrich neben der Post. Ein zuverlässiger Mann 3041 erhält bei 550 Tolr. dauernde Stellung als Auf⸗ seher. L. Heinicke, Königgrätzerstr. 56 B. Bertin. Staatspapiere. 3049 Die Besorgung don Staatspapleren übernehme ich wie bisder gegen geringe Provision. Coupons werden an Kunden gratis ausbezahlt. Frlebberg. S. Hirschhorn. Miltel- und Kranzdärme. 302²⁴ Gebrüder Nosenthal. Bad⸗Naube ten. Flaschen⸗ Etiquette pr. 100 Stück 24 kr. bis zu 2 fl. 48 kr., del Bindernagel& Schimpff. — * — . PT . 1 1 —— W. Fuhrländer Nachfolger, Fahrgasse 85, Fränklurt u. M. Großes Lager in Kleiderstoffen. 108 O 500 5————— 15 4 braun, für leder und Ueberzüge, die Elle 9 un r E 00 Stück 8¼ breite ächtfarbige Olanz⸗. 1 und Cattune mit Borden, für Vorhänge, die e r* S550 Stück feinste/ breite ächtfarbige Piqué⸗Cattune, 10 den schönsten Farben, die Elle 12 kr. S 300 Stück der feinsten/ breiten ächtfarbigen Jaconets und Organdis, 2 die Elle 12 kr. / breiten weißen i und Piqué“, für Ueberzüge und Unterröcke die Elle 12 kr 800 Stück ⅛ breites N Bettzeug, meistens türklschroth mit weiß, die Elle 15 kr 7 schwarzen Motreens, für Unterröcke, dle Elle 22 kr. S 1% breiten englischen Waterproofs, für Regenmäntel, in den schönsten Farben, die Elle 45 kr. Waterproofs mit Fransen, die Elle 54 kr. S* breiten schweren Bukskin, für Hosen, Westen und ganze Anzüge, die Elle fl. 1 30 kr. Scrote Auswahl Fußteppichstoffe, die Elle 15 kr. 2%¼ breiten weißen Mull, für Kleider, die Elle 12 ke. S Cute wollene Kleiderstoffe, Crols se, Popelines, Rips, Chins, 2 Atlas, Nobaires, Grosgrains, die Elle von 15 kr. an. O Glatten rothen wollenen Unterrockßoff, die Elle 15 kr. Muster, sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen——— 200 Stück schwere weiße wollene Coller, das Stück fl. Tischtücher, Handtücher, Servietten, Strohsackleinen, Zwil⸗ 47 Großes n Geschäft. 500 Stück/ breites schweres Leinen, für emden und Betttücher, die Elle 12 kr. 2½ Ellen breite grode Leinen, 14 Betttücher, das Betttuch ohne Nath, vier Ellen lang, fl. 1. 44 kr. 3 Ellen breite grobe Leinen, für Betttücher, das Betttuch ohne Nath, vier Ellen lang, fl. 2. 24 kr. 200 Stück schwere rothe wollene Colter, das Stück fl. 5. 505 kr.) Für zweischläf⸗ rige Betten. 500 Stück schwere graue wollene Colter, das Stück f. 2 30 kr. und fl. 3. Schwere weiße Piquédecken, für zweischläftige Betten, das Stück fl. 2. 30 kr. 2 Ellen breite, 2½ Ellen lange, leinene Tischtücher, das Stück 45 kr. 500 Dutzend weite reinleinene Damentaschentücher, das Dtzd. fl. 2. 30 kr. 10% breiten, reich ramagirten Vorhangs mull mit Bogen, die Elle 15 dh Große rotbe Cachemtre-Tischdecken, das Stück fl. 1. 45 kr. und 130 Große rothe Cachemtre⸗ TCommodedecken, das Stück fl. 1. und fl. 1 Prima Shirtings, weiß, schwarz, grau, die Elle 7 kr. Schwarzen Orleans und Alpaccas, die Elle von 16 kr. an. Schweres Blau⸗ Gedrucktes, die Elle 12 kr. Lama, Flanell, Thibet, Cachemire, Alpacca, unterrockstoffe, Y in allen Farben und Qualitäten billigst. 8 5 bh 98 1 8 ö [Ich, Barchend, zu bedeutend heradgesetzten Preisen. Auch die kleinsten Aufträge werden pünktlichst besorgt. durch große Partiekäufe bin ich im Stande, meine Waare trotz des enormen Aufschlags zu den früheren billigen Preisen zu verkaufen. 2584— S Sonntags ist mein Laden offen. ist auch dieses Jahr auf das Reichhaltigste assortirt. 4 die neuen billigen Klassikerausgaben: Schiller's Werke schon von fl. 1. 45 kr. 3 an, Göthe's Werke von fl. 4. an, Einzelnausgaben in eleganten Leinenbänden von Schiller, Göthe, Lessing, Wieland, 28, 36 und 42 kr. Ferner machen dieselben aufmerksam auf die große Auswahl von Bilder⸗ 3047 büchern mit und ohne Text für jedes Alter und zu allen Preisen, 5 S Abziehbildern, Malkasten mit Vorlagen, und vielen anderen Artikeln. 888 8855 6————————6————6—6——— iweihnachtslager von Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg Namentlich empfehlen dieselben Hauff, Schulze's Rose, Jean Paul ꝛc. ꝛc. zu 8 Schreibmappen, Sol⸗ edatenbilderbogen zum Aufstellen in Slachtordnung, Zoctropen;! Weihnachts⸗Lichter 3054 nebst r bela Werubeck. * Fischt Schellsische! 3024 direkt aus der Nordsee, per Pfund 12 kr., bet Wilh. Fertsch. Für Wirthe! Diejenigen meiner verebrlichen Kunden, welche Gläser nach der neuen Aichordnung mit ihren Na⸗ [men auf den 1. Januar 1872 zu haben wünschen, bitte ich dieselben baldigst bei mir zu bestellen, damit solche noch rechtzeitig angefertigt werden können. Georg Groß. Spielen, Bad 3056 Nauheim. Caf eruann Sonntag den 10. December Laberdan— Baierisches Bier. Danksagung. babten Beerdigung unferer guten unvergeßlichen, nun in Gott ruhenden Frau und Mutter, von allen Setten der hiesigen Einwohner und sonstigen auswärtigen Freunden und Bekannten in so reichem Maße erwiesene Theilnahme fühlen wir uns verpflichtet allen Oentenigen, Fefe e Dank ee Große Weihnachts⸗Ausstellung n ge in Holz schnitzereien, Marmor- Portefeuille⸗ und Korbwaaren mc. bei 3045 Geschwister Schloß und Alabaster⸗Gegenständen, Stickereien, 00 Todes Auzeige. 5 4 3040 Heute Nacht verschied nach langem Leiden 3052 Porzellan- und Glaswaaren und mache besonders auf Tassen mit Namen aufmerksam,— ich auch nach Wunsch Louis Simon Wittwe. ch anfertigen lasse. Auf bevorstehende Feiertage empfehle mein reichhaltiges Lager in unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter Johs. Puth Wittwe, geb. Walther, wodon wir Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung Machen Um fille Theilnahme bitten Nieder⸗Wöllstadt den 5. Dezember 1871. Wilhelm VBalser, Porzellan-, Glas-& Krystall-Waaren-Handlung A. Nr. 96, in Gießen, Wallthorstraße Lit. 3039 empfiehlt in reichhaltiger, schöner Auswahl: Die trauernden Hinterbliebenen. Kirchliche Aczeigen für Friedberg. Evangelischt Gemtindt. 1 Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. 2. A d 9 ent. Gottesdienst in der Stadtkirche: in feinem Porzellan: in Glas und Krystall: in broncirten Thonwaaren: Nachminags; Hert Candidat Bernhard.“ Tafelserviee, Blumenvasen, Fischglocken, Gottesdienst in der Burgkirche. Kaffee service, 2 Punschbowlen, Figuren, Nac ute da Geh Ne Kuchen⸗ und Dessert⸗[Ss Wasser⸗ u. Weinflaschen, Blumentöpfe, Abende 60ubr: Herr Pfarrer 1 teller, 2e Butter: und Käsestützen, Blumenampeln; 1 5 Vaschgarnituren, 2 Bierkrüge, in lackirten Blechwaaren: Aatholische Gemeinde.. Traa⸗Eßgeschirre,[Ee Wiethschafts⸗Gläser u.] Kaffee- und Theebretter, Steg un ei wc en deen Tassen ꝛc. ꝛc.; s Flaschen; Brodkörbe, Zuckerdosen ꝛc. 2. Sonntag des Advents. Ordinäres Steingut.— Gypssiguren.— Wärmsteine. Vormittags: 10 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Neue Kastanien! W. Fertsch. 504 bidligst bei Hosenträger K. Friedrich neben der Post. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Morgens ½8 Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 3053 Für die uns bei der am 28. v. Mes. staltge⸗ welche der Jerblchenen die letzte Ehre erwiesen, unsern Bette an die Maubei 1 Großhe gründli stattfint nit Fe Bette! ö Vereir auf d gliede Bilte dazu 105 1 291 Bette dienen Ersatz lunge sichtig erwah bei de im sichtig